Bye Bye
" haha, so ein energetischer Junger Mann, er muss dein Enkel sein Philo."
Bemerkte Aeon bevor nun der Schleier um die vorangegangenen Ereignisse langsam fallen sollte.
" Gut, gut." Entgegnette Aeons Begleitung und schloss ihre Augen um einen klaren Gedanken zu fassen.
" Die erste Frage ist einfach zu beantworten und gleichzeitig wirst du etwa verstehen was passiert ist. Nun,..."
Gespannt sahen die Anwesenden auf die Lippen der Frau, die sich Langsam öffneten, um die ersehnte Antwort auszuspucken.
" Alles was du benannt hast, die Erde, euer Sonnensystem und Universum, sind niemals zerstört worden, weder haben sie aufgehört zu exestieren.
Es wird nicht nötig sein irgenjemanden wiederzubeleben, denn niemand von Denen die verschwunden sind, starb. Leider gilt das nicht für die, welche in der Arche lebten und starben. Es tut mir leid aber diese können selbst wir nicht mehr beleben.
Nun kommen wir zu dem Punkt, andem ich euch erkläre was eigentlich passiert ist...."
Sie machte eine kurze Pause und sah zu Allinon.
" Es war nicht mehr als die Geburt eines neuen Lebens, ihr werdet es mir vielleicht nicht glauben, aber möglicherweise versteht ihr es noch nicht einmal, dieser Vorfall hat sich schon unzählige male abgespielt, doch niemals gab es ein Problem...."
Die langsame Auflösung jagte einen kalten Schauer über die Rücken der Anwesenden.
" Was soll das bedeuten ?"
Fragte Hikei, in dem immer noch die Flamme des Wissbegier brannte.
" Die Katastrophe, wie sie genannt wurde, war ein noch nie dagewesene Summe aus Umständen. Nicht nur das Ihr aus diesem sich wiederhohlenden Prozeß ausgebrochen seit, dazu kommt noch das Allinon in ihrem Entwicklungsprozeß ein merkwürdiges maß an Mitleid für euch entfand, was leider in die entgegengesetzte Richtung führte, somit sind die letzten 10 Jahre nicht mehr als ein einzelner Fehlschritt in einem routiniertem Prozeß."
" Fehlschritt !?" fauchte Hikei wütend.
" Normalerweise hättet ihr nichts von dem ganzen mitbekommen, so wie die tausende von Malen davor. Deshalb gibt es keinen Weg, dieses Unheil zu vermeiden, es ist ein natürlicher Prozeß des Lebens."
Sie stoppte hier und erschuff einen Stuhl, damit sie sich setzten konnte.
" Aber was ist.." fing Hikei erneut an.
" Na na, nicht so voreilig, ich will dir deine anderen Fragen beantworten," ergriff Aeon das Wort.
" Hmm du fragst nach einem Sinn des Lebens,..Ich muss sagen, wenn ich eine Antwort hätte, wäre sie warscheinlich beunruhigend. Stell dir vor dein Einzigster Zweck wäre in einem Sanduhrenglass als Sandkorn zu funktionieren, wenn nun alle anderen für den Zweck oder den Sinn leben, welchen Sinn würde also deine Frage mit sich bringen ? Wenn es keinen Sinn oder Zweck gäbe würdest du warscheinlich nicht leben und wenn du denkst das dein Leben einem höheren Zweck folgt wäre es warscheinlich ein unssiniges unterfangen einen Sinn zu suchen. Sehe es vieleicht so das der Zweck erfüllt wurde damit du Leben kannst, vielleicht seh auch das die Umstände ihren Zweck erfüllen damit du Handeln kannst. Möglicherweise sind Sinn und Zweck der Unterfand unserer Existenz, nicht umgekehrt."
" Sagst du, das unser Leben das Ergebnis von Sinn und Zweck ist ?"
" Wenn ihr es so verstanden habt, vieleicht."
Lächelte Aeon.
" Und was ist mit Gott ?"
Alle anderen sahen etwas misstrauisch zu Hikei.
Er hat es also wirklich ernst gemeint.. dachte Ramirez.
Aeon lächelte etwas breiter als sonst.
" Denk genau darüber nach was du erwartest und dann frag dich, wer oder was diese Sachen erfüllen kann. Wenn du das weisst, findest du ihn oder Sie vieleicht und vieleicht kannst du Gott dann deine Fragen stellen, vieleicht auch nicht."
" Was denn Kampf gegen Allinon angeht, es war allein meine Schuld. Ich habe etwas mit euch gespielt und wollte sehen ob ihr.."
" Bitt du hast verprochen nicht mehr zu Lügen." Fiel Aeon seiner Begleitung ins Wort.
" Schon gut, um Ehrlich zu sein es gibt keine großartige Antwort auf diese Frage. Ich habe mich gelangweilt und wollte etwas Unterhaltung. Es ist nunmal passiert, dass kann ich nicht rückgängig machen, nicht alles hat einen tiefgründigen Ursprung."
" Jah jah, sie war schon immer so, bitte verzeiht ihr Benehmen. Nun was das Leiden angeht...du beschreibst es, als wäre es ein großer Klumpen in dem alle drinstecken würden, aber leute Leiden aus den verschiedensten Gründen, manchmal an Sachen die wir garnicht erachtsam finden, aber wenn du anfängst Leid nicht als Ganzes zu sehen, kannst du vieleicht anfangen Schritt für Schritt gegen die Sachen anzugehen die dich stören und wenn Andere auch vorbei an dem Klumpen sehen, können sie es vielleicht auch. Natürlich wirst du Krank und Schwach, doch auch wenn du Krank bist, sprudelt Leben in anderer Form in dir. Wenn du jagst um zu überleben, wird das vergehen eines Wesens das überleben eines anderen Sichern und wieder und wieder. Was du als Leid betrachtest sind die facettenreichen Umstände, die das Leben ermöglichen. Selbst wenn das Leben auf einem ganzen Planeten vergeht, birkt das den Grundstein für andere Existenzen. In jedem Unheil, profitiert irgendetwas oder irgendjemand für den entstandenen Moment, möglicherweise ist die Frage nachdem warum gibt es soviel Leid auch die unbewusste Frage, warum profitieren wir denn nicht daraus, denn das verkennen von Leid ist das abstreiten des Rechtes eines anderen Wesens zu profitieren. Diese Regeln gibt es nunmal, wir müssen nach ihnen Leben, aber wir haben die Möglichkeit sie zu biegen, doch mit jedem mal, wird nur jemand anderes Leiden für unseren Profit, such ein Gleichgewicht wenn dich das Leid stört."
Aeon holte wieder Luft.
" Ihr seit ja so Weise Herr Aeon, woher wisst ihr das nur."
Fragte seine Begleitung mit strahlenden Augen.
" Keine Ahnung ich habe nur aus dem Bauch heraus geantwortet."
" Nun wird es Zeit das ihr dort hin geht wo ihr hingehört."
Sagte der alte Mann und zupfte an seinem Bart.
" Wie soll das funktionieren ?" Fragte ihn Philo, der sich langsam wieder von seiner Kräfte zehrenden Attacke erholt hatte.
" Allinon wird einfach dort weitermachen wo sie aufgehört hatte..macht euch keine Sorgen, euren vermissten Freunden geht es gut. Ihr werdet euch an nichts mehr erinnern sobald ihr bereit seit zu gehen."
Waren Aeons verabschiedene Worte, doch seiner Begleitung schien etwas nicht ganz in den Kram zu passen.
" Der da wird aber hier bleiben!"
zischte sie und zeigte auf Dunkelkreuz der sich klammheimlich aus der Arena verdrücken wollte und seufzte als man ihn entdeckte.
" Du hast meinen Namen gehört und musst dein versprechen einhalten, außerdem brauchen wir ein Kindermädchen wenn wir mal nicht da sind."
" Das ist nicht eurer ernst."
Fragte Finn, obwohl er schon aufgegeben hatte daran zu glauben, noch etwas Verständnis zu erhalten.
" Ihr werdet dort aufwachen wo ihr genau vor 20 Jahren wart, ihr werdet weder wissen wo dieser Ort ist, noch was wir euch gesagt haben, und auch die Zeit wird euch wiedergegeben. Sagt einfach " Nirgendwo ist es so schön wie zu Hasue"."
Alle konnten nicht glauben was der alte Sack gerade von sich gegeben hatte.
" Müssen wir das wirklich sagen ?"
" nein aber ich fand es süß."
lachte Aeon.
" Also, nur Mut, von hier aus an heisst es lebt wohl."
Die ganze Gruppe schloss die Augen und wartette auf den Zeitsprung, doch nach einer ganzen Weile regte sich nichts.
" Ist noch was ?"
fragte Philo.
" Ihr habt den Satz noch nicht gesagt."
