[Forum RPG] Auf den Schwingen der Ewigkeit (Haupttread)

Status
Für weitere Antworten geschlossen.

S.S.megaBoo

1:Donotbreakthefourthwall
[Einleitung ]
Zwanzig Jahre Später,

Geschichte eines Überlebenden:

Dies hier ist an denjenigen gerichtet, der es eines Tages findet, wer auch immer dies sein möge. Ich hoffe nur, dass es überhaupt entdeckt wird.


Falls sie diese Blätter irgendwann in ihren Händen halten werden, war mein Unternehmen nicht umsonst. Dann habe ich meine Zeit nicht vergeudet, sondern möglicherweise noch etwas Gutes getan in diesen dunklen Zeiten.

Zuerst einmal einige Fakten über mich selbst:
Ich zähle nun 32 Jahre und jeder Tag, ja jede Stunde und sogar jede Minute meines Lebens ist kostbar, denn es könnte meine letzte sein.
Früher war ich Journalist. Vielleicht einer der Gründe, warum ich das hier überhaupt alles aufschreibe. Mein Beruf drängt mich sozusagen dazu, obwohl ich kaum glaube, dass dies jemals jemand lesen wird.

Doch was will ich eigentlich berichten, erzählen?

Alles begann vor exakt 10 Jahren. Der Anfang vom Ende. Damals sah, das allerdings noch niemand so. Es war nur ein großes Schauspiel, eine Sensation, na gut eine ziemlich gewaltige, aber ihr wurde nicht die Bedeutung beigemessen, die sie heute besitzt. Niemand von uns hatte mit diesen Folgen gerichtet. Jedoch wurden uns schnell die Augen geöffnet, sehr schnell....
"Es" passierte an einem warmen tag im Spätsommer. Ende August, Anfang September glaube ich.
Ich, ein frischgebackener Journalist, befand mich gerade auf dem Weg zum Café auf der andern Sraßenseite, hatte Mittagspause. Achja damals arbeitete ich in der Südlichen Hauptstadt.

Dann geschah "Es"

Ich kam gerade zurück in unser Büro, in der linken Hand einen Kaffee, in der rechten einen Sandwich.
Doch absolut alles war anders als sonst. Ich wusste sofort, was los war. Etwas verdammt großes musste passiert sein, denn das Bild, das sich mir bot, sprach Bände.
Überall wusselten meine Kollegen rum. Befehle wurden vom Chefredakteur gebrüllt. Einige hämmerten auf ihre Computertasten ein.
Einer stürmte an mir vorbei. Ich schaffte es ihn an den Schultern zu packen, fragte ihn was los sei.
" Ein Wesen, draußen auf den Felder, und eine Welle!"
Eine Welle????? Spinnen die alle, dachte ich damals.
Doch es war eine Welle, eine Welle der puren Zerstörung, eine Riesenwelle sozusagen, die alles vernichtete in einem riesiegen Umkreis.
Ich bin zu einem unsere Konferenzräume gerannt. Dort war schon ein Fernseher aufgebaut und es bestand eine Liveverbindung zum "Tatort".
Was ich damals sah, verfolgt mich heute noch in meinen Träumen.
Die Welle breitetete sich in alle Richtungen gleichzeitig aus. Und ich meine alle!!! Norden, Osten und so weiter! Und nicht gerade langsam! Sie überrannte den ganzen Planeten! Und hinterließ nichts, zumindest nichts lebendiges!
Ich weiß nicht, was es damals war, aber mein Gefühl sagte mir einfach.
" Jonas, Hau ab!!!! Verschwinde von hier, von diesem Planeten!!!"
Und genau das tat ich auch!
Ich rannte zu meinem Wagen und fuhr zum Raumhafen. Es waren aber noch andere anscheinend auf die gleiche Idee gekommen und so herrschte überall große Panik. In dieser Panik lief natürlich nichts glatt ab und so herrschte heilloses Chaos und Durcheinander.
Manche versuchten sich schon mit Gewalt Zutritt zu den Shuttels zu verschaffen. Die ganze Situation eskalierte! Oh was für ein Wunder, wenn man eine alles verschlingende Riesenwelle im Nacken sitzen hat!!!
Ich tat also das einzig richtige, vielleicht hätte ich es sein lassen sollen, mich einfach verschlingen lassen und mit allen andern untergehen.
Allerdings wurde ich damals, an jenem schicksalhaften Tag, nur von meinem Überlebenswillen angetrieben.
Also rannte ich zu einem Forschungsshuttle, lief die Rampe hoch, schlug den Piloten K.O und flog davon. Eigentlich kann ich nicht fliegen, doch wenn man den sicheren Tod im Nacken sitzen hat, kann man plötzlich einiges, was man vorher nicht konnte. Kurz und knapp gesagt. ich schaffte es und mit mir auch der ursprüngliche Pilot des Schiffes. So rettete ich ein Menschenleben und entkam der Zerstörung der Erde.[/i]

Das alles ist nun zehn Jahre her, wir schreiben das Jahr 10 der großen Arche, der letzten großen Stadt am Rande des Universums, Zuflucht von alten und neuen Helden, sowie den letzten Überlebenden der Katastrophe.

Jonas rieb sich die Augen. Vor ihm flimmerte ein Plasmabildschirm auf dem er sein persönliches Tagebuch begonnen hatte.
Er hatte eine Nachricht bekommen.
Sie bestand aus vier Wörtern.
Die Seeker sind da
Der Laptop wurde zuegklappt und Jonas Sullivan stand auf.

Die Seeker sind eine Vereinigung gegründet im jahre 3 der großen Arche, deren Sinn und Zweck darin besteht die Sicherheit und den Weiterbestand der letzten Stadt zu gewährleisten. Durch ihre Hilfe konnten Felder in der kargen Welt angebaut, sowie der Lebenstandart der Überlebenden gesichert werden.

Seeker sind besondere Individuen in ihren jeweiligen Gruppierungen, dazu zählen Forscher, Ärzte, Soldaten und Arbeiter.

und sie selbst.
 
(dieser Post soll euch als kleine Einstiegshilfe dienen, er hat keinen zeitlichen Bezug zu dem oberen)

[ Alltag ]


5:30
Sein Wecker - ja er besaß noch einen, einen richtig alten - rüttelte ihn unsanft aus dem Schlaf.
Unsanft war das richtige Wort, denn falls er endlich einmal erholsamen, traumlosen Schlaf gefunden hatte, wurde dieser von ihm ganz schnell wieder unterbunden.

Jonas Sullivan stand jeden Tag, Montags - Sonntags, um diese Zeit auf und abends kam er selten vor 1 zur Ruhe.
Diese Zeitumstellung hatte sich bei ihm in all den Jahren eingebürgert und inzwischen machte sie ihm auch nichts mehr aus.
Um 7 Uhr begann sein Arbeitstag offiziell.
Dazu musste er ins Zentrum von Arche kommen. Das Zentrum bildete ein großer Turm. Um diesen Turm herum war der Rest der Stadt kreisförmig entstanden.
Zusätzlich gab es ein Slumgebiet, wenn man es als solches bezeichnen wollte, am östlichen Rande von Arche.
Der Turm stellte das pulsierende Herz von Arche dar. Er hatte im Vergleich zu den übrigen Gebäuden gewaltige Ausmaße.
Dort trafen sich die Seeker, dort wurde die Politik von Arche betrieben. Es gab mehrere Räume.
Sitzungssäle für die einzelnen Gruppen der Seeker oder auch Teambereiche.
Seeker war eines der zentralen Wörter auf Arche.

Die Seeker hatten das Leben hier wieder möglich gemacht. Auf dem Planeten gab es nichts außer karges Land, doch eben durch die Ideen und den Einsatz der Seeker konnten Felder bestellt werden und eine Grundversorgung geschaffen werden.
Fast jeder Bewohner von Arche ist ein Seeker. Sei es auch "nur" ein Arbeiter. Ohne diese würde auch nichts laufen. Alles kam zusammen, es war ein großer Kreislauf und jeder war auf den anderen angewiesen und zählte auf ihn.
Arche war eine Insel in einer Welt, die zerstört worden war. Daher kam auch der Name. Es gab keinen Kontakt zu außerhalb und seit knapp 3 Jahren waren auch keine Neuankömmlinge mehr dazugekommen.
Forschungsteams untersuchten manchmal benachbarte Planeten, aber jedes Mal kamen sie mit den gleichen Bildern und Berichten zurück.
Zerstörung, die Pflanzen waren verdorrt. Es gab keine Anzeichen von Leben.

Jonas kam wie immer jeden Morgen um Punkt 7 beim Turm an. Er war ein sehr ordentlicher Mensch, man könnte fast sagen penibel in dieser Beziehung.
Dann begann sein Tag auf Arche und es könnte sein letzter sein, denn man wusste nie, wann "Es" wieder zuschlagen würde.
 
(Etwas Geschichte)

Punkt 0400,

Seit sieben Jahren die vereinbarte Zeit in dem neuen Leben, was man mit lieben das klägliche Warten auf den persönliche Exitus schimpfen konnte. Jeder unter den Bürgern wurde aus seinen Familien und Welten gerissen, besonders schwer war es eine einheitliche Sprache für so viele verschiedene Völker zu finden, sei es drum ob selbst nur noch ein einzigster von diesem Volk übrig war. Grund dafür waren die ersten zwei Jahre der Arche, welche durch Anarchie und Gewalt bestimmt wurden. Hätten wir genug Rauschmittel gehabt um diese Pest zu befriedigen, scheiß drauf, aber so war es nicht und das war Auschlaggeber für Mord und Schändung unter der schon eh kleinen Bevölkerung. Niemand verstand den anderen. Zustände aus dunkelster Zeit, in den selbst Ordnung herrschte. Um dem Problem der Verständigung und weiteren Gewaltausschreitungen beizukommen taten sich verschiedene Individuen mit den Erbauern der Stadt zusammen um die prozentual gefährlichen Bewohner an die äußeren Ringe der Stadt zu drängen und sie von der Fertigstellung des Turms fernzuhalten. Aber was soll man schon mit diesem Kräfte prozenden Abschaum tun ? Ein Glück das am Ende des zweiten Jahres der Turm zur Vollendung kam und endlich ein geregeltes System aufgebaut werden konnte, ein Lichtblick für die Verzweifelten und Friedliebenden, denn nach dieser Zeit konnten sie sich aus der Mitte der Stadt wieder in ihre zugeteilten Wohnungen begeben und einen "normalen" Tagesablauf vollziehen.

Natürlich gab es schwarze Schafe, die immer noch in den äußeren Ringen, dem Slumgebiet hausen und für Unruhe sorgen, doch dafür gibt es nun ein Mittel, ein schwer bewaffnettes. Mutige Frauen und Männer und sonstige Wesen, die eine Art militärisches Einsatzteam bilden und für die Sicherheit der Arbeiter, Forscher und Ärzte ihren Kopf hinhalten.
Gestatten hier ist einer von ihnen, den glücklichen Ratten die überleben konnten.

(RP)
[ Ein Schlafraum von vielen ]
" Punkt 0400 Aufstehen ihr Hundesöhne !" Mit Tritten und schlechter Laune maschierte der raufende Meter durch das Schlafgmach und wohl einzigste Luxusweat in ganz Arche. Nicht jeder konnte sich ein Bett leisten sollte hier erwähnt werden. " in 10 Minuten gibt es was zum beissen, wer bis dahin nicht fertig ist kann den anderen beim Frühstücken zusehen!" Keiner wagte der Stimme zu trotzen und in windeseile maschierten sie in Reih und Glied auf, wenn auch nicht in voller Montur. Ob Stolz oder nur Notgedrungen hier stand ein gutes Stück Sicherheit und Ordnung. Soldatinnen und Soldaten eines Unglückshaufen irgendwo im Universum, schlecht bezahlt und meist Überarbeitet.
" Geht doch also los, findet euch mit den anderen Teams in der Mensa ein, hop hop!"


[ Für die Spieler die sich für ihren Chara eine Soldatenrolle ausgesucht haben, sollten dann am besten mit einem guten Frühstück Einsteigen ^_^]
 
[0359]

>>>"Wo ... wo bin ich ..." stammelte die Gestalt, als sie nach einer Phase der Schwärze wieder etwas mitbekam. Um sie herum war ein kleiner Raum ... er sah so aus, als bestünde alles in diesem Raum aus Metall. Verzweifelt versuchte sich die Person zu erinnern, was geschehen sei und suchte in dem Raum etwas, was ihr weiterhelfen würde. Plötzlich bemerkte sie eine kleine Lücke im Metall. Es war ein Fenster, eine runde Bordluke. Erst jetzt bemerkte die verwirrte Person die fehlende Schwerkraft. Nach dem Blick aus dem Fenster, der eine brennende Erde zeigte, schrie die Person voller Schmerz und Qual<<<

[Offiziersschlafräume - 0400]

"Dididididi" ertönte es im Schlafraum von Leutnant Goukei. Im Bruchteil einer Sekunde setzte sich der Soldat auf. Schweißgebadet saß er einige Sekunden da um zu begreifen, dass seit diesen Vorfällen schon 10 Jahre vorbei gegangen sind. Erst jetzt stellte er den Wecker ab und ging kurz in die Schalldusche, um sich den Schmutz von letzter Nacht vom Körper drücken zu lassen. Schließlich waren Resourcen begrenzt und Wasser war überlebenswichtig. Wieder einmal preiste er die Wissenschaftler, die es in kurzer Zeit geschafft haben, neue und resourcensparende Technologie zu entwickeln, damit man in dieser feindlichen Umgebung überleben konnte.

Nachdem er fertig war, zog er seine Uniform an. Wie immer sah er seinen speziell für ihn genehmigten Gebetsstock an. Er würde es wohl nie vergessen, wie er ihn vor fast 20 Jahren, ein paar Tage nach dem Turnier, an dem er nicht teilnehmen konnte, von einer eigenartigen Person, die in weiße Kleidung gehüllt war, dennoch unten dunkel und teuflisch wirkte. Dennoch hatte er große Sympathien für die Person gehabt.

Als er um 0407 den großen Essenssaal betrat, fragte er sich immer noch, warum er Mensa hieß (schließlich waren alle Anwesenden hier keine Studenten, sondern Soldaten), dieser Gedanke behielt er aber wie immer nur für einige kurze Sekunden.

Kurze Zeit später trafen schon die ersten Soldaten und Soldatinnen ein, die Jüngeren meist am schnellsten. Wie immer stellte er sich an den Eingang und beobachtete einige Minuten das Eintreffen von ein paar Gruppen in den Speiseraum. Dann stellte er sich auch an um etwas zu bekommen. Zwar gab es immer ein paar höhere, die sich nie anstellten und sich immer vordrängten vor den niedrigeren Rängen, Goukei hasste dieses Verhalten immer. Auch sonst gab es schwarze Schafe unter denen, die eigentlich für Ordnung und Schutz sorgen sollten.

Auch heute stellte er sich wieder an und wartete auf eine Lücke bei den Gruppen, die etwas später zum Essen kamen. Als einige Zeit niemand kam, stellte er sich an und wartete, wer sich hinter ihn anstellen würde ...
 
[ Flight of the Prometheus ]

"NOCH DREISSIG SEKUNDEN BIS ZUM BRUCH DER HAUPTENERGIELEITUNG! ALLE MANN RAUS HIER!"
Kaum hatten die geschrieenen Worte seinen Mund verlassen, packte er schon einen der jüngeren Mechaniker an dessen Kragen und riss ihm mit einem kräftigen Ruck von der offenen Seitenverkleidung des Antiebaggregats weg. Rico blickte keine Sekunde dem jungen Mann hinterher, der erst letzte Woche an Bord versetzt wurde, sondern hockte sich schnellstmöglich an dessen frühere Stelle hin und schnappte sich das Schweißgerät. Solange sein erster Offizier die Hauptstromversorgung des Agreggats nicht kappen könnte, musste er den unkontrollierten Energiefluss hier erstmal zum Erliegen bringen. Doch die Chancen dazu standen nicht sehr gut. Die Prometheus und vor allem Dingen die Energielleitungen des Antriebs waren in den letzten zehn Jahren so oft profesorisch zusammengelötet worden, dass es an ein reines Wunder grenzte, mit dem Schiff überhaupt noch reisen zu können.

"VERDAMMT, HAWK! WIE LANGE BRAUCHST DU NOCH!?", brüllte der Captain, ohne sich wirklich auf den riesenhaften ersten Offizier, der zugleich auch einer der verdammt besten Techniker war, die er in den letzten jahrzehnten kennengelernt hatte, zu konzentrieren. Ohne eine Antwort zu geben, schraubte dieser immer noch an dem Aggregat herum, nun sogar mit bloßen Händen, da der letzte, riesige Schraubenschlüssel bereits vor wenigen Minuten der enormen Hitzeentwicklung klein beigegeben hatte und schmolz

<<Noch zehn Sekunden, Captain. Wollen Sie nicht den Maschinenraum verlassen?>>
Die metallische Computerstimme der Prometheus klang in diesem Moment richtiggehend spöttisch. Als ob sie nicht genau wissen würde, wenn dieses Agreggat hochgehen würde, die Zerstörung sich über das ganze Deck ziehen würde. "ICH... DENK... NICHT... DRAN...!", rief er der Stimme entgegen und verschwißte die letzten Bruchstellen der Leitung, wohlweißlich, das dies nicht viel mehr Zeit bringen würde. Doch das musste es gar nicht.
Mit einem pfeifenden Ton entlud sich eine Fontäne aus heißem Wasserdampf aus der Kühlvorrichtung des Aggregats, zeitgleich wie auch die schrillen Alarmsirenen und das rote Blinklicht ausging. Hawk hatte es also geschafft.
Schnell drehte sich Rico zu dem Aggregat hin, dessen Umgebung in einer Hülle aus weißem Nebel versteckt war. In der sich langsam eine riesenhafte Gestalt abzeichnete.
"Sieht so aus, als hättest du es geschafft... Alles klar, Hawk?", meinte der Kree-jin, als er beim Aufstehen mit einem mürrischen Blick den metallischen Giganten mit dem orangen Haar begutachtete.
 
[ Die Prometheus kehrt zurück ]

"Klar, das alte Mädchen wollte nur etwas gepflegt werden." antwortete der rote Roboter und klopfte gegen die Wand des Schiffes. Der Captain seufzte erleichtert und runzelte die Stirn, bevor er den nächsten Befehl per Lautsprecher weiter gab. "Alle Mann zurück auf ihre Posten, wir setzten in kürze zu Landung an!" Hawk dachte kurz nach. "Ähm Captain..." der Kree-jin seufzte erneut. "Hawk, du weißt, dass du mich mit Vornamen ansprechen sollst." - "Sorry. Also Rico, ich werde mich mal nach einigen Ersatzteilen für das Schiff umsehen."
Die Prometheus setzte nach wenigen Minuten zur Landung an, wie es die Crew gewohnt war, war die Landung von ihrem Captain wieder einmal perfekt obwohl er während der Landung schon die Ausstiegslugen geöffnet hatte. Hawk musste in Gedanken immer leicht grinsen, er war schon auf vielen Schiffen mit geflogen, doch so gut wie Rico konnte keiner mit seinem Schiff fliegen. Langsam verließ die Maschine das Raumschiff. "Was hast du jetzt vor Hawk?" fragte Rico. "Ich werde mich nach Arbeit umsehen, dabei werde ich mich nach den Ersatzteilen erkundigen und mich dann wieder bei dir melden." antwortete Hawk und winkte ab. Als er sich auf den Weg machte.
 
[ *g*MENSA]
Brut blieb am Eingang zur "MENSA" stehen, während seine Leute einmaschierten, einen freien Platz zu finden war nicht schwer, jeder war zugeteilt und alles lief routiniert ab. Seit dem zweiten Jahr der Arche konnten hier alle Gruppierungen ihre tägliche Mahlzeit erhalten. Weshalb sich der Koordinierte Regierungsstab für einen gängigen Namen entschied und jedem der hier aß war es recht egal wo er seine Mahlzeit erhalten würde, solange noch etwas zu beissen da war. Um Vier Uhr morgens waren die Ordnungskräfte dran, sie wären die ersten die heute auf die Straßen müssten, aber den weißen Aussenständler bedrückte eine ganz andere Sache. Er versuchte eine bestimmte Person unter den Anwesenden herauszupicken und nach dem sich der größte Teil eingefunden hatte schien die Suche vorbei.

( Wieder etwas Geschichte )
Nachdem also der Turm fertigestellt wurde, teilte sich die Gruppierung der Personen die hinter den Bauherrn standen, welche drastisch anwuchs, in vier Aufgabenbereiche auf. Die bekannten und gefürchtetten Individuen, als Helden und Mörder bezeichnet hielten sich von den politischen Aufgaben fern.
Einige fanden ihren Platz, andere nicht.
Suchte man einen Forscher oder Arzt fand man ihn in den inneren Kreisen, nahe dem Turm, direkt darum im mittleren Ring endschied man alle freiwilligen Ordnungskräfte zu stationieren.
Für die meisten mag die Arche klein wirken, doch sie wägst und zwar in den Untergrund, wo auch die meisten Arbeiter ihre Wohnungen beziehen.

Doch da unten sind sie nicht allein, ein Großteil der destruktiven Bevölkerung haust dort auch. Diesen Orten wird der verbotene Handel mit syntetischen Rausch und Nahrungsmitteln vorgeworfen. Wegen der guten Organisation schliesst man auf geistige Anführer, die sich bisher bedeckt hielten. Scheinbar werden sie auch von verschiedenen Personen auf der Oberfläche versorgt.

(RP)
" Leutnant Goukei, alle Leute sind anwesend." salutierte Brut, auch wenn sich der Leutnant erst einmal umsehen musste befor er ihn fand. Langsam rührte sich die bleiche Gestalt, " erlauben sie." reihte sich der Dämon hinter ihn ein.

[ Unten, Arbeiterwohnungen und Kanalisation ]

" Ahh verdammt diese Rohre sind viel zu schwer." Brach ein tüchtiger Mann über seiner Arbeit zusammen, schnell eilte eine Kollegin mit verschmutztem Overroll zu dem Ärmsten. " Lass gut sein, sonst wirst du dich noch Krank melden müssen." " Ah shit wieso können sie uns nicht wenigstens ein paar Maschinen geben, wir sind doch keine Gabelstappler." Während sich die Frau das Klagen ihres Mitmenschen oder Mitaußerirdischen anhörte, bemerkte sie ein Stammpfen aus den Gängen. Die große Gestalt war wohl bekannt hier unten. " Hawk ist wieder da !!" winkte sie dem Kollos entgegen, der sich sogleich die Rohre unter die Arme klemmte. Nachdem was er alles erlebt hatte, war ein neues Zuhause zu finden die wohl schwierigste Aufgabe, entgegen seiner Überaschung konnte ein großes Unglück die Leute aber auch wieder zusammenschweißen und wo wir beim Scheißen sind. " Wo kann ich die Dinger hinbringen ?" " Oh, oh die müssen Runter auf die E-Ebene, der Alte sagte dort unten werden bald ein paar mehr Leitungen verlegt."
 
[Mensa- Gebt dem Wolf das Fressen]

Kopfschmerzen.
"Gebt mir eine Kopfschmerztablette...." murrte jemand, Menou fletschte andeutungsweise die Zähne, war als ehemals nachtaktives Wesen nun in einem Zustand, der sie an das neugeprägte Fremdwort: Einschlafen, erinnerte "Nehm dir zwanzig bis dreissig, ist gnädiger" kam es von irgendwo anders und sie machte sich nicht die Mühe es genau zulokalisieren, genaugenommen hätte sie es gar nicht gekannt.
Mit ihren Sinnen und Fähigkeite schwamm sie in einem Meer aus unangenehmen Gerüchen, der Geräuschkulisse der wie Sardinen zusammengequetschten, restlichen Menschheit(oder das was sich dafür hielt) und bei genauerem konzentrieren hätte sie ihrem Leutnant sagen können, welche Krankheit sich in welchem Teil der ein oder anderen Uniform versteckte.
Aber es juckte sie nicht- jedenfalls im Moment und sinnbildlich gesprochen- sodass sie sich einfach in das wartende Soldatenfolg mischte.

Rationen. Für sie war das..gar nichts...
Seit Jahren lief ihr Organismus auf Sparflamme und wenn nicht bald etwas geschehen würde, währen die akkus alle...
Was sie wirklich niemandem zumuten wollte.
Im allgemeinen hatte sie das untrügliche Gefühl, einer der letzten ihrer Art zu sein...vielleicht hatte sie einmal auf Patroullie einen Geruch aufgenommen, in den Slums, aber sie hoffte nicht.
Je weniger ihrer Art, desto weniger Aufruhr um sie. Ende des Liedes.

Die spärliche Portion- für ihre Verhältnisse- ließ ein Seufzen in ihr aufkeimen, das sie schnell wieder unterdrückte. Die Arbeit musste getan werden.
 
[ Am Rande von Arche ]

Es war 4 Uhr morgens. Normalerweise würde Eldar um diese Zeit schlafen, doch seit zwanzig Jahren war nichts mehr normal.
So befand er sich gerade im Garten des Hauses. Falls man es Garten nennen konnte.
Trotz modernster Erfindungen wuchsen die Pflanzen nur spärlich, aber mit der Zeit und durch die nicht vorhandene Pflege war doch ein verwildertes etwas entstanden.

Es war einer der wenigen ruhigen Stunden. Sie schlief und Eldarion trainierte draußen für sich.
Er trainierte täglich, nicht etwa weil er stärker werden wollte, nein es lenkte ihn einfach ab und diese Ablenkung brauchte er auch.
So war er unbewusst sehr sehr stark geworden und er machte immer weiter.
Sein Trainingspartner war er selbst. Er hatte sich die Technik zu Eigen gemacht mit der man einen Doppelgänger von sich selbst erstellen konnte.
Und mit diesem lieferte er sich gerade einen Übungskampf.

Man hörte nur die Schläge, die aufeinander krachten. Sehen konnte der Laie gar nichts, da Eldar inzwischen schon eine viel zu hohe Grundschnelligkeit hatte.
Es war ca.6 als Eldar sein Training beendete. Sein Spiegelbild krachte auf den Boden und wurde von einem Energiestrahl durchbrochen.
Keuchend stand der Nightmare-jin da, dann schnappte er sich seinen Mantel und ging zurück ins Haus. Er betrat ein Zimmer und blickte auf ein Bett. Still stand er dort bis er etwas wahrnahm. Etwas was er schon lange nicht mehr gespürt hatte und ihm doch vertraut war.
Leise schloss er die Tür und ging hinaus in den Hof.
 
[ Mit leeren Händen... ]

"Also gut, Ladies and Gentlemen. Es ist jetzt Punkt Null-Vierhundert. Ich will jeden von euch um spätesatens Null-Siebenhundert wieder auf seinen Posten zur Wartung und Reperatur sehen. Geht in der Zwischenzeit was essen und auf jeden Fall duschen - Falls wir keine Ersatzteile für die Schallduschen bekommen, wär das zumindest ratsam.", sagte der Captain vor seiner versammelten Crew, bevor er ihnen den Rücken kehrte und das Landungsdock verließ. Unterwegs kamen ihn einige der Soldaten unter, die - wie immer - als Rückendeckung mit an Bord waren. Doch die meisten von ihnen blieben nie länger als eine Mission an Bord. Vermutlich waren ihnen die Forschungsarbeit der Prometheus einfach zu langweilig, oder ihnen waren die Streiterein einfach zu unangenehm. In den letzten Jahren eignete sich Rico einen gefürchteten Ruf unter den Soldaten-Seekern an, der hauptsächlich auf seiner ständigen Streitlust und seiner ständig miesen Laune grundete. Er war Captain der Prometheus, er und niemand anders. Es gab mehr als nur einen Konflikt mit einigen ranghöheren militärischen Offizieren auf Grund dieser Einstellung.

Wenige Minuten später hatten ihn seine Schritte an das Hauptquartier der Forscher, im inneren Ring der Arche geführt. Der Kree-jin atmete noch einmal tief durch, bevor er den gehassten Gang zu dem Leiter der Einrichtung ging. Den er allerdings überhauptnicht ausstehen konnte. Einerseits, da dieser nach dem Forschungsvertreter im Arche-Rat - den er allerdings noch nie zu Gesicht bekommen hatte - der Ranghöchste Wissenschaftler war und diese Stellung mit unglaublicher Arroganz ausspielte, andererseits, weil er sich das folgende Gespräch recht gut ausmalen konnte. Denn auch dieses mal kam er mit leeren Händen nach Hause.

"Was soll das heißen: Sie haben nichts gefunden?", zischte ihn nur Minuten später der Leiter an. Rico blieb ruhig, setzte wieder seinen bösen Blick auf und kratzte sich oberhalb seiner Augenklappe, da die Haut daruntermal wieder zu jucken begann.
"Es soll genau das heißen: Wir haben NICHTS auf dem Planeten PJX606 gefunden - Keine Humanoiden, keine Tiere, keine Pflanzen, keine Mikoorganismen - Rein GAR NICHTS... Was mich aber nicht gerade überrascht, wohlgemerkt... Die guten Nachricht ist aber: Wir konnten unserere Salzwassertanks komplett füllen. Also genug Teibstoff für die nächsten paar Monate.", entgegnete ihm Rico.
Daraufhin lehnte sich der Leiter in seinen Ledersessel zuruck und dachte kurz nach, bevor er weitersprach: "Hmm... ja gut, zumindest etwas... Halten Sie ihre Mannschaft aber auf jeden Fall einsatzbereit. Ich weiß zwar noch nichts genaueres, aber vermutlich werden sie in der nächsten Zeit zu einer weiteren Mission fliegen."
"Aber die Prometheus braucht erstmal dringende Reperaturen. Ohne die können wir..."
"Sie können, Captain, Sie können... Soweit ich das ihrem Logbuch entnehme, sind die Probleme beim Antriebsaggregat nur temporär gewesen und alle wichtigen Systeme zeigen ansonsten keinerlei Fehlfunktionen. Soweit ich das sehe, können Sie jede Minute wieder abfliegen. Aber bis dahin sollten Sie vielleicht erstmal frühstücken. Und jetzt wegtreten!"

Mit einen knurrenden magen und einem noch viel mehr knurrenden Gemüt machte sich Rico wütend auf den Weg zur MENSA. Er war es ja gewohnt, vom Leiter nur unkompetente Aussagen zu bekommen, aber langsam war das Maß voll. Langsam oder sicher wurden die Mängel an seinem Schiff wirklich gefährlich.
Ehe er sich versah, stand er bereits wieder in der großen Speisehalle, in welcher sich bereits duzende von Soldaten tummelten. Ein Anblick, der ihn auch nicht gerade erfreute.
 
[Essensbereich Soldaten - Schlange]

Goukei sah Brut an. Er salutierte und meinte "Sehr gut, aber seien sie ein wenig lockerer, wir sind nicht im Einsatz." Bei diesen Worten reihte er sich hinter ihm ein und nahm sich ein Tablett mit Besteck. "Ist unsere Gruppe rechtzeitig aufgestanden?" fragte Goukei den Dämon. "Jawohl." Antwortete dieser. "Und ist das Bad sauber?" - "Ja." - "Die Spindordnung hergestellt?" - "Ja." - "Und sitzt jeder beim Essen?" - "Ohne Ausnahme."

Goukei nickte mit dem Kopf. "Gut. Heute werden wir etwas langsamer den Tag angehen, die letzte Woche war stessig genug. Ich hoffe nur, wir bekommen keine schweren Aufträge." Dann bekam er endlich etwas zu essen und setzte sich neben Brut.

[Essensbereich Soldaten - Bänke - 0415]

Bei der Essenseinnahme war alles in Ordnung. Der Körper wurde versorgt, die Geister bei einem Gespräch in Schwung gebracht und die Stimmung hob sich. Auch Goukei aß genüsslich seinen Teil und redete mit. Man merkte, beim Essen waren alle gleich.

Plötzlich fiel sein Blick auf Menou, welche nicht gerade zufrieden schien. Apropos, war es nicht schon wieder dieser Teil des Monats?

>>>Goukei ging in eine dunkle Gasse. Vorher hatte er schon diesen Ton gehört, dieses Brüllen, dass die Leute in Aufregung versetzte. Jetzt ertönte es schon wieder. "Ich werde dem auf den Grund gehen" dachte sich der Soldat und kam dem Geschöpf immer näher. Es sah sehr groß aus und hatte eine eigenartige Form ... viel mehr konnte er im Schatten nicht erkennen. Plötzlich machte das Geschöpf eine Ruckartige Bewegung und sprang Richtung Goukei ins Licht. Jetzt erst sah er das Fell, das den Körper bedeckte, die Schnauze, welche gefährlich knurrte und die Zähne fletschte. Ohne Angst sah er dem Wesen in die Augen. "Schon lange habe ich keinen Werwolf mehr gesehen" meinte Goukei, "ich denke, das letzte Mal war es auf der Erde." Langsam hebte er seine Hand und legte sie dem Werwolf auf den Kopf. "Beruhig dich bitte, ich bin ein Freund" meinte Goukei<<<

Plötzlich wurde Goukei aus den Erinnerungen gerissen, als ein Soldat neben ihm anfing laut zu lachen. "Der war gut, Shamus" lachte einer der Soldaten. Auch die anderen lachten laut und herzhaft. So etwas hatte Goukei schon lang nicht mehr gesehen. Anscheinend gewöhnten sich die Leute langsam an die Arche ...
 
Menou lachte pflichtbewusst mit, auch wenn ihr persönlicher Humor sich normalerweise deutlich über der Gürtellinie befand..oder sich halt problemlos unter einer Tür hindurch schieben konnte.
"Was ist bunt und läuft über den Tisch davon?- Ein Fluchtsalat" dachte sie für sich und konnte sich zum mitlachen ermuntern. Es tat gut.
Dennoch fühlte sie die Unruhe in sich, fühlte den Blick Goukeis auf sich ruhen. Oh ja, er wusste, ein Umstand der ihr nciht gefiel, den sie dennoch akzeptierte. Er war jemand, der sie akzeptiert hatte und ihr geholfen hatte, das, was sie am dringendsten brauchte...


Die Schneeweiße blickte Goukei an, die Zähne gefletscht und nach ihm schnappend, sodass er schnell die Hand zurückzog, ohne jedoch aggressiv zu werden. Er behielt einfach seine Ruhe. Irgendwas in dem Werwolf bewunderte seine Einstellung, wie er so nebensächlich mit ihr sprach und der Bann war gebrochen, das Ungetüm von Wolf setzte sich auf seine Hinterpfoten, blickte ihn aus misstrauhischen Augen an, knurrte, aber tat ihm nichts als er die Hand auf ihren Kopf legte und darüber strich, beruhigende Worte flüsterte. Sie akzeptierte es, diese Welt war ihr schon viel zu feindlich gesonnen, da brauchte sie sich nicht noch mehr Feinde zu machen. "Gut" murmelte er, trat näher und betrachtete sie...


"Menou..HEEHEY!" sie zuckte zusammen, murrte etwas von Kopfschmerzen und blickte ihren Mitsoldaten fragend an, er grinste. "Wollte nur deine Aufmerksamkeit."
 
[Essensbereich Soldaten - Bänke - 0420]

Kurz hörte er mit an, wie die Soldaten lachten, da sah er auf einmal Rico, der sich etwas zu essen holte. Er war also endlich wieder von der Mission zurück. Es war schon länger her, dass sie sich über dem Weg gelaufen waren, irgendwie konnte er Soldaten nicht leiden, und da Goukei sehr oft in Gesellschaft mit eben dieser Klasse war, traf man sich nicht sehr oft. Er erinnerte sich noch an die alte Zeit in seiner Jugend, als sie gemeinsam Seite an Seite gegen Johnson und seine Handlanger gekämpft hatten, als er noch Shadowfang hatte.

Goukeis Blick blieb auf Rico, als dieser neben Menou vorbeiging. Sofort fiel ihm wieder die alte Geschichte ein, wie sie sich kennengelernt hatten.

>>>Goukei sah den Werwolf an. Er schien sehr ausgehungert zu sein, das Fell hatte viel an Glanz verloren, dennoch sah er weder krank noch verletzt aus. Er sah dem Werwolf in die Augen. Plötzlich stutzte er. "Du ... bist doch eine Frau?" fragte er. Verblüfft sah der Werwolf Goukei an. "Ich bin zwar noch keiner Werwölfin begegnet, aber es gibt für alles ein erstes Mal." Goukei wusste nicht, woher er wusste, dass sie weiblich war, er wusste es einfach. Dann sprach er weiter. "Du siehst sehr hungrig aus. Wenn du willst, gebe ich dir etwas von meinem Abendessen" sprach er und holte ein synthetisches Sandwich heraus<<<

Schon wieder hatte einer einen neuen Witz erzählt und riss Goukei aus den Gedanken. Wenn das so weitergehen würde, dass müsste er wohl zu einem Arzt gehen und ihn über Sinnesstörungen untersuchen. Womöglich hatte irgendwer in den Synthesebrei etwas Hanf untergemischt, der sehr gut auf der Arche zu gedeihen schien ...
 
[ 0430 - Mensa ]

Einer der wenigen die man selten in der Mensa sah erschien durch die Tür. Einer der Rang Hohen Offiziere. Er war bisher der einzige der sich an keinen Kleidungskodex hielt. Seinen gewaltigen Umhang hatte er seit Jahren nur selten abgelegt. Höchstens in seinem Büro oder seiner Schlafunterkunft. Doch vor den anderen Soldaten hielt er es nicht für nötig diesen abzulegen.

Als die ersten Ranglosen ihn erblickten salutierten sie obwohl manchen noch die Gabel im Mund steckte. Aus Anstand salutierte Dias auch und reihte sich als letzer ein. Die Regeln die für die Rang niedrigen, galten für die Administration eher nicht.
"Seien sie gegrüßt Colonel Flac. Das übliche?" fragte der Mann an der Essensausgabe. Dias strich sich mit der linken Hand die Haare aus dem Gesicht und nickte. "Ja. Wie üblich." der Koch reichte Dias ein Tablett mit Reis und Soja-sauce. Eines der wenigen Sachen die auf den Felder angebaut wurden.
Man sah ihn selten etwas anderes Essen seit er als Seeker begonnen hatte. Er hatte seinen Ruf und seinen Spitznamen. Colonel Muskel Mann, wie er von manchen Soldaten im verborgenen genannt wurde. Doch erntete er viel Respekt, weil er immer der erste war der sich für solche Missionen meldete, die kein anderer machen würde.

Dias nahm wie üblich jedesmal woanders Platz, niemals bei den hochrangingen Offizieren. Dias hielt sie für einen arroganten feigen Haufen. Diesmal setzte er sich an den Tisch an dem Brut, Goukei und Menou Falkenmond. Die Mahlzeit konnte er mit dem nützlichen verbinden. Auskundschaftung der Tätigkeiten.
Leise aber schnell nahm Dias schließlich seine Nahrung zu sich und sprach die nieder Ränge an.
"Leutnant Goukei und Soldat Falkenmond. Arbeit wartet." sagte Dias und holte aus seinen Umhang ein Klemmbrett hervor, welches er über den Tisch zu Goukei rutschen lies. "Ihr Auftrag lautet es, Patrouille im Down Viertel zu machen. Halten sie nach Dealern und Unruhestifftern ausschau. Sie rücken um 0730 aus. Briefing ist um 0700 falls sie fragen haben. Achja Brut. Ihnen liegt auch noch eine Aufgabe vor erscheinen sie gegen 0740 in meinen Büro." sagte Dias und salutierte und lies die Gruppe allein.

Manche Blicke folgten dem Colonel als er sein Tablett abstellte und die Mensa veliess. Die Gänge im Turm waren um diese Uhrzeit meist leer, da viele sich Zeit nahmen um zu speisen. Schließlich begab sich Dias in sein Büro, das er durch Alchemy in eine Art alt japanisches Zimmer verwandelt hatte. Mit den Krug Sake machte es sich Dias schließlich gemütlich und studierte die neusten Berichte.
 
Menous Magen versuchte einen Dreiviertelsalto zu vollführen, Reis und Soya Sauce, gerne, aber doch nicht um 0430.........
Tonlos nahm sie den Befehl entgegen, salutierte gewohnt und würde dem 'Colonel' bei Gelegenheit sicherlich zeigen, was sie von ihm hielt...irgendwann...in kleine Stückchen reissen.
Warum er sich auch nur kurz an ihren Tisch setzte, den Befehl ausgab und wieder verschwand, ohne die Gabel einmal zum Mund zu führen, sei dahingestellt. Essen..hmmm...

Der Wolf hatte das synthetikzeug schneller verschlungen als der Mann vor ihr, Goukei, etwas dagegen einwenden konnte. Die rotenm Augen waren immer noch hungrig, aber sie wusste das es reichte, für diese Nacht, ohne getötet zu haben, in den äusseren Kreisen. Nach der Verwandlung..würde sie sich wieder kaum bewegen können, trotz dem wenigen Essen...ihr Körper war einfach fast ausgebrannt und der stetige Hunger trieb sie in manchen Nächten, wie diesen, nahe an den Wahnsinn heran. Sie zog sich in die Schatten zurück und verschmolz damit...es war keine schmerzhafte Verwandlung, wie bei anderen Werwolfrassen, es war eine kurze Explosion aus Licht und Energie, ein Moment indem sie die Atome ihres eigenen Körpers ganz instinktiv auseinandernahm und wieder zusammensetzte, um dann mehr schlecht als recht mit den Knien auf dem Boden zu landen.
Der Blick ihrer roten Augen heftete auf Goukei, immer noch mehr Tier als Mensch und...hungrig. "Sire..." murmelte sie, hielt den Kopf jedoch gesenkt, in der Hoffnung das er den ausdruck in ihren Augen noch nicht gesehen haben mochte.


Das Essen war beendet, bei diesen Portionen brauchte man eh nicht viel Zeit. Sie rappelte sich mit dem Tross anderer auf, um nocheinmal ihren Platz im Schlafsaal aufzusuchen und ganz schwer hoffend, ihr würde Goukei nicht folgen und die ganz spezifische Frage über die Zeit im Monat stellen, die bei einer menschlichen Frau sehr unangenehm aufstiße, eine wölfische unter ihres gleichen jedoch eigentlich kaum störte...Wölfe wurden nur vier Mal im Jahr läufig.
 
[ Die unteren Ebenen ]
( Geschichte. Wichtig!! )
Weiter unten in den düsteren Gängen des Untergrundes, loderte die Flamme eines Schweißgerätes und jeder Funken erleuchtette den langen Gang, was immer wieder beängstigende Schatten an die Wände warf. Schon seit längerem drückten die Kollegen sich lieber gegenseitig die Arbeit in die Hände wenn es um Reperaturen oder Installationen in der E-Ebende handelte. Was Rohrbruch in der E ? Nein Danke ich schaufel liber eine neue Ebene als dort zu Arbeiten. Diese Einstellung erweiterte die Anlage um ganze zwei Ebenen die Parallel neben den Gängen und Höhlen der E Ebene liegen, genannt die Epsylon Zwillinge. Die Flächen der Zwillinge werden seit dem als Ausweichmöglichkeit genommen und als Zugang in die sogenannten Krimminellen Gefilden, man sagt das sich nach der Einkehr des milden Wohlstandes in Arche dort unten eine eigene kleine Stadt gebildet haben soll, Ordnungskräfte haben aber jeglichen Gang abgesucht und dementieren diese Geschichten. Doch Urbane Legenden sind schon immer das Gesprächsthema der Arbeiter dort unten gewesen, wie auch diese.

(RP)
" Großartig, wenn wir das Tempo halten sind wir noch vor der Mittagswende wieder an der Oberfläche Hawk." Während der rote Riese die schweren Rohre an ihren Platz hiefte standen die beiden Kollegen direkt neben ihm und setzten immer mit dem Schweißbrenner nach. Hier hielt die Nacht immer Einzug. und immer wieder hörte man das Heulen des Windes, nun man glaubte das es Wind war, aber praktisch gesehen war es nur das Durchlüften der Ebenen mit frischer Luft. Trotzdem fanden die Leute auch dort ihre Geschichten.
" Ha, der Zwillingsdrache ruft." " Der wie bitte ?" Unterhielten sich die Leute hinter Hawks Rücken. " Du kennst die Geschichte vom Zwillingsdrachen nicht ? Schraubt der Syntek frass so stark an deinem Gehör ?" Fast empört sträubte sich der ältere Herr gegenüber den Anschuldigungen seiner Kollegin und bäumte sich auf. " Manche Leute konzentrieren sich lieber auf ihre Arbeit als sich die Märchenstunden der Mitbewohner anzutun, stimmts nicht Hawk?"
Der Rote ging nicht drauf ein sondern packte sich gleich das nächste Rohr.
" Aber nur mal so, was soll das sein so ein Zwillingsdrache ? Ich kann mich nicht erinnern hier Tiere gesehen zu haben."
" Nun Also." Räusperte sich die Frau im Overoll.
" Man sagt es ist ein fürchterliches Monster mit zwei Köpfen das sich in der Nacht die armen Tropfe rauspickt die sich zu tief in die unteren Ebenen wagen." " Warum nur bei Nacht ?" " Hey lass mich ausreden, am Tage sagt man, reden die beiden Köpfe miteinander, aber sie sind sich nie einig, buah, bestimmt diskutieren sie darüber welcher Teil des Opfers am leckersten ist." Gestilkulierte sie mit erschreckendem Entusiasmus, der einem die Nackenhaare zu Berge stehen lies.
" Na es ist fast so gruselig wie unsere Arbeitszeiten." bemerkte Hawk.

[ Wieder Oben ]
Ass Brut ohne großartige Worte zu verlieren, wie jeden anderen Morgen seit seiner Zeit hier. Die meisten Leute waren ihm Fremd geworden, doch einige Sachen würden sich selbst nach dem Ende nicht ändern. Der Sproß des großen Nod machte sich in der Führerrolle ganz ausgezeichnett, wie von ihm erwartet. Und das Essen schmeckte Scheußlich, aber auch das war zu erwarten. " Zu Befehl Colonel."
 
[Slums von Arche - sehr dunkle Ecke]

"Coondi ... Cooondi ...." Eine Stimme, sehr leise, merklich lauter werdend dröhnte in seinem Kopf. Sie war ihm sehr fremd und vertraut zugleich. Seine geschlossenen Augen zuckten nervös. "CONDI!!!" Condi schreckte auf. Hatte er geträumt oder waren es wieder diese Halluzinationen die er ständig hatte, woher auch immer oder waren es gar Visionen. Condi blickte sich verwirrt um. Es war wie immer ... dunkel. Condi liebte die Dunkelheit irgendwie.
Seit der großen Katastrophe und seiner ungewollten Reise mit dem Shuttle hatte er sehr zurückgezogen gelebt. Die Leute die an Bord zu ihm Kontakt hatten mochten ihn nicht und seit dem Bau von Arche hatte er sich sehr rar gemacht. Ihn interessierte das alles nicht, ihm war die Stadt egal, ihm waren die Leute egal, ihm war alles egal. Nur eine Frage beschäftigte ihn immer und immer wieder und das schon sein ganzes Leben an das er sich entsinnen konnte vom Moment der Katastrophe an. "Warum er? Warum war ausgerechnet er einer der wenigen die überlebt hatten, wer war er und was war seine Bestimmung, der Nutzen seiner Existenz. Keiner konnte ihm diese Frage beantworten. Alle hatten ihn seit der Reise immer nur seltsam angeguckt und über seine mangelnde Hilfsbereitschaft geschimpft. Außerdem war da noch diese seltsame Energie in seinem Körper, die er nicht zu kontrollieren vermochte und deren Ursprung er nicht kannte und weil diese Energie die Luft um ihn herum manchmal brennen liess, hatte jeder der ihn nicht mochte, auch noch Angst vor ihm und meidete seine Nähe.
Condi schloss die Augen wieder, er genoss seine dunkle Ecke die er sich in den Slums von Arche ausgesucht hatte um seine Ruhe vor den anderen Überlebenden zu haben. Er hatte keine Angst vor dem Pack das sich hier in der Gegend herumtrieb, er hatte bisher noch jeden von ihnen das Fürchten beigebracht und auch die Soldaten machten ihm keine Angst, er sorgt für keinen Ärger und sie liessen ihn in Ruhe. Dennoch war er bisher auch noch nicht vielen Menschen auf Arche über den Weg gelaufen, da er es wirklich vortrefflich verstand sich in Dunkelheit zu hüllen und einfach nicht so wirklich zu existieren...
"Cooooooondi" die Stimme sie wurde immer eindringlicher und nerviger. Wütend riss Condi die Augen wieder auf. Was war nur los ... diese Stimme, so schlimm war es ja noch nie. Condi beschloss seine dunkle Ecke für eine Weile zu verlassen und sich ein bisschen Bewegung zu gönnen, immer nur in sich gekehrt herumsitzen war auch nicht sein Ding. Er ging einen ziemlich düsteren Weg entlang geradewegs in ein sehr belebtes Viertel. Hier hatte sich eine Gang niedergelassen, welche in den Slums, sehr geachtet war. Condi ging den Weg weiter entlang und kam an 2 unheimlischen Typen vorbei, die beide am Rand in der Dunkelheit lauerten. "Ey Jungchen, was sucht einer wie du hier in unserem Gebiet. Suchst du etwa Ärger Strolch!" rief einer von ihnen Condi entgegen. Doch dieser ging unbeirrt ohne auch nur einen von ihnen zu beachten den Weg weiter an ihnen vorbei. Anscheinend schien das die beiden sehr zu ärgern, einer von ihnen sprang sofort auf und schrie Condi in den Rücken "Bleib sofort stehen oder du wirst es bitter bereuen, nur weil du ein kleiner dummer Junge bist, hast du mit uns trotzdem nicht zu Spassen!" Condi hielt inne, seine Mine war finster wie eh und je, er machte eine kaum merkliche Drehung seines Kopfes nach hinten, entgegnete aber nichts. "Wer bist du, ich hab dich hier noch nie gesehen, bist du einer dieser Seeker ?"
Nun verwandelte sich Condis düstere Mine in ein lächerliches Grinsen. "Ich bin Niemand, schon gar nicht einer dieser Seeker. Ich bin einfach nur ein Schatten dieser Welt!" Sein Gesicht verfinsterte sich wieder und er wandte den Blick wieder nach vorn und ging weiter.
"So nicht Freundchen, hier wird nicht passiert!" Ein dritter Typ erschien plötzlich aus einer noch finstereren Seitengasse und baute sich vor Condi auf.
 
[ Mensa - Erinnerungen ]

Der Kree-jin schnappte sich sein Tablett mitsamt dem undefinierbaren Einheitsbrei Nummer 7 und suchte sich einen Ruhigen Platz, irgendwo weiter entfernt von den restlichen Soldaten oder Forschern. Natürlich hatte er im vorbeigehen auch die Kameraden und Freunde alter Tage gesehen. Aber er hatte keinerlei Ambitionen, sich zu ihnen an den gleichen Tisch zu setzen. Zu vieles war in den letzten jahren passiert und zu sehr hatte er in den letzten Jahren begonnen die Seeker der Soldaten Klasse zu verabscheuen, als dass er diesen Männern und Frauen noch ohne ein zorniges Funkeln in seinem Auge gegenübertreten könnte.
Dabei lag es aber noch nicht einmal an ihnen - Rico selbst hatte nie ein Problem mit den Kämpfern, die er bereits aus seiner Jugend von der Erde her kannte. Allerdings hatte er ein Problem mit dem Weg, den sie alle eingeschlagen hatten. Den überflüssigen und zerstörischen Weg eines Soldaten - eines Kriegers. Wie er sich auch vor langer, langer Zeit bezeichnet hatte.

Es war eine Ironie des Schicksals. Als Todesengel mit dem Namen "Azrael" kämpfte er vor Jahrzehnten für seine Form der Gerechtigkeit und um der Befriedigung seines Blutdurstes zu willen. Als Kree-jin mit dem Namen "Rico" versuchte er während seiner Jahre als Kämpfer seine Vergangenheit hinter sich zu lassen und inneren Frieden zu finden. Und nun? Als Seeker mit dem Rang eines "Captain" war ihm innerer Friede verwährt und auch der Geschmack des Blutes war ihm zuwider. Seine letzte Motivation in diesem Leben war es nicht mehr, zu zerstören. Er wollte lediglich nur mehr einen letzten Beweis dafür finden, dass Arche nicht mehr der letzte Zufluchtsort dieses Universums war. Er wollte nur noch einmal in dem ihm verbleibenden jahren das Leben in seiner unvollkommenen Reinheit erblicken. Nicht so wie hier, in diesem verrotteten Drecksloch, das nicht viel mehr als ein verzweifeltes Aufbäumen der sterbenden Rassen war. Wie lang würde es die Arche noch geben? 10 Generationen? 100? Er wußte es nicht, aber irgendwann würde auch der letzte Rohstoff verschwendet, das letzte Fünckchen Energie vergeudet und das letzte Quentchen Hoffnung auf eine bessere Welt verloren sein. Und dann würde es nichts mehr geben. Nichts mehr ausser purer Zersörung.
Wie damals.

Er hatte die Welle kommen gesehen. Sein Heim lag so hoch oben in den Bergen der nördlichen Hauptstadt, dass er vermutlich ohne weiteres mit seiner Familie hätte entkommen können. Aber er musste ja den Helden spielen. Genauso wie auch Ami. Auch sie musste sich ja den verdammten Transporter mit den Kindern schnappen und ins Tal fliegen, um dort noch soviele Menschen wie nur möglich einzuladen. Und er Idiot hatte dem auch noch zugestimmt. Hatte auch noch zugelassen, dass Ami die Kinder mitnimmt.
Ihr Lächeln, als sie in den Transporter einstieg, war das letzte, dass er von ihr sah.

"VERDAMMTE SCHEISSE!", brüllte der Captain auf einmal und schleuderte im gleichen Moment den Teller mit dem mittlerweile kaltgewordenen Brei quer über die ganze Mensa. Einen Moment lang ruhten alle Augen auf ihn. Doch schon im nächsten stand er wortlos auf und ging auf die Straße hinaus. Vielleicht würde ja das seine Stinklaune heben.
 
[Essensbereich Soldaten - Bänke - 0440]

"0700 ... bis dahin ist noch genug Zeit" dachte sich Goukei und aß weiter. Nebenbei wunderte er sich noch, warum so viele Soldaten versessen darauf waren, beim Essen zu salutieren ... wo das ja (wie in den Krankenzimmern) ausdrücklich aufgehoben wurde. "Naja, mich störts nicht" dachte er nur und aß den letzten Rest seines Essens.

Er nahm sein Geschirr und ging hinüber zur Rückgabe. Als er fertig war damit, ging er Richtung Ausgang und sah wieder einmal Menou ... und er merkte, wie schon wieder sein Gedanken auf einer Reise waren ...

>>>Goukei merkte, langsam beruhigte sich die Werwölfin wieder. Dann zog sie sich kurz in die dunkelste Ecke der Gasse zurück, wurde von Licht erfüllt und kurze Zeit später war sie wieder in ihrer humanoiden Gestalt. Sie murmelte noch kurz "Sire" und fiel dann auf ihre Knie. Dieser Ausdruck, den nur die Soldaten verwendeten, ließ Goukei merken, dass sie in den Oberen Ebenen zuhause war. Erst jetzt merkte Goukei, dass sie nackt war. Gut ausgerüstet, wie er immer war, holte er eine Notfalldecke und hüllte die Werwölfin ein. "Bringen wir dich schnell nach Hause, dann schauen wir mal weiter" beruhigte er sie und machte sich auf den Weg ...<<<

"KLIRR!!!" mit einem lauten Geräusch wurde der Leutnant aus seinen Tagträumen gerissen. Er erkannte Rico (den früheren Azrael) und ging ihm hinterher. Schon lang konnte er nicht mehr mit ihm ein Wort wechseln, geschweige denn ein Gespräch über alte Zeiten führen. Irgendwie kam es nicht dazu, da er dauernd mit dem Schiff losflog und Goukei selber in der Arche unterwegs war. Schon nach ein paar Schritten hatte er Rico eingeholt. "Hallo, wie gehts dir?" fragte Goukei ihn mit freundlichen Worten ...
 

Wo war sie da, wo hatte er sie hingebracht? Sie wusste es nicht, spürte das Gewicht eines leeren Magens und erschöpften Körpers auf ihren Schultern wiegen, während sie ihre Situation intonierte: "Ich bin eine Werwölfin...auf der Erde war ich Führerin vieler..jetzt lebe ich vom Rand dieser Gesellschaft. Meine Stellung als Soldatin beschafft mir dringend nötige Nahrung, auch wenn sie für meinen biologischen Haushalt an Unterernährung grent, einmal im Monat mindestens muss ich meine natürliche Gestalt annehmen.." Es klang wie ein Lehrbuchvortrag, abgelesen,auswendiggelernt und vollkommen ohne Gefühle. Doch Goukei merkte, das es mehr war, wer konnte mit einer solchen Rasse hier rechnen? Niemand in der Bevölkerung, welche eh in einem Zustand war, in dem sie Menou auf dem Scheiterhaufen verbrannt hätten würden sie ihre Identität kennen. Schweigen, Menou hatte gesagt was sie sagen konnte, jetzt konnte sie nur noch hoffen


KRACH "Pass doch auf !" blaffte einer der Soldaten sie an, dme sie gerade das Tablett von der Hand geschlagen hatte. "Verzeih" murmelte sie, drückte sich in die Menge und verschwand, ohne auf irgendetwas weiter zu reagieren...
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Zurück
Oben Unten