LEUCHTSIGNALE (ein Abenteuerroman, im weitesten Sinne)

Hi Sylvio,
tja .. was soll ich sagen .. ^^" ich kann nicht anders, solche klein mini Posts aller 'Super geschrieben, mach weiter' kann ich nich ab. ^^' Ich finde, das es dem Schreiber kein Stück hilft weil er nicht weiß was der Leser gut fand und was nicht und er so nicht an seinem Schreibstil arbeiten kann. Deswegen versuch ich immer ein ausführlichen Kommentar zu machen, damit du weist worauf ich am ehesten achte und was du besser machen kannst evtl. ^^ Aber wenn's dich mal stören sollte, sag bescheid. xD
Un das mit der FF is kein Ding, da kannste dir so viel Zeit mim Lesen und Kommentieren lassen wie du willst. Da muss mein Beta-Leser eh erst mal ein paar Seiten korrigieren xD Vll find ich dann wieder Muse es weiter zu schreiben, wäre ein jammer wenn ich es nicht zu Ende kriege .. Hab die andere schon aufgegeben >_o''
Egal, jetzt aber zu dir:
Burger King? Pfui XD ich dachte der hätte wenigstens soviel Geschmack das er zu McDonalds geht, aber nein ... Burger King. XD Nun gut. Soviel zu dem Gesunden ernähren, das hat scheinbar nur bei 1 Mahlzeit hin gehauen, danach hat er es über Bord geworfen. xD
Schade find ich nur das du nicht die Umgebung so ein bisschen beschreibst, das man sich vorstellen kann wo er ist und wie es da so aussieht. Aber ich kenn das ja von meiner FF, wenn man aus der Ich-Perspektive schreibt ist das schwierig. ^^'
Berlin, Hannover, Köln .. Soso, da fährt unser lieber Kerl ja quer durch Deutschland oO Da hat er ja genug zu gucken. ^^ Und wenn da paar Berliner einsteigen un anfangen auf ihrem Dialekt zu reden, fall ich vom Stuhl. XD die klingen so grausam oo' Nix gegen Berliner, 'n guter Freund is einer ... aber den ihre Aussprache ... xD'
Naja, weiter im Text.
D-Züge musst ich glatt googlen .. oO Das sind ja diese uralten Dinger von denen man denkt, die fallen eh gleich auseinander wenn man sie nur schief ansieht ... oO Das wäre aber au ma geil, wenn er in falschen Zug einsteigt und nachher wird er unterwegs abgemacht vom Zug und fährt dann in die falsche Richtung weiter. :rofl: würd mich Böse ärgern .. aber so doof ist unser Protagonist ja nicht ... xD
Oh ... weia .. fällt mir bei dem nächsten Abschnitt nur ein. Schade das du da auch nicht genauer beschreibst wie der Zug von innen aussieht, aber der werte Leser kann sich das im übrigen eigentlich auch denken. xD Schön wär's halt auch gewesen vll zu wissen wie der Mann aussieht der mit ihm im Abteil sitzt. Das man so eine kleine Vorstellung davon hat .. oo
8 Stunden ???! Die arme Sau o__O Nachher steigt er aus und muss seine Knochen erst mal wieder richten. Mei ... wahnsinn .. arme Sau. xD'' Wie kann man in so nem Zug pennen, wenn das Ding so eng und ungemütlich ist Oo Aber männer könn ja bekanntlich überall und unter allen bedingungen schlafen .. *hust* Ja ok .. und weiter gehts.. XD''
Wie kommt er darauf das sein Sitznachbar ein Tscheche sein könnte? Und was hat der Protagonist gegen Brandenburg auszusetzen? xD ich muss zu geben noch nie viel rum gekommen zu sein, deswegen weiß ich weder wie es in Brandenburg noch wie es in Dresden aussieht oO
Die Polen Witze .. war klar das sowas kommen musste. :rofl: Aber wäre doch mal genial, die Schienen klauen vorm Zug. XD Aber ich möcht nicht da (zusätzlich zu den 8std.) noch auf unbestimmte Zeit am berliner Ostbahnhof fest sitzen und darauf warten müssen das der andere Zug endlich kommt. x_x vll hätte er doch Fliegen sollen oO Da hätte er Luft UND platz gehabt UND sogar ein Klapptisch ... und verstellbare Sitze ... usw. oo Naja aba gut .. xD selba Schuld würd man da sagen oO
Auch hier fehlt irgendwie wieder die beschreibung der Umgebung die er sieht .. die der Leute im Zug ... Wie gesagt, aus der Ich-Perspektive halt schwer .. aber vll kriegst es ja beim nächsten mal bisschen rein. ^^ Wenn nich is auch Ok, ich hab mich dran gewöhnt. xD

Das wars dann au wieda von mir soweit, bin gespannt was Levin sagt wenn er auf einma angerufen wird. Und was der so zu erzählen hat. Wo er doch meist so Wortkarg ist oO

Bis dann :knuddel:
 
Huhu Sylvio,
so, da ich jetzt die andere FF kommentiert habe (Teil 1 folgt per PN, sonst gibt das ein ewig langen Kommi und ich will ja kein Spoilern der Teil 2 noch nich gelesen hat .. oO) komm ich jetzt zu der hier. xD Ich werd noch ein richtiger Groupie o_O Fehlt noch das ich dich um ein Autogramm bitte, wobei wenn wir dabei sind ... :rofl:" Nein, Spaß. ^^ Aber wenn du mal berühmt wirst mit dein Büchern, kann ich wenigstens sagen ich kannte dich schon vorher ... glaubt mir dann zwar kein Schwein, aber naja. xD
Um zu deiner oben genannten Frage zu komm, ich wohn in Rheinlandpfalz, Deutschland xD Bockenheim um genau zu sein, denke mal nicht das er durch das Kaff durch kommen wird. o_O' Und wenn doch, nur zu ... Ich mag mein Dorf nicht sonderlich, also darf er es ruhig schlecht machen. xD
Soso, er geht später also zu Subway? Da muss ich immer gleich an diese selten dämliche Werbung denken xD Muss leider auch gestehen das ich bisher nur im McDonalds war und von denen auch nicht sehr begeistert bin .. o.O Ansonstn nur im china - restaurant usw. oO

Egal, komm wir jetzt mal zum eigentlichen ... geschehen. Btw. danke für die Erklärung was diese Beschreibung der Umgebung betrifft. Ist klar, wenn unser Protagonist selbst nicht sehr auf seine Umwelt achtet, das er auch nicht daran denkt selbige wieder zu geben. Ist für ihn völlig irrelevant. ^^
Aber jetzt zu dem Teil.
Viel passiert ist ja nicht, mal vom Telefonat abgesehen. ^^
Mich würde aber auch Interessieren was das für Umstände waren die Levin so lange wach hielten o_O Aber der Kerl ist schlau, er kam gleich drauf das der Kerl ihn anruft weil er jemanden braucht der ihm die Zeit vertreibt. xD Wurde Levin eigentlich jemals irgendwie beschrieben wie er aussieht? ich kann mich nicht erinnern, werd aber nachher mal nachlesen o_O Irgendwie hab ich ihn mit blonden kurzen Haare (á la Carlisle (aus Bis(s) ) im Kopf.
So .. jetzt hat mich mein Pa raus gebracht, wo war ich ... x_x Genau, Levin. Ahm ... Das mit der Zeitverschiebung muss ich noch in den Kopf kriegen. Bei Levin ist es 5 uhr morgens un bei dem Protagonist irgendwas Abends ... Und jetzt kommt ne ganz dumm dümmliche Frage .. Ist bei Levin 5 uhr morgens am selben Tag oder schon der neue Tag .. ? o.o

Irgendwie muss ich zugeben das ich die Laune unsres Protagonisten durchaus nachvollziehen kann ... er muss so schon 8 std. zugfahrt rum kriegen und sitzt dann an einem Bahnhof fest, weil der andere Zug nicht kommt. Aber bisschen ruppig fand ich den ein Satz von Levin dann doch, als er ihn so anpisst .. o_O das is man von dem gar nich gewohnt und dann so bamm! haut der so ein Satz raus (der mit 'Alter! ... ' )
Wobei ich da beide Parteien verstehen kann .. Unser Protagonist (angenervt von der Zugfahrt und dem ungemütlichen Sitz denk ich mal) und Levin (genervt davon, das er um 5 Uhr morgens anruft und sich dann sowas anhören muss). Trotzdem waren die Fragen berechtigt und mal ehrlich .. er hat sie nur 1 einziges mal gesehen und jetzt setzt er quasi ein Detektiv auf sie an der sie finden soll? wird die nich denken das Levin ein Stalker sei? O.o Mir wäre das echt unheimlich, wenn da einer käme und sagen würde 'der und der hat mich beauftragt dich zu finden' und ich hätte ihn nur 1 mal gesehen an einem Abend o_O Wenn sie ihn finden wollte, oder Kontakt wollen würde ... hätte sie ihm ne Telefonnr. da gelassn ... o.O
Nuja aber andrer seits kriegt er wirklich ein Urlaub umsonst in London und Levin vertraut ihm das er wirklich nach der Frau sucht un sich nich auf dessen Kosten ein schönes Leben macht (uh, der Gedankengang kommt mir grad erst :rofl: )

Alles in allem kann ich beide verstehen .. Und jetzt wird es ja mal Interessant. Levin erzählt von seiner Frau ^_^ Der Cliffhanger war mal wieder gemein ... Aber das kenn ich ja mittlerweile von dir ;P

Also bis demnächst ^^ :knuddel:
 
So..., nun will ich endlich erstmal hier den nächsten Abschnitt posten! ^^ Im Umfeld der letzten Prüfung des Semesters am Montag kam ich einfach nicht früher dazu... Btw antworte ich im SSS&S Thread natürlich möglichst bald auch noch!

Also mal der Reihe nach... Hm, also in einem Buch würde ich dich selbstverständlich in einer Widmung am Anfang mit erwähnen... ;D
Und, Rheinland-Pfalz..., aha, da kommt der Erzähler am Anfang der noch in weiter Ferne liegenden, zweiten Hälfte des Romans kurz hin! ^^ In dein "Kaff" jedoch wirklich nicht... *g*
Und China-Restaurant..., ha, da gibts in London eine lustige Szene... xD Oder sogar mehrere..., mal schauen.

Äh, nein, soweit ich mich erinnern kann, hab ich Levins Aussehen nie beschrieben... *g* Auf die blonden, kurzen Haare hat dich womöglich die Beschreibung von Dolph Lundgren gebracht... ;D Zufälligerweise hat Levin aber tatsächlich ebenfalls blonde Haare! Allerdings nicht ganz kurz..., sondern so etwa 10 Zentimeter oder so...
Allerdings hab ich auch noch nicht die Haare des Erzählers beschrieben - ha, da kommen auch noch ein paar nette Szenen, die betreffend... *g*

Bei Levin ist 5 Uhr morgens schon der neue Tag: soll heißen, es ist in Bangkok jeweils 5 Stunden später als in Deutschland, beziehungsweise 6 Stunden später als im weiteren Verlauf dann in London.

Zu deiner Anmerkung von wegen dass Madleen eine Telefonnummer hätte hinterlassen können: naja, wenn man Levins Erzählung einfach mal als komplette Wahrheit ansieht..., da hatten die beiden ja wohl abgesprochen, sich am nächsten Tag irgendwo wieder zu treffen, insofern wollten sie sich ja beide wiedersehen - aber aus (mindestens angeblich) auch für Levin unbekannten Gründen ist sie dann schlicht nicht aufgetaucht... Dennoch, wie ja auch der Erzähler anmerkt: eine Geschichte mit eigentlich viel zu vielen Unbekannten... ;D

Nun denn..., nachfolgende die angekündigte Erzählung. Der einfacheren Verständlichkeit wegen, bin ich von der wörtlichen Rede abgerückt und lasse den Erzähler Levins Sicht in gewisser Weise imitieren...

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--- Erste Abschweifung: Auftritt Maylin ---

Mittlerweile war ein knappes Jahr seit meinem Umzug vergangen, und wie nicht ganz selten saß ich an einem Abend allein in einer schicken Hotelbar im Stadtzentrum. Im modernen, und dennoch recht gemütlichen Ambiente genehmigte ich mir gerade eben meinen zweiten Cocktail, als sich ganz unvermittelt eine außergewöhnlich elegante Schönheit an meine Seite setzte: sie schwenkte ihr mitgebrachtes, kaum mehr halbgefülltes Cocktailglas eine Weile lang zwischen ihren schlanken Fingern, und ihre Blicke folgten dem nach. Ich selbst beobachtete das Geschehen halb-unauffällig im Augenwinkel.
Gerade als ich einen weiteren Schluck aus meinem eigenen Glas nahm, und das Aroma in meinem Mund ganz sacht zergehen ließ, da sah sie mich urplötzlich an, und sie sagte in praktisch akzentfreiem Englisch, und mit ruhiger, warmer Stimme: „Ich würde sehr gern mit dir schlafen...“
Ich verschluckte mich, ich musste husten, ich setzte zu einer Antwort an, und musste wieder husten, ich konnte es nicht stoppen. Meine Augen fingen an zu tränen, und es dauerte geschlagene ein oder zwei Minuten; dann hatte ich mich gefangen. Ich sah sie an, doch die unbekannte Schöne starrte nurmehr unverwandt auf ihr Cocktailglas, und fuhr mit ihren Fingern dessen Rand entlang. Ihre Nägel waren fein säuberlich bordeauxrot lackiert und etwa einen halben Zentimeter länger als die Fingerkuppen.
„Bitte!?“, fragte ich und schaute sie an, als sähe ich das erste Mal in meinem Leben eine Frau.
„Ich sagte ich würde sehr gern mit dir schlafen“, wiederholte sie und sah mir in die Augen, ohne auch nur mit einer Wimper zu zucken. Ihre Augen mimten diesen geheimnisvollen, verführerischen Blick, wie man ihn aus alten Hollywood-Filmen kennt, gepaart mit einem Hauch Exotik.
Ich mahnte mich zur Ruhe: „Also..., sollte ich dir nicht viel lieber erstmal einen Drink spendieren?“
Sie lächelte: „Aber gern doch!“
Ich signalisierte dem Barkeeper ihren Wunsch, und sie äußerte ihn.
„Natürlich möchte ich nicht sofort mit dir schlafen“, fing sie dann endlich an, mir lächelnd zu erklären. „Erst sollten wir uns ein wenig unterhalten, und dann..., na, du weißt doch, wie das funktioniert!“
Ich nickte misstrauisch.
„Du solltest nur eben wissen, worauf es irgendwann hinaus läuft!“
„Also wenn alle Frauen deine Art von Offenheit an den Tag legen würden...“, kommentierte ich trocken.
„Das wäre hübsch, nicht?“
Ich überlegte einen Augenblick. „Das wäre gefährlich“, antwortete ich.
Sie grinste und brachte mich gleich darauf erneut ins Wanken: „Aber sag mir doch, wie gefiel dir eigentlich der Film?“
Und wieder war ich sprachlos, war ich am Abend doch tatsächlich im Kino gewesen, um mir diesen Death Proof anzuschauen. „Der Film? Spionierst du mir nach?“
„Ach was. Ich war nur in der selben Vorstellung und du kamst mir irgendwie bekannt vor, und mir fiel ein, dass ich dich letzte Woche hier in dieser Bar gesehen hatte... Daher bin ich dir ein Stück weit nachgegangen, und ich sah dich das Hotel betreten. Kurz gesagt: die Macht des Zufalls!“
„Hm, niemals nie zu unterschätzen“, kommentierte ich. „Das alles soll ich dir glauben?“
„Ach, nur für den Fall, dass du mich möchtest...“, sagte sie und nahm ihr Glas. Und ohne mich noch eines weiteren Blickes zu würdigen, verließ sie ihren Hocker und setzte sich hinüber an einen Platz an der Fensterfront, von wo aus man das schier endlose Lichtermeer Bangkoks überblicken konnte...
Für die Dauer einiger Sekunden lauschte ich der leichten Jazzmusik, die aus den Speakern tönte; dann sah ich den Barkeeper an. Er lächelte dünn, und ich selbst musste unwillkürlich grinsen.
„Na, jetzt leck mich doch am Arsch“, murmelte ich, meinen Kopf dezent ungläubig schüttelnd, während ich aufstand, und hinüber zu meiner neuen Bekanntschaft ging. Ich ließ mich in einen von den großen, tiefdunkelbraunen Ledersesseln fallen.
„Du bist so cool...“, hauchte sie; doch ihren Blick nicht auch nur für einen Moment von der spätabendlichen Stadtlandschaft wendend.

--- Ende der ersten Abschweifung ---

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Bis bald auch! :knuddel:
 
Huhu Sylvio,
tut mir leid für die Verspätung (mal wieder x_x) und dabei schuld ich dir noch eine PN zu SSS und S Teil 1, zu der KG und zu der anderen auch noch. Jezzus.. Ich komm irgendwie grad mit der Arbeit nicht nach o_O Da hat man Zeit und doch keine. Sowas olles auch -_-
Aber jetzt zu deiner FF o_O
Du würdest mich in der Widmung erwähnen? ui ^-^ Da müsst ich das Buch ja erst recht kaufen ^.^ darf ichs mir dann signieren lassen ? ^^
Bin ja mal gespannt was er von Rheinlandpfalz so hält. xD Hätte mich aber auch gewundert wenn er in das Kaff hier komm würde, hier her verirrt sich selten jemand. xD

Ja, wie gesagt irgendwie hat ich im Kopf ein großen blondhaarigen Mann. Aber nicht so kurz (wie du ja auch sagst) wie bei Dolph Lundgren sondern eher so in der länge von Leonardo Di Caprio oder so oO Passend dazu ein paar grüne Augen .. ^^ und bei dem Erzähler denk ich irgendwie an dunkelbraun bis schwarze kurze Haare, kürzer als die bei Levin und braune Augen. Weiß nich wieso oO

Ja klar war ausgemacht das sich Levin mit ihr trifft und so, aber man sollte annehmen wenn ihr was 'dazwischen' kommt das sie ihm eine Nachricht hinterlässt ... Oder eine überbring lässt oder keine Ahnung oO

Aber jetzt zum neuen Teil, da wird das Kommi wohl was kurz ausfallen weil ... viel passiert ja nicht. Hoffe du verzeihst .. ^^

Ich find das so Hammer. Ich muss ehrlich sein das sich nicht nur Levin verschluckt hat, das ging mir nämlich genauso. Verdammt ist die Frau direkt. :rofl: Der Traum aller Männer o_O Würde ein mann das zu einer Frau sagen ... Tja, du kennst ja sicher das 5-Finger-Prinzip. o_O da hätte er ein schön Abdruck im Gesicht. xD Aber wenn Frau das macht .. Da merkt man wieder das ihr Männer da ganz anders seit .. xD
Toll find ich auch das sie so ein Kommentar in den Raum wirft und kaum das Levin sich endlich wieder fängt, starrt sie ihr Glas an. Da könnte man meinen das sie es gar nicht mit ihm hatte. Stell dir vor der Barkeeper hätte das mit gekriegt. xDDD Wie der gegrinst hätte. xD Ich kann mir das richtig Vorstellen xD
Aber Levin ist ein anständiger Mann und verschwindet nicht schwupps mit ihr auf dem Zimmer. Wie manch anderer das wohl gleich täte, manche lassen sich das sicher nicht zweimal sagen. xD erinner mich da an ein Report aus Taff! xD Männer.. :rolleyes:"" (nix gegen dich ^^)
Aha, sie hat ihn in dem Film gesehen und ihn wieder erkannt, weil sie ihn schon mal in der Hotelbar gesehen hat und dann ist sie ihm nachgegangen ... Kann man da noch von Zufall reden? Das grenzt schon bald an Verfolgung xD'' Irgendwie stell ich mir Maylin unweigerlich in einem schönen langen roten Kleid vor das an der Seite des Beines ein Schnitt hat und ein schön weiten Ausschnitt .. Sicher wirst du mich vom gegenteil überzeugen. xD
Wieso kommt mir das mit Bangkok so bekannt vor .. ist unser Erzähler nicht auch später dort? Irgendwie in dem klein Prolog ganz zu anfang? Muss den bei Zeit noch mal lesen, bin nur grad zu Müde .. und zu faul oO"
Und dann steht die faust frech auf und lässt ihn da einfach sitzen. Man die Frau hat Pfeffer im Ar... ! XD Aber wie geil Levin fluchen kann
„Na, jetzt leck mich doch am Arsch“, < sehr geil. :rofl: :rofl: kam so unerwartet, einfach toll xD
Ich frag mich ob sie mit Cool das meinte was man umgangssprachlich darunter versteht oder eben die bedeutung des Wortes damit meinte, das er Kalt sei .. Unnahbar, distanziert, so eben ... reine Interpretation .. xD Vll erzählt Levin ja wie sie aussieht, damit ich meine Fantasie net so weit ausschweifen lasse ... XD

Also bin schon gespannt wie es bei den beiden weiter geht und vor allem wie unser Protagonist auf die Geschichte reagiert. XD

Bis dann :knuddel:
 
Huhu! ^^ Tut mir leid, dass es diesmal auch bei mir nicht gleich weiterging... Dafür ist der unten folgenden Abschnitt aber auch recht lang!

Doch erst einmal zu deinen Anmerkungen... Also die Haare des Erzählers werden auf jeden Fall noch eine kleine Rolle spielen! *g*
Derweil bin ich froh, dass die erste Abschweifung ihre gewünschte Wirkung zu erreichen scheint! xD Mit deiner Vermutung bezüglich ihrer Kleidung liegst du dabei nicht ganz falsch..., Rot auf jeden Fall - aber eher ein leichter Mantel, als ein Kleid. Genau genommen hatte ich für das Äußere von Maylin nämlich ein konkretes Vorbild...
Und ja, Bangkok wurde am Anfang im Prolog erwähnt: aus dem wissen wir, dass der Erzähler wohl von Levin dorthin eingeladen wird...

Bevor es weitergeht noch ein Hinweis: aus größtenteils praktischen Gründen - die zu erklären jetzt sehr umfangreich wäre - verschiebe ich die Zeit der Handlung um ungefähr ein halbes Jahr: also von den Winter in den Sommer! Ursprünglich sollte die Story ja im Februar spielen, aber ich werde das Ganze auf August abändern!
Kurz gesagt bedeutet das: alle folgenden Abschnitte handeln im Sommer - und die bereits geposteten Teile werde ich demnächst noch anpassen, sofern nötig... An der bisherigen Handlung ändert sich dadurch natürlich nichts, schließlich geschahen keine jahreszeitspezifischen Ereignisse!

Doch nun, viel Spaß beim Lesen! :knuddel:

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„Krasse Story...“, komplimentierte ich, als mein Gesprächspartner recht unvermittelt verstummte... Ich lief gedankenverloren den Gang auf und ab und dachte darüber nach, dass meiner Wenigkeit eine solche Anekdote höchstvermutlich niemals widerfahren würde; ich war zugegebenermaßen ganz schön neidisch.
Meines Freundes zukünftige Frau jedoch, die war mir auf der Stelle sympathisch. Mit Levin spielte sie mindestens so gut, wie dieser mit mir zu spielen schien, und eben das zauberte mir ein zufriedenes Grinsen ins Gesicht: sie hatte ihm ein Angebot gemacht, dass Mann nicht ablehnen kann, sozusagen.
Allerdings, seitens Levin, auf einmal weder Reaktion, noch Weiterführung: „Huhu? Levin?“, fragte ich.
Wieder keine Antwort..., ich konnte nichts anderes tun, als zu warten.
Dann: „Du, warte mal kurz!“, meldete er sich. Ja, schon klar...
Ungefähr eine Minute später war er wieder am Apparat: „Also... Meine Frau ist eben aufgestanden...“
„Aha...“, brummte ich, schon ahnend, was das wohl bedeutete...
„Meinst du, du wirst heute Nacht noch schlafen, oder kann ich dich in ungefähr zwei Stunden zurückrufen, sobald sie unterwegs auf Arbeit ist?“
„Kein Problem“, antwortete ich. „Erstens bin ich noch erstaunlich munter, und zweitens würde es mir auf den gegebenen Sitzplätzen sogar dann schwer fallen einzuschlafen, wenn ich wirklich müde wäre... Kurz gesagt: ruf mich einfach an, sobald es dir in den Kram passt!“
„Geht klar! Carpe noctem, Alter!“ Und noch bevor ich mich hätte verabschieden können, hatte er auch schon aufgelegt... Carpe noctem!? Ja, wie denn bitte schön?
Denn auch irgendwann nach Mitternacht – da war der Bahnhof längt wie ausgestorben – hatten wir den Berliner Osten noch immer nicht verlassen. Ich hörte nebenher ein wenig Musik, doch hatte ich mir seit Wochen kein neues Album geleistet, und war entsprechend gelangweilt... Hingegen um etwas einigermaßen anspruchsvolles zu lesen, war es zu warm, zu laut und zu eng.

Doch immerhin, nach nochmals circa zwanzig Minuten, die vermeintliche Erlösung: der Nachtzug von Warschau kam am Ostbahnhof an! Jedoch stellte sich recht bald heraus, dass es allein davon noch nicht weiterging... Mein Sitzplatz befand sich zufällig im letzten Waggon des ursprünglichen Zugabschnittes, und so konnte ich ganz genau hören, wie man eine Zeitlang vergeblich versuchte, die neuen alten Wagen anzukuppeln. Immer wieder rumpelte und knallte es, und Bahnarbeiter in orangenen Warnwesten liefen halb-hektisch und mit zunehmend mürrischen Gesichtern auf dem Bahnsteig hin und her, und irgendwelche Flüche wurden in die Nacht gefaucht... Beinahe bereute ich, dass ich nicht rauchte; damit hätte ich einen handfesten Grund gehabt hinauszugehen, und das Schauspiel aus der Nähe zu betrachten.
Irgendwann hatten dann aber auch die Bahnarbeiter genug von der sanften Tour und vertrauten auf rohe Gewalt... Ich fragte mich, ob ich grinsen, oder den Kopf schütteln sollte; denn ich hatte freilich keinerlei Ahnung was genau sie dort taten – ich hörte nur ein gewaltsames Pochen und Hämmern, und nochmals ein Rucken und Rumpeln – doch irgendwann, nach insgesamt weit mehr als zwei Stunden, und deutlich nach ein Uhr in der Nacht, da konnte unser Wunderwerk der Technik seinen Weg fortsetzen!
Und so tuckerten wir, doppelt so umfangreich wie zuvor, ein Stück weit durch Berlin, bis zum auch um diese Uhrzeit blendend hell erleuchteten, neuen Hauptbahnhof, in dessen gläsernen Hallen große Werbebanner von der Decke hingen, und den Durchschnittsdeutschen mit dem Slogan „Polen überrascht!“ auf einen Besuch ins aufstrebende Nachbarland einladen wollten. „Polen hat mich heute schon genug überrascht...“, murrte der dickliche, ältere Mann auf der mir gegenüberliegenden Sitzreihe...
Doch auch während der Nacht wollten kleine Überraschungen anderen Ursprungs kein Ende nehmen: Insgesamt zweimal stank es wie blöde wie verschmort, von woher auch immer das kam, und dann wäre ein neben mir sitzender, dunkelhäutiger Mann, der, glaube ich, am Hauptbahnhof zugestiegen war, fast noch im Schlaf von seinem schweren Koffer erschlagen worden, der von der winzigen, schmalen Gepäckablage aus längst vergangenen Zeiten zu Boden, nein, eigentlich genau auf seinen Schoß, gestürzt war... Kurz gesagt: Abenteuerurlaub made in Germany!

Wie auch immer: so gegen zwei Uhr nachts hatten wir Berlin verlassen – ich mochte die Stadt ohnehin nicht – und fuhren ein, in eine schier endlose Dunkelheit... Ganz besonders in der Nacht zieht sich der Norden Deutschlands wie ein schaler Kaugummi: erneut die scheinbar menschenleeren Weiten Brandenburgs. Dann die deprimierende Öde Sachsen-Anhalts, lustlos dahin geklatscht in die schwül-warme Dunkelheit, in der die einzigen Anzeichen von Zivilisation die unzähligen, die allgegenwärtigen Windkraftanlagen waren, deren Warnleuchten grell in der Finsternis blitzten, oder aber wie rot glühende Augen dieselbige beobachteten. Und dann Niedersachsen: endlos weit, endlos flach, endlos in seiner Eintönigkeit... Es konnte einem geradezu den Verstand rauben, weit und breit beinahe nichts zu sehen.
Doch irgendwann, da schien die Nacht gar von sich selbst gelangweilt; und so reichte sie die ganze Scheiße schon zu ganz besonders früher Stunde an den neuen Morgen weiter... Das hatte freilich nicht viel mehr zur Folge, als dass sich die allumfassende Schwärze in ein eher noch tristeres, bedrückendes Grau wandelte... Ansonsten blieb alles beim Alten: ein paar anonyme Lichter an den Horizonten, und im Eiltempo vorbei rauschende Bahnhöfe mit Namen, die kaum bis zur nächsten, vor sich hinbröckelnden Station in Erinnerung blieben. Dazwischen immer wieder ewig lange Gütertransporte; mehrheitlich beladen mit nagelneuen Pkws, und hin und wieder auch mit irgendwelchem Schüttgut. Die meisten von ihnen rasten in die Gegenrichtung vorbei, schüttelten die altersschwachen Waggons kräftig durch.
Irgendwo auf halben Weg Hannover: ebenfalls nicht mehr, als ein großer, dunkelgrauer Schläfer, nicht ein einziger, konkreter Anblick ist mir im Gedächtnis geblieben. Es gab allerdings noch einmal einen Kuppelvorgang: Glücklicherweise ohne Komplikationen wurde nun sogar noch eine dritte Gruppe von Waggons angehangen, die von Kopenhagen kamen, und gemeinsam mit dem Rest als ewig langer Verbund über Köln bis nach Amsterdam fahren würden. Müde und verbraucht: die Fahrgäste, die Waggons, die Stadt, das Land... Du, wie gehts? – Ja, muss. Und selbst? – Ja, auch. Meine Wahrnehmung mischte sich mit zunehmend häufiger werdenden Anflügen von Sekundenschlaf...

Gerade als ich einem „echten“ Schlaf recht nah gekommen war, wurde ich vom Vibrieren meines Mobiltelefons in die Realität zurückgeholt; doch anstatt des vermuteten nächsten Anrufs erreichte mich lediglich eine Kurzmitteilung: der werte Herr könne mich doch nicht zurückrufen, hätte kurzfristig eine geschäftliche Angelegenheit dazwischen gekriegt, müsse ausnahmsweise auch mal arbeiten, oder vielmehr mit einem potentiellen Großabnehmer irgendwohin essen gehen. Davor noch ein paar Zahlen checken, und wenigstens ein Stündchen schlafen. Ich solle ihn doch anklingen, wenn ich erst in London sei.
Wirklich ganz toll: da bin ich wach geworden, nur um zu erfahren, dass ich mich auch weiterhin langweilen darf... Ich seufzte und schob den Vorhang zur Seite und sah nach draußen. Vermutlich waren wir mittlerweile in Nordrhein-Westfalen, also immerhin Zivilisation, freilich in ihrem Endstadium. Der Morgen dämmerte grau, blau und weiß, der Himmel war bewölkt. Mir blieb insbesondere Dortmund in Erinnerung: die Innenstadt rings um den Bahnhof „entzückte“ mich Betrachter mit einer geradezu postapokalyptischen Atmosphäre... Ihre Blütezeit hatte sie bereits vor Jahrzehnten hinter sich gelassen, und die dicht gedrängten, einst modernen Bauten aus des so genannten Wirtschaftswunders besten Zeiten wirkten nurmehr trist und angegraut, und ein paar von den älteren Backsteingebäuden an den Gleisen, die stürzten im wahrsten Sinne in sich zusammen. Doch natürlich ging es vielen anderen Städten der Region kaum anders.
Einzig Wuppertal vermochte mir ein wenig zu gefallen: eine wirklich schön anzuschauende Stadt, die entlang eines eher schmalen, aber lang gestreckten Tales verlief. Von hier an war sogar das Wetter sehr viel besser, denn die dichte Wolkendecke gab der Morgensonne bald ein Stück vom Himmel ab – und so hielt es sich, bis wir endlich Köln erreichten. Übrigens mit einer Verspätung von „nur“ noch einer knappen Stunde; so einige Minuten hatten wir doch tatsächlich wieder aufholen können.

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Und beim nächsten Mal muss ich dann nur noch den kurzen Aufenthalt in Köln hinter mich bringen, und dann ist das Kapitel auch schon beendet! :D
 
Huhu Sylvio,
tut mir so leid das mein Kommentar so lange hat auf sich warten lassen. Gab Familiär einige ... sagen wir, Probleme. Aber jetzt ist wieder alles soweit im Lot und ich kann mich wieder auf deine FF's stürzen. Zugegeben fehlt die PN für SSS und S Teil 1 immer noch ._. sei nachsichtig mit mir, im Moment bin ich etwas .. im Stress.
Aber jetzt genug der abschweifenden Worte und zurück zu dem hier:

Ich muss mir eingestehen das unser Erzähler nicht der einzige ist, der bei so einer 'ersten Begegnung' eifersüchtig bzw neidisch wird. oO Wenn man bedenkt das er die Frau dann auch noch geheiratet hat, heije oO Bei den wurd es sicher nie langweilig. :rofl:"
Das Levin dann so abrupt abbrechen musste find ich schade, ich hätte gerne gewusst wie es weiter ging.
Gut wie der Abend weiter ging, kann man sich denken, aber ich meinte eigentlich wie es bei den beiden im allgemeinen weiter ging. Wie es dazu kam das sie sich in einander verliebten, es sei denn du willst einem von 'Liebe-auf-den-ersten-Blick' erzählen.
Carpe Noctem .. Wie mies is der eigentlich? XD Ich kann zwar eigentlich kein Latein, aber durch glück weiß ich was das heißt. Weil ich mal nach dem Italienischem dafür suchte bzw. nach etwas ähnlichem. Carpe Noctem = nutze die Nacht. Unser Lehrer sagte immer Carpe diem. ^^ Aber bei der Tatsache das er in einem Zug sitzt, auf engen Raum eingesperrt ... ist das wirklich schwer machbar. oO
Argh! Da kommt dieser olle Nachtzug eh schon mit Verspätung an und dann sind die Bahnarbeiter zu ... njarm .. ich möchts mal nicht so hart ausdrücken .. da sind die zu ... dusslig die aneinander zu koppeln?
2 Stunden haben die dafür gebraucht x_o Meine Herrn ... da wäre mir echt die Lust an der Zugfahrt vergangen. xD Ich wäre ausgestiegen und hätte geschaut das ich das olle Ding selbst dran koppel. oO
Oh man und dann wird noch beinahe einer erschlagen o_O' Levin hat wirklich gut reden, von wegen nutze die Nacht .. Man muss ja aufpassen das man sie überhaupt überlebt oO
Und wo wir es gerade von dem Herrn haben ... Da reist er unseren Erzähler aus dem Schlaf, nachdem er die ganze Fahrt über kaum welchen gekriegt hat, nur um ihm zu sagen das er quasi doch weiter Schlafen könnte. -.- Wie ich sowas hasse xD Der arme Kerl kann einem echt Leid tun, bis er in London angekomm ist, wird er halb Tot sein oO

Na gut, mehr fällt mir jetzt leider nicht ein .. Aber ich freu mich schon auf den nächsten Teil. ^^ Bis dann :knuddel:
 
Hallo Blacki! Vielen Dank für deinen übrigens auch ziemlich amüsanten Kommentar! ^^ Ich kam leider erst heute dazu, dem gleich folgenden Abschnitt die abschließende Korrektur zu gönnen, und bin dir im übrigen auch noch mindestens eine Antwort schuldig - auf deinen Beitrag im SSS&S Thread nämlich. Aber das dürfte ja nicht wirklich eilig sein, daher mag ich mich erst einmal auf das Weiterschreiben dieser FF konzentrieren, so lang das so gut klappt!

Doch zu deinem Beitrag... Natürlich wird Levin seine Erzählung zu einem späteren Zeitpunkt fortsetzen - die wird sogar ziemlich umfangreich! Und auch die von dir angesprochene Art des Verliebens spielt eine wichtige Rolle...

Dann mag ich dich kurz korrigieren: also zwei Stunden haben die zum Ankuppeln nicht gebraucht..., es lagen zwar zwei Stunden zwischen dem Telefonat und der Ausfahrt aus Berlin - aber in die fallen ja auch noch die anfängliche weitere Wartezeit auf den Zug sowie die Fahrt zum und der Halt am Hauptbahnhof und so mit rein. Das Ankuppeln selbst hat wohl - immerhin - an die 45 Minuten gedauert... *g*

Joa. Vielmehr bleibt mir ja auch nicht zu sagen. Viel Spaß mit dem folgenden Abschluss des dritten Kapitels!
Damit mache ich mir wohl noch eine knappe Million weiterer Feinde... xD

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Was war ich froh, als ich den Zug verlassen konnte und guten, festen Kölner Bahnhofsboden unter meinen Füßen spürte! Erleichtert ließ ich meine schwere Reisetasche auf den Bahnsteig plumpsen, und den Rucksack hinterher, und ich genoss die erfrischend kühle Morgenluft in langen, tiefen Atemzügen.
Keine Minute später nahm der Zug schon wieder Fahrt auf, und ich kann reinen Gewissens behaupten: zumindest seine Länge war, nach den beiden Ankupplungen, mehr als beachtlich. Von dem wohl guten Dutzend Waggons hatten allerdings kaum auch nur zwei die selben Farben oder Beschriftungen, aus halb Europa schien man die zusammen geklaubt zu haben. Jetzt auch egal, ich war befreit, und ziemlich genau am anderen Ende von Deutschland angekommen. Gemessen an der reinen Fahrzeit hatte ich mehr als die Hälfte der Reise bereits hinter mir, allerdings würden die bewusst lang gewählten Aufenthaltszeiten in Köln und Brüssel die Dauer des zweiten Reiseabschnitts mehr als verdoppeln.
Glücklicherweise fühlte ich mich noch immer richtig fit; im Nachhinein schien mir die Nacht nämlich gar nicht allzu lang gewesen zu sein, von der Wartezeit am Ostbahnhof einmal abgesehen. Die beinahe sechs Stunden, die danach dann folgten, waren freilich recht langwierig und ermüdend, doch das wären sie zu jeder anderen Uhrzeit wohl kaum weniger gewesen. Und obwohl ich mir recht sicher war, dass ich niemals mehr freiwillig eine Fahrt mit einem solchen Nachtzug buchen würde (allenfalls in einer höheren Klasse) bereute ich es nicht, ihn wenigstens dieses eine Mal genommen zu haben: es war durchaus eine interessante Erfahrung gewesen, auch einmal die „dunkle Seite“ eines Tages zu durchfahren, mindestens ein ganzes Drittel, das einem ansonsten fast verborgen bleibt. Menschen zu sehen, die aus dem Dunkel ihrer Nacht gezerrt, das Dunkel einer Nacht durchfahren, in beispielsweise zwölf Stunden, quer durch Europa, von Prag nach Amsterdam, ohne auch nur einmal umzusteigen.
Darüber hinaus hatte ich erfahren, welchen Arbeiten einige der klapprigen Uraltwagen in unserem noch jungen Jahrtausend nachgingen. In einem Jahrtausend, das noch nicht einmal ein einziges Prozent seines Daseins hinter sich gelassen hatte; und von dem auch ich, mit sehr viel Glück, allerhöchstens zehn Prozent erleben würde...

Doch genug von diesen allzu philosophischen Abschweifungen. Aufgrund der selbstverständlich nicht gänzlich aufgeholten Verspätung stand mir ein lediglich knapp zweistündiger Aufenthalt in Köln bevor – drei Stunden waren geplant gewesen. Allerdings sollte jeglicher Ärger über diesen Umstand bald verflogen sein, denn, um ganz ehrlich zu sein, ich verabscheute diese Stadt fast schon vom allerersten Anfang an.
Dem lag mitnichten ein Vorurteil zugrunde; im Gegenteil, ich hatte viel eher erwartet, dass ich Köln lieben, mindestens aber mögen würde..., doch nichts da. Gleich schon der Bahnhof war ein einziger Mist, ungemütlich und hektisch. Verglichen mit Kopfbahnhöfen sind Durchfahrtsbahnhöfe natürlich immer irgendwie unschön, wenn es darum geht, den Aufenthalt zu genießen, und der Bahnhof meines Wohnortes ist ohnehin ein Ding für sich, aber solch ein ungeordnetes Durcheinander von schlecht gelaunten Menschen, das war mir neu, das gab es noch nicht einmal zur Weihnachtszeit am Hauptbahnhof in Nürnberg.
Kurz nachdem ich zum horrenden Preis von vier Euro mein Gepäck eingelagert hatte (so knapp mein Aufenthalt auch war, das Zeug war schlicht zu schwer, um es auch nur eine halbe Stunde mit mir rumzuschleppen) realisierte ich meinen riesengroßer Hunger, und aus Mangel an nennenswerten Alternativen – vieles hatte zu dieser frühen Stunde auch noch gar nicht geöffnet – begab ich mich wieder einmal zu McDonalds, gleich im Bahnhof, denn wie schon gesagt: deren Frühstück ist in Ordnung.
Ich bestellte ein bisschen Kleinkram, nicht sehr viel, und stellte bald fest, dass sogar dieser Ort von einem unkontrollierten Strom von Leuten gekennzeichnet war, die dort eigentlich so überhaupt gar nichts zu suchen hatten. Während des Essens schlurfte irgendeine halbwüchsige Punkerin zu mir hin, und quatschte mich an, ob ich nicht mal einen Euro hätte (nein, hatte ich nicht; sie stöhnte zombiegleich von dannen) während ein grauhaariger Giftzwerg im Rentenalter einen merkwürdigen Disput mit einem Angestellten führte. Ich kann gar nicht sagen, welchem Umstand seine ursprüngliche Aufregung galt, doch wurde er bald aufgefordert, doch bitte zu gehen, weil er doch ohnehin nichts bestellte. Da wurde er erst richtig wild, beschwerte sich, dass doch wohl sein Gegenüber und die anderen Angestellten diejenigen seien, die nicht nur nicht in das Lokal, sondern noch viel weniger in diese Stadt und dieses Land gehörten. Er meinte wohl aufgrund ihres, und das ist jetzt meine eigene und politisch sehr viel korrektere Wortwahl, Migrationshintergrundes. Wie auch immer: irgendwann gab der ewiggestrige Störenfried sich dann doch geschlagen, oder besser gesagt, er wurde zärtlich des Raumes verwiesen.
Doch auch mich selbst hielt es hier aus Gründen bloßer Neugier nicht mehr sehr viel länger, und so ging ich, nun endlich einen Blick in die Stadt und die Umgebung des Doms zu werfen, denn immerhin die Lage des Bahnhofs war doch relativ reizvoll.

Wenige Minuten später konnte ich meinen Eindruck vom Hauptbahnhof auf mindestens diese Region der Innenstadt ausweiten. Ich war regelrecht erschrocken, wie trist und alt die ganze Gegend doch wirkte! Der Bahnhof war von außen ausgesprochen hässlich, der Dom gerade Baumaßnahmen unterzogen, die umliegenden Gebäude ebenfalls hässlich, und von größtenteils erbärmlichen, uninteressanten Geschäften und sonstigen Filialen belagert... Und eine Unterführung gab es, die hätte sich auch in der Bronx in New York heimisch gefühlt! Doch am Schlimmsten: nicht einmal der ach so berühmte Kölner Dom war sonderlich beeindruckend. In stillem Protest weigerte ich mich, auch nur ein einziges Foto zu schießen.
Als wollte die Stadt mich loswerden – ich hatte nichts dagegen – fing es dann auch noch zu nieseln an, und so verbrachte ich den Rest der Zeit in einer furchtbar unübersichtlichen und unordentlichen Buchhandlung im Bahnhof... Ich kaufte selbstverständlich nichts.
Ach ja, sogar die Frauen schienen in Köln besonders hässlich zu sein, und schlecht angezogen waren sie auch noch; also wirklich alles ganz schlimm.

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Also dann - bis zum nächsten Mal: dann wartet der Zwischenhalt in Brüssel...
:knuddel:
 
Hey Sylvio,
Verdammt! ich hätte schwören können, ich hab dir letztens schon geantwortet. Ich muss es geträumt haben. Verflixt. Da fällt mir der seltsame von letzter Nacht ein. :rofl:" aham ... *hust* oO' Verzeihung ^^"
Erst ma kurz zu deinem zwischen Kommi:
Wegen dem SSS&S tuts mir im übrigen immer noch leid, dass da noch kein Post für Teil 1 kam. Fuchst mich das ich da nich die Zeit für finde, steht aber auf meinem Arbeitsplan drauf (ich hab sowas wirklich, sonst krieg ich doch nix gemacht o.O)
Und was dein Kommentar zu dem von Teil2 angeht, da lass dir ruhig Zeit. Das eilt nicht. ^^

Und zu der FF hier: Das mit Levin will ich mal hoffen. :rofl: nein, spaß. Aber ich bin schon sehr gespannt darauf. ^^

Un was das mit den Feinden angeht ... *hust* möglich wär es .. möglich wär's ... xD Aber ich bleib lieber dein Fan *sylvio fahne schwenk*

so jetzt aber weiter: ^^
Na Levin wird auch mal nicht schlecht Staunen, wenn er erfährt wie lange das ganze gedauert hat und das er bei der Zeit die er mit der Zugfahrt zu bringt, schon 5x mit dem Flugzeug angekommen wäre. oO Tut mir leid, wenn ich das so sage, aber mir wäre das echt zu blöde so lang Zug zu fahren. Kann ich gar nicht ab. XD Daher kann ich den Protagonisten voll verstehn das er froh ist erst mal raus zu sein, wobei man sagen muss das er selbst Schuld ist. o.O Hätte er doch mal den Flug gewählt. xD

Das mit dem hektischen treiben an Bahnhöfen kenn ich nur von der Schulzeit her, wenn eben Hitzefrei war und alle Klassen frei hatten oder generell nach der 6ten am Bahnhof. Herje, da gings ab .. XD *räusper* aber zu Weihnachten .. kA. Da fahr ich nich Zug, ich weiß auch wieso. xD Sowas nenn ich gesunder Menschenverstand. ^^
Aber von Köln hab ich bisher auch nur gutes gehört. Nach der Meinung deines Protagonisten überdenk ich das vll noch mal. xD
Den könnte man als Reiseführer buchn und nachher würd man jede Stadt zum Kotzen finden XD
Irgendwie wird er mir sympatisch XD

Und was meckert er denn bei 4Euro rum für 2 Stunden gepäck abnahme .. ? So teuer ist das jetzt auch nicht. Soweit ich mich erinnere war es am Flughafen teurer. oO
Zombie gleiche Punkerin? :rofl: nein warte, die sah ja nur Zombie mässig aus, als sie von dannen schritt, wie du es so schön sagtest. xD Und dann dieser alte Mann der nur am meckern ist. Ganz tolle Nummer, um die Zeit schon nen Rassist im kaffee.. Nein im McDonalds. Oder in der Nähe davon? ist ja auch egal. XD Fand das nur niedlich beschrieben 'wurde zärtlich des Raumes verwiesen' xDD Das klingt wie harmlose Gewalt oO

Sind ja tolle aussichten, sogar der Kölner Dom ist scheiße? Oo Ich hab auch mal 'n Dom gesehen, welcher war das nur ... Mir fällts jetzt nicht ein. Der Kölner war es aber nicht. xD Soweit rauf komm ich dann ja doch nicht oO
Und die Gebäude ... Ohje, der lässt ja gar kein gutes Haar an Köln. Nicht mal an den Frauen. :rofl:" Ich überleg mir den Besuch da doch noch mal.. oO

War auf jedenfall ein sehr interessanter Post, leider ja an sich nicht viel passiert. Aber ich freu mich auf den zwischenhalt in Brüssel. ^^

Bis demnächst und noch ein schönen Abend :knuddel:
 
Hallo Blacki! ^^

Die Verspätung ist nicht wirklich ein Problem - ich habe den folgenden Abschnitt ohnehin erst gestern fertig bekommen! Außerdem geht das dritte Kapitel - entgegen meiner Ankündigung - doch noch ein kleines bisschen weiter: das verschafft mir eine bessere Überleitung... *g*

Derweil dein Post zum ersten SSS&S - der eilt nun wirklich nicht! ^^ Lass dir alle Zeit die du brauchst...

Doch zu deinen Anmerkungen!
Also wenn ich mich recht erinnere - anfangs hast auch die die Idee mit der Zugfahrt gut gefunden... *g* Derweil sind vier Euro zumindest für die Gepäckeinlagerung an einem Bahnhof nicht billig. Das mag aber auch mit dem eher extravaganten Lagersystem in Köln zu tun haben... Das sind nicht solche einfachen Schließfächer wie an den meisten Bahnhöfen, sondern ein System aus Kisten, die hochgefahren kommen, und danach in einem Lager verschwinden...
Derweil revidiert der Protagonist im folgenden Teil seiner Meinung zu Köln zumindest ein bisschen... *g* Allerdings höre ich die meisten Leute eher schlechtes über die Stadt berichten, erst letztens war eine Freundin geradezu empört: ein so furchtbar hässliche Stadt - da fahre sie nie mehr hin. Und erst vor ein paar Wochen mir unbekannte Leute in einem Cafe Nebentisch: Köln ginge ja mal gar nicht und sähe aus wie... Naja, egal... *g*

Es gibt schließlich schlimmere Orte... xD Womit ich beim neuen Abschnitt angelangt wäre! Hat eher Überleitungscharakter - es passiert nicht wirklich irgendetwas - aber auch das muss sein, und du hast hoffentlich trotzdem Spaß dabei... ;D

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Der für mich reservierte Platz in der zweiten Klasse des Intercity Express nach Brüssel wirkte im Vergleich zu dem Abteil im City Nightline wie die First Class eines Interkontinentalfluges (nicht, dass ich in einer solchen je gesessen hätte) und verwöhnte mich mit weichen, verstellbaren Sitzen, praktisch unbegrenzter Beinfreiheit, Fußstütze und Klapptischchen. Blöderweise befand sich mein Sitzplatz direkt neben einer der Vertikalverstrebungen der Fensterfront, wodurch die Aussicht nicht die beste war, aber das war alles gar kein Drama, so lang ich nur diese unzufriedene und grimmige Stadt hinter mir lassen durfte!
Im übrigen möchte ich gar nicht einmal behaupten, dass Köln grundsätzlich schlecht war, nein, ich glaubte sogar zu verstehen, wieso so viele Menschen, nicht nur Kölner, die Stadt mochten, gar liebten. Etwa blenden allzu viele Städte ihre Besucher auf den ersten Metern mit dem schönen Schein. Köln nicht: das wirkte direkt und unhöflich, aber damit auch offen und ehrlich. Das konnte man mögen, durchaus, nur ich persönlich, ich könnte mich in eine solche Stadt auch nach Jahren nicht verlieben. Und der erste Eindruck mochte kurz gewesen sein – doch gleichsam heftig.
Aber Schluss mit Köln und Schluss mit Deutschland: der einzige Bahnhof, den der Zug in der Bundesrepublik noch anfuhr, war der von Aachen, und schon kurz danach überquerten wir die Grenze zu Belgien, und das von mir mit Spannung erwartete Brüssel rückte näher!

Die Reise durch Belgien jedoch, die war alles andere als pittoresk... Eine Bekannte hatte mich schon vorgewarnt, dass Belgien nicht gerade der schönste Fleck der Erde sei, doch das, was sich meinen Augen da darbot, das war tatsächlich ganz erbärmlich. Anfangs versprühten all die schäbigen, kleinen, schmutzigen Häuschen und die eintönigen, an Höhepunkten und Blickfängern armen Landschaften noch eine ganz eigene Romantik, doch schon nach wenigen Kilometern wurde es langweilig und meine Augen in der Konsequenz bald schläfrig... Um nicht auf der Stelle einzunicken, kramte ich meinen iPod hervor: schon auf dem Weg nach Dresden hatte ich Madleens Foto auf eben jenen kopiert, um es jederzeit zur Hand zu haben.
Es war das einzige Bild im acht Gigabyte umfassenden Speicher, und ich gab mich einer konzentrierten Betrachtung hin, wollte mir ihr Gesicht genauestens einprägen. Ganz besonders die kleinen Details, die man auf dem ersten Blick gar nicht gleich wahrnimmt; auf dass ich die junge Frau erkennen würde, sollte sie zufällig an mir vorübergehen. Gewiss, genau das war ausgesprochen unwahrscheinlich, aber nicht in Gänze auszuschließen – manchmal hat man ja auch Glück!
Dennoch wurde mir ihr wahres Wesen nicht so richtig greifbar: freilich hatte ich das Foto als solches mittlerweile ganz genau vor Augen, doch ihr tatsächliches Aussehen – die meisten Menschen sehen auf Fotos sehr viel anders aus – das wollte mir nicht wirklich in den Kopf... Ja, ich konnte mich doch noch nicht einmal entscheiden, ob ich sie nun schön finden sollte oder nicht! Und beschrieb ich sie auch anfangs als „durchschnittlich“, so musste ich in dieser Hinsicht schon jetzt differenzieren: vielleicht war der Umfang ihrer Schönheit eher durchschnittlich – das jedoch konnte ich, wie schon gesagt, bisher kaum beurteilen – nicht jedoch ihr Aussehen als solches. Eher im Gegenteil: Madleen hatte ein irgendwie markantes Gesicht, nur fällt es mir schwer, die genaue Art dieser Einprägsamkeit mit meinen müden, im inhaltlichen Umfang doch arg beschränkten Worten zu beschreiben.
Auf jeden Fall: sie faszinierte mich.

Währenddessen hatte ich einem etwas älteren Album von AIR gelauscht: Venus, Cherry Blossom Girl, Run, Universal Traveller... Diese ersten vier Lieder, und mit kleinen Abstrichen auch die folgenden, schienen mich gerade sehr tief zu berühren. Andererseits war AIR nicht gerade die angenehmste Formation, wenn es darum ging im Wachzustand zu verbleiben; und so wurden meine Augen schwerer und schwerer und ich nickte im kaum merklichen Auf und Ab des sanft dahin rauschenden ICEs immer wieder ein...
Doch, verdammt, es widerstrebte meinen Prinzipien, die Reise quer durch einen unbekannten Staat schlafend zu verbringen. Und so kramte ich in meinem Gepäck nach Reiseführer und Stadtplan, von London, versteht sich, und blätterte und starrte und wartete auf eine Art von Eingebung. Damit meine ich, auf einen Einfall, einen Plan, wo und wie ich meine Suche nach dieser Madleen bloß beginnen sollte!? Eine Option wäre der Picadilly Circus, der war insbesondere zur Hochzeit des britischen Empires bekannt gewesen, als der Mittelpunkt der Welt: mutmaßlich ein jeder Londoner, sogar fast jeder Engländer, dürfte dort einmal vorbei kommen. Irgendwann... Denn natürlich war auch meine Zeit begrenzt und ich wollte wohl auch was erleben; nicht nur stundenlang vor diesem komischen Springbrunnen herumsitzen, um jeden einzelnen Passanten mit einem Bildchen in der Größe eines Passfotos abzugleichen.
Aber selbstverständlich nicht zum ersten Mal fiel mir zudem Chinatown ins Auge! Eigentlich naheliegend, aber sicherlich zu plakativ und zu einfach – und genau genommen falsch. Aus welch diffusen Gründen auch immer: der gute Levin schien sich ziemlich sicher zu sein, das Madleen gar keine Chinesin sei... Andererseits hat sie das aber auch nicht davon abgehalten, nach Hong Kong zu reisen! Und das Chinatown in London – das wusste sogar ich – wird aufgrund der britischen Kolonialgeschichte vor allem von aus Hong Kong stammenden Chinesen dominiert: auf diese Weise könnte es dennoch ein Bindeglied zur Begegnung meines Studienfreundes darstellen. Mein Spürsinn also regte sich.
Und überhaupt: die Chance Madleen aus irgendeinem Grund dort zu finden, die dürfte wenigstens ein winziges bisschen größer sein, als in den unzähligen anderen Gegenden Londons. Irgendwo musste ich ja anfangen, und einen jämmerlichen Plan zu haben, das war besser, als gar keinen Plan zu haben! Außerdem war Chinatown ein nettes Viertel: praktisch direkt im Zentrum, nördlich des Leicester Squares, im Süden von Soho und ziemlich genau zwischen Covent Garden und dem schon erwähnten Picadilly Circus. Eine Menge Menschen laufen da durch, viele bunte Fotos kann man schießen, ordentlich Spaß haben, und gutes und günstiges Essen kann man da bekommen. Hübsch.


VIERTES KAPITEL

Brüssel war da anders. Brüssel war nicht hübsch.
In einem von den Pissoiren lag ein reizendes Stückchen Wellpappe mit der schlichten Aufschrift „No!“, welches den Großteil der außergewöhnlich internationalen und vielsprachigen Reisenden erfolgreich von der Benutzung abzuhalten hoffte... Außerdem spiegelte es meine Gedanken auf recht präzise Art und Weise wieder: ich hatte gerade die Hälfte meines Aufenthalts hinter mich gebracht und wollte nur noch weg.

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Also dann: bis demnächst! :knuddel:
 
Hey sylvio,
*schnell hier rein stürmt* Man bin ich heute im Stress .. xD'' Aber das muss einfach erledigt werden, sonst werd ich nie wieder richtig schlafen o_O' Äh ... Egal!

Also nach der Zugfahrt in dem anderen Zug möcht ich wetten das ihm dieser hier gar wie das Paradies vor kam. xD Nicht mal die Züge in denen ich gesessen haben hatten Verstellbare Sitze o_O Geschweigeden das es Fußstütze oder nen Tisch gegeben hätte. Nicht mal in den ICE's in denen ich mal gefahren bin. :dodgy: Blöde Züge .. >_>''
Und was seinen abschließenden Kommentar zu Köln betrifft ... Tjoar .. Die Stadt scheint halt wirklich nicht so toll zu sein. Sollte ich meinem Ex besser nicht sagen, sonst erwürgt er mich. :rofl: Der findet Köln toll, frag mich nicht wieso oO
Aber wenigstens, so wie es der Protagonist ja sagt, verschleiert die Stadt ihr Wesen nicht, sondern offenbart es einem direkt und man 'verliebt' sich dann nicht in eine Illusion, die man erst Jahre später durchschaut. Oo
Hm .. Irgendwie will mir zu der Stadt auch nicht mehr einfallen ... o.o' Also weiter im Text:

Zugegeben, pittoresk musst ich erst mal googlen. XD' Und Belgien kenn ich jetzt so natürlich auch wieder nicht .. Aber von der beschreibung her, erinnert es mich ein wenig an Italien. Wenigstens den Ortsteil den ich noch in Erinnerung habe (und das ist gut 10 Jahre her oo). Da waren die Häuser ziemlich Klein, aus Stein und mit einem Holzdach. Aber nicht so wie man sie in Deutschland kennt, sondern so Flachdach Häuser. o.o Mitten in den Bergen, rund herum haufenweiße Bäume und Büsche.. Die Gegend hat mich echt fasziniert. ^^ Aber ich schweif hier grad voll ab .. *hüstel* Verzeihung .. ^^''

Und was Madleen angeht, hui hui. Fängt unser Protagonist nicht etwa an interesse an der Frau zu finden, die er suchen soll? xD' Nachher will Levin nur das er sie sucht, weil er die beiden Verkuppeln will... nee ... das wäre ne echt abartige Art und Weise ... irgendwie .. Aber hätte was oO' *wieder abschweift*
Und da kommt unsere allzeit beliebte Schleichwerbung wieder mit den Liedern von AIR xD Irgendwie find ich das lustig. ^^
Aber was dein Protagonist dann macht, würd ich nicht können. Mir Reisepläne und Stadtplan anzusehen, während der Zugfahrt. oO Ich kann ja nicht mal währenddessen Lesen .. xD' Außerdem ... Was nützt es ihm durch einen fremden Staat zu fahren, wenn er die Fahrt damit zu bringt sich karten anzusehen? da könnte er auch gleich schlafen oO"

Also führt ihn sein erster Weg in London direkt nach Chinatown .. Das klingt vielversprechend oO Könnte Interessant werden. ^^ Und dann kann er mit Stäbchen Essen, falls er das kann. :rofl: kA wieso ich darauf grade komme Oo

Und zum Ende das erste kleine Stück des vierten Kapitels. Uha ... Brüssel scheint ja 'Umwerfend' zu sein (man bemerke den Sarkasmus) und ich bin mir nicht mal sicher ob ich auf eine Bahnhofstoilette überhaupt gehen wollte.. Selbst wenn da nicht "No!" stünde. o.O' Der arme Kerl, kaum angekomm, hat er die nase schon voll .. xD'

So .. das war's auch wieder von mir. Ich versuch demnächst wieder eher zu Kommentieren ... ^^"" Bis dann :knuddel:
 
Guten Morgen!! :)

Es hat ja lang genug gedauert... Aber nun bin ich fertig. Zum Glück! xD Der folgende Part hat mich unheimliche Mühe gekostet und zählt wohl auch nicht zu den besten - irgendwie fehlt ihm ein wenig die Leichtigkeit - aber ich will es gut sein lassen...

Außerdem hab ich erstmals drei Fotos im Gepäck! Gemäß dem Motto des Romans - reality rearranged - sind jene exzessiv nachbearbeitet und bieten daher einen ganz speziellen Blick auf die Realität... Aber um Verwirrungen vorzubeugen: dieser Blick geht gerade nicht Hand in Hand mit dem Roman! Diese drei Fotos (und alle die noch kommen werden) folgen zwar rein geografisch der Reise des Erzählers - mehr aber nicht... Dürfte aber auch offensichtlich sein - Farben und so... *g*

Zu deinen Anmerkungen bleibt mir derweil gar nicht viel zu sagen... Und Fragen gab es anscheinend auch nicht... Daher: viel Spaß beim Lesen und auch mit dem kleinen Extra, den Fotos!

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Vor wenigen Minuten war ich von einem mäßig erfolgreichen Erkundungstrip durch die umliegenden Viertel zurückgekehrt, und befand mich nun erneut am so genannten Südbahnhof, Bruxelles Midi, dem insbesondere im grenzüberschreitenden Verkehr wichtigsten Bahnhof in Belgien.
Das Bahnhofsgebäude ließe anderes vermuten: der ursprünglich ganz und gar zweckmäßige Nachkriegsbau – gleich zu Beginn der architektonisch ohnehin kläglichen 90er dann mal renoviert und modernisiert, und seither schlampig instand gehalten – lud nicht eben zum Verweilen ein. Der grundlegende Aufbau war dem des Kölner Hauptbahnhofs nicht unähnlich. Im ersten Stock fuhren die Züge ein und aus, und im Erdgeschoss befand sich der ganze Rest. Gleichwohl war alles etwas größer und noch viel, viel schlimmer: die von mir erwartete Hektik und das Chaos traten in eine unheilvolle Symbiose mit erschreckend ungepflegten, geradezu versifften Räumlichkeiten, und insbesondere die Farbgebung war nicht länger ein Ding des persönlichen Geschmacks, sondern ließ mich den gesunden Menschenverstand der Architekten hinterfragen. Die Böden, die Wände und die Decken der ausschweifenden, teilweise recht verwinkelten und planlos wirkenden Hallen waren allesamt mehr oder weniger schwarz oder dunkelgrau, und infolgedessen eher düster. Dennoch wurde all dies kontrastiert von der grellen Beleuchtung und den Reklamen in einer Vielzahl von Geschäften, und eben diese Kombination hatte ein beachtliches kopfschmerzverursachendes Potential und machte es regelrecht unangenehm, durch die Passagen zu schlendern, weil sich die Augen immer wieder an entweder das hell beleuchtete Innere oder aber die düsteren Hallen gewöhnen mussten, in denen (spätestens darüber konnte ich nur noch den Kopf schütteln) sogar die Hinweisschilder dunkel waren – und dunkelblau beschriftet...
Irgendwie Wahnsinn.

In Anbetracht solcher Vorlagen werde ich versuchen, den vorangegangenen Aufenthalt in Brüssel möglichst kurz zu fassen. Das dürfte zu vieler Menschen Vorteil sein – nicht zuletzt zu meinem eigenen...
Vor ungefähr zwei Stunden hatte ich den Kölner ICE verlassen. Ich hatte ohnehin nicht vor, mich lang im Bahnhof aufzuhalten, und wollte möglichst viel von der mir völlig fremden, und natürlich sehr berühmten Innenstadt erblicken. Denn abgesehen von dem Vorhaben, etwaigen Verspätungen mit einem gelassenen Grinsen begegnen zu können, ist eben dies der Grund gewesen, wieso ich mich für einen derart langen Aufenthalt – von ungefähr fünf Stunden – ganz bewusst entschieden hatte!
Immerhin die Gepäckschließfächer entdeckte ich nach nur wenigen Metern, und zu diesmal wieder moderaten Preisen schloss ich meinen Rucksack und die Reisetasche ein. Die kleine Umhängetasche hingegen, deren wichtigster Inhalt mein geliebtes Notebook war, behielt ich wie gewöhnlich bei mir. Als nächstes sah ich mich noch kurz nach der Abfertigungszone für die Passagiere des Eurostars um: diese war (an allen Bahnhöfen) von den regulären Gleisen sehr streng separiert, in ihrer neongrünen Hässlichkeit jedoch kaum zu übersehen. Bis hierhin also alles ganz einfach.
Jedoch war ich hungrig geworden; und abgesehen von den unzähligen belgischen Pralinenshops bot der Bahnhof auch in kulinarischer Hinsicht erstaunlich wenig. Ich war natürlich nicht nach Belgien gekommen, um mich erneut mit Allerweltsfastfood vollzustopfen. Ich ging viel eher davon aus, außerhalb des Bahnhofs auf eine Reihe von interessanteren Köstlichkeiten zu stoßen. Bis dahin würde ich ja wohl noch durchhalten.

Ich trat also mit einigen Erwartungen nach draußen. Das Wetter jedoch war seit Köln kaum besser geworden. Es fiel nicht länger Regen, doch die Wolken waren dick und grau, und Asphalt und Wege noch längst nicht wieder trocken. Alles wirkte trüb und feucht, ein bisschen neblig und verwaschen.
Direkt vorm Bahnhofseingang wurde ich vom, laut Wikipedia, höchsten Gebäude Belgiens empfangen. Der schmucklose Glaskasten von hundertfünfzig Metern beherbergte das belgische Rentenministerium und wirkte reichlich deplatziert, am Rande einer Reihe von unsanierten Altbauten, die in seiner Nachbarschaft noch baufälliger wirkten, als sie ohnehin schon waren. Es war ein erbärmlicher Anblick...
Ich schoss dennoch ein obligatorisches Foto – das erste meiner Reise – und begab mich dann nach Norden, in der Hoffnung auf eine hübsche alte Innenstadt zu stoßen. Entlang des Bahnhofsgeländes begleitete mich ein unangenehmer Geruch von Urin, und nach etwa einem halben Kilometer begann sich abzuzeichnen, dass eine fotogene Altstadt in der relativen Kürze meines Aufenthaltes kaum zu erreichen ist, und auch der Himmel schien sich wieder einmal gegen mich zu wenden.
Daher kehrte ich um, bis beinahe zum Ausgangspunkt, und durfte bald schon realisieren, Nord und Süd verwechselt zu haben... Also ging ich jetzt nach Norden. Oder vielmehr nach Nordosten, in eine hoffentlich etwas lebendigere Gegend. Ich überquerte eine vielbefahrene Straße und stellte mit Erschrecken fest, dass die Verkehrsgepflogenheiten Belgiens denen Frankreichs ähnelten. Gar nicht selten ersetzte die Hupe den Blinker und ich musste gar einmal zur Seite hüpfen, weil ein Rollerfahrer den Gehweg ungeniert missbrauchte um eine der allgegenwärtigen Baustellen zu umfahren.
Während des weiteren Vordringens in das mir unbekannte Viertel war ein leichter Regen mein nervender Begleiter, und obwohl nicht ausschlaggebend, machte er die Gegend nun auch nicht eben hübscher... Beispielsweise war an kulinarische Genüsse kaum zu denken: ärmliche Obsthändler und weitere ärmliche Obsthändler dominierten die kaum vorhandene Wirtschaft; und womöglich der Großteil der Gebäude musste dringend instand gesetzt werden. Wenigstens dieses wurde mittlerweile auch getan und war der Grund für all die Baustellen. Auch thronte inmitten von all dem Elend der in Renovierung befindliche und wahrhaftig gigantische Justizpalast; und wirkte dennoch nicht so deplatziert wie das Hochhaus am Bahnhof. Das konnte ich – obwohl kaum einen Kilometer weit entfernt – vorm grauen Himmel und hinter feinsten Nebelschleiern mittlerweile kaum mehr erkennen.
Ich blickte auf die Uhr und hielt es ohnehin für klüger wieder umzukehren, um nicht auch noch durchnässt zu werden, und um nun endlich meinen Hunger zu stillen. Recht mürrisch kehrte ich der nichtgefundenen Altstadt den Rücken.

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Vom nächsten Abschnitt hab ich zwar noch beinahe gar nichts fertig - aber ich gehe davon aus, dass er trotzdem nicht so lange auf sich wird warten lassen... Bis dahin!
 
Hallo Sylvio,
wie schön auch hier wieder von dir zu Lesen. Damit es auch mal weiter geht auf der Suche nach der schon fast Mysteriösen Madleen. ^^
Als erstes muss ich sagen, helfen die Bilder aus dem Anhang schon sehr, sich das ganze bildlicher vorzustellen was der Protagonist so 'sehen' muss. Und ehrlich gesagt, er tut mir leid o_O" Und er hat Recht, dass das Gebäude völlig deplatziert wirkt neben diesen anderen normalen Häusern. Das wirkt fast so als würde man das Weiße Haus direkt neben einen Sportplatz stellen. oo
Man möchte ja fast meinen er habe an allem was auszusetzen der Kerl, aber wenn ich mir das so durchlese muss ich Lachen. Gerade die Passage, fand ich Klasse:
Dennoch wurde all dies kontrastiert von der grellen Beleuchtung und den Reklamen in einer Vielzahl von Geschäften, und eben diese Kombination hatte ein beachtliches kopfschmerzverursachendes Potential und machte es regelrecht unangenehm, durch die Passagen zu schlendern, weil sich die Augen immer wieder an entweder das hell beleuchtete Innere oder aber die düsteren Hallen gewöhnen mussten, in denen (spätestens darüber konnte ich nur noch den Kopf schütteln) sogar die Hinweisschilder dunkel waren – und dunkelblau beschriftet...
Der Schluss ist einfach zum weg kringeln. XD
Wie soll man denn bitte Hinweisschilder lesen wenn es dort Dunkel ist und die auch noch dunkel beschriftet wurden? :rofl: Oh man.. Hammer hart. Die Arbeiter dort hatten wohl echt anderes im Kopf als sie das gemacht haben. XD
Da unten möchte ich echt nicht rum laufen, wenn es ständig von Hell auf Dunkel und wieder zurück wechselt. Da wird man meschugge oO
Ach, heute hat er also mal keine Lust auf Fastfood? Ein Wunder. XD Die Pralinen hätte ich aber glaube ich trotzdem versucht. Ich bin halt eine Naschkatze. xD Und wenn man schon mal in Belgien ist .. sollte man sowas doch auch mal probiert haben. Kann ja nicht schaden. ^^
Was das Gebäude angeht, hab ich dir ja schon zu Anfang was geschrieben. Das passt da wirklich nicht hin und lässt die Gebäude die darum stehen einfach nur Dumm aussehen. Oo
Ich mag alte Gebäude, keine Ahnung warum, aber es ist so. Die haben sowas ... faszinierendes manchmal. Alte Fabrikgebäude und sowas, find ich Klasse.
Er schießt ein Foto von einem hässlichen Gebäude? Was will er damit, es verbrennen wenn er wieder zurück ist .. ? o.O
Welches Wort mich auch irgendwie im Text stolpern lies, keine Ahnung ob das Wort von dir beabsichtigt war oder nen Tippfehler (ich kenns so nicht oO), war .. 'Verkehrsgepflogenheiten' Ich mein .. Ich weiß was du damit sagen willst, aber es liest sich irgendwie ... grausig o.o" Nix für ungut. Vielleicht passt da eher Verkehrsgewohnheiten .. oder .. keine Ahnung. Mir fällt nichts ein, im Moment.
Finds aber lustig das er anfangs in die falsche Richtung gelaufen ist. :rofl: Schilder lesen soll ja bekanntlich Helfen. ^^
...weil ein Rollerfahrer den Gehweg ungeniert missbrauchte um eine der allgegenwärtigen Baustellen zu umfahren.
Ich musste bei dem Abschnitt so lachen. Die Vorstellung wie einem auf einmal ein Rollerfahrer auf dem Gehweg entgegen gefahren kommt, war einfach zu genial. XD
Schade das er die Alltstadt nicht gefunden hat, nachdem er 3std. umher geirrt ist. Zumindest, wenn ich mich nicht irre. oO" Wenigstens 1 Foto konnte er machen. Besser als nichts. xD
Diesmal ist mir beim Lesen allerdings aufgefallen, dass du hin und wieder verdammt lange Sätze baust. Gerade bei dem oben Zitierten. Es stört nicht wirklich, gut ab und zu vielleicht, aber hat mich eben verwundert.
Was ich an dem Teil besonders gut fand, waren die kleinen Witze die du mehr oder minder eingebaut hast und den wehrten Leser zum Schmunzeln bringen. Oder wenigstens, mich. ^^ Das lockert die ganze Stimmung auf, auch wenn der Protagonist mehr als schlecht gelaunt ist.

Ich freu mich schon auf den nächsten Teil.

Bis dann :knuddel:
dein treues Leserlein,
Blacki
 
Hallo Blacki! ^^

Hab Dank für deine schnelle Antwort!
Ich hab mich dann auch mit dem Weiterschreiben beeilt und scheine mittlerweile wieder gut voranzukommen! :)

Mit den langen Sätzen hast du recht! Das war mir auch aufgefallen, und gehörte unter anderem zu dem, was ich als fehlende Leichtigkeit bezeichnete... Ist wohl durch die langwierige Entstehungsgeschichte jener Abschnitte zustande gekommen...
Aber ich hoffe dass sich das zunehmend und spätestens mit dem fünften Kapitel - das vierte dauerte gar nicht mehr lang - wieder bessert!

Derweil... Ganz besonders freut es mich, dass ich dich zum Schmunzeln bringen konnte! ^^ Damit erreicht die Geschichte doch schon einmal einen Teil ihres Ziels!

Joa. Ansonsten brauche ich glaube ich nicht viel zu sagen... Wegen dem einen Wort werd ich mir noch mal Gedanken machen! ;)

Doch erstmal weiter! ^^ Ich wünsche dir viel Spaß!

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Infolge dieser Erfahrungen kam es, dass ich neben Köln auch Brüssel als eine der gleichsam hässlichsten und ödesten Großstädte unseres Planeten in Erinnerung behielt... Es mochte wohl auch hübsche Gegenden gegeben haben, und ruhige Gegenden ohnehin, und eine ansehnliche Altstadt – das alles war mir klar! Jedoch hatte mir die Gelegenheit gefehlt – und die Orientierung – um diese Orte tatsächlich zu entdecken.
Außerdem blickte ich allmählich der Endstation meiner Reise entgegen. Und diese hieß London, oder besser noch: Madleen. Oh ja, Madleen durfte ich keinesfalls vergessen!
Doch im Augenblick brauchte ich die Bahnhofstoiletten dringender... Diese erwähnte ich schon.
Und gleich als nächstes musste ich mich um mein Magenknurren kümmern. Aber abgesehen davon, dass die Auswahl an viel versprechenden Restaurants im Bahnhofsgebäude recht zu wünschen übrig ließ, hatte ich es mittlerweile doch ein bisschen eilig. Und nach den vorangegangenen Enttäuschungen war ich mindestens im Augenblick auch nicht gerade experimentierfreudig.
Ansprüche wie diese beschränkten meine Auswahl auf einerseits einen so genannten Quick Burger (schon während der Reise durch Belgien hatte ich davon gleich mehrere gesehen, doch weder Niederlassungen von Burger King noch von McDonalds) und andererseits eine wenig attraktive Subway-Filiale... Ich entschied mich für die mir vertraute letztere und durchaus zu meinem Erstaunen drückte sich der Besuch nicht in anschließendem Brechreiz und Bauchschmerzen aus. Dieses überraschte mich und ist deswegen hervorzuheben, weil die verwendeten Zutaten – das hatte ich leider erst nach dem Aufgeben meiner Bestellung erkannt – nicht eben den frischesten Anblick boten. Gleichwohl blieb es bei diesem äußeren Eindruck: entgegen allen Widrigkeiten war mein Italian BMT lecker, und machte mich bis zum Abend satt, und mir fehlte nichts davon. Beinahe erstaunlich.
Um einen angenehmeren Geschmack in den Mund zu bekommen, kaufte ich mir danach noch einen feinen großen Schokoriegel. Mit diesem meinen Partner setzte ich mich auf eine kaum benutzte Treppe am Rande der Hallen, und gemeinsam beobachteten wir einige Minuten lang das Geschehen.
Die Mehrzahl der Reisenden blickte eher mürrisch, respektive kritisch, doch das eifrige Gewusel von Menschen aus beinahe allen Ecken Europas, oder gar der Welt, das empfanden wir als angenehm. Gerade in den ansonsten doch so feindseligen, gefühlskalten Bahnhofshallen. Außerdem bot sich uns der unterhaltsame Anblick einer kleinen Gruppe von zunehmend verzweifelten jungen Promotern, die versuchten, irgendwelche Passanten zu einem Auftritt vor laufender Kamera zu bewegen. Das Ganze hatte offenbar etwas mit Fußball zu tun, aber wofür sie wirklich warben, das war uns nicht so richtig klar geworden. Möglicherweise ging es um Mobiltelefone... Darum geht es heutzutage meistens.
Ich hatte meine kakaohaltige Reisebekanntschaft im rechten Augenblick verspeist, als sich auch mein Aufenthalt dem Ende näherte... Der Riegel war recht nahrhaft und lecker und im Gegensatz zu den berühmteren, belgischen Pralinen auch ganz bezahlbar gewesen. Deswegen kaufte ich vor meiner Abfahrt gleich noch drei von seinen Brüdern frei – in wirklich verführerischen Geschmacksrichtungen, ich konnte mich kaum entscheiden – und diese durften mit mir auf die finale Etappe der Reise gehen. Und auch einmal den Kanaltunnel durchqueren.

Der letzte Abschnitt des Weges stand also unmittelbar bevor und ich begab mich in den Abfertigungsbereich für die Reisenden des Eurostars. Dort sollte man sich wenigstens dreißig Minuten vor der Abfahrt einfinden, weil die Personen- und Gepäckkontrollen denen an Flughäfen ähnelten, wenn auch in abgeschwächter Form: etwa durfte man sämtliche Gepäckstücke nach ihrer Durchleuchtung wieder an sich nehmen. Und die Passkontrolle war im vereinten Europa ohnehin kaum mehr als eine Formalität – noch dazu eine selten gewordene Formalität, auf die jedoch die Briten noch immer nicht verzichten wollten. Glücklicherweise hatte es in den vorangegangenen Wochen keinerlei unangenehme Vorkommnisse gegeben, wegen denen die Kontrollen verschärft worden wären, und daher dauerte die Abfertigung wohl nicht einmal zehn Minuten. Ich musste sogar noch eine kleine Weile warten, bis die Rolltreppen zum Bahnsteig freigegeben worden.
Jener Bahnsteig war dann endlich einmal hell, modern und freundlich, und auf den Gleisen wartete der imposante Eurostar – mit einer Gesamtlänger von nahezu 400 Metern. Rein äußerlich ähnelte er eher den ICE Modellen früherer Generationen, als den französischen TGV Zügen. Denn obgleich der Eurostar auf der Grundlage von letzterem entwickelt worden war, besaß er weder dessen charakteristische Nase noch erschien er so eckig. Mit ihm gemein hatte er jedoch den Verzicht auf Neigetechnik, und die mächtigen, besonders kraftvoll wirkenden Loks, wogegen sich der Antrieb bei den ICE Zügen der neueren Generationen auf den gesamten Zug verteilt, und tatsächliche Triebköpfe gar nicht länger existieren.
An jeder einzelnen Waggontür wartete eine ansehnliche Dame mit der jeweiligen Wagennummer, und warf noch einmal einen Blick auf die Reservierungskarten. Dummerweise befand sich der für mich bestimmte Platz nahezu am anderen Ende des Bahnsteigs und ich müder Mann musste mein Gepäck eine beträchtliche Distanz weit schleppen.

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Wenn die Uni nicht allzu sehr gegen mich ist, dürfte der nächste Teil auch nicht lange auf sich warten lassen!
Bis dahin! Ich wünsche weiterhin eine schöne Adventszeit! :)
 
Hey Sylvio,
tut mir leid, diesmal hat es etwas länger gedauert. Ich bin so Müde... x__x Aber egal. Das soll jetzt das kleinste Problem sein, schließlich soll es hier ja weiter gehen. : )
Ja Bremen und Köln waren ja nicht so der Hit. Die kann ich dann auf meiner Erkundungsreise quer durch Europa schon mal von der Liste streichen. Meine Orientierung dürfte mindestens genauso mies sein. Wenn nicht schlimmer. Wer verläuft sich schon in seinem eigenen Dorf. >_>'' Aber gut, da war ich Nervös und Aufgeregt und hab nicht auf den Weg geachtet und ... Lassen wir das. XD'
Und genau, Madlen darf er nicht Vergessen! Die ist schließlich die Schlüsselfigur in der ganzen Geschichte.
Die Überleitung fand ich genial. Erst denkt er an Madlen und dann fällt ihm ein das er auf die Toilette muss. :rofl: Das kam gut. Klasse Idee. ^^
Quick Burger? tut mir leid, aber da musst ich Lachen. XD Quick Burger .. wie sich das liest. xD Ich glaube ich hätte mich für den entschieden, auch wenn er die Subway Produkte natürlich eher kennt.
Aber schön zu wissen das bei der Filiale die Zutaten nicht frisch sind. Lecker. o_O"
Zugegeben den Abschnitt wo er dann 'wir' sagt, musst ich zweimal Lesen um zu begreifen das die andere 'Person' indem falle der Schokoriegel ist.
Warum ist er nicht zu den Kamera Leuten gegangen? So wie er wirkt, hätte er sicher einen Spitzfindigen Spruch auf den Lippen gehabt mit denen er ihnen den Tag noch mehr ruiniert hätte. Wäre sicher lustig gewesen. ^^
Aber gut, weiter im Text.
Die haben am Bahnhof Gepäckkontrolle? Wow .. o.O Aber gut, nach den ganzen Bomben Dingern da, ist es irgendwie durchaus verständlich das man auch am Bahnhof auf Sicherheit mehr achtet. Wenn man da zu spät kommt, hat man gelitten. Würd ich meinen.. oO
Dummerweise befand sich der für mich bestimmte Platz nahezu am anderen Ende des Bahnsteigs und ich müder Mann musste mein Gepäck eine beträchtliche Distanz weit schleppen.
Der arme Kerl ... Ohh.. :rofl: tut mir leid, aber so richtig leid tun kann er einem nicht. Ich fands eher lustig. Und vielleicht ist die Frau die an der Tür wartet ja auch ganz Hübsch und er kriegt schnell Gesellschaft im Zug? ; ) Möglich wäre es ja. ^^

So. Das war es auch wieder. Ich bin schon mächtig gespannt, jetzt kommt es ja in die heiße Phase wie es scheint. Bald ist er da wo die Geschichte anfing. Wo ihn Levin versetzt. xD Ich muss den Anfang noch mal lesen .. o_O"

Bis dahin .. dir auch eine schöne Adventszeit und falls wir uns nicht mehr Lesen sollten (was ich zwar bezweifle, aber man weiß ja nie oO) Frohe Weihnachten und ein guten Rutsch ins Jahr 2010. ^^
 
Hey Blacki! :) Freut mich, von dir zu lesen!

Ich war in der Zwischenzeit recht fleißig und hatte den kommenden Abschnitt schon fast fertig!
Und der danach - der letzte des vierten Kapitels - ist auch schon fast fertig... Zugegeben: es passiert auch erstmal nicht so viel - ist eher die Vorbereitung auf den Beginn der eigentlich Handlung! Aber hoffentlich trotzdem einigermaßen interessant zu lesen...

Joa. Ich sag jetzt mal zu deinen Ausführungen beinahe nichts - um nicht gewisse Dinge vorwegzunehmen - jedoch: nein, es kommt noch lange nicht der Augenblick, wo er vergeblich auf Levin zu warten scheint!
Aber vermutlich hast du bisher den kurzen Prolog auch noch einmal gelesen, und dir ist das längst selbst aufgefallen... In jenem befindet er sich ja in BANGKOK am FLUGHAFEN und soll ja sich ja in der Hauptsache mit Levin treffen, und hat auch nur kleines Gepäck dabei und... Alles ganz anders! ^^ Und bis dahin ist es noch ein weeeeeeeiter Weg ehrlich gesagt! Ich kann noch schwierig abschätzen, wie lang die ganze Geschichte denn wird, weil ich den genauen Ablauf der Geschehnisse in London gerade erst plane! Aber es sind wohl noch nicht mehr als 10 Prozent der Handlung vergangen...

Und nun viel Spaß mit den folgenden Zeilen! Ich freu mich schon auf deinen Comment und das Posten der Fortsetzung! ;)

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Das Interieur war lediglich befriedigend und konnte mit dem Komfort des Kölner Intercity Express nicht konkurrieren. Etwa war den Waggons ihr Alter von mittlerweile doch fast fünfzehn Jahren sehr wohl anzumerken, und besonders pfleglich schien man diese auch nicht zu behandeln. Die minimalistisch designten, grauen Polster waren abgesessen und nicht so sauber, wie ich mir hätte wünschen wollen. Außerdem ging Kapazität eindeutig vor Komfort: mindestens die günstigste Klasse wirkte ungewöhnlich eng und bedrückend – ein Gefühl, das beim Durchqueren des Kanaltunnels wohl erst voll zur Geltung käme...
Dennoch möchte ich – wenigstens diesmal – gar nicht meckern! Dies waren ausnahmslos Marginalien und das Gesamtpaket doch mehr als akzeptabel; gerade dann, wenn man bis in die Morgenstunden in einem vorsintflutlichen City Nightline gesessen hat, und die bevorstehende Fahrt ja nicht einmal zwei Stunden dauern würde! Die eintönigen Landschaften Westeuropas dürften nur so vorbei rauschen, und unter Berücksichtigung des Zeitzonenwechsels würden zumindest scheinbar nicht einmal sechzig Minuten vergehen. Daher würde ich London am späten Nachmittag erreichen – nahezu 24 Stunden nachdem ich meine Wohnungstür verschlossen, und die kleine Leuchtstoffröhre im Bad wohl wieder einmal hatte brennen lassen. Ich nahm mir vor, bei Gelegenheit auszurechen, was mich dies Versäumnis circa kostete; nur um zu wissen, in welchem Umfang ich mich angemessen ärgern durfte...

Ich verstaute mein Gepäck und setzte mich, und glaubte schon, der Platz neben mir bliebe frei, bis wenige Augenblicke vor der Abfahrt doch noch eine hektische junge Frau erschien. Diese wirkte zwar nicht unsympathisch, war jedoch ein klein wenig älter als ich selbst, und auch nicht eben superschön; und so hätte mir eine ruhige und wunderbar langweilige Fahrt bevorgestanden, hätten nicht in meinem Rücken zwei Bälger gesessen, die zwar anfangs niedlich, doch später nur noch nervtötend waren.
Deren Eltern, in der Reihe direkt dahinter, machten sich kaum auch nur die Mühe diese unter Kontrolle zu halten, und vor allem in den besonders langweiligen fünfunddreißig Minuten, die wir durch den Kanaltunnel fuhren, trommelte die eine Göre in regelmäßigem Wechsel gegen meine Rückenlehne oder aber sie grinste durch den Spalt zwischen Fenster und Sitz zu mir noch vorn.
Mit fortschreitender Dauer war mir nicht länger nach winken zumute; vielmehr fing ich an, Gewalt gegen Kinder als in Ausnahmefällen legitim zu betrachten... Denn eigentlich hatte ich vorgehabt, wenigstens jetzt ein bisschen zu lesen, nachdem wir dieses schon während der Nacht verwehrt geblieben war. Ich hatte bereits vor Monaten mit Emily Brontës Wuthering Heights begonnen, und hielt es für passend, die Lektüre während dieser Reise nun endlich zu beenden. Allerdings unter derart unruhigen Umständen war mir das altertümliche Englisch viel zu anspruchsvoll; und nach wenigen Minuten legte ich das Buch beiseite und packte an seiner statt mein Notebook aus – dessen Akku war noch fast halbvoll.
Ich studierte eine PDF Broschüre mit den Tickets und Tarifen des öffentlichen Nahverkehrs in London, denn ich hatte diese Dinge nur noch so halb in Erinnerung und eine kleine Auffrischung mochte wohl ganz hilfreich sein. In Großbritanniens Hauptstadt reiste man am besten mit der so genannten Oyster Card, auf die man entweder ein Guthaben, oder auch eine Mehrfahrtenkarte auflud. Das Guthabensystem funktionierte folgendermaßen: beim Betreten von etwa einer U-Bahnstation hält man die Karte nur für einen Augenblick an einen Sensor, woraufhin sich die Schranken öffnen. Dann kann man fahren, wohin man denn möchte und auch nach Belieben umsteigen, doch um die Zielstation zu verlassen, muss man die Karte erneut vor einen solchen Sensor halten. Infolgedessen öffnet sich einerseits der Durchgang und andererseits wird automatisch derjenige Betrag abgebucht, welcher der zurückgelegten Strecke entspricht. Oder aber es wird lediglich die noch fehlende Differenz zu einer Tageskarte abgerechnet, wenn mit dem Gesamtpreis der bisherigen Einzeltickets die Kosten einer solchen überstiegen würden.
Also eigentlich idiotensicher... Jedoch war eine Wochenkarte noch ein bisschen angenehmer und auch günstiger. Die kostete etwas weniger als sieben separate Tageskarten, und es war wohl davon auszugehen, dass ich auf diesem Wege sparte. Auch bräuchte ich mir um mein Guthaben und die korrekte Abrechnung erst recht keine Gedanken machen. Und um ein paar Erwartungen zu schüren: ein ähnliches Konzept würde mir zu einem späteren Zeitpunkt und in einer ferneren Stadt noch einmal begegnen.

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Joa. Es tut mir leid, dass derzeit nicht so viel passiert... Aber ich mag ein paar Dinge lieber im Vorfeld erklären, als später dann das Erzähltempo immer wieder zu verlangsamen, wenn der Kern der Handlung allmählich anzieht!

Und ich weiß nicht genau, ob der Abschluss des Kapitels - die Ankunft in London - noch vor Weihnachten kommt (aber wohl auf jeden Fall noch in diesem Jahr) und deswegen wünsche auch ich dir schon mal frohe Weihnachten und tolle Geschenke und alles das! Bis bald... :knuddel:
 
Hi Sylvio,
jaha ich schaff es noch. Man bin ich gerade im stress ... aber das stand ganz oben auf meiner Liste für heute, also erledige ich das auch noch. Also dir ein Kommi schreiben mein ich. ^^
jetzt genug der Worte, da ich auch bisschen unter Zeitdruck stehe wirds etwas kurz vermutlich. Tut mir leid..
Ja so nach den paar ersten Sätzen denkt man auch so 'kann er nicht mal aufhören an allem herum zu meckern?' :rofl: Aber er merkt es dann ja noch selbst und hört auf damit, vorerst. ^^
Daher würde ich London am späten Nachmittag erreichen – nahezu 24 Stunden nachdem ich meine Wohnungstür verschlossen, und die kleine Leuchtstoffröhre im Bad wohl wieder einmal hatte brennen lassen. Ich nahm mir vor, bei Gelegenheit auszurechen, was mich dies Versäumnis circa kostete; nur um zu wissen, in welchem Umfang ich mich angemessen ärgern durfte...
So geil :rofl: Ich hab mich so gekringelt. xD Das kam so geil rüber, wirklich Klasse! ^^
Und nur weil die Frau nicht gerade aussieht wie ein Topmodel versucht er es erst gar nicht, sich mit ihr zu Unterhalten? sowas -.- Typisch mann.. >_>
Aber dafür hat er ja die Kids die ihn nerven, dass nenn ich ausgleichende Gerechtigkeit. xD
Trotzdem kann er einen mit den Kids schon irgendwie leid tun. Ich hätte mir das nicht gefallen lassen. Denen hätte ich was erzählt o_O" Aber nachher hätte ich vermutlich Ärger mit den Eltern gekriegt, also war es wohl schlauer von ihm einfach ruhig zu sein und zu hoffen das sie irgendwann müde werden .. Oder sowas.
Das mit dieser karte raff ich irgendwie nicht .. Das les ich aber noch mal, sobald ich etwas mehr Zeit dazu habe. Klingt auf jedenfall nach einer sehr interessanten Möglichkeit zu reisen. Aber kriegt er die tickets nicht ohnehin von Levin gezahlt? Könnte ihm dann also eh egal sein, ob er die teurere nimmt oder nicht. Na ja .. Jedem das seine. ^^

So, tut mir leid das es diesmal wirklich recht kurz wurde. Aber wie du ja selbst sagtest, ist nicht viel passiert, daher nicht viel da was man kommentieren könnte. ^^
Trotzdem wünsche ich dir nun ein Frohes Fest morgen, alles gute und lass dich reichlich beschenken. Wir sehen uns dann nach den Feiertagen wieder, denk ich : )

Bis dann :knuddel:
 
Hey Blacki!! ^^ Oh Mann..., tut mir leid, dass es so lang gedauert hat!
Ich kündigte den folgenden Abschnitt ja eigentlich für nach Weihnachten an - in weiser Voraussicht, dass ich im Januar ob der Prüfungen und Hausarbeiten und dergleichen wohl kaum zum schreiben komme... Und genau so war es dann auch - während ich es im Dezember einfach nicht mehr geschafft hatte! xD
Irgendwie war das ohnehin ein Heidenarbeit... War vielleicht ein bisschen zu perfektionistisch diesmal... Aber egal. Du hast hoffentlich viel Spaß beim Lesen!

Und zu kommentieren hab ich eigentlich gar nichts... Außer vielleicht, obwohl es mittlerweile fast ein wenig spät ist: ein frohes Jahr 2010 wünsche ich dir! ;)

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Während der eigentlichen Bahnfahrt kam es zu keinerlei Problemen. Wir reisten auf echten Hochgeschwindigkeitsstrecken, auf denen dem Eurostar das Ausfahren der Maximalgeschwindigkeit von immerhin 300 Kilometern pro Stunde in der Regel auch erlaubt war. Anfangs legten wir natürlich noch einige Kilometer durch das traurige Belgien zurück, wobei der Westen des Landes flacher war, und in der Konsequenz sogar noch langweiliger als der hügelige Osten. Bei Lille erreichten wir schließlich Frankreich und durchquerten dieses im nördlichsten Zipfel. Besagte Region war mir nicht vollkommen fremd: auch während einer leider nur sehr kurzen Klassenfahrt, vor nunmehr fünf oder sechs Jahren, war der Reisebus hier entlang gefahren, um dann bei Calais mit einer Fähre überzusetzen. Im Gegensatz dazu war ich zu meinem zweiten und deutlich längeren Aufenthalt in Großbritanniens Hauptstadt geflogen. Da hatte ich vom Wege nicht viel mitbekommen, was mir ins Bewusstsein rief, dass eine lange Bahnfahrt zwar hin und wieder anstrengend und nervig sein kann – aber auch eine Reihe von durchaus interessanten, unterhaltsamen, irgendwie erinnerungswürdigen Anekdoten und Erfahrungen im Gedächtnis zu hinterlassen vermag. Ich glaube nicht, dass es allein mir so geht, dass wenn eine Weile erst verstrichen ist, doch nur die positiven Erlebnisse in der Erinnerung verbleiben. Die weniger erfreulichen geraten gar nicht selten in Vergessenheit; oder aber sie entfalten einige im Nachhinein sogar ganz nette Aspekte! Da kann man dann darüber lächeln – man hat es schließlich überstanden. Und bestenfalls noch etwas zu erzählen.
Mein Gedankengang wurde unvermittelt unterbrochen, wurde es doch plötzlich dunkel, der Ausblick vollends unspektakulär, oder, um genau zu sein: er war nicht länger vorhanden. Wir hatten den Kanaltunnel erreicht und mindestens diese erste Durchquerung erzeugte schon ein bisschen ein komisches Gefühl: man konnte zwar nichts sehen, und gar nicht wirklich etwas spüren, doch allein aufgrund des bloßen Wissens, dass man sich gerade in einer fünfzig Kilometer langen Röhre und durchschnittlich vierzig Meter unter dem Meeresboden befindet, war das gleichsam ungewohnt und doch auch cool. Dieses war durchaus auch den anderen Reisenden anzumerken, die mit Ausnahme der nervigen Bälger sofort ein bisschen stiller wurden. Außerdem konnte man, und das erstaunte mich dann schon, nach einer Weile doch tatsächlich den Duft salzigen Meerwassers riechen. Dieses gab einem wenigstens ein bisschen ein Gefühl für dieses Bauwerk – das ja hin und wieder als modernes Weltwunder bezeichnet wird, auch wenn die tatsächliche ökonomische Bedeutung hinter den Erwartungen ein wenig zurückbleibt.
Ebenfalls ohne Vorwarnung erreichten wir Großbritannien. Die Innenbeleuchtung verlöschte und die Durchsagen erfolgten von nun an zuerst auf Englisch und als nächstes auf Französisch – auf dem Kontinent war es umgedreht gewesen. Unter anderem verkündete der Schaffner die neue Uhrzeit und einige der Mitfahrenden, wohl diejenigen, für die eine solche Reise auch nicht ganz alltäglich war, drückten sogleich an ihren Armbanduhren herum. Der Dramaturgie wegen hatte auch ich bis jetzt gewartet, und tat es ihnen gleich, versuchte aber, eine möglichst gleichgültige Miene aufzusetzen. Ich Mann von Welt, ich!

Wir fuhren von nun an durch Englands Südosten, durch die Grafschaft Kent, einer landschaftlich doch ganz reizvollen Gegend: die Bahnstrecke verlief inmitten sanfter Hügel und saftigen Grüns, alles war sehr ländlich, Industrie beinahe nirgends zu entdecken. Ich hätte mich in der friedlichen Welt dieses debilen Kinderprogramms gewähnt, bevölkert von Wesen mit Bildschirmen im Bauch, und Antennen auf dem Kopf, mit sprechenden Haustierstaubsaugern und anderen fragwürdigen Subjekten... Allerdings war das Wetter auch in England eher trüb und vermutlich nur vorübergehend trocken, was meine Vorstellungskraft davor bewahrte infolge eines viel zu langen Wachzustandes vollends mit mir durchzugehen.
Bis vor einigen Monaten hätte die Bahn für den noch vor uns liegenden Abschnitt beinahe eine halbe Stunde länger gebraucht: ganze dreizehn Jahre lang ist der Eurostar lediglich auf dem Festland ein wahrhaftiger Hochgeschwindigkeitszug gewesen, während er sich auf dem allzu lang nur nachlässig behandeltem britischen Schienennetz über Altbaustrecken quälen musste. Erst seit einigen Jahren verfolgte man umfassende Modernisierungsmaßnahmen und eine von ihnen war die sage und schreibe erste Hochgeschwindigkeitsstrecke Großbritanniens (mit der wenig kreativen Bezeichnung: High Speed One) zwischen dem Kanaltunnel bei Dover und selbstverständlich London. Alles noch ganz neu und fortan nicht weniger schnell als in Frankreich und Belgien. Das ambitionierte Projekt hatte außerdem einen Wechsel des Endbahnhofs mit eingeschlossen – und dieses war für mich ein großer Vorteil.
Ursprünglich endete die Fahrt in Waterloo Station, dem größten Bahnhof Londons, südlich der Themse; nun aber fuhr der Zug unter das Gewässer hinweg und bis in das nördliche Ende des Stadtzentrums, zum prachtvollen St Pancras. Auch dieses neogotische Ziegelsteingebäude war erst vor wenigen Monaten saniert worden, und war von nun an unter der Bezeichnung St Pancras International speziell dem grenzüberschreitenden Verkehr gewidmet, oder anders gesagt: Menschen wie mir, die durch halb Europa reisen, um für einen in Bangkok sitzenden neureichen Studienfreund eine junge Frau zu finden, die er in Hong Kong vornamentlich kennen und mögen gelernt hat, und... Darf ich einfach nur daran erinnern, dass ich mein Vorhaben für ausgesprochen abstrus hielt!?

Bei der Ankunft am Bahnhof gab es keinerlei Kontrollen, die waren ja allesamt in Brüssel bereits abgewickelt worden. Ich folgte nur den Massen durch einige verwinkelte Gänge und fand mich bald schon in der beeindruckenden Bahnhofshalle wieder: beeindruckend nicht unbedingt ob ihrer bloßen Größe als vielmehr mit Blick auf ihre zeitlose Eleganz! Nach der Renovierung bot sich dem Reisenden ein gleichsam modernes und nostalgisches Design aus Stahl und Glas, das ich mir genauer zu betrachten noch vornahm. Im Augenblick hätte mein umfangreiches Gepäck jeglichen längeren Aufenthalt recht beschwerlich gestaltet, und ich beschloss, unmittelbar zum Hotel zu gehen. Ohnehin befand sich die nächstgelegene U-Bahnstation direkt unter dem Bahnhof – ich dürfte fast täglich hier vorbei kommen.
Beim Verlassen des Gebäudes bekam ich von einem kleinen, dicken Asiaten sogleich eines von diesen kostenlosen, werbefinanzierten Boulevardblättern in die Hand gedrückt, von denen es wohl eine knappe Handvoll gibt, die miteinander konkurrieren. Auf den ersten zwei, drei Seiten bieten sie tatsächliche News, und danach dann irgendwelchen Gossip-Quatsch, oder leidlich nützliche Informationen, wie zum Beispiel das TV-Programm. Andererseits war die Coverpage am heutigen Abend nicht uninteressant: irgendwo hatte man bei Bauarbeiten eine große Blindgängerbombe aus dem zweiten Weltkrieg ausgegraben. Dummerweise auch noch unweit einer Hauptgasleitung und zweier U-Bahnlinien, die infolgedessen gesperrt waren. Es mochte also ein gewisses Chaos in der Unterwelt herrschen. Ich war froh, dass ich heute nirgendwohin zu fahren vorhatte, und hoffte, dass das Problem bis zum Morgen dann „entschärft“ sei.
Und bis dahin: ab ins Hotel... Dabei kam mir nun endlich einer der großen Vorteile meiner schienengebundenen Anreise entgegen: die lediglich 300 Meter, die ich bis zur Unterkunft zu laufen hatte, anstatt von irgendeinem der Flughäfen erst noch eine gute halbe Stunde mit beispielsweise der U-Bahn bis überhaupt in die Innenstadt fahren zu müssen.

Ich fand die mir vertraute Absteige auch gleich wieder. Vom mittlerweile also renovierten Bahnhof einmal abgesehen, hatte sich die umliegende Gegend in den letzten drei Jahren nämlich kaum verändert, war lediglich noch ein bisschen lebendiger geworden. Die Unterkunft lag am Rande eines kleinen, eher zweckmäßigen, als hübschen Parks, der geradezu umzingelt war, von mindestens einem Dutzend ähnlich kompakter, ähnlich billiger Hotels, die jeweils einen oder zwei der Reihenhauseingänge für sich beanspruchten. Wenigstens äußerlich unterschieden sie sich in kaum mehr voneinander, als in ihren mehr oder wenigen kreativen Namen und dem Anstrich ihrer Eingangstüren. Die für mich bestimmte Herberge trug keine allzu dämliche Eigenbezeichnung und konnte sogar Blumenkästen auf den Fensterbrettern des Erdgeschosses vorweisen – welches noch dazu mit weißer Farbe frisch gestrichen war, und aus dem eine knallrote Haustür hervorstach. Damit gehörte es auch äußerlich zu den besseren unter all den vielen.
Und auch das Personal hatte ich recht positiv in Erinnerung und erkannte sofort den Hoteldirektor wieder, der zigarettenrauchend vorm Hoteleingang stand.

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Und damit ist nun auch das vierte Kapitel abgeschlossen! :)
Ich werd mir Mühe geben, damit der Beginn des fünften auch nicht zu lange auf sich warten lassen!
Bis dahin! :knuddel:
 
Hey Sylvio,
puh endlich schaff ichs auch mal hier zu Kommentieren. ^^ Schön wieder was von dir zu Lesen, hatte mir schon ein wenig Sorgen gemacht, weil so lange nichts von dir kam. Hast du das Jahr schön rum gekriegt?
Wünsche dir natürlich, verspätet, auch noch ein schönes Jahr 2010. Noch ist es ja nicht rum. xD
Also dann, komm wir mal zum wesentlichen zurück:
Ein bisschen hat mich der Anfang ja verwirrt. Sitzt er da mittlerweile nicht mehr in dem Zug mit den nervigen Kidds? Wobei die ja später noch mal Erwähnung finden, ansatzweise. Als du sagst das sie trotz allem nicht ruhig geworden sind, muss aber nicht unbedingt auf die selben Kinder bezogen sein. *kopfkratz* Ich häng mich schon wieder an klein Kram auf, aber es hat mich irgendwie irritiert das er behauptet 'Während der eigentlichen Bahnfahrt kam es zu keinerlei Problemen.' Wo ihn doch die Kinder genervt hatten .. Na ja. Sicher versteh ich was falsch, also weiter im Text.
Stimmt ein Flug ist zwar meist einfacher, bequemer und schneller, aber dadurch entgehen einem viele Kleinigkeiten die man bei einer Zugfahrt mit erleben kann. Man trifft verschiedene Leute, sieht die Umgebung und kann sich alles auch mal ein wenig ansehen. Man kann dann natürlich auch einiges an Erfahrungen sammeln, ob positiv oder negativ sei mal dahin gestellt. ^^ Kann ihm also nur recht geben, so hat man im nachhinein doch viel mehr zu Berichten von seinem Ausflug als wenn man nur sagt das man 10h von A nach B geflogen ist und der Sitznachbar einem das Ohr voll geschnarcht hat, während die Stewardess einen ständig mit der Frage belästigt ob man was Trinken möchte. (Ja ich hab erfahrung mit sowas, wenngleich es keine 10h waren, sonst hätte ich den Sitznachbar wohl ... *räusper*)
'...war das gleichsam ungewohnt und doch auch cool.' Irgendwie musst ich bei dem Absatz Lachen. Cool ? Irgendwie passt das so nicht in den Wortlauf den man von dem Protagonisten sonst so gewohnt ist, aber es ist mal was anderes und gibt dem ganzen einen gewissen ... schliff. Sozusagen. Hoffe du verstehst was ich sagen will. xD
Aber alleine bei dem Gedanken das ich ca. vierzig Meter unter dem Meer wäre in einer engen langen Röhre umgeben von Dunkelheit würde bei mir schon Panik auslösen. Wuah o_O" Also das werd ich nicht machen. XD
Was für eine ökonomische Bedeutung hat der Tunnel denn? Find es interessant das man das salzige Meer riechen kann wo sie so weit darunter liegen, dass hat bestimmt was. ^^
'Der Dramaturgie wegen hatte auch ich bis jetzt gewartet, und tat es ihnen gleich, versuchte aber, eine möglichst gleichgültige Miene aufzusetzen. Ich Mann von Welt, ich!'
Den Satz fand ich so geil. XD Der hat mir besonders gut gefallen. Ich Mann von Welt, Ich! XD Das kam richtig gut und hat schön in das ganze gepasst, wirklich Klasse. ^^ Er hat so einen bissigen Humor, den mag ich.
Ich hätte mich in der friedlichen Welt dieses debilen Kinderprogramms gewähnt, bevölkert von Wesen mit Bildschirmen im Bauch, und Antennen auf dem Kopf, mit sprechenden Haustierstaubsaugern und anderen fragwürdigen Subjekten...
Bei dem Satz bin ich fast rückwärts vom Stuhl gefallen vor Lachen. Die anspielung auf die Teletubbies fand ich göttlich, dass kam total unerwartet und ich konnte mir das richtig vorstellen wie die Viecher da auf der Wiese rum laufen und ständig 'Ao' rufen und ihm im Zug dann zu Winken. Göttlich. XD

Als der Protagonist dann das mit dem High Speed Tunnel erwähnt hat musst ich wirklich Staunen. Weißt du das alles, oder hast du dafür extra recherchiert? Find es beeindruckend mit wie viel Informationen deine Texte immer aus gestattet sind. Bei deiner FF lernt man sogar noch was.
Die Anspielung auf Levis fand ich auch sehr gelungen, so vergisst man auch nicht worum es in der Geschichte eigentlich geht und man hat sogar was zu Lachen. Wobei ich dem Protagonisten nur zustimmen kann, dieses unterfangen scheint mir mehr als Fragwürdig zu sein und ich bin fast sicher das da mehr dahinter steckt als er ahnt. Oder Ich. oO
Das mit der Bombe find ich heavy. o_O Wird darüber noch irgendwas gesagt, ob diese entschärft wurde oder nicht? Will ja nicht hoffen das die Leute bei dem Versuch sie zu entschärfen alle in die Luft fliegen. Wobei dann nicht nur die in die Luft fliegen würden sondern wohl einiges mehr, wenn man bedenkt das eine Gasleitung daneben ist. Man fragt sich doch ernsthaft was das für eine Ironie ist. xD'
Bei dem Hotel bin ich wahrlich gespannt was da noch kommt. Es wirkt ja ganz ... Nett. Auch wenn ich irgendwie gerade das Bild von einem dicken Mann mit halb Glatze und zu engem Unterhemd vor Augen habe, wenn ich an den Hoteldirektor denke. brr.. >< Sicher irre ich mich. XD
Edit (25.02.2010): Gut das du noch nicht gepostet hast. Gestern hab ich bei Galileo was mit Bangkok gehört und das es dort so genannte TuckTucks gibt (wie man die auch schreiben mag xD) und wollt mal fragen ob die bei deiner FF dann auch vor kommen, wenn er dort ist. Keine Ahnung, lies mir jetzt keine Ruhe das net zu fragen. xD'

Also dann, bis zum nächsten mal. :knuddel: ^^
Dein treues Leserlein,
Blacki
 
Hey Blacki!! Entschuldige die lange Stille... :embarasselaugh
Nach meinem letzten Post hatte ich erstmal noch einen Monat lang mit diversen Prüfungen und Hausarbeiten zu tun - weswegen wiederum alle möglichen anderen Dinge liegen blieben, die ich im zweiten Monat dann nachzuholen hatte... xD
Doch mittlerweile bin ich nun wieder dran, und konnte auch endlich wieder schreiben - also weiter unten der neue Abschnitt!

Der fungiert erstmal eher als Einleitung für den in gewisser Weise zweiten Part der Geschichte - und es wird hoffentlich recht bald weitergehen, immerhin hab ich mir das ganz fest vorgenommen, und auch schon ein paar Zeilen fertig... Und hängt natürlich auch von deiner Antwort ab! ;D

Aber erst einmal zu deinen Anmerkungen: also das mit dem "während der eigentlichen Zugfahrt" habe ich tatsächlich schlecht ausgedrückt und muss ich wohl noch einmal überarbeiten... Es ist sehr wohl noch genau die selbe Fahrt gemeint; ich wollte vielmehr ausdrücken, dass die Zugfahrt als solche - also das sich Fortbewegen der Bahn xD - ganz ohne Probleme verläuft! Aber das ist echt missverständlich... Also danke auch für die Anmerkung!

Des weiteren vielen Dank für all das Lob und so und... Und was deine Frage nach dem Hintergrundinformationen angeht: ich schreibe selten von Dingen, von denen ich so gar keine Ahnung habe (etwa auch nicht von Orten, die ich zu schlecht kenne) und kenne mich also schon ein wenig aus, eben durch zugrunde liegende eigene Reisen...
Allerdings habe ich diverse Detailinformationen für die Geschichte erst noch nachgeschlagen, bzw andere Dinge nachgeprüft - schließlich soll die Story auch ein verlässlicher und realitätsnaher Reisebericht sein, und frei von dummen Fehlern! xD

Ja und auch die Bombe gab es wirklich - und wurde meines Wissens ohne Komplikationen entschärft! ;D

Zu deinen Edit... Ich möchte nicht zu viel verraten, auch weil das bis dahin noch laaaang dauert - aber ich halte es für unwahrscheinlich, dass später in Bangkok Tuk Tuks vorkommen! xD Dort wird der Erzähler nämlich auch nur eher kurz sein, und von der eigentlichen Stadt kaum etwas mitbekommen...

Und viel Spaß nun und bis recht bald - denke ich, hoffe ich! ;)

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FÜNFTES KAPITEL

Der Hotelflur war wenig mehr als einen Meter breit und fensterlos, und wie schon bei meinem ersten Besuch war er erfüllt vom markanten Geruch billigen Haarshampoos... Auf meiner Etage befanden sich sieben oder acht Hotelzimmer, von denen allerdings nur einige auch ein privates Bad besaßen – wogegen den weniger privilegierten Gästen am einen Ende dieses Gangs eine Dusche und am anderen Ende eine Toilette zur gemeinschaftlichen Verfügung standen. Ich erinnerte mich, dass auch diese fensterlos und eher schlecht als recht belüftet wurden; und infolgedessen war es in der Dusche immerzu arg schwül und stickig und auf der Toilette mitunter ziemlich stinkig – vor allem in den Morgenstunden.
Doch jenes waren bautechnisch bedingte Mängel; dem Hotel und seinem Personal war diesbezüglich nicht wirklich etwas vorzuwerfen. Vieles im und am Gebäude wirkte alt und primitiv – doch gleichsam ordentlich und sauber. Außerdem hatte ich lediglich während meines ersten Aufenthalts vor mehr als zwei Jahren zu den erwähnten, weniger privilegierten (oder aber: besonders sparsamen) Gästen gehört, und auf diese Weise umgerechnet etwa fünfzehn Euro pro Nacht gespart – jedoch diesmal konnte ich mir ein privates Badezimmer ganz problemlos leisten, meinem spendablen Gönner sei Dank.
Die für mich bestimmten weniger als zehn Quadratmeter rochen dann auch weniger erbärmlich, waren nur erfüllt von einem Duftmix aus Staubsaugerluft und frisch gewaschenem Bettzeug. Es bereitete mir ein persönliches Vergnügen, mir vorzustellen, ich sei ein Agent auf geheimer Mission, und müsse nun zuallererst die Lage checken, das Zimmer auf Wanzen hin durchsuchen und mir Fluchtwege zurechtlegen. Nun, das war natürlich großer Quatsch, doch warf ich tatsächlich erst einmal einen ausgiebigen Blick durchs geöffnete Fenster, war doch die Aussicht aus dem zweiten Stock erstaunlich hübsch. Ich blickte auf den Großteil des Parks und einige der umliegenden Hotels, und wenigstens für einige Minuten gab ich mich der von einer durchschnittlichen deutschen Großstadt doch ziemlich verschiedenen, eigentlich erstaunlich friedlichen, freitagabendlichen Atmosphäre hin. Keine dreißig Meter von meiner Position entfernt, befand sich ein immerzu sehr gut besuchtes Basketballfeld, auf dem auch jetzt ein halbes Dutzend vornehmlich schwarzer Jugendlicher (voll das Klischee) auf augenscheinlich eher lässige denn schweißtreibende Art und Weise diesem Sport nachgingen. Der eigentliche begrünte Park schließlich umfasste eine Fläche von nochmals zwei oder drei solchen Basketballplätzen und wirkte recht gepflegt; allein das große Blumenbeet in seiner Mitte machte wenigstens in diesen Wochen einen etwas verwilderten Eindruck.
In der warmen, feuchten Abendluft lag ein unergründlicher Mix aus verschiedensten Geräuschen, unter denen lediglich die Sirene eines Rettungswagens eindeutig zu vernehmen war, und gelegentlich die Unterhaltungen und Rufe von Passanten. Gleichwohl waren die Gehwege vor all den Hotels in Anbetracht der Hochsaison erstaunlich wenig frequentiert; doch dieses lag wohl an der Uhrzeit, während der die meisten Gäste noch immer unterwegs waren, und wieder andere noch nicht zu ihren abendlichen Vergnügungen aufgebrochen. Innerhalb von kaum mehr als eine Woche hatten meine vormals ereignislosen Ferien eine wahrhaft interessante neue Richtung eingeschlagen: London, Camden, Argyle Square... Letzteres war der Name dieses kleinen Platzes inmitten all der Billigunterkünfte und noch immer konnte ich kaum glauben, nach nicht ganz drei Jahren und derart plötzlich wieder hier zu sein. Vorübergehend trat dann auch der eigentliche Grund für meine Anwesenheit ein wenig in den Hintergrund – er hätte die gesamte Angelegenheit eher noch unglaubwürdiger erscheinen lassen.
Auf einmal war ich mir sicher, dass dieses noch ein schöner Sommer werden würde... Es machte mir jetzt schon einigen Spaß hier zu sein; beziehungsweise kann ich jetzt im Nachhinein wohl sagen: ich nahm mir regelrecht vor, einen aufregenden, einen etwas anderen Sommer zu verbringen.
 
Huhu Sylvio,
macht doch nichts, du hattest zu tun, dass versteh ich doch. ^^ Da musst du dir wegen mir kein Kopf machen, ich lauf nicht weg. Das ADB hat mich fest in seinen Klauen und durch das Abo von deiner FF du in gewisser weiße auch. xD
Wenn ich mir die Länge des Textes so betrachte, versteh ich was du mit 'einleitung' meintest. Durch die vorherigen Teile bin ich etwas ... größere Texte gewohnt von dir. ^^ Aber ist auch Ok, gibt nur so leider ein wenig wenig (was ein dämlicher Satz) zu kommentieren.
Bin derweil selbst etwas ... sagen wir, unpässlich, da ich jetzt vom Arbeitsamt in einer Maßnahme vom ZAB bin (falls dir das was sagt). Eine Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme. Hab nun seit Dienstag ein Praktikum (man absolviert welche, in der Hoffnung für eine Ausbildung übernommen zu werde und das ZAB zahlt einem eben am Ende des Monats dann Geld. Auch wenn man kein Praktikum hatte. ^^) Stress pur. Montags und Mittwochs 6 uhr aufstehen (fürs ZAB), Dienstags, Donnerstags und Samstags um 7 (für den Betrieb) und Sonntags wieder um 6 für die Zeitungen. Bin gespannt wie ich das schaffen soll.. XD Von Dienstag hab ich Muskelkatze, vom vielen Bücken, war das ne sch.. Heute. xD' Aba wieso erzähl ich dir das alles, dass interessiert dich sicher nicht. xD''

Also komm wir schnell zum eigentlichen Thema zurück:
Musste erst einmal den letzten Abschnitt vom letzten mal lesen um zu wissen wo wir stehen geblieben sind, hatte in Erinnerung er sei noch im Zug. Tja, fehlanzeige. xD'
Der Flur wirkt .. aham ... sehr ... wie soll ich sagen ... Ein Klaustrophobiker würde da nicht rein gehen, lass es mich so ausdrücken. xD
Ein Hotel in dem man sich Dusche und Toilette mit den anderen teilen muss? Iihhh.. merkt man das ich noch nie in einem war. xD' Ich hab das schon in den Jugendherbergen gehasst, weil die Leute Schweine waren und die Putzfrau unterbezahlt und das zurecht. oO" Oder sie hat so schlecht geputzt WEIL sie unterbezahlt ist, wäre auch eine Möglichkeit.
Aber ja, das Personall kann da recht wenig für. Die haben das Gebäude ja schließlich nicht gebaut, oder zumindest geht man mal nicht davon aus. ^^
Levis sei Dank, aye! Dann erspart er dem werten Leser wenigstens auch die Vorstellung dieser ... Gruppen-Räume oo"
Genau! Agent 007 in geheimer Mission! Ich musste Lachen als ich das gelesen habe und wollte mir schon fast vorstellen wie er so mit einer Hand Waffe (also die Hände zur Waffe gemacht) sich an die Wand wirft um dann ins Bad zusehen, dass ja keiner dort ist. xD
Wieso sollte man auch richtig Basketball spielen, wenn man dabei Schwitzen würde? Sowas machen doch nur die Loser :goof:" (sarkasmus wohlgemerkt oo'')
Der eigentliche begrünte Park schließlich umfasste eine Fläche von nochmals zwei oder drei solchen Basketballplätzen und wirkte recht gepflegt; allein das große Blumenbeet in seiner Mitte machte wenigstens in diesen Wochen einen etwas verwilderten Eindruck.
Irgendwas an dem Satz stört mich. Du sagst erst 'macht einen recht gepflegten Eindruck' und im selben Satz dann aber auch das er verwildert sei. Ich mein, ich weiß was du sagen wolltest damit, aber ... irgendwie stört mich der Satz.

Der Absatz mit den Ferien und anfangs noch - sagen wir mal - uninteressanten Ferien stimmt auch. Anfangs saß er gelangweilt in seiner Wohnung, wusste nicht was er mit sich anfangen sollte und jagte einer Frau hinterher von der er weder Name noch sonstiges kennt. Und dann gleich so ein Crashkurs ins 'neue Leben' sozusagen. ^^ Also ich bräuchte da ne weile, mich daran zu gewöhnen. Aber ich bin auch nicht Er.
Und der letzte Satz lässt natürlich schon auf einiges Hoffen und den Leser mit einem wissbegierigen Blick zurück.
Soll heißen: Mehr! Ich will wissen was er damit meint, wann er die Frau wieder trifft, was Levi von dieser anderen eigentlich will und wie sie sich begegnen. Ja ich bin so gar nicht neugierig. xD

Also dann, freu mich auf den nächsten Teil.
Dein treues Leserlein,
Blacki :knuddel:
 
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