Son-Goku_GIGA-SSJ!!!
I'm a saiyan from Earth!!
Autor: Son-Goku_GIGA-SSJ!!!
Titel: Bardock – Krieger der Zeit
Teile: Noch nicht in Planung, wird später aktualisiert (Nach jetzigem Stand: Mindestens 2 Teile, 1. Teil enthält 19 Kapitel)
Genre: Action, Adventure, Alternative Timeline
Serie: Dragon Ball
Disclaimer: Die Welt von Dragon Ball, sowie deren Charaktere gehört Akira Toriyama. Lediglich diverse Charaktere sind nicht von ihm ausgedacht. Ich verdiene mit dieser Geschichte kein Geld.
Hey. Ich bin‘s, DerGefallene (auch wenn mein Profil vielleicht etwas anderes aussagt, aber da ich den Namen meines Profils mittlerweile nicht mehr so toll finde, wie noch vor 9 Jahren und ich gerne die Erinnerungen behalte, die ich damit verknüpfe, erstelle ich mir kein neues Profil).
Nachdem ich nun schon einige FanFiction-Versuche hinter mir habe, wage ich mich nun an einen Neuanfang. Es fällt einem wohl niemals leicht seine Projekte aufzugeben, aber einerseits sind viele Passagen in meinen bisherigen FFs einfach zu schwammig geschrieben und andererseits unterscheiden sich meine damaligen Erwartungen zu sehr von meinen jetzigen.
Nichtsdestotrotz lasse ich nicht alles fallen, denn die Grundideen meiner letzten FF (Eine alternative Geschichte) nehme ich mit und übertrage sie einfach in etwas Neues:
Bei „Eine alternative Geschichte“ ging es um Son-Gokus Vater Bardock, der sich nicht nur zur Aufgabe nahm die Geschichte zu verändern, sondern es auch schaffen würde. Und im Grunde wird diese FF auch so verlaufen, nur auf eine andere Art und Weise, denn ich finde Bardock als Charakter einfach faszinierend: Obwohl er ein Lowclass Saiyajin ist, erreichte er trotzdem eine Kampfkraft von immerhin 10.000, was immens ist. Weiterhin trägt dazu bei, dass er (wenn auch nicht freiwillig) die Fähigkeit hat in die Zukunft zu schauen und ich finde, dass das ein Potenzial aufweist, was man nicht einfach so liegen lassen kann. Da ich momentan auch noch im totalen Steins;Gate und Zurück in die Zukunft Hype bin, hat es das festgelegt: Eine neue FF.
Auf Basis dieser Grundlagen nenne ich die neue FF „Bardock - Krieger der Zeit“.
Akzeptiert aber bitte, dass gerade die ersten Kapitel sehr viele Flashbacks enthalten und deswegen die Erzählart etwas drastischer sein kann, da ich gerne etwas schneller durch diese Passagen kommen möchte. Außerdem wird es relativ viele, aber kurze, Arcs geben, in die die FF unterteilt wird.
Ohne weitere Verzögerung geht es nun los!
Kapitel 1 - Die Gegenwart..oder doch die Zukunft?!
Der Boden bebt. Gleißendes Licht.
Was geschieht hier? Und was ist das für ein helles Licht? Es hilft nicht mal die Augen zu verschließen, es blendet einfach hindurch. Nach einer Weile lässt die Intensität des Lichts endlich nach. Doch dann ertönt aus der Dunkelheit langsam Lachen. Was für ein boshaftes Lachen. Aber es ist vertraut, tatsächlich weckt es Erinnerungen. Es kommt ihm vor, als hätte er dieses Lachen schon ewig nicht mehr gehört, aber irgendwie doch erst vor kurzem. Was bedeutet das?
„..dock...“
Aus dem Nichts ertönt eine Frauenstimme. Diese ist noch vertrauter als das Gelächter. Die Erinnerungen verstärken sich.
„..er hat Angst vor dem, was du werden könntest. Du bist unglaublich stark geworden.“
Eine weitere Stimme ertönt, deutlich klarer als die vorherige. Da fällt es ihm plötzlich ein.
„Toma! Natürlich!“. Es ist als würde ein Blitz in sein Hirn einschlagen. Die Dunkelheit taucht sich in Farbe.
„Toma! Selipa! Shugesh! Borgos!“
Aus dem Nichts entsteht ein bekanntes Szenario.
Ein verwüsteter Planet, übersät mit zig Kratern und mehreren Leichen, die blutüberströmt sind. Drei davon sind Saiyajin, ein weiterer liegt in seinen Armen.
Und dann wieder das Lachen, dieses gottverdammte Lachen. Seine Wut staut sich auf, doch wem gehört es?
Die beiden vorherigen Stimmen vereinen sich, dazu gesellt sich seine eigene:
„Freezer!“
So langsam wird ihm alles wieder klar. Dieser Bastard.
Doch zurück zum Anfang.
Bardock. Es dauerte eine Weile bis ihm sein eigener Name, seine Identität, wieder einfiel. Ein stinknormaler Saiyajin, oder zumindest war er das, bis zu einem Ereignis, das ihm letztens widerfuhr. Doch welche Saiyajin sind heutzutage noch normal?
Vor ungefähr 20 Jahren musste sich das Volk der Saiyajin einen neuen Planeten suchen, nachdem ihr eigener, Sadala, nach einem Konflikt zerstört wurde. Irgendwann erreichten sie einen Planeten namens Plant, auf dem das Volk der Tsufurujin lebte. Der Unterschied zwischen Saiyajin und Tsufurujin war wie Tag und Nacht: Die Saiyajin, eine Kriegerrasse, waren extrem stark und von Muskeln übersät. Die Tsufurujin dagegen schienen im Vergleich quasi körperlich unterentwickelt, dafür waren ihre Forschungen im technischen Bereich auf sehr hohem Stand. Wie bereits erwähnt, im Grunde Tag und Nacht.
Die Tsufurujin erlaubten den Saiyajin auf ihrem Planeten zu leben, was die Saiyajin zwar gerne akzeptierten, aber im Grunde war es für die Tsufurus ein unterschriebenes Todesurteil.
Zwar lebten die beiden Völker für längere Zeit miteinander, die Saiyajin aber planten insgeheim den Planeten zu übernehmen. Wie auch schon auf Sadala, lebten die Saiyajin nämlich in primitiven Dörfern mit Hütten und heruntergekommener Ausrüstung. Der Wohlstand, den die Tsufurujin im Vergleich hatten, brachte den entscheidenden Funke den Planeten zu übernehmen. Und den Umständen entsprechend sollte ihnen das auch nicht schwer fallen, aber in dem Falle war es doch etwas komplizierter.
Die Tsufurujin mögen keine Krieger sein, allerdings hatten sie deutlich mehr Bewohner als die Saiyajin und weiterhin besaßen sie Energieschilde und -waffen, die mit Sicherheit nicht ungefährlich waren. Doch Mutter Natur bereitete das Kriegervolk auf diese Situation vor: Jeder Saiyajin wurde mit einem Affenschwanz geboren, der im Grunde ein zweischneidiges Schwert war.
Auf der einen Seite verlor ein Saiyajin jegliche Kräfte, wenn man den Schwanz drückte (was aber mit etwas Training auch annulliert werden kann), auf der anderen Seite war der Schwanz auch der Schlüssel um die wahre Form eines Saiyajin zu entfesseln: Bei einer Lichtquelle, die Blutzwellen von mindestens 17.000.000 Xeno aussendete, verwandelten sie sich in riesige Gorillas, sogenannte Weraffen oder auch Oozaru. Ein Weraffe hatte nicht nur ungeheure Zerstörungskraft, die Transformation steigerte die Kampfkraft auch um das Zehnfache.
Im Grunde konnte diese Lichtintensität nur durch einen Vollmond erreicht werden, es gab aber auch einzelne Saiyajin, die es schafften, dies in Form einer Energiekugel freizusetzen.
Also warteten die Saiyajin auf den nächsten Vollmond. Auf Plant war dies allerdings etwas, was nur alle 100 Jahre eintrat. Beide Völker waren relativ ausgeglichen und der Krieg dauerte ganze 10 Jahre an. Je weiter der Krieg aber voranschritt, desto mehr Verluste erlitten die Tsufurus. Eines Tages stand schließlich der Vollmond am Himmel und innerhalb kürzester Zeit war es dann vollbracht und die Tsufurujin waren komplett ausgelöscht. So schafften es die Saiyajin den Planeten in ihre Gewalt zu bringen. Weiterhin konnten sie nun die Technik der Tsufurujin nutzen und sich so weiterbilden. Fortan wurde der Planet nach dem König der Saiyajin, Vegeta, benannt.
Unter seiner Führung verbreiteten die Saiyajin Schrecken in der Galaxis, viele Planeten fielen unter ihre Kontrolle, bis eines Tages ein Alien namens Freezer auf dem Planeten landete. Er selbst stellte sich als Herrscher des Universums vor und auch dem Angriff einiger Truppen, die Freezer für seine Überheblichkeit angriffen, konnte er widerstehen und diese mit Leichtigkeit niederschlagen.
Da der König verstand wie gefährlich Freezer war, ging er mit ihm einen Deal ein:
Freezer bekam die Erlaubnis die Saiyajin persönlich zu anderen Planeten zu schicken, um diese zu erobern, dafür bekamen sie einen Anteil ab.
Dies war das Ende der „Freiheit“, denn das Kriegervolk war nun nichts weiter als ein Sklavenvolk, welches verzweifelt auf Freezers Befehle wartete, selbst der König.
Nach Jahren der Schufterei schien Freezer aber genug zu haben: Er sah in den Saiyajin eine Gefahr und hörte von der Legende eines Super Saiyajin, ein legendärer Krieger, der alle Tausend Jahre wiederkehrt. Diese seien schier unbesiegbar und immer für ein Blutbad zu haben, deswegen war es für Freezer Zeit, sich dieser Gefahr zu entledigen...
Erneut die Szene, die sich bereits abspielte: Der Planet, die Leichen, das Blut..
„Toma..Selipa..Shugesh..Borgos..“
Dann wieder dieses Gelächter, dazu gesellte sich nun eine hässliche Visage, zuerst war sie weiß, dann lila. Die beiden wechselten sich in bestimmten Abständen ab und teilten sich das selbe Gelächter. Bardocks Wut drohte zu explodieren. Und dann..
Erneut dieses Licht. Zuerst gleißend weiß, dann plötzlich gelb und es entwickelte sich plötzlich so eine angenehme Wärme.
Bardock winkelte seinen rechten Arm und konzentrierte sich auf diesen, sodass eine blaue Energiekugel in seiner Hand erschien. Ruckartig zeigte er nun auf die Visage und schoss mit einem Schrei einen Energiestrahl ab. Als dieser explodierte, begann erneut alles zu beben. Das Licht wurde immer heller, und heller.
Dann riss Bardock die Augen auf. Er keuchte und merkte, dass er schweißgebadet war. Außerdem schmerzte sein ganzer Körper, besonders sein Kopf. Als er sich an die Stirn fasste, um den Schweiß wegzuwischen, merkte er, dass etwas um seine Stirn gebunden war. Daraufhin betrachtete er seine Hand, die, anders als zuvor, nun blutig war.
Was war hier los? Einerseits war dieses Szenario vertraut, andererseits konnte er sich genau daran erinnern, dass er sich gerade noch wo anders befand.
Der Himmel war rosa, die Wolken verhielten sich ruhig. Er schaute an sich herunter: Seine Schuhe, dunkelblau mit grün-gestreiften Spitzen und weißer Sohle, wiesen starke Kratzer auf. Jeder Saiyajin, bis auf die Elite, trug diese Schuhe, nur die Farbwahl unterschied sich von Krieger zu Krieger. Seine dunkelblaue Hose war an beiden Beinenden zerrissen, sein rechtes Bein blutete. Sein ganzer Körper wies Schrammen auf, seine blau-grüne Rüstung war auf der linken Seite aufgeplatzt, sodass seine linke Brust frei lag und voller Blut war. Außerdem war sein Affenschwanz an seiner Taille festgebunden. Nun streifte er durch sein Gesicht, sodass er sich etwas Blut aus dem Gesicht wischte. Reflexartig ging daraufhin seine Hand zu seiner linken Wange und erfühlte eine Narbe, die die Wange zierte. Er hatte die Narbe schon Jahre lang, damals von einer Schlacht, als er noch ein wahrer Lowlevel-Kämpfer war. Sie war nicht nur ein Zeichen seiner damaligen Schwäche, sondern auch ein Schwur, dass diese Zeiten vorbei waren und er nun über sich hinaus gewachsen war. Das Berühren der Narbe war für ihn bereits zur Gewohnheit geworden, er tat es oft ohne es zu merken.
Er versuchte aufzustehen, was ihm allerdings erst beim zweiten Versuch gelang. Daraufhin stolperte er zur Seite und musste sich an die Wand anlehnen, die sich zu seiner Rechten befand. Er hielt sich den Kopf, der weiterhin wie verrückt schmerzte.
Als er seine Augen öffnete, betrachtete er eine Treppe, die nach unten führte. Hinter ihm war zunächst nur der Himmel zu sehen, bei näherer Betrachtung in der Ferne einige Gebäudedächer. Bardock hielt mit seinem rechten Arm seinen linken fest und ging langsam von der Treppe weg. Dann hielt er sich am Geländer des Gebäudes fest und blickte hinunter - es war mindestens 8 Meter hoch.
Die Kraft verließ ihn erneut, er schaffte es gerade noch sich mit dem Rücken zum Geländer zu drehen und nach hinten zusammen zu sacken.
Dann überlegte er erneut: Was war hier los? Warum war dies so vertraut, aber auch nicht? War das vorhin ein Traum? Er ging letzteren nochmal durch:
Die Namen, die ihm immer wieder in den Kopf kamen, Toma, Shugesh, Selipa und Borgos, waren seine Teammitglieder. Der Planet, der so verwüstet war, das war...
Es brauchte eine Weile bis es ihm dämmerte.
„Ka..nassa..“
Bei diesem Namen fing es wieder an zu schmerzen. Plötzlich erinnerte er sich erneut an ein Szenario.
Bardock und sein Team hatten den Auftrag alle Kanassaner zu töten. Und das stellte sich als sehr einfach heraus. Die Bewohner des Planeten Kanassa waren bereits vernichtet, die Nacht verzog sich gerade mitsamt dem Mond. Bardock und sein Team saßen um ein Lagerfeuer und aßen etwas, als sich auf einmal aus den Trümmern etwas rührte. Alle drehten sich um und erblickten nur einen Bewohner des Planeten, der anscheinend überlebt hatte.
Er war voller Schuppen, ähnelte vom Aussehen sehr einem Reptil, mit dunkelblauer Haut und einem Fischmaul. Seine Kleidung, eine dunkelblau-schwarze Rüstung mit pinken Stoffärmeln und Hosenbeinen, war deutlich in Mitleidenschaft gezogen.
Als das Wesen Bardock erblickt sprintete es los und verschwand zu seiner Überraschung. Plötzlich spürte der Saiyajin nur noch einen Schmerz in seiner Nackengegend, einen Schlag des Kanassaners, der ihn zu Boden brachte. Sein Kopf begann furchtbar zu schmerzen, was war das für ein Schlag gewesen?
Es benötigte daraufhin nur einen Tritt Shugeshs und eine Energiekugel von Toma um ihn zu vernichten, oder zumindest dachten sie das. Als sich der Rauch verzog, stand er in einem grellen blauen Feuer da und lebte tatsächlich immer noch.
So langsam kam Bardock wieder zu sich, stand auf und drehte sich zu dem Kanassaner, der Bardock grinsend anstarrte.
„Mit dem Schlag gerade verlieh ich dir die Fähigkeit in die Zukunft zu sehen! Du kannst fortan in die Zukunft deines Stammes sehen und ich prophezeie euch, dass eurem Stamm eine schreckliche Tragödie vor besteht. Ihr werdet alle ausgelöscht!“
Zuerst stimmte dies Bardock verwirrt. Doch dann übernahm die Wut und er sammelte Energie in seiner rechten Hand.
„Ach, halt die Fresse!“
Mit diesen Worten schoss er eine Energiewelle auf den Kanassaner, der aufschrie und in einer Explosion nach hinten flog. Er war tot.
Die Befriedigung des Tötens stimmte Bardock zuerst erleichtert, doch plötzlich merkte er, wie ihn alle Kraft verließ und er zu Boden ging. Alles wurde schwarz.
Vielen Dank für's Lesen des 1. Kapitels
Dieses Mal (dass ich das überhaupt von mir sagen darf) werden die Kapitel ziemlich schnell und auch stetig herausgebracht. So dürft ihr euch jeden Mittwoch und Samstag auf ein neues Kapitel freuen 
See ya, Son-Goku!
Titel: Bardock – Krieger der Zeit
Teile: Noch nicht in Planung, wird später aktualisiert (Nach jetzigem Stand: Mindestens 2 Teile, 1. Teil enthält 19 Kapitel)
Genre: Action, Adventure, Alternative Timeline
Serie: Dragon Ball
Disclaimer: Die Welt von Dragon Ball, sowie deren Charaktere gehört Akira Toriyama. Lediglich diverse Charaktere sind nicht von ihm ausgedacht. Ich verdiene mit dieser Geschichte kein Geld.
Hey. Ich bin‘s, DerGefallene (auch wenn mein Profil vielleicht etwas anderes aussagt, aber da ich den Namen meines Profils mittlerweile nicht mehr so toll finde, wie noch vor 9 Jahren und ich gerne die Erinnerungen behalte, die ich damit verknüpfe, erstelle ich mir kein neues Profil).
Nachdem ich nun schon einige FanFiction-Versuche hinter mir habe, wage ich mich nun an einen Neuanfang. Es fällt einem wohl niemals leicht seine Projekte aufzugeben, aber einerseits sind viele Passagen in meinen bisherigen FFs einfach zu schwammig geschrieben und andererseits unterscheiden sich meine damaligen Erwartungen zu sehr von meinen jetzigen.
Nichtsdestotrotz lasse ich nicht alles fallen, denn die Grundideen meiner letzten FF (Eine alternative Geschichte) nehme ich mit und übertrage sie einfach in etwas Neues:
Bei „Eine alternative Geschichte“ ging es um Son-Gokus Vater Bardock, der sich nicht nur zur Aufgabe nahm die Geschichte zu verändern, sondern es auch schaffen würde. Und im Grunde wird diese FF auch so verlaufen, nur auf eine andere Art und Weise, denn ich finde Bardock als Charakter einfach faszinierend: Obwohl er ein Lowclass Saiyajin ist, erreichte er trotzdem eine Kampfkraft von immerhin 10.000, was immens ist. Weiterhin trägt dazu bei, dass er (wenn auch nicht freiwillig) die Fähigkeit hat in die Zukunft zu schauen und ich finde, dass das ein Potenzial aufweist, was man nicht einfach so liegen lassen kann. Da ich momentan auch noch im totalen Steins;Gate und Zurück in die Zukunft Hype bin, hat es das festgelegt: Eine neue FF.
Auf Basis dieser Grundlagen nenne ich die neue FF „Bardock - Krieger der Zeit“.
Akzeptiert aber bitte, dass gerade die ersten Kapitel sehr viele Flashbacks enthalten und deswegen die Erzählart etwas drastischer sein kann, da ich gerne etwas schneller durch diese Passagen kommen möchte. Außerdem wird es relativ viele, aber kurze, Arcs geben, in die die FF unterteilt wird.
Ohne weitere Verzögerung geht es nun los!
Kapitel 1 - Die Gegenwart..oder doch die Zukunft?!
Der Boden bebt. Gleißendes Licht.
Was geschieht hier? Und was ist das für ein helles Licht? Es hilft nicht mal die Augen zu verschließen, es blendet einfach hindurch. Nach einer Weile lässt die Intensität des Lichts endlich nach. Doch dann ertönt aus der Dunkelheit langsam Lachen. Was für ein boshaftes Lachen. Aber es ist vertraut, tatsächlich weckt es Erinnerungen. Es kommt ihm vor, als hätte er dieses Lachen schon ewig nicht mehr gehört, aber irgendwie doch erst vor kurzem. Was bedeutet das?
„..dock...“
Aus dem Nichts ertönt eine Frauenstimme. Diese ist noch vertrauter als das Gelächter. Die Erinnerungen verstärken sich.
„..er hat Angst vor dem, was du werden könntest. Du bist unglaublich stark geworden.“
Eine weitere Stimme ertönt, deutlich klarer als die vorherige. Da fällt es ihm plötzlich ein.
„Toma! Natürlich!“. Es ist als würde ein Blitz in sein Hirn einschlagen. Die Dunkelheit taucht sich in Farbe.
„Toma! Selipa! Shugesh! Borgos!“
Aus dem Nichts entsteht ein bekanntes Szenario.
Ein verwüsteter Planet, übersät mit zig Kratern und mehreren Leichen, die blutüberströmt sind. Drei davon sind Saiyajin, ein weiterer liegt in seinen Armen.
Und dann wieder das Lachen, dieses gottverdammte Lachen. Seine Wut staut sich auf, doch wem gehört es?
Die beiden vorherigen Stimmen vereinen sich, dazu gesellt sich seine eigene:
„Freezer!“
So langsam wird ihm alles wieder klar. Dieser Bastard.
Doch zurück zum Anfang.
Bardock. Es dauerte eine Weile bis ihm sein eigener Name, seine Identität, wieder einfiel. Ein stinknormaler Saiyajin, oder zumindest war er das, bis zu einem Ereignis, das ihm letztens widerfuhr. Doch welche Saiyajin sind heutzutage noch normal?
Vor ungefähr 20 Jahren musste sich das Volk der Saiyajin einen neuen Planeten suchen, nachdem ihr eigener, Sadala, nach einem Konflikt zerstört wurde. Irgendwann erreichten sie einen Planeten namens Plant, auf dem das Volk der Tsufurujin lebte. Der Unterschied zwischen Saiyajin und Tsufurujin war wie Tag und Nacht: Die Saiyajin, eine Kriegerrasse, waren extrem stark und von Muskeln übersät. Die Tsufurujin dagegen schienen im Vergleich quasi körperlich unterentwickelt, dafür waren ihre Forschungen im technischen Bereich auf sehr hohem Stand. Wie bereits erwähnt, im Grunde Tag und Nacht.
Die Tsufurujin erlaubten den Saiyajin auf ihrem Planeten zu leben, was die Saiyajin zwar gerne akzeptierten, aber im Grunde war es für die Tsufurus ein unterschriebenes Todesurteil.
Zwar lebten die beiden Völker für längere Zeit miteinander, die Saiyajin aber planten insgeheim den Planeten zu übernehmen. Wie auch schon auf Sadala, lebten die Saiyajin nämlich in primitiven Dörfern mit Hütten und heruntergekommener Ausrüstung. Der Wohlstand, den die Tsufurujin im Vergleich hatten, brachte den entscheidenden Funke den Planeten zu übernehmen. Und den Umständen entsprechend sollte ihnen das auch nicht schwer fallen, aber in dem Falle war es doch etwas komplizierter.
Die Tsufurujin mögen keine Krieger sein, allerdings hatten sie deutlich mehr Bewohner als die Saiyajin und weiterhin besaßen sie Energieschilde und -waffen, die mit Sicherheit nicht ungefährlich waren. Doch Mutter Natur bereitete das Kriegervolk auf diese Situation vor: Jeder Saiyajin wurde mit einem Affenschwanz geboren, der im Grunde ein zweischneidiges Schwert war.
Auf der einen Seite verlor ein Saiyajin jegliche Kräfte, wenn man den Schwanz drückte (was aber mit etwas Training auch annulliert werden kann), auf der anderen Seite war der Schwanz auch der Schlüssel um die wahre Form eines Saiyajin zu entfesseln: Bei einer Lichtquelle, die Blutzwellen von mindestens 17.000.000 Xeno aussendete, verwandelten sie sich in riesige Gorillas, sogenannte Weraffen oder auch Oozaru. Ein Weraffe hatte nicht nur ungeheure Zerstörungskraft, die Transformation steigerte die Kampfkraft auch um das Zehnfache.
Im Grunde konnte diese Lichtintensität nur durch einen Vollmond erreicht werden, es gab aber auch einzelne Saiyajin, die es schafften, dies in Form einer Energiekugel freizusetzen.
Also warteten die Saiyajin auf den nächsten Vollmond. Auf Plant war dies allerdings etwas, was nur alle 100 Jahre eintrat. Beide Völker waren relativ ausgeglichen und der Krieg dauerte ganze 10 Jahre an. Je weiter der Krieg aber voranschritt, desto mehr Verluste erlitten die Tsufurus. Eines Tages stand schließlich der Vollmond am Himmel und innerhalb kürzester Zeit war es dann vollbracht und die Tsufurujin waren komplett ausgelöscht. So schafften es die Saiyajin den Planeten in ihre Gewalt zu bringen. Weiterhin konnten sie nun die Technik der Tsufurujin nutzen und sich so weiterbilden. Fortan wurde der Planet nach dem König der Saiyajin, Vegeta, benannt.
Unter seiner Führung verbreiteten die Saiyajin Schrecken in der Galaxis, viele Planeten fielen unter ihre Kontrolle, bis eines Tages ein Alien namens Freezer auf dem Planeten landete. Er selbst stellte sich als Herrscher des Universums vor und auch dem Angriff einiger Truppen, die Freezer für seine Überheblichkeit angriffen, konnte er widerstehen und diese mit Leichtigkeit niederschlagen.
Da der König verstand wie gefährlich Freezer war, ging er mit ihm einen Deal ein:
Freezer bekam die Erlaubnis die Saiyajin persönlich zu anderen Planeten zu schicken, um diese zu erobern, dafür bekamen sie einen Anteil ab.
Dies war das Ende der „Freiheit“, denn das Kriegervolk war nun nichts weiter als ein Sklavenvolk, welches verzweifelt auf Freezers Befehle wartete, selbst der König.
Nach Jahren der Schufterei schien Freezer aber genug zu haben: Er sah in den Saiyajin eine Gefahr und hörte von der Legende eines Super Saiyajin, ein legendärer Krieger, der alle Tausend Jahre wiederkehrt. Diese seien schier unbesiegbar und immer für ein Blutbad zu haben, deswegen war es für Freezer Zeit, sich dieser Gefahr zu entledigen...
Erneut die Szene, die sich bereits abspielte: Der Planet, die Leichen, das Blut..
„Toma..Selipa..Shugesh..Borgos..“
Dann wieder dieses Gelächter, dazu gesellte sich nun eine hässliche Visage, zuerst war sie weiß, dann lila. Die beiden wechselten sich in bestimmten Abständen ab und teilten sich das selbe Gelächter. Bardocks Wut drohte zu explodieren. Und dann..
Erneut dieses Licht. Zuerst gleißend weiß, dann plötzlich gelb und es entwickelte sich plötzlich so eine angenehme Wärme.
Bardock winkelte seinen rechten Arm und konzentrierte sich auf diesen, sodass eine blaue Energiekugel in seiner Hand erschien. Ruckartig zeigte er nun auf die Visage und schoss mit einem Schrei einen Energiestrahl ab. Als dieser explodierte, begann erneut alles zu beben. Das Licht wurde immer heller, und heller.
Dann riss Bardock die Augen auf. Er keuchte und merkte, dass er schweißgebadet war. Außerdem schmerzte sein ganzer Körper, besonders sein Kopf. Als er sich an die Stirn fasste, um den Schweiß wegzuwischen, merkte er, dass etwas um seine Stirn gebunden war. Daraufhin betrachtete er seine Hand, die, anders als zuvor, nun blutig war.
Was war hier los? Einerseits war dieses Szenario vertraut, andererseits konnte er sich genau daran erinnern, dass er sich gerade noch wo anders befand.
Der Himmel war rosa, die Wolken verhielten sich ruhig. Er schaute an sich herunter: Seine Schuhe, dunkelblau mit grün-gestreiften Spitzen und weißer Sohle, wiesen starke Kratzer auf. Jeder Saiyajin, bis auf die Elite, trug diese Schuhe, nur die Farbwahl unterschied sich von Krieger zu Krieger. Seine dunkelblaue Hose war an beiden Beinenden zerrissen, sein rechtes Bein blutete. Sein ganzer Körper wies Schrammen auf, seine blau-grüne Rüstung war auf der linken Seite aufgeplatzt, sodass seine linke Brust frei lag und voller Blut war. Außerdem war sein Affenschwanz an seiner Taille festgebunden. Nun streifte er durch sein Gesicht, sodass er sich etwas Blut aus dem Gesicht wischte. Reflexartig ging daraufhin seine Hand zu seiner linken Wange und erfühlte eine Narbe, die die Wange zierte. Er hatte die Narbe schon Jahre lang, damals von einer Schlacht, als er noch ein wahrer Lowlevel-Kämpfer war. Sie war nicht nur ein Zeichen seiner damaligen Schwäche, sondern auch ein Schwur, dass diese Zeiten vorbei waren und er nun über sich hinaus gewachsen war. Das Berühren der Narbe war für ihn bereits zur Gewohnheit geworden, er tat es oft ohne es zu merken.
Er versuchte aufzustehen, was ihm allerdings erst beim zweiten Versuch gelang. Daraufhin stolperte er zur Seite und musste sich an die Wand anlehnen, die sich zu seiner Rechten befand. Er hielt sich den Kopf, der weiterhin wie verrückt schmerzte.
Als er seine Augen öffnete, betrachtete er eine Treppe, die nach unten führte. Hinter ihm war zunächst nur der Himmel zu sehen, bei näherer Betrachtung in der Ferne einige Gebäudedächer. Bardock hielt mit seinem rechten Arm seinen linken fest und ging langsam von der Treppe weg. Dann hielt er sich am Geländer des Gebäudes fest und blickte hinunter - es war mindestens 8 Meter hoch.
Die Kraft verließ ihn erneut, er schaffte es gerade noch sich mit dem Rücken zum Geländer zu drehen und nach hinten zusammen zu sacken.
Dann überlegte er erneut: Was war hier los? Warum war dies so vertraut, aber auch nicht? War das vorhin ein Traum? Er ging letzteren nochmal durch:
Die Namen, die ihm immer wieder in den Kopf kamen, Toma, Shugesh, Selipa und Borgos, waren seine Teammitglieder. Der Planet, der so verwüstet war, das war...
Es brauchte eine Weile bis es ihm dämmerte.
„Ka..nassa..“
Bei diesem Namen fing es wieder an zu schmerzen. Plötzlich erinnerte er sich erneut an ein Szenario.
Bardock und sein Team hatten den Auftrag alle Kanassaner zu töten. Und das stellte sich als sehr einfach heraus. Die Bewohner des Planeten Kanassa waren bereits vernichtet, die Nacht verzog sich gerade mitsamt dem Mond. Bardock und sein Team saßen um ein Lagerfeuer und aßen etwas, als sich auf einmal aus den Trümmern etwas rührte. Alle drehten sich um und erblickten nur einen Bewohner des Planeten, der anscheinend überlebt hatte.
Er war voller Schuppen, ähnelte vom Aussehen sehr einem Reptil, mit dunkelblauer Haut und einem Fischmaul. Seine Kleidung, eine dunkelblau-schwarze Rüstung mit pinken Stoffärmeln und Hosenbeinen, war deutlich in Mitleidenschaft gezogen.
Als das Wesen Bardock erblickt sprintete es los und verschwand zu seiner Überraschung. Plötzlich spürte der Saiyajin nur noch einen Schmerz in seiner Nackengegend, einen Schlag des Kanassaners, der ihn zu Boden brachte. Sein Kopf begann furchtbar zu schmerzen, was war das für ein Schlag gewesen?
Es benötigte daraufhin nur einen Tritt Shugeshs und eine Energiekugel von Toma um ihn zu vernichten, oder zumindest dachten sie das. Als sich der Rauch verzog, stand er in einem grellen blauen Feuer da und lebte tatsächlich immer noch.
So langsam kam Bardock wieder zu sich, stand auf und drehte sich zu dem Kanassaner, der Bardock grinsend anstarrte.
„Mit dem Schlag gerade verlieh ich dir die Fähigkeit in die Zukunft zu sehen! Du kannst fortan in die Zukunft deines Stammes sehen und ich prophezeie euch, dass eurem Stamm eine schreckliche Tragödie vor besteht. Ihr werdet alle ausgelöscht!“
Zuerst stimmte dies Bardock verwirrt. Doch dann übernahm die Wut und er sammelte Energie in seiner rechten Hand.
„Ach, halt die Fresse!“
Mit diesen Worten schoss er eine Energiewelle auf den Kanassaner, der aufschrie und in einer Explosion nach hinten flog. Er war tot.
Die Befriedigung des Tötens stimmte Bardock zuerst erleichtert, doch plötzlich merkte er, wie ihn alle Kraft verließ und er zu Boden ging. Alles wurde schwarz.
Vielen Dank für's Lesen des 1. Kapitels
See ya, Son-Goku!
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