Bardock - Krieger der Zeit

Son-Goku_GIGA-SSJ!!!

I'm a saiyan from Earth!!
Autor: Son-Goku_GIGA-SSJ!!!
Titel: Bardock – Krieger der Zeit
Teile: Noch nicht in Planung, wird später aktualisiert (Nach jetzigem Stand: Mindestens 2 Teile, 1. Teil enthält 19 Kapitel)
Genre: Action, Adventure, Alternative Timeline
Serie: Dragon Ball
Disclaimer: Die Welt von Dragon Ball, sowie deren Charaktere gehört Akira Toriyama. Lediglich diverse Charaktere sind nicht von ihm ausgedacht. Ich verdiene mit dieser Geschichte kein Geld.

Hey. Ich bin‘s, DerGefallene (auch wenn mein Profil vielleicht etwas anderes aussagt, aber da ich den Namen meines Profils mittlerweile nicht mehr so toll finde, wie noch vor 9 Jahren und ich gerne die Erinnerungen behalte, die ich damit verknüpfe, erstelle ich mir kein neues Profil).
Nachdem ich nun schon einige FanFiction-Versuche hinter mir habe, wage ich mich nun an einen Neuanfang. Es fällt einem wohl niemals leicht seine Projekte aufzugeben, aber einerseits sind viele Passagen in meinen bisherigen FFs einfach zu schwammig geschrieben und andererseits unterscheiden sich meine damaligen Erwartungen zu sehr von meinen jetzigen.
Nichtsdestotrotz lasse ich nicht alles fallen, denn die Grundideen meiner letzten FF (Eine alternative Geschichte) nehme ich mit und übertrage sie einfach in etwas Neues:
Bei „Eine alternative Geschichte“ ging es um Son-Gokus Vater Bardock, der sich nicht nur zur Aufgabe nahm die Geschichte zu verändern, sondern es auch schaffen würde. Und im Grunde wird diese FF auch so verlaufen, nur auf eine andere Art und Weise, denn ich finde Bardock als Charakter einfach faszinierend: Obwohl er ein Lowclass Saiyajin ist, erreichte er trotzdem eine Kampfkraft von immerhin 10.000, was immens ist. Weiterhin trägt dazu bei, dass er (wenn auch nicht freiwillig) die Fähigkeit hat in die Zukunft zu schauen und ich finde, dass das ein Potenzial aufweist, was man nicht einfach so liegen lassen kann. Da ich momentan auch noch im totalen Steins;Gate und Zurück in die Zukunft Hype bin, hat es das festgelegt: Eine neue FF.

Auf Basis dieser Grundlagen nenne ich die neue FF „Bardock - Krieger der Zeit“.
Akzeptiert aber bitte, dass gerade die ersten Kapitel sehr viele Flashbacks enthalten und deswegen die Erzählart etwas drastischer sein kann, da ich gerne etwas schneller durch diese Passagen kommen möchte. Außerdem wird es relativ viele, aber kurze, Arcs geben, in die die FF unterteilt wird.
Ohne weitere Verzögerung geht es nun los! :)

Kapitel 1 - Die Gegenwart..oder doch die Zukunft?!

Der Boden bebt. Gleißendes Licht.
Was geschieht hier? Und was ist das für ein helles Licht? Es hilft nicht mal die Augen zu verschließen, es blendet einfach hindurch. Nach einer Weile lässt die Intensität des Lichts endlich nach. Doch dann ertönt aus der Dunkelheit langsam Lachen. Was für ein boshaftes Lachen. Aber es ist vertraut, tatsächlich weckt es Erinnerungen. Es kommt ihm vor, als hätte er dieses Lachen schon ewig nicht mehr gehört, aber irgendwie doch erst vor kurzem. Was bedeutet das?
„..dock...“
Aus dem Nichts ertönt eine Frauenstimme. Diese ist noch vertrauter als das Gelächter. Die Erinnerungen verstärken sich.
„..er hat Angst vor dem, was du werden könntest. Du bist unglaublich stark geworden.“
Eine weitere Stimme ertönt, deutlich klarer als die vorherige. Da fällt es ihm plötzlich ein.
„Toma! Natürlich!“. Es ist als würde ein Blitz in sein Hirn einschlagen. Die Dunkelheit taucht sich in Farbe.
„Toma! Selipa! Shugesh! Borgos!“
Aus dem Nichts entsteht ein bekanntes Szenario.
Ein verwüsteter Planet, übersät mit zig Kratern und mehreren Leichen, die blutüberströmt sind. Drei davon sind Saiyajin, ein weiterer liegt in seinen Armen.
Und dann wieder das Lachen, dieses gottverdammte Lachen. Seine Wut staut sich auf, doch wem gehört es?
Die beiden vorherigen Stimmen vereinen sich, dazu gesellt sich seine eigene:
„Freezer!“
So langsam wird ihm alles wieder klar. Dieser Bastard.
Doch zurück zum Anfang.

Bardock. Es dauerte eine Weile bis ihm sein eigener Name, seine Identität, wieder einfiel. Ein stinknormaler Saiyajin, oder zumindest war er das, bis zu einem Ereignis, das ihm letztens widerfuhr. Doch welche Saiyajin sind heutzutage noch normal?
Vor ungefähr 20 Jahren musste sich das Volk der Saiyajin einen neuen Planeten suchen, nachdem ihr eigener, Sadala, nach einem Konflikt zerstört wurde. Irgendwann erreichten sie einen Planeten namens Plant, auf dem das Volk der Tsufurujin lebte. Der Unterschied zwischen Saiyajin und Tsufurujin war wie Tag und Nacht: Die Saiyajin, eine Kriegerrasse, waren extrem stark und von Muskeln übersät. Die Tsufurujin dagegen schienen im Vergleich quasi körperlich unterentwickelt, dafür waren ihre Forschungen im technischen Bereich auf sehr hohem Stand. Wie bereits erwähnt, im Grunde Tag und Nacht.
Die Tsufurujin erlaubten den Saiyajin auf ihrem Planeten zu leben, was die Saiyajin zwar gerne akzeptierten, aber im Grunde war es für die Tsufurus ein unterschriebenes Todesurteil.
Zwar lebten die beiden Völker für längere Zeit miteinander, die Saiyajin aber planten insgeheim den Planeten zu übernehmen. Wie auch schon auf Sadala, lebten die Saiyajin nämlich in primitiven Dörfern mit Hütten und heruntergekommener Ausrüstung. Der Wohlstand, den die Tsufurujin im Vergleich hatten, brachte den entscheidenden Funke den Planeten zu übernehmen. Und den Umständen entsprechend sollte ihnen das auch nicht schwer fallen, aber in dem Falle war es doch etwas komplizierter.
Die Tsufurujin mögen keine Krieger sein, allerdings hatten sie deutlich mehr Bewohner als die Saiyajin und weiterhin besaßen sie Energieschilde und -waffen, die mit Sicherheit nicht ungefährlich waren. Doch Mutter Natur bereitete das Kriegervolk auf diese Situation vor: Jeder Saiyajin wurde mit einem Affenschwanz geboren, der im Grunde ein zweischneidiges Schwert war.

Auf der einen Seite verlor ein Saiyajin jegliche Kräfte, wenn man den Schwanz drückte (was aber mit etwas Training auch annulliert werden kann), auf der anderen Seite war der Schwanz auch der Schlüssel um die wahre Form eines Saiyajin zu entfesseln: Bei einer Lichtquelle, die Blutzwellen von mindestens 17.000.000 Xeno aussendete, verwandelten sie sich in riesige Gorillas, sogenannte Weraffen oder auch Oozaru. Ein Weraffe hatte nicht nur ungeheure Zerstörungskraft, die Transformation steigerte die Kampfkraft auch um das Zehnfache.
Im Grunde konnte diese Lichtintensität nur durch einen Vollmond erreicht werden, es gab aber auch einzelne Saiyajin, die es schafften, dies in Form einer Energiekugel freizusetzen.
Also warteten die Saiyajin auf den nächsten Vollmond. Auf Plant war dies allerdings etwas, was nur alle 100 Jahre eintrat. Beide Völker waren relativ ausgeglichen und der Krieg dauerte ganze 10 Jahre an. Je weiter der Krieg aber voranschritt, desto mehr Verluste erlitten die Tsufurus. Eines Tages stand schließlich der Vollmond am Himmel und innerhalb kürzester Zeit war es dann vollbracht und die Tsufurujin waren komplett ausgelöscht. So schafften es die Saiyajin den Planeten in ihre Gewalt zu bringen. Weiterhin konnten sie nun die Technik der Tsufurujin nutzen und sich so weiterbilden. Fortan wurde der Planet nach dem König der Saiyajin, Vegeta, benannt.
Unter seiner Führung verbreiteten die Saiyajin Schrecken in der Galaxis, viele Planeten fielen unter ihre Kontrolle, bis eines Tages ein Alien namens Freezer auf dem Planeten landete. Er selbst stellte sich als Herrscher des Universums vor und auch dem Angriff einiger Truppen, die Freezer für seine Überheblichkeit angriffen, konnte er widerstehen und diese mit Leichtigkeit niederschlagen.
Da der König verstand wie gefährlich Freezer war, ging er mit ihm einen Deal ein:
Freezer bekam die Erlaubnis die Saiyajin persönlich zu anderen Planeten zu schicken, um diese zu erobern, dafür bekamen sie einen Anteil ab.
Dies war das Ende der „Freiheit“, denn das Kriegervolk war nun nichts weiter als ein Sklavenvolk, welches verzweifelt auf Freezers Befehle wartete, selbst der König.
Nach Jahren der Schufterei schien Freezer aber genug zu haben: Er sah in den Saiyajin eine Gefahr und hörte von der Legende eines Super Saiyajin, ein legendärer Krieger, der alle Tausend Jahre wiederkehrt. Diese seien schier unbesiegbar und immer für ein Blutbad zu haben, deswegen war es für Freezer Zeit, sich dieser Gefahr zu entledigen...

Erneut die Szene, die sich bereits abspielte: Der Planet, die Leichen, das Blut..
„Toma..Selipa..Shugesh..Borgos..“
Dann wieder dieses Gelächter, dazu gesellte sich nun eine hässliche Visage, zuerst war sie weiß, dann lila. Die beiden wechselten sich in bestimmten Abständen ab und teilten sich das selbe Gelächter. Bardocks Wut drohte zu explodieren. Und dann..
Erneut dieses Licht. Zuerst gleißend weiß, dann plötzlich gelb und es entwickelte sich plötzlich so eine angenehme Wärme.
Bardock winkelte seinen rechten Arm und konzentrierte sich auf diesen, sodass eine blaue Energiekugel in seiner Hand erschien. Ruckartig zeigte er nun auf die Visage und schoss mit einem Schrei einen Energiestrahl ab. Als dieser explodierte, begann erneut alles zu beben. Das Licht wurde immer heller, und heller.
Dann riss Bardock die Augen auf. Er keuchte und merkte, dass er schweißgebadet war. Außerdem schmerzte sein ganzer Körper, besonders sein Kopf. Als er sich an die Stirn fasste, um den Schweiß wegzuwischen, merkte er, dass etwas um seine Stirn gebunden war. Daraufhin betrachtete er seine Hand, die, anders als zuvor, nun blutig war.
Was war hier los? Einerseits war dieses Szenario vertraut, andererseits konnte er sich genau daran erinnern, dass er sich gerade noch wo anders befand.
Der Himmel war rosa, die Wolken verhielten sich ruhig. Er schaute an sich herunter: Seine Schuhe, dunkelblau mit grün-gestreiften Spitzen und weißer Sohle, wiesen starke Kratzer auf. Jeder Saiyajin, bis auf die Elite, trug diese Schuhe, nur die Farbwahl unterschied sich von Krieger zu Krieger. Seine dunkelblaue Hose war an beiden Beinenden zerrissen, sein rechtes Bein blutete. Sein ganzer Körper wies Schrammen auf, seine blau-grüne Rüstung war auf der linken Seite aufgeplatzt, sodass seine linke Brust frei lag und voller Blut war. Außerdem war sein Affenschwanz an seiner Taille festgebunden. Nun streifte er durch sein Gesicht, sodass er sich etwas Blut aus dem Gesicht wischte. Reflexartig ging daraufhin seine Hand zu seiner linken Wange und erfühlte eine Narbe, die die Wange zierte. Er hatte die Narbe schon Jahre lang, damals von einer Schlacht, als er noch ein wahrer Lowlevel-Kämpfer war. Sie war nicht nur ein Zeichen seiner damaligen Schwäche, sondern auch ein Schwur, dass diese Zeiten vorbei waren und er nun über sich hinaus gewachsen war. Das Berühren der Narbe war für ihn bereits zur Gewohnheit geworden, er tat es oft ohne es zu merken.
Er versuchte aufzustehen, was ihm allerdings erst beim zweiten Versuch gelang. Daraufhin stolperte er zur Seite und musste sich an die Wand anlehnen, die sich zu seiner Rechten befand. Er hielt sich den Kopf, der weiterhin wie verrückt schmerzte.
Als er seine Augen öffnete, betrachtete er eine Treppe, die nach unten führte. Hinter ihm war zunächst nur der Himmel zu sehen, bei näherer Betrachtung in der Ferne einige Gebäudedächer. Bardock hielt mit seinem rechten Arm seinen linken fest und ging langsam von der Treppe weg. Dann hielt er sich am Geländer des Gebäudes fest und blickte hinunter - es war mindestens 8 Meter hoch.
Die Kraft verließ ihn erneut, er schaffte es gerade noch sich mit dem Rücken zum Geländer zu drehen und nach hinten zusammen zu sacken.
Dann überlegte er erneut: Was war hier los? Warum war dies so vertraut, aber auch nicht? War das vorhin ein Traum? Er ging letzteren nochmal durch:
Die Namen, die ihm immer wieder in den Kopf kamen, Toma, Shugesh, Selipa und Borgos, waren seine Teammitglieder. Der Planet, der so verwüstet war, das war...
Es brauchte eine Weile bis es ihm dämmerte.
„Ka..nassa..“

Bei diesem Namen fing es wieder an zu schmerzen. Plötzlich erinnerte er sich erneut an ein Szenario.
Bardock und sein Team hatten den Auftrag alle Kanassaner zu töten. Und das stellte sich als sehr einfach heraus. Die Bewohner des Planeten Kanassa waren bereits vernichtet, die Nacht verzog sich gerade mitsamt dem Mond. Bardock und sein Team saßen um ein Lagerfeuer und aßen etwas, als sich auf einmal aus den Trümmern etwas rührte. Alle drehten sich um und erblickten nur einen Bewohner des Planeten, der anscheinend überlebt hatte.
Er war voller Schuppen, ähnelte vom Aussehen sehr einem Reptil, mit dunkelblauer Haut und einem Fischmaul. Seine Kleidung, eine dunkelblau-schwarze Rüstung mit pinken Stoffärmeln und Hosenbeinen, war deutlich in Mitleidenschaft gezogen.
Als das Wesen Bardock erblickt sprintete es los und verschwand zu seiner Überraschung. Plötzlich spürte der Saiyajin nur noch einen Schmerz in seiner Nackengegend, einen Schlag des Kanassaners, der ihn zu Boden brachte. Sein Kopf begann furchtbar zu schmerzen, was war das für ein Schlag gewesen?
Es benötigte daraufhin nur einen Tritt Shugeshs und eine Energiekugel von Toma um ihn zu vernichten, oder zumindest dachten sie das. Als sich der Rauch verzog, stand er in einem grellen blauen Feuer da und lebte tatsächlich immer noch.
So langsam kam Bardock wieder zu sich, stand auf und drehte sich zu dem Kanassaner, der Bardock grinsend anstarrte.
„Mit dem Schlag gerade verlieh ich dir die Fähigkeit in die Zukunft zu sehen! Du kannst fortan in die Zukunft deines Stammes sehen und ich prophezeie euch, dass eurem Stamm eine schreckliche Tragödie vor besteht. Ihr werdet alle ausgelöscht!“
Zuerst stimmte dies Bardock verwirrt. Doch dann übernahm die Wut und er sammelte Energie in seiner rechten Hand.
„Ach, halt die Fresse!“
Mit diesen Worten schoss er eine Energiewelle auf den Kanassaner, der aufschrie und in einer Explosion nach hinten flog. Er war tot.
Die Befriedigung des Tötens stimmte Bardock zuerst erleichtert, doch plötzlich merkte er, wie ihn alle Kraft verließ und er zu Boden ging. Alles wurde schwarz.


Vielen Dank für's Lesen des 1. Kapitels :) Dieses Mal (dass ich das überhaupt von mir sagen darf) werden die Kapitel ziemlich schnell und auch stetig herausgebracht. So dürft ihr euch jeden Mittwoch und Samstag auf ein neues Kapitel freuen :)
See ya, Son-Goku!
 
Zuletzt bearbeitet:
Kapitel 2 - Rekapitulation der Ereignisse

Das nächste woran sich Bardock erinnerte, war, dass er zum Planeten Met flog, weil seine Einheit dorthin befehligt worden war, nur er selbst hatte nach dem Vorfall auf Kanassa das Bewusstsein verloren, wodurch er auf Vegeta ruhen musste.
Als er auf Met ankam, schien die Operation bereits vorbei. Überall zerstörte Gebäude und tote Einheimische.
Er landete in einem Dorf und betätigte die Taste eines Geräts, das er an seinem linken Auge trug, ein Scouter. Das grüne Glas, dessen Größe sein linkes Auge umfasst, sprang an und zeigte einige abwechselnde Buchstaben in gelb an. Bardock schaute durch die Gegend, bis das Gerät etwas anvisierte.
„Das muss Toma sein..aber warum ist seine Energie so schwach?“
Als Bardock ankam, konnte er nur geschockt die Leichen seiner Teamkameraden beobachten. Shugesh. Borgos. Selipa. Alle drei lagen leblos und verstreut mit zerfetzter Kleidung und voller Blut herum. Shugesh war etwas mollig und trug einen Topfschnitt mit Schnauzbartansatz. Borgos war sehr muskulös gebaut und trug die dunklen Haare nur an seinen Seiten. Auf seiner Stirn hatte er drei Narben, die übereinander lagen, wie Kratzer von einem Tier. Selipa dagegen war die einzige Frau in Bardocks Team und trug kurze schwarze Haare. Erkennbar war dies auch an ihrer pinken Kleidung.
Ein wenig entfernt sah er auch Toma, welcher noch ein schwaches „Bardock“ von sich gab. Er eilte sofort zu ihm.

„Toma, was ist geschehen? Waren die Bewohner etwa stärker als gedacht?“
„Bullshit.“ Toma hatte sein typisches Lächeln auf den Lippen, obwohl er so aussah, als würde er jede Sekunde für immer einschlafen.
Auch seine schwarz-hellblaue Rüstung hatte dutzende Schäden, sein Körper und Gesicht von Schrammen und Blut nur so verseucht. Außerdem trug er eine Art Vokuhila.
„Der Planet war kein Problem, die hatten nicht die geringste Chance.“
Er lachte, musste aber Blut hochhusten. Plötzlich verfinsterte sich seine Miene.
„Aber dann griffen sie an.“
„Wer?!“, fragte Bardock schockiert. Wer kann denn so stark sein, um mit seinem Team fertig zu werden? Unter den Lowclass Saiyajin war sein Team sehr angesehen.
Tomas Wut schien endlos, er biss seine Zähne zusammen.
„Freezer! Dieser Arsch! Er hat uns die ganze Zeit nur benutzt! Er vernichtet gerade sämtlich Saiyajin.“
Was? Freezer? Das war doch nicht möglich. So unglaublich es schien, er hatte gerade seinen besten Freund in der Phase seiner letzten Atemzüge in den Armen, was blieb ihm für eine Wahl, als es zu glauben?
„Bardock, hör zu..“
Tomas Augen rollten langsam hoch, dann erlangte er wieder die Kontrolle über sich.
„Du musst zurück nach Vegeta! Warne die Saiyajin, sammel sie. Ihr könnt es schaffen, du kannst es schaffen. Du bist der Stärkste von uns!“
Der Schock und die Verwirrung in Bardocks Gesicht waren weiterhin präsent.
„Aber...warum? Warum hat Freezer das getan?“
Toma lächelte ihn an, erneut lief etwas Blut seine rechte Wange hinunter.
„Weil er...Schiss hat. Vor uns. Er weiß wie stark wir sind und er fürchtet sich. Vor dir, Bardock. Er hat Angst vor dem, was du werden könntest. Du bist unglaublich stark geworden.“. Er hob seine Hand, Bardock ergriff sie.
„Bitte, räche uns. Du..wirst es schaffen..Bar...dock..“
Sämtliches Leben verließ den Saiyajin, die Augen schlossen sich langsam, die Anspannung des Arms ließ nach, der Kopf nickte zur Seite.
Toma war gestorben. Langsam ließ Bardock seinen besten Freund hinunter und betrachtete ihn. Er starb mit einem Lächeln. In seinen letzten Sekunden dachte er nicht an das Geschehene, nicht an den Verrat, nur an das, was in Zukunft geschehen würde: Die Rache. Dies vertraute er ihm an, dies würde er durchsetzen!
Obwohl er nicht mehr war, war es, als hätte jeglicher Schmerz aufgehört. Bardock betrachtete Tomas Arm, um den ein weißes Tuch gebunden war. Das Blut, das aus seinen Wunden lief, befleckte das Tuch leicht. Bardock löste es von seinem Arm, nahm es und säuberte damit Tomas Gesicht.
„Das ist das letzte, was ich jetzt noch für dich tun kann.“
Achtete man nur auf das Gesicht, könnte man meinen, dass er schlafen würde.

Bardock stand auf und blickte umher. Seine gefallenen Kameraden. Freezer!
Er hatte das Tuch weiterhin in der Hand, welches sich langsam mit Blut füllte.
Als es komplett dunkelrot war, nahm Bardock das Tuch und band es um seine Stirn.
Plötzlich nahm die Wut überhand. Wer könnte so stark sein? Freezer war es mit Sicherheit nicht, der Dreckskerl würde sich doch nie selbst die Finger schmutzig machen. Vielleicht das Ginyu Sonderkommando? Die Idee war gar nicht so abwegig, aber wäre es überhaupt realistisch anzunehmen, dass Freezer solche Kaliber für Bardocks Team aufzieht?
Sollte das jedoch der Fall sein, dann hatte er keine Chance. Sie waren nicht nur zu fünft, ihre individuellen Fähigkeiten machten sie besonders: Guldo konnte die Zeit anhalten, Recoome war extrem stark, Baata war angeblich der schnellste Kämpfer im Universum, Jeice war ungefähr genauso stark wie Recoome und kämpfte eigentlich immer mit Baata zusammen und Captain Ginyu hielt seine Fähigkeit geheim.
Auch wenn Guldo der schwächste Kämpfer des Sonderkommandos war, durfte man ihn trotzdem nicht unterschätzen. Sich mit denen anzulegen war immer fatal.

Sein Scouter sprang an und signalisierte ihm Energiequellen, die sich zu seiner Rechten befanden. Es waren mindestens sechs. Als sich der Saiyajin in diese Richtung drehte, erblickte er diverse Soldaten, die Freezer unterstellt waren. Dies konnte man vor allem daran erkennen, dass sie unterschiedlichen Rassen angehörten und alle eine Rüstung ähnlich der seinen trug. Bardock lächelte, die Soldaten lachten.
Einer der Soldaten, anscheinend der Anführer, blickte auf Bardock. Er hatte längliche weiße Haare und einen Vollbart. Seine Haut war hellblau und er trug, wie auch die anderen Soldaten, eine Rüstung, die denen der Saiyajin nachempfunden ist, schwarz mit braunen Schulterpolstern. Obwohl Freezers Armee nicht nur aus einer Rasse bestand, wie es bei den Saiyajin der Fall war, sahen sie alle aus wie billige Abziehbilder.
„Sieh an. Willst du deine Freunde wiedersehen?"
Erneut lachten alle. Bardocks Lächeln blieb auf seinem Gesicht.
„Nein, im Gegenteil. Ich schicke euch jetzt in die Hölle.“
Er zog das Tuch um seine Stirn straff und begann den Angriff. Er lächelte, weil er wusste, dass Freezers Männer, bis auf wenige Ausnahmen, allesamt Schwächlinge waren. Naja, gegen simple Planetenbewohner waren sie natürlich effektiv, aber da Freezer jeden nahm, den er bekommen konnte, waren die meisten nun mal schwach.
Es benötigte nur einige wenige Schläge und Tritte um die meisten außer Gefecht zu setzen. Der letzte bekam einen von Bardocks Energiestrahlen ab und flog nach der Explosion leblos zu Boden.
„Schwächlinge..“
Da sprang plötzlich Bardocks Scouter an. Das musste er sein, auf jeden Fall kein normaler Gegner. Derjenige, der da kam, war für ihn kein unbeschriebenes Blatt.
Erneut diese Rüstung, nur diesmal aufgrund der korpulenten Figur gedehnt, was auch kein Wunder ist, schließlich hält es die Rüstung der Saiyajin sogar aus, wenn man sich in einen Weraffen verwandelt. Dieser pinke Fettwanst..kein Zweifel.
Es war Freezers rechte Hand, Dodoria.
„Sieh mal einer an, Bardock.“
Dodoria grinste dreckig. Sein Körper war komplett pink und seine Extremitäten waren mit stumpfen Stacheln übersät. Er hatte etwas dickere lila Lippen, große Segelohren und weiterhin eine Glatze, die ebenfalls diese Stacheln aufwies.

Bardock lief der Schweiß hinunter. Ihm hätten nur einige wenige gefährlich werden können: Freezer selbst, das Ginyu Sonderkommando oder Freezers „Bodyguards“, Dodoria und Zarbon.
„Warum? Warum macht ihr das?!“
Bardock brannte auf die Antwort, er wollte es vom Feind selbst hören.
Dodoria aber grinste weiterhin und ohne irgendein Wort zu sagen, atmete er ein und schoss einen riesigen gelben Energiestrahl aus seinem Mund in Richtung des Saiyajin. Dieser konnte nur noch die Arme vor seinen Oberkörper kreuzen, dann erfolgte die Explosion. Bardock wurde weggeschleudert, die Wucht war so stark, dass selbst Geröll und Leichen aus der Nähe angezogen wurden.
Erneut wurde alles schwarz.

Als der Krieger wieder zu sich kam, war er unter Personen begraben. Es war sein Team, welches wahrscheinlich durch die Wucht her geschleudert wurde.
Zuvor, selbst nach den Ereignissen auf Kanassa, war der Saiyajin äußerlich unbeschadet, doch nun wies sein Körper genau die Schäden auf, die er an sich zuvor beschrieb. Er lag in einem großen Krater, welcher zwar keinen großen Durchmesser hatte, dafür aber durch den Energiestrahl diverse Meter lang war. Vorsichtig legte er seine gefallenen Kameraden zur Seite. Sein ganzer Körper schmerzte und er hatte diese Kopfschmerzen.
Während seines Kampfes mit den Soldaten hatte er bereits bemerkt, dass der Kanassaner eventuell nicht gelogen hat. Plötzlich hatte er diese Vision, jemand mit seinen Haaren wurde leuchtend rot und griff jemanden an. Was hatte es damit auf sich? War das die Zukunft? War er das?
Doch es folgten noch weitere. Ein leuchtend blauer Planet, eine Raumkapsel bewegte sich dorthin. Dann eine lachende Witzfigur, mit weißem Gesicht, lila Rändern, kurzen schwarzen Hörnern an der Seite des Kopfes, stets in seiner kleinen schwarzen Schwebekapsel. Es war Freezer. Und die letzte Vision...
Der Planet Vegeta explodierte in einem grellen Licht..was hatte das zu bedeuten?
Bardock zwängte sich so schnell er konnte in seine Raumkapsel und flog nach Vegeta zurück. Es war die normale Raumkapsel, die jeder Saiyajin besaß: Sie war relativ klein und kugelrund, sodass sich eine Person gerade so mühelos hineinsetzen konnte. Von außen war sie komplett weiß mit Ausnahme eines roten Ausguckfensters, welches sich an der oberen Seite der Tür auf der Vorderseite befand.
Toma hatte recht, er musste zurück und die Saiyajin warnen. Sie mussten Freezer angreifen, bevor Letzterer die Chance dazu hatte. Sie waren anders als Freezers Armee, sie waren kein zusammengewürfelter Haufen, sie waren allesamt stark und hatten ihren Stolz.
Während der Fahrt merkte er plötzlich, dass ihm eine Raumkapsel entgegenkam. Und er wusste auch, wem sie gehörte: Es war sein neugeborener Sohn, Kakarott.

Im Grunde war Kakarott eine Schande für die Saiyajin. Normalerweise liegt die Kampfkraft bei Saiyajin nach der Geburt schon in den späten Hunderten, Kakarotts Kampfkraft lag bei Zwei. Zwei. Sein Erstgeborener, Radditz, hatte eine Kampfkraft von 400. Das war schon relativ niedrig, aber Zwei..was macht man mit solchen Kindern? Natürlich, Kakarotts Geburt war keine 24 Stunden her, mit Sicherheit ist er nicht für immer so schwach. Aber für gewöhnlich werden Saiyajinbabys nach der Geburt auf fremde Planeten geschickt, um diese zu erobern. Was sollte er da ausrichten können? Es gibt Tiere, die deutlich stärker sind.
Aber sollte er sich jetzt darüber Gedanken machen? Das Überleben seines Volkes stand auf dem Spiel. Kakarott aber, wenn auch nur für den Moment, war in Sicherheit. Dasselbe galt für Radditz, der ebenfalls auf einen anderen Planeten beordert wurde. Und seine Frau, Gine? Wo war sie? Er wusste es nicht mal genau.
Bardock war nie der Typ für soziale Kontakte. Wie bereits erwähnt, war er mitsamt seinem Team unter den Saiyajin angesehen, aber wirklich Kontakt hatte er nur zu letzteren und seiner Familie. Es ist logisch, dass er nun, da sein Team nicht mehr war, an seine Familie dachte. Er wünschte Kakarott alles Gute.
Die Raumkapsel schlug in die Landungszone ein und öffnete sich. Bardock stolperte schwer keuchend heraus. Er hielt sich an der Kapsel fest. Ein paar Einheiten, die für die Raumfahrt zuständig waren, kamen heraus.
„Bardock, alles in Ordnung?!“
Das einzige, was man hören konnte war Bardocks Atem, er hechelte.
„Ja..alles okay..“
„Na gut..ähm, du kommst zu spät. Dein Sohn ist bereits zur Erde geschickt worden.“
Der Saiyajin hatte sich bereits, langsam und geschwächt, auf den Weg gemacht, hielt nach diesen Worten aber an und drehte sich um.
„Zur Erde?“
Der Soldat nickte.
„Ja. Die Erde ist ein blauer und wirklich schöner Planet, tatsächlich einer der schönsten in der Galaxie. Die Bewohner sind nicht wirklich stark, daher sollte selbst ein Lowlevel-Kämpfer es schaffen ihn einzunehmen.“
Bardock starrte ins Nichts.
„Verstehe..“
„Ähm, sag mal, was ist Überhaupt mit dir passiert? So ramponiert sahst du ja noch nie aus.“
Der Saiyajin aber hörte nicht zu. Stattdessen gingen ihm die Worte von gerade nicht aus dem Kopf. Ein blauer Planet? Die Erde ist ein blauer Planet?
Was waren das für Visionen? Könnte es sein?
Er dachte erneut an die Vision von der Explosion des Planeten Vegeta.
Konnte er wirklich in die Zukunft sehen? Wenn ja, dann hatte er keine Zeit zu verlieren.

Sofort rannte er los, so gut es seine Kräfte zuließen. Er überlegte wo er die meisten Saiyajin aufgabeln konnte. Wahrscheinlich in einer Bar, die waren immer gut gefällt.
Auf dem Weg dahin, gepflastert mit schier nicht enden wollenden Treppen, kollabierte er. Der Schmerz dominierte, Bardock verlor das Bewusstsein.
Die Visionen endeten nicht. Erneut die Person mit den Haaren, diesmal wusste er, dass es nicht er selbst war. Er sah ein Baby, dann ein Kind, ein Teenager und schließlich einen Erwachsenen. Es war Kakarott.
Er sah seinen Sohn, stetig am Trainieren unter den verschiedensten Meistern. Für ihn war die Botschaft klar: Kakarott wird mächtiger als man es sich vorstellen könnte.
Kurz darauf erlangte Bardock sein Bewusstsein wieder.
Der Rest der Geschichte ist schnell erklärt und tragisch zugleich. Bardock erreichte die Bar und erzählte was geschehen war. Da sich allerdings die Geschichte herumgesprochen hatte, dass Bardock von einem schwächlichen Kanassaner niedergeschlagen wurde und daraufhin in Behandlung musste, hatte er seinen Ruf verspielt. Der Fakt, dass Met ebenfalls keine Herausforderung wäre und er nun quasi blutüberströmt vor den anderen Saiyajin stand, machte seine Geschichte umso unglaubwürdiger. Statt der Hilfe, die er erhoffte, bekam er nun nur lautes Gelächter. Er legte sich mit einigen Saiyajin in der Bar an, da er so zornig war. Eventuell standen sie vor einem Angriff Freezers und keiner glaubte ihm?
Erneut rannte Bardock davon. Wenn ihm keiner glaubte, dann musste er den Planeten eben alleine retten. So rannte er die Treppen hinauf, um zum Dach zu gelangen. Gerade als er dort ankam verlor er erneut das Bewusstsein.

Das musste es sein. Hier musste es sein. Das Dach.
Jedoch..irgendwas stimmte nicht. Bardock hielt sich erneut den Kopf.
Wenn das die Zusammenfassung war, dann war das alles doch nur ein paar Stunden her. Warum fühlte es sich an, als wäre er wochenlang nicht hier gewesen? Und, Visionen bei Seite, das fühlte sich alles so unglaublich vertraut an.
Er erinnerte sich zurück an seinen Traum. Ihm war nun klar, dass es sich bei der weißen lachenden Visage um Freezer handelte, aber wer war die lila Person?
 
Zuletzt bearbeitet:
Hey, willkommen zu Kapitel 3. Die FF erschien zuerst am 18.11. und ich plante jeden Samstag und Mittwoch ein Kapitel herauszubringen. Allerdings habe ich einen Fehler gemacht und in Kapitel 1 ein Titelbild hochgeladen, durch das die FF nicht lesbar wurde. Jetzt musste ich sie neuhochladen und dazu, quasi am selben Tag, noch Kapitel 2 und 3. :) Übermorgen kommt dann Kapitel 4. Wünsche euch nun viel Freude.

Kapitel 3 - Eine Überschneidung der Zeit


Wer war die lila Person? Das Gelächter war doch quasi identisch mit dem von Freezer, wer soll das sein? Und was war dieses gleißende gelbe Licht, das ihn umgab? Das kann nicht nur ein Traum gewesen sein, es fühlte sich viel zu real an, mindestens so real, wie seine sterbenden Teammitglieder. Er durchkramte seine Erinnerungen. Jedes Mal, wenn es ihm beinahe einfiel, schien er es wieder zu vergessen. Doch er konzentrierte sich immer mehr auf das Lachen, auf dieses hässliche Gesicht. Plötzlich fiel es ihm ein.
„Chilled! Er hieß Chilled!“
Wie zuvor schlug ein Blitz in seinem Hirn ein. Obwohl, es war mehr wie tausend Blitze auf einmal, die sich wie Nadeln durch seine Substanz stachen.
Bardock dachte, sein Kopf würde jede Sekunde explodieren. Er konnte nichts anderes tun, als seinen Kopf mit beiden Händen zu halten und laut aufzuschreien.
Jeglicher Schmerz, den er in letzter Zeit ertragen musste, war nichts im Vergleich hierzu. Es dauerte ungefähr eine Minute, dann ließ der Schmerz nach. Der Saiyajin lag auf dem Boden, öffnete die Augen und betrachtete erneut den rosa Himmel.
Es ist wahr. Es war nicht nur ein Traum. Es war wirklich Wochen her, seitdem Bardock dies alles durchlebte. Und das war nicht alles.

Langsam richtete er sich auf. Er wusste, dass er kaum noch Zeit hatte.
Der Boden unter seinen Füßen war voller Blut, er war anscheinend in schlechterer Verfassung, als er zunächst angenommen hatte. Doch er musste sich beruhigen. Wenn er jetzt die Fassung verliert, dann wäre alles umsonst. Er atmete langsam aus und musste schlucken. Er starrte weiterhin auf den Boden.
Es hört sich absurd an, aber er hatte Freezer bereits bekämpft. Ist das wieder eine Vision? Nein, unmöglich. Es fühlt sich ganz anders an.
Bardock erinnert sich. Die Vision der Explosion war tatsächlich eingetreten.
Nachdem er das Dach erreicht hatte, flog er in den Weltraum, um Freezer zu stürzen. Natürlich war dies nur in der Atmosphäre des Planeten, schließlich konnten Saiyajin im Weltraum nicht atmen. Vom Planeten aus konnte man bereits im Auge der Sonne sein Raumschiff erkennen, welches sich über dem Planeten befand. Ihn erwarteten unzählige Soldaten, mit denen er leicht fertig wurde, aber als die Anzahl zu groß wurde und sie ihn packten, konnte er nicht entkommen.
Der Saiyajin schrie nur noch den Namen, den er mit unvergleichlichem Hass aussprach:
„FREEZER! KOMM RAUS UND ZEIG DICH DU FEIGLING!“
Und tatsächlich öffnete sich die Luke des Raumschiffs, der Herrscher zeigte sich.
Bardock hatte die Fähigkeit bekommen in die Zukunft zu schauen. Das muss Schicksal gewesen sein. Deswegen war es auch seine alleinige Aufgabe Freezer aufzuhalten.
Er sammelte alle Kraft, die er aufbringen konnte in seiner Hand und feuerte eine Final Spirit Canon, seine stärkste Technik. Bardock war sich des Sieges bereits sicher, Freezer dagegen hob seinen rechten Zeigefinger und ließ eine Energiekugel wachsen. Sie wuchs, und wuchs. So was hatte der Saiyajin noch nie gesehen. Der Durchmesser der Kugel betrug bereits mindestens hundert Meter.
Anstatt Freezer zu treffen, bewegte sich die Kanone auf die Energiekugel zu, welche sie absorbierte. Freezer begann zu lachen und feuerte die Kugel ab.
Zu diesem Zeitpunkt standen Bardock und Tausende von Freezers Männer mit dem Rücken zum Planeten Vegeta. Die Chance das zu überleben, geschweige denn zu kontern, war im Grunde null. Sie alle wurden in den Tod gerissen, aber Bardock hatte noch eine letzte Vision: Er sah Kakarott, der Freezer gegenüberstand.
Aber Moment, alle in den Tod gerissen? Warum lebte er dann noch?
Dann dachte er weiter nach. Wie fügt sich das zusammen, wie kommt Chilled in die Geschichte? Bardock versuchte sich zu erinnern.
Nach seinem vermeintlichen Tod, erwachte er in einem Bett. Seltsame Wesen passten auf ihn auf. Auf dem Planeten...
„P-plant..“

Das war es! Was für ein komischer Traum. Aber war es überhaupt einer?
Macht es Sinn, dass ihn das Schicksal in die Vergangenheit geschickt hat, nur um nun die Zukunft zu ändern? Erneut hielt er sich distanziert, wollte keinerlei Kontakte knüpfen und trainierte alleine in einer Höhle. Zwar kam ein Junge hin und wieder vorbei, um ihm etwas zu essen zu bringen, aber sonst ließen sie ihn in Ruhe.
Irgendwann kam der Junge zu ihm und bat ihn sein Dorf zu retten.
Bardock bekämpfte die Gegner ohne große Probleme, bis eine kleine Gestalt auftauchte. Alle trugen Kapuzen, daher konnte man nicht viel erkennen. Der Saiyajin schlug zu, traf den Gegner mit der Faust ins Gesicht. Die Kapuze flog davon und entblößte ein vertrautes Gesicht.
„F-freezer?!“
Aber das war nicht Freezer. Die Statur war ähnlich, aber Freezers Körper war weiß und lila, dieser hier war lila, weiß und orange. Die Stimme war ebenfalls anders.
Bardock war so verwundert, dass er gar nicht auf sein Umfeld achtete.
„Du wagst es..DEN GROßEN CHILLED ZU SCHLAGEN?“
Im nächsten Moment, man konnte den Bewegungen kaum folgen, befand sich Chilled bereits direkt vor Bardocks Gesicht und trat zu. Durch die Wucht des Trittes wurde Bardock einige Meter weggeschleudert. Er schlug auf den Boden auf und blieb regungslos liegen. Was für eine Kraft dieser Chilled hatte. Er müsste ungefähr auf Freezers Level stehen. Dazu noch dieses Aussehen. Dieses Lachen.
Er ballte die Fäuste und biss die Zähne zusammen.
Der Saiyajin gab alles was er hatte, doch er konnte diesem selbsternannten Weltraumpiraten nichts anhaben. Stattdessen kassierte er selbst Treffer für Treffer von Chilleds Fäusten, seinen Füßen oder seinem Schweif. Erneut sackten seine Beine ein, er ging zu Boden. Bevor er reagieren konnte, fühlte er einen Druck, der sich auf seinen Kopf ausübte. Chilled stellte seinen Fuß auf Bardocks Hinterkopf.
Erneut ertönte sein Lachen.
„Jetzt weißt du wieder, wo du hingehörst.“
Der Druck wurde immer größer, das Gewicht, das er auf den Fuß ausgeübte immer schwerer, bis Chilled erneut mit seinem Schweif ausholte und Bardock so aus dem Graben beförderte, der durch die Wucht der Treffer unter dessen Körper entstand.
Zuvor lag der Krieger mit dem Gesicht zum Boden, nun war es der Hinterkopf. Er griff sich ins Gesicht. Er fühlte zuerst seine linke Wange und tastete über seine Narbe. Danach ging er zu seiner rechten Wange über und rieb mehrmals an ihr. Auf seinem Gesicht zeichnete sich eine rote Schramme ab, eine Kennzeichnung von Chilleds Schweif.
Er war schwach. Immer noch schwach. All das Training half nichts.
Bardock richtete sich auf. Er sah zerstörte Häuser. Tote Bewohner. Der Mann und der Junge, die sich noch vor kurzem um ihn kümmerten, sie beide lagen regungslos am Boden. Dann blickte er auf Chilled. Er war wirklich ein Abbild Freezers, oh Gott, wie er ihn hasste. Er hasste ihn schon immer, wie er die Saiyajin, ein Kriegervolk der höchsten Elite, versklavte. Selbst ihr König Vegeta, der mächtigste Mann des Planeten, war nichts weiter als Freezers Untertan. All die Demütigung, all die verrichtete Arbeit, das alles war umsonst? Stattdessen war es das vermeintliche Schicksal dieses Volkes unterzugehen? Nein, nicht dieses mal.
All die, die schon für diesen Mistkerl gestorben waren, unzählige Saiyajin, sein Team, das durch den Verrat umgekommen war. Dieser Bastard!

Bardock schlug vor Zorn auf den Boden. Immer und immer wieder. Er hasste sich, er hasste seine Schwäche. Dann fiel sein Blick wieder auf Chilled. Könnten Blicke töten, wäre der Weltraumpirat bereits vor Minuten verreckt.
Ob Freezer, oder Chilled, ist doch komplett egal. Sie waren beide auf unterschiedlichen Ebenen so identisch. Sie verdienten es beide nicht zu leben.
Die Bilder beider Wesen fingen an sich zu kreuzen, sich zu mischen. Dies paarte sich mit den Erinnerungen der Toten, die Bardock stetig vor Augen geführt wurden.
Und dann hörte er es wieder. Dieses Lachen. Dieses widerliche Lachen. Wie er es hasste, abgrundtief hasste!
Er ballte die Fäuste, schlug erneut mit seiner rechten auf den Boden unter sich und schrie auf. Und dann--
Bardock wurde aus seinen Erinnerungen gerissen. Denn nun passierte es. Dieses Licht, welches ihm nun schon mehrmals aufgefallen war, erst einfach nur hell, dann gelb und es strahlte diese Wärme aus. In dem tiefsten Moment seiner Wut umgab es ihn. Und es war, als wären seine Gebete erhört worden. Nicht, dass er gläubig war, aber nichtsdestotrotz, seine Kraft hatte sich um ein vielfaches gesteigert.
Es brauchte nicht viel Anstrengung, um Chilled das zurückzuzahlen, was er Bardock zuvor ausgeteilt hatte. Der Krieger packte den Weltraumpiraten an den Beinen und zerrte ihn durch die Gegend. Er warf ihn mehrmals zu Boden, nur um ihn wieder herumzuwirbeln und erneut herunterzuschicken. Nach einigen Treffern in die Magengrube ging Chilled auf die Knie und erblickte den Saiyajin.
„Wer...WAS bist du?!“
Bardocks kalte Augen blickten ihn weiter an.
„Ich bin nur ein ganz normaler Saiyajin.“
„Ein Saiyajin?!“
Natürlich, Saiyajin gab es in dieser Zeit noch nicht, wenn es sich hier tatsächlich um die Vergangenheit handelte. Jedenfalls brauchte es nur einen Energiestrahl Bardocks, um Chilled auszulöschen.
Als er nach dem Kampf in die Ferne schritt, sah er erneut ein helles Licht.
An mehr konnte er sich nicht erinnern.

„Was bedeutet das alles?“
Wenn sein Sinn ihn nicht täuschte würde das bedeuten, dass er dem Tode entkommen war und in die Vergangenheit geschickt wurde. Und nun war er wieder zurück. Er fing an zu lächeln und hielt sich erneut den Hinterkopf.
Früher hätte Bardock noch gesagt, dass das alles Unsinn wäre. Visionen, Zeitreisen..lächerlich. Er dachte wie viele Saiyajin, dass man durch Kraft jeden Kampf gewinnen würde. Und schließlich waren sie eine Kriegerrasse, stetig vom Kampf getrieben. Meistens war überhaupt keine Zeit, um sich darüber Gedanken zu machen. Und wenn er ehrlich war, hatte er bislang auch noch nie darüber nachgedacht.
Man wird in die Welt gesetzt, lebt sein Leben, findet eventuell seinen eigenen Sinn und stirbt dann. Ein simpler Ablauf. Doch seit der Situation auf Kanassa hatte sich das geändert. Zuerst wollte er es nicht glauben, doch nachdem diese Visionen immer realer wurden, konnte er es nicht mehr bestreiten. Doch nun?
Die Zukunft vorhersagen, das mag eine Sache sein. Aber in der Zeit reisen?
Durch die Übernahme des Planeten Plants gab es einige Saiyajin, die sich mit den Forschungen der Tsufurujin beschäftigten und so zu Professoren wurden.
Und obwohl der technische Stand heute deutlich weiter als damals war, so war das Thema einer Zeitreise schlichtweg als unmöglich anzusehen, zumindest für den Moment. Die Forschungen seien rückständig, das Equipment noch nicht bereit.
Und er soll das nun können? Nein, niemals. Und wie dachte er nun überhaupt darüber? Der Kanassaner gab ihm die Fähigkeit als Fluch, aber er sah es nun als eine neue Chance. Er könnte Ereignisse verhindern, bevor sie überhaupt eintreten würden. Zeitreise..das geht doch nun etwas weit. Vielleicht hat er einfach zu viel abbekommen oder die ganze Situation stieg ihm zu Kopf. Aber das Szenario war trotzdem, ohne jeglichen Zweifel, das selbe: Freezer war drauf und dran das gesamte Volk der Saiyajin auszulöschen und niemand von ihnen würde Bardock dies glauben. So war er nun ganz alleine gegen einen Tyrann und eine Armee aus Verlierern. Doch wie auch schon damals beim Genozid der Tsufurujin, war es die Menge, die sie gefährlich machten.

Wie lange er wohl schon hier saß und seine Gedanken durchforstete? Vielleicht waren es nur 5 Minuten, vielleicht eine halbe Stunde. Jedenfalls musste er langsam zur Tat schreiten, und zwar nicht nur, weil er fürchtete, dass ihm die Zeit davon lief. Er konnte zwar diese Pause nutzen um Luft zu holen, aber auf der anderen Seite hatte er weiterhin schwere Verletzungen und seine Gesundheit verschlechterte sich stetig. Wann Freezer wohl angreifen würde? Vielleicht war es einfach nur der Saiyajin, welcher das Fass zum Überlaufen brachte und Freezer in die Offensive zwang. Nein, so ist es nicht..oder zumindest nicht komplett. Das Schwein würde sie alle so oder so auslöschen, nur das ‚Wann‘ war nicht definiert. Eines konnte er aber garantieren: Es würde heute sein. Aber es half alles nichts.
Bardock stützte sich auf sein linkes Knie und hievte so seinen geschwächten Körper in die Höhe. Daraufhin ergriff er das Geländer des Gebäudes und sah erneut ins Auge der Sonne und erblickte, in weiter Ferne, Freezers Raumschiff. Seit dem letzten Mal hatte es sich anscheinend nicht bewegt.
Für den Moment konnte er sich nicht darauf festlegen, ob er nun in die Vergangenheit gereist war oder nicht. Er wusste nur, dass seine jetzigen Kräfte nicht ausreichen würden und er sich die Kraft des Lichtes aus seinen Erinnerungen ausleihen müsse, um es mit Freezer aufnehmen zu können. Aber er konnte es ja nicht wissen, darauf konnte er sich nun also nicht verlassen. Vielleicht konnte er Freezer nicht aufhalten, aber er war verdammt noch mal der Einzige, der es überhaupt versuchte, er durfte nicht erneut versagen.
Entschlossen blieb der feste Griff seiner beiden Hände um das Geländer, während sein Blick sich weiterhin auf den Himmel fokussierte. Nun machte er einen Schritt zurück, ging in die Hocke und konzentrierte sich. Mit einem Anlauf schnellte er nach vorne und hob ab. Nun flog er durch den Himmel und beschleunigte so schnell er konnte. Dem Saiyajinkrieger ging ständig durch den Kopf, was er beim letzten Mal durchlebt hatte: Er verdammte sein gesamtes Volk, welches ihm nicht glaubte, er dachte ständig daran, was es ihm für eine Genugtuung bereiten würde, wenn er nur Freezers Fresse polieren könnte und er wollte Rache, dies war es, was ihn trotz seines schlechten Zustands antrieb. Und was war es nun? Natürlich waren diese Gefühle alle irgendwie immer noch präsent, aber viel mehr war er gespannt darauf was nun kommen würde. Würde alles genauso geschehen wie zuvor? Hatte er vielleicht nur wieder eine Vision oder halluziniert gehabt? Oder war dies auch nur Einbildung gewesen, wie eventuell seine Reise durch die Vergangenheit?
 
Ich muss gestehen, bisher habe ich keine Bardock-FF wirklich mit viel Genuss gelesen, weil der Charakter mich nicht so unglaublich gereizt hat.
Aber hey, besonders viel ist hier nicht los und ich finds schön wenn hier noch was mit regelmäßigen Updates läuft :D Ähnliches hab ich auch vor^^ Dazu der Zufall, dass wir beide alte FFs nochmal aufgreifen xD
Also dachte ich, ich schnuppere mal rein und ich wurde auch absolut nicht enttäuscht *grins*

Zu Kapitel 1:
Herrlich. Ich genieße es wirklich, dass man als Leser genauso verwirrt und ahnungslos ist wie der Protagonist! Die Szenenbeschreibungen sind. ich sag mal gut ausgeprägt. Aber nicht so übergründlich, dass sie einem zu langweilig werden. Immer das wichtigste bzw das was Bardock sich grade anschaut.
Das einzige worüber ich stolperte, ist die Zeitform. Erst Gegenwart, dann Vergangenheit. Für mich jetzt nicht eindeutig, ob beabsichtigt oder nicht. Daher merke ich es an :)

Zu Kapitel 2:
Bis hierher kommt es einem noch alles seeehr bekannt vor, nur etwas schöner als in der Serie gezeigt :)

Sollte das jedoch der Fall sein, dann hatte er keine Chance. Sie sind nicht nur zu fünft, ihre individuellen Fähigkeiten machen sie besonders: Guldo kann die Zeit anhalten, Recoome ist extrem stark, Baata ist angeblich der schnellste Kämpfer im Universum, Jeice ist ungefähr genauso stark wie Recoome und kämpft eigentlich immer mit Baata zusammen und Captain Ginyu hält seine Fähigkeit geheim.
Auch wenn Guldo der schwächste Kämpfer des Sonderkommandos ist, darf man ihn trotzdem nicht unterschätzen. Sich mit denen anzulegen ist immer fatal.

Jedoch..irgendwas stimmt nicht. Bardock hielt sich erneut den Kopf.

Hier wieder ein Zeiten-Problem. Ich könnnte mir allerdings denken, dass die Gegenwart-Sätze Gedanken sein sollen? In dem Fall würde ich sie noch irgendwie kennzeichnen. Schrägschrift oder mit ' ' oder < >... ^^ So stolpere ich persönlich drüber.

Ganz interessant, durch die ständigen Aussetzer von Bardock ist man sich selbst gar nicht mehr sicher, wie viel Zeit da vergeht. Auf der einen Seite klar, schön um sich in den Charakter hinein zu versetzen. Auf der anderen etwas unpraktisch. Ich geh mal davon, dass nur ein paar Minuten pro Bewusstlosigkeit vergehen? Ansonsten müsste er ja mal auf eine Uhr gucken wollen oder zumindest Tageszeit checken?

Zu Kapitel 3:
nur, damit ich das in meinem Kopf richtig zusammen gebastelt habe... Bardock wurde kurz bevor er hätte sterben sollen, in die Vergangenheit geswitcht (ein unabsichtlicher Teil des Fluchs?) und tötet dort Chilled. Ich nehme mal an, dass es sich bei diesem um einen Vorfahren von Freezer handelt. Durch seine Wut wird er SSJ und dadurch hatte er die Möglichkeit dazu.
Find ich nen guten Ansatz :D Der Name passt auch prima zu den anderen von Freezers Stammbaum.
Hm.... wenn ich raten müsste, kann es Freezer ja gar nicht geben. Also, es ist ein wenig Paradox.
Streng genommen müsste es ja zwei Zeitlinien geben. Eine mit und eine ohne Chilled und entsprechend - wenn meine Vermutung stimmt - Freezer.
In Zeitlinie A, ich sag mal Ursprünglicher Zeiitlinie, dürfte sich trotzt des kurzen Ausflugs nichts verändert haben.
In Zeitlinie B, in die Bardock zwischenzeitlich eingetaucht ist, gibt es nun eine extreme Veränderung.. angenommen es gibt Freezer nicht mehr. Dann Waren die Saiyajin auch nie seiner Diktatur unterworfen und der Gedanke dass soetwas überhaupt passieren kann dürfte alle nur herzlich lachen lassen xD
Oder es spielt sich alles in einer sehr paradoxen einzelnen Zeitlinie ab? Dann wäre Bardock Ursprung des "Legendärer Supersaiyajin"-Mythos, aber Chilled war nicht Freezers direkter Vorfahr.. es gibt ihn noch immer. Frezzer hat nur dadurch extreme Angst vor den Saiyajins, entschließt sich deshalb erst überhaupt sie zu töten aber - tada - Bardock kann ja nun den SSJ. Heidiho!

Bin gespannt was davon denn nun eintritt. Wir sehen uns dann Mittwoch ;D
 
Moin moin!

Ich habs versprochen. Und dabei bleibe ich.

Zu Kapitel 1 vergib mir, ich hab den ein oder anderen Absatz mehrfach lesen müssen, um zu verstehen, wie jetzt was wo liegt und so weiter. Quasi, ich hab mit der Umgebung wahnsinnig Probleme gehabt. Aber vielleicht ist das ja tatsächlich gewollt.
Zeitsprünge bei den Verben Vergangenheit/Gegenwart wurden schon angesprochen.

Noch etwas: Bardock hat die Hand voll Blut, will sich Schweiß aus dem Gesicht wischen:

Als er sich an die Stirn fasste, um den Schweiß wegzuwischen, merkte er, dass etwas um seine Stirn gebunden war. Daraufhin betrachtete er seine Hand, die voller Blut war.

und dann kurz später:
Nun streifte er durch sein Gesicht, sodass er sich etwas Blut aus dem Gesicht wischte
Wie jetzt? Hat er auf einmal eine saubere Hand? Ok, angenommen er hat einmal die Handfläche genommen und einmal den Handrücken, dann wäre das möglich. Aber so lädiert wie er ist, verschmiert sich alles doch eher, als sonst etwas.

Zu Kapitel 2
Ich werd aus dem 1. Satz nicht schlau, habe mir erlaubt den umzuschreiben. Verzeih mir, wenn ich den falsch verstanden habe.

Das nächste, woran sich Bardock erinnert ist, dass er zum Planeten Met flog, weil seine Einheit dorthin befehligt wurde, nur er selbst nach dem Vorfall auf Kanassa das Bewusstsein verlor und deswegen auf Vegeta ruhen musste.

Das nächste woran sich Bardock erinnerte, war, dass er zum Planeten Met flog, weil seine Einheit dorthin befehligt worden war und da nur er selbst nach dem Vorfall auf Kanassa das Bewusstsein verloren hatte, wodurch er auf Vegeta ruhen musste.
Einigermaßen verständlich? Ist immer noch ein langer Satz, und gerade lange Sätze sind sehr tückisch.

Uuuund, du rast zu schnell. Du hattest es zwar schon angekündigt, aber es ist doch sehr hart am Limit.

Der Rest der Geschichte ist schnell erklärt und tragisch zugleich.

Waaaas? Einfach alles vorweg nehmen? Zack, Bumm, weg, erledigt, auf zum nächsten Scharmützel? Sry, das war ein bisschen hart, aber - bitte nimm mir das nicht übel - auch wenn du schnell zu einem bestimmten Punkt kommen möchtest. Wenn alle Kapitel bis dahin weiter gehen, wie die ersten beiden, dann weiß ich bei diesem Punkt nicht mehr, warum ich die FF angefangen habe zu lesen. Da ist kein roter Faden, nur eine lose Zusammenfassung. Ich merke schon, dass diese Visionen ein wesentliches Element sein sollen. Aber viel bliebe dann nicht. In der Zeit bis zur Zerstörung Vegetas müsste Bardock sich erneut behaupten und lernen mit seiner neuen Fähigkeit umzugehen, ohne davon die ganze Zeit KO zu gehen. Und dann? Dann wird Vegeta doch zerstört, weil Anime?

Verzeih mir, wenn ich hier komplett falsch liege. Und ich wünschte, ich könnte es besser ausdrücken.
Kapitel 3 überspringe ich mal. Ich werde das Review dann zusammen mit Kap. 4 schreiben.

Mfg

Rela
 
Hi @Dragonballdreamer und @Rela1309, vielen Dank für eure Kommentare :)
Es ist schön mal wieder aktive Leser zu haben, das gab es hier im Forum ja lange nicht mehr *g*
Dann mach ich mich direkt daran eure Kommentare zu beantworten:

@Dragonballdreamer - Das freut mich, dass dir die FF soweit gefällt :)
Mir war schon klar, dass es begründet Kritik geben würde, mal schauen, was wir da haben:

Das einzige worüber ich stolperte, ist die Zeitform. Erst Gegenwart, dann Vergangenheit. Für mich jetzt nicht eindeutig, ob beabsichtigt oder nicht. Daher merke ich es an :)
Also, was wichtig ist: Die Geschichte springt ja ständig zwischen der Gegenwart, also wo Bardock auf dem Dach liegt, und seinen Erinnerungen. Im Grunde ist natürlich alles eine Art Nacherzählung, darum müsste alles auch ins Präteritum, aber manchmal finde ich (wahrscheinlich auch falsch *g*), dass bestimmte Dinge ins Präsens gehören. Natürlich kann es auch sein, dass ich mich durch den ständigen Szenarienwechsel selbst verwirre :p

Hier wieder ein Zeiten-Problem. Ich könnnte mir allerdings denken, dass die Gegenwart-Sätze Gedanken sein sollen? In dem Fall würde ich sie noch irgendwie kennzeichnen. Schrägschrift oder mit ' ' oder < >... ^^ So stolpere ich persönlich drüber.
Tatsächlich kommen Bardocks Gedanken als "Nicht-Dialog" ziemlich oft vor, aber ich persönlich finde es besser diese nicht zu kennzeichnen. Das hat seinen Grund, aber eventuell ändere ich das ab, wenn ich finde, dass es Sinn macht, also danke für den Tipp :)

Ich geh mal davon, dass nur ein paar Minuten pro Bewusstlosigkeit vergehen? Ansonsten müsste er ja mal auf eine Uhr gucken wollen oder zumindest Tageszeit checken?
Ich glaube, dass das jemandem egal wäre, der weiß, dass sein Volk in wenigen Minuten untergehen würde :D Eine Uhr hat Bardock halt momentan nicht in seinem Umfeld, er geht nur davon aus, wie weit er Freezers Raumschiff vom Planeten weg schätzt.

nur, damit ich das in meinem Kopf richtig zusammen gebastelt habe... Bardock wurde kurz bevor er hätte sterben sollen, in die Vergangenheit geswitcht (ein unabsichtlicher Teil des Fluchs?) und tötet dort Chilled. Ich nehme mal an, dass es sich bei diesem um einen Vorfahren von Freezer handelt. Durch seine Wut wird er SSJ und dadurch hatte er die Möglichkeit dazu.
Find ich nen guten Ansatz :D Der Name passt auch prima zu den anderen von Freezers Stammbaum.
Hm.... wenn ich raten müsste, kann es Freezer ja gar nicht geben. Also, es ist ein wenig Paradox.
Streng genommen müsste es ja zwei Zeitlinien geben. Eine mit und eine ohne Chilled und entsprechend - wenn meine Vermutung stimmt - Freezer.
In Zeitlinie A, ich sag mal Ursprünglicher Zeiitlinie, dürfte sich trotzt des kurzen Ausflugs nichts verändert haben.
In Zeitlinie B, in die Bardock zwischenzeitlich eingetaucht ist, gibt es nun eine extreme Veränderung.. angenommen es gibt Freezer nicht mehr. Dann Waren die Saiyajin auch nie seiner Diktatur unterworfen und der Gedanke dass soetwas überhaupt passieren kann dürfte alle nur herzlich lachen lassen xD
Oder es spielt sich alles in einer sehr paradoxen einzelnen Zeitlinie ab? Dann wäre Bardock Ursprung des "Legendärer Supersaiyajin"-Mythos, aber Chilled war nicht Freezers direkter Vorfahr.. es gibt ihn noch immer. Frezzer hat nur dadurch extreme Angst vor den Saiyajins, entschließt sich deshalb erst überhaupt sie zu töten aber - tada - Bardock kann ja nun den SSJ. Heidiho

Anscheinend hast du das Special "Episode of Bardock" nicht gesehen, deswegen ist das wohl ein bisschen verwirrend für dich *g*
Also es spielt sich alles in einer Zeitlinie ab und Bardock wurde einfach mehrere hunderte Jahre in die Vergangenheit geschickt. Dort greift ein Vorfahre Freezers, Chilled, ein Dorf auf dem Planeten Plant an, welcher der Planet Vegeta ist (also natürlich auch der Planet der Tsufurujin, bevor diese existierten). Nachdem Bardock zum Super Saiyajin wurde, und Chilled besiegte, sagte letzterer seinen Gefolgsmännern, dass sie sich vor Wesen in acht nehmen sollen, die ihre Haarfarbe ändern können und Saiyajin heißen. Danach starb Chilled. Der letzte Teil der Legende ging anscheinend verloren, aber alamiert wurde das Volk der Frostdämonen trotzdem ;) Daraufhin wurde Bardock auf dem Dach des Gebäudes wach, quasi wieder in der Gegenwart, aber kurz bevor er im Film in den Weltraum flog.
Hoffe deine Fragen haben sich geklärt und nun wünsche ich dir viel Spaß bei Kapitel 4 :)

@Rela1309 Herzlich willkommen :) Nach langer Panne kannst du die FF nun auch endlich lesen *lach*
Ich nehm dir nichts krumm, weiß ja wie es gemeint ist :) Und nach so langer 'Schreibinaktivität' wäre ich überrascht gewesen, wenn ich keine Fehler machen würde.
Noch etwas: Bardock hat die Hand voll Blut, will sich Schweiß aus dem Gesicht wischen:
Da hab ich mir ein sauberes Eigentor geschossen. Hätte ihn wohlmöglich erst den Schweiß bemerken lassen müssen, um ihn dann durchs Gesicht wischen lassen, damit er die ganze Pampe im Gesicht hat und sich aufregt *g* Das war aber schon ein kritischer Fehler und ich habs auch nach mehrmaligem Lesen nicht bemerkt *schäm*

Ich werd aus dem 1. Satz nicht schlau, habe mir erlaubt den umzuschreiben. Verzeih mir, wenn ich den falsch verstanden habe.


Das nächste, woran sich Bardock erinnert ist, dass er zum Planeten Met flog, weil seine Einheit dorthin befehligt wurde, nur er selbst nach dem Vorfall auf Kanassa das Bewusstsein verlor und deswegen auf Vegeta ruhen musste.

Das nächste woran sich Bardock erinnerte, war, dass er zum Planeten Met flog, weil seine Einheit dorthin befehligt worden war und da nur er selbst nach dem Vorfall auf Kanassa das Bewusstsein verloren hatte, wodurch er auf Vegeta ruhen musste.

Also deine Korrektur macht, mir persönlich (außer natürlich die Zeitform, da hab ich den Fehler gemacht) weniger Sinn, weil ich damit ja nur ausdrücken wollte, dass Bardocks Einheit auf Met befehligt wurde, aber er selbst durch die Geschehnisse auf Kananassa ausfiel. Dieses 'da' in deiner Korrektur finde ich fehl am Platze. Dann würde ich den Satz eher so formulieren:
Das nächste woran sich Bardock erinnerte, war, dass er zum Planeten Met flog, weil seine Einheit dorthin befehligt worden war, nur er selbst hatte nach dem Vorfall auf Kanassa das Bewusstsein verloren, wodurch er auf Vegeta ruhen musste.

So fände ich den Satz am schönsten. Hoffe wir kommen da zu einem Ergebnis.

Waaaas? Einfach alles vorweg nehmen? Zack, Bumm, weg, erledigt, auf zum nächsten Scharmützel? Sry, das war ein bisschen hart, aber - bitte nimm mir das nicht übel - auch wenn du schnell zu einem bestimmten Punkt kommen möchtest. Wenn alle Kapitel bis dahin weiter gehen, wie die ersten beiden, dann weiß ich bei diesem Punkt nicht mehr, warum ich die FF angefangen habe zu lesen.
Natürlich ist mir klar, dass ich schnell springe. Aber ich dachte, da diese Elemente ja bereits aus dem Bardock Film und dem Special bekannt sind, dass es eventuell für jemanden, der bereits damit vertraut ist, zu schnell langweilig werden könnte. Ich kann aber versprechen, dass diese "überspringbar, weil bekannt" Momente mit Kapitel 4 ein Ende haben werden. Ein Element ist noch dabei, welches beschleunigt wird, aber danach wird dies nicht mehr passieren, versprochen.
Und ob unseren Krieger das selbe Schicksal wie im Anime zuteil wird, das wird sich noch klären ;)

Hoffe habe nun alle Problemchen angesprochen und wünsche nun viel Spaß mit Kapitel 4:

Kapitel 4 - Verändere die Geschichte


Es dauerte nur einige Momente, da hatte er den Weltraum bereits betreten. Er sah das weite All und eine schier unendliche Anzahl an Sternen. Doch schon sehr bald sah er hunderte von Silhouetten und je näher er kam, desto mehr wurden sichtbar.
Es war wie bereits erwähnt: Freezers Armee war gigantisch; obwohl er aber Hunderte an Planeten in seinem Besitz hatte, die allesamt mit Wachen und Soldaten bevölkert waren, war das hier nur ein kleiner Vorgeschmack davon, was er zu bieten hatte. Die Anzahl war enorm, aber die Kämpfer schwach. Bardock konnte das zwar nicht nachprüfen, da durch Dodorias Angriff sein Scouter explodiert war, aber er arbeitete ja schon mehrere Jahre für Freezer und hatte auch schon mehrere Soldaten auf dem Gewissen. Vor dem Verrat wurden Saiyajin, trotz des ‚Sklavenstandes‘, durchaus respektiert, vor allem starke Saiyajin wie Bardock es war, darum ist im Grunde ein Saiyajin so viel wert, wie ca. 100 Soldaten der Freezer-Armee. Außerdem wusste der Tyrann um die Anzahl seiner Männer, darum waren ihm Verluste, außer sie gingen in den vierstelligen Bereich, komplett egal. Gerade, wenn irgendwelche Befehle nicht in die Tat umgesetzt werden konnten, war er es sogar selbst, der viele seiner Männer tötete. Er formulierte dies teils als Strafe, aber der Saiyajin wusste genau, dass Freezer selbst Freude daran hatte.
Als er nah genug war, sah Bardock bereits, wie einige der Soldaten auf ihn zu kamen. Nun war der Moment der Wahrheit gekommen. Bevor sie ihn übermannten, hatte er zwar keine Probleme, aber wenn er bereits wusste, wer von wo attackieren würde, dann hätte er natürlich einen deutlichen Vorteil. Er erinnerte sich: Der Erste würde versuchen ihn ins Gesicht zu treten, der Nächste in die Seite. Als der Angreifer nah genug war, schmiss sich der Saiyajin reflexartig zur Seite, was dafür sorgte, dass der Soldat völlig perplex an ihm vorbei rauschte. Nun winkelte Bardock seinen rechten Arm an und führte seine linke Faust zu seiner rechten Hand. So raste er, mit dem Ellbogen voraus, in das Gesicht seines Angreifers. Diesen übermannte die Kraft des Saiyajin, was dazu führte, dass er weg katapultiert wurde. Der Rest lief ähnlich ab: Er konnte sich gegen alles verteidigen, perfekt blocken und auch Kontern. Letztes Mal steckte er zumindest ein paar Treffer ein, diesmal blieb er unbeschadet. Einzig gegen den Griff der Einheiten, es dürften locker 100 sein, konnte er sich erneut nicht wehren. Er flog weiter hoch und da bis lang alles ohne Probleme lief, wie es im Grunde auch zuvor der Fall war, würde er alles auch genau so wiederholen; bis auf eine Ausnahme.
„FREEZER! KOMM RAUS UND ZEIG DICH DU FEIGLING!“
Er hatte bereits vergessen, wie schwer es letztes Mal schon gewesen war diesen Schrei der Verzweiflung auszustoßen. Seine Lungen wurden durch den Druck, der auf ihn ausgeübt wurde, zusammengedrückt, er bekam kaum Luft. Ein weiteres Mal öffnete sich die Luke des Raumschiffs und es war Freezer, der sich in seiner schwarzen Schwebekapsel zeigte. Sein Blick war nicht nur kalt, er war quasi desinteressiert. Was für eine Demütigung. Doch Bardock blieb ruhig. Er wusste was passieren würde, die anderen nicht, noch nicht mal Freezer.
Bei seinem 'ersten Versuch' konnte sich Bardock durch eine Energieexplosion erfolgreich frei sprengen, dieses Mal ließ er es etwas über sich ergehen. Als die Soldaten Freezer persönlich erspähten, schockte sie das so sehr, dass sie ihre Griffe von dem Saiyajin lösten. Bardock atmete ein und wieder aus. Es schmerzte etwas, aber es war auf jeden Fall eine Erleichterung für ihn.
Nur noch einige Momente, dann würde sich alles ändern.

Der Schock war jedem deutlich anzusehen. Viele hatten Freezer bislang noch nie gesehen und viele arbeiteten für ihn, weil sie sich so sehr vor ihm fürchteten. Und da war er nun, keine 50 Meter von ihnen entfernt. Das Rudel an Soldaten hielt sich eher im Hintergrund, sodass der Hauptfokus der Situation Bardock war, der Freezer gegenüber stand, welcher sich über dessen Raumschiff befand.
Der Saiyajin streckte beide Arme nach unten aus und ergriff das Wort mit offenen Handflächen.
"Freezer, hier wird sich alles ändern."
Die Worte ließen den Herrscher kalt, eigentlich war es sogar so, als würde er ihn ignorieren, als wäre Bardock gar nicht da. Unbeeindruckt davon fuhr er aber fort.
"Das Schicksal des Planeten Vegeta.."
Bardock sah hinter sich und seine Augen erblickten den rosa Planeten, den er gerade beschützte. Die Visionen, in denen er die riesige Explosion sah, sie jagten ihm Schauer über den Rücken. Zum Glück musste er diese nicht in Natura sehen, davor war er bereits in Ohnmacht gefallen. Er würde nun alles daran setzen, dass er dies auch weiterhin niemals sehen werde.
"..und mein Schicksal."
Was hatte das Schicksal für ihn parat? Würde er wieder verenden? Würde sich alles erneut wiederholen? Oder konnte er diesmal doch etwas bewirken? Freezer hob wortlos seinen Zeigefinger in die Höhe. An dessen Spitze befand sich eine kleine Energiekugel. Bardock musste schlucken.
"..Kakarotts Schicksal.."
Dieses Gefühl..war das Furcht? Das konnte er jetzt nicht zulassen, alles hing von ihm ab. Er wusste, sollte er erneut versagen, dann würde sein Sohn Kakarott Freezer bezwingen. Aber ist dieses Wissen den Tod seiner kompletten Rasse wert? Mit Sicherheit nicht. Kakarott würde Freezer besiegen, aber er als Vater hatte auch eine gewisse Verantwortung. Er müsse das tun, wozu niemand im Stande ist. Außerdem wollte er natürlich seine Familie wiedersehen, und das nicht erst im Jenseits.
"..und natürlich..dein Schicksal, Freezer!"
Jetzt zählte es. Sieg oder Niederlage. Leben oder Tod. Erfolg oder Enttäuschung.
Dies war der Moment, in dem Bardock letztes Mal seine Final Spirit Canon abfeuerte und damit theoretisch den Genozid der Saiyajin besiegelte, da sein Angriff von Freezers Energiekugel absorbiert wurde.
Der Krieger war verzweifelt, ach was, mehr als das. Ihm war jedes Mittel recht, um zu gewinnen. Deswegen musste er auch nur alles auf eine Karte setzen. Es spielte keine Rolle auf welche Art und Weise er versagen würde, es wäre sein Ende.
Plötzlich ballte er beide Fäuste und spannte seine Muskeln an. Erneut durchforstete er seine Gedanken. Die Leichen seiner Freunde, die Demütigung in der Bar, Freezer. Seine Statur, seine Taten, seine Lache. Er hasste ihn über alles.
Der Tyrann starrte ihn mit unveränderter Miene an. Er betrachtete den Saiyajin als nichts anderes als ein wertloses Insekt. Auch das hasste Bardock an Freezer.
Seine Kräfte stiegen in die Höhe. Aber es war nicht das Gefühl, das er im Kampf gegen Chilled hatte.

Freezers Raumschiff hatte auf der Vorderseite eine Art blaue Kuppel, durch die man von innen nach draußen schauen konnte. Dort standen Dodoria und Zarbon nebeneinander. Zarbon war das große Gegenteil von Dodoria. Seine Haut war hellblau, sehr blass, seine grünen Haare waren zu einem Pferdeschwanz gebunden. Außerdem war er ziemlich dünn, aber muskulös. Wie auch Dodoria trug er eine Rüstung mit Schulterpolsterung.
Sowohl er, als auch Dodoria trugen beide einen Scouter. Das Glas von Dodorias Scouter war grün, das von Zarbon dunkelblau. Beide sahen Bardock an, dessen Blick von Freezer auf Dodoria überging. Der Saiyajin erinnerte sich an Dodorias Angriff und musste sich vorstellen, wie er alle seine Teammitglieder auslöschte.
Seine Pupillen verkleinerten sich und er biss erneut die Zähne zusammen. Um ihn entstand eine weiße Aura, die zu brennen schien.
Dodoria lächelte und musste schmunzeln.
"Es ist zwar eine Überraschung, dass er noch am Leben ist, aber schau ihn dir an. Der kann ja kaum bei Bewusstsein bleiben, wie soll er denn da kämpfen?"
Rein aus Interesse tippte das pinke Alien auf den Seitenknopf seines Scouters und wartete darauf, dass das Gerät Bardock anvisierte und die ganzen schwankenden Zeichen einen festen Wert annahmen. Dies sollte aber nicht passieren.
Der Scouter erfasste Bardock, aber zu Dodorias Überraschung stieg die Zahl immer weiter an.
"Der ist doch niemals so stark? Und es geht immer höher!"
Es dauerte nur einige wenige Sekunden, der radarartige Ton des Scouters durchdrang die Leere des Schiffs, aber plötzlich explodierte das Gerät.
Dodoria staunte, der Schweiß lief ihm die Stirn hinunter.
"Z-zarbon..zuletzt war seine Kampfkraft bei.."
"Sei still!"
Zarbon war ungewöhnlich laut geworden, gerade zu Dodoria wurde er nie so ausfällig.
"Du weißt doch selbst genau, dass er nur eine Kampfkraft von 10.000 hat. Das ist für einen Saiyajin zwar ziemlich stark, aber für uns ist er trotzdem kein Gegner."
Mit einer schnellen Kopfbewegung zu seiner Linken wechselte sein Pferdeschwanz die Seiten.
"Dein Scoutermodell war veraltet, er war bestimmt kaputt."
Bardock war so wütend, tausende Gedanken füllten seinen Kopf. Aber da war auch dieser Druck, diese Versagensängste. Er musste alles auf eine Karte setzen. Entweder es funktioniert oder sie alle waren verloren, das galt selbst Freezers Männern, für die er auch nur Hass empfand. Aber er musste sein Denken abschalten.
Was war das für ein Gefühl? Es war als würde sein Rücken irgendwie kribbeln, das kam ihm irgendwie bekannt vor. Er merkte aber auch, dass sich seine Armhaare aufstellten. Er wusste es, er würde es schaffen, er würde alle retten.
Seine Augen waren weiterhin auf Dodoria gerichtet, sie durchbohrten ihn quasi.
Und dann--
Plötzlich stellten sich Bardocks Haare auf und er vergaß alles um sich herum. Niemand der zusah verstand wirklich, was da geschah. Der einzige, der nicht überrascht war, war Freezer, der das vermeintliche Spektakel weiterhin desinteressiert beobachtete.
Die Muskeln des Saiyajin wuchsen und die Aura, die ihn umgab, wurde immer dichter und schloss ihn schließlich komplett ein. Plötzlich verschwanden seine Pupillen und sein Blick wanderte fluchtartig zu Freezer, welcher zur Überraschung aller zusammenzuckte. Er schien Unbehagen zu fühlen, Gefahr, aber das legte sich schnell wieder. Dafür übermannte ihn nun pure Verwirrung, er war sichtlich überrascht.
Als Zarbon bemerkte, dass Freezer zusammenzuckte, musste er schlucken. Seine Hand wanderte langsam zu seinem Scouter, dessen Knopf er zitternd betätigte. Das Ziel wurde diesmal deutlich schneller anvisiert und erneut ertönte das andauernde Piepen, welches sich mit den wechselnden gelben Zeichen auf dem Display synchronisierte. Die Augen des Grünhaarigen weiteten sich, sein Mund begann offen zu stehen. Hilflos sah er zu, wie der Wert auf dem Scouter immer weiter in die Höhe kletterte, bis ein lauter Knall das Gerät in einer Rauchwolke aufgehen lies.
Der Schweiß lief sein Gesicht hinunter.
"D-d-dodoria..wie hoch sagtest du war seine Kampfkraft auf deinem Scouter?"
Der pinke Lakai Freezers hatte sich nach den anfänglichen Worten Zarbons zunächst beruhigt, aber nachdem er nun sah, was geschehen war, war er noch besorgter als zuvor.
"Ähm..seine Kampfkraft lag bei..25.000. U-und bei dir?"
Zarbon brauchte einen Moment, aber da er realisierte, wie gefährlich es werden könnte, musste er sich zu Worten zwingen.
"Mein Scouter zeigte..60.000 an."
Dodoria zuckte zusammen. Seine Augen strahlten Panik aus.
"S-S-SECHZIGTAUSEND?! Aber wie kann er so stark geworden sein? Und seine Kampfkraft steigt doch immer weiter!"
Die beiden sahen sich an. Danach nickte Zarbon und beide flogen, genau wie ihr Lord zuvor, aus dem Raumschiff heraus. Sie fanden sich zu seiner Rechten und Linken ein. Dort beobachteten sie dann allesamt weiter, was mit ihrem Gegner geschehen würde.
Bardock schrie laut, er brüllte gar. Plötzlich umgab ihn ein helles Licht, was immer heller wurde, bis es schier den ganzen Weltraum zu erhellen schien. Ein Moment der kompletten Stille trat ein.

Als das Licht langsam wieder erlosch und man die eigenen Augen wieder öffnen konnte, waren alle fassungslos.
Bardock umgab eine leuchtend gelbe Aura, es war fast wie ein Flammenkranz. Seine Haare hatten sich blond gefärbt und waren aufgestellt. Durch die Aura erkannte man orangene Färbungen in seinen Haaren. Auch seine Augenbrauen hatten sich blond gefärbt. Seine Iris war nicht länger schwarz, sondern nun diamantgrün. Außerdem hatte seine Muskelmasse zugenommen.
Allen fehlten die Worte, man erkannte Angst auf den Gesichtern, es war lediglich Freezer, dessen überraschte Miene blieb. Anscheinend hatte er in der Verwirrung seinen Zeigefinger heruntergenommen, die Energiekugel war verschwunden.
"Ich dachte Saiyajin können sich nur in Affen verwandeln?!"
Bardock atmete aus. Einerseits löste er damit die Spannung, die sich in seinem Körper angesammelt hatte und andererseits war es ein Zeichen seiner Erleichterung. Dieses helle und gelbe Licht, diese Wärme, diese Stärke - es war genau wie zuvor. Er hatte es also geschafft. Jetzt war es Zeit zu sehen, was genau diese Kraft alles bewirken kann.
Zwar sah man Bardock die Wut an, die er in sich hatte, jedoch schien das Freezer wenig zu beeindrucken. Der Tyrann begann provokant zu lächeln, wie es eben seine Art war.
"Weißt du, Bardock..ich gebe es ja offen zu, du bist wirklich stärker geworden. Wenn selbst Dodoria und Zarbon hier hoch kommen, muss das wirklich was heißen.
Aber du hast keine Chance, denn ich werde dir etwas verraten. Meine Kampfkraft liegt bei 530.000." Er schmunzelte.
Die Augen des Saiyajin weiteten sich überrascht. 530.000?! War das ein Bluff? Seine eigene Kampfkraft lag nur bei 10.000, wie sollte er da jemals eine Chance haben? Er hatte keinerlei Wahl als diese Kraft zu testen.
Freezer begann aus seiner Raumkapsel herauszuschweben, was Dodoria und Zarbon schockte. Es hat bis jetzt noch keinen Gegner gegeben, der Freezer zu so was bringen konnte. Die Kapsel sank dann langsam hinunter, bis sie in seinem Raumschiff verschwand.
Der Saiyajin musterte Freezer. Es war schwer zu glauben, dass jemand mit so einer Statur so mächtig sein konnte. Freezer war ungefähr 1,30m groß, das war auch der Grund, warum er so oft in seiner Raumkapsel saß, denn damit befindet er sich mit den meisten Personen auf Augenhöhe.
Bardocks Augen wanderten abwechselnd von Zarbon zu Dodoria. Beide hatten ungefähr eine Kampfkraft von 22.000. Auch wenn dies nichts im Vergleich zu 530.000 war, waren sie im Vergleich zu ihm trotzdem auf einem ganz anderen Level. Aber er glaubte an diese Kraft, er glaubte, dass er damit alles schaffen konnte. Und das würde sich nun zeigen müssen.

Gegen Zarbon hatte er im Grunde nichts, mit Dodoria hatte er allerdings noch eine Rechnung offen. Sein Blick fiel auf Dodoria, der diesen erwiderte. Bardocks wilde Augen jagten Dodoria einen Schauer über den Rücken.
>Toma, Selipa, Shugesh, Borgos..<
Die letzten 24 Stunden gingen ihm diese Namen so oft durch den Kopf. Endlich würde er seine Rache bekommen.
Der Blondhaarige sprintete los und verschwand im selben Moment. Tausende Krieger, sie alle durchforsteten die Gegend und suchten nach Bardock, aber sie konnten ihn nirgends finden. Plötzlich hörte man einen Laut von Dodoria.
Langsam fielen alle Augen auf den Lakaien Freezers. Bardock befand sich direkt vor ihm und richtete seinen ausgestreckten rechten Arm auf dessen Oberkörper. Der Saiyajin hatte sich so schnell fortbewegt, dass ihm niemand folgen konnte. Naja, bis auf Freezer, er hatte alles gesehen.
Dodoria war wie erstarrt, der Schock war ihm anzusehen. Seine Augen wanderten nach unten und erblickten Bardocks Hand, dessen Handfläche genau auf seinen Oberkörper gerichtet war. Danach wanderten sie nach oben, bis sich ihre Augen trafen. Dodoria lief der Schweiß die Stirn hinunter, er sah Bedrohung, er sah seinen Tod. Ohne irgendwelche Worte von sich zu geben, ließ der Saiyajin Energie durch seinen Arm wandern. Dodoria konnte noch einen kurzen Schrei von sich geben, dann erfasste ihn ein riesiger blauer Energiestrahl, den Bardock auf ihn schoss.
Der Strahl war so groß, dass er Dodorias korpulenten Körper in einem blauen Feuer verschluckte. Kurz darauf ließ Bardock von ihm ab. Von Dodoria war, außer etwas Rauch, der in die Atmosphäre aufstieg, nichts mehr übrig.
Freezers Armee packte die Angst. Sie konnten nichts anderes tun, als tatenlos zuzusehen, da sie sowieso viel zu schwach waren. Und sollte einer von ihnen die Flucht ergreifen, würde er garantiert direkt von Freezer getötet werden. Zarbon hingegen konnte kaum glauben, was er gerade gesehen hatte. Nicht, dass er sich je herausragend mit Dodoria verstanden hatte, aber als Leibwache Freezers genossen sie immer einen gewissen Schutz. Bis jetzt gab es wenige, die es überhaupt mit ihnen hätten aufnehmen können, nun war Dodoria nichts als Asche. Bardocks Kopf drehte sich langsam in seine Richtung. Die grünen Augen erfassten seine goldenen, Zarbon zuckte zusammen. War das sein Ende? Oder würde Lord Freezer etwas unternehmen?
Letzterer war zwar einerseits überrascht, dass Bardock Dodoria so einfach töten konnte, aber sein typischer kalter Blick blieb unverändert. In Bruchteilen einer Sekunde hob der Herrscher seinen rechten Arm und zeigte mit seinem Zeigefinger auf Bardock. Dadurch schoss er einen sehr dünnen pinken Energiestrahl auf ihn, der sich mit einer hohen Geschwindigkeit fortbewegte. Bardock schien nicht reagieren zu können, der Strahl drang in seinem Rücken ein.
Sofort strahlte Zarbons Gesicht pure Erleichterung aus. Ihm würde also nichts geschehen. Doch kurz darauf setzte sich erneut der Schock fest, denn der Saiyajin begann durchsichtig zu werden und verschwand. Es war ein Nachbild gewesen.
Was für ein Wesen war das? Er war doch nur ein einfacher Saiyajin. Und trotzdem hatte Zarbon nun Todesangst. Er spannte die Muskeln an und konzentrierte sich.

Zarbon liebte die Schönheit, daher achtete er auch bei sich sehr darauf. Aber dies war nur seine Grundform, seine schwächere. Tief in ihm schlummerte ein Monster, hässlich wie die Nacht, aber dafür verlieh die Verwandlung ihm auch größere Stärke. Wie stark Bardock wohl war, auf jeden Fall schien es mehr zu sein, als die 60.000, die ihm sein Scouter anzeigte, bevor er explodierte. Die Verwandlung in seine wahre Form würde Zarbons Kampfkraft kaum verdoppeln, aber die Hauptsache war nun, dass der Saiyajin stirbt. Er würde deutlich muskulöser werden, gerade zu aufgehen wie ein Hefekloß, und sein Gesicht würde dem eines Monster ähneln: Sein Gesicht würde sich aufblähen, seine Nase würde verschwinden und er würde eine grässliche Schnauze bekommen.
Obwohl sich der Grünhaarige bei dem Gedanken gruselte, setzte er trotzdem weiter seine Konzentration fort. Er fing schon an muskulöser zu werden, aber dann fühlte er einen stechenden Schmerz in seinem Rücken. Es ging so schnell, er bekam kaum mit, was geschah. Der Schmerz bohrte sich durch seinen Rücken und drang durch seinen Körper, bis er seinen Magen erreicht hatte.
Der Schock führte dazu, dass sich Zarbons Konzentration löste. Er bemerkte, dass ihm Blut aus dem Mund lief, der Schmerz war unerträglich. Langsam sah er an sich herunter und sah, dass ihn etwas durchdrungen hatte. Es war eine Faust, die sich durch seinen Bauch gebohrt hatte. Sie war voller Blut und an der gold-gelbenen Aura, die sie umgab, wusste er auch, wem sie gehörte. Zarbon spuckte Blut.
Erneut konnte nur Freezer den Bewegungen Bardocks folgen, aber auch für den Tyrann war das, was er sah, etwas komplett Neues. Noch war er aber nicht beunruhigt, denn bislang hatte es auch kaum jemand gewagt ihn wirklich herauszufordern. Wortlos betrachtete er das Geschehen, sein Blick erfasste Zarbon. Er dachte nur, was es für ein lächerlicher Anblick war: Aufgerissene Augen, kleine Pupillen, keine Anzeichen von Schmerz, nur purer Schock. Als sich sein Lakai langsam wieder fing, wanderte sein Blick zu ihm herüber, ihre Augen trafen sich. Zarbons Mund zuckte, er versuchte Worte zu formulieren.
"L...l-lord..F-freezer..."
Mit einem Ruck zog Bardock seinen Arm aus Zarbons Rücken heraus. Das Blut bahnte sich einen Weg aus der Wunde, Zarbon wurde nach hinten gezogen.
Bevor er reagieren konnte, schnellte der Saiyajin nach oben, hob seinen rechten Arm und lies diesen auf den Grünhaarigen herunter regnen. Wortlos flog er durch die Gegend, er schien sein Schicksal bereits akzeptiert zu haben.
Als Freezer weiter zusah, hob er plötzlich erneut seinen Arm und schoss einen weiteren Energiestrahl. Er taufte die Technik Todesstrahl, was sich daraus ergab, dass der Strahl stets mit hoher Geschwindigkeit und Präzision abgefeuert wurde.
Doch zur Überraschung aller galt der Strahl nicht Bardock, sondern Zarbon. Die Attacke durchschlug Freezers Leibwächter, sein lebloser Körper schwebte durch die Weiten des Weltraums.

Bardock glaubte nicht, was er da sah. Sein geschockter, viel mehr angewiderter, Blick fiel auf Freezer. Freezer erwiderte diesen.
"Ich habe keine Ahnung, was du gerade denkst. Aber ich bin nicht mal annähernd das Unwesen, für das du mich hältst. Der Tod, der einem im All widerfährt ist eine furchtbare Qual, daher habe ich ihn erlöst." Zarbon hatte ihm immer die treusten Dienste erwiesen, genau wie Dodoria, aber der musste am Ende ja auch nicht leiden. Seine beiden treuen Diener waren tot. Das würde Freezer ihm nie verzeihen. Der Kampf der Giganten stand bevor. Wie würde er ausgehen?
 
Zuletzt bearbeitet:
*tief einatmet*
Pheeeww, liest sich schon viel besser, viel flüssiger.

Und das gilt für Kapitel 3 und 4!
Zusammenfassung 3, Chilled ist platt. Was soll ich da jetzt noch groß sagen?
Ok, Freezer vs Bardock, Klappe 1

Insgesamt finde ich die Entwicklung dieser Rachegefühle schon erstaunlich. Aber das passiert bei Verlust. Gut beschrieben.

Kapitel 4
Bardock hat gelernt! Das ist mal supercool! Keine Energieatracke, merken wer von wo angreift. Aber Moment, wie lädiert ist unser Held denn eigentlich?
Ok, wir wissen alle, dass Son Goku sicherlich wesentlich mitgenommener war und trotzdem weiter gekämpft hat. Aber das ist nunmal Kakarott, der immer und überall trainiert, wenn möglich. Ich glaube da kann Bardock evtl nicht ganz mithalten?
Ich habe ehrlich gesagt das ganze Kapitel darauf gewartet, dass Freezer und Bardock anfangen sich in die Mangel zu nehmen. War dann wohl nichts. Gut gemacht. Jetzt ist es spannend. Obwohl ich von dem Kampf an sich nicht viel erwarte, rein logisch ist Bardock viel zu unerfahren, was seine neue Kampfkraft usw angeht.

Kapitel 5
Freezer vs Bardock, Klappe 2
... Achne, das Kapitel musst du ja erst noch schreiben...

Summa summarum, viel besser als die ersten beiden Kapitel. Wobei mich doch der Verdacht beschleicht, dass Bardock nicht gewinnen kann und somit eine weitere Zeitschleife drehen würde (und täglich grüßt das Murmeltier) egal wohin oder aus welchen an den Haaren herbei gezogenen Gründen gewinnt - End Story -

Überrasch mich!
MfG

Rela
 
Guten Abend alle miteinander :)
@Rela1309 , schön dich mal wieder zu "sehen"! Muss ja ne Ewigkeit her sein O_O
Wasn Zufall, dass man sich hier wieder begegnet^^

@Son-Goku_GIGA-SSJ!!! : Doch, ich habe es gesehen. Einmal. Vor... etwas mehr als 10 Jahren x'D Danke für das wiederauffrischen, jetzt kommt man doch ein bisschen besser mit!

Ich glaube, dass das jemandem egal wäre, der weiß, dass sein Volk in wenigen Minuten untergehen würde :D Eine Uhr hat Bardock halt momentan nicht in seinem Umfeld, er geht nur davon aus, wie weit er Freezers Raumschiff vom Planeten weg schätzt.
GRADE dann würde es einen interessieren, wie lange man weg war, meinst du nicht? Er steht unter Zeitdruck, und jedes mal wenn er umkippt verliert er Zeit, weiß aber nicht wie viel. Also ich würde mich da schon zumindest während des Rennens versuchen am Himmel zu orientieren.

Eine Frage im Anschluss: Wenn du so eilig schreibst, weil du das Wissen des Films voraussetzt... warum dann nicht gleich bei der Stelle einspringen, bei der sich etwas geändert hat? Oder gab's jetzt doch irgendwo Punkte, die sich von dem Special unterscheiden?

ähm.. *räusper* wenden wir uns mal der Lektüre zu...

Ganz allgemein vorweg: Klasse Kampfszenen
Leider baust du das Präsenz meine rMeinung nach rech tverkehrt ein.. teils wechselst du die form sogar noch im selben Satz. Ich stolpere immer wieder drüber^^"

Es wundert mich, dass Freezer so "nett" zu seinen zwei rechten Händen ist. Ich hätte ihm anderes zugetraut.. oder war das nur einer Rechtfertigung vor sich selbst? hmmm...

EIn paar einzelstellen, die ich gern ansprechen würde:

Es war wie bereits erwähnt: Freezers Armee war gigantisch; obwohl er aber Hunderte an Planeten in seinem Besitz hatte, die allesamt mit Wachen und Soldaten bevölkert waren, war das hier nur ein kleiner Vorgeschmack davon, was er zu bieten hatte. Die Anzahl war gigantisch,
Ich versuche immer, Synonyme zu benutzen. Je mehr verschiedene Adjektive, umso schöner das Ergebnis. Zweimal hintereinander dasselbe eher hässlich. Es sei denn, es folgt direkt für eine betonung. zB "Groß waren seine Augen, groß seine Zähne und groß sein gefräßiges Maul"
Es ist nichts gravierendes, aber man lernt ja nie aus :)


Es folgen ein paar Beispiele für deine Sprünge
Außerdem weiß der Tyrann um die Anzahl seiner Männer, darum sind ihm Verluste, außer sie gehen in den vierstelligen Bereich, komplett egal. Gerade, wenn irgendwelche Befehle nicht in die Tat umgesetzt werden konnten, war er es sogar selbst, der viele seiner Männer tötete.

Würde sich alles erneut wiederholen? Oder kann er diesmal doch etwas bewirken?

Jetzt zählt's. Sieg oder Niederlage. Leben oder Tod. Erfolg oder Enttäuschung.
Dies war der Moment,

das ist auch der Grund, warum er so oft in seiner Raumkapsel saß,

Ansonsten habe ich aber nichts zu meckern^^ Höchstens dass ich gespannt bin...
Dass er Freezer tötet/besiegt steht für mich nicht außer Frage. Aber was danach passiert, DAS wüsste ich gern :D
 
Ich wünsche einen guten Morgen (sollte dringend etwas an meinem Schlafrhythmus verändern, haha).
Es ist Samstag und wir alle wissen, was das bedeutet :p
Aber zunächst beantworte ich Fanpost *g*

@Rela1309 Willkommen zurück :)

*tief einatmet*
Pheeeww, liest sich schon viel besser, viel flüssiger.

Und das gilt für Kapitel 3 und 4!

Das freut mich, Nacherzählung scheint einfach nicht mein Ding zu sein, da ich da immer zu schnell voranschreiten möchte als notwendig.

Aber Moment, wie lädiert ist unser Held denn eigentlich?
Ok, wir wissen alle, dass Son Goku sicherlich wesentlich mitgenommener war und trotzdem weiter gekämpft hat. Aber das ist nunmal Kakarott, der immer und überall trainiert, wenn möglich. Ich glaube da kann Bardock evtl nicht ganz mithalten?
Noch weist er jegliche Verletzungen auf, die er auch im Film/Special (Son-Gokus Vater) aufwies. Natürlich ist mittlerweile etwas Zeit vergangen und das hat seine Wirkung. Aber dazu wird später in der Fanfiction auch noch etwas gesagt.

Obwohl ich von dem Kampf an sich nicht viel erwarte, rein logisch ist Bardock viel zu unerfahren, was seine neue Kampfkraft usw angeht.
Das wird sich zeigen *g*

Summa summarum, viel besser als die ersten beiden Kapitel. Wobei mich doch der Verdacht beschleicht, dass Bardock nicht gewinnen kann und somit eine weitere Zeitschleife drehen würde (und täglich grüßt das Murmeltier) egal wohin oder aus welchen an den Haaren herbei gezogenen Gründen gewinnt - End Story -

Überrasch mich!
Da wollen wir doch mal schauen, ob mir das vielleicht gelingt :)

@Dragonballdreamer Auch dir ein herzliches willkommen zurück :)

GRADE dann würde es einen interessieren, wie lange man weg war, meinst du nicht? Er steht unter Zeitdruck, und jedes mal wenn er umkippt verliert er Zeit, weiß aber nicht wie viel. Also ich würde mich da schon zumindest während des Rennens versuchen am Himmel zu orientieren
Ich habe Bardock jetzt eher nach seinen Saiyajininstinkten handeln lassen. Er ist völlig verwirrt und zwischen 'Dimensionen hergerrissen', also brauchte erst Zeit alles einzuordnen. Sobald er allerdings wieder den Fokus auf das wesentliche erlangte, verfolgte er sofort sein Ziel weiter und hob ab. Sicherlich hast du nach 'normalem Handeln' recht, aber in meinem Kopf ist Bardock eben momentan etwas wirr *g*

Eine Frage im Anschluss: Wenn du so eilig schreibst, weil du das Wissen des Films voraussetzt... warum dann nicht gleich bei der Stelle einspringen, bei der sich etwas geändert hat? Oder gab's jetzt doch irgendwo Punkte, die sich von dem Special unterscheiden?
Nicht direkt und im Grunde setze ich das Wissen gar nicht voraus (hab es eigentlich sogar extra für Leute geschrieben, die Dragon Ball nicht kennen (ein paar Freunde z.B.), aber wollte eben auch die, die gut damit vertraut sind nicht zu viel alten Kaffee aufzwingen. Vielleicht nicht die eleganteste Lösung. Bis auf die Szene am Dach und das (chronologisch) darauf folgende war natürlich bis jetzt alles Nacherzählung.

Leider baust du das Präsenz meine rMeinung nach rech tverkehrt ein.. teils wechselst du die form sogar noch im selben Satz. Ich stolpere immer wieder drüber^^"
Das ist mir jetzt auch erstmals störend aufgefallen und ich bin in den letzten Tagen nochmal über alle Kapitel drüber gegangen und habe dort (so lange ich nichts vergessen habe) alle Zeitenfehler berichtigt.

Es wundert mich, dass Freezer so "nett" zu seinen zwei rechten Händen ist. Ich hätte ihm anderes zugetraut.. oder war das nur einer Rechtfertigung vor sich selbst? hmmm...
Wenn ich ehrlich bin ist Freezer mein Lieblingsbösewicht aus Dragon Ball und ich orientiere mich bei ihm (falls bekannt) auch an Dragon Ball Abridged (also quasi einer Parodie). Dort gefällt er mir sehr gut und passt, wie ich finde, auch so in das Bild der Mangavorgabe, es ist nur eben eine andere Richtung. Dort ist er zwar auch sadistisch und hasserfüllt, eben wie wir ihn kennen, aber er besitzt auch einen großen Grad an Sarkasmus und zeigt eine tiefere Verbundenheit zu seinen Handlangern (droht zwar z.B. auch Zarbon ihn zu töten, falls er Vegeta nicht findet, aber sie leben doch irgendwie gut bekannt zusammen (fast wie in einer WG, wenn ich recht überlege) und Freezer zeigt, gerade wo er hinterher Son-Goku bekämpft, der ein Hirn wie eine Erdnuss besitzt, dass er Zarbon und Dodoria vermisst (und, dass er den Ginyus Geschenkekörbe zusenden sollte *g*).

Ich versuche immer, Synonyme zu benutzen. Je mehr verschiedene Adjektive, umso schöner das Ergebnis.
Das versuche ich auch immer, allerdings wollte ich in dem Fall einen Rückschluss auf den Anfang des Satzes geben. Aber du hast recht, das hat sich nicht so gut gelesen, ist korrigiert :)

Es folgen ein paar Beispiele für deine Sprünge
Ebenfalls alles korrigiert :)

Ansonsten habe ich aber nichts zu meckern^^ Höchstens dass ich gespannt bin...
Dass er Freezer tötet/besiegt steht für mich nicht außer Frage. Aber was danach passiert, DAS wüsste ich gern :D
Vielleicht wird heute die Diskussion darüber angeheizt, also seid gespannt :)

Ohne weitere Verzögerung - Kapitel 5! :)

Kapitel 5 - Bardock gegen Freezer

Die Art Freezers änderte sich mit einem Mal. Sein Blick wurde eiskalt, seine Zähne zeigten sich und eine Ader zeichnete sich auf seiner Stirn ab.
Trotzdem blieb seine Stimme, zumindest vorerst, ruhig.
"Ja, der Tod im All ist qualvoll.."
Dann zeigte Freezer seine Wut.
"DESWEGEN BIST DU ES, DER IHN ERLEBEN WIRD!"
Der selbsternannte Herrscher bewegte sich in Bruchteilen einer Sekunde auf Bardock zu. Der konnte zwar folgen, aber auf den Faustschlag, der sich ihm näherte, auf den war er nicht vorbereitet. Es schlug in seiner rechten Gesichtshälfte ein, durch den Druck wurde sein Kopf fast schon wegkatapultiert. Der Saiyajin war für einen Moment benommen gewesen, als wäre er kurz in Ohnmacht gefallen, doch dann erlangte er die Fassung wieder. Das war also eine Kampfkraft von 530.000. Bardock wusste nun, dass sein Gegner vorhin nicht geblufft hatte, diese Kraft war unglaublich. Aber er hatte schon Zarbon und Dodoria bezwungen, nun musste auch Freezer fallen. Hier durfte es nicht enden, die Geschichte wurde schon verändert.
Im Augenwinkel bemerkte der Saiyajin, dass sich eine weitere Faust näherte, aber diesmal konnte er rechtzeitig den Kopf zur Seite richten. Eigentlich müsste Bardock nur weiter auf Freezers Arme achten, denn für Tritte war dieser einfach zu klein, was ihm, wie er dachte, einen deutlichen Vorteil einbrachte. Bardock lächelte Freezer provokant an, die Miene des Lords änderte sich nicht.
Als Bardock im Begriff war selbst anzugreifen, spürte er plötzlich einen Druck um seinen Hals, der ihn zuschnürte. So gut er konnte, drehte er seinen Kopf und sah eine Art pinke Gliedmaße, die gerillt war. Es wackelte hin und her und dann begriff Bardock: Freezer hatte seinen Schweif benutzt, um ihn zu würgen. Der Saiyajin wusste, dass er stark genug war, um sich dagegen zu verteidigen, aber sein Zustand, er hatte viel Blut verloren und immer noch offene Wunden, war wohl einfach zu miserabel. Er hob die Arme langsam zu dem Schweif und packte zu, konnte aber gegen den starken Griff nichts tun. Freezer hingegen nutzte die Gelegenheit und schlug Bardock mit seiner rechten Faust in die Magengrube. Dieser zuckte zusammen, konnte aber durch den Druck, der auf seine Kehle ausgeübt wurde, keinen Laut von sich geben. Aber für ihn war die Qual noch nicht vorbei, denn nachdem Freezer die rechte Faust rauszog, lies er direkt seine linke nachfolgen.
So ging es Schlag für Schlag und trotz des Würgegriffes, der ihn nicht richtig atmen lies, bahnte sich durch die Schläge das Blut seinen Weg aus Bardocks Mund. Er musste einige Male spucken. Weiterhin lief es ihm die Mundwinkel herunter.
Jeder Treffer, den Freezer landen konnte, war für den Saiyajin eine Demütigung. Ständig ging ihm durch den Kopf, dass er das Schicksal ändern muss und, dass er nicht verlieren durfte. Aber dann ging ihm etwas ganz Neues durch den Kopf: Was ist, wenn er es nicht schaffte? Würde Alles, bis auf den Tod von Zarbon und Dodoria, gleich ablaufen? Würde er sterben? Oder würde er wieder durch die Zeit geschickt? Aber das war lächerlich, darauf konnte er sich nicht verlassen. Er hatte eine zweite Chance bekommen, eine einmalige Angelegenheit. Entweder er würde diese nutzen oder er wäre eine einzige Enttäuschung.

Ihn packte die Wut, er durfte nicht verlieren. Trotz der ganzen Treffer, die er einsteckte, hatte er weiterhin seine Hände um Freezers Schweif gelegt. In diesem Moment erlange er seine Kraft wieder und er packte zu. Der Tyrann stoppte seine Folterung überrascht, dann fing er langsam an sich zu drehen. Mit einem Ruck hatte Bardock sich aus der Klammer gelöst, den Schweif ergriffen und fing an Freezer herumzuwirbeln. Die Kreisbewegung erfolgte erst langsam und dann immer schneller. Nach einigen Sekunden lies der Saiyajin los und katapultierte Freezer nach unten, sodass dieser in sein Raumschiff einschlug. Ein großer Knall ereignete sich.
Freezers Armee, die weiterhin zusah, war sprachlos. Im Grunde war das die Gelegenheit, sie konnten fliehen, aber wohin? Keiner von ihnen konnte im Weltraum überleben, dieses Glück hatte nur ihr Herrscher selbst, und das einzige was ihnen blieb, war die Atmosphäre des Planeten Vegeta. Dort würden sie auch ihren Tod finden, denn sobald irgendjemand von Freezers Taten mitbekommen würde, würden sie alle gejagt werden. Selbst wenn sie im Eifer des Gefechts alle an Bord des Raumschiffs gingen, mit dem Loch, dass sich nun in der Decke befand, würden sie alle in den Weltraum gezogen werden und dort verenden. Ihnen blieb nichts übrig, als weiterhin an Ort und Stelle zu warten. Ausrichten konnten sie sowieso nichts.
Bardock, weiterhin umschlungen von der leuchtend gelben Aura, berührte erneut seine Narbe, die seine linke Gesichtshälfte zierte. Ein weiterer Beweis, dass er nicht ein kompletter Schwächling war. Dann nahm er seinen rechten Arm, bewegte ihn über seinen Mund und wischte damit das ganze Blut bei Seite, welches ihm an den Mundwinkeln herunterlief. Allerdings hatte ihm Freezer ziemlich zugerichtet, er keuchte und zitterte leicht. Er spuckte das restliche Blut aus, welches sich noch in seinem Mundraum befand, und sah nach unten zum Raumschiff.
In diesem Moment schnellte Freezer nach oben, blieb stehen und sah Bardock in die Augen. Er hatte anscheinend einige Schrammen abbekommen. Zu der Ader, die sich vorher auf seinem Kopf bildete, gesellten sich einige mehr. Trotzdem war der selbsternannte Herrscher erneut ruhig.
"Bis jetzt.."
Freezer rieb über eine der Schrammen.
"Bis jetzt haben es nur zwei Personen geschafft mich je zu verletzen. Die erste war mein Vater, als er mich in meiner Kindheit trainierte. Und die zweite Person war...Beerus, der Gott der Zerstörung."
Gott der Zerstörung? Wer war das? Davon hatte Bardock noch nie gehört, aber wenn er sich schon so nannte, musste er ziemlich stark sein. In Freezers Gesicht zeichnete sich Wut ab, aber nicht wie vorher, das war etwas komplett anderes. Der Saiyajin spürte Furcht.
"Aber, dass es nun ein lächerlicher Saiyajin geschafft hat..das ist unverzeihlich!
DIESER ORT WIRD DEIN GRAB!"

Nochmal würde Bardock nicht den selben Fehler machen. Diesmal war er es, der zuerst angriff. Er bewegte sich auf Freezer zu, es sah fast schon aus, als würde er sich teleportieren, und schlug zu. Letzterer duckte sich und wich so aus. Nun drehte der Saiyajin sich gegen den Uhrzeigersinn und schwang sein Bein nach unten. Freezer war dem ersten Schlag effektiv ausgewichen, aber dies brachte ihn auch in eine angriffsoffene Lage. Bardocks Fuß traf den Tyrann im Gesicht. Daraufhin konzentrierte er sich auf seine linke Hand, in der eine gelbe Energiekugel erschien und holte aus. Die Energiekugel berührte Freezers Gesicht und explodierte. Als sich der Rauch verzog, standen die beiden wieder gegenüber. Zwar hatte die Explosion nicht viel Schaden angerichtet, aber es zeigte, dass Bardock sich beweisen konnte und das wiederum steigerte Freezers Wut.
"Eigentlich wollte ich dich leiden lassen, aber du fängst an mir auf die Nerven zu gehen!" Als Bardock sah, dass Freezer seinen rechten Arm hob und auf ihn zeigte, wusste er, was nun geschehen würde.
Ein Todesstrahl bewegte sich auf ihn zu, er konnte ihm leicht ausweichen. Daraufhin lies Freezer eine ganze Salve folgen, welche Bardock zwar mehr Probleme machte, nichtsdestotrotz konnte er allen pinken Strahlen entgehen. Der Tyrann glaubte seinen Augen nicht.
"Was?! Wie hast du das gemacht?"
Bardock lächelte, dann fing er an zu lachen. Er lachte laut und ausgiebig, was Freezer noch erzürnte. Dann starrte der Saiyajin ihn an, sein Blick hatte etwas leicht Verrücktes an sich.
"Oh, nein Freezer..dies wird ganz sicher nicht mein Grab. Aber ich verrate dir was..es wird dein Grab, du Schwein!"
Bardock streckte seine rechte Handfläche aus und visierte damit Freezer an. Plötzlich wurde Freezer zurückbefördert, wie durch einen Luftstoß. Er führte mehrere Saltos aus und fixierte sich dann selbst in der Luft. Aus Wut lies er einen weiteren Todesstrahl folgen, diesmal mit seiner ganzen Kraft. Als dieser auf Bardock zu schnellte, hatte der immer noch seinen Arm ausgestreckt. Der Strahl schlug ein, ein helles pinkes Licht bildete sich, daraufhin erfolgte eine Explosion.
Als diese sich legte, war Bardock komplett unbeschadet, er hatte den Strahl abgewehrt. Zum ersten Mal begann Freezer zu schwitzen.
"Wer...WAS bist du?!"
Als der Saiyajin merkte, dass er Freezer anscheinend an den Rand seiner Kräfte gebracht hatte, begann er hochmütig zu werden. Er würde bald sterben, es wäre nur noch eine Frage der Zeit. Diese gelbe Kraft, sie war unglaublich.

Doch auf einmal trat ein bekanntes Ereignis wieder ein: Sein Hinterkopf fing an zu schmerzen, das würde eine Vision sein.
Wo war er? Er sah einen Planeten, der dem Tode geweiht war. Keine Vegetation, ein kohlenschwarzer Himmel und Lava, die sich durch den steinigen Boden fraß. Am Himmel befanden sich zwei Kämpfer, die sich gegenüber standen, ein für ihn bekanntes Bild. Der Erste könnte ein Abbild seiner selbst sein: Er erkannte es an der gelben Aura, die ihn umgab. Er hatte abstehende blonde Haare, blonde Augenbrauen und grüne Augen. Er trug ein dunkelblaues Hemd, welches viele Schrammen und Löcher aufwies. Dazu gesellten sich blaue Schweißbänder und Gürtel, eine zerfressene orangene Hose und dunkelblaue Schuhe. Der Mann war ziemlich schwer verwundet. Gegenüber von ihm war jemand, den er kannte, aber auch irgendwie nicht. Irgendwie erkannt er es an den Details: Der Kopf, die Lippen, die Hautfarbe..es musste sich um Freezer handeln. Aber nichtsdestotrotz sah er ganz anders aus: Die Hörner fehlten, die pinken und lila Teile seines Körpers waren verschwunden, er war nun also komplett weiß, mit Ausnahme von lila 'Kristallplatten', die sich auf seinem Körper befanden. Zuvor hatte er ebenfalls eine lilane Platte auf seinem Kopf, nun hatte er diese auch an deinen Schultern, seinem Bauch und an der Unterseite seiner Beine. Sein Schweif war nun auch komplett weiß, allerdings war dieser an der Spitze durchtrennt und auch Freezer schien ziemlich verwundet zu sein. Weiterhin schien er mindestens 20cm gewachsen zu sein. Was hatte das zu bedeuten? Konnte Freezer sich auch verwandeln?
Plötzlich wich Freezer zurück und äußerte nur allzu bekannte Worte:
"Wer..WAS bist du?!"
Der andere Kämpfer begann zu sprechen. Und bevor Bardock es merkte, sprach auch er die selben Worte zu Freezer im Weltraum:
"Das weißt du nicht? Ich bin ein Saiyajin, der von der Erde gekommen ist, um dich zu vernichten! Ein Krieger mit reinem Herzen, von einer tiefen Wut angestachelt, die die Kraft in mir entfesselt hat!"
Der Krieger spannte die Muskeln an und die Aura, die sich zuvor um ihn befand, schien zu explodieren. Bardock tat es ihm gleich.
"ICH BIN SON-GOKU UND ICH BIN DER LEGENDÄRE SUPER SAIYAJIN!"
Die Vision endete abrupt und erst dann bemerkte der Saiyajin, dass er die selben Worte gesprochen hatte.
Freezer sah Bardock ungläubig und doch schockiert an.
"Erde? Son-Goku? Super Saiyajin? WAS FASELST DU DA?!“

Das fragte sich Bardock in gewisser Maßen auch. Was hatte er da gesagt? Wer war Son-Goku? Diesen Namen hatte er noch nie gehört. Aber Erde hatte er schon mal gehört..nur wo? Dann fiel es ihm ein.
Sein Sohn wurde zur Erde geschickt, Kakarott. Und der Mann kämpfte gegen Freezer, war er es? War es sein Sohn? Trat das ein, was ihm die Vision prophezeite? Jedenfalls sah Freezer gegen ihn ziemlich alt aus.
Nur eines verunsicherte ihn. Son-Goku sagte..nein, er sagte selber, er sei ein Super Saiyajin. Aber das war doch absolut unmöglich. Ein Super Saiyajin war ein Ammenmärchen, ein Mythos, eine Legende. Er war sicher davon überzeugt, dass ein Super Saiyajin niemals existierte. Und selbst wenn, die Legende besagte, dass ein Super Saiyajin einmal alle 1.000 Jahre erscheint. Sollten er und dieser Son-Goku beide Super Saiyajin sein? Er verstand die Welt nicht. Aber es machte Sinn. Trotz seiner Kampfkraft von 10.000 konnte er Freezer trotzen, dessen Kampfkraft ca. 50 mal so groß war. Vielleicht lag es ja an den Geschehnissen von zuvor, wo er sich in der Vergangenheit wiederfand. War das gar kein Traum gewesen? Denn er wurde schließlich von einem Vater und seinem Sohn gesund gepflegt, bevor er von dort floh. Wenn dem so sei, hatte er einen Zenkai erhalten. Zenkai war übrigens eine besondere Fähigkeit der Saiyajin, denn jedes Mal, wenn ein Saiyajin dem Tode entkam, steigerte sich seine Kampfkraft enorm.
Freezer riss den Saiyajin aus seinen Gedanken.
"Wir sind der Clan der Frostdämonen! Und niemand nimmt uns unseren Platz als wahre Herrscher im Universum!"
Als Freezer diese Worte äußerte, musste er selbst stocken. Plötzlich wurde er stark nervös und fing an zu schwitzen.
"Sagtest du..Super Saiyajin?!" Dem Frostdämon stand der Mund offen und seine Pupillen hatten sich verkleinert, was seinen Schock noch weiter zum Ausdruck brachte.
"Vor langer Zeit gab ein Vorfahre die Warnung weiter, dass wir uns vor Kriegern hüten müssen, dessen Haare sich blond färben. Sie nennen sich Saiyajin."
Anscheinend hatte er diese Warnung getrost ignoriert, aber nun fiel es ihm wieder ein. Doch relativ schnell verschwand seine Mimik und änderte sich in ein überhebliches Lächeln.
"Du magst stark sein Saiyajin, aber ich bin noch nicht annähernd am Limit. Weißt du, ich kann mich nämlich auch verwandeln."
Als Bardock das hörte, durchzuckte ihn ein Funke. Es war also wahr, auch Freezer konnte sich verwandeln. Wenn er damit durchkäme, dann wäre alles sinnlos. Wie durch ein Wunder erlangte er eine Kraft, die ihn um ein vielfaches stärker machte. Wenn Freezer dies jetzt konterte, dann würde sich alles wiederholen.

Der Saiyajin sprintete los und packte Freezer am rechten Handgelenk. Dieser zuckte zusammen.
"Das werde ich auf jeden Fall nicht zulassen. Hier endet es!"
Die Kraft, die er in den Griff steckte, wurde immer stärker. Freezer biss die Zähne zusammen, während seiner Hand erst einmal und dann nochmal knackte. Erneut versuchte der Tyrann mit seinem Schweif anzugreifen, dem Bardock zwar auswich, aber dadurch hatte sich der Griff gelöst. In der selben Bewegung streckte Freezer sein rechtes Bein nach vorne und trat Bardock flach ins Gesicht. Der Krieger wich von dem Treffer zurück, bekam aber im selben Moment eine Faust in seine Magengrube. Er spuckte Blut. Während die Faust noch in ihm steckte, holte er selbst aus und konterte den Schlag ebenfalls in die Magengrube Freezers. Dieser musste auch spucken und so verharrten die beiden für einen Moment. Daraufhin hoben beide gleichzeitig die Arme und visierten sich mit den Handflächen an, nur um kurz darauf durch eine große Schockwelle beide wegzufliegen. Freezer schaffte es eher sich wieder zu fangen und sah dem Saiyajin dabei zu, wie er es ihm gleichtat. Nun lächelte der Frostdämon selbstsicher.
"Na schön, eine Verwandlung ist nämlich gar nicht notwendig. Aber ja, hier wird es enden."
Er hob den rechten Arm und seinen Zeigefinger nach oben. Auf der Spitze seines Fingers entstand langsam eine Energiekugel, die immer größer wurde. Bardock zuckte zusammen. Würde es jetzt doch so enden? Waren es nur die Umstände, die sich verändern könnten, doch das Kernereignis würde gleich bleiben? Nein, das konnte er nicht akzeptieren. Letztes Mal war er machtlos, doch diesmal nicht.
Er öffnete seine rechte Hand und konzentrierte sich auf diese. Daraufhin färbte diese sich in einem blauen Licht, aber dieses wurde schnell goldengelb. Natürlich war kaum Zeit vergangen, daher war die Final Spirit Canon immer noch seine stärkste Technik. Doch mit dieser neuen Kraft müsste sie unaufhaltsam sein.
Freezers Energiekugel wurde immer größer, so gigantisch wie eh und je. Der Saiyajin hatte Angst, er kannte das Szenario schließlich schon. Doch das Schicksal konnte geändert werden, es musste einfach gehen.
"Ich bin ein Super Saiyajin! ICH BIN UNBESIEGBAR!"
Mit diesen Worten formte sich das Licht in seiner Hand zu einer Energiekugel. Es fühlte sich vertraut an und dennoch völlig neu. Jetzt würde es sich entscheiden.
Bardock warf die Kanone und sah ihr hinterher. Freezer feuerte seine Energiekugel ebenfalls ab, die gigantische Ausmaße erreicht hatte. Bereits hier war etwas anders als zuvor: Damals feuerte Freezer ab, nachdem die Final Spirit Canon absorbiert wurde, diesmal feuerten sie beide zum selben Zeitpunkt.

Erneut war Bardocks Attacke deutlich kleiner, aber dafür schneller. Was würde geschehen? Würde er der Sieger sein oder wäre es erneut Freezer? Denn egal wie stark er war, dies würde er nicht überstehen und er würde erneut zusammen mit seinem Planeten untergehen. In diesem Moment, gerade als die Spannung ihren Höhepunkt erreichte, kollidierten die beiden Attacken.
 
Zuletzt bearbeitet:
Moin!

Ich bin echt gespannt, was da jetzt rauskommt. Es wirkt ein wenig wie ein Ich-hab-gerade-Zeit-mich-mit-dir-anzulegen-weil-das-mein-Hobby-ist Kampf, auf Freezers Seite. Das Bardock hier ernst macht, ist klar. Und der Jung lernt ziemlich schnell.

Zwischenzeitlich wirkte es wie die Szene, wo Son-Gohan (Oder war es Son-Goten?) die Vater-Sohn Attacke loslässt (Ja, ich habe das ganze schon sehr lange nicht mehr geschaut).

Eine Vermutung wäre, sie löschen sich beide aus. Aber dann gibt es keine Story. Also wirst du dir was anderes überlegen.

Interessant, dass Bardock zu "dreckigen" Methoden greift, um Freezer an der Verwandlung zu hindern. Son Goku hat ja brav gewartet.

Warum hast du eigentlich immer wieder .. an Stellen, wo Kommas oder ein Punkt stehen würde?

Noch was, betrifft den Anfang des Kapitels, wir wissen, dass Freezer gereizt ist, unheimlich wütend und den Saiyajin am liebsten dreimal durch den Wolf drehen würde. Du bemühst dich auch das zu beschreiben. Mir fehlt nur hier und da ein "noch mehr", oder andere Steigerungsformen. So wirkt das ein wenig schwammig/wiederholend.

Betrachtet man meinen ersten Kommi,
Bardock hat die Hand voll Blut, will sich Schweiß aus dem Gesicht wischen:
frage ich mich, wie Bardock aussehen muss, als er sich das ganze Blut wegwischt, dass ihm aus dem Mund geflossen ist. Natürlich kennen wir es aus den Filmen aber auch gar nicht anders. Also halb so wild. Hat Freezer eigentlich ein paar Blutstropfen abbekommen?

Zum restlichen:
Freezer so nach unten, sodass dieser in sein Raumschiff einschlug

Da ist ein so zuviel. Liest sich schrecklich.

im Eifer des Kampfes
Eifer des Gefechts?

Keine Vegetation, ein kohlenschwarzer Himmel und Lava, die sich durch den steinigen Boden fraß.
Bardock streckte seine rechte Handfläche aus und visierte damit Freezer an. Plötzlich wurde Freezer zurückbefördert, wie durch einen Luftstoß.
Spezielle Technik? Erinnerte mich für ungefähr 0,5 Sekunden an den Kampf zwischen Obi-Wan und Anakin. Der finale Kampf zwischen Son Goku und Freezer war doch nicht auf einem Planeten, bzw. an einem Ort mit Lava?!

ein, ein helles pinkes Licht ereignete sich,
Licht ist ein Ereignis?

"Vor langer Zeit gab ein Vorfahre die Warnung weiter, dass wir uns vor Kriegern hüten müssen, dessen Haare sich blond färben. Sie nennen sich Super Saiyajin."
Moment, Kapitel 3, da sagt Bardock, er sei nur ein ganz normaler Saiyajin!!

In diesem Moment, gerade als die Spannung ihren Höhepunkt erreichte, kollidierten die beiden Attacken.
Ich sag mal *WUMM* mal sehen, was da rauskommt.

Ganz überrascht bin ich nicht, aber auch nicht ganz nicht überrascht. Ok, dann warte ich eben auf den Ausgang dieses Spektakels.

Bis dahin,

Rela
 
Halli Hallo :)
Tut mir leid, wenn meine Kommis etwas verspätet kommen.. zum Lesen & Schreiben bleibt wenig Zeit - viel öfter als einmal die Woche geht das schon gar nicht D:
Aber ich hab's ja zumindest geschafft, bevor das nächste Kapitel steht!

Der drehe mit dem Saiyajin und SSJ, den Rela anmerkt, hatte ich auch bemerkt. Ansonsten.. hab ich jetzt nichts negatives gefunden - aber auch nicht wirklich danach gesucht :D
Ich find es super, wie du deine Kämpfe beschreibst. Ich hoffe ich lern davon selbst ein bisschen. :)

Die bisherigen Ereignisse lassen viel Platz für Theorien... *Überlegungen hin- und herschieb*
Bisher lässt du uns ja storytechnisch im wahrsten Sinne des Wortes in der Luft hängen xD

Ich feuer dann mal ganz dolle die Energiekanone von Bardock an *Fan-Fähnchen schwenk*
See ya^^
 
Hey!
Ein paar Tage sind vergangen und der Mittwoch ist angebrochen, Bardocks Abenteuer geht weiter :)
Aber zunächst zum Feedback:

@Rela1309 - Gut, dass ich dich soweit fesseln kann :D Den Vergleich mit dem Vater-Sohn Kamehameha kann ich zwar jetzt nicht ganz so nachvollziehen, aber der Moment des Aufpralls zweier Attacken kommt dem wohl ziemlich nah^^

Warum hast du eigentlich immer wieder .. an Stellen, wo Kommas oder ein Punkt stehen würde?
Das ist wohl meinem persönlichen Schreibstil zu verdanken, ist so ein Tick von mir. Gefällt mir aber :p

Mir fehlt nur hier und da ein "noch mehr", oder andere Steigerungsformen. So wirkt das ein wenig schwammig/wiederholend.
Werde ich mir in Zukunft zu Herzen nehmen.

Hat Freezer eigentlich ein paar Blutstropfen abbekommen?
Bei der Würgeaktion mit Sicherheit. Allerdings fand ich nicht, dass ich das beschreiben muss. Ich hätte natürlich den Freezer-esken Blutdurst beschreiben können, wie er das Blut von Vegeta auf Namek auf seinem Gesicht ableckte, aber das wollte ich mir sparen^^

Spezielle Technik? Erinnerte mich für ungefähr 0,5 Sekunden an den Kampf zwischen Obi-Wan und Anakin.
Die ganzen Fehler (vor allem Eifer des Gefechts, dicker Fehler) werde ich berichtigen.
Es ist auf jeden Fall keine neue Technik, der Fachterminus lautet Kiai. Eine Schockwelle, die mit einem Schrei oder einer Handbewegung ausgeführt wird. Unter anderem angewandt von Son-Goku als Super Saiyajin gegen Freezer, aber auch z.B. von Oob in seinem Kampf gegen Son-Goku. Am meisten kenne ich die Technik aber daher, wo Son-Goku gegen Jeice und Baata gekämpft hat. Da hat er seine beiden Hände zu seinen Seiten ausgestreckt und für eine große Schockwelle gesorgt.
Der finale Kampf zwischen Son Goku und Freezer war doch nicht auf einem Planeten, bzw. an einem Ort mit Lava?!
Also wenn Namek am Ende kein Lavabad war, dann weiß ich auch nicht^^ Zu dem Zeitpunkt, an dem Bardock in der Vision zuschaute, war zwar Namek noch größtenteils heile, aber es gab auch schon im Kampf Son-Goku gegen Freezer, wo Gokus Kleidung noch heil war (also relativ am Anfang des Kampfes) eine Stelle, bei der Freezer auf den Boden hinter Son-Goku schoss. Der dachte, dass Freezer einfach nicht getroffen hatte, aber dann schoss Lava aus dem Boden hervor und Son-Goku hat sich dadurch den A**** verbrannt :p Außerdem gab es ja hinterher beim Kampf als SSJ die Stelle, wo Freezer Son-Goku in die Lava beförderte und Son-Gohan dann plötzlich meinte, dass er die Energie seines Vaters nicht mehr spüren kann (ist ein Filler, aber dennoch). Dann ist er hingeflogen, wollte Freezer bekämpfen, aber dann hat sich Son-Goku plötzlich aus der Lava erhoben und weitergekämpft.

Moment, Kapitel 3, da sagt Bardock, er sei nur ein ganz normaler Saiyajin!!
Das war auf jeden Fall der dickste Fehler. Korrigiere ich.

Ganz überrascht bin ich nicht, aber auch nicht ganz nicht überrascht. Ok, dann warte ich eben auf den Ausgang dieses Spektakels.
Mal sehen, wie ich dich zufrieden stellen kann :)

@Dragonballdreamer
Tut mir leid, wenn meine Kommis etwas verspätet kommen.. zum Lesen & Schreiben bleibt wenig Zeit - viel öfter als einmal die Woche geht das schon gar nicht D:
Aber ich hab's ja zumindest geschafft, bevor das nächste Kapitel steht!
Schön, dass dus noch geschafft hast. Hatte schon Bedenken, dass ich dich vielleicht abgeschreckt hatte :(

Ich find es super, wie du deine Kämpfe beschreibst. Ich hoffe ich lern davon selbst ein bisschen. :)
Danke dir, es liegt wohl einem X besser, aber Y hapert dann wieder ein wenig^^ Habe übrigens die erste Version deiner FF angefangen zu lesen, da mache ich die Tage weiter mit^^ Finde es faszinierend, wie sich der Plot verändert hat.

Ich feuer dann mal ganz dolle die Energiekanone von Bardock an *Fan-Fähnchen schwenk
Mal sehen, ob deine Fähnchen was gebracht haben :D

Ohne weitere Verzögerung geht es nun weiter :)

Kapitel 6 - Das Ende des Gefechts

Die Situation war unendlich angespannt. Bardock, weiterhin in goldenes Licht getaucht und von Wunden nur so übersät, wartete darauf, dass seine Final Spirit Canon mit Freezers Energiekugel zusammenprallte. Hinter ihm befanden sich tausende Soldaten, die bereits mit ihrem Leben abgeschlossen hatten und ihrem Ende entgegensahen. Jedem von ihnen war klar, dass sie früher oder später sterben würden, nur, dass die Ursache nicht definiert war. Hätten sie bei der Rekrutierung abgelehnt, wären sie getötet worden. Außerdem war ihr Leben direkt gefährdet, wenn Freezer irgendwelche Stimmungsschwankungen hatte. Sei es Frust, wenn etwas nicht geklappt hatte, wie er es gern hätte oder aber einfach nur Langeweile, dann tötete er oft ein paar seiner Männer. Und schlussendlich der Hauptgrund ihrer Tode: Sie dienten nur als Bauern in seinem großen Schachspiel. Keiner von ihnen war Freezer wichtig, sie alle waren ersetzbar. Jeder von ihnen erfüllte nur seinen Zweck, aber am Ende waren sie zum Sterben da.
Der Moment war gekommen, beide Attacken kollidierten. Bardock beobachtete das Geschehen beunruhigt und verlor dann die Fassung: Seine Final Spirit Canon drang in Freezers Energiekugel ein - schon wieder. Bardock zuckte zusammen, während Freezer lautstark anfing zu lachen. Konnte man das Schicksal doch nicht verändern? War dieses Ende für ihn und sein Volk vorgesehen? Gerade als alles entschieden schien, tat sich etwas. Freezers Gelächter stockte und der Saiyajin konnte nur noch überrascht zusehen, was da gerade geschah: Zwar war seine Attacke in Freezers Energiekugel eingedrungen, doch auf der anderen Seite schoss diese wieder heraus. Während das blaue Energiegeschoss, welches noch von einer großen gelben Aura umschlossen war, auf den Frostdämon zu jagte, fing Freezers Attacke an instabil zu werden. Total geschockt murmelte er einige Worte zusammen:
"D-das ist..unmöglich...meine..Supernova.."
Kurz darauf explodierte diese in einem hellen Licht, während Bardocks Final Spirit Canon auf Freezer traf, der im letzten Moment noch die Arme nach der Attacke ausstreckte. Beide Explosionen verbanden sich, färbten sich lila und sorgten für einen Moment der totalen Stille. Es war ähnlich wie zu dem Zeitpunkt, als Bardock ein Super Saiyajin wurde - Ein Licht, welches so hell war, dass man sich dessen nicht mal entziehen konnte, selbst wenn man die Augen schloss. Der Weltraum schien zu leuchten.

Als es Bardock wieder möglich war die Augen zu öffnen, brauchte er einen Moment. Nachdem er seine stärkste Attacke abgefeuert hatte, welche durch seine neue Kraft sogar noch verstärkt wurde und deswegen noch mehr Energie als gewöhnlich verwendete, war er total am Ende seiner Kräfte. Von den Verletzungen, an denen er weiterhin litt, gar nicht zu reden. Nichtsdestotrotz war er immer noch von der gelben Energie umschlossen, aber er keuchte stark. Er blinzelte einige Male, bis sein Sichtfeld wieder Farbe bekam. Direkt drehte er sich um und erblickte die Massen an Soldaten, die sich dort aufgereiht hatten. Viele von ihnen hatten noch die Augen verschlossen, aber einige schauten ihn verängstigt an. Hinter ihnen, Gott sei Dank, der Planet Vegeta in seiner vollen Schönheit, ihm war nichts geschehen. Nun wanderte sein Blick wieder nach vorne und der Schock übermannte ihn: Von Freezer war nichts zu sehen und dessen Supernova schien explodiert zu sein, nachdem seine Final Spirit Canon diese durchschlug. Die Explosion schien ziemlich mächtig gewesen zu sein, denn die vorderen 90 Grad von Freezers Raumschiff waren komplett beschädigt und diese hatte das Metall voller Schrammen und Löcher hinterlassen. Trotz der Schäden wäre es wohl weiterhin in der Lage zu fliegen.
Bardock suchte weiter und in der Distanz erkannte er etwas: Es war ein rosa Objekt. Als er genauer hinsah erkannte er es: Es war Freezers Arm, der sich bei dem Treffer wohl abgelöst hatte. Aber könnte das heißen..? War Freezer tot?
Erneut drehte er sich nach hinten und betrachtete die Soldaten. Einige wussten immer noch nicht, was gerade geschehen war, aber es gab auch einige, die fleißig ihren Scouter betätigten, aber die Suche schien machtlos. Nun begann sie der Schock zu übermannen. Freezer war ein einziger Albtraum und nun standen sie dem gegenüber, der ihn bezwungen hatte.
Bardock löste den Blick von den Soldaten nicht und streckte seinen rechten Arm nach dem Raumschiff aus. Dann feuerte er einen gelben Energiestrahl ab, welcher in das Cockpit einschlug. Daraufhin detonierte die ovale Flugmaschine.
"So, jetzt könnt ihr nicht mehr fliehen."
Die Soldaten zuckten zusammen. Dem Saiyajin war zwar seine körperliche Verfassung deutlich anzusehen, aber so gut er konnte fuhr er fort.
"Ich wette ihr vermisst euren Meister schon...aber keine Sorge, schon sehr bald werdet ihr ihn in der Hölle wiedersehen."
Mit diesen Worten schoss er einen Energieball in die Menge, welcher bei seiner Explosion mindestens 70 der Soldaten sofort tötete. Während die Leichen im All herumtrieben, waren die anderen überwältigt von Bardocks Stärke. Sie nickten sich alle zu und flogen daraufhin davon. Ihnen war egal, ob sie alle im Weltraum umkamen, aber es wäre auf jeden Fall angenehmer, als hier von diesem Ungetüm abgeschlachtet zu werden.
Der Saiyajin wartete noch einen Moment, bis wirklich alle Soldaten weg waren, dann machte er sich langsam auf den Weg zurück zum Planeten. Zuvor hatte er überlegt, ob er den Arm nicht mitnehmen sollte, aber er war so geschwächt, dass ihm nur der Rückzug blieb. In seinem Zustand konnte er gar nicht verarbeiten, was er gerade erlebt hatte, er merkte nur, dass die neue Kraft, die er erlangt hatte, ihn wieder verließ. Die gelbe Aura um ihn verschwand und plötzlich nahm der Schmerz seiner Verletzungen deutlich an Intensität zu. Der Krieger war bereits in die Atmosphäre des Planeten eingedrungen, der Palast schon in seinem Sichtfeld, aber dann war es wieder, als würde ein Blitz in seinem Hirn einschlagen. Während er dies zuvor immer wegstecken konnte, war es nun deutlich schmerzhafter als sonst. Sein Körper war stark geschwächt, da gab ihm dies nun den Rest. Noch während er im Flug war, fiel er aus dem Himmel und verlor das Bewusstsein.

Dunkle Weiten, Milliarden Lichter. Bardock sah sich um. Er empfand keinen Schmerz mehr und hatte keine Wunden. Außerdem war seine Rüstung wieder komplett repariert. Er schien im Weltraum zu sein, aber keine Planeten waren zu sehen, nur die Sterne. Es war alles totenstill, er glaubte sogar, dass er seinen Puls hören konnte. Doch plötzlich wich die Stille einem Pfeifen, ein Wind zog auf. Bardock sah sich um, denn er wollte wissen, woher der Wind wehte. Nach einiger Zeit bildete sich, wie vor einer Leinwand, ein Gemälde stückchenweise auf. Es war das Bild vom Planeten Vegeta, welcher explodierte. So oft hatte er es in seinen Visionen gesehen, sogar einmal miterlebt, warum sah er es nun erneut? War das Schicksal etwa gar nicht verändert worden? Doch der Wind erfasste das Bild und daraufhin zerfiel es in mehrere kleine Teile, welche nun weggeweht wurden. Stattdessen entstand nun ein neues Bild, welches den Planeten Vegeta unbeschadet zeigte. Diesmal wurde das Bild nicht verändert - es blieb genau an seinem Standort. Ein wenig später entspross ein neues Gemälde aus dem Nichts. Diesmal zeigte es eine weitere Vision: Die Saiyajinkapsel, welche gerade den Planeten Erde erreichte. Auch dies blieb unverändert. Danach jedoch wendete sich dies. Es bildeten sich weitere Bilder seiner Visionen, etwa die vielen Kämpfe, die Kakarott austrug und auch das, was er zuletzt sah: Der Super Saiyajin, der den transformierten Freezer bekämpfte. Alle diese Bilder verschwanden, ohne verändert zurückzukehren, bis auf das letzte. Stattdessen sah man weiterhin einen Super Saiyajin, der gegen jemanden kämpfte. Man konnte zwar weiterhin die Form Freezers erahnen, jedoch war nichts genaueres erkennbar. Bei näherer Betrachtung fiel Bardock auf, dass es nicht nur eine, sondern zwei Silhouetten waren, die sich nebeneinander befanden. Aber auch der Super Saiyajin schien nicht alleine zu sein. Was hatte das zu bedeuten? Bevor er sich einen Ansatz herbei denken konnte, wurde der Wind schlagartig intensiver, bis ein richtiger Orkan aufzog. Der Saiyajin versuchte mit aller Kraft dagegen zu halten, denn er befürchtete, dass er jederzeit in den Weltraum gesogen werden könnte. Plötzlich merkte er, wie seine Muskeln anwuchsen und in seinem Augenwinkel bemerkte er ein grelles lilanes Licht. Als er sich zu diesem umdrehte merkte er, dass es größer wurde und genau auf ihn zusteuerte. Bevor er reagieren konnte wurde er von diesem erfasst und nun doch in den Weltraum katapultiert.

Plötzlich erwachte Bardock und riss die Augen auf. Er schnappte nach Luft, aber merkte, dass er von einem Gerät beatmet wurde. Sein Körper war fixiert, er konnte sich nicht bewegen. Trotzdem sah er sich um. Er war in einem kleinen Tank, der mit einer Flüssigkeit gefüllt war. Mehrere Kabel, die sich an der Decke des Tanks befanden, waren als Elektropads an seinem Kopf befestigt. Der Schlauch, mit dem er beatmet wurde, war vorne an der Innenseite angebracht. Die Flüssigkeit, die ihn umgab, war ein typisches Heilmittel der Saiyajin. Kam die Flüssigkeit mit Haut in Verbindung, wies es heilende Wirkung auf. Das Praktische daran war, dass sich dadurch tiefe Wunden nicht nur desinfizieren, sondern auch schließen konnten. Auch der Prozess dauerte im Vergleich zu "regulärer Ambulanz" ziemlich kurz, so konnten auch schwerste Verletzungen innerhalb von Stunden geheilt werden. Voraussetzung war allerdings, dass der Verletzte sich seiner Kleidung entledigte, damit die Flüssigkeit auch direkt mit der Haut in Verbindung kam. Andernfalls dauerte es beträchtlich länger. Die Flüssigkeit hatte Bardock auch auf seiner Reise in die Vergangenheit bemerkt, da er auf dem Planeten Plant ebenfalls mit dieser geheilt wurde. Damals jedoch gab es keine komplizierten Tanks, sondern einfach nur Reagenzgläser, die mit einer kleinen Menge gefüllt waren, sodass man diese auf die Haut auftragen musste.
Bardock merkte, dass die Flüssigkeit langsam abgelassen wurde, bis sie komplett verschwunden war. Der Heiltank öffnete sich und Bardock löste mit einem Griff alle Gegenstände ab, die mit ihm verbunden waren. Er setzte den ersten Schritt hinaus und merkte direkt, dass er schwach auf den Beinen war. Mal wieder strich er mit dem Zeigefinger seiner rechten Hand über die Narbe auf seiner linken Wange. Der Krieger sah sich um:
Er befand sich in einem der vielen Heilzimmer, die der Planet Vegeta zu bieten hatte. Früher, viel früher, gab es zwar auch einige Krankenhäuser, doch als die Menge der Heilflüssigkeit mit den Jahren aufgrund der Forschungen zunahm, wurden die ersten Tanks gebaut und ersetzten schnell Krankenhäuser, denn die Behandlung war effektiver und außerdem erforderte die Methode deutlich weniger Personal. Während sich zuvor eine Person um bis zu drei Verletzte kümmern musste, konnte nun eine Person alle Tanks in einem Zimmer, im Durchschnitt zehn Stück, beobachten. So starben alle anderen Methoden schnell aus.
Bardock war bereits oft in einem Heiltank gewesen, aber nie war ihm danach so schwindelig wie jetzt, warum war dies so? Normalerweise erholte man sich nicht nur vollständig, sondern fühlte sich danach auch erfrischt. Doch ihm ging es weniger so.
Ein Doktor, der seinem Tank entgegen saß, empfing ihn und gab ihm einen neuen Satz Kleidung, denn er war wegen des Heilungsprozesses unbekleidet.
Der Arzt war ein Saiyajin, das erkannte er sofort an der neutralen Hautfarbe, den schwarzen Augen, samt Augenbrauen und Haaren. Die Haare waren kurz und zur Seite gekämmt. Außerdem trug er einen weißen Kittel, eine weiße Hose und die selben Schuhe, die Bardock normalerweise trug, nur in den Farben schwarz und dunkelbraun.

Der Saiyajin nahm die Kleidung entgegen und zog sich an. Zu seiner Überraschung fehlte das rote Tuch, welches er sich zuvor um die Stirn gebunden hatte. Dafür bekam er von dem Arzt einen neuen Scouter. Gerade als er ihn wegen des Tuchs fragen wollte, ergriff der Doktor zuerst das Wort.
"Bardock, setz dich. Wir müssen reden."
Leicht verunsichert setzte sich Bardock auf einen der Stühle, die sich in dem Raum befanden.
"Es gibt einiges, was ich mit dir bereden muss. Und es wird nicht angenehm."
Der Krieger verstand nicht ganz, aber wartete ab.
"Bevor wir anfangen, muss ich dich etwas fragen: An wie viel kannst du dich erinnern?"
Das kam überraschend. Der Saiyajin konnte sich an alles erinnern, zumindest so weit er wusste. Er war Vater von zwei Söhnen, hatte eine Frau namens Gine, und hatte den Herrscher des Universums, Freezer, bezwungen, wenn auch erst beim zweiten Versuch. Natürlich würde er seine "Zeitreise" niemals ohne Zusammenhang erwähnen, es würde ihm ja sowieso keiner glauben.
"Ich weiß nicht, was Sie meinen, Doktor. Ich kann mich an alles erinnern."
Der Arzt nickte.
"Okay, dann fange ich mit dem Wichtigsten an. Bardock, du hast zwei Tage geschlafen. Es gab einen Verrat von Freezer."
Das wusste er zwar bereits, aber zwei Tage?! So lange?
"Ja, ich weiß."
Der Arzt reagierte sichtlich überrascht.
"Du wusstest davon? Dann erzähl mir, was genau du weißt."
So erzählte der Saiyajin von dem Angriff Dodorias auf Met. Bei den Ereignissen danach biss er zornig die Zähne zusammen, denn er erinnerte sich, wie die Saiyajin in der Bar über ihn hergezogen hatten.
"Verstehen Sie? Ich habe die Leichen meines Teams gesehen, mein bester Freund ist in meinen Armen gestorben, verdammt, ich verrecke selbst fast durch den Angriff von diesem feigen Bastard und keiner glaubt mir? Sie haben mich ausgelacht. Ich hab' mich verarscht gefühlt!"
Der Arzt musste schlucken und sah ihn direkt an.
"Bardock, hör mir gut zu. König Vegeta ist tot."
Der Saiyajin zuckte zusammen, seine Pupillen verkleinerten sich. Was hatte er da gerade gehört?
"W..was..?"
Er erzählte weiter.
"König Vegeta hatte einen Verrat Freezers geahnt. Aus diesem Grunde ist er vor ungefähr 3 Tagen mit einigen Elitesaiyajin losgeflogen und in Freezers Raumschiff gelandet. Er hatte vor ihn zu überraschen und zu töten, aber leider kam es dazu nicht. Anscheinend tötete Freezer alle mit Leichtigkeit, aber einer der Krieger konnte entkommen. Als Beweis brachte er den Umhang, den der König stets trug."
Das war ein Schock. Der Einzige, der Bardock und König Vegeta Paroli bieten konnte, war der junge Prinz Vegeta. Aber nun, da sein Vater tot war, würde er wohl der neue König werden. Die Königin war das Jahr zuvor gestorben, nach einer kurzen Krankheit.
Der Doktor fuhr weiter fort:
"Das war aber nicht alles. Es war nicht nur der König und dein Team, die getötet wurden. Es gab viele Saiyajin, die sich entweder auf einem der Freezer-Planeten oder auf einer Mission befanden, diese wurden auch angegriffen. Es gab zig Tote. Dabei machten sie vor nichts halt: Es starben Erwachsene und Kinder."

Als Bardock das hörte, schoss ihm sofort etwas durch den Kopf.
"Was ist mit meiner Familie?"
Stille durchzog den Raum. Der Mediziner begann zu sprechen.
"Nun, Radditz geht es gut. Er war zu dem Zeitpunkt auf einem Planeten, der nicht von Freezers Männern attackiert wurde. Außerdem waren Prinz Vegeta und Nappa bei ihm. Und bei Kakarott können wir uns auch nicht vorstellen, dass die Erde angegriffen wurde. Aber leider.."
Die Einzige, die übrig blieb, war Gine. Was war geschehen?
"Leider war Gine mit ihrer Raumkapsel zum Planeten Kator unterwegs, aber vor zwei Tagen verschwand diese vom Radar. Es besteht die Möglichkeit, dass sie notlanden musste, aber gerade bei dem Timing müssen wir davon ausgehen, dass die Raumkapsel abgeschossen wurde. Sollte dies im All passiert sein, dann ist es leider unmöglich, dass sie das überlebt hat."
Bardock war außer sich. Er hatte nun nicht nur sein Team verloren, sondern auch seine Frau? So ein Scheusal. Aber zum Glück waren die Zeiten endlich vorbei. Die Saiyajin hatten nicht mehr zu leiden. Sie waren nun wieder frei.
"Es tut mir leid." Der Arzt verbeugte sich vor dem Saiyajin.
"Nun, der Grund warum ich dich fragte, an was du dich erinnern kannst ist, dass wir während deiner Bewusstlosigkeit einige Untersuchungen an dir vorgenommen haben. Zunächst warst du schwer verwundet, schwerer als man es von dir gewohnt ist, das konnten wir uns zuerst nicht erklären. Aber da wir dann von Freezers Verrat erfuhren, konnten wir uns den Zusammenhang errechnen. Da wir dich komplett untersucht haben, überprüften wir auch dein Gehirn. Es ist kompliziert, aber dein Gehirn ist schwer geschädigt."
Sein Gehirn war geschädigt? Das wird wohl an dem Angriff des Kanassaners liegen. Eigentlich wollte Bardock den Part des Angriffes auslassen, aber wenn er ihn nun indirekt darauf ansprach, dann müsse er ihm wohl antworten.
"Vor dem Angriff auf Met waren ich und mein Team auf der Mission, den Planeten Kanassa einzunehmen. Es war ziemlich simpel, keine große Sache, vor allem da der Vollmond schien. Am nächsten Morgen jedoch merkten wir, dass einer der Krieger überlebt hatte. Die Kämpfer auf Kanassa sind ziemlich schwach, der Stärkste hatte eine Kampfkraft von ungefähr 2.000. Er griff mich an und verschwand hinter mir, was ich zu spät merkte. Daraufhin verpasste er mir einen Treffer am Hinterkopf. Es ging alles so schnell und es war so ungewohnt schmerzhaft. Sie wissen ja, wie viel ich sonst aushalte, aber danach ging ich direkt zu Boden. Als ich wieder zu mir kam, war ich in einem der Heiltanks und machte mich sofort zum Planeten Met auf. Den Rest kennen Sie ja."
Der Doktor sah ihn an.
"Und du meinst, dass die Schäden daher kommen?"
Bardock nickte. Von den Visionen erzählte er zunächst nichts. Allerdings ging ihm während des Gesprächs noch ständig der Tod seiner Frau durch den Kopf.
"Das wäre allerdings...eigenartig." Er stand auf. Daraufhin ging er um Bardock herum und begann damit, mit seiner rechten Hand langsam über dessen Hinterkopf zu tasten.
"Saiyajin sind ein Kriegervolk. Sehr viele stürzen sich in den Kampf, ohne auch nur an die Konsequenzen zu denken. Das betrachtet man heutzutage als normal. Dennoch.."

Bardock blieb ruhig und wartete ab, was der Doktor vorhatte. Dieser aber stoppte kurz, sah auf irgendwelche Aufzeichnungen, die auf einem der Bildschirme in dem Raum angezeigt wurden, und fuhr dann mit seiner Hand fort. Nach einigen Momenten blieb seine Hand an einer bestimmten Stelle stehen.
"Genau hier, wo sich meine Hand gerade befindet, liegt die Stelle, von der deine Hirnschäden ausgehen. Wie du dir sicher denken kannst, sind Hirnschäden eine schwere Sache. Das Gehirn steuert jegliche Körperaktivität und kleinste Beeinträchtigungen können schlimme Folgen haben. Nun, aus den Untersuchungen ging hervor, dass du sehr schwere Hirnschäden vorweist. Um ehrlich zu sein, sind sie so schwer, dass du gar nicht mehr am Leben sein dürftest."
Bardock war geschockt. Was zum Teufel hatte der Kanassaner mit ihm angestellt? Natürlich hatte er sich die Frage schon zuvor gestellt, aber nun, da er zum ersten Mal hörte, dass es gesundheitliche Folgen hatte, begann er sich zu sorgen. Aber ihm ging es wie sonst. Der einzige Unterschied waren die Visionen. Ihm war klar, dass man es ihm niemals glauben würde, wenn er erzählte, dass er in die Zukunft sehen kann. Da sein Zustand ihn aber beunruhigte, konnte er das wohl nicht auslassen.
"Doktor.."
"Kabatsch."
"Doktor Kabatsch, ich habe Ihnen eventuell etwas verschwiegen."
Der Arzt nahm seine Hand von Bardocks Kopf, ging zu seinem Pult und nahm einige Dokumente. Danach setze er sich wieder hin, sodass er Bardock direkt ins Gesicht sah. Bardock fuhr fort.
"Als mich der Kanassaner angriff und ich zu Boden ging, da sagte er, dass er mir nun die Fähigkeit gegeben hätte, dass ich in die Zukunft sehen kann."
Doktor Kabatsch sah ihn etwas ungläubig an. Trotzdem blieb er weiter ernst.
"Und wie hat sich das bis jetzt geäußert?"

Bardock war sich unsicher, ob er von der Zeitreise erzählen sollte. Die Visionen waren ja schon undenkbar, aber Zeitreisen..dafür würde er wohl ausgelacht werden. Da Ärzte aber in gewisser Weise auch Vertrauenspersonen waren und er sich weiterhin über seinen Gesundheitszustand unsicher war, hatte er wohl keine Wahl.
Ihm blieb nichts anderes übrig, als ihm alles zu erzählen.

Hoffe euch hat das Kapitel gefallen :) Ab jetzt geht die Story, wenn ich das selbst so sagen darf, in eine neue und interessante Richtung, da bin ich gespannt, wie das bei euch ankommt :)
Bis Samstag!
 
Pff.. mich verscheuchen, da musst du schon größere Geschütze auffahren! ;)
Im Endeffekt ist es halt so: ich hab keinen Führerschein. Also morgens 5uhr aufstehen, 30min Bus, 30min Bahn, 30min laufen. Arbeiten in der Patho bis 15:30, dann das ganze wieder zurück.
Hausarbeit, Tiere versorgen, bisschen Zeit mit meinem Freund verbringen. Dann ists schon fast 22Uhr und Zeit zum pennen, damit ich wieder raus komme^^“
Deshalb mach ich halt das beste draus was geht - ich schreibe in der Pause, lese in Bus und Bahn^^ und kommentiere sobald ich dazu komme ;D

Du hast mein altes DRS ausgebuddelt? Na viel Spaß :'D
Ich hab den Storyverlauf geändert und ein paar personen mit anderen getauscht, die ich passender finde.. im gröbsten geht es ums selbe und später auch in so ziemlich dieselbe Richtung :)

Interessante und neue Richtung trifft es bei deinem neuen Kapitel übrigens echt gut!
Erstmal das “Ende von Freezer“ (pic or didnt happen) sehr schick. Ich dachte erst die beide explodieren nachdem die süirit kanon rein ist. Dass sie einfach durchfliegt.. nice :D die technik sollte sich bardock merken!
Die Visionen lassen gutes und schlechtes erahnen. Bardock und Goku werden sich hoffentlich treffen.. aber ich hab etwas sorge wie das ausgeht. Goku ist ja durch seine Zeit auf der erde eigentlich friedfertig - dank eines gewissen kopfstoßes. Aber was wenn man das ihn vorher von der Erde aufsammelt? (Ich mag doch meinen lieben Goku T.T)

Der Hirnschaden kam wirklich unerwartet und ich kann Bardocks bedenken verstehen.. hoffen wir mal er kommt nicht in die Psychiatrie.

Gehts bei Saiyajin eigentlich komplett nach Blutlinie was die Thronfolge angeht? Ich könnte mir vorstellen, dass sie den Stärksten als Anführer haben wollen.. und das wäre nicht Vegeta

Greez Dreamy :)
 
Ich wünsche euch einen wunderschönen, zum Glück sehr verschneiten, Samstag. Ich liebe einfach Schnee und wenn die Welt in weiße Pracht getaucht ist, dann vergisst man gerne mal alles um sich herum *schwärm*
*Aus dem Traum gerissen* Bevor ich es vergesse, natürlich jetzt ein erneutes Kapitel :embarasselaugh
Heute mal, passend zum Kuschelwetter, sehr ruhig und viel Dialog :D

@Dreamy Schön, da freu ich mich :D
Pff.. mich verscheuchen, da musst du schon größere Geschütze auffahren! ;)
Im Endeffekt ist es halt so: ich hab keinen Führerschein. Also morgens 5uhr aufstehen, 30min Bus, 30min Bahn, 30min laufen. Arbeiten in der Patho bis 15:30, dann das ganze wieder zurück.
Hausarbeit, Tiere versorgen, bisschen Zeit mit meinem Freund verbringen. Dann ists schon fast 22Uhr und Zeit zum pennen, damit ich wieder raus komme^^“
Deshalb mach ich halt das beste draus was geht - ich schreibe in der Pause, lese in Bus und Bahn^^ und kommentiere sobald ich dazu komme ;D
Fair enough, feel free to do so :p

Du hast mein altes DRS ausgebuddelt? Na viel Spaß :'D
Ich hab den Storyverlauf geändert und ein paar personen mit anderen getauscht, die ich passender finde.. im gröbsten geht es ums selbe und später auch in so ziemlich dieselbe Richtung :)
Ja ich muss noch meinen inneren Schweinehund bekämpfen und weiterlesen, hat mir aber bislang schon gefallen :) Da bin ich ja mal gespannt, wie es bei dir weitergeht.

Interessante und neue Richtung trifft es bei deinem neuen Kapitel übrigens echt gut!
Erstmal das “Ende von Freezer“ (pic or didnt happen) sehr schick. Ich dachte erst die beide explodieren nachdem die süirit kanon rein ist. Dass sie einfach durchfliegt.. nice :D die technik sollte sich bardock merken!
War wohl mehr Zufall als gewollt, aber Super Saiyajin machts möglich^^

Die Visionen lassen gutes und schlechtes erahnen. Bardock und Goku werden sich hoffentlich treffen.. aber ich hab etwas sorge wie das ausgeht. Goku ist ja durch seine Zeit auf der erde eigentlich friedfertig - dank eines gewissen kopfstoßes. Aber was wenn man das ihn vorher von der Erde aufsammelt? (Ich mag doch meinen lieben Goku T.T)
Schöner Gedanke, da kann ich schon mal verraten, dass definitiv etwas in der Richtung kommt. Aber das wird noch dauern :)

Der Hirnschaden kam wirklich unerwartet und ich kann Bardocks bedenken verstehen.. hoffen wir mal er kommt nicht in die Psychiatrie.
*Schlüssel zur Gummizelle wegschmeiß* ...bitte, was? Tut mir leid, hab nicht zugehört *pfeif*

Gehts bei Saiyajin eigentlich komplett nach Blutlinie was die Thronfolge angeht? Ich könnte mir vorstellen, dass sie den Stärksten als Anführer haben wollen.. und das wäre nicht Vegeta
Zumindest nach meiner Vorstellung schon, da geht es immer nach Blutlinie. Und wenn Vegeta diese nicht antreten würde, dann würde es Tarble (momentan ein Jahr alt) übernehmen^^ Aber das ist ebenfalls ein guter Einschub, der tatsächlich demnächst in der FF behandelt wird :)

Schade, dass es Rela nicht geschafft hat, hoffentlich bist du nächstes Mal wieder dabei :)

Übrigens: Dieses Kapitel ist das erste des neuen 'Revolution Arc'. Die ganzen Kapitel zuvor gehörten zum 'Changing History Arc'.
Ich habe zu diesen Arcs Titelbilder entworfen, wer sich die ansehen will, der kann gerne auf wattpad vorbeischauen und dort die FF lesen^^ Obwohl ich natürlich dieses Forum, alleine schon der Nostalgie und Community wegen, bevorzuge :)

Ohne weitere Verzögerungen - Kapitel 7 :)

Kapitel 7 - Willkommen zu Hause

Bardock war weiterhin im Gespräch mit Doktor Kabatsch und erzählte ihm von den Ereignissen, die ihm in den letzten Stunden widerfuhren.
"Ich bekomme ständig Visionen. Seit dem Zeitpunkt, an dem ich die Fähigkeit bekam, bis jetzt, hatte ich bestimmt schon um die acht Visionen. Der Kanassaner sagte mir, dass es wie ein Fluch sei und, dass ich schon bald erleben würde, wie das Volk der Saiyajin untergeht."
Der Mediziner hörte ihm aufmerksam zu und dann fing er an zu verstehen.
"Der Angriff Freezers."
Bardock nickte.
"Jedoch...es sind zwar viele Saiyajin gestorben, aber die meisten haben überlebt. Sollten das nur Visionen sein, die sich zum Teil erfüllen?"
Der Krieger schüttelte den Kopf. Nun würde es also darauf ankommen.
Er griff die Schultern des Arztes.
"Doktor, hören Sie mir bitte zu. Ich weiß selbst, wie lächerlich sich das alles anhört, aber es ist wahr. Freezer...hat unser Volk vernichtet!"
Während Doktor Kabatsch zuvor schon ungläubig schaute, schien er sich nun komplett veralbert zu fühlen. Trotzdem hörte er weiter zu.
"Wie gesagt, ich weiß wie das klingt. Aber ich sagte ja bereits, dass ich mit einigen Saiyajin in der großen Bar geredet habe, um sie gegen Freezer zu versammeln. Keiner glaubte mir. Da ich aber bestimmt nicht warten würde, bis Freezer uns persönlich alle abschlachtet, rannte ich zum Dach der Bar und flog in den Weltraum. Sein Raumschiff war bereits direkt über dem Planeten, auf mich warteten Hunderte von Soldaten. Während ich gegen die, trotz meiner Verletzungen von Met, keine Probleme hatte, wollte ich mich an Freezer persönlich rächen, darum rief ich seinen Namen. Kurz darauf trat er auch hinaus. Ich benutzte meine stärkste Technik in der Hoffnung, dass ich ihn endlich vernichten würde, aber er formte eine Energiekugel, er nannte sie Supernova. Ich warf meine Attacke auf ihn, aber diese wurde von seiner Supernova absorbiert. Seine Kugel wurde riesig und er feuerte sie ab. Daraufhin vernichtete er mich und alle seine Männer. Außerdem kollidierte die Kugel mit dem Planeten, woraufhin dieser explodierte."
Zunächst erzählte er bis hier hin. Es wunderte ihn bereits, dass er nicht einmal unterbrochen wurde und, dass der Arzt ihm weiterhin zuhörte. Trotzdem war die Verwunderung im Gesicht von Doktor Kabatsch weiterhin präsent.
"Und das war eine Vision, richtig?"
Bardock schüttelte den Kopf.
"Nein, es war Realität."
"Aber wenn 'wir alle vernichtet wurden', warum leben wir dann noch?"

Er glaubte ihm ja jetzt kaum, was sollte er dann gleich sagen? Vor allem, da er ja schwere Hirnschäden hatte, das machte die Sache nicht wirklich glaubwürdiger.
Trotzdem erzählte der Krieger weiter.
"Jetzt beginnt ja erst das wirklich Verrückte. Ich erwähnte ja bereits die Visionen. Das waren natürlich nur Eindrücke von der Zukunft. Ich sah die Explosion des Planeten Vegeta, eine Raumkapsel über einem blauen Planeten und mehrere Male sah ich einen Jungen, der mir ziemlich ähnelte, ich nehme an das war mein Sohn, Kakarott. In dem Moment, in dem ich in der Supernova unterging, hatte ich eine Vision, in der Kakarott Freezer gegenüberstand. Da war mir klar, dass er unser Volk rächen würde und ich den Tod akzeptieren könnte. Doch statt zu sterben, wurde ich in einem Gebäude wach. Zwei Wesen, die ich noch nie zuvor gesehen hatte, ein Junge und sein Vater, kümmerten sich um mich. Sie sagten mir, dass ich auf dem Planeten Plant sei."
Der Doktor überlegte kurz.
"Plant? Aber das ist doch..der alte Name des Planeten Vegeta."
Bardock nickte. Er fuhr fort.
"Jedenfalls floh ich ziemlich schnell von dort um alleine zu trainieren. Nach einigen Tagen kam der Junge zu mir und bat mich in sein Dorf zu fliegen, da es angegriffen wurde. Erst wollte ich nicht, aber dann tat ich es trotzdem. Es waren nur eine Handvoll Angreifer und diese waren auch nicht besonders stark, bis auf einen. Er nannte sich Chilled und sah Freezer sehr ähnlich. Außerdem war er wirklich mächtig und ich hatte zunächst Probleme. Als ich in die Ecke gedrängt wurde, da...bin ich plötzlich sehr viel stärker geworden. Durch die neue Kraft schaffte ich es ihn zu besiegen."
Der Krieger ließ bewusst aus, dass er wahrscheinlich ein Super Saiyajin wurde. Erstens würde das alles wahrscheinlich noch unglaubwürdiger machen und zweitens war er jemand, der niemals im Mittelpunkt stehen wollte und das wäre als "Krieger, der alle tausend Jahre wiederkehrt" wohl unvermeidlich.
Doktor Kabatsch war zwar weiterhin irritiert, aber nun auch interessiert.
"Chilled sagst du? Den Namen habe ich persönlich noch nie gehört, aber wenn er so aussah wie Freezer, und du wirklich in der Vergangenheit warst, dann wirst du eventuell etwas in einer Bibliothek auf einem der Freezerplaneten erfahren.
Und was geschah dann?"
Bardock überlegte kurz.
"Ich weiß es nicht. Ich wurde wieder in der Gegenwart wach, auf dem Dach der Bar des Planeten Vegeta. Genau vor dem Moment, an dem ich in den Weltraum flog."
Der Arzt unterbrach ihn.
"Und das war wirklich die Gegenwart? Oder etwas anderes?"
Der Krieger verstand nicht recht.
"Wenn Sie meinen, ob das in 'dieser Zeitlinie' geschah, dann ja. Wenn ich nun zwei Tage geschlafen habe, dann war das vor zwei Tagen."
Doktor Kabatsch nickte und signalisierte Bardock so, dass er weiterreden sollte.
"Ich war danach ziemlich abwesend, da ich meine Gedanken sortierte. Außerdem hatte ich in der Vergangenheit gegen Chilled eine Kraft entdeckt, die mich deutlich stärker werden lies. Ohne diese, hätte ich keine Chance gehabt. Wenn ich nun diese Kraft gegen Freezer benutzen könnte, dann würde ich gewinnen. Ich sah das alles, sehe es immer noch, als eine zweite Chance, die mir das Schicksal gegeben hat.
So flog ich in den Weltraum und war überrascht, dass sich die Ereignisse tatsächlich alle wiederholten. Die Soldaten griffen mich genau aus den selben Richtungen wie zuvor an und bevor Freezer seine Supernova einsetzen konnte, konnte ich wieder die Kraft erlangen und forderte Freezer heraus. Daraufhin allerdings tauchten Zarbon und Dodoria auf. Ich tötete zuerst Dodoria und rächte mich so. Daraufhin verletzte ich Zarbon schwer, den Freezer tötete."

Bardock wurde erneut unterbrochen.
"Moment. Ich dachte deine Kampfkraft liegt nur bei 10.000. Du sagst es so, als hättest du keine Probleme gehabt mit den beiden klar zu kommen."
Bardock nickte.
"Das stimmt. Es liegt an der Kraft, aber das war nicht alles. Zuerst dachte ich natürlich, dass das auf Plant nur eine Illusion war, eine Wahnvorstellung. Aber da ich dort von den beiden Wesen gepflegt wurde, hatte ich wohl einen Zenkai erhalten."
Der Doktor sah ihn erstaunt an.
"Das wäre eine Möglichkeit. In was für einem Zustand warst du denn zu der Zeit?"
"Im Grunde müsste es ungefähr der selbe sein, in dem ich gefunden wurde. Ich hatte zwar noch mehr abbekommen, aber da müsste es kaum einen Unterschied geben."
"Dann müsste es ein immenser Kraftzuwachs sein. Erzähl bitte weiter."
"Nachdem die beiden aus dem Weg geschafft waren, wollte ich Freezer bekämpfen. Da er mir aber sagte, dass seine Kampfkraft über 500.000 lag, war ich mir zuerst unsicher, aber mir blieb sowieso keine Wahl. Jedenfalls war Freezer unglaublich stark, aber ich schaffte es mit ihm mitzuhalten. Ich steckte einiges ein, aber er auch. Am Ende traf meine Final Spirit Canon wieder auf seine Supernova, aber diesmal schaffte ich es seine Attacke zu durchschlagen und ihn zu treffen. Dann erfolgte eine große Explosion. Beide Attacken waren verschwunden, genau wie Freezer. Von ihm blieb nur noch ein abgerissener Arm übrig."
Doktor Kabatsch schaute ihn ungläubig an.
"Willst du damit sagen...Freezer ist tot?"
Bardock schwieg einen Moment und ergriff dann das Wort.
"Da kann man denke ich von ausgehen. Ich hatte zwar keinen Scouter mehr, da er durch Dodorias Attacke auf Met zerstört wurde, aber ein paar von Freezers Soldaten suchten nach Freezer und konnten ihn nicht finden."

Ohne weitere Worte stand Doktor Kabatsch auf und drehte Bardock den Rücken zu. Danach schaute er aus dem Fenster. Nach einiger Zeit begann er etwas zu murmeln.
"..ja, da könnte wirklich was dran sein...so macht es doch Sinn..."
Er drehte sich um und sah Bardock in die Augen.
"Wie du sicher weißt, steht Prinz Vegeta direkt unter Freezers Führung. Darum ist er auch einer der einzigen Saiyajin, dessen Scouter stets mit Freezers Scouter oder dem von Dodoria oder Zarbon verbunden ist. Tatsächlich hatte er von keinem von ihnen in den letzten 2 Tagen eine Nachricht bekommen, noch konnte er Kontakt zu ihnen herstellen. Wir nahmen zunächst an, dass es an irgendwelcher technischen Schwierigkeiten liegt, aber das war eher unwahrscheinlich. Aber das was du erzählst, das würde tatsächlich Sinn ergeben.."
Der Krieger sah den Arzt überrascht an.
"Warum sollten Sie denn weiterhin Kontakt zu ihm herstellen, nachdem die ganzen Saiyajin angegriffen wurden?"
Darauf konnte Doktor Kabatsch nur trocken reagieren.
"Alle Saiyajin, die direkt unter Freezers Führung stehen, wurden vor drei bis vier Tagen auf Planeten geschickt, die mit Wesen bevölkert waren, die extrem stark sind. Das hat uns Prinz Vegeta erzählt, als er vor einigen Stunden wieder hier eintraf. Wir nehmen an, dass Freezer damit beabsichtigte, dass die meisten bereits dort sterben. Der Rest wäre dann bereit sofort zum nächsten Planeten geschickt zu werden. Auf diese Weise würden sie vorerst nichts von den Angriffen erfahren. Und wenn es stimmt, was du sagtest..."
Er überlegte einen Moment.
"..dann hätte Freezer den Planeten vernichtet und den Saiyajin, die nicht von ihm oder seinen Männern getötet wurden, eine Ausrede erzählt und sie zu Mitgliedern seiner Armee gemacht. Bis der Tag käme, an dem er sie nicht mehr bräuchte.
Eine furchtbare Vorstellung..."
Bardock verstand. Eine seiner Visionen zeigten zuvor, dass Prinz Vegeta unter Freezer diente. Allerdings war er zu dem Zeitpunkt deutlich älter als jetzt, denn er war erst 5 Jahre alt.
"Aber wurden keine Warnungen an diese Saiyajin geschickt?"
Der Doktor starrte plötzlich an die Decke und hob die rechte Hand zu seinem Kinn. Darüber schien er erneut nachzudenken.
"Weißt du...wir hatten uns darüber auch Gedanken gemacht. Als Prinz Vegeta, Nappa und Radditz wieder hier eintrafen, da wurden sie ausgefragt, ob sie von den Angriffen bescheid wussten, aber sie hatten keine Ahnung. Daraufhin wollte der Prinz direkt zu Freezer fliegen, aber wir konnten ihn noch stoppen...zumindest vorerst. Aber wenn Freezer wirklich tot ist, dann besteht dazu ja gar kein Anlass mehr. Jedenfalls ist Prinz Vegeta der Einzige, der neben dem König aktiv mit Freezer in Kontakt war. Natürlich gab es andere, aber die sind bis jetzt noch nicht zurückgekehrt. Aus diesem Grund nahmen unsere Techniker seinen Scouter in Obhut und sagten ihm, dass eventuell ein technischer Defekt vorliege. Aber sie untersuchen gerade, ob daran eventuell herumgepfuscht wurde. Vielleicht ist dieser Scouter darauf programmiert, dass alle Signale außer denen von Freezer abgeschottet werden. Auf jeden Fall stehen die Ergebnisse noch aus, aber es wäre ein Ansatz."
Bardock nickte. Aber trotzdem musste er erneut etwas fragen.
"Wenn Vegeta wieder da ist, dann ist mein Sohn jetzt gerade zuhause?"
"Oh, Radditz? Ja, das ist gut möglich. Zumindest ist er hier auf dem Planeten. Nachdem die Angriffe bekannt wurden, wurden alle aktiven Missionen sofort abgebrochen und alle Saiyajin zurück zum Planeten beordert. Momentan herrscht striktes Ausreiseverbot.
Um ehrlich zu sein war er einige Male hier, während du dich im Heiltank befandest."
Das war verständlich. Schließlich hatte er wahrscheinlich seine Mutter verloren.

Plötzlich durchzog ein lautes Geräusch den Raum. Es war wie ein Brüllen.
Doktor Kabatsch sah Bardock überrascht an, doch dieser konnte nur ein verlegendes Grinsen hervorbringen. Es war sein Magen, der knurrte.
Das war noch weniger verwunderlich, schließlich hatte er seit 3 Tagen nichts gegessen. Zuletzt aß er etwas, als er vor dem Lagerfeuer auf Kanassa saß, von seiner Nahrung auf Plant einmal abgesehen.
Bardock erhob sich.
"Wenn Sie nichts dagegen haben, dann würde ich jetzt gerne etwas essen. Und eventuell meinen Sohn beruhigen."
Kabatsch nickte.
"Ja, selbstverständlich. Allerdings würde ich dich bitten danach zurückzukommen. Wie gesagt, deine Hirnschäden sind ziemlich schwer und bislang konnte ich sie auch nur untersuchen, während du nicht bei Bewusstsein warst. Ich würde gerne überprüfen, wie sich die Hirnströme nun verhalten. Solange du dich gut fühlst, darfst du vorerst gehen, aber komm danach bitte wieder."

Bardock gab ihm die Hand.
"Ich komme sofort danach wieder. Danke, Doktor."
Der Mediziner ergriff seine Hand und erwiderte die Geste.
Der Krieger griff sich den Scouter vom Tisch, den er zuvor ausgehändigt bekam, drehte sich um und machte sich auf zum Ausgang, blieb dann aber stehen.
"Doktor..."
Kabatsch sah überrascht zu ihm.
"Ja, Bardock?"
"Also...glauben Sie mir?"
Der Arzt lächelte.
"Ich weiß, dass es keine Garantie gibt. Aber ich weiß nicht, warum du lügen solltest. Wie gesagt, deine Hirnschäden sind so schwer, dass du gar nicht mehr leben solltest, und außerdem hörst du dich nicht anders an als sonst, du sprichst so sicher wie eh und je. Wir werden uns mit Sicherheit noch nicht darauf ausruhen können, dass Freezer eventuell tot ist, aber deine Informationen decken sich in vielerlei Hinsicht mit dem, was wir bis jetzt wissen und anderes können wir sicher noch überprüfen. Ja, ich glaube dir."
Bardock erwiderte das Lächeln.
"Verstehe. Danke Doktor, bis später."
Er trat aus der Tür hinaus, welche sich hinter ihm schloss. Danach legte er den Scouter an sein linkes Ohr an, lief hinaus und flog hoch. In der Stadt befanden sich nur einige wenige Saiyajin, was nicht normal war. Normalerweise waren die Städte gefüllt, von den Bars einmal abgesehen. Aber da nun eine Art Krisenzustand herrschte, befanden sich die meisten Saiyajin wohl in ihren Häusern.

Bardock flog in die Richtung seines Hauses und betätigte die Taste an seinem Scouter. Die gelben Zeichen tanzten erneut auf dem dunkelgrünen Glas und erfassten ein Ziel, welches sich genau in der Richtung von seinem Haus befand. Die Zeichen wurden zu einer Zahl: 573. Ohne weiter zu zögern, flog der Saiyajin mit Höchstgeschwindigkeit los. Es dauerte keine Minute, da war er bereits angekommen.
Er landete auf dem türkis-grünen Gras. Die Häuser der Saiyajin ähnelten sich alle zum größten Teil, so war seines, wie das vieler anderer, relativ hoch. Es bestand aus einem länglichem Teil, ungefähr 15 Meter lang und einem höheren Teil, welcher sich auf der linken Seite auf dem Haus befand. Das Haus war am niedrigsten Punkt ungefähr 3 Meter hoch, am höchsten Punkt waren es 10 Meter. Es war weiß und hatte einige Fenster, die wie bei den Saiyajinkapseln mit rundem Glas ausgehöhlt waren, welches blau war. Außerdem hatte es, wie die Rüstung der Saiyajin, einige Passagen, die gepanzert zu sein schien, erkennbar an gestreiften Blöcken, die dunkelblau waren. Am obersten Punkt des Hauses befand sich weiterhin eine Antenne.
Er ging zur Tür und öffnete diese. Vor ihm stand ein kleiner Junge. Er hatte lange schwarze Haare, die ihm bis zum Anfang seiner Beine reichten. Außerdem trug er eine klassische Saiyajinrüstung mit langen Schulterpolstern. Die Rüstung, bis auf die gepanzerte Stelle um den Bauch, war schwarz, der Rest dunkelbraun. Bardocks Rüstung dagegen hatte keine Schulterpolster, sondern ziemlich dünne Riemen.
Der Junge trug eine kurze schwarze Hose und schwarz-dunkelbraune Schuhe.
Als dieser ihn erblickte, fing er plötzlich an zu lächeln.
"Vater!"
Bardock fing auch an zu lächeln. Er hatte seinen Sohn über eine Woche nicht gesehen. Obwohl, es fühlte sich eher an, als hätte er ihn monatelang nicht gesehen.
"Radditz!"
Der Kleine konnte seine Freude nicht verbergen. Mit einem breiten Grinsen sagte er:
"Vater, willkommen zu Hause!"

Hoffe euch hat das Kapitel gefallen. Wie gesagt, es passiert relativ wenig, aber es soll ja nur Bardock und Kabatsch helfen. Bardock bei seinem Hirnproblemchen und Kabatsch die stark ungewöhnliche Situation Bardocks in den Kontext einzuordnen.
Nun ist Papi also wieder zuhause beim Sohn. Was die beiden zu bereden haben erfahrt ihr am Mittwoch^^
See ya, Son-Goku!
 
Zuletzt bearbeitet:
Hey!

Was soll ich sagen? Ein wenig überrascht hat mich das schon. Aber andererseits, fehlte mir der Pepp in Kap 5. versteh mich nicht falsch, das ist gut geschrieben, nur auf einmal der extreme Unterschied Gefecht - absolut entspanntes Aftermath, ist schon sehr hart. Ungefähr so, als hättest du holprig auf 100 beschleunigt und dann eine Vollbremsung hingelegt.

Warum wirken die Saiyajins bei dir eigentlich so sentimental? Hab ich das Kreigervolk so anders eingeschätzt?

Und du hast ein paar Kommas unverzeihlich weggelassen. Ok, kann man doch verzeihen, stirbt keiner dadurch. Zumindest bei dir nicht.

Bin mal gespannt, was jetzt auf Bardock zukommt.

LG

Rela
 
Bin auch da, bin auch da <3
Vor meinem Fenster gibts grad eine Schneeballschlacht xD Ich gönn mir mal einen Tee und pflanze mich an Lesestoff :)

Absolute Entspannung seh' ich in diesem Kapitel nicht. Es lag eher eine psychische Anspannung unter. Ich persönlich bin mir zB gar nicht so sicher, ob der liebe Herr Doktor unserem Hauptcharakter hier wirklich glaubt oder ob er ihn nicht beunruhigen möchte. Ein Patient mit solchen Schäden muss vorsichtig behandelt werden. und sollte es Zweifel geben, ob er in der Öffentlichkeit herum geistern sollte o.ä., wird er ihm das sicher nicht Auge in Auge sagen, sondern mit ein paar Kämpfern neben sich, die ihn bändigen könnten.
Dieser Spannungs-Knoten löst sich erst ein wenig, als Bardock zuhause ankommt.

Passend dazu:
und außerdem hörst du dich nicht anders an als sonst, du sprichst so sicher wie eh und je.
Bardock hatte nach dem Namen des Arztes gefragt, daher ging ich nicht davon aus, dass die beiden sich gut kennen.
Der Arzt kann aber offenbar genau sagen, ob Bardock sich für seine Verhältnisse untypisch ausdrückt. Finde ich etwas bedenklich. Ist das beabsichtigt oder unbeabsichtigt?

Sentimental kommen mir die Saiyajin ebenfalls vor, finde ich aber gar nicht so furchtbar. Klar, sie werden in DBZ härter vorgestellt, aber das hauptsächlich anderen Arten gegenüber oder wenn sich einer ihrer eigenen Art als absolut unbrauchbar herausstellt. Ansonsten agieren sie ja auch in DBZ als Team und es gibt zusammenhaltende Familien, eine gewisse soziale Verbundenheit müsste da sein. Auch Vegeta liebt seinen Sohn und ich bezweifle, dass er als Saiyajin zufällig über dieses Gefühl gestolpert ist.
Aber dadurch, dass wir in DBZ einfach nur nen kleinen Ausschnitt aus dem Leben auf Vegeta haben, ist vieles denke ich einfach Auslegungs- bzw Interpretationssache.
Ich persönlich fand das Wiedersehen von Vater und Sohn zB schon recht rührend, aber ich vermisse einen neckenden fiesen Kommentar vom Sohn. So lange flach zu liegen ist für einen Krieger ja eher was peinliches... ich dachte er wird damit aufgezogen^^

greez von dat Dreamy :)
 
Ein neues Kapitel, frisch aus der Druckerpresse :p

@Rela Schön, dass du wieder da bist :)

Hey!

Was soll ich sagen? Ein wenig überrascht hat mich das schon. Aber andererseits, fehlte mir der Pepp in Kap 5. versteh mich nicht falsch, das ist gut geschrieben, nur auf einmal der extreme Unterschied Gefecht - absolut entspanntes Aftermath, ist schon sehr hart. Ungefähr so, als hättest du holprig auf 100 beschleunigt und dann eine Vollbremsung hingelegt.
Glaube du meinst Kapitel 6. Kann dich aber verstehen, der Pacewechsel fällt schon stark auf. Allerdings nimmt Bardock jetzt eben Freezers Tod für voll und daher ist dieses Thema (fürs erste) aus der Welt geschaffen.

Warum wirken die Saiyajins bei dir eigentlich so sentimental? Hab ich das Kreigervolk so anders eingeschätzt?
Hehe, ich wusste, dass das kommt. Ich wollte halt einmal eine andere Perspektive zeigen. Im Bardock Film waren die ja fast alle richtige Saftsäcke, aber das muss ja überhaupt nicht sein. Die FF soll eine Seite der Saiyajin zeigen, die nicht durch die eingeschränkte Freiheit durch Freezer verblendet ist. Dazu wird noch in künftigen Kapiteln was gesagt, aber das ist eben die Art, in der ich die Saiyajin sehe (ein stolzes Kriegervolk, aber eben auch mit Gefühl).

Und du hast ein paar Kommas unverzeihlich weggelassen. Ok, kann man doch verzeihen, stirbt keiner dadurch. Zumindest bei dir nicht.
Dafür entschuldige ich mich, ich habe ehrlich gesagt meistens Angst zu viele als zu wenige zu setzen :p

@Dreamy
Bin auch da, bin auch da <3
Das freut mich sehr :))

Absolute Entspannung seh' ich in diesem Kapitel nicht. Es lag eher eine psychische Anspannung unter. Ich persönlich bin mir zB gar nicht so sicher, ob der liebe Herr Doktor unserem Hauptcharakter hier wirklich glaubt oder ob er ihn nicht beunruhigen möchte. Ein Patient mit solchen Schäden muss vorsichtig behandelt werden. und sollte es Zweifel geben, ob er in der Öffentlichkeit herum geistern sollte o.ä., wird er ihm das sicher nicht Auge in Auge sagen, sondern mit ein paar Kämpfern neben sich, die ihn bändigen könnten.
Dieser Spannungs-Knoten löst sich erst ein wenig, als Bardock zuhause ankommt
Ohje, da hast du aber ziemlich was rein interpretiert. Bevor ich da jetzt irgendwas aufgreife, möchte ich nur sagen: Kabatsch hat nicht gelogen und glaubt Bardock tatsächlich. Der Grund dazu wurde ja bereits in Kapitel 7 genannt (fatale Hirnwerte aber Bardock spricht seine Antwort klar, deutlich und spricht auch nicht anders als sonst). Die Behandlung wäre aber tatsächlich ein Problem, das sich noch lösen muss.

Bardock hatte nach dem Namen des Arztes gefragt, daher ging ich nicht davon aus, dass die beiden sich gut kennen.
Der Arzt kann aber offenbar genau sagen, ob Bardock sich für seine Verhältnisse untypisch ausdrückt. Finde ich etwas bedenklich. Ist das beabsichtigt oder unbeabsichtigt?
Guter Punkt, ist aber beabsichtigt. Zwar kennt Bardock ihn nicht direkt, aber der Arzt (wie fast jeder Saiyajin) kennt Bardock daher, dass dieser sich einen großen Ruf erarbeitet hat und zu den stärksten Kriegern gehört. Er ist eben kein unbeschriebenes Blatt und das wird in Zukunft auch noch etwas beschrieben :)

Sentimental kommen mir die Saiyajin ebenfalls vor, finde ich aber gar nicht so furchtbar. Klar, sie werden in DBZ härter vorgestellt, aber das hauptsächlich anderen Arten gegenüber oder wenn sich einer ihrer eigenen Art als absolut unbrauchbar herausstellt. Ansonsten agieren sie ja auch in DBZ als Team und es gibt zusammenhaltende Familien, eine gewisse soziale Verbundenheit müsste da sein. Auch Vegeta liebt seinen Sohn und ich bezweifle, dass er als Saiyajin zufällig über dieses Gefühl gestolpert ist.
Aber dadurch, dass wir in DBZ einfach nur nen kleinen Ausschnitt aus dem Leben auf Vegeta haben, ist vieles denke ich einfach Auslegungs- bzw Interpretationssache.
Ich persönlich fand das Wiedersehen von Vater und Sohn zB schon recht rührend, aber ich vermisse einen neckenden fiesen Kommentar vom Sohn. So lange flach zu liegen ist für einen Krieger ja eher was peinliches... ich dachte er wird damit aufgezogen^
Genau so seh ich das nämlich auch :) Zur letzten Bemerkung muss ich sagen, dass Radditz zu dem Zeitpunkt gerade einmal 4 ist. Natürlich ist er schon ein Kämpfer und alles, aber ich stelle ihn hier als Kind lieber noch ein wenig unschuldig dar und deswegen, vor allem nach den schweren Verletzungen, die sein Vater davon trug, betrachte ich die Situation lieber von einer anderen Seite^^

Heute, ehrlich gesagt, kein großer Fortschritt. Auch wenn es anscheinend andere Interpretierungen beim letzten Kapitel gab, ist dieses erneut sehr ruhig. Aber es dient dazu erneut die 'Menschlichkeit' zwischen Bardock und Radditz zu zeigen :)
Viel Spaß mit Kapitel 8:

Kapitel 8 - Idyllisches Familienleben

Bardock war erleichtert, dass er wieder in Ruhe in seinem Haus sein konnte. Er ging zu seinem Sohn und wuschelte ihm durch die Haare. Radditz sah ihn mit großen Augen an.
"Und Vater? Wie geht's dir?"
Bardock lächelte immer noch.
"Mir geht's wieder ziemlich gut."
Sein Magen knurrte erneut, wie bereits im Gespräch mit Doktor Kabatsch.
Der Krieger fing an zu lachen.
"Ich hab nur einen ziemlichen Hunger. Na, wollen wir etwas essen?"
Radditz strahlte und nickte mit dem Kopf.
"Ja, gerne!"
Bardock liebte sein Haus. Im Erdgeschoss befanden sich Wohn-, Bade-, und Kinderzimmer, außerdem die Küche. Im Obergeschoss kamen noch Schlafzimmer und der Speicher dazu. Es war geordnet eingerichtet und immer war alles sofort da, wo man es auch suchen würde. Gine war ein echtes Genie in Sachen Einrichtung gewesen.
Während Bardock und Radditz in die Küche gingen, bemerkte er, dass der Schwanz von Radditz nicht um seine Taille gebunden war, sondern ganz normal an ihm herunterhing.
"Sohn, was habe ich dir wegen deines Schwanzes gesagt?"
Radditz blickte hinter sich und ergriff diesen leicht. Danach befestigte er ihn um seine Taille.
"Tut mir leid, Vater, ich lerne doch noch."
Bardock lächelte und nickte. Radditz war zwar erst vier Jahre alt, aber für sein Alter trotzdem noch recht unerfahren. Aber seine Kampfkraft schien trotzdem gestiegen zu sein.

In der Küche angekommen setzte sich Radditz an den Esstisch, während Bardock zum Kühlschrank ging. Der Kühlschrank war, wie jeder Saiyajin-Kühlschrank, überdimensional groß und prall gefüllt. Saiyajin hatten immer großen Appetit, von daher musste ihr Kühlschrank auch genug hergeben.
Er nahm sich einige Kilo Fleisch heraus und schloss den Kühlschrank wieder. Zwar befanden sich in der Küche ein Herd und auch einige Pfannen, die waren aber eher für Gine. Saiyajin lernen schon im jungen Alter ihre Energie so einzusetzen, dass sie damit kochen können. Gine allerdings bevorzugte es eher mit Utensilien zu kochen, auch wenn es länger dauerte, hatte sie Gefallen daran gefunden.
Während er den Haufen Fleisch noch auf seinem Arm balancierte, griff sich Bardock noch einen eine ganze Menge Brot aus der Brotbox daneben. Danach platzierte er Fleisch und Brot auf dem Esstisch und signalisierte seinem Sohn, dass er sich doch bedienen solle. Daraufhin ging er zum Speicher und holte einen der großen Krüge, die dort gelagert waren. Es waren ungefähr 7 Stück, fassten alle 2 Liter und waren mit Wasser gefüllt. Dann ging er zurück zur Küche und setzte sich gegenüber von seinem Sohn an den Tisch. Beide nahmen ein Stück Fleisch und hielten ihre Hand darüber. Ihre Hände fingen an zu leuchten und das Fleisch fing langsam an die Farbe zu ändern. Zuerst war es komplett rosa, aber dann wurde es immer bräunlicher. Als es durchgebraten war, nahmen sie die Hand von dem Fleisch und bissen hinein. Sofort machte sich ein Lächeln auf Bardocks Lippen breit, während er genüsslich kaute.
"Perfekt!"
Ein paar Minuten vergingen, die Knochen stapelten sich schon auf dem Tisch, als die Kraft in ihm langsam zurückkam. Seine Gedanken entfernten sich immer mehr vom Essen und konzentrierten sich auf das, was geschehen war. Er sah seinen Sohn an, der gerade von seiner Keule abbiss.
"Radditz, sag mal..."
Dieser sah seinen Vater an und kaute.
"Hm?"
"Erzähl doch mal, wo du in den letzten Tagen warst und was genau passiert ist."
Der kleine Saiyajin schluckte herunter und legte die Fleischkeule nieder.
"Also, ich war auf einer meiner ersten Missionen. Ich sollte zusammen mit Artischo auf den Planeten Rallas und diesen säubern."
Artischo war ein Saiyajin, der in Radditz Alter war. Beide waren vier Jahre alt, er trug aber einen kurzen Irokesenschnitt.
"Aber wir stellten schnell fest, dass die Wesen dort unglaublich stark waren. Wir schafften es zwar einige zu töten, aber dann wurden wir überrannt. Ich und Artischo wurden getrennt und ich hab' ziemlich was abbekommen. Ich kämpfte zwar weiter, aber plötzlich kam ein riesiges Monster. Mein Scouter sagte, dass es eine Kampfkraft von über 3.500 hatte! Dann dachte ich, dass ich nun sterben würde, als das Monster auf einmal umfiel. Dann erblickte ich Prinz Vegeta und Nappa, die dahinter standen. Sie sagten mir, dass ich auf dem Planeten nichts zu suchen hätte, da er nichts für Lowlevelkämpfer sei. Trotzdem haben wir uns zusammengetan und den Planeten zusammen gesäubert. Später fanden wir auch Artischo, der allerdings ohnmächtig war. Die Monster dort waren wirklich ziemlich stark, wir brauchten über einen Tag, noch dazu gab es keinen Vollmond, aber Prinz Vegeta hat keinerlei Probleme gehabt. Er ist wirklich stark! Mein Scouter sagte, dass er eine Kampfkraft von über 12.000 hat, das ist wirklich unglaublich!"
Das konnte man wohl sagen. Das würde bedeuten, dass er stärker als sein eigener Vater, der König war, und auch als Bardock selbst. Obwohl, er hatte scheinbar einen Zenkai bekommen, wie viel das wohl ausmachte?

Während Radditz zunächst ziemlich freudig berichtete, änderte sich plötzlich seine Miene.
"Danach flogen wir zurück zum Planeten Vegeta. Als wir ankamen, wurden wir direkt von einigen Mitgliedern der Raumwache angesprochen. Weil ich und Artischo ziemlich verwundet waren, waren sie sofort panisch und sind auf uns zu gerannt. Sie fragten sofort, ob das Freezers Männer waren, aber wir hatten alle keine Ahnung, was sie meinten. Dann erzählten sie uns von dem Verrat.."
Der kleine Saiyajin senkte den Kopf und brauchte einen Moment, um weiter zu sprechen.
"Dass Freezer und seine Männer viele Saiyajin getötet hat. Dass der König tot ist. Dass...Mutter tot ist."
Bardock ergriff sofort das Wort.
"Radditz, das weißt du nicht. Nur weil das Signal zu Gines Raumkapsel verschwunden ist, heißt das nicht, dass sie tot ist. Sie könnte immer noch leben. Und ich glaube fest daran!"
Radditz hob seinen Kopf und blickte in die Augen seines Vaters. Ihm lief eine Träne am rechten Auge hinunter. Als er dies bemerkte, drehte er schnell seinen Kopf zur Seite. Dann wischte er sich diese aus dem Gesicht und lächelte leicht hoffnungsvoll seinem Vater zu.
"Du hast recht, Vater. Ich kann es sowieso nicht glauben. So leicht stirbt Mutter nicht oder?"
Bardock nickte.
"Nein, ganz bestimmt nicht."
„Aber seltsam war, dass Prinz Vegeta auf die Nachricht vom Tod des Königs gar nicht traurig war. Er sah irgendwie sogar erleichtert aus."
Das verwunderte Bardock kaum. Vegeta war ein seltsames Kind. Er war von Anfang an von seiner Stärke angetrieben und behandelte alle, die schwächer waren, im Grunde jeden, wie ein Stück Dreck. Vielleicht sah er es als nervig an einen Vater zu haben, der schwächer war als er. Oder aber vielleicht wollte er auf den Thron. Was nun geschehen würde.
Beide bissen erneut ab. Zuvor war die Atmosphäre richtig harmonisch, aber nun war sie bedrückend. Radditz blickte auf.
"Vater? Was ist mit dir passiert? Wurdest du auch von Freezers Männern angegriffen?"
Der Krieger schluckte herunter und starrte auf den Esstisch. Dann legte er seine Fleischkeule nieder und überlegte, wie er es Radditz erklären könnte.
"Also wir waren auf dem Planeten Met und hatten dort bereits alle getötet. Doch plötzlich kamen ein paar von Freezers Männern und auch ihr General, Dodoria. Die Soldaten waren kein Problem aber Dodoria war unglaublich zäh."
Radditz unterbrach ihn.
"Und wie geht es den anderen aus deinem Team? Was ist mit Onkel Toma?"
Bardock starrte immer noch auf den Esstisch. Dann schloss er die Augen.
"Weißt du...ich bin der Einzige, der von meinem Team überlebt hat."
Sein Sohn sah traurig zu Boden.
"Oh.."

Der Tod war für Saiyajin nichts Überraschendes. Auf den ganzen Missionen starben viele Saiyajin, nur nicht oft. Schließlich waren sie meistens stärker als die Wesen auf den Planeten, die sie zu erobern hatten. Aber es starben mindestens drei Saiyajin pro Monat. Da der Planet aus einigen wenigen, dafür sehr großen, Städten bestand, kannte jeder irgendwo jeden, sodass man ständig mit dem Tod konfrontiert war, darum war er nicht wirklich schockierend. Aber Bardock kannte Toma schon sein ganzes Leben lang, daher galt das selbe natürlich auch für Radditz. Und auch Selipa kam ziemlich oft vorbei, denn sie war gut mit Gine befreundet. Nun würden sie leider nie mehr vorbeischauen.
Dennoch, auch wenn man es nicht genau wusste, hatte Bardock sie alle gerächt. Nach jetzigem Stand war Freezer tot. Er wollte das eigentlich nicht herumerzählen, aber seinen Sohn so traurig zu sehen, machte ihm wirklich zu schaffen.
"Aber weißt du, mein Sohn."
Radditz blickte auf und sah ihn an. Bardock lächelte.
"Der Grund, warum ich so verwundet zurückkehrte war, dass ich gegen Freezer, Dodoria und Zarbon gekämpft habe. Und ich habe alle gerächt. Die drei sind tot."
Währen der diese Worte sprach, hob er seinen rechten Arm nach oben und formte seine Hand siegreich zur Faust. Die Augen seines Sohnes wurden groß.
"Wirklich?"
Bardock nickte entschlossen. Radditz fing an zu lächeln.
"Wow! Vater ist der Stärkste!"
Bardock wurde verlegen und fing an zu lachen. Dann wuschelte er erneut durch die Haare seines Kindes.
Die beiden aßen zu Ende und kümmerten sich dann um den Abwasch. Es war etwas gewöhnungsbedürftig, da Gine das sonst machte. Allerdings waren es ja nur abgenagte Knochen, die auf dem Tisch lagen, außerdem jede Menge Brotkrümel.
Als alles weggeräumt war, ging Bardock zu seinem Sohn.
"Radditz, sei ehrlich, wie lange hast du in den letzten Tagen geschlafen?"
Er sah ihn an.
"Nicht sehr lange..."
Daraufhin gähnte er. Bardock lächelte.
"Dann schlaf' dich mal aus. Jetzt wird nichts mehr passieren. Wir sind frei."
Radditz grinste ihn an und umarmte ihn. Bardock erwiderte die Umarmung.
"Damit du bescheid weißt, ich muss gleich nochmal zum Arzt. Aber sobald ich fertig bin, komme ich sofort zurück."
Radditz schaute ihn besorgt an.
"Bist du krank, Vater?"
Bardock schüttelte den Kopf.
"Nein, ist nur eine Untersuchung. Keine Sorge."

Radditz signalisierte, dass er verstanden hatte und ging in Richtung seines Zimmers. Da fiel Bardock plötzlich etwas ein.
"Warte mal kurz, Radditz."
Radditz blieb stehen und sah ihn fragend an. Sein Vater aber ging zu einem der Schränke, die sich in dem Haus befanden und nahm etwas aus einer Schublade. Dann gab er es Radditz.
"Hier, das ist für dich."
Radditz hielt die rechte Hand auf und empfing das Geschenk. Es waren vier Bänder. Sie sahen etwas aus wie Seile - länglich, dünn und leicht verknotet.
"Was ist das, Vater?"
Bardock lächelte.
"Die kürzeren trägst du um deine Arme und die längeren um die Beine. Sie behindern dich nicht beim Kämpfen und waren eigentlich ein Geschenk von deiner Mutter und mir. Nun hast du immer etwas, womit du an uns denken kannst."
Radditz lächelte zurück.
"Toll, danke Vater!" Er winkte seinem Vater und ging in sein Zimmer.
"Bis später!"
Seine Tür fiel zu.

Bevor Bardock sich aber zurück in die Praxis von Doktor Kabatsch aufmachte, betrat er das Bad. Er hatte ein paar Tage nicht geduscht und auch wenn die Flüssigkeit im Heiltank eine heilende Wirkung hatte, so ersetzte es kein normales Wasser. Also nahm er eine lange Dusche. In seinem Badezimmer befand sich ein Ganzkörperspiegel. Als er daraufhin aus der Dusche trat und sich ein wenig abtrocknete, betrachtete er sich im Spiegel. Er war gut durchtrainiert und fühlte sich nun wieder komplett erholt. Außerdem fühlte er sich deutlich stärker, was am Zenkai liegen musste. Apropos stärker: Ihm fiel seine neue Verwandlung wieder ein. Aber wie konnte man sie nochmal auslösen? Der Krieger überlegte. Er wusste, dass er in beiden Fällen wütend war. Sonst noch etwas? Dann erinnerte er sich daran, dass er währenddessen eine Art Kribbeln in seinem Rücken fühlte. Vielleicht musste er sich nur darauf konzentrieren.
Dann versuchte Bardock es, während er sich im Spiegel anschaute. Was würde geschehen? War er tatsächlich ein Super Saiyajin?
Während er sich konzentrierte und seine Muskeln anspannte, wurde das Kribbeln immer stärker. An einem bestimmten Punkt ließ er alles in sich frei. Und tatsächlich:
Seine schwarzen Haare stellten sich auf und färbten sich blond. Seine Augenbrauen taten es gleich, außerdem nahmen seine schwarzen Augen einen Grünton an. Dann merkte er, dass seine Muskeln nun etwas stärker angespannt waren und, dass sich auch sein Schwanz, der weiterhin um seine Taille gebunden war, blond färbte.
Das warme gelbe Licht, welches er stets so beschrieb, war seine Aura, die sich wie ein Flammenkranz um ihn herum befand. Normalerweise war seine Aura weiß, aber nun brannte sie in einem goldgelben Ton. Während die Aura seinen Körper bestrahlte, schien seine Haut heller zu sein und außerdem vermischten sich nun Orangetöne mit den gelben seiner Haare. Allerdings war die Aura auch ziemlich laut und um Radditz nicht zu stören, entspannte er sich etwas und die Aura verschwand.
Etwas erstaunt betrachtete er sich nun im Spiegel. Er konnte nicht genau sagen, ob ihm dieses neue Aussehen gefiel, aber die Kraft, die er nun hatte, war absolut immens. Jedoch merkte der Saiyajin auch, dass es sehr anstrengend war und ihm viel Energie entzog. Er konzentrierte sich erneut auf seinen Rücken und entspannte sich komplett. Seine Haare fielen wieder herab und alle Merkmale der Transformation verschwanden.
Bardock seufzte. Es war tatsächlich anstrengend den Super Saiyajin zu benutzen, deswegen musste es unbedingt eine Geheimwaffe bleiben. Während er sich noch im Spiegel betrachtete störte ihn, dass er das Tuch, welches er mit Tomas Blut getränkt hatte, immer noch nicht zurück hatte. Im Laufe der Ereignisse hatte er vergessen Doktor Kabatsch deswegen zu fragen.

Er trocknete sich ab und zog sich an. Dann warf er noch einen kurzen Blick in das Zimmer von Radditz. Dieser schlief seelenruhig. Bardock lächelte.
Er hatte sich nie wirklich gefragt, ob er ein guter Vater war. Aber nun würde er sein Bestmögliches tun, um einer zu sein. So schloss er leise die Tür und trat aus seinem Haus hinaus. Den Scouter, den er zum Essen abgesetzt hatte, hatte er nun wieder auf seinem linken Ohr platziert. Mit dem Scouter fühlte er sich sicherer, es war einfach eine alte Gewohnheit. Er flog los und bemerkte sofort, dass er deutlich schneller als zuvor war. Ausgehungert war ein Saiyajin eben nicht annähernd das, was er bei voller Stärke war. So sauste er durch den Himmel.

Nach diesem idyllischen Moment zwischen Vater und Sohn wird es nächstes Mal wieder ernster, wenn Bardock erneut von Doktor Kabatsch konfrontiert wird. Was genau geschehen wird? Findet es am Samstag heraus! :)
 
Zuletzt bearbeitet:
Huhu!

Ganz schön ruhig, aber war ja angekündigt.

Dafür gebe ich etwas zurück:

Kühlschrank, Kühlschrank, Fleisch, Kühlschrank, Brot, Fleisch, Hand, Hand, Fleisch, Brot, usw...

Die ganze Szene scheint nur aus diesen Wörtern zu bestehen. Und zwischendurch: einen eine

Und von dem ganzen auch nicht wenig, bis du Bardock ins Bad entlässt.

Kleiner Zeitfehler, vermutlich wegen Diskussionen, ob Freezer tot ist: "Nach jetzigem Stand ist Freezer tot."
Es muss war sein, bzw. Seines Wissens war...
=>es scheint eher, als wolltest du ein Feedback zu einem Kommi hier geben, als eine Info in die Geschichte einbetten.

Richtig gut finde ich, wie Bardock den Ssj ausprobiert. Und Radditz scheint ja nen superguten Schlaf zu haben, innerhalb von Minuten weg zu ratzen...
Bin mal gespannt, was Kabatsch sagt und wann wieder was Fahrt aufkommt.

LG,

Rela
 
Einen wunderschönen Samstag wünsche ich :)

Selbstverständlich habe ich wieder ein neues Kapitel dabei :D

@Rela

Kühlschrank, Kühlschrank, Fleisch, Kühlschrank, Brot, Fleisch, Hand, Hand, Fleisch, Brot, usw...

Die ganze Szene scheint nur aus diesen Wörtern zu bestehen. Und zwischendurch: einen eine

Und von dem ganzen auch nicht wenig, bis du Bardock ins Bad entlässt.
Ups, da muss ich wohl in Zukunft besser drauf achten..

Kleiner Zeitfehler, vermutlich wegen Diskussionen, ob Freezer tot ist: "Nach jetzigem Stand ist Freezer tot."
Es muss war sein, bzw. Seines Wissens war...
=>es scheint eher, als wolltest du ein Feedback zu einem Kommi hier geben, als eine Info in die Geschichte einbetten.
Korrigiere ich :)

Richtig gut finde ich, wie Bardock den Ssj ausprobiert. Und Radditz scheint ja nen superguten Schlaf zu haben, innerhalb von Minuten weg zu ratzen...
Tja wenn man ständig in Sorge um den Vater ist und dann wenigstens für den Moment Erleichterung findet, kann das ziemlich schnell gehen :D
Heute also das Gespräch mit Doktor Kabatsch :)

Dreamy hat es wohl diesmal wieder nicht geschafft, aber hoffentlich ist sie nächstes Mal wieder dabei :)

Ohne weitere Verzögerung: Kapitel 9!

Kapitel 9 - Ein medizinischer Eingriff

Wieder dauerte es nur wenige Minuten, bis Bardock das große Gebäude erreicht hatte. Ein langer Gang, links und rechts Unmengen an Türen. Er ging zur dritten Tür auf der rechten Seite.
Diese fuhr mit einem schrillen Geräusch hoch. Er erblickte Doktor Kabatsch, der sich einige Dokumente durchlas. Bevor er sich versah, stand er erneut in seiner Praxis. Der Arzt nahm die Papiere runter und sah Bardock an.
"Ah schön, ich hoffe du fühlst dich immer noch gut."
Bardock nickte und trat herein.
"Bitte, setz dich doch."
Er setzte sich auf den selben Stuhl, auf dem er auch schon zuvor gesessen hatte. Diesmal erinnerte er sich aber direkt an sein Anliegen.
„Doktor, ich hatte da noch eine Frage. Wo ist das rote Tuch, welches ich um den Kopf getragen hatte?"
Der Mediziner schaute zuerst verwirrt, aber dann dachte er nach.
"Stimmt, das Kopftuch. Es war ziemlich ramponiert, hatte zwar keine Schäden, aber war ziemlich mitgenommen. Warte kurz."
Er ging zu seinem Pult und öffnete eine der Schubladen. Er griff hinein und nahm das Tuch heraus und gab es Bardock.
"Bevor wir dich in dem Heiltank untersuchten, überprüften wir deinen Körper kurz nachdem du draußen gefunden wurdest. Dein Tuch reagierte und so nahm es einer der Ärzte an sich. Es beinhaltet Tomas DNA, sein Blut."
Der Krieger nickte.
"Es gehörte auch Toma. Er war mein bester Freund. Als er in meinen Armen starb, da nahm ich das Tuch, was er um seinen Arm trug, und tränkte es in seinem Blut. Ich trage es als Kopftuch, damit dieses Ereignis niemals in Vergessenheit gerät."
Der Arzt war überrascht.
"Tut mir leid, das wusste ich nicht. Aber gut, dass du wieder da bist. Hattest du wieder eine Vision, während du weg warst?"
Bardock schüttelte den Kopf. Er war auch ziemlich erleichtert, denn vor seinem Kampf gegen Freezer dachte er schon, dass er durchdrehen würde, weil es ihm einfach so zu schaffen machte. Er wusste nicht mehr wirklich, ob er in der Vergangenheit, Gegenwart oder Zukunft war. Außerdem waren diese Visionen immer mit ziemlich schweren Schmerzen in seinem Gehirn verbunden. Aber sein Gedanke, dass er die Geschichte verändern müsse, half ihm dabei konzentriert zu bleiben.
"Das ist gut. Nun, wenn du eine Vision bekommst, dann komm am Besten sofort zu einem der Ärzte. Vielleicht können wir ermitteln, was genau in deinem Gehirn geschieht. Wann hattest du denn das letzte Mal eine?"

Der Krieger musste überlegen. Dann fiel ihm auf, dass er eine hatte, kurz bevor er im Heiltank erwachte. Als er das Doktor Kabatsch sagte, stand dieser auf und griff erneut ein paar seiner Dokumente. Dann las er darin eine Weile.
"Wenn das so ist...ähm, einen Moment, in Ordnung?"
Als nächstes marschierte er zu einem der beiden riesigen Bildschirme, die sich an einer der Wände im Zimmer befanden. An beiden Bildschirmen war eine große Tastatur angeschlossen. Er tippte in schnellem Tempo etwas ein und wartete darauf, was der Bildschirm anzeigte. Es zeigte einige Diagramme und Graphen, sowie viele Wörter, von denen Bardock nicht die geringste Ahnung hatte, was sie bedeuten sollen.
Ein paar Sekunden später wurde ein Graph aufgerufen. Er zeigte drei verschiedene Bilder.
"So, nun sieh mal bitte her."
Auf den Bildern waren verschiedene Linien angezeigt, die von links nach rechts verliefen.
"Auf diesen Bildern siehst du den Verlauf von Hirnströmen. Ganz oben sind die von einem Gehirn, welches der Norm entspricht. Sie verhalten sich gleichmäßig, wenn auch in verzögerten Abständen.
Darunter ist das von deinem Gehirn, Bardock. Wie du siehst, verhält es sich alles andere als gleichmäßig. An vielen Stellen sind besonders starke Ströme zu verzeichnen."
Bardock verstand nicht wirklich.
"Und was bedeutet das nun?"
"Das bedeutet, dass dein Gehirn besonders unter Belastung steht. Und dafür ist unser Gehirn nicht vorgesehen. Wie du sicher weißt, ist es in Ordnung für eine bestimmte Weile unter erhöhtem Druck zu arbeiten, aber sicher nicht auf Langzeit. Normalerweise müssten Personen, die so ein Gehirn haben, unter ständigen Schmerzen leiden, aber das scheint bei dir ja nicht der Fall zu sein."
Bardock nickte.
"Und genau das ist das Seltsame. Ich habe mich mit verschiedenen Doktoren auf Vegeta zusammengesetzt, aber wir konnten allesamt nicht zu einem Ergebnis kommen..."

Während Doktor Kabatsch in Gedanken versunken war, betrachtete Bardock weiterhin den Graphen.
"Und was ist das Unterste?"
Der Arzt sah zum Monitor.
"Ach ja, das hätte ich fast wieder vergessen. Eigentlich wollte ich dir nur die beiden ersten Bilder zeigen, aber das Unterste ist wahrlich interessant. Ich wusste zuerst nicht, wie ich es deuten sollte, aber es ergibt irgendwie Sinn.
Das unterste Bild zeigt ebenfalls dein Gehirn, allerdings ist die Aufzeichnung von heute morgen. In den zwei Tagen, in denen du hier warst, verliefen deine Hirnströme im Grunde durchgängig wie auf dem zweiten Bild. Das ist ziemlich bedrohlich, zumindest im Normalfall. Aber heute morgen war es, als hätte dein Hirn einfach umgeschlagen. Zuerst lief alles wie auf dem ersten Bild, da war ich ziemlich überrascht, aber kurz darauf begann es sich zu verändern. So was hatte ich noch nie gesehen. Wie du siehst, setzen an machen Stellen die Hirnströme komplett aus. Dann normalisiert sich alles wieder, aber manchmal sind sie auch wieder total überstrapaziert. Da du sagtest, dass du zuletzt heute eine Vision hattest, müsste sich, denke ich, die Zeit dazwischen decken."
Bardock war verwirrt.
"Und was genau sagt es aus?"
Doktor Kabatsch starrte den Graphen eine Weile an und drehte sich dann zu Bardock um.
"Also, das Bedrohliche ist, dass unser Hirn im Grunde ständig Informationen an den Körper sendet. Die Phasen, an denen die Hirnwellen komplett still stehen, die kann keiner der Ärzte auf dem Planeten interpretieren. Normalerweise passiert das nur, wenn derjenige tot ist. Aber dies ist, wie gesagt, nur heute morgen aufgetreten. Eventuell genau zu dem Zeitpunkt, wo du eine Vision hattest."
Er schaltete die Bildschirme aus und legte die Dokumente nieder. Dann ging er wieder zu Bardock.
"Und deswegen würde ich dich bitten, dass du nun öfters herkommst, damit wir das eventuell beobachten können. Aktuell wäre ein guter Zeitpunkt, da es wohl in nächster Zeit keine Missionen geben wird, während die Krisensituation anhält. Wir müssten dich ständig an ein Gerät anschließen, das die Hirnströme misst. Sollte dieses Phänomen erneut auftreten, dann wissen wir bescheid."
Der Krieger nickte. Anscheinend war sein Zustand bedrohlicher, als er zunächst angenommen hatte. Dabei hatte er keine Beschwerden, ihm ging es besser denn je. Während der Arzt weiter in den Papieren las, legte Bardock sich das Tuch um die Stirn. Es war wirklich so, als hätte ihm etwas gefehlt. Nun war dieses Gefühl weg.

Kabatsch ging dann um Bardock herum und blieb hinter ihm stehen.
"Ich müsste mal wieder über deinen Hinterkopf fühlen, in Ordnung?"
Bardock nickte. Was für eine seltsame Situation. War nun sein Leben in Gefahr?
Während der Mediziner seinen Hinterkopf abtastete, äußerte der Krieger eine Frage.
"Sagen Sie mal, wenn Kanassaner eventuell etwas darüber wissen, könnte man dann vielleicht einen fragen? Leben noch welche auf anderen Planeten, wissen Sie vielleicht darüber bescheid?"
Die Hand von Kabatsch blieb ruckartig stehen.
"Tut mir leid, das ist mir nicht bekannt. Eventuell kann man etwas auf dem Planeten nachlesen."
Toll, jetzt musste er schon zu zwei Orten: Zu einem der Freezerplaneten, um etwas über Chilled zu erfahren und zurück nach Kanassa.
Bardock bemerkte, dass die Hand immer noch auf seinem Kopf ruhte. Dann begann der Arzt zu sprechen.
"Meine Hand verweilt wieder auf der Stelle, von dem die Verletzung ausgeht. Spürst du etwas?"
"Nein, gar nichts."
Er antwortete aus Reflex, schließlich fühlte er sich normal. Doch auf einmal änderte sich etwas. Er sah wieder Blitze in seinem inneren Auge. Er begann zu zittern und schloss seine Augen.
"Bardock?"
Doktor Kabatsch war überrascht, was geschah. Aber auch besorgt.
Der Krieger aber antwortete nicht. Bevor er sich versah, war er wieder an einem anderen Ort. Nach einer kurzen Phase der Dunkelheit, errichtete sich eine Landschaft.

Die Augen öffneten sich. Wo war er? Er sah sich um.
Über ihm war ein strahlend blauer Himmel. Um ihn herum war alles grün, grüne Wiesen und in der Distanz einige Berge. Auf dem Planeten Vegeta war das Gras eher türkisfarben bis hellblau, der Himmel war rosa. Er überlegte einen Moment und sah nochmal zum Himmel. Hellblau. Er kannte nur einen Planeten, dessen Himmel so blau war - Die Erde. Wenn dies wieder eine Vision war, dann musste sich hier irgendwo Kakarott aufhalten. Er lief durch das Feld, das Gras raschelte bei jeder seiner Bewegungen. Aus irgendeinem Grund war es ihm nicht möglich zu fliegen.
Nach einer Weile bemerkte er eine Unebenheit. Das Gras hörte abrupt auf. Als er näher kam, wusste er, dass sich ein großer Krater mitten in dem Feld befand. Er rannte zu dem Krater und sah hinein, um eventuell die Ursache zu erspähen. Was er dort sah, überraschte ihn: Es war eine Saiyajinraumkapsel. War es Kakarotts? Oder gehörte sie jemand anderem? Bardock begab sich hinunter, um diese Frage zu klären.
Genau in diesem Moment hörte er einen Aufprall, als ob zwei Fäuste gegeneinander schlugen. Er drehte sich von der Kapsel weg und sprintete den Krater hoch. Am Rand des Kraters stützte er sich hoch und sah nach vorn. Dort standen sich zwei Männer gegenüber. Bardock musste gar nicht groß interpretieren, er wusste genau, wer da kämpfte:
Links stand Radditz. Er schätze beide Männer auf Anfang bis Mitte 20, doch bei Radditz war erstaunlich, dass er sich, bis auf die Größe, äußerlich kaum verändert hatte. Natürlich war er gewachsen und wies markantere Gesichtszüge auf, doch seine Haare und seine Rüstung waren noch absolut identisch. Bei den Haaren war das nicht weiter verwunderlich, denn bis auf den Bartwuchs änderten sich die Haare eines Saiyajin nach der Geburt nicht mehr. Wird man mit einer Glatze geboren, dann trägt man diese sein Leben lang. Radditz wurde bereits mit seiner riesigen Mähne geboren, deswegen war diese auch noch in seinem Alter präsent.
Außerdem wiesen Saiyajin die Fähigkeit auf, noch bis ins hohe Alter jung zu bleiben, sodass sie sehr lange kämpfen konnten. Im Alter aber passierte es häufig, doch nicht immer, dass sich die Haare färbten und, dass die Haare manchmal ausfielen. Die Haare von König Vegeta, zum Beispiel, waren hellbraun und es gab auch Saiyajin, die blonde oder weiße Haare hatten. Das wirkt sich auch auf spätere Generationen aus, denn der junge Prinz Vegeta hatte schon nach seiner Geburt einen leichten Braunstich. Was Bardock aber bemerkte war, dass Radditz die Bänder um seine Gliedmaßen trug, die er ihm noch vor keiner halben Stunde schenkte.
Gegenüber von Radditz stand, wie er nun schon oft erfahren hatte, Kakarott. Seine Haare entsprachen exakt denen seines Vaters, aber ansonsten hatte er nichts mit einem Saiyajin gemeinsam. Er war zwar muskulös, aber trug eine Kleidung, die Bardock noch nie zuvor gesehen hatte: Er trug ein dunkelblaues Unterhemd und darüber eine Art orangene Kampfweste. Vorne links zierte diese ein weißes Feld mit einem schwarzen Kanji, einem japanischen Schriftzeichen, welches übersetzt „Schildkröte“ bedeutete. Außerdem trug er dunkelblaue Schweißbänder an den Armen. Um die Taille trug er einen dunkelblauen Gürtel, seinen Affenschwanz schien er nicht mehr zu haben. Passend zur Weste trug er eine orangene Hose, dazu dunkelblaue Schuhe, um die je eine Schleife gebunden war.

Bardock betrachtete die beiden. Bei näherem Betrachten fielen ihm trotzdem Einzelheiten auf: Radditz stand mit verschränkten Armen vor Kakarott, sein Schwanz war nicht um die Taille gebunden. Er hatte also immer noch nicht dazu gelernt. Außerdem schenkte sein Erstgeborener seinem Zweitgeborenen ein arrogantes Lächeln. Diese Art von Radditz kannte er noch gar nicht, er schien ein typischer Saiyajin zu werden.
Kakarott war erfüllt von Zorn und stand seinem Bruder gegenüber. Warum kämpften die beiden? Es schien nicht, dass es nur ein einfaches Kräftemessen zwischen zwei Saiyajin war, da steckte mehr dahinter.
Der Krieger, der die Situation zunächst versteckt im Krater beobachtet hatte, stieg aus dem Krater und ging langsam auf die beiden zu. Kakarott aber sprintete auf Radditz zu. Bardock streckte die Hand nach den beiden aus und versuchte sie zu stoppen, aber er konnte keine Worte herausbringen.
Plötzlich kam es ihm erneut vor, als ob sein Schädel brummte. Das Bild vor seinem inneren Auge begann sich aufzulösen. Dann wurde alles erst hell und plötzlich dunkel.
"Bardock!"
Der Saiyajin erschrak. Er öffnete die Augen und atmete schwer. Wo war er nun?
Er sah sich um: Monitore, Heiltanks...das Zimmer von Doktor Kabatsch. Allerdings lag er auf dem Boden.
"Gott sei Dank...das war vielleicht eigenartig."
Was meinte er? Bardock hielt sich den Kopf, es schmerzte ihm furchtbar.
"Was ist geschehen?"
Der Doktor schien sichtlich überrascht zu sein.
"Das sollte ich eher dich fragen. Du hast dir plötzlich an den Kopf gehalten und bist von deinem Stuhl gestürzt. Dann hast du angefangen auf dem Boden zu zucken, als hättest du einen Anfall. Kurz darauf aber wurdest du ganz still, als hättest du das Bewusstsein verloren. Ich musste dich dann auf den Bauch drehen, damit ich die Stelle an deinem Hinterkopf beobachten konnte. Daraufhin warst du erst ruhig, aber dann hast du wieder schrecklich angefangen zu zucken. Es sah aus, als hättest du schlimme Schmerzen. Dann musste ich eingreifen."
Bardock schreckte hoch und sah Kabatsch an.
"Wie eingreifen?"
Der Arzt gab ihm die Hand, Bardock ergriff diese. Dann zog er ihn hoch und die beiden setzten sich wieder auf die Stühle.

Bevor der Arzt antworten konnte, griff der Krieger dazwischen.
"Ich hatte wieder eine Vision..."
Doktor Kabatsch nickte.
"So etwas in der Art dachte ich mir. Natürlich hat keiner von uns Ärzten wirklich Erfahrung mit so was, aber ich hatte es eher mit dem Schlafwandeln verglichen. Während die Ursache davon oft unbekannt ist, wusste ich nun, dass die Stelle an deinem Hinterkopf ein indirekter Auslöser für die Visionen ist. Beim Schlafwandeln aber ist es nicht ratsam, denjenigen zu wecken, da das oft schwere Konsequenzen hat. Derjenige könnte sich erschrecken und dadurch zum Beispiel einen Gedächtnisverlust oder in extremen Fällen sogar einen Herzinfarkt erleiden.
Aus diesem Grund wollte ich zuerst nicht eingreifen, aber als es immer schlimmer wurde, hab ich mit einer schnellen Handbewegung einen deutlichen Druck genau auf die Stelle an deinem Hinterkopf ausgewirkt. Dann hörte das Zucken abrupt auf und nach einigen Rufen deines Namens wurdest du wach."
Bardock starrte auf den Boden.
"Verstehe..."
Er ging seine Vision nochmal durch und dabei fiel ihm auf, dass etwas anders gewesen war als sonst. Sie endete ziemlich plötzlich und auch überraschend offen. Ob das an dem Eingriff von Doktor Kabatsch gelegen hatte? Jedenfalls hatte er nun starke Kopfschmerzen. Die ganze Zeit hielt er sich den Schädel. Das blieb auch von Kabatsch nicht unbemerkt.
"Bardock, ist alles in Ordnung? Vielleicht wäre es besser, wenn wir für heute Schluss machen. Komm aber bitte morgen wieder. Je mehr Untersuchungen wir machen, desto besser."
Bardock nickte. Im Grunde war er ja auch hergekommen, damit er Tomas Tuch holen konnte und das hatte er bereits um.
"In Ordnung, Doktor, dann bis morgen."
Er stand auf und war dabei zu gehen, als Kabatsch ihn aufhielt.
"Ach ja, bevor ich es vergesse: Morgen Nachmittag ist auch die Krönung von Prinz Vegeta, nur, damit du bescheid weißt."
Normalerweise würde es eine gewisse Trauerzeit geben, aber dieser Verrat forderte Sondermaßnahmen, weswegen die Krönung so kurz nach dem Tod des alten Königs stattfinden musste.

Bardock war weiterhin zur Tür gerichtet und nickte lautlos. Dann verließ er das Gebäude und flog zurück nach Hause. Sein Kopf tat ihm weh und er fühlte sich auch plötzlich stark erschöpft. Auch wenn es sich nur anfühlte, als wäre er einige Minuten bei Kabatsch gewesen, so war draußen bereits die Nacht angebrochen. Er betrat sein Haus und ging direkt ins Schlafzimmer. Dort legte er seinen Scouter ab und ließ sich in sein Bett fallen. Ein neuer König, er wusste nicht, was er davon halten sollte. So viele Gedanken er sich auch darüber machte, am Ende siegte die Erschöpfung und so schlief er relativ schnell ein.

Ziemlich turbulent, bin gespannt, was ihr davon haltet :) Glaubt ihr, dass Vegeta seine Aufgabe als König gut meistern wird? Oder wird ihm das junge Alter dabei Probleme machen? Mehr dazu in Kapitel 10 :)

LG, DerGefallene
 
Zuletzt bearbeitet:
Du bist so schnell x_X
Dreamy hat es wohl diesmal wieder nicht geschafft, aber hoffentlich ist sie nächstes Mal wieder dabei :)
Jaaaaa hier hier hier *eifrig rumlauf, hecht, stolper, hinfall* ich bin daaaa....

Kapitel 8:
Schön ruhig eigentlich. Ruhe vor dem Sturm..?^^ Zugegeben, am Anfang durch die simple Schreibart fast etwas zu eintönig.
Was ich direkt mal los werden muss: Die Sayajin, die eher Höhlenmenschen artige Lebensgewohnheiten hatten vor Freezer, haben Kinder die sie formell mit "Vater" ansprechen? Und überhaupt drückt sich Radditz sehr gewählt aus... Bei Vegeta und seinem Vater hat das noch Sinn gemacht, einfach weils Adel ist. Aber hier auch die ganz normale Unterschicht? Irgendwie bizarr. Ich habs mir anders vorgestellt. Aaaaaber wie ja zuvor schon gesagt, es ist halt Interpretationssache.

"Radditz, das weißt du nicht. Nur weil das Signal zu Gines Raumkapsel verschwunden ist, heißt das nicht, dass sie tot ist. Sie könnte immer noch leben. Und ich glaube fest daran!"
uiuiui. Da macht jemand dem Kind womöglich falsche Hoffnungen ^^"

Da fiel Bardock plötzlich etwas ein.
"Warte kurz, Radditz. Mir fällt da etwas ein."
Was gibts schöneres als einen Erzähler, der genau das sagt, was der Protagonist sagt? :'D

deswegen musste es unbedingt eine Geheimwaffe bleiben
Bardock, du bist grade zum SSJ geworden auf einem Planeten voller Scouter. So geht man nicht mit einer Geheimwaffe um!^^

Jetzt aber schnell zu Kapitel 9, wo es interessant zu werden scheint... *hüpf*

Schade, dass Bardock seine Söhne nicht erreicht hat. Ich wüsste gern, ob das nun wirklich eine Vision war, oder er gewissermaßen in beiden Zeiten existent war. Außerdem: Er sieht in wie weit er etwas beeinflusst hat. Sehr geil! :D Ich sehe viiiiele Möglichkeiten was man damit anstellen kann.
Hat mir wirklich sehr sehr gut gefallen.

Es gab allerdings auch ein paar Punkte, die mir aufgefallen sind. Und mitunter auch welche die ich wirklich störend fand ._.
Er erblickte Doktor Kabatsch, der sich einige Dokumente durchlas. Bevor er sich versah, stand er erneut in seiner Praxis. Dieser nahm die Papiere runter und sah Bardock an.
Dieser bezieht sich normalerweise immer auf das Subjekt im Satz davor. Das wäre dann aber Bardock selbst. Ich denke, du meinst in dem Fall aber den Arzt :)

Bardock nickte und trat herein.
Ich dachte er steht schon in der Praxis? Oder ist jetzt direkt das Behandlungszimmer gemeint?

Dein Tuch reagierte
Ich hatte gehofft du greifst nochmal auf, in wie fern das Tuch auf was reagiert hat. Was haben sie denn da untersucht und wie hats reagiert. Leuchten unter Schwarzlicht? Hüpfen beim spielen der Note G?
Nein im ernst, wenn das Tuch speizell ist und nicht nur im emotionalen, dann wärs doch schon ganz interessant zu wissen wiiiiie speziell es ist. Müsste Bardock doch auch wundern.


Oke, jetzt zu dem was mich wirklich rausgeworfen hat.
Bis jetzt geht man als Leser davon aus, dass Bardock rein geht und dann dieses Gespräch abläuft, bis Bardock wieder heim geht. Hier ist aber irgendwie ein Sprung, als hätte es eine Untersuchung gegeben von der du nichts gesagt hast.
allerdings ist die Aufzeichnung von heute morgen
Wann gabs ne Aufzeichnung?
Da du sagtest, dass du zuletzt heute eine Vision hattest
Er sagte, bevor er in den Heiltrank stieg. Was er nochmal heute in einem drinnen?
Ich hab ein bisschen Angst, dass ich selber was überlesen hab^^""

Ich hab auch weierhin das Gefühl, das Arzt verhält sich nicht wie ein normaler Arzt

Er ging zu seinem Pult und öffnete eine der Schubladen. Er griff hinein und nahm das Tuch heraus und gab es Bardock.
Warum bewahr ein Arzt das Tuch eines Patienten in seiner Schublade auf? Haben die nicht ne Sammelkiste für Hab und Gut von Notfallpatienten oder sowas? Aber als Arzt, der ja auch bissl auf Hygiene achten sollte, steckt man doch kein blutiges Tuch in die Schublade vom eigenen Schreibtisch :D

"Ach ja, das hätte ich fast wieder vergessen. Eigentlich wollte ich dir nur die beiden ersten Bilder zeigen, aber das Unterste ist wahrlich interessant.
Das dritte Bild ist mit Abstand das alarmierenste und das wollte er verschweigen? Wär das nicht das wichtigste gewesen?

Die ganze Zeit hielt er sich den Schädel. Das blieb auch von Kabatsch nicht unbemerkt.
"Bardock, ist alles in Ordnung? Vielleicht wäre es besser, wenn wir für heute Schluss machen. Komm aber bitte morgen wieder.
Ich frage meinen Patienten immer wieder, ob es ihm gut geht, weil er laut Hirnscans schmerzen haben müsste, wenn nicht sogar tot sein. Mein Patient zeigt nun sichtliche Schmerzen. Schlussfolgerung: Ich schicke ihn ohne weitere Untersuchungen oder Medikamente nach hause.
waaaaaaaaaa-haaaaas?

mit einem schwarzen Kanji, einem japanischen Schriftzeichen, welches übersetzt „Schildkröte“ bedeutete.
Oke, nur ne Kleinigkeit. Aber woher kann Bardock Kanji?

Ein neuer König, er wusste nicht, was er davon halten sollte.
Der Typ, der deinen Sohn gerettet hat, wird König. Freu dich verdammt noch mal! ;)
 
Zurück
Oben Unten