Tipps und Tricks zum Thema Stories

Was hälst du von der Idee?

  • Gute Idee, ich würds verfolgen^^

    Stimmen: 14 93,3%
  • na ja, nichts für mich

    Stimmen: 1 6,7%
  • so ein Schwachsinn, ich kann das auch alleine >_>

    Stimmen: 0 0,0%

  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    15
Akkarin

Akkarin

not nice
Hallöchen ihr Lieben^^

also, dieser Thread dient allein dem Überblick^^

ein paar Autoren dieses Forums wollen sich zusammentun und einen Thread zum Thema: "Wie schreibe und konstruiere ich eine Geschichte/FF richtig - Tipps und Tricks" schreiben, um vor allem jüngeren Autoren ein bisschen unter die Arme zu greifen^^

wir wollen jetzt wissen, ob überhaupt jemand Interesse hätte, weil wenn nicht, dann brauchen wir uns die Mühe nicht machen Oo

also, stimmt fleißig ab^^

~Noir

EDIT: sorry, bei der Umfrage fehlt bei "hältst" ein t, ich hab zu schnell getippt, sorry
 
Antheon

Antheon

Cometh the Hour
So, ich schiebe diesen Thread für ein paar Minuten oder Stunden wieder nach oben in der Anzeige des Fans-Forums. *hust*
Es ist schön zu sehen, dass es bereits drei Stimmen für dieses Projekt gibt, obwohl der Thread selbst noch keine vierundzwanzig Stunden steht. Schade finde ich es, dass sich hier bis jetzt noch niemand zu Wort gemeldet hat, denn so weiß ich beispielsweise nicht, wer denn eigentlich dafür gestimmt hat: Diejenigen, die sich verbessern wollen, oder jene, die das Niveau der anderen heben wollen? Auch ist noch unklar, was Ihr Euch unter einem umfangreichen Tutorium in "Fanfictions - diesmal richtig" vorstellt. Welche Themen sollen verstärkt behandelt werden? Habt Ihr Anregungen an die 'Redaktion' oder schwebt Euch schon etwas Bestimmtes vor? Oder wollt Ihr gar dem Team beitreten? Kommt, gebt Euch einen Ruck, und erzählt uns von Euren Impressionen. Nur so können wir Euch auch ein Produkt bieten, das auf die Kundschaft zugeschneidert ist. : )


In diesem Sinne ...
 
Dhan

Dhan

Temptation...
Ich halt's für 'ne gute Idee. Gibt immer noch irgendwie was, woran man sich verbessern kann, schätze ich.
Hatt auch irgendwo Bücher zu dem Thema, aber weiß nich, ob das wirklich hierzu passen würd...
 
SSJSmarti

SSJSmarti

Saiyan Pride [Mod]
Dann sag ich auch noch was dazu: Ich finde es eine sehr gute Idee.

Gibt es schon eine Vorgehensweise? Also z.B. wird immer ein Punkt hervorgehoben und dann besprochen oder sollen
User mit Problemen sie hier schildern und erhalten dann von mehreren `Redakteuren´ Antworten und Tips mit praktischen Beispielen?

Wie auch immer es luafen soll, ich unterstütze diese kleine Hilfsprojekt voll!
 
Akkarin

Akkarin

not nice
na ja, wenn mich nicht alles täuscht, wollte Ant bestimmte Punkte in Texten besprechen...wenn jemand allerdings Fragen hat, kann er sie jederzeit stellen und sie werden natürlich auch beantwortet^^
das kann dann praktisch jeder der Truppe machen^^
wer halt grad da ist^.^

schön, dass du unsere Idee so schön unterstützt^.^
 
Antheon

Antheon

Cometh the Hour
Ja, ich noch einmal. Ich hätte da einmal eine Frage. Befindet sich unter all jenen, die dieser Idee etwas abgewinnen können, eine oder mehrere Personen, die unser unverbindliches Angebot denn auch in Anspruch nehmen würden? Versteht mich bitte nicht falsch, ich freue mich, dass sich ein paar hier zu diesem interessanten Thema geäußert haben, aber die Sinnhaftigkeit dieses Projekts wäre doch zu hinterfragen, wenn unter den Befürwortern nur jene vertreten sind, die ihr Handwerk bereits verstehen. Dann wäre unsere Arbeit unsinnig. Also, bitte, sagt uns, ob Ihr das auch wirklich wollt, oder ob wir unsere Kräfte hier bloß sinnlos verschwenden! : )


In diesem Sinne ...
 
G

Gelöschtes Mitglied 36500

Guest
Hallo allerseits,
lustig, 13 Stimmen für Ja aber gepostet haben von denen wohl nur ein paar ... na ja, reiten wir mal nicht darauf herum.
Zu dem Thread selbst kann ich nur sagen, dass ich die Idee schön finde. Also, dass erfahrenere Autoren den etwas unerfahrenen helfen wollen das diese besser werden. Ich für mein Teil wäre schon mal so ein Kandidat, wo die Hilfe gerne entgegen nehmen würde. Ich hab selbst 3 Fanfictions am laufen und noch keine der drei beendet und bei einer weiss ich nicht mit Sicherheit das sie auch so rüber kommt, wie sie soll. Toffel hatte damals mal bei der einen FF bemängelt, dass ich es oftmals zu unrealistisch mache und da hatte er recht. Die Sorge hab ich bei der anderen FF eben auch .. ^^"
Ich hätte da auch gleich mal eine Frage. Ahm .. ich tu mir in meinen Geschichten oder Posts (oder whatever) immer schwer wenn es darum geht die Umgebung zu beschreiben. Die Landschaft, die Häuser oder einfach die Gegend in der sich mein Charakter gerade befindet. Da der Leser aber sich das ja gerne bildlich vorstellen würde, wäre meine Frage, wie man das am besten .. üben kann oder ja ... Habt ihr irgendwie ne idee oder Tipps? Wäre echt toll .. oo
Ah und ehe ich es vergesse ... bei der anderen Fanfiction stehe ich gerade vor dem Problem, dass die ganze Zeit stille herrschte. Also ich meine .. Es ging jetzt am Anfang nur großteils darum dem Leser ein Bild der Situation zu vermitteln über die erdrückende Stille, die Leere und all sowas eben. Da ich aber nicht dazu tauge eine FF zu schreiben in der keine Konversation statt findet und jetzt demnächst auch ein paar Personen auftauchen, hab ich das Problem wie man da am besten die .. Kurve kriegt, ohne das Gesamtbild durch eine Unterhaltung gleich zu zerstören. Wisst ihr was ich meine? Ist irgendwie kompliziert..^^"

Na ja, also wie gesagt. Ich finde die Idee gut und wäre dafür das sie auch umgesetzt wird und ich denke mal, dass es sicher User geben wird die sich mit Problemen dann auch an die hier genannten 'Helfer' wenden. Vielleicht haben sie einfach bisschen Angst ihre Fehler einzugestehen oder es ist ihnen unangenehm .. oO" Na ja, ich hab ja mal den Anfang gemacht und vielleicht kommen ja noch mehr .. ^^
Nu gut ... Ich warte dann mal brav auf antwort.. ^^"
 
Antheon

Antheon

Cometh the Hour
Freut mich, dass Dir die Idee zusagt!

Zu Frage eins: Diese Problematik wird im Rahmen des Tutoriums ausführlich behandelt, aber ich erkläre Dir einmal, wie ich das Beschreiben übe. Dafür gehe ich meist in die freie Natur und suche mir natürlich erst einmal das Objekt meiner Übung. Das letzte Mal war dies bei mir ein alter Brunnen in der Innenstadt. Am besten bist Du mit Stift und einem kleinen Block oder Notizbuch unterwegs, denn es ist etwas ganz anderes analog zu schreiben als etwas digital zu verfassen. Nun beginne ich mit den fünf Sinnen. Als erstes widme ich mich dem Sehen.

Umgebung:
Wo befindet sich der Brunnen? Gibt es Sitzbänke, Wiesen, Tiere? Wie verlaufen die Straßen und Häuser? Gibt es Passanten? Welche Stimmung kann ich ihren Gesichtern entnehmen?
Auch Uhrzeit und Wetter spielen eine Rolle ...

Brunnen:
Welche Form hat er? Woraus besteht er? Welche Farben sind vorherrschend? Ist darauf etwas zu lesen? Was ist darauf zu lesen? Figuren/Fontänen/Müll im Wasser? Was siehst Du in den Reflektionen des Wassers? Stimulieren Dich die Wellen- und Lichtbewegungen?

Hören:

Schließe die Augen und versuche, die Geräuschkulisse in Dich aufzunehmen? Ist es leise/laut/harmonisch/melodisch? Sticht ein Geräusch aus der Menge hervor? Dann versuche, die Geräusche nach und nach auszublenden, Deinen Fokus auf Deine nähere Umgebung zu richten. Vögel? Gespräche anderer Menschen? Worüber reden sie? Was fällt Dir ein, wenn Du die Fontänen/Wasserspeier hörst? Mach Dir das alles erst einmal klar und öffne dann erst wieder Deine Augen! Wenn Du hin und her wechselst, kannst Du Dich nicht voll auf Deine Aufgabe konzentrieren!

Schmecken, Tasten, Riechen:

Naja, schmecken fällt beim Brunnen eher aus, aber woran erinnert Dich ein Geschmack? Versuche, dabei nicht allzu logisch und banal zu sein. Natürlich sollte Schokoeis nach Schokolade schmecken, aber vielleicht erinnert Dich der Geschmack an eine Kindheitserinnerung, eine Werbung etc. Fahre mit Deinen Fingerspitzen über die verschiedenen Gesteinsarten und versuche einen Unterschied zu entdecken. Findest Du Risse, Unebenheiten? Vielleicht haben sie eine Geschichte zu erzählen. Ist das Gestein und der Brunnen eher warm oder kalt? Wie riecht die Umgebung, die Steine, das Wasser etc? Und immer wieder die Bitte, außerhalb des logischen Rahmens zu denken! Versuche, Gedanken und Gefühle, ja sogar bestimmte Erinnerungen oder Szenen mit einem Geruch, Geschmack oder einem Bild zu verbinden. Es ist keine Kunst, Dinge zu beschreiben wie sie sind, sondern durch die Beschreibung hindurch Gefühle im Leser zu wecken! Auf diese Weise bindest Du jemanden an diese bestimmte Stelle in Deiner Geschichte und er wird sie so schnell sicher nicht vergessen. Beschreibst Du in einer Liebesgeschichte beispielsweise einen alabasterfarbenen Brunnen, der im Lichte der Sommersonne von innen heraus zu strahlen erscheint, wird der geneigte Leser die Botschaft wohl verstehen, wenn am Ende des Leseweges ebendieser Brunnen dreckig und verlassen ist. Pass aber auf, dass Du es nicht übertreibst! Es muss nicht zusätzlich noch eisiger Winter und Neumondnacht sein, um die Sache auf den Punkt zu bringen. Viel besser ist da doch der Vergleich des Brunnens im selben Licht, in der selben Ausgangsposition! Seine Wandlung beschreibt die Wandlung der Liebenden/ihrer Ansichtsweise mehr als genug! Das gilt für alle Dinge, ob nun Liebesszenen oder Actionsequenzen. Fange einfach im Kleinen an, versuche etwas ganz Gewöhnliches spannend zu umschreiben, und dann wage Dich an größere Objekte oder Landschaften! Das größte Problem beim Beschreiben ist nicht die fehlende Fantasie sondern schlicht das Vermeiden von ausschließlich rationalen Beobachtungen. Abstrakt denken, muss man üben. ; )

Zu Frage zwei: Ich sehe das Problem nicht. Nach Deiner Beschreibung wäre genau jetzt eine Unterhaltung das beste, um diese unangenehme, ohrenbetäubende Stille zu ihrem Höhepunkt zu bringen! Wenn die Personen und Leser von der Stille so sehr gefangen wurden und plötzlich, ohne Vorwarnung herausgerissen werden, dann hast Du meines Erachtens etwas Tolles geleistet. Die Stille kann ja immer noch zurückkehren, sobald der Dialog vollendet ist, oder sich in den quälend langen Pausen und den elend kurzen Sätzen zeigen. Um die Gewaltigkeit eines Gegenstands zu beschreiben, ist es manchmal besser, auf das Nichtvorhandensein des Gegenparts oder dessen Winzigkeit einzugehen. In diesem Fall eine hohe Lautstärke.

Kein Lärm war zu vernehmen, die Leute flüsterten als hätten sie Angst vor etwas/jemanden gehört zu werden, selbst die Schritte meiner Turnschuhe klangen in diesem Teil der Welt wie Schreie aus einer unsichtbaren Zelle, deren Bewohner den Verstand verloren hatten. Der Atem des anderen war unregelmäßig, kam in kurzen Stößen. Das alles war zu hören, und ich fragte mich, wann ich aufgehört hatte, der Welt um mich herum Beachtung zu schenken ...

So, das war jetzt improvisiert und ich weiß auch nicht, wie Deine Geschichte aussieht. Aber ich wollte nur einmal in Kürze zeigen, wie man an eine Sache rangeht. Dass es still ist, ist in einem Satz gesagt. Aber durch die Beschreibung der Geräusche kann man viel mehr rausholen. Auch Dialog ist möglich, wenn Du das Vorangegangene nicht übergehst. Es muss nicht immer ein hundert Prozent fließender Übergang sein, manchmal ist das Gegenteil effektiver. Ich hoffe, dass Dir diese Tipps ein wenig helfen können. Ansonsten stellst Du einfach Deine Fragen und wir werden versuchen, sie Dir zu beantworten.

Das Tutorium, besser gesagt Episode eins, wird jedenfalls diese Woche von uns on gestellt. Schaut rein! ; )
 
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