Die Legende von Holundia - Das Geheimnis der 3 Mütter

Ich glaubs net, ich hab doch echt was sehr kurioses gefunden *lach*
Wie ihr net wissen könnt, arbeite ich an Holundia schon seit 4 Jahren und immer wieder schrieb ich an die 30 - 40 Seiten und verwarf die ganze Story wieder und fing ganz von vorne mit neuer Story und neuen Charakteren an, bis ich letztes Jahr endlich die genaue Richtung für Holundia im Kopf hatte.
Und wie der Zufall es will, hab ich doch echt gerade die 2003er Version von Holundia im Internet entdeckt, wusste gar net das ich den Kack noch online hatte *rofl*
War echt noc hsehr von Zelda und Gothic geklaut. Wenn ihr wollt kann ich euch ja mal den Link hier reinposten, dann könnt ihr nachlesen wie Holundia geworden wäre ohne Lancelot, Dominik, Rabia usw. Also, wollt ihrs mal lesen und damit die Wartezeit bis zum nächsten Kapitel überbrücken?
 
Keine Kommentare zum klassischen Holundia? Das ist aber schade :(

Naja, dafür geht es jetzt weiter mit Holundia und von hier an wird es richtig düster und die Geschichte wird ganz anders werden als bisher


DIE LEGENDE VON HOLUNDIA - WENDEPUNKTE



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Die unheilverkündende Nacht verschwand langsam und durch die finstere Wolkendecke drangen die Strahlen der lachenden Sonne und schenkten der Welt von Holundia wieder ihr Licht. Die Lichtstrahlen drangen durch die Fenster des Schlosses von Termina und erhellten dessen Zimmer. In einem dieser Zimmer saß König Roland. Sein Gesicht war von Sorgen übersät und er schien innerhalb weniger Tage um 10 Jahre gealtert zu sein. Sein Blick rührte sich nicht von dem Bett, welches neben ihn stand. In diesem Bett lag seine geliebte Ehefrau Leyla, oder auch Fynn, welche seit dem Vorfall im Konzert bewusstlos war und schwer krank war. Ihr Körper schwitzte wie verrückt und immer wieder bekam sie Zitter- und Schreianfälle. Roland wusste nicht was er tun sollte, seine Frau litt und er konnte nichts dagegen machen. Es zerfraß ihm regelrecht die Seele.

Rabia saß neben ihm und starrte auf Fynn. Obwohl sie wusste das Fynn eigentlich eine böse war, tat es ihr weh sie so leiden zu sehen. Fynn, nein Leyla, war immer wie eine Mutter für sie gewesen und wenn sie ein Problem hatte war Leyla immer für sie da. Wie konnte ein so herzensguter Mensch nur ein Monster sein? Es ging einfach nicht in Rabias Kopf, denn ihr Gewissen sagte ihr das mehr dahinter stecke. „Metallia... Metallia“, flüsterte Fynn immer wieder im Schlaf und ließ Rabia aufhorchen. „Du Papa... dieser Name... du hast ihn damals nach meiner Rettung auch schon mal erwähnt. Wer ist diese Königin Metallia?“

Ihr Vater sah sie entsetzt an und brüllte : „Das hat dich nicht zu interessieren mein Kind. Es gibt Dinge auf dieser Welt, von denen man besser nicht weiß, verstehst du? Es würde den Rahmen deines Vorstellungsvermögens sprengen, dir jetzt zu erklären wer das ist.“ Rabia sah ihren Vater entsetzt an und verstand die Welt nicht mehr. Irgendetwas hatte diese Metallia mit Fynn und ihrem Vater zu tun.

Rabia blickte auf ihren schwarzen Ring und begann sich zu fragen, ob sie selber auch im Teufelskreis dieser Königin Metallia steckte. Sie hatte nie fragen gestellt, doch heute warfen sich ihr viele Fragen auf. Ihr ganzes Leben wirkte plötzlich wie ein reines Fragezeichen für sie. Plötzlich begann der Ring zu leuchten und Rabia blieb fast das Herz stehen. Sie versteckte schnell ihre Hand in ihren Hosentaschen, damit ihr Vater das nicht sehen konnte. Roland drehte sich zu ihr um und fragte : „Was ist denn jetzt schon wieder, mein Kind?“ „Ich frage mich...“, flüsterte sie und hielt plötzlich inne. Ihr Vater schenkte ihr seine ganze Aufmerksamkeit und fragte verwundert : „Was denn, mein Schatz?“ Rabia grübelte und fuhr dann fort : „Ich frage mich, ob mein Verlobter vielleicht der Sohn dieser Königin Metallia ist.“ Roland schrie laut auf und die Angst war in sein Gesicht geschrieben. „Sag nie wieder so was, hörst du?“, schrie er.

So heftig hatte er sie noch nie angeschrieen. Diese Frage musste ihn wirklich sehr getroffen haben. „Entschuldige mich, Vater“, sagte sie daraufhin und verließ weinend das Zimmer. Sie hatte ihrem Vater wehgetan, dass war ihr bewusst und es tat ihr sehr leid. Sie rannte durch die prächtigen Gänge des Schlosses und überall starrten die Bediensteten des Schlosses sie an und wunderten sich über ihre Tränen. Plötzlich erschien wie aus dem nichts Voldo und Rabia rannte ihm ungewollt in die Arme. „Hoppala“, kicherte Voldo und blickte die Prinzessin lachend an. Rabia sah ihn mit weinenden Augen an und das Lächeln verschwand aus seinem Gesicht und er fragte besorgt : „Was habt ihr Prinzessin?“ „Mein Vater.... Leyla.... es ist alles so furchtbar“, schluchzte sie und drückte ihr Gesicht an seine Rüstung und ihre Tränen kullerten den Boden herab. Zordrak und Edos standen an der Türe und blickten dem Geschehen verwundert zu. Voldo blickte zu seinen Kameraden herüber und dann wieder zu Rabia. „Kommt Prinzessin, lasst uns alle in den Garten gehen, vielleicht kommt ihr dann wieder auf andere Gedanken.“ Über Rabias trauriges Gesicht kam ein Lächeln und sie nickte. Zusammen gingen die Vier in den Garten.

„Er wird kommen.... er ist böse.... abgrundtief böse... er kommt immer näher“, murmelte Fynn und begann dabei sich ihre Arme zu zerkratzen. König Roland hielt ihre Arme fest und schrie : „Hör auf damit Schatz, ich flehe dich an.“ Fynn wehrte sich wie verrückt und begann immer wieder zu schreien. „Er wird uns töten.... Er kommt immer näher.... Er ist gleich hier....“ Roland sah sie verwirrt an und fragte : „Wenn du mich hören kannst, dann sag mir doch bitte von wem du redest.“ Fynn begann fürchterlich zu schwitzen und ihr Körper zitterte noch stärker als zuvor. „Ihr Sohn... das personifizierte Böse....“ Roland verstand immer noch nur Bahnhof, zwar hatte er einen leisen Verdacht, jedoch hoffte er, dass dieser sich nicht bestätigen würde. Er begann Fynn zu schütteln und brüllte : „Von wem redest du? Sag mir wenigstens einen Namen.“ Fynn riss sich von seinem Griff los und begann direkt wieder sich wie wild zu kratzen, so dass ihre Arme anfingen zu bluten. „Mephisto... Dark Mephisto... Das mächtigste Wesen auf dieser Welt....“

„Dark Mephisto?“, flüsterte Roland und sah sie verwirrt an. Er kannte die legendären „Chroniken von Holundia“ in- und auswendig. Er kannte die ganze Geschichte von Königin Metallia und auch die von Beliar, aber an einen Dark Mephisto konnte er sich nicht erinnern. „Erzähl mir doch bitte mehr über ihn“, drängte Roland. „Es war am Anfang aller Dinge, als die Großen Alten noch existierten. Unter ihnen gab es ein Wesen welches Dark Mephisto genannt wurde, es erschuf diesen Planeten und schenkte diesem Planeten das Leben um später dieses Leben wieder auslöschen/ernten zu können. Da er durch die Erschaffung dieser Welt so sehr an Macht einbüßte, erschuf er einen Helfer namens Satan, welcher für ihn über diese Welt wachen sollte und aufpassen sollte, dass sich alles nach Mephistos Wünschen entwickelte. Dann verschwanden die Großen Alten von diesem Universum und die wahren Götter wie Beliar und Odin blieben zurück. Jedoch waren die Großen Alten nicht für immer fort, sondern ruhten nur und sobald die Sterne günstig stehen wird sich der Hohepriester der Großen Alten wieder erheben und sie erwecken. Allerdings muss Jemand den Hohepriester dann aus seinem Gefängnis befreien. Vor vielen Jahren kam es zu einem Erdbeben, welches den Großen Alten „Dark Mephisto“ wieder ans Tageslicht brachte. Metallia, ihrer Sinne durch Alamars Geist beraubt, nahm an das es sich dabei um ihr eigenes Kind handle und versorgte Mephisto mit neuer Energie um ihn eines Tages erwecken zu können.“

Roland sah Fynn entsetzt an und flüsterte : „Dann habe ich meine Tochter nicht nur an irgendeinen Dämon versprochen, sondern an einen dieser „Großen Alten“?“ Fynn nickte und fuhr fort : „Das stimmt, er ist einer der „Großen Alten“ und er wird versuchen seine Schreckensherrschaft wieder aufzubauen. Die „Großen Alten“ waren das Schrecklichste was je existiert hat. Kein Wunder das in den „Chroniken“ nichts über sie steht, aber im verbotenen „Necromicon“ steht alles über diese Teufelskreaturen.“ Plötzlich riss Fynn die Augen auf, umklammerte mit ihren Händen Rolands Kopf und flüsterte mit angstverzerrtem Gesicht : „Er ist hier...“ Roland sah sie entsetzt an und er spürte wie sein Herz begann zu pochen. „Wir müssen schnell zu Rabia“, sagte er und rannte mit seiner Frau Richtung Garten.

Rabias Leibwächter standen sich zum Duell gegenüber und stürmten aufeinander los. Plötzlich schnitt Voldo an Zordraks Gürtel entlang und diesem rutschte die Hose herunter, wodurch eine pinke Unterhose zum Vorschein kam. Edos und Voldo fingen an zu lachen und auch Rabia musste lachen. Sie war wieder fröhlich, immer wenn sie am Ende war, waren diese Chaoten da um sie wieder aufzumuntern. Was sollte sie nur ohne diese machen? Sie wusste es nicht, allerdings vermisste sie Darunia. Er gehörte einfach zu der Truppe dazu, jedoch hatten die 3 Mütter ihm auf grausame Art und Weise das Leben genommen. Rabia musste sich damit abfinden, dass sie nur noch 3 Leibwächter hatte. Auch wenn es ihr sehr schwer viel. Sie klatschte mit den Händen und plötzlich viel ihr Blick wieder auf den Ring und dieser leuchtete nun in einer bedrohlichen lilanen Farbe.

Rabia schüttelte den Kopf und ging zu einer wunderschönen, roten Rose hin. Sie kniete sich hin und betrachtete die schöne Rose. Die Rose strahle Hoffnung aus, von hier an konnte nur noch alles besser werden und solange ihre Leibwächter bei ihr waren und ihr geliebter Dominik konnte ihr ja nicht viel passieren, oder doch? Plötzlich warf etwas einen Schatten auf Rabia und die Rose. Die Rose begann sich langsam lila zu färben und dann färbte sie sich schwarz und begann zu verwelken. Sie war von einer Sekunde auf der anderen gestorben. Was besaß nur solch eine tödliche Kraft, ein Lebewesen von einer Sekunde auf die Andere sterben lassen zu können? Rabia wollte sich gerade zu der Quelle dieses Schattenwurfes umsehen, als sie plötzlich ihre Leibwächter erblickte.

Diese standen mit entsetzten Gesichtern vor ihr und hielten zitternd ihre Schwerter umklammert. „Was ist nur los?“, fragte sie sich und spürte wie ihr ganzes Herz anfing zu pochen. „Rabia...“, sagte eine finstere Stimme hinter ihr und jagte ihr einen kalten Schauer über den Rücken. Sie hatte noch nie solch eine unheimliche Stimme gehört.

Roland und Fynn kamen in den Garten gestürmt und Fynn umklammerte direkt ihr Gesicht, blickte panisch Rabia an und begann fürchterlich zu schreien. Ihr Vater rannte mit tränenden Augen auf sie zu und rief : „Drehe dich nicht um, mein Schatz. Ich bitte dich, drehe dich nicht um.“ Plötzlich hörte Rabia ein lautes Knallen hinter sich und zuckte zusammen. Als sie wieder zu ihren Vater blickte, lag dieser auf dem Boden und rührte sich nicht. „VATER!“, rief sie entsetzt und wollte zu ihm hinlaufen. Doch plötzlich berührte etwas ihre Schulter und Rabia zuckte innerlich zusammen.

„Rabia.....“, murmelte die finstere Stimme wieder und Rabia spürte einen finsteren, gar schwarzen Atem in ihren Nacken. Sie blickte zu Fynn herüber und diese breitete ihre Flügel aus und flog auf sie zu. „Fass nicht mein Kind an“, schrie Fynn und feuerte einen Feuerball auf das Etwas hinter Rabia ab. Der Feuerball traf , explodierte und die Explosion riss Rabia zu boden. Rabia blickte zu Fynn hinauf und diese lächelte sie an : „Ich habe es geschafft.“ Rabia lächelte zurück, doch plötzlich veränderte sich Fynns Gesichtsausdruck wieder und Rabia hörte wieder dieses Knallen hinter sich. Diesmal zuckte sie nicht zusammen, sondern ließ ihren Blick auf Fynn gerichtet und sah, wie etwas durch die Luft flog und Fynns Flügel zerfetzte. Fynn schrie fürchterlich auf vor Schmerzen und fiel zu Boden. Sie keuchte schwer, blickte zu Rabia herüber und flüsterte : „Es tut mir leid, ich kann dich nicht beschützen.“ Mit diesen Worten wurde sie von einem lilanen Licht umhüllt und teleportierte sich weg. „Rabia...“, fauchte es wieder in Rabias Nacken.

Sie nahm nun allen Mut zusammen und drehte sich um. Was sie sah konnte sie nicht beschreiben, es gab nichtmal eine Bezeichnung für das was sie dort sah. Sie begann am ganzen Körper zu zittern und blickte in die wohl schwärzesten Augen, die sie je gesehen hatte. Sie wisperte : „W... Wer... bist... du....?“ „Ich... bin... dein.... Verlobter“, mit diesen Worten kam das Etwas auf sie zu und Rabia schrie vor Entsetzen.

Rabia wachte schweißgebadet in ihrem Bett auf und hielt sich die Stirn. Sie blickte sich danach um und sah das ihr Zimmer völlig normal war. Sie schlich die Gänge hinaus und öffnete vorsichtig die Schlafzimmertüre von Leyla und Roland und beide lagen darin und schliefen fest. Sie hielt sich wieder die Stirn und flüsterte : „Dann war doch alles nur ein Traum, aber er wirkte so real. Naja konnte ja auch nur ein Traum sein Rabia, so was wie die Großen Alten gibt’s schließlich nur in deiner Fantasy.“ Mit diesen Worten torkelte sie zurück in ihr Zimmer und schlief ruhig ein. Doch war das alles wirklich nur ein Traum gewesen? Ist ihr Verlobter etwa wirklich nicht gekommen? War ihr Verlobter nicht wirklich einer der Großen Alten? Und gab es diese unheimlichen Großen Alten wirklich nicht? Die Antwort darauf verschwand in der Stille dieser Nacht...
 
Hi ^^

So, der dritte Teil fängt schon mal vielversprechend an. ^^
Ob das wirklich nur ein Traum war? Ich wage es zu bezweifeln. Da steckt bestimmt was ganz anderes hinter.

@klassisches Holundia: Der Kommentar dazu kommt... irgendwann... hatte nur in der letzten Zeit irgendwie keine Zeit dafür... *drop*

by: Sonna
 
hi ^^

ICh weiß, ich bin etwas spät. Aber ich geb, auch verspätet mein Komi ab.

Der erste Teil dieser ´Folge´ wirft viele Fragen auf. Aber die wohl am meist gedachte Frage: War das wirklich nur ein Traum?

Nis zum nächsten Teil

desibambie
 
Hallo,

entschuldigt bitte vielmals das ich sooooo lange nichts mehr geschrieben habe. Hatte die ganze Zeit Klausurenstress und jetzt am Freitag schreib ich sogar Zwischenprüfung *schluck*
Hab das nächste Kapitel schon zur hälfte fertig und werde es am freitag beenden und dann posten und weil nach der Zwischenprüfung bis zum Neujahr nichts mehr besonderes ansteht, hab ich dann zeit richtig gute und viele kapitel in kürzester Zeit zu schreiben
Immerhin ist der jetzige Arc ja sehr düster und wird auch in einer tragödie enden ;)
 
Macht doch nichts. Kenn ich auch. ^^ Hab die letzten drei Wochen 6 Klausuren geschrieben, zweí davon 4stündig. Und 3 stehen nächste Woche noch aus. Aber dann ist zum Glück erstmal Schlus bei mir. ^^
Dann freu ich mich schon mal auf das nächste Kapitel. *g*

Viel Glück bei deiner Zwischenprüfung!! *dir Daumen drückt*
Wofür ist die eigentlich? Was machst du?

by: Sonna
 
ja ja,, den Streß mit dem Prüfungen kenn ich auch.Aber nach den nächsten drei Arbeiten hab ich auch erstmal Pause...

Ich freu mich auch schon auf den nächsten Teil
^^

desibambie
 
Wie versprochen geht es heute endlich endlich endlich weiter




- 2 -





Der Himmel hatte sich seltsam verändert und ein merkwürdiger Geruch strömte über das Land. Es schien, als habe sich ganz Holundia von einer Sekunde auf die Andere verändert und niemand konnte sagen, warum dem so war. Die Menschen hielten sich die Nase zu und starrten an den Himmel. Dieser war in ein merkwürdiges, schwarzes Licht getaucht und drohte von diesem verschlungen zu werden. Doch nicht nur die Menschen bemerkten diese Veränderung im Lande.

Satan flog durch die Lüfte und nahm ebenfalls diese Veränderungen wahr. Obwohl die Menschen davor flüchteten, spürte Satan nicht wirklich einen Hauch von Angst. Er kannte diesen Geruch und diese Himmelsverfärbung. „Meister Dark Mephisto muss wieder auferstanden sein“, murmelte er und verzog grimmig das Gesicht. Dem geflügelten Geschöpf, schien das überhaupt nicht zu gefallen. Durch die Wiedergeburt Beliars, hatte er sich schöne Eroberungspläne für Holundia ausgemalt, doch jetzt drohte alles zu zerbrechen. „Ich muss mich beeilen und so schnell wie möglich Beliar vollständig wieder erwecken, nur er kann Dark Mephisto trotzen und meine Pläne verwirklichen.“

Diese Worte wurden regelrecht vom Wind verschluckt und ehe Satan weiterfliegen konnte, erschien vor ihm ein grelles Licht, welches ihn dazu zwang die Augen zuzukneifen. Nach einiger Zeit gewöhnten sich Satans Augen langsam an dieses Licht und als er in jenes hineinsah, erschrak er. „Satan... Lang ist es her, als ich noch auf dieser Welt umherwandelte. Endlich bin ich wieder erwacht und was muss ich sehen? Eine absolut niedere Rasse herrscht über diese Welt, wie kommt das?“ Satan schluckte und überlegte sich schnell eine Ausrede : „Nun... also... es gab hier einige Probleme, Meister.“ „Probleme?“, fragte das Licht in einem gereizten Tonfall. Satan nickte und fuhr fort : „Diese Welt wurde von den Alten Göttern beschützt, jene Wesen, welche noch über den Großen Alten stehen. Sie erschufen Kreaturen, die stark genug waren um mir trotzen zu können. Ich habe immer wieder versucht eure Saat des Bösen zu verbreiten und habe immer wieder mächtige Kreaturen auf meine Seite gezogen, doch es half alles nichts, Gebieter.“

„Mächtige Kreaturen? Ich habe so eine bereits gefunden und bereits alles arrangiert, um mit dieser ein Spiel des Todes zu spielen und wenn dieses Wesen erstmal von diesem Planeten verschwunden ist, kann mich nichts und niemand mehr aufhalten. Satan! Verkünde dieser Welt meine Rückkehr, den Rest übernehme ich!“ Satan verbeugte sich und erwiderte ehrfürchtig : „Jawohl, mein Gebieter.“ Damit erhob sich das geißende Licht wieder in den Himmel und verschwand. Danach wurde Satan wieder von der Finsternis umschlungen, welche durch den Himmel zuckte und diesen zu verschlingen drohte. Er ballte die Faust und knurrte : „Einen Scheissdreck werde ich tun.“

Er öffnete seine Handfläche und rieg : „Mari! Hörst du mich?“ Auf seiner Handfläche erschien Mari, welche in ihrem Zimmer saß und sich gerade schminkte. Sie sah sich erschrocken um und fragte mit zittriger Stimme : „Wo seid Ihr?“ „Das ist jetzt unwichtig, hör mir jetzt genau zu. Dark Mephisto ist erwacht, du weißt das er einer der Großen Alten ist und dies das Ende allen Lebens bedeuten wird. Wir müssen verhindern, dass es soweit kommt und deswegen musst du jetzt sofort aufbrechen und Vaati befreien, damit alles seinen Lauf nimmt.“ Mari blickte entsetzt in ihren Spiegel und flüsterte : „Ich soll Vaati heute noch befreien? Wie soll ich das denn anstellen?“ Satan grinste teuflisch und entgegnete : „Das ist ganz alleine dein Problem. Du bist eine Nachfahrin Beliars und in dir schlummern auch außergewöhnliche Kräfte, lerne sie zu nutzen und befreie den dunklen Zauberer, ansonsten wird dein Sohn heute noch sterben.“ Mari nickte und brach sofort nach Termina auf.
Satan schloss wieder seine Handfläche und öffnete die Andere, dort erblickte er das dunkle Königreich. Seine erst freudige Miene, verzog sich langsam wieder zu einer grimmigen. „Sie ist immer noch fort... dass verheißt nichts gutes.“ Mit diesen Worten flog er wieder in die Schwärze des Himmels hinein und verschwand.

Mari zog sich einen Kimono über, schmückte sich ihr Haar und schlich sich leise an den Wachen vorbei. Kaum war sie aus dem Schloss, schwang sie sich direkt auf eine weiße Stute und galoppierte richtung Termina. Sie wusste, dass sie dabei war etwas schreckliches zu tun, doch das Wohl ihrer Familie war ihr wichtiger als alles Andere. Die Stute rannte so schnell wie sie nur konnte und Mari sah dabei ständig auf die Uhr. Sie knurrte : „Mit einem Auto wäre es schneller gegangen, aber die Königin im Auto würde ja zuviel Aufmerksamkeit erregen, so ein verdammter Mist.“ Sie hielt sich verkrampft an dem Pferd fest, schloss die Augen und hoffte darauf, so schnell wie möglich in Termina anzukommen um Vaati befreien zu können. Nach einigen Stunden erblickte sie am Horizont die Türme des Schlosses von Termina und ihr grimmiges Gesicht, wich einem fröhlichen. „Ich bin bald da, nicht mehr lange, los, schneller Silbermähne“, drängte sie das Pferd.

Derweil herrschte im dunklen Königreich eine gewisse Unruhe. Königin Metallia war fort und die neue Königin Fynn, lag schwerverletzt auf den Boden und stammelte von „Dark Mephisto“. Keiner der Youma wusste was er tun sollte, ohne Anweisungen waren diese Kreaturen nicht im stande richtig zu denken. Plötzlich traten aus einer Höhle Baraomu, Bishumu und Daraomu hervor und jubelten : „Wir haben es endlich geschafft, wir haben aus der Rüstung des Premutos einen neuen Dämon erschaffen.“ Hinter ihnen trat ein mächtiges Ungetüm hervor, es war monströs. Sein ganzer Körper bestand aus einer eisenharten Panzerung und an seinem Kopf wucherten gewaltige Kristalle. Das Geschöpf hatte verzogene Mundwinkel und finstere, kleine Augen. Als es aufstampfte erbebte das gesamte Königreich, so gewaltig war die Kraft dieses Ungeheuers. Es hielt in seiner rechten Hand ein Schwert und streckte dieses in die Luft und brüllte daraufhin einen Machtschrei heraus. Die Youma hielten sich die Ohren zu und rannten ängstlich in alle Richtungen.

„Das habt ihr sehr gut gemacht“, sagte eine Stimme und die 3 Hohepriester blickten sich zu Metallias Thron um. Dort saß ihre Königin, wieder gehüllt in ihrem schönen, menschlichen Körper. Die Hohepriester waren sprachlos und die Youma ebenfalls und alle fielen sie sofort auf die Knie, um ihrer totgeglaubten Königin zu huldigen.
Fynn atmete schwer und drehte ihren Kopf etwas zur Seite, so dass sie Metallia erblicken konnte. „Meine Königin...“, flüsterte sie und streckte ihre Hand nach Metallia aus.

Metallia erhob sich aus ihrem Thron und flog auf Fynn zu, blieb vor dieser stehen und beugte sich zu ihr hinunter. „Königin... Ich...“, flüsterte Fynn und streichelte ihrer Königin über die Wange. Metallia lächelte und erwiderte : „Du brauchst mir nichts zu sagen, ich weiß das Dark Mephisto erwacht ist.“ Fynn sah sie ungläubig an und fragte : „Ihr wisst es? Wollt Ihr denn nichts dagegen tun?“ Metallia wandte sich von Fynn ab und fing laut an zu lachen : „Warum sollte ich? Ich wusste doch von anfang an schon das er einer der Großen Alten ist, dachtest du etwa echt ich hätte ihn für meinen Sohn gehalten?“ Fynn bäumte sich auf und keuchte : „Dann war alles nur Lüge? Warum habt Ihr ihn dann auferstehen lassen?“ Metallia drehte sich wieder lächelnd zu Fynn um und fuhr fort : „Ganz einfach, weil ich die Prophezeiung des Auserwählten fürchte, welcher kommen wird und das Böse vernichtet. Und da nur ein Großer Alter und Beliar genug Kraft besitzen um diesen Auserwählten zu vernichten, habe ich Dark Mephisto erweckt, damit dieser durch seine Boshaftigkeit Beliar erweckt und in dem großen Kampf würde sicher Mephisto oder Beliar sterben.“

„Und was wird mit demjenigen der beiden, der dann den Auserwählten überlebt?“ „Na ganz einfach, dafür habe ich diesen Dämon erschaffen. Er wird dem Überlebenden den Rest geben und dann wird ganz Holundia endlich mein sein und mir gehören. Da ich ja weiß, wer der Auserwählte und Beliar sind, habe ich Dark Mephisto absichtlich süße Worte einer Verlobten ins Ohr geflüstert, damit er seine göttlichen Kräfte im Leben dieser beiden Figuren spielen lässt um sie dann gegeneinander auszustechen und am Ende komme dann ich und mache alle Schachmatt.“ Daraufhin fing Metallia teuflisch an zu lachen und die Youma, die Hohepriester sowie der neue Dämon lachten mit. Fynn fauchte : „Dann habt Ihr Mephisto absichtlich ins Schloss gelockt, obwohl ihr wusstet das ich auch da bin. Wolltet Ihr mich opfern?“ Metallia stellte ihr Lachen ein, verfinsterte ihren Blick und murrte : „Das wollte ich, du wärest für eine gute Sache gestorben und bist ersetzbar.“ „Ersetzbar?“, fragte Fynn und zitterte am ganzen Körper.

Metallie trat hinter sie, streichelte ihre kaputten Flügel und flüsterte : „Natürlich bist du das, meine Liebe. Immerhin hast du dich wirklich in einen Menschen...“, sie umfasste Fynns Flügel nun fester und fuhr fort : „verliebt!“ Just in diesem Moment riss sie Fynn den Rest ihrer Flügel ab und das Blut schoss in alle Richtungen. Fynn schrie entsetzlich und torkelte herum, während die kichernden Youma sie wie ein Stück Vieh herumschubsten. Metallia blickte zu ihrem neuen Dämon herüber und sagte : „Dann zeig mal was du kannst.“ Als das Ungetüm sich in Bewegung setzte, vibrierte wieder die gesamte Erde. Es packte Fynn am Hals, hob sie hoch und hielt sie über den Abgrund. Das Monster drückte entsetzlich feste zu und Fynn keuchte und weinte wie verrückt. Der Dämon rammte sein mächtiges Schwert in Fynns zarten Körper und lockerte seinen Griff darauf ein wenig.

Fynn keuchte : „Eines Tages.... w... wird.... Jemand.... kommen der.. dich vernichten wird... Metallia.“ „Das ich nicht lache, los Dämon, schaff mir den Abschau aus den Augen“, fauchte Metallia erregt. Darauf lies der Dämon Fynn los und sie stürzte schreiend in die gähnende Tiefe des Abgrundes. Daraufhin drehte sich Metallia zu ihren Youma um und rief : „Macht euch an die Rüstungs- und Waffenherstellung, schließlich wollen wir bald ein Land erobern.“ Darauf brüllten alle Youma zufrieden und machten sich sogleich an die Arbeit.

Es war mittlerweile Nacht geworden und es waren einige Stunden seit Maris Ankunft in Termina vergangen. Die Straßen waren bereits menschenleer und Mari stand endlich vor der Kiste des Premutos. „Gleich wirst du frei sein“, flüsterte Mari zufrieden und erhob ihre Hände in die Lüfte. „Magier des Windes, Herrscher über die Lüfte, erwache wieder aus deinem tiefen Schlaf!“ „Erwache...“, ihre Hände begannen aufzuleuchten, „VAATI!“ Just in diesem Moment striff etwas Maris Handfläche, schnitt in ihre Haut hinein und schmerzerfüllt zog sie ihre Hand zurück. Vor sich erblickte sie einen blutverschmierten Pfeil im Boden stecken. Dieser musste ihre Hand getroffen haben. „Bleib stehen du Hexe!“, rief Jemand hinter ihr. Mari drehte sich verwundert um und blickte in die Augen einer ganzen Armee von Soldaten. Die Bogenschützen saßen vorne und hielten ihre Armbrüste auf Mari gerichtet und die Ritter hatten ihre Schwerter gezogen. „Du bist verhaftet!“

Mari grinste die Soldaten dämonisch an und fragte : „Ach bin ich das? Seid ihr euch da wirklich sicher?“ Die Bogenschützen begannen zu schlucken und zielten allesamt auf Maris Herz. Mari verfinsterte ihren Blick und die Männer hielten ihre Schwerter vor sich gezückt. Maris Blick wurde immer ernster und ähnelte nun dem eines Teufels, jede Fröhlichkeit war aus dem Gesicht entschwunden. Ihre Pupillen begannen sich zu verändern, ihre schönen braunen Augen schienen auf einmal heller zu werden. Die Männer sahen ungläubig zu und einer rief : „Was ist das?“ Maris Augen wurden immer heller und plötzlich verschwand ihr braunes Augenlicht völlig und kurz darauf hallte ein gellender Schrei durch die schlafenden Straßen Terminas...



@Son-Sonna
dankeschön, ich glaub es hat heute ganz gut geklappt
Also ich mache 2 Ausbildungen gleichzeitig, einmal zum Bürokaufmann und zum Verwaltungsfachangestellten und die heutige Zwischenprüfung war für die Verwaltungsfachangestelllten. Ich tauge aber nicht zum Verwaltungsfachangestellten, bin einfach zu blöd fürs Juristendeutsch ^^
 
Hi ^^

Freut mich für dich, das es gut geklappt hat. ^^
Wie kann man 2 Ausbildungen gleichzeitig machen? :confused:
Also... ich find das juristendeutsch gar nicht mal SO schwer... jedenfalls nicht das, was im HGB, BGB und StGB steht. ^^ Aber wenn du dazu zu ´blöd` bist, warum machst du dann die Ausbildung?

Zum Teil:
Oh man... da war ja allerhand los. Erstmal revoltiert Satan, dann wird Fynn vernichtet und dann hätte Mari es auch noch fast geschafft, Vaati zu befreien... und was sie jetzt vorhat, ist bestimmt nicht gut... nein nein...

Bin mal gespannt, wo das alles noch hinführt.

by: Sonna
 
Hi ^^

Ich hab es doch früher hinbekommen, den Teil zu lesen... Um ehrlich zu sein, hab ich mir die Zeit genommen, meine Neugir hat es gar nicht mehr ausgehalten... Ich musste einfach lesen ^^

Und in dem Teil ist auch noch richtig viel passiert. Oh mann, ob das alles gut gehen wird?

desibambie
 
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Ganz Termina begann zu leuchten, so als habe Jemand die Stadt bombadiert. Das Licht leuchtete auf, verschwand wieder und es erschien wieder ein neues Licht. Immer wenn eines dieser Lichter erschien, hallten entsetzliche Schreie durch die Straßen Terminas. Die Menschen drückten sich eng aneinander und zitterten. Was waren das nur für unheilvolle Klageschreie in der Dunkelheit, fragten sich die Menschen. Bei jedem weiteren Schrei wurden ihre Gesichter noch blasser und bald sahen alle Bewohner Terminas, wie lebende Tote aus.
Der Boden war von Blut getränkt, überall lagen die unterschiedlichsten Gliedmaßen auf dem Boden und färbten dessen Farbe in ein dunkles Rot. Es waren einst die Körper tapferer Ritter gewesen, welche es wagten, sich gegen die Königin von Holundia zu erheben. Inmitten dieses Blutbades stand die große Kiste des Premutos und neben dieser stand die Verursacherin dieses Massakers. Mari keuchte schwer und stütze sich an der Kiste ab. Der Einsatz ihrer magischen Kräfte hatte sie viel Kraft gekostet und nun war sie schwach. Ihre Muskeln waren schlaff, ihre Sinne betrübt und nur ihr eiserner Wille trieb sie noch voran. Sie umklammerte vorsichtig die Kiste und begann diese langsam zu öffnen. Sie schrie fürchterlich, da das Anspannen ihrer Muskeln sehr schmerzte. Der Schweiß pellte von ihrer Stirn und sie stand der Ohnmacht nahe. Sie versuchte sich zu konzentrieren und peilte die Kiste genauestens an.

Ehe sie weiter drücken konnte, spürte Mari auf einmal einen stechenden Schmerz in ihrer Schulter. Solch eine Art von Schmerz hatte die schöne Frau noch nie zuvor gespürt und so wanderten ihre Blicke zu ihrer Schulter. Und da war der Verursacher dieser Schmerzen. In ihrer Schulter steckte ein Pfeil, dessen Spitze unter ihrem Schulterblatt herrausquillte und sich der Öffentlichkeit präsentierte. Sie biss die Zähne zusammen und ging auf die Knie. „Du dachtest wohl das wären alle Ritter gewesen, nicht wahr?“, rief eine Stimme hinter ihr. Mari sammelte all ihre Kräfte und sah sich über die Schulter und sort erblickte sie ihren Angreifer. Dort stand Voldo, der mächtige Leibwächter von Termina. Um ihn herum standen dutzende von Soldaten und alle hatten sie ihre Armbrüste auf Mari gerichtet.

Die Lage schien aussichtslos. Würde sie sich geschlagen geben, würde man sie festnehmen und Satan würde ihren Sohn ins Chaos stürzen, würde sie weitermachen, würden die Pfeile der Soldaten ihren Körper durchbohren. „Ihr.. ihr.. versteht nicht... es geht hier um mehr als nur um euch und mich....“, fauchte Mari und versuchte damit ihre eigene Angst zu verbergen. Obwohl sie so schwerverletzt da saß und kauerte, zuckten die Soldaten beim Klang ihrer Worte auf und zitterten. Ihre Untat an den vorigen Soldaten hatte bei den jetzigen scheinbar großen Eindruck hinterlassen. Sie zog sich keuchend an der Kiste hoch und blickte zum Himmel. Inmitten der Finsternis, erblickte sie etwas, dass finsterer als die Nacht war. Es war der Dämon Satan, welcher vom Himmel aus das Schauspiel beobachtete und Mari zu überwachen schien. Just in jenem Moment wurde der Königin bewusst, dass sie keine Zukunft mehr hatte. Mit einem entsetzlichen Ruck öffnete sie die Kiste des Premutos und danach hörte sie das Zischen mehrerer durch die Luft fliegender Pfeilspitzen hinter sich. Danach herrschte Stille.

Voldo zückte sein Schwert und trat vorsichtig an Premutos Kiste heran, all seine Hoffnungen lagen darin, dass Vaati schliefe. Vor seinen Füßen lag Maris Körper, er war von Pfeilen durchsiebt und die Erde färbte sich rot. Es dürften an die 15 Pfeile gewesen sein, welche im Körper der Königin von Holundia steckten und trotzdem lebte sie noch. Ihre Augen wanderten zitternd umher, überall waren diese Schmerzen. Warum musste das Schicksal nur so ungerecht zu ihr sein? Sie hatte doch nichts verbrochen. Doch diese wirren Gedanken verschwanden langsam und vor Maris geistigem Auge erschien das, was ihr wichtig im Leben war. Ihr Mann und ihr Sohn standen vor ihr und gingen langsam auf sie zu. Unter Schmerzen streckte Mari ihren Arm aus und versuchte, jene beiden wundervollen Wesen noch ein letztes Mal zu berühren. Beide beugten sich zu ihr hinunter und nach einer weiteren Kraftanstrengung gelang es ihr endlich, beide zu berühren. Maris Augen weiteten sich, als sich beide nach der Berührung auflösten. Es waren nur Trugbilder gewesen, entstanden durch ihre starke Sehnsucht nach ihrer Familie. Das Licht verschwand aus ihren Augen und das Leben verließ ihren Körper. Mari war tot.

Obwohl er die Kiste hätte verschließen müssen, siegte doch die Neugier in Voldo und er beugte sich zu Maris Leiche herunter. Seine Hände tasteten vorsichtig über den toten Körper und er durchsuchte ihre Taschen. Er suchte nach einem Ausweis und wollte wissen wer diese mächtige Zauberin war. Plötzlich spürte er etwas hartes, umklammerte es und zog es vorsichtig aus einer ihrer Taschen. Es schien ein Bilderrahmen zu sein. Als Voldo auf jenes Bild in diesem Bilderrahmen sah erschrak er und ließ das Bild erschrocken fallen. Die Ritter hinter dem mächtigen Leibwächter waren nun auch neugierig geworden und wagten sich anch vorne, um ebenfalls einen Blick auf das Bild erhaschen zu können. Auf diesem Bild sah man eine glückliche Familie. Ein Mann mit Krone, neben ihn eine kleine, wunderschöne Frau und einen schönen Jungen, welcher das Königszepter zwang. Dieser Junge war ohne Zweifel Dominik von Holundia gewesen und der Mann mit der Krone sein Vater. Die Frau war jene, welche nun tot vor Voldos Füßen lag, es war die Königin von Holundia gewesen.

Nun wisch auch die Farbe aus den Gesichtern der Ritter.
Voldo saß auf den Boden und Tränen liefen über sein Gesicht, er hatte etwas entsetzliches getan. Der Himmel schien auch diesen Schmerz zu empfinden und viele, feine Regentropfen prasselten auf die Erde hernieder. Satan hielt sich einen seiner Flügel schützend über seinen Kopf und fauchte : „Dieser ätzende Regen, ich kann kaum noch erkennen was dort unten vor sich geht.“
Es herrschte ein entsetzliches Schweigen, niemand sprach ein Wort. Der König von Termina stand mittlerweile auch auf dem Burghof und hatte das Bild sehen können. Er schwieg ebenfalls und seine Miene zeugte von einer großen Last. Es sprach niemand, weil jeder wusste das dieser Tod nichts anderes als KRIEG bedeutete. Schon bald würde der König von Holundia erfahren das die königliche Garde von Termina seine Frau getötet hat und würde Termina den Krieg erklären. Von einem Moment auf den anderen hatte sich ein schwarzer Schatten auf das Königreich und die friedliche Welt von Holundia gelegt. Teufel wie Vaati oder die 3 Mütter fügten der Welt zwar schaden zu, konnten aber abgewendet werden, jedoch war ein Krieg nicht mehr abwendbar.

Plötzlich schoss aus der Kiste ein grelles Licht und eine dunkle Gestalt stieg aus jener empor. Es war der Dämon Vaati. Sein Blick schweifte über den ganzen Platz, welchen er sofort als Termina wieder erkannte. Jedoch war das Monstrum sehr überrascht, über das was geschehen war. Der ganze Boden war von Blut getränkt gewesen und die Menschen starrten ihn an. Jedoch verzog sich ihre Miene nicht, ihre Augen waren leer. Wieso schien niemand, wirklich den Luftdämon wahrzunehmen? Voldo blickte Vaati tief in die Augen und da begriff das Monstrum das für ihn kein Platz mehr in Termina war. Es schien etwas bevorzu bestehen, dass schrecklicher als er selbst war. Das Monster schwang seine entetzlichen Flügel und hob ab. Es würdigte der geschockten Menschenmenge noch einen letzten Blick und dann verschwand Vaati zwischen den Wolken. Sein Ziel war ungewiss und welche Rolle er in der Geschichte Holundias noch zu spielen hatte, stand noch in den Sternen.

Satan lachte und ballte die Faust. „Er ist wieder frei“, lachte er fröhlich und tanzte durch die Lüfte. „Sehr bald schon, wird der mächtige Beliar wieder über diese Welt herrschen und mir dann die Hälfte davon abgeben.“ Das erhoffte sich Satan zumindest und weil Vaati perfekt für die Erweckung Beliars war, musste er einfach wieder befreit werden. Satan blickte noch einmal auf die Menschenmenge hinab und seine scharfen Augen trafen noch einmal auf Maris toten, lieblichen Körper. Es durchzog ein stechender Schmerz den geflügelten Dämon und so wirklich konnte und wollte er sich nicht erklären woher dieser kam. Scheinbar besaß das Ungeheuer doch eine Seele und Maris Tod schien dem Dämon leid zu tun. Er schüttelte wie verrückt den Kopf und schlug sich auf den Kopf, darauf entfachten die Flammen in seinen Augen erneut und lachend flog das Monstrum davon.

Das fürchterliche Lachen vermischte sich mit dem pfeifenden Wind und dem Geräusch des Regens und es klang als würden die Götter über diese Welt lachen. So klang das fürchterliche Lachen zumindest für die Bewohner von Termina. König Roland trat an seine Soldaten heran und rief : „Hört mir zu, meine treuen Vasallen. Heute ist schreckliches Blut vergossen worden und es wird noch viel mehr fließen, sogar unser eigenes wenn wir uns nicht beeilen. Sucht alle Männer zusammen die kämpfen können und macht eure Ausrüstung bereit. Morgen früh noch werden wir aufbrechen und Holundia angreifen. Wenn wir schneller sind als der Bote, wird unser Angriff sie überraschend treffen, niemand von uns wird sterben müssen und wir hätten die Krieg abgewendet. Wenn wir jetzt allerdings warten, wird Holundias König von dieser Schandtat hier erfahren, seine riesige Armee zusammentrommeln und uns überrollen. Wir müssen schneller sein und jetzt geht rasch.“ Die Soldaten riefen im Chor : „Jawohl, eure Majestät“, und liefen so schnell ihre Füße sie nur tragen konnten.

Das Blutvergießen war nicht mehr aufzuhalten und für König Roland stand nun alles auf Messers Schneide, entweder würde sein Überraschungsangriff erfolg haben oder sein Königreich würde untergehen. Er trat in sein Zimmer zurück, jener Ort mit dem er soviele glückliche Jahre mit Leyla/Fynn verbracht hatte. Sie war nicht da und der König spürte ein Stechen in seinem Herzen, so als habe er etwas sehr wichtiges verloren. Er öffnete seinen Wandschrank und dort lag sie, die Rüstung des Königs. Es war eine goldene Rüstung mit einem goldenen helm, auf welchen die goldene Krone fest verankert war. Neben der Rüstung lag ein langes Schwert, Magnolia. Er ergriff Magnolia und fühlte sich wieder an alte Tage erinnert, seine letzte Schlacht stand nun bevor.

Doch nicht nur König Roland spürte ein Stechen im Herzen, der König von Holundia hatte dieses auch in dieser Nacht vernommen und immer wenn er auf sein Ehebett sah, kam es wieder. Seine Frau war noch nie nach Einbruch der Dunkelheit nicht zurückgekommen. Wo war sie nur? All seine Gedanken kreisten um seine Familie. Erst war sein Sohn Dominik verschwunden und nun auch seine geliebte Frau. Irgendetwas dunkles regte sich in Holundia, da war sich der gutmütige König sicher. Er stellte sich auf den Balkon und starrte zum Horizont. Am Horizont zogen dunkle Wolken auf und verkündeten Unheil und Schrecken. „Dunkle Zeiten stehen meinem Königreich bevor“ murmelte er, als es begann zu regnen und der Regen die Mauern der Burg durchnässte. Der König rührte sich nicht, denn er weinte, Doch jeder der ihn gesehen hätte, hätte es nicht erkennen können, da der Regen so stark auf den König herniederging und die Tränen sich mit den Regentropfen vermischten. So stand er noch viele Stunden so im Regen herum und harrte der Rückkehr seiner Familie, unwissend welche Gefahr sich seinem Königreich näherte.
 
Hi ^^

Oh man... das sieht gar nicht gut aus für Holundia und Termina. Nein nein... *Kopf schüttel* Satan sollte man in den Himmel sperren, das er das ganze Theater losgetreten hat. *grummel*
Allerdings... halte ich die Reaktion von König Roland etwas übertrieben. Gleich in den Krieg zu ziehen. Es müsste doch eigentlich klar sein, das jeder, der Vaati befreien will, aufgehalten werden muss. Das müsste doch sogar König der Holundia verstehen... auch wenn es schwer fallen dürfte. Gleich einen Kieg zu ´veranstalten`, finde ich etwas... ´unreif` (<- *versteht mich noch einer?* v_v)

by: Sonna
 
Entschuldigt das ich solange nix mehr geschrieben habe, aber das liegt daran weil ich mir irgendwie selbst nen Gnadenstoß verpasst habe. Bis zum Finale des zweiten Arcs war noch alles okay, aber seitdem ich Dark Mephisto eingeführt habe, hab ich die Gewalt über die Geschichte verloren

Deshalb bin ich momentan mehrere Möglichkeiten am überlegen

1. Ich streiche den kompletten dritten Arc und fange ihn nochmal neu und "anders" an

oder

2. Ich hacke die Geschichte ab und fang an kleinere Holundia-Geschichten zu erzählen, wollte ich sowieso bald machen

Ist echt schwer sich zu entscheiden
 
Nach einer Ewigkeit hab ich doch beschlossen diese Geschichte zu einem Ende zu bringen. Ich habe alle vorhergegangenen Ereignisse des dritten Parts herausgelöscht. Ruft euch also nochmal in eurem Gedächtnis die Szenarie mit Königin Metallias Wiedergeburt vor und wie es zu ihrem ersten Kampf mit Lancelot kam, genau hieran knüpfe ich wieder an. Also vergesst alles mit Dark Mephisto und den alten Göttern, das war völliger Schwachsinn. Also viel spass mit dem guten alten Holundia im alten Stil




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Im dunklen Königreich herrschte helle Aufruhr. Die Bestien rannten wie wild umher und suchten nach etwas. Sie suchten nach Metallia, denn sie hatten die Wiedergeburt ihrer Königin gespürt. „Wo seid ihr Königin?“, riefen sie immer wieder. Ein karkerlakenähnliches Ungeheuer hielt sich an der Decke verkrochen und beobachtete neugierig die Aufregung. Es krabbelte ein wenig umher und plötzlich entdeckte es den Kokon von Metallias Sohn. Voller Erstaunen seilte sich das Monstrum von der Decke ab und kroch in die Richtung des Kokons. Der Kokon war zerborsten und leer. Die Augen der Karkerlake weiteten sich voller Freude. „Er ist endlich erwacht, der WAHRE König, UNSER König.“ „Was redest du da?“, fauchte eine Stimme hinter dem Karkerlakenmonstrum. Es drehte sich erschrocken um und erblickte einen raupenähnlichen Youma hinter sich.

„Oh großer Koyu-sama, ich wollte Euch nicht stören.“ „Tu nicht so unschuldig, Gimlak. Ich habe genau gehört was du gesagt hast. Hast du etwa nicht unserer Königin die ewige Treue geschworen?“ Gimlak blickte Koyu finster an und erwiderte : „Natürlich, so wie wir alle. Aber was sollen wir mit einer Königin ohne Körper und die sich dazu auch lange nicht mehr hat blicken lassen?“ Koyu ging auf Gimlak zu und schlug ihm ins Gesicht. „Du Vollidiot, hast du es etwa nicht gespürt? Unsere Königin ist wieder erwacht und von Minute zu Minute wird ihr Signal deutlicher, sie ist auf dem Weg zu uns.“ „Was sagt Ihr da?“ Gimlak war regelrecht entsetzt. „Die Königin lebt also noch? Das darf doch nicht sein, sie wird unser dunkles Königreich in den Ruin treiben“, dachte er sich und versuchte, sich seine Gedanken nicht anmerken zu lassen.

Koyu blickte auf den leeren Kokon und blickte sich darauf verwirrt um. „Sag mal Gimlak, wo ist der Prinz denn abgeblieben?“ Gimlak zuckte mit den Achseln und fauchte : „Woher soll gerade ich das bitte wissen? Auch wenn ich es wüsste, würde ich es dir keineswegs sagen.“ „Wie bitte?“, knurrte Koyu und seine Augen funkelten auf. Gimlak wetzte seine Zähne und ging in Angriffsstellung. „Jetzt verstehe ich, dann willst du also doch die Königin verraten und ihren Sohn an ihrer Stelle setzen.“ Gimlak antwortete nicht und stürmte sofort auf Koyu los. Koyu wich ihm aus und kratzte Gimlak am Bauch, wodurch er sich diesen aufriss und blutend zu Boden ging. „Warum wolltest du die Königin verraten?“ Gimlal keuchte vor Schmerzen und erwiderte zittrig : „Weil ich des Kampfes müde bin, werter Koyu. Seit Äonen bekämpfen wir schon die Welt der Menschen und wofür? Nur weil unsere Königin sie alle hasst?“

„Wie kannst du es wagen!“, brüllte Koyu und hob drohend seine Klaue. „So halte doch ein…“, keuchte Gimlak. Vor wenigen Tagen griff ich wiedermal Menschen an und einige von ihnen machten aus Rache jagt auf mich und verletzten mich. Ich traf dann andere Menschen, kleine Kinder und weißt du was? Sie haben mir geholfen und da begriff ich es. Die Dorfbewohner jagten mich nicht, weil ich ein Dämon bin, sondern weil ich sie grundlos angegriffen hatte. Wir werden mit dieser Königin untergehen, glaubs mir.“ Koyu blickte Gimlak fassungslos an, wie konnte er nur an sowas glauben? „Du hast dich von den Menschen manipulieren lassen, sie sind unser Feind und alles was die Königin sagt, ist Gesetz.“ Mit diesen Worten rammte er Gimlak seine Klaue in den Wanst und aus Gimlak erlosch langsam das Leben. Doch ehe er starb, erblickte er das, was er am meisten verabscheute. Um ihn herum bebte plötzlich die Erde und er sah ein gewaltiges, bläuliches Untier, welches durch die Lüfte glitt. „Mögest auch du ihre Herrschaft überstehen, Koyu“, seufzte er und dann verließ seine Seele den Körper.

Koyu hatte diese Worte nicht mehr hören können, da ein gewaltiges Erdbeben das gesamte Königreich erfüllte und dann erblickte er das, worauf er schon soooo ewig lange gewartet hatte. Dort war ein großes Untier. Es hatte Flügel wie eine Fledermaus, einen schuppigen Körper, ein wunderschönes, beinahe menschliches Gesicht und gelb funkelnde Augen. Es war seine Königin, Königin Metaliia war wieder da. Koyu freute sich wie wild und jubelte, ebenso wie der Rest des dunklen Königreiches. Die Dämonen klatschten in die Hände und umarmten einander, es war, als wäre eine längst verlorengegangene Mutter zurückgekehrt. Keiner der Dämonen bemerkte, dass Metallia sehr unruhig flog und drohte abzustürzen.

Sie landete auf ihrem Thron und der ganze Staub wirbelte in die Lüfte und verdeckte das Antlitz der Königin. Die Dämonen wurden alle ganz still und blickten auf den Thron ihrer Königin. Sie konnten das Verschwinden des Staubes kaum erwarten, endlich dürften sie ihrer Königin in ihre Augen schauen. Der Staub verteilte sich langsam über die ganze Szenarie und die Umrisse der Königin wurden langsam sichtbar. Die Monster wurden ganz ungeduldig und die Meisten von ihnen verbeugten sich bereits zutiefst. Als sie wieder aufsahen, erblickten sie endlich das Gesicht von Königin Metallia.
Obwohl sie einem Gargoyle glich, war Königin Metallia das Schönste aber wohl auch Unheimlichste Geschöpf das es gab. Ihr Körper war wundervoll schlank und mit einem kräftigen Busen ausgestattet, sie trug überall Schuppen wie ein Reptil, ihre Augen funkelten in einer gelben Farbe und waren mit denen einer Schlange vergleichbar und ihr Gesicht… Ihr Gesicht war dem eines Menschen extrem ähnlich, nur die etwas animalischeren Gesichtszüge, die blaue Hautfarbe und die spitzen Zähne sprachen für einen nichtmenschlichen Ursprung. Dies hatte seine Gründe, denn Metallia war eine Mischung aus einem Menschen und einem Dämon. Wenn immer sie auf der Oberfläche wandelte, nahm sie wieder die Gestalt eines Menschen an, doch bei völliger Dunkelheit nahm sie die Gestalt einer Bestie an und wurde unbesiegbar.

Die Dämonen jubelten voller Freude und rufen : „Heil, Königin Metallia! Heil, Königin des dunklen Königreiches! Heil! Heil!“ Metallia genoß den Anblick ihrer treuen Untertanen und lächelte zufrieden. Sie erhob ihren rechten Arm und sofort schwiegen die Ungeheuer. „Seht her“, rief sie und zeigte ihre Wunde. „Dies hat mir kurz nach meiner Wiedergeburt ein Mensch angetan. Ich habe den Menschen nichts getan, ich wurde nur wiedergeboren und dafür griff diese minderwertige Rasse mich sofort an und verletzte mich.“ Die Youma begannen wütend zu schreien und einige brüllten : „Tod den Menschen“, „Ich will ihre Köpfe rollen sehen!“ Metallia erhob wieder ihre rechte Hand und zwang ihre Untertanen zum schweigen. „Sie haben uns endgültig den Krieg erklärt. Wir haben lange genug alles auf uns sitzen lassen, es wird Zeit das wir endgültig zurückschlagen und einen großen Krieg der Welten entfachen. Es werden bald sehr viele Menschen sterben, ich kann es bereits jetzt schon sehen und dann wird die Menschheit uns den Krieg erklären.“

Koyu trat hervor und verbeugte sich : „Oh, große Königin Metallie. Könnt ihr uns Unwürdigen nicht sagen, was ihr vorhabt? Wenn wir Eure genauen Pläne wüssten, könnten wir uns besser auf alles vorbereiten, ganz besonders auf den bevorstehenden Krieg. Wir werden für Euch sogar in den tot gehen, also bitte habt Vertrauen und erzählt uns von dem geplanten Gegenschlag. Wir sind alle Feuer und Flamme.“

Metallia verschränkte ihre Armee und begann laut zu lachen. Das schallende Gelächter war im ganzen Königreich zu hören und irgendwo in den tiefen des Königreiches vernahm ein sonderbares Geschöpf dieses Lachen. Es versteckte sich an der dunklen Decke und wirkte wie eine gewaltige Spinne. Es war groß, behaart, schleimig und voller Blutdurst. In seinem Maul zappelte noch ein Youma, der versuchte der Magensäure zu entkommen und sich langsam Stück für Stück auflöste. „Du stirbst für eine gute Sache, lieber Youma. Du stirbst um mir den Prinzes dieses Reiches am Leben zu erhalten. Freu dich doch.“ Kurz darauf verstummte jegliches Winseln und von dem einst prächtigen Youma waren nur noch ein paar Knochen übrig. Das Spinnenmonstrum setzte sich daraufhin wieder in Bewegung und krabbelte der Oberfläche entgegen.

Metallia stellte plötzlich ihr Lachen ein, setzte sich auf ihren Thron und sagte : „Ich werde etwas tun, was diese Welt noch nie zuvor erlebt hat. Ich werde mit einer riesigen Flutwelle das Königreich Holundia unter dem Meeresspiegel versenken!“ Die Königin begann teuflisch zu lachen und mit ihr lachte das gesamte dunkle Königreich. Schlimme Zeiten standen der Welt der Menschen nun bevor.
 
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