Glaubt ihr an Gott

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Mumin

Mumin

Member
Warum sollte Gott in unsere geschehnisse eingreifen?Ist Gott ein Polizist?Er hat uns nur Gesetze gegeben an die wir uns halten müssen.Ein Staat gibt auch Gesetze an die wir uns halten müssen,wenn nicht werden wir bestraft.Ob nun der jenige sich an die Gesetze hält oder nicht ist ihm überlassen.So ist das mit Gott,er hat uns Gesetze gegeben an die wir uns halten sollen,ansonsten werden wir bestraft(Im Jenseits).Deswegen hat er uns einen freien Willen gegeben.wenn es Kriege gibt,sind es die Menschen,nicht gott.Warum sollte er da eingreifen?Zwar gibt es viele unschuldige Tote,doch Allah (Gott) weiss wer im Recht und im Unrecht ist.Zwar hat das Land vieleicht den Krieg gewonnen,und unschuldige Menschen getötet,doch Gott wird den jenigen im Jenseits einge gerechte Strafe zuteilen.Wusstet ihr das ein kind bis zu seinem 14. Lebensalter ganz frei von seinen Sünden ist?Das heisst wenn ein 13 jähriger unschuldig wegen einem krieg stirbt kommt er sofort ins Paradies.

Manche von euch würden sich vieleicht fragen warum einige Menschen reich und andere bettelarm sind ?Oder warum ein Teil der Menschen gesund ist, andere aber blind oder behindert? Manche genießen ein unbesorgtes Leben und sind glücklich und einige sind vom Pech heimgesucht und sehr unglücklich. Die meisten würden sich fragen warum Gott so ungerecht ist....

1.) Das ganze Universum, der Mensch eingeschlossen, gehört seinem Erschaffer. Wenn alles dem einzigen Erschaffer gehört, ist Er auch Der Einzige, Der über Seine Dinge die alleinige Verfügungsgewalt besitzt

2.) Von den Atomen bis zur Galaxis sehen wir, daß sie immer durch Gegensätze zusammengehalten werden.

Beispiel: Wenn das Elektron nicht negativ geladen wäre und das Proton nicht positiv, dann würden sie im Atom nicht zusammengehalten werden. Wenn die Erdanziehungskraft nicht eine gegensätzliche Richtung aufweisen würde wie die Gravitationskraft, würden wir nicht auf der Erdoberfläche bleiben, sondern vielleicht wegfliegen. Nur durch diese Gegensätze kann Ordnung zusammengehalten werden. Da der Mensch ein Teil des Universums ist, müssen wir diese Gegensätzlichkeit auch in ihm wiederfinden. Aus diesem Grund ist ein Teil der Menschen reich, der andere arm; ein Teil ist satt, der andere hungrig; ein Teil krank, der andere gesund. Es ist nicht möglich und es wird auch niemals möglich sein, alle Menschen reich, satt und gesund zu machen.
 
Mephistopheles

Mephistopheles

"Nicht schießen!"
Original geschrieben von Mumin
1.) Das ganze Universum, der Mensch eingeschlossen, gehört seinem Erschaffer. Wenn alles dem einzigen Erschaffer gehört, ist Er auch Der Einzige, Der über Seine Dinge die alleinige Verfügungsgewalt besitzt

2.) Von den Atomen bis zur Galaxis sehen wir, daß sie immer durch Gegensätze zusammengehalten werden.

Beispiel: Wenn das Elektron nicht negativ geladen wäre und das Proton nicht positiv, dann würden sie im Atom nicht zusammengehalten werden. Wenn die Erdanziehungskraft nicht eine gegensätzliche Richtung aufweisen würde wie die Gravitationskraft, würden wir nicht auf der Erdoberfläche bleiben, sondern vielleicht wegfliegen. Nur durch diese Gegensätze kann Ordnung zusammengehalten werden. Da der Mensch ein Teil des Universums ist, müssen wir diese Gegensätzlichkeit auch in ihm wiederfinden. Aus diesem Grund ist ein Teil der Menschen reich, der andere arm; ein Teil ist satt, der andere hungrig; ein Teil krank, der andere gesund. Es ist nicht möglich und es wird auch niemals möglich sein, alle Menschen reich, satt und gesund zu machen.

das hat aber noch eine konsequenz: manches ist gut, das andere böse, dennoch ist alles teil des ganzen, sprich, auch das böse würde in dem sinn so zum göttlichen plan gehören, also auch die böse seite genau so wie die gute ihren teil zum bestehen der welt beiträgt und diese ohne eine der beiden seiten keinen sinn hätte. oder wie mephisto in goethes "faust" sagt: "[Ich bin] Ein Teil von jener Kraft, die stets das Böse will und stets das Gute schafft".
und insofern ist diese überlegung ja nicht unbedingt falsch, selbst wenn man sich von diesem gottbild löst und die frage für sich betrachtet: denn ohne das schlechte könnte man ja zwangsläufig gar nicht wissen, was das gute ist, ohne schwarz gibts halt kein weiss..
 
Mumin

Mumin

Member
Meph:"manches ist gut, das andere böse, dennoch ist alles teil des ganzen, sprich, auch das böse würde in dem sinn so zum göttlichen plan gehören, also auch die böse seite genau so wie die gute ihren teil zum bestehen der welt beiträgt und diese ohne eine der beiden seiten keinen sinn hätte...."

Nur darf man nicht vergessen,das das Böse erschaffen wurde(aus der sicht des Islams),unzwar von Gott.Gott hat es auch mit absicht erschaffen,damit wir eins von den beiden Wegen aussuchen können.Denn wenn nur das gute existieren würde,hätte es keinen Sinn zu leben,sprich warum wir überhaupt erschaffen worden...!
 
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Banthas

Banthas

Member
Ich glaube an den großen Mahdi.XD

Nein ich glaube nicht an Gott.Wir wissen doch langsam alle was uns erschaffen hat.^^
 
S

S.Fachinger

Uranai Baba
Glaubt ihr an Gott ?

Original geschrieben von Großmeister
Licht kann man nachweisen und das mit sehr vielen Mitteln. Gott kann man mit NICHTS nachweisen, nicht für sich und auch nicht für irgendjemand anderen. Religion basiert rein auf dem Glauben, rein auf dem Vertrauen, dass da etwas ist, im Prinzip das Glauben an etwas von verzweifelten Menschen Erfundenes.
Die von dir genannten Fragen haben sich Menschen gestellt, deshalb wurde Gott ERFUNDEN, damit man ansatzweise Antworten auf diese Fragen bekommt, darauf basiert jede Religion, die Beantwortung dieser Fragen, doch nur im Rahmen den Glaubens.

Licht kann man mit wissenschaftlichen Methoden nachweisen, Gott nicht.
Aber daß man Gott mit NICHTS nachweisen könne einfach so zu behaupten, wenn du es noch gar nicht probiert hast, ist einfach dumm.
Ich habe nämlich Gott nachgewiesen - für mich selbst - und anders geht es auch nicht. Das ist es, was wir in der wiederhergestellten Kirche Jesu Christi "ein Zeugnis erlangen" nennen. Ein Zeugnis kann man nicht für andere erlangen aber man kann sie auffordern, sich selbst darum zu bemühen.

Das ist der Unterschied zwischen wissenschaftlichen und geistigen Beweisen: Wissenschaftliche Beweise kann jeder sehen, geistige Beweise nur der, der sich darum bemüht.

Nichtsdestotrotz sind geistige Beweise genau so real, das kann ich nur immer wieder bezeugen.

Und so wird´s gemacht: Wenn du noch nicht an Gott glaubst fängst du an zu beten, d.h. du verhältst dich so, als glaubtest du bereits. Das nennen wir "Glauben ausüben". Du bittest ihn im Gebet um ein Zeichen, z.B. wenn es gerade schlechtes Wetter ist, um einen Lichtstrahl, der in dein Zimmer fallen soll. Wenn dann der Lichtstrahl wirklich kommt, dann hältst du das natürlich für Zufall. Also mußt du öfter auf diese Art beten und sehen ob jedesmal eine Antwort kommt. Irgendwann kannst du mit Sicherheit sagen: Das kann kein Zufall sein, es funktioniert zu oft. Dann weißt du mit Sicherheit, daß es Gott gibt.

Und wenn du dies mit Sicherheit weißt, brauchst du es nicht mehr zu glauben, denn dann weißt du es. Du kannst dann deinen Glauben weiter ausüben, um Dinge zu erfahren, die du noch nicht weißt.

Für mich war es immer ein besonderer Beweis, zu sehen wie ein Krankensegen wirkt, der von einem Priester der wiederhergestellten Kirche Jesu Christi gesprochen wurde. Der bzw. die Kranke wird erstaunlich schnell gesund. Ich habe selber schon mehrere Krankensegen bekommen und die Wirkung ist jedesmal wunderbar. Ich brauchte dies nicht als Beweis, daß es Gott gibt, (das wußte ich schon vorher) sondern dafür, daß die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage tätsächlich die wiederhergestellte Kirche Jesu Christi ist - mit der gleichen Vollmacht, wie Jesus sie hat.

@Mephistopheles: Das ist auch der Grund, warum wir Gläubigen das, was wir glauben nicht mehr als potentiell falsch ansehen. Wir wissen, daß es richtig ist. Der Ungläubige weiß es nicht, deshalb möchte ich auch dich auffordern: Übe Glauben aus um zu erfahren, ob es Gott gibt oder nicht.
 
Zorbon

Zorbon

Member
Re: Glaubt ihr an Gott ?

Original geschrieben von S.Fachinger
Licht kann man mit wissenschaftlichen Methoden nachweisen, Gott nicht.
Aber daß man Gott mit NICHTS nachweisen könne einfach so zu behaupten, wenn du es noch gar nicht probiert hast, ist einfach dumm.
Ich habe nämlich Gott nachgewiesen - für mich selbst - und anders geht es auch nicht. Das ist es, was wir in der wiederhergestellten Kirche Jesu Christi "ein Zeugnis erlangen" nennen. Ein Zeugnis kann man nicht für andere erlangen aber man kann sie auffordern, sich selbst darum zu bemühen.

Das ist der Unterschied zwischen wissenschaftlichen und geistigen Beweisen: Wissenschaftliche Beweise kann jeder sehen, geistige Beweise nur der, der sich darum bemüht.

Nichtsdestotrotz sind geistige Beweise genau so real, das kann ich nur immer wieder bezeugen.

Und so wird´s gemacht: Wenn du noch nicht an Gott glaubst fängst du an zu beten, d.h. du verhältst dich so, als glaubtest du bereits. Das nennen wir "Glauben ausüben". Du bittest ihn im Gebet um ein Zeichen, z.B. wenn es gerade schlechtes Wetter ist, um einen Lichtstrahl, der in dein Zimmer fallen soll. Wenn dann der Lichtstrahl wirklich kommt, dann hältst du das natürlich für Zufall. Also mußt du öfter auf diese Art beten und sehen ob jedesmal eine Antwort kommt. Irgendwann kannst du mit Sicherheit sagen: Das kann kein Zufall sein, es funktioniert zu oft. Dann weißt du mit Sicherheit, daß es Gott gibt.

Und wenn du dies mit Sicherheit weißt, brauchst du es nicht mehr zu glauben, denn dann weißt du es. Du kannst dann deinen Glauben weiter ausüben, um Dinge zu erfahren, die du noch nicht weißt.

Für mich war es immer ein besonderer Beweis, zu sehen wie ein Krankensegen wirkt, der von einem Priester der wiederhergestellten Kirche Jesu Christi gesprochen wurde. Der bzw. die Kranke wird erstaunlich schnell gesund. Ich habe selber schon mehrere Krankensegen bekommen und die Wirkung ist jedesmal wunderbar. Ich brauchte dies nicht als Beweis, daß es Gott gibt, (das wußte ich schon vorher) sondern dafür, daß die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage tätsächlich die wiederhergestellte Kirche Jesu Christi ist - mit der gleichen Vollmacht, wie Jesus sie hat.

@Mephistopheles: Das ist auch der Grund, warum wir Gläubigen das, was wir glauben nicht mehr als potentiell falsch ansehen. Wir wissen, daß es richtig ist. Der Ungläubige weiß es nicht, deshalb möchte ich auch dich auffordern: Übe Glauben aus um zu erfahren, ob es Gott gibt oder nicht.

Ich bin zwar eigentluch für alles offen und kritisiere niemanden aber kann dazu nur sagen muahahahahahaha!! Glaubst du ehrlich der ach so mächtige Gott kümmert sich um dich nur weil DU betest aber die Leute die kein Dach über dem Kopf haben weil es ihnen im Krieg zerstört wurde oder in einer Flut usw. denen hilft er nicht?? Und glaub mir davon haben auch welche gebetet!! Naja dann glaub du mal weiter!! Meine Tante hat gebetet und gebetet nur leider sah es am Ende nicht so toll aus mein Onkel ist im Krieg verschollen gewesen und nach dem Krieg in Kroatien hat man seine Leiche gefunden aufs grausamste verstümmelt!! Bitte weshalb sollte Gott dir helfen aber anderen nicht?? Sorry aber in der hinsicht vonwegen Wunder usw. ne sowas gibt es nicht. Es gibt zufälle oder veranlagungen aber keine Wunder!!
 
Haggismchaggis

Haggismchaggis

Moderator.
Original geschrieben von Mumin

Manche von euch würden sich vieleicht fragen warum einige Menschen reich und andere bettelarm sind ?Oder warum ein Teil der Menschen gesund ist, andere aber blind oder behindert? Manche genießen ein unbesorgtes Leben und sind glücklich und einige sind vom Pech heimgesucht und sehr unglücklich. Die meisten würden sich fragen warum Gott so ungerecht ist....

1.) Das ganze Universum, der Mensch eingeschlossen, gehört seinem Erschaffer. Wenn alles dem einzigen Erschaffer gehört, ist Er auch Der Einzige, Der über Seine Dinge die alleinige Verfügungsgewalt besitzt

2.)
Da der Mensch ein Teil des Universums ist, müssen wir diese Gegensätzlichkeit auch in ihm wiederfinden. Aus diesem Grund ist ein Teil der Menschen reich, der andere arm; ein Teil ist satt, der andere hungrig; ein Teil krank, der andere gesund. Es ist nicht möglich und es wird auch niemals möglich sein, alle Menschen reich, satt und gesund zu machen.

Wie gesagt, das mit dem Erschaffer ist eine willkürliche Sache, aber das muss ja nun nicht wieder hervorgekramt werden.

Wie kann denn argumentiert werden, Gott besitze die Verfügungsgewalt über alles, wenn andererseits Verhaltensweisen von Atomen auf die menschlichen Gesellschaften übertragen werden? Und was sucht dann der angeblich freie Wille hier?

Wieso gehört etwas geschaffenes seinem Besitzer? Das ist hier wirklich vollständig willkürlich festgelegt, aber auch das will ich als Glaubenssache hinnehmen.

Wo ich dagegen aufschreien muss, ist die Behauptung, Gegensätze bedingten einander und die daraus abgeleitete Notwendigkeit von Leid. Für eine Religion der Gnade usw. ist die Akzeptierung der Ellenbogengesellschaft unlogisch. Wenn ich bedenke, dass der Islam eine Armensteuer erhebt und damit quasi eine Umverteilung durchführt, ist das doch Häresie! Schließlich stellt man sich damit gegen die gottgegebene Ordnung der Polarität und greift seine vollkommene Schöpfung an. Wie pikant! Ich glaube nicht, dass diese Anschauung unter islamgläubigen Intellektuellen weit verbreitet ist.

Darüberhinaus ist die Tatsache, dass gegensätzliche Ladungen einander anziehen, keine Rechtfertigung für Ungerechtigkeit. Darüberhinaus wird in diesem Forum mit der Ausgleichslogik ziemlich pervers(Entschuldigt mich bitte, ich bin Kommunist und gerade sehr aufgebracht.) umgegangen: Dass es das Gute gibt(egal, wie es definiert ist. Statt dessen kann ich auch "x" schreiben und es für alle von uns definierten, wertenden Abstrakta setzen), rechtfertigt nicht und hat nicht zur Konsequenz, dass es das Böse gibt. Das Böse kann man verhindern und nur das Gute sich entfalten lassen. Dass man etwas definiert hat, erzwingt nicht seine Existenz. Es ermöglicht lediglich die Abgrenzung bestimmter Konkreta, und Konkreta kann der Mensch beeinflussen. Allgemeingültige Abstrakta wie zum Beispiel Gerechtigkeit, die ihr Gegenteil ausschließen, können es ohnehin nicht zur Folge haben. Beispiel:
Wenn ein Richter definierte Gerechtigkeit verkündet, entsteht daraus für den Verurteilten keine Ungerechtigkeit. Nur Unannehmlichkeit, aber das ist etwas anderes.

Wenn jemand in Wohlstand lebt, ist das nicht gleichbedeutend damit, dass andere Menschen nicht in Wohlstand(Ich rede nicht von Geldreichtum, sondern von Waren-Wohlstand.) leben können. Das ist lediglich freimarktwirtschaftlich kapitalistische Logik. Bereits in einer sozialen Marktwirtschaft wird der Reichtum gerechter verteilt und niemand lebt mehr bettelarm.
Dass Hunger gottgegeben und nicht erfolgreich bekämpfbar sein soll, ist Unfug. Mit dem, was die Welt an Nahrungsgütern produziert, müsste niemand Hunger leiden.

Menschen und Atome haben einen Unterschied, der enorm ins Gewicht fällt: Menschen sind sich ihres Tuns bewusst. Dies einerseits als gottgegebene Chance zu betrachten, andererseits aber nicht anzuerkennen, dass das Selbstbewusstsein existiert(schließlich wäre sonst allerlei an Behebung des Gleichgewichts zugunsten des Guten möglich), macht einmal groß bumm und verabschiedet sich hoffentlich für immer.


Achja, was das "Ich weiß nicht wie er ist, also stelle ich dir die Gegenfrage "weißt du, wie er ist?", angeht: Die Frage muss ich nicht beantworten, schließlich ging es nur darum, zu erklären, warum der dargestellte Standpunkt IMHO Schwansinn ist. Die Gegenfrage kann ich nur mit"anders als du ihn dargestellt hast", beantworten. Es geht hier allerdings nicht um die Darstellung meines Gottesverständnisses, sondern bloß um die Torpedierung eines mir aus Manga zusammengeschneidert aussehden. :dodgy:
 
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Daimao

Daimao

Screwtape
Sorry aber in der hinsicht vonwegen Wunder usw. ne sowas gibt es nicht. Es gibt zufälle oder veranlagungen aber keine Wunder!!
Um es mit den Worten einer Filmrolle zu sagen: "Wunder gibt es jeden Tag. Die meisten Menschen glauben nicht daran, aber es ist sooo..."

Wunder gibt es, meiner Meinung nach, genug, nur sehen wir Wunder schon oft als zu alltäglich an, als das wir uns von ihnen beeindrucken lassen. Deswegen brauchen wir schon einen fliegenden Elefanten mit Rabenfeder, damit wir es als Wunder ansehen. Ok, das hat herzlich wenig mit dem Thema zu tun, sodnern mehr mit Lebenseinstellung.

Jedoch denke ich, dass der Glaube, jetzt ohne das Ganze theologisch oder religiös zu betrachten, auf den Menschen selbst eine aussergewöhnliche Wirkung haben kann (kann, aber nicht muss). Und weil es mir gerade so passt, erweitere ich das Wort glauben gleich und nenne es "Willenskraft". Oft erlebt man es, dass durch Suggestion oder auch durch "Syncronicity" (zumindest nannte Carl Hung es so, kann man, denk ich, mit "Synchronität" übersetzen) die Wahrscheinlichkeit für gewisse situationen extrem hoch werden (unter anderem: Heilung). Natürlich kann das auch verkappter Blödsinn sein, und einfach nur der Zufall "Ich denke an Situation xyz und sie geschieht" sein, doch oft wiederholt sich das. Jedoch erkennt man solche Sachen nicht nur bei Gläubigen, sondern auch beispielsweise bei Atheisten; und Menschen jeglicher Konfession. Nehmen wir an, dieser Prozess ist wirklich gegeben, dann gibt es, im Großen, zwei Erklärungen:

1) Unterbewusst bittet jeglicher Mensch in extremen Situation (weiter Begriff, kann und will ich nicht weiter spezifizieren), dass Gott im hilft.

2) Der menschliche Geist, wenn er existiert, hatt größeres Potenzial und Fähigkeiten als man denkt und verändert dementsprechend die Realität.

[Modelle des Solipsismus und Nihilismus habe ich in zweiter Formulierung rausgelassen; ist sicher zur Vervollständigung richtig, ich möchte den Satz aber jetzt nicht nur deswegen neuformulieren, da ich denke, dass klar ist was ich meine... und anstatt, dass ich diese Zeilen schreibe, hätte ich das Obrige auch ausbauen können -_- *ächz*]

Nur ist eben die Frage warum solcherlei Phänomene eben nicht immer passieren. Muss es im Unterbewusstsein entstehen? Müssen gewisse biologische Vorgänge in gewissen Maßen ablaufen, bzw. inwiefern ist der Körper und die Veranlagung davon abhängig usw. Wer von mir ein allgemeingültige Antwort verlangt, hat von mir die Erlaubnis sich im Kreis zu drehen :dodgy: ... großzügig...

Zusammengefasst: Das Ganze kann man also als Grund für den Glauben nehmen, ist jedoch nicht ein unmittelbarer Beweis.

@S. Fachinger:

h brauchte dies nicht als Beweis, daß es Gott gibt, (das wußte ich schon vorher) sondern dafür, daß die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage tätsächlich die wiederhergestellte Kirche Jesu Christi ist - mit der gleichen Vollmacht, wie Jesus sie hat.
Nur nebebei: Können deine Leute auch über Wasser gehen?
 
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Mephistopheles

Mephistopheles

"Nicht schießen!"
Re: Glaubt ihr an Gott ?

Original geschrieben von S.Fachinger
Licht kann man mit wissenschaftlichen Methoden nachweisen, Gott nicht.
Aber daß man Gott mit NICHTS nachweisen könne einfach so zu behaupten, wenn du es noch gar nicht probiert hast, ist einfach dumm.
Ich habe nämlich Gott nachgewiesen - für mich selbst - und anders geht es auch nicht. Das ist es, was wir in der wiederhergestellten Kirche Jesu Christi "ein Zeugnis erlangen" nennen. Ein Zeugnis kann man nicht für andere erlangen aber man kann sie auffordern, sich selbst darum zu bemühen.

Das ist der Unterschied zwischen wissenschaftlichen und geistigen Beweisen: Wissenschaftliche Beweise kann jeder sehen, geistige Beweise nur der, der sich darum bemüht.

Nichtsdestotrotz sind geistige Beweise genau so real, das kann ich nur immer wieder bezeugen.

Und so wird´s gemacht: Wenn du noch nicht an Gott glaubst fängst du an zu beten, d.h. du verhältst dich so, als glaubtest du bereits. Das nennen wir "Glauben ausüben". Du bittest ihn im Gebet um ein Zeichen, z.B. wenn es gerade schlechtes Wetter ist, um einen Lichtstrahl, der in dein Zimmer fallen soll. Wenn dann der Lichtstrahl wirklich kommt, dann hältst du das natürlich für Zufall. Also mußt du öfter auf diese Art beten und sehen ob jedesmal eine Antwort kommt. Irgendwann kannst du mit Sicherheit sagen: Das kann kein Zufall sein, es funktioniert zu oft. Dann weißt du mit Sicherheit, daß es Gott gibt.

Und wenn du dies mit Sicherheit weißt, brauchst du es nicht mehr zu glauben, denn dann weißt du es. Du kannst dann deinen Glauben weiter ausüben, um Dinge zu erfahren, die du noch nicht weißt.

Für mich war es immer ein besonderer Beweis, zu sehen wie ein Krankensegen wirkt, der von einem Priester der wiederhergestellten Kirche Jesu Christi gesprochen wurde. Der bzw. die Kranke wird erstaunlich schnell gesund. Ich habe selber schon mehrere Krankensegen bekommen und die Wirkung ist jedesmal wunderbar. Ich brauchte dies nicht als Beweis, daß es Gott gibt, (das wußte ich schon vorher) sondern dafür, daß die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage tätsächlich die wiederhergestellte Kirche Jesu Christi ist - mit der gleichen Vollmacht, wie Jesus sie hat.

@Mephistopheles: Das ist auch der Grund, warum wir Gläubigen das, was wir glauben nicht mehr als potentiell falsch ansehen. Wir wissen, daß es richtig ist. Der Ungläubige weiß es nicht, deshalb möchte ich auch dich auffordern: Übe Glauben aus um zu erfahren, ob es Gott gibt oder nicht.

dieses denken ist mir durchaus bekannt, nur muss man dabei bedenken: so oder so bringt einem das ganze bei dieser diskussion nicht wirklich weiter. nicht zuletzt deshalb, weil das ja nicht nur bei einer art, quasi den "richtigen", gläubigen auftritt, sondern nur allzu menschlich ist. klar, du glaubst an das was du da sagst und bist felsenfest überzeugt, dass es auch wirklich stimmt. aber das sind vermutlich auch jede menge andere leute, die glauben, dass sie die existenz einer höheren macht fühlen können, sogar mit dieser in kontakt stehen, botschaften empfangen, stimmen hören, usw. nur wirst wohl auch du zugeben müssen, dass man praktisch alle dieser leute, ob die ausprägung jetzt religiöser oder anderer natur ist, als spinner abqualifizieren kann, wer sich selbst in die luft sprengt, wer meint, dass er jesus bruder ist und die menschen von ausserirdischen abstammen, wem von gott, satan oder wem auch immer irgendwas befohlen wurde hat ja gemäss der landläufigen meinung ganz klar einen dachschaden. aber letztlich ist es bei diesen ja nicht anders, diese leute glauben ja auch hunderprozentig, dass das wirklich die wahrheit ist, und all die ungläubigen diese lediglich nicht erkennen wollen oder können. das grundlegende problem dabei ist ja: kein mensch kann in so einem grenzbereich selber wirklich sicher zwischen wirklichkeit und einbildung unterscheiden. also sind wir wieder am ausgangspunkt, genau so kann es bei dir sein, weder das eine noch das andere lässt sich schlüssig belegen. und wieso sollte es in deinem fall anders sein als bei all denen, die wir normalerweise leichtfertig als spinner abtun? von da her, die trennlinie zwischen schein und sein verwischt nur allzu schnell, insbesondere gerade in solchen dingen, die sich ja letztlich nie in irgendeiner weise belegen lassen, von da her kann man das ganze auch mit einem simplen spruch zusammenfassen: wer sucht, der findet. ob das gefundene in einem solchen fall aber wirklich existiert oder das ganze nur auf wunschdenken und einbildung basiert kann man wie gesagt nie wirklich beantworten. zumal man ja bedenken muss, dass, wie ich wiederholt schon angemerkt habe, die frage, was denn realität ist, was wirklich existiert, nach wie vor zu den wohl für immer unlösbaren fragen der philosophie gehört. wenn also selbst das, was wir ganz simpel und handfest alleine dadurch, dass es gemäss unseren sinnen "einfach da ist", als existent bewiesen zu haben glauben, nicht zwangsweise existieren muss, dann lässt sich jenes, dessen existenz lediglich durch die behauptung eines menschen begründet sein soll, die wiederum lediglich auf der durch ein gefühl enstandenen persönlichen überzeugung besteht, erst recht anzweifeln..
 
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S.Fachinger

Uranai Baba
Re: Re: Glaubt ihr an Gott ?

Original geschrieben von Zorbon
Ich bin zwar eigentluch für alles offen und kritisiere niemanden aber kann dazu nur sagen muahahahahahaha!! Glaubst du ehrlich der ach so mächtige Gott kümmert sich um dich nur weil DU betest aber die Leute die kein Dach über dem Kopf haben weil es ihnen im Krieg zerstört wurde oder in einer Flut usw. denen hilft er nicht?? Und glaub mir davon haben auch welche gebetet!! Naja dann glaub du mal weiter!! Meine Tante hat gebetet und gebetet nur leider sah es am Ende nicht so toll aus mein Onkel ist im Krieg verschollen gewesen und nach dem Krieg in Kroatien hat man seine Leiche gefunden aufs grausamste verstümmelt!! Bitte weshalb sollte Gott dir helfen aber anderen nicht?? Sorry aber in der hinsicht vonwegen Wunder usw. ne sowas gibt es nicht. Es gibt zufälle oder veranlagungen aber keine Wunder!!

Ich habe niemals behauptet, daß Gott anderen nicht hilft!!!!!!!!!!

Und den Leuten, die kein Dach über dem Kopf haben, hilft er auch. Nur wir kriegen das nicht mit, weil wir sie ja nicht persönlich kennen. Wie sagt Jesus doch so schön? "Meinen Frieden gebe ich euch, nicht wie die Welt ihn gibt..."
Wenn Leute sterben heißt das noch lange nicht, daß Gott ihnen nicht geholfen hat. ER hat sie ja nur zu sich geholt - und vielleicht war es besser für sie.
Und es gibt doch Wunder - und wenn du dich auf den Kopf stellst! Nur weil du die Wunder nicht sehen willst, sind sie aber trotzdem vorhanden. Erst kommt der Glaube und dann das Wunder. Ich weiß das hundertprozentig - und wenn du mich noch so viel dafür auslachst...
Ich kenne übrigens viele Jugendliche, die zu Gott beten. Und es werden immer mehr.
Glauben ist nichts für Schwache, im Gegenteil. Wer zum wahren Glauben finden will muß stark sein und sich gegen Ignoranten behaupten, die den Glauben schwächen wollen.

@Großmeister: Ich habe nicht durch Verzweiflung zum Glauben an Gott gefunden, sondern einfach, weil ich mich gefragt habe ob es ihn nun gibt oder nicht. Ich war von klein auf sicher, daß es nur eine Wahrheit geben kann – das konnte mir nichtmal mein Vater ausreden. Ich suchte die eine Wahrheit und habe herausgefunden, daß es Gott gibt. Schließlich sagte ich: Ich glaube an Gott aber nicht an die Kirche – und das unterscheide ich heute noch!

Und verstorbene Menschen sind wirklich noch da. Es ist nicht krankhaft, mit ihnen zu sprechen, sondern eine besondere Gabe. Nur weil du das nicht kapieren willst ist es aber trotzdem wahr.
Und sowas wie rosa Elefanten könnte mich niemals befriedigen – denn die gibt´s ja wirklich nicht. Ich gehöre nicht zu den Menschen, die sich etwas einreden. Mich interessiert nur eins: Die Wahrheit.

Wenn du die falschen Priester, die im Mittelalter die „Hexen“ Verbrennungen angezettelt haben, mit echten Propheten in einen Topf wirfst, sieht man, daß du echt keine Ahnung hast!

@Mephistopheles: Ich hatte also Recht, du meinst es sei gute Philosophie, alles und jedes in Frage zu stellen. Na – da kann man nichts machen, ist eben deine Meinung.
Wobei ich dir in einem Recht geben muß: Menschen, die Visionen haben oder Stimmen hören, werden allgemein als Spinner abgetan und manchmal sogar eingeliefert. Meine Grundeinstellung ist genau das Gegenteil von deiner: Ich sage, es ist alles real, auch das, was wir im allgemeinen als „Einbildung“ oder „Halluzination“ bezeichnen. Es existiert eben auf einer anderen Realitätsebene als das, was wir mit unseren 5 Sinnen wahrnehmen – aber real ist es. Man muß mit Visionen aber vorsichtig sein: Es ist nicht alles gut, was aus dem Jenseits spricht. Um die guten von den bösen zu unterscheiden, muß man sich ihre Werke betrachten. Was gute Werke hervorbringt ist gut – und damit beachtenswert. Was böse Werke hervorbringt ist schlecht, und man sollte es tunlichst ignorieren.

Übrigens, was Saiuken sagt, stimmt: Im Mittelalter war es den Normalbügern definitiv verboten, die Bibel zu lesen, selbst denen, die lesen konnten.


@Nataku-san: Ich kenne auch sogenannte Gläubige, die schlechte Menschen sind. In meinen Augen sind das aber keine Gläubigen, sondern Heuchler.

@Mumin: Solche Erlebnisse wie deins mit der Deutscharbeit hatte ich auch schon oft. Kann ich nur bestätigen. Aber wer das nicht glauben will, sondern lieber uns Gläubige intolerant nennt – der ist selber schuld.

@-=Jamal=-: Wenn Gott nicht das Gute ist, was ist er dann?

Original geschrieben von Majin
wenigsten hat mich hir mal einer verstanden !!!
so ist es nämlich geiument...wir Menschen töten auch z.B. teire einfach nur um sie als trofähe aufzuhängen...und Tiere töten nur um zu überleben.

Veilleicht hatt er es ja absichtlich gemacht...aber ich begreife es einfach nicht warum ??? Wenn er uns dch nach seinem abbild geschaffen hat...dann müsste er genau so sein.

@ Haggismchaggis
Nein ich weiß nich wie er ist...aber du doch auch nicht..also könnte ich dir ja die gegenfarge stellen !!!

Hier kommt die Antwort eines gläubigen Menschen: Erstmal: Zorbon hat es schon sehr gut erklärt, nämlich, daß Gott uns Entscheidungsfreiheit gegeben hat. Gott hat uns zwar nach seinem Abbild erschaffen, aber er hat auch zugelassen, daß Satan hier auf der Erde sein Unwesen treibt, indem er versucht, alle Menschen zum Bösen zu verführen. Bei sehr vielen Menschen gelingt ihm das, deshalb ist unsere Welt so kaputt.
Aber Gott verhindert das Schlimmste indem er sich manchmal bestimmte Menschen vorknöpft und ihnen auf drastische Weise zeigt, daß er existiert. Wie damals bei Paulus, der nach seiner Vision vom Gegner der Christen zu einem der besten Kämpfer für die Christen - zu einem Apostel wurde.
Normalerweise greift Gott nicht ein, weil wir lernen sollen, aus eigener Kraft das Gute zu wählen und das Böse zu bekämpfen. Wenn wir ihn aber in unserem eigenen Bereich voll Glauben um Hilfe bitten, dann bekommen wir sie immer.

Da wir als Gottes Abbild erschaffen sind, können wir so werden, wie er ist. Ich sage „werden“. Genaugenommen sind wir sogar zu eben diesem Zweck auf der Erde: Nur wer gezeigt hat, daß er das Gute wählt, selbst wenn das Böse viel verlockender ist, hat das Potential, so zu werden, wie Gott ist. Da aber niemand von uns von Anfang an perfekt ist, hat Gott uns seinen Sohn geschickt, der die Macht hat, Sünden zu vergeben. So laufen uns die Fehler, die wir hier im Erdenleben gemacht haben, nicht bis in alle Ewigkeit nach, vorausgesetzt, wir nehmen das Sühnopfer Jesu Christi an.

Original geschrieben von Daimao

1) Unterbewusst bittet jeglicher Mensch in extremen Situation (weiter Begriff, kann und will ich nicht weiter spezifizieren), dass Gott im hilft.

2) Der menschliche Geist, wenn er existiert, hatt größeres Potenzial und Fähigkeiten als man denkt und verändert dementsprechend die Realität.

Nur ist eben die Frage warum solcherlei Phänomene eben nicht immer passieren. Muss es im Unterbewusstsein entstehen? Müssen gewisse biologische Vorgänge in gewissen Maßen ablaufen, bzw. inwiefern ist der Körper und die Veranlagung davon abhängig usw. Wer von mir ein allgemeingültige Antwort verlangt, hat von mir die Erlaubnis sich im Kreis zu drehen :dodgy: ... großzügig...

Zusammengefasst: Das Ganze kann man also als Grund für den Glauben nehmen, ist jedoch nicht ein unmittelbarer Beweis.

@S. Fachinger: Nur nebebei: Können deine Leute auch über Wasser gehen?

Deinen Ausführungen, die ich jetzt nicht vollständig zitiert habe, stimme ich voll und ganz zu. Zu der Frage, warum solcherlei Phänomene nicht immer passieren, habe ich mir folgendes überlegt: Die meisten Menschen wissen nicht, wie groß ihr geistiges Potential ist und deshalb versuchen sie es gar nicht erst.

Über Wasser gehen? Ich glaube, daß ich es könnte, wenn es in Gottes Sinn wichtig wäre.
 
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Zorbon

Zorbon

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Re: Re: Re: Glaubt ihr an Gott ?

Original geschrieben von S.Fachinger
Ich habe niemals behauptet, daß Gott anderen nicht hilft!!!!!!!!!!

Und den Leuten, die kein Dach über dem Kopf haben, hilft er auch. Nur wir kriegen das nicht mit, weil wir sie ja nicht persönlich kennen. Wie sagt Jesus doch so schön? "Meinen Frieden gebe ich euch, nicht wie die Welt ihn gibt..."
Wenn Leute sterben heißt das noch lange nicht, daß Gott ihnen nicht geholfen hat. ER hat sie ja nur zu sich geholt - und vielleicht war es besser für sie.
Und es gibt doch Wunder - und wenn du dich auf den Kopf stellst! Nur weil du die Wunder nicht sehen willst, sind sie aber trotzdem vorhanden. Erst kommt der Glaube und dann das Wunder. Ich weiß das hundertprozentig - und wenn du mich noch so viel dafür auslachst...
Ich kenne übrigens viele Jugendliche, die zu Gott beten. Und es werden immer mehr.
Glauben ist nichts für Schwache, im Gegenteil. Wer zum wahren Glauben finden will muß stark sein und sich gegen Ignoranten behaupten, die den Glauben schwächen wollen.

@Großmeister: Ich habe nicht durch Verzweiflung zum Glauben an Gott gefunden, sondern einfach, weil ich mich gefragt habe ob es ihn nun gibt oder nicht. Ich war von klein auf sicher, daß es nur eine Wahrheit geben kann – das konnte mir nichtmal mein Vater ausreden. Ich suchte die eine Wahrheit und habe herausgefunden, daß es Gott gibt. Schließlich sagte ich: Ich glaube an Gott aber nicht an die Kirche – und das unterscheide ich heute noch!

Und verstorbene Menschen sind wirklich noch da. Es ist nicht krankhaft, mit ihnen zu sprechen, sondern eine besondere Gabe. Nur weil du das nicht kapieren willst ist es aber trotzdem wahr.
Und sowas wie rosa Elefanten könnte mich niemals befriedigen – denn die gibt´s ja wirklich nicht. Ich gehöre nicht zu den Menschen, die sich etwas einreden. Mich interessiert nur eins: Die Wahrheit.

Wenn du die falschen Priester, die im Mittelalter die „Hexen“ Verbrennungen angezettelt haben, mit echten Propheten in einen Topf wirfst, sieht man, daß du echt keine Ahnung hast!

@Mephistopheles: Ich hatte also Recht, du meinst es sei gute Philosophie, alles und jedes in Frage zu stellen. Na – da kann man nichts machen, ist eben deine Meinung.
Wobei ich dir in einem Recht geben muß: Menschen, die Visionen haben oder Stimmen hören, werden allgemein als Spinner abgetan und manchmal sogar eingeliefert. Meine Grundeinstellung ist genau das Gegenteil von deiner: Ich sage, es ist alles real, auch das, was wir im allgemeinen als „Einbildung“ oder „Halluzination“ bezeichnen. Es existiert eben auf einer anderen Realitätsebene als das, was wir mit unseren 5 Sinnen wahrnehmen – aber real ist es. Man muß mit Visionen aber vorsichtig sein: Es ist nicht alles gut, was aus dem Jenseits spricht. Um die guten von den bösen zu unterscheiden, muß man sich ihre Werke betrachten. Was gute Werke hervorbringt ist gut – und damit beachtenswert. Was böse Werke hervorbringt ist schlecht, und man sollte es tunlichst ignorieren.

Übrigens, was Saiuken sagt, stimmt: Im Mittelalter war es den Normalbügern definitiv verboten, die Bibel zu lesen, selbst denen, die lesen konnten.


@Nataku-san: Ich kenne auch sogenannte Gläubige, die schlechte Menschen sind. In meinen Augen sind das aber keine Gläubigen, sondern Heuchler.

@Mumin: Solche Erlebnisse wie deins mit der Deutscharbeit hatte ich auch schon oft. Kann ich nur bestätigen. Aber wer das nicht glauben will, sondern lieber uns Gläubige intolerant nennt – der ist selber schuld.

@-=Jamal=-: Wenn Gott nicht das Gute ist, was ist er dann?



Hier kommt die Antwort eines gläubigen Menschen: Erstmal: Zorbon hat es schon sehr gut erklärt, nämlich, daß Gott uns Entscheidungsfreiheit gegeben hat. Gott hat uns zwar nach seinem Abbild erschaffen, aber er hat auch zugelassen, daß Satan hier auf der Erde sein Unwesen treibt, indem er versucht, alle Menschen zum Bösen zu verführen. Bei sehr vielen Menschen gelingt ihm das, deshalb ist unsere Welt so kaputt.
Aber Gott verhindert das Schlimmste indem er sich manchmal bestimmte Menschen vorknöpft und ihnen auf drastische Weise zeigt, daß er existiert. Wie damals bei Paulus, der nach seiner Vision vom Gegner der Christen zu einem der besten Kämpfer für die Christen - zu einem Apostel wurde.
Normalerweise greift Gott nicht ein, weil wir lernen sollen, aus eigener Kraft das Gute zu wählen und das Böse zu bekämpfen. Wenn wir ihn aber in unserem eigenen Bereich voll Glauben um Hilfe bitten, dann bekommen wir sie immer.

Da wir als Gottes Abbild erschaffen sind, können wir so werden, wie er ist. Ich sage „werden“. Genaugenommen sind wir sogar zu eben diesem Zweck auf der Erde: Nur wer gezeigt hat, daß er das Gute wählt, selbst wenn das Böse viel verlockender ist, hat das Potential, so zu werden, wie Gott ist. Da aber niemand von uns von Anfang an perfekt ist, hat Gott uns seinen Sohn geschickt, der die Macht hat, Sünden zu vergeben. So laufen uns die Fehler, die wir hier im Erdenleben gemacht haben, nicht bis in alle Ewigkeit nach, vorausgesetzt, wir nehmen das Sühnopfer Jesu Christi an.



Deinen Ausführungen, die ich jetzt nicht vollständig zitiert habe, stimme ich voll und ganz zu. Zu der Frage, warum solcherlei Phänomene nicht immer passieren, habe ich mir folgendes überlegt: Die meisten Menschen wissen nicht, wie groß ihr geistiges Potential ist und deshalb versuchen sie es gar nicht erst.

Über Wasser gehen? Ich glaube, daß ich es könnte, wenn es in Gottes Sinn wichtig wäre.

Naja wie gesagt mir soll es egal sein solange man MICH damit in ruhe lässt!! In sachen wunder was ist für euch ein WUnder die Geburt eines Kindes?? Das aufwachen einer Person aus dem Koma?? Sowas sind für mich keine Wunder!! Sowas sind einfache natürliche, biologische Vorgänge und zufälle (für mich) solange nicht ein Blnder plötzlich (ohne ärztliche unterstützung oder vom menschen erfundene sache) wieder sehne kann ist es KEIN wunder!! Für mich gibt die religion GAR nix vorallem da es nie bewiesen wurde das DER Jesus jemals exestiert hat! Die Bibel wurde nach Jesus Tod geschrieben und das n gutes Stück nach seinem tod und aus dieser Zeit gibt es keine richtigen aufzeichnungen mehr das heisst das jeder Irre in der Klappse das buch hätte schreiben können. Die Religion wurde zu oft benutz um Menschen zu manipulieren das sie einfach in der heutigen Zeit an glaubhaftigkeit verloren hat!! PS: Das stimmt nicht das jugendliche mehr beten es werden immer weniger!! Was unterscheidet das Christentum von anderen Sekten meiner Meinung gar nix ausser das es staatlich angesehen ist!! Wäre statt dem Christentum z.B. Scientology den menschen aufgezwungen (ja christentum wurde aufgezwungen) dann wäre das nun eine Weltreligion und nich das Christentum. Für mich ist die Religion ein von MENSCHEN geschaffene Machtbasis und es ändert nix daran das einige Menschen behaupten Gott zu sehen! Ich würde vorher glauben das Jesus/Gott ein ausserirdischer ist der "Wunder" mit überlegener technik bewirkt hat!! Von der Logik wäre es sogar einleuchtend wenn ein Mensch aus unserer zeit in deren Zeit wäre und nur ein Feuerzeug hätte würde man ihn als Gitt des Feuers anbeten weil er für sie ein Wunder bewirkt was sie sich nicht erklären können wenn er ein gewehr hätte würde er ein gott des Krieges oder der Macht sein weil sie sich nicht erklären können weshalb jemand von einem knall tod umkippt wenn er die heutigen ackertechniken hätte wäre er bei ihnen der Gitt der Fruchtbarkeit da sie über solch ein wissen nicht verfügten!! Was heute für uns noch wunder sind wird kann für Menschen in 1000 jahren nur noch eine Technik sein die der Mensch endlich versatnden hat! Ich hoffe das man meinen standpunkt versteht und weshalb Gott für mich so ziemlich alles sein könnte da eben keine Aufzeichnungen mehr über diese Zeit exerstieren ausser der Bibel und die kann wie schon gesagt von jedem irren geschrieben worden sein der sich nur aufspielen wollte oder vielleicht auch nur eine Geschichte schreiben wollte nur dann missverstanden wurde! Wenn bei uns alle aufzeichnungen verschwinden würden und wir nicht in der lage wären neue herzustellen (z.B. atomkrieg) und nur Herr der Ringe übrig bleiben wüde würde nach sehr vielen Generationen nur noch das verehrt werden und als einziger hinweis für die damalige Zivilisation zählen da keine weiteren hinweise mehr vorhanden wären die jhemandem die ganze geschichte wie sie sich zugetragen hat zeigen würden! Es würde viele missvertändinsse geben sich mit erzählungen der alten generationen mischen und am ende wäre vielleicht 1% wahrheit der rest missverständnisse versuchte erläuterungen faösche aussagen usw.!!

Naja hoffe das ich meinen standpunkt nun klargemacht hab vorallem weghlab für mich die Religion nur eine ansammlung von Zufällen ist die genausogut hätte anders laufen können und vom menschen und nicht von einer höheren macht gesteuert wurde!! Und mich kann auch nicht die ausrede das Gott uns durch einige Menschen in die richtung getrieben hat da nach dem Christentum Gott kiene marionetten wollte die das tun was er will sondern was sie mit ihrem freien willen wollen!! das wäre dann nämlich ein wiederspruch in sich würde er sie in seine geplanten Bahnen lenken!! Aber vielleicht hat ja auch ein anderer uns in seine bahnen gelenkt und die Menschheit ist noch zu "blöd" um es zu merken ich sag nur wo das gute ist ist das böse nicht fern ;) !!
 
Haggismchaggis

Haggismchaggis

Moderator.
Ich spiele mal kurz den Dolchstoßmörder: Als ich gläubiger Christ römisch katholischer Konfession war, hatte ich kein Problem damit, anderen Religionen und auch dem Atheismus die Möglichkeit der Richtigkeit zuzugestehen. Meine Religion enthielt für mich die meiste Wahrheit, die anderen Religionen betrachtete ich aber als ebenfalls gangbare, nur eben weniger korrekte Wege. Mir war klar, dass ich mich irren konnte, aber ich glaubte daran, dass diese Religion richtig sei. Glaube an eine Religion impliziert den Nicht-Glauben an andere Religionen bzw. das Denken, dass die eigene Religion einen Tick mehr Wahrheit enthält als die anderen. Zumindest pflanzt Glauben an eine bestimmte Religion auch den Glauben an die religiöse Überlegenheit gegenüber von der eigenen stark unterschiedlichen Religionen ein. Nur war das für mich nie ein Grund, anderen Religionen nicht die Möglichkeit des Richtigseins zuzugestehen, sondern ich legte den Schwerpunkt der Sache auf den Glauben an meine eigene Religion und respektierte andere aufgrund ihres ebenfalls logischen Fundaments, für das sich mein Glaube lediglich nicht-entschieden hatte.
 
Gurdian-Angel

Gurdian-Angel

Black Winged Angel
-Der Glaube geht nicht durch den Verstand,
so wenig wie die Liebe.-

(Hermann Hesse)
 
Haggismchaggis

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Moderator.
Original geschrieben von neranta
@samot.tsoob & Gurdian-Angel: Lasst das Spammen!


Gurdian-Angels Beitrag fasst allerdings die Quintessenz der humanistischen Auffassung von "Glaube" zusammen und ist demnach beim momentanen Diskussionsthema gar nicht mal so unnütz: Glaube als etwas persönliches, das viele Äußerungsformen besitzt, aber in fast allen respektiert werden muss.
 
Mephistopheles

Mephistopheles

"Nicht schießen!"
Re: Re: Re: Glaubt ihr an Gott ?

Original geschrieben von S.Fachinger
@Mephistopheles: Ich hatte also Recht, du meinst es sei gute Philosophie, alles und jedes in Frage zu stellen. Na – da kann man nichts machen, ist eben deine Meinung.
Wobei ich dir in einem Recht geben muß: Menschen, die Visionen haben oder Stimmen hören, werden allgemein als Spinner abgetan und manchmal sogar eingeliefert. Meine Grundeinstellung ist genau das Gegenteil von deiner: Ich sage, es ist alles real, auch das, was wir im allgemeinen als „Einbildung“ oder „Halluzination“ bezeichnen. Es existiert eben auf einer anderen Realitätsebene als das, was wir mit unseren 5 Sinnen wahrnehmen – aber real ist es. Man muß mit Visionen aber vorsichtig sein: Es ist nicht alles gut, was aus dem Jenseits spricht. Um die guten von den bösen zu unterscheiden, muß man sich ihre Werke betrachten. Was gute Werke hervorbringt ist gut – und damit beachtenswert. Was böse Werke hervorbringt ist schlecht, und man sollte es tunlichst ignorieren..

sorry aber du hast da erneut was missverstanden: der springende punkt ist ja gerade, dass es bei dieser frage nicht darum geht, was ich finde oder was gut oder schlecht sein soll (sowieso, was bitte ist "gute philosophie"? philosophie ist einfach eine wissenschaft und somit eigentlich wertneutral), diese frage ist und bleibt einfach eine der elementarsten der philosophie und gehört deshalb gerade in einem philosophie-forum immer wieder gestellt. dass diese überhaupt gestellt werden muss, dass es überhaupt derartige unlosbäre fragestellungen gibt, gefällt mir ja auch nicht unbedingt, aber darum gehts ja nicht. was ich oder irgendein anderer mensch denkt oder wie ihm das gefällt ist angesichts derart grundsätzlicher philosophischer thematiken schlicht irrelevant. was ist also realität? was ist existenz? wie kann man schlüssig belegen, dass irgendwas, einschliesslich der eigenen person, überhaupt existiert? beantworten lässt sich wohl kaum, es sei denn du widerlegst diese behauptung als erster mensch mit einer allumfassenden erklärung..was aber schwerlich möglich sein wird, schliesslich ist das halt eine so elementare frage wie die, ob gott existiert oder nicht. oder besser gesagt eigentlich noch grundsätzlicher, denn letztere liesse sich ja in (begrenztem) mass beantworten, wenn gott leibhaftig vor uns stehen würde, wir also gemäss unserem ermessen kollektiv zu dem schluss kommen müsste, dass er gemäss unseren sinnen da ist. ob er aber gemäss jener philsophischen frage wirklich existiert wäre selbst dann noch ungewiss, schliesslich lässt sich bei dieser fragestellung die existenz von nichts als gesichert betrachten..
 
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