Die Legende von Holundia - Das Geheimnis der 3 Mütter

ups...^////^

ich hab wahrscheinlich irgendein wort überlesen.... Sorry...

Aber er hat sie nicht GANZ umgebracht.....also hatte ich teilweise recht, oder?

:D :D
 
Hi ^^

Oh man... warren das viele Informationen auf einen Haufen. Aber dafür weiß ich jetzt, was damals passiert ist (ich freu mich immer mehr auf die ´Chroniken von Holundia´) und was die Hexen in Sosoria genau wollen. *g*

Das Dominik ein mieser kleiner Dieb ist... also wirklich... und dann auch noch mit so ner lumpigen Ausrede wie ´Ich Prinz, darf alles.´ XD

by: Sonna
 
Das waren wirklich viele Infos auf einmal....
Aber trotzdem fand ich den Teil wirklich gut gelungen

Hoffentlich können die beiden die 3 Mütter aufhalten...

desibambie
 
Also soooo viele Infos waren das doch gar net, ich empfand es sogar als zu wenige ^^"""""



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Die Sonne ging langsam unter und tauchte das Meer in ein romantisches Licht. Der Tag war nun vorbei und jetzt kam die Nacht. Die Yacht war schon seit vielen Stunden unterwegs und näherte sich ihrem Ziel Sosaria immer mehr. Es sollte nur noch wenige Stunden dauern, bis das Schiff endlich an den eisigen Kontinent ankommen würde. Dominik striff sich seine Jacke über und sah auf das schwarze Meer hinaus, während Lancelot den Kahn sicher steuerte. „Überall nur Dunkelheit“, murmelte Dominik und spürte, wie die Luft langsam kälter wurde. Er ging wieder zu Lancelot und setzte sich neben ihn. Lancelot steuerte das Schiff sicher und konzentrierte sich auf seinen Weg. Er seufzte und fragte : „Erinnerst du dich noch, wie wir uns kennen lernten?“ Lancelot begann zu lachen und erwiderte : „Natürlich, da waren wir noch kleine Kinder und mein Leben war in Gefahr.“

„Ja, du warst Gefangener in Asien und die wollten dich umbringen.“ Lancelot kratzte sich am Kopf und fragte : „Warum wollten die mich eigentlich noch mal umbringen? Hab ich irgendwie ganz vergessen.“ Dominik fing an zu lachen, klopfte ihm auf die Schulter und kicherte : „Weil die einfach nur bösartig waren und sie dachten das du eine Bedrohung wärest..“ Darauf fing Lancelot auch an zu lachen und murmelte : „Die waren einfach nicht richtig im Kopf.“ Er lachte laut, dachte in seinem Gedanken aber daran das er wirklich eine Bedrohung sein könnte.

König Tryton war als junger Recke nach Asien gereist und wollte das ferne Land erkunden. Dort lernte er eine Frau namens Mari Yaguchi kennen und lieben. Kurz darauf wurde sie von ihm sogar schwanger und gebar ihm einen Sohn. Bald fand er allerdings heraus, dass der Herrscher dieses Landes ein abgrundtief böser Mensch war und der schwarzen Magie verfallen war. Er war der Überzeugung, dass ein kleines Kind seine Macht bedrohen könnte und hielt dieses Kind gefangen, um es in einer späteren Zeremonie hinrichten zu können. Als Tryton davon erfuhr, nahm er den Kampf gegen den dunklen Herrscher auf.

Der dunkle Herrscher ließ derweil durch einen Zauberspruch das gefürchtete Kind nicht altern und plante pünktlich zum Neumond das Kind zu opfern. Tryton kämpfte gegen den dunklen Herrscher und besiegte ihn endlich nach einer großen Schlacht.
Das hilflose Kind namens Lancelot nahm er direkt zu sich und als er nach Hause kam, gab er es in die Obhut einer anderen Familie. Da Tryton den Kontakt zu dieser Familie sehr gut wahrte, lernten sich Lancelot und Dominik schnell kennen und wurden auch die besten Freunde.

Lancelot sah verwundert auf das Radar und rief : „Was ist das?“ Dominik stand auf und sah ihn verwundert an : „Was meinst du?“ Lancelot zeigte auf das Radar und fuhr fort : „Da ist etwas verdammt großes vor uns und es kommt direkt auf uns zu.“ Dominik sah entsetzt auf das Radar und sah dort den riesigen, grünen Fleck langsam auf das Schiff zukommen. „Ich habe keine Ahnung, ich werde versuchen diesem Etwas auszuweichen.“ Lancelot riss das Ruder herum und versuchte auszuweichen, jedoch war das Etwas unter dem Wasser schon zu nahe und rammte das kleine Schiff. Direkt riss es ein großes Loch auf die Unterseite des Schiffes und es begann voll Wasser zu laufen. „Verdammt wir sinken“, schrie Lancelot und versuchte irgendwie das Loch zu stopfen. Dominik suchte nach etwas, um das Loch stopfen zu können, als er im Mondscheinlicht sah, wie sich etwas gewaltiges neben dem Schiff aus dem Wasser erhob. Er klopfe Lancelot auf die Schulter und dieser sah sich verwundert um und erschrak.

Da stand ein riesiges Monstrum neben dem Schiff. Fast so groß wie ein Hochhaus, es hatte einen mit Stacheln angefüllten Kopf, kleine, finstere Augen, große und lange Zähne und 4 Arme. Es blickte auf das sinkende Schiff herab und brüllte : „Alamar, großer Meister. Du bist auf diesem Schiff, komm heraus und zeige dich. Ich bin es Kraken, dein treuer Diener.“ Dominik und Lancelot sahen sich verwundert an und plötzlich sah Dominik seinen besten Freund geschockt an. „Was hast du denn?“, fragte Lancelot entsetzt und Dominik reichte ihm einen Spiegel. „Sieh nur, dein Rücken.“ Lancelot hielt den Spiegel so, dass er seinen Rücken sehen konnte. Dort leuchtete das grüne Heuschreckensymbol immer wieder durch sein T-Shirt grün auf, so das man es sehen konnte. Vor schreck ließ Lancelot den Spiegel fallen und sagte : „Lass mich das machen.“ Er rannte aufs Deck und brüllte : „Hier bin ich du Ungeheuer.“ „WAS?“, dachte sich Dominik und verstand die Welt nicht mehr.

„Da seid ihr ja endlich, mein Gebieter. Ich habe schon lange auf euch gewartet, seitdem ich ausgeschickt wurde um euch zu suchen.“ „Wer hat dich geschickt?“, fragte Lancelot. „Na euer alter Lehrmeister, er weilt immer noch unter den Lebenden und erwartet, dass ihr wieder sein Schüler werdet.“ Lancelot sah ihn verwundert an und das Heuschreckensymbol leuchtete immer stärker und plötzlich spürte Lancelot stechende Schmerzen. Sein ganzer Körper wurde von einem grünen Licht umhüllt und dieses wurde immer größer, bis es die Größe des Monsters hatte. Danach verschwand das Licht und gab ein weiteres Monstrum preis. Dominik erschrak und viel zurück, aber auch der Kraken erschrak. Vor ihm stand ein silberner Riese, sein Körper bestand aus einer eisernen Rüstung und durch die Augenhöhle blitzten 2 gelbe Augen hervor.

„Ihr seid es wirklich“, sagte Kraken erfreut und trat an Lancelot, welcher nun zum Monster geworden war, heran. Lancelot schlug dem Kraken mit der Faust ins Gesicht und dieser viel zurück. „Was tut ihr da?“, brüllte die Bestie. „Du bist ein Dämon der alten Welt und ich werde dich nun vernichten.“ „Dann bist du nicht mein Meister“, fauchte das Ungetüm und stampfte auf Lancelot zu, wobei meterhohe Wellen den sinkenden Kahn umzustürzen drohten. Dominik krallte sich so gut er nur konnte am Schiff fest und versuchte nicht ins Meer zu stürzen. Die beiden Monster schlugen wie wild aufeinander ein und dabei stießen meterhohe Blutfontänen in die Lüfte. Es war ein brutaler Kampf. Lancelot ergriff einen Arm des Kraken und riss diesen der Bestie ab. Das Monster schrie fürchterlich und ging einen Schritt zurück.
Es fauchte.

„Es ist vorbei, geh jetzt und sag meinem ehemaligen Lehrmeister das ich kein Interesse daran habe, seine Lehren zu hören.“ Daraufhin drehte er sich um und ging auf das sinkende Schiff zu. Kraken zitterte am ganzen Körper vor Wut und drohte beinahe zu platzen. „Du mieser, arroganter...“, knurrte er und ballte wie verrückt die Faust. „Das wird der Großmeister des Bösen dir nie verzeihen, du Ratte. Fahr zur Hölle“, schrie Kraken und stürmte mit gespitzten Krallen auf Lancelots Rücken zu. Lancelot ließ mittels Magie in seiner linken Hand schnell ein Schild erscheinen und drehte sich blitzschnell um. Kraken prallte mit seinen Krallen auf das Schild, welches Lancelot schützend vor sich hielt. Das Monster sah ihn verwundert an und rührte sich nicht. „Uza za za zare“, flüsterte Lancelot und in seiner rechten Hand erschien ein Schwert, welches er Kraken direkt in die Brust rammte.

Kraken spuckte entsetzlich viel Blut und viel rückwärts ins Wasser, wo die sterbende Kreatur auch sogleich unterging. Dabei schlug das Wasser hohe Wellen und riss Dominik vom Schiff herunter. Lancelot drehte sich erschrocken zu ihm um und durchsuchte mit seinen silbernen Händen das Wasser. Plötzlich bekam er etwas handgroßes zu fassen und zog es aus dem Wasser. Es war Dominik und dieser sah ihn entsetzt an. „Du bist also eine Widergeburt von Beliar?“ Lancelot sah auf die Wasseroberfläche und erblickte sein Spiegelbild, welches ihn sehr erschreckte. „Scheint so, aber ich verspreche dir, dass ich nie so wie er werde. Lass uns jetzt die 3 Mütter aufhalten.“ Dominik verschränkte die Arme und murrte : „Gute Idee, aber wie wollen wir das ohne Schiff machen?“ Lancelot blickte zum Mond und hatte plötzlich einen blendenden Einfall. „Ich bin so riesig, dass ich durchs Wasser laufen kann. Ich laufe, mit dir in meiner Hand, einfach nach Sosaria. So weit ist der Weg ja nicht mehr.“

Sofort setzte der silberne Gigant sich in Bewegung und trampelte durch das Meer, während das Mondlicht sich schön auf seiner glänzenden Rüstung wiederspiegelte. Auch wenn alles danach aussah, dass Lancelot in Wirklichkeit die Reinkarnation von Beliar war, stimmte irgendetwas nicht. Irgendwas war in den „Chroniken von Holundia“ gewesen, was zum jetzigen Bild nicht passte, nur Dominik konnte sich nicht mehr erinnern. Was war das nur was ihn so misstrauisch machte? Während der Riese durchs Meer stampfte, bemerkten beide nicht den großen Schatten der vor dem Mond in der Luft schwebte und beide beobachtete. Es war etwas menschengroßes mit zwei fledermausähnlichen Flügeln. Es grinste teuflisch und murmelte : „Kraken hat also versagt, wenigstens ist damit der erste Schritt getan. So kommen beide jetzt nicht mehr rechtzeitig nach Sosaria um die Freisetzung von Beliars Kraft zu verhindern. Schade für euch zwei, wenigstens wird seine Wiedergeburt sich dann wieder an mich und das was früher war erinnern. Jetzt liegt es nur noch an den 3 Müttern, sie brauchen nur das Schwert zu ziehen und das Ende der Welt hat begonnen, so wie ich es schon seit Jahrtausenden geplant habe. HA HA HA HA HA“ Die Kreatur brach in schallendes Gelächter aus und flog in die Wolken hinein. Lancelot hörte dieses Lachen und blickte zum Himmel, allerdings war dort nichts mehr und so stampfte er weiter auf Sosaria zu.

Derweil waren die 3 Mütter zusammen mit Samanosuke und Sadako in Sosaria angelangt. Sie trugen dicke Pelzmäntel um sich vor der Kälte zu schützen, denn der ganze Boden war voller Eis und es schneite wie verrückt. „Wie weit ist es?“, fragte Maki ihren Bruder und Samanosuke erwiderte zufrieden : „Es ist direkt hier in der Nähe, er hat das Schwert nicht weit von der Küste in den Boden gerammt. Wir dürften in einer Stunde da sein.“ Maki nickte und sofort gingen alle weiter, immer das „Soul Calibur“ vor Augen. Hitomi dachte allerdings an Lancelot, denn trotz aller Wut konnte sie ihre Gefühle für ihn nicht unterdrücken. Jetzt wo die Fusion kurz bevorstand, war sie sich gar nicht mehr so sicher, ob sie das überhaupt wirklich wollte. Je weiter die 5 vordrangen, umso stärker wurde der Sturm und das Eis immer glatter. Sie näherten sich also endlich der Stelle.

Derweil stand Lancelot vor Sosaria und betrachtete den vereisten Kontinent. „Unglaublich, dass es hier mal Leben gegeben haben soll. Hier ist alles nur noch kühl und Tod, ein wirklich unheimlicher Ort.“ Dominik sah auf den Boden hinab und nickte : „Schlimmer als eine Geisterstadt. Komm wir beeilen uns besser.“ Lancelot nickte und erwiderte : „Gut, ich verwandel mich nur noch mal eben zurück.“ „NEIN, bloß nicht“, rief Dominik und darauf sah der silberne Riese ihn verdutzt an. „Warum nicht?“ „Weil wir so schneller sind, mit deinen großen Schritten könnten wir die Hexen vielleicht noch einholen.“ Lancelot schlug sich an die Stirn und ließ dabei fast Dominik fallen. „Klar, stimmt, so sind wir schneller.“ Er bemerkte das er Dominik fast fallen gelassen hatte und entschuldigte sich, worauf Dominik ihn leicht grimmig ansah.

Ein starker Windstoß fegte über die Gesichter der 3 Mütter und sie kniffen die Augen zu. Hitomi öffnete als einzigste ihre Augen wieder zaghaft und sah in der Ferne wonach sie gesucht hatten. Dort kniete ein Mann, umhüllt von Eis und eingefroren und in seiner rechten Hand umklammerte er ein breites Schwert, dass „Soul Calibur“. Dieser Mann war Ganondorf, die Hexen waren an ihrem Ziel. Jetzt mussten sie nur noch das Schwert herausziehen und Alamars böse Kraft, innerhalb dieses Schwertes, für ihre Zwecke nutzen. Was stand da Holundia nur schreckliches bevor?
 
Hi ^^

Kann ich mir vorstellen... aber du schreibst die FF ja auch... genau das gleiche Problem hab ich nämlich auch. Wenn ich nen Teil lese, denk ich immer: "Das könnte da ja noch mit rein und das und das..." Und dann sind da so viele Infos drinne, das die Leser erschlagen werden... *grummel*

Zum Teil:
Oh man... ist Lancelot also zu Alamar geworden... zum Glück ist er immer noch auf der guten Seite und hilft Dominik, die Hexen aufzuhalten. Hoffentlich kommen die beiden noch rechtzeitig.

by: Sonna
 
so...hab den Teil jetzt auch gelesen.

Und ich kann Son-Sonna nur zustimmen, da ich leider etwas Schreibfaul bin...^^

Hoffen wir mal, dass Lancelot und Dominic gerade noch rechtzeitig erscheinen werden, bevor die Kraft des Beliars freigesetzt wird...

desibambie
 
@Sonna
Aber die Infos waren doch noch in einem überschaubaren Rahmen oder nicht? ^^""""

@desibambie
Immer diese schreibfaulen Leute :dodgy: ^^


So und wieder ein neues Kapitel, bei dem man erkennt das ich eindeutig zu oft Die unendliche Geschichte gesehen habe, viel Spaß :




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„Wir sind an unserem Ziel“, flüsterte Samanosuke ehrfürchtig und drehte sich zu seinen Schwestern um. „Los, lasst uns dieses Schwert herausziehen und die dunkle Macht heraufbeschwören.“ Die drei Hexen nickten und folgten ihm langsam. Es war eiskalt und ihre Zehen wurden langsam blau, sie mussten sich beeilen, sonst könnte diese Reise ihre Letzte gewesen sein. Maki blickte in alle Richtungen und plötzlich rief sie : „Bleibt stehen.“ Alle blieben auf der Stelle stehen und sahen sie verwundert an. „Seht doch mal dort“, flüsterte sie und zeigte mit ihrem Finger auf etwas das im Nebel einige Meter neben Ganondorf stand. „Was ist das?“, fragte Sayumi verwundert. „Das könnte das Orakel sein“, entgegnete Samanosuke. „Was für ein Orakel?“, fragte Hitomi mit leicht gereizter Stimme. Es kotzte sie an das Samanosuke wieder etwas nicht erwähnt hatte.

„Dieses Orakel ist sehr gefährlich, wer durch es hindurchgehen will, wird sterben. Es wurde vor vielen Jahrtausenden errichtet und in ihm wurden böse Geister eingeschlossen, welche seitdem über das „Soul Calibur“ wachen.“ „Und so was sagst du uns jetzt erst?“, knurrte Maki empört. „Na entschuldigt mal, ich hielt es nur für ein Mädchen, aber scheinbar gibt es dieses Orakel doch..“ „Was sind das für böse Geister, die in dem Orakel eingeschlossen wurden?“, fragte Sayumi nervös. „Uralte und böse Wesen, ihre Namen waren Cyrus und Cerberus. Man sagt, dass sie damals Halbgötter waren und sich dem Bösen verschrieben hatten, wofür man sie schließlich in die Statuen des Orakels zum Schutze des Schwertes verbannte.“ Sie gingen weiter und langsam verzog sich der Schleier und beide Statuen waren zu sehen. Sie sahen wie stumme Engel aus, auf allen vieren standen sie auf den Podesten, ihre Lippen waren kalt, die Augen geschlossen und ihre Miene ausdruckslos. Auf dem Rücken befanden sich 2 riesige Flügel und die Statuen leuchteten in einer blauen Farbe. Sie wirkten unheimlich, wie sie einzeln rechts und links neben Ganondorf standen.

Sie traten alle an die Statuen heran und erblickten wenige Meter vor sich Ganondorf und das „Soul Calibur“. Samanosuke trat einen Schritt vor und rief : „Großes Orakel, weit von Holundia kommen wir her, bitte gestatte uns den bösen Geist aus diesem Schwert zu befreien.“ „Das kann ich nicht erlauben“, erwiderte eine gespenstische Frauenstimme und alle fünf bekamen eine Gänsehaut. Samanosuke drehte sich zu seinen Schwestern um und zuckte mit den Achseln. „Und was machen wir jetzt?“, fragte Sayumi. „Irgendeinen Plan entwickeln“, antwortete Samanosuke darauf. Sie bemerkten nicht, dass sie beobachtet wurden. Am Himmel schwebten 2 Gestalten, die eine war dieselbe, die zuvor Dominik und Lancelot beobachtet hatte und die andere sah wie eine Mischung aus Mensch und Vogel aus. „Feiglinge! Albetruss, flieg du durch das Orakel und hol das Schwert, Beliars Macht darf nicht länger versiegelt bleiben.“

Albetruss nickte und fauchte : „Jawohl, mein Gebieter. Ich werde das Schwert herausziehen und die Macht des dunklen Herrschers wieder entfesseln.“ Mit diesen Worten flog das vogelähnliche Ungetüm los und näherte sich mit blitzartiger Geschwindigkeit den beiden Statuen. Hitomi spürte die veränderte Luft hinter sich, drehte sich um und erblickte am Himmel das fliegende Ungeheuer. „Seht mal“, rief sie und alle sahen zu dem Monstrum rauf. Albetruss kam dem Orakel immer näher und langsam kam ein gelbes Licht aus den Augenhöhlen der Statuen, sie schienen ihre Augen zu öffnen. „Ich schaffe es“, fauchte er und flog durch die beiden Statuen hindurch. Genau in diesem Moment schossen aus den Augen beider Statuen gelbe Blitze, trafen Albetruss und er viel verbrannt zu Boden.
Die drei Hexen fingen an zu schreien und riefen : „Habt ihr das gesehen? Oh mein Gott, was ist das für ein Teufelsding?“

Die Gestalt am Himmel ballte seine Faust und knurrte : „Verdammt, er hat es nicht geschafft. Ich verziehe mich besser, ehe mich noch Jemand hier entdeckt.“ Mit diesen Worten verzog sich das Monstrum wieder in die Wolken. Derweil konnte Lancelot kaum noch etwas sehen, weil der anhaltende Schneesturm ihm langsam die Sicht raubte. „Kannst du etwas sehen Dominik?“ Dominik lehnte sich etwas über Lancelots Handfläche und blickte geradeaus. „Ja, ich sehe noch sehr gut von der Höhe hier. Lauf weiter geradeaus, da vorne scheint ne glatte Eisfläche zu sein. Der riesige Lancelot nickte und trat mit seinem Fuß auf die gerade Eisfläche.

Plötzlich vernahmen Samanosuke ein lautes „Bumm“-Geräusch und die Erde begann etwas zu beben. „Was ist das?“ „Keine Ahnung, aber es kommt von dahinten und scheint auf uns zuzukommen. Wir müssen uns beeilen.“ Hitomi trat einen Schritt vor, grinste ihre Schwestern an und sagte : „Ich werde versuchen durch das Orakel zu kommen.“ Sayumi und Maki sahen sie fassungslos an und riefen : „Hast du sie nicht alle?“ Hitomi lächelte, klatschte in die Hände und kicherte : „Na, jetzt schaut doch nicht so, wenn das mit der Fusion nicht klappt, gibt es für mich eh keinen wirklichen Lebensgrund mehr. Also von daher kann ich es doch ruhig versuchen.“ „Hitomi...“, flüsterte Maki völlig entgeistert. Hitomi umarmte sie und flüsterte : „Macht euch keine Sorgen um mich, ich werde schon heil zurückkehren. Ich habe schon alles Mögliche überlebt, dann werde ich doch wohl auch mit so einem Orakel fertig werden und mich nicht töten lassen.“ Mit diesen Worten löste sie die Umarmung und ging auf das unheimliche Orakel zu.

Sie ging ganz langsam und vorsichtig, sie spürte wie er Herz vor Angst raste. Sie näherte sich langsam den verkohlten Albetruss, seine Flügel waren total zerstört und das Fleisch hing regelrecht von den Knochen. Plötzlich kam ein starker Windstoß und drehte das auf den Bauch liegende Geschöpf um, so das sein Gesicht zu sehen war. Der Schnabel war komplett weg, die Augen ausgebrannt und das ganze Fleisch hing heraus. Hitomi hielt sich die Hand vor den Mund und begann zu würgen. Sie hatte durch ihre eigenen Greueltaten zwar schon vieles gesehen, aber so etwas widerliches noch nie. „Wenn dir dein Leben lieb ist, gehe nicht weiter“, sagten zwei unheimliche Frauenstimmen gleichzeitig. Hitomi bekam ganz zittrige Füße und erwiderte : „Ich muss aber, es geht um die Zukunft Holundias.“

„Was soll aus Holundia werden wenn Alamars Kraft erwacht ist?“, fragte das Orakel und Hitomi wünschte sich in ihrem Innern, dass diese unheimlichen Stimmen aufhören würden mit ihr zu reden. Sie jagten ihr Angst ein. „Weiß ich doch nicht, sagt ihr es mir doch, allwissendes Orakel.“ „Wir wissen es nicht“, erwiderte die unheimliche Stimme und Hitomi machte sich innerlich bereit, um so schnell wie möglich durch das Orakel zu fliegen. Plötzlich hörte sie ein Zischen und sah zu den grausigen und kalten Gesichtern des Orakels auf. Die starren Gesichter bewegten sich, die Augen öffneten sich langsam und das gelbe Licht erschien. „Renn Hitomi, renne“, rief Samanosuke und wurde plötzlich durch ein leichtes Beben zu Boden geworfen. „Was ist das?“, fauchte er, drehte sich um und sah die Silthoutte eines Giganten.

Hitomi hielt den Atem an und begann am ganzen Körper zu zittern. Die Augen des Orakels öffneten sich immer weiter und die unheimlichen Stimmen riefen wieder : „Einen Schritt noch und du wirst Enden wie alle anderen. Verlass diesen Ort wieder, dann wirst du vielleicht eine Antwort auf all deine Fragen finden.“ „Was für Fragen?“, fragte Hitomi verwundert. „Jene sich dein Herz stellt“, erwiderten die unheimlichen Stimmen und jagten Hitomi wieder eine Gänsehaut ein. „Was verstehst du schon von meinem Herzen...“ „Wir verstehen und wissen vieles.“ „Es geht euch nichts an“, schrie sie und rannte los. Just in diesem Moment schossen aus beiden Augen die gelben Strahlen und flogen auf Hitomi blitzschnell zu. Als sie die Blitze sah, wusste sie, dass sie es nicht mehr schaffen würde und kniff ihre Augen zu.

Just in diesem Moment trat durch den Himmel eine riesige Hand und hielt sich schützend vor Hitomi. Die beiden Blitze trafen die Hand und das Fleisch tropfte von dieser Hand. Hitomi hörte einen schmerzerfüllten Schrei, öffnete ihre Augen und erblickte die Hand über sich. Kurz darauf erblickte sie den silbernen Riesen der über ihr stand und in dessen anderer Hand entdeckte sie Dominik. „Was zum?“, fragte sich Hitomi, rannte durch die Hand hindurch und auf die andere Seite zum Schwert. Lancelot hob seine verletzte Hand auf und betrachtete sie, danach ließ er einen wütendenden Schrei aus und schlug mit der Faust eines der beiden Orakel, wobei dieses völlig zerstört wurde.
Er ballte auch noch die Faust, um das andere Orakel zu zerstören. „Wenn du das tust, ist es das Ende für Holundia“, warnte die unheimliche Stimme. Lancelot überlegte kurz und zerstörte die Statue darauf, ehe diese noch einen Blitz abfeuern konnte. Danach drehte er sich zu Hitomi um, welche bereits zu Ganondorf gerannt war und versuchte das Schwert herauszuziehen.
„Tu es nicht“, rief er und Hitomi sah ihn verwundert an. „Wer oder was bist du?“ „Ich bin es“, erwiderte er und setzte Dominik auf den Boden. Danach schrumpfte der silberne Riese wieder auf Menschengröße und nahm wieder die Gestalt von Lancelot an. „Erkennst du mich jetzt wieder?“
“Lancelot...“, flüsterte Hitomi und sah ihn entgeistert an. „Bitte, lass das Schwert stecken, du wirst nur Unheil über diese Welt bringen.“ „Ach ja? Weißt du wie egal mir diese Welt ist? Du hast Unheil über mein Herz gebracht und dafür sollen jetzt alle büßen.“ Lancelot sah sie flehend an und rief : „Tu es bitte ni...“, just in diesem Moment traf ihn ein lila Blitz und er ging zu Boden. „Haha, Volltreffer“, sagte Samanosuke erfreut, sah darauf seine beiden anderen Schwestern an und fuhr fort : „Los, jetzt hälft ihr gefälligst, während ich die Jungs mit Blitzen aufhalte.“ Maki und Sayumi nickten und flogen zu Hitomi rüber. Zusammen umklammerten alle drei das „Soul Calibur“ und ihre gemeinsame Energie durchzuckte das mächtige Schwert und erweckte langsam dessen uralte Kraft.

Dominik half Lancelot auf und plötzlich erschien Samanosuke vor den Beiden und er lachte : „Na wo wollt ihr denn hin? Hier ist Feierabend für euch, ich mache euch jetzt endgültig fertig.“ Dominik zückte sein Schwert und der verletzte Lancelot ebenfalls. „Nun denn, lasset uns mit dem Spiel beginnen“, lachte Samanosuke, verlängerte seine Krallen und stürmte auf die beiden zu. Die Klingen prallten auf die Krallen und prallten ab. Es kam zu einem schrecklichen Kampf, bei welchem die ganze Erde zu beben begann. Derweil hielten die 3 Schwestern weiterhin das Schwert fest umklammert und flüsterten : „Alamar, gib uns deine unvorstellbare Macht.“ Plötzlich rührte sich das Schwert etwas und auf der Klinge erschien ein rotes Auge und sah die Hexen an.

Sie erschraken und voller schreck, zogen sie das Schwert auf Anhieb heraus. Die Macht des Schwertes zuckte durch ihre Körper und sie schrieen vor Schmerzen. Lancelot erblickte die Schwestern, rannte auf sie zu und rief : „HITOMI!“ Ehe er sie erreichen konnte, zog Samanosuke ihm die Beine weg und fauchte : „Wir sind noch nicht fertig.“ Die Schwestern wurden von einem grellen Licht erfüllt und neben diesem Licht erschien der Geist von Königin Metallia und flog ebenfalls in dieses Licht hinein, wobei es zu einer riesigen Explosion kam, welche die drei kämpfenden und Sadako zu Boden riss.

Lancelot blickte zum Licht auf und dieses verschwand langsam und enthüllte eine Gestalt. Es war eine Frau, die wohl schönste Frau, die er je gesehen hatte. Sie hatte wunderschöne mandelförmige Augen (wie Japanerinnen halt), schwarzes, langes Haar, einen schlanken Körper, weiße und gerade Zähne und sie war gekleidet wie eine griechische Göttin, in einem weißen Toga. Um den Kopf trug sie einen Kranz, welcher voller Früchte und Schmuck war. Sie lächelte Lancelot an und ihr Lächeln war gespenstisch. Samanosuke stand auf, verbeugte sich und rief : „Königin Metallia, ihr seid wieder erwacht....“
Aus den drei Schwestern war Königin Metallia geworden, welches Geheimnis umgab die 3 Mütter wirklich?




Toga nannte man doch die Gewänder der Griechen oder irre ich mich da jetzt? ^^""
 
Hi ^^

Jep, die Infos gingen noch. Aber mehr hätten es auf einmal nicht sein dürfen...

Zum Teil: Oh man... das riecht förmlich nach Ärger...
Das die Hexen das Schwert herausgezogen haben, ist gar nicht gut... ne ne...
und das aus ihr Königin Metallia geworden ist, noch weniger. Jetzt bleibt eigentlich nur noch die Frage, die du schon gestellt hat: "Welches Geheimnis umgab die 3 Mütter wirklich?"
Bin mal gespannt, was nun noch kommt.
Und was Dominik und Lancelot wohl gegen Metallia ausrichten können? Sie können sie ja nicht von Sosoria weglassen, das wäre ne Katastrophe für Holunida.

by: Sonna

P.S.: Jep, die nennt man Toga. ^^

@desibambie: Kann es sein, das wir beide uns in einigen Treads mit der "Schreibfaul-Krankehit" abwechseln?? ^^
 
so. Hab den Teil jetzt auch gelesen.

Er war wirklich spannend. Was das jetzt für Holundia bedeuten wird?
Aber ich ahne nichst gutes.... oh weia....

Hoffentlich können Dominik und Lancelot sie aufhalten, bevor Chaos und Finsternis die Welt beherrscht....

Aber auf jeden Fall bleib es spannend ^^

Freu mich schon auf den nächsten Teil....

desibambie

@ Son-Sonna. Ich hab auch langsam das Gefühl, dass wir und abwechseln. Aber solang wir das nicht gleichzeitig haben, finde ich das gar nicht so schlimm. Im Gegenteil. Ich finde das sogar sehr vorteilhaft ^^
 
So und jetzt ne kleine Abschweifung zu nem anderen Charakter, damit der Kampf mit Metallia noch nicht so schnell kommt :evil:




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Tryton lag in seinem Bett und starrte an die Decke. „Wo ist mein Sohn nur hingegangen? Ich mache mir große Sorgen um mein geliebtes Kind“, dachte er sich. Er liebte seinen Sohn über alles und immer wenn Dominik um etwas bat, bekam er es auch. Er hatte wirklich die besten Eltern die man haben konnte. Tryton der liebende Vater und große Kumpel und Mari die beste Mutter und Freundin die man haben konnte. Solche Eltern hätte wohl jeder gerne, doch trotz allem zeigte Dominik sich nie besonders dankbar. Zwar störte es seine Eltern nie sonderlich, aber diese fürs Kind Selbstverständlichkeiten waren keine Selbstverständlichkeiten. Eines Tages würde der Tag kommen, an dem Dominik begreifen wird, was er an seinen Eltern hat, da war sich Tryton ganz sicher.

Er drehte seinen Kopf zur Seite und starrte auf die Flagge, welcher an der Wand befestigt war. Sie war schneeweiß und in ihrer Mitte war ein roter Kreis. Es war die Flagge eines Landes in Asien, jenes Land in welchem er seine wundervolle Frau kennen gelernt hatte. Als er an diese Zeit und dieses Land zurück dachte, wurde es ihm ganz warm ums Herz. „Oh ja Dominik, eines Tages werde ich dir das Land zeigen an dem du geboren wurdest. Du wirst dieses Land lieben, ich freue mich schon riesig es dir mal zu zeigen“, flüsterte er und bekam ein breites Grinsen auf dem Gesicht. Er drehte seinen Kopf etwas weiter östlich und rief : „Hey Schatz, wie lange willst du eigentlich noch im Bad bleiben?“ Er blickte auf seine Uhr und bekam fast einen Schock. „Du bist jetzt schon seit einer Stunde da drinnen, was machst du nur solange?“ „Ich komme ja gleich“, antwortete eine Stimme.

Mari war eine absolute Traumfrau. Sie hatte wunderschöne mandelförmige, braune Augen, schulterlanges Haar welches sie sich hellbraun gefärbt hatte, wunderschöne Lippen, ein Gesicht wie ein Traum, obwohl sie schon etwas über 40 war, sah sie aus wie Mitte 20 und sie hatte einen wundervollen, schlanken Körper. Das einzigste was man an ihr aussetzen könnte, war ihre Größe. Sie war gerade mal 1,50 m groß. Für die Menschen in Holundia war das winzig, in Maris Heimatland war das allerdings nichts ungewöhnliches. Sie starrte in den Spiegel und dieser gab ihr wunderschönes Gesicht preis, welches von Tränen durchzogen war. Mari weinte und trug nur noch BH und Slip. In der rechten Hand hielt sie eine Bürste und schrubbte sich so stark wie möglich den Rücken. Dabei kullerten immer mehr Tränen über ihr Gesicht. „Geh doch bitte weg“, schluchzte sie und schrubbte immer schneller und härter.
Sie drehte sich um, so das sie im Spiegel ihren Rücken sehen konnte. Auf ihren Rücken schimmerte ein weißes Heuschreckensymbol und Mari begann wieder zu weinen. „Geh doch bitte weg“, schluchzte sie und begann weiter zu schrubben. Sie schrubbte sich schon die ganze Haut kaputt und der Rücken fing sogar schon leicht an zu bluten, wodurch Mari vor Schmerzen aufhören musste und wieder in den Spiegel starrte. „Was soll ich nur tun?“, klagte sie und schien im Spiegel eine Antwort zu suchen.

„Wie wäre es damit, dass du dein Schicksal akzeptierst?“, erwiderte eine Stimme und Mari blickte sich erschrocken um. Plötzlich veränderte sich ihr Spiegelbild und auf dem Spiegel erschien eine teuflische Fratze. Sie schrak zusammen, setzte sich auf den Klodeckel und hielt ihre Hand schützend vor ihr Gesicht. „Geh weg!“ „Warum sollte ich Mari? Du musst endlich dein Schicksal annehmen. Du weißt wer heute wieder erwacht ist.“ Mari nickte und flüsterte : „Der große Herrscher Beliar, mein Urahn.“ Die Gestalt im Spiegel nickte und erwiderte : „Ganz recht und du bist einer seiner Sprösslinge. Es ist deine Pflicht seinen Ruf zu folgen wenn er es verlangt.“ „Ich will aber nicht, ich liebe dieses einfache Leben hier.“ Die Gestalt fing an zu lachen und erwiderte : „Du wirst doch jetzt nicht etwa deinen Stammbaum verraten oder?“

Mari ballte ihre Faust und gab keine Antwort. „Meine liebe Mari, dass ein Sprössling Beliars jemals so etwas wie Liebe empfinden könnte hätte ich nie gedacht. Sobald der Herrscher wieder erwacht ist und er sieht das du aus Liebe zu den Menschen seinem Willen untersagst, wird er dich töten und dann wird es ihm auch scheiß egal sein ob in deinem Körper dasselbe Blut wie in seinem schlummert.“ Mari nickte und erwiderte lächelnd : „Lieber sterbe ich und habe ein glückliches Leben gehabt, statt als Racheengel alles Leben auszulöschen.“ Die Gestalt verschränkte die Arme und verfinsterte ihren Blick. „Ich verstehe dich beim besten Willen nicht Mari. Damals gab es für dich nichts größeres als die Menschen zu töten und jetzt willst du sie schützen?“

„Damals waren auch noch andere Zeiten, da lebte Lord Hanabusa auch noch, welcher mein Herz in seiner Gewalt hatte.“ „Das ist eine schlechte Ausrede, denn obwohl er dein Herz hatte, empfandest du für diesen mickrigen Menschen Tryton direkt Gefühle und hörtest auf damit böses zu tun. Enttäusche mich nicht noch mehr.“ „Tut mir leid, Meister Satan. Aber ich will nicht mein Schicksal erfüllen. Mag sein das andere Sprösslinge wie Ganon, Mondain und wie sie alle hießen, diesem Ruf gefolgt sind. Ich werde es zumindest nicht tun, egal was da kommen möge.“ „Große Worte für so eine kleine Frau wie dich. Du hast doch einen Sohn, nicht wahr?“ Bei diesen Worten horchte Mari auf und blickte erschrocken zum Spiegel. „Was wollt ihr damit andeuten?“

„Ganz einfach, in seinem Körper fließt dein Blut, dass Blut Beliars. Wenn du nicht dem Ruf folgen willst, werde ich halt deinen Sohn ausbilden und ich bin mir sicher das er diesen Ruf folgen wird. Meinst du nicht auch?“ Maris Hände begannen zu zittern und sie schluchzte : „Lasst bitte meinen Sohn aus dem Spiel. Er ist ein ganz gewöhnlicher Mensch, er hat mit alledem nichts zu tun.“ Satan lachte wieder und fragte : „Wenn er ein ganz gewöhnlicher Mensch ist, wieso hast du dann solche Angst das ich mit ihm in Kontakt trete? Scheinbar ist er doch nicht so sehr purer Mensch wie du mir weiß machen willst nicht wahr? Ich verrate dir etwas, auch ohne meine Hilfe wird er zur dunklen Seite finden.“

Mari sah Satan entgeistert an und fragte : „Was sagt ihr da?“ „Ja, es ist wahr. Scheinbar ist sein bester Freund Lancelot die Wiedergeburt von Beliar und sobald dieser mit Beliars alter Kraft in Kontakt kommt, wird die Wiedergeburt vollkommen sein und wenn dein Sohn ständig in der Nähe des dunklen Herrschers ist, kann er nur bösartig werden.“ Wie in Trance torkelte Mari auf den Spiegel zu und stützte sich am Waschbecken ab. „Bitte, ich flehe euch an. Verhindert, dass mein Sohn böse wird. Ich flehe euch an, ich bin auch bereit alles zu tun, wonach ihr verlangt.“ „Wirklich alles?“, fragte Satan und grinste zufrieden. Mari nickte und erwiderte : „Wirklich alles.“
„Dann möchte ich für den Anfang, dass du nach Termina reißt und den Sohn von Beliar wieder der Freiheit entlässt.“ Mari sah ihn geschockt an und flüsterte : „Ich soll Vaati wieder aus der Kiste des Premutos befreien? Warum das denn?“ Satan lachte : „Ganz einfach, in ihm schlummern große Kräfte und er ist ebenso wie du ein Sprössling von Beliar. Zusammen mit 2 Sprösslingen an seiner Seite, wird Beliar ohne Zweifel gegen die Menschen gewinnen und die ganze Welt unterjochen. Schließlich hatte ich ihn damals nur zu diesem Zweck ausgebildet.“ Mari nickte : „Ich verstehe. Ich werde dann also nach Termina gehen und Vaati wieder befreien und was soll ich sonst noch tun?“ „Warten, solange bis Beliar nach deinen Diensten verlangt. Wie du vielleicht gesehen hast, rührt sich im Osten wieder das Böse. Hinter den Todesberg wird gerade wieder Beliars Festung neu errichtet und auch im ausgestorbenen Xeen erwacht langsam wieder das Böse. Und jetzt wo Sosaria auf ewig im Eis begraben ist, ist der Kontinent Holundia ganz alleine auf sich gestellt, im Kampf gegen die Monster aus dem Osten und Xeen.“
„Und was ist mit meinem Heimatland?“ „Dein Heimatland hat mit alledem nichts zu tun, deine Leute haben Beliar immer treu gedient und im Frieden gelebt. Aufgrund ihrer Treue sollen sie diesen Frieden ruhig behalten. So und jetzt geh, es wird Zeit für dich dein Schicksal zu erfüllen und mich und deinem Ur-Vorfahren nicht zu enttäuschen. Geh Mari und mache den ersten Schritt für den Krieg gegen die Menschheit.“

„Jawohl mein Gebieter“, sagte sie, verbeugte sich und zog sich ein weißes T-Shirt über. Danach ging sie aus dem Bad und Satans Fratze verschwand aus dem Spiegel. „Da bin ich“, sagte Mari und lächelte ihren schon seit Ewigkeiten wartenden Ehemann an.
Tryton sah wieder auf die Uhr und murrte : „Du hast dir aber wirklich Zeit gelassen Liebling, ich dachte schon du wärest im Bad eingeschlafen.“ Sie grinste ihn an und legte sich neben ihn in das Bett und streichelte über seine Wange : „Sei mir nicht böse Schatz, ja? Du kannst dir ja gar nicht vorstellen wie sehr ich dich liebe.“ Sie umarmte ihn ganz feste und Tryton legte auch seine Arme um sie. „Hast du irgendwas Schatz? Du wirkst so seltsam.“ Mari schüttelte den Kopf und legte ihren Kopf auf seine Schulter. So das die Tränen, welche aus ihren Augen liefen, nicht seinen Körper sondern nur das Bett trafen und er so nichts von ihrem Schmerz spüren konnte.
Sie war dabei alles zu zerstören, wofür sie mit ihren Mann gekämpft hatte. Das war ein sehr harter Schlag für sie und sie wusste nicht wie sie damit umgehen sollte, im Moment konnte sie deswegen nur weinen. Warum konnte sie nicht als Mensch auf die Welt kommen? Warum ausgerechnet als Halbgöttin? Sie war verwirrt und wusste das sie am nächsten Tag auf nach Termina aufbrechen musste, um den finsteren Winddämon Vaati zu befreien, welcher so etwas wie ein Seelenverwandter für sie war, da in seinen Adern dasselbe bösartige Blut floss.

„Ich liebe dich, Tryton.“

Tryton wanderte mit seinen Händen unter ihr T-Shirt und plötzlich fühlte er etwas feuchtes und zog seine Hände zurück. Beim Anblick seiner Hände erstarrte er beinahe, denn sie waren voller Blut. „Oh mein Gott, Liebling du blutest ja“, kreischte er und drückte seine Frau besorgt von sich weg. Er versuchte ihr T-Shirt hochzuheben um ihre Wunde zu sehen, doch Mari weigerte sich verbissen und kratzte ihn in den Arm, worauf sein Arm anfing zu bluten. Er schrie schmerzerfüllt auf und Mari sah ihn geschockt an. „E...Es... Es tut mir leid. Ich.....“ Tryton sah sie verwirrt an und fragte : „Was ist mit dir?“

Mari senkte ihren Blick zur Seite und erwiderte : „Es ist nichts, meine Wunde ist auch nicht schlimm. Lass uns einfach schlafen und kuscheln, ja?“ Tryton wickelte um seinen blutenden Arm einen Verband und nickte : „Ich weiß zwar nicht was du hast, aber wenn dem dein Wunsch ist und es dir danach wieder besser geht, will ich ihn dir erfüllen.“ „Ich danke dir“, erwiderte sie und strahlte im Gesicht. Tryton schaltete das Licht aus und Mari legte sich neben ihn in das Bett und beide küssten sich wieder ganz zärtlich. Während des Küssens blickte Mari mit ihren Augen zum Fenster und erschrak. Ein Blitz zuckte durch den Himmel und enthüllte Satan, welcher vor dem Fenster in der Luft schwebte. Tryton löste seine Lippen von ihren und fragte : „Was hast du?“

Er sah das sie zum Fenster guckte und er guckte ebenfalls zum Fenster, dort erblickte er finstere Wolken, welche aus dem Westen kamen und zwar genau von dort, wo Sosaria lag. „Was haben diese schwarze Wolken nur zu bedeuten? Man könnte meinen irgendetwas regt sich im vereisten Kontinent Sosaria.“ Mari nickte darauf nur stillschweigend, denn sie wusste WAS sich da in Sosaria regte und es machte ihr Angst. So große Angst, dass ihre Hände wie wild zitterten. Das Ende dieser Welt stand bevor. Bald würde es Krieg geben und Holundia würde dieser Armee des Bösen nicht gewachsen sein.
 
Tja, jetzt wissen wir, wer Dominiks Mutter ist, woher sie wirklich kommt und wem sie dient….


Dominik und Lancelot gehören also zusammen….wie spannend…

Freu mich schon auf´s nächste Kapitel

desibambie
 
Hi ^^

Oh man... das ist ja...
Dominik und seine Mutter gehören also auch zu Beliars Leuten - also zu Lancelot ^^
Und da Vaati wieder auftaucht... *Kopf schüttel* Muss das sein?? T__T
Wenn Tryton das erfährt... ich will gar nicht wissen, was dann passiert...

Also hoffen wir mal, das Lancelot der bösen Kraft widerstehen kann, Dominik hin dabei hilft und nicht selber auf die böse Seite gerät und Mari nicht dazu kommt Vaati zu befreien. ...
... und natürlich, das Satans Pläne vereitelt werden...
Das wärs auch schon. ^^ Ist ja nicht viel, was unsere Helden da zu leisten haben XD

by: Sonna
 
GOMEN NE

Mich hat leider wieder die harte Realität eingeholt. Sprich : Alle 3 Schulen haben wieder angefangen und ich habe auch wieder einen neuen Arbeitsplatz an dem ich wieder neues lernen muss. Also insgesamt muss ich jetzt tagtäglich für 4 verschiedene Dinge lernen und arbeite nebenbei auch noch als Übersetzer für meine eigene Fansubbing-Group. Da habe ich leider kaum Zeit zum Holundia schreiben :/ Ich hoffe das ich im Oktober wieder ein ganz klein bissel ruhe kriege, damit ich wieder weiter schreiben kann. Bis dahin habt bitte etwas nachsicht mit mir, es sit halt echt nicht leicht auf sovielen hochzeiten gleichzeitig zu tanzen
 
Hi Pazuzu ^^

Macht doch nichts. Wenn du so viel Stress hast, kann ich das verstehen. Und außerdem... du hattest doch sowieso vor, die eine Legende zu überarbeiten, oder?
Mach erst mal in Ruhe deine Sachen und umso mehr Ruhe du dann zum schreiben hast, umso besser wird dann die Story, die ich und desibambie (und vielleicht auch noch einige andere ^^) zu lesen bekommen.

by: Sonna
 
ich kann mich Son-Sonna nur anschließen. mach erstmal eine Sache um so schöner ist es dann, wenn ein richtig schöner Teil kommt....
Ich freu mich auf jeden Fall darauf...egal wie lange das noch hin is...

desibambie
 
So nach langer Pause geht es heute endlich weiter. Habe lange über das Finale dieses Story-Arcs nachgedacht und präsentiere euch jetzt nach langem warten endlich das Finale dieses Arcs und ich hoffe das es euch gefallen wird. Nun los :



- 15 -




„Königin Metallia?“, flüsterte Dominik und war sichtlich verwirrt. Lancelot standen die Tränen in den Augen und er rief : „HITOMI.“ Metallia sah ihn lächelnd an und erwiderte : „Die, die du Hitomi nennst gibt es nicht mehr. Sie war nur ein Abfallprodukt meiner selbst und hat jetzt endlich ihren Soll erfüllt.“ „Soll erfüllt?“, flüsterte Lancelot und ging auf die Knie. „Aber... was soll das alles denn bedeuten?“, schluchzte er und vergrub seine Hände im Schnee. Metallia ging langsam auf Lancelot zu und beugte sich zu ihm herunter. Sie umklammerte mit ihrer rechten Hand sein Kinn und blickte ihn finster an. „Was das bedeutet willst du wissen? Willst du es wirklich wissen?“ „Sag es ihm bitte nicht“, schrie Dominik dazwischen und versuchte Metallia aufzuhalten, jedoch versperrte ihm plötzlich Samanosuke den Weg. „Na, na, na, du willst doch der Königin des dunklen Königreiches nicht diesen Spaß verderben?“ „Du mieses Schwein, jetzt mache ich dich endgültig kalt“, fauchte Dominik und zückte sein Schwert. Samanosuke begann zu lachen und entgegnete : „Du halbe Portion? Das ich nicht lache, ich werde dich in der Luft zerreißen.“

Lancelot fing noch mehr an zu weinen und Metallia versuchte ihn zu beruhigen : „Och, nicht doch. Noch nicht weinen, die schlimme Nachricht erwartet dich doch erst noch mein Kleiner.“ Sie öffnete ihre Handfläche und hielt diese unter Lancelots Augen. „Sieh genau hin!“ Lancelot blickte auf ihre Handfläche und diese begann sich zu verändern und er erblickte Hitomi. „Hitomi“, rief er und streckte seine Hand nach ihr aus. Metallia zog ihre Hand zurück und begann teuflisch zu lachen. „Du kannst sie nicht mehr erreichen, sie ist nämlich TOT.“ „Tot?“, flüsterte Lancelot und begann am ganzen Körper zu zittern. Metallia blickte ihm tief in die Augen und sah ihn mit einem freundlichen Grinsen an. „Ja, es ist wahr. Als sich die Hexen vereinten, starb jede einzige von ihnen, auch Hitomi ist jetzt tot und soll ich dir noch etwas sagen? Es ist alles deine Schuld.“ „Meine Schuld?“, erwiderte Lancelot und verstand die Welt nicht mehr. Metallia kicherte wie ein kleines Kind und schlang ihre Arme um seinen Hals. „Sie hat dich geliebt und wollte wegen dir leben wie ein Mensch. Doch du konntest dich nicht mit einer einzigen Frau zufrieden geben und musstest unbedingt noch mit einer anderen rummachen. Dank dir war ihr Leben ihr selbst egal und sie wählte den Tod. Du bist Schuld das sie jetzt Tod ist. Nur du ganz alleine hast Schuld.“ Lancelot hielt sich die Ohren zu und begann schrecklich zu weinen. „Hör auf damit“, schluchzte er immer wieder. Metallia fasste sich mit ihrem Zeigefinger an ihre Stirn und sprach im Gedanken : „Du hast Schuld an ihrem Tod Lancelot, nur du alleine.“ Diese Worte konnte Lancelot auch in seinem Kopf hören und er begann wie wild gegen seinen Kopf zu schlagen.

Dominik schlug immer und immer wieder auf Samanosuke ein, doch dieser wusste immer wieder, mit seinen Krallen die Angriffe abzublocken. „Was ist los Menschenjunge? Geht dir etwa langsam die Luft aus? Ihr Menschen habt doch echt nichts drauf, Schwächlinge seid ihr.“ Dominik keuchte und sein Blick wanderte über Samanosukes Schulter, so dass er den am boden liegenden Lancelot sehen konnte. Metallia kniete neben diesem im Schnee und legte ihre Hände langsam auf seinen Bauch. „Rühr ihn nicht an, du verdammte Hexe“, schrie Dominik und stürmte auf sie los. Samanosuke sprang dazwischen und lachte : „Wann kapierst du es endlich, dass du zuerst an mir vorbei musst?“ Dominik ballte seine Faust und knurrte : „Ich habe langsam die Schnauze voll von dir.“ „Dann sind wir uns ja endlich mal in einer Sache einig“, fauchte Samanosuke und stürmte wieder auf Dominik los. Die Beiden kämpften verbissen und die ganze Erde begann zu beben. „Geh mir aus dem Weg“, schrie Dominik und schlug wie verrückt mit seinem Schwert um sich. Samanosuke wich dem Schwert geschickt aus und begann zu lachen. „Soviel Wut, soviel Zorn und trotzdem triffst du mich nicht ein einziges Mal. Ich lache mich echt halb Tod.“ Dominiks Zorn wuchs immer weiter und er schlug immer heftiger mit dem Schwert und versuchte seinen Gegenüber zu treffen. Samanosuke gähnte und murmelte : „Wird Zeit dieses Schauspiel zu beenden.“ Er holte mit seiner Hand aus und schlug seine Faust in Dominiks Gesicht. Dieser flog schreiend einige Meter nach hinten und begann fürchterlich zu schreien. Samanosuke leckte sich die Hände und ging langsam auf Dominik zu.

Metallia streichelte Lancelot über die Brust und kicherte. „Es muss schon schlimm sein, Schuld an dem Tod des Menschen zu haben, den man so sehr geliebt hat.“ Lancelot weinte fürchterlich und zitterte wie verrückt am ganzen Körper. Metallia beugte sich zu seinem Ohr und flüsterte : „Soll ich dich von deinem Leiden erlösen? Wenn du erst mal tot bist, kannst du mit Hitomi wieder vereint sein. Das möchtest du doch sicher oder nicht?“ Sie blickte ihn ernsthaft an und wartete seine Antwort ab. Lancelot nickte wie verrückt, er wollte jetzt nur noch bei seiner geliebten Hitomi sein. Metallias ernste Miene verschwand und verwandelte sich in ein zufriedenes Lächeln. „Nun gut, dann erfülle ich dir deinen Wunsch.“ Sie hob ihren rechten Zeigefinger etwas an und an diesem wurde ihr Fingernagel sehr lang und spitz. Sie visierte seinen Hals an und holte mit ihren Arm aus. „Gleich ist es aus mit dir.“

Dominik bäumte sich etwas auf und erblickte Metallia, wie sie zum Todesstoß ansetzte. „Das muss ich verhindern“, dachte sich Dominik und versuchte irgendwie dazwischen zu gehen. Plötzlich bekam er einen Schlag ins Gesicht und fiel nach hinten. „Nix da, wir zwei sind noch nicht fertig“, lachte Samanosuke und drückte Dominik zu boden.

„STIRB“, rief Metallia und schlug mit ihrer Hand zu. Plötzlich blickte sie verwundert auf, ihre Hand hatte sich kein stück bewegt und zitterte wie verrückt. „Was zur Hölle ist das?“, fauchte die finstere Königin. Sie versuchte noch mal zuzuschlagen, doch die Hand rührte sich wieder nicht. „Was soll der Scheiß?“ Plötzlich blickte Metallia erschrocken auf und streichelte sich über die Hand. „Ich verstehe jetzt, die Gefühle von Hitomi sind immer noch nicht völlig ausgelöscht worden. Ihre Liebe zu ihm verhindert, dass ich ihn töten kann. So ein Mist, dass dürfte eigentlich gar nicht möglich sein.“ „Hitomi lebt also noch?“, fuhr es Lancelot durch den Kopf und er sprang Metallia an. Er drückte ihre Hände zu Boden und fauchte : „Gib mir Hitomi zurück du Ungeheuer.“ Metallia fing an zu lachen und kicherte : „Niemals, denkst du etwa du schadest mir, wenn du mich jetzt so auf den kalten Schnee drückst? Denk dran, ich bin nur die Seele, der Körper sind die 3 Hexen und alles was du mir körperlich antust, ist Schaden an deiner Geliebten.“ Lancelot sah sie entsetzt an und ließ ihre Hände los. Metallia umklammerte mit ihrer rechten Hand seinen Hals und begann feste zuzudrücken. „Ich werde dich töten, du elende Nervensäge.“ Lancelot wehrte sich nicht und blickte Metallia stattdessen mit tränenden Augen in die Augen und flüsterte : „Hitomi... Wenn du da noch irgendwo drinnen stecken solltest, lass dich nicht von ihr beherrschen.“ Metallia lachte und fauchte : „Denkst du etwa, dass würde dir etwas nützen? Ihre Seele und ihre Gene gehören MIR und indem ich dich töte, lösche ich auch ihre Seele endgültig aus.“

Samanosuke drückte Dominik weiterhin zu boden und zog dessen Schwert aus dem Schnee. „Du hast ein wirklich sehr schönes Schwert, zu schade, dass du nun durch deine eigene Klinge den tot finden wirst.“ Er visierte mit dem Schwert Dominiks linke Brust an und stach zu. Allerdings traf er die Brust nicht, da Dominik mit beiden Händen krampfhaft die Klinge festhielt. Die Klinge schnitt sich langsam in seine Handflächen und er schrie fürchterlich. „Oho, du willst die Sache also spannend machen, was? Soll mir recht sein, dass Unvermeidliche wirst du eh nicht verhindern können, du Wurm.“ Er drückte noch fester mit seinem Gewicht auf das Schwert und dieses schnitt sich immer tiefer in Dominiks Handflächen. Plötzlich gelang es ihm, sein rechtes Bein aufzubäumen und er trat dem Ungeheuer zwischen die Beine. Samanosuke begann leicht zu torkeln und Dominik ergriff sein Schwert. „Wie du schon sagtest, dass Unvermeidliche kann man nicht verhindern.“ Mit diesen Worten rammte er sein Schwert in Samanosuke Bauch und dieser ging schreiend zu Boden. Samanosuke blieb blutspuckend und keuchend auf den Boden liegen, als Dominik sein Schwert aus seinem Körper zog. Er säuberte sein Schwert im Schnee und rannte daraufhin auf Metallia zu.

Metallia drückte immer fester zu und Lancelot bekam keine Luft mehr. Er keuchte immer wieder : „Hitomi... bitte... Ich liebe dich.“ Plötzlich hielt Metallia inne und blickte ihn mit weit aufgerissenen Augen an. Sie zog ihre Hand zurück und blickte diese entsetzt an. „Oh mein Gott, was tue ich denn da? Lancelot... bist du in Ordnung?“ Lancelot keuchte und blickte Metallia in die Augen. „Bist du es Hitomi?“ Sie nickte wie verrückt und zitterte am ganzen Körper. „Was ist nur mit mir passiert? Ich fühle mich so, als wäre ich nicht ich selbst.“ Lancelot strich ihr über die Wange und flüsterte : „Du bist nur sehr krank Hitomi, aber ich verspreche dir, ich werde dich heilen.“ Plötzlich schrie sie und begann am ganzen Körper zu zittern. „Sie versucht wieder die Kontrolle zu erhalten, hilf mir Lancelot. Lass nicht zu, dass sie mir das wieder antut. Lancelot !“ Lancelot umarmte sie und drückte sie ganz feste an sich. Metallia zuckte wie verrückt und ihre Pupillen verdrehten sich. „Ich liebe dich. Ich liebe dich. Ich liebe dich... hörst du?“, rief Lancelot immer wieder und versuchte ihren zuckenden Körper irgendwie ruhig zu stellen.

Hitomi befand sich in einem dunklen Gang und spürte Lancelots Wärme. „Ich liebe dich auch“, flüsterte sie und lächelte. Plötzlich hörte sie ein lautes Fauchen und Schreien hinter sich. Sie drehte sich um und erblickte die unheimliche Frau, bei welcher lange, schwarze Haare das Gesicht bedeckten. Mit zuckenden Bewegungen ging diese auf Hitomi zu und Hitomi begann zu schreien. „Geh weg von mir, ich lass dich nicht wieder Kontrolle über uns erlangen. Verschwinde, du Teufel.“ Die Frau lachte und erwiderte : „Wie kannst du es wagen? Du bist doch nur ein Gast hier.“ „Ein Gast?“, fragte Hitomi verdutzt und verstand die Welt nicht mehr. „Oh ja, vor vielen Jahren war ich wie du ein lebensfrohes Mädchen und liebte einen Mann, jedoch drängte sich ein böser Geist dazwischen und ich verlor mein Leben. Da mein Geist so voller Zorn war, manifestierte dieser sich in negative Energie und ich wurde zu Königin Metallia. Ich suchte einen Weg um wiedergeboren zu werden und dafür musste ich den Körper eines mächtigen Dämons besetzen. Wie es der Zufall wollte, entdeckte ich den im sterben liegenden Michael und besetzte seinen Köper und vergewaltige das Mädchen Sadako. Dadurch drangen meine Gene in ihren Körper und meine Wiedergeburt entstand in ihrer Gebärmutter. Allerdings wurde sie eines Tages von einem Pfeil getroffen und dieser trennte den Embryo in 3 Hälften und aus jeder dieser Hälften, wuchs ein neues eigenständiges Wesen.“ „Soll das etwa heißen?“ „Ganz genau, dass ihr zu eigenständig fühlenden und lebenden Wesen wurdet, war nur ein Unfall. Ihr alle seid ich und jetzt habe ich aus euch endlich wieder das gemacht, was ihr sein solltet und zwar ICH. Deswegen ist hier kein Platz mehr für eure Gedanken und Gefühle, diese sind nur Gast hier und jetzt, gib mir meinen Körper zurück.“ Mit diesen Worten stürmte sie auf Hitomi zu und drang in ihr ein.

Metallia hielt plötzlich in Lancelots Armen inne und starrte in den Himmel. Lancelot bemerkte das und ließ seine krampfhafte Umklammerung etwas lockern und lächelte sie an. „Und, geht’s wieder?“ Metallia blickte ihn an und ihre Augen färbten sich rot. „Natürlich geht es wieder, mein kleiner Wurm.“ Mit diesen Worten umklammerte sie wieder seinen Hals und drückte feste zu.
„Lass ihn los“, brüllte Dominik und erweckte Metallias Aufmerksamkeit. „Lancelot, ramm dein Schwert in ihren Körper, sie ist nicht mehr Hitomi. Tu es und erlös ihre Seele.“ Just nach diesen Worten warf etwas Dominik zu boden und als er aufsah, erblickte er den schwerverletzten Samanosuke. „Wir... Wir sind immer noch nicht fertig, Jüngchen“, knurrte er und verlängerte seine Krallen, so dass sie die Länge von Schwertern hatten. Dominik stand vom boden auf und umklammerte feste sein Schwert. Schreiend gingen beide aufeinander los und um ihnen herum, begann die Erde aufzureißen. Metallia lächelte zufrieden und wandte sich wieder Lancelot zu. „Was ist los hä? Du bist nicht in der Lage mich zu töten, nicht wahr? Du bist nicht in der Lage deine Freundin zu erlösen.“ Sie lachte fürchterlich und drückte immer fester zu und das Rot ihrer Augen leuchtete immer stärker. „Gleich wirst du deiner Freundin Gesellschaft leisten.“ Metallias Eckzähne wurden länger und ihr Blick verfinsterte sich immer mehr. „Das ist nicht mehr Hitomi, ich muss ihre Seele erlösen“, dachte Lancelot sich und umklammerte mit zitternder Hand sein Schwert. Metallia lachte wie verrückt und plötzlich hielt sie inne. Das Rot in ihren Augen verschwand und sie sah Lancelot fassungslos an. Sein Schwert steckte in ihrer Taille und sie spuckte ihm ihr Blut ins Gesicht. „Aber... wie konntest du diese Kraft aufbringen? Wie...“ Lancelot zog sein Schwert wieder aus ihren Körper heraus und Metallia torkelte zurück. „Verdammt... Das tut weh, ich habe echt schon ganz vergessen wie schrecklich Schmerzen doch sind.“ Sie hielt sich die Wunde und viel auf die Knie. Lancelot drehte sich zu Dominik um und sah, dass dieser in großen Schwierigkeiten war.

Dominik schlug wie wild auf Samanosuke ein und versuchte dessen Krallen auszuweichen. Samanosuke trat Dominik ins Gesicht und holte zum Todesstoß aus. Plötzlich sprang Lancelot dazwischen und blockte mit seinem Schwert den Angriff Samanosukes ab. „Was zum...“, fauchte Samanosuke. „Komm Dominik, lass ihn uns gemeinsam fertig machen.“ Dominik nickte und zusammen griffen beide das Monstrum an. Samanosuke schlug wie verrückt in alle Richtungen und war durch seine Verletzung sichtlich mit zwei Gegnern überfordert. Immer wieder trafen Dominik und Lancelot mit ihren Schwertern das Monstrum und dieses blutete wie verrückt. Nachdem der ganze Schnee bereits rot geworden war, ging Samanosuke auf die Knie. Er war am Ende und seine Verletzungen zu schwer um noch zu stehen. „Ich... h.... hätte nie ge... gedacht, dass ich gegen Menschen verlieren würde.“ Er blickte lächelnd zu Dominik auf und versuchte diesen mit einem letzten Kräfteakt zu töten. Doch ehe seine Krallen Dominik erreichten, schlug dieser dem Monstrum den Arm ab. Samanosuke schrie wie verrückt und Dominik holte zu erneuten Schlag aus und schlug zu. Er trennte Samanosukes Kopf vom Rumpf ab und dieser flog wie wild durch die Luft. Samanosuke war endlich besiegt.

Dominik und Lancelot torkelten darauf erschöpft auf Metallia zu und diese blickte beide völlig verstört an. „Deine Boshaftigkeit endet hier“, rief Dominik und schlug mit seinem Schwert zu. Metallia sprang zur Seite und fiel direkt vor Schmerzen wieder auf die Knie. „Diese verdammte Wunde... Was rieche ich da? Das ist doch der Geruch von Terminas Prinzessin an diesen Jungen. Jetzt verstehe ich.“ Plötzlich fing sie an zu lachen und flüsterte : „Für heute mögt ihr beide gewonnen haben, aber ihr wisst ja beide gar nicht was ich euch angetan habe.“ „Uns?“, fragte Dominik verwirrt. „Oh ja, ich habe euch beiden die Freundin genommen.“ „Was?“, rief Dominik und brüllte : „Was hast du mit Rabia gemacht?“ Metallia lachte und entgegnete : „Sie ist seit ihrer Geburt schon an meinen Sohn versprochen und sobald sie ihn getroffen hat, wird der Ring um ihren Finger dafür sorgen das sie stirbt, sollte sie weiterhin einen anderen Mann lieben. Und wie es der Zufall so will, ist mein Sohn gerade dabei zu erwachen und wird Terminas Prinzessin vor euch erreichen.“ „Dass lasse ich nicht zu“, sagte Dominik und rannte mit seinen Schwert auf sie zu und schlug zu. Doch plötzlich schwebte Metallia in der Luft, lächelte und hielt sich die Wunde. „Wir werden uns wiedersehen“, rief sie und flog schwerfällig davon. „Was machen wir jetzt Dominik?“ „Wir müssen schnell zurück nach Hause.“ Sofort rannten beide los, so schnell wie ihre Füße sie nur tragen konnten.

Derweil öffnete sich im dunklen Königreich ein schleimiger Kokon und durch diesen trat ein haariges, spinnenartiges Bein, gefolgt von mehreren weiteren. „Ich lebe...“, rief eine finstere Stimme. „Ich lebe... Wo ist meine Verlobte? WO IST MEINE VERLOBTE?“ Diese Worte hallten durch das ganze dunkle Königreich und brachten alle Wände zum erzittern.
Die Dunkelheit schien stärker zu werden....
 
Hî ^^

Oh man... das war... klasse.
Lancelot kann einem Leid tun. Das er Hitomi verloren hat, tut mir leid. (besteht auch nur eine kleine Chance, das er sie zurückbekommt?? *hoff*)
Und das es so aussieht, das Dominik seine Freundin auch noch verliert... der arme. *schauder*
Was Metallia auch alles aus ihrem ´Ärmel´ zaubert...

Darf man das jetzt so verstehen, das ´Das Geheimnis der 3 Mütter´ hiermit zuende ist?

by: Sonna
 
Son-Sonna schrieb:
Hî ^^

Oh man... das war... klasse.
Lancelot kann einem Leid tun. Das er Hitomi verloren hat, tut mir leid. (besteht auch nur eine kleine Chance, das er sie zurückbekommt?? *hoff*)
Und das es so aussieht, das Dominik seine Freundin auch noch verliert... der arme. *schauder*
Was Metallia auch alles aus ihrem ´Ärmel´ zaubert...

Darf man das jetzt so verstehen, das ´Das Geheimnis der 3 Mütter´ hiermit zuende ist?

by: Sonna


Ich kann ihr nur zustimmen. Wirklich schade, dass Hitomie und Lancelot getrenn sind....ich fand, sie waren so ein schönes Paar..... *schnief* Werden sie denn irgendwann noch mal zusammen finden, egal wie?

Und jetzt kommt endlich Metallias Sohn in erscheinnug, aber hoffentllich nicht - so wie jetzt- in dieser Erscheinnug. Ich hoffe doch mal Menschlich, oder? Oder irre ich mich?

desibambie
 
Freut mich das es euch so gefallen hat, hab auch lange am Finale dran gesessen.

Na keine Sorge, Metallias Sohn wird schon ne menschliche Form haben und der wird jetzt mal so richtig aufräumen, denn der wird so richtig evil sein, sogar noch mehr als die Mutter.

Ob Hitomi und Lancelot nochmal zusammenkommen will ich jetzt nicht beantworten, kann nur sagen das es die Antwort darauf am Ende des dritten Arcs geben wird. Ihr müsst euch also noch etwas gedulden.

Ja "Das Geheimnis der 3 Mütter" ist damit abgeschlossen und die Hälfte der Holundia Story fertig. Fehlen jetzt noch 2 Arcs und dann ist sense. Also nochmal genausoviel wie jetzt schon fertig ist ^^"""""
Werde allerdings in den thread hier weiterschreiben, pro Arc neuer Thread ist nämlich sehr umständlich
 
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