die neue bessere zufunft

Makeda

Member
die neue bessere zukunft

*inspiriert durch equilibrium wird*

der film zeigt eine zukunft die ohne krieg und leid is, doch für den preis der menschlichen emotionen. sprich diese werden unterdrückt durch drogen.

aber was sind wir ohne die menschlichen gefühle ?
einfach nur uns weiter reproduzieren ?
leben um zu leben ....
hat dies einen sinn ?
wären wir nicht unserer natur beraubt ?
doch auf der anderen seite eine utopie die ohne krieg das leben an sich garantiert.

in der schönen neuen welt is eine ähnliche kontrolle.
der mensch wird kontrolliert. ist dies eine welt die lebenswert ist ?

edit: auch schön das mich keiner aufmerksam macht....
man is das peinlich und niemand sagt was...
 
Makeda schrieb:
*inspiriert durch equilibrium wird*

der film zeigt eine zukunft die ohne krieg und lied is, doch für den preis der menschlichen emotionen. sprich diese werden unterdrück durch drogen.

aber was sind wir ohne die menschlichen gefühle ?
einfach nur uns weiter reproduzieren ?
leben um zu leben ....
hat dies einen sinn ?
wären wir nicht unserer natur beraubt ?
doch auf der anderen seite eine utopia die ohne krieg das leben an sich garantiert.

in der schönen neuen welt is eine ähnliche kontrolle.
der mensch wird kontroliert. ist dies eine welt die lebenswert ist ?

Ich weiss nicht was lebenswert ist. Ich weiss aber, dass ich denke, dass es den Tausch nicht wert wäre, da das Potenzial zum glücklichsein damit auch verschwinden würde. Menschen sind dazu in der Lage, eine krieglose Welt auch so zu schaffen, würde mal dieser Mist von "böser Natur" und ähnlichem Blödsinn aufhören.
 
agressivität liegt in der natur des menschen. missverständnisse ebenso wie persönliche ziele, die denen mit anderen entgegenlaufen.
 
Makeda schrieb:
*inspiriert durch equilibrium wird*

der film zeigt eine zukunft die ohne krieg und lied is, doch für den preis der menschlichen emotionen. sprich diese werden unterdrück durch drogen.
ohne den krieg, aber mit dem töten der verfolgung und dem terror. erm, naja, so "krieglos" seh ich das ganze net^^ wobei der Film für mich eh die Frage hinfällig is (in Anbetracht des Filmes).
Aber ich denke dass die Gefühle nicht die direkte Ursache für Krieg sind und demzufolge ein Zustand Gefühle + nicht-Krieg möglich ist. Da ich ungern auf gefühle verzichte (ironisch o.o)...will ich nicht auf gefühle verzichten.
Ohne gefühle wären wir tot, und wärs nur sowas basic-mässiges wie "Hunger".

@Ghent alles was Menschen tun liegt in der Natur des Menschen. Sonst wärs ja net die Natur des Menschen.
 
Ghent schrieb:
agressivität liegt in der natur des menschen. missverständnisse ebenso wie persönliche ziele, die denen mit anderen entgegenlaufen.

Entweder liegt alles in der Natur des Menschen(auch ein Leben im Nicht-Krieg und in der Nicht-Aggression) oder nichts. So fucking what?
 
ich glaube im kern ging es mir darum, ob eine zukunft wo der mensch eigentlich keine oder kaum selbstbestimmung inne hat, sich nur noch paart zu erhaltung der art, sie lebenswert is ?
die art überlebt.
sei es mal dahingestellt wie man das bewerkstelligen möchte. da ich doch lieber kein szenario entwickelt möchte woran man sich aufhängt und schreit "nene das geht net".
 
Makeda schrieb:
ich glaube im kern ging es mir darum, ob eine zukunft wo der mensch eigentlich keine oder kaum selbstbestimmung inne hat, sich nur noch paart zu erhaltung der art, sie lebenswert is ?
die art überlebt.
sei es mal dahingestellt wie man das bewerkstelligen möchte. da ich doch lieber kein szenario entwickelt möchte woran man sich aufhängt und schreit "nene das geht net".

Wie ich bereits sagte, Freiheit und Friede/Kriegslosigkeit und ähnliches sind für mich beide wichtig und unverzichtbar und ich würde in einer solchen Welt nicht leben wollen.
 
Ghent schrieb:
-> solange es menschen gibt wird es streit geben. eine blümchen-utopie ist folglich nicht mal einen gedanken wert.
Stimmt.
Solange man lebt, ist man mit Problemen konfrontiert.
Wozu sie lösen? Kommen doch eh immer wieder neue, oder!?

Mal ganz abgesehen davon, dass man Streit auch schlichten kann, ist es pervers, einer Gesellschaftsordnung den Kampf vorzuschreiben, nur weil er ab und zu mal ausbricht. Die Blümchenutopie ist da wesentlich vernünftiger, weil sie die richtigen normativen Anforderungen stellt.
 
Wozu sie lösen? Kommen doch eh immer wieder neue, oder!?
man kann probleme auch angehen, obwohl immer wieder neue kommen. ich behaupte lediglich dass es keine endgültige lösung aller probleme gibt und geben kann.

und ich will keiner gesellschaft einen krieg vorschreiben. den kampf kann man auch ganz anders definieren als aufeinander-einprügeln. ich behaupte es ist gut und sehr schön, wenn man interessenkonflikte versucht gewaltfrei zu lösen. aber es gibt auch konflikte die man mit reden NICHT lösen kann. gerade bei religiösen oder moralischen differenzen können schnell so phänomene wie fundamentalismus auftreten.
will ma also allen leuten vorschreiben was sie zu denken und zu glauben haben um eine gleichheit zu schaffen? dann ist das ideal der freiheit (vorallem der gedankenfreiheit) zerstört.
oder anders ausgedrückt: ich habe noch kein sinnvolles konzept einer blümchen-utopie (allfriede, etc etc) gesehen die nicht haufenweise leichen (sinngemäss) im keller hat. sei es beschneidung der gedanken-/willens-freiheit oder ein polizeistaat.
 
Stimmt nicht!
Du behauptest, dass eine andere Möglichkeit des Umganges mit auftretenden Problemen nicht möglich ist. Das machst du daran fest, dass die Voraussetzungen der Utopie nicht gegeben sind.

Du folgerst also daraus, dass die Voraussetzungen (eine prinzipiell säkularisierte, aufgeklärte Weltgesellschaft) nicht gegeben sind, dass eine normative und idealtypische Blümchenutopie keinen Gedanken wert ist (aus dem Begriff des Idealtypus folgt, dass die Realität sich dem Prinzip nur annähern kann).

Das ist logisch total inkonsistent.
1. Daraus, dass es immer Probleme geben wird, lässt sich nicht folgern, dass eine kommunikative Lösung irgendwann versagt.
2. Anarchie heißt nicht, dass es kein soziales Normengeflecht gibt, die im Ernstfall gemeinschaftlich durchgesetzt werden können.
3. Ist eine Projektion des Gegenwartsstatus (mit den religiösen Fundamentalisten) auf die Zukunft ein theoretisches Unding. In den meisten Landstrichen Deutschlands gibt es auch keine christlichen Fundamentalisten mehr. Wieso sollte die Bevölkerung anderer Landstriche zu dieser Emanzipationsleistung nicht in der Lage.
4. Ein Recht auf Strunzdummheit und Verantwortungsabschiebung gibt es in linken Theorien natürlich zumeist nicht. Wenn du das unter Beschneidung der Gedanken-/Willensfreiheit einordnest, kann ich dich aber gerne auf den durch diese Dummheit verursachten Schaden hinweisen und deine Gedanken-/Willensfreiheit gegen andere normative Grundrechte abwägen wie etwa dem Schutz vor Diskriminierung, etc.
 
Konterfeit schrieb:
4. Ein Recht auf Strunzdummheit und Verantwortungsabschiebung gibt es in linken Theorien natürlich zumeist nicht. Wenn du das unter Beschneidung der Gedanken-/Willensfreiheit einordnest, kann ich dich aber gerne auf den durch diese Dummheit verursachten Schaden hinweisen und deine Gedanken-/Willensfreiheit gegen andere normative Grundrechte abwägen wie etwa dem Schutz vor Diskriminierung, etc.

Die dadurch entstehenden Schäden sind für die Frage selbst doch völlig irrelevant. Es gibt strunzdumme Menschen und es wird sie immer geben weil nicht bei jedem die Motivation vorhanden ist sich zu einem freien, gebildeten und aufgeklärten Übermenschen emporzuschwingen.

Was übrigens die Glaubensfrage angeht, so heißen die Kirchen heut anders und sind weitaus schnellebiger, nur am Prinzip ändert sich deshalb nichts.
 
fruchtoase schrieb:
Die dadurch entstehenden Schäden sind für die Frage selbst doch völlig irrelevant. Es gibt strunzdumme Menschen und es wird sie immer geben weil nicht bei jedem die Motivation vorhanden ist sich zu einem freien, gebildeten und aufgeklärten Übermenschen emporzuschwingen.
Irrelevant?
So so...
Die Nürnberger Rassegesetze sind also irrelevant für die Frage, ob es Ansichten gibt, die ausgemerzt gehören und auf die man ganz einfach kein Recht hat?
Interessant was so alles hinten rauskommt, wenn man deine "Argumentationen" zuende denkt...

Mit Strunzdummheit meinte ich übrigens eher mangelnde Empathie und mangelnde Abstraktionsfähigkeit.
Man muss nicht klug sein, um einzusehen, dass andere Menschen grundsätzlich möglichkeitskongruente alter egos mit anderer sozioempirischer Basis darstellen. Von dieser Einsicht führt kein Weg zum Fanatismus.

Ich hätte es natürlich einfacher ausdrücken können, aber wo bliebe da der Spaß?
 
Konterfeit schrieb:
Irrelevant?
So so...
Die Nürnberger Rassegesetze sind also irrelevant für die Frage, ob es Ansichten gibt, die ausgemerzt gehören und auf die man ganz einfach kein Recht hat?
Interessant was so alles hinten rauskommt, wenn man deine "Argumentationen" zuende denkt...

Mit Strunzdummheit meinte ich übrigens eher mangelnde Empathie und mangelnde Abstraktionsfähigkeit.
Man muss nicht klug sein, um einzusehen, dass andere Menschen grundsätzlich möglichkeitskongruente alter egos mit anderer sozioempirischer Basis darstellen. Von dieser Einsicht führt kein Weg zum Fanatismus.

Ich hätte es natürlich einfacher ausdrücken können, aber wo bliebe da der Spaß?

Jo, für die Frage selbst sind die Folgen erstmal unerheblich. Kommt eben ganz drauf an welche Prioritäten man setzt in den Grundrechten... Daß Freiheit immer auch potentiell mißbraucht werden kann steht außer Frage.

Eichtig, muß man nicht, ist man nicht klug liegt diese Einsicht aber vielleicht nicht nahe, willst du behaupten du könntest das beurteilen?
 
Du behauptest, dass eine andere Möglichkeit des Umganges mit auftretenden Problemen nicht möglich ist. Das machst du daran fest, dass die Voraussetzungen der Utopie nicht gegeben sind.
ich behaupte dass es probeleme gibt die man nicht mit reden aus der welt schaffen kann. damals hat man sich auch nicht mit hitler an den runden tisch gesetzt und mal überlegt wie das mit der weltherrschaft und der judenfrage nun so aussehen könnte.
und eine weitere voraussetzung für die blümchentheorie ist die gewaltlosigkeit. nur will ich aber meine freiheit haben zu meinen gefühlen zu stehen. es ist nunmal einfach weitaus befriedigender jemandem der einen immer wieder reizt eine reinzuhauen statt sich wegen runtergeschluckter wut und hass einen eigenen psychischen koller einzuholen.
Der mensch ist ein individuum. jeder ist anders als die anderen, hat andere gedanken, erlebnisse, ziele, träume und eine ANDERE MORALVORSTELLUNG. Davon ist nicht alles erziehungssache oder alles angeboren. es ist eine mischung. aber vor allen anderen dingen ist der mensch ein fühlendes wesen. und das meint, er hat alle arten von gefühlen. hass ist so natürlich wie liebe. wenn ihr meint dass man den menschen durch irgendwelche theorien oder ideen davon abbringen könnte zu hassen ... und wo ist dann der unterschied zum 'rechtschaffenen zorn' gegen jene 'ideologien, die ausgemerzt gehören'?

die Voraussetzungen (eine prinzipiell säkularisierte, aufgeklärte Weltgesellschaft)
ich brauche das nicht mal zu schlussfolgern. nur schon die voraussetzung säkular würde ausreichen um dem ganzen einen 'traumtänzerei'-stempel zu verpassen. aber sag mal ... was verstehst du unter aufgeklärt und weltgesellschaft? willst du damit sagen du hast DIE EINE WAHRHEIT gefunden?

1. Daraus, dass es immer Probleme geben wird, lässt sich nicht folgern, dass eine kommunikative Lösung irgendwann versagt.
es wird immer probleme geben - imho. und man kann nicht alle probleme mit reden lösen. folglich versagt die kommunikation als allheilmittel bei problemen, da sie eben nicht alle probleme abdeckt. das ist etwas anderes als das von dir beschriebene dessen logische betrachtung imho völlig korrekt ist. aber das ist nicht genau das, was ich gesagt habe.

2. Anarchie heißt nicht, dass es kein soziales Normengeflecht gibt, die im Ernstfall gemeinschaftlich durchgesetzt werden können.
ich habe nie die anarchie im speziellen kritisiert. ich finde ihn zwar nicht richtig durchdacht, aber das wäre eigene threads wert.

3. Ist eine Projektion des Gegenwartsstatus (mit den religiösen Fundamentalisten) auf die Zukunft ein theoretisches Unding.
der gegenwart und der gesamten menschlichen vergangenheit.

es gibt keine möglichkeit auf eine welt ohne gewaltausübung. und sei es gewaltausübung in form vom schlachten von tieren oder ausrupfen von grünzeug um nahrung zu haben.

aber ehrlich gesagt hab ich bei solchen diskusionen immer wieder das gefühl, dass die leute einfach zu viele fantasy-filme mit elfen gesehen haben und nun meinen 'ach die tollen baumhocker leben in liebe und frieden. das sollten wir auch mal tun'.
--> zeigt dass es möglich ist. fangt an in der welt zu missionieren und alle menschen 'aufzuklären'.
 
Ghent schrieb:
aber sag mal ... was verstehst du unter aufgeklärt und weltgesellschaft? willst du damit sagen du hast DIE EINE WAHRHEIT gefunden?

vielleicht bedeutet eine aufgeklärte gesellschaft grade eben das es nicht die eine wahrheit gibt.


Ghent schrieb:
es wird immer probleme geben - imho. und man kann nicht alle probleme mit reden lösen. folglich versagt die kommunikation als allheilmittel bei problemen, da sie eben nicht alle probleme abdeckt. das ist etwas anderes als das von dir beschriebene dessen logische betrachtung imho völlig korrekt ist. aber das ist nicht genau das, was ich gesagt habe.

was gibt es den, was man nicht mit reden beseitigen kann ?
das die einen hungern und andere im luxus leben ? auch das kann man mit reden beilegen, indem man entscheidet das man die hungern hilft.


Ghent schrieb:
aber ehrlich gesagt hab ich bei solchen diskusionen immer wieder das gefühl, dass die leute einfach zu viele fantasy-filme mit elfen gesehen haben und nun meinen 'ach die tollen baumhocker leben in liebe und frieden. das sollten wir auch mal tun'.
--> zeigt dass es möglich ist. fangt an in der welt zu missionieren und alle menschen 'aufzuklären'.

wahrscheinlich.
vielleicht ist es ein vergebliches unterfangen etwas verbesser zu wollen, sich gedanken zu machen über eine bessere welt. auch weil man alleine so klein und unbedeutet ist, das man nichts machen kann. doch es soll leute geben die eben dann nicht den kopf in sand stecken. was natürlich ein sehr gehässiges verhalten ist, seh ich ein ;)

tja vielleicht sind wir schon grade beim missionieren ;)
 
vielleicht bedeutet eine aufgeklärte gesellschaft grade eben das es nicht die eine wahrheit gibt.
ob eine gesellschaft 'aufgeklärt' ist oder nicht hat nichts damit zu tun, ob es eine 'eine wahrheit' gibt. eine gesellschaft kann eine meinung über die 'eine wahrheit' haben (zbsp was sie sein soll, oder dass sie nicht existiert). aber das is der wahrheit (so sie existiert) ziemlich egal ^^

das die einen hungern und andere im luxus leben ? auch das kann man mit reden beilegen, indem man entscheidet das man die hungern hilft.
ich könnte jetzt auf die egoisten eingehen die lieber im luxus leben wollen und denen die anderen egal sind. aber das ist nicht mal nötig. es reicht schon wenn man sich eine situation vorstellt, in der eben nicht genug für alle da ist. sei es essen, wasser, oder sonstwas.
utilitarismus ist nunmal eine wohlstandsideologie von leuten die haben was sie brauchen und denen es nichts ausmacht, das, was sie nicht brauchen, zu teilen. wenn hier auch eine hungersnot ausbricht sieht die situation da schnell wieder anders aus.
 
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