[Forum RPG] Auf den Schwingen der Ewigkeit (Haupttread)

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Eldar war wie paralysiert. Die Worte vom falschen Brut hallten in seinem Kopf.
Ich habe deine Liebe in meiner Gewalt und die Haut werde ich ihr von den Knochen schälen
" Kaze.....Kaze....."
Aber und abermals sah er in Gedanken ihr Gesicht vor sich, wie sie dalag, hilflos, dieser Bestie ausgeliefert.
Er sank auf die Knie und staarte blind ins Leere.
" Ich bin schuld, ich hätte sie niemals alleine lassen dürfen. Wie konnte ich nur?"
Ausgerechnet in diesem absoluten Tiefpunkt regte sich etwas in ihm, dass längst vergessen war. Stolz. Er war nicht irgendeiner dahergelaufener Nichtsnutz. Niemand betrügt den Herrscher von Nightmare-sei ungestraft, niemand! Mit dem Stolz kam die Wut.
Die Luft begann sich um Eldar zu kräuseln, sie vibrierte. Die anderen bemerkten es nicht, erster als die Vibration auch sie erreichte, spürten sie, was geschah.
Sie drehten sich zu Eldar um. Dieser stand aufrecht da, seine Augen glühten rot und man konnte den Zorn und die Wut spüren. Sein Mantel flatterte in der Luft und er ballte die Hände zu Fäusten.
Dann verschwand er und tauchte direkt danach wieder hinter dem echten Sullivan und dem Verräter auf.
" WARTE! DU WIRST KAZE KEIN HAAR KRÜMEN! ICH ZERREIßE DICH IN DER LUFT!"
Dann sprang er nach vorne und stass den echten Sullivan aus dem Weg, sodass dieser gegen die Wand flog.
Der Verräter hatte sich rumgedreht und blitzschnell einige rasche Handzeichen geformt. Eldars Hand, die Bruts Hals packen wollte, prallte auf eine Metallwand.
" Tu was ich sage oder du siehst sie nie wieder!", schallte es von der anderen Seite aus.
Eldar schrie auf und fegte dabei die Wand weg, doch Brut war verschwunden.
Sein kurzer Anflog von Wut verflog. Er sackte wieder zusammen.
In diesem Moment erschienen Ramirez, Halloween un der Rest der Truppe im Gang. Ramirez rannte sofort zu seinem Vater. Halloween hielt Abstand.
Mit stockender Stimme erzählte Eldar seinem Sohn was passiert war. Die Geschichte liess auch den Jungen nicht kalt, auch wenn er sich äußerlich nichts anmerken liess. Und sogar Halloween zeigte eine Gefühlsregung.
Der Verräter würde früher oder später den Zorn der letzten Nightmare-jin-Familie zu spüren bekommen.
Aber vorher mussten sie tun, was er verlangte.
Auch wenn Eldars Wut verflogen war, war sein Stolz immer noch da.
Gemeinsam mit den anderen ging er zurück in Sullivans Büro und gesellte sich zu den anderen.

" Also wir brauchen ein Schiff, ohne eines werden wir die Bibliothek niemals erreichen." stellte Eldar nüchtern fest.
Rico räusperte sich.
" Ich besitze zwar ein Schiff, aber...." weiter kam er nicht, denn die Zwillinge schoben ihn schon zur Tür.
Eldar wandte sich an die Hinterbliebenen.
" Jeder, der mitkommen möchte und helfen will, ist willkommen. Ob ihr hier euer Leben verliert oder woanders, dürfte ja egal sein."
Die Ansprache war zwar nicht überwältigend, aber die meisten hatten ihre Entscheidung sowieso schon gefällt.
Eldar stellte sich zu Sephiroth.
" Tust du mir einen Gefallen? Geh zu Dias und frage ihn, ob er mitkommen will. Und halte Susaku im Zaum. Wir können keine weiteren Konflikte gebrauchen!"
 
Unter den Massen der Flüchtlingen, seien sie der Arche oder der vergessenen Stadt entsprungen, umrungen von den energetischen Einheiten, welche, trotz dem Kampfgeschehen, immer wieder nachrückten, stand der Platin Alchemist und empfing sein Ebenbild.
Das Zylinder förmige Bildnis in dem sich der Rest des Universums zum Schutz versteckte war zu gleich auch der prunktvollst ausgeschmückte Teil der ganzen Anlage, ähnlich einem sakralen Bau wurden die Wände von Statuen und plastischen Verzierungen geschmückt, was selbst in dieser Hektik zu den einem oder anderen verwunderten Staunen führte.
Außerdem waren sechs Säulen, basalt-grün, in der Form des Zylinders, die Grundfeste für diese Halle.
" Elly hat ihren Part getan, ich hoffe das beschleunigt die Situation."
"....." Dunkelkreuz sah mit ernster Miene durch die teils Angst erfüllten Gesichter, alle haben dem Tod zwar schon einmal getrozt, doch diesmal schien der Horror um das eigene Schicksal ein neues und unsagbar schreckliches Ausmaß anzunehmen.
" Bin ich ein Ungetüm ?" Fragte er sein Spiegelbild, ohne Anzeichen von Reuhe, nein es schien aus reinem Interesse.
" Im Vergleich zu "IHR" kenne ich kein Ungetüm das nicht wie ein Lamm Erscheint, doch wir sind die schwarzen Lämmer unter allen. Wir waren es die dem Ungetüm den Weg zum Stall gezeigt haben." In der Gestalt seines alten Selbstbild beendete Heid seine Antwort.
" Nun In den Schriftrollen stand, dass es Eihort´s Brut seien wird, die den letzten Stall verteidigt bis zum bitteren Ende."
" Und es wurde durch Zufall in dem Körper eines Überlebenden gefunden."
Zur großen Überaschung schien sich der ganze Raum zu Bewegen und zwar Richtung Oberfläche.

Alle die sich noch im Turm aufhalten werden bemerken, dass sich die ganze Anlage ein Stück weit gen Himmel bewegt.

Prometeus
Kay und Irv, ihr seit gefragt.
 
Sephiroth lachte lauthals auf. "HAHAHA! Shusaku im Zaum halten? Mach dich nicht lächerlich. Selbst Yue könnte ihn nun nicht mehr kontrollieren!" sagte sephiroth und ging lachend und langsam auf Finn zu. "Dias wird euch sicherlich folgen. Benehmt ihr euch bekommt ihr es nicht mit Shusaku zu tun. Er würde nur nach Aeon dürsten!"


Sephiroth stellte sich gefährlich nahe an Finn heran und begann leise zu ihm zu flüstern: "Wie Süß das du noch an deine Freundin denkst...Elly nicht wahr? Ich frag mich welche Rolle sie gespeilt hat, auf deinen Pfad. Nur ein Werkzeug? Just a Tool? Ich werde dich beobachten....und wenn es mir passt....werde ich dich töten! Ich will gegen dich kämpfen!" sagte Sephiroth und wie ein Geist verschwand er im nichts. Seine Worte blieben im Raum zurück.

Yue merkte es jetzt das Sephiroth viel gefährlicher war als er es von Shusaku dachte. Sephiroth genoss den Kampf und stellte sich gern gegen die, jedenfalls solang Dias dies zu lies.

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Dias hingen hatte sich seinen Weg weiter gebannt. Die Feinde waren keine Gegner mehr, sie waren nur noch Opfer. Die Kraft die er austeilte floss zurück. Sie fand kein Ende.

"Schwächlinge...."murmelte er und sah wie ein junger Mann anfang 20 auf ihn zu kam. Er war komplett in einen weißen Mantel gekleidet, lange weiße Haare zum Zopf gebunden, Brille und trug einen sehr langen Kasten, gebunden in Schwarz.
"Dachte schon du würdest gar nicht mehr kommen." sagte der junge Mann und servierte sofort einen Angreifer ab, ohne sich jedoch zu bewegen. Es schien als ob ihn etwas unsichbares zerreißen würde. "Brutales Schwein..." grinste Dias und drehte sich zu den Flüchtlingen um.
"Wir sind fast da. Ihr lauft gleich los und dreht euch nicht um egal was passiert. Neben euch werden ein paar meiner Freunde herlaufen euch beschützen udn führen. Folgt ihren Anweisungen. Wir sehen uns im Schiff." sprach Dias zur Menge die Wild tuschelte und dann nickend los ging.

Neben den Menschen erschienen 6 Ninja die neben ihnen als Begleitschutz herlaufen. "Was hast du vor Cousin?" "Auf Sephiroth warten." "Der war schon hier, ist jetzt bei Celvice auf der Archangel." sagte der Junge Mann mit einer Handbewegung der lächerlichkeit. "Naja dann mach ich mich mal Wild." sagte Dias und zog sein Schwert aus der Scheide. "Ich mach mal bissel Wutausbruch!" sagte Dias und rammte kurz das Schwert in den Boden. Der Boden leuchtete grell auf und erlosch auch den nächsten Augenblick wieder. "20 Minuten dann Bumm, wie Üblich?" "Ne sind nur 15 Minuten." " Lass uns zum Schiff gehen!" "Jaja, alles klar. Revan" sagte Dias und rannte mit dem jungen Revan los.

Es dauerte nicht lange bis sie verschwunden waren und schon brach der Boden in der ferne inzwei, gab einen tiefen Tunnel frei. Langsam flog ein Raumschiff hinaus. Deutlich am Rumpf zu lesen war " ARCHANGEL " das alte Flagschiff der Nod-jins.
 
der letzte Glockenschlag
Der Turm der Arche ragte nun mit doppelter Länge aus dem toten Planeten und der zyklopische Bau der unteren Anlage lag frei. Von außen her betrachtet sah diese dreihundert Meter hohe Etage aus wie ein smaragtfarbener Baumstamm, je länger man es wagte dieses Gebilde anzustarren, umso mehr erschien die Substanz lebendig und sich regend.
Wenn es nicht schon schlimm genug wäre diese Verachtung des Möglichen mit eigenen Augen zu betrachten, würde sich die Tatsache, das sich jenes Gebäude, hin zu dem Schrecken der am Himmel heraufzog, öffnette, als einfach nicht existent abstemmpeln lassen.
Mit dem tiefen Knarren einer überdimensionalen und scheinbar lebendigen Tür, schoben sich die einzelnen Elemente auseinander.
Doch der wahre Schrecken lag in den Herzen der Flüchtlinge, ihre Hoffnung wurde mit dem Einbruch des Sonnenscheins in die sicher geglaubten Hallen erstickt.

" Welche Verluste verzeichnen wir ?" Jeder normale Mensch würde diese Frage mit einem Verweis auf einen rund um Blick durch die lokalen Gefilde beantworten, jedoch Heid war schon seid seinem post mortem nicht gerade für einen stabilen und unrational denkenden Geist bekannt.
" Zwei Kräfte haben es geschafft einen temporären Nachschubsverlust von 19% zu schlagen, aber die Reproduktion läuft wieder auf vollen Touren."
" Unglaublich, wenn mich Wunder noch beflügeln würden, dann würde ich auf diese Leute bauen, aber wir dürfen ihre Kräfte nicht verlieren, nicht hier."
Dunkelkreuz dachte über die Möglichkeiten die Dias und Hikei offenstanden für einen Moment lang nach, er schrieb ihnen sehr herausragende Qualitäten zu, auch wenn sie im moment mit der Flucht von diesem Gott verlassenen Planeten besser beraten wären.
Kurz nach seinem Gedankengang, löste sich der Schei eines Falken von hoch oben, ein Exemplar das sonst nirgends an zu treffen ist, glänzten seine Federn doch wie Platin. Der Vogel verschmolz nach seinem Sturzflug mit dem Boden und zerfloss zu einer Fütze aus der jener Körper einer Frau wuchs, welche ein Teil dieses merkwürdigen Trios war.
Ihr Erscheinen war wie der Startschuß zu einem unglaublichen Aufmarsch von Gesichtlosen Kriegern, welche ihr von der Decke folgten, dann aber wie ein großer Schwarm durch die gigantische Öffnung flogen und dieses Schauspiel sollte kein Ende finden. Hier sollte sich zeigen warum sich die Brut Eihorts als eine unerschöpfliche Quelle schimpfte.

" Die Krieger haben die Botschaft erhalten Finn, darüber hinaus hat dich eine Wesenheit mit großem Tötungspotential versucht aus der Reserve zu locken, scheinbar dürstet es ihm nach einem Kampf."
Finn wagte es nicht seinen Blick vom Horizont abzuwenden, als die Gesichtslosen in einem unendlichen Regiment in dem Gebilde verschwanden und ihnen immer mehr folgten.
" Ich kann nicht leugnen das ich nicht gleiche Intentionen hege, soll er den Tag wählen an dem ich das Wissen über seine Existezn aus den Gedächnissen aller lösche,...falls diese Zukunft noch eine Hoffnung hat."

Wir geben nun dem Affen Zucker, wer sich immer noch auf Arche aufhalten möchte wird mit der Stadt untergehen. Sucht euch die Fluchtmöglichkeiten und macht euch auf die Suche nach einem Anhaltspunkt.
 
Ikuzo - Let's go

"Sephiroth hat Recht Eldar. Seitdem ich die volle Kraft des Guardians als Infinity versiegelt habe, ist Shusaku eine Nummer zu groß. Außerdem meine Pflicht war es nie die Götter zu kontrollieren, sonder aufzupassen das keiner der Planetengötter auf irgendeine Weise auf die falsche Seite gerät. Ich kenne Shusaku und verstehe seine Beweggründe wegen Aeon. Dieser hat sich stattdessen verändert. Seitdem er Manus Erinnerungen als Sinistral versiegelt hatte... Vorher wollte er das Beste auch wenn meine ehemalige Schutzgestalt das nicht eingesehen hatte. Jedoch wurde Aeon seitdem für mich zumindest anders. Er hetzte die Kämpfer gegeneinander auf. Erfüll deine Pflicht Eldar und rette deine Liebe. Ich kümmere mich um eine Fluchtlösung die Wege von jedem werden sicht bald wieder kreuzen."sprach Yue und verschwand in einem Regen von Sakurablättern. Wieder im Freien lief Yue los um nach einer Möglichkeit zu suchen um rechtzeitig wegzukommen. Auf seinem seinem Weg kamen ihn ein paar Kreaturen entgegen und wollten angreifen. >>Ihr könnt mich nicht besiegen!<< Die Worte erschienen in der Umgebung, während Yue kein Wort sagte und seinen Weg fortsetzte. Die Kreaturen griffen an und wurden bei sofortigen nichtmal direktem Kontakt zu Yue von einer unsichtbaren Macht weggeschleudert. Gleichzeitig stieg Yues Kraft in einem unheimlichen Ausmaß an. Der Boden bröckelte auf und die Energie von Ihm stieg ins Endlose, bis sie plötzlich wieder verschwand. Jedoch pulsierte um den Guardian die Luft wo er selber unverändert war. Geisterartig stand Yue vor den Gegnern während seine Hand zu leuchten begann. Mit einem Angriff, der aussah als ob Yue die 2 Kreaturen direkt mit der zur Klaue geformten Hand treffen würde zog ein Energiewind auf, wo sich die Monster - quer durch die Bauchgegend 3 Energiespuren, die wie Klauenangriffe aussahen - unerwartet auflösten. Yue ging weiter die ganze Zeit in die übliche Nazo no Otoko-Kutte gehüllt. Das pulsieren der Luft stoppte wieder, als Yue weiterging, als er in der Ferne ein Fabrikgebäude sehen konnte. "Vielleicht find ich ja da ein Schiff was funktioniert."
Jeder schien die ungewöhnliche Energiesteigung mitbekommen zu haben. Aber keine wusste was diese Kraft war: Yue hatte die Monster mit der Power der Unsterblichen konfrontiert - INFINITY - die volle Kraft des Guardians, welche ein ungeahntes Außmaß hatte.
 
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Zusammenbruch
Ein stummer Kampf herrschte vor den Wällen und nur in langen Abständen gab die unheilvolle Masse welche von Himmel fiel ein abscheuliches Gurgeln und Grunzen von sich, es presste die Wolken zur Seite und immer wieder entstanden an allen stellen Augen und deformierte Münder, verschwanden wieder und lenzten gierig nach der Stadt. Je näher es dem Boden kam umso mehr verjüngte es sich, bis das eine Masse, welche nicht größer seien konnte als ein winziger Tropfen, den unfruchtbaren Boden berührte.
" Ein Tropfen des Todes."
Der starke Wind der in die sakralen Hallen fegte erstark zu einem wahren Orkan, genau so plötzlich schlug ein unheimlicher Wind gegen die steinernen Mauern der Stadt, die Wälle schrien auf und bogen sich.
Die Gesichtslose Flut brach unermüdlich in die Richtung der Kollision und der vertrocknette Boden verfärbte sich Grau.
" Ich will ja nicht pingelik sein, aber wie lange hast du gedacht, hält diese Verteidigung eigentlich ?" Heid kämpfte selbst gegen den heftigen Sturm an und klammerte sich an eine Statue nicht weit weg vom Zentrum.
" Bei optimisstischen Einschätzungen dachte ich an einen Zyklus von zweimal fünf Minuten für jede Verteidigung, bei Begutachtung der Lage schätze ich das wir nicht mal mehr eine dieser Zeitspannen haben werden."
Finn versuchte sich die Haare immer wieder aus dem Gesicht zu heben, seine Arme waren zu langen Speerartigen Gebilden verwachsen und bohrten sich tief in den Boden um ihm den nötigen Halt zu geben.
" Finn, die Brut scheint nicht die nötige Kraft zu haben um das Ding auf einem gleichbleibenden Abstand zu halten." Doch schon nach Elly´s Appell an Dunkelkreuz Tatendrang, machte dieser seine Arme wieder frei und zeichnette gegen den Wind ein Zeichen in den Stein unter ihm.
" Dann ändern wir das!"
Als das Zeichen zu leuchten began vernahm man Schreie in der Halle.

Durchsage
" Das Schiff ist Startbereit, wir müssen nur noch auf die Gruppe warten und dann nichts wie weg hier." Sullivan stand in der Schleuse der Prometeus.
" Geben sie ihnen ein Zeichen, sie müssen umdedingt hier her kommen bevor es zu spät ist, geben sie mir das Mikro und schalten sie auf den Lautsprecher Kanal."
Neben einem Leuchtfeuer das aus dem Zentrum der Stadt kam erschallte noch eine Stimme, die durch die leeren Räume, Gänge und Anlagen der Arche schallte.
" machen sie, das sie zum Hangar kommen, ich wiederhohle kommen sie zum Hangar so schnell sie können !!"
 
Wahre Macht - Der letzte Moment auf Arche

"Und das sagt der gute Sullivan erst jetzt..."flüsterte Yue und kehre um. Jeder Schritt hinterließ einen aufwirblenden kleines Loch im Boden. Mit dem baldigen auslöschen des Planetens kam eine Welle von Gesichtlosen nochmal auf Yue los. Jedoch sollten die Kreaturen lieber wissen, das mit einem Guardian nicht zu spaßen ist. << Diese Welt mögt ihr zestört haben... >> - << Then this shall be your fate >> Yue sah in Richtung der vereinzelten Welle und zeichnete Runenzeichen in die Luft. Plötzlich erschien am Himmel ein großes Sternenemblem, das zu leuchten begann und Energieblitze füllten das Gebiet. "Heiliges Tribunal" flüsterte Yue und als die ersten Paar Gesichtlosen in seiner Reichweite angekommen waren wurde der Himmel unerwartet gleißend hell. Vereinzelt zuckten Energiewellen durch die Gegend und der Energiestern ging in einer Impulswelle auseinander und verschluckte wortwörtlich die Gegner, während der Himmel pechschwarz aufflackerte. Das kreischen der Kreaturen füllt die Gegend. Schließlich wurde er wieder wie vorher, nur das die Gesichtlosen in Yues Umgebung verschwunden waren und der Guardian letztendlich am Treffpunkt erschien und zu Sullivan lief. "Ich habe mich etwas verlaufen auf meiner Suche. Verzeiht meine Verspätung"
 
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Blutopfer
Die Wälle brachen und jedes Teil das sich aus der Mauer löste wurde in dem Orkan mit zum schrecklichen Gebilde gerissen was nun den Boden berührte, ihn verdarb und die Massen an Energetischen Soldaten verschlang, welche sich in unaufhörlich in seinen Weg stellten. Dort wo sich der aussichtslose Kampf fokusierte, wurde die Luft nicht mehr erhitzt, sie loderte in einem verzerrten Rythmus unter dem bebenden Summen. Der vertrocknette Boden zerbrach unter der enormen Last die er zu tragen hatte, die Risse breiteten sich bis zu den Toren des Turmes aus, dessen untere Hallen nur noch einem Schlachthaus ähnelten.
" Wir brauchen mehr!"
Finn packte bei diesen Worten einen weiteren Flüchtling und trennte ihm mit einem grausam sicheren Schnitt die linke Hälfte seines Nackens komplett durch, noch nicht mal Zeit zum klagen blieb dem Armen. Danach drückte er hastig den sterbenden Körper mit der Wunde voran auf einen inprovisierten Altar mit ettlichen Zirkeln und unaussprechlichen Zeichen, so das, auch wenn es makaber klingen mag, kein Blut unnütz vergeudet wurde. Die anderen Tropfe konnten nicht anders als mit anzusehen wie das glänzende dunkle Gebilde jeden Tropfen in sich aufsog, jeder von ihnen war von einem stählernem Körper umschlungen und konnte sich nicht regen.
" Wie sieht die Lage aus, sind diese Schlafmützen immer noch nicht von hier verschwunden ?" Seine Frage wurde mit einem angestrengtem Kopfschütteln beantwortet.
" Mit jeder Sekunde die sie vergeuden verlängern sie diese Tortur."
Nach einer kurzen Weile und gegen den Wind und die Schreie ankämpfend, kam die nächste drastische Maßnahme.
" Wir müssen sie zu den Schiff treiben, übernehmt ihr das !"
Die beiden anderen Alchemisten nickten nur und stellten sich nebeneinander auf, so gut es in dieser Situation zu bewerkstelligen war.
Schnell waren die Zeichen in den Boden verewigt, doch die Feinarbeiten sollten etwas mehr Zeit in anspruch nehmen, während das Morden in der Mitte der Halle weiterging.

Reagenz
Im Forschungstrakt sahen die Sorgen anders aus, Condors Körper schien die ständige Reproduktion und Teilung nicht mehr recht mitzumachen. Hin und wieder schien er noch einmal aufzuatmen, was mit dem aufglühen einiger unerklärlicher Zeichen auf seinem Körper zurückzuführen war. Aus medizinischer Sicht war sein Körper alles andere als überlebensfähig, doch einige Ärzte und Forscher krämpelten wiederum die Ärmel hoch um alles in ihrer Macht stehende in Gang zu setzen das die letzte Hoffnung der Arche nicht sinnlos erstarb.

Fluchtweg
Ramirez und seine Schwester führten den Rest der Gruppe durch ihr leeres Anwesen hin zu dem Tunnel, welcher sie direkt zur Prometeus führen sollte.
 
[Living Thunder]

Donnerndes Grollen brach über der Arche hinein, als das erste Schiff die Oberfläche verließ.
Jahrzehnte war die Archangel nicht in der Öffentlichkeit erschienen und nun bahnte sich ihr Rumpf durch die Atmosphäre.
Dias hatte sich bereits in eine Uniform geworfen und stand mit Revan auf der Brücke der Archangel.
Deutlich brach der Boden der Arche zusammen, in dem Bezirk wo Dias zuletzt war explodierten die Gebäude in einem Dominoeffekt.

"Wie sieht die Situation aus?" fragte Dias und knöpfte sich den Kragen zu.
Eine junge Frau, mit kurzen weißen Haar und zwei spitzen Hörnern, wendente sich zu Dias. Sie nahm das Headset ab und schaute wieder zum Monitor vor ihr. "Sektor 7 ist zu 60% zerstört. Die fremden in diesem Gebiet zu 78% eliminiert. Noch kein Angriff auf das Schiff gestartet. Schilde bei 100%, Sir!" sagte sie.
"Kyoko lass das Sir sein. Hier sind keine Offiziere der Arche. Wir sind hier die Hokage." erwiederte Dias und schaute zu Yoruichi die auf dem Kommandositz sass und Kommados an die Waffenbänke und Steuerung weiter gab.

"Na, Nee-san? Wie geht es dir?" fragte Revan als Dias nach vorne ging. Kyoko lächelte sanft und klopfte auf Revans Schulter. "Ich hab den guten Willen von Mutter. Mir geht es doch immer gut. HAHA." Revan konnte schnell merken das es allen an Bord des Schiffes nicht sonderlich gut ging.
Schon wieder wurden sie aus der Heimat vertreiben. Erneut versuchte etwas sie zu töten. Frieden gab es keinen, der Krieg dauerte an.

"Wir müssen noch jemanden abholen." sagte Dias zu Yoruichi. Ein Blick von extremer Seriösität traf ihn. Yoruichi war zwar offen, doch in gewissen Situationen, war sie härter als ein Fels. "Kurs auf Sektor 2. Energie von den Waffen auf die Schilde. Er ist auf dem Weg zur Prometeus. Wir werden ihnen Geleitschutz geben. Solang sie am Boden bleiben, sind sie ein einfaches Ziel für diese Bastarde." sagte sie und setzte sich in einem Schneidersitz auf ihren Sitz. "Sephiroth sagte er ist auch hier" sprach sie als Dias wieder gehen wollte. "Finn?" sein Blick wurde Augenblicklich schärfer. Die alte bekannte Wut stieg wieder auf. "Ja...Er ist im Turm. Willste das Ding angreifen?" fragte sie ihn, ihre Stimme klang spötisch.
"Unsere Ischerheit und denen der Flüchtlinge geht vor. Ich denke diese Dinger werden das Feuer auf uns eröffnen wenn wir es wagen sollten den Turm in die Luft zu jagen. Ich geh auf meinen Posten. Freedom wird bestimmt einen Ausflug gebrauchen können." Eine kurze Weile schwiegen die beiden.

Weder sie noch er sagten ein Wort. Dias schloss seine Augen und als er die Tür erreichte konnte er ihren Blick sehen und wie sie leise ihre Lippen bewegen. "Sei bitte vorsichtig,....BAKA!!!"
"Werd ich sein." dachte sich Dias.
 
Nirgendwo
An einem anderen, vergessenen und verbotenen Ort betrachtete man den Geschichtsfaden ohne jeglich menschliche Züge, sondern mit einer schwer umschreibaren Komplexität an Wahrnehmungen und entgültigen Ansichten, welche aus vielerlei Hinsicht ein galaktisches Ausmaß annahmen.

" Ja Kinder, genau so war es, jedes Wort trägt die Last der ganzen Wahrheit. Der letzte Stall brannte lichterlo und selbst Eihort´s Brut konnte das Feuer nicht löschen das, ich will es mal so nennen, mit der Wesenheit einst bekannt als vom Himmel fiel. Ein schrecklicher Tag, doch bevor alles verloren war erhoben sich der Condor und der Adler, beide trugen sie die Übriggebliebenen mit sich über die kargen Berge, damit sie nicht das Leid ihrer Brüder und Schwestern erfahren mögen."
Die windschiefe Mühle knarrte hin und wieder in seinen Sätzen, manchmal pfiff der Wind sogar durch ihr zerfallenes Gewölbe.
" Was ist für eine Wesenheit ?" kam die Frage auf.
" Ist etwas so abscheuliches das alleine der Anblick von dir die Sinne rauben vermag."

Flucht
Nun waren sie schon beinahe außerhalb der Atmosphäre doch spürte jeder im Schiff, dass dieses Ding am Boden um ihre Anwesenheit wusste. Da sich die Gruppe auf die zwei Schiffe verteilt hatte, musste die Prometeus nun die Vorhut bilden und den rest zu dem Zielort ihrer Reise führen.
Auf der Prometues hatten sich Eldar und Sullivan sofort für eine Besprechung zurückgezogen und liessen Hawk, Captain Rico, Menou und die Zwillinge auf der Brücke zurück, schon bald müssten sie Kontakt mit dem Schiff der Nods aufnehmen und einige Fragen klären.
 
Zeit des Wartens

Yue hatte sich gegen eine Wand der Prometheus gelehnt und die Augen geschlossen. Die Kapuze der Unknown-Kutte hatte er sich übergezogen, sodass typisch der größte Teil des Gesichtes verdeckt war. 'Für euch war dieser Vorfall auch unerwartet oder scheint ihr doch mehr zu wissen als es den Anschein hat... Es wird alles ans Licht kommen, sobald wir am Ziel der Reise sind und wahrscheinlich bevor die wiederkehrende Konfrontation beginnt.' Yue blickte kurz auf und an seiner Hand leuchtete kurz schwach das Unendlichzeichen auf, das Zeichen für Infinity, aber Yue befand sich wieder im normalen Zustand. "Wird Aeon am Ende gerufen und alles verschlimmert oder werden die Helden den ominösen Himmel sowie die Übeltäter beseitigen!? Überlegt eure Entscheidung gut den es gibt kein zurück mehr!"flüsterte Yue leise
 
Über dem sterbendem Planet
" So wie es Aussieht, sieht es schlecht aus, grad so sieht es aus." Sullivan stand im hell-blauem schein des Kartenterminals.
" Wenn ich nicht wüsste das es so ist, würde ich darauf tippen das unser Mappingsystem defekt ist."
" Nur leider ist dieser große schwarze Raum, welcher diese Karte ausmacht alles was es noch gibt, der sterbende Planet, dieses Schiff und seine Insassen so wie das Schiff der Nods, sind die einzigsten Dinge die hier noch im leeren Raum herumfliegen. Wie konnte einem das verschwinden der toten Sonnen und Planeten nur entgehen ?" Konnte Eldar hinzufügen ohne das es sein schweres Gemüt weiter belastette, doch Nachdem der größte Teil in Sicherheit gebracht war, überkam ihn wieder die Sorge.
Seine Kinder fühlten das gleiche, als Angehörige der selben Brut spürten sie wie das Leben ihrer Mutter aus den Gedanken isoliert wurde.
" Ich werde Kontakt zu dem anderen Schiff aufnehmen....und ein paar Fakten klären müssen." So entfernte sich Sullivan und lies Eldar zurück.
" Kümmer dich um den Kurs zum Zielort."
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Funkspruch
" Einen guten Morgen Ladies und Gentlemen."
Das zerauschte Bild von Sullivan flimmerte über die Bildschirme des Nod Schiffes, dabei vermiet der Herr einen direkten Augenkontakt zu der justierten Cam.
" Wie sie festgestellt haben geht die Arche gerade unter, als Leiter der Organisation kann ich meine Scharm bezüglich meiner eigenen Sicherheit nur kund tun...aber ich werde sie an dieser stelle nicht um.."
" Mach mal platz Großvätterchen, Hey ist der Nod mit dem Schwert und dem ungestylten Haarschnitt auch bei euch ?" Das Biest mit den weißen Haaren schob Sullivan zur Seite und war nun in Großaufnahme.
Man konnte deutlich ein Grummeln vernehmen.
" Ahh da bist du ja, puh Glück gehabt Leute Power Paul lebt noch, wenigsten einer von den guten Kämpfern ist noch übrig."
Während auf der Prometeus dieser Aussage bezüglich die Stimmung schwankte ergriff Sullivan wieder das Wort.
" Enschuldigen sie die Störung, wir werden nun mit der Prometeus voraus fliegen und bitten sie uns zu folgen, wir wissen nicht was da draussen noch lauern könnte nach dem Angriff, aber ihre Feuerkraft wäre uns von großem nutzen."
 
[Hikei - In letzter Sekunde]

Der Nod-jin stand im Raum, als plötzlich neben ihm eine Art schwarzes Feld entstand. Als es größer wurde, bemerkte er 4 Gestalten darin: Hikei und den Rest der Bevölkerung, den er noch retten konnte. "Das war aber verdammt knapp" murmelte Dias nur. Gelassen stand Hikei auf. "Ich kann jetzt noch nicht und vor allem so sterben" erwiederte der Dämon. Dann ging er in eine Ecke des Raumschiffs, von wo er das Geschehen mitverfolgen konnte, die geretteten Personen wurden von der Bordcrew in geeigneten Kabinen versorgt.

[Sorry Leutz, aber mehr fällt mir momentan nicht ein ^^°°°]
 
Bluthandel
Das Schlachthaus auf dem zerstörten und vergehenden Planeten, das eigentlich die Sicherheit der Flüchtling hätte sichern sollen, die sakralen Hallen unter dem Turm der Arche, welche unentdeckt für ein ganzes Jahrzehnt errichtet, waren der Schauplatz eines wahnwitzigen Blutopfers und Siegel für einen abscheulichen Pakt geworden.
Rings erstreckt um die Mauern des Turmes war alles Schwarz wie die Leere des Alls selbst, von der Streitmacht, die für die Verteidigung beschworen wurde keine Spur, noch war das Flehen aus dem Inneren der Hallen zu hören.
Ein malerischer und zugleich Trance ähnlicher Zustand war eingekehrt.

" Meine Damen und Herren, wie sie es bemerkt haben geht die Arche gerade unter, ihr Erbauer flieht in Richtung der Dunklen Bibiliothek, die Ausgänge zur lebendigen Hölle befinden sich rechts und links von ihnen." Die drei Alchemisten sattelten den, vom Blut der Flüchtlinge getränkten, Schrein auf ein merwürdig aussehendes Getier. Am merkwürdigsten Schien die Tatsache das dieses Wesen aus dem Unerklärlichen dunkeln Gebilde zu ihnen kam.
Es hatte Acht Beine, wie die eines Einhufers geformt.
Der Zustand dieser Auswüchse war ähnlich der des ganzen Körpers, wabberig und im ständigen Wandel.
Diesem Schauspeil wohnten auch vier andere Personen bei, bestehend aus dem verbliebenen Stab der Arche. " Ich bin ehrlich, ich hatte mir die unbegreiflichste Lebensform anders vorgestellt, es sieht aus wie ein laufender Yogurt." Bemerkte ein Stellvertretter und wurde von Finn der mit unverständniss und ungeduldiger Wut gemustert.
" Es hat das Leben all eurer Untergebenen benötigt um diesen Moment der Verhandlung herzustellen und du Einzeller wagst es dieser Opfer zu verhöhnen." Mit einem kurzen Wink gab er Heid bescheid als exikutives Organ zu walten, es stand schlecht um Dunkelkreuz Gemüt nach dieser Zeremonie.
Heid formte mit grausamer Gelassenheit einen metallernen Zirkel auf dem Hallenboden und sofort darauf verschlang die schwarze Masse den Störenfried. Zwar waren die anderen Bürokraten nicht wirklich mit diesem Handeln einferstanden doch dieses frühzeitige Ende wollten sie nicht mit ihrem Kollegen teilen.
" Was wird jetzt geschehen ?"
" Wer weiss, wenn wir Glück haben wird für eine Weile gar nichts passieren. Auf diesem Schrein ist eine Botschaft geschrieben, in einer Sprache die keine ist. Nun werden wir sehen wie viel Zeit wir für den guten " Noah " Sullivan herausschlagen können."
Nach Finns Worten wanderte das Wesen zurück in das dunkle Meer aus schwarzem Schleim und die Anwesenden wurden von der aufkommenden Spannung fasst seelisch zerissen.
 
Auf der Prometheus

Eldar betrat die Kommandobrücke der Prometheus und teilte Rico den Kurs mit. Dieser gab den neuen Kurs ein und lehnte sich dann zurück.
Jeder der Insassen hing seinen eigenen Gedanken hinterher.
Die einen trauerten und versuchten diese zu verdrängen, zumindest für den Moment, die anderen waren ebenfalls tief bedrückt.
Ramirez und Hallo standen am Fenster und blickten nach draußen ins Nichts. Eldar stellte sich zu ihnen und stumm blieben sie dort stehen.
Schließlich durchbrach Ramirez das Schweigen.
" Wo fliegen wir jetzt hin. Was müssen wir tun?"
Eldar seufzte während er antwortete:
" Wir werden versuchen die geheime Bibliothek zu finden. Dort gibt es möglicherweise einen Hinweis, der uns helfen könnte."
" Könnte?"
" Ja, ich weiß es nicht sicher. Früher habe ich mich nicht für solche Schriften interessiert. Ich glaube nur, dass Raiden einmal etwas in der Richtung erwähnt hat."
Während diesen Worten fragte Eldar sich, ob der einstige Herrscher von Nightmare-sei wohl dies alles vorausgesehen oder zumindest geahnt hatte.
" Und du glaubst wir finden diese Bibliothek?"
" Sofern sie noch existiert, besteht die Chance, aber eine Garantie gibt es nicht."
 
Schweres Los
Sie waren nun schon einige Zeit unterwegs, wie lange genau konnten ihnen nur die blinkenden Messgeräte ihrer Schiffe verraten; wie lange sie aber noch durch die pechschwarze Leere treiben sollten, gab ihnen niemand Aufschluss.
Dennoch machten sich bezüglich der Reisezeit einige wenige Gedanken, denn es war so verdammt ruhig geworden nachdem sie gestartet waren, Funkstille herrschte mit knisternder Spannung und in der Prometeus durchsah man alle Akten die nur etwas nach einem Anhaltspunkt rochen. Doch man fand nur die kryptischen Abschriften alter Rollen und nach einigen weiteren Stunden der Recherche traf man auf ein beängstigendes und verstörendes Indiez.
" Sehen sie sich das an." Sullivan rief einige Dokumente auf dem Display hoch um sie Yue und Eldar zu zeigen welche mithalfen die Datenbank der Prometeus zu durchstöbern, während die anderen sich um die Aufgaben kümmerten die ihnen Captain Rico zuteilte.
Man las den Text mit argwöhnischer Neugier.
" Eine Strebe für jedes Leben das ihr Aufgebt, erst wenn die Treppe fertig ist sollt ihr das schauen was ihr begehrt."
" Klingt irgendwie eindeutig, aber soll das bedeuten, das wir uns gegenseitig umbringen sollen damit wir weiterkommen ?"
" Das ist doch vollkommender Irrsinn, ist denn nicht schon alles verloren ? Was sollen wir denn noch retten, irgendwann gehen uns die Vorräte aus und dann ist eh Zappenduster." Sullivan wollte nicht daran glauben das die Rettung in nur noch mehr Leid liegen sollte, dennoch wählte Eldar seine Worte strikt.
" Willst du den sterben ohne zu wissen ob es doch noch eine Lösung gibt ?"
" Nein das will ich nicht, aber willst du jemandem sagen das er für diese Sache sterben muss ohne das wir wissen ob es im Endeffekt wahr ist, würdest du deine Kinder dafür opfern ?"

Wie viele Leben wird es Kosten ?
 
"Jede Leiche symbolisiert eine Stufe der Treppe, jedoch steht nicht fest wie lange diese sein wird, so interpretiere ich den Text. Es gibt doch auch den Satz der Weg ist mit Leichen gepflastert." sprach Yue und führte seine wage Vermutung weiter. "Jedoch können wir keinen Kämpfer verlieren! Eldar, die Person, die deine Frau entführt hat sagte wir sollen die Bibliothek finden. Nur was geschieht wohl wenn wir die dunkle Bibliothek wirklich finden? Das letzte Showdown liegt noch bevor aber wird es ein One vs. One um eine alte Rechnung zu begleichen oder ein Kampf gegen einen übermächtigen Gegner. Mein Part liegt lediglich darin überfüssige Gäste wie z. B. (ohne speziellen Grund) die Gesichtslosen in Schach zu halten, wenn solche "Gäste" erscheinen sollten in ferner Zeit." Yue führte seine Vermutung präzise aus und spielte bewusst auf einen bestimmten Punkt an: Sei vorbereitet auf das Unerwartete
 
Opfer
Sullivan war erleichtert diese Worte aus dem Mund eines Kriegers zu hören, sie entsprachen seinem Wunsch, dem Wunsch in keinster Weise an dem Sterben all dieser Lebewesen Schuld zu haben. " Ja du hast recht, bestimmt hatt uns irgendeine Macht die ganze Sache eingebrockt, wir haben einfach versagt, aber es sind die Bösen die diese Schuld tragen, nicht wir...oder ?"
Während er diese Worte sprach wurde ihm aber immer schwerer zu Mute, geknickt setzte er sich wieder vor das Display und legte sein Gesicht erneut in seinen Handflächen ab.
" Es tut mir so Leid Herr Eldarion, so Leid um ihre Frau.."
" Hör auf!" Eldar machte sich seine eigenen Gedanken.
" Du solltest kein Leid klagen, denn wenn du es wirklich ernst meinst würdest du es in allen Sprachen die es gibt tun müssen, für jede einzelne Seele, für jedes Volk. Ich hab noch nicht meine ganze Familie verloren und ich werde alles daran setzten, den Rest der mir geblieben ist, mit meinem Leben zu verteidigen."
Keine Gänsehaut, kein Auftakt, weder eine Aufmarschmelodie ertönte, denn nur die Stille herrschte rings um sie herum, die endlose schwarze Leere würde ihr Grab werden, sollten sie nicht bald handeln.

Auf der Archangel war die Situation nicht anders, man hatte sich für einen Kampf gewappnet, doch welchen ? Nichts sah danach aus.
Wofür hatte Hikei die Leben gerettet ?
Sie schliefen, von den letzten Anstrengungen ihrer Kräfte beraubt, aber was würde sie schon erwarten wenn sie aufwachen, eine leere Welt.

" Wir müssen es versuchen, nehmt Kontakt mit der Archangel auf. Ich werde der erste sein." Sullivan schlug die Hände zusammen und war fest entschlossen. " Ich werde nicht länger von anderen erwarten das sie sich aufopfern, ich werde es als erster tun !"
Yue und Eldar waren für einen Moment sprachlos.
" Sind sie sicher das.."
" Ja! Ihr müsst es schaffen, ihr müsst die Bibiliothek finden. Auch wenn ich nicht weiss ob meine Opfer uns weiterbringt. Ich will nicht verotten ohne daran geglaubt zu haben."

Die Opferung beginnt, wählt Weise.
 
"Energie-Zellen sind aufgeladen, Sir!" rief ein Techniker im Hangar hoch zum Cockpit. Dias Kopf schaute kurz hinaus und hob dann den Daumen. "Alles Klar mache jetzt System-Check." sagte er und verschwand aus dem Blickfeld.

Èr trug eine weiß Blaue Uniform mit 4 Streifen auf der linken Brust. Das Zeichen für den Vize Kommandeur. Er tippte auf einer Konsole rum, blitzschnell tauchten Zahlen, Brechnungen, Bilder, Zustande der Ausrüstung auf und verschwanden ebenso schnell wieder.
Seine Finger bewegten sich schneller als jemals fassbar. Und bevor man sich Versehen konnte hatte er seine Arbeit beendet.

Ein Bildschirm schaltete sich neben ihn ein und das Gesicht von Yoruichi erschien. "Die Prometheus ruft uns. Ich denke du willst daran Teil haben." sagte sie.
Dias überlegte eine Weile. Sie hatten den Planeten vor kurzen zurück gelassen, er wäre am liebsten umgekehrt um Finn und diesen Turm in Stücke zu schlagen. Doch noch immer besaß Dias ein Gewissen. Das Leben der Flüchtlinge musste vorgehen, als die persönliche Pfede zwischen ihm und Finn Dunkelkreuz.

"Was glaubst du haben sie vor?" fragte Sie ihn. "Ich habe aufgehört an das gute zu glauben. Sie werden etwas ausdenken womit wir garantiert nicht einverstanden seien können. Sollten Unschuldige darunter Leiden, werde ich nicht zögern meine Waffe gegen sie zu richten." sein BLick war kalt und doch sah sie darin den warmen Kern, den Dias seit Jahren versuchte zu verbergen.

"Machen wir eben eine Konferenz-Schaltung." sagte sie.
Auf dem Bildschirm erschien am oberen Rand der Kopf von Dias und auf dem größeren Bild war Yoruichi zu sehen.
"Nun was wünscht die Prometheus?" fragte sie. "Ich hoffe ihr habt einen guten Plan." sagte Dias darauf hin, auf seine bekannt unfreundliche Art.
 
Antworte!!
" Die Archangel meldet sich, sagt den Leuten im Kartenraum bescheid, ich hoffe sie haben einen Plan bereit." Befahl Rico als er Dias und Yoruichi auf dem Monitor vor sich sah. Sofort machte sich Ramirez auf seinem Vater und den anderen Zweien Meldung zu machen, doch als er den Raum betretten wollte öffnete sich die automatische Verriegellung. Blitzschnell sprang Eldar´s Sohn aus dem Weg als sein alter Herr mit Sullivan im Schlepptau Richtung Brücke stapfte, die Anspannung, welche in der Luft lag, konnte man sehr deutlich spüren. Doch was Eldar gerade spürte konnte er selbst nicht recht Einordnen. Es schmerzte, nicht etwa aus emotionaler Sicht, nein, viel mehr war es ein fühlbarer Schmerz in seiner linken Hand, wie das stechen einer dünnen Nadel unter seiner Haut.
Alterserscheinungen, waren seine ersten Gedanken, möglicherweise machte sich der Stress der letzten Jahre nun bemerkbar.
Doch schon waren diese gedanken bei Seite geschoben, sie betraten die Brücke und begrüßten auch schon den Nod und seine Begleitung über die visuelle Verbindung.
" Herr Flac..." Begann Sullivan mit geschwächter und zittriger Stimme.
" Ich weiss wie schwer es ihnen Fallen mag das zu hören, trotzdem muss ich diese Frage stellen.."
" Befinden sich noch außer euch verdammten Nods noch andere Nichtsnutze an Bord!?"
Wie Bitte ? was war das jetzt? Mit verwirrtem Staunen sahen die Insassen der Prometeus zu Eldar, aus welchem Grund wurde er so ausfallend ?
Doch bevor Dias antworten konnte kam die nächste unglaubliche Äußerung.
" Ich werde jeden hier auf diesem Schiff umbringen solltest du dich weigern zu tun was ich dir sage !" Selbst Sullivan starrte darauf nur ins Leere, er konnte nicht fassen was sein bester Freund so etwas kaltschnäutziges von sich geben konnte. Aber warum hätte Dias diese Drohung ernst nehmen sollen ?´
Weil Dias der Einzigste war der hinter die Fassade Blicken konnte, der Unterton, die Wortwahl, alles war so gefählrich Vertraut.
Und dann schoss es durch seine Gedanken, es war die Art seines alten Schülers, diese Kälte, dieser Drang alles zu tun um an seine Ziele zu gelangen und nun schien er auf irgendeine Weise in die Gedanken des Nightmare-jin eingedrungen zu sein.
" Antworte !!"
Rief Eldar.

Austausch
" Mach dir keine Sorgen, ich habe mein Versprechen gehalten, hier hast du sie." Dunkelkreuz Schritt zur Seite und gab Eldar die Sicht auf seine Frau frei, doch da waren keine Schläuche, keine Maschinen die sie am Leben hielten.
Sie schien zu schlafen, ihre Atmung war ruhig, als Eldar zu ihr rannte und sie Umarmte. " Ist das ein Traum, ist unsere Oddysse endlich vorbei ?"
" Nein, das hier sind deine und ihre Gedanken. Ich habe mir deinen Körper geliehen und ich werde ihn solange benutzen wie es mir recht erscheint."
Zwar waren diese Worte grausam doch der Nightmare-jin hatte andere Fragen im Kopf. " Was ist mit ihrem Körper ?"
" Sobald ihr am Anfang seit wirst du einen neuen für sie finden müssen, vieleicht wäre ein Tapetenwechsel ganz gut für euch."
" Seit wann bist du ...?"
" Ein Händedruck mein Freund, nicht mehr."
Finn verschwand aus der heimischen Kulisse, wie eine verblassende Luftspiegelung und lies die Beiden zurück in Eldars Traum.

Mit einem knacken seines Nackens öffnette Eldar seine Boshaften Augen.
" Anworte !!" Rief er.
 
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