LEUCHTSIGNALE (ein Abenteuerroman, im weitesten Sinne)

sylvio

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Zuerst der übliche Unsinn...
Autor: Ich
Titel: Leuchtsignale
Teile: keine Ahnung...
Genre: naja, vielleicht ne Art Kriminal- oder Abenteuergeschichte...
Serie: Original
Disclaimer: Das Copyright am Text, an den Charakteren, Schauplätzen und der Handlung liegt bei mir - ein Kopieren oder Verändern des Textes, auch von Auszügen, ist verboten.

Zum eigentlichen Text nach unten scrollen! ^^
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Die lange Vorrede die vor allem all jene überspringen können, die noch nichts von mir gelesen haben!

Hallo! Anscheinend befinde ich mich gerade in einer kreativen Phase..., also hier bin ich wieder! Und zwar mit einem neuen Roman! Jetzt werden die evtl. hier reinschauenden Leser meiner anderen beiden Romane vielleicht sagen, dass ich doch endlich erstmal die fertig machen soll..., aber naja.

Was "A Temper (and Some Darkness)" angeht so muss ich vorerst dessen Einstellung verkünden... Zwar liegt mir die Geschichte sehr am Herzen, im Kopf hatte ich sie ja schon seit Jahren, aber gerade bringt es einfach nichts, es geht leider nicht voran... Ich werde allerdings noch ein "abschließendes" Kapitel posten, dass ich schon seit langem im Kopf hab..., ich muss mich eigentlich nur hinsetzen und schreiben, versuch ich bald zu tun. Wann ich danach die Geschichte wieder aufgreife kann ich nicht sagen.

Was meine Immer-noch-irgendwie-Vorzeigestory "Secret, Shadow, Snow und Silence" betrifft..., von dessen Fortsetzung spreche ich ja schon seit langer Zeit - und die kommt auch. In den Semesterferien werde ich ganz gewiss daran weiterschreiben, ich hab richtig Lust drauf! Es ist ja sogar schon ein neuer Abschnitt seit langem fast fertig - ich will nur noch ein kleines Stück posten, und dann wochenlang nichts, sondern lieber gleich wieder richtig mich drauf konzentrieren... Also bald! ^^

Nun aber zu den Leuchtsignalen...

Das wird also mein neuer Roman... Naja, die meisten werden keine Ahnung haben, wovon ich spreche, wenn ich sage, dass der so bisschen meine stilistische Entwicklung der letzten Zeit fortsetzt..., aber ich sag es mal trotzdem! ^^ In diesem Sinne war "A Temper (and Some Darkness)" auch sehr wichtig - weil es das Zwischending zwischen "SSS&S" und "Leuchtsignale" ist... Und dann die ebenfalls hier im Forum zu findenden Kurzgeschichten, mit denen ich mich auch schon zu der "realistischen" Erzählweise hinbewegte... Wie "Leuchtsignale" nun hier ankommt..., schwierig abzuschätzen... Da aber eben jene Kurzgeschichten, und auch das nicht sooo andere "A Temper" einige Leser fanden, bin ich mal guter Dinge...

Ich denke mal, dass spätestens "Leuchtsignale" mit "Secret, Shadow, Snow und Silence" nun gar nichts mehr zu tun hat - was ich gut finde: das bringt eine schöne Abwechslung beim Schreiben! Was hingegen ein paar Ähnlichkeiten zu meinen anderen Geschichten angeht... Ein wichtiger Nebencharakter in diesem Roman heißt - wie in "A Temper" auch - Levin..., das liegt daran, dass die Anfangssequenz von "Leuchtsignale" eigentlich von einer späteren Szene von "A Temper" abgeleitet ist... Und der Name "Levin" passt irgendwie auf den Charakter (...der tatsächlich auch jener Levin aus "A Temper" sein könnte) und ist einprägsam, und deswegen verwende ich ihn hier wieder! Um es aber nochmal deutlich zu machen: mit "A Temper" hat der folgende Roman absolut NICHTS zu tun (spielt beispielsweise auch nicht in einer alternativen Realität) obwohl ein ähnlicher Nebencharakter mit dem selben Namen auftaucht... Darüber hinaus werde ich evtl. auch noch ein paar Inhalte aus "Die kurze Geschichte einer viel zu kurzen Freundschaft" hier wieder mit einfließen lassen...

Äh, ja... Was gibt es noch zu sagen? Ich muss selbst erstmal schauen, wohin sich die Geschichte so entwickelt... Es geht auf jeden Fall gut voran, ich hab schon so einige Seiten geschrieben und es macht richtig Spaß! Wie man sich beim Lesen vielleicht auch ziemlich schnell denken kann, enthält "Leuchtsignale" so einige autobiographische Erlebnisse..., auch bei Schauplätzen oder Nebencharakteren hab ich mich teilweise von meinem Umfeld inspirieren lassen... Was konkret den Hauptcharakter angeht: der ist frei erfunden, also auch keineswegs mit mir selbst zu verwechseln (obgleich ich ihn gerade bei popkulturellen Aspekten gern mal meine Meinung vertreten lasse...) und wieder ein bisschen vertrauenswürdiger und neutraler als der sehr eigenwillige erzählende Vincent aus meinem letzten Roman... ^^

Wie auch immer: ich fange endlich mal an!!

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LEUCHTSIGNALE


PROLOG

Ich solle mich nach einem silbergrauen Mercedes SLK umschauen, nach dem älteren Modell – das hatte er gesagt... Blöderweise war ein solcher nirgendwo zu sehen. Weit und breit – nirgendwo zu sehen. Da stand ich nun, vor dem Flughafen von Bangkok, mit meinen beiden kleinen Koffern, und Levin war nicht da. Dabei war er für gewöhnlich zuverlässig und pünktlich, so zumindest hatte ich ihn in Erinnerung.
Eine halbe Stunde nach der vereinbarten Uhrzeit war er noch immer nicht aufgetaucht. Ich versuchte ihn auf seinem Handy zu erreichen, zweimal, dreimal, doch offenbar hatte er es abgeschalten. Da fiel mir ein, dass womöglich meine Armbanduhr nach dem Zonenwechsel die falsche Zeit anzeigen könnte..., aber, nein, ein Vergleich mit der nächstbesten öffentlichen Uhr ließ mich auch diesen Gedanken verwerfen.
Die Adresse meines Studienfreunds hatte ich nicht: wieso auch? Schließlich wollte er mich vom Flughafen abholen, und immerhin seine Handynummer hatte er mir gegeben. Immerhin die...
Dennoch kam ich mir verarscht vor: ich wusste noch nicht einmal, was ich in Bangkok überhaupt sollte! Den Flug hatte ich vorerst selbst bezahlt..., und müsste ich nun auch noch den Rückflug zahlen, dann wäre ich beinahe pleite... Klar: Levin wollte mich ganz gewiss nicht reinlegen, aber dass er mich seit mittlerweile einer guten Stunde einfach so im Regen stehen ließ (es hatte tatsächlich angefangen, zu regnen) ohne sich auch nur zu melden, das irritierte mich doch. Ich beschloss, nicht weiter durch die Gegend zu laufen und ihn zu suchen, und ging vorerst zurück ins Gebäude: er könne mich ja anrufen, sobald er da ist.
Anfangs wollte ich mir etwas zu Essen kaufen, konnte mich aber nicht entscheiden. Ehrlich gesagt hatte ich ohnehin keinen Hunger... Also stellte ich mich in eine Ecke und seufzte: warum war ich hier in Bangkok, am Flughafen, an einem verregneten Abend? Ja, warum eigentlich?!


ERSTES KAPITEL

Noch Mitte Februar hatte ich mit Zahnschmerzen im Bett gelegen. Hatte zwei Aspirin genommen, die aber den Schmerz nicht im geringsten zu lindern schienen. Es war sechs Uhr morgens, seit drei Stunden lag ich wach..., war eigentlich todmüde und wachte trotzdem alle zehn Minuten von den Schmerzen wieder auf. Und dass es draußen hell wurde: das stand dem Einschlafen auch eher kontraproduktiv gegenüber... Es half alles nichts. Ich stand auf, legte eine CD von David Bowie ein, und ging ins Bad.
Ich putzte mir die Zähne und rasierte mich. Das Duschen ließ ich vorerst sein, schließlich wollte ich nur kurz zum Bahnhof um zu frühstücken – und das möglichst bald. Gleich danach wollte ich zurück in meine Wohnung und, wenn möglich, schlafen, wenn nicht: lesen. Auf jeden Fall faulenzen, und die Zahnschmerzen so gut es geht ignorieren. Wie auch immer: erstmal etwas essen.
Als ich die Wohnung verließ, war es schon hell geworden. Das Wetter war angenehm: zwar kühl, aber wolkenlos, sonnig. Ich lief zur Straßenbahn und fuhr zum Hauptbahnhof..., dort ging ich zu McDonalds. Ich aß Rührei mit Speck und trank Orangensaft..., danach noch zwei Pfannkuchen mit Ahornsirup – ein richtig gutes Frühstück. Die Burger und die Pommes bei McDonalds sind nichts wert, aber das Frühstück, das ist ordentlich. Die Intensität meiner Schmerzen konnte es natürlich auch nicht reduzieren..., allenfalls drangen sie mir nicht mehr so sehr ins Bewusstsein, wie wenn ich versuchte zu schlafen.
Mir kam der Gedanke noch schnell im Supermarkt vorbeizuschauen, um mich abzulenken und um ein Sandwich zu kaufen, dann hätte ich am Nachmittag etwas unkompliziertes zu essen. Abwechselnd gedankenverloren, oder aber an die Zahnschmerzen denkend, spazierte ich zum anderen Ende des Bahnhofs. Ließ mich von diversen Rolltreppen zwei Stockwerke tiefer befördern, und ging zu Rewe: dort nahm ich mir ein abgepacktes Chicken Club Sandwich, und wollte mir gerade noch eine Packung Bio-Frischmilch aus dem Kühlregal holen, als der unspektakuläre (und allenfalls ungewöhnlich schmerzhafte) Verlauf dieses langweiligen Mittwochs eine erste völlig neue Wendung nahm.

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Ich hoffe es gefiel und hinterlasst mir doch BITTE einen Comment! ^^
 
Hi Sylvio,
jaha da bin ich auch schon wieder :kawaii: ich kann richtig anhänglich werden o_O Die Einleitung fand ich schon mal sehr Interessant, auch wenn die kleine Schrift anstrengend ist und meine Augen irgendwie grade etwas ... spinnen (?!) aber nun gut. ^^ "A Temper (and some Darkness)" hab ich ja leider nie weiter gelesen, ich weis nicht mehr wieso... Aber ich bin gespannt inwiefern die Geschichte an die andere angrenzen wird.
Der Cliffhänger ist schon echt fies :rofl: Und ich bin ein wenig Verwirrt, ist er jetzt schon am Flughafen wo er auf diesen Freund wartet und dann später in seiner Wohnung, oder ist das so ein Sprung 'was vorher geschah...' ? Find es nur irritierend, das dein Charakter scheinbar starke schmerzen hat, es aber vor zieht Einkaufen zu gehen, statt zum Zahnarzt.
Aber Männer sind da ja eh eigen, lieber ein auf Stark tun, statt Schwäche zeigen :rofl:
Bin jedenfalls sehr gespannt, was denn da jetzt kommen wird, im Rewe (xD) und wie das ganze weiter geht. Der Anfang ist jedenfalls schon mal gut geworden und macht Lust auf mehr. Also lass mich nicht zu lange schmorren. XD

Wir sehn uns, bzw Lesen uns. ^^
Liebe grüße,
Blacki
 
Und hier bin ich schon wieder! ^^ Freut mich, dass du mir treu bleibst - und dass der Anfang dir gefällt!

Deine Anmerkungen betreffend... Ja, das ist ein Rückblick. Der Prolog spielt einige Monate nach dem Großteil der Handlung - welche im Februar 2009 (also ein kleiner Blick in die Zukunft - die den Roman aber bald einholen dürfte) beginnt... Irgendwann kommt dann natürlich die Szene in Bangkok, aber da ist es noch ein ganzes Stück hin... Erwartungsaufbau eben! ^^

Und, ja, der durchschnittliche Mann geht da nicht so schnell zum Zahnarzt..., denkt sich stattdessen.
1. Tag - Oh, Zahnschmerzen... Naja, geht wieder weg...
2. Tag - Oh, immer noch... Schmerztabletten nehmen. Geht schon wieder weg.
3. Tag - Oh! Freunde volljammern, dass die Zahnschmerzen nicht wieder weg gehen! Den Rat bekommen, zum Arzt zu gehen...
4. bis 6. Tag - Warten...
7. Tag - Den Arzt anrufen, und erfahren, dass der erst in 3 Tagen nen Termin frei hat...
8. und 9. Tag - Jammern...
10. Tag - Arzttermin haben, inzwischen sind die Schmerzen tatsächlich weg...

Oder so ähnlich! ^^

Wie auch immer: nachfolgend die nächsten Szenen! Viel Spaß!
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In der Obstabteilung – nach den Äpfeln greifend – stand das hübscheste Mädchen, dass ich seit langer Zeit gesehen hatte: sie war keine vollkommene Schönheit im eigentlichen Sinne (welcher Sinn der „eigentliche“ Sinn auch immer sein mag...) aber unheimlich sympathisch. Ihr Gesicht zierte ein freudestrahlendes und vollkommen natürliches Lächeln. Ihre Augen waren voller Neugier und Wärme... Es war Liebe auf den ersten Blick! Mein Kopf begann zu arbeiten. Was zur Hölle sollte ich jetzt tun? Die Zahnschmerzen schienen mindestens zwei Wochen zurück zu liegen, und eine merkwürdige Art von Nervosität trat sogleich an ihre Stelle... Sollte ich sie ansprechen? Und wenn ja, wie? Kam sie überhaupt aus der Stadt oder war sie nur auf der Durchreise? Vermutlich die Hälfte der Menschen hier am Bahnhof waren lediglich auf der Durchreise...
Letztlich beschloss ich zur Kasse gehen und zu bezahlen, und vorerst irgendwie auf sie zu warten. Ich konnte ihr schlecht den ganzen Einkauf über nachlaufen, wenn ich selbst doch gar nichts weiter brauchte... Also zahlte ich und ging nach draußen. Vorerst war sie nirgendwo zu sehen. Möglicherweise machte ich mir zu viele Gedanken, aber ich hatte den Eindruck es sähe ziemlich dämlich aus, einfach nur rumzustehen, mit einer Packung Milch und einem Fertigsandwich in der Hand. Daher lief ich durch die Gegend, gab vor, ein paar Schaufenster zu betrachten..., hin und wieder sah ich mich um. Pechschwarzes Haar, ziemlich helle Haut und dunkle Kleidung – nirgendwo in Sicht... Anscheinend hatte sie den Einkauf bisher nicht beendet. Nach einer Viertelstunde des Wartens jedoch, hatte ich das dumme Gefühl sie verpasst zu haben. Es dauerte einfach zu lang.

Erneut überlegte ich, was ich tun sollte... In meine Richtung konnte sie nicht gegangen sein, ich hätte sie bemerkt; also musste sie mit der Rolltreppe hinauf ins Erdgeschoss gefahren sein. Das tat ich nun auch, und ich schaute mich um, aber sie war nirgendwo zu sehen, ihre Spur verloren. Sie könnte nach draußen gegangen sein, nach oben in den ersten Stock, oder einfach in irgendein Geschäft in diesem Stockwerk. Ich dachte mir, dass die meisten Leute nach einem Lebensmitteleinkauf ziemlich bald nach Hause gehen..., ich hatte schließlich auch nicht vor, bepackt mit meinen Sachen noch ein Paar Schuhe zu kaufen, oder einen Kaffee zu trinken. Vermutlich war sie nach draußen gegangen... Doch in welche Richtung?
In so einem Moment wird einem erst klar, wie viele Wege ein Mensch doch nehmen kann, sogar in einer modernen Stadt in der die Menschenströme so geregelt scheinen. Wie auch immer: ich ging nach draußen, wartete an der Ampel, währenddessen ich versuchte sie irgendwo zu entdecken, und lief dann die diversen Straßenbahnhaltestellen auf und ab..., etwa fünfzehn Minuten lang – hoffend, dass sie noch auftauchen würde... Sie war so unglaublich niedlich gewesen, schoss es mir wieder in den Sinn. Dennoch: ich hatte sie verloren. Die Zahnschmerzen meldeten sich wieder.., eine Art von Zeichen aufzugeben.
Das tat ich auch und nahm die nächste Bahn zurück zu meiner Wohnung. Alles in allem war ich eher glücklich, denn traurig – war froh, solch eine tolle Person überhaupt gesehen zu haben.
Liebe auf den ersten Blick...

Wieder in meiner kleinen Einzimmerwohnung angekommen, war es mir nach Schlafen nicht mehr zu Mute: ich setzte mich an meinen Computer und checkte meine Mails. Insgesamt elf Stück, aber beinahe ohne Ausnahme nichts spektakuläres, sondern nur irgendwelche von diversen Servern automatisch versandte Benachrichtigungen: Buchungsbestätigungen etwa, oder Erinnerungen an ein paar Nachrichten auf verschiedenen Kommunikationsplattformen. Nur eine einzige von all den Mails war von Menschenhand verschickt worden: sie kam von einem ehemaligen Studienfreund, der mittlerweile in Bangkok lebte und den ich vor drei Jahren letztmals gesehen hatte..., und vor fast zwei Jahren hatte ich zuletzt mit ihm gesprochen. Also durchaus eine Überraschung. Levin, so hieß er, fragte mich, ob er mich am Nachmittag oder am frühen Abend (nach mitteleuropäischer Zeit) anrufen dürfe: ich solle ihm doch bitte meine Nummer geben.
Er hatte nicht geschrieben, wieso er überhaupt mit mir reden wollte..., aber eigentlich war es mir egal, auf jeden Fall eine nette Abwechslung. Also gab ich ihm die Nummer und schrieb dazu, dass er sich jederzeit melden könne – ich sei die meiste Zeit daheim.

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Lasst etwas hören! ^^ Die nächsten Abschnitte sind indes auch schon fast fertig... So schnell hab ich glaube noch nie was geschrieben!
 
Huhu Sylvio,
so jetzt komm ich endlich zum Kommentieren.^^ Bin nur so unkreativ in letzter Zeit, aber ich geb mir Mühe..
Und das mit den Zahnschmerzen stimmt wohl, nen Freund hatte 2 wochen Zahnschmerzen, ehe er jetzt endlich zu nem Zahnarzt geht :rofl:
Männer .. ne Kunst für sich xD Aber wem sag ich das :goof:""
Nun gut, genug Small talk, auf zur Geschichte. ^^

Irgendwie find ich die Vorstellung sowohl süß als auch ein wenig beunruhigend, das er draußen auf sie wartet. Wo er sie doch gar nicht kennt. Trotzdem ist er gleich vernarrt in sie. Na gut, Liebe auf den ersten Blick eben. Aber so wie es scheint, hat es wohl nur bei ihm gefunkt. Schade eigentlich. Kommt sie den später noch mal vor, oder war das ein einmaliges Sehen?
Würde mich doch Interessieren ob er sich trauen würde, sie bei einem zweiten Treffen gleich anzusprechen. ^^
Und jetzt zum Ende hin kommt also dieser Freund von ihm ins Spiel, der ihn ja am Flughafen hat warten lassen bzw warten lässt. Wir wissen ja noch nicht ob er ihn nun holt oder nicht. Bin ja mal gespannt was er von ihm will. o_O
Seltsam ist schon, das er sich gut zwei Jahre nicht gemeldet hat und jetzt will er ihn gleich anrufen.. Würde mir zu Denken geben, aber unser werter Freund ist wohl noch zu sehr von den Zahnschmerzen abgelenkt xD
Scheint ja ein Interessantes Telefonat geworden zu sein, wenn er ihn schlußendlich dazu gekriegt hat, nach Bangkok zu Fliegen.
Bin auf jedenfall gespannt wie das ganze weiter geht.

Also bis demnächst. ^^
 
Juhu, schön von dir zu hören! ^^ Erstmal zu deinen Comments...

Ob sie in der Geschichte noch einmal auftaucht, möchte ich nicht verraten! ^^ Auf jeden Fall wird aber allein die bereits geschehene Begegnung einen gewissen Einfluss auf die weitere Handlung haben...
Im übrigen hat sie ihn vermutlich gar nicht gesehen, oder aber zumindest aktiv bewusst wahrgenommen... Und sein Warten kann man durchaus "beunruhigend" finden: ich frag mich, was er gemacht hätte wenn er sie nicht aus den Augen verloren hätte... ^^

Was hingegen dieser Levin von ihm will, das wirst du im nächsten Abschnitt erfahren - es geht zumindest vorerst in eine etwas andere Richtung (auch im wahrsten Sinne des Wortes) als du anscheinend dachtest... ^^

Auf jeden Fall finde ich es total cool, dass du so miträtselst und dir auch richtig Gedanken über die Charaktere machst! Mittlerweile habe ich mir die grobe Handlung von zumindest der ersten Hälfte des Romans überlegt - und die wird tatsächlich noch ziemlich mysteriös! ^^ Es wird mehr und mehr zu rätseln geben und so manches auch von meiner Seite nicht ganz eindeutig aufgeklärt werden, denke ich...

Und nun viel Spaß mit den nächsten Abschnitten! Bin schon auf deinen Comment gespannt! ^^
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In den nächsten Stunden las ich Zeitung und trieb mich in ein paar Foren im Internet herum. Dann schaltete ich den Fernseher ein, doch es lief nur Mist – nach einer halben Stunde schaltete ich ihn wieder aus und ärgerte mich über die verschwendete Zeit: absolute Volksverdummung. Im weiteren Verlauf des Vormittags stellte ich fest, dass meine Zahnschmerzen ironischerweise dann nachließen, wenn ich etwas Süßes trank, und schlimmer wurden, wenn ich Mineralwasser zu mir nahm. Ich fragte mich, was mein Zahnarzt davon halten würde... Ich hatte nichts besseres zu tun und sortierte meine Film-DVDs alphabetisch. Währenddessen bekam ich Lust einen Film zu schauen, doch die Mittagssonne schien direkt auf das Fernsehgerät – ich würde kaum etwas erkennen. Schlussendlich legte ich mich in mein Bett und las weiter in einem Buch über den französischen Indochinakrieg. In Anbetracht der Unfähigkeit unseres Nachbarlandes konnte ich mir ein Schmunzeln hin und wieder nicht verkneifen. Beste Unterhaltung.
Irgendwann wurde ich müde und legte das Buch zur Seite... Im Halbschlaf dachte ich an das hübsche Mädchen von heute morgen. Ich fragte mich, ob ihre Stimme ähnlich niedlich sei, wie ihr Gesicht? Sicherlich. Ob ich sie irgendwann wieder sehen würde? Ich hoffte es. Dann schlief ich ein.

Kurz nach zwei Uhr weckte mich das Klingeln meines Mobiltelefons. Da erst fiel mir auf, dass ich trotz meiner Zahnschmerzen, ich fühlte sie noch immer, eingeschlafen war: erstaunlich. Wie auch immer, ich ging ans Handy und am anderen Ende der Leitung war wie erwartet Levin.
Anscheinend gut gelaunt meldete er sich: „Hallo! Wie geht‘s?“
„Och, ganz gut...“, antworte ich. Abgesehen von den schon erwähnten Problemchen stimmte das ja auch. „...und dir selbst?“, fügte ich hinzu.
„Auch ganz gut“, antwortete Levin. Vergleichsweise schleppend verliefen die nächsten zwei Minuten des Gesprächs. Dann fragte ich, ob er eigentlich aus einem bestimmten Grund mit mir telefonieren wollte?
Es folgten einige Sekunden der Stille: besonders redselig schien er nicht zu sein.
„Schon...“, antwortete er endlich, klang ein wenig verlegen. Ich sagte nichts und wartete ab...
„Du warst doch letztens für eine Weile in London, ja?“, begann er schließlich.
„Letztens? Das ist beinahe zwei Jahre her!“
„Ach? Haben wir so lang nichts mehr voneinander gehört?“
„Es scheint so...“
„Hm..., erstaunlich. Aber du bist zumindest schon mal einige Zeit in London gewesen?“
„Naja, immerhin vier Wochen...“
„Immerhin. Du kennst dich also einigermaßen aus?“
Ich dachte nach: „Kommt darauf an, was du damit meinst... Eine grobe Orientierung habe ich schon. Bin viel zu Fuß unterwegs gewesen. Aber worauf willst du eigentlich hinaus?“
Erneut blieb er eine Weile lang stumm... Dann: „Könntest du an meiner Stelle nach London reisen? Möglichst bald? Ich bezahle auch!“
Ich realisierte kaum, wovon er sprach: „Bitte?“
„Ich würde ja selbst fliegen, aber von Bangkok aus ist das nicht der kürzeste Weg. Und ich war noch nie dort! Hinzu kommt, dass ich meine Frau weder mitschleppen, noch allein lassen möchte...“
Das waren zu viele Informationen auf einmal. Ich versuchte mich daran, sie irgendwie zu ordnen: „Mal ganz langsam... Deine Frau? Hast du geheiratet?!“
„Du weißt das nicht?“, fragte er, ganz nüchtern.
Ich schüttelte den Kopf. Dann fiel mir ein, dass er das schlecht sehen konnte: „Nein, davon weiß ich überhaupt nichts!“, beschwerte ich mich.
„Hm..., weil wir so lang nicht miteinander gesprochen haben, klar!“
„Das hättest du mir ruhig mal sagen, oder wenigstens schreiben können!“, kommentierte ich.
„Hm..., sorry! Ich muss dich irgendwie vergessen haben..., war keine Absicht – wirklich!“
„Schon in Ordnung!“ Ganz besonders enge Freunde waren wir ja auch nicht... „Na dann Glückwunsch!“, ergänzte ich.
„Danke“, antwortete er, leicht gelangweilt: gewiss hatte er nicht angerufen, um mit mir über seine Frau und seine Heirat zu sprechen. Sondern über meinen Aufenthalt in London.
„Dann zurück zum augenscheinlichen Grund deines Anrufs... Warum zur Hölle willst du mir eine Reise nach London bezahlen? Was soll ich dort?“
„Du sollst jemanden finden...“, antwortete er, vermutlich mit einem Lächeln.
„Äh... Ich soll jemanden finden?“ Spätestens mit jenem Wunsch hatte dieser gewöhnliche Mittwoch einen seltsamen Verlauf genommen.

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Also dann, bis bald...! Mal schauen, was der Erzähler von dieser Anfrage hält... Btw..., der erste Abschnitt gefällt mir persönlich ziemlich gut! ^^
 
*sich erst mal für zwei Stunden in die Ecke stellt und sich schämt*
Hallo Sylvio,
tut mir wahnsinnig Leid das ich nicht eher einen Kommentar verfasst habe, wirklich. Ich hab es andauernd versucht, hab dann aber abbrechen müssen, weil ich die Konzentration verloren habe. Beunruhigend irgendwie. O.o Aber wie schon gesagt, will ich ja kein 0815 Kommi hinterlassen, bei so einer Story.
Aber erst mal zu deinem Kommentar. ^^
So wie du das schreibst, taucht sie wohl doch noch mal auf. Sonst würdest du ja nicht so geheimnissvoll tun. ^^ Ich stell mir die Begegnung aber Witzig vor.. So..
Er: 'Ich hab dich schon mal gesehen.'
Sie:'Ich dich aber nicht'
Da sie ihn ja anscheind nicht bemerkt hat, stell ich mir das schon Lustig vor. xD Levin macht mich aber durch aus ein wenig nervös, er ruft nach einer halben ewigkeit wieder an und dann soll der Kerl (weis man eigentlich wie er heißt? wenn ja, tut mir sry, dann hab ichs vergessen o.O) für ihn gleich was erledigen. Der könnt mir mal bei Mondschein begegnen, bin doch nicht meschugge. o.O' Aber gott sei Dank passiert sowas nie bei mir. *hoff*

Aber jetzt erst mal zum neuen Teil:
Er trinkt was süßes, die Zahnschmerzen lassen nach, er trinkt Mineralwasser und die Schmerzen sind stärker? :rofl: was hat der für geile Zähne, die brauch ich auch. xD Den Blick vom Zahnarzt würd ich gerne sehen, wenn er ihm das sagt, ein Bild für die Götter. XD
Aber er hat Recht, Nachts läuft nichts gescheides in der Glotze, das ist die reinste Zeitverschwendung. Aber das Buch das er da liest, wäre mir für Nachts auch zu viel Arbeit. Da kriegste ja ein Knoten ins Hirn. o.O
Hat er solange DVD's sortiert das es Tag wurde, oder irre ich mich einfach nur in der Zeit? Finde es aber auch seltsam, das er sagt, er kann nicht Fernsehen weil ihm die Sonne auf den Fernseh scheint. Noch nichts von Vorhängen gehört, oder davon, das man das Gerät zur Not umdrehen kann? Zur Not, kann man auch auf dem PC sich sowas ansehen :rofl:" Aber nun gut, so sei es.
Der Anruf ist schon verdammt merkwürdig. Erst mal redet er ja anscheinend kaum mit ihm und lässt sich mehr oder weniger alles aus der Nase ziehen und dann bittet er ihn noch jemanden für ihn zu finden? gehts noch? O.o Er hat ihn.. 2 jahre (?!) net gesehen und gehört und dann soll er Detektiv für ihn spielen...? Die Sache wird immer skurieler, aber gefällt mir.^^
Wenn ich der Kerl wäre, würd ich mich darauf jedenfalls nicht einlassen. Nicht ohne vorher noch haufen Fragen gestellt zu haben, nachher schickt er mich zur Mafia (haben die in England sowas? xD) und ich ende im Ozean als Haifutter. Nee.. Muss nicht sein. Aber kann mir ja denke das er zu sagt, sonst wäre die Story ja vor Zeitig beendet. xD

Gut, bin auf die Fortsetzung gespannt und gelobe besserung mit den Kommentaren, vergib mir.. hier läuft es etwas .. schwierig zur Zeit.
Nun gut, bis demnächst.

:knuddel: Blacki
 
Schön von dir zu hören! ^^ Dass mit der längeren Wartezeit ist schon okay..., ich hatte die letzten Wochen eh ein paar Probleme mit dem zweiten Kapitel und daher gar nicht mal zu viel Vorsprung mit dem Schreiben! Und ich poste dann auch anders als dir letztens angekündigt erstmal doch nicht schon den ganzen Rest des Kapitels..., weil irgendwie fühle ich mich unwohl, wenn ich mehr als meine übliche A4 Seite auf einmal bringe - ohne zwischendurch erstmal einen Comment erhalten zu haben! ^^

Nun aber erstmal zu deinem Kommentar: ich glaube du bist mit den ganzen Uhrzeiten ein bisschen durcheinander gegangen! Der Hauptcharakter (der übrigens, mindestens bisher, tatsächlich keinen Namen hat) steht doch frühmorgens wegen seinen Zahnschmerzen auf und dann erstmal in die Stadt - und sagte da ja auch, dass er eigentlich nach dem Frühstück nochmal versuchen wolle weiterzuschlafen... Dann kommt er heim und liest die Mail und bleibt doch noch bisschen länger wach - und irgendwann nachmittags geht er ins Bett - um dann am frühen Abend wieder von Levin geweckt zu werden! Das dürfte all die Fragen nach der Sonne und dem Buch und so etwas erklären... ^^

Dein kleiner Dialog ist indes gar nicht schlecht..., hihi, ich will nichts verraten, aber die weitere Handlung wird durchaus zu ähnlichen Situationen führen - wenn auch in, naja, anderer Konstellation! ^^

Und Levin..., jaaaaaa..., der wird noch für einigen "Spaß" sorgen..., warts ab! Es wird noch richtig skurril... ^^ Und nun auch gleich erstmal die Fortsetzung! Viel Spaß dabei...

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In den nächsten fünf Minuten gab mir Levin die grundlegenden Infos. Ich sagte ihm, ich müsse mir die Sache durch den Kopf gehen lassen, und schauen, ob es sich zeitlich einrichten ließe: er solle mich doch bitte in einer Stunde wieder anrufen. Wir legten also auf und ich atmete erst einmal tief durch, ließ mich in meinen alten Fernsehsessel fallen, und starrte die schwarze Bildröhre an. Glaubte der Kerl etwa, ich sei Privatdetektiv und man könne mich so einfach buchen?! Ich schüttelte den Kopf...
Und wie kam er überhaupt auf mich? Abgesehen davon, dass wir uns kannten, und ich immerhin schon einmal ein paar Wochen lang in London gewesen bin, sprach so ziemlich nichts für meine Wenigkeit: ich war ein armer Student, der sich hin und wieder mit dem Entwerfen von saublöden Karten für ein halbpopuläres Sammelkartenspiel ein paar Euro dazu verdiente und bestenfalls noch ein bisschen Erfolg beim Onlinepoker hatte... Gab es für den fraglichen Job nicht professionellere Anwärter, die Levin auch nicht übermäßig viel kosten dürften? Schließlich müsste er einem solchen nicht auch eine weite Reise und die Unterkunft bezahlen. Ich verstand es nicht...

Doch wie auch immer: eine gewisse Madelaine solle ich finden.
Levin hätte sie vor einigen Monaten bei einem kurzen Aufenthalt in Hong Kong kennen gelernt – dann aber aus den Augen verloren. Er hatte nichts als ihren Vornamen, und das Wissen, dass sie eigentlich aus London kam. Außerdem hätte er ein einziges Foto – er wolle es mir per Email schicken.
Eine ausgesprochen dürftige Ausgangslage also! Dass ich mir auf dieser Basis keinerlei Erfolgschancen ausrechnete: das was würde ich ihm sagen! Wenn er dann aber immer noch von mir überzeugt sein sollte..., nun, dann wäre das nicht mein Problem – und dann würde ich das Angebot in Betracht ziehen. Wieso sollte ich ablehnen, wenn er, was welchen Gründen auch immer, überzeugt davon ist dass ich für diese Angelegenheit der Richtige bin? Ich selbst hatte nichts zu verlieren, allenfalls eine einigermaßen unterhaltsame Reise zu gewinnen. Und so machte ich mir bis zu seinem Rückruf sogar schon einige Gedanken, wann ich denn aufbrechen könnte: ich wollte nichts überstürzen, mindestens bis nächste Woche warten. Mich vorbereiten, insbesondere mein ein wenig in die Jahre gekommenes Englisch auffrischen, und noch ein wenig faulenzen. Darüber hinaus wollte ich einige andere Dinge erledigen, die zwar nicht wirklich eilten, aber doch noch während den Semesterferien getan werden sollten.
Vorerst jedoch holte ich mir ein kleines Radler aus dem Kühlschrank, und in der Absicht vielleicht irgendeinen Hinweis zu finden, wieso Levins Wahl in dieser seltsamen Angelegenheit gerade auf mich gefallen war, rief ich mir unsere letzten Gespräche und Begegnungen ins Gedächtnis. Darunter eine bestimmte Szene von vor mehr als drei Jahren...

Damals saßen Levin, seine langjährige Freundin, zwei weitere Bekannte und ich selbst in einer Ecke bei Starbucks und wir unterhielten uns und scherzten. Das taten wir an vielen Donnerstagen, weil wir immer dann zu ungefähr den gleichen Zeiten entweder von einer Lehrveranstaltung kamen, oder uns eine solche noch am Abend bevorstand, und wir daher ohnehin in der Innenstadt waren. Eigentlich verliefen diese Begegnungen vollkommen harmonisch, dieser Spätherbsttag jedoch war anders: Levins Freundin war ausgesprochen ungehalten darüber, dass jener wohl kurz zuvor einige allzu deutliche Blicke auf ein anderes Mädchen geworfen hatte... Anfangs versuchte Levin sie zu beschwichtigen und ihren Vorwurf abzustreiten, allerdings schien sie irgendwie in Lästerlaune und begann, jene andere Frau zu beleidigen, ihr Aussehen zu kritisieren, und so weiter: Levin blieb still und ließ sie reden. Und auch der Rest unserer Runde war nicht darauf aus zu streiten – vielmehr mussten wir uns bemühen, uns ein Lächeln zu verkneifen.
Doch dann auf einmal stand Levin auf und pochte mit der Faust auf den kleinen Holztisch, und schrie seine Freundin, oder mittlerweile sogar schon Exfreundin, regelrecht an, sodass der gesamte Coffee Shop es gehört haben dürfte: „Ach, jetzt leck mich doch am Arsch!!“, rief er, und warf ihr so einige Bemerkungen an den Kopf, die man nicht gerade als Komplimente bezeichnen konnte... Anschließend schwärmte er geradezu demonstrativ von jener anderen Frau, bevor er böse dreinblickend und ungläubig den Kopf schüttelnd nach draußen ging! Während nun die anderen Gäste ihre Gespräche wieder aufnahmen – und einige von ihnen uns belächelten – herrschte in unserer Runde eine Weile lang Stille... Der mir gegenüber sitzende Kommilitone seufzte nur und sah Levins Freundin mitleidig an – wogegen ich selbst irgendwie gar kein Mitgefühl hatte entwickeln können. Das war dann vermutlich auch der Grund, wieso ich es wagte das Schweigen zu brechen, und mit erstaunlich sachlicher Stimme anzumerken: „Naja, wo er Recht hat...“
Damit hatte ich Levins durchaus angemessene Kritik an den egoistischen, ignoranten und intoleranten Aussagen seiner Freundin bekräftigen wollen, und nicht auch seine Beleidigungen – dennoch sahen mich all die anderen ziemlich überrascht an, und Levins ehemals Liebsten war der Zorn nun vollends ins Gesicht gestiegen. Erst schien sie noch etwas sagen zu wollen, ließ es dann aber mit einem anklagenden, einem bemerkenswert bösartigem Seufzer bleiben.

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Und bevor du dir jetzt weiterhin allzu sehr Gedanken um den Erzähler machst: er spricht Levin im als nächstes folgenden Abschnitt durchaus auf eine evtl. Gefährlichkeit der ganzen Geschichte an! ^^

In jedem Fall warte ich schon gespannt auf deinen Comment! Hoffentlich nicht ganz so lang diesmal - denn das letzte Stück des ersten Kap. ist praktisch schon fertig! ^^ Fühl dich aber bitte trotzdem nicht gedrängelt...

Bye! :knuddel:
 
Huhu Sylvio,
wuhu ich schaff es tatsächlich früher. ^^ Und in der Hoffnung, mein Bruder braucht noch einige Std. beim Billiard spielen, kann ich mir sogar die Konzentration nehmen, die ich brauche.
Gut, das mit den Uhrzeiten hab ich wirklich durch einander gebracht. Wenn ich auch immer noch der Meinung bin, er hätte den Fernseh umdrehen können; die Vorhänge zu ziehen können oder so etwas, damit er hätte Fernsehen können. o.O Männer... XD
Spaß bei Seite. ^^
Levin ist Verheiratet und bittet seinen ehemaligen Freund, eine andere Frau für ihn zu finden? Sag mal, dem gehts aber noch gut, oder? O.o Kein Wunder das er nicht selbst geht, was würde seine Frau davon halten, wenn er nach einer anderen suchen würde.
Natürlich ist aus dem Gespräch nicht hervor gegangen, weswegen genau er sie sucht, aber im Normalfall kann man sich das denken. Wenn ich dann aber deinen Kommentar bezüglich Levin hin zu ziehe, bin ich mir dessen nicht mehr so sicher. Hm ... Jetzt hast du mir wieder was zum denken gegeben, sehr schön. xD
Das dem Mann das aber gar nicht seltsam vor kommt, finde ich dennoch etwas merkwürdig. Selbst wenn sie Freunde sind und damals zusammen in London waren, würde ich mir Sorgen machen das an der Geschichte mehr dran ist als der andere zu gibt. Aber vermutlich, denkt er daran nicht all zu sehr, weil er sich schon viel zu sehr auf die Reise freut. So ein Angebot kriegt man nun ja auch nicht alle Tage und wer würde schon Nein sagen, bei der Chance, nach London zu fliegen und das für Nichts. Allerdings würde ich Levin fragen, was passiert, wenn er diese Frau nun nicht findet. Nachher hetzt er ihm seine Schläger auf den Hals, oder sowas. xD Auch wenn ich ihn bisher nicht so einschätze, aber man irrt sich ja nur all zu gerne. ^^

Die Erinnerung passt jetzt aber auch perfekt zu oben erwähntem, das er damals schon sich für andere Interessierte, wo er doch in festen Händen war. Seine Freundin kann ich da schon verstehen, wer würde schon gerne sehen wie der Freund einer anderen nach geifert.. Auch wenn ihr Temperament wohl doch etwas mit ihr durch gegangen zu sein scheint, seinem Wutausbruch zur Folge..^^
Will gar nicht wissen, als was er sie so alles bezeichnet hat. Das der Erzähler dann so trocken und ruhig sagt, das Levin Recht hat, ist die geilste Stelle :rofl: Was muss die nur gedacht haben. XD Er scheint aber wohl, da er sich gerade an diese Erinnerung zurück erinnert, auch mit dem Gedanken zu spielen, das es sich da um eine Affäre handelt. Bin auf jedenfall gespannt.

Was mir nur so nebenbei durch den Kopf geht ist der Gedanke, das die Frau die er suchen soll, die Frau ist die er im Supermarkt getroffen hat. Aber die warscheinlichkeit wäre wohl gering.

Freu mich schon auf den nächsten Teil und hoffe, das sich vielleicht doch noch mal ein paar weitere Leser einfinden die das ganze auch Kommentieren.

Ciao :knuddel:
 
Hallo! Freut mich, dass dein Comment diesmal so schnell kam! ^^ Wie schon angekündigt hab ich auch den Rest des Kapitels mittlerweile fertig... Aber erstmal zu deinen Anmerkungen!

Ich fang mal hinten an... Naja, also die Frau aus dem Supermarkt wird sie wohl eher kaum sein - das wäre bisschen sehr viel Zufall, nicht? Wobei sich das ja aber spätestens mit dem Foto demnächst auch aufklären dürfte...
Und sowieso..., ich glaube das darauf folgende Telefonat wird nicht nur dem Erzähler sondern auch dir erneut zu denken geben, was Levins seltsame Bitte angeht... Kommt erst im zweiten Kapitel - aber ich freu mich schon! ^^

Ansonsten mag ich gerade mal nicht so viel zu deinem Comment sagen..., wird sich ja alles zeigen. Allenfalls: der Erzählter und Levin waren nicht "zusammen" in London, sondern nur der Erzähler: gerade auch deswegen bittet ihn Levin ja, noch mal dahin zu reisen...

Und ja, ein paar mehr Leser wären schon gut!! Hrm..., kann man im Moment nichts machen... Nun denn..., viel Spaß mit der Fortsetzung!

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Aus purem Interesse fragte ich mich, ob Levin von meinen zustimmenden Worten jemals erfahren hatte..., da jedoch klingelte erneut mein Mobiltelefon. Ohne noch irgendwie drumherum zu reden, fragte Levin, ob ich mich entschieden hätte: „Mehr oder weniger...“, begann ich. „Ich möchte deine Bitte nicht abschlagen, doch um ehrlich zu sein: ich hab nicht die geringste Ahnung wie ich diese Madelaine finden könnte! Nur weil ich schon einmal in London war, bin ich nicht dafür geschaffen, irgendein vollkommen fremdes Mädchen aufzutreiben. Wie kommst du darauf, dass ich für solch ein Abenteuer der Richtige bin?“
Levin schwieg einen Augenblick. Dann versuchte er mich aufzumuntern: „Ach, dir wird schon etwas einfallen! Dir fällt immer irgendetwas ein – da habe ich vollstes Vertrauen zu dir! Und außerdem ist Madelaine ja gar nicht ‚irgendein fremdes‘ Mädchen: ich lasse dir das Foto zukommen, und alle Informationen, die ich über sie habe: alles, woran ich mich erinnern kann!“
„Hrm..., ich kann dir trotzdem nichts versprechen“, antwortete ich.
„Das musst du doch gar nicht: versuch es einfach! Sie ist den Aufwand wert und um die finanziellen Aspekte müssen wir uns ohnehin keine Gedanken machen. Ja, sogar die Wirtschaftskrise hat mich kaum erwischt... Gib dir einfach Mühe! Immerhin sponsere ich dir einen Urlaub in London!“
Ich dachte nochmals einen Augenblick lang nach: „Natürlich. Aber mal ehrlich: hat die Sache irgendeinen Haken? Wird es vielleicht sogar gefährlich?“
Levin lachte: „Komm schon! Jetzt sei mal nicht paranoid, du kannst mir vertrauen. Und Madelaine ist ziemlich nett! Du musst dir um überhaupt nichts Sorgen machen!“
„Ich finde die ganze Angelegenheit trotzdem ziemlich undurchsichtig!“, merkte ich erneut an.
Doch Levin ging darauf schon gar nicht mehr ein: „Das Hotel und den Flug? Soll ich die buchen? Oder willst du dich selbst darum kümmern?“, fragte er mich.
„Das kann ich selbst erledigen, schließlich kenne ich mich schon ein wenig aus. Allerdings werde ich nicht vor nächster Woche aufbrechen können, in Ordnung?“
„Kein Problem, ganz so eilig ist die Angelegenheit ja auch nicht! Übrigens habe ich mir gedacht dir vorerst dreitausend Pfund via Western Union zu hinterlegen – die lässt du dir am besten direkt in London auszahlen. Würde das für den Anfang reichen?“
Dreitausend Pfund?! Für mich ein Vermögen! „Natürlich, damit lässt sich viel anfangen!“, sagte ich.
„Ich schicke dir die notwendigen Details per Email, und ebenso alles, was ich über Madelaine weiß. Hast du einen halbwegs anständigen Laptop?“
„Lappy!“, rief ich, Strong Bad aus den Homestar Runner Cartoons zitierend. Kennt vermutlich wieder niemand... Auch Levin wusste nicht wovon ich sprach: „Hä? Wie bitte?“
„Egal, nicht so wichtig...“, sagte ich. „Also ja, hab ich, keine Sorge!“
„Hervorragend, das wird unsere Kommunikation während deines Aufenthalts in London erleichtern!“
Allmählich kam ich mir vor wie ein Geheimagent... Während meiner Kindheit wollte ich sogar mal einer werden, so richtig James Bond mäßig: Pierce Brosnan war damals in den Dienst getreten, ich mochte aber Roger Moore viel mehr... Auf jeden Fall verdammt lang her, das alles.
„Na dann!“, riss Levin mich aus meinen sepiabraunen Erinnerungen. „Meine Frau wartet auf mich, wir wollen noch mal raus und eine Kleinigkeit zu Abend essen. Wenn es weiter nichts zu klären gibt?“
„Im Moment eher nicht...“, murmelte ich.
„Bestens! Ich schreibe dir im Laufe der Woche! Auf jeden Fall möchte ich mich bei dir bedanken, dass du den Spaß mitmachst – dafür werde ich mich irgendwann revanchieren!“
Dass ich den Spaß mitmache?! Ein echter Spaßvogel, dieser Levin..., und seltsam optimistisch.
„Bis bald, und schönen Abend noch!“ antwortete ich. Das war das Ende des Gesprächs.

Allmählich erinnerte ich mich, dass Levin schon in den letzten Monaten seiner Anwesenheit in Deutschland im Begriff gewesen war, sich ein wenig zu verändern. Ich hatte ihn nach der Szene bei Starbucks viele Wochen lang überhaupt nicht gesehen, während denen er sich nach drei langen Jahren der gemeinsamen Beziehung endgültig von seiner Freundin trennte und sein Studium der Politikwissenschaften zwar abschloss, aber keinen unmittelbaren Gebrauch davon machte: stattdessen bat er vollkommen überraschend seinen Vater, ihm das Südostasiengeschäft des Familienunternehmens zu überlassen.
Obgleich er keinerlei betriebswirtschaftlichen Erfahrungen hatte vorweisen können, gelang es ihm irgendwie ihn zu überzeugen – und noch vor Beginn des Sommers war er in Bangkok! Ganz plötzlich – niemandem aus seinem Freundeskreis schien er seine Pläne auch nur angedeutet zu haben. Merkwürdigerweise gehörte gerade ich zu den wenigen, denen er wenige Wochen vor seiner Abreise überhaupt davon erzählte – weswegen es an mir war, so manch anderen davon in Kenntnis zu setzen.
Wie schon erwähnt blieben wir für die Dauer einiger Monate über das Internet in Kontakt – bis unsere Mails seltener und kürzer wurden, seine Sehnsucht nach der Heimat nachzulassen schien, und ich mich verstärkt meinem Studium hatte widmen müssen. Levin hingegen hatte schon nach wenigen Monaten damit begonnen, den Großteil seiner Arbeit an andere Leute abzutreten, und hatte – wofür er von seinem Vater recht heftige Kritik einstecken musste – bald nur noch die Gesamtaufsicht inne...
In der dadurch frei gewordenen Zeit widmete er sich dem Schreiben von insgesamt zwei Büchern: das erste von ihnen war ein recht nettes Machwerk über den sich nach seiner Meinung noch weiter verstärkenden wirtschaftlichen Aufstieg Südostasiens, während das zweite Buch dem so genannten interessierten Leser primär populistischen Blödsinn bot – den ich persönlich aber der Hälfte zu lesen aufgab – der sich aber gar nicht mal so schlecht verkaufte: die Proklamation des Untergangs des Abendlandes war zu dieser Zeit wohl irgendwie ganz angesagt gewesen.

Dennoch: es war sein bis heute letztes Buch geblieben, wobei seine etwa ein Jahr später erfolgte Heirat als mir soeben bekannt gewordene Erklärung herhalten mag... Doch ganz egal wie man es betrachtete: Levin hatte es geschafft! Er hatte die Welt gesehen, ganz offensichtlich Geld wie Heu, und nun auch noch geheiratet... Und was hatte ich selbst im Vergleich dazu erreicht!? Eigentlich nichts: ich hatte weder eine feste Freundin, noch irgendwelches Vermögen, und ganz gewiss kein Ziel im Leben.
Allenfalls könnte ich anmerken, dass Levin immerhin auch zwei Jahre alter war als ich, doch konnte ich mir nicht vorstellen, den erwähnten Rückstand sogar im doppelten Zeitraum aufzuholen. Ich bekam ja nicht auch nur mein eigenes ereignisloses, langweiliges, einsames und verantwortungsloses Leben in den Griff... Ich beneidete Levin, und schaffte es dennoch nicht den Mut aufzubringen – und auch nicht den Willen – mich aufzurappeln und mein bemitleidenswertes Dasein grundlegend zu verändern.

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Den Beginn des zweiten Kapitels könnte ich auch schon ziemlich bald posten! Bis dahin...
 
Huhu, da bin ich wieder *verschämt drein schaut*
Ich weis ich bin mal wieder im Verzug, irgendwie schein ich darin ein Talent zu haben. o.O Nichts desto trotz kommen meine Kommentare, irgendwann ... ^^"
Hoffe du kannst mir noch mal Verzeihen. ^^" Hatte die Woche noch mit dem Werk von StLynx zu Kämpfen das sich in meinem Kopf fest gebrannt hat, übrigens schulde ich ihm auch noch ein Kommi. o.o
Na jedenfalls und alle Fälle, fang ich dann mal an. ^^

Der Satz alleine 'sie ist nicht irgendein fremdes Mädchen' gibt einem ja schon zu Denken, sie scheint ihm ja schon etwas zu bedeuten. Sonst würde er sich 1. nicht so viel Mühe geben sie zu finden und 2. sie nicht als 'nicht irgendein fremdes Mädchen' bezeichnen. Alles sehr seltsam o_O'
Aber ich find die 'Sorge' des Erzählers bezüglich der Gefahr nachvollziehbar, von wegen paranoid xD Wenn mich einer anrufen würde, ich soll für ihn sonst wo hin fliegen, würd ich auch davon ausgehen das da was schief läuft.
Alles woran er sich erinnert hm? Bin ja mal gespannt was das sein wird, woran er sich erinnert. Generell sind Männer doch so vergesslich. o.o (nix für ungut)
Sie ist den Aufwand wert ... Langsam wird mir das ganze wirklich zu Kompliziert, kann der nicht einfach sagen wieso er nach ihr sucht? XD Nein Spaß, bisschen Denk Arbeit hat noch keinem geschadet. Am aller wenigsten mir :rofl:
Den Witz mit dem Lappy raff ich aber genauso wenig wie Levin xD Muss man das Verstehen?
Aber das mit dem Geheimagenten, kam mir auch schon in den Sinn, das er den Erzähler als eine Art Detektiv einspannt um diesem Mädchen hinterher zu spionieren. Vielleicht hat sie Levin ja abblitzen lassen und das kann er nicht auf sich sitzen lassen. o.O Alles möglich ... Bin gespannt was da noch raus kommt. Wird das Foto dann eigentlich nur beschrieben, oder hast du da ein Link wo man sich das dann ansehen kann? ^^

Seltsam ist auch die Sache, dass er sein Studium abgeschlossen hat, statt dessen aber lieber das Geschäft seines Vaters übernimmt. Gut, er scheint ja, wie auch immer er das angestellt hat, damit trotzdem gut Geld gemacht zu haben und den Laden auf vordermann gebracht zu haben. Trotzdem ist es merkwürdig, der Typ wird mir immer mysteriöser.
Genau wie die Tatsache, das er einfach nach Bangkok geflogen ist und keinem wirklich erzählt hat, wieso er nun dort hin ist. Wird darauf noch mal eingegangen, oder bleibt das so ein ewiges Geheimniss?
Dieser Levin scheint irgendwas im Schilde zu führen, der scheint mir ein ganz ausgefuchster zu sein. Die beiden Buchtitel geben mir auch zu Denken, wieso er gerade darüber Schreibt.. Hm ... Kompliziert.

Naja, mehr fällt mir an der Stelle auch leider nicht ein. Hoffe du verzeihst mir die Verspätung.
Bis zum nächsten mal :knuddel:
 
Huhu Sylvio,
jetzt muss ich mich wirklich in aller Form bei dir Entschuldigen, diese Verspätung ... da fällt mir fast schon nichts mehr zu ein. o.O Im Moment herrscht in meinem Hirn das reinste Chaos und da ich schwierigkeiten damit habe, mich zu Konzentrieren .. Den rest kannst du dir ja denken.
Nun aber genug von dem unwichtigen Kram und zurück zu deiner Story:
Viel passiert ja nicht was man kommentieren kann, aber ich versuch es trotzdem mal.
Männer und Aufräumen, hm? :rofl: Mich wundert es, das er nicht nach einer halben Stunde aufgab weil er einfach kein Bock mehr hatte. Meine Brüder krieg ich zu sowas nie, da könntest du sogar mit Gummistiefeln bei ihn durch und die würden sagen es wäre sauber. xD
Aber ich nehm einfach mal an das er sowieso nicht soooo großartig aufgeräumt haben wird, sondern nur hier und da was weg geworfen hat. Ich find die Vorstellung aber Geil, über all lauter Mülltüten und eine Horde von Päckchen :rofl: :rofl: Das hast du super beschrieben. ^^

Seine Sportlichen aktivitäten find ich allerdings auch sehr Interessant. Entweder muss er früher gut trainiert gewesen sein oder ich bin ein Weichei. Soviel wie er da als 'wenig' bezeichnet, schaff ich glaube ich nicht einmal. XD Aber ich hab auch länger nicht mehr trainiert *pfeif* Trotzdem sollte er sich mal daran halten mal wieder mehr Sport zu Treiben, bevor er noch ein klein hängebauch ansetzt. xD

Interessant finde ich auch, das er immer noch dieser Frau nachtrauert. Er hat sie nur ein einziges mal gesehen und das auch nur recht kurz und trotzdem kann er sie nicht vergessen. o.O Liebe auf den ersten Blick, was?
Schade das er sie nicht wieder getroffen hat, aber was hätte er dann getan, sich hinter einem Regal versteckt und sie dann heimlich verfolgt? er hat es ja beim letzten mal schon nicht geschafft, sie anzusprechen. ^^

Bin jedenfalls gespannt ob er sie noch mal trifft und hoffe du verzeihst mir trotzdem irgendwie diese grenzenlose verspätung ._.

Bis dann
 
Hi Blacki! Und hallo auch an alle anderen, die vielleicht doch mal einen Blick hier rein werfen...
Diesmal bin ich es, der sich entschuldigen muss, für die lange Wartezeit! Ich will jetzt nicht mit Details langweilen, aber aus einer Kombination von vielen Gründen kam ich einfach nicht voran... Gerade erst habe ich mit Erschrecken festgestellt dass seit meinem letzten Post schon mehr als zwei Monate vergangen sind... o.O

Nun, wie auch immer: ich hoffe du bist mir nicht in der Zwischenzeit verloren gegangen, denn von nun an geht es weiter! ^^ Immerhin hab ich abgesehen von dem gleich folgenden Abschnitt auch schon die nächsten beiden fast fertig - womit sich dann das zweite Kapitel auch schon seinem Ende nähern und die eigentliche Haupthandlung beginnen würde...

Doch vorher noch zu deinem Comment: nun ja..., so viel gibt es diesmal gar nicht zu sagen. Was das Nachtrauern wegen der Frau angeht: nun, in der Handlung ist seither ja auch erst eine recht kurze Zeit vergangen, nicht einmal eine Woche; und zum anderen war das für ihn in der Hauptsache eine ereignislose Woche des Wartens - von Levins Meldungen mal abgesehen. Gab also vor allem auch nicht viel, was ihn auf andere Gedanken gebracht hätte - und so etwas wie Liebe auf den ersten Blick war es ja tatsächlich.
Und wie ich schon einmal erwähnte: die Frau hat sich noch nicht komplett aus der Geschichte verabschiedet! XD

Aber nun weiter im Programm... Und viel Spaß damit!

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Ausnahmsweise einmal an meine Gesundheit denkend, ließ ich das geplante Fast Food sausen, und holte mir stattdessen vom Vietnamesen meines Vertrauens mein frühabendliches Mittagessen. Danach kaufte ich mir die neueste Ausgabe einer bekannten Wochenzeitung und dann bei Starbucks einen Brownie und einen mittelgroßen, eisgekühlten Vanilla Latte: wie immer ein Genuss. Währenddessen kam mir in den Sinn, dass ich mich auch noch um die Anreise und um einen Schlafplatz würde kümmern müssen. Mein MacBook hatte ich dabei, und so machte ich mich an Ort und Stelle an die Recherche: auf jeden Fall wollte ich es ruhig angehen lassen, das war mir bald schon klar, und das bedeutete: auf übertriebenen Luxus verzichten, und Levin nicht übermäßig auszunehmen. Gewiss würde er mir genügend Geld zur Verfügung stellen – er hatte sogar schon angedeutet, dir Summe jederzeit erhöhen zu können, sofern es nötig sei – doch hatte ich aus nahe liegenden Gründen gar nicht vor, mich sonderlich oft im Hotel aufzuhalten, und überdies schätzte ich meine Erfolgsaussichten bekanntlich recht gering ein. Ich wollte es vermeiden, dass Levin sich im Nachhinein dann doch noch beschwert – er konnte manchmal ziemlich launisch sein.
Und so entschied ich mich (aufbauend auf einigen positiven Erfahrungen während meines letzten Aufenthalts) für eine billige Absteige in einer durchaus angenehmen Gegend: ein wenig nördlich vom Stadtzentrum, nahe den beiden Bahnhöfen Kings Cross und St Pancras, und unweit der British Library und des British Museum. Das winzige Hotel trug den Namen einer geografischen Orientierungslinie und war für meine Bedürfnisse absolut ausreichend, sowie mit umgerechnet knapp fünfzig Euro pro Nacht für Londoner Verhältnisse spottbillig. Ich musste mir jetzt nur noch überlegen, wie lang ich denn überhaupt zu bleiben gedachte: die finanziellen Aspekte würden bekanntlich kein Problem sein, also entschied ich mich für vorerst neun Übernachtungen, fragte in meiner Email aber an, ob sich mein Aufenthalt einigermaßen problemlos verlängern ließe – um diese Jahreszeit hoffentlich kein Problem.

Dann zur Reise selbst: dazu waren mir einige alternative Gedanken gekommen. Wieso nicht mit der Bahn fahren, anstatt zu fliegen? Auf diese Weise würde ich sehr viel mehr von Europa sehen. Beispielsweise könnte ich eine kleine Erkundungstour durch Brüssel machen, und noch während der Fahrt das weitere Vorgehen gründlich durchdenken: irgendetwas recherchieren, mich informieren, irgendetwas. Und überhaupt und sowieso: ich mochte Bahnreisen, und ich wollte dem Regenwald (ausnahmsweise) auch einmal etwas Gutes tun. Ungewöhnlich schnell hatte ich meine Entscheidung getroffen, und als ich wieder daheim war, buchte ich – nach zugegebenermaßen recht aufwändiger Planung – eine Fahrt mit einem Nachtzug quer durch Deutschland, bis nach Köln, und von dort mit einem ICE nach Brüssel – inklusive eines sechsstündigen Aufenthalts. Danach würde es weitergehen mit dem Eurostar nach London, direkt bis an den Bahnhof St Pancras; von dem mein Hotel freundlicherweise keine 300 Meter entfernt lag – ein schöner Schachzug des Zufalls und dem obligatorischen Chaos auf den Londoner Flughäfen allemal vorzuziehen.
Abschließend checkte ich dann meine Mails. Im Posteingang befanden sich die zu erwarten gewesenen Buchungsbestätigungen für Hotel und Bahnfahrt – aber noch immer nichts von Levin. Gelangweilt setzte ich mich vor meinen guten, alten Röhrenfernseher und zappte durch die Programme: und blieb bei irgendeinem trashigen Actionfilm aus den frühen 90ern hängen. Der war anfangs sogar ziemlich unterhaltsam – bis dann Dolph Lundgren in Aktion trat... Vermutlich sollte ich das erklären.

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Beim nächsten Mal trifft dann unter anderem Levins Mail mitsamt dem Foto ein... *g*
 
Huhu Sylvio,
ja nun sind wir beide wieder mit der Verspätung dran. Hm ... oO Ich wollte dir seit ner Woche oder so schon ein Kommi hinterlassen, aber ... vergessen. ._.'' Ich hab dann Nachts dran gedacht, wenn ich Penn bin und da meiner einer kein Lappi besitzt konnt ich nicht kurz On und Kommi machen. xD" Außerdem kann ich deine FF gar nicht verpassen, hab sie abonniert. ^^
Aber jetzt genug der Erklärungen und auf zur FF:

Beim Vietnamesen denkt er noch an seine Gesundheit und kurze Zeit darauf kauft er sich ein Vanilla Latte, da ist die schon wieder Vergessen. xD Aber ich krieg grad irgendwie Lust drauf mir sowas auch zu machen. Wir haben nur kein daheim. *grummel*
MacBook .. Schleichwerbung? xD Ich finde irgendwie Ok das er sagt, er will Levin nicht auf den Taschen hängen aber mei .. Wenn man mal die Chance dazu kriegt, das man das bezahlt kriegt nutzt man das doch aus. o.O Der hat sich doch schließlich ewig nicht gemeldet. Kann er wieder gut machen. xD
Naja .. aber ehe er nachher wirklich noch Stress mit ihm kriegt... *hust*Dann lieber doch eine 'billig' absteige, wobei 50 Euro pro Nacht happig ist. oO Aber ich war noch nie in London, also vertrau ich da ganz auf dich, das es da wirklich billig ist. xD''
Die Erfolgsaussichten das er nicht die meiste Zeit in seinem Hotel sein würde, schätze ich auch gering. Er wirkt mir nicht unbedingt wie ein Weiberheld. xD Wenn man bedenkt das er der anderen noch nachtrauert. Ja, ich weis, sie kommt ja noch mal vor. ^^
Was noch .. *scroll*
Mit der Bahn fahren. *nickt kräftig* Hat er eine gute Entscheidung getroffen, nicht nur das es billiger sein dürfte, nein, er sieht auch mehr von der Welt. Und vielleicht trifft er ja während der Fahrt auf seine zukünftige. ^^
Ich mag Fliegen eh nicht besonders ... War erst wieder in Italien und bah ... ich fahr lieber mit dem Auto hin und penn im Kofferraum. oO (das musst ich tatsächlich mal, weil wir zu 5 im Auto waren.)
Uh, mit dem Nachtzug. *grinst* Das muss toll sein die Gegend bei Nacht zu durchfahren. Wenn nur noch wenig Lichter überall scheinen und alles so ruhig ist. ^_^ Jaja .. ich bin romantisch veranlagt. *schämt sich*
Ein sechsstündiger Aufenthalt in Brüssel? Das klingt doch vielversprechend, mal gespannt was da passieren wird.
Und das Levin sich immer noch nicht gemeldet hat. Pff... Treulose Tomate nenn ich sowas. Erst 'hopp hopp auf' und dann selbst nicht in die Puschen kommen. So haben wir das ja gerne. -.- Nachher bleibt der Kerl auf sein Buchungen sitzen weil Levin ihn gar nicht mehr braucht. :rofl:
Nein das wäre ja doof. O__o

Aber ich muss auch los, mein Bruder will mit uns Einkaufen.. *würgs* Bis zum nächsten mal ^_^ :knuddel:
 
Huhu! ^^ Also diesmal bin ich schnell..., hab dem folgenden Abschnitt gerade eben noch den letzten Schliff gegeben!

Aber erstmal zu deinem Comment... Schleichwerbung? Ja, klar! Der ganze Geschichte ist doch voll damit! XD Lediglich "unbekannte" Sachen erwähne ich nicht namentlich..., wie etwa den Namen des kleinen Hotels, in dem er übernachtet... Da gab ich nur ein paar Hinweise - für diejenigen, die wirklich recherchieren wollen, denn es existiert! ^^

Ja, und Nachtzug und toll und romantisch... Man wird sehen! *g* Und Brüssel und vielversprechend... Man wird ebenfalls sehen! XD Aber "lustig" wird es ganz bestimmt!

Doch nun viel Spaß...!

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Gegen Dolph Lundgren als Schauspieler hatte ich eigentlich gar nichts. Während meiner Kindheit fand ich ihn sogar mal ziemlich gut: genau genommen fanden wir Jungen so Actionhelden seines Kalibers grundsätzlich gut – gerade auch Jean-Claude Van Damme und Konsorten. Damals, in den 90ern, als wahre Helden noch muskulös und männlich waren. Und für „Das Richtige“ kämpften... Ja, kämpften.
Wie auch immer: gut zehn Jahre später war Mister Lundgren nicht nur deswegen von gestern, weil er ein eigentlich eher mittelmäßiger Schauspieler war, sondern weil ein Mädchen, in das ich bis vor noch nicht allzu langer Zeit bis über beide Ohren verliebt gewesen war, mit einem Kerl zusammen gekommen war, der eben diesem Dolph Lundgren zum Verwechseln ähnlich sah (naja, eigentlich nur sein Gesicht, alles andere wäre übertrieben) und im Vergleich zu dem ich selbst wie ein mittelgroßer Zwerg wirkte!
Dabei war ich eigentlich über diese Sache seit Monaten schon hinweg. Dachte ich. Aber eine ordentliche Portion Selbstmitleid konnte irgendwie recht hilfreich sein, um meine aktuell noch immer mindestens genau so jämmerliche Existenz wenigstens temporär zu verdrängen. Also redete ich mir ein, das stramme Gesicht und den blonden Kurzhaarschnitt nach höchstens drei oder vier Minuten nicht mehr zu ertragen; und mit einem simplen Knopfdruck ließ ich Mister Lundgren in tiefster Dunkelheit verschwinden. Was mich dann aber zu der Frage führte, wie ich den Rest des Abends noch verschwenden könnte; war ich doch schon viel zu müde, um irgendetwas sinnvolles zu tun, aber immer noch zu munter, um sofort ins Bett zu gehen. Und so kam mir in den Sinn, dass ich mir doch vorgenommen hatte, mein Englisch etwas aufzufrischen. Ich gedachte dies unter anderem durch das Schauen einiger Filme in Originalsprache zu tun. Also durchstöberte ich mein mittlerweile alphabetisch geordnetes DVD-Regal und entdeckte mehrere noch frisch verpackte Filmchen, die ich noch nie gesehen hatte: darunter das hochgelobte Meisterwerk ‚Apocalypse Now Redux‘ vom ebenso hochgelobten Meisterregisseur Francis Ford Coppola.
Den Streifen hatte ich vor vielen Jahren schon mal stückchenweise im Fernsehen gesehen, und mir dann mal irgendwann gekauft, weil er gerade billig war... In den folgenden mehr als drei Stunden musste ich feststellen, dass man sich keine Filme kaufen sollte, nur weil sie gerade billig sind, und dass man sein Englisch eher nicht mit einem Antikriegsfilm auffrischen kann. Nach geschlagenen 202 Minuten voller Gewalt und sinnlosem Wahnsinn, da hatte ich zwar grob geschätzt dreißig neue Verwendungsmöglichkeit für das Wörtchen „fuck“ erlernt – mehr aber auch nicht... Erschöpft vom neuerlichen Nichtstun ging ich bald darauf ins Bett und ich schlief wie ein Stein.

Wie üblich folgte auf den Donnerstag der Freitag. Mit einer Art „Mission“ im Leben hatten die noch in der Vorwoche gleichförmig verlaufenden Wochentage auf einmal wieder so etwas wie Relevanz bekommen. Viele Dinge verliefen allerdings wie eh und je: wieder einmal war ich sehr viel später aus dem Bett gekrochen, als ich eigentlich vorgehabt hatte dies zu tun. Und wieder einmal war ich in der Absicht irgendetwas „sinnvolles“ zu erledigen, an eigentlich unnützen Details hängen geblieben, und letztlich beinahe nicht voran gekommen. Weder mit den Reisevorbereitungen, noch mit der Beseitigung von all dem Chaos in meiner kleinen Wohnung. Immerhin hatte ich mich dazu durchringen können, ein bisschen von der vielen Wäsche zu waschen, während ich in Abständen von einer Viertelstunde meine Mails checkte – in der Hoffnung endlich irgendetwas von Levin zu hören, endlich zu erfahren, wen genau ich denn eigentlich suche... Doch erst am frühen Abend hatte ich dann endlich Post..., und fragte mich, wann Levin eigentlich schlief – war es doch in Bangkok gerade mitten in der Nacht!? Nun, das sind dann wohl die Vorzüge von ungeregelten Arbeitszeiten. Aber das ist ohnehin nur nebensächlich...
Die Email an sich war da viel wichtiger: in ihr stand nicht viel und noch viel weniger von Bedeutung – doch im Anhang befand sich eine Bilddatei! Der Dramaturgie wegen wäre ein 56k Modem in solch einem Augenblick eigentlich ganz nett: brächte ein sich langsam aufbauenden Bildchen, und damit Spaß und Spannung! Doch die Zeit vergeht und jetzt hat der Mensch eben einen Breitbandtanschluss, und solcherlei Fotos sind auf der Stelle da. Mein spontaner Kommentar ließ immerhin ein paar Sekunden auf sich warten: „Na, jetzt leck mich doch am Arsch...“, murmelte ich.
Und das war keine Aufforderung – das war eine Feststellung. Augenblicklich schrieb ich Levin eine Mail: er solle mich doch möglichst bald noch einmal anrufen.

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Ja, ich weiß..., der Cliffhanger ist fies! XD Allerdings könnte ich die Fortsetzung auch diesmal fast sofort posten...
 
Huhu Sylvio,
na da bin ich doch auch gleich mal so fix und Antworte dir gleich. ^^
Viel zu Kommentieren wird es leider nicht geben, aber schauen wir mal. Wie ich an deiner Beantwortung meiner Fragen fest stelle, hatte Chris wohl Recht, ich pick immer die Fragen raus auf die mir der Autor nicht Antworten kann. Eben weil sie noch von Bedeutung sein werden. xD
Nun gut, zurück zum eigentlichen Thema. ^^
Diesen Dolph Lundgren musst ich glatt mal Googlen, da ich mit Namen ja nie was anfangen kann, auch wenn ich die Gesichter eigentlich kenne. Und tatsache, ich kenn ihn. xD Hab schon ein Kriegsfilm mit ihm gesehen und so andere Filme. Muss aber gestehen, ihn nicht sonderlich zu mögen. Gegen Bruce Willis kann er eben nicht anstinken. :rofl:"
Aber der arme Kerl (dessen Name ich immer noch nicht weis, oder vergessen habe xD") tut einem doch glatt Leid. Kein Wunder das er den Schauspieler nicht mehr leiden kann, wenn seine damalige große Liebe später mit so einem ähnlichen Mann (vom äußeren) zusammen war.
Dann würde ich den auch nicht mehr sehen wollen. Würde mich ja unweigerlich an das von damals erinnern. X_X

Aber Englisch lernen per Film? Ich meine .. per Lernvideo oder so, ja ... Ok. Aber doch nicht mit einem Film, der auf englisch gesprochen wird. xD Und dann sucht man sich doch auch kein Kriegsfilm aus. Wobei ich zu gerne wüsste, was er jetzt für 30 neue Verwendungszwecke für das Wort "Fuck" hat. oO Schade das mein Englisch so mies ist, sonst würde ich den Film glatt mal selbst anschauen. xD

Hat unser Protagonist eigentlich keine Arbeit, weil er immer nur zu Hause rum lungert oder im Einkaufszentrum? Falls es schon erwähnt wurde, tut mir Leid .. im Moment bin ich vergesslich. ^^"
Und er wäscht jetzt erst seine Wäsche? Irgendwie will ich gar nicht wissen, wie seine Wohnung aussah. Wundert mich das er noch was zum anziehen hat, klingt nicht unbedingt nach wenig Wäsche zum Waschen. o.O
Lustig find ich die Vorstellung aber schon, wie er da alle 15min an den Rechner hupst um seine Emails abzurufen und dann wieder Fluchend weg geht, weil nichts kam. Nur um dann später wieder zu kommen.. xDD

Und der Cliffhanger ist ja mal sowas von mies! Da hat er endlich ein Bild der Frau, die er suchen soll und er hat nichts anderes im Sinne als zu Fluchen und Levin gleich zu Antworten? Sah sie denn so schlimm aus? ist sie eine Trance? O_O''' Sags mir .. *anbettel* Ich bin doch so neugierig. XD
 
Huhu! ^^ Vielen Dank für die schnelle Antwort!

Da war ich auch gleich mal wieder fleißig und habe ein großes Stück fertig gestellt... Es fehlt danach nur noch ein kleinerer Abschnitt - und dann ist das zweite Kapitel fertig und die eigentliche Reise kann beginnen!

Doch erstmal zu deinem Comment... Also das mit dem Film und Englischlernen basiert auf einer so genannten wahren Begebenheit - wie eigentlich fast alles in der Geschichte..., in der Hauptsache setze ich diese und jene Anekdote einfach nur in einen ganz andere Kontext oder so! ^^ Verstehen kann man den Film übrigens auch ohne gutes Englisch..., wird eh nur gebrüllt... *g*

Und ja, es wurde ziemlich am Anfang erwähnt warum unser Erzähler daheim ist - und zwar hat er Semesterferien! Deswegen kann er die Reise ja auch so einfach auf sich nehmen... ^^

Ja, und das Foto... Na, das erfährst du ja jetzt - und kannst dann selbst entscheiden, ob die Aufregung berechtigt ist oder unser Erzähler einfach nur viel zu schnell aus der Ruhe zu bringen ist! *g* Also dann, viel Spaß...

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Daraufhin hatte ich beschlossen, bis zu seinem Anruf gar nicht weiter nachzudenken, und bin fast sofort ins Bett gegangen. Da ich eigentlich noch gar nicht müde und nun auch noch ein wenig aufgewühlt war, fiel es mir sehr schwer, einzuschlafen. Und als es mir irgendwann nach Mitternacht endlich gelungen war, da wurde ich nur wenige Stunden später vom Klingeln meines Handys von neuem geweckt...
Es war Levin: „Einen schönen guten Morgen, mein Freund!“
„Es ist vier Uhr nachts...“, murmelte ich.
„Deswegen ja. Bei mir ist schon Mittag... Worum geht es denn?“
Ich stöhnte: „Jetzt lass mich doch erstmal zu Bewusstsein kommen...“
„Na, du wolltest doch, dass ich dich so bald wie möglich anrufe!“
„Konnte ja nicht wissen, dass du das so wörtlich nehmen würdest... Boah, es ist vier Uhr morgens!“
„Das sagtest du schon... Also jetzt komm mal zur Sache!“
„Ja doch... Also wegen dem Foto: hast du mir auch das Richtige geschickt?“, fragte ich verschlafen.
„Aber logisch! Warum fragst du?“
„Naja... Das Foto... Und ihr Name...“, eierte ich herum. „Du bist dir sicher, dass sie Madelaine heißt?“, fragte ich schließlich. Madelaine..., bei diesem Vornamen hatte ich wahlweise eine blondhaarige Schönheit skandinavischer Bauart erwartet, oder aber an eine sinnliche Französin mit einem ebensolchen Akzent – oder auch nur an irgendein anderes, europäisches Gesicht... Aber nein: erhalten hatte ich ein ziemlich mickriges Schwarzweißfoto einer ziemlich durchschnittlichen jungen Asiatin.
Mein Gesprächspartner schien belustigt: „Na klar! Genau so hat sie sich mir vorgestellt, und ich wüsste keinen Grund, wieso sie hätte flunkern sollen. Ich weiß nur blöderweise nicht, wie der Name in ihrem Fall geschrieben wird – aber das sagte ich dir ja schon!“
„Hrm...“, knurrte ich. Das hatte er tatsächlich. Währenddessen warf ich noch einmal einen Blick auf das Foto: sie sah ja recht nett aus, und auch nicht gänzlich unhübsch. Dennoch war meine ohnehin geringe Motivation in die Regionen irgendwo unterhalb meiner Kniescheiben hinab gesunken.
Dabei war das alles gar nicht wirklich überraschend, eher im Gegenteil: die Madelaine auf dem Foto fügte sich recht gut in Levins mutmaßlichem Bekanntenkreis ein, und widersprach natürlich auch nicht im geringsten einer Begegnung in Hong Kong. „Ist sie Chinesin?“, fragte ich.
„Ich würde meinen, sie ist Britin“, kommentierte Levin auf seine unnachahmlich trockene Art...
„Ach, sag bloß...“, motzte ich zurück. „Dennoch muss sie von irgendeinem Volk doch stammen?“
„Mag wohl sein...“, murmelte er, nachdenkend. „Aber ich weiß es nicht; ich hab sie nicht gefragt... Allerdings wie eine Chinesin sah sie eher nicht aus...“
Mit skeptischen Augen sah ich mir erneut das kleine Foto an: „Allerdings wie eine Chinesin sah sie eher nicht aus“, wiederholte ich Levins Worte in Gedanken. „Do-hoch!“, hätte ich ihm widersprechen wollen, vermied ich aber laut zu sagen.
„An welchen Details macht dein sagenhafter Kennerblick das fest?“, fragte ich stirnrunzelnd.
„Gesamteindruck...“, lautete die knappe Antwort – der Kerl konnte einen wahnsinnig machen. Allmählich fragte mich mich, ob er sich absichtlich einen Spaß mit mir erlaubte...
„Gesamteindruck. Soso... Ich glaube nur, dass das die Suche nicht unbedingt erleichtert! Auch für den Fall, dass sich das jetzt blöd anhört: aber sehen sich nicht alle Asiaten wirklich ziemlich ähnlich?“
Ein kurzer Moment der Stille: „Du, sei mal froh, dass meine Frau das gerade nicht gehört hat...“
Ich ließ wie so oft kein Fettnäpfchen aus.
„Das war nicht so gemeint, tut mir leid...“, entschuldigte ich mich.
„Ist nicht weiter schlimm... Aber sieh die Sache doch mal so: nun hast du schon mal eine Grundlage für die Suche; denn es dürfte selbst in London sonderlich viele Asiatinnen mit dem Namen Madelaine nicht geben. Jetzt suchst du nicht mehr nach einer „Frau“ mit diesem Namen, sondern nach einer „Asiatin“ namens Madelaine! Schränkt das nicht alles etwas ein?“, schwärmte er enthusiastisch.
„Da ist was dran...“ Dennoch glaubte ich, ich würde Madelaine nicht einmal dann erkennen, wenn sie mir in der U-Bahn direkt gegenüber säße... Wieder warf ich einen Blick auf das Foto – auf der Suche nach besonderen Merkmalen. Wie schon erwähnt war sie ganz hübsch, doch gab es wenig oder nichts, was wirklich ins Auge stach: sie machte den Eindruck, eher klein zu sein, und hatte selbstverständlich dichtes, tiefdunkles Haar, und eine flache Nase und mandelförmige Augen – das übliche Programm.
Wenigstens ein Farbfoto hätte dieser Levin mir schicken können! Aber nein: der Exzentriker hatte sie lieber in schwarzweiß fotografiert! Er und sein verdammter Pseudoindividualismus.
Aber auch das sagte ich ihm nicht... „In Farbe gibt es das Bild nicht? Oder in groß?“
„Nein“, antwortete er und machte nicht den Eindruck, dies auch noch erklären zu wollen. Und ich machte mir nicht die Mühe weiterer Fragen, auf die ich dann doch keine anständige Antwort erhielt...
„Du, ich würde ja gern noch mit dir quatschen“, begann er stattdessen, „aber meine Frau hat mich gebeten, noch ein paar Dinge im Haushalt zu erledigen, Geschirr abwaschen und so... Unser Hausmädchen hat diese Woche frei, da bleibt der Mist an mir hängen...“
„Jaja, kein Problem... Bis bald!“, sagte ich, und er auch, und dann legten wir auch schon auf..., irgendwie hatte ich keine Lust, mich weiter mit ihm herumzuärgern.
Und sein Hausmädchen hat frei: das Hausmädchen. Der Kerl hat sogar ein Hausmädchen... Heimatland, du! Wenn Neid eine Währung wäre: ich wäre steinreich gewesen.

Ein vorerst letztes Mal ließ ich das Foto auf mich wirken. Handwerklich war es so ziemlich gelungen, möchte ich behaupten. Doch inhaltlich gab es kaum etwas her: Madelaine blickte in die Kamera und lächelte..., möglicherweise ein bisschen gekünstelt, aber dennoch ganz niedlich. Auch der Hintergrund des Bildes bot nichts von Bedeutung: eine schmucklose Wand und ein Stück von einem Fenster, hinter dessen Glas gleichsam gar nichts zu erkennen war – man hätte das Foto überall gemacht haben können. Es zeigte keinerlei Action, und verriet auch fast gar nichts über den Charakter der abgebildeten Person; es zeigte einfach nur eine junge Frau von einer hübschen, einer freundlichen Seite... Und ein wenig seltsam war es schon, dass allein ein so nichts sagendes Foto und ein Vorname die nächsten Wochen meines Daseins bestimmen sollten. Wo war ich da bloß reingeraten...? Geruhsame Ferien ade!
Und während ich mich – trotz der allzu frühen Morgenstunden, allerdings inspiriert von Levins eigenem Vorhaben – nach vielen Wochen erstmals wieder ans Geschirrspülen machte, da rekapitulierte ich, wie viel ich denn mittlerweile wusste: ich suchte eine wohl allenfalls zwanzigjährige Asiatin, wohnhaft in London, und unter dem Namen „Madelaine“ bekannt... Und da war dann auch schon Schluss mit Fakten, abgesehen vom mickrigen Foto natürlich. Alles darüber hinaus gehende tendierte in Richtung Vermutung: wir kannten nicht die genaue Schreibweise ihres Namens (was die Benutzung von Suchmaschinen, Telefonbüchern und ähnlichen Institutionen erheblich erschwerte) und sie wäre wohl keine Chinesin. Mindestens nach Levins Meinung: sie sähe nicht wie eine aus. Das hatte ich gelernt... So sieht also eine Chinesin nicht aus. Aha. Gehört also irgendeinem anderen lustigen Völkchen an. Vermutlich.
Mein Wissen war spärlich. Und noch dazu nutzlos. Und höchstvermutlich erzählte Levin auch nur Quatsch. Ja, sogar die hübsche Blondine aus meiner Vorstellung wollte mir noch immer nicht aus dem Kopf gehen. Und dennoch machte ich mir noch am selben Abend eine erste kleine Liste, was ich denn alles mit nach London nehmen, und welche Dinge ich noch vor der Abreise erledigen müsste...

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Es gibt ein paar Details in diesen Abschnitten, mit denen ich nicht hundertprozentig zufrieden bin..., kann sein, dass ich mal noch etwas ausbessere... Denn man merkt es vielleicht nicht gleich, aber der erste von den beiden Abschnitten hat es in sich, da werden der Erzähler und Levin sehr umfangreich indirekt charakterisiert - das erforderte viel Feingefühl... ^^

Also dann. Den abschließenden Abschnitt des zweiten Kapitels kann ich auch sehr bald posten..., da packt der Gute dann sein Gepäck und macht sich auf den Weg zur nächtlichen Zugfahrt! ^^ Bis bald...
 
Huhu Sylvio,
find es immer noch schade das sich außer mir keine weiteren Kommentare hier finden lassen. o.O Ich find die Geschichte gut bisher, ist zwar noch nicht viel passiert, aber denke das es noch kommen wird. Man muss ja sein Pulver nicht gleich zu Anfang verschießen. ; )

Also dann zur Story ^^ :
Vier uhr MORGENS ???? Woahr .. X_X ich hätte Levin erwürgt ... :rofl: Gut, klar, bei ihm ist es Mittag, aber trotzdem. Und mal ehrlich, das nennt er sich 'so bald wie möglich melden' wenn er erst Mittags dann anruft? (aus seiner Zeit her)
Seltsame Auffassung hat der Kerl. Ich glaube mich hätte das Klingeln nicht mal Wach gekriegt oder aber ich hätte das Telefon an die Wand geworfen. XD Kann sowas nich ab. oO Dann muss es schon ein Notfall sein, wenn mich einer um die Zeit anruft. Gut, für Freunde gehts auch bei Liebeskummer oder ähnlichem. Aber sonst ...
Egal, nageln wir uns mal nicht an dem Punkt fest. xD
Zugegeben, bei dem Namen Madelaine muss ich auch eher an eine schlanke junge blondine (allenfalls braunhaarige) große europäische Frau denken. oO Eine Asiatin mit so einem Namen? Normalerweise haben die doch immer solche ausgefallenen Namen bei den man meistens ein Krampf in die Zunge kriegt, wenn man ihn aussprechen will. oO Es sei denn sie ist zwar Asiatischer abstammung (oder ähnliches) aber ihr/e Vater/Mutter nicht und hat ihr dann den Namen verpasst.
Armer Kerl, jetzt hat er nicht nur ein schwarzweiß Foto mit dem er kaum was anfangen kann.. nein, auch noch ein Namen von dem er nicht mal weiß wie dieser richtig geschrieben wird. Jetzt kann ich seine Reaktion durchaus nachvollziehen. Levin könnte mir bald mal den Buckel runter rutschen. xD
Wunder mich nur das die Frage 'Wieso willst du sie finden?' nicht mehr vor kommt. Mich würde das immer noch Interessieren und ich glaub, würde das ständig mal fragen. So ... beiläufig ..^^
Britin, hm? Soll ein Scherz sein, oder? Sieht aus wie eine Asiatin und er kommt mit Britin an. -.- Dumpfdödel .. >> Aber das seine Frau eine Asiatin ist konnte unser Erzähler ja nun nicht wissen, sowenig wie Levin von ihr erzählt hat. (glaub ich oO)
Hmpf ... wie soll er das Mädchen anhand eines Schwarzweiß Fotos finden, wenn er nicht mal weiß was für eine Augenfarbe geschweigeden Haarfarbe sie hat. Gut, wohl dunkel .. aber trotzdem! Jesus .. -.- Levin gehört echt in den allerwertesten getreten.
Mich würde trotzdem Interessieren, wieso er kein Farbfoto von ihr hat. Er hätte ihn ja wenigstens fragen können, was für eine Augenfarbe und Haarfarbe sie besitzt .. irgendwelche besonderen Merkmale. Was weis ich oO Levin wird mir immer unsympathischer. :rofl:

Ein Hausmädchen? Merde .. ich will auch oO Kein Wunder das unser Protagonist da ziemlich Neidisch ist, er muss das ganze selber machen. Gut, Levin ausnahmsweise auch *auslach* aber trotzdem .. oO Der Kerl muss Geld haben wie Heu .. >_> Könnte er doch gleich ein Privatdetektiv auf die Frau ansetzen. Aber bei den bisschen Infos ... würde selbst ein Detektiv aufgeben. oO Is ja als suche man die Nadel im Heuhaufen, nur die piekt ein wenigstens wenn man sie gefunden hat. Von der Frau kann man das wohl eher nicht sagen. ^^

Interessant das er sich so einfach anstecken lässt und um 4 uhr Morgens anfängt sein Geschirr zu spülen. Ich hätte das Telefon hingelegt und wäre noch weg gewesen, ehe das Ding richtig gelegen hätte. xD'' Aber mal gespannt was er noch so zu erledigen hat, bevor er abreist. oo Erinnert mich daran an meiner FF weiter zu Arbeiten, damit mein Vamp endlich nach Italien aufbricht. Der braucht länger dafür als dein Protagonist. Gut ... gab auch Zwischenfälle. Egal, das wird langsam Schleichwerbung. Oo

Nun gut, bis zum nächsten mal. *winke*
 
Hallo Blacki! ^^ Vielen Dank für deinen Comment!

Und um auf ein paar Dinge einzugehen: also der Erzähler weiß durchaus ein paar Dinge mehr, als du als Leser im Moment weißt... Es standen ja wohl auch ein paar Dinge in den Mails von Levin, und insbesondere das erste Telefonat zwischen den beiden wird ja nur kurz im Nachhinein zusammen gefasst... Insofern ist durchaus davon auszugehen, dass der Erzähler wenigstens ein paar Dinge über Levins Frau weiß - oder aber für relativ wahrscheinlich hält... Auch wird ihm Levin wenigstens grob verraten haben, warum er Madelaine finden will - aber das hab ich bisher absichtlich ausgespart und darauf gehe ich dann demnächst bald ein! ^^ Auch auf ihr Kennenlernen...

Und was deine "Sympathien" für Levin betrifft: mal schauen, wie die sich demnächst entwickeln! ^^ Ich kann schon mal so viel verraten, dass es während der Fahrt im Nachtzug einige Gespräche zwischen dem Erzähler und Levin geben wird, in denen man dann vor allem über dessen Beziehung zu seiner jetzigen Frau viel erfährt: und jene mag ich allein schon deswegen, weil sie gleich bei ihrem ersten Auftritt den guten Levin so richtig an die Wand spielt! XD

Schleichwerbung? *g* Ich werd demnächst mal einen Blick reinwerfen, sobald meine Prüfungen vorüber sind, und ich wieder etwas mehr Zeit hab!

Joa... Und gleich gehts nun weiter mit dem Rest des zweiten Kapitels! Vorher noch eine kleine Info... Und zwar wird der endgültige Titel dieser Geschichte "Hey boy! Welcome to reality!" sein! Ich habe lang nach dem hundertprozentig passenden Namen gesucht - ihn aber in dieser Liedzeile aus dem Lied "Reality" von David Bowie gefunden! Ein Großteil jenes Songs passt nämlich sehr gut zum Roman - wie man aber erst in dessen späteren Verlauf so richtig feststellen wird, denke ich...

Nun viel Spaß beim letzten kleinen Stückchen...

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Von diesem Freitag an, und bis zu meiner geplanten Abfahrt am darauf folgenden Donnerstagabend, änderten sich meinen Stimmung und meine Erwartungen beinahe stündlich. Manches Mal erschien mir mein Auftrag vollkommen unmöglich, und ich mochte mir einfach nur ein paar schöne und vor allem ruhige Wochen ganz allein in London machen, und schon im nächsten Moment war ich voll des Enthusiasmus ob eines bevorstehenden Abenteuers, und der Möglichkeit, aus meinem öden Leben auszubrechen, neue Leute kennen zu lernen und dergleichen; und sogar ob der Herausforderung selbst, an der ich meine potentiellen, detektivischen Fähigkeiten würden ausprobieren können. In meinem Innersten entschied ich mich für einen Mittelweg: ich maßte mir nicht an, schon jetzt abschätzen zu können, wie viel Mut (einen solchen erforderte mein Auftrag in gewisser Weise schon) ich würde aufbringen können, und wie viel Erfolg ich haben würde..., allerdings rechnete ich mit allem, bereitete mich auf alles vor: auf jede sich entwickelnde Möglichkeit, auf jede Eventualität – und ich spreche nicht nur von den äußeren Geschehnissen, von meinen bevorstehenden Erlebnissen, sondern auch von meiner eigenen Einstellung zum großen Ganzen. Wenn ich mich schon jetzt gar nicht entscheiden konnte – Urlaub oder Abenteuer!? – dann konnte ich erst recht nicht abschätzen, welcher Art meine Stimmung sein würde, wenn ich London erst erreicht hätte...
Genau diese Unsicherheiten spiegelten sich auch in der Zusammenstellung meines Reisegepäcks wieder: mich auf jegliche Eventualität vorbereitend, nahm ich alles mit, was ich irgendwie gebrauchen könnte – am besten noch in mindestens doppelter Ausführung. Mehr Bücher, als ich auf fünf Reisen dieser Art je würde lesen können (weil ich wieder einmal nicht wusste, auf welches ich tatsächlich Lust haben würde) und Ersatzbrille und Ersatzhandy und Batterien, viele Batterien. Ja, ich packte sogar Kondome ein – nach denen ich bedenklich lang suchen musste: ich hatte sie in den letzten Monaten (vielen Monaten) nicht wirklich benötigt... Immerhin war das Haltbarkeitsdatum noch nicht abgelaufen.
Hätte nicht ein ganzer Haufen von Gründen dagegen gesprochen, hätte ich mir vermutlich auch noch einen Revolver besorgt – denn man weiß ja nie... Doch letztlich blieb es bei meinem alten, abgestumpften Klappmesser; das musste mir zur Verteidigung gegen Mafiosi, feindliche Agenten und ähnliche Eventualitäten reichen. Ja, sogar einen Kompass packte ich ein – warum auch immer... Und wo war eigentlich dieses Überlebensset aus den alten Micky Maus Heften!?
Ja, ich werde albern. Aber der Kompass bleibt drin. Und die Stirnlampe..., naja, die eher nicht...

Auf jeden Fall packte ich mein Gepäck wieder einmal viel zu spät, zumindest die wirklich wichtigen Sachen, und bin am Ende nur ganz knapp mit allem fertig geworden. Mit einem großen Rucksack, einer noch größeren Reisetasche, und einer Schultertasche – in der ich mein Notebook und andere, besonders wichtige Dinge sogleich zur Hand hatte – eilte ich zur nächstgelegenen Straßenbahnhaltestelle: von da an fuhr ich bis zum Hauptbahnhof, und dort bestieg ich einen Regionalexpress nach Dresden.
Genau, nach Dresden. Aus einem mir nicht mehr bekannten Grund war es besser gewesen, den Nachtzug nicht erst ab Berlin, sondern schon ab Dresden zu nehmen, und so begann meine lange Reise gen Westen mit einer kurzen Fahrt in den Osten. Eigentlich hatte ich vorgehabt, noch am Bahnhof etwas zu Abend zu essen, weil ich aber ohnehin schon spät dran war, verschob ich es um einige Minuten. Ich würde auch in der Landeshauptstadt mehr als eine Stunde Aufenthalt haben, denn einen solchen hatte ich mir an jedem Bahnhof in zunehmenden Umfang genommen; aus Sicherheitsgründen, und weil es keinen Grund zur Eile gab – eher im Gegenteil, schließlich würde ich diese Strecke nicht gleich wieder hinter mich bringen, zumindest nicht in diese Richtung. In den unangenehm vollen Regionalexpress eingestiegen, fragte ich mich, ob ich wieder einmal im Badezimmer das Licht hatte brennen lassen... Gut möglich.
Ach, eine Sache noch: bis ich nicht mit Sicherheit weiß, wie „Madelaine“ genau geschrieben wird, werde ich sie vorerst ganz „deutsch“ Madleen nennen. Es ist zwar äußerst unwahrscheinlich, dass der Name einer Engländerin, Britin, oder Chinesin, nein, Asiatin – weiß der Teufel – auf diese Weise geschrieben wird, aber es lässt sich sehr viel schneller und besser tippen. Ganz einfach. Basta.

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Fortsetzung könnte auch diesmal bald kommen, sollten mich die Prüfungsvorbereitungen nicht allzu sehr beanspruchen... Die Geschichte zumindest schreibt sich mittlerweile so ziemlich von allein! ^^ Bis bald...

PS: Auch ich finde es natürlich schade, dass hier niemand außer dir diese Geschichte liest... Aber das Problem weniger Leser hatten meine Stories eigentlich schon immer und in den letzten Jahren ist eben auch nur noch sehr wenig los in diesem Forum, leider! Noch dazu habe ich meinen letzten Roman recht abrupt abgebrochen, und meinen ersten pausiere ich mittlerweile doch erschreckend lang..., da kann ich verstehen, dass auch meine früheren Leser mir ein bisschen entschwunden scheinen! ^^ Na, wenigstens du bist da, und vielleicht findet sich ja doch mal irgendwann noch jemand...
Und zumindest bei dieser Geschichte bin ich mir ganz sicher, dass ich sie nicht irgendwann abbrechen werde (wogegen ich meine letzte Geschichte von vornherein nur als ein erstes, unvollkommenes Experiment ansah) - allenfalls könnte sie sich ab der Hälfte der Handlung (die aber noch in weiter Ferne liegt) ein bisschen schwierig gestalten..., aber das zu erklären würde zu viel spoilern! ^^
 
Hi Sylvio,
wenn ich den halben Tag scho Poste wie ne olle, dann natürlich auch hier. (ernsthaft, ich hab heut 1 Post für TR, 1 für FR und ein Post fürs Turnier gemacht und Post nebenbei noch im andren rpg forum, mein Hirn x_x )
Aber genug davon, komm wir zu der FF. Oh nein, noch was vornweg, zu der 'schleichwerbung' .. ahm .. Du kannst die FF nich Lesen, die ist noch nicht On gestellt (wenngleich ich nich ma weis, ob sie das je wird oO) aber wenn du magst, kann ich dir irgendwann mal ein paar Teile per PN zu kommen lassen. ^^

So jetzt zur FF:
Stimmungsschwankungen der gute, armer Kerl. Ich dachte sowas haben nur Frauen. :rofl: Aber wenn ich er wäre, wäre ich eher bei Stimmung 1 geblieben, von wegen 'unmöglich'. Mein, ernsthaft, er hat ein besch....eidenes Foto von der Frau, einen Namen von dem er nicht weiß wie er geschrieben wird und denkt das sie in London wohnt. Womöglich ist sie noch umgezogen und er sucht sie vergebens. xD Aber das wäre dann ja das vorzeitige Ende deiner FF, oder aber der Protagonist würde erfolglos nach ihr suchen und dann eben iiiiirgendwann aufgeben. Nuja oO Egal, weiter im Text. xD
Sein Auftrag erfordert Mut? Hat er Angst im könnte in London was passieren? Gut die Engländer sind ab und an hitzig, wenn ich da an so manche Filme denke ... o.O
Ein haufen von Büchern und nachher wird er nicht mal zum Lesen kommen. Der Kerl wird noch übergepäck bezahlen müssen, oder wie das jetzt wieder heißt. xD Und er musste die Kondome suchen? das würde mir ernsthaft zu denken geben, wie wahrscheinlich es sein wird, das er die brauchen wird oO Aber man kann ja nie wissen :naughty:
Wie sagte mein Bruder letztens 'Lieber eins haben und keins brauchen, als eins brauchen und keins haben!' und er hat recht oO
Mafiosi ... feindliche Agenten ... Der gute hat eindeutig zu viele Filme geschaut. Der hat ja nen voll schuß xD Gegen ein Mafiosi wird ihm ein Klappmesser herzlich wenig nützen.
Ich bin halbe Italienerin, ich weis das. XD Nein Spaß bei Seite, aber trotzdem ... oO Ob er da mim Flughafen überhaupt durch gelassen wird? Normal ja nicht ..

Woahr ich will mir net Vorstellen müssen, soviel Gepäck rum zu schleppen. Der muss doch Tot sein, wenn er ankommt. Hätte Levin ihm nicht gleich ein Battler schicken können, der ihm hilft beim packen und all sowas? Wenn er doch so reich ist .. :rofl:
Ehrlich gesagt, weiß ich auch nicht mehr wieso er den Zug von Dresden aus genommen hat und ich bin gerade etwas in eile und kann daher nicht nach lesen. Aber das hol ich morgen nach, Versprochen!
Er steigt in den Regionalexpress und da fällt ihm ein, er hat vll das Licht im Bad brennen lassen? Der Kerl ist merkwürdig ... oO
Recht hat er mit dem Namen, Madleen lässt sich einfacher tippen xD und für faule wie unseren protagonisten ist das natürlich Ideal. ^^

Bin auf jedenfall weiter dabei, wenn auch meine Kommis vll manchmal auf sich warten lassen. Aber das kennst du ja mittlerweile. ^^

Also bis demnächst :knuddel:
 
Also erstmal... Ich erwarte ja gar nicht so lange Kommentare! ^^ Ich freu mich natürlich, über solch detaillierte Eindrücke..., aber es wäre auch nicht im geringsten ein Problem, wenn du mal weniger umfangreich bist! Sonst brauchst du fürs Schreiben deiner Comments am Ende noch länger als ich für den Roman! XD Obwohl, nein..., meine Schreibgeschwindigkeit ist wirklich außergewöhnlich niedrig... *g*

Wie auch immer: kurz zu deinen Ausführungen, und dann weiter im Text! ^^

Ja, also wenn du mir von deiner FF irgendwann mal etwas schicken möchtest, so kannst du das gern tun... Ich mag dich allerdings vorwarnen, dass Lesen und Kommentieren auch meinerseits sehr lang auf sich warten lassen können! XD

Hm..., ich sag mal: er wird "jemanden" in London finden. Mindestens... *g* Und ja, man kann nie wissen..., ach, das wird noch lustig! ^^ Btw: fliegen tut er ja nicht!

Und mit dem Tippen des Namens..., das ist nicht nur für faule Protagonisten ideal... XD

Doch nun weiter!!

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DRITTES KAPITEL

Ich aß bei Burger King zu Abend. Ein Menü mit einem Whopper, einem Salat und einer Cola. Wie üblich war die Filiale gnadenlos überhitzt – die Qualität meiner Bestellung allerdings fantastisch. Danach begab ich mich in die nächstbeste Buchhandlung und blätterte in ein paar Zeitschriften, fand aber nichts, was sich tatsächlich auch zu kaufen lohnte... Und weil der eher kleine Bahnhof ansonsten nicht so wirklich viel zu bieten hat, ging ich bald schon zu den Bahnsteigen. Ich musste noch knapp zehn Minuten warten, und währenddessen warf ich einen Blick auf den Fahrplan: dieser verriet mir, dass mein Zug aus Prag kommen, und bis nach Amsterdam fahren würde..., über Berlin, Hannover, Köln. Außerdem führe er einen von den selten gewordenen D-Zügen mit sich, würde diesen aber schon am Berliner Ostbahnhof zurücklassen – ich sollte also darauf achten, nicht etwa in den falschen Zugteil einzusteigen.
Und dann, auf die Minute pünktlich, erreichte ein Relikt aus vermeintlich längst vergangenen Zeiten den Bahnsteig: anfangs war ich noch optimistisch, dass das Ding von innen sehr viel frischer wirken könnte als von außen, wie es vor allem bei Intercity-Zügen ganz oft der Fall ist, doch ich wurde enttäuscht: seit mindestens zehn Jahren, eher noch ein bisschen länger, war ich mit keinem derart schäbigen Zug mehr gefahren – wenigstens nicht in Deutschland, und erst recht nicht im Fernverkehr! Mein Abteil – seit Ewigkeiten hatte ich in keinem Abteil mehr gesessen – war eng und dunkel, und dezent zu warm, und roch unangenehm. Wenigstens war es beinahe leer: lediglich ein junger Mann saß bereits darin, und schlief, und nahm keinerlei Notiz von meinem Erscheinen. Die anderen vier Plätze waren wenigstens bisher nicht besetzt... Ich brachte mein Gepäck so gut es ging unter, und setzte mich, und fast sofort fragte ich mich, wie ich die viele Zeit verbringen sollte: kein Klapptischchen, kein privates Leselämpchen, keine verstellbaren Sitze..., nur betonharte Sitzflächen. Ganze acht Stunden würde ich hier drin verweilen müssen! Das alles hatte ich mir mindestens ein bisschen anders vorgestellt...
Doch während sich einige Passagiere noch immer durch den allzu engen Gang mit ihren allzu großen Koffern quälten, polterte der Zug auch schon los. Er ließ den auch nach Jahren der Renovierung noch halbfertig wirkenden (oder vielleicht auch wirklich nur ungewöhnlich hässlichen) Dresdener Hauptbahnhof hinter sich, und bald schon überquerte er die Elbe gen Neustadt – wovon ich mangels eines Fensterplatzes allerdings nur wenig sah. Also rein theoretisch wäre ein Platz am Fenster sogar frei gewesen, und hätte mir gar zugestanden, aber ich wollte den sympathisch wirkenden, mutmaßlich tschechischen Leidensgenossen nicht allein deswegen wecken; weil nämlich seine Füße auf ebenjenem Sitzplatz ruhten.
Und wenn der Zug erst durch Brandenburg fährt, könnte es vielleicht sogar ein Vorteil sein, lieber gar nicht so viel von der Umgebung sehen zu müssen...

Vor den Fenstern der Waggons befand sich seit mittlerweile mehr als einer Stunde der in ziemlicher Dunkelheit liegende Berliner Ostbahnhof – nicht wirklich der Anblick, wegen dem ich auf Reisen gegangen war... Eigentlich hätte mein City Nightline sich hier „nur“ etwa 45 Minuten aufhalten sollen, um den mitgeschleppten D-Zug ab- und einen weiteren City Nightline aus Warschau anzukuppeln. Doch genau der war nicht da. Es gab wohl irgendwelche Probleme bei der Grenzüberführung – wie ich die Schaffnerin einem mehr oder weniger aufgebrachten Fahrgast erzählen hörte (eine Lautsprecheranlage für irgendwelche Durchsagen schien der alte Kasten nicht zu haben) – und man könne nicht sagen, wie lang es noch dauert...
Derweil war mein Abteil beinahe voll besetzt (und konsequenterweise der Frischluftanteil noch geringer) und ein paar von den Passagieren witzelten, dass die Polen wohl unserem Partnerzug die Räder oder aber wenigstens die Schienen geklaut hätten. Ein dicklicher, älterer Mann lachte schmutzig.
Als sich auch weiterhin keine Abfahrt abzuzeichnen schien – einige Passagiere gingen nach draußen, um eine zu rauchen – trat ich auf den Gang hinaus, und öffnete ein Fenster: ich genehmigte mir einige tiefe Atemzüge von der ruhigen, aber frischen Nachtluft; dann nahm ich mein Handy und wählte Levins Nummer: möglicherweise könnte er mir meine Langeweile vertreiben, sollte er schon wach sein.

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Kann auch schon bald weitergehen! Genau genommen ist fast das ganze dritte Kapitel schon weit fortgeschritten... ^^

Also dann, bis bald...:knuddel:
 
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