petitionsübergabe gegen pedophilität

Ghent

Senior Member
petitionsübergabe gegen pädophilität

mit dem folgenden text will ich nich irgendwie genau über das thema diskutieren, ich denke dass das eigentlich ziemlich schnell zu einem konsens führen würde. ich will nur informieren, falls dann jemand in berlin aus dem fenster schaut und nich weiss, warum die da langgehen...

quelle:




Übergabe von 50 000 Unterschriften an den Bundestag



Der Verein Schotterblume e.V., Nassau, übergibt am Freitag seine Petition an den Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages. Rund 50.000 Unterschriften für die Petition zeigen die gesellschaftliche Bedeutung und signalisieren Handlungsbedarf beim Gesetzgeber. Die Übergabe ist mit einer Demonstration in Berlin verbunden.

Pädophile, deren Ziel es ist, sexuelle Handlungen von Erwachsenen an Kindern zu verharmlosen, möglichst gar zu legalisieren, versuchen immer wieder Vereinigungen oder eingetragene Vereine zu gründen, nutzen ungehindert das Internet als freie Plattform um sich „auszutauschen“, bieten dort unter dem Deckmantel der „Kinderliebe“ offen Tipps, Adressen, Bücher und Filme an die „ Einblicke in das kindliche unverfälschtes Sexualleben geben.“

Sie setzen sich dafür ein, „dass die heutigen Gesetze so geändert werden, dass in Zukunft einvernehmliche und schadensfreie Sexualkontakte zwischen Erwachsenen und Kindern nicht mehr strafrechtlich belangt werden können und dass zur Beurteilung der Einvernehmlichkeit allein der unverfälschte Wunsch und Wille des Kindes ausschlaggebend ist.“

Um den Schutz von Kindern vor Missbrauch durch solche Pädokriminelle zu verbessern, der immer verheerende jahrzehntelange Folgen für die Opfer mit sich bringt, hat der bundesweit tätige Verein „Schotterblume“ im März diesen Jahres aufgerufen zu einer Unterschriftensammlung für eine Petition an den deutschen Bundestag,

Darin fordert der Verein:

1. ein klares gesetzliches Verbot gegen die Gründung und Aufrechterhaltung von Vereinigungen, die den Zweck verfolgen, sexuelle Handlungen von Erwachsenen an Kindern, gleich welcher Art, zu fördern, zu bagatellisieren oder eine Legalisierung sexueller Handlungen von Erwachsenen an Kindern herbeizuführen.

Schotterblume fordert weiterhin:

2. ein bundesweites gesetzliches Verbot gegen die Verbreitung von Äußerungen, die pädophiles Gedankengut beinhalten oder die Folgen sexueller Handlungen von Erwachsenen an Kindern abstreiten oder bagatellisieren.

Dies schließt auch ein Verbot der Verbreitung von Zeitschriften - Fotos - Filmen usw. ein, die zum Ziel haben, Sex an Kindern zu befürworten oder dessen Folgen zu verharmlosen. Die bestehenden Gesetze lassen für diese Taten bis heute einen immer noch sehr großen und nicht hinnehmbaren Spielraum offen.

Die Beteiligung der Bürger war dementsprechend groß, fast 50.000 Unterschriften gingen bei Schotterblume ein angefangen bei Kliniken, Krankenkassen und kirchlichen Organisationen über Beratungsstellen, Kinderschutzvereinen, Wohlfahrtsverbänden, Therapeuten, Kinderheimen, Sozialdiensten und Stadtverwaltungen bis hin zu Forschungszentren, Flughäfen, Cafe’s und bekannten Firmen unterschiedlichster Branchen - und natürlich vielen Müttern, Vätern, Großeltern und Betroffenen.

Nicht selten lagen ergreifende Briefe den eingegangenen Unterschriftenlisten bei.

Auch die Mehrheit der Politiker, die von Schotterblume angeschrieben wurden, haben ihre uneingeschränkte Unterstützung für die Petition zugesagt.

Bundespräsident Rau bestätigte in einem Antwortschreiben an Schotterblume e.V. vom 10. Oktober:

„Vor diesem Hintergrund ist es nur zu verständlich, dass es Ihnen und vielen anderen Sorge bereitet, wenn Vereinigungen gegründet werden sollen, die den Zweck verfolgen, sexuelle Handlungen von Erwachsenen an Kindern zu fördern“

Am 1. November werden die Vertreter von Schotterblume, sowie weiterer unterstützender Vereine wie „Regenbogenwald“ und „Aktion Lebenswerte Zukunft“, die beide maßgeblich an der Unterschriftenaktion mitgewirkt haben, die 50.000 Unterschriften nebst einer 20-seitigen juristischen Ausarbeitung persönlich in Berlin abgeben.

Verbunden wird diese Abgabe mit einer Schweigedemonstration direkt vorm Bundestag, sofern die dazu nötige Sondergenehmigung erteilt wird.

Ansonsten findet diese Demonstration, zu der Bürger, sowie natürlich sämtliche Kinderschutzorganisationen aufgerufen sind, am Potsdamer Platz satt.



Programm für den 1 . November 2002



9. 00 Uhr

Versammlung

Potsdamer Platz

Schweigemarsch

Ebertstraße

Brandenburger Platz

Unter den Linden



Übergabe der Unterschriften :

Uhrzeit: 10.30 Uhr

Update:

Ein Parlaments-Abgeordneter wird die Petition und die Unterschriften direkt bei der Demo entgegen nehmen, weil die Poststelle wegen Renovierungsarbeiten z.Z. nicht zugänglich ist.



Dagmar Minor

( Vorsitzende)



Bei Rückfragen : Schotterblume Rechtsabteilung, Elena von Mickwitz Tel.: 04221 / 120 648
 
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es heißt meines wissens nach pädophilie.

interessant wäre vielleicht zu diskutieren, ob genanntes eine lösung darstellt, bzw. überhaupt was handfestes bringt.
meines erachtens nach greift diese demonstration oder petition wie so üblich nicht das problem bei der wurzel, sondern versucht nur symptome zu bekämpfen. aber immerhin, denn: gerade hier liegt jene wurzel doch extrem tief und lässt sich nahezu nicht präventiv freilegen. leider, wohlgemerkt.

es wäre allerdings durchaus schön, wenn man unseren gesetzesspielraum hinsichtlich dieses themas zumindest einengt.
gerade aufgrund des hier herrschenden konsens wünsche ich dem unternehmen gutes gelingen.
 
Zuletzt bearbeitet:
ein entscheidendes problem bei diesem thema ist ja die tatsache, dass hier gegenüber den meisten anderen kriminellen taten nicht in erster linie personen aus sozialen randgruppen oder quasi leute ausserhalb der gesellschaft die täter stellen, sondern diese hinter einer gutbürgerlichen fassade praktisch überall in der gesellschaft anzutreffen sind, selbst unter polizisten, richtern, staatsanwälten, beamten, politikern, krichenleuten, etc. und das in einem doch weitaus grösseren ausmass als man vermuten könnte, wie nicht zuletzt eine kürzlich stattgefundener internationaler schlag gegen einen kinderporno-ring zeigte. von da her ist es natürlich nicht erstaunlich, wenn auch in der politik und der justiz häufig die motivation nicht sehr gross ist, wirklich was zu unternehmen, schliesslich sind da viele selbst direkt oder indirekt involviert und haben logischerweise deshalb kaum ein interesse, sich selbst in gefahr zu bringen.
von da her ist diese aktion sicher begrüssenswert, schliesslich wird so wenigstens ein gewisser druck gemacht, der die verantwortlichen zu handeln zwingen sollte. allerdings ist das, wie schon gesagt wurde, letztendlich auch nur symptombekämpfung, eine wirklich tiefgreifende lösung ist allerdings kaum zu finden..
 
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