Gohans Coach
*YAY*
Wie stellt ihr euch die Zukunft der Menschheit vor? Mehr zur "Habenseite" orientiert oder mehr zur "Seinseite" ? Oder besser gefragt, wie kann man sie auf die Seinseite bringen?
Ich will euch das mal kurz erläutern (anhand eines Beispiels), was der Unterschied zwischen den beiden Formen ist:
Dieses Beispiel stammt aus dem Buch "Haben oder Sein" von Erich Fromm. Lest euch die Gedichte über die Reaktion auf einer Blume gut durch:
Tennyson:
"Blume in der geborstenen Mauer,
Ich pflücke dich aus dem Mauerritzen,
Mitsamt den Wurzeln halte ich dich in der Hand,
Kleine Blume - doch wenn ich verstehen könnte,
Was du mitsamt den Wurzeln und alles un allem bist,
Wüßte ich, was Gott und Mensch ist."
Basho:
"Wenn ich aufmerksam schaue,
Seh' ich die Nazuna
An der Hecke blühen"
Ich denke, dass der Unterschied sehr deutlich ist.
Ich will euch noch ein Beispiel präsentieren, ebenfalls hat dies Erich Fromm "entdeckt". Ein Schüler der Habens möchte soviel lernen wie er kann, jedoch nichts genaues lernen.
Ein Schüler des Seins möchte in die Materie des Gelernten eindringen. Ihm ist es nicht wichtig, wieviel er lernt, sondern dass er sich mit einer Sache so intensiv wie möglich beschäftigt hat. Ich meine mit Schüler, Schüler wie wir es sind.
Das Sein ist das, was sich ständig verändert.
Das Haben ist das, was sich nicht verändert. Was so bleiben soll, wie es ist.
Wie kann man die jetzige Gesellschaftsform (= des Habenorientiert) verändern?
Ich denke es ist sehr schwer aus der jetzigen Situation rauszukommen. Allerdings wenn wir so weiter machen wie jetzt, dann werden wir uns ändern müssen. Denn so steuern wir auf einer Katastrophe hinzu. Sowohl wirtschaftlich, ökologisch als auch menschlich
Ich will euch das mal kurz erläutern (anhand eines Beispiels), was der Unterschied zwischen den beiden Formen ist:
Dieses Beispiel stammt aus dem Buch "Haben oder Sein" von Erich Fromm. Lest euch die Gedichte über die Reaktion auf einer Blume gut durch:
Tennyson:
"Blume in der geborstenen Mauer,
Ich pflücke dich aus dem Mauerritzen,
Mitsamt den Wurzeln halte ich dich in der Hand,
Kleine Blume - doch wenn ich verstehen könnte,
Was du mitsamt den Wurzeln und alles un allem bist,
Wüßte ich, was Gott und Mensch ist."
Basho:
"Wenn ich aufmerksam schaue,
Seh' ich die Nazuna
An der Hecke blühen"
Ich denke, dass der Unterschied sehr deutlich ist.
Ich will euch noch ein Beispiel präsentieren, ebenfalls hat dies Erich Fromm "entdeckt". Ein Schüler der Habens möchte soviel lernen wie er kann, jedoch nichts genaues lernen.
Ein Schüler des Seins möchte in die Materie des Gelernten eindringen. Ihm ist es nicht wichtig, wieviel er lernt, sondern dass er sich mit einer Sache so intensiv wie möglich beschäftigt hat. Ich meine mit Schüler, Schüler wie wir es sind.
Das Sein ist das, was sich ständig verändert.
Das Haben ist das, was sich nicht verändert. Was so bleiben soll, wie es ist.
Wie kann man die jetzige Gesellschaftsform (= des Habenorientiert) verändern?
Ich denke es ist sehr schwer aus der jetzigen Situation rauszukommen. Allerdings wenn wir so weiter machen wie jetzt, dann werden wir uns ändern müssen. Denn so steuern wir auf einer Katastrophe hinzu. Sowohl wirtschaftlich, ökologisch als auch menschlich
