geht es in richtung kommunismus? ^^
... Das Thema fass ich nichtmal mit einer Kneifzange an!
Keine Ahnung, ob es in diese Richtung geht, möglich wär's. Um sowas sagen zu können ist mir der Begriff zu schwammig und meine Abneigung gegenüber Traditionen dieser Art zu stark.
therapien helfen nicht allen.
Und aus Gefängnissen kann man ausbrechen. Und einige Leute sterben im Krankenhaus. Und ich mag Ramen. Und ich hab jetzt Hunger, hab aber keine Lust, mir noch was zu machen und sollte sowieso lieber erst morgen weiteressen. Und letzteres ist gelogen.
und der staat ist ja grad dafür da, um an stelle der von rache 'verblendeten' opfer (bzw angehörigen) ein 'gerechtes' urteil zu fällen. eine strafe, in sinne einer konsequenz, nicht der rache.
und man sollte halt schon irgendwie jemanden, der mal nen kugelschreiber klaut anders behandeln als jemand, der seinen lebensunterhalt damit autos zu knacken.
Also ich als Pädagoge(*hust hust*) und als was auch immer ich sonst bin würd ja sagen, dass das Problem eher in den Gründen für den Diebstahl liegt als darin, dass soetwas passiert.
Darin, dass man sich einen Lebensunterhalt verdienen muss und es auch als gesellschaftlicher Anspruch gefördert finden wir doch schonmal eine hübsche Ursache für kriminelles Verhalten. Leute, die glauben, sie hätten keine Perspektive, Leute die irgendwie an Geld kommen wollen, Leute, die.. Du verstehst vermutlich. Hier könnt man jetzt sicher Opp, Sack und wie sie alle heißen anwenden mit dem Labeling Approach/Teufelskreismodell, Anomietheorien und was die Herren sich sonst so ausgedacht haben.. Aber man kann's auch lassen und auf unserer Gesprächsebene bleiben.
gerade auch der gedanke der konsequenz ist einer der zentralen punkte eines rechtssystem ohne basis des freien willens. nämlich muss einfach ganz klar gemacht werden: wenn du xy tust, dann kriegst du dafür zz. und damit im hinterkopf, dass es sich nicht lohnt xy gegen zz einzutauschen.
dieses wissen ist ein einflussfaktor auf die entscheidungen der menschen (determinismus ick hör dir trapsen). [...]
Klingt für mich immernoch nach "Wenn du etwas tust was ich/meine Lobby nicht mag prügel ich dich, bis du es lässt.". Das mag bei pathologischen Soziopathen nötig sein, aber das als Grundlage zu nehmen find ich.. Unangemessen.
Ich denke der Gefängnisaufenthalt darf nicht als etwas gesehen werden, was aus der Tat folgt sondern er sollte als Mittel zum Zweck verwendet werden: Um den Täter aus der Gesellschaft herauszuholen und zu überprüfen, ob er ihr weiterhin auf moralisch zu verurteilende Weise schaden wird oder nicht und gegebenenfalls um Therapien anzuwenden.
Dass der Aufenthalt außerhalb der sonstigen Gesellschaft zur Therapie gehören kann möchte ich übrigens nicht abstreiten.
Ich bin ansonsten für gut eingerichtete Gefängnisse. Es gibt keinen Grund, jemandem unnötigerweise(Tautologie! Unnötigerweise hier: Obwohl es auch anders geht) eine schlechte Lebensumgebung aufzuzwingen.
Übrigens.. Sollte das dazu führen, dass die allgemeine Lebensqualität im Gefängnis besser wird als außerhalb so ist das ein klarer Indikator für gesellschaftliche Missstände.
