Freundschaft und Verrat

Recht kurzes stück, aber ich auch hier hab ich noch ein Teil vor dem Urlaub bekommen :D Gracias ^^

Deine Beschreibungen der Gasse und der Russverschmierten Lampe = subba :]
Du lernst *g*
Auch ne Klasse Idee ist das mit dem Blutschwert.
Hab da schon wieder ne Vorahnung, aber psssst.... Muss ich wohl warten bis nach´n Urlaub :D

Greetz GC
 
HEY!
Das ist unfair!
Du hast extra gewartet, bis ich off bin und dann versteigerst du meinen Lolly! *heul*
*schief*
Kommi bekommst du trotzdem.. aber nur, weil ich dir versprochen hab, jeden Teil von die zu kommentieren...

Die Dunkelheit ist zwar gutu beschrieben, ich hätte aber gern noch etwas näher die Häuser beschrieben gehabt...
Ob sie nah zusammen stehen, ob sie schmutzig wie der rest sind oder es einige gibt, die noch sauber sind.. sowas halt...
Außerdem solltest du auf die Rückblende vorbereiten.. Schrift schräg setzen, farbe ändern oder einfach "Rückblende" davorschreiben.
Zuletzt wäre noch interessant, wie sie das mit den Schwertern genau spürt. Ob es sowas wie eine warme Aura ist oder so.. ich kann mir darunter nämlich noch nicht wirklich etwas vorstellen...
ich hab mal ein Buch gelesen (Rumo von Walter Moers ♥), indem die Hauptperson ebenfalls ein Schwert per Gefühl auswählt. Da war es eine Stimme, die ihm gesagt hat, er solle es nehmen.
Was auch interessant wäre ist, ob sie die anderen schwerter auch in irgendeiner Form spürt und wie sich diese anfühlen.
Aber insgesammt war die Idee gut
Weil ich schon weiß, was als nächstes passiert, gebe ich dir noch einen Tipp dafür: Mach es nicht zu schnell! Beschreibe alles ausführlich, auch wenn es eine plötzliche Handlung ist ;)
greez
Dreamy
 
Ich glaub, ich hab etwas mehr geschrieben als sonst. :)
@all: vielen dank für eure Kommis, und entschuldigung, dass der Teil vorher so kurz war.
@Goku chan: Vielen dank, aber ich glaub ich beschreib das nich immer so toll, daran arbeite ich jedes mal wieder und bekomm es trotzdem nich so hin, wie es soll...
@Dreamy: auch an dich vielen dank *den lolli geb* ja, das eine war nich kursiv, weil ich gedacht hab, wenn das in Word so ist, dann ist das hier auch so, war wohl nich so, hab ich jetzt was dazu gelernt.

Viel spaß beim Lesen!
--------------------------------------------

Kapitel 8:

Nuri blieb keine Gelegenheit noch etwas zu fragen oder gar zu antworten, denn plötzlich erschienen die Wände etwas lebendiger zu werden. Von überall, Decke, rechts, links, kamen dunkle, vermummte Gestalten auf die überraschte Kriegerin zu. Warum hatte sie diese Leute nicht vorher entdeckt oder bemerkt? Egal, nachdenken musste sie wohl später. Jetzt galt es erstmal hier heil herauszukommen. Der Ladenbesitzer hatte bereits das Weite gesucht, besser so.
Die ersten Klingen kamen der Legerangezogenen schon entgegen, doch statt diesen etwas entgegenzusetzen, sprang die durch das wenig vorhandene Licht fast Blinde über die Theke und nahm währenddessen ihr neues Schwert zur Hand, dass noch auf dem Ladentisch gelegen hatte. Behändig zog sie ihre beiden Klingen, und machte dem Ausweichen erstmal ein Ende.
Ihre recht weit geschnittene Kleidung tanzte schon fast mit den Bewegungen des kämpfenden Mädchens. Die Farben waren in der tiefen Dunkelheit kaum sichtbar, aber wie die, die diese Stoffe trug, war der Overall und die Hose, teilweise elegant und trotzdem sportlich, so dass sie sich sehr frei bewegen konnte. Ein Hauch von Aufsässigkeit und Trauer lies sich zusätzlich noch aus der getragenen schwarzen Lederjacke ablesen, sonst konnte man nichts erkennen.
Die Kämpfende fokussierte sich auf die Gegner und schon bald klirrten einige Klingen aufeinander. Keiner gab auch nur ein bisschen nach.
Es kamen immer mehr Angreifer und so blieb der Amazone nichts anderes übrig als Schlägen auszuweichen und in Bewegung zu bleiben. Auch ihre 2 Schwerter konnten hier nicht alles abfangen, was auf sie herunterprasselte. Plötzlich merkte sie, wie sie ein leichtes Zittern durchfuhr, der Bluttdurst der neuen, glänzenden Waffe meldete sich. Doch das Mädel wollte nicht töten, nicht heute, nicht jetzt. Sie musste ihre Vernunft bewahren, musste klare Gedanken fassen, durfte sich nicht von dem Schwert einnehmen lassen, musste dieses mit Gefühl führen, auch wenn sie in einem noch so großen Getummel aus Angreifern und und deren Angriffswerkzeugen war.
In dem ganzen Gewirr lernte Nuri einen gewissen Rhythmus in ihren Attacken zu finden. Mit rhythmischen Bewegungen gelang es ihr einer Vielzahl von Anstürmen und Hieben auszuweichen, einige zu parieren und sich die ganze Zeit zu bewegen, so dass ihre Klamotten nicht im geringsten beschädigt wurden.
Doch immer und immer wieder prasselten weitere Angriffe auf sie ein. Die tanzende Koryphäe jedoch beherrschte es mit der Zeit immer besser der unzähligen Anzahl von Schnitten um Zentimeter zu entweichen. Stich um Stich galt es abzuwehren oder sich jenen zu entziehen. Doch noch während sie gehetzt zur Seite sprang schwebten kleine Dinger mit hoher Geschwindigkeit auf sie zu. Wurfsterne! Nein, das durfte doch nicht wahr sein. Sie sprang nach rechts, schlug einen Angreifer, der im Weg war, mit der Faust nieder, doch konnte sie nicht allen Geschossen entgehen. RATSCH! Ein Fetzen löste sich von ihrer Kleidung. Auch ein bisschen Blut quoll darunter hervor.
„Ein kleiner Schnitt. So ein Mist!“, dachte Nuri bei sich und hielt sich ihre schwarz behandschuhte Hand an die Wunde. An und für sich war der Kratzer nicht gefährlich, aber er war an einer sehr unangenehmen Stelle gelandet, in den Rippen. Es gab keinen anderen Weg mehr, sie musste defensiver kämpfen und wich immer mehr zurück. Wo war denn die verdammte Tür? Unzählige Gegner schienen hier auf das kämpfende Mädchen zu stürzen, genauso wie die Schmerzen von dem kleinen Schnitt immer größer wurden, wobei dieser traurigerweise nicht der einzigste blieb, mit der Zeit gesellten sich immer mehr hinzu. Mit letzter Willenskraft merkte sie, sie käme hier nie raus, wenn sie nicht doch endlich mal angreifen würde, nur abschlachten, das kam für sie nicht in frage. Einer der Gegner war unvorsichtig und das gescheite Mädel nutzte die Situation um genau diesen mit vollster Wucht gegen die nächste Wand zu schmettern. Einer weniger, fürs Erste.
In einem kurzen Augenblick sammelte die junge dunkelhaarige Frau, die mittlerweile fast nur noch zu Fetzen verarbeiteten dunkelroten Stoff am Leib trug, all ihre Konzentration und konnte schon fast den Hauch der Bewegung jeder einzelnen silbrigglänzenden Klinge in diesem von Dunkelheit erfüllten Raum spüren, wusste wo wer war, bemerkte die, die von hinten kamen, und ebenso die Schemen, die in Zick-Zack-Linien auf sie zu liefen.
Eines ihrer eigenen kalten, geschärften Metallklingen hob sie über den Rücken, das andere, das immer mehr nach Blut forderte, da es seinen Durst nicht stillen konnte, und sich nur noch schwer führen lies, hielt sie vor ihren Kopf, parallel zum Boden. Kurze Töne, die das aufeinanderprallen von metallischem Zeug anzeigten, waren zu hören. Während die eine Schneide zum Schutz diente, griff Nuri mit der anderen an.
Plötzlich hatte sie ein Kribbeln in ihrer rechten Schulter, als würde da jemand stehen, und tatsächlich, dort war jemand. Schnell riss die niemals aufgebende ihren Arm hoch und rammte ihren Ellbogen in das vermeintliche Gesicht des anderen, da aber alle und alles so sehr vermummt waren, dass man absolut nichts erkennen konnte, wusste sie nicht wirklich, wo sie hin getroffen hatte. Wurfsterne flogen noch immer an ihr vorbei, und ihre ganze Kleidung glich mehr ein paar Fetzen als einem anständigem Stück Kampfanzug.
Kleine Tropfen einer roten Flüssigkeit gesellten sich zueinander zu kleinen Rinnsalen und flossen an den ledrigen Kleidungstücken langsam herab, doch das war so wenig, dass sich die Schwertkämpferin nicht darum kümmerte. Doch plötzlich flog einer der Wurfgeschosse an ihrem Gesicht vorbei. Und hinterließ dort einen kleinen Schnitt, genau auf der Wange. Ihre Konzentration ließ nach, ebenso ihre Kraft, als sie reflexartig nach der Wunde griff. Nuri war genervt von all dem, vor der Tür stand das Motorrad, sie musste diese nur finden. In dem Moment aber, wo sie sich auf ihr Fahrzeug und die Flucht konzentrierte, ließ sie auch ihre Deckung fallen und konnte nur knapp wahrnehmen, wie eine bewaffnete Hand von hinter ihr heransauste. Doch anstatt die Waffe zu spüren und einen eisigen Schauer von dem allzu kalten Metall zu bekommen, breitete sich ein hämmernder Schmerz von ihrem Hinterkopf her aus, da dort eine Faust sich niedergelassen hatte. Durch den Aufprall des menschlichen Fremdkörpers nach vorn geschleudert und durch die zunehmenden Kopfschmerzen der Sinne beraubt taumelte das Mädchen hin und her, bis es die wahre Schwärze vor Augen hatte und in sich zusammenklappte. Ein dumpfes Geräusch ertönte, sie war auf dem Boden aufgestürzt, ein darauf folgendes Klirren zeigte an, das die Schwerter dem Körper es,aufgrund der Physik, gleichgetan hatten, doch weder Gehör, noch Sicht, noch Gefühl konnte die Amazone jetzt noch zuordnen, denn es war, als ob sie schliefe.
---------------------------------------
ich hab leider keine Zeit mehr gehabt noch alles aufs kleinste zu überprüfen, deswegen hoffe ich auf verbesserungen eurerseits, weil mir bei meinen durchgängen kaum was aufgefallen ist. freu mich schon auf die kommis.
 
da hast du deinen Kommi, du ungeduldiges Mädl, du ;p
fang ich mal mit den Fehlern an:
ähh... entweder meinst du ledern angezogenen, oder Lederangezogenen (<- was ich aber auch seltsam finde) ODER ich kenn das Wort nicht xD

Die Farben waren in der tiefen Dunkelheit kaum sichtbar, aber wie die, die diese Stoffe trug, war der Overall und die Hose, teilweise elegant und trotzdem sportlich, so dass sie sich sehr frei bewegen konnte.
Zum einen ist der Satz verwirrend, weil er so lang mit so vielen nebenstzen ist, dass man erstmal stolpert xD
Zum anderen ist da meiner Meinung nach ein Komma zu viel...
Ich bleib gleich mal bei diesem Satz und gehe weiter auf ihn ein...
teilweise elegant und trotzdem sportlich
hm.. ich weiß ja nicht, wie du das siehst, aber elegant und sportlich passt immer zusamme, also ist das "trotzdem" hier nicht wirklich angebracht.

Schnell riss die niemals aufgebende ihren Arm hoch (...)
Aufgebende groß, weil es das Substantiv ist

zum Positiven:
einfach genialer Kampf!
Du weißt ja, wie schwer mir soetwas fällt, deshalb bin ich immer begeistert, wenn ich es lese *_*
Einfach klasse...
Der Kampf ist nicht nur Actionsreich, du gehst auch super auf die Gefühle der Kämpferin während diesem ein und man versetzt sich richtig hinein!
*grooooooßes Lob geb*
Da das Kapitel nur aus dem Kapf bestand, gibt es auch nicht mehr zu sagen (naja, vermutlich schon, aber ich weiß ja, wie es weitergeht.. ich mein, ich könnte ja auch so tun, als ob dem nicht so wäre, aber wär doch schon bescheuert, oder? xD)
greeeeeeeez
Dreamy
 
Guten Abend, Rela1309!

Dragonballdreamers Kommentar erregte meine Aufmerksamkeit, denn inszenierte Kämpfe/Actionsequenzen gehören zu meinen Favoriten - vor allem, wenn sie detailliert beschrieben worden sind. Ehe ich aber zu Deiner Originalen komme, möchte ich kurz auf den Kommentar von Dragonballdreamer eingehen.

@Dragonballdreamer
Ich glaube, die Autorin meinte "leger Angezogene", wenngleich ich den Gedankensprung auf Leder nachvollziehen kann. Genau betrachtet, macht das meines Erachtens mehr Sinn als leger gekleidet zu sein, denn ich verbinde mit Leder alles - nur nicht bequeme Bekleidung.


Die Farben waren in der tiefen Dunkelheit kaum sichtbar, aber wie die, die diese Stoffe trug, war der Overall und die Hose, teilweise elegant und trotzdem sportlich, so dass sie sich sehr frei bewegen konnte.
Statt "die" würde ich "jene" wählen. Außerdem muss es "waren" heißen, da an dieser Stelle nicht nur der Overall beschrieben wird sondern auch die Hose. Die Artikel brauchst Du an dieser Stelle nicht hinschreiben, sie stören den Lesefluss. Der Beistrich ist an dieser Stelle wirklich überflüssig und wie Dragonballdreamer bin ich der Meinung, dass "teilweise elegant und trotzdem sportlich" erstens kein Widerspruch sein muss und zweitens seltsam zu lesen ist. Am besten lässt Du "teilweise" weg und verwendest statt "trotzdem" das Wörtchen "doch".

Was mir besonders ins Auge sticht, ist der Fakt, dass Du mitunter zu irrsinnigen Platzhaltern greifst, um Wortwiederholungen zu vermeiden. Die niemals Aufgebende? Ein einfaches "sie" hätte gereicht. Das fällt auch schon in früheren Kapiteln auf (das arbeitende Mädchen - Bedienstete? Verkäuferin? Kellnerin?) ... Oder mein Favorit, die tanzende Koryphäe! Was mir wirklich fehlt, ist der Tiefgang der Charaktere und der Erzählung. Du hast mitunter schöne Szenen erdichtet (sieben Jahre eingesperrt), gehst dann aber ungenügend darauf ein. Dadurch hast Du auch schon schlimme Sprünge drin, die meine Wenigkeit bereits als Blasphemie empfindet! Ito wer? Taucht einfach mal ohne Vorwarnung auf und lässt seine Freundin auch sang- und klanglos für sieben Jahre ihr Ding durchziehen. Ihr Bruder ist tot? Nervengift? Mehr Infos? Fehlanzeige. Wenn Du Charaktere beschreibst, dann solltest Du das am besten nebenbei in Adjektiven, Vergleichen oder Metaphern und nicht im Subjekt tun! Die niemals Aufgebende reißt mich förmlich vom Stuhl, dabei hast Du im Kampfesverlauf genug Möglichkeiten, dem Leser zu suggerieren, dass Nuri hart im Nehmen ist. Dafür musst Du den Lesern ein gewisses Maß an Vertrauen entgegenbringen, denn nicht alles muss auf dem ersten Blick verständlich sein. Stell Dir folgende Szene vor:

"Gib auf, kleines Gör! Du hast keine Chance gegen uns", spottete eine Stimme in der Finsternis, doch Nuri hatte lediglich ein Grinsen dafür übrig. "Ich denke nicht im Traum daran!"

Dieser Satz zeigt uns schon, dass sich die Protagonistin nicht so leicht einschüchtern lässt, da wir aus ihrem Verhalten schließen. Subtilität heißt das Schlagwort. : )

Ein Hauch von Aufsässigkeit und Trauer lies sich zusätzlich noch aus der getragenen schwarzen Lederjacke ablesen, sonst konnte man nichts erkennen.

Abgesehen davon, dass es "ließ" heißen müsste - was willst Du damit ausdrücken? Dass man Nuri in einer schwarzen Lederjacke sieht und eine Nuance Trauer spürt/erkennt? Bei Leuten, die ihr nachweislich und im wahrsten Sinne des Wortes ans Leder wollen? Wohl kaum!

In einem kurzen Augenblick sammelte die junge dunkelhaarige Frau, die mittlerweile fast nur noch zu Fetzen verarbeiteten dunkelroten Stoff am Leib trug ...
... Wurfsterne flogen noch immer an ihr vorbei, und ihre ganze Kleidung glich mehr ein paar Fetzen als einem anständigem Stück Kampfanzug.
Ich glaube, wir wissen jetzt, dass unser gescheites Mädel(!) ein leichtes Kleidungsproblem zu haben scheint. ^^'

Ich möchte da auch nicht weiter ins Detail gehen, mehr Fehler hervorheben (z.B. Elativ?) und Dir das Gefühl geben, Dich mit einer Liste aus Fehlern bloßstellen zu wollen, aber was ich der Glaubhaftigkeit der neuen Kampfszene wegen noch anfügen möchte, ist, dass Wurfsterne nicht durch die Luft schweben. Wenn sie Glück hat, kann sie ein Blitzen in der Dunkelheit ausmachen. Insofern ist es doch ziemlich übertrieben, wie sie um die Dinger herumtänzelt. Generell steht ihr Verschliss an Kleidung in keiner Relation zum wirklichen physischen Schaden, den sie erlitten hat. Zwei, drei "Kratzer" und ein bisschen Blut, während sie gegen ein paar Typen mit Schwertern und Wurfsternen in beinahe kompletter Finsternis kämpft? Was ist Nuris Geheimnis? Sharingan? Infravision? Ein sechster Sinn? Gut, das klingt jetzt wirklich, als würde ich mich über Dich lustig machen, aber an dieser Stelle hast Du für meinen Geschmack zu dick aufgetragen. Mir taten diese Leute leid, die von diesem "Mädel" dermaßen deklassiert wurden, ich hab mich sogar darüber gefreut, dass sie eins auf die Rübe bekommen hat. o.O

Als wolltest Du mich foppen, findet sich am Ende dieses Kapitels folgende stilistische Glanzleistung:

... doch weder Gehör, noch Sicht, noch Gefühl konnte die Amazone jetzt noch zuordnen, denn es war, als ob sie schliefe.
(die Beistriche bei weder-noch kannst Du ruhig weglassen)


Summa summarum hinterlässt Du mich mit einem zwiespältigen Gefühl. Ich glaube, dass Du Dein Talent noch nicht einmal ansatzweise ausreizt und Du an einigen Stellen wirklich in Dich gehen solltest, Dir Zeit zu nehmen, um Deiner Geschichte ein Gefühl von Tiefe zu geben. Mitunter erscheint es mir, dass Du der Maxime folgst: "Hauptsache fertig! Auf zum nächsten Kapitel!"
Sehr schade, wie ich finde, denn Du hast mich gerade mit Sätzen wie dem zuletzt zitierten wirklich in Verzückung gebracht. Ich werde also weiterhin vorbeischauen und Deine Fortschritte beobachten. Wenn Du möchtest gebe ich Dir auch gerne eine Auflistung der stilistischen, orthographischen und grammatikalischen Fehler mit detaillierten Erklärungen und Tipps. Ansonsten lehne ich mich einfach zurück und lasse mich überraschen. : )



Die Ameise
 
Hallo Leute!
erstmal: danke für die kommis
@Dreamy: naja, ich find, elegant passt nicht immer zu sportlich... aber is ja nicht so schlimm. ja, mit leger angezogene hab ich glaub ich die beschreibung in den Sand gesetzt.
@Antheon: Ich kann dir wohl nur sagen, danke für deinen Kommi, weil der mich mal so richtig zum Nachdenken gebracht hat, ich glaub ansonsten hätte ich manche Fehler, die definitiv passiert wären, einfach übersehen, wie z.b. das beschreibungen fehlen, und ich bin mir sicher, dass ich wieder welche drin habe, nur da ich die geschichte schon kenne fällt es mir schwer so was zu sehen. aber wenigstens hab ich dadurch nachgedacht, und dafür: danke. und, ich wäre froh, das wenn du die Zeit hast, das du dann mal ab und zu drüber schauen könntest.

Nun, euch allen, die ihr lest, ob ihr schreibt oder nicht(auch wenn es mir mehr freude machen würde, wenn ich mehr feedbacks bekäme) viel spaß beim lesen!
--------------------------------------------------------

Kapitel 9:
Was war passiert? Wo war sie? Im Himmel? Nein, das war nicht möglich, dann hätte sie nicht den so heftig hämmernden Schmerz in ihrem Schädel. Langsam das Bewusstsein wiedererlangend fasste sich das Mädchen blitzartig an die Stelle, wo der Schlag gelandet war. Das tat irgendwie weh und eine Beule war auch da, glücklicherweise, aber nicht viel mehr.
Also gut, anscheinend lebte sie noch, aber wo war sie, wie lange war sie schon an diesem Ort? Hatten die vermummten Gestalten sie mitgenommen? Warum? Warum hatten die überhaupt gekämpft, die hätten doch freundlich fragen können, wonach auch immer es gewesen wäre, es sei denn, es wären Gegner gewesen, aber dann wäre sie doch nicht mehr am leben, sicherlich.
Fragen über Fragen stürmten auf die Verwundete ein, die weiter darüber nach grübelte und inzwischen den teilweise hellen, teilweise strahlend weißen Raum betrachtete. Sie lag auf einem Himmelsbett. Also war sie wahrscheinlich bei irgendeinem reichen Deppen gelandet. Die Wände waren sehr hell, beige, fast schon weiß. Diese Helligkeit ging ihr auf die Nerven, das war zu hell für eine Darkonierin. Ihr war die Dunkelheit zu eigen, mit lichtüberfluteten Räumen konnte sie nichts anfangen, im Gegenteil, solche bereiteten ihr noch zusätzliche Kopfschmerzen und hinderten sie am nachdenken.
Nach einiger Zeit gab sie auf. Stöhnend lag sie in diesem weichen Bett und richtete ihre Blicke auf eine der Kanten des Schlaflagers. Sie kuschelte sich in die flauschige Decke und spielte mit ihren dunklen Haaren. Träumend verließ sie die reale Welt und ihre Gedanken fingen an bei Ito, ihrem Freund, zu verweilen. War er wirklich noch ihr Freund?
Sie sah, wie sie damals in der Schule fleißig geschrieben hatte, nicht auf die immer wieder vor die Nase fallenden Strähnen achtend. Wenn Ito dann gekommen war hatte er als allererstes ihr liebevoll das Haar aus dem Gesicht gestrichen und ihr ein aufrichtiges Lächeln geschenkt. Was hatte sie gemacht? Sie hatte ihn 7 Jahre alleingelassen, nur ab und zu mal Briefe mit ihm gewechselt, dann kurz nach dem Wiedersehen war sie direkt wieder weg gewesen, kühl und abweisend, fast vollkommen besessen von der Rache für ihren Bruder. Konnte das wirklich wahr sein, dass der Gedanke an eine Vendetta einen so verkommen ließ?
Es schmerzte darüber nachzudenken, denn er fehlte ihr. Leise sammelten sich Tränen in ihren Augenwinkeln und vor ihrem geistigen Auge sah sie noch immer das charmante, imaginäre Lachen ihres Geliebten, das sie so sehr vermisste. Liebte sie ihn aber wirklich noch? Konnte sie überhaupt von Liebe reden? Sie schämte sich mittlerweile ihn so abserviert zu haben. Dabei hätte sie ihm so viel Dankbarkeit zeigen müssen, für die Chase, dafür, dass er sie nach dieser langen Zeit immer noch aufnahm und akzeptierte.
Diesen Gedanken weiterverfolgend hörte sie lauter werdende Stimmen. Drehte sie jetzt komplett am Rad oder kamen da wirklich Leute? Die Schritte harter Stiefel auf kaltem Marmor wurden immer besser hörbar und übertönten das Gespräch derjenigen, die da kamen.
Nuri allerdings wartete nur auf das Knarren der Eingangstür, wenn die Leute hereinkamen. Sie schloss die Augen, zu sehr störte das Sonnenlicht. Dann wurde ihr Gesicht von Schatten überdeckt. Jemand hatte sich zwischen den Ursprung und das liegende Mädchen gestellt. Das war ein wenig angenehmer, als ständig die Sonnenstrahlen direkt wahrnehmen zu müssen.
„Schläft sie?“, wollte der einer mit einer dunklen Männerstimme wissen.
„Gute Frage, da sie schon fast einen Tag hier ist, müsste sie eigentlich mal langsam anfangen wach zu werden“, meinte ein anderer darauf.
„Nur zu Ihrer Information, ich bin wach“, erwähnte das Mädchen darauf, schlug die Augen auf und musterte die beiden Herren mit eingehendem Blick von oben bis unten. Der eine trug ein Brille und war in einem Anzug, mit Krawatte, wohl ein wichtiger Geschäftsmann, oder so. Der andere dagegen hatte lediglich einen schlichten Trainingskimono an.
Sie war also schon etwa einen Tag hier. Nicht allzu viel Zeit. Aber trotzdem, viel zu viel Zeit, die unnötig weg war. Fragend hafteten ihre Blicke an dem blonden, lächelnden Typen, der so sportlich schlicht gekleidet war. Leicht gelocktes Haar hatte der. Und eine freundliche Mimik.
„Sie sind wach, gut“, fing der Krawattenträger an, doch bevor er weiterreden konnte, wurde ihm das Wort abgeschnitten. „Wer sind Sie? Was wollen sie von mir?“, flog es aus der jungen Frau heraus, die dies nicht einmal überdacht hatte. Als sie es aussprach zeichnete sich ein kleiner Schrecken in ihrer Mimik ab, das wollte sie doch gar nicht sagen, wer wusste schon wer die Typen waren. Aber genauso schnell, wie dieses Gefühl gekommen war, genau in der Weise verflog es wieder.
„Wie wäre es erstmal mit einer freundlichen Begrüßung, Nuri?“, fragte der locker Gekleidete einladend.
>>Woher kennen die meinen Namen? <<, schoss es der Schwarzhaarigen durch den Kopf.
Trotzig blickte sie dem, der das gesagt hatte in die Augen, ein blitzendes Funkeln in diesen verriet, dass sie nicht tun wollte, was sie jetzt machte, denn sie unterdrückte alles, was in ihr hochkam, die Unsicherheit, genauso wie die Verwirrung und das überhebliche Selbstbewusstsein, dass ab und an ihren Charakter zur Abschreckung verunstaltete, und fing an, mit einem lächeln auf den Lippen, als wäre nichts gewesen: „Guten Tag, Mr. …“
„Orbis, Corona Orbis. Aber nenn mich doch Coronne“, meinte der blonde daraufhin. Sie jedoch wusste nicht warum, aber irgendwie war ihr der Typ sympathisch, und automatisch erwiderte sie: „Also gut, Guten Tag Coronne. Und sie sind?“ Sie wandte sich zu dem steifen Herrn, der seine Brille auf seiner Nase zurechtrückte.
„Nenn mich Vigor“, war das einzige, was von ihm kam.
„Okay, dann auch ihnen einen guten Tag, Vigor“, brachte Nuri mit Mühe heraus, nicht sicher ob sie dies wirklich hätte sagen müssen.
„Alles ok?“, wollte Coronne wissen, der der schlanken Rose vor ihm ansah, dass sie immer noch nicht ganz gesund war, doch wieder erwarten bekam er entgegengeschmettert: „Ich bin ok, Mir geht es gut!“
Verdutzt ging der schlichtgekleidete nicht weiter darauf ein. „Du hast gut gekämpft in dem Geschäft, wie hast du das gemacht?“, fragte er interessiert.
„Hätte ich gut gekämpft, wäre ich jetzt nicht hier, oder?“
„Kommt auf die Sichtweise des Betrachters an, aber dafür das deine Gegner in der Überzahl waren, durch eine bestimmte Technik sehen konnten, und du dagegen in fast kompletter Dunkelheit gekämpft hast, und nicht so leicht zu besiegen warst, war es ein guter Kampf, aber nun, verrat uns doch, wie du das geschafft hast.“
„Nunja, Ich denke, das macht die Übung. Und bevor sie mich jetzt noch etwas fragen, will ich erst wissen, woher sie mich kennen.“ Innerlich war sie unsicher, ob es richtig gewesen war diese Frage zu stellen, andererseits, was konnte groß passieren?
„Die Übung?“, nachdenklich hielt Coronne einige Momente inne, warum sagte Vigor eigentlich nichts, war er überhaupt noch da? Da meldete sich dieser gerade kurz zu Wort: „Du solltest wissen, wir haben dich während deines Trainings beobachtet. Und wir kennen die Umstände, warum du dies tust, genauso ist uns bekannt, wer das getan hat.“ Mitten in das Wort fallend rief Nuri: „Sie wissen, wer es war?“ Ruhig fummelte der Herr an seinen Gläsern weiter rum und antwortete dann: „Ja, wir wissen es, aber du solltest niemandem etwas so leicht glauben. Wir haben beschlossen, es ist besser, wenn du nicht weißt, wer die Morde begangen hat, deswegen werden wir dir auch nichts sagen. Wie auch immer wir dachten, es sei besser dich abzulenken und von daher wollten wir dir einen abenteuerlichen Auftrag geben.“
Die Sonne wanderte weiter und mittlerweile blendete sie das Mädchen wieder. Schützend hielt es eine Hand vor ihre Augen. „Es tut mir Leid, aber ich kann nicht ruhen“, gab diese zurück. Unbeeindruckt schaltete sich der andere wieder ein: „Überleg es dir bitte. Heute Abend findet eine kleine Party statt, hier in diesem Haus, du kannst uns dann dort deine Entscheidung mitteilen. In der Zwischenzeit wird Viola dir alles zeigen. Nun entschuldige uns bitte, wir haben noch zu tun.“
Mit diesen Worten verabschiedeten sich die beiden Herren und ließen Nuri mit einem großen Berg unbeantworteter Fragen zurück. Was für eine Technologie war das, von der der Blonde gesprochen hatte? Und war diese Viola, die er eben erwähnte dieselbe, wie die, die sie kannte?
------------------------------------------------
Ich warte auf kommis....:)
 
^^ Ja hallo erstmal,ich bin das Wusel ^^

Wah,endlich mal etwas anderes zum lesen als Underworld XD

Ich finde deine Story sehr gut,aber wie Dragonballdreamer schon gesagt hat,viele wiederholungen... (keine panik,hab ich auch ^^)
Nuris gedankengänge sind sehr interessant,und beim abschied von ito und nuri hab ich fast geweint,weil du's so süß umschrieben hast T^T
Grüße und ein paar kekse,das wuselchen ^^
 
Hallo Leute,
Nach langem Warten muss ich erschreckt festellen, dass ich kaum Kommis habe. So langweilig, nur weil ich keine Action reingepackt hab? Ich kann das nicht in Jeden Teil reinpacken, dann ist das keine sinnvolle Geschichte mehr, nur noch ein beschreiben von Kämpfen, das will ich nicht. Für alle, die keine Zeit gefunden haben, ich glaube, achne,.... Ich hoffe einfach, das ein paar Kommis kommen...
Achja, umso weniger Kommis, umso unwahrscheinlicher, das ich weitermache, für diejenigen, die es interessiert.(ja, ich weiß, das es blöde ist so etwas zu schreiben, aber ich musste meiner Enttäuschung mal Luft machen)

@Mistwusel: Vielen Dank, für deinen Kommi, auch wenn er sich jetzt nich direkt auf den letzten Teil bezieht, aber es ist immerhin etwas, Danke.
So, und jetzt, ich wünsch euch viel Spaß beim Lesen und warte und warte und warte.
-----------------------------------------------------------------

Kapitel 10:

Nach vielen weiteren Gedanken war Nuri doch noch eingeschlafen, trotz der nervenden Sonne, die immerzu das helle Zimmer noch mehr erhellte. Ihr Ziel war es fürs erste erstmal zur Ruhe zu kommen. Es war nicht gut, dass sie innerhalb der von ihr als ziemlich kurz empfundenen Zeit einfach mal kämpfte und danach sich ihre Gegner als Freunde vorstellten. Das war so verwirrend, so unnormal. Daher, sank sie nach einiger Zeit in einen leichten Schlaf und fing an zu träumen.
Kurz später lagen ihre Haare in alle Richtungen vom Kopf abstehend verstreut auf dem weichen Kissen. Eine Hand war über den Kopf geschlagen, die andere fuchtelte wild in der Luft umher, als würde das schlafende Mädchen mit jemandem kämpfen.
In diesem Moment öffnete sich die Tür und eine sehr junge Frau, in hellbraunen Tönen gekleidet, trat ein. Neugierig betrachtete diese, wie die Schlafende mit ihrem rechten Arm ungebändigt die Luft zerlöcherte und immer wieder ins nichts schlug, der linke aber bohrte sich in die stoffliche Unterlage für den Kopf und hielt dies verkrampft fest. Die gerade eingetretene empfand es als witzig dem Spektakel zuzuschauen, doch seufzend erinnerte sie sich an die Aufgabe, die ihr von Coronne und Vigor übertragen worden war.
Das Zittern der Augenlieder verriet ihr, dass nur ein Traum, was auch immer sich darin abspielte, diese etwas sehr rabiaten und recht handgreiflichen Bewegungen verursachte. Es war Zeit diesem Geschehen ein Ende zu bereiten. Langsamen Schrittes näherte sie sich dem nicht weit entfernten Schlaflager und griff dort angekommen als erstes nach dem sich immer hektischer bewegenden Körperglied. Mit ein wenig Gewalt gelang es ihr dieses unter Kontrolle zu bekommen. Dann weckte sie die vor ihr liegende Furie, indem sie sie kräftig durchschüttelte.
Rasant spannten all deren Muskeln an und blitzschnell riss sie die Augen auf und fuhr hoch. Ihre Stirn war voller Schweißtropfen, schnell wurden diese weggewischt, alles war nur ein Traum gewesen, ein eingebildetes Bild, ein mehr oder weniger gewünschtes Erlebnis.
„Alles ok?“, riss eine Stimme Nuri aus den Vorstellungen.
Abwesend von dem gesagten nickte die Angesprochene leicht und betrachtete die noch immer vorhandenen Verbände, die Wunden darunter würden schon heilen. Langsam erholte sie sich von ihrem geträumten Erlebnis, das sie dennoch erzittern ließ, denn in Gedanken hatte sie mit ihrem Freund gefochten, freundschaftlich, so glaubte sie.
„Hey, alles Ok?“, erkundigte sich die noch etwas Fremde erneut.
Endlich hob sie ihre Blicke und erwiderte kurz angebunden: „Was? Jaja, ich bin ok.“
„Wirklich? Du siehst aus, als hättest du einen nicht gerade erholsamen Schlaf hinter dir“, antwortete darauf das Mädel, und deutete auf die zerzausten Haare.
Überrascht griff sich die in Verbände gehüllte in ihr Haar und bemerkte, dass es nicht gerade ordentlich war. Mit verschlafener Stimme gähnte sie der anderen entgegen: „Sieht man nicht immer so aus, wenn man geschlafen hat? Und warum duzen Sie mich eigentlich?“
„Weil ich glaube, nein, ich weiß, dass wir uns kennen.“
Erst jetzt schaute Nuri genauer hin, ihre Augen weiteten sich, als sie bemerkte, dass sie die vor ihr stehende Gestalt tatsächlich kannte. Es war wirklich die Viola von damals, nur etwas, größer, erwachsener, zumindest etwas. Warum war sie hier?
„Ah, ich seh´ an deinem Gesicht, du erkennst mich, dann kann ich dir ja alles zeigen“, stellte diese schließlich trocken fest.
Verschlafen und mit gerunzelter Stirn blickte Nuri ihre alte Freundin an, gähnte und bemerkte auf das seidene Nachthemd deutend: „Ich denke, ich wird mir etwas anderes vorher anziehen dürfen, oder?“
Die angesprochene erkannte, was gemeint war. Wortlos ging sie auf die Wand zu, dort waren Türen eingelassen, kaum sichtbar für jemanden, der nicht wusste, das dort etwas war. Sie öffnete diese Tore und sichtbar wurde ein begehbarer Kleiderschrank. „Gut, aber beeil dich“, antwortete sie endlich.
Verwundert darüber, warum man einen einfachen Kleiderschrank derart versteckte, erhob sich die Kriegerin von ihrem Schlaflager. Langsam ging sie darauf zu und betrachtete den angenehmen, mit Teppich belegten, leicht grünlichen Boden. Warum sollte sie sich beeilen? Achja, sie hatte etwas geschworen. Ihr Versprechen gegenüber Ray kam ihr wieder in den Sinn. Blitzartig verschnellerte sie den Prozess des Gehens, machte sich schnellst als möglich frisch, musste aber das Kleidchen noch wechseln.
„Sag mal, wozu hat man einen derart großen Kleiderschrank so gut versteckt?“, wollte sie zu Viola gewandt wissen. Ihr fiel auf, das sie mittlerweile schwarzes Haar mit weißen Strähnchen hatte. Sah ungewohnt aus, doch weiter beschäftigte sich die Kriegerin nicht damit. Sie betrat den Raum, in dem die Kleidung sehr ordentlich, nach Farben und passender Jahreszeit sortiert waren. Verschiedene Pullover, Shirts und ähnliches lag auf den Regalen. Nachdenklich ließ Nuri ihre Blicke über jedes einzelne Kleidungsstück streifen, die aus Baumwolle, Polyester und ähnlichen Stoffen gefertigt worden waren. Zwischendurch betrachtete sie die ziemlich neu aussehenden Regale.
Was waren das für reiche Typen? Wofür eine so gute Kleiderausstattung für eine Wildfremde?
Ein Auge auf die vielen Sachen werfend wurden jetzt Kleiderbügel und dergleichen gemustert. Teilweise lagen dort richtig teure Stoffe, aber nicht das, was sie tragen wollte. Verständnislos schüttelte sie den Kopf, als sie die aufwendigen Abendkleider entdeckte, doch mit einem Mal erspähte sie zwischen all dem für sie nutzlosen und überflüssigen Kram, was sie gesucht hatte, Leder, schwarzes Leder.
Mit ihren spinnenartigen Fingern fischte sie das gute Stück, eine burschikos wirkende Jacke, ohne Rücksicht auf die daneben hängenden Mäntel, Westen und dergleichen, heraus. Genau das, was sie wollte. Ein Lächeln zeichnete sich auf ihren Lippen ab. Kurzerhand schmiss sie das gerade ergatterte aus dem Raum hinaus, unwissend, dass sie damit geradewegs das dort wartende Mädchen ins Gesicht traf.
Unbekümmert suchte sie weiter und fand schließlich ein rotes Shirt, eine schwarze Jeans und Schuhe, eher gesagt, Stiefel, schwarze Stiefel. Den Schrank verlassend zupfte sie sich noch ein Paar Handschuhe aus einem ordentlichen Stapel heraus, der daraufhin umfiel.
Draußen zog Viola sich die Jacke vom Kopf und nickte, als sie die Auswahl an Kleidung sah, die ihr Gast getroffen hatte.
Sie kratzte sich verwundert an der Stirn und fragte dann: „Warum hast du dir solche Sachen ausgesucht?“
Anders als erwartet war eine einfache Gegenfrage, „Warum nicht?“, die Antwort.
Erstaunt warf sie ihrer Freundin einen missmutigen Blick zu und ergänzte: „Weil wir heute abend auf einer Party sind?! Du musst ja nirgends hin, du hättest auch einen Trainingsanzug oder etwas in der Art anziehen können, wie ich.“
Ignorant zog Nuri das Shirt über und bemerkte etwas gereizt: „Ich geh nicht auf die Party, und ich habe heute was zu erledigen.“
„Wie, du gehst da nicht hin, das kannst du doch nicht machen“, schleuderte die überraschte Viola ihr entgegen.
„Doch, kann ich machen, und ich geh nicht hin, so einfach ist das“, erwiderte die Kämpferin, die sich gerade damit beschäftigte, dass ihre Schuhe richtig geschürt waren.
„Du musst es aber, tu es als Dank für Coronne“, versuchte die enttäuschte Frau sie zu überreden.
„Ich muss gar nichts““, belehrte Nuri diese, „und, ehrlich, ich weiß nicht, wofür ich dem Typen danken sollte, außer vielleicht die Klamotten.“
„Dann tu es wenigstens für mich, oder hast du etwas so wichtiges zu erledigen?“, bat diese.
„Ich habe etwas wichtiges zu erledigen, das weißt du ganz genau, oder hast du etwa meinen Schwur schon vergessen?“, fauchte die andere zurück. Langsam wurde die Kämpferin des Gesprächs überdrüssig, ihre Stimme war mehr als nur mit einem wütenden Unterton versehen.
„Nein, vergessen habe ich es nicht, aber weißt du, Rache ist wie ein Gift, ehe du dich versiehst wirst du etwas abscheuliches sein. Du solltest das ganze für einen Abend wenigstens vergessen und versuchen dich zu freuen“, erklärte das Girlie.
„Ich kann es nicht vergessen. Und ich habe es verlernt mich zu freuen, warum also sollte ich dann dahin gehen?“, wollte Nuri wissen.
„Weil es trotzdem möglich ist, dass du dich freust, du musst nur die gebotene Gelegenheit nutzen“, bekam sie als Antwort.
Die Gedanken um dieses Thema schweifen lassend, prüfte die frisch umgezogene erneut ihre Stiefel, stützte sich auf ihr Bein, dass sie mit dem Fuß auf der Bettkante abgesetzt hatte, und starrte hinunter auf den Boden. Mit einer hektischen Bewegung der Kopfes, so dass ihr langes Haar auf dem Rücken landete, fixierte sie Viola und erklärte mit verärgerter Stimme: „Gut, du kannst mir alles zeigen, und ich komm auch zu dieser Feier, aber ich werde trotzdem meine Pläne durchführen, du kennst mich.“
„Und ich weiß, dass du das auch durchziehst, leider. Aber wenigstens kommst du heute abend“, stellte die junge Dame erfreut fest.
„Dann führ mich mal rum, bin gespannt, was dieses Gebäude alles zu bieten hat.“
-------------------------------------
Ende Kapitel 10.
Und ich warte weiter und weiter und weiter
Nuri: ich versteh dich nicht, hör doch einfach auf.
Rela: Nein.
Nuri: Warum nicht?
Rela: Denen die lesen zuliebe tu ich es nicht.
Nuri: die schreiben dir aber nichts, es hat keinen sinn weiterzu machen.
Rela: Hast eigentlich recht, aber ich hör nicht auf.
Nuri: *schüttelt verständnislos den Kopf und geht*
 
hallööööö
so.. ich hab noch 25minuten um den versprochenen Kommi zu machen..müsste doch machbar sein ^^
Du schreibst uns zu liebe? o0" Glaub ich nicht xD Du schreibst doch auch nur, weil es dir Spaß macht.. klar, Kritik istimmer schön, aber wenn es dir keinen Spa´machen würde, hättest du schon lange aufgehört, ich kenne dich doch ;p

Zuerst, was mir beim ersten durchlesen aufgefallen ist:
Es war nicht gut, dass sie innerhalb der von ihr als ziemlich kurz empfundenen Zeit einfach mal kämpfte und danach sich ihre Gegner als Freunde vorstellten.
Ich würde "danach" und "sich" tauschen. Es ist zwar grammatikalisch korreckt, klingt aber komisch.. bringt einen etwas raus, finde ich.
Die angesprochene erkannte, was gemeint war.
Ein Artikel, also bitte auch schön großschreiben, ja? Die Angesprochene

Jetzt zum Inhaltlichen ^^
hm..sie träumt von einemKampf mit einem Freund? Anfangs hat man eher das Gefühl, das Nuri ANgst in dem Traum hatte. Auch wegen dem Schweiß, aber dass kann natürlich auch von der geträumten Anstrengung kommen ^^
Nuri auf einer Party? o0" Entweder sie besauft sich und es wird lustig, oder sie hockt nur rum und sieht den anderen zu xDD
mal sehen, was da auf uns zu kommt :D
Greez
Dreamy
 
AAAArghhh.... Manchmal weiß ich echt nicht was ich schreiben soll....aber trotzdem. ich hab mir mühe gegeben. Jetzt wollte ich nur noch wissen, ob es euch gefällt.
ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen und hoffe auf Kommis....mindestens einen...
-----------------------------------
Kapitel 11:
Die Haare des Mädels waren zu einer eleganten hochgesteckten Frisur zusammengebunden, mit viel Kunst des Überredens hatte jemand sie dazu gebracht, wenn sie sich schon nicht selber schminkte, dass dies dann ein anderer für sie tat. Ihre dunkelbraunen Augen verlangten gradezu danach, das war zumindest die Meinung von Coronne gewesen. Mit einem langen, eleganten, funkelnden Abendkleid schritt sie durch die große Menge von Gästen. Das einzige was an ihr absolut nicht passte waren die recht burschikosen Stiefel. Mit den mit langen glitzernden „Gloves“ bedeckten Händen schob sie ab und an mit aller Freundlichkeit einen Gast beiseite und kämpfte sich so den Weg zu dem ihr zugewiesenen Platz frei. Das Licht war ein wenig gedimmt, man konnte alles gut erkennen, jedoch war es nicht taghell. Mit einem Lachen kam sie dort an.

„Wenn dir mal etwas zuviel wird, dann setz dich einfach hierhin“, das hatte Viola ihr gesagt. Gut, ihr war es zu viel. Es waren zu viele Leute auf einem Haufen, das war nie gut, so empfand die fast komplett als Lady aussehende Kämpferin. Dies passte einfach nicht zu ihr. Mit einem erleichternden Seufzer nahm sie Platz auf der weichen Sitzgelegenheit. Ihr kamen ein paar Minuten in den Sinn, wo ihre alte Freundin sie rumgeführt hatte.

Sie durchschritten den großen Saal, wo die Party später stattfinden sollte. Alles sah so leer aus. Kaum Menschen, große leere Tische und ein paar Stühle. Parkettboden und große weiße Wände, wie es sich für etwas wohlhabendere in Solow gehörte. Für Nuri alles nur ein Fluch der Oberschicht, der sie niemals angehören wollte. Sie war zufrieden mit dem, was sie hatte, Kampfausrüstung, Kleidung und eine Gelegenheit zum schlafen. Über alles andere konnte man sich später sorgen machen. Viola redete wie ein Wasserfall, erklärte, welche hochstehenden Beamten und sonstige Personen noch kämen. All solcher Unsinn. Wozu trennte man zwischen den Leuten, waren nicht die armen Schlucker von nebenan genauso gut wie die allzureichen Schnösel, die bestachen und bestochen wurden?
“Sag mal, wozu soll ich wissen, wer kommt?“, hatte Sie kurz darauf die immerzu weit ausführende gefragt.
“Damit du jeden begrüßen kannst, damit du auf jeden entsprechend reagieren kannst, ich will nicht, dass du dich alleine in irgendeine beliebige Ecke verkriechst“, hatte diese daraufhin geantwortet.
“Ahja, schön, ich kenne aber all deren Gesichter gar nicht“, hatte die Kriegerin daraufhin zu bedenken gegeben.

Sie lachte in sich hinein, als sie das konfuse Gesicht ihrer einstigen Freundin wieder vor Augen hatte. Unwissentlich lächelte sie aber auch nach außen, so dass es jemand sah, der gerade vor ihr stand.
„Du hättest bei der Aufzählung, welche Gäste kommen, zu hören sollen“, wurde sie angesprochen. Als sie den Klang dieser Stimme vernahm, fühlte sie sich, als wäre sie an einem Ort, der ihr heimisch wäre, der sie schütze, ihr Heim darstellte. Unweigerlich schaute sie hoch, nahm den feinen, schwarzen Anzug wahr, und dann die lachenden Gesichtszüge des vor ihr stehenden Mannes. Sie konnte es nicht fassen. Was machte der hier? Hatte sie ihn nicht in Darkon zurückgelassen? Ihr fiel wieder ein, er war auch ein etwas reicherer Herr. Mit anderen Worten, auch wenn er aus der Nachbarstadt, die nicht allzu weit entfernt war, kam, konnte er sich mitten unter die Menge von Menschen mischen ohne aufzufallen. Er gehörte dazu.
“H-H-hallo, Ito“, fing die sichtlich etwas verwirrte an. Doch dieser hatte noch immer seine freundliche, heitere Mimik aufgesetzt. Nach einer kurzen Weile brach er das Schweigen, und begann: „Hallo, Nuri, freut mich dich zu sehen. Ich hatte schon Angst, ich würde dich wieder für, sagen wir, längere Zeit, nicht sehen.“ „Habe ich auch gedacht, mit seufzendem Herzen. Aber du kennst mich doch, oder?“ „Nein, ehrlich gesagt, haben dich die paar Jahre, die du nicht in meiner Nähe verbracht hast, verändert“ Von ihr kam nur ein Laut, der anzeigte, dass sie dies zur Kenntnis nahm und darüber nachdenken würde. Sie wollte gerade ansetzen noch etwas zu äußern, doch Ito schien das geäußerte Geräusch missverstanden zu haben und fuhr deshalb fort, mit einem breiten Grinsen auf dem Gesicht: „Willst du nicht tanzen?“ Nuri runzelte die Stirn, er wusste doch, dass sie nicht tanzen konnte, zumindest nicht Standarttänze, deren Namen sie nichtmals kannte, daher entgegnete sie: „Willst du mich oder uns beide blamieren?“ Er nahm einfach ihre Hand, zog sie zu sich hoch und flüsterte ihr, bevor er sie zur Tanzfläche führte, ins Ohr: „Keinen von uns beiden.“ Woraufhin sie sich mit ihm bereitwillig zu dem mit Menschen angefüllten, größeren Quadrat begab.
Er führte und lies zwischendurch mal einen Kommentar fallen, was sie machen müsste. Mutig hielt sie sich aufrecht und versuchte nicht nonstop auf ihr Füße zu schauen. Nach einiger Zeit des, wie sie fand, Umhergehens auf eine komische Art und Weise, wollte sie ihre Haltung nicht wahren und lies ihren Arm sinken, den Ito jedoch direkt, mit seufzen, wieder an die richtige Stelle platzierte.
„Du solltest wirklich mal Tanzen lernen“, erwähnte er kurz. „Nein, wozu denn?“, schmetterte sie ihm darauf ins Gesicht und wunderte sich darüber, dass sie so mit ihrem Freund umging. Doch diesen konnte man heute anscheinend nicht aus der Ruhe bringen, mit seinem unerschütterlichen Lächeln auf den Lippen, kommentierte er das Zeichen sichtlicher Ignoranz seiner Freundin: „Damit du gesellschaftsfähig wirst.“ „Brauch ich nicht zu sein. Ich kann auch so überleben“, erwiederte sie daraufhin schnell. Wieder lies sie die Haltung fallen, doch diesmal schien ihr Tanzpartner das nicht zu bemerken, denn er antwortete nur: „Kann zwar möglich sein, aber es ist unwahrscheinlich. Wie dem auch sei, Ich bin froh, dich heute wiedergesehen zu haben.“ Nuri lächelte und zeigte ihm ihre Zustimmung, verbarg aber ihren Schock, denn sie konnte härtere Gegenstände unter Itos Jackett fühlen. Und die schienen nicht gerade freundlich geformt zu sein. Was war da los? Das war doch nicht normal, für jemanden, der auf eine Party ging. Genau in diesem Moment brachte Ito seine Geliebte wieder in Stellung. Damit hatte sie nicht gerechnet. Wie konnte man nur so ruhig bleiben, wenn man anscheinend ein wandelndes Waffenarsenal war? Oder waren das keine Waffen? Beunruhigt versuchte sie weiter Schritt zu halten und den Rhythmen zu folgen, doch es wollte ihr noch weniger gelingen als vor der Entdeckung.
Endlich endete die Musik und damit auch der Tanz. Nuri atmete erleichtert auf und wischte sich die Stirn. Die Tortur war vorüber. Von ihrem Freund erntete sie ein kleines Lachen und gleichzeitig ein Danke mit einer höflichen Verbeugung, die die junge Frau jedoch als sehr peinlich empfand. „Ito, musst du nicht machen“, war ihre erste Reaktion auf das, was Ito gerade getan hatte. „Warum nicht? So gehört es sich nun mal“, war das einzige, was darauf zurückkam. Verständnislos schüttelte sie darauf den Kopf. Nein, das war nicht ihre Welt, definitiv nicht. „Sollen wir vielleicht ein wenig an die frische Luft gehen?“, wollte ihr Freund plötzlich wissen, worauf ein spontanes, heftiges Nicken als Bejahung folgte, um der Hölle des Tanzens und der Etikette zu entkommen.
Draußen war es dunkel, trotz des hell scheinenden Mondes. Vollmondnacht. Kühle Nachtluft und ein kleinwenig in den Blättern säuselnder Wind. So mochte Nuri die Nächte, aber lieber war es ihr, wenn es noch regnen würde.
Eine Hand legte sich auf ihre Taille und links neben ihr erschien ihr Freund, der sie begleitet hatte. „Schön, nicht wahr?“, meinte sie mit dem Blick zu den Sternen. Jener erhob auch seinen Kopf, um das Sternenzelt zu beobachten. „Da hast du recht. Es ist wunderbar“, stimmte er zu und versuchte seine Besorgtheit zu verbergen. Er wollte nicht tun, was man ihm zu tun befohlen hatte. Doch schließlich fuhr er mit der linken Hand in seine Jacke und zückte eines der auf seinem Rücken festgeschnallten, kurzen Messer. Noch hielt er es versteckt. Er plante sich den Überraschungseffekt zu nutze zu machen. Dann wäre es am einfachsten. Dann wäre der Auftrag ausgeführt. Dann bräuchte er sich keine Sorgen mehr zu machen. Nuri wandte sich wieder ihm zu. Sie schien nichts zu bemerken, sondern einfach nur die Nacht zu genießen und glücklich zu sein, dass sie der Feierlichkeit entkommen war.
---------------------------------------
Nuri: ach komm schon, Ito ist mein Freund, der könnte mich niemals töten, das bringt der nicht übers Herz.
Rela: bist du sicher?
Nuri: Ja.
Rela: Wirklich?
Nuri: *schreit* Ja, verdammt nochmal.
Rela: du schreist ja, also bist du dir nicht sicher
Ito: und geflucht hat sie auch noch
Nuri: trotzdem bin ich mir sicher. Ito würde das niemals machen.
Rela: wenn du meinst. Aber, falls er es doch tut, solltest du lieber trainieren, wie man sowat überlebt.
Nuri: unnötig,*verärgert* das wird nie passieren. zu 100%
Rela: gut, überredet
Nuri: sach ich doch....und nun, schreib weiter.
Rela: Nein?
Nuri: doch?
Rela: nein, warum sollte ich, ich hab doch wahrscheinlich eh keine Kommis
Nuri: think positive, du wirst welche haben.
Rela: unwahrscheinlich...(an euch) Also, leute, ihr habts gehört, ohne Kommis schreib ich nicht weiter. GRÜÜÜÜÜßEEEEEEEEE
 
Zuletzt bearbeitet:
Zurück
Oben Unten