Dragon Ball Super

Dieses Thema im Forum "DB die TV Serie" wurde erstellt von Son_Goku_SSJ3, 29. April 2015.

  1. Son_Goku_SSJ3

    Son_Goku_SSJ3 Black Metal Bitch Lover

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    Anime:

    Episode 126:

    Die Folge war wieder ziemlich gut, wenn auch mit ein paar Schönheitsfehlern. Die Folge drehte sich um den Kampf Vegeta vs. Toppo.
    Am Anfang ging aber noch der Kampf C17 und Freezer vs. Toppo weiter. C17 hielt sich verdammt gut gegen einen Gott der Zerstörung. Zu gut. Aber seine enorme Kraftsteigerung habe ich ja bereits kritisiert. Dafür erhielt er von mir aber schon mehrmals Lob für seine Intelligenz. Nur in dieser Folge konnte man das leider nicht sehen. Er war wirklich so naiv, zu glauben, er könne Toppo besiegen, indem er ihn unter ein paar Felsen begräbt. Kurz vor C17s Niederlage tauchte auch wieder Freezer auf. Dann wäre wohl mein Tipp, dass er ohnmächtig als Letzter übrig bleibt und sich danach einen Wunsch erfüllen darf, wohl dahin. Freezer war sogar erstaunlich mutig. Vor allem weil er nicht einmal in seiner goldenen Form war. Er dachte, er könne Toppo besiegen, indem er ihn paralysiert und daraufhin mit Ki-Attacken bombardiert, aber das war genauso naiv wie der Plan von C17 vorhin. Der Kampf wurde unterbrochen, indem eine Attacke von Jiren in deren Richtung flog. Damit wurden C17 und Freezer ziemlich grob aus dem Kampfgeschehen rausgenommen, damit der Kampf Vegeta vs. Toppo losgehen konnte. Jiren signalisierte Toppo, dass er sich um Vegeta kümmern solle, was mich doch ziemlich verwunderte. Hatte jiren Probleme mit Goku und Vegeta?
    Es begann, wie man es erwartete. Toppo war Vegeta überlegen. Er konnte sogar seinen Final Flash mit der Energie der Zerstörung pulverisieren. Bevor Toppo Vegeta den Gnadenstoß versetzen konnte, sah man etwas, das bei Vegeta selten ist: Er setzte Kräfte frei, indem er sich seine Familie und Freunde in Erinnerung rufte. Toppo sagte, Gerechtigkeit sei wertlos, wenn er dadurch sein Universum nicht beschützen kann. Er war seine Ideale weg. Vegeta würde das nie tun. Er dachte an Bulma, Trunks, Bra, das Versprechen an Cabba und seinen Stolz. All das, wofür er kämpft und steht. Er wurde dadurch stärker, umgab seine Faust mit der Aura des Super-Saiyajin Blue und konnte damit Toppos Hakai durchbrechen. Die Energie der Zerstörung ist eine göttliche Kraft, die alles zerstören kann, aber auch Vegeta hat Gott-Ki. In diesem Moment war sein Ki stärker als das eines Gottes der Zerstörung. Vegeta war nun Toppo überlegen. Er konnte all seine Attacken abwehren und mehrere Treffer landen, doch um ihn zu besiegen, setzte er eine Technik ein, die er bisher nur einmal eingesetzt hatte: Selbstzerstörung. Toppo konterte mit einer riesigen Hakai-Attacke, doch Vegeta war stärker. Es war aber zu erwarten, dass beide überleben würden, da DBS doch um einiges zahmer ist als DBZ. Die Begründung war, dass Vegeta nun stark genug ist, um diese Technik zu überleben. Meiner Meinung nach sollte man die Nebenwirkungen von dieser Attacke konsequent durchziehen, immerhin ist das das allerletzte Mittel, um einen Gegner zu besiegen. Es wurde dann zwar gesagt, dass Vegeta all seine Energie verbraucht hatte, was man auch daran erkannte, dass er in seiner normalen Form war und kaum noch die Kraft aufbringen konnte, sich auf den Beinen zu halten, doch in der Vorschau zur nächsten Folge konnte man ihn wieder als Super-Saiyajin Blue sehen. Irgendwann ist aber auch mal Schluss. Es sind nur mehr 4 Minuten übrig. Wann hätte Vegeta die Zeit aufbringen können, sich zu erholen, wenn er all seine Energie verbraucht hat? Am Ende der nächsten Folge heißt es wahrscheinlich, dass nur mehr 3 Minuten übrig sind, was bedeutet, dass sich Vegeta innerhalb von Sekunden so gut erholt hat, dass er sich in seine stärker Form verwandeln konnte.
    Nach Toppos Niederlage fing Jiren an, seine wahren Kräfte freizusetzen. Er kommt mir auch ein wenig anders vor als noch zu Beginn des Turniers. Er redete kaum und meditierte sogar während des Turniers. Jetzt redet er viel mehr und hatte sogar einen arroganten Gesichtsausdruck, kurz bevor er seinen Gegnern seine ganze Kraft zeigen wollte. Ich weiß nicht, ob mir dieser Jiren gefällt Er wirkt jetzt wie jeder austauschbare Gegner.
    Interessant fand ich noch, dass am Ende eine Collage von Jiren, Goku, Vegeta und C17 gezeigt wurde. Freezer wurde nicht gezeigt, obwohl er noch dabei sein sollte. Vielleicht geht mein Tipp ja doch noch auf und er bleibt als Letzter übrig.
    4 Minuten sind noch übrig bzw. 5 Kämpfer und 2 Universen.

    Episode 127:
    Die Folge war ganz OK. Viel zu bieten hatte sie nicht. Die paar Ideen, die die Folge aufzuweisen hatte, waren auch leider nicht wirklich interessant genug.
    Der finale Kampf gegen Jiren ging endlich los. Eigentlich ein Grund zur Freude, aber an manchen Stellen haperte es gewaltig. Zuerst einmal das Aufpowern von Jiren. Es sah schon ziemlich cool aus, wie er für einen kurzen Moment in „Flammen“ stand, aber danach sah er gleich aus wie vorher. Das ist auch nicht wirklich schlimm. Das eigentliche Problem ist, dass ich nicht das Gefühl hatte, dass Jiren dadurch erheblich stärker geworden ist. Er war den anderen zwar überlegen, aber das war er vorher auch schon. Zudem musste er ein paar Treffer im Laufe des Kampfes einstecken. Ein Power-Up, das weder sein Aussehen noch seine Stärke sichtbar verändert, ist sinnlos.
    Was mir auch weniger gefallen hat, war Jirens Hintergrundgeschichte und die Entwicklung seines Charakters. Noch ideenloser und klischeehafter hätte sie nicht sein können. Als er ein Kind war, wurden seine Eltern von einem Bösewicht umgebracht. Danach wurde er von einem Mann gerettet, der sein Lehrmeister wurde. Er sammelte weitere Schüler um sich. Gemeinsam kämpften sie noch einmal gegen den Bösewicht, aber viele seiner Schüler und auch er selbst starben dabei. Jiren wollte nicht aufgeben, doch die übrig gebliebenen Schüler wandten sich von ihm ab. Seine Trauer war immens und er lernte, dass Vertrauen wertlos und Stärke Gerechtigkeit war. Durch Stärke konnte er Verbündete und auch sonst alles, wonach er sich sehnte, bekommen. Emotionen bedeuteten ihm nichts. Ich frage mich eigentlich nur, ob man den Bösewicht noch zu Gesicht bekommt bzw. ob Jiren ihn bei einem weiteren Aufeinandertreffen schon besiegt hat. Vielleicht ist es sogar sein Wunsch, dass er auf ihn trifft, um ihn im Kampf töten zu können. Das würde sogar Sinn ergeben, wenn man die Worte des Mangas noch im Kopf hat, in dem gesagt wurde, er hat einen Wunsch, der seinen Prinzipien widerspricht. Im Manga kommt er aber ein wenig anders rüber als im Anime. Es kann sein, dass Toyotarou für den Manga etwas anders plant als Akira und Toei für den Anime, solange die Unterschiede nicht allzu groß sind. Ich würde mir auch wünschen, dass erklärt wird, wie Jiren überhaupt so stark geworden ist. Es reicht mir nicht, erfahren zu haben, dass er irgendeinen Lehrmeister hatte und sauer auf einen Kerl war, der seine Eltern abgemurkst hatte. Ich habe eigentlich damit gerechnet, dass seine Stärke durch innere Kraft und Meditation erklärt wird. Der ruhige, meditierende Gerechtigkeitskämpfer war mir viel lieber als der sich durch Schreien aufpowernde 0815-Gegner, zu dem er seit ein paar Folgen geworden ist.
    Freezer ist auch wieder aufgetaucht. So langsam wird das ein Running Gag. Er kommt, wird verprügelt und liegt bewusstlos im Ring. Weder Toppo noch Jiren hatten sich bisher die Mühe gemacht, ihn aus dem Ring zu werfen. Sein Auftritt fühlte sich vorschnell an. Man wusste zuvor gar nicht 100%-ig, ob er wirklich noch am Turnier teilnahm. In dieser Folge wurde es bestätigt, ohne dass sein Auftauchen eine Konsequenz zur Folge hatte. Statt die Zuschauer im Dunklen zu lassen und Freezer im späteren Verlauf einen Auftritt zu bescheren, der einen Effekt auf die weitere Handung hat, hat man grundlos verraten, dass er immer noch dabei ist. Ich bin aber immer noch der Meinung, er wird am Ende übrig bleiben und sich einen Wunsch erfüllen lassen.
    Sonst war der Kampf nicht besonders spannend. Es gab keine besonders guten Ideen. C17 griff Jiren von hinten an und konnte ihm ein paar Kratzer zufügen. Goku kam dann auf die Idee, dass er und Vegeta den Köder spielen würden, wodurch C17 ihn aus dem Hinterhalt angreifen würde. Hat natürlich nicht geklappt. Selbst als Kind hatte Goku schon bessere Strategien.
    Wirklich wichtig war eigentlich nur das Ausscheiden von C17. Und er ist nicht nur ausgeschieden, sondern auch gestorben, da er sich selbst zerstört hatte, um Jirens Ki-Attacke zu neutralisieren, die sonst Goku und Vegeta getroffen hätte. Wie konnte er sich überhaupt selbst zerstören, wenn Shenlong damals die Bomben aus C17 und C18 entfernt hatte? Vielleicht hat er nur seine gesamte Energie freigesetzt, so wie Vegeta es gegen Toppo vorgemacht hatte. Der Hohepriester sagte zwar, dass C17 ausgeschieden ist, aber ich bin mir da nicht ganz sicher. Sonst zeigt man doch immer das Auslöschen des Lichts am godPad der Zen’ōs. Und da er keine Energie ausstrahlt, könnte seine „Selbstzerstörung“ von Anfang an geplant gewesen sein, um Jiren unbemerkt von hinten angreifen zu können.
    3 Minuten sind noch übrig bzw. 4 Kämpfer und 2 Universen.

    Episode 128:
    Die Folge war im Grunde genommen genau so, wie man es sich erwartet hatte. Der Name der Folge tut ihr Übriges, um jegliche noch so winzige Spannung auf eine Überraschung zu nehmen. Dass Goku, sobald Vegeta eliminiert wurde, Jiren in seiner Ultra-Instinct-Form gegenübersteht, war genauso vorhersehbar, wenn aber auch ziemlich episch. Dragon Ball kann Verwandlungen.
    Anfangs stand Vegeta Jiren gegenüber. Toei hat aus den vorherigen Fehlern gelernt und endlich Limits gesetzt. Vegeta konnte sich nämlich nicht mehr verwandeln. Er stellte sich Jiren mutig gegenüber, obwohl klar war, dass er in dieser Form keine Bedrohung für Jiren darstellen konnte. Durch einen Schlag Jirens bekam Vegeta ein Veilchen am Auge, was mir sogar ziemlich gut gefallen hat, da dadurch zumindest ein bisschen Härte ins Spiel kommt. Für einen Final Flash war dann auch noch genug Kraft übrig, aber das war’s dann. Vegeta wurde aus dem Ring gepuncht. Während er aus dem Ring fiel, wurde versucht, Emotionen zu erzeugen. Es gab ein paar Rückblenden von seiner Familie und Cabba. Auch sah man Tränen fließen. Zwei Folgen zuvor, beim Kampf gegen Toppo, kam das alles noch ein bisschen besser rüber. Seine letzte Tat war, Goku einen Teil seiner Kraft zu geben. Somit konnte der finale - erwartete - Kampf nun endlich beginnen.
    Goku verwandelte sich wieder in einen Super-Saiyajin Blue, hatte aber keine Chance. Jiren quasselte etwas davon, dass das Vertrauen, dass seine Freunde in ihn stecken, keine Kraft generieren kann. Kurz vor dem finalen Schlag Jirens erinnerte sich Goku an diese Worte und an seine Freunde. So konnte Goku wieder Ultra Instinct erlangen. Er traf Jiren so hart, dass sein Gesicht wie das eines deformierten Loony-Toon-Charakters aussah. Obwohl Jiren angeblich seine ganze Kraft zu Beginn des Kampfes gegen Goku, Vegeta und C17 zeigte, wirkt er seit einiger Zeit schwächer als zu Beginn. Auch beim ersten Kampf gegen Jiren, als Goku zum ersten Mal Ultra Instinct benutzte, wirkte er stabiler. Ich hoffe, er hat noch nicht wirklich seine ganze Kraft gezeigt.
    2 Minuten sind noch übrig bzw. 4 Kämpfer und 2 Universen.

    Episode 129:
    Die Folge war großartig. Dabei ist eigentlich nichts passiert, was man nicht erwartet hätte. Wie schon bei der vorherigen Folge gesagt: Dragon Ball kann Verwandlungen.
    Nachdem Goku am Ende der letzten Folge wieder Ultra Instinct erlangt hatte, ging nun endlich der Endkampf gegen Jiren los. Und wie! Da hat sich Toei echt Mühe gegeben, den Kampf so stark und schnell wie nur möglich aussehen zu lassen. Als Goku gegen Beerus kämpfte, wurde gesagt, dass bei einem weiteren Aufeinanderprallen deren Fäuste das Universum zerstört werden könnte. Was hätte dieser Kampf zerstören können? Alle 12 Universen + die reale Welt? :D Goku hatte aber immer noch Probleme damit, die Offensive zu meistern. Seine Schläge zeigten nur geringe Wirkung. Whis sagte zudem, dass das phyische Tribut, das Goku zollen muss, größer wird, je näher er den Kräften der Götter kommt. Eine weitere Verwandlung würde Goku nicht mehr schaffen. Bei zwei Minuten, die noch übrig bleiben, ist das aber sowieso irrelevant. Jiren kämpfte sehr intelligent. Ihm reichte der Kampf gegen Goku, als sich dieser zum ersten Mal verwandelt hatte, und der Kampf gegen Kefla, um Gokus Bewegungen vorhersehen und seine Fähigkeiten abschätzen zu können. Dadurch konnte er sogar Gokus Kamehameha stoppen und einen Gegenangriff starten, den Goku gerade noch abwehren konnte. Das 11. Universum war sich schon siegessicher, doch Vegeta erinnerte die Götter daran, dass die Saiyajins, die an diesem Turnier teilnahmen, in den letzten 46min ihre Grenzen durchbrechen konnte. Dadurch wurde sogar Belmod nervös und befahl Jiren, Goku so schnell wie möglich zu besiegen.
    Danach wurde es so richtig episch. Während eines blitzschnellen Schlagabtauschs schloss Goku die Augen und konzentrierte sich. Die Bewunderung, die Whis Goku entgegenbrachte, war herzergreifend. Er s agte, Goku konzentrierte sein Herz und seine Seele. Das Turnier, das Auslöschen der Universen, die Angst… nichts konnte Gokus Konzentration stören. Er spürte nur noch sich selbst, Jiren und den Kampf. Goku stand auf einem kleinen Teil des Rings, den Jiren bombardierte. Goku konnte seine Attacken abwehren, doch der Boden brach langsam aber sicher immer mehr unter seinen Füßen zusammen. Doch dann wechselte Goku in die Offensive und konnte einen wirksamen Treffer landen. Man merkte, dass es nicht mehr lange dauern würde, bis Goku auch noch die offensive Seite perfektionieren würde. Danach wurde es so episch, wie es nur werden kann. Gokus Energie wurde auf einen Schlag immens groß und hatte die Form einer Galaxie.
    Jiren ließ seiner Energie freien Lauf. Diese war genauso groß wie die von Goku. Er griff Goku an, doch statt eines Feuerwerks aus Explosionen sah es so aus, als würde Goku den Angriff von Jiren neutralisieren. Jiren blickte hinter sich und sah Goku, wie er die Ki-Attacke von ihm in Händen hielt und diese verpuffen ließ. Goku leuchtete wie ein weißes Glühwürmchen. Jiren griff Goku an, doch dieser konnte erfolgreich ausweichen und zurückschlagen. Goku perfektionierte somit nicht nur seine Defensive, sondern auch seine Offensive. Er meisterte Ultra Instinct. Das Leuchten ließ nach und man sah die wahre Form von Goku in seiner Ultra-Instinct-Form. Der einzige Unterschied ist eigentlich nur der, dass er weiße Haare bekommen hatte, doch zusammen mit dem epischen Aufbau und der Musik konnte einem die Tränen kommen. Auffällig ist, dass Goku jetzt ungefähr so aussieht wie die Engel. Die Haarfarbe ist dieselbe und auch die Augen sehen denen der Engel sehr ähnlich. Ich frage mich, ob das ein Zufall ist. Ich denke nicht. Ich schätze, die Engel befinden sich ununterbrochen im Ultra-Instinct-Modus. Die Götter der Zerstörung beherrschen das vermutlich alle noch nicht. Whis sagte bereits am Anfang von DBS, dass Beerus das noch nicht komplett schafft. Ich glaube, Goku hat jetzt Beerus und alle anderen Götter der Zerstörung übertroffen. Er dürfte nun gleichauf mit Jiren sein, der stärker als Belmod ist.
    Der Einzige, der nicht von Goku beeindruckt war, war der Hohepriester. Er hat weiterhin ein sonniges Gemüt mit einem kleinen Grinsen im Gesicht. Ich frage mich, um wie viel stärker er sein muss, dass er weder Erstaunen, Angst oder irgendeine andere Gefühlsregung zeigte.
    Es sind noch 4 Kämpfer bzw. 2 Universen übrig. Die Zeit, die noch übrig ist, wurde zum ersten Mal nicht gesagt.

    Episode 130:
    Die Folge war jetzt nicht der erhoffte Magnum Opus von Toeis Fighting Shounen. Für einen Finalkampf gab es für mich zu viel Prügelei und zu wenig Taktik. Was mich noch gestört hat, waren die viel zu übertriebenen Effekte. Als hätten zehn verschiedene Leute ihre Photoshop-Filter gleichzeitig auf die Folge geklatscht. Bei Standbildern und der Verwandlung selbst mag das noch gut aussehen, aber bei diesen High-Speed-Kämpfen, in denen zusätzlich noch einen Haufen Ki-Blasts abgefeuert werden, ist das einfach zu viel des Guten. Sonst war auch vieles einfach zu vorhersehbar.
    Aber mal zur Story. Goku war zu Beginn Jiren deutlich überlegen. Und dann passierte das, was in solchen Momenten immer passiert. Es wird gejubelt, dass der Kampf schon so gut wie gewonnen ist, aber dann powert sich der Gegner noch einmal auf und ist dann endlich in seiner „finalen Form“. Und wie es dazu kam, war auch nicht besonders originell. Jiren erinnerte sich an damals, als sein Meister und seine Mitschüler vom (noch) unbekannten Bösewicht getötet wurden. Danach plapperte er wieder etwas von „Stärke ist Gerechtigkeit. Stärke ist absolut.“ Dass er der Meinung war, wenn man besiegt wird, verliert man alles, zeigte aber auch, dass er tief in seinem Inneren Angst hat, wieder jemanden zu verlieren.
    Nachdem sich Jiren aufgepowert hatte, war der Kampf nicht mehr so eindeutig. Goku war sogar knapp davor, den Kampf zu verlieren. Jiren war geschockt, dass er noch einmal aufstehen konnte. Danach gab es wieder eine typische Szene eines Fighting Shounen. Goku kämpfte auf einmal noch besser. Khai, der Supreme Kaioshin des 11. Universums, sagte sogar, dass er schneller war als zuvor. Piccolo begründete es damit, dass Goku nicht nur für sich alleine kämpfte, sondern auch für seine Freunde. Jiren hingegen war allein.
    Erst jetzt wurde es ein bisschen überraschender. Jiren drehte komplett durch, sagte Goku, dass die Stärke, an die er glaubt - Freundschaft und Vertrauen - mit Leichtigkeit auszulöschen sei und feuerte daraufhin als Beweis einen Ki-Strahl auf die Tribüne. Goku konnte den Angriff aber noch abwehren. Ich frage mich, was passiert wäre, wenn es Goku nicht mehr geschafft hätte. Auf der Tribüne saßen ja noch jede Menge Götter der Zerstörung und Engel. Abgewehrt wäre der Angriff also wahrscheinlich sowieso geworden.
    Der Kampf ging in seine letzte Runde. Goku feuerte ein Kamehameha auf Jiren ab und wurde dadurch besiegt. Jiren selbst sagte, Goku solle ihn aus dem Ring werfen. Dann geschah aber leider wieder etwas, das absolut vorhersehbar war. Goku verwandelt sich oder zeigte eine neue Technik, ist kurz davor, den Kampf zu gewinnen, aber aus irgendeinem Grund verliert er in letzter Sekunde doch. Dieser Grund war in diesem Fall die Nebenwirkung, die die gemeisterte Stufe des Ultra Instinct mit sich bringt. Goku war in großen Schmerzen. Er sah aus wie vom Blitz getroffen. Ein bisschen hat Toei es aber doch geschafft, mich an der Nase herumzuführen. Im ersten Moment dachte ich nämlich, dass Goku hinterrücks von Freezer angegriffen wurde, um sich an Goku zu rächen. Jiren nutzte die Chance, um Goku ein für allemal zu besiegen. Vor dem Abfeuern seiner Attacke bezeichnete er ihn aber noch als stolzen Krieger. Er wollte nicht, dass der Kampf so zu Ende ging. Er wird zwar sterben, aber in seinen Erinnerungen weiterleben. Jiren hatte sich also wieder beruhigt. Als er Goku aus dem Ring warf, wurde er von einem Ki-Blast aber schnurstracks wieder in den Ring befördert. Und zwar von Freezer. Dass er wieder auftauchen wird, war klar, aber ich hätte eher gedacht, dass das am Ende passiert und er sich die Super Dragonballs sichern will, indem er den geschwächten Jiren, der Goku besiegt hat, von hinten angreift. Die richtige Überraschung war aber, dass C17 noch am Leben war. Ich finde, man hätte seinen Tod ruhig durchziehen können. Man hätte ihn doch sowieso wiederbeleben können. Er hatte seine Momente. Genauso wie Freezer. Nachdem Goku Ultra Instinct gemeistert hatte und gegen den 100% aufgepowerten Jiren kämpfte, will ich eigentlich keinen Kampf mehr mit Freezer und C17 sehen. Außerdem reicht es, dass nur noch zwei Teilnehmer von Universum 7 übrig sein müssen, um das Turnier zu gewinnen.
    Insgesamt hatte die Folge zu viele Schwächen. Bunt wie ein Feuerkwerk (ist wohl aber auch Geschmackssache); keine Taktik, besondere Techniken oder Ideen (Goku vs. Hit und Goku vs. Kefla hatten am Schluss viel mehr zu bieten) und alles viel zu vorhersehbar und typisch (Jiren powert sich auf, nachdem alle glaubten, Goku hätte schon gewonnen; Goku wurde mithilfe der Kraft der Freundschaft stärker; Goku verlor den Kampf im letzten Augenblick).
    Wenn man aber näher auf Jiren eingeht, ist er aber doch nicht so uninteressant. Am Anfang sagte er kaum Worte und meditierte sogar während des Turniers. Er kam mir vor wie jemand, der im Reinen mit sich selbst ist. Im Angesicht einer Kraft, die ihm ebenbürtig ist, hat er aber doch seine Ruhe verloren und wollte sogar Unbeteiligte töten wollen. Erst als er sich mit seiner drohenden Niederlage abgefunden hatte, beruhigte er sich wieder. Er sagte zwar, dass Freundschaft und Vertrauen nichts bedeutet, aber der Meinung ist er nur deshalb, weil seine Freunde damals von einem Bösewicht besiegt wurden, der viel zu stark war und weder Freunschaft noch Vertrauen halfen, den Feind zu besiegen. Jiren widmete sein Leben der absoluten Stärke, damit seinen Freunden nichts mehr passieren kann. Kurioserweise griff er Gokus Freunde an. Ich hatte nämlich schon das Gefühl, dass ihm seine Freunde viel bedeuten, nur mit dem Unterschied, dass er sie mit reiner Kraft beschützen will. Er sollte eigentlich wissen, wie wichtig Gokus Freunde für ihn sind. Mit Gerechtigkeit hatte das auch nicht viel zu tun. Generell finde ich, dass Jiren im Manga eher der Gerechtigkeitsfanatiker ist als im Anime. Dort wurde auch gesagt, dass er einen Wunsch hat, der seinem Gerechtigkeitssinn widerspricht. Ich finde es schade, dass Jiren im Anime so eine schlechte Background-Story hat und zu einem typischen Bösewicht wurde, der sich durch schreien aufpowert und durchdreht, wenn er mit einer Kraft konfrontiert wird, die seine übertrifft. Auch Freezer und Cell kamen anfangs ziemlich cool rüber, aber am Schluss war Freezer drauf und dran, Namek zu zerstören und Cell war so dumm, sich aufzupumpen, was er schon bei Trunks kritisierte. Mal abgesehen von seiner Selbstvernichtung. Wenn man sich auf das Meditieren, seinen ruhigen Charakter und seinen Gerechtigkeitssinn fokussiert hätte, wäre Jiren ein toller Charakter geworden. Und dazu noch eine bessere Background-Story und eine Erklärung, wie er so stark geworden ist. Auffällig ist auch, dass er dieselbe Art von Aura hat wie Goku im Ultra-Instinct-Modus. Der einzige Unterschied ist, dass Gokus Aura eher blau und Jirens Aura eher rot ist. Das deutet darauf hin, dass Jiren Ultra Instinct auch beherrscht. Er scheint aber kein Problem damit zu haben, immer in diesem Zustand zu sein. Es könnte aber auch sein, dass Toei die Aura von Jiren einfach nur Goku anpassen wollte. Hauptsache es sieht cool aus, haben die sich wohl gedacht.
    Es sind noch 4 Kämpfer bzw. 2 Universen übrig.

    Episode 131:
    Die letzte Folge. War sie so genial, wie eine letzte Folge sein sollte? Nein, nicht wirklich. Gut, mehr aber nicht.
    C17 und Freezer kämpften gegen den geschwächten Jiren. Nachdem C17 ein Schutzschild um ihn selbst und Jiren erstellte und eine Ki-Attacke explodieren ließ, wurde Jiren auf die Knie gezwungen. Mental hatte er schon aufgegeben. Freezer machte seinen typischen Move und richtete seinen Zeigefinger auf Jirens Kopf, um seinen Death Beam vorzubereiten. Jiren machte keine Anstalten, dem Angriff ausweichen zu wollen. Toppo richtete ihn aber mit seinen Worten wieder auf. Er hatte doch noch genug Kraft übrig, um weiterkämpfen zu können. Er feuerte eine Ki-Welle auf C17 und Freezer, die sie mit aller Gewalt aufhalten wollten. Freezer verlor dabei seine goldene Form. Es sah so aus, als würden sie verlieren, doch Goku tauchte wieder auf und half den beiden. Danach formten Freezer ein Team, um Jiren direkt anzugreifen, während C17 Rückendeckung gab. Goku war so geschwächt, dass seine Super-Saiyajin-Form nur ab und zu aufblitzte. Freezer wollte sich sogar opfern und sich gemeinsam mit Jiren ins Aus befördern, doch Jiren konnte das verhindern. Als jedoch Goku und Freezer Jiren gemeinsam rammten, schafften sie es, ihn aus dem Ring zu befördern. Dabei schieden sie jedoch selbst aus, weshalb nur noch C17 übrig blieb. Dass ausgerechnet er gewinnt, hätte ich mir nicht gedacht. Aber dass Goku schon wieder nicht gewinnt, war mir auch irgendwie klar. Irgendetwas kommt immer dazwischen, um Gokus ultimativen Sieg zu verhindern.
    Danach kam der Wunsch. Leider wünschte sich C17 genau das, was am Offensichtlichsten war: das Wiederherstellen aller ausgelöschten Universen. Das ist zwar ein schönes Happy End, aber doch irgendwie langweilig. Ich hätte gedacht, dass der Anime vielleicht mit einem Cliffhänger endet. Aber so könnte es sein, dass Dragon Ball Super nicht mehr fortgesetzt wird. Ich denke aber, dass der Anime nach dem Film weitergehen wird. Es gibt jetzt genug Zeit, um an ein paar interessanten Geschichten zu arbeiten. Außerdem gibt es noch ein paar Universen zu entdecken. Der Hohepriester sagte übrigens, dass die Zen’ōs vorhergesehen hatten, dass der Gewinner sich wünschen würde, dass die ausgelöschten Universen wiederhergestellt werden. Wäre der Fall eingetreten, dass ein egoistischer Wunsch geäußert werden würde, hätten die Zen’ōs einfach alles ausgelöscht. Ein bisschen seltsam sind die Gedankengänge der Zen’ōs schon. Einerseits wollte er die Anzahl der Universen verringern, andererseits wusste er, dass der Gewinner des Turniers sich wünschen würde, dass die Universen wiederhergestellt werden. Und trotzdem hätte er, ohne mit der Wimper zu zucken, alles und jeden ausgelöscht, wenn der Gewinner zufällig ein egoistisches Arschloch gewesen wäre. Eine interessante Theorie ist, dass auch die Universen wiederhergestellt wurden, die Zen’ō vor langer Zeit ausgelöscht hatte.
    Freezer wurde von Whis wiederbelebt, weil Beerus sagte, er hätte einen guten Job gemacht. Ich bin schon gespannt, ob man ihn wiedersehen wird. Er sagte ja bereits, dass er seine Tyranneien nicht stoppen wird.
    Am Ende gab es einen Kampf zwischen Goku und Vegeta. Goku sagte, er könne Ultra Instinct nicht mehr einsetzten. Er sagte, beim Turnier wurde er bis an seine Grenzen gepusht, wodurch er zufällig diese Form erreichte. Einerseits schade, andererseits verständlich, dass er so eine starke Form nicht nach Belieben einsetzen kann. Vielleicht ist das auch ein Hinweis darauf, dass er erst in einer zukünftigen Arc diese Form richtig einzusetzen lernt. Die Kampfszene zwischen Goku und Vegeta war übrigens ziemlich toll. Das war bestimmt eine Rückbesinnung auf den ersten Kampf der beiden. Das Umfeld und die Kampfhaltungen der beiden erinnerten stark daran.
    Ich hoffe auf ein Wiedersehen mit Goku - wie im Titel angekündigt.

    Manga:

    Chapter 33:
    Kapitel. Das Tournament of Power geht nun endlich los. Und es wird keine Zeit verschwendet. Insgesamt sechs Kämpfer sind jetzt schon ausgeschieden. Da der Anime eine längere Pause einlegt, braucht sich Toyotarou eigentlich nicht hetzen zu lassen. Ich bin schon gespannt, über wie viele Kapitel diese Arc gehen wird. Änderungen gab es auch eine Menge. Solange das aber eher Kleinigkeiten sind, habe ich kein Problem damit.
    Am Anfang gab es noch ein wenig Comedy, bevor die Action losging. Beim Auftauchen von Universum 6 sah man einen weinenden Otta Magetta, der von Caulifla beleidigt wurde, was Champa natürlich auch nicht gefiel, da dieser Angst hatte, dass dieser deswegen bei dem Turnier nicht teilnehmen wollen würde. Tenshinhan sprach Muten Roshi seinen Respekt aus, da dieser seine Fassung behielt, als bekannt wurde, dass Fliegen verboten war. Krillin konnte es sich nicht nehmen, drauf hinzuweisen, dass Muten Roshi sowieso nicht fliegen kann, was er natürlich nicht überhört hat. Ich finde es übrigens gut, dass Whis den Teilnehmern seines Universums sagte, sie sollen fliegen probieren. Im Anime hatte ich manchmal das Gefühl, dass diese Regel nicht immer beachtet wurde. Weiter ging es dann mit dem nächsten Seitenhieb. Goku wollte Jiren grüßen, doch dieser wollte von Goku nichts wissen. Vegeta bezeichnete ihn als den unnahbaren Typ. Goku wies Vegeta darauf hin, dass er doch selbst zu dieser Art von Mensch gehört, was ihn - wenn man seinen Gesichtsausdruck richtig deutete - ziemlich ärgerte. Die Szene mit Goku und Jiren fand ich im Anime sogar besser dargestellt. Dort bewegte sich Jiren so schnell hinter Goku, dass es ihm eiskalt über den Buckel lief. Er redete im Manga auch ein bisschen mehr. Seine ruhige Art gefiel mir im Anime, besonders zu Beginn, sehr gut. Seitenhieb #3 kam von Whis. Beerus sagte zu seinen Teilnehmern, dass er diese auslöschen würde, wenn sie verliren würden. Whis erklärte Beerus, dass dies keinen Sinn machen würde, da diese bei einer Niederlage sowieso ausgelöscht werden würden.
    Beim Begutachten der Teilnehmer fiel sofort auf, dass das 4. Universum nur acht Teilnehmer hat. Interessanterweise spürten Muten Roshi und Tenshinhan die beiden „unsichtbaren“ Teilnehmer. Da der Anime viel weiter voran ist als der Manga, ist es natürlich kein Geheimnis mehr, dass auch das 4. Universum zehn Teilnehmer hat, aber trotzdem hätte ich es besser gefunden, wenn man erst später herausgefunden hätte, dass es doch nicht nur acht Teilnehmer sind.
    Kurz darauf ging das Turnier los. Wie im Anime wollte Gohan, dass die Teammitglieder zusammen bleiben, doch Goku, Vegeta, C17, C18 und Freezer sprinteten in unterschiedliche Richtungen. Danach gab es lauter Änderungen im Vergleich zum Anime. C17 besiegte in Windeseile Murisam aus dem 10. Universum, der im Anime von Cabba besiegt wurde. Freezer besiegte Rubalt aus dem 10. Universum, der im Anime von Piccolo besiegt wurde. C18 boxte Prum aus dem 2. Universum aus dem Ring, der während seines Fluges zusätzlich noch Jimizu aus dem 2. Universum aus dem Ring beförderte. Prum wurde im Anime von Vegeta besiegt und Jimizu von Freezer. Vegeta besiegte Nink aus dem 4. Universum und Katopesla aus dem 3. Universum mit zwei Ki-Strahlen. Nink wurde im Anime von Goku besiegt, Katopesla von Gamisaras aus dem 4. Universum. Hier wurde Nink von einem unverwandelten Vegeta besiegt. Im Anime musste sich Goku in einen Super-Saiyajin Blue verwandeln. Toyotarou ist sich bewusst, dass zu viele Verwandlungen - vor allem gegen schwächere Gegner - nur die Faszination der Verwandlungen nimmt.
    Ich finde es zwar gut, dass ein paar Schwächlinge sofort besiegt wurden und hoffe, dass die Kämpfe gegen die stärksten Teilnehmer jedes Universums ein bisschen länger und intensiver werden, aber ich finde es trotzdem schade um Jimizu. Vielleicht konnte er sich noch in den Ring teleportieren, bevor er verloren hatte. Katopesla war im Anime auch ziemlich witzig. Diesem hätte man ruhig ein paar Seiten spendieren können. Im Anime waren seine Auftritte viel zu lang, aber wenn er sich im Manga ein paar Mal verwandelt hätte und das nichts gebracht hätte, hätte das durchaus ziemlich witzig werden können. Prum hatte auch eine ziemlich nette Fähigkeit, die ich im Manga auch gerne über ein paar Seiten gesehen hätte. Toyotarou hat es natürlich nicht leicht bei 80 Kämpfern. Manche Kämpfe kürzer zu halten, finde ich sinnvoll, aber ich denke, viele Fans haben ihre Favoriten, von denen sie doch gerne mehr sehen wollen. Jedem kann man es nicht recht machen. Nur Ribrianne ist wohl bei jedem Fan verhasst. :D
    Danach sah man die Zusammenarbeit von Freezer und Frost. Freezer gab Frost den Tipp, dass Muten Roshi, Tenshinhan und Krillin die schwächsten Kämpfer seines Universums sind. Frost wunderte sich, weil Freezer damit sein eigenes Universum schwächen würde. Er erzählte ihm aber, dass er sich an den Saiyajins rächen wollen und gegen diese kämpfen würde, wenn der Turnierring nicht mehr so voll ist. Ich hoffe, der Betrug von Freezer an Frost wird hier besser dargestellt als im Manga. Dort wurde viel Potential verschwendet. Und wirklich glaubwürdig kam die ganze Sache auch nicht rüber. Dass Frost ihm glaubt, finde ich auch hier ziemlich naiv. Vielleicht denkt Frost ja, dass Freezer der Meinung ist, die anderen Universen auch noch besiegen zu können, nachdem er sich um die Saiyajins gekümmert hat.
    74 Kämpfer und 8 Universen sind noch übrig. Im Manga verzichtete man darauf, eine Zeitangabe zu machen. Diese ist sowieso unsinnig.
     
  2. Son_Goku_SSJ3

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    Universe-Survival-Arc-Zusammenfassung:

    Positiv:

    + die Länge. Endlich wieder einmal eine etwas längere Arc. Wenn man bedenkt, dass man es hier mit fünf neuen Universen zu tun hatte (Universum 6, 7 und 10 kannte man ja schon. Das 10. Universum aber auch nur sehr oberflächlich), hätte die Arc sogar noch länger sein können. Aber man wollte sich hier wohl auf das 11. Universum konzentrieren. Die anderen scheinen nicht so wichtig zu sein. Ich frage mich, ob die Universen, die nicht beim Turnier mitgemacht haben, in Zukunft auch noch eine Rolle spielen werden.

    + die Animation. Manche Folgen hatten die besten Animationen überhaupt in der Serie. Hervorheben möchte ich die Folgen 95 und 122.

    + C17. Im Laufe der Arc bin ich ein richtiger Fan von ihm geworden. Er wirkt viel cooler, erwachsener und intelligenter als in DBZ. Vielleicht hat das aber auch mit der Synchronisation zu tun. Leider gefiel mir überhaupt nicht, dass sein Schutzschild zu sehr überstrapaziert wurde. In DBZ hat er diese Technik nur einmal eingesetzt, um sich vor Piccolos Höllengranate zu schützen. Im Turnier hat er dauernd einen Schutzschild aufgebaut. Manchmal sogar mehrere hintereinander. Die Macher wussten anscheinend nicht, was sie sonst mit ihm anstellen sollten. Sie hatten nur im Kopf, dass er einmal in DBZ einen Schutzschild hochgefahren hatte. Er war auch viel zu overpowered. Ich finde es unglaubwürdig, dass ein normaler Mensch, der zur Hälfte aus Metall besteht, mit Training so viel stärker werden kann. Talentierte Menschen, die wirklich stark werden können, sind rar. Krillin, Tenshinhan, Yamchu usw. sind Ausnahmen von der Regel. Mir gefiel auch nicht, dass er sich selbst in die Luft jagte und trotzdem überlebt hat. Toei hatte nicht die Eier, seinen Tod durchzuziehen, genausowenig wie bei der Selbstzerstörung von Vegeta. Selbstzerstörung = Selbstzerstörung. Ohne Wenn und Aber. Die Umsetzung war zwar an manchen Stellen schwach, aber weil er mich so sehr beeindruckt hat, schaffte er es dennnoch ins Positive.

    + Ultra Instinct. Die Verwandlungen waren hervorragend umgesetzt. Die Spannung, die Animation, die Musik. Alles passte. Die Verwandlung selbst sieht auch toll aus. Und im Gegensatz zu Vegetas Verwandlung wurde diese erklärt, auch wenn ich finde, dass noch erläutert werden sollte, inwiefern Ultra Instinct mit der Kraft der Götter zu tun hat. Oder ob man diese Technik/Verwandlung auch dann beherrschen kann, wenn man kein Gott-Ki besitzt. Jiren sah auch so aus, als würde er Ultra Instinct beherrschen, aber von ihm hat man noch weniger erfahren.

    + folgende Kämpfe: Goku und Hit vs. Dyspo und Kunshi (in keinem anderen Kampf wurde derart viel strategisch gehandelt. Das lag größtenteils an Hit, denn Goku lief wieder mit dem Kopf durch die Wand), Jiren vs. Hit (ultimative Stärke und Schnelligkeit vs. ultimative Fähigkeiten und Strategie), Goku vs. Kefla (der letzte Angriff von Goku war eine Augenweide).

    Neutral:
    +- Jiren. Anfangs war er ein sehr interessanter Charakter. Still, mysteriös, Gerechtigkeit liebend. Das Meditieren hat mir an ihm besonders gut gefallen. Ich dachte, DB nimmt mit ihm eine andere Route. Eine, die man seit Gokus Training mit Popo lange nicht mehr gesehen hat. Doch dann entwickelte sich Jiren zu einem typischen 0815-Gegner. Er wurde arrogant und powerte sich durch Schreien auf, statt seine Kraft durch Ruhe und Meditation zu schöpfen. Er wurde auch genauso leicht aus dem Konzept gebracht, wenn er einem ebenbürtigen Gegner gegenüberstand wie alle anderen zuvor. Warum also das Meditieren? Dadurch hat man ein ganz falsches Bild von ihm bekommen. Schlimm ist auch seine Backgroundstory. Im Internet belächelt als Batman-Abklatsch. Dass er so stark ist, aber nicht erklärt wurde, wie er so stark geworden ist, ist auch ein großer Minuspunkt. Es reicht einfach nicht, dass seine Freunde und Familie umgebracht wurden und er deswegen trainiert hat.

    +- Caulifla, Kale und Kefla. Eigentlich eine gute Idee, dass der Legendäre Super-Saiyajin canon wurde. Mir gefällt aber weder Cauliflas noch Kales Charakter. Caulifla machte viel zu schnell viel zu große Fortschritte. Das „kribbelig Gefühl im Rücken“ nahm dem Super-Saiyajin jegliche Mystik. Kale wollte man wahrscheinlich ähnlich wie Broly konzipieren, nämlich mit einer labilen Persönlichkeit. Im Grunde war sie aber mehr nervig als sonst irgendetwas. Und ihre Obession für Caulifla war genauso nervig. Kefla kam dann doch eher unerwartet, weil ich annahm, dass Kale als Legendärer Super-Saiyajin den Hauptgegner des 6. Universums darstellen sollte. Die Verbindung zwischen einem Super-Saiyajin und dem Legendären Super-Saiyajin war doch etwas merkwürdig. Was ist dabei rausgekommen? Halb-Super-Saiyajin und Halb-Legendärer-Supersaiyajin? Der Kampf gegen Goku war jedenfalls super.

    +- Vegetas neue Form. Ich finde es zwar toll, dass Vegeta eine Form erlangt hat, mit der er auf einer Stufe mit Goku SSJ Blue + Kaioken steht, aber eine Erklärung wäre schön gewesen. Jaja, die alte Leier mit den Erklärungen bei DB. Das war nämlich kein normales Aufpowern, sondern schon etwas wie eine Verwandlung. Er bekam Pupillen und die Haarfarbe änderte sich. Ich hätte es aber auch die Fantheorie interessant gefunden, wenn Goku die defensive und Vegeta die offensive Variante von Ultra Instinct erlernt hätten.

    +- Universen 3, 4, 6, 11. Diese Universen sind im Großen und Ganzen nur ganz in Ordnung. Jedes Universum hat so seine Highlights, aber auch Lowlights. Im 3. Universum fand ich Katopesla ziemlich witzig. Den hässlichen Koichiarator, bestehend aus den hässlichen Bollarator, Koitsukai und Panchia, passte irgendwie nicht rein. Zu sehr Pilaw. Anilaza passte noch weniger rein. Dass Nigrisshi und Narirama, die man vor dem Start des Turniers etwas genauer sah, schon frühzeitig ausgeschieden sind, war aber eine nette, unerwartete Wendung. Beim 4. Universum fand ich die „unsichtbaren Krieger“ - Damon und Gamisaras - ziemlich interessant, hätte aber noch besser umgesetzt werden können, wenn diese sich noch länger unauffällig verhalten hätten. Beim 6. Universum möchte ich noch Saonel und Pirina erwähnen, die ein tolles Konzept hatten, welches aber im Fanmanga „Dragon Ball Multiverse“ noch besser umgesetzt wurde. Ich frage mich, ob die Macher die Idee von diesem Manga hatten. Das 11. Universum hatte eigentlich nur mit Jiren, Toppo und Dyspo etwas zu bieten. Der Rest, besonders Kahseral, blieb unter den Erwartungen. Dyspo hat mir gut gefallen, aber noch besser fand ich Toppo, der sich am Ende zu einem Gott der Zerstörung wurde und sich mit Vegeta, in dessen neuer Form, einen tollen Kampf lieferte.

    Negativ:
    - die Vorhersehbarkeit. Am Ende standen sich Universum 7 und Universum 11 gegenüber. Der Hauptkampf war Goku vs. Jiren, den Goku schon wieder nicht gewinnen konnte. Am Ende ging aber alles gut aus und es wurde sich gewünscht, dass die ausgelöschten Universen wiederhergestellt werden sollen. Keine Überraschungen. Teilweise waren die Theorien der Fans interessanter.

    - 28 Planeten. Ich fand es erschreckend, dass es im ganzen Universum nur so wenige Planeten mit menschenähnichem Leben geben soll. Das macht den ganzen Handel, den Freezers Armee betrieben hatte, völlig unsinnig. Seine Leute löschten die Bewohner aus und verkauften deren Planeten an die Bestbietenden. Wie soll das alles mit nur 28 Planeten funktionieren? Wozu brauchten Freezer und seine Armee überhaupt Geld? Sie waren ohnehin die mit Abstand stärksten Wesen des Universums, bevor Goku sich in einen Super-Saiyajin verwandelte. Wenn sie etwas brauchten, hätten sie es sich einfach nehmen können.

    - das Aussuchen der Teilnehmer. Vielleicht dachte man sich, dass es so leichter ist, die Bewohner der Erde als Teilnehmer auszuwählen, wenn es nur so wenige Planeten gibt. Dadurch wird alles übersichtlicher. Und da die Götter die Bewohner von so wenigen Planeten in- und auswendig kennen sollten (bei dem unfähigen Kaioshin und der Schlafmütze Beerus bin ich mir da aber nicht wirklich sicher), war es leicht zu erkennen, dass die stärksten Lebewesen auf der Erde leben. Eine Mini-Arc durchs Universum hätte schon mein Interesse geweckt. Whis hätte Goku und seine Freunde auf die Planeten mit den stärksten Bewohnern teleportieren können. Diese hätten dann nach den jeweils stärksten Kämpfern der jeweiligen Planeten suchen können. Ein bisschen langweilig war das Team am Ende schon. Dass Freezer dazukam, fand ich toll. C17 war auch eine gute Idee. Man hätte aber noch mehr rausholen können. Cell hätte ich interessant gefunden, wenn man schon auf die Idee gekommen ist, Tote wiederzubeleben. Vor allem Muten Roshi war mal eine saublöde Idee. Krillin und Tenshinhan gefallen mir zwar als Charaktere und haben interessante Techniken, aber wenn es um die Existenz vom Universum geht, hätte man schon stärkere Kämpfer nehmen sollen. Dass Boo wieder nicht dabei war, hat mich sehr enttäuscht. Was er für ein Chaos anrichten hätte können, wenn er ein paar Teilnehmer absorbiert hätte…

    - Universum 2. Das Problem war nicht das Magical-Girl-Konzept, das eher in die Shoujo-Ecke gehört. Das Problem war größtenteils die nervige Ribrianne. Man hatte sie bereits vor dem Start des Turniers gesehen und auch im Opening. Außerdem wurde sie - auch nach mehreren Kämpfen - lange im Turnier gehalten, obwohl sie ziemlich schwach zu sein schien. Da dachte ich mir, sie überrascht noch und spielt eine wesentliche Rolle. Es kam aber leider ganz anders. Und wie sich herausstellte, war sie wirklich ziemlich schwach. Es wurde eine Menge Zeit damit verschwendet, eine nervige, schwache Teilnehmerin im Turnier zu halten. Storytechnisch passierte auch rein garnichts. Kakunsa und Rozie wurden wenigstens relativ schnell besiegt. Schlimm war außerdem noch, dass sich der ganze Quatsch mit Rabanra, Zarbuto und Zirloin wiederholte, ohne dass auch hier irgendetwas Relevantes passierte.

    - Universum 9. Dieses Universum wurde ja schon im Zen Exhibition Match abgehandelt, weshalb es beim Turnier selbst keine Rolle spielte und es zu erwarten war, dass es als erstes vernichtet wird. Die restlichen Teilnehmer waren nur da, weil halt jedes Universum 10 Teilnehmer zur Verfügung hatte.

    - Universum 10. Absolut langweilig. Ich kann wenig dazu sagen. Ein paar Muskelprotze, die es verdient haben, schnell auszuscheiden.

    - das Konzept der Zwillingsuniversen. Ein Tsufurujin im 2. Universum? Wenn es wenigstens eine Erklärung dafür gegeben hätte, aber wir sind hier ja bei DB. Außerdem gibt es keinerlei Ähnlichkeiten zwischen den Zwillingsuniversen. Für die Universen 6 und 7 traten auf beiden Seiten Saiyajin und Namekianer an. Bei den anderen Zwillingsuniversen gab es das nicht. Es kam mir vor, als ob es wirklich in jedem Universum andere Lebensformen gibt. Bei den Universen 2 und 11 könnte man sagen, dass es in beiden Universen um Superhelden geht (Magical Girls und Justice Troopers), aber das könnte auch Zufall sein. Das Roboter-Universum 3 und das Macho-Universum 10 haben nichts miteinander zu tun. Das Einzige, das die Universen 4 und 9 miteinander verbindet, ist, dass ich kein wirkliches Konzept dahinter sehe.

    - die Regel, dass für jeden Teilnehmer die Schwerkraft seines Heimatplaneten herrscht. Warum eine Regel aufstellen, wenn diese kein einziges Mal relevant war? Ich hätte es durchaus interessant gefunden, wenn ein vermeintlich schwacher Teilnehmer nur deshalb so schwach wirkte, weil er mit einer weitaus höheren Schwerkraft zu kämpfen gehabt hätte als die anderen. Oder wenn sich herausgestellt hätte, dass ein vermeintlich starker Teilnehmer von einem Planeten kommt mit einer sehr niedrigen Schwerkraft. Es wäre auch schön gewesen, wenn man erwähnt hätte, wieviel Schwerkraft Goku und Vegeta ausgesetzt worden sind. Bei Vegeta schätze ich 10G, aber bei Goku ist es etwas kompliziert. Er wurde gleich nach seiner Geburt auf die Erde geschickt und wuchs dort auf.
     
  3. Son_Goku_SSJ3

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    Chapter 34:
    Das Chapter ging im selben Tempo weiter wie das vorherige. Heißt: haufenweise ausgeschiedene Teilnehmer. Bei einem Bild sah man sogar, dass Teilnehmer zur Tribüne teleportiert wurden, ohne dass man wusste, wer diese überhaupt waren, da das Bild so klein gezeichnet war. Ich hoffe, Toyotarou hat wirklich vor, sich am Ende viel Zeit für die Hauptkämpfe zu nehmen, denn jetzt, wo der Anime gerade eine längere Pause macht, hat er doch genug Zeit, um seinen Rückstand zum Anime aufzuholen. Ich weiß nämlich nicht, ob mir das gefallen würde, wenn es bis zum Schluss in ähnlichem Tempo weitergehen würde.
    Der Anfang des Kapitels zeigte bereits das Resultat von Freezers und Frosts Zusammenarbeit. Leider hat es Krillin getroffen, der zu meinen Lieblingscharaktern gehört. Er hat in diesem Turnier nichts gemacht. Wirklich nichts. Tenshinhan wurde wenig später auch von Frost besiegt. Immerhin „durfte“ er eine Kiku-Kanone abfeuern. Es war zwar lustig, als Beerus und Goku die beiden darauf angesprochen hatten (Beerus zu Krillin: „You didn’t even do anything!“ bzw. Goku zu beiden: „You guys lost already?!“), aber denselben Effekt hätte man erzielen können, wenn z.B. ein Gott der Zerstörung eines anderen Universums einen seiner ausgeschiedenen Teilnehmer gerügt hätte. Wenigstens ist Muten Roshi noch dabei. Komische Entscheidung, den schwächsten Teilnehmer weiter am Turnier teilnehmen zu lassen, aber Krillin und Tenshinhan sofort ausscheiden zu lassen. Muten Roshi konnte sogar ein paar Schläge von Frost parieren. Normalerweise hätten seine Knochen brechen müssen bei einem so großen Kraftunterschied. Interessant fand ich, dass Goku zusammen mit Muten Roshi kämpfen wollte. Normalerweise will er doch immer alleine kämpfen. Ich denke, er hatte Mitleid mit dem „alten, schwachen Mann“. Goku kennt Frost und weiß, dass er ihn normalerweise mit nur einem ernst gemeinten Angriff besiegen kann. Er wollte wohl, dass sein alter Lehrmeister noch eine Glanztat in seinem Leben vorweisen kann. Muten Roshi lehnte aber ab, denn er wollte, dass sich Goku auf Jiren konzentriert. Frost verschwand aber, da er nicht mit Goku kämpfen wollte. Komischerweise fragte er Freezer nach Goku (Freezer, is he…?). Er kennt ihn doch noch vom letzten Turnier. Hat Toyotarou vergessen, dass die beiden schon gegeneinander gekämpft haben?
    Oh, und auch im Manga hat man nicht erfahren, was Dr. Rota drauf hat. Er wurde genauso schnell erledigt wie Krillin. Es wurde nur erwähnt, dass seine Magie ihn davon abhalten sollte, aus dem Ring befördert zu werden, doch er hatte keine Gelegenheit, einen Zauber zu aktivieren.
    Dann sah man Gohan und Piccolo gegen Universum 9 kämpfen. Sie hatten ein bisschen damit zu kämpfen, dass sie in der Unterzahl waren. Bei 1-vs.1-Kämpfen hätten beide wahrscheinlich immer gewonnen. Frost mischte sich dann ein und zeigte, dass er stark genug war, damit die Zahlenüberlegenheit kein Problem für ihn darstellte. Er besiegte alle Teilnehmer bis auf das Trio De Dangers. Gohan nahm sich Basil und Lavender vor, Piccolo kämpfte gegen Bergamo. Dass Frost die sieben anderen Teilnehmer so schnell und effektiv besiegen konnte, lag auch daran, dass Freezer von ihm wollte, dass er mit voller Kraft bis zur Erschöpfung kämpft, und erst dann würde er selbst eingreifen. Als Frost diesen Punkt erreicht hatte, wurde er spielend leicht von Freezer besiegt. Viel besser als im Anime war die Umsetzung der Zusammenarbeit zwischen den beiden nicht. Ich finde, sie hat dem 7. Universum mehr geschadet als geholfen. Ich hatte zudem gehofft, dass sich Gohan mit Basil und Lavender bzw. Piccolo mit Bergamo einen tollen Kampf liefern, aber Freezer mischte sich ein und beförderte Basil und Lavender mit zwei Death Beams aus dem Ring. Piccolo gewann zwar den Kampf gegen Bergamo, der am Rand des Rings lag, aber der Kampf selbst wurde leider nicht gezeigt, und letzten Endes wurde auch er von Freezer mit nur einem Angriff aus dem Ring gekickt. Damit wurde das 9. Universum besiegt und von den Zen’ōs ausgelöscht. Im Unterschied zum Anime grinste der Engel des 9. Universums bei der Auslöschung aber nicht. Als ich diese Reaktion im Anime gesehen habe, dachte ich, dass er bzw. die Engel noch etwas im Schilde führen, aber es stellte sich heraus, dass sich das Turnier doch so vorhersehend wie möglich entwickelte.
    Im Wesentlichen gab es viel aus dem Ring geboxt, getreten oder ge-ki-strahlt werden. Ich hoffe bald auf längere Kämpfe, in denen die Teilnehmer ihre Fähigkeiten und Strategie benutzen.
    Höchstens 60 Kämpfer und 7 Universen sind noch übrig.

    Chapter 35:
    Das Chapter war wohl das interessanteste dieser Arc. Endlich gab es sowas wie einen „Hauptkampf“. Goku und Hit kämpften gemeinsam gegen Jiren. Hier im Manga wurde nun doch entschieden, die restliche Zeit anzuzeigen. 43 Minuten sind noch übrig.
    Das 11. Universum zeigte, dass es in der Favouritenrolle war, was die Götter der Zerstörung, deren Universen nicht an dem Turnier teilnahmen, bestätigten. Noch kein Kämpfer aus diesem Universum war ausgeschieden. Goku kämpfte als 2-facher (?) Super-Saiyajin gegen Toppo und Dyspo. Toppo erzählte Dyspo, dass er aber noch eine viel stärkere Transformation in der Hinterhand hielt, was Dyspo ziemlich sauer aufstieß, da er sich unterschätzt fühlte. Dieser gab dann noch mehr Gas und zeigte Goku, dass Jiren nicht der einzige ist, für den eine normale Super-Saiyajin-Verwandlung nicht reicht. Als Toppo danach auch noch auf Goku einhämmerte und sah, dass Hit gegen Jiren Probleme hatte, musste er seinen Super-Saiyajin Blue aktivieren. Er ignorierte Toppo und Dyspo komplett und eilte Hit zur Hilfe. Oder er wollte nur gegen den Stärksten kämpfen. Bei Goku ist man sich da nie so sicher. Er kämpfte in seiner perfektionierten Super-Saiyajin-Blue-Form, mit der er in der Future-Trunks-Arc gleichauf mit Fusion Zamasu war, doch Jiren ist von einem ganz anderen Kaliber. Goku wirkte wie eine lästige Mücke, nur dass man bei dieser das Gesicht zu einer generven Grimasse verzieht. Jiren war hingegen wie eine Steinstatue. Goku wurde an den Rand des Rings gedrängt und stand kurz davor, von Jiren aus diesem geschlagen zu werden. Besonders gut gefielen mir die Seiten 22 und 23. An dieser Stelle würde ich Links reinstellen, aber das geht in diesem Forum ja nicht.
    Jiren nannte Goku einen namenlosen Krieger. Goku - wütend, da er unterschätzt wurde - rief Jiren seinen Namen zu. Diese Wut wich sofort, als Jiren zum letzten Schlag ausholte. An Gokus Gesichtsausdruck erkannte man sofort seine Unfähigkeit, irgendetwas gegen die bevorstehende Niederlage ausrichten zu können. Goku wurde aber von Hit gerettet, womit der Kampf in die nächste Runde ging.
    Beide taten sich zusammen, um den scheinbar unbesiegbaren Jiren aus dem Ring zu befördern. Seit Goku den Time Skip von Hit durchschaut hatte, verließ er sich nicht mehr nur noch auf diese Technik, sondern trainierte seine Stärke. Die würder er gegen Jiren auch brauchen, da sein Time Skip bei ihm nicht funktioniert. Aber auch das half nichts. Goku und Hit schafften es nicht einmal, dass Jiren auch nur das Gesicht verzog. Hit erzählte dann von seiner neuen Trumpfkarte. Würde Goku ihn nach Anwendung seiner neuen Technik mit voller Kraft angreifen, könnten sie ihn - seiner Meinung nach - besiegen. Goku machte ein nachdenkliches Gesicht und murmelte vor sich hin: „The two of us… Hmmm…“, was mir besonders gut gefiel.
    Goku entschied sich, Jiren alleine zu besiegen. Das kommt zwar nicht überraschend, aber warum ist ihm das erst jetzt eingefallen? Das hätte er Hit doch VOR deren gemeinsamen Kampf gegen Jiren sagen können. Interessant fand ich auch seine Begründung. Er sagte, er wolle eine Hürde überwinden. Als Hit fragte, ob er das mit einer neuen Transformation schaffen wollte, sagte er ziemlich ungenau: „Irgendetwas wie das.“ Er meinte auch, dass das die einzige Möglichkeit sei, Jiren zu besiegen. Ich weiß jetzt nicht wirklich, ob Goku der Meinung ist, dass er mithilfe der neuen Technik von Hit Jiren hätte besiegen können oder nicht. Zuerst dachte ich, Goku hätte es nicht gefallen, Jiren mithilfe von Hits neuer Technik zu besiegen, weshalb er sich deshalb aus dem Kampf zurückzog. Aber jetzt kommt es mir so vor, als wäre er der Meinung gewesen, Hits neue Technik hätte sowieso nicht geklappt. Die neue Technik heißt „Time Leg“. Sie verzerrt die Zeit von dem, an dem sie angewandt wurde. Jiren bewegte sich dadurch deutlich langsamer, wodurch Hit Jirens Schlägen mit Leichtigkeit ausweichen konnte. Jiren hielt sich aber zurück. Als er bemerkte, dass die Technik von Hit einen Effekt auf ihn hatte, strengte er sich - wahrscheinlich zum ersten Mal seit Jahrzehnten - ein bisschen mehr an, steigerte seine Geschwindigkeit und war dadurch wieder schneller als Hit. Goku bemerkte, dass Jiren zuerst nur halbherzig käpfte und wollte ihn warnen, doch es war zu spät. Hit war so überrascht, dass Jiren es schaffte, ihn mit einem Uppercut aus dem Ring zu schlagen.
    Jiren lobte Gokus Scharfsinnigkeit und nannte ihn bei seinem Namen. Er ist jetzt kein „namenloser Krieger“ mehr für ihn, sondern jemand, der es wert ist, beim Namen genannt zu werden. Trotzdem sollte das nicht genug für Goku sein, dessen Ziel es ist, seine Grenzen zu überwinden und Jiren im Alleingang zu besiegen.

    Chapter 36:
    Irgendwie kann mich die Universe-Survival-Arc in Mangaform nicht so richtig begeistern. Ich denke, das Problem liegt an der Vielzahl der Teilnehmer. Ein Anime hat eine viel schnellere Erzählgeschwindigkeit, trotzdem hatte diese Arc 55 Folgen. Toyotarou scheint wohl so schnell wie möglich so viele Teilnehmer wie möglich eliminieren zu wollen, obwohl er sich Zeit lassen kann, da der Anime gerade eine ziemlich lange Pause macht und es auch nicht sicher ist, ob er überhaupt fortgesetzt werden wird. 14 ausgeschiedene Teilnehmer auf 45 Seiten sind schon ziemlich viel. Das ist im Schnitt eine Eliminierung alle drei Seiten. Mit dabei sind unter anderem Teilnehmer, die ich für relativ wichtig und/oder beliebt halte. Piccolo und C18 hätten aus meiner Sicht noch länger drin bleiben können. C18 hat zwar im Kampf gegen Ribrianne, Kakunsa und Rozie geglänzt, hat sie aber nicht besiegen können. Piccolo hat noch weniger zeigen können. Die bereits erwähnten Ribrianne, Kakunsa und Rozie wurden im Anime zwar länger im Turnier gehalten, aber ich bin froh, dass sie so früh ausgeschieden sind, da ich sie - vor allem Ribrianne - nicht leiden kann. Botamo schied auch recht unspektakulär aus, hatte seinen wichtigen Kampf aber schon in der Universe-6-Arc, weshalb ich auch nicht damit gerechnet habe, dass er viel Screentime bekommt. Eine gute Entscheidung war es, Jirasen, Napapa, Methiop und Jium/Zium schnell aus dem Weg zu räumen. Das zeigte auch gut die Überlegenheit des 7. Universums. Murichim und Jilcol vermisst sicher auch niemand. Gamisaras und Damon konnten überraschen, waren aber so schnell weg, wie sie gekommen waren. Wie im Anime haben sie sich auch hier viel zu früh gezeigt.
    Bei ein paar Kämpfen möchte ich noch ein wenig ins Detail gehen. C18 vs. Ribrianne, Kakunsa und Rozie war genau so, wie es im Anime hätte auch sein sollen. Sie wurden nicht mit einem Schlag besiegt wie manch andere, aber auch nicht zu lange drin gelassen wie im Anime. Der Kampf war kein langweiliges Geprügel, sondern erzählt eine „kleine Geschichte“. Man konnte auch deutlich erkennen, welche Eigenheiten sie bzw. generell die Bewohner ihres Planeten haben. Dort wird Schönheit mit Stärke gleichgesetzt. Die schönsten Bewohner sind auch gleichzeitig die stärksten. Und Ribrianne gilt dort als schön. Lustig fand ich, dass sich alle wunderten, dass Ribrianne als schön gilt, nur Beerus meinte, sie wäre schon ein bisschen süß. Ein weiteres Highlight des Kampfes war Krillin. Er feuerte C18 an, was auch ihre Gegner mitbekommen hatten. Als C18 sagte, er wäre ihr Mann, war Ribrianne stinksauer, dass die - ihrer Meinung nach - hässliche C18 so einen wunderschönen Mann abbekommen hatte, was genau das Gegenteil von dem ist, was sie im Anime über Krillin sagte. Dadurch schwankte ihre Schönheit und auch ihre Kraft ließ nach. C18 konnte sie und ihre beiden Anhängsel deshalb mit Leichtigkeit zu Boden befördern. Beerus lobte Krillin sogar, weil er meinte, er hätte geholfen, dass C18 den Kampf gewinnt, worauf Krillin nicht wirklich stolz sein konnte. Richtig aussprechen konnte er seinen Namen aber immer noch nicht. :D Ribrianne wollte schon fast freiwillig aus dem Ring springen, da sie nicht von der „hässlichen“ C18 besiegt werden wollte, doch Kakunsa und Rozie konnten sie noch aufhalten. Kurz bevor C18 zum finalen Schlag ansetzte, wurde sie von Gamisaras aus dem Ring geworfen.
    Der Kampf gegen Gamisaras und Damon war nicht viel anders als im Anime. Sie besiegten schnell ein paar Teilnehmer und wurden selbst besiegt, indem darauf geachtet wurde, welche Laute sie von sich gaben. Ich fand es nur seltsam, dass Piccolo den anderen sagte, sie sollen still sein, damit er Gamisaras Bewegungen hören konnte, wodurch er ihn auch finden und besiegen konnte, aber bei Damon musste erst Goku seinen Teammitgliedern ein weiteres Mal darauf hinweisen, dass es eine gute Idee ist, still zu sein und zuzuhören, wo sich der Gegner befindet. Goku kam übrigens auf diese Idee, weil C17 sagte, er könne kein Ki spüren, was ein interessanter Fakt ist. Goku fragte sich, wie C17 es dann schaffen konnte, die Wilderer auf seiner Insel aufzuspüren, woraufhin er sagte, sie würden so viel Lärm machen. Interessant finde ich daran, dass es Goku und die anderen wohl locker schaffen, normale Menschen aufzuspüren, die vielleicht geschätzt eine Kampfkraft von fünf haben. C17 sagte übrigens auch, dass sein Training nur daraus bestand, seine Insel zu beschützen. Ein bisschen besser hätte dieser unrealistische Kraftschub schon erklärt werden können. Aber die Schuld dafür gebe ich nicht Toyotarou. Er versucht nur umzusetzen, was der Anime vorgegeben hat. Zu viele Veränderungen kann er sich nicht erlauben.
    Der Kampf Vegeta vs. Toppo wurde auch schon angedeutet. Viel hat man zwar noch nicht gesehen, aber Toppo sagte zumindest, dass Vegeta kräftemäßig auf einem Level mit Goku ist.
    14 Kämpfer wurden in diesem Chapter besiegt. 37 Kämpfer und 7 Universen sind noch übrig bzw. 33 Minuten.

    Chapter 37:
    Das Chapter hatte doch ziemlich viel Neues zu bieten. Es beinhaltete die Kämpfe Freezer vs. die Saiyajins des 6. Universums und die Verwandlung von Kale in den Legendären Super-Saiyajin.
    Es ging los mit Freezer vs. Caulifla. Diese musste sich aber in einen Super-Saiyajin verwandeln, da sie im Nachteil war. Freezer überraschte die Verwandlung natürlich wenig. Er benutzte seine Telekinse, um Blöcke aus dem Ring zu entfernen und diese auf Caulifla abzufeuern. Diese hatte aber keine großen Probleme damit und ging zum Gegenangriff über. Nach einer starken Ki-Attacke war nun Freezer an der Reihe, sich verwandeln zu müssen. Er war erstaunt über Cauliflas Kraft und sagte, dass Goku damals bei Weitem nicht so stark war wie sie. Als Golden Freezer war er ihr deutlich überlegen. Kale konnte sich kaum auf ihren Kampf gegen Dercori aus dem 4. Universum konzentrieren, da sie immer wieder Cauliflas Kampf im Auge behielt. Als es ihr zu bunt wurde, wechselte ihr Blick von besorgt zu ernst und warf Dercori mit Leichtigkeit aus dem Ring, bevor sie sich am Kampf gegen Golden Freezer beteiligte.
    Der Kampf Kale und Caulifla vs. Golden Freezer fing schon mal sehr interessant an. Freezer war dabei, Caulifla zu verdreschen, doch Kale hinderte ihn daran, als sie ihn mit einem Schlag in den Nacken und später mit einem Tritt gegen seinen Fuß überraschte. Freezer wusste zuerste gar nicht, was überhaupt los war, dabei war Kale nur in ihrer normalen Form. Er hätte sie eigentlich bemerken sollen. Bei seinem nächsten Angriff war er ein bisschen vorsichtiger und stoppte Kales Überraschungsangriff. Er sagte, ihre Schläge wären sogar härter als die von Caulifla in ihrer Super-Saiyajin-Form.
    Als Cabba bemerkte, dass seine beiden Teamkolleginnen in Schwierigkeiten waren, warf er kurzerhand The Preecho vom 3. Universum aus dem Ring und beteiligte sich am Kampf. Bevor dieser aber startete, gab es noch kurz eine Info zur Hintergrundgeschichte von Caulifla und Kale. Diese wurde von Caulifla aufgenommen, als sie auf der Straße wohnte. Für sie ist Caulifla die absolute Nr. 1, die von niemandem besiegt werden kann. Kale redet sich ein, nicht so gut zu sein wie Caulifla, obwohl sie in Wirklichkeit stärker ist.
    Caulifla SSJ und Cabba SSJ vs. Golden Freezer war ein ziemlich einseitiger Kampf. Dieser war eigentlich nur dazu da, damit Kale mitansehen kann, wie Caulifla verprügelt wird, um für die notwendige Wut zu sorgen, die sie für die Verwandlung in den Legendären Super-Saiyajin braucht.
    Dann war es endlich soweit. Caulifla in ihrer Legendären-Super-Saiyajin-Form kämpfte gegen Golden Freezer. Ihr Kampfstil war typisch für diese Verwandlung. Sie schnappte sich ihren Gegner und rammte ihn in den Boden, was man auch schon bei Broly sehen konnte. Golden Freezer war völlig wirkungslos gegen sie. Das erkannten auch Gohan und Muten Roshi, die auf Goku einredeten, er solle Freezer helfen, da sie alleine mit ihren Gegnern klarkommen würden.
    Der nächste Kampf war also Goku SSJ Blue vs. Kale LSSJ. Für Goku war es überraschend einfach, Kales Schlag zu blocken, wenn man bedenkt, wie sehr sich Golden Freezer von ihr verprügeln ließ. Gibt es einen so großen Kräfteunterschied zwischen Goku SSJ Blue und Golden Freezer? So einfach ging es aber für Goku nicht weiter, denn Kale wurde immer stärker. Sogar Vados war darüber besorgt, denn sie hatte sich überhaupt nicht unter Kontrolle. Beim nächsten Chapter kann man sich also wahrscheinlich über die Zerstörungswut von Kale freuen.
    2 Kämpfer wurden in diesem Chapter besiegt. 35 Kämpfer und 7 Universen sind noch übrig.

    Chapter 38:
    Obwohl das Kapitel einige gute Szenen hatte, bestätigte es mir wieder einmal, was mir an der Manga-Umsetzung der Universe-Survival-Arc nicht gefällt. Es ging wieder alles viel zu schnell. Auf 45 Seiten wurden 20 Kämpfer besiegt und 4 Universen ausgelöscht. Schon langsam bekomme ich das Gefühl, dass es gereicht hätte, wenn an dem Turnier nur die Universen 6, 7 und 11 teilgenommen hätten. Die anderen Universen sind nur Statisten, die so schnell wie möglich aus dem Weg geräumt werden müssen, damit die richtigen Kämpfe losgehen können. So wird leider viel Potential verschwendet.
    Statt des erwarteten Kampfes Goku (und Freezer) vs. Kale LSJ gab es erst mal einen Amoklauf von ihr. Sie powerte sich auf, wodurch Zirloin aus dem 2. Universum und Shosa aus dem 4. Universum aus dem Ring flogen. So kann man auch unwichtige Teilnehmer eliminieren. Vegeta wäre durch eine Attacke von ihr auch fast aus dem Ring gefallen, aber er schoss im Spiderman-Style einen Ki-Strahl auf den Boden zog sich wieder zurück. Ich kann mich nicht erinnern, dass Ki-Strahlen in dieser Form schon benutzt wurden.
    Ganos und Shantza aus dem 4. Universum wurden von Kale am Kopf gepackt und aus dem Ring geworfen, wodurch deren Universum ohne großes Gezeter eliminiert wurde. Das machte auch Mule, den Gott der Zerstörung des 3. Universums, leicht nervös, weshalb er aus seinem Roboter stieg und Dr. Paparoni, Panchia, Koitsukai und Bollarator befahl, sich zu Anilaza zu verschmelzen. Den hässlichen Koichiarator gab es nicht, was ich gut finde, da dieser eigentlich nur eine Vorstufe zum wesentlich stärkeren Anilaza war. Dieser war im Anime schwierig zu knacken, wurde im Manga aber durch einen Tritt von Kale besiegt. Ich finde es schade, dass sogar die stärkste Waffe eines Universums innerhalb von ein paar Panels besiegt wurde. Dann hätte man von Anfang an keine 12 Universen einführen sollen, wenn man manche davon weder erforscht werden, für die Story Relevanz haben noch dafür sorgt, dass sie einen bleibenden Eindruck beim Publikum hinterlassen. Für die Auslöschung des 3. Universums wurde übrigens nur ein Panel benutzt. Weiter ging es mit dem Auslöschen von Universum 2, nachdem Rabanra und Zarbuto von Kale besiegt wurden. Hier wurde die Eliminierung auch nur auf einem Panel gezeigt, aber mit dem Unterschied, dass die Teilnehmer und Götter nur von einer sehr großen Entfernung sah, wodurch man nur ein paar Striche erkennen konnte. Obuni aus dem 10. Universum, der im Anime einen emotionalen Kampf mit Gohan hatte, wurde hier auch ein bisschen besser in Szene gesetzt als die meisten anderen besiegten Teilnehmer. Er hatte einen schönen Dialog mit Gowas. Auch das Eliminieren des Universums kam hier besser zur Geltung, da man die Gesichtsausdrücke der Teilnehmer und Götter sah.
    Ich fand es aber nur komisch, dass sowohl Cabba als auch Caulifla die Legende des Legendären Super-Saiyajins kennen, obwohl beide den normalen Super-Saiyajin ganz am Anfang nicht einmal kannten. Caulifla war sogar ziemlich erfreut, dass Kale so stark war. Ganz untypisch für die sonst so arroganten Saiyajins. Ihr machte es gar nichts aus, dass Kale ihr weit überlegen war. Diese Freude wich aber, als Kale die Teilnehmer ihres eigenen Universums angriff. Otto Magetta hob sie mit einer Hand hoch, was ich schon cool fand, wenn man bedenkt, wie sich Vegeta damals bei seinem Kampf gegen ihn abgerackert hat. Ich dachte schon, der hebt sich einen Bruch. :D Saonel und Pirina wurden nebenbei auch gleich aus dem Ring geworfen, ohne auch nur irgendeinen Nutzen im Turnier gehabt zu haben. Cabba wurde auch von ihr attackiert. Er flog fast aus dem Ring, wurde aber von Vegeta gerettet. Diese Szene hat mir ganz gut gefallen, da man gut die Beziehung zwischen den beiden sehen konnte, auch wenn Vegeta natürlich wieder ziemlich streng zu ihm war und ihn als jämmerlich bezeichnet hat. Aber das ist einfach Vegetas Art.
    Dann gab es den Kampf Kale vs. Universum 11. Bis auf Jiren, Toppo und Dyspo kämpften alle mit. Diese waren schlau genug, die Bewegungen von Kale zu analysieren und ihr Teamwork zu benutzen, um sogar im Vorteil zu sein. Vegeta sah sich den Kampf an und sagte, dass ihre Bewegungen viel zu simpel sind und es nichts bringt, nur auf Stärke zu setzen, wenn die Attacken nicht treffen. Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass Vegeta im kommenden Film keine Chance gegen Broly haben wird, der bestimmt auch wie ein Berserker herumwüten wird.
    Dann kam auch schon die Fusion zu Kefla. Anders als im Anime hat Caulifla die Potara-Ohrringe vom Supreme Kaioshin, weil sie dachte, diese wären etwas wert. Champa bemerkte die Potara und sagte ihr, sie solle einen an ihr Ohr stecken und den anderen an das Ohr von Kale. Tupper hat es sogar geschafft, Kale aus dem Ring zu werfen, doch Cabba sprang ihr hinterher, steckte ihr den Potara an und warf sie in den Ring zurück. Das war ein viel besseres Ausscheiden von Cabba als im Anime, als dieser von Golden Freezer sang- und klanglos besiegt wurde. Kefla hatte nun keine Probleme mit den Statisten aus dem 11. Universum und besiegte sie alle innerhalb von ein paar Seiten. Dyspo und Kahseral stellten sich ihr nun. Goku merkte, dass diese Probleme mit ihr hätten und sagte zu Jiren, er solle ihnen helfen, doch dieser fand es unnötig. Ob er damit entweder Kelfa unter- oder seine Freunde überschätzt hat? Jedenfalls kamen aus ihm keine Worte mehr heraus, als er von ihnen um Hilfe gebittet wurde.
    Am Ende freute sich Kefla auf einen Kampf gegen Goku und Jiren. Sie feuerte einen Ki-Strahl auf sie ab, der von Gohan pariert wurde. Ausgerechnet von Gohan, der kurz vor dem Turnier noch eine Vollniete war. Ich hoffe, er wird nicht als zu stark dargestellt.
    20 Kämpfer wurden in diesem Chapter besiegt. 15 Kämpfer und 3 Universen sind noch übrig.

    Chapter 39:
    Das Kapitel war ziemlich gut, auch wenn ich mit ein paar Sachen nicht wirklich einverstanden bin.
    Der Kampf Gohan vs. Kefla startete, doch er endete so schnell, dass man meinen könnte, es würden mehrere Seiten fehlen. Auf Seite drei sah man den ersten Schlagabtausch, dann wechselte man wenig später zu den anderen Kampfschauplätzen und auf Seite elf waren beide schon am Ende ihrer Kräfte. Einen richtigen Kampf sah man nicht. Das Resultat war ein Doppel-KO, wodurch Universum 6 ausschied. Die Szene war ungefähr gleich wie im Anime. Ich kann überhaupt nicht nachvollziehen, dass Gohan in so kurzer Zeit so stark geworden ist, dass er gleichauf mit einer Fusion aus einem Legendären Super-Saiyajin und einem talentierten Super-Saiyajin 2 ist. Vielleicht sollte Gohan im kommenden Film Broly im Alleingang besiegen. Was natürlich nicht so kommen wird.
    Gohan redete auch etwas davon, dass er es nicht nötig hätte, sich zu verwandeln, da er sich entschieden hat, als Mensch und nicht als Saiyajin zu wachsen. Klingt alles schön, aber in Wirklichkeit bekam er vom Kaioshin von vor 15 Generationen einen Powerboost, wodurch eine Verwandlung obsolet wurde. Sein freigesetztes Potential ist zudem das eines Saiyajin, wodurch sein Gefasel nichts weiter als heiße Luft ist.
    Danach begann der Kampf Goku vs. Jiren. Goku hatte keine Chance, wodurch er zum ersten Mal im Manga die Super-Saiyajin-Blue-Kaioken benutzte. Diese hatten aber nicht diese epische Wirkung wie im Anime. Sie brachten auch nicht wirklich etwas. Jiren kritisierte Goku sogar dafür, dass er sie einsetzte. Er sagte, er würde denselben Fehler machen wie Kale. Beide würden auf eine Kraft setzen, die den Körper zerstört, was ein kontrolliertes Einsetzen davon unmöglich machen würde.
    Weiter ging es mit Muten Roshi vs. Kahseral. Bei Muten Roshi habe ich dasselbe Gefühl wie bei Gohan. Viel zu overpowered. Kahseral sagte, Muten Roshi hätte einen sehr niedrigen Power Level, aber er konnte ihn einfach nicht treffen. Muten Roshi bugsierte ihn kurz danach ins Aus.
    Danach kam eine Szene, die zwar einerseits wunderschön emotional war, mir aber andererseits stellenweise nicht besonders gut gefiel. Muten Roshi erkannte, dass Goku Probleme mit Jiren hatte. Es folgte ein Gespräch über das Thema „Stärke“. Goku war auf reine Kraft fixiert. Muten Roshi musste Goku noch einmal die Grundlagen beibringen. Er wollte, dass er sich daran erinnerte, was all seine Lehrmeister ihm beigebracht hatten. Man sah Bilder von Meister Quitte, Meister Kaio, Popo, Kami und Whis. Ich finde es schade, dass Goku nach all den Jahrzehnten scheinbar nichts gelernt hat. In der Boo-Saga hatte Vegeta Goku als Genie bezeichnet. In Dragon Ball Super ist nichts mehr davon zu sehen.
    Viel schlimmer fand ich aber die nächste Szene. Muten Roshi wollte Goku zeigen, wie man sich richtig bewegt. Und zwar ausgerechnet im Kampf gegen Jiren. Er schaffte es sogar, ihm mehrmals(!) auszuweichen. Whis und Beerus fragten sich, ob er Ultra Instinct beherrschen würde, aber Whis meinte, er sei noch weit davon entfernt. Zumindest im Anime konnte Jiren mit Goku mithalten, als dieser Ultra Instinct perfektionierte, was für mich den Anschein hatte, als würde Jiren selbst diese Technik beherrschen. Wie kann es also sein, dass er Muten Roshi, der laut Whis „weit davon entfernt ist“, nach mehreren Versuchen nicht treffen konnte? Es hätte gereicht, wenn Muten Roshi es geschafft hätte, ein einziges Mal auszuweichen. Das hätte meiner Meinung nach eine größere Wirkung gehabt. Oder wenn er Goku seine Bewegungen an einem Gegner vorgeführt hätte, der auf einem ähnlichen Niveau gewesen wäre wie er selbst. Muten Roshi hatte nicht einmal eine Chance gegen Oberteufel Piccolo, der von Goku besiegt wurde, der wiederum von Popo besiegt wurde, der wusste, wie man sich bewegt. Muten Roshi nahm ab dem 23. Tenkaichi Budokai an keinen Kämpfen mehr teil. Wenn er wirklich so gut kämpfen könnte, wie es hier dargestellt wird, hätte er eine große Hilfe sein können für die vielen, vielen Kämpfe, wo das Schicksal der Erde oder sogar des Universums auf dem Spiel stand.
    Letztendlich konnte Jiren Muten Roshi doch besiegen. Goku nahm sich die Worte von Muten Roshi zu Herzen (beim jahrzehntelangen Training mit ihm, Meister Quitte, Popo, Kami, Meister Quitte und Whis lernte er anscheinend nichts) und erlernte Ultra Instinct Sign. Beerus war so aus dem Häuschen, weil er es nicht fassen konnte, dass Goku vor ihm diese Technik lernte. Er konnte diese Technik aber noch nicht beherrschen, weshalb er sich sofort wieder zurückverwandelte.
    5 Kämpfer wurden in diesem Chapter besiegt. 7 Kämpfer und 2 Universen sind noch übrig.

    Chapter 40:
    Das Chapter war gut. Mehr nicht. Und das ist auch das, was ich ein bisschen schade finde. Über ein „gut“ kommen die letzten Kapitel nicht hinaus.
    Das Kapitel fing mit der Namensbestätigung der neuen Form von Goku an. Whis sagte, diese wäre „a Sign of Goku Awakening to Ultra Instinct“. Die Wörter „Sign“ und „Ultra Instinct“ wurden zusätzlich noch fett gedruckt. Der Name „Ultra Instinct Sign“ wurde also offiziell bestätigt.
    Gokus Verwandlung führte zu einem typischen Ausraster von Vegeta, der sauer darüber war, dass Goku wieder einen Schritt weiter war als er. Das hatte zur Folge, dass er seine Super-Saiyajin-Blue Shinka- bzw. Super-Saiyajin-Blue-Evolution-Form annahm. Glaube ich jedenfalls. Beerus meinte, seine Aura wäre vollkommen anders. Kräftemäßig hatte er auch zugenommen, was auch Jiren bestätigte. Äußerlich konnte man aber keinen Unterschied erkennen. Ist auch ein bisschen schwierig, da ein Manga in schwarz/weiß gezeichnet wird und die Verwandlungen im Anime oft nur die Haarfarbe betreffen. Vielleicht ist es aber auch besser so, dass Vegeta keine neue Form bekommen hat. Ich fand seine Verwandlung im Anime immer etwas seltsam. Erklärt wurde sie auch nie. Im Manga schien er nur einen Powerschub bekommen zu haben.
    Auf die Frage von Jiren an Vegeta, ob er versuchen würde, dieselbe Kraft zu erlangen wie Goku, antwortete Vegeta, dass er dies aufgegeben habe, da sie nicht zu ihm passen würde. Auch Whis sagte, mit seinem Stil würde er es nicht schaffen, Ultra Instinct zu erlernen. Ich finde, dass das eine billige Ausrede dafür ist, Vegeta nie Ultra Instinct erlernen zu lassen. Es scheint hiermit auch ziemlich sicher zu sein, dass Vegeta diese Form nie erreichen wird. Im Anime gab es eine ähnliche Szene, als Vegeta gegen Toppo gekämpft hat. Dort hat sie mir besser gefallen. Toppo hatte seine Werte hinter sich gelassen, um an eine bestimmte Kraft zu kommen. Vegeta hingegen würde das nie tun, wodurch er eine Kraft erlangte, die die von Toppo noch überstieg. Aber hier im Manga ist Vegeta so stur, dass er auf die ultimative Kraft verzichtet, nur weil er meint, sie passt nicht zu ihm. Am Ende war Vegeta Jiren natürlich unterlegen, nachdem er anfangs ein paar gute Treffer landen konnte.
    Das Kampfgeschehen wechselte zu Toppo, der nun auf einem schwebenden Felsbrocken stand, da er am Anfang des Kapitels durch die Kraft, die Vegetas Verwandlung freisetzte, dorthin befördert wurde. Dyspo wollte ihm helfen und sprang ihm hinterher. Freezer machte daraus ein Spiel und zerstörte die benachbarten Felsbrocken. Toppo und Dyspo waren nun so weit vom Turnierring entfernt, dass sie es nicht mehr schaffen würden, dorthin zu springen. Ich finde es ziemlich jämmerlich, dass die beiden es nicht geschafft haben, diese kurze Strecke mit einem Sprung zu überbrücken. Ich dachte bei dieser Szene sofort an Gokus und Krillins Training bei Muten Roshi, als die beiden den Schildkrötenpanzer auf ihrem Rücken entfernen durften und bestimmt um die 100 Meter in die Luft hochgesprungen sind. Toppo schien mir vom Kampf gegen Vegeta nicht wirklich so erschöpft gewesen zu sein. Dyspo hatte sofort als Ausrede parat, dass der Kampf gegen C17 ihn so sehr ausgepowert hatte, was mir allerdings wieder bestätigt, dass C17 viel zu stark gemacht wurde. Jedenfalls wollten beide von Jiren gerettet werden, doch dieser sagte, er würde den Kampf gegen das 7. Universum alleine zu Ende bringen. Selbstvertrauen hat er. Ein Teamplayer ist er allerdings nicht. Der Felsbrocken brach dann auseinander und Toppo und Dyspo fielen aus dem Ring. Schade. Nicht einmal die beiden stärksten Kontrahenten nach Jiren hatten einen Endkampf. Da gefiel mir der Anime besser. Toppos Verwandlung in einen Gott der Zerstörung war eines der Highlights dieser Arc. Im Manga konzentriert sich alles nur auf Jiren. Ein Turnier, bei dem 70 Kontrahenten dabei sind, aber 69 davon nur Statisten sind, macht einfach wenig Sinn. Ich weiß, ich wiederhole mich, aber der Anime macht gerade Pause. Toyotarou hätte genug Zeit gehabt, um ein paar kleine Bossfights länger, intensiver und mit einer höheren Relevanz zu inszenieren. Beispielsweise der bereits angesprochene Kampf Vegeta vs. Toppo. Kefla hatte auch viel Potential, was gegen den viel zu stark gemachten Gohan innerhalb von ein paar wenigen Seiten verschwendet wurde.
    Der Kampf Jiren vs. Universum 7 begann also. Zuerst versuchte es Golden Freezer, der Zeit schinden wollte, da er wusste, dass er Jiren unterlegen war. Danach versuchte es C17 mit seiner Selbstzerstörung, die er auch im Anime angwendet hatte. Ich schätze, hier wird er auch überlebt haben. Der augenscheinliche Tod von C17 führte dazu, dass Goku endgültig ernst machte und sich wieder in seine Ultra-Instinct-Sign-Form verwandeln konnte. Bei Jiren konnte man erstmals eine Aura erkennen. Und ein Grinsen. Ich denke, er freut sich zum ersten Mal so richtig auf einen Kampf.
    2 Kämpfer (ohne C17) wurden in diesem Chapter besiegt. 5 Kämpfer und 2 Universen sind noch übrig.

    Chapter 41:
    Das Kapitel hat mir ziemlich gut gefallen. Es beinhaltete den Kampf Goku vs. Jiren. Um nicht allzu eindimensional zu sein, hatte es aber - im Vergleich zum Anime - ein paar Änderungen und Ergänzungen parat.
    Goku begann den Kampf in seiner Ultra-Instinct-Sign-Form. Im Anime diese Form so dargestellt, dass Goku zwar perfekt ausweichen und parieren konnte, aber wenig Durchschlagskraft in der Offensive hatte. Im Manga war davon nichts zu sehen. Goku war weder in der Offensive noch in der Defensive besser. Besonders auffälig war auch, wie gesprächig Goku war. Im Anime war er so konzentriert, dass er kaum ein Wort herausbrachte. Nichtsdestotrotz tauchte er laut Whis immer weiter in Ultra Instinct ein. Goku sagte, er hätte sich von allen unnötigen Emotionen gelöst. Sein Herz war ruhig. Beim nächsten Angriff von Jiren hatte Goku es geschafft, Ultra Instinct zu perfektionieren. Im Anime hat mir diese Szene besser gefallen, da es im Manga relativ unspektakulär vonstatten ging. Liquiir bezeichnete Ultra Instinct übrigens als Technik. Es ist also keine Verwandlung.
    Der Kampf erreichte seinen Höhepunkt, als beide ihre wahre Stärke zeigten. Goku hatte anfangs die Oberhand, jedoch steckte Jiren die Treffer immer besser ein. Whis sagte, sein Potential sei unermesslich. Durch reine Entschlossenheit konterte er Gokus Attacken schneller als noch zu Beginn des Kampfes. Whis war auch besorgt, weil Goku Ultra Instinct noch nicht gut genug trainiert hat, um richtig damit umgehen zu können. Es stellte sich die Frage, ob Goku zuerst Ultra Instinct verlieren oder Jiren die Puste ausgehen würde. Es kam so wie im Anime. Goku verlor Ultra Instinct. Aber im Gegensatz zum Anime sah Goku dabei nicht aus, als wäre er von Blitzen getroffen worden. Er hatte auch keine Schmerzen.
    Danach kam eine Szene, die das Kapitel von „durchschnittlich“ auf „gut“ hievte. Jirens Vergangenheit und seine Ziele wurden erläutert. Auch erfuhr man mehr über seinen Meister. In dieser Hinsicht wurde sich beim Anime überhaupt keine Mühe gegeben. Jirens Meister hatte dort noch nicht einmal einen Namen. Anders hier im Manga. Er hieß Gicchin und wurde von einem Monster getötet. Jirens Wunsch war es, ihn wiederzubeleben. Jiren hatte nämlich ein Ziel, das er zu Lebzeiten seines Meisters nie erreichen konnte: Gicchins Zustimmung, sein Nachfolger zu werden. Jiren fragte sich, weshalb er diese nie bekam. Er dachte, es läge daran, dass er körperlich zu schwach war, weshalb er so viel trainierte, dass aus ihm das geworden ist, was wir jetzt von ihm sehen - ein nahezu perfekter Kämpfer. Vegeta erkannte die Ironie an der Sache. Jiren wollte einerseits immer alles alleine erledigen. Er dachte nicht einmal daran, Toppo und Dyspo zu retten. Andererseits lebte er sein ganzes Leben so, dass er von seinem Meister anerkannt wird. Von Belmod hat man erfahren, dass Gicchins Problem mit Jiren nicht seine zu geringe Stärke war, sondern sein fehlendes Teamwork, weshalb er ihn dazu animierte, sich den Pride Troopers anzuschließen. Das erkannte Jiren jedoch nie. Ironischerweise schlug Vegeta danach vor, gemeinsam mit Goku gegen Jiren zu kämpfen. Diese schafften es sogar in ihrer normalen Form, dem angeschlagenen Jiren Probleme zu bereiten. Der Kaioshin des 11. Universums war beeindruckt von beiden. Er sagte, sie würden absolut synchron kämpfen. Danach ging dem überraschten Beerus ein Licht auf und er drehte sich zu Whis um. Er fragte, ob er Goku und Vegeta deshalb immer gemeinsam gegen ihn kämpfen ließen, damit sie ihr Teamwork verbessern würden. Whis lachte und merkte an, dass sie seine Intention bis heute nicht begriffen haben.
    5 Kämpfer und 2 Universen sind noch übrig.
     
  4. Son_Goku_SSJ3

    Son_Goku_SSJ3 Black Metal Bitch Lover

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    Chapter 42:
    Das Kapitel setzt einen guten Schlusspunkt zur Tournament-Survival-Arc. Viel wurde nicht geändert. Am Schluss gab es noch ein paar Seiten, die die Moro-Arc einläuten.
    Während dem Kampf Goku und Vegeta vs. Jiren gab es von Belmod und Marcarita noch ein paar Infos zu Gicchin. Er wurde nicht nur von irgendeinem Monster umgebracht, sondern von einem Dämon, weshalb selbst Marcarita ihn nicht wiederbeleben konnte. Ich finde es schön, dass Toyotarou diese alte Regel wieder ins Spiel nimmt. Das bringt ein wenig mehr Konsistenz in die DB-Welt, die ohnehin vor lauter Widersprüche und Unlogik kaum noch zu retten ist.
    Der Kampf selbst dauerte nicht mehr lange. Goku und Vegeta setzten alles auf eine Karte, indem sie gemeinsam einen Ki-Angriff ausführten. Goku benutzte sein Kamehameha und Vegeta seinen Gamma Burst Flash, den er auch schon gegen Zamasu eingesetzt hatte. Und obwohl beide geschwächt in ihrer Baseform kämpften, sahen die abgefeuerten Strahlen, die sich miteinander verbunden hatten, gewaltig aus. Nichtsdestotrotz überstand Jiren die Attacke ohne schwere Verletzungen und stieß Vegeta kurz darauf aus dem Ring.
    Nun stand Goku Jiren alleine gegenüber. Goku stand am Rand des Rings und wurde von Jiren immer weiter nach hinten gedrückt. Es schien fast so, als gäbe es keinen Ausweg mehr, doch dann feuerte Freezer seinen Black Hole Death Ball ab. Goku hielt Jiren fest, wodurch beide aus dem Ring fallen sollten. Jiren konnte die Attacke abwehren, doch Freezer nahm kurz darauf seine goldene Form an und rammte sowohl Jiren als auch Goku aus dem Ring, was von Anfang an sein Plan gewesen war. Goku fragte sich, was das solle, immerhin war nun kein Teilnehmer mehr im Ring. Falsch gedacht. C17 war noch da. Wenn ich mich richtig erinnere, gab es im Anime keine Erklärung, weshalb er die Selbstzerstörung überlebt hatte. Im Manga sagte er, es war sein Plan, die anderen im Glauben zu lassen, er hätte sich selbst zerstört. Er strahlte kein Ki aus, weshalb niemand daran zweifelte. Er sagte zudem, dass er sich auch nicht mehr selbst zerstören könne, da Krillin sich damals wünschte, dass die Bombe aus seinem Körper entfernt wird.
    Und wie auch schon im Anime wünschte sich C17, dass alle Universen wiederbelebt würden. Das hatte den positiven Effekt, dass sich das 7. Universum in der Rangliste verbesserte. Wenn auch nur um einen Rang. Was noch genauso wie im Anime ablief, war das Wiederbeleben von Freezer auf Wunsch von Beerus und dass Goku sagte, er könne Ultra Instinct nicht mehr einsetzten.
    Auf den letzten zehn Seiten fing auch schon die Moro-Arc an, vermischt mit Bildern aus dem Broly-Film, weshalb ich zuerst dachte, die Moro-Arc wäre die Broly-Arc. Toyotarou präsentierte uns ein Bild von Goku und Vegeta, die mitten im Kampf sind. Auch Freezer und zwei seiner Handlanger waren zu sehen. Danach fing auch gleich die Moro-Arc an, indem Boo entführt wurde. Goku und Vegeta eilten zur Hilfe, wurden jedoch mit einer Laserpistole ins Land der Träume befördert. In der Golden-Freezer-Arc wurde Goku fast von einer Laserpistole getötet. Vielleicht sollten sich die Gegner das Trainieren, Fusionieren, Kräfte sammeln usw. ersparen und Goku und die anderen einfach mit Laserpistolen töten. Nachdem sie aufwachten, stellte sich heraus, dass sie von Merus - der Nr. 1 der Elite der Galactic Patrol - ausgeschaltet wurden. Unter seiner Aufsicht stehen 104 Sektoren. Im Vergleich: Jaco hat drei. Merus erkärte auch gleich, weshalb Boo gebraucht wird. Ein Verbrecher ist aus dem Galaktischen Gefängnis ausgebrochen. Um ihn wieder einzufangen, wird der Dai Kaioshin gebraucht, der von Boo absorbiert wurde. Ich finde es toll, dass Boo endlich wieder im Mittelpunkt steht. In den letzten Arcs kam es mir so vor, als wüssten die Macher nicht, was sie mit ihm anfangen sollen. Sie haben ihn sowohl in der Universe-6-Arc als auch in der Universe-Survival-Arc schlafen lassen. In den anderen Arcs war er zwar wach, aber das Wichtigste, was er dort gemacht hat, war, den Pudding von Beerus wegzufuttern.

    Chapter 43:
    Das Kapitel war großartig. Es war auch das erste Mal seit dem Beginn der Universe-6-Arc, dass der Manga wieder den Anime eingeholt hat, weshalb man eine völlig neue Geschichte zu bestaunen bekommen hat, was meine positive Meinung vermutlich noch zusätzlich verstärkt hat. Ich bin schon gespannt, wie der Vergleich mit dem Anime sein wird.
    Ich bin mir nur irgendwie unsicher, ob das wirklich schon die Broly-Arc ist. Man bekommt Charaktere zu sehen, die ich in den bisherigen Trailern nicht gesehen habe. Auch wäre der Film vermutlich zu lange, wenn man das alles auch noch hineinpacken würde. Ich nenne diese Arc einfach mal „Moro-Arc“. Moro scheint nämlich der Hauptgegner zu sein.
    Aber mal ganz langsam der Reihe nach. Es gibt nämlich viele neue Informationen. Am Anfang zeigte man den vor 10 Millionen Jahren stattgefundenen Kampf vom Dai-Kaioshin und dem Kaioshin des Südens gegen „Planet-Eater Moro“. Die Galactic Police - Vorgänger der Galactic Patrol - war auch dabei, sah aber nur zu, da sie nichts ausrichten konnten. Moro griff die Götter zuerst mit Kometen an. Diese waren aber relativ klein und ich wunderte mich, weshalb sie solche Schwierigkeiten damit hatten. Dann sah man, wie Moro das Leben eines Planeten aufsaugte, zu einem kleinen Ball komprimierte und ihn aß, wodurch er stärker wurde. Mit dieser Technik konnte er das Iragi-Sternensystem vernichten und löschte das Leben auf 320 Planeten aus. Der Dai-Kaioshin hatte aber eine Technik, die Kai Kai Matoru heißt, wodurch er Moros magische Kräfte versiegeln konnte. Er verbrauchte dadurch fast all seine göttliche Kraft, weshalb er meinte, dass diese Technik zu gefährlich sei, um sie jemandem beizubringen. Die Strategie ging auf und Moro wurde gefangen genommen. Er wurde danach in das Galaktische Gefängnis gesteckt und zum Tode verurteilt, aber er war so stark, dass niemand ihn umbringen konnte, weshalb seine Strafe auf lebenslänglich umgeändert wurde. Nach all dieser langen Zeit konnte er aber seine magischen Kräfte wiederherstellen, wodurch er fliehen konnte. Das Ziel ist es nun, die Technik vom Dai-Kaioshin aus Boo zu extrahieren, um Moro wieder einsperren zu können. Ich bin schon gespannt darauf, ob wirklich nur die Technik selbst extrahiert wird oder ob der Dai-Kaioshin wiederbelebt wird.
    Dass Boo den Dai-Kaioshin absorbiert hat, ist übrigens 5 Millionen Jahre her. Was mich gewundert hat, ist, dass Vegeta davon nichts wusste. Es wurde auch geklärt, dass Boo nicht von den Strahlenpistolen außer Gefecht gesetzt wurde, sondern wieder einmal im Land der Träume war. Ich hoffe wirklich, dass man hier mehr aus Boo macht, anstatt mal wieder die „Lassen wir ihn halt schlafen. Finden die Zuschauer bestimmt lustig. Wir wissen ja eh nicht, was wir sonst mit ihm anstellen sollen“-Karte zu spielen.
    Nachdem Goku und Vegeta nun die Geschichte von Moro erzählt wurde, gab es wieder etwas Comedy. Goku schlug vor, beim Kampf gegen Moro zu helfen, wodurch er und Vegeta Spezialmitglieder der Galactic Patrol wurden, deren Amtszeit mit der Gefangennahme von Moro beendet werden sollte. Man sah auch wieder den Galaktischen König, der die Einweihungszeremonie leitete. Er sagte, es sei ihnen verboten, ihre neu gewonnene Autorität zu missbrauchen, was z.B. das Vordrängeln in einer Schlange, um einen Nachtisch zu ergattern, beinhaltet. Auch dürfen sie nicht das Symbol der Galactic Patrol benutzen, um bei Frauen zu landen. Für Goku sollte das kein Problem sein. Beim Nachtisch bin ich mir da nicht so sicher. :D Während Vegeta die runden Kopfhörer mit einem suspekten Blick inspizierte, präsentierte Jaco mit einem Lächeln im Gesicht Goku seine neue Uniform, doch dieser lehnte ab. Da es jedoch Gesetz ist, das Symbol zu tragen, wurden diese auf ihre normale Kleidung gemalt.
    Während der Einweihungszeremonie fand ich es interessant, dass Vegeta vom Galaktischen König als „Vegeta IV“ bezeichnet wurde, was wohl bedeutet, dass er der Vierte seiner Generation an Königen ist. Sein Vater war also Vegeta III, sein Großvater und Urgroßvater jeweils Vegeta II und Vegeta I.
    Interessant fand ich auch, dass Vegeta Merus immer im Blick hatte. Im Raumschiff der Galactic Patrol machte er sich noch einmal Gedanken darüber, wie einfach er von ihm auf der Erde ausgeschaltet wurde. Als dann wenig später Merus zu einem Einsatz gerufen wurde und Goku und Vegeta ihn begleiteten, wollte sich Vegeta ein noch besseres Bild von ihm machen. Die Macareni-Geschwister waren auf dem Planeten Jung und hatten wieder etwas gestohlen. In diesem Fall handelte es sich um blaues Gold. Das ist Treibstoff für allerlei Maschinen und vergleichbar mit dem auf der Erde existierenden Sky-Gold, wovon ich bisher nie etwas gehört habe. Die vier vollen Güterwagons würden reichen, um damit eine Bombe zu bauen, die einen ganzen Planet in die Luft jagen könne. Die Bewohner dieses Planeten hatten kein bestimmtes Charakterdesign. Die Polizisten sahen aus wie Hunde, die Zugführer waren ein menschenähnliches Schaf und ein ganz normaler Mann mit spitzen Ohren. Der Einsatz selbst glich einer typischen Western-Szene. Die Macareni-Geschwister - Ghetti, Pasta und Penne - überfielen einen Zug, der das blaue Gold transportierte. Merus stellte sich Pasta gegenüber, die auf den Güterwagons kämpften. Pasta schaffte es, die Wagons zu trennen. Gleich danach stellte Penne mithilfe der Schlangenarmtechnik die Weichen um, sodass sich Merus auf einem anderen Gleis befand. Pasta zerstörte daraufhin das Gleis und Merus war kurz davor, zusammen mit den Güterwagons in eine Schlucht zu fallen. Dieser konnte aber die Wagons stoppen, indem er die Düsenantriebe in seinen Schuhsohlen aktivierte, um vor den Wagons zu fliegen und sie mit aller Kraft aufzuhalten. Von selbst kann er also nicht fliegen. Finde ich interessant, dass ein so starker Kämpfer nicht fliegen kann. Merus gab Jaco daraufhin den Befehl, das blaue Gold sicher zu stellen, während er sich zu den Dieben aufmachte, die es schafften, einen vollen Wagon zu stehlen. Klingt zwar alles nicht wirklich spannend und, aber was wirklich beeindruckend ist, ist, dass Merus es geschafft hat, sich zu den Dieben zu begeben, ohne dass Goku und Vegeta - der ohnehin ein Auge auf Merus geworfen hatte - es bemerkt hatten. Goku wollte danach helfen und stoppte das Fluchtraumschiff in der Luft. Was gar nicht nötig gewesen wäre, denn Merus hatte das Raumschiff sabotiert. Und Vegeta hatte das wieder nicht mitbekommen. Die ganze Jagd auf die Banditen war wie „Dragon Ball im wilden Westen“, was ich nicht besonders aufregend gefunden habe, aber im Grunde genommen ging es nur darum, das Können von Merus zu zeigen, ohne dass man erfährt, wie genau er es schafft, unbemerkt all diese Dinge zu bewerkstelligen, was ihn zu einem ziemlich interessanten Charakter macht. Vegeta sprach ihn auf seine Kräfte an und meinte, er würde seine wahren Kräfte verstecken, was dieser verneinte. Ob das wohl war ist? Jaco scheint auch stärker zu sein als gedacht. Er schaffte es, die drei vollen Wagons mit blauem Gold mit nur einer Hand zu tragen.
    Danach war wieder Moro das Thema. Er soll in einer noch ganz anderen Liga als Merus sein. Außerdem soll seine Kraft grenzenlos sein und immer mehr zunehmen. Das ganze erinnert tatsächlich an einen Legendären Super-Saiyajin, doch Moro bekommt seine Kräfte durch das Absaugen der Kräfte anderer Planeten. Cell hat Lebewesen ausgenuckelt, Moro ganze Planeten. Kurz darauf gab es die Meldung, dass Moro gesichtet wurde. Der Kusaya-Squad konnte ihn im Sektor KT40 ausfindig machen, der nicht weit weg war. Goku war also in der Lage, ihn mit seiner Momentanen Teleportation aufzuspüren. Und als er das tat, hatte er einen Gesichtsausdruck, den ich schon fast als ängstlich als als erstaunt bezeichnen würde. Goku kennt die Stärke von Jiren, der stärker ist als ein Gott der Zerstörung. Wie stark muss Moro sein, um bei Goku einen solchen Gesichtsausdruck auslösen zu können? Das Charakterdesign von ihm ist nicht besonders interessant. Er sieht aus wie ein Widder. Und hat einen langen Bart. Kein Wunder. Der alte Knacker ist ja schon mindestens 10 Millionen Jahre alt.

    Chapter 44:
    Tolles Kapitel. Es gab viele neue Infos und den ersten Kampf gegen Moro. Kritisieren könnte ich vielleicht, dass mich manche Handlungsstränge zu sehr an die Piccolo-Daimao-Arc erinnern.
    Am Ende des letzten Kapitels hatte Goku einen erschrockenen Gesichtsausdruck. In diesem Kapitel erfährt man, dass Moros Energie zwar nicht besonders stark ist, dafür aber furchteinflößend. Goku verglich seine Energie mit einem Haufen Leute, die auf Grund starker Schmerzen schreien würden. Interessant fand ich die Feinfühligkeit von Goku und Moro. Moro konnte nämlich fühlen, dass Goku sein Ki suchte. Und Goku wiederum wusste, dass Moro wusste, dass nach ihm gesucht wird. Beeindruckend fand ich auch, dass Goku wusste, dass sich Moro in Richtung Neu-Namek bewegt. Normalerweise wird er als ein ziemlicher Tölpel dargestellt, der nur im Kämpfen gut ist. Seine Orientierung im riesigen Universum, das in alle Richtungen so ziemlich gleich aussieht, ist bemerkenswert.
    Moro selbst scheint noch nicht vollständig bei Kräften zu sein. Er suchte nach Planeten mit Leben, was ihn an seine Grenzen brachte. Er sagte, dass seine magischen Fähigkeiten einen jämmerlichen Zustand haben. Der vor kurzem gefangene Pasta erzählte der Galactic Patrol, dass ein Deserteur der Freezer-Armee, mit dem er zusammen eingesperrt war, eine starke Person suchte, die ihm dabei half, die Dragonballs zu finden. Sein Wunsch war es, auf einen Planeten zu gelangen, auf dem er weder von der Freezer-Armee noch von der Galactic Patrol gefunden werden kann. Da Moro vor ein paar Jahren ein bisschen Magie zurückgewann, konnte er sich selbst und den Deserteur - im nächsten Kapitel „Cranberry“ genannt - befreien. Ähnlich wie bei Piccolo Daimao, wo Prinz Pilaw den lange gefangenen und gealterten Piccolo Daimao befreite, die Dragonballs suchten und er sich Vorteile davon erhoffte. Auch die Szene im Raumschiff erinnerte mich an diese Arc. Cranberry steuerte das Raumschiff, während der übergroße Moro hinter ihm auf einem Stuhl thronte. Und ähnlich wie bei Piccolo Daimao und Prinz Pilaw denke ich nicht, dass Moro einen Wunsch hergibt, wenn ich mir sein Gesicht in dem Panel ansehe, nachdem Cranberry noch einmal darauf zu sprechen kam.
    Moro war zuerst auf Neu-Namek, doch Goku teleportierte sich selbst und Vegeta zu ihm, wobei Moro die Kraft von einem der beiden auffiel. Da beide in ihrer normalen Gestalt waren, bin ich mir nicht sicher, wen er meint, aber ich denke, er sollte den Hauptcharakter - also Goku - meinen. Aber Vegeta kam auch nicht zu kurz, denn er hatte die Ehre, als Erster gegen Moro zu kämpfen. Auch hier erkenne ich Ähnlichkeiten zu Piccolo Daimao, als sich dieser in die Westliche Hauptstadt aufmachte, noch vor Goku dort landete und Tenshinhan den ersten Kampf gegen Piccolo bestritt.
    Vegeta startete als normaler Super-Saiyajin. Moro bewegte sich überraschend agil und konnte seinen Angriffen ausweichen. Moro zeigte, dass er telekinetische Kräfte hatte, als er Vegeta durch die Luft wirbelte. Danach verwandelte sich Vegeta aber in einen Super-Saiyaijin Red, wodurch er den Angriffen ausweichen konnte. Moro muss anscheinend seine Telekinese auf sein Ziel richten, damit die Technik funktioniert. Moro probierte es damit, Vegeta mit fliegenden Steinen und Bäumen anzugreifen, doch Vegta pulverisierte diese. Er meinte, er hätte in all seinen Kämpfen schon viele Gegner mit besonderen Fähigkeiten getroffen und dass seine Magie nichts Besonderes sei. Moro konterte darauf mit der Aussage, dass er noch gar nicht seine „richtige“ Magie einsetzte. Dass Merus anmerkte, dass die Wahrscheinlichkeit, Moro zu besiegen, verschwindend gering sei, macht es nur noch deutlicher, dass Vegeta im nächsten Kapitel eins auf die Rübe bekommt. Und um noch einmal einen Piccolo-Daimao-Vergleich zu machen: Beim ersten Kampf von Goku gegen ihn machte Goku auch eine gute Figur, bevor Piccolo einen Teil seiner wahren Energie zeigte und ihn mit Leichtigkeit besiegte.

    Chapter 45:
    Gutes Kapitel, aber alles lief wie erwartet ab. Auch gab es wieder ein bisschen Piccolo-Daimao-Worshipping. Vegeta verlor den Kampf, nachdem Moro seine wahre Magie zeigte. Diese ist aber schon recht interessant und ziemlich wirkungsvoll gegen die overpowered Super-Saiyajins.
    Zuerst benutzte Moro die Energie die Planeten, um direkte Attacken auf Vegeta zu lenken. Sie schoss wie ein Geysir aus dem Erdinneren und machte Vegeta ziemlich zu schaffen. Moro sagte zwar, dass das die Lebensenergie des Planeten sei, aber für mich sah es schon fast so aus wie Lava/Magma. Beim ersten Angriff, den Vegeta abbekommen hatte, wurde er von der Lebensenergie umhüllt, die dann sofort versteinerte. Er konnte aber ausbrechen. Das wirkte fast wie sich verfestigende Lava. Auch defensiv war Moro gut aufgestellt. Er ließ die Lebensenergie direkt vor sich emporsteigen, was als Schutzschild diente. Ein weiterer Vorteil seiner Technik ist die schier endlose Ausführungsmöglichkeit. Vegeta wollte so lange ausweichen, bis Moro erschöpft sein wird, aber da die Energie vom Planeten selber kommt, kann er diese Technik quasi bis zur Zerstörung des Planeten einsetzen.
    Vegeta spielte den scheinbaren Verlierer dieses Duells und quetschte aus Moro seine Intention heraus. Er erzählte, dass er es auf die Dragonballs abgesehen hatte, was für Vegeta keine Überraschung war. Danach log er Moro an, dass er die Details über deren Benützung nicht kennen würde. Moro hatte dadurch keine Verwendung mehr für Vegeta und wollte ihn mit einem starken Angriff zur Strecke bringen. Während Vegeta versuchte, den Angriff zu blocken, wollte er von Moro wissen, welchen Wunsch er sich erfüllen lassen wolle. Siegessicher quasselte Moro aus, dass er seine vollständige Stärke zurückgewinnen will, was Ähnlichkeiten zu dem Wunsch hat, den sich Piccolo Daimao erfüllen ließ. Nachdem Vegeta alles erfahren hatte, was er wissen wollte, verwandelte er sich in einen Super-Saiyajin Blue, was Moro doch sehr überraschte, und wehrte seine Attacke mit Leichtigkeit ab. Auch die Lebensenergie, die Moro auf Vegeta steuerte, waren für ihn kein Problem mehr. Er wich ganz leicht aus, konnte Moro erreichen und ihm eine verpassen. Dafür, dass er gerade von einem Super-Saiyajin Blue einen ziemlich gut platzierten, harten Tritt abbekommen hatte, sah Moro noch relativ fit aus. In letzter Zeit tauchen schon fast zu viele Personen auf, die aus irgendeinem Grund mit der Kraft der Götter mithalten können, ohne selbst Götter zu sein. Bei Moro wäre die Erklärung zwar, dass seine Kraft nicht nur von ihm selbst kommt, sondern von den Planeten, doch in diesem Kampf war er bei weitem nicht in Topform.
    Danach gab es eine kleine Einsicht in Vegetas Gefühle. Er scheint immer noch zu bereuen, was er damals den Namekianern und ihren Planeten angetan hat, denn er hat extra betont, dass er nicht ruhig zusehen kann, wie dieser Planet leidet. Nette Szene. Hat dem auf den Kampf konzentrierten Kapitel gut getan.
    Vegeta verwandelte sich zurück und war sich siegessicher. Goku war aber skeptisch. Ihm fiel ein Baum in seiner Nähe auf, der seine Blätter verlor. Er warnte Vegeta, dass etwas nicht stimmen würde. Die Namekianer, die in der Nähe waren, fühlten sich auch nicht gut. Einer von ihnen fiel sogar zu Boden. Mich erinnert seine Technik an eine Art böse Genkidama. Statt sich Energie von den Lebensformen zu borgen, stiehlt er sie ungefragt und schadet diesen mehr als die Genkidama.
    Moro ließ wieder Lebensenergie aus Neu-Namek schießen. Aber statt sie auf Vegeta zu feuern, sammelte er sie zu einem Energieball, der Freezers Death Ball glich. Danach sagte Goku einen Satz, den man viel zu selten bei einem Fighting Shonen hört: „Shouldn’t we just attack while he’s charging up, Vegeta?“ Aber es war zu spät. Moro komprimierte den Energieball und aß ihn. Vegeta meinte, er wäre jetzt viel stärker als zuvor, kommt aber nicht an einen Super-Saiyajin Blue heran. Deshalb wollte er es schnell zu Ende bringen und sich verwandeln. Leider ohne Erfolg. Moro hat nämlich auch die Energien von Goku und Vegeta absorbiert. Ich finde es interessant, dass sie sich jetzt einem Gegner gegenüberstellen müssen, der die Verwandlung in einen Super-Saiyajin kontern kann. Wo wären die Saiyajins ohne diese Verwandlung? Auf jeden Fall nicht die selbsternannte stärkste Kriegerrasse des Universums.

    Chapter 46:
    Das Chapter hat mir gefallen, aber die Ähnlichkeiten zu anderen Arcs gehen weiter. Ich weiß zu diesem Punkt gar nicht, ob es nicht vielleicht sogar Absicht ist und Toyotarou Dragon Ball mit einer Hommage huldigen will.
    Der Kampf gegen Moro geht weiter, nur dass sich jetzt auch noch Goku eingemischt hat. Die Geschichte beginnt, sich nicht nur Teile der Piccolo-Daimao-Arc auszuborgen, sondern auch welche der Cyborg-Saga. Als Vegeta eine Galick Gun auf Moro abfeuerte, kamen direkt Erinnerungen an Gokus Kampf gegen C19 hoch. Dort absorbierte er Gokus Kamehameha und wurde dadurch stärker. Der einzige Unterschied: Moro macht’s mit dem Mund. Aber er hat’s auch mit den Händen drauf. Am Ende des Kampfes packte er Goku und Vegeta an ihren Hälsen und entzog ihnen alle Energie, worauf er wieder jünger wurde. Seine Frischzellenkur erinnert dann wieder an Piccolo Daimao, der es auch schaffte, wieder jünger zu werden. Zweifel daran gab es eigentlich keine. Der Hauptgegner erreicht früher oder später sowieso immer seine optimale Form. Und wenn das nicht schon genug „Hommage“ an andere Arcs gewesen wäre, erinnert mich das Aufspüren der verschiedenen Namekianerdörfer und die darauf folgende Suche nach den sich dort befindlichen Dragonballs an die Namek-Arc. Vor allem bei Cranberry, der die Dörfer mit seinem Scouter ausfindig machen wollte, ploppte in meinem Kopf ein Bild von Freezers Leuten auf, die früher auch auf diese Weise die Namekianerdörfer gesucht haben.
    Witzig wurde es aber mit Beerus, der von Whis erfahren hat, dass Planet Neu-Namek einen abrupten Abfall an Energie vorzuweisen hat. Das Gesicht von ihm, als er Whis fragte, ob dem Planeten sein Ende droht und er daraufhin sagte, er würde das spannend finden, war eine Kombination aus Fröhlichkeit, die eine Katze beim Spielen empfindet, und Sadismus. Beerus wollte dem Sterben von Neu-Namek seinen Lauf lassen, weil er sich nicht für diesen interessierte, da es dort kein Essen gibt. Whis verschwieg ihm, dass Goku und Vegeta dort kämpften. Warum auch immer. Jetzt gibt es immerhin einen „guten Grund“, weshalb sich der Gott und sein Engel wieder nicht in die Schlacht einmischen.
    Bulma und ihre Schwester Tights bekamen auch wieder einen Auftritt. Ich denke aber nicht, dass Tights jemals eine viel größere Rolle spielen wird als ein Statist. Schade irgendwie. Dafür sieht man viel von ihr im Jaco-Manga. Tights besitzt ein Kommunikationsgerät, mit dem sie mit Jaco in Kontakt treten kann. Das nutzte Bulma, um ihn verbal den Arsch zu versohlen. Sie wollte dann von ihm, dass ein Schiff zu ihr geschickt wird, dass sie zu Moro bringt. Wenn das Universum wirklich vor seinem Untergang stehen sollte, wollte sie den dafür verantwortlichen Bösewicht zumindest mal sehen.
    Goku und Vegeta sind dann nach drei Tagen Schlaf aufgewacht. Zu dieser Zeit hatte Moro „bereits“ drei Namekianerdörfer überfallen und sich somit drei Dragonballs angeeignet, was die Saiyajins ziemlich schockierte. Die Anführungszeichen im vorigen Satz habe ich deshalb geschrieben, weil ich es schon ziemlich lahm finde, dass Moro ganze drei Tage dafür gebraucht hat. Mit seiner Stärke und Geschwindigkeit sollte er innerhalb von Sekunden von Dorf zu Dorf fliegen können.
    Gegen Ende wurde es cool, als die stärksten Namekianer zu einem Wesen fusionierten, um Moro aufzuhalten. Zumindest sieben Namekianer hatten sich zusammengeschlossen. Mehr wurden nicht gezeigt, könnten insgesamt aber mehr gewesen sein. Ich denke aber, dass von jedem Dorf der Stärkste gewählt wurde. Sieben Dörfer, sieben Dragonballs, sieben stärkste Kämpfer. Würde passen. Dieser Technik wurde hier - glaube ich - zum ersten Mal überhaupt ein Name gegeben: Assimilation. Beim Fan-Manga „Dragon Ball Multiverse“ war die Assimilation weitaus wirkungsvoller. Hier wurde der „Super-Namekianer“ mit einem Hieb durchbohrt.
    Boo ist übrigens auch schon wieder wach. Vielleicht ist dieser wirklich - wie von Anfang an geplant - der Schlüssel zum Sieg.
    Ach, und Jaco hat gesagt, er hat eine Mutter. Vielleicht kennt sie ja Freezers Oma.

    Chapter 47:
    Das war wohl eines der besten Kapitel der Moro-Arc. Vermutlich deshalb, weil der Recycling-Faktor früherer Arcs nicht so groß war. Lustigerweise muss Vegeta aber ausgerechnet hier erwähnen, dass Moros Suche nach den Dragonballs genauso abläuft wie damals mit Freezer.
    Während Goku und Vegeta geheilt werden und mit den Namekianern sprechen, erfährt man ein paar nette Infos zu den Namekianern im Allgemeinen. Anscheinend wird jedes Dorf nach seinem Ältesten benannt. Ein Namekaner nannte das Dorf, in dem sie sich befinden, nämlich „Tsuburi Village“. Tsuburi ist der Älteste dieses Dorfes. Dann gab es eine weitere tolle Szene, in der man gesehen hat, wie sehr Vegeta seine Schandtaten von damals bereut. Er fragte Tsuburi, wie er zu ihm steht. Darauf antwortete er, dass Namekianer keinen Groll und Hass hegen, weil das zu weiteren Konflikten führt. Tolle Einstellung der Namekianer. Aufgrund dieser Antwort sagte Vegeta, dass, falls er überleben sollte, er Neu-Namek wieder so herstellen soll, wie er damals war. Aus dem Gespräch zwischen Vegeta und Tsuburi geht auch noch hervor, dass der Älteste, den Vegeta damals getötet hat, Tsuno hieß. Vielleicht ist das keine völlig neue Info, aber ich kann mich nicht erinnern, dass es in der deutschsprachigen Fassung des Anime gesagt wurde. Die Namekianer konnten auch wieder beweisen, was sie für feine Sinne haben. Nicht nur konnte Tsuburi telepathisch mit den anderen Dörfern Kontakt aufnehmen, sogar Piccolo und Dende fühlten, dass auf Neu-Namek etwas Schlimmes passiert.
    Goku und Vegeta wollten verhindern, dass Moro sich den letzten Dragonball schnappt. Dieser hat aber die Fähigkeit, die Dragonballs ganz ohne Radar aufzuspüren, weshalb das Löschen der Aura auch nichts half. Darum stellten sie sich noch einmal dem Kampf. Vegeta war der Meinung, es bräuchte ein Wunder, um den Kampf zu überleben. Goku stimmte zu. Die Bedingungen waren schlecht. Aber dann tauchte Merus auf.
    Merus konnte Moro mit einem Netz, das er aus seiner Uhr schoss, gefangen nehmen. Alles wirkte so einfach. Ein bisschen moderne Technologie scheint auch Planet-Bustern etwas anhaben zu können. Ich weiß, ich habe den Fan-Manga „Dragon Ball Multiverse“ schon mehrmals erwähnt, aber auch dort gibt es eine Rasse, die hoch entwickelte Technik einsetzt. Nur dort ist sie ein bisschen zerstörerischer als so ein Netz.
    Dann hatte Boo seinen Auftritt. Ich finde es toll, dass den Machern endlich mal eingefallen ist, dass man aus Boo doch noch was machen kann, egal ob es Akira, Toyotarou oder sonst war war. Die Einschlaf-Nummer ist schon langweilig geworden. Zuerst schien es so, als wäre er wieder eingeschlafen, aber er wurde nur reisekrank, weil Irico so schlecht geflogen sein soll, was doch ziemlich witzig war. Boo hatte wieder Zugriff auf die Erinnerungen vom Groß-Kaioshin. Ich finde es nur ein bisschen billig, auf welche Weise er sich wieder erinnern kann. Die Galactic Patrol hat nämlich einen lizenzierten Hypnotiseur/Aromatherapeuten bzw. ein lizensiertes Medium. Das alles fand auch noch Off-Screen statt.
    Als Boo Moro sah, konnte er sich wieder an ihn erinnern und sagte sogar, dass er damals „seine Freunde“ getötet hat, so als wäre Boo der Groß-Kaioshin. Er wurde so wütend, dass er wieder mal Dampf abließ, was man auch schon lange nicht mehr gesehen hat. Moro war genauso wütend und zerstörte das Netz, in dem er gefangen war. Der Kampf begann. Moro feuerte wieder Energie aus dem Planeten wie eine Wand hoch, doch Boo flog einfach hindurch. Dann durchlöcherte Moro Boo mit seinem Arm und war schon siegessicher, doch Boo regenerierte sich, was Moro nicht ahnen konnte. Moro versuchte es mit einem Energieball, den er aus der Kraft von Neu-Namek formte, doch Boo wehrte ihn einfach ab. Boo schien die Oberhand zu haben. Vegeta merkte dann, dass Boos Energielevel nicht sinkt. Anscheinend hat Boo eine natürliche Resistenz gegen die Magie von Moro. Wenn dem wirklich so ist, finde ich es ein bisschen schade, dass es keine wirkliche Lösung gegen die Magie von Moro gibt. Ich hätte zu gerne gewusst, ob Goku und Vegeta nicht doch etwas eingefallen wäre, um jemanden zu besiegen, der mehr kann als nur schlagen, treten und Ki schießen. Auch wäre es interessant gewesen, wenn sie einen Gegner besiegt hätten, ohne auf eine Verwandlung zurückgreifen zu müssen.

    Chapter 48:
    War ein gutes Kapitel, wenn auch ein bisschen vorhersehbar. Der Titel des Kapitels („Moro’s Wish“) spoilert zwar den Verlauf der Geschichte, es war aber zu erwarten, dass der Antagonist nicht besiegt wird, solange er nicht mit voller Kraft kämpfen kann.
    Zuerst ging der Kampf Boo vs. Moro weiter. Es macht einfach Spaß, Boo beim Kämpfen zuzusehen. Sein Kampfstil hat immer etwas Komödiantisches an sich. Zu erkennen, als Moro Boos Kopf pulverisiert hat und Boo diesen einfach aus seiner Hand neu wachsen ließ. Oder als Boo einen auf Tenshinhan machte und dessen 4-fache Faust auf eine 6-fache Faust upgegradet hat. Und wenn das nicht schon genug war, hat er seine Zusatzfäuste einfach von seinem Körper gelöst und diese weiter auf Moro einprügeln lassen. Als diese ihn dann an beiden Armen und Beinen am Boden festhielten, war Boo dabei, die Technik einzusetzen, mit der er Moro besiegen konnte, doch dann wurde der Himmel schwarz. Und wir wissen alle, was das zu bedeuten hat.
    Polunga tauchte auf. Cranberry outete sich als Ex-Elitesoldat von Freezers Armee, wodurch er gerade noch stark genug war, die beiden Namekianer zu besiegen. Esca kontrollierte er mit einem Gerät, das wie eine VR-Brille aussah. Er teilte ihm seine Wünsche mit und Esca übersetzte sie für Polunga. Wunsch 1: Cranberry wollte geheilt werden. Ein bisschen ein verschwendeter Wunsch, aber was soll’s. Wunsch 2: Moros magische Kräfte sollen zu ihrer Gänze wiederhergestellt werden. War zu erwarten. Moro konnte sich von Boos Händen lösen und eilte zu Cranberry, um ihn umzubringen. Er hatte nämlich noch einen zweiten Wunsch. Man erfuhr aber nicht, was er sich wünschte, was ein bisschen Spannung in die Sache bringt. Ich habe selbst keine Ahnung, was er sich gewünscht haben könnte.
    Mit Erhalt seiner vollen magischen Kräfte war Moro nun dabei, die Kraft von Planet Neu-Namek in hohem Tempo aufzusaugen. Boo heilte Goku und Vegeta. Der Dai-Kaioshin tauschte Plätze mit Boo, bis Moro besiegt sein sollte. Die Kämpfer sind auf beiden Seiten versammelt und im Vollbesitz ihrer Kräfte. Ich würde sagen, der Kampf kann losgehen.

    Chapter 49:
    Tolles Kapitel. Der Kampf nimmt Fahrt auf und es wurden wieder viele Informationen preisgegeben.
    Goku, Vegeta und der sich im Körper von Boo befindliche Dai-Kaioshin machten sich in die Exosphäre auf, um gegen Moro zu kämpfen. Diese konnten ihn aber nicht berühren, weil er eine Illusion von sich selbst geschaffen hatte. In Wirklichkeit befand er sich schon im Vakuum des Universums, weshalb Goku und Vegeta zurückbleiben mussten und nur der Dai-Kaioshin kämpfen konnte. Dieser war aber viel zu schwach für Moro, der seine volle Kraft dank Shenlong zurückbekam.
    Als der Dai-Kaioshin mit seiner Versiegelungstechnik - „Kai Kaimatoru“ genannt - drohte, stellte sich heraus, dass es nur ein Bluff war und er seine göttliche Kraft verloren hat. Sogar Merus hatte dies geahnt. Er meinte, dass es daran liegt, dass sich Boo damals in eine gute und eine böse Hälfte geteilt hat. Moro fühlte, dass der Dai-Kaioshin seine göttliche Kraft verloren hat, weshalb er die schlummernden Erinnerungen an den Kampf gegen Kid Boo visualisierte und sich gemütlich ansah, was damals passiert ist. So war er sich nun sicher, dass es niemanden im Universum gibt, der ihm gefährlich werden kann.
    Kid Boo hat also die göttliche Kraft abbekommen. Da er vollständig ausgelöscht wurde und in Form von Oob reinkarniert wurde, habe ich mir gedacht, dass dieser vielleicht auch göttliche Kraft in sich trägt. Diese These finde ich extrem spannend für den weiteren Verlauf von Dragon Ball. In GT wurde er nämlich ziemlich verheizt. In diesem Kampf wird das vermutlich nicht passieren, da sie ihn erst beim Turnier 10 Jahre nach dem Kampf gegen Kid Boo kennenlernen. Generell gibt es so viele Möglichkeiten, was man mit Boo und Oob alles machen könnte, aber zumindest im Dragon Ball Super Anime hatten die Macher überhaupt keine guten Ideen. Ich hoffe auf eine gute Anime-Umsetzung von dieser Arc und weiteren Momenten, in denen die beiden strahlen können.
    Als darüber geredet wurde, dass die Versiegelungstechnik aus oben geannten Grund nicht funktionieren würde, fand ich es witzig, dass Vegeta die Wahrheit ausgesprochen hatte: Diese effekthascherischen Techniken funktionieren doch sowieso nie. Bisher hat immer nur brutale Gewalt geholfen. :D
    Merus zog seinen speziell für ihn gemachten Raumanzug an und half dem Dai-Kaioshin im Kampf. Sein Ziel war es, ihn auf Namek zurückzubefördern, da Goku ihn versicherte, ein Super-Saiyajin-Blue ist stärker als Moro. Mit einem tollen Move schaffte er es, dass sich der Dai-Kaioshin hinter ihn schleichen, ihn packen und sich mit ihm auf Namek teleportieren konnte.
    Goku und Vegeta schienen so siegessicher wie schon lange nicht mehr, doch dann erwähnte Moro, dass er noch etwas in petto hat: seinen dritten Wunsch.

    Chapter 50:
    Das Chapter war ganz anders, als ich erwartet hatte. Das Ende des letzten Kapitels machte auf mich den Eindruck, dass Moro seine Trumpfkarte zieht und im Endkampf gegen Goku und Vegeta noch einmal Spannung reinbringt, bevor es die beiden schaffen, ihn irgendwie zu besiegen. Aber es kam anders.
    Das Geheimnis um Moros dritten Wunsch wurde endlich gelüftet. Er wünschte sich, alle Gefangenen des Galaktischen Gefängnisses zu befreien. Ich hatte eher damit gerechnet, dass er seinen letzten Wunsch benutzt, um sich selbst noch irgendwie stärker zu machen. Auch dachte ich, dass er es mit seiner Kraft sowieso alleine geschafft hätte, die Gefangenen zu befreien. Im Kampf gegen Goku und Vegeta waren diese nichtsdestotrotz ziemlich hilfreich. Er gab ihnen sogar einen Teil seiner Energie, um sie noch stärker zu machen. Sie schafften es, die Saiyajins und den Dai-Kaioshin so lange zu beschäftigen, dass Moro genug Zeit hatte, um wieder seine Technik, Energie aus Lebewesen zu saugen, zu benutzen.
    Mir hat es gefallen, wie sich Goku immer weiter zurückverwandelte. Von einem Super-Saiyajin Blue zu einem Super-Saiyajin Gott zu einem 3-fachen Super-Saiyajin, den man inzwischen sowieso kaum noch sieht. In dieser Form schaffte es Saganbo, der Anführer von Moros Untertanen, einen Schlag gegen ihn zu landen. Ich finde es irgendwie schade, dass irgendwelche dahergelaufenen Verbrecher auf so ein hohes Level gehievt werden. Am Ende von DBZ war Goku als 3-facher Super-Saiyajin eines der mächtigsten Lebewesen und bekämpfte Kid Boo, der dabei war, das Universum zu vernichten. Aber es kann auch sein, dass er einfach überrascht war, als er sich zurückverwandelte. Dass Goku sagte, Moros Untertanen sind stark, kann ich ja noch nachvollziehen. Dass er und Vegeta sich aber in die Blue-Form verwandelten, finde ich dennoch übertrieben. Auch finde ich es schade, dass der Dai-Kaioshin den Kampf verloren hat. Goku sagte zwar, dass ihn sein voriger Kampf gegen Moro erschöpft hatte, dennoch habe ich das Gefühl, es werden Entschuldigen gesucht, weshalb unsere überstarken Helden es ab und zu nicht schaffen, die kleinen Helfer des großen Bösen nicht mit nur einem Schlag außer Gefecht setzen zu können.
    So richtig interessant wurde es am Ende. Vegeta verfiel wieder in sein altes Muster und sein Stolz übermannte ihn. Er erwähnte, dass das Volk der Saiyajins sich mit körperlicher Kraft brüstet. Er lehnte es ab, mithilfe von Gokus Momentaner Teleportation zu fliehen. Stattdessen flog er ins Schiff von Irico, einem Mitglied der Galactic Patrol, und befahl ihn, Kurs auf Yardrat zu nehmen. Ironischerweise ist das genau der Planet, wo Goku die Momentane Teleportation gelernt hat. Ich bin gespannt, was er sich hat einfallen lassen.