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  1. Ich wollte weinen.
    Doch es ging nicht.
    Ich will hassen.
    Doch es geht nicht.
    Will schreien, will toben, will wüten,
    doch auch das bleibt mir verwehrt.

    All das sind Gefühle, die zu einem anderem ich,
    einem ich das liebte, lachte und weinte gehörten.
    Diesem ich hattest du mit einen einfachen „Es tut mir leid“ den Rücken gekehrt.
    Hast dich nicht einmal nach ihm umgedreht und bist nie zurückgekehrt.
    War dieses ich nicht genug für dich?
    Diese Frage stellte sich mir immer und immer wieder.

    Und langsam gefror alles an Gefühlen,
    das Lachen, das Weinen und die Wut.
    Ich lebte wie im Nebel,
    bekam nichts mit.
    Jetzt erwacht der gefrorene Teil meiner selbst wieder
    und ich bin in der Lage zurück zu blicken.
    Ich kann auch sagen es ist gut wie es ist
    und ich sehe auch, dass das Vergangene schön war,
    doch ich trauere nicht mehr darum.
  2. Müde mit wackligen Beinen stehe ich auf dem Feld meines Kampfes,
    die Schlacht scheint verloren,
    der Traum für den ich sie begonnen habe verschwunden.
    Doch plötzlich fällt mein Blick links und rechts neben mich,
    dort stehen immer noch Menschen,
    die immer noch für ihre Träume kämpfen,
    sie nicht beim geringsten Widerstand fallen ließen
    und ich beginne mich zu fragen:
    Wie kann ich es wagen nicht mehr zu kämpfen,
    meinen Traum einfach ins nichts fallen zu lassen,
    wenn es Menschen gibt, die ihre Träume niemals aufgeben,
    bis sie letztendlich in Erfüllung gehen?
    Die Antwort lautet,
    ich kann es nicht,
    da ich mir dann nie wieder selbst in die Augen sehen könnte.
    Und mit neuem Mut blicke ich in das Angesicht meines Gegners,
    es ist meine eigenes.
    Nun beginne ich zu verstehen,
    dass bei der Verwirklichung meiner Träume
    ich selbst mein größter Gegner bin.
    Denn nur ich kann meine Träume zerstören.
  3. Ja es richtig, dass das Leben von kleinen Kämpfen durchzogen ist. Doch sollte man bei all diesen Kämpfen, egal wie hart und schwer sie auch sein mögen, nicht verlernen in der richtigen Situation und zur richtigen Zeit wieder einen Menschen zu vertrauen und eine helfende Hand zu ergreifen, wenn sie einem gereicht wird.

    Klar kann es immer wieder passieren, dass der Mensch, dem du gerade eben noch vertraut hast, deine Hand plötzlich loslässt und du ein Stück nach Unten fällst. Doch, wenn du dein vertrauen in die Menschen nicht verlierst, wirst du schon nach einem kurzen Fall wieder aufgefangen und wieder ein Stück nach oben gezogen. Dies geschieht so lange, bis du schließlich den einen Menschen gefunden hast, der dich ganz nach oben bringt und dich dort hält, komme was mag.

    Hat man diesen Menschen gefunden, sollte man alles in seine Macht stehende tun, ihn in seiner nähe zu halten. Egal, ob es mit Hilfe von Freundschaft oder einer Beziehung geschieht. Wichtig sollte nur sein, dass beide sich dabei gut fühlen und jeder den anderen weiter bringt.

    Hierbei sollte man nicht vergessen, dass es selbst mit einen solchen Menschen nicht immer ein Zuckerschlecken sein wird. Dennoch ist dieser Mensch wert, dass man über solche Zeiten hinwegsieht und man ihm sein ganzes Herz öffnet.

    Nun aber bis man diesen Menschen gefunden hat, ist es noch ein weiter und beschwerlicher Weg, der mit vielen Irrtümern gespickt ist. Darum muss man auf dieser Reise lernen auch von selbst rechtzeitig eine Hand loszulassen, auch wenn es weh tut. Denn was bringt es, wenn sich beide gegenseitig auf dem selben Fleck der Reise festhalten und sich dadurch gegenseitig seelisch und körperlich zerstören?

    Das Schwerste in solchen Momenten ist nicht sie mit dem Verstand zu begreifen, sondern sich mit dem Herzen zu erkennen und zu akzeptieren. Trotzdem ist es nötig, damit der Heilungsprozess einsetzen kann. Was in solchen Augenblicken auf keinem Fall passieren darf ist, dass man sich auf der Lebensreise sich selbst oder gar den Lebensmut verliert.

    Denn egal was man macht oder welche Entscheidungen man zu treffen, es sollte immer die eigene Person und eine gehörige Portion Lebensfreude sowie Lebensmut erkennbar sein. Denn nur, wenn die eigene Person in allem erkennbar ist, ist man zu sich und zu sich selbst und den Menschen in seine Umgebung ehrlich und aufrichtig. Was im Umgang mit anderen Menschen besonders wichtig ist, da sie den wahren Menschen nur lieben lernen können, wenn man aufrichtig und ehrlich sein wahres selbst zeigt.

    Darum zum Schluss für euch, die ihr durch mein kleines Seelenfenster guckt, ein guter Tipp:

    Seid immer aufrichtig und ehrlich, zuerst zu euch selbst, dann zu den Menschen in eurer Umgebung. Aber vor allem seid und bleibt euch selbst treu!!!!!