Jesus Christus?

Joujima

HELL YEAH!!!
Ich glaube Jesus hats tatsächlich gegeben. Aber ich bin ebenfalls der Meinung da ers nur irgend ein spinner war der blödes Zeug von sich gegeben hat. Ein noch grösserer Spinner hat das geglaubt und aufgeschrieben.
 

tEnDa

Hippie
Original geschrieben von Velly
Ich glaube Jesus hats tatsächlich gegeben. Aber ich bin ebenfalls der Meinung da ers nur irgend ein spinner war der blödes Zeug von sich gegeben hat. Ein noch grösserer Spinner hat das geglaubt und aufgeschrieben.

sorry.. aber warum müssen manche leute, wenn es um glauben oder religion geht.. immer gleich so ausfallend sein??
schonmal was von toleranz gehört ? ? ?

@f.e. dass er das christentum ausgelöst hat, kannst du ihm aber nicht "in die schuhe schieben"
er tat was er tat.
 

Joujima

HELL YEAH!!!
Original geschrieben von tEnDa


sorry.. aber warum müssen manche leute, wenn es um glauben oder religion geht.. immer gleich so ausfallend sein??
schonmal was von toleranz gehört ? ? ?
Ich sag bloss meine Meinung. Andere Leute dürfen von mir ruhig irgendeiner Religion angehören und das alles glauben. Ist mir egal was andere machen. Aber wenn ich nunmal so darüber denke. Und ich sage(oder auch schreibe) halt was ich denke.
 

tEnDa

Hippie
ist ja auch okay, dass du diene meinung sagst.
das mein cih ja auch nicht.

ich dachte nur, man könnte sich in einem vernünftigem ton unterhalten.

aber ist ja okay, durch deine aussagen und urteile definierst du dich selbst ;)
 

Joujima

HELL YEAH!!!
Ich weiss, manchaml könnt ich mich etwas besser ausdrücken. Und ich bin auch schon mal ziemlich direkt. Aber ich hab mich eigentlich noch ziemlich zurückgehalten bei dem Post, was Religionen angeht hab ich nunmal eine sehr schlechte Meinung.
 

tEnDa

Hippie
Original geschrieben von Velly
Ich weiss, manchaml könnt ich mich etwas besser ausdrücken. Und ich bin auch schon mal ziemlich direkt. Aber ich hab mich eigentlich noch ziemlich zurückgehalten bei dem Post, was Religionen angeht hab ich nunmal eine sehr schlechte Meinung.

es ist ja auch okay, wenn du deine meinung sagst.
nur denke ich man kann das auch vernünftig.
und es ist schon traurig, wenn man das net kann.
man kann sich halt auch in was reinsteigern.

aber ich muss sagen..ich gehöre auch keiner religion an.
und binauch selbst kein fan von irgendeiner.
aber ich verurteile sie nicht.
 

Khnie

New Member
Wer im Namen des Herren in den Krieg zieht, zieht im Namen Satans in den Krieg.

Die Kreuzzüge waren nur ein Beispiel,denn Manche Folgen einer 100 Watt Birne nicht dem Wahren Licht.

Damit dürfte es Klar sein JA ich Glaube An GOTT und als Protestand auch an Jesus^^.


( und die Worte "Gott wo bist du" kann ich nicht verstehen; weil alle wolten das Gott sich aus den Schulen, der Regierung und dem Leben raushalten sollte und er machte es, weil alle es wolten. Frag nich wo war Gott als es passierte, er hat sich rausgehalten.)
 

S.Fachinger

Uranai Baba
Endlich einmal jemand, der an Gott glaubt !!! Ich habe soeben alle Beiträge in diesem Thread gelesen und finde es haarsträubend, wie manche Leute denken. Und dass manche Leute es nicht schaffen, ohne Beleidigungen auszukommen. Es ist ein Unterschied, ob man seine Meinung sagt, oder ob man Leute mit anderer Meinung beleidigt.

Und nun zum Thema: Jesus Christus ist buchstäblich der Sohn Gottes. Er ist der Gott, der unsere Welt erschaffen hat, und zwar im Auftrag von Gott Vater. Bevor wir geboren wurden, lebten wir als Geister schon bei Gott und Jesus ist unser großer Bruder. Der Vater hatte einen Plan für uns. Er würde eine Erde für uns schaffen, wo wir einen Körper bekommen und Gut von Böse unterscheiden lernen. Wir sollten auch die Möglichkeit haben, frei zwischen Gut und Böse zu wählen. Da wir alle sündigen würden, war es nötig, dass ein Sühnopfer für uns vollbracht wird. Jesus, der im Vorherdasein Jehova hieß, hat sich angeboten, das Sühnopfer für uns zu vollbringen. Lucifer war dagegen, er wollte uns alle zwingen, gut zu sein. Wir konnten uns entscheiden, welchen Plan wir besser finden. Alle von uns, die für den Plan des Vaters waren, also die wir unsere Entscheidungsfreiheit behalten wollten, waren, sind oder werden noch Menschen auf der Erde sein. Diejenigen, die für den Plan Lucifers waren, dürfen keinen Körper bekommen. Sie treiben jetzt als Geister auf der Erde ihr Unwesen. Aber Satan und seine Gefolgsleute können uns nichts tun, wenn wir es nicht zulassen.
Jesus Christus ist unser Erretter und Erlöser. Erretter, weil er uns vom Tod errettet hat. Durch seine Auferstehung werden wir alle auferstehen, ob wir wollen oder nicht. Denn wie in Adam alle sterben, so werden in Christus alle lebendig gemacht. Erlöser, weil er uns von der Sünde erlöst hat. Wer ihm nachfolgt, kann von allen seinen Sünden rein werden und auf diese Weise zu Gott Vater zurück kehren, bei dem nichts Unreines wohnen kann. Unsere Erlösung müssen wir uns also selbst erarbeiten. Wenn wir nach der Auferstehung wieder bei Gott wohnen wollen, müssen wir Christus nachfolgen.

Was ich hier geschrieben habe, glaube ich nicht nur, ich weiß es. Und wie kann ich es wissen? Durch die Macht des Heiligen Geistes, der die dritte Person der Gottheit ist. Der Heilige Geist ist für alle da. Er gibt Zeugnis vom Vater und vom Sohn. Aber wer böse Gedanken hat, der kriegt Probleme, den Heiligen Geist zu spüren, denn der Heilige Geist mag keine bösen Gedanken.

Und nun zu der Frage, warum es so viel Böses auf der Welt gibt. Da schließe ich mich Khnie an: Gott mischt sich nicht ein. Er lässt uns unsere Entscheidungsfreiheit, auch wenn wir uns zum Bösen entscheiden. Er zwingt niemanden gut zu sein.
Aber er freut sich über jeden, der freiwillig gut ist und gegen das Böse in der Welt kämpft. Und wer im Namen Jesu Christi gegen das Böse kämpft, dem hilft Gott auf wunderbare Weise. Ich habe das selbst schon mehrmals erlebt.
Wer aber Böses tut und behauptet, das tue er im Namen Jesu Christi, der ist ein Diener Satans, wie Khnie es schon so treffend gesagt hat.
 

Mika-chan`

Member
Endlich einmal jemand, der an Gott glaubt !!! Ich habe soeben alle Beiträge in diesem Thread gelesen und finde es haarsträubend, wie manche Leute denken. Und dass manche Leute es nicht schaffen, ohne Beleidigungen auszukommen. Es ist ein Unterschied, ob man seine Meinung sagt, oder ob man Leute mit anderer Meinung beleidigt.
Wenn ich etwas weiss, dann erhebe ich den Anspruch auf Fakten, die weder irgendeine Meinung sind, noch bloße Behauptungen, sondern auf festem Boden stehen. Dass jemand etwas meint, das bedeutet ziemlich wenig.

Und nun zum Thema: Jesus Christus ist buchstäblich der Sohn Gottes. Er ist der Gott, der unsere Welt erschaffen hat, und zwar im Auftrag von Gott Vater. Bevor wir geboren wurden, lebten wir als Geister schon bei Gott und Jesus ist unser großer Bruder. Der Vater hatte einen Plan für uns. Er würde eine Erde für uns schaffen, wo wir einen Körper bekommen und Gut von Böse unterscheiden lernen. Wir sollten auch die Möglichkeit haben, frei zwischen Gut und Böse zu wählen. Da wir alle sündigen würden, war es nötig, dass ein Sühnopfer für uns vollbracht wird. Jesus, der im Vorherdasein Jehova hieß, hat sich angeboten, das Sühnopfer für uns zu vollbringen. Lucifer war dagegen, er wollte uns alle zwingen, gut zu sein. Wir konnten uns entscheiden, welchen Plan wir besser finden. Alle von uns, die für den Plan des Vaters waren, also die wir unsere Entscheidungsfreiheit behalten wollten, waren, sind oder werden noch Menschen auf der Erde sein. Diejenigen, die für den Plan Lucifers waren, dürfen keinen Körper bekommen. Sie treiben jetzt als Geister auf der Erde ihr Unwesen. Aber Satan und seine Gefolgsleute können uns nichts tun, wenn wir es nicht zulassen.
Jesus Christus ist unser Erretter und Erlöser. Erretter, weil er uns vom Tod errettet hat. Durch seine Auferstehung werden wir alle auferstehen, ob wir wollen oder nicht. Denn wie in Adam alle sterben, so werden in Christus alle lebendig gemacht. Erlöser, weil er uns von der Sünde erlöst hat. Wer ihm nachfolgt, kann von allen seinen Sünden rein werden und auf diese Weise zu Gott Vater zurück kehren, bei dem nichts Unreines wohnen kann. Unsere Erlösung müssen wir uns also selbst erarbeiten. Wenn wir nach der Auferstehung wieder bei Gott wohnen wollen, müssen wir Christus nachfolgen.

Was ich hier geschrieben habe, glaube ich nicht nur, ich weiß es. Und wie kann ich es wissen? Durch die Macht des Heiligen Geistes, der die dritte Person der Gottheit ist. Der Heilige Geist ist für alle da. Er gibt Zeugnis vom Vater und vom Sohn. Aber wer böse Gedanken hat, der kriegt Probleme, den Heiligen Geist zu spüren, denn der Heilige Geist mag keine bösen Gedanken.
Was unterscheidet bei dir Wissen von Nichtwissen? Welche Kriterien gelten für wahr und falsch? Du antwortest mit dem heiligen Geist, was so gut wie alles heißen kann. Wie tritt er mit dir in Kontakt? Wie kannst du sicher sein, dass er es ist und nicht ein böser Geist? Wie äußert sich die Macht des heiligen Geistes ganz konkret in unserem Alltag? Du kannst nichts geben als die bloße Versicherung, dass du es eben weisst und dass ist eben nur eine persönliche Meinung (die ich übrigends jedem gerne lasse), aber Wissen ist das nicht.

Aber wer böse Gedanken hat, der kriegt Probleme, den Heiligen Geist zu spüren, denn der Heilige Geist mag keine bösen Gedanken.

du bist gut <-> der Geist spricht mit dir
du bist böse <-> der Geist spricht nicht

logisch eine runde Sache, aber nur ein Zirkelschluss ohne Geltungsanspruch. Du erklärst den Geist über gut/schlecht, was du wiederum über den Geist erklärst.

Und nun zu der Frage, warum es so viel Böses auf der Welt gibt. Da schließe ich mich Khnie an: Gott mischt sich nicht ein. Er lässt uns unsere Entscheidungsfreiheit, auch wenn wir uns zum Bösen entscheiden. Er zwingt niemanden gut zu sein.
Aber er freut sich über jeden, der freiwillig gut ist und gegen das Böse in der Welt kämpft. Und wer im Namen Jesu Christi gegen das Böse kämpft, dem hilft Gott auf wunderbare Weise. Ich habe das selbst schon mehrmals erlebt.
Wer aber Böses tut und behauptet, das tue er im Namen Jesu Christi, der ist ein Diener Satans, wie Khnie es schon so treffend gesagt hat.
Hier stimme ich zu, auch wenn ich es ohne einen Gott formulieren würde: Ohne die Möglichkeit etwas schlechtes zu tun könnte man niemandem das Gute an seiner Handlung zuschreiben.
 

S.Fachinger

Uranai Baba
Wenn ich etwas weiß, dann erhebe ich auch Anspruch auf Fakten. Aber einfach zu behaupten, dass etwas "Fakt" ist, ist noch kein Beweis, es ist eine Behauptung.
Der Heilige Geist ist jemand, den man spüren kann. Er gibt Zeugnis von Christus, daran kann man ihn von bösen Geistern unterscheiden. Ganz wichtig ist nämlich das Gebet. Gott möchte sich von uns finden lassen, aber wir müssen ihn suchen. Er läuft niemandem hinterher.
Auch Christus läuft niemandem hinterher, er sagt "folgt mir nach". Ihm nachfolgen heißt, in den Heiligen Schriften studieren, beten, in seine Kirche gehen, eben ihn kennen lernen - und - seine Gebote halten.

Aber wer das alles nicht tut und dann behauptet, Christus gäbe es nicht, oder er sei nicht der Sohn Gottes, der kann keinen Anspruch auf Fakten erheben.

Was gut und schlecht ist, weiß jeder, das muss man nicht erklären. Der Heilige Geist ist eine Person ohne Körper, deshalb kann er für alle gleichzeitig da sein. Er ist die einzige Person der Gottheit, die hier auf der Erde anwesend ist. Durch ihn können wir von allem wissen, ob es wahr ist.

Es ist für den Menschen nicht möglich, Gott alleine mit dem Verstand zu erkennen. Man muss das Gefühl dazu nehmen. Gott spricht zu uns durch Gefühle. Manchmal auch mit Worten, aber selten. Noch seltener zeigt er sich. Aber er spricht auch durch einen lebenden Propheten zur Menschheit, genau wie in alter Zeit. Von diesem Propheten habe ich mein Wissen, das ich oben gepostet habe. Und der Heilige Geist hat mir bestätigt, dass es wahr ist. Weil ich nämlich eifrig gebetet und gefastet habe, um es zu wissen.
 

Mika-chan`

Member
Wenn ich etwas weiß, dann erhebe ich auch Anspruch auf Fakten. Aber einfach zu behaupten, dass etwas "Fakt" ist, ist noch kein Beweis, es ist eine Behauptung.
Da stimme ich dir zu. Doch das gilt in gleichem Maße auch für Wissen: die bloße Behauptung reicht nicht aus.
Der Heilige Geist ist jemand, den man spüren kann. Er gibt Zeugnis von Christus, daran kann man ihn von bösen Geistern unterscheiden. Ganz wichtig ist nämlich das Gebet. Gott möchte sich von uns finden lassen, aber wir müssen ihn suchen. Er läuft niemandem hinterher.
Auch Christus läuft niemandem hinterher, er sagt "folgt mir nach". Ihm nachfolgen heißt, in den Heiligen Schriften studieren, beten, in seine Kirche gehen, eben ihn kennen lernen - und - seine Gebote halten.


Aber wer das alles nicht tut und dann behauptet, Christus gäbe es nicht, oder er sei nicht der Sohn Gottes, der kann keinen Anspruch auf Fakten erheben.

Das ist zunächst auf vollkommen schlüssig: Du folgst den Geboten Gottes und seines Sohnes, damit ist sicher, dass es sie gibt. Damit schaffst du Fakten im eigentlichen Wortsinn: etwas Gemachtes. Es existieren Gott und sein Sohn unbezweifelbar in eben jenem Sinne, doch alles, was sie ausmacht sind die Gebote, nach welchen gehandelt wird. Doch die weiteren Behauptungen, nämlich die reale, leibliche Existenz (oder zumindest ehemalige Existenz von Jesus) und Gott und was noch alles über die Existenz in Form von praktischer Relevanz hinausgeht, können so nicht begründet werden.

Was gut und schlecht ist, weiß jeder, das muss man nicht erklären. Der Heilige Geist ist eine Person ohne Körper, deshalb kann er für alle gleichzeitig da sein. Er ist die einzige Person der Gottheit, die hier auf der Erde anwesend ist. Durch ihn können wir von allem wissen, ob es wahr ist.
In einem gewissen und sehr abstrakten Sinne weiss jeder, was gut und schlecht ist. Doch das allein reicht nicht aus. Schwer wird es erst zu sagen, was in einer bestimmten Situation gut und schlecht ist, welche Kriterien angemessen sind usw... Dabei genügt dann nicht der Hinweis auf ein vages Gefühl. Viele Sitationen werden auch von uns mitgestaltet oder erst durch das Tun vieler geschaffen.

Mit vagen Aussagen wie: "Gott sagt uns" kann ich nichts anfagen. Alle Gebote, die Gott irgendwo in einem Jenseits aufstellt, werden erst wirklich, wenn danach gehandelt und geurteilt wird. Und das tun wir Menschen. Deshalb sehe ich nicht ein, weshalb man über Gebote, Moral und dergleichen noch einen Gott stellen muss, der uns einen rechten Weg zu leben vorgibt. Alles, was wir vorfinden und als Fakten aufweisen ist durch und durch menschlich und durch uns geschaffen (was nicht heißt, dass alles beliebig, zufällig oder subjektiv ist).

Liebe Grüße,
mika-chan
 

S.Fachinger

Uranai Baba
Du zäumst das Pferd von hinten auf. Du sagst, wir stellen einen Gott über alles. Aber in Wirklichkeit ist es anders herum. Gott hat uns erschaffen - ob es dir passt oder nicht. Das kann ich dir mit Worten nicht beweisen, ich kann es lediglich bezeugen. Wenn es dich interessiert, ob das, was ich sage, wahr ist, musst du dich schon selber darum bemühen, es heraus zu finden.

Lieben Gruß
Uranai Baba
 

Mika-chan`

Member
Was meinst du damit, wenn du sagst "Gott hat uns erschaffen" ? Das klingt so, als hätte Gott irgendwie physisch Hand angelegt. Doch gerade das kann nicht sein. Wie du selbst sagst kannst du keinen Beweis mit Worten liefern. Deshalb gibt es keinen physikalisch, chemisch, mathematisch... vorhandenen Gott, denn sonst wäre er mit den jeweiligen Methoden der entsprechenden Disziplinen greifbar und beweisbar.
Weiter sagst du (ganz richtig), dass wir uns selbst bemühen müssen, durch Befolgen von Gesetzen, gute Taten usw. Das heisst, wir reden von Ethik und gutem Handeln.

Wenn du sagst, dass Gott nicht zu uns kommt, sondern wir uns bemühen müssen ihn zu finden, dann ist der einzige Zugang zu Gott eben über meine Mühen und Taten gegeben. Außerhalb von ihnen hat er keine Existenz, höchstens noch in einem uns nicht zugänglichen Jenseits, und was Gott dort so treibt kann mir als Mensch ziemlich egal sein.

Der Begriff "Gott" ist ohnehin schwierig. Einige Menschen behaupten zwar, dass wir alle eine Vorstellung von Gott in uns haben, aber ich bezweifle zumindest, dass jeder das gleiche meint, wenn er "Gott" sagt. Die Palette reicht von "Opa auf der Wolke" über "Erschaffer der (physischen?) Welt" zu "Allvater" usw.
Ebenfalls problematisch ist es zu sagen "in Wirklichkeit". Auf was beziehe ich mich dabei? Von welcher Seite aus denke ich das Verhältniss und warum ist diese wirklicher als die andere?

Auch ist es ein wenig unfair zu sagen "Ich kanns nicht beweisen, aber wenn du dich bemühst, dann wirst du schon sehen, dass es stimmt." Vielleicht brauche ich keinen Gott, keine Religion, warum also darum bemühen? Dazu müsste noch mehr gesagt werden, denn selbst wenn man keinen deduktiven Beweis führen kann, erhält man doch eine gewisse Einsicht in sein Tun und die Verhältnisse, sein Verständniss von Gott usw. und das kann man ausformulieren. Ich würde das, ganz kurz und knapp, wie folgt machen:

Setzen wir Gott nun als Prinzip oder Aufforderung zu Gutem Handeln, so ist er zweifellos vorhanden, allein indem wir gutes Tun (als Maxmime des Handelns). Aber dadurch erhält er keine weitere Existenzform (etwa eine physische) hinzu. Deswegen sind die Religionen die fortschrittlichsten, welche ein Bilderverbot eingeführt haben.

Wenn das, was den Menschen ausmacht, sein Charakter ist und ein guter Charakter durch Handeln erworben wird (und das ist nur recht und billig, ich könnte niemandem seinen schlechten Charakter vorwerfen, wenn er nicht selbst dafür verantwortlich wäre), dann ist es auch richtig, dass unsere Existenz im wesentlichen von Gott (als Prinzip des Guten Handelns) abhängt.
Dieser Charakter ist aber keineswegs passiv und von irgendeinem Wesen geschaffen, sondern wird erst erworben. Das gilt auch für alle Verhaltensregeln und Gebote und deren Befolgen. Die Anwendung einer Regel ist immer mehr als die Regel: Wir entscheiden und urteilen, wann eine Regel greift, ob sie in diese eine konkrete Situation passt oder ob sie korrekt angewendet wurde. So fest und eindeutig ein Gebot auch erscheint, wir geben immer eine Neuinterpretation, fügen etwas hinzu.


Viele Grüße,
mika-chan
 

Rela1309

Miss bloody Sunday
@ mika: Hey, jemand der für seine meinung eintritt :) Nein, ich bin mit dir leider nicht mit einer meinung, aber du scheinst dich mit dem thema auseinander zu setzten, das ist lobenswert. was mir aufgefallen ist, gott ist ein geist. er hat also in dem sinne keine physische existenz, obwohl er sie sich sicherlich machen könnte, er ist schließlich allmächtig. und ja, an meinen worten kann man erkennen: Für mich ist Gott eine reale Person(nicht in menschlichem sinn gedacht), und er hat einen namen. Ebenso kann man ein Freund Gottes werden.

genauso, um zum thema zurück zu finden, ist Jesus für mich Gottes Sohn(Matthäus 3,17). Er hat auf der Erde gelebt(Die Evangelien). Er ist gestorben(Matthäus 27,45-54) und wurde auferweckt(matthäus 28). Er war mehr als ein gewohnlicher Mensch auf erden. Für diejenigen, die sich wirklich dafür interessieren, die Bibelstellen könnt ihr nachlesen(ja, ich ann mehr anführen, aber ihr dürft auch selber recherchieren), und wenn ihr euch ein klein wenig mit geschichte und Fakten auseinandersetzt könnt ihr merken, dass die bibel so oft abgeschrieben wurde, dass fehler beim abschreiben schnell bemerkt werden können. schließlich ist sie ja ursprünglich nicht ein buch, sondern es ist eine Sammlung von 66 Büchern, bzw Briefen, die von 40 Männern geschrieben wurden, aber das gehört in einen anderen thread.

Und, BITTE, nur weil irgendjemand irgendetwas ins Internet gestellt hat, glaubt es nicht, PRÜFT es!!

Viele Grüße,
Rela
 

S.Fachinger

Uranai Baba
Es ist doch ganz einfach: Gott ist unser Himmlischer Vater und wir sind seine Kinder. Wir sind hier auf der Erde um geprüft zu werden und um zu lernen. Weil wir alle Fehler machen, hatt Gott Vater seinen Sohn Jesus Christus gesandt, damit er unsere Fehler ausbügeln kann. Das ist der Zweck des Sühnopfers. Wir haben alle vor unserer Geburt schon beim Vater gelebt. Dort waren wir Geister ohne Körper. Hier auf der Erde haben wir unseren Körper bekommen. Gott Vater hat übrigens auch einen.
Und nur weil ich das mit Worten nicht beweisen kann, heißt das noch lange nicht, dass es nicht stimmt.
Wer das behauptet, ist wie ein Mann, der sich weigert, die Augen zu öffnen und behauptet, es gäbe kein Licht. Er behauptet sogar, er brauche kein Licht.
Wir alle brauchen Gott und Jesus Christus, denn wenn es keinen Gott gäbe, dann gäbe es uns auch nicht. Nur, einige von uns wollen das nicht wahr haben. Und wenn es Jesus Christus nicht gäbe, könnten wir nie mehr zu unserem Himmlischen Vater zurück.
Glaubt ihr etwa, die ganze Welt und alles, was darinnen ist, wäre zufällig entstanden? Ein Wissenschaftler hat mal ausgerechnet, dass wir dann heute gerade bei den ersten Aminosäuren wären.
 

Mika-chan`

Member
@ mika: Hey, jemand der für seine meinung eintritt Nein, ich bin mit dir leider nicht mit einer meinung, aber du scheinst dich mit dem thema auseinander zu setzten, das ist lobenswert. was mir aufgefallen ist, gott ist ein geist. er hat also in dem sinne keine physische existenz, obwohl er sie sich sicherlich machen könnte, er ist schließlich allmächtig. und ja, an meinen worten kann man erkennen: Für mich ist Gott eine reale Person(nicht in menschlichem sinn gedacht), und er hat einen namen. Ebenso kann man ein Freund Gottes werden.

genauso, um zum thema zurück zu finden, ist Jesus für mich Gottes Sohn(Matthäus 3,17). Er hat auf der Erde gelebt(Die Evangelien). Er ist gestorben(Matthäus 27,45-54) und wurde auferweckt(matthäus 28). Er war mehr als ein gewohnlicher Mensch auf erden. Für diejenigen, die sich wirklich dafür interessieren, die Bibelstellen könnt ihr nachlesen(ja, ich ann mehr anführen, aber ihr dürft auch selber recherchieren), und wenn ihr euch ein klein wenig mit geschichte und Fakten auseinandersetzt könnt ihr merken, dass die bibel so oft abgeschrieben wurde, dass fehler beim abschreiben schnell bemerkt werden können. schließlich ist sie ja ursprünglich nicht ein buch, sondern es ist eine Sammlung von 66 Büchern, bzw Briefen, die von 40 Männern geschrieben wurden, aber das gehört in einen anderen thread.

Und, BITTE, nur weil irgendjemand irgendetwas ins Internet gestellt hat, glaubt es nicht, PRÜFT es!!

Viele Grüße,
Rela

Hallo Rela. Du belegst deine Behauptungen mit Bibelzitaten. Dass dies so in der Schrift steht prüfe ich nicht nach, es spielt auch keine Rolle. Denn ich erkenne die Bibel nicht als verbindliche Wahrheit an.

Ich erkenne nur an, was vernünftig sit und das heißt in diesen Fall wenn Gott nicht gedacht werden kann und an seiner Stelle immer nur der Verweis auf ähnlich schwer fassbare Begriffe wie Allmacht, Sein, Undendlichkeit, verwiesen wird bleibt Gott abstrakt und leer, ein nichts eben ohne Existenz, bloßer Schein und nicht mehr.

Alle Verweise auf die Bibel oder andere Quellen sind Behauptungen, die nicht dazu geeignet sind zu überzeugen. Zuerst muss man selbst "ja" gesagt haben, "ich glaube".


Es ist doch ganz einfach: Gott ist unser Himmlischer Vater und wir sind seine Kinder. Wir sind hier auf der Erde um geprüft zu werden und um zu lernen. Weil wir alle Fehler machen, hatt Gott Vater seinen Sohn Jesus Christus gesandt, damit er unsere Fehler ausbügeln kann. Das ist der Zweck des Sühnopfers. Wir haben alle vor unserer Geburt schon beim Vater gelebt. Dort waren wir Geister ohne Körper. Hier auf der Erde haben wir unseren Körper bekommen. Gott Vater hat übrigens auch einen.
Und nur weil ich das mit Worten nicht beweisen kann, heißt das noch lange nicht, dass es nicht stimmt.
Wer das behauptet, ist wie ein Mann, der sich weigert, die Augen zu öffnen und behauptet, es gäbe kein Licht. Er behauptet sogar, er brauche kein Licht.
Wir alle brauchen Gott und Jesus Christus, denn wenn es keinen Gott gäbe, dann gäbe es uns auch nicht. Nur, einige von uns wollen das nicht wahr haben. Und wenn es Jesus Christus nicht gäbe, könnten wir nie mehr zu unserem Himmlischen Vater zurück.
Glaubt ihr etwa, die ganze Welt und alles, was darinnen ist, wäre zufällig entstanden? Ein Wissenschaftler hat mal ausgerechnet, dass wir dann heute gerade bei den ersten Aminosäuren wären.

Das sind Behauptungen, nichts weiter. Du hast recht, das heißt nicht, dass sie nicht stimmen, aber das gilt für jede Behauptung. Ich kann mir beliebig viele Schöpfungsmythen ausdenken, mir endlose Systeme der Welt erschaffen, dennoch selbst wenn diese logisch stimmig sind heißt das nicht, dass sie gültig sind.
Ich kann bestreiten dass es keinen Gott gibt ohne dabei verloren zu sein. Ich habe keine Sehnsucht nach einen pradies oder Erlösung usw. Mir genügt diese Welt.

Ich würde mich als Wissenschaftler schämen, wenn ich so etwas ausrechnen und anschließend daraus die Existenz Gottes folgern würde. Heißt es nicht Gott steht an Anfang? Hier offenbar nicht. Die Einsicht dieses Wissenschaftlers in die Existenz Gottes hängt von der Gültigkeit der verwendeten Naturwissenschaften ab. Diese sind sozusagen logisch vor Gott und das ist doch wirklich arm, oder? Gott hat schließlich jedes Recht, dass mit ihm der Anfang gemacht wird.

Es gibt einen interessanten Ausspruch von Tertullian, der ging (laut wikipedia) so: Certum est, quia impossibile.“ („Es ist sicher, weil es unmöglich ist.“) – Über die Auferstehung. Gemeint ist: Etwas derart jeder Erfahrung Spottendes wie die Auferstehung Jesu Christi wäre niemals von den ersten Jüngern geglaubt worden, wenn sie es nicht tatsächlich erlebt hätten. Daraus wurde im 17. Jahrhundert der oft zitierte Satz: „Credo quia absurdum [est]“ („Ich glaube, weil es widersinnig ist“)

Allein aus diesem Grund, weil ein Beweis die Möglichkeit es zu glauben auslöschen würde, ist ein Gott, der nur aufgrund eines Beweises geglaubt wird, sinnlos.

Trotz der verschiedenen Lager, aus welchen wir drei kommen, viele Grüße an euch beide.
 

Rela1309

Miss bloody Sunday
Hey, Mika chan :)
Danke für die Grüße, danke für den Ansporn, Ich hoffe, wenn ich hier mit dir weiter diskutiere, dass ich dich dann nicht damit verärgere. wenn ja, musst du bescheid sagen :)
Der Grund ist, ich führe Bibelzitate an, weil man sie in der Geschichte nach vollziehen kann. Nicht weil man gesagt hat "ich glaube an die bibel, von daher ist es so". Daher kommt auch mein Glaube an Gott, klar manchmal ist es echt nicht einfach, weil man ihn nicht sehen kann. Aber Wind kann man auch nicht sehen.

Ich mach hier jetzt mal Pause, weil wenn ich weiter schreibe, schreibe ich, warum man der Bibel glauben kann, und das ist hier im falschen Thread.
Es gibt einige Stellen in der Bibel, wo man sich fragt, "Ist das wirklich so passiert?" Und bei manchen, findet man heute noch an diesen Stellen die Antowort. (Ich glaube, für die Teilung des roten Meeres gibt es keinen Beweis, der noch vorhanden ist, außer das aufgeschriebene, aber für den Untergang Sodom und Gommoras, so wie der Untergang Babylons, kann man beides in der Geschichte, anhand von Fakten und der Bibel nachlesen)

Grüße an euch :)
 

Mika-chan`

Member
Hallo Rela,

verärgern kannst du mich nicht so schnell, keine Sorge.

Ich bestreite auch nicht, dass einige Stellen in der Bibel historische Ereignisse wiedergeben. Ich bezweifle nur, dass diese Ereignisse von der Hand Gottes herbeigeführt wurden.

Ich verstehe nur nicht, warum die Bibel in irgendeiner Weise eine Grundlage meines Denkens und Handelns sein soll, noch verstehe ich, warum ich mich an einen Gott wenden sollte, um ein guter und glücklicher Mensch zu sein.
Ein Grund könnte sein, dass mir danach das ewige Leben im Paradies zusteht. Aber das allein ist ein schlechter Grund oder nicht? Nur deshalb zu glauben, das wäre ziemlich egoistisch und verfehlt doch das Ziel eines richtigen Glaubensbekenntisses, nämlich aus Liebe zu Gott zu glauben. Ich täte es um meinetweillen, nicht um seinetwillen.

Warum sonst sollte ich glauben? Weil mich eine innsere Sehnsucht treibt? Der Mensch sonst ohne halt ist und ziemlich verloren durch die Welt geht? Vielleicht!

Aber es gibt weit bessere Wege, Halt zu finden, als in Bibeltexten. Aristoteles zum Beispiel und einige andere Philosophen. Diese Antworten auf die Frage nach einem guten Leben sind insofern besser, als dass sie nicht verlangen, zu glauben, sondern überzeugen wollen. Mein Halt soll nicht aus Glauben bestehen, sondern aus Überzeugung. Wo ich weiss, da bin ich mehr bei mir, als im Glauben. Deshalb ist Gott, in seiner Allmacht, seinem Allwissen und letztlich in seiner Unerreichbarkeit für jeden Menschen ein Problem, wenn der Mensch voll und ganz selbstbewusst und gut werden will. Gott, so wie er vorgestellt wird, unendlich, unerreichbar, jenseitig und allgegenwärtig, das kann man nicht begreifen. Die Antwort der Gläubigen darauf ist, dass wir mit unserem begrenzten Verstand nicht bis zu Gott gelangen können. Eine andere Antwort ist, dass eine Gottesvorstellung inkonsistent ist, da sie nicht im anspruchsvollen Sinne gewusst oder begriffen werden kann. Das heißt: Wie kann ich meinen Glauben begründen? Nicht unbedingt anderen gegenüber, sondern vor mir selbst. Was hat mich zur Entscheidung veranlasst? Eine Laune, ein Gefühl, ein Zufall? Weil jeder tief in seinem Inneren die Wahrheit weiß? Woher weiß er denn, dass dies die Wahrheit ist?

Das einzige, was ich anerkennen kann, ist, wenn Menschen in einer Gemeinschaft nach göttlichen Gesetzen leben. Hier wird, in gewisser Weise, Gott wirklich und zwar in den Riten und Gottesdiensten, in den Handlungen und der Lebensweise der Menschen.

Beste Grüße,

mika
 

S.Fachinger

Uranai Baba
Hallo Rela, endlich mal jemand, der an Gott glaubt und an Jesus Christus. Gibt es nicht so viele hier beim ADB. Aber was du wissen solltest: Gott hat einen Körper aus Fleisch und Gebein, er ist nicht nur ein Geist. Auch Jesus hat einen Körper, einen auferstandenen, wie wir wissen. Nur der Heilige Geist, die dritte Person der Gottheit, hat keinen Körper.

Mika-chan schrieb:
Das sind Behauptungen, nichts weiter. Du hast recht, das heißt nicht, dass sie nicht stimmen, aber das gilt für jede Behauptung. Ich kann mir beliebig viele Schöpfungsmythen ausdenken, mir endlose Systeme der Welt erschaffen, dennoch selbst wenn diese logisch stimmig sind heißt das nicht, dass sie gültig sind.

Das sind keine Behauptungen, das ist mein Zeugnis, das heißt, ich kann es bezeugen. Denn ich habe mir das nicht ausgedacht, sondern ich habe es gefunden auf der Suche nach Wahrheit. Und auf dieser Suche war ich seit meiner frühesten Kindheit.

Mika-chan schrieb:
Ich kann bestreiten dass es keinen Gott gibt ohne dabei verloren zu sein. Ich habe keine Sehnsucht nach einen pradies oder Erlösung usw. Mir genügt diese Welt.

Du meinst, du bestreitest, dass es einen Gott gibt. Doppelte Verneinung = Bejahung. Wenn dir diese Welt genügt, dann brauchen wir ja nicht weiter zu diskutieren. Also warum diskutierst du? Vielleicht, weil es dir eben doch nicht genügt?

Mika-chan schrieb:
Ich würde mich als Wissenschaftler schämen, wenn ich so etwas ausrechnen und anschließend daraus die Existenz Gottes folgern würde. Heißt es nicht Gott steht an Anfang? Hier offenbar nicht. Die Einsicht dieses Wissenschaftlers in die Existenz Gottes hängt von der Gültigkeit der verwendeten Naturwissenschaften ab. Diese sind sozusagen logisch vor Gott und das ist doch wirklich arm, oder? Gott hat schließlich jedes Recht, dass mit ihm der Anfang gemacht wird.

Das kann ich jetzt nicht nachvollziehen. Wieso sollte sich der Wissenschaftler schämen, wenn er wissenschaftlich nachgewiesen hat, dass es einen Gott geben muss? Mich hat sein Vortrag davon überzeugt, durch diesen Vortrag wurde ich von einer Atheistin zu einer Theistin, allerdings noch nicht zu einer gläubigen. Der Weg war noch lang. Warum ist es arm, wenn es logisch vor Gott ist? Das ist doch ein Widerspruch in sich! Erst behauptest du, du brauchst keinen Gott und dann verteidigst du ihn. Da stimmt doch etwas nicht ...

Mika-chan schrieb:
Es gibt einen interessanten Ausspruch von Tertullian, der ging (laut wikipedia) so: Certum est, quia impossibile.“ („Es ist sicher, weil es unmöglich ist.“)

Auch das ist ein Widerspruch: Entweder etwas ist sicher oder es ist unmöglich. Es kann nicht beides sein.

Mika-chan schrieb:
– Über die Auferstehung. Gemeint ist: Etwas derart jeder Erfahrung Spottendes wie die Auferstehung Jesu Christi wäre niemals von den ersten Jüngern geglaubt worden, wenn sie es nicht tatsächlich erlebt hätten.

Die Jünger haben den Auferstandenen Christus gesehen, also brauchten sie es nicht mehr zu glauben, denn sie wussten es. Nur einer musste glauben: Thomas, der nicht dabei gewesen ist, als Jesus den anderen erschienen ist. Und das hat er nicht geschafft. Sie haben es ihm erzählt und er hat es nicht geglaubt. Daher heute noch der Ausdruck "ungläubiger Thomas". Erst als Jesus sich auch dem Thomas gezeigt hat, hat er es "geglaubt". Das war dann aber kein glauben mehr, das war Wissen.

Mika-chan schrieb:
Daraus wurde im 17. Jahrhundert der oft zitierte Satz: „Credo quia absurdum [est]“ („Ich glaube, weil es widersinnig ist“)

Das ist widersinnig. Du hast anscheinend nicht verstanden, was die Vokabel "Glaube" bedeutet.

Mika-chan schrieb:
Allein aus diesem Grund, weil ein Beweis die Möglichkeit es zu glauben auslöschen würde, ist ein Gott, der nur aufgrund eines Beweises geglaubt wird, sinnlos.

Auch an diesem Satz erkennt man, dass du die Vokabel "Glaube" nicht verstehst. Etwas bewiesenes muss man nicht mehr glauben, denn man weiß es. In meinem Beispiel von dem Wissenschaftler ist das so: Ich habe dem Wissenschaftler geglaubt, dass seine Berechnungen stimmen und aufgrund dieser Annahme ist der Beweis erbracht, dass es eine höhere Intelligenz, also einen Gott geben muss. Wie dieser Gott aussieht ist damit noch lange nicht klar, dazu braucht man andere Infos. Aber Gott lässt sich finden von denen die ihn suchen. Ich habe aufgrund dieses Vortrages angefangen, Gott zu suchen.
 

Mika-chan`

Member
Das sind keine Behauptungen, das ist mein Zeugnis, das heißt, ich kann es bezeugen. Denn ich habe mir das nicht ausgedacht, sondern ich habe es gefunden auf der Suche nach Wahrheit. Und auf dieser Suche war ich seit meiner frühesten Kindheit.

Du meinst, du bestreitest, dass es einen Gott gibt. Doppelte Verneinung = Bejahung.
Ja, da war ein "nein" zu viel drin.

Wenn dir diese Welt genügt, dann brauchen wir ja nicht weiter zu diskutieren. Also warum diskutierst du? Vielleicht, weil es dir eben doch nicht genügt?
Warum diskutieren, das ist eine gute Frage. Vielleicht weil jeden von uns die Aussicht auf Überzeugung antreibt und zwar eine, die nicht nur jeden je für sich, sondern auch andere überzeugen kann.

Das kann ich jetzt nicht nachvollziehen. Wieso sollte sich der Wissenschaftler schämen, wenn er wissenschaftlich nachgewiesen hat, dass es einen Gott geben muss? Mich hat sein Vortrag davon überzeugt, durch diesen Vortrag wurde ich von einer Atheistin zu einer Theistin, allerdings noch nicht zu einer gläubigen. Der Weg war noch lang. Warum ist es arm, wenn es logisch vor Gott ist? Das ist doch ein Widerspruch in sich! Erst behauptest du, du brauchst keinen Gott und dann verteidigst du ihn. Da stimmt doch etwas nicht ...
Ich verteidige nicht Gott, sondern unseren Begriff von ihm. Wenn er der Anfang ist (und das soll er schließlich sein), dann kann ich nicht von irgendwelchen naturwissenschaftlichen Prämissen ausgehen und aus diesen Gott folgern. Dann ist nicht Gott der Anfang, sondern die Prämissen. So lese ich folgende Passage aus Hegels Logik:
"Wenn also im Ausdrucke des Absoluten oder Ewigen oder Gottes (und das unbestrittenste Recht hätte Gott, daß mit ihm der Anfang gemacht werde), wenn in deren Anschauung oder Gedanken mehr liegt als im reinen Sein, so soll das, was darin hegt, ins Wissen als denkendes, nicht vorstellendes, erst hervortreten; das, was darin liegt, sei so reich, als es wolle, so ist die Bestimmung, die ins Wissen zuerst hervortritt, ein Einfaches, denn nur im Einfachen ist nicht mehr als der reine Anfang; nur das Unmittelbare ist einfach, denn nur im Unmittelbaren ist noch nicht ein Fortgegangensein von einem zu einem anderen. Was somit über das Sein ausgesprochen oder enthalten sein soll in den reicheren Formen des Vorstellens von Absolutem oder Gott, dies ist im Anfange nur leeres Wort und nur Sein; dies Einfädle, das sonst keine weitere Bedeutung hat, dies Leere ist also schlechthin der Anfang der Philosophie."
Deshalb sind besonders naturwissenschaftliche Gottesbeweise sinnlos, sie verfehlen das Ziel.
Ich frage nicht nur radikal in die eine Richtung, also warum es Gott geben soll, sondern ebenso radikal in die andere Richtung, warum die Berechnungen und Theorien der Wissenschaft gelten sollen und im besonderen, warum sie in diesem Fall, wenn es um Gott geht, gelten sollen. Und in diesem Sinne hat Hegel recht, dass mit Gott, allein dem Begriff nach, der Anfang gemacht werden muss und nicht mit einer ausgefeilten Theorie über die Entstehung von Leben. Ebenfalls hat Hegel recht, wenn er darauf besteht, dass wirn icht beim Vorstellen bleiben, sondern das, was wir meinen, denken und begreifen sollen.
Wenn der Wissenschaftler aber eine Evolutionstheorie, wie auch immer diese Aussehen mag, als gegeben setzt und auf grund dieser zur Schlussfolgerung gelangt, dass es noch keine Menschen, sondern nur Amöben geben könnte und deshalb die Existenz einer weiteren Kraft (Gott) folgert, dann ist Gottes Existenz von dieser Setzung abhängig. Die Evolutionstheorie ist aber auch ohne Gott denkbar. Oberprämisse: Evolutionstheorie, nach der es noch keine Menschen geben könnte, Unterprämisse: Es gibt Menschen, Folgerung: Es muss Gott geben.
Das beweist nicht Gott als Anfang und Schöpfer allen Seins, denn die Natur war, nach Form dieses Beweises schon vorher da. Deswegen halte ich diesen Beweis für armselig.

Das mit dem Glauben ist doch gerade durch Tertullians Satz ausgedrückt: Er glaubt, weil es nicht bewiesen wurde. Nur deswegen kann er glauben. "Widersinnig" verstehe ich hier als "nicht mit dem Verstand erschließbar." Das ist genau das, was du in deinem letzten Abschnitt auch über Glauben sagst. Anders wäre der Satz von Tertullian wirklich schwachsinnig.

Was die Jünger angeht muss ich gestehen, dass ich garnicht so genau weiß, wer nach der Bibelgeschichte den Auferstandenen wieder gesehen hat. Aber immerhin stimmen wir bei der Vokabel "Wissen" überein, so würde ich es auch sagen.
In diesem Sinne schließen sich auch Wissen und Glauben aus. Was ich weiß, das kann ich nicht mehr nur glauben. Deswegen ist letztlich jede Form eines Gottesbeweises sinnlos, wenn die Forderung besteht, dass er geglaubt werden soll. Jeder, der seinen Glauben mit Argumenten verteidigt, hat diesen schon dem Urteil der Vernunft unterstellt, wozu sollte sonst noch argumentiert werden? Die anderen sollen dann nicht glauben, sondern einsehen und das ist, zumindest nach der katholischen Lehre, nicht mehr mit einem unsere Vernunft übersteigenden Gott vereinbar, der undendlich mehr weiß, als wir. Dies entspricht auch der Gottesvorstellung, wie Goethe ihn beschriebt, wenn Mephisto zu Faust sagt:

"Kein Mensch den alten Sauerteig verdaut!
Glaub unsereinem, dieses Ganze
Ist nur für einen Gott gemacht!
Er findet sich in einem ew'gen Glanze
Uns hat er in die Finsternis gebracht,
Und euch taugt einzig Tag und Nacht."

Das, was Gott sein soll, ist so beschaffen, dass es nicht gewusst werden kann. Wenn ich mich wesentlich als vernünftig und autonom ansehe und dort am nächsten bei mir selbst bin, wo ich weiß, dann ist Gott nicht mein Gott, sondern ein fremdes.
Der Glaube kann höchstens der Anfang sein. Dann muss er, nach und nach, zum Wissen umgebildet, erfahren werden. Vielleicht trifft das die Unterscheidung einer Theistin von einer Gläubigen, so wie du es beschrieben hast, obwohl ich das nicht mehr gläubig, sondern überzeugt nennen würde.
Das, was dann bleibt, ist, nach meinem Verständniss, nicht mehr der Gott, sondern etwas durch und durch menschliches, weltliches. Wenn es mit deinem Gottesbegriff vereinabr ist, dass Gott nicht unerreichbar im Jenseits bleibt (so ähnlich hat Augustinus Gott bestimmt, nämlich dass wir als endliche Wesen keine Ahnung haben können, was Gottes Wille ist), sondern eher so etwas, wie Menschengeist ist, dann können wir darin, denke ich, irgendwie zusammenkommen. Obwohl wir dann offenbar ein völlig unterschiedliches Vokabular benutzen um uns auszudrücken.
Menschen, die aufgrund ihrer Überzeugung und Einsicht zusammenleben, die würde ich dann nicht mehr als Glaubensgemeinschaft ansehen, sondern als gemeinsamen Überzeugungen folgend. Ich weiß nicht, ob man das noch Religion nennen kann.

Viele Grüße,

Mika :biggrinan
 
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