Trainingsraum

Dieses Thema im Forum "Trainingsraum" wurde erstellt von Quinn, 7. November 2007.

  1. Dhan

    Dhan Temptation...

    Registriert seit:
    16. März 2002
    Beiträge:
    2.627
    Zustimmungen:
    1
    [Wald mit Blick auf ein Dorf] - Kiba
    Er nickte auf ihre Erklärung und antwortete selbst unwillkürlich mit einem Lächeln. Als er noch etwas hinzufügen wollte, durchbrach jedoch ein weiterer Geselle das Dickicht. Der Dämon starrte den anderen für einen Moment perplex an.

    „Kiba.“, wiederholte er jetzt reflexartig, als der andere sich vorstellte, starrte aber weiter. Solch Kleidung war ihm fremd, sodass er diesen Maurice nirgends einordnen konnte. Kam er von weit her? Das ging noch eine Weile so weiter, bis seine Frage in sein Bewusstsein durchsickerte. Allerdings konnte er sie auch nicht beantworten und starrte nun seinerseits Elara mit Fragezeichen im Blick an. Sein Blick wanderte aufmerksam zwischen beiden hin und her und er verschränkte die Arme. Jedoch stellte sich heraus, dass keiner von ihnen eine Ahnung hatte.

    Schließlich erklärte er pragmatisch:
    "Mir persönlich ist egal, wo wir sind, ich muss mein Ziel sowieso suchen, daher werde ich mich nun auf den Weg machen." Jedoch wartete er noch die Reaktion der anderen ab, um zu vermeiden, die beiden im Rücken haben.



    Berghang
    - Stalker
    Noch im Schatten des dichten Waldes saß er in der Hocke und stützte sein Gewicht mit der rechten Vorderklaue im Gras ab. Dabei beobachtete er die Diskussion auf dem Berghang vor ihm. Sie sprachen über Zutaten aus der Hölle. Wären sie nicht aus einem grellen Licht hervorgetreten, er hätte sie für Irre gehalten. Stattdessen verengte er die Augen enger, konzentrierte sich stärker darauf, zu verstehen, was sie von sich gaben und sich einen Reim darauf zu machen.
    Dann öffnete sich erneut eine Art Portal, diesmal aber dunkel und fast hypnotisierend.

    Sein Schwanz, den Knochenplatten bis hoch zum Kopf zierten, wand sich seicht von links nach rechts und ließ die Keule schwingen. Es wirkte ähnlich einer Katze auf der Jagd, die sich nicht sicher war, ob sie schon los oder noch warten sollte. Nur wollte er dort nicht hin. Aber er sollte vielleicht. Bald... Wenn es Magier waren...
    Es gab genug Fluchtmöglichkeiten für ihn, dachte er bei sich und hoffte, nicht zu irren...
    Da verschwand schon die Frau, die das Portal erschaffen hatte, darin.
    Jetzt oder nie!


    Sodann spurtete er auf allen Vieren zu der kleinen Gruppe, sein Herz schlug ihm bis zum Hals. Er wollte nicht, aber er musste, wenn es womöglich seine einzige Chance war.
    In angemessener Reichweite, sodass ein Gespräch Sinn machen würde, bremste er ab und richtete sich in einer fließenden Bewegung auf zwei Beinen auf. Die schwarzen Flügel bildeten einen Mantel um seinen dunkelgrauen Körper. Der Gang auf den drei Vorderzehen ließ ihn größer erscheinen und machte seine Bewegungen merkwürdig schwerfällig und doch grazil. Er atmete tief durch, dann warf er einen Blick in die Runde und brachte krächzend, als hätte er seine Stimme lange Zeit nicht benutzt, hervor:
    "Seid..." Er räusperte sich kurz. "Seid ihr Magier?" Erst dann entdeckte er die geisterhafte Gestalt und versteifte sich. Aber es war zu spät.
     
    Zuletzt bearbeitet: 23. April 2016
  2. Bakuryu

    Bakuryu Guest

    (Ich habe ein Déjà vu.....ich glaube ich habe euch hier schon mal gesehen... :goof: )
     
  3. USSJ Nanami

    USSJ Nanami @~>~~Red Like Roses~~

    Registriert seit:
    13. August 2001
    Beiträge:
    12.229
    Zustimmungen:
    1
    Berghang - Nami & Co.

    Er öffnete gerade den Mund, um etwas zu sagen, als Luzia ein Portal öffnete und darin verschwand. Er war drauf und dran, ihr zu folgen, doch er bewegte sich schlussendlich doch nicht, blickte mit verschränkten Armen, wie das Portal sich schloss. Anschließend wandte er seinen Blick an Ratro und hob eine Augenbraue. Er versuchte nicht, eine Antwort von Ratro zu kriegen. Der Jüngling war vermutlich ratloser als Adrian selbst. Bernadette tat einen Schritt an ihren Herren heran, welcher die Verschränkung der Arme löste. Er wollte gerade los gehen, als sich ein seltsamer Neuling zu der kleinen Gruppe gesellte. Er musterte den Neuankömmling argwöhnisch, verschränkte wieder die Arme vor der Brust. Magier, hm? Er löste abermals die Verschränkung und blickte den Neuankömmling an: "Was, wenn wir Magier sind?"



    Dorf - Adriana

    Sie kümmerte sich nicht, dass Daityas dazu gekommen war, noch dass Elena das Spinnenwesen getötet hatte. Sie schien lange nicht zu bemerken, dass sich ihr Kleid schlussendlich vollständig in seine Einzelteile zersetzt hatte. Als sie es nach einer Weile schließlich bemerkte seufzte sie. Sie hatte gerade erst ihre Kräfte aufgefrischt, nur um alles schlussendlich in einer fast schon sinnlosen Auseinandersetzung zu verbrauchen. Sie seufzte und sah an sich runter, betrachtete die Schnitt- und Brandwunden, die der Kampf an ihrem Körper hinterlassen hatte. Sie streckte sich und dachte nach. Erinnerungen an den Kampf gegen Danae kamen aus ihr hervor. Erinnerungen, die sie gern verdrängt hatte. Der Kampf gegen ihre Version von Danae hatte Tagelang gedauert und einige Opfer gekostet. Wäre sie nun nicht selbst dazwischen gegangen, auch der Kampf mit dieser Danae vor ihr hätte so lang gedauert. Und wer weiß, wer gewonnen hatte. Erst nun, nach einigen Augenblicken, die Adriana fast wie eine Ewigkeit vor kamen, nahm sie die Schreie der Dörfler war, und die Zerstörung die sie und ihre Kontrahentin angerichtet hatten. Ihr Blick fiel erneut auf die junge Elena. Sie war jemand, der im Auge behalten werden musste, jemand, der ihr und ihren Plänen gefährlich werden könnte... Planen, hm? Welchen Plänen? Sie seufzte und sah zu Daityas und Danae, hob langsam ihre Hände. Die Finger leuchteten in einem matten lila, die Magie war deutlich zu spüren und zu sehen. Sie hob die Hände weiter, fuhr sich in die zerwuschelten Haare und warf sie sich elegant, aber auch eingebildet, über die Schulter auf den Rücken. Doch wie sie landeten war nicht zu sehen, denn in weniger als einem Augenblick trug sie einen langen Umhang mit Kapuze, ein das Dekolleté bedonendes Korsett und eine lange, eng anliegende Hose, die an den Außenseiten der Beine geschlauft war. Dazu trug sie hohe Stiefel, die fast bis zum Knie reichten. Jedes Teil war schwarz, wobei das Korsett Verzierungen besaß, die in einem dunklen Grau gehalten waren und einmal herum führten. Der Umhang war dabei teilweise unter dem Korsett, und lief bis fast zum Boden. Adriana überlegte, ob sie einfach gehen sollte, doch nach einem Augenblick entschied sie sich dagegen. Warum gehen? Mit dieser Gruppe war es viel lustiger, und sie wussten nun, wozu sie unter anderem fähig war, wobei das noch lange nicht alles war. Und die Dörfler? Sollten diese etwas gegen sie und die anderen unternehmen, oder es versuchen, so würden sie bluten. Ihre Leben bedeuteten ihr nichts, noch weniger als sonst, da dies nicht ihre Welt war. Folgen hier hatten in ihrer keine Relevanz, außer für sie selbst.


    Waldrand - Waldschrate und andere Gestalten

    Sie lauschte den beiden Frauen und überprüfte dabei kurz ihre Ausrüstung, ob die Handschuhe sicher saßen, die Armbrust noch funktionierte und sie auch noch genug Bolzen für diese hatte. Als sie Letztere überprüfte konnte man sehen, dass einige eine Spitze besaßen, die in einem hellen Silber glänzten. Vermutlich war es nichts besonderes, aber es war definitiv etwas, was auffiel. Hmm, Dinge auf die man achten musste? Sie wollte gerade antworten, als es die andere Frau tat, die die sich selbst als 'Denova' vorgestellt hatte. "Was sie sagte," war ihre einfache Antwort schließlich. "Was die nächste Ortschaft angeht, die ist nicht weit. Am Waldrand ist ein kleines Dorf. Dorthin war ich auch ursprünglich unterwegs, bevor ich auf Euch...," sie nickte gen Denova und Syren, "...getroffen war. Ich bin mir sicher, da kann man auch Vorräte aufstocken." Sie schloss die Augen und nahm die Gerüche auf. Vieles davon waren bekannte Düfte, doch ein paar waren auch eher ungewöhnlich, und erinnerten sie an die Vergangenheit. Sie schloss die Augen. Verbrannte Körper. Brennende Häuser. Duftkerzen. Laute Musik. Wilde Tänze. Gelächter. Stille. Sie öffnete die Augen wieder und schüttelte den Kopf leicht, atmete tief durch. Diese Bilder kamen immer zum ungünstigsten Zeitpunkt... also eigentlich immer.
     
  4. vegetto17

    vegetto17 Schinderdschungel Gärtner

    Registriert seit:
    5. April 2001
    Beiträge:
    6.144
    Zustimmungen:
    0
    [Holt den Wischmopp und den Besen aus dem Wandschrank und beginnt erstmal gründlich den Staub zu entfernen. 'Sieht ja furchtbar aus. Kein Wunder wenn keiner mal aufräumt.' Nimmt die Müllsäcke und stellt sie vor die Tür. Schnappt sich danach die ganzen Sake-Flaschen und wirft diese in die Container.]

    Langsam bewegte er sich auf einen von Gestrüpp bewachsenes Gebiet zu. Wenn er sich nicht täuschte war hier etwas genauso altes wie kostbares verborgen. Unwirrsch knurrte er als er sich einer bestimmten Stelle näherte. Ein zylinderartiger Gegenstand flog wie durch Geisterhand in seine Rechte, und mit einem Knopfdruck erschien eine blutrote Energieklinge daraus. Mit der Geschicklichkeit eines Chirurgen schnitt er überall Äste und Unterholz weg, bis ein schwarzer Metallrumpf frei lag. Seine Finger glitten über den alten Z 95 Jäger. Schnell drückte er ein paar Knöpfe und wartete, doch es geschah nichts. Leicht kniff er die Augen zusammen und versuchte es erneut. Das Ergebnis war das gleiche. Mit einem wütenden Schrei trat er gegen eine der Ladenkufen.
    "Elender Schrotthaufen! Und sowas schimpfte sich mal Raumjäger!"
    Er griff mit der Macht hinaus und öffnete das Cockpit. Mit einem Sprung saß er auf diesem vertrauten Sitz.
    "Hoffentlich ist noch genug Saft hier drin um die Mühle wieder zum Leben zu erwecken."
    Schnell spürte er die Ursache auf und verband die Kabel mit der Macht. Jetzt aktivierte er die Systeme. Mit einem lauten dröhnen erwachte die Maschine aus ihrem Schlaf. Mit einem Tastendruck aktivierte er sein Com.
    "Lycan, du alter Taugenichts von einem Schwindler! Bist du auf Empfang oder muss ich erst die Galaxis auf den Kopf stellen um dich zu finden?"
     
    Zuletzt bearbeitet: 11. Mai 2019
  5. Lycan

    Lycan Jedi-Knight

    Registriert seit:
    7. August 2003
    Beiträge:
    1.755
    Zustimmungen:
    5
    Der Zahn der Zeit hatte an den altehrwürdigen Hallen des Kampfes genagt. Die Wiese vor den steinernen Hallen war zu einem hüfthohen Dickicht geworden. Ranken wucherten an den Mauern empor. Stürme, Wind und Wetter hatten etliche Fenster beschädigt. Seit Jahren war hier keine Menschenseele mehr gewesen - so scheint es. Welch Ironie: Der Trainingsraum hatte hunderte von Kämpfen überstanden, war so oft zerstört und wieder aufgebaut worden, nur um nun von der Zeit selbst verschlungen zu werden. Die Natur holte sich zurück, was ihr gehörte. Als in weiter, weiter Ferne ein Lichtschwert aktiviert wurde, die Macht angerufen wurde, sandten selbst diese kaum merklichen Einflüsse auf die Ströme der Macht Wellen durch das kosmische Netz, gleich einer Fliege, die in einem Spinnennetz gelandet war.

    Von den nördlichen Bergen aus betrachtet, war der Trainingsraum wenig mehr als ein überwucherter, winziger Block, der sich am Seeufer, umringt von Bäumen, nur noch schwach von der Umgebung abzeichnete. Auf einem Felsplateau stand die Stiletto, einst der Raumjäger eines Lords der Sith. Doch Darth Lycan gab es nicht mehr. "Krrrzzz….krrrchhh….alter Taugenichts von einem Schwindler." Die Systeme aktivierten sich, wie einprogrammiert. Lange hatten die Sensoren nichts mehr angezeigt. In einer nahen Höhle öffneten sich dunkelbraune Augen, richtete sich eine Gestalt auf ihrem Feldbett auf. "Ich spüre etwas... Eine Präsenz, die ich lange nicht mehr..." Fassungslos schüttelte Lir mit dem Kopf und erhob sich, streckte die Arme aus, während er nach der Macht griff. Seine graue, schlichte Robe erhob sich von einer Stuhllehne und er musste nur noch die Arme schlüpfen, ehe er auch seinen hölzernen Wanderstab in seine Hand rief und aus der Höhle marschierte. Der Blick richtete sich auf die Ferne, die mit Stoppeln umrandeten Mundwinkel zuckten nach oben.

    Der Blick wanderte zu seinem Raumjäger. Die Einstiegsluke war unten, die Systeme waren auf Sparflamme, und doch konnte er dank der Macht die Stimme aus den Lautsprechern hören. "...krrrzch… Taugenichts... zzztt… Schwindler." Die ernste Miene brach zu einem Lachen auf. "Nicht zu fassen..." Er streckte beide Hände nach vorne aus, wobei sein Wanderstab neben ihm stehen blieb, ohne umzufallen. Dann griff er abermals nach der Macht, ließ sie durch sich fließen und zupfte selber am kosmischen Energienetz, um seinem Bruder zu antworten:

    Die Wasseroberfläche des Sees kräuselte sich, schlug Wellen, als wurden dicke Tropfen im Zentrum des Sees einschlagen. Dann aber erhob sich das Wasser, eine große, kristallklare Wasserkugel schälte sich aus dem See, gewann zunehmend an Höhe... ehe sie einfach wieder fiel und mit einem lautstarken Platschen im See landete. Ein kleiner, erster Gruß. Lir griff nach seinem Stab und dann, mit einem lebensmüden Satz, sprang Lir vom Felsplateau seiner Zuflucht in die Tiefe. Doch nicht, um einfach auf den Felsen zu zerschellen. Nein, er griff nach der Macht, ließ Wind seinen Sturz bremsen und landete wie eine Katze auf den Füßen, ging in die Hocke und preschte dann, wie eine Gewehrkugel, durch das Dickicht. Um nach vielen, vielen Jahren wieder einmal die Hallen des Kampfes zu sehen. Und seinen Bruder.
     
  6. vegetto17

    vegetto17 Schinderdschungel Gärtner

    Registriert seit:
    5. April 2001
    Beiträge:
    6.144
    Zustimmungen:
    0
    Er spürte ein erbeben in der Macht. Sofort wandte er den Kopf in Richtung des Sees. Die Tuch vor seinen Augen hinderte ihn jedoch nicht daran genau zu wissen was dort geschah. Als die Wassersäule in sich zusammen fiel nickte er anerkennend und stieg dann ohne große Eile aus. Er wusste das sein Bruder seinen Ruf gehört hatte. Die vertraute Präsenz näherte sich schnell. Fast schon gelangweilt lehnte er sich an sein altes Schiff, welches unweit der verfallenen Hallen stand. Seine Mundwinkel verzogen sich dabei zu einem breiten Grinsen.