Glaubt ihr an Gott

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Haggismchaggis

Haggismchaggis

Moderator.
Original geschrieben von Mephistopheles
natürlich, das christentum hat sich stark verändert und v.a. pluralisiert. nur: der grundstein bildet nach wie vor und trotz dessen reformierung durch das neue testament das alte testament und viele fundamentalistische christen beziehen sich oftmals noch auf dieses. und dieses ist ja in der tat etwas widersprüchlich, wenn in den zehn geboten das töten eines menschen ausdrücklich verboten wird, gleichzeitig aber etwa dem pharao angedroht wird, das sein land bis hin zu den bergen mit der flut seines blutes getränkt werden wird.
das konzept der nächstenliebe und des humanismus, was ja auf jesus zurück geht, hat logischerweise dem eigentlichen christentum bzw. zumindest den hauptrichtungen eine neue denkweise verliehen, die gerade durch die reformation und die dadurch entstandene protestantische kirche noch verstärkt wurde, von da her war meine wortwahl "christ" schon etwas widersprüchlich.
allerdings, um trotzdem kurz auf dein beispiel einzugehen, hat auch die nächstenliebe eine kehrseite der medaille bzw. es fragt sich, inwieweit gerade die haltung der katholischen kirche bei der verhütungsfrage überhaupt noch als nächstenliebe ausgelegt werden kann. ist es nicht eher das gegenteil? schliesslich kann man sich fragen, ob gerade jesus die probleme der heutigen wirklichkeit inkl. überbevölkerung (und dadurch bedingte probleme wie hunger, verarmung, konflikte, usw.), krankheiten wie aids, etc. derart starr an einer doktrin festhalten und die augen vor dem dadurch bewirkten elend verschliessen würde. das ist ja vergleichbar wie bei den ärzten, deren oberster grundsatz ja schon seit ewigkeiten das retten von leben aus gründen der menschlichkeit ist, was heute aber differentierter betrachtet werden muss, weil es in vielen fällen gerade "dank" den errungenschaften der modernen medizin im prinzip unmenschlich ist, ein leben weiter zu erhalten..

Bitte nicht "das Christentum"!:bawling: Die rigorose Ablehnung von Verhütungsmitteln tragen die Protestanten, glaube ich, nicht mit. Naja, egal.
Völlig richtig, die Medaille hat eine Kehrseite. Überbevölkerung lässt sich zwar auch anders eindämmen(soziale Hintergründe sind meistens wichtiger), aber dass die symptothermale Verhütungsmethode päpstlich gebilligt wird, sollte hier erwähnt werden. Außerdem kann man ja auch Keuschheitspredigten lauschen. Das ist zwar aufwändig, aber wer hat behauptet, dass (römisch katholischer) Christ zu sein, oder eher: dem Ideal eines solchen näherzustreben, leicht ist?
Was die Krankheiten angeht, hat die römisch-katholische Kirche übrigens eine pragmatische Lösung gefunden: 2000 oder 2001, ich weiß es nicht genau, veröffentlichte der Vatikan eine Art "Kamasutra für Katholiken". Genau, das ist auf das Miteinanderschlafen ohne Verhütungsmittel konzipiert, wobei jedoch Befruchtung und Krankheitsübertragung vermieden werden sollen. Das bringt zwar jeden Durchschnittsmenschen zum Lachen, ist aber in diesem Zusammenhang endlich mal zu würdigen.

Im neuen Testament gibt es übrigens einige Beispiele für den Pragmatismus Jesu, dessen Leitsatz kurzgefasst "die Gebote sind für das Zusammenleben der Menschen gedacht und nur eine Präzisierung der Forderung nach Nächstenliebe, deshalb sind sie nicht eisern zu befolgen" lauten könnte.

So, nun will ich aber nicht weiter vom Thema abschweifen. Ich glaube ohnehin, dass hier nicht viel zu diskutieren ist, weil mein Beitrag auf Meinungen weitestgehend verzichtet.
 
Mephistopheles

Mephistopheles

"Nicht schießen!"
Original geschrieben von Haggismchaggis
Was die Krankheiten angeht, hat die römisch-katholische Kirche übrigens eine pragmatische Lösung gefunden: 2000 oder 2001, ich weiß es nicht genau, veröffentlichte der Vatikan eine Art "Kamasutra für Katholiken". Genau, das ist auf das Miteinanderschlafen ohne Verhütungsmittel konzipiert, wobei jedoch Befruchtung und Krankheitsübertragung vermieden werden sollen. Das bringt zwar jeden Durchschnittsmenschen zum Lachen, ist aber in diesem Zusammenhang endlich mal zu würdigen.

nunja, beide wertungen dieses umstandes sind meines erachtens relativ kurzsichtig, zum einen ist das weder zum lachen, weil es wohl genügend menschen glauben werden, trotz der dahinter stehenden idiotie, und auch wenn man die stossrichtung eigentlich begrüssen könnte, ist die art und weise nicht unbedingt einer würdigung wert. vielmehr ist das ganze ja relativ gefährlich und zeigt einmal mehr die tendenz des vatikans, die realität selbst bei völlig offenkundigen tatsachen nicht anerkennen zu wollen und bei deren verzerrung selbst auf peinlichstes nicht zu verzichten.

Im neuen Testament gibt es übrigens einige Beispiele für den Pragmatismus Jesu, dessen Leitsatz kurzgefasst "die Gebote sind für das Zusammenleben der Menschen gedacht und nur eine Präzisierung der Forderung nach Nächstenliebe, deshalb sind sie nicht eisern zu befolgen" lauten könnte.

das habe ich ja angesprochen, nur wird gerade jenem umstand in vielen christlichen gruppierungen, insbesondere dem katholizismus relativ wenig anerkennung entgegen gebracht, im gegenteil, gerade die lehren jesus, meines erachtens etwas vom besten was die bibel und das christentum (diese formulierung im post zuvor bezog sich im übrigen nicht auf die verhütungsfrage, sondern darauf, wie das christentum als obergebilde einer religion mit vielen unterschiedlichen untergruppen sich verändert und innerhalb dieser gruppe diversifiziert hat) zu bieten hat, werden ja gerade von den konservativen strömungen mehr oder weniger ignoriert..
 
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Haggismchaggis

Haggismchaggis

Moderator.
Original geschrieben von Mephistopheles
nunja, beide wertungen dieses umstandes sind meines erachtens relativ kurzsichtig, zum einen ist das weder zum lachen, weil es wohl genügend menschen glauben werden, trotz der dahinter stehenden idiotie, und auch wenn man die stossrichtung eigentlich begrüssen könnte, ist die art und weise nicht unbedingt einer würdigung wert. vielmehr ist das ganze ja relativ gefährlich und zeigt einmal mehr die tendenz des vatikans, die realität selbst bei völlig offenkundigen tatsachen nicht anerkennen zu wollen und bei deren verzerrung selbst auf peinlichstes nicht zu verzichten.

Ich glaube, das siehst du durch die falsche Brille. Die römisch-katholische Kirche kann sich nicht selbst aufgeben, weil sie den ehemalig christlichen Menschen unbequem wird. Sie ist für Christen da, wem sie nicht gefällt, der kann sich eine andere Religion suchen. Die Kirchen haben den Zweck, die Glaubenslehre zu zentralisieren, und die zentralen Elemente des Glaubens sind nicht einfach austauschbar oder veränderbar. Wobei ich nicht sehe, was du mit "Realität verkennen" meinst. Christlich zu sein ist nicht leicht, das ist eine anerkannte Realität. In der Realität, dass die Menschen nicht tun, was diese Kirche ihnen empfiehlt, ist es einerseits ein Opfer an Anhängerschaft, andererseits aber nach wie vor das, woran sich die verbliebenen festhalten können, eben weil die Grundsätze nicht aufgeweicht wurden, sondern die ehemaligen Anhänger bloß nicht mehr wollten.

das habe ich ja angesprochen, nur wird gerade jenem umstand in vielen christlichen gruppierungen, insbesondere dem katholizismus relativ wenig anerkennung entgegen gebracht, im gegenteil, gerade die lehren jesus, meines erachtens etwas vom besten was die bibel und das christentum (diese formulierung im post zuvor bezog sich im übrigen nicht auf die verhütungsfrage, sondern darauf, wie das christentum als obergebilde einer religion mit vielen unterschiedlichen untergruppen sich verändert und innerhalb dieser gruppe diversifiziert hat) zu bieten hat, werden ja gerade von den konservativen strömungen mehr oder weniger ignoriert..

Stimmt leider, übrigens durchaus zum Leidwesen einiger Kardinäle. Aber in ein paar Jahren sind die letzten von der Sorte Ratzinger & co. im Sarg oder in der Wüste(ja, der Papst schickt gerade Kardinäle, die ihm zu konservativ sind, auf neue Posten, wo sie nichts mehr kaputtmachen können), und dann geht es etwas schneller voran. Zweifelsohne ist immer noch einiges zu reformieren, aber die Entwicklung lässt weiterhin hoffen.
 
Mephistopheles

Mephistopheles

"Nicht schießen!"
Original geschrieben von Haggismchaggis
Ich glaube, das siehst du durch die falsche Brille. Die römisch-katholische Kirche kann sich nicht selbst aufgeben, weil sie den ehemalig christlichen Menschen unbequem wird. Sie ist für Christen da, wem sie nicht gefällt, der kann sich eine andere Religion suchen. Die Kirchen haben den Zweck, die Glaubenslehre zu zentralisieren, und die zentralen Elemente des Glaubens sind nicht einfach austauschbar oder veränderbar. Wobei ich nicht sehe, was du mit "Realität verkennen" meinst. Christlich zu sein ist nicht leicht, das ist eine anerkannte Realität. In der Realität, dass die Menschen nicht tun, was diese Kirche ihnen empfiehlt, ist es einerseits ein Opfer an Anhängerschaft, andererseits aber nach wie vor das, woran sich die verbliebenen festhalten können, eben weil die Grundsätze nicht aufgeweicht wurden, sondern die ehemaligen Anhänger bloß nicht mehr wollten.

gut, insofern sprichst du einen interessanten punkt an. und so weit wie du es formulierst kann ich dir dabei sogar recht geben, wie ich schon ein paar mal in diesem thread sagte, ich fordere von niemandem eine selbstaufgabe der eigenen meinung und von keiner religiösen gemeinschaft eine änderung ihrer glaubensgrundsätze, egal wie bescheuert diese teilweise sein mögen. solange das eine persönliche sache zwischen dem einzelnen menschen und seiner religion/seinem gott, ob immaginär oder real lassen wir jetzt mal aussen vor, ist, stört mich das letztendlich nicht. nur muss man dabei bedenken: der vatikan und die katholische kirche ist nicht einfach ein häufchen gläubiger, die in frieden ihr leben leben wollen, der vatikan ist nunmal weltpolitisch eine nicht zu unterschätzende institution mit einem gewissen machtpotential, das sieht man ja nicht zuletzt daran, dass der vatikan ja auch den status eines souveränen staates hat. und deshalb trägt meines erachtens der vatikan auch nicht nur die verantwortung für die direkten anhänger ihres glaubens, sondern eine allgemeinere, weil sie halt gerade aufgrund ihrer grossen möglichkeiten zur einflussnahme, die sie ja nur zu gern in allen möglichen belangen nutzen, kombiniert mit der nicht zu unterschätzenden macht als moralische instanz mit einer grossen zahl von mitgliedern in oftmals wichtigen politischen position mit ihren aussagen und regeln nicht nur die eigenen, sondern auch auf das leben weiter teile der normalen, nicht zwangsweise gläubigen oder gar katholischen bevölkerung in manchen teilen der welt einwirken können. gerade die unteren sozialen schichten in afrikanischen ländern, in denen der christliche glaube vielfach ja noch einen viel höheren stellenwert hat als hier, bei menschen also, die oftmals ungebildet und in dem sinn geistig nicht unabhängig sind, kann das ganze dann heikel werden. denn wenn die katholische kirche aufgrund einer doktrin bei einem solchen thema anhänger im bereich von regierungmitgliedern, forschern, bedeutende persönlichkeiten, usw. solcher länder dazu bringt, etwa aids zu verharmlosen (z.b. die äusserungen von südafrikas präsident mbeki sind bei thema immer wieder recht haarsträubend), wissenschaftlich falsche oder verdrehte fakten unter die bevölkerung zu bringen, diese mit simplen moralpredigten einzuschüchtern, den verkauf von kondomen sogar teilweise zu verbieten, einzuschränken, zu behindern, etc. ist das durchaus ein problem der allgemeinheit, nicht nur der katholischen kirche. in dem sinn: macht bedeutet verantwortung, wenn also die katholische kirche nicht fähig ist, dementsprechend zu handeln und halt auch mal undogmatische, pragmatische und realitätsnahe positionen zu vertreten, sollte sie halt darauf verzichten, zu versuchen, welt- wie lokalpolitisch einfluss zu nehmen und ihre machtposition auszuspielen..

Stimmt leider, übrigens durchaus zum Leidwesen einiger Kardinäle. Aber in ein paar Jahren sind die letzten von der Sorte Ratzinger & co. im Sarg oder in der Wüste(ja, der Papst schickt gerade Kardinäle, die ihm zu konservativ sind, auf neue Posten, wo sie nichts mehr kaputtmachen können), und dann geht es etwas schneller voran. Zweifelsohne ist immer noch einiges zu reformieren, aber die Entwicklung lässt weiterhin hoffen.

ok, man sollte nicht nur kritisieren, sondern auch positives anerkennen können und in dem bereich kann ich mir wahrlich keinen kranz winden. also nutze ich halt die gelegenheit anzumerken, dass auch für mich die entwicklung der katholischen kirche in kleinen wie teilweise sogar im grossen positives aufzuweisen weiss, insbesondere da sich derartige errungenschaften von seiten der konservativen kaum mehr rückgängig machen lassen. und gerade das verschwinden der alten garde, die glücklicherweise auch nicht vor dem tod gefeit ist, birgt ja immer das potential zur veränderung, auch ein wechsel auf dem papstsitz könnte da unter umständen einiges bewirken..:rolleyes:
obwohl ich ehrlich gesagt auch den jetzigen in manchen bereichen durch akzeptabel fand, gerade in seinen aufrufen gegen den krieg hat er sich meines erachtens ziemlich vorbildlich geäussert, von da her haben mich gewisse krasse rückfälle ins konservative, realitätsfremde denken, wie im oberen beispiel, immer etwas verwundert..
allerdings stellt da weltpolitisch die katholische kirche nicht das grösste problem dar, zumal sich da eigentlich stetig zumindest kleine schritte hin zu einer verbesserung erkennen lassen. im vergleich zu anderen religionen also durchaus schon annähernd vorbildhaft, wenn man etwa den islam betrachtet gibts da weitaus bedenklichere fälle. diesem würde ja schon eine erste reformation, wie damals luthers christliche reformation, wohl doch gut tun (und nein, mein lieber Mumin, das äussere ich nicht als unwissender allein in meiner verblendung, das wird ebenso von vielen der moderateren islamgelehrten gefordert. sofern sie dürfen, im iran wurde ja unlängst ein theologieprofessor zum tode verurteilt, weil er eine vorlesung mit genau diesem thema gehalten hat)...
 
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Haggismchaggis

Haggismchaggis

Moderator.
Original geschrieben von Mephistopheles
gut, insofern sprichst du einen interessanten punkt an. und so weit wie du es formulierst kann ich dir dabei sogar recht geben, wie ich schon ein paar mal in diesem thread sagte, ich fordere von niemandem eine selbstaufgabe der eigenen meinung und von keiner religiösen gemeinschaft eine änderung ihrer glaubensgrundsätze, egal wie bescheuert diese teilweise sein mögen. solange das eine persönliche sache zwischen dem einzelnen menschen und seiner religion/seinem gott, ob immaginär oder real lassen wir jetzt mal aussen vor, ist, stört mich das letztendlich nicht. nur muss man dabei bedenken: der vatikan und die katholische kirche ist nicht einfach ein häufchen gläubiger, die in frieden ihr leben leben wollen, der vatikan ist nunmal weltpolitisch eine nicht zu unterschätzende institution mit einem gewissen machtpotential, das sieht man ja nicht zuletzt daran, dass der vatikan ja auch den status eines souveränen staates hat. und deshalb trägt meines erachtens der vatikan auch nicht nur die verantwortung für die direkten anhänger ihres glaubens, sondern eine allgemeinere, weil sie halt gerade aufgrund ihrer grossen möglichkeiten zur einflussnahme, die sie ja nur zu gern in allen möglichen belangen nutzen, kombiniert mit der nicht zu unterschätzenden macht als moralische instanz mit einer grossen zahl von mitgliedern in oftmals wichtigen politischen position mit ihren aussagen und regeln nicht nur die eigenen, sondern auch auf das leben weiter teile der normalen, nicht zwangsweise gläubigen oder gar katholischen bevölkerung in manchen teilen der welt einwirken können. gerade die unteren sozialen schichten in afrikanischen ländern, in denen der christliche glaube vielfach ja noch einen viel höheren stellenwert hat als hier, bei menschen also, die oftmals ungebildet und in dem sinn geistig nicht unabhängig sind, kann das ganze dann heikel werden. denn wenn die katholische kirche aufgrund einer doktrin bei einem solchen thema anhänger im bereich von regierungmitgliedern, forschern, bedeutende persönlichkeiten, usw. solcher länder dazu bringt, etwa aids zu verharmlosen (z.b. die äusserungen von südafrikas präsident mbeki sind bei thema immer wieder recht haarsträubend), wissenschaftlich falsche oder verdrehte fakten unter die bevölkerung zu bringen, diese mit simplen moralpredigten einzuschüchtern, den verkauf von kondomen sogar teilweise zu verbieten, einzuschränken, zu behindern, etc. ist das durchaus ein problem der allgemeinheit, nicht nur der katholischen kirche. in dem sinn: macht bedeutet verantwortung, wenn also die katholische kirche nicht fähig ist, dementsprechend zu handeln und halt auch mal undogmatische, pragmatische und realitätsnahe positionen zu vertreten, sollte sie halt darauf verzichten, zu versuchen, welt- wie lokalpolitisch einfluss zu nehmen und ihre machtposition auszuspielen..

Tatsache, Macht bedeutet Verantwortung. So realitätsfern sind aber die Forderungen nicht, wenn sie im gesamten röm.-kath.-christlichen Kontext gesehen werden. Da das aber einige nicht tun und ihrer Umgebung dann ein Diktat aus abergläubisch angehauchtem Brei allgemeinen atavistischen Misch-Maschs aufzwingen, wobei sie nicht einmal wissen, was sie da anrichten, stellt sich wirklich die Frage, wie das zu vertreten ist. Vermutlich argumentieren Kirchenväter dazu mit drei Ansätzen:

1. Eigenverantwortung der herumspinnenden Menschen: Wenn die Typen blöd sind, könne die Kirche nichts dafür. Wissen sei nichts im Vergleich zum Glauben, aber Pseudoglaube sei definitiv unterm Wissen anzusiedeln.

2. Solchen Leuten müsse man klarmachen, was sie falsch sehen. Die röm.-kath. Kirche habe darin eine weitere Aufgabe für die Zukunft.

3. Die geäußerten Standpunkte seien entweder zu modifizieren oder anders zu formulieren.

Ich hoffe, das kann man in diesem Thread nun ruhen lassen. Oder wir brechen die Struktur des Philosophie-Forums auf und matschen alles in einen einzigen Thread, damit uns keine Grenzen mehr gesetzt sind.:biggrin2:
 
Kyoko

Kyoko

Gott...
mhm...ich weiß nicht...
doch ein bisschen glaube ich schon an gott...weiß war auch nich warum...
muss wohl daran liegen das ich christlich bin^^"
aber ich glaube wirklich an ihn...
es muss ja irgendeinen geben der da oben is...^^
 
Mumin

Mumin

Member
Das hat kein zweck mit euch,und Meph. ich hab nix gegen deine meinungen,nur wenn du meinst du hättest mehr ahnung wie manch anderer sag ich ja nix,kann ja sein,ist ja schon in ordnung.Aber wenns um Islam geht brauchst du dich nicht mit mir "anzulegen".Mich kotzt das an wenn so leute wie du kommen und meinen die hätten mehr ahnung über dieses Thema wie ich!!!Du bringst manchmal so sachen mit ins spiel rein,was kein bisschen stimmt.Du tust das nur damit du die Rel. verschlechtern und lächerlich darstellen kannst....Also bitte ich hab mehr ahnung wie ´du wenns um Islam geht!Da brauchst du mir nit mit Abitur prüfung zu kommen,das was ihr da macht,hab ich schon mit 10 jahren gelehrnt.geschweige denn das ihr überhaupt richtig belehrt wird.Ich denk mal dein lehrer ist Christ und kein Streng gläubiger Moslem?

Großmeister:Wie gesagt das hat kein Ende mit euch :D Wir könnte jetzt so viel darübe schreiben,aber wenn du davon fest überzeugt bist dann bleib dabei.Jeder seinem glauben,keiner soll dem anderen vorurteile machen!


Meph:Wie oft soll ich noch sagen das ich die meinungen anderer toleriere?Mich interessieren doch grad eure meinungen,was meinst du warum ich üebrhaupt hier mit schreibe?ISLAM ist eine sehr Tolerante rel...!fertig
 
Zorbon

Zorbon

Member
Ich gehe mal nicht auf die laufende Diskussion ein da ich zu müde bin um alles zu lesen (und zu verstehen :dodgy: )!! Sondern gehe nur auf das Thema ein!!

Mein Motto ist "glauben ist für schwache*...ne natürlich nicht jeder soll seine Religion ausüben wie er will und ich kritisiere auch niemanden damit wenn er zu Gott betet (macht das noch irgendein Jugendlicher??) nur soll man mich damit in ruhe lassen ich hatte mir die Bibel zu einem guten Drittel durchgelesen und da bekam ich eine Vision...und die sagte mir das dieser ganze religions mist auf mich keinerlei wirkung hat!! Zwei Tage später bin ich aus der Kirche ausgetreten und fühle noch keinerlei Veränderungen oder das ich ein schlechter Mensch bin oder so!! Für mich ist das Christentum genauso wie jede andere religion nix anderes als eine Sekte. Eines der besten beispiele ist die Christentum als Weltreligion...weshalb sit sie soweit verbreitet?? weil "deren" Gott so mächtig war undso viele Völker überzeugt hat sich ihm anzuschgliessen?? Nö sondern das waren menschen die macht haben wollten und andere Völker gezwungen haben sich dem Christentum anzuschliessen hätten sies nicht gemacht wären sie ausgelöscht worden oder hätten schwere Verluste erlitten so einfach ist das!! Aber wie gesagt einige Menschen brauchen halt sowas wie Gott (oder andere wiederum den Teufel ist ehh wurscht) um durch ihren Glauben halt zu finden vorallem bei schlimmern Krisen Kriegen usw. und wers braucht soll es ausüben!! Nur sollte sowas nie soweit gehen wie die Kreuzzüge oder bestimmte Typen (will mal keine namen nennen) die heilige kriege mit mit Selbstmördern die vorher eine Gehirnäsche im sinne wenn du das machst kommst du in den Himmel und deine 13 Vergewaltätigungen werden vergessen werden (so stelle ich mir das vor und so sind menschen man denke nur ans Mittelalter wo man seine sünden bei der Kirche kurz abbezahlen konnte und schon war man sündenfrei und konnte wieder ******** bauen) führt!!
Auch finde ich toll wie sich einige durch ihre Religion über den Menschen stellen ich sag nur der Papst wehe da wiederspricht ihm jemand sofort ist der jenige ein ***** und ****** und wie konnte er es bloß wagen!! Aber selber gegen Kondome UND Abtreibung sein!!

EDIT: frag mich immer wieder wie ich es schafe so lange Texte in meinem momentanem Zusatnd zu schreiben *g*
 
Haggismchaggis

Haggismchaggis

Moderator.
Original geschrieben von Zorbon
Ich gehe mal nicht auf die laufende Diskussion ein da ich zu müde bin um alles zu lesen (und zu verstehen :dodgy: )!! Sondern gehe nur auf das Thema ein!!

Mein Motto ist "glauben ist für schwache*...ne natürlich nicht jeder soll seine Religion ausüben wie er will und ich kritisiere auch niemanden damit wenn er zu Gott betet (macht das noch irgendein Jugendlicher??) nur soll man mich damit in ruhe lassen ich hatte mir die Bibel zu einem guten Drittel durchgelesen und da bekam ich eine Vision...und die sagte mir das dieser ganze religions mist auf mich keinerlei wirkung hat!! Zwei Tage später bin ich aus der Kirche ausgetreten und fühle noch keinerlei Veränderungen oder das ich ein schlechter Mensch bin oder so!! Für mich ist das Christentum genauso wie jede andere religion nix anderes als eine Sekte. Eines der besten beispiele ist die Christentum als Weltreligion...weshalb sit sie soweit verbreitet?? weil "deren" Gott so mächtig war undso viele Völker überzeugt hat sich ihm anzuschgliessen?? Nö sondern das waren menschen die macht haben wollten und andere Völker gezwungen haben sich dem Christentum anzuschliessen hätten sies nicht gemacht wären sie ausgelöscht worden oder hätten schwere Verluste erlitten so einfach ist das!! Aber wie gesagt einige Menschen brauchen halt sowas wie Gott (oder andere wiederum den Teufel ist ehh wurscht) um durch ihren Glauben halt zu finden vorallem bei schlimmern Krisen Kriegen usw. und wers braucht soll es ausüben!! Nur sollte sowas nie soweit gehen wie die Kreuzzüge oder bestimmte Typen (will mal keine namen nennen) die heilige kriege mit mit Selbstmördern die vorher eine Gehirnäsche im sinne wenn du das machst kommst du in den Himmel und deine 13 Vergewaltätigungen werden vergessen werden (so stelle ich mir das vor und so sind menschen man denke nur ans Mittelalter wo man seine sünden bei der Kirche kurz abbezahlen konnte und schon war man sündenfrei und konnte wieder ******** bauen) führt!!
Auch finde ich toll wie sich einige durch ihre Religion über den Menschen stellen ich sag nur der Papst wehe da wiederspricht ihm jemand sofort ist der jenige ein ***** und ****** und wie konnte er es bloß wagen!! Aber selber gegen Kondome UND Abtreibung sein!!

EDIT: frag mich immer wieder wie ich es schafe so lange Texte in meinem momentanem Zusatnd zu schreiben *g*

Ich frage mich vor allem, wieso du in diesen Thread postest, obwohl dir bewusst ist, dass du ihn nichtmal überflogen hast.
Die Punkte, die du angesprochen hast, sind allesamt im Thread schon durchgekaut worden. Das soll natürlich kein "Verbot" oder so sein.
Nur: Dein Beitrag ist so, wie er da steht, nicht gerade prädestiniert für großartig viel weitere Beachtung.

Als begründete Meinungsäußerung ist er natürlich erwünscht.:)
Bloß halt nicht der erste seiner Art.
 
Zorbon

Zorbon

Member
Original geschrieben von Haggismchaggis
Ich frage mich vor allem, wieso du in diesen Thread postest, obwohl dir bewusst ist, dass du ihn nichtmal überflogen hast.
Die Punkte, die du angesprochen hast, sind allesamt im Thread schon durchgekaut worden. Das soll natürlich kein "Verbot" oder so sein.
Nur: Dein Beitrag ist so, wie er da steht, nicht gerade prädestiniert für großartig viel weitere Beachtung.

Als begründete Meinungsäußerung ist er natürlich erwünscht.:)
Bloß halt nicht der erste seiner Art.

Naja genausowenig Sinn hat es in eine laufende Diskussion einzusteigen die bei diesem Punkt angelagt ist:

*Mich kotzt das an wenn so leute wie du kommen und meinen die hätten mehr ahnung über dieses Thema wie ich

*Aber wenns um Islam geht brauchst du dich nicht mit mir "anzulegen"
usw.
Und ich hatte in den regeln noch nix dazu gelesen das man in diskussionen einsteigen muß sondern das man eben auch seine Meinung vertreten darf!! Wenn ich mal Zeit hab werde ich mir die 57 Seiten durchlesen -_-'!
 
Mephistopheles

Mephistopheles

"Nicht schießen!"
Original geschrieben von Mumin
Das hat kein zweck mit euch,und Meph. ich hab nix gegen deine meinungen,nur wenn du meinst du hättest mehr ahnung wie manch anderer sag ich ja nix,kann ja sein,ist ja schon in ordnung.Aber wenns um Islam geht brauchst du dich nicht mit mir "anzulegen".Mich kotzt das an wenn so leute wie du kommen und meinen die hätten mehr ahnung über dieses Thema wie ich!!!Du bringst manchmal so sachen mit ins spiel rein,was kein bisschen stimmt.Du tust das nur damit du die Rel. verschlechtern und lächerlich darstellen kannst....Also bitte ich hab mehr ahnung wie ´du wenns um Islam geht!Da brauchst du mir nit mit Abitur prüfung zu kommen,das was ihr da macht,hab ich schon mit 10 jahren gelehrnt.geschweige denn das ihr überhaupt richtig belehrt wird.Ich denk mal dein lehrer ist Christ und kein Streng gläubiger Moslem?

Meph:Wie oft soll ich noch sagen das ich die meinungen anderer toleriere?Mich interessieren doch grad eure meinungen,was meinst du warum ich üebrhaupt hier mit schreibe?ISLAM ist eine sehr Tolerante rel...!fertig

du verstehst da vielleicht was falsch: wenn ich kritische fragen stelle soll das niemanden diffamieren, lächerlich machen oder was auch immer. ich finde nur, gewisse aspekte der religionen sollten nicht unter den teppich gekehrt, sondern offen thematisiert werden, insbesondere halt auch die auswirkungen der religion in der realität und welche probleme gerade dadurch immer wieder entstehen, was ja letztlich halt alles auch immer wieder, ob gerechtfertigt oder nicht, ein schlechtes licht auf die betreffende religion zurückwirft. wenn man also den islam betrachtet, muss man von mir aus gesehen halt auch so frei sein, die heute recht grossen probleme von diesem zu sehen, in der realpolitischen und gesellschaftlichen gegenwart überhaupt noch zurecht zu kommen. und das ist, wie schon gesagt nicht primär eine kritik von mir, sondern wird vielfach gerade von islamgelehrten geäussert. worin sie ja wirklich nicht unbedingt unrecht haben, denn historisch gesehen ist es ja fakt, dass der islam in gewisser weise erst im mittelalter ist, gepaart mit den historisch, v.a. auch durch den westlichen imperialismus, gewachsenen problemen der arabischen welt ergibt das halt zwangsweise ein potential für erhebliche konflikte. und sowas sollte ja letztendlich auch dich und die meisten wirklichen, aber dennoch modern denkenden gläubigen stören, denn dadurch wird ja letztendlich der islam selber degradiert und läuft in gefahr, sich von innen zu zerstören. in gewissen belangen wären also reformen längst angebracht und ich sehe insofern eigentlich nichts, was dagegen sprechen würde bzw. wieso nicht auch du da zustimmen solltest.

was mein damaliger lehrer war weiss ich nicht, vermutlich in dem sinn überhaupt kein religiöser mensch, dadurch hab ich natürlich auch zwangsweise eine andere perspektive: du hast dein wissen über den islam von innen heraus, ich halt dadurch, dass ich das ganze von aussen betrachtet habe. und insofern ist ja keine betrachtungsweise die "richtigere" oder was auch immer. ich will ja auch gar nicht behaupten, dass ich detaillierte kenntnisse über den koran oder ähnliches habe, nicht im geringsten, es ging dabei ja auch nicht um eine religiöse auseinandersetzung mit dem thema, sondern eine sozialwissenschaftliche, bei der zwar die grundelemente der religion auch thematisiert wurden, aber in erster linie auf die religion im historischen, geographischen, sozialen, politischen, usw. kontext fokkusiert wurde. plus dass zudem eine reflektierung der vorurteile gegenüber der islamischen welt stattfand, mit der letztlich mehr toleranz gelehrt hätte werden sollen. und dass war eigentlich was ich ursprünglich meinte: wenn alle hier in deutschland oder europa allgemein das so thematisieren würde, gäbe es wohl wesentlich weniger blöde vorurteile und intoleranz..

und mit toleranz anderen meinungen gegenüber will ich einfach sagen, dass es produktiver wäre, wenn du und auch die anderen gläubigen den leuten mit anderer haltung, egal wie blöd diese auch aus eurer sicht sein mag, zugestehen könnten, dass auch diese möglicherweise richtig liegen. ich mache das von meiner seite aus ja eigentlich auch, ich habe nie gesagt, der islam läge falsch und basta, es gäbe keinen gott und fertig, etc. insofern hast du schon recht, wenn du nicht andere meinungen tolerieren würdest, würdest du hier wohl kaum mitdiskutieren. aber es gibt halt unterschiedlich formen von toleranz und ich möchte mir halt diejenige erbitten, die jedem diskussionsbeteiligten die möglichkeit zugesteht, dass er richtig liegt bzw. andersrum die halt die tatsache bestehen lässt, dass man mit der eigenen meinung nicht zwangsweise richtig liegen muss...
 
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Majin

Majin

I´m hated
Also ich geb jetzt auch ma meinen senf dazu ab. Also nach meiner meinung gibbet keinen "Gott" Ok irgendetwas hat uns erschaffen...doch ich sage euch es war nicht Gott !!!
Weil wenn es ihn geben würde...dann würde er doch auch auf seine Schöpfung acht geben. Aber das tut er nicht....und der Mensch ist das schlechteste war "er" je erschaffen hat !!!
Denn kein anderes Wesen auf der Erde....führt Krieg gegen einander oder tötet zum Spaß. Wenn es ihn gibt...warum hatt er uns dann so gemacht...warum ??? Will er das wir diesen planeten zerstören ???

Ich sags euch....wir sind nur ein Experiment von Alians.....die
nur unser Verhalten erforschen wollen !!! :eek:

(Ich glaub ich sollte die Drogen wech lassen !!!):orangehat
 
Haggismchaggis

Haggismchaggis

Moderator.
Original geschrieben von Majin
Also ich geb jetzt auch ma meinen senf dazu ab. Also nach meiner meinung gibbet keinen "Gott" Ok irgendetwas hat uns erschaffen...doch ich sage euch es war nicht Gott !!!
Weil wenn es ihn geben würde...dann würde er doch auch auf seine Schöpfung acht geben. Aber das tut er nicht....und der Mensch ist das schlechteste war "er" je erschaffen hat !!!
Denn kein anderes Wesen auf der Erde....führt Krieg gegen einander oder tötet zum Spaß. Wenn es ihn gibt...warum hatt er uns dann so gemacht...warum ??? Will er das wir diesen planeten zerstören ???

Die Begründung ist doch einfach nur scheinargumentativ. Warum müsste Gott das machen? Weißt du, wie er ist? Du beziehst ihn in eine Logik mit ein, bei der du gar nicht wissen kannst, ob sie zutrifft. Wieso soll der Mensch das schlechteste im Universum sein? Andere Tiere bringen sich auch gegenseitig um, aber wieso du Kriege überhaupt zu einer so allgemeinen Wertung heranziehst, ist mir nicht verständlich.
 
Zorbon

Zorbon

Member
Original geschrieben von Haggismchaggis
Die Begründung ist doch einfach nur scheinargumentativ. Warum müsste Gott das machen? Weißt du, wie er ist? Du beziehst ihn in eine Logik mit ein, bei der du gar nicht wissen kannst, ob sie zutrifft. Wieso soll der Mensch das schlechteste im Universum sein? Andere Tiere bringen sich auch gegenseitig um, aber wieso du Kriege überhaupt zu einer so allgemeinen Wertung heranziehst, ist mir nicht verständlich.

Tiere bringen sich gegenseitig um weil sie überleben wollen (sie brauchen Nahrung). Menschen töten sich auch aus Spaß!! Gib jemandem 10000€ und ein wasserdichtes alibi und er tötet dir jeden anderen wen du willst (das trifft nicht auf jeden zu aber doch auf einen grossen Teil der Menschen).

Naja aber in allgemeinen kann man das Argument von Majin damit kommentieren das Gott den Menschen einen freien Willen gab um sie ihre wege gehen zu lassen die Folgen daraus sind das die "Kinder Gottes" auch falsche entscheidungen oder machtgierige entscheidungen treffen und daraus resultieren die Kriege! Aber wie gesagt ich bin nicht religiös für mich ist der Mensch ganz einfach machtgierig und hat die schwäche des neides!! Sehr viele kriege wurden durch Neid oder reiner Machtgier (vorallem nach reichtümern) geführt!!
 
Majin

Majin

I´m hated
Original geschrieben von Zorbon
Tiere bringen sich gegenseitig um weil sie überleben wollen (sie brauchen Nahrung). Menschen töten sich auch aus Spaß!! Gib jemandem 10000€ und ein wasserdichtes alibi und er tötet dir jeden anderen wen du willst (das trifft nicht auf jeden zu aber doch auf einen grossen Teil der Menschen).

Naja aber in allgemeinen kann man das Argument von Majin damit kommentieren das Gott den Menschen einen freien Willen gab um sie ihre wege gehen zu lassen die Folgen daraus sind das die "Kinder Gottes" auch falsche entscheidungen oder machtgierige entscheidungen treffen und daraus resultieren die Kriege! Aber wie gesagt ich bin nicht religiös für mich ist der Mensch ganz einfach machtgierig und hat die schwäche des neides!! Sehr viele kriege wurden durch Neid oder reiner Machtgier (vorallem nach reichtümern) geführt!!

wenigsten hat mich hir mal einer verstanden !!!
so ist es nämlich geiument...wir Menschen töten auch z.B. teire einfach nur um sie als trofähe aufzuhängen...und Tiere töten nur um zu überleben.

Veilleicht hatt er es ja absichtlich gemacht...aber ich begreife es einfach nicht warum ??? Wenn er uns dch nach seinem abbild geschaffen hat...dann müsste er genau so sein.

@ Haggismchaggis
Nein ich weiß nich wie er ist...aber du doch auch nicht..also könnte ich dir ja die gegenfarge stellen !!!
 
Zorbon

Zorbon

Member
Original geschrieben von Majin
wenigsten hat mich hir mal einer verstanden !!!
so ist es nämlich geiument...wir Menschen töten auch z.B. teire einfach nur um sie als trofähe aufzuhängen...und Tiere töten nur um zu überleben.

Veilleicht hatt er es ja absichtlich gemacht...aber ich begreife es einfach nicht warum ??? Wenn er uns dch nach seinem abbild geschaffen hat...dann müsste er genau so sein.

@ Haggismchaggis
Nein ich weiß nich wie er ist...aber du doch auch nicht..also könnte ich dir ja die gegenfarge stellen !!!

Wie ich schon in meinem Beitrag kommentiert hatte würde ein religiöser Mensch eben mit dem freien Willen der dem menschen von Gott spendiert wurde begründen er hat ihnen freie Hand gelassen was sie tun wollen tja sie haben sich teilweise falsch entschieden aber er wollte keine Marionetten und das hat er nun davon!! Naja wie gesagt die begründung von gläubigen menschen meine ist wie auch schon gesagt eher auf den Neid und die Machtgier zuzuschreiben und hat nix göttliches sondern einfach eine schwäche der Natur an sich!!
 
Daimao

Daimao

Screwtape
@ Thema "Tier, der bessere Mensch": Ich halte mal den Menschen für die logische Weiterführung des Tieres. Nehmen wir an, der Mensch befände sich auf der Evolutionsstufe des heutigen Löwens, und der Löwe auf dem des heutigen Menschen. Wieso sollte sich der Tiger anders verhalten als der Mensch (Bitte jetzt nicht auf die verschieden ausgeprägten Instinkten und Erscheinungs- wie Fortbewegungsmerkmale rumreiten... es geht mir nur um´s Prinzip) heute? Ich will damit natürlich nichts rechtfertigen, ich denke schon, dass der Mensch in der Fülle seiner Fortschrittlichkeit auch eine gewisse Verwantwortung aus dieser zu ziehen hat. Jedoch halte ich es für falsch den Menschen als Geisel - als Wurzel allen Übels - des Universums darzustellen, insofern man viele (alle?) Verhaltensmuster eigentlich immer noch Instinkten zuordnen kann (Halte ich IMHO für möglich, will das aber nicht als die absolute Wahrheit darstellen...), weshalb der Mensch eben doch nicht so verschieden dem Tier ist, nur eben anhand seiner rationalen Fähigkeiten eben weiter. Und aus diesen Privilegien schließen sich eben, wie gesagt, die ethischen Verantwortungen.

Ausserdem: Wenn Gott den Menschen wirklich liebt, dann kann ich mir vorstellen, dass der Typ im Moment ziemlich traurig und wütend ist -_-

Veilleicht hatt er es ja absichtlich gemacht...aber ich begreife es einfach nicht warum ??? Wenn er uns dch nach seinem abbild geschaffen hat...dann müsste er genau so sein.
Abbild ist ein interpretierbarer Begriff. Ob nun physisch, psychisch, oder beides zusammen, oder ... wie auch immer... ich kenn den hebräischen Text nicht und selbst wenn ich ihn wüsste könnte ich ihn wohl nicht deuten, weil nicht des Hebräisch mächtig. :rolleyes:

Ausserdem, wenn wir wirklich das charakteristische Abbild Gottes wären und wir annehmen, dass er perfekt und gerecht, müssten wir das auch sein. Sind wir das? Sich irgendeinen Aspekt des Menschen suchen und dann unbedingt auf Gott zu übertragen, aufgrund der Aussage aus der Bibel, wir seien sein abbild, dem selben Buch, was meint, dass Gott perfekt ist und wir Sünder, erscheint mir irgendwie unlogisch.
 
Mephistopheles

Mephistopheles

"Nicht schießen!"
Original geschrieben von Zorbon
Tiere bringen sich gegenseitig um weil sie überleben wollen (sie brauchen Nahrung). Menschen töten sich auch aus Spaß!! Gib jemandem 10000€ und ein wasserdichtes alibi und er tötet dir jeden anderen wen du willst (das trifft nicht auf jeden zu aber doch auf einen grossen Teil der Menschen).

Naja aber in allgemeinen kann man das Argument von Majin damit kommentieren das Gott den Menschen einen freien Willen gab um sie ihre wege gehen zu lassen die Folgen daraus sind das die "Kinder Gottes" auch falsche entscheidungen oder machtgierige entscheidungen treffen und daraus resultieren die Kriege! Aber wie gesagt ich bin nicht religiös für mich ist der Mensch ganz einfach machtgierig und hat die schwäche des neides!! Sehr viele kriege wurden durch Neid oder reiner Machtgier (vorallem nach reichtümern) geführt!!

das muss ich korrigieren: es gibt auch im tierreich etliche fälle, in denen tiere andere töten, sich aber kein sinn dahinter entdecken lässt, da es weder um nahrungsbeschaffung noch revierverteidigung oder ähnliches geht. eine bestimmte delfinart attackiert z.b. schweinswale und tötet sie durch für den wal äusserst schmerzhafte stösse mit der schnauze, einfach so, ohne irgendeinen bestimmten zweck. oder menschenaffen jagen und töten häufig andere, kleinere affenarten und obwohl diese dann meist schon verspeist werden, kann angesichts der umstände kaum davon ausgegangen werden, dass es primär um die nahrung geht. zudem gibt es auch schimpansengruppen, die gegeneinander richtiggehend krieg führen.
alles in allem sollte man von der vorstellung abschied nehmen, dass die tierwelt über menschliche schwächen erhaben ist. würde man einem x-beliebigen tier die möglichkeit geben, zum spass zu töten, andere tierarten auszurotten, usw. würde es das in den meisten fällen machen, zumindest wenn es anatomisch dazu in der lage ist..

und wegen der anderen angesprochenen problematik: mal vorausgesetzt, es würde einen gott geben, wieso sollte er sich in die belange der menschen einmischen? klar, insofern könnte man es schon als kritikpunkt sehen, wenn er seine macht nicht nutzt um gewisse schreckliche dinge nicht zu verhindern, andererseits wird sowas ja immer von menschen begonnen, also liegt es auch ihnen, es zu beenden. wenn gott den menschen so geschaffen hätte, dass er immer schön die richtige entscheidung treffen würde, wäre er ja letztendlich nur eine hirnlose marionette von gott, ein dummer sklave, aber das ist ja kaum das erstrebte verhältnis, das jener spezifische gott zu den menschen pflegen möchte, liebe, hingabe, ihm zu dienen, gutes zu tun, usw. hat ja keinen wert, wenn es nicht aufgrund einer freien, eigenen entscheidung erfolgt, sondern nur, weil man gar nicht anders kann.
im übrigen, wie weiter oben in anderem zusammenhang gesagt, macht bedeutet verantwortung, es ist also letztlich völlig nebensächlich ob es tatsächlich einen gott gibt oder nicht, so oder so liegt es an uns, vernünftig und sinnvoll mit den uns von wem oder was auch immer verliehenen fähigkeiten umzugehen. diese verantwortung kann uns niemand abnehmen..
 
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