Kakarotto-Saga [letzter versuch]

Fortsetzung?

  • Ja unbedingt!

    Stimmen: 24 57,1%
  • Nein hör bloß auf damit!

    Stimmen: 10 23,8%
  • is mir doch egal

    Stimmen: 8 19,0%

  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    42

Bulma

Born to love you
Die Kakarotto - Saga

Kapitel 1

Kakarottos Geburt

Cauli, Königin vom Planeten Vegeta-sei war gerade schwanger und ihre Wehen wurden immer stärker und intensiver.

>>Halt meine Hand, Schatz. <<, versuchte sie unter Anstrengung zu sagen.

>>Ahhhhhhhhhh! <<, schrie sie, denn die Wehen wurden mit einmal so stark, dass sie die Schmerzen nicht mehr unterdrücken konnte.

>>Ich bin ja bei dir. <<, beruhigte Bardock, König von Vegeta-sei und ihr Ehemann sie, indem er ihre Hand so stark drückte wie er konnte.

>>Du musst jetzt stark sein. Du hast es fast geschafft. << versuchte Bardock sie zu ermutigen.

Aber auch er war am Rande der Erschöpfung, versuchte sich aber zusammenzureißen und redete weiter auf Cauli in einem ruhigen Ton ein, den er nur bei ihr gebrauchte.
Da spürte er ein KI.

>>Es kommt; es kommt! << fing er auf einmal an zu schreien und man sah deutlich die Freude in seinem Gesicht.

Bardock stieß die Hebammen bei Seite, denn er wollte der erste sein, der den kleinen Saiyajin in seiner neuen Welt empfang. Es war ein Junge und Bardock fragte seine Frau wie er denn heißen soll.

>>Wie findest du Kakarotto? << fragte sie und könnte dabei in Stöhnen nicht unterdrücken.

Aber sie war froh es überstanden zu haben. Denn die erste Geburt ist immer die schwierigste und Cauli war noch jung.

Bardock stellte sich vor sie und sammelte ganz vorsichtig sein KI und leitete es in einen Finger um damit die Nabelschnur durchzutrennen.
In Caulis Gesichte machte sich ein wenig Angst bemerkbar, aber sie hatte soviel Vertrauen in ihren Ehemann, dass dieses bisschen Angst sofort wieder verschwand.
Er spürte ihr Angst und sagte zu ihr ruhig:

>>Keine Angst. Euch wird nichts passieren. <<

Eine der Hebammen sagte dann zu Cauli, dass sie jetzt pressen müsse.

Sie war schweißgebadet von den Schmerzen der Wehen und brachte nur noch ein
>>Ooooooohhhhhhhhhhhhhhh!!!<< heraus.

Als der kleine Saiyajin endlich draußen war durchschnitt Bardock mit seinem KI-Strahl die Nabelschnur und gab Kakarotto seiner Frau, die erschöpft aber glücklich war.

>>Du hast es überstanden.<< sagte er glücklich.

Cauli nickte nur noch, denn sie hatte keine Kraft mehr um auch nur ein vernünftiges Wort herauszubringen. Dann nahm er ihr den Kleinen wieder vorsichtig ab. Bardock nahm den kleinen Wonneproppen und ging mit ihm zur Waschschüssel um ihn zu säubern. Nachdem er ihn gesäubert hatte, hielt er ihn in seinen Armen hoch und betrachtete ihn ganz genau. Er hatte wie alle Saiyajins einen Affenschwanz und schwarze Augen und Haare. Bardock sah ihm tief in die Augen; und auf einmal wusste er, dass sein Sohn ein ganz großer Kämpfer werden würde. Aber der kleine Saiyajin hatte im Moment ganz andere Gedanken; er hatte nämlich großen Hunger, wie alle Saiyajins, und schrie aus voller Kehle. Bardock lächelte darüber und befahl den Hebammen sofort eine „kleine“ Mahlzeit für den Plärrgeist zu bringen. Währenddessen versuchte er Kakarotto zu beruhigen in dem er ihn auf seinen Armen hin- und herwiegte.

>>Ist ja schon gut. Du bekommst gleich was zu essen; hab nur etwas Geduld.>> sagte er mit einer süßen Stimmen zu dem Kleinen, der gleich ruhig war, als ob er jedes Wort von seinem Papa verstanden hatte.

Da kamen die Hebammen mit leckeren Speisen herein.

>>Stellt es dort auf den Tisch. Ihr könnt jetzt gehen, ich komme schon allein zurecht.<< sagte er und hielt Kakarotto immer noch auf dem Arm während er das sagte.

Auf dem Tisch standen verschiedene Tablette. Aus einem duftet es köstlich nach Reis und Tofu. Bardock war damit zufrieden und ging mit dem kleinen Saiyajin zu einem Stuhl der beim Tisch stand und setzte sich.

>>So jetzt mach mal fein dein Mund auf damit Papa dir was zu essen geben kann.<< sagte er in einem lustigen Ton.

Kakarotto machte wie auf Befehl sein kleines Mündchen auf und Bardock nahm den Deckel von einem Tablett ab und holte es etwas näher an sich ran. Dann nahm er den Löffel und beförderte etwas von dem Reis auf ihn.

>>So jetzt kommt der Flieger... brumm, brumm.<< und bewegte den Löffel vor seinem Mund hin und her um ihn dann gut platziert in Kakarotts Mund zu befördern.

Das ging so weiter bis alle Tabletts leer waren, der kleine Saiyajin satt und Bardock erschöpft.
Dann ging er zu Caulis Bett und legte ihn vorsichtig neben sie um sie nicht zu wecken.
Er setzte sich auf den Stuhl, um zu warten bis seine Ehefrau aufwachte, fiel aber dann doch in einen tiefen Schlaf.
Er träumte wie Kakarotto als Prinz seinen Thron einnehmen würde und als mutiger und weiser Krieger Vegeta-sei, seinen schönen Planeten, regiert.

Cauli war inzwischen aufgewacht und flüsterte zu Bardock:

>>Schatzie, bist du wach?<<

Mit einmal war er wach und lächelte seine Frau mit verschlafenen Augen an.
>>Ja, ich bin wach. Habe nur ein wenig gedöst.<<

Aber sie wusste, dass er tief und fest geschlafen hatte, ließ es sich aber nicht anmerken.

>> Er hat auch mal eine Pause verdient.<< dachte Cauli bei sich.

>> Hat er gut gegessen?<< fragte sie nach einer kleinen Schweigepause.

Aber die Frage hätte sie gar nicht stellen brauchen, als sie die vielen leeren Tabletts auf dem Tisch sah. Plötzlich musste sie auf einmal laut lachen. Bardock wunderte sich über sie und fragte sie insgeheim, was sie wohl zum Lachen gebracht haben könnte. Als ob Cauli seine Gedanken lesen konnte, sagte sie :

>>Der isst ja fast soviel wie du.<< und grinste dann nur noch ihren Ehemann schelmisch an.

>>Dir scheint es ja schon wieder erheblich besser zu gehen.<< sagte er mit einem kleinen bisschen Sarkasmus.

Da mussten beide lachen. Die Hebammen wunderten sich nur als sie vom Krankenzimmer dieses laute Lachen hörten und kamen sofort herbeigeeilt, da sie dachten es sei was schreckliches passiert. Als Cauli, den kleinen Saiyajin in den ihren Armen haltend, und Bardock die Hebammen mit ihren entsetzen Gesichtern sahen, fingen sie nur noch mehr an zu lachen.
Da sagte auf einmal die Oberschwester streng:

>>Sie müssen jetzt gehen. Ihre Frau braucht jetzt Ruhe.<<

Bardock nahm Kakarotto und ging mit ihm aus dem Krankenzimmer.

>>Nicht mal ein bisschen Spaß darf man hier haben.<< sagte er zu dem Kleinen und plötzlich fing Kakarotto zu lachen und wie wild zu strampeln an.

Bardock, der ihn nun nicht mal bändigen konnte, legte ihn in den Kinderwagen, den er schon vorsichtshalber kaufen ließ.

>>So, hier bist du besser aufgehoben, als in meinen Armen, wo du noch vor lauter Stramplerei hinunterfallen könntest.<< sagte er mit einem Lächeln.

Aber plötzlich verfinsterte sich sein Gesichtsausdruck wieder, denn er wusste, dass sie ihren Sohn nicht lange haben würden.
Bardock hatte schon sein geraumer Zeit Visionen und Träume gehabt, die Kakarotto, den zukünftigen Prinzen, betrafen. Er wollte es aber Cauli nicht erzählen, um sie nicht unnötig zu beunruhigen.

Er setzte sich ins Wartezimmer und schlief wieder mit diesen Visionen ein.

Er sah in seinen Träumen, dass Vegeta-sei von Fremden zerstört wird. Plötzlich erkannte er ein Gesicht ihrer zukünftigen Feinde wieder. Bardock erschrak. Der Anführer war... er konnte es nicht fassen... sein eigener Bruder. Da sah er aber noch ein ihm bekanntes Gesicht. Es war Kakarotto, aber als erwachsener Saiyajin, der seinen Onkel zum Kampf aufforderte.

Bardock erwachte und nun wusste er, was zu tun war.
 
Kapitel 2

Seine Mission

Es vergingen einige Jahre, in denen Kakarotto eine, für einen Saiyajin, ziemlich unbeschwerte Kindheit genoss.
Er trainierte mit seinem Vater täglich und Bardock merkte, dass er immer stärker wurde.

>>Jetzt ist die Zeit gekommen.<< dachte er bei sich.

Da hatte er einen Moment nicht aufgepasst und Kakarotto schlug ihm mit seiner Faust in den Magen.

>>Was ist denn mir dir los Papa? Bedrückt dich irgendetwas? Du bist heut gar nicht bei der Sache!<< sagte er besorgt, weil er ja sonst nie so seltsam war.

>>Nein... es ist nichts. << log er seinen Sohn an.

>>Machen wir für heute Schluss.<< sagte er nach einer kleinen Pause.


Eines nachts, alles schlief schon im Palast, schlich eine Gestalt durch die Gänge des Gebäudes. Jetzt fragt man sich natürlich, was einer um diese Zeit noch in den Gängen des Palastes wollte. Die Gestalt schien genau zu wissen, wo sie hinwollte, denn sie verursachte keine Geräusche. Der Schatten öffnete die Tür zu einem Zimmer und ging leise hinein. Es war das Zimmer des Prinzen, Kakarotto. Als er an dem Fenster vorbeiging, schien der Mond gerade in seiner vollen Pracht und man konnte das Gesicht der Gestalt für einen kurzen Augenblick erkennen. Es war Bardock, der seinen Sohn abholte.
Als er sah wie der Saiyajinprinz so seelenruhig schlief, brachte er es fast nicht übers Herz ihn aus dem Bett zu holen. Aber der König schüttelte den Kopf, als wollte er diesen Gedanken vertreiben.

>>Es muss sein.<< dachte er bei sich und nahm Kakarotto vorsichtig auf seine Arme um ihn nicht zu wecken.

Bardock ging mit ihm zu einem Raum, der als Hauptquartier für militärische Zwecke diente.
Dort standen sehr viele merkwürdige Geräte und Apparaturen, die aber Barock anscheinend nicht weiter interessierten. Er bewegte sich auf eine Reihe von Dingern zu, die wie Kapseln aussahen. Es waren Transport – und Überlebenskapseln. Sie waren oval und hatten eine Luke, die den Eingang darstellte. Auf jeder von dieser Kapsel war ein Display angebracht, auf der man eine Nachricht für den Insassen eingeben konnte. Bardock ging mit Kakarotto zu einer der Überlebenskapseln und legte ihn vorsichtig hinein und schloss die Kapsel wieder. Er gab eine Nachricht ein und ging zu einem Apparat, welcher dazu diente, die Person in der Kapsel in eine gewisse Stasis zu bringen, so dass sie während ihrer Reise „schläft“. Er bediente einige Knöpfe und gab dann den Zielort ein und drückte auf START.

>>Bitte lande sicher auf der Erde und rette unseren Planeten. Und bring so viel Unterstützung wie möglich mit.>> betete er leise vor sich hin während sich die Kapsel, in der Kakarotto sich befand, auf den Weg zur Erde machte.

Die Transportkapsel mit dem kleinen Saiyajin hatte einen weiten und beschwerlichen Weg auf der Reise zur Erde. Sie wäre fast ein paar Mal mit Kometen zusammengestoßen. Es war als hätte der kleine Kakarotto einen Schutzengel bei sich gehabt. Aber auf einmal sah es so aus als würde er ihn auf einmal im Stich lassen, denn die Sauerstoffzufuhr hatte ein Leck und Kakarotto erdrohte zu ersticken. Da war auf einmal ein Planet in Sicht.... die Erde. Aber würde der Sauerstoff noch bis dahin reichen? Die Kapsel näherte sich nun mit rasender Geschwindigkeit dem Planeten und drang in dessen Atmosphäre ein. Doch plötzlich versagten die Geräte und Kakarotto erwachte mit ungeheuren Schmerzen aus seiner Stasis. Er sah sich um und wunderte sich, wo er war und wie er hier herkam. Da schrie er mit einem Mal auf:

>>Aaaaaaaahhhhhhhhhhh!!!!!!!!!!!!!!!<<

Die Schmerzen waren zu groß um sie ertragen zu können. Kakarotto wusste nicht woher die Schmerzen kamen aber er wusste genau, wenn er nicht bald irgendwo landete und Hilfe aufsuchte, war er verloren. Schließlich nach unendlichen Stunden und ertragen der Schmerzen; die Sauerstoffzufuhr war fast auf 0, schlug die Kapsel mit ungeheurer Wucht auf die Erde auf.
Kakarotto versuchte an die Luke zu gelangen, um frische Luft zu bekommen.

>>Na los, nur noch ein wenig. Ich hab es fast geschafft.<< sagte er zu sich selbst als ob er sich ermutigen wollte.

Er wollte leben! Er wollte nicht sterben! Und schon gar nicht, nur weil der Sauerstoff nicht gereicht hätte.

Der Saiyajin kroch zur Luke und öffnete sie mit allerletzter Kraft .

>>Luft! Endlich frische Luft!<< waren seine letzten Worte bevor er unter seinen Schmerzen endgültig ohnmächtig wurde.

Es vergingen einige Stunden bis eine Person näher kam. Sie sah sich das Geschöpf an, das da so hilflos am Boden lag und dieses merkwürdige Ding neben ihm. Diese Person war sehr merkwürdig gekleidet. Es war ein Mädchen. Sie hatte eine Art Rüstung an, die aber schon einige Spuren von vielen Kämpfen aufzuweisen schien. Ihr Haar war auch schwarz genau wie die Augen, welche auf eine Weise anziehend aber auch kalt und ablehnend wirkten. Jetzt fragt man sich natürlich, was ein kleines Mädchen nachts in so einer Einöde macht? Sie sah die Kapsel und erschrak fürchterlich, so dass sie für ein paar Minuten regungslos dastand. Dann fing sich das Mädchen wieder und ging auf den noch ohnmächtigen Saiyajin zu ohne eine Mine zu verziehen.

>>D...d...das kann doch nicht wahr sein!<< rief sie auf einmal.

>> Das kann und will ich nicht glauben. Was macht der denn hier?<< entfuhr es ihr, als ob dieses kleine Geschöpf, was da so hilflos am Boden lag, das Ende der Welt bedeuten würde.

Sie ging etwas näher an ihn heran und untersuchte ihn gründlich, bis sie zu dem Entschluss gekommen war, dass er ungefährlich ist, in seiner jetzigen Lage. Das Mädchen ging zu der Kapsel und schaute sie sich genauer an. Als ob sie etwas ganz Bestimmtes suchte, ging sie um die Kapsel herum und ihre Hand tastete entlang bis sie auf etwas stieß. Das Mädchen hatte den Display gefunden und drückte einen Knopf. Da sagte eine Stimme in einer fremden Sprache:
 
Konishi wa

Mein Sohn, wenn du diese Nachricht lesen solltest, wirst du meine Beweggründe verstehen, warum ich dich auf diesen Planeten geschickt habe. In dieser Nachricht findest du alle Antworten auf deine Fragen. Alles begann damit, dass ich diese schrecklichen Träume und Visionen auf einmal bekam. Ich werde dir nun versuchen ausführlich diese zu erklären, so dass du mich hoffentlich verstehen wirst. Mein erster Traum war ausschlaggebend und mit einer der intensivsten. Also werde ich mit ihm beginnen und dir so genau, wie es mir möglich ist, versuchen dir die Situationen zu erläutern. Nun...ich will mich nicht lange an der Vorrede aufhalten und gleich zum Kernpunkt kommen.
Unser schöner Planet Vegeta-sei wird bald zerstört werden, wenn wir nichts dagegen unternehmen. Und das schlimmste daran ist, dass mein Bruder, Timberick, der Anführer dieser hinterhältigen Bande ist. Ich schätze mal, dass sie mich vom Thron stürzen wollten und über deinen zukünftigen und unsren jetzigen Planeten herrschen wollten. Wenn das geschehen sollte, wäre Vegeta-sei in großer Gefahr, denn Timberick hatte noch nie gute Absichten gehabt. Deshalb hatte mein Vater ihn auch als Kleinkind ausgesetzt, weil er anscheinend die Gefahr die von ihm ausging, geahnt hatte. Aber genug der Vergangenheit. Wir müssen uns um die Zukunft unseres Planeten sorgen. Jetzt werde ich dir deine Aufgabe erklären und den Grund deiner Reise. Ich habe auch dich in meinen Träumen gesehen, als erwachsenen Prinz und wie du versucht hast, meinen Bruder und seine Bande zu bekämpfen und zu vernichten. Leider war es dir nicht gelungen und du starbest bei dem fast aussichtslosen Kampf für dich. Da wusste ich, dass wir nur mit Unterstützung gegen meinen Bruder gewinnen, und zwar erfolgreich, konnten. Ich habe dir außerdem auch noch verschwiegen, dass du eine ältere Schwester hast, die ich zur Erde geschickt hatte, aus dem selben Grund wie dich. Nur habe ich seit langer Zeit nichts mehr von ihr gehört, so dass ich annahm, dass ihr was zugestoßen sein musste.
Und ich hoffe, falls sie noch am Leben sein sollte, dass sie mit dir weitertrainieren wird und dass du stärker und reifer dabei wirst. Und hoffe ebenfalls aus tiefstem Herzen, dass ihr beide mit Unterstützung heil nach hause, nach Vegeta-sei, zurückkehren werdet.
Damit möchte ich meinen Bericht beenden und dir viel Glück wünschen.


Nachdem das Mädchen diese Nachricht gehört hatte, trat eine lange Stille ein, so dass man eine Nadel fallen hören konnte. Sie konnte es immer noch nicht so richtig fassen, was sie da soeben gehört hatte. Sie sollte dieses schwache Geschöpf, was neben der Kapsel am Boden lag, trainieren? Denn wie sich später herausstellen sollte, war dieses Mädchen die Tochter von Bardock und ältere Schwester von Kakarotto.

>>Mein Vater hat mich also aufgegeben.<< dachte sie so bei sich und Tränen traten ihr aus den Augen.

>>Nein. Ich darf jetzt nicht anfangen zu weinen.<< sagte das Mädchen und wischte sich die Tränen aus ihren Augen.

>>Wieso glaubt mein Vater, dass ich auf diesen Planeten, wo nur schwache Menschen leben, nicht überleben kann? Ich werde es ihnen schon zeigen, dass auch ein Mädchen kämpfen kann.<<

Sie nahm Kakarotto unter den einen Arm und die Kapsel unter den anderen und flog davon. Als sie eine ganze Weile geflogen waren, wachte der Saiyajin langsam aus seiner Ohnmacht auf.

>>Bist du endlich aufgewacht.<< sagte sie zu ihm und flog etwas tiefer um zu landen.
Als Kakarotto völlig wach und klar bei Sinnen war, fragte er das Mädchen, wer sie überhaupt sei. Darauf antwortete sie:

>>Ich bin deine ältere Schwester Verdena und ich bin aus dem selben Grund hergeschickt worden wie du.<<

>>Ich habe mir auch erlaubt, die Nachricht, welche dir unser Vater mitgeschickt hat zu lesen.<<

>>DAS GLAUB ICH DIR NICHT!!!! VATER HAT MIR NIE VON EINER SCHWESTER ERZÄHLT!!!<< schrie er sie an.

>>Ich wusste ja auch nicht, dass ich einen kleinen Bruder habe.<< entgegnete Verdena daraufhin ruhig.

Kakarotto nahm Anlauf und rannte auf seine Schwester zu. Er ballte eine Hand zur Faust um sie in Verdenas Magen zu stoßen. Diese blieb aber seelenruhig stehen und fing die Faust mit ihrer Hand ab. Kakarotto nahm die andere Hand und versuchte sie diesmal in ihr Gesicht zu stoßen. Aber auch dieser Schlag misslang ihm und seine Schwester hielt ihn nun fest und rammte in ein Knie in den Magen, so dass er aufstöhnte und sich krümmte.

>>Was ist los? Gibst du etwa schon auf Brüderchen?<< sagte sie zu ihm und grinste nur.

Dann gab sie ihm noch einen Stoß in die Magengegend, so dass er endgültig zusammenbrach, da er noch schwach war, und sich noch nicht richtig erholt hatte von seinen Schmerzen, als er in der Kapsel aufwachte.

>>Na gut, ich wird mal nicht so sein. Soll dich ja schließlich noch trainieren.<< sagte Verdena und nahm ihn und die Kapsel wieder unter den Arm und flog davon.
 
Kapitel 3

Das Training

Verdena landete bei einer kleinen Hütte in der Nähe des Waldes. Die Hütte hatte sie selber gebaut um hier ungestört trainieren zu können und nicht von irgendwelchen Menschen entdeckt und gestört zu werden. Sie ging ins Haus und legte Kakarotto erst mal ins Bett, damit er sich erholen konnte. Er schlief ganze 3 Tage durch, bis er am frühen Morgen erwachte und seine Schwester auf einen Stuhl sitzend, und schlafend sah.

>>Sie war doch nicht etwa die ganze Zeit auf ?<< dachte er bei sich während er versuchte sich langsam und ohne Geräusche zu verursachen aus dem Bett stieg.

Aber er schaffte es nicht ganz unbemerkt aufzustehen, denn das Bett knarrte ein wenig und Verdena wurde wach.

>>Na, bist du endlich aufgewacht?<< fragte sie ganz verschlafen.

>>Dann können wir ja mit dem Training beginnen. <<

Kakarotto schaute sie ganz verdutzt an und fragte dann etwas unsicher:

>>Mit welchem Training? <<

Da erzählte das Saiyajin-Mädchen ihm von der Nachricht und was ihr Vater von ihnen wollte.

>>Ah so ist das also. Aber ich bin noch nicht völlig fit. Deine Schläge waren zu hart. << erwiderte er darauf.

Verdena grinste nur und sagte darauf:

>>Sei kein Waschlappen! Die paar kleinen Kratzer werden dich schon nicht umbringen und nun komm mit damit wir endlich anfangen können und nicht zu viel Zeit verschwenden. <<

>>A.... a...aber...<< versuchte Kakarotto noch einzuwenden.

>>Komm endlich oder denkst du ich habe den ganzen Tag Zeit auf dich zu warten. Hätte Vater nicht darum gebeten; hätte ich dich einfach liegengelassen.<< sagte sie mürrisch und ging ins Freie.

Der Prinz folgte ihr nur widerwillig.

>>Wieso? Wieso muss sie mich grad trainieren? Mir wäre es lieber, wenn Vater mich unterrichten würde. Aber muss es grade meine Schwester sein. Ich verstehe Papa nicht.<<
Mit dieses Gedanken öffnete er die Tür und ging ebenfalls in Freie.

Er musste es akzeptieren. Um Vegeta-sei und vor allem um Vaters Willen.

>>Steh nicht so da wie angewurzelt, greif mich lieber an. Ich möchte sehen, was du schon kannst.<< sagte sie, als sie Kakarotto, so schweigend dastand, sah.

Der Saiyajin erwachte aus seiner Starre und ging in seine Kampfposition während Verdena mit einem Lächeln im Gesicht nur dastand und ihn musterte. Als Kakarotto dieses fiese Lächeln sah, wurde er nur noch wütender.

>>Na warte, dir werde ich es noch zeigen. Dir wird das Grinsen schon noch vergehen.<< dachte er bei sich als er auf seine Schwester zurannte.

Er holte zum Schlag aus, um seine Faust in ihren Magen zu stoßen. Aber sie stand immer noch wie am Anfang da, mit diesem Lächeln im Gesicht, dass er nicht sehen konnte und ihn nur noch wütender machte. Verdena fing seine Faust mit ihrer Hand ab und Kakarotto versuchte mit der anderen Hand sie irgendwie zu treffen, was ihm aber nicht gelang.

>>Wieso? Wieso kann ich sie nicht treffen?<< dachte er während er jetzt schon mit mehr Kraft versuchte sie mit seinem Knie in den Bauch zu schlagen.

>>Na na. Ist das alles was du kannst? Da hab ich ja noch sehr viel zu tun, damit du vielleicht mal so gut wirst wie ich.<< bemerkte sie sarkastisch.

Jetzt war es endgültig mit der Fassung des Saiyajins zu ende. Sie hatte Vaters Training beleidigt und in den Schmutz gezogen.

>>Ach Vater. Wieso hast du mich mit ihr alleingelassen? Ich wäre so gern noch bei dir geblieben und hätte mit dir trainiert.<< dachte er in Gedanken versunken.

>>Du sollst nicht soviel nachdenken. Das ist nicht gut für unser Training.<< sagte sie nun etwas böser, so als ob sie seine Gedanken lesen konnte.

Kakarotto versuchte sich zu beherrschen um nicht endgültig die Nerven zu verlieren. Er hieb jetzt wie von Sinnen auf sie ein, obwohl das alles nichts brachte und sie nicht grade besonders beeindruckte. Der Saiyajin hatte nun keine Kraft mehr und war total erschöpft, während seine Schwester noch nicht mal ein bisschen aus der Puste war.

>>Ich glaub jetzt bin ich an der Reihe.<< sagte sie und ging langsam auf ihn zu.

>>Was? Was? Wie meinst du das?<< fragte er unter Anstrengung und seine Augen weiteten sich als ob er wusste, was sie vorhatte.

Das Saiyajin-Mädchen ging langsam auf ihn zu, und sie hatte immer noch dieses Grinsen im Gesicht, was er überhaupt nicht mochte und welches ihm Angst machte. Verdena holte aus und trat in mit dem Fuß in den Magen. Kakarotto brach zusammen, konnte sich mit einer Hand auf den Boden abfangen und sah sie ängstlich , aber auch voller Wut, an. Als sie in seine Augen sah, musste das Mädchen auf einmal laut loslachen. Kakarotto versuchte etwas an Abstand zu gewinnen, um sich einigermaßen zu erholen. Aber seine Schwester bemerkte es und trat ihn noch mal, so dass er jetzt endgültig zusammenbrach und liegen blieb. Nun stand Verdena vor dem Prinzen und musterte ihn ganz genau, wie er so da lag. Wie ein Häufchen Elend.

>>Ich glaube, dass mit dem Training können wir für heute vergessen. << sagte sie und ging in Richtung Hütte.

>>Nein... So schnell gebe ich nicht auf. Und so schnell wirst du mich auch nicht los.<< sagte er mit einer Stimme, so dass sich seine Schwester abrupt umdrehte und ihn verwundert anschaute.

>>Was hast du gesagt? Du willst behaupten, dass du noch Kraft zum Weiterkämpfen hast?<< schrie sie ihn an.

>>Ich.. ich.. habe gesagt, dass ich noch nicht aufgebe.<< bemerkte er nur und versuchte sich wieder aufzurichten.

Kakarotto stand zwar jetzt wieder aufrecht, aber seine Beine zitterten noch.

>>Du wirst dich doch nicht von einem Mädchen besiegen lassen.<< dachte er bei sich

>>Soweit kommt es nicht und wird es nicht kommen.<<
 
Beide standen sich jetzt gegenüber und sahen sich in die Augen. Wer würde wohl als erster angreifen? Wer würde als erster aufgeben? Und wer wird den Kampf überstehen? All diese Fragen werden sich im Laufe dieses Kapitels aufklären.

Das Saiyajin-Mädchen machte eine Handbewegung, die sagen sollte, dass Kakarotto anfangen sollte. Er zögerte erst ein wenig, rannte dann aber los, sofern es ihm in seiner jetzigen Lage zuließ.

>>Kampfgeist hat er ja. Das muss man ihm lassen.<< dachte sie.

Er versuchte es wieder mit Schlägen und Tritten. Er schlug wie wild auf sie ein. Doch Verdena ließ das alles kalt.

>>Ey... Sag mal, lernst du nie aus deinen Fehlern Kleiner? Du hast doch gemerkt, dass das bei mir nichts bringt.<< fauchte sie ihn an.

>>Grrrr.....<< Kakarotto versuchte sich zu beherrschen.

Jetzt besann der Prinz sich auf eine Attacke, die ihm sein Vater beigebracht hatte. Aber leider beherrschte er sie noch nicht perfekt, da er seine Energie noch nicht kontrollieren konnte. Er vergrößerte den Abstand zu ihr, um genug Zeit für die schwierige Ausübung dieses Angriffs zu haben. Kakarotto stellte sich in die Position, die ihm Bardock versucht hat beizubringen. Er musste die Beine etwas weiter auseinander stellen, beide Hände, übereinandergefaltet, in Richtung Gegner strecken, so dass die Handflächen zum Gegner zeigten. Dann musste der Saiyajin noch gelassen sein und frei von jeglicher Anspannung und Gedanken. Das und noch mehr lief Kakarotto jetzt alles in Gedanken durch, bis er meinte, dass er soweit war. Er versuchte, gelassen zu sein, und seine Energie zu konzentrieren. Verdena spürte auf einmal, dass sein KI gewaltig anstieg.

>>Was hast du vor?<< fragte sie.

Kakarotto spürte die Angst in ihrer Stimme und lächelte sie nur an, genauso wie sie ihn einst angelächelt hat, nämlich fies.

>>Das wirst du noch früh genug erleben! Falls du es überhaupt überlebst!<< rief er seiner Schwester zu.

>> Was? Du willst sagen, dass du eine Attacke kannst, die einen Saiyajin töten könnte?<< fragte sie schockiert.

>>JA!<< sagte er darauf und ihn seinen Händen sah man schon einen kleinen Energieball, der langsam wuchs.

>>Otou-san hat sie mir beigebracht bzw. er hat es versucht. Er sagte, als Prinz muss man diese Attacke können. Nur Vater hatte keine Ahnung, dass ich heimlich weitertrainiert hatte.<<

Leider hatte Bardock ihm verschwiegen, dass, wenn man zu viel Energie einsetzt, dabei auch sterben könnte.
Man sah Kakarotto jetzt schon an, dass er sich unheimlich anstrengte, um die Kugel in seinen Händen wachsen zu lassen. Verdena wurde immer ängstlicher, was bei ihr selten vorkam. Sie fing zu zittern und zu schwitzen an. Der Prinz genoss sichtlich diesen Anblick und ihre Angst.

>>Na wie fühlt man sich so, wenn man nur noch wenige Sekunden zu leben hat?<< fragte der Saiyajin.

>>Du wirst doch nicht deine eigene Schwester töten wollen?<< sagte Verdena mit jetzt zittriger Stimme.

>>Wieso sollte ich es nicht tun? Nenn mir einen vernünftigen Grund!<< fragte er nun wieder ernst werdend.

Seine Augen waren jetzt von so einem Glanz gefüllt, dass man sich daran spiegeln konnte und einem das Schwarz noch schwärzer erschien, als es schon war. Seine Muskeln bebten von der großen Anspannung und das Saiyajin-Mädchen bemerkte auf einmal, dass er gar nicht so schwach gebaut war, wie sie am Anfang vermutete. Nein. Sie fühlte sich auf eine Weise, die sie nicht zu beschreiben vermochte sogar hingezogen, obwohl er viel jünger war als sie. Er war schlank gebaut, wie eigentlich alle Saiyajin, und seine Muskeln, nein, man konnte sogar sagen, fasst alles an ihm, schien, als hätte es seinen Platz und schien mit ihm zu harmonieren.

>>Starr mich nicht so an!<< sagte Kakarotto zu seiner Schwester, als diese immer noch in Gedanken versunken dastand und versuchte nichts zu unternehmen.

Der Saiyajin atmete jetzt wesentlich schneller und sein Puls raste. Das Herz versuchte nun angestrengt nun noch gleichmäßig zu schlagen. Es schien förmlich zu explodieren, so schnell ging es. Die Energiekugel war jetzt schon beträchtlich gewachsen und hatte die Größe eines Fußballes angenommen. Als sie nun ihre endgültige Größe erreicht hatte, stellte Kakarotto ein Fuß weiter nach hinten, um von der gewaltigen Kraft dieser Kugel nicht nach hinten geschleudert zu werden. Dann schrie er:

>>Kiiiiiiiinnnnnnnnnnkuuuuuuuuuuuuuuuubbbbaaaaaaaaannnnngggggggggg!!!!!!<< und die Energiekugel raste mit einer Geschwindigkeit, die, so schien es, schneller als das Licht war, auf Verdena zu.

Diese stand aber immer noch wie versteinert da und rührte sich nicht. Das Saiyajin-Mädchen bewegte sich immer noch nicht, als wenn sie von dieser Kugel hypnotisiert wurde. Der Energieball raste nun mit enormer Geschwindigkeit weiter auf sie zu. Kurz bevor das Geschoss sie traf, durchfuhr es Verdena wie ein Blitz und sie versuchte noch rechtzeitig auszuweichen. Aber es reichte nicht mehr, um von dieser gewaltigen Energie nicht getroffen zu werden. Die Kugel streifte ihre Schulter und verbrannte die Rüstung und ein beträchtliches Stück Haut. Verdena fiel zu Boden und schrie vor Schmerzen auf. Kakarotto genoss den Klang; er spürte ihren Schmerz und ihre Angst in diesem Schrei. Doch auch er war am Ende seiner Kräfte. Dieser Angriff hatte ihm fast seine ganze Energie gekostet, und er fiel zu Boden, weil er sich nicht mehr auf den Beinen halten konnte.

Am späten Abend.....

Der Prinz kam langsam wieder zu sich und versuchte aufzustehen. Nach etlichen Versuchen stand er nun, aber mit zitternden Beinen, die sich wie Gummi anfühlten. Er ging zu seiner Schwester, welche immer noch am Boden lag und begutachtete sie erst mal haargenau.
Das Mädchen hatte lange schwarze Haare, die sie jetzt zu einem Zopf gemacht hatte. Nur so eine seltsame Rüstung hatte Kakarotto noch nie in seinem Leben gesehen. Sie war in einem dunkelviolett und ein Teil des Bruststücks war in einem leuchtenden Orange gehalten. Oben rechts stand klein „Mitglied der königlichen Armee“. Und die Rüstung ging etwas über die Schultern hinaus, wahrscheinlich um diese vor einem Fall oder ähnlichem zu schützen. Der Saiyajin wunderte sich, denn er wusste nicht, dass auch Frauen in die Armee eintreten durften. Er schüttelte sie sanft.

>>Komm, wach auf. Du musst wieder zu dir kommen. Bitte!<<

Auf einmal durchfuhr es ihm wie vom Blitz getroffen. Hatte er wirklich Bitte gesagt? Hatte er sie wirklich zum Leben, zum Überleben aufgefordert?

>>Was... was ist passiert?<< fragte Verdena mit unsicherer Stimme.

>>Bleib ruhig liegen. Ich werde dich ins Haus tragen. Du bist schwer verletzt.<< sagte Kakarotto jetzt etwas ruhiger und sanfter.
 
Er hob sie vorsichtig hoch und ging mit ihr in die Hütte. Ihre Wärme und Ausstrahlung faszinierte ihn auf eine Art, die ihm total neu, fremd aber auch angenehm war. Kakarotto hatte dieses Gefühl noch nie gehabt. Verdena war inzwischen wieder vor Erschöpfung und Schmerz auf seinen Armen eingeschlafen.
In der Hütte legte der Prinz sie auf ihr Bett und ging zu dem Fluss, welcher in der Nähe floss, um frisches Wasser zu holen. Er nahm den Eimer, der in der Küche stand und rannte so schnell er konnte. Er wusste nicht, warum er das tat. Vielleicht war so etwas wie ein Instinkt, der ihn dazu trieb, ihr zu helfen und sie am Leben zu lassen. Der Saiyajin schöpfte soviel Wasser wie es ging in den Eimer und lief so schnell ihn seine Beine trugen wieder zu seiner Schwester zurück. Er schien vergessen zu haben, dass er fast seine gesamte Energie verbraucht hatte. Das war ihm auch jetzt ziemlich egal. In der Hütte angekommen, nahm er einen Lappen, den er fand und machte ihn nass. Kakarotto säuberte vorsichtig die Wunde und tat einige heilende Kräuter auf sie, die er noch unterwegs gesammelt hatte.
Bardock hatte nämlich auch darauf bestanden, dass er die Kräuter und ihre Wirkung kannte und wusste wo sie wuchsen.
Kakarotto setzte sich auf einen Stuhl, der neben dem Bett stand und schlief nach einer Weile ein. Plötzlich schrie Verdena auf einmal auf. Der Saiyajin fuhr hoch und sah, dass die Wunde noch viel schlimmer als vorher war. Er fragte sich, was er falsch gemacht hatte. Kakarotto sah sich die Kräuter nun etwas genauer an und bemerkte sofort, dass das die falschen waren. Diese Kräuter bewirkten nämlich das ganze Gegenteil. Er fasste sich an den Kopf. Wie konnte er nur so dumm und unachtsam gewesen sein? Vater hatte ihm doch auch gezeigt, wie man den Unterschied zwischen den giftigen und den heilenden Kräutern erkennt. Die giftigen waren gezackt während die heilenden rund waren. Verdena wachte schweißgebadet auf und als sie ihre Wunde sah, weiteten sich ihre Augen.

>>Was hast du gemacht baka? Erst versorgst du mich und dann das! Willst du mich jetzt doch noch qualvoll umbringen??<<

>>Das wollte ich nicht!!!<< fuhr er sie barsch an.

Das Mädchen wollte aus dem Bett springen um ihren kleinen Bruder eine reinhauen für diese Antwort. Er aber drückte sie wieder sanft ins Bett.

>>Du musst dich noch schonen bis deine Wunde geheilt ist.<< sagte er in einen Ton, der Verdena eine Gänsehaut bekommen ließ.

>>Wieso redet er auf einmal so mit mir? Er hat doch erst so rumgeschrieen und mich angebrüllt.<< fragte sie sich angestrengt.

>>Schlaf noch ein wenig. Ich werde inzwischen die richtigen Kräuter suchen gehen.<< sagte Kakarotto mit einer ruhigen Stimme.

Er ging aus der Hütte und ließ seine Schwester zurück, die sich nun ernsthaft fragte, was mit ihm los ist.
Der Saiyajin war inzwischen an der Stelle angekommen, wo er dachte dass die dort die heilenden Kräuter wachsen würden. Er wurde auch fündig, und pflückte welche, so dass er dachte , dass sie reichen müssten.
Verdena lag im Bett und dachte nach, was wohl dazugeführt haben könnte, dass sich Kakarotto so verwandelt hatte. Er hasste sie doch noch am Anfang, und jetzt sah es so aus, als ob er sie richtig gern hatte, ja, vielleicht sogar liebte. Seine Stimme hatte auf einmal so einen sanften Zug, den sie gar nicht gewohnt war. Aber sie tat ihr auch unheimlich gut. Sie fühlte sich auf irgendeine Weise zu ihm hingezogen.
Da kam Kakarotto wieder mit einem Lachen im Gesicht, dass Verdena dachte, sie wäre im falschen Film.

>>Na. Hast du versucht zu schlafen während ich weg war?<< fragte er sie während er die Kräuter zurecht machte.

Als er fertig war mit der Vorbereitung ging er zu ihr und kniete sich neben sie hin.

>>Es wird jetzt ein bisschen brennen, aber es lässt sich aushalten.<< sagte er zu ihr und lächelte sie mit seinen strahlend weißen Zähnen an.

Verdena nickte nur stumm, denn sie konnte nicht glauben, was sie da aus seinen Lippen hörte.
Er legte, die Blätter auf die Wunde und das Mädchen biss die Zähne zusammen.

>>Siehste. War gar nicht so schlimm, oder?<<

>>Hör mal. Wieso tust du das? Wieso bist du auf einmal so freundlich zu mir?<< fragte sie nun doch, all ihren Mut zusammennehmend.

>>Weil ich dich angefangen habe zu lieben.<< sagte er mit einer gelassenen Selbstverständlichkeit, die sie nur noch mehr verwirrte.
>>Und ich weiß, dass du dasselbe für mich empfindest.<< fuhr er fort.

>>Was? Wie willst du das wissen? Du kennst mich doch gar nicht.<< sagte sie nun etwas kleinlaut.

>>Ich habe es schon lange bemerkt. Aber mir wurde es erst richtig klar, als ich zurückkam und du mich so komisch angesehen hast.<< antwortete er in einer Gelassenheit.

Verdena blickte nach unten auf ihre Bettdecke und sagte nichts mehr und da wusste er, und sie, dass Kakarotto recht hatte.
 
Kapitel 4

Verdenas Vergangenheit

Es vergingen einige Tage, in denen sie sich nicht mehr zu dem Thema äußerten.
Eines Tages, es war schon später Nachmittag, Verdena hatte sich schon sehr gut erholt und ihre Wunde war auch fast verheilt, deutete sie Kakarotto an, dass er sich neben sie auf das Bett setzen sollte.

>>Ototo-chan... << begann sie und Kakarotto wunderte sich über diesen Ausdruck, denn sie hatte ihn noch nie so genannt.

>>Ich möchte dir über meine Vergangenheit erzählen. Aber nur wenn du auch willst und...<<

>>Natürlich möchte ich gerne mehr über dich und deine Kindheit erfahren. << unterbrach er und lächelte sie wieder an.

>>Also...<<

Verdena musste erst mal schlucken, um den Kloß in ihrem Hals zu lösen.

>>Ich beginne am besten an der Stelle, wo ich eingeschult wurde. Wie du bestimmt weißt, kommen Saiyajins mit 4 Jahren in die erste Klasse mit dem Schwerpunkt Sport, um sie für später auf die Militärsschule vorzubereiten. Mein erster Schultag war schon eine Tortur. Da ich neu war, wurde ich erst mal gehänselt, gequält und so richtig fertig gemacht. Aber ich wollte mich nicht so ohne weiteres geschlagen geben. Die erste Klasse überstand ich noch recht gut, und da ich in Sport eine mit der besten war, wurde ich auch nicht mehr so gequält, da man mich bewunderte. Sie wollten es zwar nicht zugeben, aber ich spürte es instinktiv. Durch den Sport wurde ich stärker und bekam auch mehr Muskeln, so dass ich mich mit der Zeit auch zur Wehr setzen konnte. Eines Tages, der Unterricht war schon vorbei, kam einer aus einer höheren Klasse und wollte, dass ihn ihm mein Geld gebe. Ich verweigerte und so drohte er mir, dass er mich krankenhausreif schlagen würde, wenn ich ihm das Geld nicht schleunigst gebe. Ich habe nur den Kopf geschüttelt und ihm geraten, sich schnell aus dem Staub zu werden, sonst würde ich ihn zusammenschlagen. Er hatte nur laut gelacht und kam mir immer näher. Als ich schon seinen Atem spüren konnte, reichte es mir und ich versetzt ihm einen Hieb mitten in den Magen und ins Gesicht. Der Junge fiel zu Boden und blieb bewusstlos liegen, während ich seelenruhig nach Hause ging. Als ich am nächsten Tag zur Schule ging, wurde ich sofort ins Direktorzimmer geschickt. Wie sich herausstellte, hatte der Junge dem Direktor alles berichtet. Er berichtete mir alles so, wie es der Schüler erzählt hatte. Dieser hatte aber ein paar Kleinigkeiten unterschlagen und so wollte ich mich rechtfertigen, kam aber nicht zu Wort. Mädchen hatten eh an dieser Schule wenig zu sagen und daher glaubte man eher den Jungen. Ich wollte grade anfangen, etwas zu sagen, da wurde ich von zwei Männern weggeschleppt.<<

Kakarotto hörte Verdena aufmerksam zu ohne sie zu unterbrechen. Sie schwieg eine Weile und fuhr dann fort.

>>Ich wurde in einen dunklen Raum gebracht, der keine Fenster hatte. Man sagte mir, dass ich über meine Tat nachdenken sollte. Es war tierisch kalt in dem Raum und eng. Ich bekam jeden Tag Essen, wobei ich sagen muss, das es immer nur Reste waren. Da ich in den 3 Wochen, die ich in dem stickigen Raum verbrachte, mich nicht körperlich betätigen konnte, wurde ich immer schwächer, und meine hart erarbeiteten Muskeln gingen auch zurück. Es war einfach schrecklich für mich, ohne Kontakt zur Außenwelt. Ich dachte manchmal schon ich würde elendig krepieren und spielte mit dem Gedanken mich umzubringen. Aber der Wille und der Gedanke, meinen Vater glücklich zu machen, brachten mich dazu, auch diese 3 Wochen zu überstehen. Nachdem diese um waren, holte man mich aus meinem Gefängnis raus und ich wurde zurück in meine Klasse gebracht. Ich wurde von allen wie eine Verrückte oder Aussätzige angestarrt. Man setzte mich nach ganz vorne, um mich im Auge zu behalten. In den 3 Wochen hatte ich natürlich viel versäumt, und da mir niemand mehr helfen wollte, musste ich mir alles selber erarbeiten. Da saß ich Tag und Nacht und las alles, was ich versäumt hatte. In Sport ging es mir nicht anders. Ich war schwach geworden und hatte kaum noch Muskeln, so dass ich nicht mehr über den Kasten springen konnte, was früher für mich eine Kleinigkeit gewesen war. Statt dessen, blieb ich an ihm hängen und holte mir bei jedem weiteren Versuch nur noch mehr blaue Flecken. Statt dessen wurde ich von allen ausgelacht. An diesem Tag nahm ich mir vor, wieder täglich zu trainieren um meine Kraft und Muskeln wiederzubekommen. Ich trainierte wie eine Besessene jeden Tag zu Hause. Vater fiel das natürlich auf und fragte mich, ob was besonderes in der Schule gewesen sei, was ich aber verneinte. Nach schon einer Woche hatte ich meine Muskeln und Kraft wieder. Mit ihnen kam auch mein Stolz und meine Selbstsicherheit wieder, die ich an dem Tag, als ich eingesperrt wurde, verloren hatte. Den Stoff hatte ich auch bald aufgeholt und der normale Tagesablauf kehrte wieder ein. Meine Mitschüler gingen mir aus dem Weg, aber das hat mir nicht so viel ausgemacht. Dass, was mich am meisten verletzte, war das Gelächter, wenn sie mich sahen, denn das konnte ich einfach nicht ertragen. Ich musste mich schon stark zusammenreißen, um nicht wieder einem eine reinzuhauen. So vergingen die Jahre ohne weitere nennenswerte Vorfälle. Mit 16 Jahren nahm mich dann unser Vater in die Militärschule auf. Ich war dort das einzige Mädchen und das nur, weil ich die Tochter vom König war. Dort ging es mir am Anfang auch nicht besser als in der alten Schule. Man traute mir nicht zu, dass ich das auch nur lebend überstehen würde. Vater war der einzige der zu dieser Zeit von meiner enormen Stärke und Willenskraft etwas wusste und so sich ganz sicher war, dass ich eine der besten werden würde. Ich wurde mit einigen Jungs zusammengesteckt, die mir von vorneherein schon ziemlich unsympathisch waren, was sich mit der Zeit dann auch bestätigte, da sie mir doch tatsächlich weiß machen wollten, dass ich lieber diese harte Schule verlassen sollte und auf mit meinen Puppen spielen sollte. Das war mir dann zuviel, und ich schlug den ersten, der mir zu nahe kam zusammen und traf in den Magen und ins Gesicht. Nur wurde ich hier nicht wie in der alten Schule für Wochen eingesperrt, sondern mal ließ mich in Ruhe ohne dass einer auch nur wagte ein Wort über mich zu sagen. Wie ich später erfahren sollte, wurde ich hier mit mehr Respekt behandelt, da Vater ausdrücklich den Offizieren eingeschärft hatte, mich gewähren zu lassen, geschweige mich irgendwo auch nur wegen einer solchen Lappalie einzusperren. Ich wunderte mich zuerst darüber, doch gewöhnte mich schnell daran. Ab diesem Tag machte sich keiner mehr über mich lustig, weil sie meine harten Schläge fürchteten und nun um meine Schlagkraft wussten. Ich bemerkte ihre Angst und das machte mich nur noch selbstsicherer als ich ohnehin schon war. Am nächsten Tag begann meine Ausbildung als Elitekämpferin. Zuerst wurde mir gesagt, dass ich eine Grundausbildung absolvieren müsste. Ich wurde über einen Hindernispfad gescheucht, wo der Boden voll Modder war und ich andauern ausrutschte. Als erstes musste ich über eine Wassertümpel hangeln. Als ich schon fast die Hälfte geschafft hatte, sah ich, dass meine Hände bluteten, aber so leicht gab ich mich nicht geschlagen. Ich schaffte dann natürlich auch dieses Hindernis und wurde angeschrieen, dass ich keine Pause machen sollte, sondern weiter laufen um die anderen nicht zu behindern. Ich raffte mich wieder auf und rannte weiter. Als nächstes waren hintereinander mehrere Pferde (das Turngerät) aufgestellt, über die man springen musste. Da ich einer der Besten in meiner alten Schule war, war das ein Kinderspiel für mich, so dachte ich jedenfalls.
 
Es sollte sich aber als viel schwieriger herausstellen, als ich am Anfang gedacht hatte. In der alten Schule war davor immerhin noch ein Sprungbrett gestellt, was hier nicht der Fall war. Ich nahm also Anlauf und wollte über das Pferd springen, aber anstatt ordentlich über dieses zu springen, knallte ich mit den Knien dagegen. Also versuchte ich es immer und immer wieder. Irgendwann, ich hatte schon gar nicht mehr meine Versuche mitgezählt, schaffte ich es dann doch noch.<<

Verdena war sichtlich erregt als sie das alles erzählte und auf ihrer Haut sah man schon die Gänsehaut. Es war für sie sehr schwierig, all das noch mal in Gedanken durchzuleben. Das Saiyajin-Mädchen versuchte keine Details auszulassen aber durch die Erinnerungen ging ihr Atem sehr viel schneller und flacher als normal, ihr Puls raste und ihr Blut schien zu kochen.
Als Kakarotto das spürte fragte er besorgt:

>>Ich will dich zwar nicht unterbrechen aber sollen wir lieber für heute Schluss machen und du erzählst es mir ein anderer Mal weiter? Ich sehe doch wie erschöpft du bist.>>

Er beugte sich sanft zu ihr und wollte sie küssen. Verdena aber schob ihn weg.

>>Ich möchte dass heute beenden und damit dieses Kapitel meiner schrecklichen Kindheit und Vergangenheit abschließen.<<

>>Wie du meinst.<< erwiderte er darauf und setzte sich wieder neben sie.

Der Saiyajin beobachtete Verdena jetzt ganz genau, da er spürte, dass durch ihre Erregung ihr KI besonders schnell anstieg. Er hatte Angst, dass sie es vielleicht dann nicht kontrollieren konnte.

Verdena fuhr dann mit ihrer Erzählung fort und Kakarotto hörte ihr wieder aufmerksam zu ohne sie aber nicht genau zu beobachten.

>>Also, wo war ich stehen geblieben? Ach ja. Ich schaffte es dann doch noch diesen schwierigen Parcours zu bewältigen und kam erschöpft am Ausgangspunkt wieder an. Als ich schon auf dem Weg zu meiner Unterkunft war, wurde ich von einem Offizier angehalten und er fragte mich, was ich denn vorhabe. Darauf erwiderte ich, dass ich kaputt bin und mich ausruhen gehen wollte. Er lachte aber nur und sagte, dass dieses das normale Trainingsprogramm sei und es täglich absolviert wird. Dann sagte der Offizier noch, dass ich für heute noch längst nicht fertig war mit meiner Trainingseinheit. Ich sah ihn erstaunt und mit großen Augen an und wollte schon was darauf erwidern, ließ es aber dann doch sein. Er sagte, dass ich zum Abkühlen noch 10 Waldrunden rennen sollte. Ich versuchte ihm dann noch klar zu machen, dass meine Beine nicht mehr so wollten wie ich und dass ich kaum noch gehen geschweige dann richtig stehen konnte. Ließ es aber dann sein, weil ich bemerkte, dass es keine Zweck hatte ihm von meinen Wehwehchen zu überzeugen. Also rannte ich los, meine letzte mir verbliebene Kraft mobilisierend, diese Runden. Ich weiß zwar nicht mehr wie, aber irgendwie schaffte ich es dann doch und kam danach total erschöpft, kein einziges Körperteil mehr spürend mit Knochen die mir weh taten an meiner Hütte an. Ich riss die Tür auf und wollte mich in mein Bett legen und nur noch schlafen. Soweit kam ich leider nicht; ich stürzte noch im Türrahmen zu Boden und blieb dort liegen. Die Jungen, die später kamen, ließen mich einfach liegen oder versuchten mich zur Seite zu stoßen. Ich hatte mir bei meinem Training einige Rippen geprellt und als sie mit dem Fuß gegen mich stießen, schrie ich auf und wurde dann bewusstlos. Ich konnte nur noch kurz hören, wie die Jungen mich eine Heulsuse nannten. Als der Offizier am nächsten Morgen kam und mich so daliegen sah, brüllte er mich an, dass ich nicht auf dem Boden, sondern gefälligst im Bett schlafen sollte. Er stieß mit seinem Fuß direkt in meinen Bauch, so dass ich vor Schmerzen aufschrie. Dann hob er mich am Kragen hoch und knallte mir noch eine Ohrfeige ins Gesicht. Ich konnte mich nicht mehr rühren; mir taten alle Knochen und was sonst noch an meinem Körper war, weh. Also dachte ich, dass es das beste wäre, mich nicht zu wehren und sich alles gefallen zulassen. In diesem Moment dachte ich das 2.Mal an Selbstmord, aber dann kam mir wieder der Wunsch meines, unseres Vaters, in den Sinn. Vater wollte nämlich, dass ich eine klasse Elitekriegerin wurde und ihn bei seinen Einsätzen begleitete. Aber machen wir weiter. Der Offizier packte mich und legte mich über seine Schulter und ging dann zu einem Haus, wo man die Kranken behandelte. Dort standen viele merkwürdige Dinger, die man Meditanks nannte (A.d.R. Meditanks hatten nur sehr gute und königliche Militärschulen und der König selber). Er schloss mich an einige Geräte an und legte mich dann in so ein Ding. Der Offizier betätigte eine Taste und der Meditank füllte sich mit einer Flüssigkeit, welche die Heilung der Wunden beschleunigen sollte. Er setzte sich auf einen Stuhl und beobachtete aufmerksam die Apparaturen. Als ich vollständig in der Flüssigkeit lag, hatte ich einen komischen Traum, der so real war, dass ich glaubte, er wäre Wirklichkeit. Ich träumte von dir und mir und von unsrer Zukunft. Und das seltsamste war daran, dass ich alles haargenauso geträumt hatte, wie wir es bis jetzt erlebt hatten. Aber als ich unsre Zukunft sah, wollte ich es nicht glauben. Wir haben geheiratet, obwohl das doch völlig unmöglich ist und das wissen wir beide auch zu gut. Na ja und die restliche Zeit in der Militärschule habe ich dann auch noch überstanden und war dann Elitekriegerin des königlichen Militärs. Soviel zu meiner Kindheit.<<
 
Verdena musste sich stark zusammenreißen um nicht in Tränen auszubrechen und holte einmal tief Luft. Kakarotto sah sie mit seinen kristallklar blauen Augen und beugte sich zu ihr um sie zu küssen.

>>Lass das. Du weißt genau, dass das nicht geht!<< fuhr in Das Saiyajin-Mädchen an.

Der Prinz sah sie verständnislos an.

>>Wieso? Was gehen uns dies doofen Regeln an? Wir lieben uns und nur das zählt.<< erwiderte er darauf.

>>Ich habe nie behauptet, dass ich dich liebe.<< schrie Verdena ihren Bruder an.

>>A ... aber, ich dachte wir beide lieben uns?<< sagte Kakarotto nun etwas kleinlaut.

>>Das kann sein, dass du mich liebst, aber ich liebe dich nicht. Das tut mir jetzt zwar leid, dass du die unnötige Illusionen gemacht hast, aber du musst den Tatschen ins Auge sehen. Da wir nun mal Geschwister sind können wir uns nicht lieben und schon gar nicht heiraten. Dir sind wahrscheinlich die Regeln unseres Volkes egal, aber ich habe mich jahrelang an sie gehalten und werde es auch weiterhin tun.<<

Verdena stand auf und ging in die Küche um sich was zu essen zu machen.

>>Möchtest du auch was?<< fragte sie ihn.

>Nein.<< erwiderte Kakarotto schluchzend und stand langsam auf und ging Richtung Tür.

Als er draußen war, rannte er so schnell er konnte in Richtung Wald. Er wollte jetzt allein sein. Wollte niemanden sehen. Er musste nachdenken über die Worte seiner Schwester.

>>Wieso? Wieso muss das ausgerechnet mir passieren? Wieso kann sie mich nicht lieben wie ich sie liebe? Ich verstehe das einfach nicht. Wie konnte mir Vater das nur antun? Wieso muss ich so leiden? Hat sich etwa die ganze Welt, das ganze Universum, gegen mich gestellt?<<

Mit diesen Gedanken rannte der Prinz so schnell und so lange er konnte, ohne auch nur eine Pause einzulegen. Als er zu einer wunderschönen Blumenwiese kam, ließ er sich fallen und genoss den herrlichen Duft von den, so bezaubernden Blumen, die auf ihn wie hypnotisierend wirkten. Der Saiyajin atmete ein paar mal tief durch und schloss dann die Augen.




Kapitel 5

Kakarottos Geheimnis

Kakarotto dachte lange über Verdenas Worte nach, und fragte sich warum sie auf einmal ihre Einstellung geändert hatte. Er liebte sie doch, egal was diese Regeln auch besagten.

>>Wieso meint es das Schicksal nur immer schlecht mit mir? Erst schickt mich Vater von zu hause weg , dann wäre ich beinahe wegen Sauerstoffmangel erstickt; ich finde meine einzig und wahre Liebe und sie sagt mir ins Gesicht, dass es nicht auf Gegenseitigkeit beruht. Langsam lerne ich diese Welt zu hassen.<< stellte der Saiyajin nach einigen Überlegungen fest.

Er wurde immer erregter und man sah nur einen Bruchteil der Sekunde etwas aufblitzen um seinen Körper. Kakarotto spürte eine Veränderung in sich, wusste aber nicht woher diese kam. Der Saiyajin sprang auf, die Umgebung ignorierend, und rannte weiter. Er beachtete nicht, dass ihm Äste und Zweige ins Gesicht schlugen und die Dornen seine schöne Haut zerkratzten und er dadurch blutete. Kakarotto konnte nur noch rennen; er dachte an gar nichts; er genoss nur wie die Luft durch sein Gesicht schnitt. Er lief nur, denn das war jetzt sein einziges Vergnügen, das ihn befriedigte. Es waren schon etliche Stunden vergangen und der Saiyajin rannte immer noch in der gleichen Geschwindigkeit wie am Anfang. Als er dann schließlich nicht mehr konnte, und schon total außer Atem war, stoppte er und ließ sich einfach fallen. Es hätte nicht mehr viel gefehlt und er wäre mit dem Kopf gegen einen harten und spitzen Stein gefallen. Ihm war jetzt alles egal geworden.

>>Keiner mag mich mehr. Alle haben sich gegen mich gestellt. Mein Leben ist nichts mehr wert. Ich will nicht mehr leben. Was will ich überhaupt noch hier?<<

Mit diesen Gedanken schloss der Prinz die Augen und fiel in einen tiefen Schlaf. Da hörte er auf einmal die Stimme von seinem Vater Bardock.

>>Mein Sohn, was ist mir dir auf einmal los? Wieso hast du aufgegeben? Wir Saiyajins geben niemals auf. Wir haben einen starken Überlebenswillen. So kenne ich dich aber nicht. Du bist unsere letzte Hoffnung. Denk an unsren, an deinen schönen Planeten Vegeta-sei. Soll er ohne weiteres zerstört werden? Ich bin machtlos gegen unsre Feinde, nur du kannst und noch helfen.<<

>>Aber Vater. Was kann ich schon machen? Ich kann kaum kämpfen, und habe keine Erfahrung in so was.<< versuchte Kakarotto einzuwenden.

>>Deswegen soll deine Schwester dich ja auch trainieren um dein verstecktes, kämpferischen Potential zu wecken und zu stärken.<< sagte Bardock wieder ruhig.

>>Ja.... aber...<< wollte der Prinz einwenden.

>>Sei jetzt mal ruhig und höre mir genau zu! Du hast eine Gabe mitbekommen, die sonst keiner hat. Diese wird uns helfen, meinen Bruder und seine Mannschaft zu vernichten und Vegeta-sei zu schützen. Das Problem besteht darin, dass du diese Gabe selber herausfinden musst, sonst wirkt sie nicht.<<
 
Nachdem er dies gesagt hatte, war es wieder still im Wald. Kakarotto wachte mit einmal auf und wunderte sich.
>>Habe ich mir das etwa nur eingebildet? Nein. Unmöglich, es war zu real.<< sagte er sich.

Der Saiyajin überlegte, ob er zurückgehen sollte und kam dann zu dem Entschluss, dass er den Wunsch seines Vaters nachkam. Diesmal rannte er aber nicht, sondern ging gelassen und auch irgendwie zufrieden, mit dem Gedanken, dass ihn sein Vater doch nicht vergessen hatte, Richtung neues zuhause.
Als er dann an der Hütte ankam, erwartete Verdena schon ganz ungeduldig und voller Sorge auf ihn.

>>Wo warst du denn schon wieder? Einfach ohne ein Wort zu sagen, abhauen. Was hast du dir dabei gedacht?<< schrie sie ihn erst mal an.

>>Immer mit der Ruhe Schwesterchen. Ich bin doch jetzt wieder da. Und ich will mit dir trainieren.<< erwiderte Kakarotto darauf und lächelte sie nur an.

>>Was fällt die ein, so mit mir zu reden? Was...<< wollte sie ihn anbrüllen, stockte aber dann.

Verdena sah in seinen Augen einen Glanz, den sie vorher noch gar nicht bemerkt hatte. Sie spürte auch eine ganz andere Aura als vorher um ihn. Das Mädchen fragte sich jetzt ernsthaft, was ihren Bruder so verändert haben könnte. Es war nicht nur seine Aura, die sich verändert hatte, auch sein Charakter war total wie ausgewechselt. Der einst so schüchterne und liebevolle war jetzt ein kampfsüchtiger und schon fast kaltblütiger Prinz geworden.

>>Los beweg dich mal ein bisschen. Ich will schließlich trainieren.<< sagte er zu ihr und musste dabei laut lachen.

Verdena wurde das langsam zu unheimlich. Sie bekam mit einmal richtige Angst vor ihm. Jetzt bemerkte sie auch, dass sich das schöne glänzende schwarz zu einem fast noch dunkleren schwarz verwandelt hatte. Sie wich ein paar Schritte vor ihrem Bruder zurück.

>>Menno. Du sollst doch nicht weglaufen baka. Ich will doch trainieren und ich denke, dass ich mit dir eine Menge Spaß haben werde.<< sagte er gelassen mit einem fiesen Grinsen im Gesicht.

Kakarotto ging langsam auf Verdena zu. Doch diese ging immer weiter zurück.

>>Was hast du denn? Du sollst doch nicht weglaufen sondern mich angreifen.<<

Der Prinz war nun schon etwas gereizt; er wollte endlich üben.

>>Was ist mit dir geschehen? Wieso bist du auf einmal so?<< fragte Verdena mit zittriger Stimme.

>>Nun, sagen wir es so, ich habe endlich meine wahre Bestimmung und mein wahres Ich gefunden. Und nun lass uns endlich anfangen zu kämpfen oder soll ich mich hier etwa zu Tode langweilen?<< beantwortete er ihre Frage in seiner ruhigen Gelassenheit.

>>Bitte.. komme doch wieder zu dir. Was ist nur mit dir geschehen?<< versuchte nun Verdena Kakarotto zur Besinnung zu bringen.

>>Ich verliere langsam meine Geduld. Also wenn du mich nicht angreifst, fange ich eben an.<<

Er rannte auf das Mädchen zu und versetzte ihr einen Schlag in den Magen. Verdena fiel zu Boden und blieb dort liegen.

>>Na los. Steh schon wieder auf, so hart war der Schlag doch gar nicht. Weichei!<< schrie er sie an.

Verdena versuchte krampfhaft aufzustehen. Sie hielt sich mit einer Hand den Bauch und mit der anderen versuchte sie sich vom Boden abzustützen. Kakarotto stand genau vor ihr, die Arme vor der Brust verschränkt und mit einem Fuß vor Langeweile kickte er immer die kleinen Steine weg, die vor ihm lagen. Sein Gesichtsausdruck war nun nicht mehr so gelassen, sondern hatte schon Züge, die den Ärger deutlich widerspiegelten.

>>Wird das heute vielleicht noch oder soll ich dir vielleicht helfen?<< sagte der Prinz jetzt und versuchte sich noch stark zusammenzureißen.

Der Saiyajin wurde sichtlich immer nervöser. Verdena hatte es endlich geschafft aufzustehen, zwar zitterten ihre Knie noch, aber sie stand wenigstens.

>>Na siehste. Es geht doch. Und nun darf ich dich höflich bitten mich anzugreifen.<<

In seiner Stimme lag der blanke Sarkasmus, als er diesen Satz sagte.

>>Baka yaro.<< zischte sie und in ihren Augen sah man deutlich jetzt die Wut, die sie empfand.

>>Deine Stimme und große Klappe hast du ja sichtlich wiedergefunden.<< bemerkte Kakarotto amüsiert.

Der Saiyajin sah sich erst mal um, ob sie hier auch genügend Platz für ein solches nettes Spielchen, auch als Training bekannt, hatten. Links von ihnen standen sehr viele Bäume, die schon sehr alt zu sein schienen. Als er sich die Gegend noch mal genauer ansah, stellte er fest, dass dies überhaupt nicht de richtige Ort zum Kämpfen ist. Ringsum ihn nur Bäume, Gestrüpp, Steine und andres Zeug, dass ihn in seiner Bewegungsfreiheit einschränkte. Er nahm Verdena über seine Schulter und flog mit ihr davon. Das Mädchen versuchte sich zu wehren, aber auf einmal hielt sie inne und fragte ihn ganz schüchtern:

>>Sag mal, seit wann kannst du eigentlich fliegen? Du konntest es doch vorher nicht.<<

>>Frag nicht soviel. Ich kann es eben jetzt. Mehr brauchst du auch nicht zu wissen.<< antwortete er ihr schroff.

Danach war Verdena still. Sie versuchte es zwar noch ein paar mal sich zu wehren und zu befreien aus seinem Griff, gab es aber auf, da sie bemerkte, dass es sinnlos war, Widerstand zu leisten. Derweil suchte der Prinz nach einer geeigneten Stelle, wo er sich so richtig frei bewegen konnte. Da sah Kakarotto einen für sich geeigneten Platz. Es war eine Wiese ohne Unebenheiten, die Bäume standen auch zu weit weg, so dass sie ihn nicht behindern könnten.
 
>>Das ist der ideale Platz für mich.<< sagte er so zu sich, während er landete.
Er warf seine Schwester einfach auf die Wiese und stand nun vor ihr. In seinem Blick sah man die Schadenfreunde, die er empfand, als er Verdena so am Boden liegen sah.

Als sie in seine Augen blickte, spürte sie eine unheimliche Angst in sich aufsteigen, die auf ihrer Haut eine Gänsehaut verursachte. Das Saiyajin-Mädchen starrte ihn mit großen entsetzen Augen an. Als der Prinz das sah, fing er zu lachen an.

>>Starr mich nicht so entsetzt an. Wir sind von der gleichen Rasse, und ich bin immer noch dein Bruder, auch wenn ich mich ein wenig verändert habe. Und nun steh endlich auf, bevor ich mich hier noch zu Tode langweile.<<

>>Ein wenig verändert?<< sagte sie bei sich.
>>Er hat sich total verändert, nicht nur ein wenig. Er ist ein völlig anderer geworden. Was hat man mit ihm bloß gemacht? Wer hat ihm und besonders mir, das angetan?<<

Kakarotto ging auf seine Schwester zu, die immer noch am Boden lag. Als er vor ihr stand und auf sie hinabblickte, sammelte er ein wenig KI in seinem Finger und hielt ihn genau auf ihr Gesicht. Verdenas Körper begann jetzt richtig zu zittern. Sie hatte kaum noch Kraft zu atmen, als sie ihren Bruder ansah. Das Mädchen war inzwischen schon schweißgebadet vor Angst. Man sah jetzt schon deutlich wie sich ein kleiner Energieball auf seiner Fingerspitze entstand und immer weiter wuchs. Als er die richtige Größe hatte, zielte Kakarotto auf Verdena. Diese versuchte krampfhaft sich zu bewegen, auszuweichen, aber irgendwie konnte sie nicht. Sie fühlte sich wie gelähmt, als ob sie jemand festhielt. Der Saiyajin setzte ein fieses Lächeln auf und schoss auf sie. Doch die Kugel traf nicht, wie sie erwartet hatte ihr Gesicht oder ein anderes Körperteil, sondern schlug ganz knapp neben ihr ein. Verdena war immer noch nicht in der Lage sich auch nur einen Millimeter zu rühren.

>>Na los. Steh schon auf, oder dachtest du, dass ich meinen Trainingspartner ermorden würde?<< sagte er nach einer ganzen Weile.

Der Glanz in seinen Augen war jetzt noch intensiver als vorher, so, als ob ihn die Angst, die jemand spürt, befriedigt. Als Verdena immer noch so dalag wie vor ein paar Minuten und sich nicht bewegte, ging Kakarotto auf sie zu und trat sie, dass sie erst einmal aufschrie.

>>WIESOOOO????? WIESO HAST DU DAS GETAN?<< brüllte sie ihn an.

>>Damit du endlich aus dem Knick kommst und aufstehst. Oder hattest du vor, ein Schläfchen dort zu halten?<< gab er ihr nur trocken eine Antwort.

Als sie immer noch nicht aufgestanden war, feuerte Kakarotto noch mal einen Ki-Ball dicht neben sie ab. Verdena erschrak und sprang auf. Sie konnte es einfach nicht fassen. Wie konnte er ihr nur so was antun? Das war doch niemals Kakarotto. Auf einmal spürte der Saiyajin eine Aura. Sie war nicht besonders stark.

>>Komm, steh auf. Wir bekommen Besuch.<< sagte er und auf seinem Gesicht zeigte sich ein Grinsen.

>>Was? Wer kommt denn? Ich sehe niemanden außer uns hier.<< fragte sie ihn ganz ungläubig.

>>Meine neuen Trainingspartner. Es wird mit auf Dauer zu langweilig nur gegen dich zu kämpfen, da kommen mir die paar Deppen oder Bande gerade recht.<< erwiderte er nur amüsiert.

Da tauchten 3 merkwürdige Typen auf. Der eine sah wie ein Hulk Hogan Double aus, braungebrannt und als wenn er jede Sekunde seines Lebens in einem Fitnessstudio verbrächte. Seine Kumpel nannten ihn deswegen auch Hogie, was dieser ganz und gar nicht mochte. Er hatte fast weiße Haare und trug ein Kopftuch. Die Hose ging ihn nur bis zu den Knien und war in einem tiefblau gehalten. Sie sah einer Armeehose sehr ähnlich. Dazu trug er noch ein ärmelloses Hemd in ocker und diese typischen schwarzen Stiefel, wie sie auch die Armeeleute tragen. Der zweite war ein fetter, nicht gutaussehender Mann, den sie nur alle Fettklops nannten.. Er hatte eine Glatze und trug eine schwarze Jacke, die ihm grade noch so passte. Fettklops trug eine kurze Hose, die ziemlich heruntergekommen aussah und genau die gleichen Stiefel wie Hogie. Der letzte, man nannte ihn Bobo, sah eigentlich noch am normalsten aus. Er hatte nicht zu viel Muskeln und war auch nicht besonders dick. Bobo hatte braunes schulterlanges Haar und normale Turnschuhe an. Dazu trug er eine grüne Hose und passend dazu ein grünes Hemd. Als sie nun bei der Hütte angekommen waren und Kakarotto und Verdena sahen, mussten sie laut loslachen, denn so komische Menschen hatten sie noch nie gesehen.

>>Was seit ihr denn für welche?<< fragte Hogie die beiden.

>>Das ist unwichtig, wer oder was wir sind. Ihr kommt mir nur grade recht.<< erwiderte der Saiyajin immer noch mit einem Grinsen darauf.

Er zögerte nicht lange und griff ihn gleich an. Hogie konnte aber gar nicht so schnell reagieren, so dass er bereits auf dem Boden lag, bevor er noch irgendwas begreifen konnte.

>>Och, wie langweilig. Das macht ja gar keinen Spaß.<< sagte Kakarotto und feuerte ein paar kleine Ki-Bälle auf das noch auf dem bodenliegende Hulk Hogan Double ab.

Dieser sprang sofort auf und versuchte nun so gut es ging, den Strahlen auszuweichen, was nicht so einfach war, so dass er einige abbekam. Der Prinz fand das so lustig, dass er anfing laut loszulachen.

>>Wenn du noch leben willst, dann solltest du vielleicht etwas schneller reagieren.<< rief er ihm lachend zu und feuerte gleich noch ein paar Ki-Bälle auf den armen Hogie ab.

Hogie konnte aber kaum noch vor Erschöpfung stehen, so dass ihn der letzte Ki-Strahl von dem Saiyajin traf und er umfiel.

>>Keine Bange ihr beiden, der ist nicht tot. Er schläft nur für ne Weile.<< sagte er zu Bobo und Fettklops.

>>Wer möchte als nächstes mit mir trainieren?<< fragte er die beiden, die immer noch ganz perplex dastanden.

Bobo kam als erstes wieder zu Wort.

>>Nein, nein. Schon gut, wir gehen lieber wo anders hin.<<

>>Ach was. Ich bin doch noch nicht fertig mit meinem Training.<< sagte er und rannte auf Fettsack zu.

Er versetzte ihm ein paar harte Schläge, so dass Fettsack zu Boden fiel und aufstöhnte. Dieser versuchte sich wieder aufzurichten. Der Fette hatte sichtlich Mühe, aber nach einer ganzen Weile stand er dann doch und rannte auf den Prinzen zu. Plötzlich schwebte der Fettklops aber in der Luft. Verdena sah auf einmal ganz blass aus, als sie bemerkte was mit ihrem Bruder geschehen war. Kakarotto war in einem blauen Nebel umhüllt und seine Augen glühten in einem goldgelb. Der Fettklops schwebt immer noch in der Luft und zappelt hin und her und brüllt andauernd, dass ihn doch jemand runterholen solle.

>>Wenn du noch mehr rumzappelst, kommst du erst recht nicht runter.<< sagte Kakarotto zu ihm und lachte laut los, bei dem Anblick, den der Fette abgab.

Doch er hörte nicht auf den Saiyajin und meckerte und zappelte weiter rum, so dass der Prinz Lust bekam, mit ihm ein wenig noch zu spielen.
Er ließ ihn ein paar „kleine“ Turnübungen machen mit der Bemerkung:

>>Du musst dringend etwas abspecken und da ich heute meinen guten Tag habe, helfe ich dir dabei.<<

>>Aber ich will doch gar nicht abspecken. Ich fühl mich so wohl.<< schrie er jetzt wie am Spieß.

Als Kakarotto genug gespielt hatte, ließ er ihn mit einem Knall auf dem Boden aufschlagen.
Man hörte deutlich wie ein paar Rippen gebrochen wurden.

>>Was ist nur aus meinem Bruder geworden? Er hat ja überhaupt keine Gefühle mehr.<< dachte Verdena so bei sich, wie sie das alles beobachtete.

>>Also jetzt bist nur noch du übrig,<< sagte der Saiyajin zu Bobo.

>>Was? Ich? Aber ich hasse kämpfen!<< sagte Bobo mit gesenktem Kopf.

>>Ach komm. Sei doch kein Spielverderber. Ich will wissen, was du so alles kannst.<< antwortete Kakarotto darauf.

Der Prinz wartete auf keine Antwort, sondern griff ihn einfach an. Er trat ihn und schlug auf ihn ein. Bobo versuchte sich so gut es ging zu wehren und er stellte sich dabei nicht grade ungeschickt wie die andren beiden an. Kakarotto versuchte ihn nun in den Magen zu schlagen, aber Bobo bemerkte es rechtzeitig und konterte, so dass der Schlag misslang und der Saiyajin einen harten Schlag von seinem Gegner einstecken musste.

>>Ich muss sagen, du hälst dich wacker. Ich hätte nicht gedacht, dass es so schwierig wird, dich zu besiegen.<< sagte Kakarotto auf einmal.

>>Ich weiß auch nicht woher ich das auf einmal kann. Es ist wie ein Reflex.<< antwortete Bobo.
 
>>Ich will etwas testen, greif mich mal an und schlag so fest und stark zu wie du kannst.<< befahl der Saiyajin.
Also griff Bobo Kakarotto an und versuchte ihn mit Händen und Füßen zu schlagen. Es gelang ihm auch ein paar Mal den Prinzen zu treffen und langsam kam der Saiyajin ins Schwitzen.

>>Der wird ja immer besser.<< dachte er so bei sich.

Kakarotto hielt inne. >>Warte mal einen Augenblick.<< sagte er dann.

>>Ich habe bemerkt, dass du ein guter Kämpfer bist. Also ich würde dich trainieren, damit du später mit uns kommen kannst und uns hilfst unseren Planeten Vegeta zu retten.<< erklärte der Saiyajin Bobo.

>>Was? Ich soll ein Kämpfer werden, und euren Planeten mit retten? Wie meinst du das?<< fragte jetzt Bobo unglaubwürdig.

Da erklärte Kakarotto ihn alles, von der Nachricht seines Vaters bis zu seinem Traum.

Nach etlichem Überlegen willigte Bobo ein und so konnte sein Training beginnen.

Kapitel 6

Bobos schwere Lektionen


>>Nun, was kannst du denn schon so?<< wollte Kakarotto von Bobo wissen.

>>Naja, ein paar Schlag- und Trittkombinationen, mehr auch nicht.<< antwortete er.

>>Und wie sieht es mit KI Attacken aus? Kannst du welche?<< Der Saiyajin wurde immer skeptischer. >>Da liegt noch ein hartes Stück Arbeit vor mir.<< dachte er so in Gedanken versunken.

>>Was ist nun? Wann beginnt denn nun mein Training?<< fragte Bobo ungeduldig und riss damit Kakarotto aus seinen Gedanken.

>>Menno.. nun sei mal nicht so ungeduldig.<< schrie ihn auf einmal der Prinz an.
Bobo wich ängstlich zurück. Er spürte etwas beängstigendes um Kakarotto.

>>Was ist mit dir passiert? Du hast dich irgendwie verändert.<< versuchte Bobo zu sagen, brachte aber nur ein paar Wortfetzen hervor.

>>Was? Was hast du da eben gesagt? Du kannst meine Aura spüren? Wieso hast du mir das nicht gesagt?<< Bei diesen Worten zeigte sich ein Lächeln auf dem Gesicht von dem Saiyajin.

>>Kann das nicht jeder? Ich dachte, so was ist selbstverständlich.<< Bobo wirkte auf einmal etwas verunsichert als er in das Gesicht von dem Prinzen schaute.

Es war so ganz anders als sonst. Das normal verbitterte und ernste Gesicht war mit einmal freundlich und seine Augen zeugten von einem unheimlichen, aber zugleich vertrauenswürdigen Glanz, den Bobo zum aller ersten Mal in seinem Leben spürte. Von diesem Augenblick an spürte der Junge, dass er kein normaler Mensch war, sondern etwas außergewöhnliches, besonderes; ja, er fühlte sich sogar auf eine Art und Weise, die er nicht zu beschreiben vermochte, mit Kakarotto verbunden. Auf einmal ging ein Zucken durch den Körper von Bobo, und er fühlte, dass er sich verändert hatte.

>>Was ist mit mir passiert? Was ist das in meinem Körper? Ist das überhaupt noch mein Körper, bin das ich?<<

Diese Fragen stellte er sich, während er die ganze Zeit noch in die Augen vom Saiyajin sah, und er wusste, dass er nie eine Antwort auf seine Fragen bekommen würde. Aber er musste die Antworten bekommen, gerade jetzt, wo er einen Sinn in seinem Leben gefunden hatte. Der Prinz bemerkte aber sein nachdenkliches Gesicht und seine Unsicherheit und das gefiel ihm gar nicht. Wie sollte er ihnen helfen, wenn er nicht entschlossen und sicher im Kämpfen war. Das musste er schleunigst ändern, sonst ist er ihnen nur ein Klotz am Bein.

>>Hör mir mal genau zu. Ich spüre deine Unsicherheit und Unentschlossenheit, aber in deinem jetzigen Zustand können wir dich unmöglich gebrauchen, also werden wir erst mal die Attacken in Ruhe lassen und an deiner Psyche arbeiten.<< Als Kakarotto das sagte, klang seine Stimme gar nicht mehr freundlich und sanft, sondern kalt und unfreundlich. Dies machte natürlich Bobo nur noch unsicherer als er eh schon war.

Der Prinz und Verdena, die das ganze Szenarium beobachtet hatte, gingen in Richtung Wald.
Der Saiyajin machte eine Bewegung um Bobo zu deuten, er solle ihnen folgen. Der Junge zögerte etwas, folgte ihnen aber dann doch.

>>So, deine erste Aufgabe besteht darin, diesen Wald ohne Hilfsmittel zu durchqueren und auf der anderen Seite anzukommen. Wir warten dann dort auf dich.<<

Als Kakarotto das gesagt hatte, waren er und seine Schwester auch schon verschwunden. Bobo stand nun alleine vor dem Wald und überlegte, ob er die Herausforderung annehmen oder einfach verschwinden sollte. Es war nun bereits 1 Stunde vergangen und der Junge stand immer noch an der selben Stelle wie vorhin. Er konnte sich nicht so richtig entscheiden, aber auf einmal erinnerte sich Bobo an dieses Gefühl, das er beim Anblick vom Prinzen gespürt hatte. Er nahm all seinen Mut zusammen und ging in den Wald ohne auch nur im geringsten zu wissen, was ihn dort erwarten würde. Er ging ein paar Schritte hinein und spürte sofort, dass etwas Böses sich hier aufhalten musste.

>>Sollte das etwa meine erste Aufgabe sein? Will er mich prüfen?<<

Bobo ging einfach guten Gewissens hinein mit dem Gedanken, dass er das schon irgendwie schaffen würde. Aber er sollte sich in der Hinsicht gewaltig täuschen, denn das was in diesem Wald auf ihn lauerte, war das pure Böse. Der einzige der das wusste, war Kakarotto.
Kaum, dass er auch schon hineingegangen war, merkte Bobo, dass ihn etwas beobachtete. Er drehte sich um, aber da war nichts. Langsam wurde Bobo ganz mulmig und er wünschte sich, dass er nie den beiden Saiyajins begegnet wäre. Sein Puls raste und das Gesicht war schweißgebadet; ihm wurde auf einmal ganz schwindelig und alles drehte sich um ihn. Bobo versuchte ein paar Schritte noch zu gehen; seine Kräfte ließen aber nach und er wurde ohnmächtig. Es vergingen Stunden ehe der Junge wieder zu sich kam. Er hatte kein genaues Zeitgefühl mehr, aber es dämmerte draußen und er Wald sah jetzt noch gespenstiger aus als zuvor. Die Bäume erschienen wie Monster, die einen zu verfolgen schienen. Als Bobo wieder völlig bei Bewusstsein war, glaubte er, dass er noch träume, denn neben ihm stand ETWAS und ihn mit großen Augen anstarrte. Dies war aber kein freundlicher Blick, sonder ein eiskalter, ohne jeglichen Gefühle ausdrückend. Bobo bekam es mit der Angst zu tun; er bekam eine Gänsehaut und konnte sich keinen Millimeter mehr rühren. Sein Herz schlug immer schneller, so als wollte es zerspringen. Der Junge begann immer heftiger zu atmen und einen Augenblick dachte er, dass er ersticken würde, da er kaum noch atmen konnte. Er versuchte aufzustehen, fiel aber wieder hin und blieb auch erst mal liegen.
 
Geile Geschichte!!!

Schreib´die Geschichte doch bitte weiter, sie ist sooooooooooo geil!! Bitte!! Komme aus dem lesen gar nicht mehr raus *grins*
 
Auch Cool, Bulma schafft es millionen von Seiten zu schreiben, aber auf meine PM zu Antworten schafft sie nicht dodgy :D
 
fortsetzung (auf die schnelle geschrieben nur)

Das Wesen wartete geduldig; es hatte Jahre gewartet, also konnte es auch noch warten bis er aufwachte.

Ein paar Stunden später......

Kakarotto kam langsam wieder zu sich. Das Geschöpf an seiner Seite stand noch genauso da wie am Anfang. Irgendetwas in seinen Augen beruhigte den Saiyajin, dass er keine Angst mehr vor dem Wesen neben ihn hatte.

>>Was ist mit mir? Warum spüre ich auf einmal keine Angst vor dem Monster neben mir?<<

Er konnte nicht mehr klar denken. Vor ein paar Stunden hatte er noch eine Heidenangst vor ihm gehabt und auf einmal.....war sie verschwunden. Ihm war das hier unheimlich.....nicht nur das....einfach alles, was er bisher erlebt hatte. Das war ihm unbegreiflich. Schicksal? Bestimmung? Oder doch nur Zufall?
 
Was denn? Was denn? Keine Fortsetzung mehr? Oder was hält dich so lange auf?
Hihi nagut ich muss mich melden tongue. Aber ich würde schon gerne wissen wie's weiter geht ;).
 
also hier wieder ein kleiner teil


Das Wesen öffnete das Maul und Bobo schien es fast so, als ob es spreche. Er schüttelte den Kopf...er wollte diesen Gedanken verdrängen. Das Geschöpf kam näher und der Junge konnte schon seinen Atem spüren. Bobo sah dem Tier in die Augen und erst jetzt merkte er, wie schön es doch war. Es hatte ein weißes langes Fell und katzenartige Ohren und blaue Augen, wo man meinte, man könnte in ihnen versinken. Es sieht zwar harmlos aus, aber ist in Wirklichkeit ein gnadenloser Killer, der nur eins in seinem Leben gelernt hatte: Töten um zu überleben. Aber bei dem Jungen war es total friedlich, so als würden sie sich schon ewig kennen. Durch dieses eigenartige Verhalten des Tieres stieg das Selbstbewusstsein des zukünftigen Saiyajins und er streckte die Hand aus um das Wesen zu berühren. Es knurrte etwas, ließ es aber dennoch über sich ergehen. Als er den Kopf streichelte, bekam er auf einmal eine Vision.
 
1.) Die FF ist sehr gut! Ich finde sie einfach gut! sweatdrop
2.) Bist du beim Kamehame-ha Board registriert uter den Namen Princess??? confused2 Das würde mich mal sehr interesieren!
 
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