sylvio
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Hi Blacki! Hier bin ich wieder!
Und in Anbetracht dessen, dass ich den folgenden Abschnitt in den letzten drei Wochen noch einmal von Grundauf neu geschrieben habe (um den Fortgang der Geschichte nun endlich ein wenig zu beschleunigen, oder zumindest dem Text als solchen etwas mehr Tempo zu verleihen) bin ich diesmal wohl gar nicht soooo spät... xD
Aber erstmal zu dir: ja, du hast wohl recht, der letzte Abschnitt war tatsächlich nicht so lang - und auch der diesmal ist es eher nicht, wenn man berücksichtigt, dass ein großer Teil nur aus wörtlicher Rede besteht... Doch vielmehr waren die vorherigen Abschnitte außergewöhnlich lang. Auch in Zukunft werde ich wohl eher bei diesen etwas kürzeren Teilen bleiben, und dafür häufiger posten Das finde ich angenehmer!
Und joa, erzähl ruhig von dir - ist doch auch interessant, zu erfahren, WER das eigentlich ist, der hier so treu mitliest?
Bezüglich der Dusche und Toilette muss ich dich ein wenig korrigieren... Das sind keine GRUPPEN-Räume... Das ist jeweils nur EINE Dusche und EINE Toilette - also nicht für mehrere Leute zur gleichen Zeit! Sind ja auch nicht so viele Leute dort, wie etwa in einer Jugendherberge... Ich würde schätzen, dass bis zu 24 Mann auf einer Etage sein können, aber davon wiederum die Hälfte diejenigen mit eigenen Bädern sind...
DER Satz stört mich selbst ausnahmsweise mal eher nicht... Ich lass ihn erstmal so drin. Aber vllt stört ich mich ja irgendwann beim nochmaligen Drüberschauen, man wird sehen!
Achja: Levin, nicht Levis, wie du diesmal schon zum zweiten Mal schriebst! xD
Andererseits... Hm, das gäbe nen hübschen Spitznamen ab! ^^ Verwende ich vielleicht selbst noch einmal...
Aber nun: DIE FORTSETZUNG!
Viel Spaß und bis recht bald - schätze ich... Der Rest des Telefonats ist im Großen und Ganzen schon geschrieben, und wartet nur noch auf die mühsame Perfektionierung.
------------------------------------
Jedoch im Augenblick war ich todmüde und noch dazu ganz furchtbar hungrig. Weil aber das Hotel neben dem Frühstück keinerlei Mahlzeiten anbot, nicht einmal irgendwelche Snacks, war ich gezwungen, gleich noch einmal in das umliegende Viertel aufzubrechen. Dieses war eine eher langweilige Gegend, die ich wenigstens vorerst näher nicht beschreiben muss, und auch nur flüchtig kennen lernte... Ihr Repertoire an Restaurants und Geschäften war ziemlich überschaubar, und als es nach einigen Minuten ein weiteres Mal zu regnen begann: naja, da war mir eine schmuddelige kleine Filiale von McDonalds erneut die erstbeste Wahl. Ich bestellte ein Menü mit irgendeinem Burger, Pommes und Cola – die Preise waren merklich höher, als in Deutschland – und war danach dann wenigstens satt; und auch der Regen hatte nachgelassen.
Abschließend begab ich mich in einen dieser 24 Stunden / 7 Tage die Woche Gemischtwarenläden, nur wenige Meter vom Argyle Square entfernt: solche Geschäfte scheinen einander auf der ganzen Welt mehr oder weniger zu ähneln, und grundsätzlich und primär vom Alkoholspätverkauf zu leben. Gleichwohl war das Angebot derjenigen in London nach meinem Empfinden besonders gut sortiert, und nicht einmal allzu teuer, was möglicherweise darauf zurückzuführen war, dass es eine erstaunlich geringe Anzahl von Filialen großer Supermarktketten in der Innenstadt zu geben schien. Von einigen wenigen Pfund, die ich seit Beginn der Reise als Notreserve mit mir führte, kaufte ich zwei Halbliterflaschen Wasser für unterwegs, einen (wie ich noch am selben Abend feststellte) köstlichen Frucht-Nuss-Riegel, und schließlich und endlich auch noch einige paar Dosen Bier, einen kleinen Vorrat für die bevorstehenden einsamen Abende im Hotel; ich machte mir keine Illusionen, nicht einmal jetzt... Kein englisches, oder sonst irgendwie britisches Bier jedoch, sondern das geniale Stella Artois aus Belgien. In Großbritannien und einigen anderen Ländern Europas kann man dieses an beinahe jeder Straßenecke bekommen, wogegen ich in Deutschland schon seit Jahren ganz vergeblich danach suche... Ein Jammer.
Mit Einbruch der Dunkelheit kehrte ich in das Hotel zurück und rief sogleich auch meinen so genannten guten Freund in Bangkok an. Wenigstens diesmal meldete er sich im nächsten Moment zurück und wirkte noch dazu erstaunlich gut gelaunt: „Heyhey! Bist du endlich angekommen, ist alles im Lot?“
„Klar...“, meinte ich, „Ich war nur eben noch ein paar Getränke einkaufen, bin gerade jetzt in das Hotel zurückgekehrt! Ja und bei dir, wie lief das Essen?“
„Exzellent! Wirklich!“, begeisterte sich Levin, „Ich hab den Kerl erfolgreich zugequatscht! Ein absoluter Vollidiot; ganz krass über den Tisch gezogen, hab ich den!“ Er lachte lauthals, ein bisschen wie ein irrer Bösewicht in einem Film. Dem folgte eine kurze Pause beiderseits...
Dann fuhr er relativierend fort: „Aber naja... Gaaanz so schlimm war ich nun auch wieder nicht; ich bin ja kein Unmensch, nicht? Der naive Kerl wird mir irgendwann noch richtig dankbar sein – jedoch ich ihm noch sehr viel mehr, du verstehst?“
„Ich verstehe...“, antworte ich, und Levins arrogante und selbstgefällige Art rief einige Erinnerungen wach, an unser gemeinsames Jahr an der Uni.
„Es lief wirklich gut!“, betonte er ein weiteres Mal. Dann endlich setzte er hinzu: „Aber wie verlief denn eigentlich der Rest der Bahnfahrt?“
„Also später dann lief alles bestens... Jedoch Brüssel war unheimlich enttäuschend“, seufzte ich.
„Mhm... Gut, gut! Und, hast du schon einen Plan?“ Mein leidvoller Aufenthalt in Brüssel schien ihn nicht einmal zu interessieren!
„Madleen betreffend?“, fragte ich; ich war zu müde um mich ernstlich aufzuregen.
„Aber logisch...“
Ich rekapitulierte meinen plumpen Einfall, erst einmal in Chinatown zu beginnen, doch fand ich dieses geradezu peinlich, und zog es vor, darüber zu schweigen: „Eigentlich noch gar nicht...“, antwortete ich schließlich, „Ich muss die ganze Angelegenheit erst noch etwas besser durchblicken, irgendeine Art System entwickeln. Also was ich sagen will, ist: London ist groß!“
„Logisch, ja. Ist mir bewusst...“
„Ich war ja bisher auch nur als Tourist hier. Ich muss ganz andere Gegenden besuchen, auf ganz andere Details achten, verstehst du?“
„Ist mir klar...“
„Es würde nicht viel bringen, einfach nur am Piccadilly Circus zu sitzen, und die Gesichter sämtlicher Passanten zu scannen, die womöglich selbst nichts als Besucher sind...“
„Du machst das schon...“
Ich schüttelte den Kopf. Eine Katastrophe, diese Unterhaltung.
„Also um einmal zur Sache zu kommen!“, setzte ich nun an, „Es wäre wundervoll, es wäre sogar notwendig – hörst du? notwendig! – endlich ein paar Informationen zu Madleen zu bekommen. Ich meine ihren Charakter, Persönlichkeit, ihre Vorlieben, ihre Hobbys... Denn ein Foto allein ist im Kontrast zu acht Millionen Menschen ja doch beinahe nutzlos...“
Levin gähnte offensiv; und zugegeben, bei ihm war es jetzt gerade früh am Morgen. „Mensch, du wirst ja noch richtig professionell“, kommentierte er schläfrig.
„Rückst du nun ein paar Infos raus, oder nicht?“
„Hm... Ja, wie gesagt: wir haben ja eigentlich gar nicht viel...“
„Ey Alter! Das nervt auch irgendwann!“, unterbrach ich ihn, und meinte es ernst, „Irgendetwas müsst ihr beide doch gesprochen haben, an jenem Abend? Ja, irgendetwas musst du über sie doch wissen!? Mich interessieren ja auch keine intimen Details, nicht dein Privatleben, und auch nicht unbedingt das ihre... Aber wenn ich diese Frau tatsächlich finden soll, dann brauch ich etwas Handfestes, etwas, wo ich den sozusagen Hebel ansetzen kann. Das musst du mir schon geben. Ansonsten wird das nix!“
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Und in Anbetracht dessen, dass ich den folgenden Abschnitt in den letzten drei Wochen noch einmal von Grundauf neu geschrieben habe (um den Fortgang der Geschichte nun endlich ein wenig zu beschleunigen, oder zumindest dem Text als solchen etwas mehr Tempo zu verleihen) bin ich diesmal wohl gar nicht soooo spät... xD
Aber erstmal zu dir: ja, du hast wohl recht, der letzte Abschnitt war tatsächlich nicht so lang - und auch der diesmal ist es eher nicht, wenn man berücksichtigt, dass ein großer Teil nur aus wörtlicher Rede besteht... Doch vielmehr waren die vorherigen Abschnitte außergewöhnlich lang. Auch in Zukunft werde ich wohl eher bei diesen etwas kürzeren Teilen bleiben, und dafür häufiger posten Das finde ich angenehmer!
Und joa, erzähl ruhig von dir - ist doch auch interessant, zu erfahren, WER das eigentlich ist, der hier so treu mitliest?
Bezüglich der Dusche und Toilette muss ich dich ein wenig korrigieren... Das sind keine GRUPPEN-Räume... Das ist jeweils nur EINE Dusche und EINE Toilette - also nicht für mehrere Leute zur gleichen Zeit! Sind ja auch nicht so viele Leute dort, wie etwa in einer Jugendherberge... Ich würde schätzen, dass bis zu 24 Mann auf einer Etage sein können, aber davon wiederum die Hälfte diejenigen mit eigenen Bädern sind...
DER Satz stört mich selbst ausnahmsweise mal eher nicht... Ich lass ihn erstmal so drin. Aber vllt stört ich mich ja irgendwann beim nochmaligen Drüberschauen, man wird sehen!
Achja: Levin, nicht Levis, wie du diesmal schon zum zweiten Mal schriebst! xD
Andererseits... Hm, das gäbe nen hübschen Spitznamen ab! ^^ Verwende ich vielleicht selbst noch einmal...
Aber nun: DIE FORTSETZUNG!
Viel Spaß und bis recht bald - schätze ich... Der Rest des Telefonats ist im Großen und Ganzen schon geschrieben, und wartet nur noch auf die mühsame Perfektionierung.
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Jedoch im Augenblick war ich todmüde und noch dazu ganz furchtbar hungrig. Weil aber das Hotel neben dem Frühstück keinerlei Mahlzeiten anbot, nicht einmal irgendwelche Snacks, war ich gezwungen, gleich noch einmal in das umliegende Viertel aufzubrechen. Dieses war eine eher langweilige Gegend, die ich wenigstens vorerst näher nicht beschreiben muss, und auch nur flüchtig kennen lernte... Ihr Repertoire an Restaurants und Geschäften war ziemlich überschaubar, und als es nach einigen Minuten ein weiteres Mal zu regnen begann: naja, da war mir eine schmuddelige kleine Filiale von McDonalds erneut die erstbeste Wahl. Ich bestellte ein Menü mit irgendeinem Burger, Pommes und Cola – die Preise waren merklich höher, als in Deutschland – und war danach dann wenigstens satt; und auch der Regen hatte nachgelassen.
Abschließend begab ich mich in einen dieser 24 Stunden / 7 Tage die Woche Gemischtwarenläden, nur wenige Meter vom Argyle Square entfernt: solche Geschäfte scheinen einander auf der ganzen Welt mehr oder weniger zu ähneln, und grundsätzlich und primär vom Alkoholspätverkauf zu leben. Gleichwohl war das Angebot derjenigen in London nach meinem Empfinden besonders gut sortiert, und nicht einmal allzu teuer, was möglicherweise darauf zurückzuführen war, dass es eine erstaunlich geringe Anzahl von Filialen großer Supermarktketten in der Innenstadt zu geben schien. Von einigen wenigen Pfund, die ich seit Beginn der Reise als Notreserve mit mir führte, kaufte ich zwei Halbliterflaschen Wasser für unterwegs, einen (wie ich noch am selben Abend feststellte) köstlichen Frucht-Nuss-Riegel, und schließlich und endlich auch noch einige paar Dosen Bier, einen kleinen Vorrat für die bevorstehenden einsamen Abende im Hotel; ich machte mir keine Illusionen, nicht einmal jetzt... Kein englisches, oder sonst irgendwie britisches Bier jedoch, sondern das geniale Stella Artois aus Belgien. In Großbritannien und einigen anderen Ländern Europas kann man dieses an beinahe jeder Straßenecke bekommen, wogegen ich in Deutschland schon seit Jahren ganz vergeblich danach suche... Ein Jammer.
Mit Einbruch der Dunkelheit kehrte ich in das Hotel zurück und rief sogleich auch meinen so genannten guten Freund in Bangkok an. Wenigstens diesmal meldete er sich im nächsten Moment zurück und wirkte noch dazu erstaunlich gut gelaunt: „Heyhey! Bist du endlich angekommen, ist alles im Lot?“
„Klar...“, meinte ich, „Ich war nur eben noch ein paar Getränke einkaufen, bin gerade jetzt in das Hotel zurückgekehrt! Ja und bei dir, wie lief das Essen?“
„Exzellent! Wirklich!“, begeisterte sich Levin, „Ich hab den Kerl erfolgreich zugequatscht! Ein absoluter Vollidiot; ganz krass über den Tisch gezogen, hab ich den!“ Er lachte lauthals, ein bisschen wie ein irrer Bösewicht in einem Film. Dem folgte eine kurze Pause beiderseits...
Dann fuhr er relativierend fort: „Aber naja... Gaaanz so schlimm war ich nun auch wieder nicht; ich bin ja kein Unmensch, nicht? Der naive Kerl wird mir irgendwann noch richtig dankbar sein – jedoch ich ihm noch sehr viel mehr, du verstehst?“
„Ich verstehe...“, antworte ich, und Levins arrogante und selbstgefällige Art rief einige Erinnerungen wach, an unser gemeinsames Jahr an der Uni.
„Es lief wirklich gut!“, betonte er ein weiteres Mal. Dann endlich setzte er hinzu: „Aber wie verlief denn eigentlich der Rest der Bahnfahrt?“
„Also später dann lief alles bestens... Jedoch Brüssel war unheimlich enttäuschend“, seufzte ich.
„Mhm... Gut, gut! Und, hast du schon einen Plan?“ Mein leidvoller Aufenthalt in Brüssel schien ihn nicht einmal zu interessieren!
„Madleen betreffend?“, fragte ich; ich war zu müde um mich ernstlich aufzuregen.
„Aber logisch...“
Ich rekapitulierte meinen plumpen Einfall, erst einmal in Chinatown zu beginnen, doch fand ich dieses geradezu peinlich, und zog es vor, darüber zu schweigen: „Eigentlich noch gar nicht...“, antwortete ich schließlich, „Ich muss die ganze Angelegenheit erst noch etwas besser durchblicken, irgendeine Art System entwickeln. Also was ich sagen will, ist: London ist groß!“
„Logisch, ja. Ist mir bewusst...“
„Ich war ja bisher auch nur als Tourist hier. Ich muss ganz andere Gegenden besuchen, auf ganz andere Details achten, verstehst du?“
„Ist mir klar...“
„Es würde nicht viel bringen, einfach nur am Piccadilly Circus zu sitzen, und die Gesichter sämtlicher Passanten zu scannen, die womöglich selbst nichts als Besucher sind...“
„Du machst das schon...“
Ich schüttelte den Kopf. Eine Katastrophe, diese Unterhaltung.
„Also um einmal zur Sache zu kommen!“, setzte ich nun an, „Es wäre wundervoll, es wäre sogar notwendig – hörst du? notwendig! – endlich ein paar Informationen zu Madleen zu bekommen. Ich meine ihren Charakter, Persönlichkeit, ihre Vorlieben, ihre Hobbys... Denn ein Foto allein ist im Kontrast zu acht Millionen Menschen ja doch beinahe nutzlos...“
Levin gähnte offensiv; und zugegeben, bei ihm war es jetzt gerade früh am Morgen. „Mensch, du wirst ja noch richtig professionell“, kommentierte er schläfrig.
„Rückst du nun ein paar Infos raus, oder nicht?“
„Hm... Ja, wie gesagt: wir haben ja eigentlich gar nicht viel...“
„Ey Alter! Das nervt auch irgendwann!“, unterbrach ich ihn, und meinte es ernst, „Irgendetwas müsst ihr beide doch gesprochen haben, an jenem Abend? Ja, irgendetwas musst du über sie doch wissen!? Mich interessieren ja auch keine intimen Details, nicht dein Privatleben, und auch nicht unbedingt das ihre... Aber wenn ich diese Frau tatsächlich finden soll, dann brauch ich etwas Handfestes, etwas, wo ich den sozusagen Hebel ansetzen kann. Das musst du mir schon geben. Ansonsten wird das nix!“
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" Die Maßnahme ist jetzt fast rum bzw das Praktikum ist fast geschafft, morgen schreiben wir wieder eine Arbeit in ... ich hab den Namen für das Fach vergessen. Geht jedenfalls um richtige Anschreiben usw. Letzte Woche haben wir ne Arbeit über Büroablagen gemacht. Hefter, Stehordner, wie lange darf man was aufbewahren.. blubb. Gott sei dank wird die Arbeit nur gewertet wenn sie gut war, da ich noch Neu dabei bin und den Stoff daher eigentlich nicht hatte. Ob die Frau das morgen auch so handhabt .. i don't know. Werde heut noch Üben, oder ... ich versuch es wenigstens. xD
