We were Soldiers/ Wir waren Helden

Mondaveron

_\/_Gangrel_\/_
Hat den einer von euch schon gesehen??? Also ich war gestern drin, und muss sagen der Film is echt derbe. Basiert ja auf dem Roman vom gleichnamigen Col. Moore, der ja von Mel Gibson gespielt wird. Und was da so dargestellt wurde in dem Film, das war echt heftig, mit den unzähligen Leichen,usw. Hab mir den nicht so ernst vorgestellt, aber trotzdem hammergeil.
 
Original geschrieben von Mondaveron
Hat den einer von euch schon gesehen??? Also ich war gestern drin, und muss sagen der Film is echt derbe. Basiert ja auf dem Roman vom gleichnamigen Col. Moore, der ja von Mel Gibson gespielt wird. Und was da so dargestellt wurde in dem Film, das war echt heftig, mit den unzähligen Leichen,usw. Hab mir den nicht so ernst vorgestellt, aber trotzdem hammergeil.

Bin deiner Meinung. Ich hab ihn im Orginal gesehen und er ist echt gut. Allerdings halt nichts neues. Im Endeffekt nur ein weiterer Streifen im Zuge von Filmen wie Der Soldat James Ryan oder Der schmale Grat.
Aber sonst gibts nix zu meckern
 
Is auch Ok, dass der erst ab 16 Jahre freigegeben ist, bei den Szenen. Z.B. mit dem Napalm und der halbe Körper des Asiaten ist entstellt.
Aber im Vergleich zu James Ryan und den anderen Kriegsfilmen wirft dieser Film auch ein ziemlich negatives Bild auf die US-Armee.
 
hab den gestern auch gesehen...aber leider nicht im original und uncut, meine 'blöden' freunde wollten den unbedingt auf deutsch sehen, naja...
wofür ich überlängen-zuschlag bezahlen musste, bleibt mir allerdings ein rätsel, angeblich dauert der film 137 min, aber nach genau 2 stunden war schluss...frechheit^^

hätt mir den film auch patriotischer vorgestellt...is n gelungener anti-kriegsfilm. und parn hat absolut recht, was wirklich neues bietet der streifen nicht...gibt halt schon zuviel (anti)kriegsfilme...aber ich fand diesen besser als z.b. saving private ryan
 
Wieviel durfteste denn zahlen? Also normalerweise bezahle ich in dem Kino für ne Karte 7-8 Euro, aber bei dem musste ich nur 5,50 blechen :D .
 
musste 7,50€ zahlen, 7 wär normal gewesen...also nicht weiter schlimm^^...aber ich glaub, dass der schon deutlich geschnitten sein muss (erstens glaub ich nicht an 17 min abspann und zweitens is die englische version ab 18..)
 
Original geschrieben von Mondaveron
Hat den einer von euch schon gesehen??? Also ich war gestern drin, und muss sagen der Film is echt derbe. Basiert ja auf dem Roman vom gleichnamigen Col. Moore, der ja von Mel Gibson gespielt wird. Und was da so dargestellt wurde in dem Film, das war echt heftig, mit den unzähligen Leichen,usw. Hab mir den nicht so ernst vorgestellt, aber trotzdem hammergeil.

also sorry, er ist ja vielleicht gut gemacht und kamera-/bildtechnisch auf der höhe der zeit, er zeigt meinetwegen auch den krieg ungeschminkt und in derber brutalität, aber macht sowas einen guten kriegsfilm aus? ich denke kaum, bezüglich der aussage ist dieser film wohl etwas vom dämlichsten seit pearl harbour und einfach nur noch grottenschlecht. wirklich gute kriegsfilme sind wenn schon "apocalypse now redux", "the thin red line" oder meinetwegen auch "saving private ryan" oder "full metal jacket", solche wirklich gut gemachten filme reichen mir jedenfalls vollends, da brauch ich mir nicht noch ne patriotenschnulze mit john wayne-verschnitt mel gibson anzusehen..rein ins klo und weg damit!


hier noch ne hübsche filmkritik:

Seufzer unter dem Sternenbanner
Von Oliver Hüttmann
SPIEGEL online

In seinem Vietnam-Drama "Wir waren Helden" versucht Regisseur Randall Wallace dem Krieg ein menschliches Antlitz zu verleihen und gleichzeitig die brutale Gewalt der Kampfeinsätze zu schildern. Der ambitionierte Spagat gerät dem "Pearl Harbor"-Autor zum melodramatischen Schmierentheater.

"Scheiß Hitze", sagt der französische Offizier. "Scheiß Land." Dann ist er tot, getroffen von einer Kugel im Kopf, aus dem in Zeitlupe das Blut spritzt. Mit ihm fällt 1954 seine gesamte Einheit auf der zentralen Hochebene von Indochina im Kampf gegen die einheimischen Truppen. Das militärische Desaster der alten Kolonialmacht Frankreich studiert ein Jahrzehnt später der amerikanische Lieutenant Colonel Harold G. Moore (Mel Gibson) in einem Buch. Er soll 1965 während des Konfliktes mit dem kommunistischen Nordvietnam eine Offensive im Ia-Drang-Tal vorbereiten - und listet ahnungsvoll die Nachteile einer solchen Aktion auf. Sein Urteil fasst er in einem Wort zusammen: Massaker. Er unterstreicht es zwei Mal.
Der Einsatz gilt als erstes und erbarmungslosestes Gefecht zwischen der US-Armee und den Vietcong in der langen und verlustreichen Geschichte des Vietnamkrieges. Der echte Moore schilderte die Ereignisse später in seinem Buch "We Were Soldiers Once... And Young", das Randall Wallace als Vorlage für seinen Film verwendet hat. Wallace hat erst einmal Regie geführt bei dem Mantel-und-Degen-Abenteuer "Der Mann mit der eisernen Maske", ist aber bei Kriegs-Epen fast schon ein Veteran: Als Autor von Gibsons "Braveheart" war er für den Oscar nominiert und schrieb auch das Drehbuch zum Weltkriegs-Melodram "Pearl Harbor", von dem er sich hinterher allerdings distanzierte. Er habe ein "unverfälschtes Drama" im Sinn gehabt. Vielleicht wollte er nun beweisen, dass er amerikanische Kriegstraumata komplexer aufarbeiten kann als Produzent Jerry Bruckheimer und sein Regisseur Michael Bay.

Dabei sind "Pearl Harbor" und "Wir waren Helden" im Aufbau (und in der Länge) ziemlich identisch. Nach einem Prolog nimmt Wallace sich viel Zeit, um die Hauptfiguren einzuführen. Statt einer Freundschaft und Liebe, deren Unschuld jäh vom Kriegsanfang unterbrochen wird, zeigt er nun das familiäre Umfeld, die Sorgen und Zweifel über den bevorstehenden Auftrag. Dann folgt der Höhepunkt, beziehungsweise der eigentliche Plot, eine ungebremste, auch für Zuschauer strapaziöse Schlacht, die bei "Wir Waren Helden" immerhin rund anderthalb Stunden dauert. Und am Ende gibt es einen Seufzer unter dem Sternenbanner.

Gibson soll als Moore dem Militär ein humanes Antlitz geben. Liebevoll kümmert er sich im Ausbildungslager Fort Benning um Ehefrau Julia (Madeleine Stowe) und seine Kinder, wobei das Schweigen über seinen ersten Einsatz seit Korea nur einmal rührselig gebrochen wird, als seine jüngste Tochter fragt: "Papi, was ist Krieg?" Fürsorglich und mit väterlichem Humor geht der gläubige Christ auch auf seine Soldaten ein wie Lieutenant Jack Geoghegan (Chris Klein), dessen Frau gerade ein Baby erwartet. Gemeinsam schlagen sie in der Kirche ein paar Kreuze vor der Brust. Gebetet wird hier viel, und die Rolle als Mutter der Kompanie muss schließlich Julia übernehmen. Sie überreicht den Frauen die gelben Telegramme, in denen bürokratisch der Tod ihrer Männer erklärt wird. Der Taxifahrer, der die Schreiben eigentlich zustellen soll, hat dazu nicht die Nerven. Einen ganzen Stapel legt er vor Julias Tür ab.

Auf den Tränen an der Heimatfront federt die furchterregende Härte der Schlachtsequenzen ein wenig ab, rutscht der Film aber auch in melodramatischen Betroffenheitskitsch. Zugleich sind sie der moralische Zeigefinger, die Kritik am Krieg an sich, die sich Moore und seine Männer aus Pflichtgefühl und unter Dauerbeschuss der vietnamesischen Volksarmee nicht gestatten können. Denn von dem Moment an, als Moore den Fuß auf das wehende Gras im Ia-Drang-Tal setzt, kommt der Films fast nur noch in den Szenen zu Hause zur Besinnung.

Die 400 GIs werden von Kampfhubschraubern eingeflogen und sofort von 2000 Vietcong eingekesselt. Es beginnt ein schonungsloses Chaos aus Schreien, Staub, dem steten Stakkato der Maschinengewehre und knapp gebellten Befehlen. Auf beiden Seiten fallen die Soldaten reihenweise. Und Kameramann Dean Semmler hat dafür erschütternde Bilder ohne Firlefanz gefunden, die sowohl beim Panoramablick als auch in der unmittelbaren Perspektive neben, vor und hinter den Kämpfern eine dokumentarische Nähe zu den Ereignissen beibehalten. Das nackte Entsetzen bei der Landung in der Normandie in Steven Spielbergs "Der Soldat James Ryan" und den packenden Wahnsinn von Oliver Stones "Platoon" erreicht er indes nicht.

"Wir waren Helden" verzahnt das Schicksal der Soldaten auch in einem Fernduell zwischen Moore und dem vietnamesischen Befehlshaber, die hektische Entscheidungen treffen, auf die Taktik des anderen reagieren, die Situation auflösen könnten und letztlich die zwei einzigen denkenden Menschen in dieser Hölle sind. Einmal blicken beide sentimental zum Mond hoch, der fahl das Schlachtfeld illuminiert. In der nächsten Sekunde geht das Gemetzel weiter.

Wallace kann sich zwar auf die Authentizität und Ehrlichkeit seiner Bilder berufen, dahinter aber dräut dennoch eine konservativ-katholische Rehabilitation und Heroisierung der gefallen Opfer. Wenn ein Schwerverwundeter meint: "Ich sterbe gerne für mein Land", kann das zum einen den naiven Patriotismus der jungen Männer aufzeigen, die aus sinnloser Machtpolitik verheizt werden. Andererseits schafft das pathetische Bekenntnis in den letzten Atemzügen ein schlechtes Gewissen bei Moore, der in einem Gespräch mit dem Fotoreporter Joseph Galloway (Barry Pepper) leise Bedenken an dem Einsatz äußert. Zumal Gibson aufrecht und unerschütterlich die Lage überblickt wie früher der Haudegen John Wayne.

Und auch bei entscheidenden Fakten nimmt Wallace es nicht ganz genau. Tatsächlich wurde das stark geschwächte 1. Bataillon der 7. Luft-Kavallerie vom 2. Bataillon unterstützt und abgelöst. Hier aber erringt Moore mit einem überraschenden Vorstoß im Morgengrauen einen kompletten, triumphalen Sieg über den Feind. Daraus lässt sich das Durchhaltevermögen und die Stärke der US-Armee ableiten und der militärische Führungsanspruch der USA, den sie bis heute aufrecht halten. Am Ende weht ihre Flagge in einem Baumstumpf, eine ganz kleine zwar wie jene, die bei Paraden benutzt werden, doch die Geste ist groß genug. Und zwischen den Leichen hebt ein Amerikaner jene Trompete auf, welche die Vietnamesen ein Jahrzehnt zuvor von den Franzosen erbeutet hatten. Solch eine symbolische Revanche macht die ungeschminkte Darstellung des Krieges schließlich doch zu einem Schmierentheater.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hab mir den Film gesogen und muss sagen , ich kann diese Antikriegsfilme einfach nicht mehr ab ...es gibt zu viele von ihnen ...wie schon gesagt wurde , der Film bietet nichts Neues und ist an manchen Stellen einfach stinklangweilig...
 
Eigendlich ist der Film nicht schlecht , kann aber mit den meisten anderen Kriegsfilmen nicht mithalten.
 
ach mephistopheles, ich bin mir ja nicht ganz sicher, ob du den film überhaupt kennst, oder dich nur auf die tolle filmkritik beziehen kannst. aber wie kommst du darauf, dass der film ne "patriotenschnulze mit dämlicher aussage" sei? amerika-kritik ist doch an etlichen stellen des films offensichtlich! z.b. wird die amer. administration dargestellt als verantwortungslos den eigenen soldaten gegenüber (ob nun direkt kurz vor beginn des einsatzes, als die erfahrensten soldaten die gruppe verlassen oder indirekt, indem nach lustiger definition von massaker (oder desaster?) nur noch das ziel besteht, moore zu retten). auch die ungleichbehandlung der schwarzen wird thematisiert. vllt ist dir auch aufgefallen, dass die 1.bataillon ganz bewusst ne ziemliche multi-kulti-truppe ist...
ebenso wird der einsatz von napalm kritisch beleuchtet, denn nach einem pilotenfehler müssen ja einige soldaten die grausamkeiten dieses mittels erfahren...
ich persönlich fand den film überraschend unpatriotisch, der vietcong wird sicher nicht als 'böser' gegner dargestellt, vielmehr werden nicht nur die verluste auf amer., sondern eben auf beiden seiten bedauert.

full metal jacket, apocalopyse now und platoon haben mir zwar besser gefallen, aber es wär auch mal interessant zu hören, was deiner meinung nach überhaupt ein 'guten kriegsfilm' ausmacht :dodgy:
 
Da hast du recht. Zu Begin scheint es ein typischer Kriegsfilm zu sein, aber dann sieht man halt die Kritik an der US-Armee und auch, dass die Vietcong schwer zu leiden haben, was als Beispiel besonders deutlich durch den einen Vietnamesen dargestellt wird, der in seinem Tagebuch an seine Geliebte schreibt, aber ja nachher doch stirbt und Moore dessen Geliebten eine Erklärung schreibt.
 
Original geschrieben von Mitch Nacker
ach mephistopheles, ich bin mir ja nicht ganz sicher, ob du den film überhaupt kennst, oder dich nur auf die tolle filmkritik beziehen kannst. aber wie kommst du darauf, dass der film ne "patriotenschnulze mit dämlicher aussage" sei? amerika-kritik ist doch an etlichen stellen des films offensichtlich! z.b. wird die amer. administration dargestellt als verantwortungslos den eigenen soldaten gegenüber (ob nun direkt kurz vor beginn des einsatzes, als die erfahrensten soldaten die gruppe verlassen oder indirekt, indem nach lustiger definition von massaker (oder desaster?) nur noch das ziel besteht, moore zu retten). auch die ungleichbehandlung der schwarzen wird thematisiert. vllt ist dir auch aufgefallen, dass die 1.bataillon ganz bewusst ne ziemliche multi-kulti-truppe ist...
ebenso wird der einsatz von napalm kritisch beleuchtet, denn nach einem pilotenfehler müssen ja einige soldaten die grausamkeiten dieses mittels erfahren...
ich persönlich fand den film überraschend unpatriotisch, der vietcong wird sicher nicht als 'böser' gegner dargestellt, vielmehr werden nicht nur die verluste auf amer., sondern eben auf beiden seiten bedauert.

das ist möglicherweise das problem: er zeigt sein hässliches gesicht nicht ganz so offensichtlich, jedenfalls nicht so krass wie in pearl harbour. wer jedoch gut aufpasst, wird diese "wir sind das amerikanische volk und somit die guten"-mentalität sicher erkennen können. mel gibson ist diesbezüglich ja selber ein verfechter einer solchen denkweise, da muss man nur mal seine filme betrachten, insbesondere natürlich der patriot, gibt ja viele parallelen zu dem film. und selbst wenn er gewisse dinge kritisiert streicht er letztendlich die soldaten und eine prise hinterfotziger patriotismus doch als etwas heldenhaftes, positives und gutes raus und sowas ist schlichtweg unerträglich in einem solchen film. wie gesagt, es gibt genügend richtig gute kriegsfilme, da braucht es nicht noch so ein politisch korrektes 08/15-hollywoodprodukt, das wohl das angekratzte selbstbewusstsein der amerikaner aufpolieren soll. da ändert auch die tatsache nix daran, dass sie dem gegner ein menschliches antlitz verleihen, alles andere wäre ja wohl untolerierbar gewesen.mel gibson sagte ja selber in interviews, dass der film den soldaten des vietnamkriegs quasi ein denkmal setzen und zeigen soll, wie heldenhaft sie gekämpft haben. das ist aber einfach naiver schwachsinn, soldaten sind immer nur marionetten in einem tödlichen spiel, die gnadenlos für das machtstreben irgendwelcher idioten verheizt werden. dem auch noch einen positiven anstrich zu geben ist in seiner wirkung schon fast fahrlässig. von da her ist apocalypse now immer noch am genialsten, weil kein anderer film den wahnsinn und die sinnlosigkeit des krieges und insbesondere des vietnamkrieges besser einfängt..
 
Zuletzt bearbeitet:
Mel Gibson hat in einem Interview aber auch gesagt, dass die USA Schuld an den Verlusten im Vietnam-Krieg haben, denn 1. hatten die US-Armee auch seiner Meinung nach in Vietnam nichts zu suchen, und 2. wurde die Sache total falsch angegangen. Ansonsten hast du recht mit dem Patriotismus, aber hier trifft es meiner Meinung nach nicht wirklich zu, denn ein Film braucht Helden und da das ein Ami-Film ist, ist ja wohl klar, bei wem die Helden zu finden sind.
Und auch am Ende konnte man ja sehen, wie nicht nur die schweren Verluste der USA gezeigt wurden, sondern auch welches Massaker sie bei den Vietnamesen angerichtet haben und wie sie trauern.
 
Original geschrieben von Mephistopheles

wer jedoch gut aufpasst, wird diese "wir sind das amerikanische volk und somit die guten"-mentalität sicher erkennen können. mel gibson ist diesbezüglich ja selber ein verfechter einer solchen denkweise, da muss man nur mal seine filme betrachten, insbesondere natürlich der patriot, gibt ja viele parallelen zu dem film.
quatsch, in diesem film geht absolut nicht um gut und böse.
der patriot ist ein mieser streifen, wie jmd, der seine feinde auschließlich in feige hinterhalte lockt, als held gefeiert werden kann, konnte ich nicht verstehen...parallelen seh ich aber nicht.
:rofl: du weißt schon, dass mel gibson australier ist, oder? :rofl:
Original geschrieben von Mephistopheles

und selbst wenn er gewisse dinge kritisiert streicht er letztendlich die soldaten und eine prise hinterfotziger patriotismus doch als etwas heldenhaftes, positives und gutes raus und sowas ist schlichtweg unerträglich in einem solchen film.
warum sollte kritik am krieg in mißbilligung der soldaten ausarten, du sagst doch selbst später was anderes...
Original geschrieben von Mephistopheles

da ändert auch die tatsache nix daran, dass sie dem gegner ein menschliches antlitz verleihen, alles andere wäre ja wohl untolerierbar gewesen.mel gibson sagte ja selber in interviews, dass der film den soldaten des vietnamkriegs quasi ein denkmal setzen und zeigen soll, wie heldenhaft sie gekämpft haben.
gut das du soldaten geschrieben hast, gilt nämlich für beide seiten. und natürlich gehen soldaten im krieg an ihre grenzen und darüber hinaus, beweisen tapferheit und durchhaltevermögen, warum sollte man solche leistungen nicht honorieren??
Original geschrieben von Mephistopheles

das ist aber einfach naiver schwachsinn, soldaten sind immer nur marionetten in einem tödlichen spiel, die gnadenlos für das machtstreben irgendwelcher idioten verheizt werden. dem auch noch einen positiven anstrich zu geben ist in seiner wirkung schon fast fahrlässig.
eben, also warum sollte man die einzelleistungen der soldaten nicht würdigen und den vielen gefallenen nicht nachtrauern?
..und lustig, dass du dies erwähnst, genau dieses wird im film mehrfach betont und kritisiert...also nix mit 'positiver anstrich', genau das gegnteil ist der fall (wir haben wohl wirklich unterschiedliche filme gesehen...)

ansonsten stimm ich Mondaveron zu...
 
Oh Gott war der schlecht!

Ich war gestern im Kino und habe mir diesen tollen Film mit dem vielversprechenden Namen "WIR WAREN HELDEN ANGESEHN" Wenn man den Titel hört denkt man sich sofort Ein typischer amerikanischer Patriotismus Schinken und wird wenn man sich den Film ansieht sofort in seiner Meinung bestätigt. Lt.(oder was auch immer) Moore gespielt von Mel Gibson (den er zugegebener Maßen nicht schlecht gespielt hat) Vater von man höre und staune 6 Kindern glücklich verheiratet [wird am Anfang von seiner kleinen Tochter gefragt:"Dad, was ist Krieg?"] soll mit seinem Trupp auf Vietkongjagd gehen.
Er und seine Männer landen auf jeden Fall im Schlamassel. Und dann gehts los: Viele sterben (darunter auch ein frisch Vater gewordener Soldat den er fasst wie seinen eigenen Sohn liebte:bawling: )Als es den Soldaten immer beschissener ergeht soll Moore nach Saigon wiedersetzt sich dem Begfehl aber, weil er bei seinen Jungs bleiben will.:mad: Die letzten Worte der Soldaten sind meißtens "Ich bin stolz für dieses Land zu sterben" und "Sag meiner Frau das ich sie liebe" Jungs, da könnt ihr euch auch die Xte Wiederholung von Deltaforce auf PRO 7 ansehn. Da kuck ich mir lieber noch mal Full Metall Jacket an.
 
was soll ich zu diesem film sagen...Gibson hervirragend..was mich mal wieder stört ist das das behinderte Amerika wieder als "Held" angesehen wird...jeden Krieg die die hatten wird als harter patriotischer Kampf angesehen..alleins chon der Spruch von dem Typen"ich bin froh für diesen Land zu sterben" hat mich aufgeregt!Wie grausam die Ami-Soldaten zu der Zivil-Bevölkerung waren wurde natürlich nicht gezeigt oder dass die Soldaten sich den ganzen tag vollgedröhnt haben mit irgendwelchen drogen wird auch nicht erwähnt!
Naja unds wir ja immer das perfekte und soziale Amerika gezeigt....zum kotzen..aba Gibson war gut :D:D



USA SUCKZ ALL WAY!!!!!!!!!!
 
Ach ja und irgend so ein Gas haben die in den Wälderb abgeworfen, damit sie die Vietkong besser sehen konnten was den Efekt hatte, dass die Rate an mißgebildeten Kindern nach oben stieg.

Und wieso heisst in jedem Film Broken Arrow etwas anderes ? Ich dachte das heisst ne Atomwaffe wurde verloren ?(Da gabs diesen Film mit John Travolta oder ?
 
Jep stimmt, bei dem Film mit John Travolta war das was anderes, deswegen hab ich am Anfang auch nicht verstanden, warum er Broken Arrow sagt, aber war ganz schön heftig........

@Evil Ryu

Ich glaub, du hast den Film nur ziemlich oberflächlich gesehen und hattest ja auch schon zu Beginn diese Vorurteile...........
 
"Ich glaub du hast den Film ziemlich oberflächlich gesehn":mad: Neee eigentlich net. Der Effekte Wischi Waschi konnte den Film auch nicht mehr retten. Und ausserdem wurde ich in meinen Vorurteilen total bestätigt!
 
Aber wer schon zu Beginn diese Vorurteile hat, ist während des Films auch darauf aus, die Meinung bekräftigt zu finden, d.h. du konntest auf die anderen Aspekte nicht so genau achten, weil wenn man mal die Effekthascherei n bischen ausser acht lässt und sich mal überlegt, wofür die Dialoge und Aktionen stehen, meine ich, das man doch recht deutlich den Unterschied zu anderen Filmen sieht......
 
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