Whe demons rule the world

  • Ersteller Ersteller Gelöschtes Mitglied 12119
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da bittet man um "mehr" kommentare , und dann kommt gar keins *lol* :goof:
trotzdem gehts weiter ^^
viel spaß

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Die leichten Sonnenstrahlen strichen langsam seine zarte Haut und schienen ihn wie eine Leidenschaft verführerisch irgendwo hinlocken zu wollen. Das „Draußen“ war eigentlich so nah für Sam, nicht einmal ein Meter trennte ihn von der Außenwelt, trotzdem konnte man sich nicht die Distanz vorstellen , die dieser Meter für ihn darstellte.
„Sam?“ , rief eine warmherzige und dennoch nörgelnde Mädchenstimme nach ihm und riss ihn somit aus seinen imaginären Vorstellungen ,“ Verabschiede dich wenigstens von John wenn du schon nicht mit ihm essen willst!“ Mit ihren Händen in ihre Taille gestemmt sah ihn Siliam genervt an und verdrehte daraufhin ihre großen braunen Augen während sie sich zum gehen umwendete.
Sam hatte sich noch nie von John verabschiedet, geschweige denn mit ihm jemals geredet. Es war kein Geheimnis für die anderen „Mitbewohner“ , dass zwischen ihm und John etwas in der Luft lag – und das eher im negativen Sinne betrachtet. Zwar war Sam nie wirklich ein gesprächiger Typ gewesen ( was heißt dass er die Ruhe und sein Fenster im alleinigen einer Gesprächsrunde unter Freunden vorzog) , doch SO wenig zu reden war sogar für ihn nicht verständlich.
Dies war auch diesmal der unerklärte Grund dafür , dass er sich nicht von John verabschiedete. Lieber warf er seinen Blick wieder gen Fenster und schien dieses nach einem Ausweg aus dieser Gefangenheit abzusuchen. Die Gefangenheit für welche John Portman verantwortlich war, schließlich war er die Person die ihm und den Anderen es immer verboten hatte die Welt außerhalb ihrer Zellen zu besuchen , oder an diese zu denken. Und das wegen Dingen für die er nichts konnte. Er konnte nichts dafür dass er ab und an Durst nach Blut hatte und es manchmal sogar vorzog in einem Sarg zu schlafen anstatt in einem normalen Bett. Sam konnte nichts dafür , dass er eine Abart Vampir war.
Und warum sollte er jetzt für das büßen was ihm einst ein Mensch angetan hatte?
Immer wieder stellte er sich diese Fragen, bewusst der Tatsache dass er seinen Durst kontrollieren konnte. Er hatte noch nie Blut getrunken und hatte es in absehbarer Zeit auch nicht vor. Selbst einen ruhigen Typen wie ihn machten diese Gedanken nervös. Verzweifelt sah er wiederum sein Fenster an: Umrahmt von dem festen aber alten Mauerwerk, geprägt durch Kratzer seiner selbst, beständig durch feste Eisenstäbe ... Doch plötzlich viel ihm auf , dass einige der achso sehr befestigten Eisenstäbe, lose in dem Fenster klemmten...
 
Ok, ich hab mir die Geschichte bis jetzt mal durchgelesen und muss sagen, dass sie mir recht gut gefällt. Sie ist einfach zu lesen und die Spannung steigert sich stetig. Du hast den Text schön in Absätze eingeteilt, doch ist es immernoch ein Textblock. Währe nett von dir, ab und an eine Zeile freizulassen, macht es dann etwas angenehmer zu lesen. Richtig gut gefällt mir die Geschichte ab Kapitel 2, da sich nun die einzelnen Charaktere entfalten und diese auch in meinen Augen gut wiedergegeben werden. Mach weiter so ^^
 
So, hab jetzt mal alles durchgelesen, wo bleibt meine Belohnung? :goof:

Also ich find die Geschichte irgendwie ziemlich faszinierend und interessant ^^
Bin ja nicht gerade ein großer FF-Leser, aber die gefällt mir echt gut ^^
Go, Betti, go! ^.^
 
@sram: ok werd ich machen ^^ thx for comment ^^
@börti: ein bussi *knutsch* XD"
forit mi , danke ^^

und weiter gehts ^^ viel spaß

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.. Ein unbeschreibliches Gefühl durchfuhr seinen schlanken Körper. Er war der Freiheit in einer Sekunde so nahe gekommen, wie es Viele wohl für unmöglich gehalten hätten.
„Sam das war wirklich nicht nötig ...“, schubste Alec ihn unsanft an seiner linken Schulter womit er erneut aus seinen Gedanken gerissen wurde, „Kannst du nicht auch mal ein bisschen auf Johns Gefühle achten? Auch wenn du ihn aus irgendwelchen Gründen nicht magst sorgt er trotzdem für uns. Was würden wir denn ohne ihn tun?!“
Genervt stand Sam auf. Jedes mal musste er sich das Gleiche anhören, egal von wem , heute war es ausnahmsweise Alec, meistens aber Anna , ebenfalls eine von der ruhigen Sorte, welche aber viel auf John hielt. „Ohne ihn könnten wir vielleicht mal raus und selbst für uns Sorgen..“ , merkte Sam mürrisch an und begann seinen , sich im selben Raum befinden , Schreibtisch etwas abzuräumen. Der Tisch war überhäuft von Hunderten von Büchern - von Vampirismus über Fledermäuse zu Graf Dracula. Er wusste nicht wie Alec auf die etwas vom Fenster losgelösten Eisenstangen reagieren würde. Er hatte innerhalb der langen Zeit in der mit den Anderen zusammengewohnt hatte noch nie mit ihnen darüber geredet, wie es wohl wäre die Welt draußen zu erforschen. Davor hatte er zuviel Angst gehabt, schließlich könnte es sein dass sie sich von ihm abwendeten – und dann hätte er weder die „Innen-“ noch die „Außenwelt“...

Doch plötzlich machte sich ein glorreicher Gedanke bemerkbar: Jetzt könnte er fliehen, wenn das Schicksal es von ihm verlangen sollte. Mit etwas nervöser und zittriger Stimme, fuhr er fort mit dem Säubern seines Schreibtisches: „Ich hab einen Weg hier raus gefunden..“ Sam ließ sich nichts anmerken von seiner Nervosität. Auch Alec versuchte dies, welcher aber kläglich daran scheiterte: „Mit so was sollte man nicht scherzen!“ , fauchte er Sam in einem verletzten Ton an. Das war der Moment in dem sich das Leben für 6 „Menschen“ wandelte, der Moment als Sam Alec am Handgelenk packte und ihm zum Fenster zog um ihn die losen Gitterstäbe zu zeigen , welche er daraufhin mit einer Leichtigkeit Einem nach dem Anderen entfernte.

„Sperr meine Zelle ab..“ , trug Sam Alec auf um sicher zu gehen dass niemand sie davon abhalten würde diesen großen Schritt zu gehen. Dieser nickte leicht und nahm den Schlüssel der Zelle aus eine der Schreibtischschubladen, damit er dies tun konnte.
Nachdem die Tat vollbracht war kehrte er zurück, vorsichtig und leise. Die Anderen vier waren in einem Nebenzimmer und vergnügten sich immer noch mit den Krümelresten der Geburtstagstorte.
Als Sam die letztes Stange lösen wollte , stellte er sich noch mal die Frage ob er diesen Ausflug überleben würde. Er war nicht dumm, die Bücher die er seit jeher immer gelesen hatte, berichteten zu Genüge davon dass Vampire das Tageslicht nicht vertragen.
Nachdem er den Eisenstab entfernt hatte hielt er seine schmächtige Hand aus dem kleinen Fenster und wartete ab. Er erwartete die Schmerzen die Verbrennungen – doch nichts geschah. Innerlich bildete sich ein Lächeln , äußerlich lächelte Sam nie.
 
qcarmen: ich verzeiche dir :goof:"

wieter gehts , viel spaß ^^

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„Und wie willst du jetzt da runter kommen?“ , kratzte sich Alec etwas verdattert am Hinterkopf als sie die zwei Stockwerke auf die kleine menschenleere Seitenstraße hinunterblickten. Vorsichtig stemmte sich Sam an der festen Oberfläche des Fensterrahmens ab und zog sich etwas aus dem Fenster hinaus.
Es war schon seltsamer Anblick jemanden zu sehen der AUS dem Haus bricht. Meistens war es schließlich andersherum , aber was sollte man schon tun wenn die einzige Ausgangstür aus Metall ,also undurchbrechbar war und immer verschlossen?

Ziemlich zusammengekauert saß Sam im Fensterrahmen und hielt sich ganz fest an den Seiten um einem Abrutsch zu entgehen. Genau untersuchend versuchte er eine Möglichkeit zur Flucht zu erspähen, ohne dass einer von beiden sterben musste. Seine Blicke schweiften hinab und vernahmen einen großen Müllcontainer, der nett gepolstert aussah durch die vollgestopften Abfalltüten. Ohne Alec ein Wort zu sagen sprang Sam hinunter während er betete diesen Sprung zu erleben – und anscheinend wurden diese Gebete erhört. Ohne jegliche Kratzer landete er sanft in der stinkenden Ansammlung von Müllsäcken und wagte einen blick nach oben , gen Alec , welcher leicht irritiert hinunterblickte.
„Na komm schon. Es ist nichts passiert“, rief ihm Sam zu und machte Platz für Alecs Landung, welche genauso unkompliziert verlief.
Als sie da nun saßen, nebeneinander , in einer Welt die sie nie zuvor gesehen hatten mussten beide etwas lachen, was für Sam ziemlich untypisch war. Nicht einmal der furchtbare Gestank der Mülltonne konnte sie davon abhalten ihrer Freude Ausdruck zu verleihen.

Übermütig sprangen sie von dem Container herunter und stapften auf dem Weg zur Freiheit, der durch die kleine Sackgasse führte.
Es war nachmittags , doch in dem kleinen Ort glühte trotzdem die Sonne vom Himmel.
‚Sonne...’, dachte sich Sam und genoss die natürliche Wärme welche zärtlich seine Haut strich für einen kurzen Moment bis er von einem unglaublich lauten Geräusch erschreckt , fast ohrenbetäubend , mit Alec zur Seite sprang.
„Hey ihr Idioten! Könnt ihr nicht sehen das eure Ampel rot zeigt?!“, brüllte ein burschikoser ungepflegter Mann sie aus einem den beiden unbekannten Ding heraus. Es war rot, war Licht reflektierend und versetzte die beiden in dumpfes Erstaunen. Sie hatten noch nie so was zuvor gesehen, wie denn auch? Gründlich musterten die Jungs den Gegenstand, sich dennoch nicht sicher, ob es wirklich ein Gegenstand oder auch ein Lebewesen sei. Schließlich brummte es, lauter als ein Werwolf der schlief. „Ach...“, murmelte der Mann in dem unbekannten Gerät vor sich hin und schüttelte seinen dicken, in Schweiß gebadeten Kopf und begann eine Kurve um Sam und Alec zu fahren. Starr und mit offenen Mund sahen die Beiden dem unbekannten Stück hinterher, welches sich nun auch noch bewegte, und Sam konnte noch auf dem hinterteil dessen eine Aufschrift mit „Mazda“ erkennen. „Seltsames Ding..“ , blickte er Alec verdattert an , welcher nur verwundert mit den Achseln zuckte. Vorsichtigen Schrittes bewegten sie sich über die asphaltierte Straße ohne jegliches Ziel. Zum erstenmal waren sie nun hier draußen und wollten jediglich ihr doch viel größeres zu Hause etwas erforschen.

Als sie dort so gingen vielen ihnen noch mehrere dieser seltsamen Wesen, neben dem Gehweg auf. Sie standen, rührten sich nicht vom Fleck, in ihnen war niemand und brummende Geräusche gaben sie auch nicht von sich. Es gab sie in allen erdenklichen Farben. Von zinnoberrot bis hin zu neongelb. Jedes sah anders aus als das Andere. Alec packte die Neugier, er wollte unbedingt den Namen dieses Dings wissen. Nervös sah er sich um und sprach einen älteren Mann an welcher gerade an ihnen vorbeigehen wollte: „Entschuldigen sie, aber was ist das da?“, und deutete auf ein grünes Gerät. Kritisch sah ihn der ältere Mann an und blickte dann kurz zu der Stelle hinüber auf welche Alec deutete. „Sieht mir nach einem Audi aus...“, runzelte er mit der Stirn, „Nicht besonders schönes Auto..“
‚Auto.. anscheinend gibt es mehrere Rassen davon’ , ließ sich Sam der das Gespräch mitverfolgte durch den Kopf gehen. „Und was macht man damit?!“, wollte Alec immer mehr wissen. Der alte Mann begann an Alecs Intelligenz zu zweifeln und blickte ihn etwas erschrocken an: „Ich schätze mal fahren , wie mit jedem anderen Auto auch... Ich muss jetzt los..“ , und wandte sich schnell von den beiden Jungs ab. Ihm war alles nicht mehr geheuer , er wollte so schnell wie möglich weg.

„Danke!“, rief ihm Alec hinterher und wandte sich dann zu Sam, „ Hast du das gehört?! ... Auto.. Denkst du es ist gefährlich? Eine Bestie oder so???“ Sam kratzte sich am Hinterkopf, und umkreiste die mögliche Bestie neugierig. „Verrückte Dinger sind das... und noch verrücktere Typen sind die Leute hier“, sah er Alec etwas erschüttert an, „Tun so als wäre es was ganz normales von so einem riesigen Tier aufgefressen zu werden... Der Typ in dem Auto vorher hat sich nicht mal gewährt!“
„Seltsame Wesen sind diese Menschen.“ , sagten beide gleichzeitig, als sie begannen weiterzugehen , und schüttelten ihre Köpfe dabei.

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is etwas viel geworden diesmal, nächstes mal wirds wieder kürzer ^^"""""
 
puuuh, da hatte ich viel zu lesen, aber es hat sich gelohnt^^
ich find die geschichte echt gut geschrieben, wüsste nicht was ich daran auszusetzten hätte^^
also weiter da, aber schnell^^
 
@sarah: danke ^^

weiter gehts, kritik ist wie immer erwünshct etc .. ^^

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Es dauerte nicht lange ,bis sie an einem Ort angekommen waren, an welchem eine größere Anzahl von Menschen war. Diese saß in Grüppchen aufgeteilt an verschiedenen Tischen und tranken Kaffee aus weißen Porzellan Tassen oder aßen Eiscreme aus Glasbehältern. Sam und Alec gefiel der Geruch dieser Kostbarkeiten. Viel zu selten brachte John ihnen Eis oder Kaffee mit nach Hause, für sie waren solche Speisen und Getränke wertvoller als Gold für manch Andere.

Interessiert betrachteten die Beiden die fröhlich sich unterhaltende Menschenmenge und besonders ihre Kleidung. Dadurch dass Sam und Alec die meiste Zeit ihres Lebens in dem leerstehenden Labor und dessen „Gefängnisse“ verbracht hatten, konnten sie nicht wie die normalen Leute einkaufen gehen , sondern mussten das anziehen ,was John ihnen gelegentlich brachte. Und das waren bei weitem nicht Designer Klamotten oder Sonstiges, sondern jediglich Kleider die er für einen geringen Preis an Flohmärkten erhaschen konnte. Sam war zwar noch gerade gut weggekommen mit einer etwas schmutzigen Jeans und einem einfachen blauen ausgewaschenem T-Shirt, Alec jedoch hatte nur eine knallrote bereits etwas kaputte Bermuda-Hose und ein ebenfalls zerrissenes Männerhemd an. Die beiden merkten bereits dass die Leute sie merkwürdig auf Grund ihre ungepflegten Aussehens anstarrten , gingen aber erst als ein wütender Kellner sich zu ihnen bewegte , ihnen einen Papierfetzen in die Hand drückte und sie zum gehen aufforderte.
Da Sam und Alec keinen Streit haben wollten verließen sie den Ort der süßen Düfte schnell, sich dennoch bewusste dass die Art und Weise wie sie der Kellner behandelt hatte , alles andere als ehrwürdig war.

Nur ein paar hundert Meter weiter erblickten sie ein riesiges Gebäude mit dem Namen „Stadtbibliothek“. Während Alec sich versuchte daran zurück zu erinnern was John ihnen immer über die Bibliothek erzählt hatte, betrachtete Sam kritisch den Geldschein und steckte ihn nach einer Weile in seine Hosentasche.
„Sam?“ , stieß ihn Alec leicht mit seinem Ellebogen an, als er immer noch die bunte Aufschrift des Gebäudes betrachtete. ,“Hm?“ , brachte er diesem wiederum entgegen , immer noch in Gedanken an den Geldschein.
„Wollen wir da nicht reingehen?“
Er hob seinen Blick und las die Aufschrift, danach begutachtete er die vielen Bücherregale welche er durch die Fensterscheiben hindurch erblicken konnte. Sam war begeistert. Es war eine so hohe Vielfalt von Büchern , viel mehr als er sich hätte jemals träumen lassen.
Schnellen Fußes betraten sie das Gebäude ohne irgendein Ziel vor Augen zu haben....
 
@carmen: find ich toll dass meine "Komik" funktioniert hat ^^"""

würd mich sehr froien wenn meine leser auch ihre gedanken zu der geschichte etwas posten würden^^
so weiter gehts, zwar etwas kürzer , aber egal oO"

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Es war kalt in dem Gebäude , man merkte das Klimaanlagen die Hitze von außerhalb verdrängen sollte.
Sam konnte so was nicht verstehen , sein ganzes Leben lang wollte er der Kälte des Zellenbodens entkommen und die warme Sonne von draußen auf seiner Haut spüren , die Menschen hier hingegen, wollten vor der Wärme fliehen und begaben sich freiwillig in die Kälte.

Die Wände der Stadtbibliothek waren weiß gestrichen , Pflanzen zierten jede Ecke des riesigen Raumes , welcher sich doppelt so groß wie das Labor Gebäude war. Fasziniert von den vielen Büchern , begann Alec ein Abteil zu durchstöbern und zog seinen Kameraden mit sich. Sie saßen in der Kinderabteilung und waren gerade dabei Märchenbücher zu überfliegen, als Sam den ausgehängten Begriff „Fantasy“ stieß. Er konnte sich nicht helfen , aber dieses Wort reizte ihn zu sehr. Er kannte es nicht , hatte es noch nie gehört, wollte aber definitiv klarstellen um was es sich hier handelte. Wie Alec bereits zuvor sprach er eine jüngere Dame an , die anscheinend hier tätig war .
„Entschuldigen Sie, für was steht der Begriff „Fantasy“ ?“
Leicht irritiert blickte sie ihn an und ließ aber dennoch ein Lächeln auf ihrem nicht allzu hübschen Gesicht weilen.
„Dort finden sie alles zu Themen die in Wirklichkeit nicht existieren und ..“
„Danke“ , unterbrach er sie und begab sich wieder zurück zu der Rubrik.
Neugierig blickte er sich um , während Alec immer noch Hinter anderen Regalen versteckt war. Nachdem er sich eine Weile nur umgeblickt hatte entdeckte er seltsame Bücher über Vampire, Werwölfe und Märchenfiguren. ‚Das kann nicht sein..’, sprach er sich zu. Schließlich war er auch ein Vampir und existierte trotzdem.
 
@raika: dein wunsch sei mir befehl ^^

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..Auch wenn es für die meisten wahrscheinlich nicht nachvollziehbar gewesen wäre, Sam fühlte sich irgendwie „nicht vorhanden“. Ein eigenartiges Gefühl.
Ohne noch eine weitere Sekunde zu zögern, packte er sich es und begab sich zu der vorher bereits angesprochenen Dame und hob das buch vor ihr Gesicht.
„Was muss ich tun damit ich das mitnehmen kann?“
„Öhm ..“, etwas erschrocken sah sie sich erst mal das Buch an und suchte es nach einem Preisschild ab. Das Buch hatte einen silbrig-grauen festen Einband und war fast schon als Wälzer zu bezeichnen.
„Ist anscheinend ein Auslaufmodel .. Hier steht das es 50 Cent kostet“, betrachtete sie kritisch das Buch.
„Reicht das?“, fragte Sam während er der Frau einen Fünfer in die Hand drückte , welche daraufhin wortlos nickte. Schnell wandte er sich um, sich unbewusste dessen dass er eigentlich noch Restgeld zurück bekommen sollte und zog Alec mit sich hinaus vor die Bibliothek.

„Und? Was hast du den Schönes?“, sah er das dicke Märchenbuch in Sams Händen an, welcher etwas gestresst dieses durchblätterte. Ohne Alec zu antworten, begab er sich geradewegs in den Stadtpark und überflog die bedruckten Seiten , welche von der Zeit bereits „gelblich“ geprägt waren. Er beachtete seinen Freund nicht welcher ihn fast lautlos folgte , während sich die Sonne schon fast der Nacht fügte und der Himmel in einem rot-orangen Feuer zu verbrennen schien.
Alec betrachtete eine zeitlang wie vertieft Sam in das neuerworbene Fundstück starrte , ehe er sich in seinen eigenen Gedanken verlor. Fast ausdruckslos hielt er seinen Blick gen Sonne gerichtet, schließlich hatte er sie noch nie gesehen, bzw. er vermochte sich nicht daran zu erinnern, sie jemals gesehen zu haben. Die Bäume ringsum im Park schienen von selbst zu erhellen, als die Sonne sie zum Abschied noch einmal streichelte und „Lebe wohl“ zu sagen meinte. Absurde Gedanken rasten durch Alecs Kopf, absurdere Dinge als man sie bei einem kleinen Kind sich erdachte. Ihm stellte sich die Frage, wohin die Sonne nun gehen würde, ob sie gerade im sterben lag oder nur schlafen ging , oder ob sie gar einfach verschwindet weil sie selbst keine Lust mehr auf das Hellsein hatte.
Sam war gerade bei der fünften Seite angekommen als Alec ein fürchterlicher Schmerz durch den Kopf ran. „Ah!“ , Alec hielt sich an Sams Schulter mit der rechten Hand fest, nachdem er aufgehört hatte weiterzugehen.
„Alec?! Was ist?!“, lies Sam kurzer Hand das Buch fallen und widmete sich seinem Kameraden, welcher seine Schmerzen kaum unterdrücken konnte.
„Was ist heute für ein Tag?!“, schrie Alec ihn an während er immer noch mit seinem pochenden Kopf rang, „Sag schon! Was ist heute für ein Tag?!“
Wie gelähmt blieb Sam stehen und sagte kaum hörbar: „Ein Tag , auf dem eine Nacht im Vollmond folgt..“ Schon bald war auch erkennbar, als die Sonne den Himmel verlassen hatte , dass sich seine Vermutungen bestätigten....
 
mein einziger treuer leser :goof:

weiter gehts

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Wie erstarrt blickten beide auf den Vollmond als sich bereits um Alecs Hände Fell bildete.
Sie formten sich zu Tatzen um und auch alle andere seiner Körperteile waren kurz darauf von Fell umwuchert.
„Renn weg Sam! Bring dich in Sicherheit!“, reif er als er merkte wie der Werwolf in ihm über Hand gewann und bereits seine Sinne veränderte. Wie ein Geistesgestörter rannte er kurzweilig auf Sam zu und riss sich danach selbst wieder zurück.
Sam wusste dass er schnell verschwinden müsste, sonst wäre es um ihn geschehen.

Im Labor sperrten sie eigentlich Alec über die Vollmondsnächte in einer Durchbruchssicheren Zelle ein, doch hier gab es keine Möglichkeiten dafür, sich vor der Bestie in ihm in Sicherheit zu bringen. Alecs Gesicht wurde immer länger und formte bereits eine spitze Schnauze während seine Kleidung immer weiter von der Körpermasse des Monsters ausgedehnt wurde.
Er stieß ein Gejaule aus. Es klang nicht wie das eines Hundes, auch nicht wie dass eines Wolfes oder Ähnlichen sondern hatte eine viel tiefere Tonlage und schien wie ein Echo seiner selbst zu sein.
Ohne noch eine weitere Sekunde zu zögern rannte Sam los und merkte schon bald , dass es fast zu spät war. Die Bestie war ihm dicht auf den Versen, wurde aber immer noch von Alec selbst des öfteren zurückgehalten, da es noch in der Verwandlungsphase war.

Sam hörte die Fußstapfen des Riesenmonsters im erdigen Grasboden wnadte sich aber nicht um.
Er musste es so schnell wie möglich schaffen außer Reichweite zu kommen, sonst würde sogar Alec, der noch nicht ganz von seinem Alter-Ego, dem Werwolf, unterdrückt wurde, nichts mehr verhindern können. Er rannte und rannte, und spürte währenddessen schon das unangenehme Gefühl dass Seitenstechen verursachte als er ein noch unangenehmeres Geräusch hörte.
Das Geräusch, welches heute ertönt war als ein dicker wütender Mann ihm aus einem Auto heraus beschimpft hatte. Sam war zum bremsen gezwungen und erblickte John in einem Wagen sitzend der in den Park hinein gefahren war, anscheinend um ihm zur Hilfe zu kommen.
„Steig ein!“, schrie er aus dem Fenster heraus als er den Jungen erblickte und schon von meterweiter Entfernung den voll mutierten Werwolf bemerkte.
„Da steig ich nicht ein!!“, rief Sam zurück der nicht im geringsten daran dachte sich erstens John hinzugeben und zweitens von einem Auto gefressen zu werden Warum saß John überhaupt da drinnen und was macht so ein Auto mit einem?
Wie ein Irrer lief Sam einfallslos um den blauen Fiat herum und richtete seine verzweifelten Blicke in die Richtung aus der, der Werwolf mit schäumenden Mund und gefletschten Zähnen angerannt kam um Sam in stücke zu reissen...
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Samurai schrieb:
mein einziger treuer leser :goof:
das will ich überlesen haben....

schön schön, die egschichte gefällt mir auch sehr gut, die absätze sind jetzt auch drinne, danke nochmal! ab und zu hab ich hier und da ein paar rechtschreibfehler entdeckt, aber darüber sehe ich hinweg ^^ was mir noch aufgefallen ist: Im Labor sperrten sie eigentlich Sam über die Vollmondsnächte in einer Durchbruchssicheren Zelle ein... wer war nochmal der vampir :confused2: ;) ansonsten weiter so :lol2:
 
Sram schrieb:
das will ich überlesen haben....

schön schön, die egschichte gefällt mir auch sehr gut, die absätze sind jetzt auch drinne, danke nochmal! ab und zu hab ich hier und da ein paar rechtschreibfehler entdeckt, aber darüber sehe ich hinweg ^^ was mir noch aufgefallen ist: Im Labor sperrten sie eigentlich Sam über die Vollmondsnächte in einer Durchbruchssicheren Zelle ein... wer war nochmal der vampir :confused2: ;) ansonsten weiter so :lol2:

.. :goof:"

jaja die rechtsschreibfehler, aber es ist auf jedenfall besser als früher oO"

hab ich schon ausgebessert, aber danke für den hinweis und sonstiges auch ^^
 
so wieter gehts

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„Nun komm schon endlich!!“, brüllte John während Sam immer noch nicht so recht wusste was er tun sollte. Er wollte nicht aufgefressen werden , weder von dem Auto noch von dem Werwolf. Unbegreiflich war es einfach wie wild und rasend die sich nähernde Bestie war.
„SAM! Verdammt noch mal, willst du sterben?!“
Er warf John einen kurzen, aber fragwürdigen Blick zu, und da ihn die Zeit drängte entschloss er doch dessen Rat zu folgen woraufhin er in das schäbige Auto sprang.
Noch während der Junge einstieg, drückte die einzige Person die mit den 6 Kindern des Labors Verbindung hatte, auf das Startpedal und rauschte ohne jede Verzögerung, knapp an dem haarigen Wolfsbiest vorbei.
Manche hätten denken können, dass nun das Ungeheuer dem Wagen folgen würde, aber die Person in dem Wesen, also Alec, hatte immer noch zu viel Angst vor einem Auto, so dass dieser Hilfe jauchzend in die Gebüsche des Parks rannte.

Sam hat dies alles mit seinen Augen verfolgt, nachdem er die Tür zu geschlagen und sich umgewendet hatte, um zu sehen was mit seinen eigentlichen Freund geschah.
Ihm war es unerklärlich.
Er kannte Alec als Werwolf, doch so hautnah, hatte er ihn auf Grund der „Zellenregel“ nie erlebt. Diese besagte für jenen nämlich, jede Vollmondsnacht in einem sicheren Zwinger eingesperrt zu werden um niemanden in seiner unkontrollierbaren Phase zu attackieren.
Sam blickte John an.
John blickte zurück.
Beide wusste, dass sie zum Labor fahren müssten um den Anderen bescheit zu geben.

Zurück im Labor:

„WIE KONNTEST DU NUR?! WIESO MUSST DU IMMER SO EINEN MIST ANSTELLEN?!“, schrie Anna Sam wie von allen guten Geistern verlassen an und versuchte dabei ihre Tränen zu unterdrücken, die sich in ihrem Auge anfüllten.
Sam erwiderte nichts, da sie für ihn nichts zu sagen hatte. Sie wusste doch gar nicht um was es hier genau ging. Der einzige Grund warum sie sich so aufregte war doch der, dass sie es nicht ertrug, wenn jemand gegen Johns Regeln verstieß. Dies dachte zumindest er.
Erahnen konnte Sam sich nicht gerade wie Ernst es aber wirklich war, denn Anna war außer sich – Außer sich, vor Sorge um Alec.
„Hast du nicht genug angestellt indem du ausgebrochen bist, musstest du auch noch Alec mit hinein treiben?!“
„Pass mal auf wie du mit mir redest, ja?“, antwortete Sam ruhig aber genervt auf ihre aggressiven Worte und sah dabei etwas verachtend auf sie herab. Anna war nichts für ihn, genauso wenig wie John für ihn war. Beide waren nur zwei Fehler der Natur die ihm davon abhalten sollten zu leben und frei zu sein.

„Wisst ihr was?“, Siliam stellte sich schlichtend zwischen beide und zwang sich ein falsches Lächeln auf, „Ich suche ihn einfach, während ihr hier wartet und spätestens morgen bringe ich ihn euch unversehrt zurück-“ „Kommt nicht in Frage!“, warf John ein, welcher das Treiben auch langsam nicht mehr ertragen konnte, „was ist wenn dir was passiert?!“
„Ich würde mich mal lieber fragen was wohl mit den anderen Leuten da draußen in der Stadt passiert wenn wir Alec nicht so bald wie möglich außer Reichweite bringen“, warf der sonst so ruhige Daniel ein...
 
@magic dragon und raika: danke ^^

Tut mir leid dass es so lang gedauert hat, ich war in letzter zeit im Stress >_<
weiter gehts:

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Sie blickten ihn an, denn sie waren es nicht gewohnt dass er was sagte.
Niemand wusste was in seinem Kopf passierte, was dort in ihm herumspukte, außer vielleicht Moesha, welche er immer Katinka nannte.
Und er war auch der Einzige von allen der sie so nennen durfte, auf Grund dessen, dass sie die Katzenfrau war.
Beide waren ziemlich verschlossen gegenüber der Gruppe. Moesha in kratzbürstiger Art und Weise, Daniel eher in schüchterner Hinsicht.
Ihre Beziehung zu einander war sehr eng, sie schienen wie Geschwister zu sein, obwohl sie sich in ihren Chrackterzügen total von einander unterschieden, und natürlich auch vom Äußeren. Trotzdem waren sie miteinander verbunden, das merkten man ihnen an, doch ansprechen darauf konnte man sie kaum.

Während Moesha ein Mädchen mit dunkel-brauner Hautfarbe war und hinter den Wänden des Labors als Zicke und Kratzbürste allgemein bekannt war, da ihre Sturheit und ihr Bockigsein alles hier lebende übertraf, war Daniel der wahrscheinlich ruhigste von allen und hätte mit seinem hellen Hautton schon fast bleich genannt werden können.
Er hatte blonde, glatte Haare, sie rabenschwarze Locken.
Ihre Augen waren braun, seine strahlend blau.

Doch trotz dieser krassen Unterschiede, dachte jeder wenn er an einen der Beiden dachte, auch sofort an den Anderen.
Sie gab es nur im Doppelpack, sie waren unzertrennlich.

„Siliam wird nichts passieren, sie kann wahrscheinlich am besten von Allen mit sich selbst umgehen“, merkte Daniel an woraufhin die Andren zustimmten und nickten.
Siliam hatte sich am frühesten von allen „mit sich selbst“ beschäftigt, d.h. ausprobiert was sie kann/ist und wie man es anwendet.
Nachdem sie 14 geworden war, erfuhr sie von John dass sie eine Sirene war, ein weibliches Vogel-Mensch Wesen, welches die Männer auf hoher See mit ihren Gesängen in den Tod trieb.
Sie hatte nie diese Seite von sich kennen gelernt. Jedoch hatte sie früh genug herausgefunden, dass Sirenen sowohl in Vogel-, als auch in Menschengestalt ihr Leben fristen konnten und derweil von dem Einem zum anderen Wesen übergehen konnten. Was so viel heißt wie:
Sie konnte sich in einen Vogel verwandeln.
Obwohl Siliam diese Gabe besaß, hatte sie noch nie versucht aus dem Labor zu entfliehen.

Und darauf zielten Daniel und der Rest der Gruppe ab. Im Gegensatz zu ihr könnten sie nicht die Stadt überfliegen und nach Alec suchen. Nachdem sie jenes John erläutert hatten und auch er seinen Segen gab, begab sich Siliam zu dem Fenster in dem nun keine Gitterstäbe vorhanden waren und morphte sich kurz darauf zu einer pechschwarzen Krähe.
Sie war noch nie außerhalb des Labors geflogen und das bereitete ihr Angst, doch als sie die Anderen noch mal ansah fasste sie ihren Mut zusammen und begab sich im Sturzflug aus dem Fenster ihres einst so verschlossenen Käfigs...
 
danke ^^

weiter gehts

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Siliam schoss hinaus.
Sie flog, und zwar außerhalb ihres Käfigs. Freier denn je stürzte sie in die Tiefen und segelte dann elegant nach oben. Zügellos vertrieb sie mit ihren schwarzen Schwingen den Wind unter sich und brachte sich an ihre höchste Grenze, auf der sie die ganze Stadt erblicken konnte.
Die vielen Lichter, welche die vielen Haushälte der Gegend füllten, in denen Familien miteinander aßen, scherzten und sich vergnügten, wirkten wie ein Meer aus Kerzen für sie.
Es war unglaublich. Sie genoss die Flut an Lichtern und vergaß dabei den eigentlichen Zweck ihres Fluges: Alec zu finden.
Wäre Siliam in Menschengestalt gewesen, so wäre ihr, wie in einem ihr unbekannten Cartoon, der Kiefer vor Erstaunen heruntergeklappt oder sie wäre wie gebannt stehen geblieben um das freudige Leuchten zu betrachten.

Die Nacht. Für Siliam schien es wie ein Zusammentreffen der schönsten Dinge die es gibt.
Ein Flug durch den grenzenlosen Abendhimmel, der Freiheit so nah, der Enge so fern, obwohl man gefangen ist zwischen zwei Wallen des Lichts: Oberhalb der atemberaubende Himmel mit seinen Sternen und Sonnen, der die Nacht, die Unendlichkeit vertrat; unterhalb die Welt, die Erde, die mit jedem ihrer hell aufglühenden Zeichen, die tiefe Verbindung zur Unendlichkeit vermerkte. Eine Unendlichkeit an Freiheit?
Siliam dachte nicht darüber nach ob es jenes war, was sie während ihres Fluges so betörte.
Jedoch merkte sie das ihre Schwingen schon nach einer kurzen Zeit des Erhebens, ihr Müdigkeit andeutenden. Sie musste rasten, schließlich war es für sie ungewohnt auf längere Distanz mit einem stärkere Luftwiderstand zu fliegen.

Langsam und vorsichtig ließ sie sich auf einem Balkongeländer eines Apartmenthauses nieder, durch dessen naheliegendes Fenster die goldenen Strahlen der Lampen in die Dunkelheit hinausdrangen. Ruhig saß sie da und starrte mit ihren schwarzen kugelrunden Augen durch das Fenster, hinter welchem sich eine ältere Dame mit zwei sehr jungen Kindern befand. Sie spielten etwas. Auf jeden Fall lachten sie dabei und sie schienen Spaß zu haben. Was sie spielten wusste Siliam nicht.
Auch John hatte ihnen gelegentlich Sachen zum Zeitvertreib mitgebracht, jedoch hatte er ihnen meistens nicht gezeigt wie die Dinge funktionierten.
So entwickelten die Kinder im Laufe der Zeit die sie im Labor fristen mussten, ihre eigene Technik um sich am lachen zu halten und fröhlich zu sein.
Siliam erinnerte sich zu gern an die Zeit zurück.. Das Jahr bevor sie 14 wurde, war noch nicht so erfüllt von Gedanken, Sorgen und anderen Dingen die zum nachdenken anregten.
Nein, es war noch ziemlich unbeschert, obwohl alle 6 wussten, b.z.w. sich dachten, dass nicht alles was sie hinter den Wänden des Labors trieben „normal“ war.

Plötzlich wurde sie durch den Aufprall einer Mülltonne auf dem Boden aus ihren Gedanken gerissen. Aufgescheucht durch den Lärm, flatterte sie mit ihrem schwarzen Gefieder vor Schreck in der dunklen Nacht herum, bis sie Alec erblickte und sich besann warum sie eigentlich hier war.
Knurrend streifte dieser durch eine dunkle Seitengasse des Apartmenthauses und riss dabei mit seinen riesigen Tatzen alles auseinander was ihm in den Weg kam.
Siliam wusste, dass sie ihn irgendwo hinbringen musste wo niemand war, damit er in seiner Raserei nicht jemanden verletzten würde. Schließlich war die Nacht noch lang und Alec sollte nichts tun, was er in seiner menschlichen Gestalt bereuen könnte.
Obwohl Siliam nicht wusste was sie tun sollte flog sie zu dem Wolfsbiest, welches 100 Mal so groß war wie sie, hinab und begab sich in nächste Nähe .
Sie war noch nicht einmal weit unten angekommen als der Werwolf sie mit seinem Geruchsinn erhaschte und angespannt nach oben starrte, wo ihm ein kleines, dunkles , flatterndes Etwas gewaltig auf die nerven ging.
Er wollte es haben, denn durch Siliams Krächzen wurde das Gemüt der Riesen Bestie nicht besänftigt.
Seine Zähne fletschend sah er den Vogel an und drehte seinen folgend Kopf in die Richtungen in welche der Vogel etwas durcheinander hin und her zog.
 
^_^
ich wollte etwas werbung für
meine andere Geschichte ~Alptraum Kind~ machen, für alle die etwas von Psycho, Grusel und Horrorgeschichten angetan sind ^_^, würde mich froien.
weiter gehts aber erstmal hier ^^

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Siliam hatte keinen blassen Schimmer davon, wohin sie Alec in Werwolfspelz hinbringen sollte. Immer noch aufgescheucht schwirrte sie um ihn herum, ohne zu wissen wie sie seine Nervosität und Wut steigerte.
Ihr Krächzen lag schwer in dem gut ausgeprägten Gehör der Bestie und nahm kein Ende.
Nur knapp verfehlte Alec mit seinen Tatzen die Krähe, als er ihr den Gar ausmachen wollte und knurrte sie mit seiner Wolfsschnauze an.
Es war schon ein seltsames Bild, besonders für einen Menschen wenn er das Geschehen betrachtet hätte. Nicht oft sah man einen c.a. 2 Meter hohen Werwolf mit einem schwarz gefiederten Vogel in der Nacht, in einer Gasse zwischen zwei Apartmenthäusern, kämpfen.

Die Wolfsbestie erhob erneut seine Pranken und versuchte damit Siliam gegen die Wand zu schleudern, was ihm wiederum fast gelang. Sie durchfuhren Schmerzen, als sie merkte, dass Alec ihr ein paar Schwanzfedern ausgerissen hatte.
Sie musste sich was einfallen lassen und zwar ganz schnell.

Plötzlich fiel Siliam ein leerstehendes Fabrik-Gebäude in der Stadt ein, an dessen Weg sie sich wage erinnern konnte. Sie nahm ihre letzte Kraft zusammen und flog zum Ärgernisses des Werwolfs, haarscharf an seinem Maul vorbei um ihn zu verleiten.
In einer hohen Geschwindigkeit flatterte sie aufbrausend, nicht im weiten Abstand vor der Bestie und lockte ihm somit zu der ihr im Gedächtnis gebliebenen Fabrik.
Glücklicher Weise waren auf dem Weg dorthin ihnen keine Menschen über dem Weg gelaufen, die Alec als leichte Beute hätte ansehen können in seiner gesteigerten Aggressivität.
Leider aber, war Siliam selbst nicht darauf gekommen, sich selbst zu fragen woher sie den Weg zu der Fabrik kannte, schließlich war es ihr eigentlich erster Ausflug in ihre Freiheit ...

IM LABOR:

Die 5 Dagebliebenen Sam, Moesha, Daniel, Anna und John hatten in der ganzen Zeit kaum ein Wort miteinander geredet. In ihrer Totenstille saßen sie an einem Schreibtisch und warfen sich gegenseitig verängstigte, verlegene und wütende Blicke zu um die Stimmung zu untermalen.
Moesha wechselte genervt ihre Blicke von Sam zu Anna, welche sich getreu dem Motto „Wenn Blicke töten könnten“ ansahen.
„Das bringt doch nichts!“, schlug sie mit ihrer dunklen Hand auf die hölzerne Oberfläche und zog somit die Aufmerksamkeit der Aller auf sich, „Wollt ihr euch denn für immer anschweigen?“
„Wir haben noch nie viel miteinander geredet..“, erwiderte Sam der mit dem Stuhl wippend seine Füße auf den Tisch gelegt hatte und sich am Hinterkopf kratzte, „Und ich denke, der Bedarf danach ist auch von beiden Seiten her nicht wirklich da.“
„Wieso auch? Du benimmst dich hier wie der allmächtige und allwissende Gott und vergisst dabei dass du nicht mal ein wirklicher Mensch bist!“, schrie Anna ihn an, worauf Sams Miene von „egal“ auf „sauer“ umschaltete.
„Als wärst du anders als wir!“
„Ich hab mich jedenfalls noch nie in ein Monster oder Ähnliches Gleichen verwandelt! Ich bin wahrscheinlich mehr ‚Mensch’ als du jemals sein wirst!“
Wutentfacht stand Sam auf und schmiss den Stuhl zu Boden. Er wollte gehen und wandte sich noch einmal um: „Wenn das so ist, dann frag doch deinen lieben John warum er dich auch nicht rauslässt zu deinen Gleichgesinnten, den anderen Menschenhaufen draußen.“, und verschwand dann im Nebenzimmer.

Obwohl Moesha merkte dass Anna durch diese Worte sehr verletzt worden war und auch John verlegen und ratlos seine Kopf von den Anderen abwendete, hätte sie eigentlich alle mitsamt umbringen können. Es war jedes Mal das Gleiche wenn das Gespräch sich darum drehte was sie waren und warum die Menschen damit nicht klar kamen.
Und leider gab es in letzter Zeit viel zu viele solcher Gespräche, hinter den dunklen, schmierigen Wänden des ehemaligen Labors. Moesha beruhigte sich erst wieder etwas, als sie merkte wie Daniel ihr seine Hand auf die Schulter legte um sie zu besänftigen.
Seine Katinka war viel zu reizbar und zu temperamentvoll. Zwar war sie auch eine der ehrlichsten und direktesten Menschen, stieß dabei aber öfters auf Abneigung als auf Aufnahme bei den Mitbewohnern, dadurch dass dies in den meisten Fällen stark an Taktlosigkeit grenzte.
 
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