Mehr als nur ein Traum

Hilda

Active Member
Dies ist meine erste FF

Mehr als nur ein Traum

Ca. 1 Jahr nach DBGT

Vegeta versuchte sich zu konzentrieren, seine Energie zu sammeln, von diesem einen Schlag hing alles ab, seine Ehre, sein Leben, die Zukunft seiner Familie.
Er stand einem sehr mächtigen Gegner gegenüber und er war der letzte starke Kämpfer. Kakarott war zusammen mit den Dragonballs vor einem Jahr verschwunden (siehe letzte Folge GT). Piccolo, Son Gohan, Son Goten und sein Sohn Trunks lagen tot auf dem Boden. Brutal ermordet von Devitro, einem Monster, das weder Gnade noch Erbarmen zeigte. Und es war seine Schuld das es hier war.
"Hehehe, gib auf Vegeta, du hast keine Chance gegen mich. Ich habe vor 15 Jahren geschworen, dich und deine Brut zu vernichten, so wie du damals meinen Planeten zerstört hast."
"Ach, was du nicht sagst! Schade nur, dass du deinen Schwur niemals einlösen kannst. Denn jetzt bin ich am Zuge und werde dich endgültig vernichten."
Doch als sich Vegeta auf Devitro stürzen wollte, drang dieses Weinen an sein Ohr. Ein kleines Schluchzen zunächst, das dann lauter wurde. Das Weinen einer Frau, welches nicht nur Schmerz und Kummer verriet, sondern ein noch viel tiefer sitzendes Leid.
Er hielt inne. Das Weinen wurde heftiger. Es schien nicht an Lautstärke, sondern an Volumen zuzunehmen, bis es seinen ganzen Kopf ausfüllte.
Devitro hörte offenbar nichts. Er stand nur da, schaute Vegeta mit hasserfüllten Augen an und wartete auf seinen Angriff.
Vegeta schüttelte seinen Kopf, versuchte dieses Weinen aus seinem Kopf zu bannen. Es dröhnte in seinen Ohren und schwoll immer mehr orkanähnlich an. Er glaubte sein Kopf müsse jeden Moment platzen.
"Was ist das nur, verdammt" Er hielt sich die Ohren zu, aber ohne Erfolg.
Plötzlich kam ein gleißendes Licht auf ihn zugeschossen, traf ihn mit voller Wucht, durchdrang seinen Körper und riß Vegeta mit sich fort...

Ende Teil 1

Wollt ihr wissen wie es weitergeht?
 
Teil 2

Schottland 2002

Claire presste ihre Hände auf den Magen. Sie hatte seit gestern nichts mehr gegessen. Sie war allein in einem fremden Land ohne Pass, ohne Kreditkarte und Geld. Alleingelassen von dem Mann der ihr alles bedeutete und mit dem zusammen sie sich auf die Urlaubsreise nach Schottland begeben hatte.
Vor einem Tag war ihre Welt noch in Ordnung gewesen. Sie saßen im Auto und fuhren nach Klonsborrey um sich eine alte berühmte Ruine anzuschauen.
Der Weg dorthin führte auf einer abgelegenen Landstraße vorbei an grünen Feldern, alten Steinmauern und einem kleinen malerischen See. Sie waren seit fünf Stunden unterwegs und bisher keinem einzigen Auto weit und breit begegnet. Michael drehte sich zu Claire:"Liebes, wollen wir am See rasten?" "Das ist eine prima Idee." Sie schauten nun beide nach links, in der Hoffnung einen kleinen Seitenpfad zu entdecken, der in Richtung See zeigte. Keiner von ihnen bemerkte den Geisterfahrer, welcher sich mit rasanter Geschwindigkeit näherte.
Claire spürte einen harten Stoss. Sie wurde aus den Wagen geschleudert und fiel auf einen 10 Meter entfernt liegenden Heuhaufen am Feldrande. Das letzte was sie noch sah, bevor ihr schwarz vor Augen wurde, waren zwei brennende Autos...

Ich warte auf Kommentare!
 
Müde und abgestumpft schleppte sie sich weiter. Tränen brannten in ihren Augen. Ihr Knöchel war geschwollen. Nirgendwo sah sie ein Haus oder irgendetwas was darauf schließen lassen könnte, Menschen zu treffen die ihr helfen könnten. Alles war verbrannt, ihr ganzes Leben, so schien es ihr. Endlich entdeckte sie von weitem eine Kirchturmspitze.
"Das muß Klonsborrey sein." Schmerzhaft kam die Erinnerung hoch, Michael, mit ihm gemeinsam hatte sie die alte Ruine besichtigen wollen.
nächster Teil

Claire biss sich auf die Lippen, versuchte den Schmerz in ihrem Knöchel zu ignorieren und lief schneller.
Die schwere Eichentür der Kirche stand offen, und sie ging in den Innenraum hinein. Es war angenehm kühl und feucht und die hohen Wände der alten Kirchenruine gaben dem Ort einen mystisches Flair. Sie mußte sich über ihre Lage im klaren werden. Was sollte sie jetzt tun?
Ihr Blick fiel zum anderen Ende des Kirchenschiffes. Die Sonne strömte durch die alten Fenster hoch über ihrem Kopf, scharfe kleine Strahlenbündel beleuchteten ein silbrig glänzendes Amulett, das dort hinten zu liegen schien. Claire ging darauf zu und hob es auf. Plötzlich traf sie der Schmerz mit voller Wucht und ihre Knie gaben nach. Sie fiel auf den Boden, ihre Hände umklammerten das Amulett.
Sie begann zu weinen, bitterlich, aus tiefstem Seelengrund. "Hilfe, warum hilft mir keiner", flüsterte sie und schluchzte herzzerbrechend.
Nach einer langen Weile spürte sie, dass jemand in ihrer Nähe war. Sie drehte den Kopf. Vor ihr stand ein Mann. Ein Mann mit schwarzen hochstehenden Haaren...


Mal sehen ob ich heut noch ein Teil poste.
 
Er stand regungslos da und funkelte sie kalt an. Claire starrte mit offenem Mund zu ihm hinauf. Er sah unglaublich gut aus und trug eine enganliegende schwarze Hose, welche seine kräftigen Beine noch betonte. Ihr Blick fiel auf seine muskulösen Arme. Seine Brust war mit einer schwarzen Lederweste bedeckt aus der ein dunkelrotes Shirt vorlugte.
"Wo zur Hölle bin ich. Was hast du gemacht. Antworte Frau", fuhr der Fremde die immer noch völlig fassungslose Claire an.
Das war nun doch zu viel für sie. Erst Michael und nun dieser finstere Kerl. Sie bekam wieder einen Heulkrampf und sank auf den kalten Boden zurück.
"Verdammt", murmelte der Fremde, und ehe es sich Claire versah, wurde sie emporgehoben und zu einer Kirchenbank getragen.
Sie schien ihren Tränenfluß nicht aufhalten zu können und schluchzte "Gestern war der schlimmste Tag in meinem Leben", Der Mann starrte sie finster an. "Tut mir leid, normalerweise heule ich nicht so viel", brachte sie mühsam hervor. "Wir hatten gestern einen schweren Autounfall, mein Freund ist verbrannt, ich sitze in einem fremden Land fest, habe keine Papiere und kein Geld. Ich habe also allen Grund mir die Seele aus dem Leib zu heulen."
"Okay, nun beruhig dich erst mal", er hielt ihr ein Taschentuch hin. "Und dann verrate mir bitte durch welchen Zauber du mich hierhergeholt hast."
"Zauber? Ich kann mich nicht erinnern je gezaubert zu haben, wer bist du überhaupt?"
"Ich heiß Vegeta", knurrte er "und irgendwie hast du es geschafft mich in deine Welt zu holen. Ich fordere dich jetzt noch einmal auf mir zu erzählen mit welchem Zauber du mich geholt hast."
"Claire"
Vegeta starrte sie verständnislos an.
"Mein Name ist Claire."

Morgen gehts vielleicht weiter.
 
Will ich wohl hoffen das es morgen weitergeht :D Schaut recht gut aus für den Anfang!!!! Aber warum ist das Mädchen nicht zur Polizei gegangen??
 
Prima, wie viele meine fanfic schon gelesen haben. Als Belohnung gibts jetzt den nächsten Teil :D

Vegeta unterdrückte einen Fluch und schaute sich das erstemal Claire genauer an. Das blonde Haar war völlig zerzaust und reichte fast bis zu ihrer Taille. Ihre blauen Augen waren vom vielen Weinen ganz rot. Ihr Gesicht war schmutzig und mit Kratzern übersät. Trotzdem sah sie bezaubernd und irgendwie hilflos aus. "Was starrst du mich denn so an", fragte Claire und versuchte das pochen in ihrem Knöchel zu ignorieren. " Ich muss einen Weg zurück finden", Vegeta ballte die Hände zusammen. Er konnte noch immer nicht glauben, was mit ihm geschehen war "vor 10 Minuten stand ich mitten im Kampf", Trauer und Wut überfielen ihn als er an seine toten Freunde und seinen Sohn dachte, "bitte, versuche dich genau zu erinnern, was du als letztes getan hast, bevor ich aufgetaucht bin."
Claire zeigte ihm das Amulett, welches sie immer noch in den Händen hielt. "Es lag dort drüben auf dem Boden. Als ich es aufhob, mußte ich weinen, ich flehte um Hilfe und plötzlich standest du neben mir. "
Vegeta nahm das Amulett um es genauer zu betrachten. Völlig verblüfft rang er nach Luft. "Das gibts doch nicht", er starrte auf eine Miniaturausgabe von Shenlong. Um den Drachen wanden sich die sieben Dragonballs.
Vegeta sah sich den Drachen genauer an. "Kakarott", flüsterte er.
Claire sah Vegeta fragend an: "Was meinst du mit Karotte?"
"Nicht Karotte, sondern K a k a r o t t!"
"Wer ist Kakarott?"
"Er verschwand vor einem Jahr zusammen mit den Dragonballs von unserem Planeten" Vegeta versuchte Claire zu erklären was es mit den Dragonballs und Shenlong auf sich hatte.
Claire warf verzweifelt die Hände in die Höhe und stand von der Kirchenbank auf: "Ich kapier gar nichts mehr."

Sagt mir eure Meinung!
 
M-E-G-A- -G-E-I-L!!! Schreib ja schnell weiter deine Story ist echt gut ...

Seht ihr schon wieder ein Beitrag ohne das 'L' Wort
 
Ich brauch nichts mehr sagen, denn mein Bruder nimmt mir die Worte aus dem Mund. Und du hast recht schon wieder ein Beitrag ihne das 'L' Wort. Hast du Muten Roshi entgültig vergessen? Hast dich ja nun doch noch gefasst.
 
Und hier kommt der nächste Teil. :p

Sie drehte sich auf dem Absatz um, sie mußte raus hier an die frische Luft. Das war doch alles komplett verrückt und dieser Mann war ein totaler Spinner. 'Dragonballs die einem einen Wunsch erfüllten und mit denen man Tote wiedererwecken konnte, ha, so ein Quatsch.' Claire hielt sich die Hände vor ihrem Mund und bemühte sich das Lachen zu unterdrücken. Vergeblich, sie bekam einen Lachkrampf. 'Anscheinend falle ich jetzt von einem extrem ins andere'.
Claire wankte ins Freie. Nichts hatte sich verändert. Die Sonne stand hoch oben am Horizont und weit und breit war immer noch keine Menschenseele zu sehen. Sie war allein mit einem Verrückten und stand selbst kurz vor dem Durchdrehen.

Vegeta starrte Claire kopfschüttelnd hinterher. Dann fiel sein Blick wieder zurück auf das Amulett. Seine Gedanken überschlugen sich fast. 'Wieso gibt es hier ein Amulett von Shenlong und die winzige Gestalt auf dem Drachen ist zweifelsohne Kakarott. Warum war er hier?' Fluchend stand er auf. Dieses Mädchen hatte ihn hergeholt, sie hatte um Hilfe gefleht. Nur sie konnte ihn wieder zurück in seine Welt bringen. Er folgte ihr nach draußen. Dicht hinter ihr blieb er stehen. Er hatte einen Entschluß gefaßt. "Ich helfe dir und bring dich nach Hause danach hilfst du mir in meine Welt zurück."
Claire drehte sich zu Vegeta um. Einen winzigen Moment mußte sie nach Luft schnappen, weil er so nah vor ihr stand. Sie trat schnell einen Schritt zurück. "Wie willst du mich nach Hause bringen. Ich seh nirgendwo ein Auto. Hast du vielleicht Geld bei dir?"
Vegeta starrte sie finster an. "Halt dich gut fest", noch während er sprach umfaßte er ihre Taille und schwebte mit ihr nach oben.
Claire blieb gar keine Zeit zum Nachdenken. Reflexartig schlang sie ihre Arme um Vegetas Hals. 'Das muss ein Traum sein, bitte lass mich aufwachen.'

Heut gehts bestimmt noch weiter. :beerchug:
 
Viel Spaß beim nächsten Teil.:D :D :D

Doch es war kein Traum. Sie schwebten etwa 100 Meter über der Kirchturmspitze als Vegeta anhielt. "In welche Richtung?" Claire spähte vorsichtig nach unten.
"Nur gut das ich heute noch nichts gegessen habe", mumelte sie. Ihr war speiübel und sie hatte panische Höhenangst. Sie krallte ihre Arme fester um Vegetas Hals, so dass er fast keine Luft mehr bekam. Vegeta sah sie an. Das Mädchen war kreidebleich. "Vertrau mir, ich lass dich nicht fallen" brachte er mühsam hervor.
Claire versuchte ihre lähmende Angst abzuschütteln. Sie holte tief Luft und lockerte ihre verkrampften Arme. "Ca. 950 km südöstlich von hier liegt Deutschland."
Vegeta orientierte sich kurz am Stand der Nachmittagssonne. "Mach die Augen zu", riet er Claire. Sie gehorchte, und vergrub ihren Kopf zwischen seinem Hals und seiner Schulter.
Raketenschnell schoss Vegeta davon. Wenn jemand von unten zufällig nach oben geschaut hätte, so wäre ihm nichts besonderes aufgefallen. Nur ein Kondensstreifen der am Himmel entlangzog.
Claire entspannte sich zusehends. Sie fühlte sich geborgen und hatte keine Lust über die letzten Ereignisse nachzudenken.
Nach 15 Minuten Flugzeit hielt Vegeta an. "Wir sind da. Kommt dir irgendwas bekannt vor?"
Claire hob ihren Kopf und blickte nach unten. Diesmal wurde ihr wenigstens nicht schlecht. Sie sah riesige Wälder und zwischendurch vereinzelte Dörfer. Ein Fluß reflektierte die Strahlen der Nachmittagssonne. Eine Straße verband die einzelnen Dörfer.
"Laß uns auf der Straße nach einem Schild ausschau halten", bat sie Vegeta. Dieser nickte kurz und flog langsam Richtung Straße nach unten. Vor einem großen Hinweisschild hielt er an. Claire verschlug es fast die Sprache. "Breitenbach - 25 km", las sie laut vor, sie strahlte Vegeta an "dort wohne ich, in einem kleinen blauen Häuschen am Dorfausgang". Vegeta verzog keine Miene und kurze Zeit später landete er mit Claire vor dem beschriebenem Haus.

Fortsetzung folgt
 
Zurück
Oben Unten