So dala der neue Teil.
Werde demnächst etwas länger brauchen, da ich ziemlich im Stress bin und PC Verbot habe (

)
Trotzdem bemüh ich mich ^^
weiter gehts:
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IN DER STADT:
‚Irgendwo muss hier doch der Eingang sein..’, sprach Siliam innerlich zu sich selbst, ohne dabei zu vergessen, dass ihr ein, sich tollwütig verhaltender, Werwolf hinterher rannte.
Während sie furchtlos wirkend vor diesem herglitt, suchte sie eine offene Tür um ihn in die Fabrik zu locken und sie sollte nicht enttäuscht werden. Denn bereits nach einigen Sekunden fand sie eine, welche sie in die verlassene Finsternis des leer stehenden Gebäudes führte.
Alec folgte ihr.
Er wollte dieses nervige Mistviech, welches störend vor ihm herschwirrte töten.
Es zerreisen. Es fressen.
Und nicht viel hielt ihm vom diesem ab außer ein paar unbedeutenden Sprinten, die ihm aber leider nicht möglich waren aufzuholen. Auch ein Werwolf hatte nur eine begrenzte Ausdauer und jener merkte schon die ersten Anzeichen eines Konditionversagens.
Obwohl er sehr müde war lief er weiter dem schwarzen gefiedertem Etwas nach und lies es nicht aus dem Augen und begab sich somit direkt in die finstere Halle der Einsamkeit, in Mitten der Fabrik.
Krächzend gab ihm Siliam den Leitfaden und zog ihn immer weiter rein in die Halle.
Immer noch nicht war sie darauf gekommen, sich selbst zu fragen woher sie diesen Ort kannte. Die Vertrautheit zu dem Schauplatz lies sie gar nicht daran denken.
Noch einmal blickte sie ihn kurz, durch ihre schwarzen Augen an und flog in die undurchsichtige Dunkelheit der Fabrik hinein um ihm damit etwas in die Irre zu führen.
Zwar wusste sie dass er sie riechen konnte, dennoch musste sie die Tür der Fabrikhalle schnell schließen, sonst wäre der ganze Aufwand nicht nötig gewesen. Zumindest wollte sie es versuchen.
Sie schlug mit ihren Schwingen so gut sie konnte auf und ab, und gab sich Mühe somit ihre Geschwindigkeit durch die Kraft zu steigern. Es war kein geringer Kraftaufwand, denn Siliam war bereits nach kurzer Zeit außer Atem und wusste dass sie diese Anstrengung nicht allzu lange durchhalten würde, es war nur eine Frage der Zeit.
Oft war sie zwar im Labor aus Spaß umher geflogen, doch nie ging es dabei um Leben und Tod. Bezugswiese nicht in diesem Maße. Es war kein Vergleich zu den kleinen Probeflügen in ihrem Zwinger. Es gab keinen Vergleich zu dem Stress der sich in einer solchen Lage wie die Jetzige es war hinzufügte.
Alec eilte ihr hinter her, bemühte sich, sie indem Schwarz der Nacht in Mitten der Fabrik zu erschnuppern und verfehlte sie dabei jedoch immer wieder. Einmal sprang er sogar aus Überzeugung sie erspürt zu haben gegen einen Eisenmast in der Halle und jauchzte deshalb vor Schmerz auf, was Siliam als sie es vom Geräusch her vernahm, eigentlich relativ witzig fand und sich dabei dachte : ‚Getreu dem Motto „Dummheit tut weh.“’
Aber um sich nicht allzu lange mit dieser Dummheit aufzuhalten, zögerte sie kaum und nahm noch ihre allerletzte Kraft zusammen um die Zeit zu nutzen, sich zurück zu morphen, die Fabriktür zu schließen und sich nur knapp vor dem Angriffs des Werwolfs wieder in eine Krähe zu verwandeln und diesem dadurch zu entgehen.
IM LABOR:
Sam saß in seiner Ecke der winzigen Zelle.
Er konnte einfach nicht verstehen wie töricht die Anderen sein mussten, um nicht zu sehen, dass John mehr Bedrohung als Freund war. Er sperrte sie ohne Fragen zu stellen ein und verdammte sie in diesem Verließ, bis auf Lebenszeit. Und die anderen dankten ihm dafür?
Oh nein, nicht mit Sam, so was spielt man nicht mit ihm!
Er war außer sich vor Wut, und außer sich vor Anna. ER mochte sie noch nie recht gern. Unter allen Mitbewohnern ihrer gemeinsamen Unterkunft war sie ihm am unbeliebtesten. Was war sie überhaupt? Eine Elfe?
Dass jedenfalls sagte man sich hier hinter den vier Wänden so, aber herausgefunden hatte es noch keiner. Sie hatte sich noch nie verwandelt als Einzige von allen. In Wirklichkeit war sie der richtige Außenseiter der Gruppe, denn sie war eine totale Ausnahme.
Selbst Daniel und Moesha wusste bereits was sie wirklich waren.
Sam erinnerte sich zurück an den Tag an dem beide gleichzeitig ihre Geheimnisse herausfanden. Moesha und Daniel waren erst 13 als sie miteinander stritten und urplötzlich die Gestalten einer schwarzen Katze und einer grünen schuppigen Eidechse annahm.
Bis heute konnte er sich nicht zusammenreimen, wie eine Eidechse und eine Katze in das Schema eines Werwolfes, eines Vampirs, einer Sirene und einer (angeblichen) Elfe passte,
aber er wusste dass sie dazugehörten.
Sie waren nicht so wie Anna, auch wenn Moesha oftmals ihre Aussetzer hatte und sich unmöglich aufführte.
Diese unnötige blonde Schnepfe von Anna war schlimmer.
Alles was sie konnte war von John zu schwärmen. Zwar nicht in einem sexuellen Sinn, aber in einem aufmüpfigen, fanatischen, unnötigen Sinn. In Annas Sinn eben.
Sie war einfach unausstehlich für ihn.
Immer hielt sie sich für etwas besseres, was „menschlicheres“ und dabei war sie doch weder noch.
Sie gehörte nicht zur Menschheit von draußen, sonst wäre sie dort, aber zu den Leuten hinter den vier Wänden des Labors gehörte sie auch nicht wirklich.
Sie war so eigenartig.
Sie war so eigenartig, so dass er sie hätte hassen können, was er aber nicht tat.
Nein, dafür hatte er zu viel Zeit mit ihr verbracht. Aber sollte er sich jemals zwischen ihr und seinem Leben entscheiden müssen, dann wäre sie die, die den Kürzeren zieht.