[Goukei/Hiei - Schwarze Träume]
Halb bewusstlos, halb in Trance kam Goukei sein Zustand vor. Die Wirklichkeit verschwamm vor seinen Augen, alles kam ihm schwarz vor. Der Druck auf seinen Körper stieg mit atemberaubender Geschwindigkeit, Schmerzen durchzuckten jeden Winkel seines Körpers. Doch er konnte diesen Schmerzen keinen Ausdruck verleihen, er konnte keinen Ton von sich geben. Es war, als ob ihm alle seine Fähigkeiten geraubt wurden.
Er konnte die Zuschauer nicht mehr jubeln hören, die Kämpfer nicht mehr sehen, er konnte den Boden unter sich nicht mehr spüren, nichteinmal der Geschmack der Luft schmeckte er ... Er war verloren im Dunkeln, verloren in der Schwärze ...
Panik ergriff ihn. Er drehte sich um die eigene Achse, suchte vorne und hinten, ob er irgend etwas anderes als das Schwarze sehen konnte. Plötzlich hörte er, ganz, ganz leise, seinen Namen. Eine Stimme, die ihm irgendwie bekannt vorkam, rief ihn. Blind stürzte er in diese Richtung. Langsam konnte er auch wieder etwas spüren. Er lief durch eine Art riesige Pfütze, auch auf seinen Händen konnte er Flüssigkeit spüren. Jedoch war es nicht wasser, irgendetwas dickflüssigeres musste es sein.
Die Stimme wurde immer lauter und klarer, und er folgte ihr weiterhin. Hin und wieder kamen ein paar merkwürdige Stöcke vor seine Beine und fast wäre er hingefallen. Doch er lief weiter, immer weiter, der Stimme entgegen. Langsam kam auch wieder sein Sehsinn hinzu, und die Luft gewann wieder etwas an Geschmack. Jetzt konnte er die Person sehen, die ihn rief. Sie stand mit dem Rücken zu ihm und rief weiter seinen Namen. Für Goukei zählte jetzt nur mehr, diese Person zu erreichen. Links und rechts sah er zwar flüchtig irgendwelche Haufen, doch die interessierten ihn jetzt nicht.
Er war fast da. Seine Sinne hatten ihre alte Stärke wiedergefunden. Nur mehr drei Schritte ... zwei ... einer ... seine Rechte Hand fasste der Person auf die Schulter und drehte sie um ... und er blickte in eine entstellte Fratze. Total zerfressen war das Gesicht, nur mehr die Knochen und ein paar Fetzen eines modrigen, verfaulenden Fleisches blickten ihn an.
Goukei stolperte zurück. Er fiel rückwärts hin und sah, dass alles um ihn rot gefärbt war ... eine riesige Blutlache überdeckte das ganze Land, wohin man schauen konnte. Überall lagen Knochen herum, auf Haufen und auch einzeln, die Szene sah einfach schrecklich aus. Plötzlich stoben aus dem Boden vereinzelt riesige Flammen hervor und verwandelte das Bild in eine perfekte Hölle. Goukei schrie. Er wollte weg hier. Er wollte raus hier. Er musste flüchten.
Da fühlte er, wie der Boden erbebte. Bumm. Bumm. Bumm. Es waren Schritte. Das Blut, das am Boden floss, erzitterte bei jeden Auftreten eines Fußes und die Knochen sprangen leicht in die Luft, nur um wieder in Blut getuncht zu werden. Näher und näher kamen die Schritte, und Goukei versuchte sich umzudrehen. Doch kein Muskel in seinem Körper reagierte. Er war gefangen. Lebendig gefangen in der Hölle. Alleine. Und irgendetwas schien auf ihn zuzukommen ...
So, als kleiner Intervall mal n Post ^^ Interessiert euch wohl nicht so, was Goukei macht, hm? ... naja egal, ich poste was ich will ^^°°° ... macht weiter so, bin schon gespannt, wie der Kampf ausgehen wird ... go go go ^^