Whe demons rule the world

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Gelöschtes Mitglied 12119

Guest
When demons rule the world

so dala ... ich will mich mal auf ein für mich ganz neues genre begeben... keine Ahnung ob es euch gefallen wird , und ob mir das Thema liegt , aber ein Verushc ist es wert ^^
Ich hoffe manche mahcne sich die Mühe das zu lesen ^_-

When demons rule the world

Es war ein kalter Februar Abend . Niederschlag lag in der Luft und der geschmolzene dreckige Schnee am Boden einer kleinen Sackgasse , in einem unbedeutenden Viertel einer Großstadt. Niemand der diesen Weg entlanggegangen wäre hätte jemals daran gedacht , das hier etwas unmenschliches , ja sogar etwas "überirdisches" vor sich gehen könnte.
Zwar wäre niemand, außer ein paar Obdachlose die auf Nahrungssuche in den Abfallbehältern waren , freiwillig und ohne jegliches mulmige Gefühl den schmalen Weg zwischen den schmierigen Ziegelstein wänden entlang gegangen, doch eine Vorstellung was sich hinter diesen Wänden verbarg hatte keiner.

Doch wenn man leise hinhörte konnte man etwas hören, wenn man allein das Glück hatte dass man nicht durch den dicht nebenanliegenden Verkehrslärm daran gehindert wurde. Hätte man einmal dieses "Glück" , so würde man das eigenartige Winseln hören , das seltsame Fauchen eines Tieres , den Schwingenschlag eines gigantischen Wesen und andere für die Menschen eigentlich undefinierbare Geräusche.
Die Sackgasse war eine einfache Einkerbung eines riesigen Gebäudes . In der Nacht schien es wie ein altes Gefängnis , mit bereits morschen Mauerwerk zu sein , tagsüber sah es aus wie jedes andere Häuserblock.
Doch keins dieser beiden Dinge versprach die wahre Identität: ein Labor.

Ein Labor , welches dazu geschaffen wurde um Dinge durchzuführen , für welche der Mensch sich niemals hätte die Rechte nehmen sollen. Dinge die einzig dadurch entstehenden worden sind dass ein Mann namens Meau Philipe d'Orielle die Macht des Wahnsinns und der Fantasie miteinander verbinden konnte. Dazu noch die Barmittel besaß um seinen Traum den er als kleiner Junge schon hatte zu erfüllen : All jene Märchen- und Legendenhaften Wesen, die ihn immer so fasziniert hatten , zum Leben zu erwecken - Koste es was es wolle .. und welches Leben es wolle.
Monsieur d'Orielle, ursprünglicher Belgier , klammert an diesem Wahnsinn so sehr fest und bewegte auch andere Menschen dazu daran festzuhalten. Tag und Nacht versuchten sie durch wissenschaftliche Elemente und Gen-Techniken , DNS verschmelzen zu lassen .. Tierische und Menschliche. In seiner wissbegierigsten Phase verschwanden allein 5 Kinder in diesem Ort durch seine Hand , welche aber vergeblich gesucht wurden . Monsieur d'Orielle mied die Öffentlichkeit , so wusste eigentlich niemand dass es ihn gab.
So normal wie es für manche Menschen war jeden Abend fern zu sehen oder jeden Morgen sich dei Zähen zu putzen , so war es für diesen Mann seine Gier nach der Verschmelzung zweier konträrer Wesens arten.
Seine Gier sollte ihn nicht enttäuschen .. Innerhalb von 10 Jahren schaffte er aus 37 Kindern 6 zu machen , da die widermenschlichen Bedingung den meisten zum Verhängnis wurde. Jedoch die 6 übrigen , genannt "Die Einheit" , überlebten , bis heute : der Vampir , der Werwolf , die Sirene , die Elfe , die Katze und die Echse ...

Bei Fortsetzungsinteresse und Kritik bitte schrieben oO"
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Deine Geschichte liest sich sehr interessant und ich hoffe, dass du sie weiterschreibest.

Ich möchte jedoch noch ein ABER anschließen...
Achte bitte mehr auf die Rechtschreibung.
Es hemmt den Lesefluss ungemein, wenn mann erst die Wörter erraten muss.

Lass dich davon bitte nicht entmutigen. Schau beim nächsten Kapitel einfach noch mal drüber.
 
Passabel. Inhaltlich klingt das schon ganz interessant, wenn auch nicht so furchtbar originell, aber die Rechtschreibung ist doch ziemlich übel... Bitte darauf in Zukunft mehr achten!
 
erstmal danke für die kritik!
Das mit der Rechtschreibung tut mir wirklcih Leid :blush:" ... pasiert fot wenn ich schnell tippe.
Ich habe mir jetzt Zeit gelassen und habe alles in bezug auf Rechtschreibung korrigiert.

Viel Spaß beim nächsten Teil ^^

Kapitel 1

1.Der Vampir


Es war im Jahre 1993 , als der 8-jährige Samuelle Liendra in Frankreich , Paris als vermisst gemeldet wurde. Wie fast jeden Tag war er auf dem Weg zur Schule , doch er kam nicht wie jeden tag nach Hause. Seine Mutter tat alles in ihrer Macht stehende um ihren einzigen Sohn unter 5 Kindern zu finden, doch sie scheiterte ..
Nicht spät darauf starb sie an einem Herzinfarkt , sie war 37.

Samuelle erfuhr von jenem nichts mehr . Er konnte sich nicht mal mehr daran erinnern , dass er an dem besagten Tag auf dem Weg zur Schule war und er einer „seltsam“ netten Dame über den Weg lief. Ihre Stimme erinnerte ihn an die seiner Mutter und auch ihre Haare waren derer seiner Mama ziemlich ähnlich. Der kleine braunhaarige Junge wusste , dass er eigentlich nicht mit fremden Leuten reden durfte , aber bei dieser freundlichen Frau musste er einfach eine Ausnahme machen. An ihrem Akzent erkannte er sofort das sie keine Französin war , sie war von irgendwo her , doch woher das war , dies wusste er nicht. „hier kleiner junge ... „ , streckte sie ihm ihre parfümierte hand entgegen auf der sich sogleich eine große Anzahl von Murmel artigen Bonbons in allen nur erdenklichen Farben eröffneten. Samuelle hatte so was noch nie gesehen , sie sahen so schön aus , sie mussten einfach gut schmecken . Eifrig nahm er eine der kugelförmigen Bonbons und steckte sie sich in dem Mund. Bereits nach einer kurzen Weile bemerkte er jedoch das mit diesen irgendetwas nicht stimmte .Wie Als ob ein Seil , dass ihm um den Hals gelegt wurde , sich langsam zuzog und seine Luftzufuhr zuschnürte , fasste er sich um den Hals und schein diese Schlinge lösen zu Wollen. Keuchend fiel er zu Boden und tastete sich seinen Weg entlang eines Gebüsch um zu einer Menschen menge zu gelangen. “Wenn irgendwann etwas nicht stimmt , dann geh sofort zu einer größeren Menschenmenge!“ Das hatte ihm sein Mutter mehrmals aufgetragen , und Samuelle merkte dass sein jetziges Befinden mehr als schlecht war. Röchelnd kroch der kleine 8-jährige und suchte mit seinem bereits etwas verschwommenen Augenlicht den gepflasterten Pfad nach weiteren Menschen ab . Dabei vergaß er die seltsame Dame und bemerkte ebenfalls nicht dass er sich immer weiter selbst ins Gebüsch trieb , welches ihn begann zu verdecken. Er erblickte eine kleine Gruppe an Jugendlichen welche auf einer Bank saßen und scherzten . Immer schneller versuchte er sich zu bewegen und immer schwächer wurde dadurch sein Seh- und Orientierungssinn . Sein Augenlied wurde müder , seine Muskeln immer entspannter , sein Wille immer entmutigender. Samuelle bemerkte es nicht einmal als sein schmaler Kopf auf den gepflasterten Boden des Weges aufschlug und all seine Kräfte ihn verliesen. Schnell aber vorsichtig nahm die Frau ihn auf ihre Arme , während sie hinter das Gebüsch ging , in welches er sich selbst hineingeritten hatte und verlies mit Samuelle auf ihren Armen den Weg als sie in einen weißen Lieferwagen einstieg , welcher darauf hin sofort Paris verlies...

Aufgewacht in einer Zelle , konnte sich Samuelle an nichts mehr erinnern . Nicht an den Vorfall und nicht an den Vortag. Alles was er wusste war , dass es eine sehr lange Reise gewesen war. Sie waren sogar mit dem Flugzeug geflogen. Einsam erhob er sich behutsam von dem Bett auf dem er gelegen hatte. Das Bett in einem Gebäude dass er von außen niemals sehen sollte. Die Zelle war groß. Sehr groß sogar. Zu groß für einen 8-jährigen Jungen der sein eigentliches Zimmer mit zwei Geschwistern teilte.
Der Raum erinnerte an eine Gefängniszelle in der nicht viel stand außer ein paar Möbel : ein Bett , ein Stuhl , ein Schreibtisch ... und ein Sarg. Ängstlich verwundert ging Samuelle langsamen Schrittes auf diesen zu und begutachtete ihn . Er war schwarzlackiert. So ein tiefes schwarz auf so großer Fläche hatte er noch nie gesehen. In Mitten des Sargdeckels zierte eine Ritzerei , welche das Abbild einer Fledermaus sein sollte diesen. Sie war rot wie blut . „Hey die sieht ja aus wie bei Batman!“ , lächelte der kleiner Franzose mit einer Naivität wie sie Kinder sooft besaßen und strich mit seinen zierlichen Finger über die Einkerbung.
„ ... woher ist er?“
Hörte Samuelle auf einmal von draußen Getuschel zweier Menschen.
„Aus Frankreich , Paris , wie sie es sich gewünscht hatten Professor.“
Die weibliche Stimme kam ihm bekannt vor . Es war die Dame mit den Bonbons.
„Genial! Ich will ihn kennen lernen“
Samuelle packte die Angst. Die zweite stimme , eine raue Stimme eines anscheinend älteren Herrn versetzte ihn in Furcht. Als die quietschende Zellen Tür aufging zwängte er sich in die hinterste Ecke des Raumes , das es kein entkommen gab. Sich vorwerfend besser auf seine Mutter gehört zu haben , stieg in ihm Angst empor , während ein schlanker Mann mit einem weißen Kittel und einer Brille im Gesicht sich langsam seiner Ecke näherte.
„Hab keine Furcht ...“ Sein Muskeln entspannten sich als sich der „Professor“ durchschnittlichen Alters sich ihm mit einer freundlich wirkenden stimme näherte.
„Ich bin dein neuer .... Vater“


Kritik ist immer willkommen ^^
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Lesenswert. Ein paar Fehler waren zwar noch drin (v.a. Groß-/Kleinschreibung), aber es war doch schon wesentlich besser lesbar als der erste Teil. Allerdings: Vor Satzzeichen macht man kein Leerzeichen, also weder vor Punkten noch vor Kommas noch vor Fragezeichen etc.
 
stLynx schrieb:
Lesenswert. Ein paar Fehler waren zwar noch drin (v.a. Groß-/Kleinschreibung), aber es war doch schon wesentlich besser lesbar als der erste Teil. Allerdings: Vor Satzzeichen macht man kein Leerzeichen, also weder vor Punkten noch vor Kommas noch vor Fragezeichen etc.
Ja ich wieß ~.~
Dafür habe ich auch wieder eine Begründung :goof:
bei Word wird es als Fehler angezeigt wenn Wörter direkt an die Satzzeichen anschließen . Deshalb mache ich immer Leerezciehn rein , damit mit diese roten Kringel nicht verwirren.

nächster Teil folgt irgendwann später oO"
 
stLynx schrieb:
Was hast du denn für ein komisches Word? :confused2 Meins meckert da nicht...
word 98 o.O"
udn es meckert imma ;_;

najo wieter gehts ^^


2.Der Werwolf

25.Mai.1994 , Mexiko City.
“Sei Punkt 18 Uhr wieder zu Hause , oder für dich gibt es die nächsten Tage nichts zu essen du Bastard!“ , schrie Senior Fernandez als sein ältester Sohn Aleandro ,das Haus um 7 Uhr morgens verließ. Obwohl er der älteste Sohn dieser Familie war , war er trotzdem erst 9 Jahre alt und für ihn war es nichts außergewöhnliches wenn er mal nichts für 2 tage aß. Sollte er bis 18 Uhr nicht genug Geld nach hause bringen , so würde aber nicht nur ihm , sondern auch seiner liebsten Schwester Rosalinda die gerade erst mal 4 Jahre alt war , dass tägliche Brot verweigert werden. Und das konnte Aleandro nicht zu lassen.
Wie immer nahm er einen Eimer voller dreckigem Wasser aus der Waschküche des verschmutzten Hauses , etwas Schuhcreme und einen Lappen und ging damit auf Touristen-Pirsch.
Die Luft in der Stadt war wie immer blau grau von den Abgasen und ebenfalls wie immer, war der Lärm des Verkehrs fast unerträglich für seine jungen Ohren.
„Senior , Senior !“ , schrie Aleandro als ihm ein blonder ausländischer Tramper über den Weg lief. „ 2 Pesos und ihre Schuhe sehen aus wie neu!“ Der Tramper tat so als ob er ihn nicht gehört hätte und ging einige Schritte weiter. Das war nichts neues für ihn . Seine Kundschaft musste man immer etwas „überzeugen“ . „Senior! Senior!“ , stellte sich Aleandro vor ihn und zwang somit den Touristen zum bremsen ,“ Senior ... weil ich sie so gerne hab
mach ich ihnen ein Angebot..“ Wie ein erfahrener Geschäftsmann legte er seinen dünnen , von der sonne braun gebräunten Arm und um dessen Schulter und bot verschmitzt lächelnd an: „ Sie bekommen die Schuhwäsche für nur 1 Pesos! Na ist das nicht was?“ Bösartig packte ihn der Tourist und schubste ihn zur Seite und fing an ,auf einer ihm unbekannten Sprache, rumzufluchen. Ziemlich unsanft auf den Boden gefallen und mit einem aufgeschlagenen Ellebogen erhob sich Aleandro als ihm auf einmal eine große Hand , bereit zur Hilfe entgegen gestreckt wurde. Zwar versuchte er das Gesicht der Person zu erkennen die ihm da aufhelfen wollte, aber da die Sonne direkt über ihm schien wurde er vom Licht geblendet und konnte nichts erkennen. Schnell ließ er sich hochziehen und wischte sich den Staub an seinen alten Shorts ab und bemerkte nicht wie gebannt ihn die Person anstarrte. Es war ein sehr junger Mann der seinen Blick nur ab und zu von ihm wegrichtete und dann die Straße begutachtete die von Menschen nur so umgeben war. Blitzschnell zückte er auf einmal 5 Pesos und sprach in einem fließenden Spanisch : „ Hier , ich hoffe das reicht für einmal Schuhe putzen.“
Aleandro konnte diese Großzügigkeit nicht fassen und nahm sie freudig lächelnd entgegen. „Ja , Senior!“ , schrie er ermunternd. „ Gut , dann gehen wir da rüber, hier sind mir zu viele Leute , außerdem scheint die Sonne zu stark. Da drüben ist mein Van , wir können uns dort reinsetzen.“
„Kein Problem“ , lachte Aleandro zustimmend der eigentlich gar nicht darauf geachtet hatte was der Fremde sagte . Ihn faszinierte allein das Geld. Wenn sein Stiefvater gute Laune haben sollte , dann würde der Verdienst sogar für zwei Tage Essen reichen.
Wie in Trance watschelte er dem Braunhaarigen Helfer in Not hinterher und stieg in seinen Van ein als im dieser die Tür aufhielt...
Plötzlich schnappte die Tür zu und Aleandro merkte nur noch wie in ein seltsamer Geruch in die Nase stieg während mehrere kräftige Hände ihn festhielten und ihm einen feuchten Lappen ins Gesicht drückten. Von da an vergaß Aleandro alles: Mexiko , Senior Fernandez und .... Rosalinda.


„Ist er schon wach?“ Es schien als würde er aus einem langem Schlaf erwachen. Seine Nacken schmerzte und seine Beine froren , von dem betonierten Zellenboden auf dem er lag. „Ich denke schon.“ „Gut ... diesmal darf nichts schief gehen. Sonst gebe ich die Hoffnung an den Werwolf auf.“
„Keine Sorge . Dieser Junge hat keine Krankheit oder so , er wird es durchstehen.“
Aleandro verstand kein Wort. Es war kein spanisch was die Leute da Sprachen und was anderes konnte Aleandro nicht sprechen. Nur die Umgebung machte ihm Angst. Wie war er hergekommen und wer war er selbst überhaupt? Er hatte alles vergessen. Aber was war „alles“?
Behutsam richtete er sich auf als die quietschende Zellen Tür aufging und ein Mann im weißen Kittel hereinkam woraufhin er ihn im fließendem spanisch begrüßte: „ Willkommen zu Hause ... Aleandro..“
 
Lesenswert. Auch der komische Professor am Ende kam diesmal besser rüber, im Teil davor fand ich den Ausruf "Genial!" doch irgendwie etwas arg kindisch und unwissenschaftlich ;)
 
das mit den Rechtschreibfehlern solltest du wirklich nochmal anschauen ^^ (einmal erneutes durchlesen hilft da sehr)
ansonsten ist die Handlung doch recht interessant, wobei der Professor etwas "sehr locker" wirkt, aber kann er ja vom Charakter her sein, wer weiß? ^^
 
@stlynx + lysander : das war aber beabsichtigt ! Ich will damit noch den "kindlichen" wahnsinn im professor ausdrücken ^^
Das mit den Rechtschreibfehlern schaff ich shcon noch :goof:"
so und weiter gehts ^^


3. Die Sirene

“Welcome to the Bangkok Airport.”, litt es durch die Hallen des Flughafens von Bangkok in Thailand. Es war 1994 und es war der Tag an dem die Familie Manoonphol , bestehend aus Vater , Mutter und Tochter Siliam ihre Abreise nach Singapur planten.
Sie waren eine glückliche Familie , nicht die Klischeehafte Familie , die sich die meisten Europäer vorstellten wenn sie „Thailand“ hörten.
Siliam war erst sieben geworden und ihr Vater hatte ihr den Wunsch erfüllt nach Singapur für 5 Tage zu fliegen um dort mit ihr die Zeit im Unterwasser-Aqarium zu verbringen. Sie liebte Fische . Oft stellte sie sich vor wie es wohl wäre mit den schuppigen Wesen im Wasser zu schwimmen oder stundenlang mit ihnen zu tauchen. Sie konnte sich nichts schöneres vorstellen als den salzigen Duft des Meeres einzuatmen während sie mit ihren Eltern am Strand Muscheln sammelte.
„ Alle Passagiere der Boing F7562 nach Singapur werden gebeten sich in 10 Minuten zu den Schaltern zu begeben. Ich wiederhole ...“ , schallte es wiederum auf thailändisch durch das kühle , nahezu „kalte“ Areal des Flughafens.
Nachdem die Kleinfamilie das gehört hatte beschlossen sie noch mal allesamt die Toiletten aufzusuchen. Die Vielzahl der Leute die sich auf dem weißen Flughafen Gelände befanden berauschte Siliams Sinne. Sie war bereits oft geflogen , meistens nach England da ihr Vater oft Betriebsreisen dorthin verrichten musste, trotzdem war ihr solche ein Menge noch nie begegnet. Zwar waren es mehr „Fallangs“ ( thailändische Bezeichnung für weiße Touristen ) als ursprüngliche Thailänder doch das Aufeinandertreffen der verschiedensten Menschen an diesem Ort war für ein kleines Mädchen wie Siliam es war , eine unvergessliche Erfahrung ... es sollte nicht die letzte Erfahrung des Tages sein.
Als sie endlich die WCs erreicht hatten , gingen sie natürlich getrennte Wege . Sobald der Vater in der Tür zum Männerklo verschwunden war , begaben sich auch Siliam und ihre Mutter in die für sie bestimmtren Toiletten-Räume.
„Mä (thailändisch für Mama) , ich muss nicht..“ , quengelte sie rum wie es sooft ein kleines Kind tat wenn es etwas haben wollte. Freundlich lächelte ihre Mutter sie an: „ Nun gut , aber warte hier bei den Waschbecken und geh nicht raus“ und begab sich in das nächste freie Klo. Es roch nach Chlor. Anscheinend war gerade eben erst geputzt worden , denn zu vieler Menschen wahrscheinlicher Verwunderung war der ganze Raum beachtlich sauber. Siliam begann etwas nervös zu werden. Nicht mehr lange und sie würde in einem großen Flugzeug sitzen, welches sie dorthin bringen würde , wo sich ihr größter Wunsch erfüllen würde. Wie in Trance hüpfte sie herum , wie bei den Hupfkästchen-Spielen , die Kinder in ihrem Alter oft vollzogen. Sie bemerkte nicht dass eine ältere Dame sich ihr langsam näherte und schon fast direkt hinter ihr stand , bis Siliam aus versehen in sie hüpfte. Als Siliam sich umwandte wollte sie sich entschuldigen , aber die Dame sah nicht danach aus als ob sie auf eine Entschuldigung aus wäre und ging langsame Schritte auf sie zu. Siliam bekam Angst. Oft hatten ihr ihre Eltern davon erzählt was ab und zu in Thailand passierte und dass sie besonderes bei „Fallangs“ auf ihre Sicherheit achten sollte. „Mä!!!!!“ , schrie Siliam aus vollem Halse als sie merkte das diese Dame ihr nichts gutes wollte. „ Siliam?!“, rief ihre Mutter durch ihren ängstlichen Schrei zurück und versuchte sofort die Tür aufzureisen , aber sie war verklemmt. So sehr die Mutter auch versuchte zu ihrem Kind zu gelangen , die Tür blieb für sie verschlossen . Siliam versuchte vor der Frau wegzurennen aber es war nicht möglich . Sie spürte wie ihr ein Lappen mit einem seltsamen Geruch vor die Nase gehalten wurde . Und während sie das Chloroform einatmete und ohnmächtig wurde , schrie ihre Mutter um Hilfe , und betete dass ihrem einzigen gut behütetem Kind nichts passierte.
Siliams Mutter sollte nie erfahren , was mit ihr geschehen würde in der Zukunft ...
 
Von der Rechtschreibung her schon bedeutend besser und auch stylistisch war es gut. Ich frag mich bloß, ob du das bei allen 6 durchziehen willst, weil es irgendwann sicher ein wenig eintönig wird, ohne Handlung, wenn bloß alle Kinder nacheinander entführt werden. ;)

ansonsten: die Geschichte steigert sich von Abschnitt zu Abschnitt :)
 
Lysander schrieb:
Von der Rechtschreibung her schon bedeutend besser und auch stylistisch war es gut. Ich frag mich bloß, ob du das bei allen 6 durchziehen willst, weil es irgendwann sicher ein wenig eintönig wird, ohne Handlung, wenn bloß alle Kinder nacheinander entführt werden. ;)

ansonsten: die Geschichte steigert sich von Abschnitt zu Abschnitt :)

es fehlen ja nur noch 3 :goof:
ich möchte nur noch für die restlichen drei die "vorgeschichte" erzählen , da diese dann eine große rolle für die ware geschichte spielt .
und handlung gibbet ja wohl in jedem teil , imma ist ein kindlein futsch :goof:
 
Nimmt es mir net übel ich hab grad ne kleine Flaute o_o"
Damit ihr nicht solange für dne Hauptteil wraten müsst eine brillante "zwei stories in einer" Idee von mir XD
Kritik immer willkommen ^^
Und viel spaß


4. Die Katze und die Echse

Deutschland 1994 .
Es war ein gewöhnlicher Junimorgen als bereits im Waisenhaus München die Vorbereitungen für das Deutsch-Afrikanische Treffen stattfanden. Der 7-jährige Daniel war bereits seit 5 Jahren im Heim. Auf Grund seines jungen Alters hatte der Blondschopf noch nie sich darüber Gedanken gemacht , wer seine Eltern waren und warum er „abgegeben“ wurde. Er war viel zu sehr damit beschäftigt mit den anderen Waisenkindern seine Zeit zu verbringen und die Legosteine aller Kameraden zu stibitzen. Auch die Bedeutung des damaligen Tages konnte er nicht nachvollziehen . Hätte man es ihm erklärt, hätte man aber auch nicht wissen können was für eine besondere Bedeutung der Tag speziell für ihn haben sollte...

Es war bereits 14 Uhr als ein kleiner Reisebus mit der Aufschritt „Hilfe für die Kinder in Afrika“ vor dem hergerichteten , weißen Gebäude der Kindervermittlung anhielt und eine kleine Gruppe von Kindern aus Schwarzafrika ausstiegen. Wären sie durch die Innenstadt gegangen , so hätte niemand es für möglich gehalten dass ausgerechnet diese Kinder Waisen von einem der ärmsten Gebiete dieser Welt sein könnten . Besonderns nicht bei Moesha . Noch war das kleine braune Mädchen 6 Jahre doch schon morgen sollte der Tag sein an dem sie ihren 7. Geburtstag feiern könnte. Doch es sollte nicht so kommen ...
Die Gruppenleiterin aus Afrika nahm Moesha in ihrem rosanen Rüschchenkleid an der Hand und begab sich zur offiziellen Begrüßung mit der deutschen Kollegin. Auch diese brauchte ein Vorzeige Modell , so war Daniel dazu auserkoren Deutschland zu vertreten. Nervös schoben die beiden Leiterin die Kinder vor sich her , welche , was man sehen konnte , nicht so recht wussten was los war. Mit viel Presse-Gehrummel und Blitzlicht begrüßten sich die beiden kleinen Kinder gezwungen für c.a. 15 Minuten. Doch zur Freude der Kinder konnten sie danach, im Anschluss an die anstrengende Prozedur, endlich spielen gehen.
Während die Gruppenleiterin der Presse jede Antwort gaben die sie wollten ,hatten sich Moesha und Daniel , obwohl sie nicht die gleiche Sprache sprachen , bereits angefreundet. Mit Hand, Fuß und Spielzeug übermittelten sie jeweils dem gegenüber was sie im Moment für einen Legostein brauchten und wie sie sich fühlten.
Sie saßen gerade allein im kleinen Hinterhof als ein weißer Van vorfuhr und eine Nett aussehende Dame mit einem großen Plüschhund auf sie zukam. Die kleine Moesha war begeistert. So ein großes Spielzeug hatte sie noch nie gesehen , besonders nicht so eins , das doppelt so groß war wie sie. Auch Daniel war fasziniert von dem Stofftier , obwohl seine Aufmerksamkeit eher Legosteinen galt. Wie gebannt standen beide auf und begaben sich in die Richtung der Freundlich wirkenden Dame , die sogleich die Van –Tür öffnete und den Kindern somit einen Einblick in diesen verschaffte. Er war gefüllt mit tausenden von Plüschfiguren und jedes sah für die Kinder verlockender aus als das andere . Schnell stiegen sie hinein und hörten nur noch wie sich die Tür hinter ihnen verschloss und der Van losfuhr.
Wohin , das wussten sie nicht und sollten sie nie erfahren ...
 
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Einfach Klasse! Ich bin wirklich begeistert.
Mit jedem Kapitel wird die Spannung gesteigert.
Ich erwarte schon sehnsüchtig deinen nächsten Teil.
 
danke @raika und scherben ^^
Viel Spaß beim nächsten teil ^^
zum Namen : Ann-Margith wird wie mann es im deutschn sprechen würde gesprochen. Also nicht irgdnwie etwas wie "Änn" drausmahcne oO"

5. Der letzte Versuch : Die Elfe

„Sind sie sich sicher dass sie es noch mal versuchen wollen Professor?“
„Ja , ganz sicher ,diesmal wird es funktionieren! Es MUSS funktionieren!“ , sah er den Assistenten mit weit aufgerissenen Augen an. In ihnen waren die Schriftzüge des Wahnsinns erkennbar , welche Monsieur d’Orielle seit seiner Kindheit mit sich trug.
Er senkte sein verschwitztes und vor Müdigkeit triefendes Gesicht wieder dem blonden Mädchen zu , welches er auf einer Trage vor sich liegen hatte. In dem Schein des Lichtes , schien sein Gesicht noch verrückter als sonst. Von der Freundlichkeit die den Wahnsinn eigentlich verbarg war nun keine Spur mehr. Es schien als ob er innerhalb kürzester Zeit durch Stress und Nervosität um Jahre gealtert wäre und kaum noch zurechnungsfähig für solch ein Experiment war.
„Professor .. sie ist heute schon die dritte an der sie den Versuch starten“ , begann der Helfer
abermals zum zweifeln , als sein Vorgesetzter anfing das dunkelblonde zierliche Mädchen an einer Maschine anzuschließen , „ Das erste Mädchen war bereits nach 40 Minuten tot , das Andere sogar schon nach 30 . Denken sie nicht wir sollten es lieber lassen?“ Bangend sah er den anscheinend von Tollheit besessenen Mann an , welcher ihm jedoch keines Blickes würdigte und mit der Vorbereitung des Versuch fortfuhr. Ein grässliches Grinsen hing ihm im Gesicht , und man vermochte zu denken , dass er siegessicherer denn je war.
Seine Auserkorene war Ann-Margith. Schon als sie 4 war verstarben ihre Eltern bei einem tragischen Zugunglück , auf dem Weg nach Norwegen. Es war früh Morgens als sie genau 2 Jahre darauf von drei Männern , in dem Haus ihrer Großeltern ,in einer kleinen Vorstadt von Stockholm , bei denen sie seit der Katastrophe gelebt hatte , überrascht wurde. Ann Margith hatte keine Wahl, die Männer waren zu stark für sie.
Und nun lag sie hier , auf der Tragfläche eines OP-Tisches , in Mitten eines Labors , welches im Besitz von einem Mann war , der schon längst in psychiatrische Behandlung gehörte.
„Herr Professor , ich flehe sie an“, versuchte der Assistent erneut den „Sammler“ zu überzeugen,“ machen sie es doch nicht schlimmer als es be-“ „SIE WISSEN DOCH GAR NICHT WIE SCHLIMM DAS IST!“ , zückte der Verrückte eine Pistole unter seinem Doktorkittel hervor und schrie ihn an. Er war nicht mehr bei Sinnen. Alles was er nur noch wollte war es sein letztes Versuchskaninchen zu nutzen um seinen Traum noch näher zu kommen. Er spuckte als er Schrie und währen er seine Waffe gegen seinen eigenen Helfer richtete lief ihm Sabber aus dem faltigen Mundwinkel , wie bei einem tollwütigem Hund.
Er schwankte herum . Genau wie ein kleines Kind dass begann Zweifel zu kriegen an dem was es eigentlich glaubte und die Worte seiner Mutter überdachte. „Sie wissen doch gar nicht wie schlimm das ist ..“ , wurde seine Stimme von laut zu weinerlich.
Ohne jede Ahnung was er tun sollte , sah der Assistenten den Professor ängstlich und eingeschüchtert an , wobei dieser jetzt mehr einem Haufen elend als alles andere glich.
„15 Jahre! Verdammte 15 Jahre , habe ich dafür gebraucht um endlich zu schaffen was ich wollte!“ , beweinte er ihn, immer noch die Pistole auf ihn gerichtet ,“ Wissen sie wie schlimm das ist 15 Jahre darauf zu warten wie ein Traum in Erfüllung geht? He?! Wissen sie das?“
Langsam senkte er seine Waffe und legte sie auf eine harte Unterlage in der nähe des OP-Tisches. Immer noch mit Tränen des Wahnsinns griff er zu den weißen Gummihandschuhen und warf dabei dem Assistenten immer wieder vorwurfsvolle Blicke zu.
Nachdem sich der Professor die Handschuhe übergezogen hatte , sowie auch sein Helfer , nahm er das Skalpell in die Hand und begann mit seinem letzten Sammlerstück fortzufahren : Der Elfe...

Kommentare wie immer willkommen ^^
 
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danke Carmi ^^
weiter gehts

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Es war eine Stunde der Versuchszeit vergangen als Monsieur d’Orielle einen Anruf bekam.
Erschrocken lag er einen Elektroschocker nieder und wandte sich dem Telefon zu , welches an der Wand des OP-Saales hing.
Fünf Mal musste es läuten um bei ihm eine erste Reaktion auszulösen. Er war wie in Trance. Wie in einem Traumland , welches er vor Jahren , als er noch ein kleiner Junge war , besuchen wollte. Wie ein Monster gefiel ihm die Tatsache dass er eine gewisse Macht über die Menschen hatte. Er war ihnen sogar um einiges voraus.
Wie mächtig waren die Menschen denn schon , wenn er ihre Kinder nehmen konnte und sie in das verwandelte was ihm gefiel: Gestalten seines Wahnsinns, den , den er immer als Fantasie bezeichnete. Sie sollten so werden wie er , eine Ausgeburt seiner eigene Fantasie.
Nein , er war kein Mensch. Und hätte man ihm das vorgeworfen zu sein , dann hätte er diese Person gnadenlos erschossen. Er war kein Mensch...denn das wollte er auch nicht sein.
Und nun riss ihm das Klingeln eines menschlichen Telefons, ein Mittel der Menschen , die er so verachtete und bemitleidete für ihre Ohnmächtigkeit , aus seiner wahren Welt , seiner einzigen realen Welt, seinem Wahnsinn.
„Müllverbrennungsanlage Jike“ , sagte er , nachdem er endlich den Hörer abgenommen hatte. Wie immer begrüßte er mit einem Decknamen , oder sollte er etwa sagen dass das hier ein Labor zur Mutation kleiner Kinder war?
„Passwort ‚Grimm’“, antwortete ihm eine etwas zittrige fipsige Männerstimme am anderen Ende der Leitung.
„Was gibt es Novàc?“
„Chef es ist etwas schlimmes passiert. Schauen sie zu dass sie sobald wie möglich aus der Stadt verschwinden! Wir haben erfahren das Informationen zum Staatsdienst gedrungen sind und nach ihnen mittlerweile geheim gefahndet wird! Verschwinden sie !“
„WIE KONNTE DAS PASSIEREN?!“, spuckte er in seiner Raserei den Hörer an. Seine Augen blickten unverständlich ins Nichts. Jetzt wo er fast alles erreicht hatte musste er alles aufgeben? Doch bevor er ging wollte er noch sein letztes „Projekt“ fertig bearbeiten.
„Nun gut...“ , sprach er in einem alten rauen Ton. Er war ernst , ernster als je zuvor.
„Bereitet alles vor. Ich werde hier alle Beweise vernichten. Packt die Blut-Proben und Utensilien zusammen und verlässt die Stadt....Gebt mir noch einem kurzen Moment“, und legte auf.
Blitzschnell wandte er sich um und ging geradewegs auf den Op-Tisch zu. Ohne genau hinzusehen griff er gleichzeitig nach verschiedenen Infusionen und stach sie in den zierlichen Mädchenkörper ein. Es herrschte eine unheimliche Stille am Tisch. 1 Stunde lang wechselten er und sein Helfer kein Wort miteinander- auch von der Flucht, sagte der Professor ihm nichts.
Es schien so als ob Monsieur d’Orielle keine Acht darauf gab , was er dem Mädchen einspritzte. Es wollte nur noch fertig werden, sein letztes Werk vollenden, und zwar so schnell es ging , denn der Staatsdienst schlief nicht.
Als er den letzten Stich fertig genäht hatte , legte er die OP-Werkzeuge zur Seite.
Außer ein paar Narben schien an Ann-Margith nichts verändert. Die wahre Veränderung fand im inneren von ihr als winziger Prozess statt.
„Und was nun?“ , fragte der Assistent. Es war das erste Mal gewesen , dass er an dieser OP gearbeitet hatte. Sonst war er immer nur für die Gen Mixturen zuständig gewesen, und nicht einmal bei diesen wusste er um was es sich hier handelte.
„Und nun ...“ , vorsichtig legte der Professor seine mit Blut verschmierten Handschuhe ab, “...und nun... „ Er wiederholte sich. Nicht zum Besten der Nervosität des kleinen Assistenten , welcher froh war, den Versuch selbst gesund überstanden zu haben.
Langsam ging der Professor mit eiskaltem Blick auf ihn zu und zog unter seinem Kittel wieder heraus , was er bereits einmal zum Vorschein gebracht hatte: Die Pistole.
„Und nun , töten sie alle ...“ , sagte er mit einem leblosen Ausdruck in seinem Augen dem jungen Mann vor ihm , welcher vor Fassungslosigkeit nichts mehr erwidern konnte.
Monsieur d’Orielle übergab ihm behutsam die Waffe in seine regungslosen Hände und wandte sich zum gehen um : „ Ich muss gehen. Erledigen sie ihre Arbeit und machen sie dass sie hier verschwinden..“ , und begab sich zur Tür hinaus.
Ohne jegliches Mitgefühl war er bereit alle 6 Kinder , die Kinder die alles überlebt hatten , welche gekämpft hatten um ihr eigenes Leben , ohne mit der Wimper zu zucken zu töten.
Der Helfer stand jetzt mit der Waffe da. Er fühlte sich allein schon schuldig dadurch seine Hand an das kleine Mädchen gelegt zu haben um sie zu „verändern“. Jetzt sollte er sie und 5 weitere unschuldige Kinder ,die den perversen Fantasien dieses Mannes zum Opfer gefallen waren auch noch umbringen. Ermorden .
Eine kurze Weile dachte er nach. Still und verlassen , nur mit dem kleinen , kaum lebenden Mädchenkörper im OP-Saal und hoffte dann mit seinem Entschluss richtig zu handeln....
Er lies sie am leben.


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Koommis wie imma willkommen ^^
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
sry dass es so lang geworden ist >_<
nächstes mal wirds wieder kürzer oO" .. und besser ~.~ *FLAUTE*

2. Kapitel

Es waren mittlerweile viele Jahre vergangen, genau gesagt neun , seit in einer kleinen Stadt nach einem Mann im durchschnittlichen Alter , mit französischem Akzent , gesucht wurde.
Leider aber eben nur in der Stadt. Nur in den Regionalblätter vom Jahre 1994 des kleinen Ortes , konnte man knappe und kurzgehaltene Artikel , welche von einem gefährlichen Herrn berichteten , überfliegen. Was leider auch viele taten. Sie lasen es nicht , sondern überflogen es. Hätte man die Leute auf der Straße nach ihrer Meinung zu den Geschehnissen in den letzten Tagen gefragt , welche in der Zeitung recherchiert wurden , so hätte niemand von einem Mann namens Meau d’Orielle berichtet.
Sie hätten nie erwähnt wie abstrus der Zeitungsartikel des „Daily Magazine’s“ auf der Seite 4 gewesen war, mit seinen Behauptungen von Kindermorden und Ähnlichem in der kleinen Stadt, den ein anonymer Verfasser der Zeitungsredaktion am 4.Mai 1994 zusandte.
Mit keinem Wort hätten die Leute auch nur an ihn gedacht.
Auch nicht die Redaktion kümmerte sich um den anonym versendeten Artikel , auch nicht um seinen eigentlichen Verfasser John Portman.
John Portman hatte an dem heutigen Tage , 10 Jahre nach dem Erscheinen des Berichtes in der Presse, Geburtstag. Seinen 45. Geburtstag um genau zu sein.
Manch einer würde seine Zeit an einem solchen Tage auf einer Grillparty mit der ganzen Nachbarschaft und der Großfamilie verbringen.
Nicht aber John Portman.
Manch einer würde schön und teuer essen gehen, den ganzen Tag nichts tun und alle Anrufe der ehemaligen Schulfreunde aus den alten Zeiten entgegen nehmen.
Nicht aber John Portman.
Er feierte in kleinem Kreise , in einem seltsamen altem Gebäude , welches seit längerem bereits leer stand. Es gab kaum Licht und durch die vergitterten Fenster in den Wänden , trat von außen ebenfalls kaum Licht ein, so als ob es sich fürchtete und das Leben außerhalb des Gebäudes vorzog.
„Alles Gute zum Geburtstag John“ , lächelte ihn ein dünnes , zierliches Mädchen ihm gegenüber an , während sich ein weiteres und ein Junge auf dem Boden zu ihnen gesellten.
Zwar saß John mit dem Mädchen an einem Tisch , aber es gab nur zwei Stühle.
Er blickte erfreut zurück und bedankte sich bei ihr , während er in ein kleines Stück Kuchen hineinbiss. Es war sehr dünn , man könnte fast sagen kaum vorhanden.
Seine „Geburtstags-Gäste“ hatten bereits den Kuchen gegessen , sie hatten zu viel Hunger gehabt. „Na? Wie fühlt man sich mit 45?“, fragte ihn ein braunhaariges Mädchen welches ihn von hinten kindlich umarmte. „Wie 44 und ein Jahr dazu!“, lachte er und lies die anderen an seiner Freunde teilhaben.
„Warte nur bis du so alt wirst wie ich Siliam ..“ , fing er an zu mosern und klopfte sich gegen sein Bein. „Nun komm schon!“, neckte sie ihn und setzte sich zu den anderen auf dem Boden, „ Du bist schließlich keine 100 geworden!“, kicherte sie etwas und stimmte alle zum lachen mitein.
Während alle sich amüsierten saßen zwei Jungen in er hintersten Ecke einer Zelle und sagten nichts. Alec , wie ihn alle nannten , war einer davon. Mit seinen schwarzen Haaren und Augen , hätte man ihn manchmal auf persische Abstammung tippen können. Mit angewinkelten Beinen saß er auf dem Eckbett und las vertieft ein Buch namens „Der kleine Prinz“. Ihn faszinierte diese Welt. Diese Symbolik. Dieser Sinn. „Das ist echt das beste Buch dass mir John jemals mitgebracht hat..“ , bemerkte er vom, lesen etwas angespannt und wartete auf ein Kommentar seines Nachbars ,welches aber ausblieb. Wie in Trance blickte dieser zu den vergitterten Fenstern hinaus durch welche kaum Licht drang , so als ob er auf ein Zeichen von draußen wartete. Ein Zeichen auf das er bereits ewig gewartet hatte. „Sam?!“, stieß ihm Alec leicht seinen Ellenbogen in die Seite , welcher sich daraufhin ruhig zu ihm umwandte: „Hm?“ , blickte er ihn leicht genervt an. „Was ist? Hast du was atemberaubendes gesehen?“, grinste er Sam an und legte das Buch beiseite. „ Denkst du, dass es eine höhere Macht gibt?“, wandte Sam sich wieder starren Blickes zum Fenster. Etwas beunruhigt sah Alec ihn an und sagte eine zeitlang nichts, bis er sich seine Worte gut überlegt hatte.
„Ich weiß nicht mal ob es da draußen vor unserer Haustür etwas gibt , woher sollte ich dann wissen ob es eine höhere Macht gibt?“, zuckte er mit seinen Schultern und stand auf,“ Mach dir nicht zu viele Gedanken darüber. Du beginnst dich zu sehr danach zu sehnen und dadurch entsteht Sehnsucht. Und wenn du einmal süchtig bist , dann kommst du nicht so schnell wieder davon los..“ Zwinkerte er Sam freundschaftlich zu und begab sich zu dem Geburtstagskind und dem Rest , während Sam wie von Sucht besessen , seinen Blick nicht mehr von dem Fenster abwenden konnte ...

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