Hallo Leute!
erstmal: danke für die kommis
@Dreamy: naja, ich find, elegant passt nicht immer zu sportlich... aber is ja nicht so schlimm. ja, mit leger angezogene hab ich glaub ich die beschreibung in den Sand gesetzt.
@Antheon: Ich kann dir wohl nur sagen, danke für deinen Kommi, weil der mich mal so richtig zum Nachdenken gebracht hat, ich glaub ansonsten hätte ich manche Fehler, die definitiv passiert wären, einfach übersehen, wie z.b. das beschreibungen fehlen, und ich bin mir sicher, dass ich wieder welche drin habe, nur da ich die geschichte schon kenne fällt es mir schwer so was zu sehen. aber wenigstens hab ich dadurch nachgedacht, und dafür: danke. und, ich wäre froh, das wenn du die Zeit hast, das du dann mal ab und zu drüber schauen könntest.
Nun, euch allen, die ihr lest, ob ihr schreibt oder nicht(auch wenn es mir mehr freude machen würde, wenn ich mehr feedbacks bekäme) viel spaß beim lesen!
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Kapitel 9:
Was war passiert? Wo war sie? Im Himmel? Nein, das war nicht möglich, dann hätte sie nicht den so heftig hämmernden Schmerz in ihrem Schädel. Langsam das Bewusstsein wiedererlangend fasste sich das Mädchen blitzartig an die Stelle, wo der Schlag gelandet war. Das tat irgendwie weh und eine Beule war auch da, glücklicherweise, aber nicht viel mehr.
Also gut, anscheinend lebte sie noch, aber wo war sie, wie lange war sie schon an diesem Ort? Hatten die vermummten Gestalten sie mitgenommen? Warum? Warum hatten die überhaupt gekämpft, die hätten doch freundlich fragen können, wonach auch immer es gewesen wäre, es sei denn, es wären Gegner gewesen, aber dann wäre sie doch nicht mehr am leben, sicherlich.
Fragen über Fragen stürmten auf die Verwundete ein, die weiter darüber nach grübelte und inzwischen den teilweise hellen, teilweise strahlend weißen Raum betrachtete. Sie lag auf einem Himmelsbett. Also war sie wahrscheinlich bei irgendeinem reichen Deppen gelandet. Die Wände waren sehr hell, beige, fast schon weiß. Diese Helligkeit ging ihr auf die Nerven, das war zu hell für eine Darkonierin. Ihr war die Dunkelheit zu eigen, mit lichtüberfluteten Räumen konnte sie nichts anfangen, im Gegenteil, solche bereiteten ihr noch zusätzliche Kopfschmerzen und hinderten sie am nachdenken.
Nach einiger Zeit gab sie auf. Stöhnend lag sie in diesem weichen Bett und richtete ihre Blicke auf eine der Kanten des Schlaflagers. Sie kuschelte sich in die flauschige Decke und spielte mit ihren dunklen Haaren. Träumend verließ sie die reale Welt und ihre Gedanken fingen an bei Ito, ihrem Freund, zu verweilen. War er wirklich noch ihr Freund?
Sie sah, wie sie damals in der Schule fleißig geschrieben hatte, nicht auf die immer wieder vor die Nase fallenden Strähnen achtend. Wenn Ito dann gekommen war hatte er als allererstes ihr liebevoll das Haar aus dem Gesicht gestrichen und ihr ein aufrichtiges Lächeln geschenkt. Was hatte sie gemacht? Sie hatte ihn 7 Jahre alleingelassen, nur ab und zu mal Briefe mit ihm gewechselt, dann kurz nach dem Wiedersehen war sie direkt wieder weg gewesen, kühl und abweisend, fast vollkommen besessen von der Rache für ihren Bruder. Konnte das wirklich wahr sein, dass der Gedanke an eine Vendetta einen so verkommen ließ?
Es schmerzte darüber nachzudenken, denn er fehlte ihr. Leise sammelten sich Tränen in ihren Augenwinkeln und vor ihrem geistigen Auge sah sie noch immer das charmante, imaginäre Lachen ihres Geliebten, das sie so sehr vermisste. Liebte sie ihn aber wirklich noch? Konnte sie überhaupt von Liebe reden? Sie schämte sich mittlerweile ihn so abserviert zu haben. Dabei hätte sie ihm so viel Dankbarkeit zeigen müssen, für die Chase, dafür, dass er sie nach dieser langen Zeit immer noch aufnahm und akzeptierte.
Diesen Gedanken weiterverfolgend hörte sie lauter werdende Stimmen. Drehte sie jetzt komplett am Rad oder kamen da wirklich Leute? Die Schritte harter Stiefel auf kaltem Marmor wurden immer besser hörbar und übertönten das Gespräch derjenigen, die da kamen.
Nuri allerdings wartete nur auf das Knarren der Eingangstür, wenn die Leute hereinkamen. Sie schloss die Augen, zu sehr störte das Sonnenlicht. Dann wurde ihr Gesicht von Schatten überdeckt. Jemand hatte sich zwischen den Ursprung und das liegende Mädchen gestellt. Das war ein wenig angenehmer, als ständig die Sonnenstrahlen direkt wahrnehmen zu müssen.
„Schläft sie?“, wollte der einer mit einer dunklen Männerstimme wissen.
„Gute Frage, da sie schon fast einen Tag hier ist, müsste sie eigentlich mal langsam anfangen wach zu werden“, meinte ein anderer darauf.
„Nur zu Ihrer Information, ich bin wach“, erwähnte das Mädchen darauf, schlug die Augen auf und musterte die beiden Herren mit eingehendem Blick von oben bis unten. Der eine trug ein Brille und war in einem Anzug, mit Krawatte, wohl ein wichtiger Geschäftsmann, oder so. Der andere dagegen hatte lediglich einen schlichten Trainingskimono an.
Sie war also schon etwa einen Tag hier. Nicht allzu viel Zeit. Aber trotzdem, viel zu viel Zeit, die unnötig weg war. Fragend hafteten ihre Blicke an dem blonden, lächelnden Typen, der so sportlich schlicht gekleidet war. Leicht gelocktes Haar hatte der. Und eine freundliche Mimik.
„Sie sind wach, gut“, fing der Krawattenträger an, doch bevor er weiterreden konnte, wurde ihm das Wort abgeschnitten. „Wer sind Sie? Was wollen sie von mir?“, flog es aus der jungen Frau heraus, die dies nicht einmal überdacht hatte. Als sie es aussprach zeichnete sich ein kleiner Schrecken in ihrer Mimik ab, das wollte sie doch gar nicht sagen, wer wusste schon wer die Typen waren. Aber genauso schnell, wie dieses Gefühl gekommen war, genau in der Weise verflog es wieder.
„Wie wäre es erstmal mit einer freundlichen Begrüßung, Nuri?“, fragte der locker Gekleidete einladend.
>>Woher kennen die meinen Namen? <<, schoss es der Schwarzhaarigen durch den Kopf.
Trotzig blickte sie dem, der das gesagt hatte in die Augen, ein blitzendes Funkeln in diesen verriet, dass sie nicht tun wollte, was sie jetzt machte, denn sie unterdrückte alles, was in ihr hochkam, die Unsicherheit, genauso wie die Verwirrung und das überhebliche Selbstbewusstsein, dass ab und an ihren Charakter zur Abschreckung verunstaltete, und fing an, mit einem lächeln auf den Lippen, als wäre nichts gewesen: „Guten Tag, Mr. …“
„Orbis, Corona Orbis. Aber nenn mich doch Coronne“, meinte der blonde daraufhin. Sie jedoch wusste nicht warum, aber irgendwie war ihr der Typ sympathisch, und automatisch erwiderte sie: „Also gut, Guten Tag Coronne. Und sie sind?“ Sie wandte sich zu dem steifen Herrn, der seine Brille auf seiner Nase zurechtrückte.
„Nenn mich Vigor“, war das einzige, was von ihm kam.
„Okay, dann auch ihnen einen guten Tag, Vigor“, brachte Nuri mit Mühe heraus, nicht sicher ob sie dies wirklich hätte sagen müssen.
„Alles ok?“, wollte Coronne wissen, der der schlanken Rose vor ihm ansah, dass sie immer noch nicht ganz gesund war, doch wieder erwarten bekam er entgegengeschmettert: „Ich bin ok, Mir geht es gut!“
Verdutzt ging der schlichtgekleidete nicht weiter darauf ein. „Du hast gut gekämpft in dem Geschäft, wie hast du das gemacht?“, fragte er interessiert.
„Hätte ich gut gekämpft, wäre ich jetzt nicht hier, oder?“
„Kommt auf die Sichtweise des Betrachters an, aber dafür das deine Gegner in der Überzahl waren, durch eine bestimmte Technik sehen konnten, und du dagegen in fast kompletter Dunkelheit gekämpft hast, und nicht so leicht zu besiegen warst, war es ein guter Kampf, aber nun, verrat uns doch, wie du das geschafft hast.“
„Nunja, Ich denke, das macht die Übung. Und bevor sie mich jetzt noch etwas fragen, will ich erst wissen, woher sie mich kennen.“ Innerlich war sie unsicher, ob es richtig gewesen war diese Frage zu stellen, andererseits, was konnte groß passieren?
„Die Übung?“, nachdenklich hielt Coronne einige Momente inne, warum sagte Vigor eigentlich nichts, war er überhaupt noch da? Da meldete sich dieser gerade kurz zu Wort: „Du solltest wissen, wir haben dich während deines Trainings beobachtet. Und wir kennen die Umstände, warum du dies tust, genauso ist uns bekannt, wer das getan hat.“ Mitten in das Wort fallend rief Nuri: „Sie wissen, wer es war?“ Ruhig fummelte der Herr an seinen Gläsern weiter rum und antwortete dann: „Ja, wir wissen es, aber du solltest niemandem etwas so leicht glauben. Wir haben beschlossen, es ist besser, wenn du nicht weißt, wer die Morde begangen hat, deswegen werden wir dir auch nichts sagen. Wie auch immer wir dachten, es sei besser dich abzulenken und von daher wollten wir dir einen abenteuerlichen Auftrag geben.“
Die Sonne wanderte weiter und mittlerweile blendete sie das Mädchen wieder. Schützend hielt es eine Hand vor ihre Augen. „Es tut mir Leid, aber ich kann nicht ruhen“, gab diese zurück. Unbeeindruckt schaltete sich der andere wieder ein: „Überleg es dir bitte. Heute Abend findet eine kleine Party statt, hier in diesem Haus, du kannst uns dann dort deine Entscheidung mitteilen. In der Zwischenzeit wird Viola dir alles zeigen. Nun entschuldige uns bitte, wir haben noch zu tun.“
Mit diesen Worten verabschiedeten sich die beiden Herren und ließen Nuri mit einem großen Berg unbeantworteter Fragen zurück. Was für eine Technologie war das, von der der Blonde gesprochen hatte? Und war diese Viola, die er eben erwähnte dieselbe, wie die, die sie kannte?
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Ich warte auf kommis....
