Ich bin ziemlich fest von einem sehcten Sinn überzeugt.
Allerdings in einer anderen Weise, als die meisten hier.
Denn eigentlich hat eine Theorie von Aristoteles vor 2000 Jahren nur eine mystische Erklärung für das gefunden, was ich heute eigentlich als eine Art "Sinn" bezeichnen würde:
Nehmen wir das Thema Erkenntnis, dann stimmt mir doch sicherlich jeder zu, dass sich unsere gesamte Welterkenntnis nicht ohne unsere sinnlichen Wahrnehmungen erschliessen kann. Wir nehmen die ALLE Merkmal auf, die uns "unter die Nase kommen".
Nun fängt aber meiner Meinung nach der sechste Sinn an zu arbeiten.
Aristoteles beschrieb das an dem Bespiel des Begriffs "Gleichheit":
Wir sind ja zweifellos in der Lage, Eigenschaften bestimmter Gegenstände gegeneinander abzugleichen um danach gewisse Urteile treffen zu können, wie "gleich", "verschieden", "besser", "schlechter", "schöner", etc.
Aber wieso können wir das?
Man kann sagen, dies und jenes sind gleich ist, aber wir können NICHT sagen, was die Gleichheit an sich ist (oder zumindest sind die Gleichehit an sich und die Gleichheit zwischen zwei Gegenständen zwei verschiedene Sachen; das eine der Urbegriff, das andere die Anwendung desselbigen). Existiert also ein undefinierbarer Begriff der Gleichheit in unserem Kopf, den unser Gehirn vermag anzuwenden, dann muss dieser irgendwo herkommen. Das heisst unser Körper muss neben sehen, riechen, etc. AUCH die Fähigkeit haben, Merkmale in seinem Kopf abzugleichen und zu kategorieren, um somit zu sagen, etwas is gleich oder nicht. Genauso verhält es sich mit "gerecht" oder "schön" oder, oder, oder...
Also ist die Operation unseres Geistes zweifellos von Natur aus und könnte somit meiner Meinung nach als eine Art weiterer "Sinn" bezeichnet werden.