[Goukei/Hiei - Das Ende des Albtraums]
Langsam, ganz langsam konnte er sich umdrehen. Und da stand es vor ihm, ein Ungetüm, riesig groß und so furchterregend wie der Herr der Hölle selbst. Doch dann erkannte er es ... als er in die Augen des Monsters sah, bemerkte er einen Antlitz, der nur von IHM kommen konnte. Und das Land um ihn herum verwandelte sich ...
Das Blut, das er gesehen hatte, verlor seine Farbe. Aus den Knochen wuchsen Knospen und Äste, und immer dichter wurden diese Wälder. Immer bläu- und grünlicher wurde es, bis er bemerkte, dass er in einer der Fruchtbarsten Gegenden stand, die er je in seinem Leben gesehen hatte. Überall her hörte er Vögel zwitschern und im Wasser tummelten sich riesige Schwärme von Fischen.
"Goukei" sagte nun Hiei "hab keine Angst. Denn obwohl ich ein Dämon bin, verlangt es mir nicht nach Blut oder Tod. Ich will nur eine Welt schaffen, in der jeder leben kann, wie er will und wo alle glücklich sind. Ich weiß, dass du es weißt, aber tief in deinem Inneren hast du immer noch Angst. Überwinde deine Angst und vertrau auch auf dich, denn in dieser Vereinigung werden nun unsere beiden Vorteile zusammengeschmolzen und die Nachteile ausgemerzt."
Nach diesen Worten streckte er seine Hand aus. Goukei sah ihn an. "Nun" meinte Goukei "dann wird das wohl unser letztes Gespräch sein." Er legte die seinige Hand in die von Hiei und schüttelte sie. Ein Licht stieg hoch aus den Händen der beiden, das schnell immer größer und größer wurde, bis es schließlich die gesamte Traumwelt verschlang ...
[Arena - Kampf 2?]
Unzählige Minuten waren schon vergangen. Menou sah, dass der Kampf von Dias verloren war, wenn dieser nicht irgendwelche versteckten Kräfte noch hatte ... doch sie konnte es sich nicht vorstellen, nicht, nachdem er sie schon SO überrascht hatte mit seiner Stärke. Und dennoch waren ihre Gegner unmenschlich stark. Unmenschlich - das passende Wort. DAS waren keine Menschen. Das waren irgendwelche Wesen, die nicht von Menschen besiegt werden konnten.
Da plötzlich geschah es. Die schwarze Aura um Goukei blähte sich auf. Immer größer und größer wurde sie (und das recht schnell). Menou bekam schon Angst, dass sie in dieser unheilvollen Blase eingeschlossen wird. Doch plötzlich zerplatzte die Aura und ein grelles Licht, heller als die Sonne, erscheinte. Geblendet von dem Licht wandte sich jeder in der Arena ab, selbst die Gegner Dias und Hawks. Danach wurde es sehr schnell wieder dünkler und ein Wesen stand da. Dunkel und düster sah es aus, umgeben von einer ebenso düsteren Aura.
Menou, die knapp vor dieser Verwandlung diesen Vorgang beobachtet hatte, war steif vor Angst und konnte sich nicht mehr bewegen. Selbst ihre Gedanken schienen sich nicht mehr zu bewegen. Und Angst verbreitete es auch bei den Zuschauern, schon schienen die ersten es nicht mehr auf den Sitzen zu halten.
Dieses Wesen starrte seinen Körper an. Riesige Muskeln zierten den Körper, bereit, jeden zu töten, der böses im Sinn hatte. Dann sah er Richtung Arena zu Dias und Hawk. Es schien so, als ob Halloween ausholte zum 'Gnadenschuss'. So schnell konnte dieser nicht denken, da war er schon in einem Loch unter den Zuschauerrängen verschwunden. Das Wesen sah hinunter zu Dias und Hawk. "Goukei" konnte Dias nur mehr ziemlich kraftlos sagen. Dieser sah hinunter zu Goukeis Vorgesetzten. "Ich bin nicht Goukei" erwiederte dieser "noch bin ich ein Wesen, geschaffen durch Fleischeslust oder Gottesmacht. Ich bin Hikei, entstanden, um die Wesen zu retten vor der bösen Brut, geschaffen, den Rest der Welt vor der Vernichtung zu retten."
Ein riesiges Geflüster ging im Publikum herum, denn seine Stimme war zu gebieterisch und angsteinfüllend, als dass irgendjemand sich ihm wiedersetzten wollte oder nur konnte. Dann öffnete Hikei seine Hand und ließ einen Ki-Ball entstehen. Dunkel war er und düster strahlte er. Doch eine Wärme ging von ihm aus, die, welche sie spürten, angenehme Gedanken verlieh. Und mit der anderen Hand ließ er eine andere erscheinen, die genauso geschaffen war, nur größer. Dann warf er je eine in Hawks und eine in Dias Körper. Kurz leuchteten beide genauso düster, dann sah man, wie in sekundenschnelle die Wunden der beiden geheilt wurden. Dennoch waren beide körperlich erschöpft und konnten nicht kämpfen.
"Ruht euch aus, ihr habt für eure Verhältnisse einen guten Kampf geliefert. Doch nun ist mein Kampf angebrochen und den werde ich alleine führen. Denn sonst werdet ihr sterben, versehentlich erdrückt durch meine Macht." Dann schritt Hikei hoch erhobenen Hauptes zu seinen Gegnern. Doch nachdem er nur einen Schritt getan hatte, fragte ihn Hawk. "Wie? Wie hast du uns geheilt?" Hikei drehte sich langsam um. "Namekianerblut" erwiederte er nur und setzte seinen Weg zu seinen Gegnern fort ...