Wie wichtig ist geld in dieser gesellschaft? was hat geld in der gesellschaft für fol

zuerst zum video: tolle sache.
"kommunisten sind faule säcke, während die kapitalisten arbeiten."
die ddr-erfahrungen zeigen dass das gar nicht mal so falsch ist.
"geld vereinfacht den handel, ist haltbar, etc."
richtig.
"um an geld zu kommen braucht man geld"
nö. man muss erstmal nur arbeiten gehen. das ist der erste schritt. dass so viele idioten schulden aufnehmen weil sie nicht arbeiten wollen ist das problem (oder weil sie zu viel ausgeben).
"einer muss alles verlieren damit die anderen genug haben um die zinsen zu zahlen"
nein, das prinzip nennt man wertschöpfung.
das nächste mit der abhänigkeit von der bank stimmt so auch nicht. und es macht imho durchaus sinn, dass sie mehr zurückgeben als sie leihen. denn die bank trägt ja auch das risiko, wenn mal nichts zurückkommt. der verdienst einer bank liegt auch nicht in den zinsen (ich denk das ist der grösste fehler des films), sondern darin dass es das geld was du ihnen leist (sie geben ja auch mehr zurück als du ihnen gegeben hast) nicht einfach in einen tresor werfen, sondern anlegen. das geschäft der bank ist nicht der zinsgewinn, sondern der immobilien und aktienmarkt. sie holen also das aus dem geld wofür du keine zeit hattest, während du in der fabrik warst.
"es wird nur noch mit dem anspruch auf das gold bezahlt"
jein. in der schweiz war das bis vor einiger zeit noch so, ja. aber ich sehe die noten durchaus als selbstwertträger. ebenso wie 'online'-geld natürlich auch.


Das heisst aber nicht dass die Konsequenz gewichtet sein muss, man kann z.b. alle töten die was machen, das illegal ist.
ja. das ist sicher richtig. aber da haben ja einige leute den humanismus entwickelt ...
Das ist doch irrelevant, wenn sich jemand in einer Gesellschaft dazu genötigt fühlt, sich ausserhalb der legalität zu bewegen, um die Annehmlichkeiten der +- Isolationsverwahrung und Freiheitsberaubung, die er dann offenbar seinen vorherigen Lebensverhältnissen vorzieht, zu geniessen, dann sagt das auch ohne einen weiteren "gut/schlecht"-Begriff etwas über den Misstand in der Gesellschaft aus.
nein, tut es nicht. und schon gar nicht über den misstand der gesellschaft.
 
zuerst zum video: tolle sache.
"kommunisten sind faule säcke, während die kapitalisten arbeiten."
die ddr-erfahrungen zeigen dass das gar nicht mal so falsch ist.

Die DDR war nur durchaus kapitalistisch, insofern weiss ich nicht, was das sagen soll.. ^^

"einer muss alles verlieren damit die anderen genug haben um die zinsen zu zahlen"
nein, das prinzip nennt man wertschöpfung.

Wachstum, bis in die Unendlichkeit und noch viel weiter!

ja. das ist sicher richtig. aber da haben ja einige leute den humanismus entwickelt ...

Gewichtungen finden nach welchen Gesichtspunkten statt?

nein, tut es nicht. und schon gar nicht über den misstand der gesellschaft.

Doch, nämlich dass das Leben beschissen genug ist, dass man seine Freiheit einschränken lässt, um dieser Form zu entkommen.
 
ddr war sozialismus. die berühmte übergangsphase.

wieso wachstum bis in die unendlichkeit? hat niemand behauptet, dass man ewig viel wert schöpfen kann. aber es gibt ja zum glück auch dinge die an wert verlieren über die zeit. das nennt man dann abschreibung.
aber natürlich gibt es auch leute, denen es schlechter geht. das bestreite ich gar nicht. aber es ist einfach nicht so dumm und simpel wie es der film zeigen will.

gewichtungen finden immer nach den eigenen vorlieben statt. der humanismus ist einfach ne weit verbreitete bei der bürgerschicht.
diese art von freundlichkeit ist einfach eine eigenschaft von leuten die genug aber nicht zu viel haben.
wenn alle glücklicht sind braucht man keinen humanismus mehr.
wenn es allen schlecht geht hat man auch keine zeit mehr dafür, da man sein überleben und das seiner familie retten muss.

und wieviele begehen extra verbrechen weil sie das gefängnis toller finden als das leben draussen? die einzigen die mir einfallen sind obdachlose die im gefängnis überwintern wollen. ich hab da keine zahlen wieviele das sind. sollten aber keine grossen massen sein.
 
Das ist doch irrelevant, wenn sich jemand in einer Gesellschaft dazu genötigt fühlt, sich ausserhalb der legalität zu bewegen, um die Annehmlichkeiten der +- Isolationsverwahrung und Freiheitsberaubung, die er dann offenbar seinen vorherigen Lebensverhältnissen vorzieht, zu geniessen, dann sagt das auch ohne einen weiteren "gut/schlecht"-Begriff etwas über den Misstand in der Gesellschaft aus.
Die Frage ist nur, ob die Gesellschaft verantwortlich für die Situation solcher Menschen ist. Würde in einem weniger Leistungsorientierten System mehr Zufriedenheit herrschen? Ist die Menscheit so einfach beschaffen, dass man sie mit gewissen Rahmenbedingungen so unter Kontrolle halten kann, dass keiner aus der Reihe schert und es allen gut geht? (Ich meine damit nicht nur Kriminelle, sondern auch erfolgsgeile Managertypen usw.)
Mal im ernst, wem geht es bei uns in Deutschland wirklich an den Kragen? Keiner muss verhungern, jeder Penner bekommt irgendwie ein Dach über den Kopf, wenn er denn will. Aber fast niemand ist zufrieden und ich denke hier hat Ghent recht. Es geht nicht darum ein schönes, großes Haus zu haben, man braucht ein schöneres und größeres als der Nachbar. Das bringt Zufriedenheit, wenigstens kuzzeitig. Geld dient also nicht nur allein alsTauschwert, sondern um angeknackste Egos aufzupolieren.
Dies wird durch das Geld extrem erleichtert, denn es lässt sich nahezu jeder Besitz in Geld ausdrücken, man kann jetzt "objektiver" sehen, wer mehr hat.
Dennoch, wer in dieses System einsteigen will trägt mit die Schuld für sein Glück oder Unglück, jeder kann sich jederzeit die Frage stellen "Was will ich wirklich?" und sie jederzeit neu beantworten.
 
Ghent schrieb:
"um an geld zu kommen braucht man geld"
nö. man muss erstmal nur arbeiten gehen. das ist der erste schritt. dass so viele idioten schulden aufnehmen weil sie nicht arbeiten wollen ist das problem (oder weil sie zu viel ausgeben).
Trotzdem braucht dein Arbeitgeber Geld. Ohne Investition gibts nichts. Mit "man" ist nicht die Person an sich gemeint.
"einer muss alles verlieren damit die anderen genug haben um die zinsen zu zahlen"
nein, das prinzip nennt man wertschöpfung.
Guck die stelle nochmal, mit dem Leder, und so :-)

nein, tut es nicht. und schon gar nicht über den misstand der gesellschaft.
doch tut es. =P

und wieviele begehen extra verbrechen weil sie das gefängnis toller finden als das leben draussen? die einzigen die mir einfallen sind obdachlose die im gefängnis überwintern wollen. ich hab da keine zahlen wieviele das sind. sollten aber keine grossen massen sein.
Hmm, und jetz denk mal darüber nach.

Mika-Chan schrieb:
Die Frage ist nur, ob die Gesellschaft verantwortlich für die Situation solcher Menschen ist
Bei einem einzelnen könnte man sagen, dass sie das nicht ist. Bei 10 vielleicht immer noch nicht. Aber so, ja, ist sie.

Mal im ernst, wem geht es bei uns in Deutschland wirklich an den Kragen? Keiner muss verhungern, jeder Penner bekommt irgendwie ein Dach über den Kopf, wenn er denn will
Offenbar nicht, und selbst wenn, ist Deutschland nur ein sehr kleiner Teil der Welt.

Es geht nicht darum ein schönes, großes Haus zu haben, man braucht ein schöneres und größeres als der Nachbar.
Primär gehts darum, ein schönes grosses haus zu haben. Klar gibt es, wenn man ein grosses Haus hat, nicht keine Probleme mehr, aber zumindest wäre das Haus-Problem aus der Welt. Du willst mir doch nicht erzählen, dass all die Unzufriedenheit die zwischen den eher bessergestellten Herrscht Grund dafür sein soll, dass es andern halt noch schlechter geht?
 
In unserer Gesellschaft ist Geld total wichtig (meiner meinung nach)
und jetzt kurz gesagt: Bei unserer Gesellschaft ist wieso irgendwas falsch...
Und die wo schon Geld haben, verdienen mehr als die wo nicht so viel haben... und können sich noch mehr leisten... man müsste die aber unterstützen die nicht so viel haben (leichter gesagt als getan)
 
Da is schon okay wenn halt welche arm sind?
ich mag es im luxus zu leben. und ich weiss, dass andere die arschkarte gezogen haben. ich verschliesse da nicht wirklich die augen davor, ich bin nur kaltblütig genug es hinzunehmen und mich trotzdem dem wohlstand zu erfreuen.
 
ich mag es im luxus zu leben. und ich weiss, dass andere die arschkarte gezogen haben. ich verschliesse da nicht wirklich die augen davor, ich bin nur kaltblütig genug es hinzunehmen und mich trotzdem dem wohlstand zu erfreuen.

So eine Frage kann nur von einem Kommunisten kommen.....

Also seid ihr euch darin einig, dass Leute, die gegen(vermeidbares) Leid im Allgemeinen und keine fiesen Mistkerle sind keine Vertreter des Kapitalismus sein können beziehungsweise Kommunisten sind? ^^
 
Also seid ihr euch darin einig, dass Leute, die gegen(vermeidbares) Leid im Allgemeinen und keine fiesen Mistkerle sind keine Vertreter des Kapitalismus sein können beziehungsweise Kommunisten sind? ^^

Nein, es ist doch dumm zu glauben, der Kommunismus würde funktionieren. Schau dir mal Kuba an - der Staat ist arm und tausende Menschen verhungern bzw. verdursten......
 
Nein, es ist doch dumm zu glauben, der Kommunismus würde funktionieren. Schau dir mal Kuba an - der Staat ist arm und tausende Menschen verhungern bzw. verdursten......

Kuba, der Staatskapitalismus?

Es gibt viele verschiedene Kommunismusbegriffe. Der, den ich verwende wuerd ich nicht gerade auf Kuba, die ehemalige Sowjetunion oder gar die DDR anwenden.
 
Nein, es ist doch dumm zu glauben, der Kommunismus würde funktionieren. Schau dir mal Kuba an - der Staat ist arm und tausende Menschen verhungern bzw. verdursten......
Nein? Was hat dich dann dazu bewegt, mich als Kommunisten zu bezeichnen?
 
Also seid ihr euch darin einig, dass Leute, die gegen(vermeidbares) Leid im Allgemeinen und keine fiesen Mistkerle sind keine Vertreter des Kapitalismus sein können beziehungsweise Kommunisten sind? ^^
nein.
die erste frage ist, welches leid vermeidbar ist.
der 2. punkt ist: was bitteschön ist leid im allgemeinen?
3. es gibt genug 'miese mistkerle' in jeder ideologie. (und den kapitalismus oder kommunismus als ideologie zu bezeichnen ... naja, ich weiss ja nicht. , das sind nur ein paar dumme wirtschaftssysteme. keine gesellschaftsstruktur, kein bildungswesen, oä. niemand hindert euch daran einen aufgeklärten kapitalismus zu machen, in dem die nächstenliebe vorherrscht und keine hungerlöhne mehr bezahlt werden.)
und es gibt etwas noch schlimmeres als kommunisten oder miese mistkerle wie mich. und das sind verlogene, dumme schwachmaten die zbsp vor mitleid anfangen zu quiken, wenn sie nen totes robbenbaby sehen, aber die haare mit fckw einsprayen und original edel-pelz tragen.

ich möchte also an dieser stelle euch nochmal fragen: was für einen unterschied macht das wirtschaftssystem, dass ja banal gesagt ganz einfach darauf beruht, dass der kapitalismus die privatwirtschaft hoch hält, während beim kommunismus eh alles staatseigentum ist (und dadurch volkseigentum, eigentum aller und so. aber wenn die fabrik da ja auch mir gehört, kann ich sie ja sicher abbrennen. oder die banane essen. aber nein, die fabrik gehört ja auch anderen leuten. die banane aber auch. wenn ich also ne banane esse hab ich eigentum von anderen widerrechtlich an mich gerissen und egoistischerweise vernichtet.)

und stimmt, ich hatte noch einen punkt vergessen auf meiner liste der dinge die ich nicht mag:
- jegliche versuche die ideologie mal umzusetzen sind völlig verschieden von meiner vorstellung des kommunismus. deshalb zählen sie für mich nicht und ich brauch sie beim verteidigen meiner standpunktes nicht zu berücksichtigen.
 
die erste frage ist, welches leid vermeidbar ist.
das systemimmanent verursachte. (system meint hier das Universum)
der 2. punkt ist: was bitteschön ist leid im allgemeinen?
halt kein näher spezifiziertes Leid.
niemand hindert euch daran einen aufgeklärten kapitalismus zu machen, in dem die nächstenliebe vorherrscht und keine hungerlöhne mehr bezahlt werden.
Doch, zumal diese Punkte an sich nicht antikapitalistisch sind. Du kannst Widersprüche nicht vereinen ohne Metaebene, und die gibts bei Systemen wohl kaum. (Es ist entweder so oder so, aber nicht beides.)
was für einen unterschied macht das wirtschaftssystem, dass ja banal gesagt ganz einfach darauf beruht, dass der kapitalismus die privatwirtschaft hoch hält, während beim kommunismus eh alles staatseigentum ist
Wenn es kein Eigentum gibt, gibt es kein Streben nach Eigentum, und erst recht kein Streben nach Eigentum auf Kosten anderer. Das beeinflusst das Verhalten der Individuen. Die Gesellschaftstruktur kann an sich davon unberührt bleiben, aber die Individuelle Interaktion ist verändert.
Alleine schon das Wegfallen des Konkurrenzzwangs der atomisierten Individuen lässt sie stärkere Gruppierungen eingehn, und so lassen sich auch Gruppenziele festlegen, ohne die hindernden Hintergedanken "wie kann ich dem einzelnen seinen persönlichen Vorteil davon schmackhaft machen".
- jegliche versuche die ideologie mal umzusetzen sind völlig verschieden von meiner vorstellung des kommunismus. deshalb zählen sie für mich nicht und ich brauch sie beim verteidigen meiner standpunktes nicht zu berücksichtigen.
Hm, wenn man für die 3 Übel (:D) Kuba, Sowjet und Korea zeigen kann, dass die eigene Definition (sogar die geläufige Definition) dem Verhalten widerspricht, wär das dann okay?
 
lol, war klar das du jetzt China meinst....oder Nordkorea. Aber auch dort wird irgendwann der kommunismus verlieren!

Auch wenn das jetzt Ghent nicht gefallen wird.. Nein, die halte ich auch nicht für kommunistisch, auch wenn sie das auf ihre Fahnen schreiben und gut verbreiten.

Falls man mir widersprechen möchte bitte ich darum, einerseits Kriterien anzugeben, die erfüllt sein müssen, damit etwas das ideologische Prädikat 'Kommunismus' bekommt und andererseits diese an den genannten Beispielen knapp aufzuzeigen. Dürfte ja relativ einfach sein, bei so einer starken Überzeugung. Danach fänd ich es nett, wenn ihr schreiben würdet, wie aus den Kriterien, der Definition, das Leid, das in diesen Ländern vorherrscht folgt.

Am Ende stellt sich noch heraus, dass wir komplett unterschiedliche Vorstellungen von diesen Begriffen haben. :rolleyes2
 
Soweit wie ich das verstanden habe schaft der Kommunismus nicht das Privateigentum ab sonder soll dafür sorgen das jeder das gleiche Privateigentum hat.

Kann mich aber auch anderst sein *gg*
 
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