Eine Monarchie für Deutschland!

Anarchie ist ein Gesellschaftsmodell, kein Zwang ;)
Nur weil du Anarchie ausrufst heißt das nicht daß sich nicht lokale Herrscher zu Warlords aufschwingen können wie das in so ziemlich jedem Bürgerkrieg geschieht. Und bei der Anarchie ist das Problem daß es nichts gibt daß einen Diktator stoppen könnte, deshalb erwähnte ich das mit der Kräfteteilung.

Die Alternative ist allerdings nicht den Diktator zu akzeptieren... In der Alternative leben wir gerade :)
 
fruchtoase schrieb:
Anarchie ist ein Gesellschaftsmodell, kein Zwang ;)
Nur weil du Anarchie ausrufst heißt das nicht daß sich nicht lokale Herrscher zu Warlords aufschwingen können wie das in so ziemlich jedem Bürgerkrieg geschieht. Und bei der Anarchie ist das Problem daß es nichts gibt daß einen Diktator stoppen könnte, deshalb erwähnte ich das mit der Kräfteteilung.

Die Alternative ist allerdings nicht den Diktator zu akzeptieren... In der Alternative leben wir gerade :)
najaleute haben macht weil ihnen amcht gegeben wird, über leute, und wenn nunmal anarchie wäre und niemand mal macht über jemanden hat gibts für mich keine situation wo leute anderen wieder macht über sich geben würden.

und heute kann auch nix im system einen solchen diktator stoppen, isser mal da.
 
Leute haben Macht weil ihnen Macht gegeben wird, Leute haben aber auch Macht weil sie sich Macht nehmen. Wenn ich dir etwas stehle und du dich nicht wehrst hast du es mir deswegen gegeben? Sicher nicht, doch das Ergebnis ist ähnlich.
Du gehst davon aus daß alle Menschen stark sind und sich niemand unterdrücken lässt, es keine Mitläufer gibt, keine Vorteilshascher, etc. Alle Facetten des Menschen die negativ gedeutet werden lässt du einfach unter den Tisch fallen. Warum?
Man möchte glauben daß es irrational sei diese Eigenschaften bei herrschender Anarchie überhaupt zu beherzigen, doch seit wann ist der Mensch ausschließlich rational?

Da hast du natürlich Recht, nur ging es denke ich schon um eine globale Gesellschaft, oder? Und in einem Nationalstaatsgefüge ist es, wie man heute sieht, durchaus möglich einen Diktator und sein Regime zu beseitigen.
 
fruchtoase schrieb:
Leute haben Macht weil ihnen Macht gegeben wird, Leute haben aber auch Macht weil sie sich Macht nehmen. Wenn ich dir etwas stehle und du dich nicht wehrst hast du es mir deswegen gegeben? Sicher nicht, doch das Ergebnis ist ähnlich.
aber macht über mich kannst du dir schlecht nehmen, besonders wenn einige was dagegen haben, dass leute macht über andere haben.
Du gehst davon aus daß alle Menschen stark sind und sich niemand unterdrücken lässt, es keine Mitläufer gibt, keine Vorteilshascher, etc. Alle Facetten des Menschen die negativ gedeutet werden lässt du einfach unter den Tisch fallen. Warum?
weil das alles aspekte der machtverhältnisse unter menschen sind. mitläufer -> jemand setzt den trend, mit seiner macht, und die anderen folgen ihm, geben ihm die macht über sich. individualität kommt dabeizu kurz
vorteilhascher -> vorteile ergattern durch fiese taktiken haben nix mit machtverhältnissen zu tun, obwohl es sie da auch gibt.
Man möchte glauben daß es irrational sei diese Eigenschaften bei herrschender Anarchie überhaupt zu beherzigen, doch seit wann ist der Mensch ausschließlich rational?
nicht ob der mensch rational ist ist hier die frage, sondern die überlegung.
Da hast du natürlich Recht, nur ging es denke ich schon um eine globale Gesellschaft, oder? Und in einem Nationalstaatsgefüge ist es, wie man heute sieht, durchaus möglich einen Diktator und sein Regime zu beseitigen.
aber eben auch nur von aussen, also sehe ich nicht das dieses system einen schutz vor diktatoren bietet, das was den schutz bietet sind die noch mächtigeren, die aber nicht in einem solchen system untereinander leben.
 
Allerdings ist in Deutschland wieder eine Generation von Politikern in die Schaltzentralen der Macht eingedrungen denen persönliche Macht und eine möglichst ständige Präsenz in den Medien wichtiger ist als das Wohl unseres Heimatlandes und die Interessen der Politiker.
Mann kann unterstellen das Konrad Adenauer und Kurt Schumacher entsetzt wären wenn sie wüßten wie SPD und CDU heue aussehen würden.
 
@hermi

Und bist du nicht willig...
Schon mal gehört?

Es gibt übrigens in jeder sozialen Gruppe Machtverhältnisse, dies läßt sich ünerhaupt nicht vermeiden. Und Macht ist grundsätzlich nichts böses. Nur wird sie eben zu oft mißbraucht. Letztlich fängt Macht bei der Eltern - Kind Beziehung an und setzt sich in der weiteren Entwicklung in anderen Ebenen fort. Und mir ist es ein Rätsel wie du Macht generell ausklammern willst wenn sie naturgegeben ist (Kinder sind abhängig, Alte sind abhängig, Kranke sind abhängig. Die Macht wird den anderen Mitgliedern der Gesellschaft quasi aufgezwungen).
Die einzige Möglichkeit wäre daß die Menschen von sich aus die Macht ablehnen, doch das ist schlicht naiv angesichts unserer Veranlagungen und unserer bisherigen Geschichte.

In einer Nationalstaatsgesellschaft schützen sich die Staaten gegenseitig vor Diktaturen indem sie Kontrollinstanz sind. Mit der EU ist das natürlich schwieriger geworden da nun alles bürokratisch regeln muß, aber ich bin da zuversichtlich daß auch Herren wie Berlusconi dabei nicht zu mächtig werden.

@J.Klinger
Adenauer wäre wohl eher erschrocken daß es noch Machtgeilere als ihn gibt, mehr nicht.
 
In der heutigen Zeit würde eine nationale wie auch globale Anarchie nicht funktionieren, nur eine regionale Anarchie, mit Menschen welche ähnlich denke, wäre wohl möglich.
 
Eine regionale Anarchie kann rein wirtschaftlich nicht funktionieren es sei denn man hat keine modernen Ansprüche an das Leben. Mit Stromversorgung etc. siehts da nämlich schlecht aus, Erdöl finden und raffinieren wird wohl auch nix, etc.
 
Es is schwierig zu diskutieren solang unsere Ansichten von Anarchie so grundverschieden sind.
Eine Anarchie bedeutet nicht automatisch sich faul auf den Bauch zu legen und nix zu tun, es ist einfach eine andere Art zu Leben.
Eine herrschaftslose Art zu Leben, aber dennoch kann dort alles genau so gut organisiert sein wie anderswo und es kann gewirtschaftet werden.
 
Allerdings ist in Deutschland wieder eine Generation von Politikern in die Schaltzentralen der Macht eingedrungen denen persönliche Macht und eine möglichst ständige Präsenz in den Medien wichtiger ist als das Wohl unseres Heimatlandes und die Interessen der Politiker.
gabs da mal was anderes?

und doch macht ist etwas böses, besonders wenn die macht eines individuums die eines anderen über sich selbst übersteigt.
Und solange sich die Macht auf die Abhängigkeit bezieht in die sich die Leute freiwillig begeben und aus der sie auch sofort wieder austreten könnten wenn sie wollten, also die Macht reine organisation ist und nicht Macht ansich, hab ich nix dagegen.

Und ich persönlich lehne Macht von mir über andere ab, so weit ich das beurteilen kann.

und der Schutz vor Diktaturen kommt schon aus den Staaten aber nicht aus der System der einzelnen Staaten (der Staatsinternen), doch dieser Schutz kommt nicht aus übernationalen Bürokratien sondern aus der nichtverpflichtetheit dieser Staaten an die übernationale Verfassung. So wie Diktatoren im Land durch eine Gesetzlose revolutionäre Masse gestürzt werden, wird das auch international gehandhabt. Das System ansich ist kein Schutz vor Diktatur, sieht man ja auch mit Hitler.

Und eine regionale Anarchie wird so nicht funktionieren, es sei denn man hält sich an die kapitalistischen Vorstellungen und "verteidigt seinen Boden" etc gegen andere.

und was ich bin nicht willig! :D
 
Errichte doch eine regionale Anarchie in deinem Zimmer und laß den Rest geordnet.
Das wäre doch ein idealer Kompromiß :D
 
Wenn ihr diskutieren wollt zwischen Archie und Anarchie, seid ihr hier imho ein wenig daneben. Es geht um Monarchie in Abgrenzung zu anderen Archien, also um einen Standpunkt innerhalb der Ideologie von Herrschaft.

Zum Thema: Der Glaube, dass eine einzige Schaltzentrale überhaupt mit der Komplexität moderner Gesellschaften fertigwerden kann, ist ziemlich illusorisch. Herrschaft kann heute auch gar nicht mehr dermaßen offen ausgeübt werden - der permanente Ausnahmezustand der Monarchie ist mit einer Innovations- und Konsumgesellschaft absolut unvereinbar. Monarchie ist tragbar in einem Nachtwächterstaat, aber der ist heute kein Gegenwartsmodell. Eine Verwertungsgesellschaft kann mit der mangelnden Integrationsfähigkeit einer offen beherrschten Masse nicht viel anfangen.
Es sei denn, Deutschland wird Billiglohnland. Aber das könnte kein Monarch durchsetzen, ohne sich von aufgestachelten Massen weggefegt zu sehen. Das kann nur die Legitimation einer demokratisch gewählten Regierung durchzwingen.
 
Haggismchaggis schrieb:
Wenn ihr diskutieren wollt zwischen Archie und Anarchie, seid ihr hier imho ein wenig daneben. Es geht um Monarchie in Abgrenzung zu anderen Archien, also um einen Standpunkt innerhalb der Ideologie von Herrschaft.
naja, das Problem dabei ist nur, dass der Initiand nicht mehr gepostet hat, respektive seinen Standpunkt nicht klarifiziert hat. Aber jo =)
 
Squall Shinomori schrieb:
Es is schwierig zu diskutieren solang unsere Ansichten von Anarchie so grundverschieden sind.
Eine Anarchie bedeutet nicht automatisch sich faul auf den Bauch zu legen und nix zu tun, es ist einfach eine andere Art zu Leben.
Eine herrschaftslose Art zu Leben, aber dennoch kann dort alles genau so gut organisiert sein wie anderswo und es kann gewirtschaftet werden.

Die Ansichten sind schon die gleichen, nur die Schlußfolgerungen sind unterschiedlich. Ich sehe eben das Mißbrauchspotential und du siehst die Vorteile.

Hermi schrieb:
gabs da mal was anderes?

und doch macht ist etwas böses, besonders wenn die macht eines individuums die eines anderen über sich selbst übersteigt.
Und solange sich die Macht auf die Abhängigkeit bezieht in die sich die Leute freiwillig begeben und aus der sie auch sofort wieder austreten könnten wenn sie wollten, also die Macht reine organisation ist und nicht Macht ansich, hab ich nix dagegen.

Und ich persönlich lehne Macht von mir über andere ab, so weit ich das beurteilen kann.

und der Schutz vor Diktaturen kommt schon aus den Staaten aber nicht aus der System der einzelnen Staaten (der Staatsinternen), doch dieser Schutz kommt nicht aus übernationalen Bürokratien sondern aus der nichtverpflichtetheit dieser Staaten an die übernationale Verfassung. So wie Diktatoren im Land durch eine Gesetzlose revolutionäre Masse gestürzt werden, wird das auch international gehandhabt. Das System ansich ist kein Schutz vor Diktatur, sieht man ja auch mit Hitler.

Und eine regionale Anarchie wird so nicht funktionieren, es sei denn man hält sich an die kapitalistischen Vorstellungen und "verteidigt seinen Boden" etc gegen andere.

und was ich bin nicht willig! :D

Die Macht selbst ist nichts böses, die Versuchung sie zu Mißbrauchen ist das böse und nur zu oft unterliegt der Mensch der Versuchung.

Du lehnst also Macht von dir über andere ab. Du willst also nie Kinder kriegen bzw. zeugen? Und sollten deine Eltern mal alt und schwach sein und deiner Hilfe bedürfen, was tust du dann? Du bekommst Macht, ob du willst oder nicht. Wie du sie nutzt ist die Frage und da bin ich eben Pessimist.

Bei Hitler hast du recht, nur wäre da wohl eine differenziertere Betrachtung nötig. In Deutschland machte man innerhalb weniger Jahre den zweiten Systemwechsel mit, die anderen Staaten waren nicht weniger kriegsgeil als Deutschland und letztendlich nicht motiviert dem Treiben in Deutschland ein Ende zu setzen.

Und genau da ist der Schwachpunkt der Anarchie, selbst wenn man seinen Boden verteidigen will wird man das gegen einen Gegner mit Armee nicht können.

... so brauch ich Gewalt ;)

J.Klinger schrieb:
Errichte doch eine regionale Anarchie in deinem Zimmer und laß den Rest geordnet.
Das wäre doch ein idealer Kompromiß :D

Der war wirklich verdammt gut! ^^

Haggismchaggis schrieb:
Wenn ihr diskutieren wollt zwischen Archie und Anarchie, seid ihr hier imho ein wenig daneben. Es geht um Monarchie in Abgrenzung zu anderen Archien, also um einen Standpunkt innerhalb der Ideologie von Herrschaft.

[...]Es sei denn, Deutschland wird Billiglohnland. Aber das könnte kein Monarch durchsetzen, ohne sich von aufgestachelten Massen weggefegt zu sehen. Das kann nur die Legitimation einer demokratisch gewählten Regierung durchzwingen.

Niemand glaubt hier ernsthaft daß Monarchie jetzt noch zu mehr taugt als zu Pinkelprinzen und Scheidungsaffären, deshalb wohl der schnelle Wechsel zur nächsten Utopie. :)

Dafür muß keine Regierung sorgen, dafür sorgen das konservative Volk und die Besitzstandswahrer schon selber...
 
äähm. Anarchie ist das jeder macht was er will.
Die Frage ist wer räumt freiwillig Müll weg. Wer geht freiwillig 12 Stunden am Tag auf ein Feld um Lebensmittel zu produzieren ohne die Sicherheit das nicht irgendein Mob vorbeikommt der sich gerade mal gesagt hat wir haben Hunger und da gibts was zu essen. Anarchie ist ja nicht mal ne Staatsform. Das ist überleben des stärkeren. daraus erwächst zumeist auch eine Diktatur (halt der Stärkste herscht). Und mit Stärke ist nicht Intelligenz sondern "Ich hau dir eins aufs Maul" gemeint.

Ich weiß nicht wie jemand so, tschuldigung für die Wortwahl, bekloppt und idiotisch sein kann sich so etwas wie eine Anarchie zu wünschen. Liegt das an mangelnder Lebenserfahrung, daran zu glauben wir leben in einer Blümchenwelt und wenn man den Menschen ihre Freiheit gibt sich alle gut vertragen?

Ich versteh das echt nicht, wie Menschen nach Dingen wie Anarchie streben. Am besten sollte man solchen Menschen eine Insel geben wo sie ihre Anarchie ausleben können, ohne den Rest der Menschheit mit Dingen wie ihren übertriebenen Glauben an das gute im Menschen zu belästigen.

Der Mensch ist ein Schwein!!! Und wenn du 100€ auf der Straße findest und du bist nicht gerade reich, wirst du ihn auch behalten. Und wenn du die Möglichkeit hast etwas einfacher/billiger zu kriegen du wirst sie nutzen und dir wird es egal sein wer darunter leidet, solange es dir gut geht.
Klingt hart, trifft aber für den Großteil der Menschheit zu.

Und naja zu Monarchie hab ich mich ja geäußert. Sollte eigentlich geschichtlich klar sein warum das Blödsinn ist. Kein Kommentar.
 
Die Macht selbst ist nichts böses, die Versuchung sie zu Mißbrauchen ist das böse und nur zu oft unterliegt der Mensch der Versuchung.
die macht kann nicht "nicht" missbraucht werden, erst ihr missbrauch definiert sie eindeutig als solche. deswegen ist es böse.

Du lehnst also Macht von dir über andere ab. Du willst also nie Kinder kriegen bzw. zeugen?
wtf? :D doch aber das widerspricht sich nicht. eltern haben nicht per definitionem macht über ihre kinder.
Und sollten deine Eltern mal alt und schwach sein und deiner Hilfe bedürfen, was tust du dann?
s.o:
myself schrieb:
Und solange sich die Macht auf die Abhängigkeit bezieht in die sich die Leute freiwillig begeben und aus der sie auch sofort wieder austreten könnten wenn sie wollten, also die Macht reine organisation ist und nicht Macht ansich, hab ich nix dagegen.

Bei Hitler hast du recht, nur wäre da wohl eine differenziertere Betrachtung nötig
fehlt mir atm zeit sowie detailwissen =) aber es war eh mehr so "auch noch eingeworfen".

Und genau da ist der Schwachpunkt der Anarchie, selbst wenn man seinen Boden verteidigen will wird man das gegen einen Gegner mit Armee nicht können.
die idee ist ja dass es keine gegner mehr geben wird.

und hier herrscht schon lange anarchie! in meinem zimmer^^
 
fruchtoase schrieb:
Die Ansichten sind schon die gleichen, nur die Schlußfolgerungen sind unterschiedlich. Ich sehe eben das Mißbrauchspotential und du siehst die Vorteile.
Dann hast du nicht richtig gelesen, was ich geschrieben habe, oder ich habs so undeutlich geschrieben.
Ich hab geschrieben dass eine Anarchie auch heutzutage funktioniert, sofern sie regional von Leuten betrieben wird, welche die gleiche Auffassung vertreten.
Also paar Leute die sich gut kennen raufen sich zusammen und versuchen sich selber zu organisieren.
In gewisser Weise funktioniert das heute doch sogar schon wenn man an die Bauwagenplätze denkt, die organisieren sich ja auch selber.

@Dragonslayer
Befass dich bitte vorher erst mit der Theorie der Anarchie bevor du sowass schreibst, weil was du da beschreibst ist nicht Anarchie, das ist einfach pures Chaos und ich will jetzt nicht hören "Anarchie = Chaos", weil wenns so wäre, bräuchte man weder die Anarchistische Theorie, noch denn den Begriff Anarchie.
(Is nich böse gemeint btw.)
 
Aber ganau das heißt Anarchie. Anarachie heißt es herscht keiner. Wenn keiner herscht kann jeder machen was er will. Wenn jeder machen kann was er will dann hat man Chaos.

Man brauch doch eine Organisation. Zu sagen ihr macht Landwirtschaft, ihr Textilien und ihr sorgt für Strom oder sowas. Aber das müßte es ja schon wieder jemanden geben der das zuteilt.

Es mag ja dan sein, das es vielleicht wirklich jemanden gibt der gerne 10 Stunden auf dem Feld steht, aber warum soll dieser dies tun, wenn er dadurch absolut nichts hat? Er könnte auch 1 Stunde arbeiten und so für die Lebensmittel seiner Familie sorgen.
Bitte , warum soll er dies tun?
Warum soll sich einer freiwillig bereit erklären den Müll der anderen wegzuräumen, wenn er doch einfach weiterziehen könnte? Es zwingt ihn doch keiner und einen Anreiz alles sauber zu machen gibt es auch nicht.

Wenn ihr mir diese Frage beantwortet ohne jetzt mit Wahlen oder Zuweisungen zu kommen bin ich echt beeindruckt.
 
Hermi schrieb:
die macht kann nicht "nicht" missbraucht werden, erst ihr missbrauch definiert sie eindeutig als solche. deswegen ist es böse.

Macht ist böse weil Macht eben böse ist ^^
Ok :)
Ich halte Macht nicht für grundsätzlich böse, denn man hat die Wahl im Sinne des abhängigen zu handeln oder die Macht zu mißbrauchen. Aber wenn du da deine Meinung hast die meiner widerspricht hat es keinen Zweck sich drum zu streiten.

Hermi schrieb:
wtf? :D doch aber das widerspricht sich nicht. eltern haben nicht per definitionem macht über ihre kinder.
s.o:

Doch, das haben sie. Die Kinder sind definitiv nicht allein überlebensfähig. Also ergibt die Abhängigkeit der Kinder von ihrer Fürsorgeperson (ob nun die Eltern oder jemand anderes) automatisch Macht. Gleiches gilt für alte, schwache und kranke.

Hermi schrieb:
die idee ist ja dass es keine gegner mehr geben wird.

Aus diesem Grund halte ich die Idee ja auch für Wunschdenken ;)

Hermi schrieb:
und hier herrscht schon lange anarchie! in meinem zimmer^^

DAS glaube ich aufs Wort *fg*

Squall Shinomori schrieb:
Dann hast du nicht richtig gelesen, was ich geschrieben habe, oder ich habs so undeutlich geschrieben.
Ich hab geschrieben dass eine Anarchie auch heutzutage funktioniert, sofern sie regional von Leuten betrieben wird, welche die gleiche Auffassung vertreten.
Also paar Leute die sich gut kennen raufen sich zusammen und versuchen sich selber zu organisieren.
In gewisser Weise funktioniert das heute doch sogar schon wenn man an die Bauwagenplätze denkt, die organisieren sich ja auch selber.

Spätestens mit Kindern, also der nächsten Generation, ist nicht mehr sichergestellt daß die gleiche Auffassung bei allen vertreten ist. Letztendlich darf ja auch jeder aus Fehlern lernen und die Anarchie nach ihrer Praktizierung noch schlecht finden.
Natürlich kannst du da mit Abwanderung argumentieren, aber das wird sich dann wie in der DDR gestalten ^^ Massenflucht.
Zu den praktischen Aspekten (Gas, Wasser, Scheiße ^^) hat sich ja der Sör schon geäußert.
 
@Sir Dragonslayer
Weil sich bei der Anarchie, von welcher ich gerade rede, ja auch Leute zusammentun die dieses Leben wollen, diese Leute organisieren sich dann auch selbstständig und wenn einer von was mehr Ahnung hat, dann is klar, dass er mehr zu sagen hat, aber nicht weil er besser gestellt ist, sondern einfach weil er in diesem bereich tatsächlich besser ist.
Vergleichbar einem Kapitän in einer Fussballmannschaft.

Eine globale oder nationale Anarchie funktioniert aktuell nicht, weil dazu alle Menschen eingebunden werden müssten, nicht nur die, welche das selbstbestimmte Leben wollen.

@frucht
Tja, dann is die Anarchie eben bei der nächsten Generation entweder gescheitert, oder auch nicht, weil ich mir relativ sicher bin, dass es immer wieder Leute geben wird, die dieses Leben wollen, also es auch Leute geben wird, die hinzuziehen werden.
 
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