Trainingsraum

Dieses Thema im Forum "Trainingsraum" wurde erstellt von Quinn, 7. November 2007.

  1. Dhan

    Dhan Temptation...

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    [Wald mit Blick auf ein Dorf] - Kiba
    Er nickte auf ihre Erklärung und antwortete selbst unwillkürlich mit einem Lächeln. Als er noch etwas hinzufügen wollte, durchbrach jedoch ein weiterer Geselle das Dickicht. Der Dämon starrte den anderen für einen Moment perplex an.

    „Kiba.“, wiederholte er jetzt reflexartig, als der andere sich vorstellte, starrte aber weiter. Solch Kleidung war ihm fremd, sodass er diesen Maurice nirgends einordnen konnte. Kam er von weit her? Das ging noch eine Weile so weiter, bis seine Frage in sein Bewusstsein durchsickerte. Allerdings konnte er sie auch nicht beantworten und starrte nun seinerseits Elara mit Fragezeichen im Blick an. Sein Blick wanderte aufmerksam zwischen beiden hin und her und er verschränkte die Arme. Jedoch stellte sich heraus, dass keiner von ihnen eine Ahnung hatte.

    Schließlich erklärte er pragmatisch:
    "Mir persönlich ist egal, wo wir sind, ich muss mein Ziel sowieso suchen, daher werde ich mich nun auf den Weg machen." Jedoch wartete er noch die Reaktion der anderen ab, um zu vermeiden, die beiden im Rücken haben.



    Berghang
    - Stalker
    Noch im Schatten des dichten Waldes saß er in der Hocke und stützte sein Gewicht mit der rechten Vorderklaue im Gras ab. Dabei beobachtete er die Diskussion auf dem Berghang vor ihm. Sie sprachen über Zutaten aus der Hölle. Wären sie nicht aus einem grellen Licht hervorgetreten, er hätte sie für Irre gehalten. Stattdessen verengte er die Augen enger, konzentrierte sich stärker darauf, zu verstehen, was sie von sich gaben und sich einen Reim darauf zu machen.
    Dann öffnete sich erneut eine Art Portal, diesmal aber dunkel und fast hypnotisierend.

    Sein Schwanz, den Knochenplatten bis hoch zum Kopf zierten, wand sich seicht von links nach rechts und ließ die Keule schwingen. Es wirkte ähnlich einer Katze auf der Jagd, die sich nicht sicher war, ob sie schon los oder noch warten sollte. Nur wollte er dort nicht hin. Aber er sollte vielleicht. Bald... Wenn es Magier waren...
    Es gab genug Fluchtmöglichkeiten für ihn, dachte er bei sich und hoffte, nicht zu irren...
    Da verschwand schon die Frau, die das Portal erschaffen hatte, darin.
    Jetzt oder nie!


    Sodann spurtete er auf allen Vieren zu der kleinen Gruppe, sein Herz schlug ihm bis zum Hals. Er wollte nicht, aber er musste, wenn es womöglich seine einzige Chance war.
    In angemessener Reichweite, sodass ein Gespräch Sinn machen würde, bremste er ab und richtete sich in einer fließenden Bewegung auf zwei Beinen auf. Die schwarzen Flügel bildeten einen Mantel um seinen dunkelgrauen Körper. Der Gang auf den drei Vorderzehen ließ ihn größer erscheinen und machte seine Bewegungen merkwürdig schwerfällig und doch grazil. Er atmete tief durch, dann warf er einen Blick in die Runde und brachte krächzend, als hätte er seine Stimme lange Zeit nicht benutzt, hervor:
    "Seid..." Er räusperte sich kurz. "Seid ihr Magier?" Erst dann entdeckte er die geisterhafte Gestalt und versteifte sich. Aber es war zu spät.
     
    Zuletzt bearbeitet: 23. April 2016
  2. Bakuryu

    Bakuryu Guest

    (Ich habe ein Déjà vu.....ich glaube ich habe euch hier schon mal gesehen... :goof: )
     
    • Funny Funny x 1
  3. USSJ Nanami

    USSJ Nanami @~>~~Red Like Roses~~

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    Berghang - Nami & Co.

    Er öffnete gerade den Mund, um etwas zu sagen, als Luzia ein Portal öffnete und darin verschwand. Er war drauf und dran, ihr zu folgen, doch er bewegte sich schlussendlich doch nicht, blickte mit verschränkten Armen, wie das Portal sich schloss. Anschließend wandte er seinen Blick an Ratro und hob eine Augenbraue. Er versuchte nicht, eine Antwort von Ratro zu kriegen. Der Jüngling war vermutlich ratloser als Adrian selbst. Bernadette tat einen Schritt an ihren Herren heran, welcher die Verschränkung der Arme löste. Er wollte gerade los gehen, als sich ein seltsamer Neuling zu der kleinen Gruppe gesellte. Er musterte den Neuankömmling argwöhnisch, verschränkte wieder die Arme vor der Brust. Magier, hm? Er löste abermals die Verschränkung und blickte den Neuankömmling an: "Was, wenn wir Magier sind?"



    Dorf - Adriana

    Sie kümmerte sich nicht, dass Daityas dazu gekommen war, noch dass Elena das Spinnenwesen getötet hatte. Sie schien lange nicht zu bemerken, dass sich ihr Kleid schlussendlich vollständig in seine Einzelteile zersetzt hatte. Als sie es nach einer Weile schließlich bemerkte seufzte sie. Sie hatte gerade erst ihre Kräfte aufgefrischt, nur um alles schlussendlich in einer fast schon sinnlosen Auseinandersetzung zu verbrauchen. Sie seufzte und sah an sich runter, betrachtete die Schnitt- und Brandwunden, die der Kampf an ihrem Körper hinterlassen hatte. Sie streckte sich und dachte nach. Erinnerungen an den Kampf gegen Danae kamen aus ihr hervor. Erinnerungen, die sie gern verdrängt hatte. Der Kampf gegen ihre Version von Danae hatte Tagelang gedauert und einige Opfer gekostet. Wäre sie nun nicht selbst dazwischen gegangen, auch der Kampf mit dieser Danae vor ihr hätte so lang gedauert. Und wer weiß, wer gewonnen hatte. Erst nun, nach einigen Augenblicken, die Adriana fast wie eine Ewigkeit vor kamen, nahm sie die Schreie der Dörfler war, und die Zerstörung die sie und ihre Kontrahentin angerichtet hatten. Ihr Blick fiel erneut auf die junge Elena. Sie war jemand, der im Auge behalten werden musste, jemand, der ihr und ihren Plänen gefährlich werden könnte... Planen, hm? Welchen Plänen? Sie seufzte und sah zu Daityas und Danae, hob langsam ihre Hände. Die Finger leuchteten in einem matten lila, die Magie war deutlich zu spüren und zu sehen. Sie hob die Hände weiter, fuhr sich in die zerwuschelten Haare und warf sie sich elegant, aber auch eingebildet, über die Schulter auf den Rücken. Doch wie sie landeten war nicht zu sehen, denn in weniger als einem Augenblick trug sie einen langen Umhang mit Kapuze, ein das Dekolleté bedonendes Korsett und eine lange, eng anliegende Hose, die an den Außenseiten der Beine geschlauft war. Dazu trug sie hohe Stiefel, die fast bis zum Knie reichten. Jedes Teil war schwarz, wobei das Korsett Verzierungen besaß, die in einem dunklen Grau gehalten waren und einmal herum führten. Der Umhang war dabei teilweise unter dem Korsett, und lief bis fast zum Boden. Adriana überlegte, ob sie einfach gehen sollte, doch nach einem Augenblick entschied sie sich dagegen. Warum gehen? Mit dieser Gruppe war es viel lustiger, und sie wussten nun, wozu sie unter anderem fähig war, wobei das noch lange nicht alles war. Und die Dörfler? Sollten diese etwas gegen sie und die anderen unternehmen, oder es versuchen, so würden sie bluten. Ihre Leben bedeuteten ihr nichts, noch weniger als sonst, da dies nicht ihre Welt war. Folgen hier hatten in ihrer keine Relevanz, außer für sie selbst.


    Waldrand - Waldschrate und andere Gestalten

    Sie lauschte den beiden Frauen und überprüfte dabei kurz ihre Ausrüstung, ob die Handschuhe sicher saßen, die Armbrust noch funktionierte und sie auch noch genug Bolzen für diese hatte. Als sie Letztere überprüfte konnte man sehen, dass einige eine Spitze besaßen, die in einem hellen Silber glänzten. Vermutlich war es nichts besonderes, aber es war definitiv etwas, was auffiel. Hmm, Dinge auf die man achten musste? Sie wollte gerade antworten, als es die andere Frau tat, die die sich selbst als 'Denova' vorgestellt hatte. "Was sie sagte," war ihre einfache Antwort schließlich. "Was die nächste Ortschaft angeht, die ist nicht weit. Am Waldrand ist ein kleines Dorf. Dorthin war ich auch ursprünglich unterwegs, bevor ich auf Euch...," sie nickte gen Denova und Syren, "...getroffen war. Ich bin mir sicher, da kann man auch Vorräte aufstocken." Sie schloss die Augen und nahm die Gerüche auf. Vieles davon waren bekannte Düfte, doch ein paar waren auch eher ungewöhnlich, und erinnerten sie an die Vergangenheit. Sie schloss die Augen. Verbrannte Körper. Brennende Häuser. Duftkerzen. Laute Musik. Wilde Tänze. Gelächter. Stille. Sie öffnete die Augen wieder und schüttelte den Kopf leicht, atmete tief durch. Diese Bilder kamen immer zum ungünstigsten Zeitpunkt... also eigentlich immer.
     
  4. vegetto17

    vegetto17 Schinderdschungel Gärtner

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    [Holt den Wischmopp und den Besen aus dem Wandschrank und beginnt erstmal gründlich den Staub zu entfernen. 'Sieht ja furchtbar aus. Kein Wunder wenn keiner mal aufräumt.' Nimmt die Müllsäcke und stellt sie vor die Tür. Schnappt sich danach die ganzen Sake-Flaschen und wirft diese in die Container.]

    Langsam bewegte er sich auf einen von Gestrüpp bewachsenes Gebiet zu. Wenn er sich nicht täuschte war hier etwas genauso altes wie kostbares verborgen. Unwirrsch knurrte er als er sich einer bestimmten Stelle näherte. Ein zylinderartiger Gegenstand flog wie durch Geisterhand in seine Rechte, und mit einem Knopfdruck erschien eine blutrote Energieklinge daraus. Mit der Geschicklichkeit eines Chirurgen schnitt er überall Äste und Unterholz weg, bis ein schwarzer Metallrumpf frei lag. Seine Finger glitten über den alten Z 95 Jäger. Schnell drückte er ein paar Knöpfe und wartete, doch es geschah nichts. Leicht kniff er die Augen zusammen und versuchte es erneut. Das Ergebnis war das gleiche. Mit einem wütenden Schrei trat er gegen eine der Ladenkufen.
    "Elender Schrotthaufen! Und sowas schimpfte sich mal Raumjäger!"
    Er griff mit der Macht hinaus und öffnete das Cockpit. Mit einem Sprung saß er auf diesem vertrauten Sitz.
    "Hoffentlich ist noch genug Saft hier drin um die Mühle wieder zum Leben zu erwecken."
    Schnell spürte er die Ursache auf und verband die Kabel mit der Macht. Jetzt aktivierte er die Systeme. Mit einem lauten dröhnen erwachte die Maschine aus ihrem Schlaf. Mit einem Tastendruck aktivierte er sein Com.
    "Lycan, du alter Taugenichts von einem Schwindler! Bist du auf Empfang oder muss ich erst die Galaxis auf den Kopf stellen um dich zu finden?"
     
    Zuletzt bearbeitet: 11. Mai 2019
  5. Lycan

    Lycan Jedi-Knight

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    Der Zahn der Zeit hatte an den altehrwürdigen Hallen des Kampfes genagt. Die Wiese vor den steinernen Hallen war zu einem hüfthohen Dickicht geworden. Ranken wucherten an den Mauern empor. Stürme, Wind und Wetter hatten etliche Fenster beschädigt. Seit Jahren war hier keine Menschenseele mehr gewesen - so scheint es. Welch Ironie: Der Trainingsraum hatte hunderte von Kämpfen überstanden, war so oft zerstört und wieder aufgebaut worden, nur um nun von der Zeit selbst verschlungen zu werden. Die Natur holte sich zurück, was ihr gehörte. Als in weiter, weiter Ferne ein Lichtschwert aktiviert wurde, die Macht angerufen wurde, sandten selbst diese kaum merklichen Einflüsse auf die Ströme der Macht Wellen durch das kosmische Netz, gleich einer Fliege, die in einem Spinnennetz gelandet war.

    Von den nördlichen Bergen aus betrachtet, war der Trainingsraum wenig mehr als ein überwucherter, winziger Block, der sich am Seeufer, umringt von Bäumen, nur noch schwach von der Umgebung abzeichnete. Auf einem Felsplateau stand die Stiletto, einst der Raumjäger eines Lords der Sith. Doch Darth Lycan gab es nicht mehr. "Krrrzzz….krrrchhh….alter Taugenichts von einem Schwindler." Die Systeme aktivierten sich, wie einprogrammiert. Lange hatten die Sensoren nichts mehr angezeigt. In einer nahen Höhle öffneten sich dunkelbraune Augen, richtete sich eine Gestalt auf ihrem Feldbett auf. "Ich spüre etwas... Eine Präsenz, die ich lange nicht mehr..." Fassungslos schüttelte Lir mit dem Kopf und erhob sich, streckte die Arme aus, während er nach der Macht griff. Seine graue, schlichte Robe erhob sich von einer Stuhllehne und er musste nur noch die Arme schlüpfen, ehe er auch seinen hölzernen Wanderstab in seine Hand rief und aus der Höhle marschierte. Der Blick richtete sich auf die Ferne, die mit Stoppeln umrandeten Mundwinkel zuckten nach oben.

    Der Blick wanderte zu seinem Raumjäger. Die Einstiegsluke war unten, die Systeme waren auf Sparflamme, und doch konnte er dank der Macht die Stimme aus den Lautsprechern hören. "...krrrzch… Taugenichts... zzztt… Schwindler." Die ernste Miene brach zu einem Lachen auf. "Nicht zu fassen..." Er streckte beide Hände nach vorne aus, wobei sein Wanderstab neben ihm stehen blieb, ohne umzufallen. Dann griff er abermals nach der Macht, ließ sie durch sich fließen und zupfte selber am kosmischen Energienetz, um seinem Bruder zu antworten:

    Die Wasseroberfläche des Sees kräuselte sich, schlug Wellen, als wurden dicke Tropfen im Zentrum des Sees einschlagen. Dann aber erhob sich das Wasser, eine große, kristallklare Wasserkugel schälte sich aus dem See, gewann zunehmend an Höhe... ehe sie einfach wieder fiel und mit einem lautstarken Platschen im See landete. Ein kleiner, erster Gruß. Lir griff nach seinem Stab und dann, mit einem lebensmüden Satz, sprang Lir vom Felsplateau seiner Zuflucht in die Tiefe. Doch nicht, um einfach auf den Felsen zu zerschellen. Nein, er griff nach der Macht, ließ Wind seinen Sturz bremsen und landete wie eine Katze auf den Füßen, ging in die Hocke und preschte dann, wie eine Gewehrkugel, durch das Dickicht. Um nach vielen, vielen Jahren wieder einmal die Hallen des Kampfes zu sehen. Und seinen Bruder.
     
  6. vegetto17

    vegetto17 Schinderdschungel Gärtner

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    Er spürte ein erbeben in der Macht. Sofort wandte er den Kopf in Richtung des Sees. Die Tuch vor seinen Augen hinderte ihn jedoch nicht daran genau zu wissen was dort geschah. Als die Wassersäule in sich zusammen fiel nickte er anerkennend und stieg dann ohne große Eile aus. Er wusste das sein Bruder seinen Ruf gehört hatte. Die vertraute Präsenz näherte sich schnell. Fast schon gelangweilt lehnte er sich an sein altes Schiff, welches unweit der verfallenen Hallen stand. Seine Mundwinkel verzogen sich dabei zu einem breiten Grinsen.
     
  7. Lycan

    Lycan Jedi-Knight

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    Die Macht durchströmte ihn, war immer da, immer bereit für ihn. Mit der Macht beschleunigte Lir seinen Leib, fegte Äste und Blätter aus seinem Weg und machte hier- und da einen Salto über Felsen und umgestürzte Bäume. Blitzschnell rannte er durch den Wald, auf dieses Leuchtfeuer in der Macht zu - auf seinen Bruder. Und schließlich, da preschte er aus dem Wald, bremste ab, wobei die Druckwelle der Macht das gräserne Meer vor dem Trainingsraum im Wind bewegte. Lir war älter geworden. Seine Haare hatten einen Grauton, ein paar Fältchen waren dazu gekommen. Der Blick aus dunkelbraunen Iriden huschte zum Trainingsraum, ehe er zum Raumjäger seines Bruders blickte - und zu der Gestalt, die an diesem lehnte.

    "Hey, du alter Pirat..." Mit dem Wanderstab in der Hand schritt er näher durch das hohe Gras, auf seinen Bruder zu, ein Lächeln im Gesicht. "Ich hätte es wohl gespürt, wenn es dich irgendwie erwischt hätte, denke ich. Aber ich bin trotzdem froh, dich wohlauf zu sehen." Er mustert die Gestalt seines Bruders, lehnt sich leicht auf seinen Wanderstab. "Ironisch, nicht wahr? Es ist beinah poetisch, dass wir beide am Anfang hier waren... und es auch ganz am Ende sind. Aber was führt dich her, Bruderherz?"
     
  8. vegetto17

    vegetto17 Schinderdschungel Gärtner

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    Fast schon unbeeindruckt stieß er sich von seinem Raumjäger ab als Lir sich auf seinen Stab stützte. In einem leichten Trab kam er näher an ihn heran. Die Macht strömte unablässig durch ihn hindurch um das wieder fehlende Augenlicht zu ersetzen.

    "Na du alter Taugenichts von einem Schwindler?"
    Das grinsen wurde noch breiter als er kurz vor seinem Bruder stehen blieb.
    "Man könnte meinen du bist alt geworden. Früher hast du die Distanz schneller geschafft."
    Leicht kratzte er sich in dem ebenfalls langsam ergrauenden Vollbart.
    "Ja wenn einer von uns Beiden eins mit der Macht geworden wäre hätte der Andere es sicher gespürt."
    Langsam drehte er sich um die eigene Achse und machte dabei eine ausholende Handbewegung.
    "Ja es ist ironisch. Zumal niemand wahrscheinlich damit gerechnet hat das ich noch lebe."
    Jetzt richtete er seinen Blick wieder zu Lir.
    "Vielleicht wollte ich dich einfach mal besuchen kommen."
     
  9. Lycan

    Lycan Jedi-Knight

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    Lir lächelte, betrachtete seinen Bruder einen langen Moment und löste den Blick schließlich, um wieder zu den alten Hallen des Kampfes zu blicken. "Och, ich BIN alt geworden, Bruderherz. Aber eigentlich habe ich mir Zeit gelassen. Immerhin ist Geduld doch eine Tugend." Ein Grinsen huschte über seine Züge, er lauschte seinem Bruder und blickte zu ihm. "Zum einen denke ich, dass es wenige Gegner in dieser Galaxis gibt, die so gefährlich sind wie wir beide. Zum anderen denke ich, dass dir ein schlichtes, langweiliges Ende nicht gefallen würde." Er löste sich vom Fleck, trat seinem Bruder entgegen und schloss ihn - sofern dieser es denn zuließ - in eine Umarmung, bei der er ihm auf den Rücken klopfen würde. Trotz der Jahre, trotz des Lebens als Einsiedler, sah Lir gesund aus. Die Macht war immer noch stark in ihm, auch wenn es viele Jahre lang kaum Gründe gab, nach ihr zu rufen.
     
  10. vegetto17

    vegetto17 Schinderdschungel Gärtner

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    Auch er schloß seinen Bruder in die Arme und gab ihm einen leichten Klapps auf den Rücken.
    "Anscheinend musstest du erst alt werden um Geduld zu lernen."
    Jetzt lachte er laut auf und schob seinen Bruder etwas von sich weg um ihm in die Augen schauen zu können.
    "Ich und ein langweiliges Ende? Eher lasse ich mich von einem Bantha fressen."
     
  11. JamesRyan

    JamesRyan ..I'll be your knight..

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  12. vegetto17

    vegetto17 Schinderdschungel Gärtner

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    *Klopft James auf den Rücken*
    Gesundheit alter Knabe
     
  13. Sarana

    Sarana ..~Hold me~..

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    Sie lächelte. Und schwieg trotzdem. Die dichten Bäume boten ein gutes Versteck. Beobachtete, wie sie es immer tat. Beide Brüder, nach so langer Zeit. Sie machte sich keine Illusionen. Sie haben sie wahrscheinlich schon lange gespürt.
    Wie viel Zeit war ins Land gezogen? Als hier noch Kämpfe ausgetragen worden sind? Als sie den Weg hierher gefunden hatte. Die letzte ihres Volkes der Madscheij. Als auch sie die Macht in sich entdeckte. Wie oft hatten die beiden es versucht sie für die dunkle Seite zu verführen. Und wie oft waren sie daran gescheitert. Doch jetzt? Jetzt war sie grau und lebte wie ein Blatt im Wind. Mal hier mal dort zog es sie hin und doch fand sie ihren Weg immer wieder hierher zurück. An einen Ort den sie ein Zuhause nannte, auch wenn die Natur sich die Hallen zurück geholt hatte. Ob hier noch immer Gohans kleine Wolke umher flog? Waren da noch immer alte Spuren des Kampfes? Oder war es die Verwitterung. Und war es nun Zufall dass sie die beiden zusammen sah? Sie begrüßten sich fast schon herzlich. Auch sie hatte nie geglaubt dass er tot war. Das hätte sie gespürt. Seine Präsenz wieder zu spüren bescherte ihr ein doch glückliches Gefühl. Aber würde er sie auch so willkommen heißen. Sie beide?
     
  14. vegetto17

    vegetto17 Schinderdschungel Gärtner

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    Er ließ seinen Bruder nie wirklich aus den Augen und richtete ständig seine Aufmerksamkeit auf ihn, doch dann spürte er eine weitere Präsenz. Mit einer Handbewegung in Richtung der Bäume deutete er an das sich die Person zeigen sollte.
    "Schwesterherz, wieso versteckst du dich? Denkst du wirklich das diese alten Bäume deine Gegenwart verstecken können? Wir sind alle viel zu sehr miteinander verbunden, als das sich einer von uns verstecken kann."
     
    Zuletzt bearbeitet: 10. August 2019
  15. Sarana

    Sarana ..~Hold me~..

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    Sich mit einem leisen Seufzer gegen den breiten Baumstamm lehnend, schloss Sarana für einen Moment ihre Augen. Und lächelte dabei seicht. Ja, man solle sich bei Jedi und Sith keine Illusionen machen. Sie bemerken einen. Egal wie gut man sich versteckte. Doch sollte sie seinen Worten wirklich Folge leisten? Störte sie nicht eigentlich ein Wiedersehen? Dennoch... sie war so glücklich darüber gewesen wieder diese Präsenz zu spüren, dass sie einfach hatte herkommen müssen. Auch wenn ihr Gleiter schon erheblich bessere Tage gesehen hatte.
    Tief durchatmend, kam Sarana langsam zwischen den Bäumen hervor, fixierte zuerst ihren einen, dann ihren anderen Bruder. Das vormal halblange braune Haar trug sie nun ziemlich kurz, ihre Kleidung eher dunkel. Ein langer schwarzer Schal war um ihren Hals gelegt. Es schien als hätte die Zeit in ihrem Gesicht keine Spuren hinterlassen. Doch dafür umso mehr in ihrer Seele.
    Ihre Lippen öffneten sich, um etwas zu sagen, doch sie brachte kein Wort heraus. Stattdessen senkte sie kurz ihren Blick, nur um dann wieder aufzusehen. Ohne auch nur ein Wort zu sagen ging zu ihrem Bruder und umarmte ihn fest. Es war zwar peinlich sich dafür auf die Zehenspitzen stellen zu müssen, aber gut.
     
  16. vegetto17

    vegetto17 Schinderdschungel Gärtner

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    Leicht schüttelte er den Kopf als seine Schwester endlich aus ihrem Versteck kam. Ein kurzes schmutzeln umspielte seine Lippen als sie den Blick senkte.
    "Noch immer Angst davor etwas falsches zu sagen?"
    Als sie sich auf die Zehenspitzen stellte schloss er sie freudig und herzlich in die Arme. Kurz hob er sie hoch und stellte sie dann behutsam wieder auf die Füße.
    "Das Schwarz steht dir gut."
     
  17. Sarana

    Sarana ..~Hold me~..

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    Kurz hielt sie sich ein wenig an ihm fest, als er kurz so hochhob und als Sarana wieder auf ihren Füßen stand, konnte sie sich ein kurzes Schmollen nicht verkneifen. Dann jedoch lächelte sie fein und senkte erneut ihren Blick ab.
    "Manchmal ist es besser zu schweigen, als das falsche zu sagen."
    Wieder aufsehend, sah sie direkt in seine Augen.
    "Und manche Situationen bedarf keiner Worte."
    Schließlich musste sie grinsen.
    "Die Farbe der Kleidung sagt nichts über einen aus. Mitunter ist sie auch eine gute Tarnung, dann hat man in manchen Gegenden der Galaxie seine Ruhe. Es ist nicht immer leicht, als..."
    Sarana wandte den Blick kurz ab.
    "Grauer..."
    Ihren Bruder wieder ansehend, hob Sarana ihre Hand und ließ diese seicht durch sein Haar gleiten. Betrachteten das grau in seinem Bart.
    "Wenn man es nicht besser wüsste, könnte man dich auch für einen Landstreicher halten. Jemand, der kleinen Kindern Geschichten erzählt. Über fremde Welten, Abenteuer."
    Das Lächeln auf ihren Lippen verblasste erneut.
    "Wo warst du?"
     
  18. vegetto17

    vegetto17 Schinderdschungel Gärtner

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    Er grinste Sie breit an.
    "Nun das mag wohl stimmen, aber es ist auch nicht gerade höflich nichts nach so langer Zeit zu sagen."
    Das grinsen wurde ein wenig breiter.
    "In manchen Situationen mag die schwarze Farbe durchaus förderlich sein, aber nunmal auch nicht immer."
    Er täuschte eine leichte Verbeugung an.
    "Oh in gewissem Sinne war ich das auch. Von einem gewissen Standpunkt aus. Wobei unser kleiner Bruder hier sicher der bessere Erzähler wäre."
    Sanft klopfte er seinem Bruder auf die Schulter und schmunzelte leicht. Als er jedoch das schwindende Lächeln in ihrem Gesicht sah wurde er sehr ernst.
    "Ich war in den unbekannten Weiten. Nichts worüber ich gerne reden würde."
    Sanft streichelte er über ihre Wange.
    "Lass uns statt dessen lieber von dir reden. Wie ist es dir ergangen?"
     
  19. Sarana

    Sarana ..~Hold me~..

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    Auch Sara lächelte nur dünn und sah zu ihrem anderem Bruder Lir, welchen sie dann auch für einen kurzen Augenblick fest in ihre Arme schloss. Immerhin sollte er sich nicht übergangen fühlen. Dass sie sich dabei schon wieder auf die Zehenspitzen stellen musste, nahm sie jetzt einfach mal so hin.
    Wieder Abstand nehmend und Turalyon ansehend, nickte Sarana dann nur leicht. Es hätte auch sowieso keinen Sinn mit ihrer Macht näher nachzuforschen, dafür war ihr Bruder zu stark. Also akzeptierte sie diese Antwort. Bei der sanften Berührung ihrer Wange zuckte ein feines Lächeln über ihre Lippen, ehe sie abwägte was sie so erzählen konnte. Immerhin gab es auch bei ihr Dinge, über die sie nicht reden wollte, konnte oder sogar durfte.
    "Nun, wie du siehst, ich bin am Leben. Und ich hatte so... meine Höhen und Tiefen."
    Kurz biss sie sich auf ihre Unterlippe und räusperte sich.
    "Ich war für einige Zeit auf Falleen. Hab dort eine ganze Menge über Selbstkontrolle gelernt. Und wie man sich mit der Macht gegen diverse... Pheromonangriffe verteidigt."
    Kurz nahm ihr Blick einen entnervten Ausdruck an.
    "Ich habe auch gelernt wie man Illusionen erzeugt, was mir nicht nur einmal den Arsch gerettet hat."
    Sarana zuckte mit ihren Schultern.
    "Dann war ich eine Weile auf Tatooine..."
    Wieder zuckte sie mit ihren Schultern.
    "Und dann bin ich einfach so durch die Galaxie gereist. Manchmal war ich auch hier und hab gewartet ob jemand auftaucht den man kennt. Und als dem nicht so war, bin ich wieder gegangen."
     
  20. vegetto17

    vegetto17 Schinderdschungel Gärtner

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    Leicht kratzte er sich wieder am Bart.
    "Dann hast du ja eine ganze Menge gelernt. Bedenke aber das deine Illusionen nicht bei allen funktioniert. Manchmal ist brachiale Gewalt besser wie Täuschung. Ich spreche da aus Erfahrung."
    Gedankenverloren streichte er dabei über seinen linken Arm.
    "Das hier kein Trubel mehr herrscht ist mir aufgefallen. Anscheinend war ich zu lange von hier fort."