Breakaway

Dieses Thema im Forum "Dragonball Fanfictions" wurde erstellt von VegetaGirl94, 1. Januar 2012.

  1. VegetaGirl94

    VegetaGirl94 Gemüsefamilie! Yay! ♥

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    Halli Hallo Hallöle! :rolleyes:
    Erstmal ein frohes neues Jahr an alle Anwesenden, Leser und das Forumteam. *schleim*
    Ein neuer Versuch, dem Forum mehr Leben einzuhauchen. *hauch*
    Hoffentlich klappt's. Wäre zu wünschen.
    Wünsche euch viel Spaß erstmal bei dem Prolog. Es sind schon einige Teile geschrieben worden. Wenn's gut ankommt, geht's auch zügig weiter.
    Also. Viele Kommis, ich weiß, dass mein Schreibstil es wert ist. :cool: Haha! :D

    Autor: VegetaGirl94 (bzw. Meike)
    Titel: Breakaway
    Teile: Einige bestimmt. ^.^
    Genre: Aktion, Kampf, Romantik, Lemon, Drama.
    Serie (Original oder Fanfiction): Fanfiction
    Pairing (wenn vorhanden): Vegeta x Raika
    Disclaimer: Die Schauplätze und Figuren gehören nicht mir sondern dem ehrenwerten Akira Toriyama. Raika gehört mir, so wie sie hier auftaucht und steht unter meinem Copyright. Ebenso wie weitere Figuren die meiner Fantasie entsprungen sind. :)


    Breakaway


    Prolog


    „Meister Freezer, Sie hatten nach mir verlangt?“ Die junge Saiyajin verbeugte sich vor dem Tyrannen, der sie nicht mal eines Blickes würdigte, sondern mit dem Rücken zu ihr auf einem schwebenden Stuhl thronte.
    „Ah Raika. Da bist du ja. Du weißt, dass mein nächstes Ziel der Planet Namek ist, wegen dieser mysteriösen Dragonballs“. Seine Stimme klang zwar recht freundlich, aber jeder wusste, dass er erbarmungslos war und keine Gnade kannte. Er schwenkte leicht sein Weinglas hin und her.
    „Jawohl Meister“.
    „Gut. Du machst dich im Voraus mit Zarbon und Dodoria auf den Weg dorthin. Dein Rassenmitglied Vegeta ist auch auf dem Weg. Ich habe das Gefühl, dass er sich gegen mich wenden wird. Verhindere das um jeden Preis. Ich weiß, dass du ihm das Wasser reichen kannst und auch, dass du ihn spielend um den Finger wickeln kannst. Verstanden?“
    „Jawohl. Aber er weiß nichts von meiner Existenz...“
    „Unwichtig. Ich habe dich nur versteckt gehalten, damit ihr Affen euch nicht weiter fortpflanzt. Zu dieser Ausnahme darfst du ihm gegenübertreten. Wenn du dich mit ihm paarst, bringe ich dich um. So einfach geht das“
    Sie knurrte gedanklich, brachte aber keinen Laut nach Außen.
    Freezer fuhr fort. „Gut. Mach dich auf den Weg. Zarbon und Dodoria wissen Bescheid.“
    „Jawohl Meister“. Sie verbeugte sich ein letztes Mal und verließ rasch den Raum. Raika beachtete die Wachen kaum, die vor der Tür zu Freezer’s Saal standen, stolzierte nur an diesen vorbei und machte sich auf zum Raumkapselflughafen. Die Kontrolleure wussten schon Bescheid, hatten ihre Kapsel vorbereitet und programmiert. Raika musste nur noch einsteigen. Mit gemischten Gefühlen tat sie dies auch. Sie würde zum ersten Mal einen ihrer Rassen sehen. Einer der letzten beiden noch lebenden männlichen Saiyajin. Andererseits war Vegeta gegen Freezer und damit verloren. Jeder der sich gegen diesen Tyrannen stellt, wurde vernichtet. Er hatte also keine Chance. Deswegen arbeitete sie auch für Freezer, um dieses Risiko nicht einzugehen. Und sie hatte sich immerhin so weit in seinem Ansehen hochgearbeitet, dass sie einige Privilegien hatte, wie zum Beispiel eine luxuriöse Behausung, was allerdings den fiesen Beigeschmack seiner Tyrannei nicht weniger schlimm machte.
    Raika seufzte leise, legte ihren Scouter ab und drückte auf ein paar Knöpfe vor sich, sodass die kleine Kapsel abhob. Der Bordcomputer zeigte an, dass sie etwa drei Wochen fliegen musste. Genug Zeit zu schlafen...

    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

    So. Das war erstmal der Prolog. Hoffe es ist gut angekommen..
    Bis zum nächsten Mal! :wavey:
     
  2. Vegasai

    Vegasai ~|~Ryu~|~

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    Meikeeeee!!!!
    Ich bin sehr begeistert. Wo du nur immer die Ideen hernimmst. ^^
    klasse Prolog. Bin sehr gespannt, wie es weitergeht. Vor allem, wie Vegeta reagieren wird.
    Rechtschreibfehler konnte ich keine finden.
    Freue mich schon auf den nächsten Teil. :D
    Bis dahin, großes Lob, meike!!
     
  3. MajinKay

    MajinKay Revelation 6:4

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    OK... Dem Forum etwas mehr Leben einzuhauchen ist ein hehres Ziel, was ich auch gleich mit einem Kommentar vergüten möchte.

    Fangen wir mal mit den Punkten an, die schnell abgehakt sind. Die Grundidee von Charakter X aus der Serie trifft Eigenkreation Y ist leider de facto das vermutlich ausgelutschteste Konzept, das man sich im Bereich Fanfiction so vorstellen kann. Aus diesem Grund steht und fällt die Geschichte mit der Umsetzung. Wenn du mit deinem Storyverlauf und deinen Charakteren punkten kannst und dich damit von der breiten Masse absetzt, wird das sicher eine prima Story, nur läufst du mit so einem Grundkonzept auch Gefahr, sehr schnell in die belanglose Mittelmäßigkeit abzugleiten. Momentan kann ich kaum beurteilen, welchen Verlauf die Story nehmen könnte, da der Prolog einfach viel zu kurz ist um sich dazu eine Meinung zu bilden. Also kann ich dir nur den Rat an der Stelle geben: Streng dich an!

    Dein Schreibstil liest sich größtenteils sehr flüssig, allerdings fühlen sich diverse Wortkonstrukte wie schlimme Schlaglöcher auf einer sonst sehr ebenen Bahn an. "Rassenmitglied" ist zwar im Kontext genauso richtig wie "Raumkapselflughafen", klingt aber zu konstruiert und gekünstelt. Weniger ist in dieser Hinsicht wohl mehr, denn ein simpler "Raumhafen" oder "Saiya-jin" hätte es vermutlich auch getan. Auf der anderen Seite hätte ich mir bei Freezer durchaus auch mal ein Synonym für seine Position als Tyrann gewünscht. Aber gut, von diesen Schönheitsfehlern mal abgesehen ist alles durchwegs OK.

    Kritik müsste ich allerdings ein wenig äußern, wenn wir uns die Logik der ganzen Grundidee ansehen. Siehst du, indem du das Setting so gewählt hast, dass es sich nicht nur innerhalb der Timeline der Serie abspielt, sondern auch praktisch an einem Ort und zu einer Zeit, die die Serie selbst aktiv beleuchtet hast, solltest du dir ein paar Gedanken bezüglich des nahtlosen Einfügens deines neuen Content machen. Das Freezer die Existenz einer weiblichen Saiya-jin zulässt ist hart an der Grenze des Sinnlosen - genau aus den Gründen, die du genannt hast. Doch eine weibliche Saiya-jin auf Vegeta anzusetzen, um ihn mit ihren Reizen zu ködern ist einfach ein Overkill. Freezer ist weder ein intriganter und verwegener Schmied von komplizierten Plänen, noch fürchtet er Vegeta. Die ganze Namek-Saga baut praktisch um diesen Fakt herum auf. Er fürchtet zwar den legendären Super Saiya-jin, sieht aber weder Vegeta noch Goku als ernst zunehmende Bedrohung an. Ganz alleine aus diesem Grund wird er letztendlich auch besiegt. Warum dann also Raika überhaupt ins Spiel bringen? Warum sie überhaupt am Leben gelassen zu haben? Leider wirkt diese Idee mehr als nur schwammig.

    Ich denke, das dürfte so in Etwa alles sein, was ich an diesem Punkt sagen kann.

    -Kay
     
  4. Trunks- Lover 66

    Trunks- Lover 66 Princess of dreams..~

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    Hallihallohallöchen, da bin ich. Wie versprochen. *g* :)

    So...dann geht's mal los, hier:

    Also die Story klingt auf jeden Fall vielversprechend und spannend. Die Idee mit dem neuen Charakter "Raika" finde ich auch gut und ich bin gespannt, wie sich das mit ihr und Vegeta entwickelt, da die beiden ja dein Hauptpairing zu sein scheinen, so wie es in den Pflichtangaben aussieht. ^^

    An sich fand ich den ersten Teil etwas kurz. Meiner Meinung nach hätte man es noch etwas mehr ausbauen können. Eventuell, wie die Räume aussehen, eben mehr Einzelheiten, damit der Leser etwas mehr zum Verschlingen hat. :) bzw. mehr Spannung aufgebaut wird.
    Wie zum Beispiel, wie genau Raika zu Freezers Herrschaft steht. Du hast zwar geschrieben, dass sie Respekt vor ihm hat und seine Tyrannei verabscheut, jedoch hättest du vielleicht noch ihr genaueres Vorhaben beschreiben können:

    Was genau hat sie jetzt vor?
    Wie genau steht sie zu dem Prinzen Vegeta, der ja immerhin unter den Saiyajins einen großen Namen hat?
    Ist sie der Versuchung nahe sich eventuell dennoch auf Vegetas Seite zu stellen, der sich gegen Freezer gewendet hat, obwohl er dadurch dem Untergang geweiht ist?

    Eben solche Sachen. ^^'
    Aber ich denke das ist dann auch Geschmackssache. :p
    Und das ist auch so ziemlich der einzige Kritikpunkt. Ansonsten hat sich alles sehr flüssig und "ruckelfrei" lesen lassen.
    Und immerhin war das ja auch erst der Prolog und vielleicht ergänzt du einige von den Sachen da oben. Wie auch immer.
    Ich freu mich sehr auf den nächsten Teil. ^^

    Bis dahin, schöne Grüße und viel Erfolg. :)
    Und da du es bist kriegst du jetzt auch noch ein tolles Drecksherzchen:
    <3

    :D
     
  5. VegetaGirl94

    VegetaGirl94 Gemüsefamilie! Yay! ♥

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    Hallöchen meine Lieben! Der erste Teil steht schon in den Startlöchern, also widme ich mich noch eben der Fanpost und dann geht's auch schon los! :D

    @ Mela: Vielen Dank für dein Lob. Hach.. Die Ideen fallen mir immer irgendwie zwischendurch ein. Auf'm Klo.. Ne Spaß. :D Hoffe das erste Kapitelchen gefällt dir! :)
    @ MajinKay: Ehrlich gesagt, bin ich froh, dass mal jemand mit einer anderen Meinung auftaucht und ordentlich Kritik verteilt. Ich stimme dir zu, dass das Grundkonzept nicht gerade das originellste ist, aber wir werden sehen wie sich das entwickelt. ^^ Deinen Rat werde ich natürlich beherzigen. Ich gebe mir viel Mühe bei meinen FFs, immerhin könnte es andernfalls ziemlich peinlich werden. Bei dem "Raumkapselhafen" magst du Recht haben, aber ich finde nicht, dass "Rassenmitglied" irgendwie konstruiert klingt, aber okay, deine Meinung. ^^ Allerdings möchte ich etwas anmerken, undzwar, finde ich es nicht unlogisch, dass Freezer Raika nicht schon längst getötet hat. Immerhin lebt Vegeta auch noch. Und Radditz und Nappa sind auch nicht durch Freezer gestorben. Das tut er nur, wenn sie sich gegen ihn stellt. Ich denke Freezer weiß ganz genau, dass er sie spielend erledigen könnte, wenn sie die Seite wechselt. Selbst wenn sie sich mit Vegeta verbündet. Er hat ja keine Angst davor, von daher ist ihm das egal. So sehe ich das. ^^ Aber vielen Dank für deinen Kommentar und deine ehrliche Meinung (So soll's sein!).
    @ Lisa: Der Prolog war ja nur eine kurze Einleitung, ein Spannungsaufbauer (gibt's das Wort.. ? Glaube nicht o.o') quasi. Aber deine Fragen werden sicherlich alle noch beantwortet. ;) Hoffentlich hast du für den folgenden Teil genauso viel Lob übrig. Vielen Dank. Und ein Drecksherzchen für dich. ♥

    So, das wäre geschafft. Also viel Spaß beim neuen Kapitel!

    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

    Kapitel 1: Namek in Aufruhr

    Nach drei Wochen landete endlich die Kapsel der 26-Jährigen unsanft auf dem steinigen Boden Nameks. Zwei der drei Sonnen waren am grünlichen Himmel zu sehen, als die junge Saiyajin ausstieg. Sie war schlank, aber nicht sehr groß, nur etwa 160 Zentimeter. Sie trug einen knappen Kampfanzug mit hellgrünem Body.
    „Ich hasse diese langen Flüge“, murmelte sie vor sich hin. Raika streckte sich und dehnte ihre leicht verspannte Nackenmuskulatur. Sie legte ihren Scouter wieder an, zupfte ihre langen schwarzen Haare zurecht und blickte mit ihren grünen Augen umher. Karge Landschaft zeigte sich ihr. Wenige Bäume und Pflanzen. Von Lebewesen war gar nichts zu sehen, außer ein paar verlassene und zerstörte Häuser.
    >>Na, mal schauen was hier überhaupt so abgeht<< Sie drückte auf ihren Scouter, der sofort begann zu piepsen.
    >>Okay, Dodoria und Zarbon sind westlich von hier. Einige kleinere Energien nordöstlich, das müssen die Namekianer sein. Und im Norden treibt sich Kiwi rum. Was macht der denn hier? Moment! Da ist noch eine Energie. Sie liegt bei 20.000... 21.000... Das muss Vegeta sein, aber seine Kampfkraft steigt noch weiter! Sie ist jetzt bei 24.000! Und... Kiwi’s Aura ist erloschen...<<
    Raika knurrte laut auf. >>Von wegen ich kann ihm das Wasser reichen! Meine Kampfkraft liegt bei 19.000. Dieser Vegeta scheint bei seinem Ausflug zur Erde ordentlich zugelegt haben!<<
    Die Saiyajin stieß sich heftig vom Boden ab und flog geradewegs zu Zarbon und Dodoria. Nach kurzer Flugstrecke kam sie auch schon bei den beiden Handlangern Freezer’s an.
    Der Schönling mit grünblauer Haut begrüßte sie ruppig. „Ah Meister Freezer lässt jetzt schon die weiblichen Affen kämpfen.“
    „Schnauze Zarbon, wir haben eine Mission und die erledigen wir hier, ob es euch passt oder nicht.“
    Der dicke rosafarbene Fettkloß erhob das Wort. „Sie hat Recht, wir müssen die restlichen Dragonballs finden und wenn Vegeta noch mal auffällt, dann sollte ich ihm mal besuchen.“
    Zarbon und sie nickten zustimmend, wobei sich der langhaarige Grünling seinen Kommentar nicht verkneifen konnte. „Wäre doch schade drum, wenn dein Prinz getötet werden müsste, aber dann ist euch Meister Freezer wirklich bald los.“
    Raika rollte genervt die Augen. „Du weißt gar nicht wie egal mir das ist. Unsere Rasse ist sowieso schon ausgestorben, da hilft eine Generation mehr oder weniger auch nichts. Außerdem scheint dieser Prinz nicht gerade schlau zu sein, wenn er sich mit Freezer anlegen will.“
    „Kluges Mädchen!“
    Dodoria räusperte sich und sprach weiter. Er deutete auf einen Trupp von bewaffneten Soldaten. „Ihr passt auf unsere vier Dragonballs auf, wir durchwühlen das nächste Dorf“
    Und schon schossen die drei starken Krieger los. Das nächste Dorf war nicht weit entfernt und Zarbon und Dodoria, die bereits vier Dörfer überfallen hatten landeten und forderten alle anwesenden Namekianer auf, die rundlichen, teilweise mit Stacheln besetzten Häuser, zu verlassen und sich zu zeigen. Raika blieb etwas im Hintergrund und verschränkte ihre Arme vor ihrem Oberkörper.
    Fünf Namekianer mit typisch grüner Haut und Fühlern traten heraus.
    Der Älteste erhob das Wort. „Was wollt ihr hier, Fremde?“
    „Wir wollen euren Dragonball, rückt ihn heraus oder wir holen ihn uns mit Gewalt!“
    Dodoria’s Gegenüber schwieg eisern. Der kugelförmige Dodoria seufzte und fuhr fort. „Da habe ich echt keine Lust drauf. Raika, steh da nicht so blöd rum, mach dich mal nützlich“.
    Sie wusste was das zu bedeute hatte. Kurzerhand sprang sie hoch und trat einem der älteren Namekianer mit solcher Kraft gegen den Hals, dass er erst einige Meter später wieder auf den Boden aufschlug und leblos mit Nackenbruch liegen blieb. Ohne eine Miene zu verziehen sprach sie kalt: „Werdet ihr jetzt gesprächiger?“
    Das weckte allerdings nur den Zorn der erschrockenen Grünlinge. Einer von ihnen rannte brüllend los und versuchte Raika anzugreifen, doch sie ließ ihn mit einem einfachen Ki-Strahl zu Boden gehen. Der Dorfälteste schloss die zwei übrig gebliebenen Kinder in seine Arme, um sie zu beschützen. Er knurrte, konnte nun aber doch sprechen.
    „Was wollt ihr mit den Dragonballs?“
    „Wir gar nichts“, begann Zarbon, „Meister Freezer wünscht sich ewiges Leben.“
    „Dafür werdet ihr die Kugeln niemals bekommen!“ Der Alte schob die Kinder hinter sich, konzentrierte sich und zerschoss mit einem mal all ihre Scouter.
    „Ah! Verdammt!“, rief der Rosafarbene. „Die Scouter brauchen wir doch! Na warte! Ich bring euch alle um!!“
    Gesagt, getan. Dodoria schoss mit einem Ki-Strahl hinter den Alten und erwischte eines der Kinder, welches sofort starb.
    „So! Jetzt gib mir den Dragonball oder ich verliere so langsam die Geduld!“
    Der Älteste tat nun also wie ihm befohlen wurde, war nur kurze Zeit in einem der Häuser verschwunden und kam mit einer der besagten Kugeln wieder.
    Fies lächelnd übernahm Zarbon den glänzenden Dragonball mit drei Sternen und forderte sein Gegenüber auf, ihm zu verraten, wo sich die restlichen Kugeln befinden.
    „Niemals! Ich verrate meine Brüder nicht, selbst wenn ich dafür sterben muss!“
    „Das lässt sich einrichten“. Zarbon nickte Dodoria zu und der sprang dem Namekianer einfach hinterher und riss dessen Kopf von seinem Hals. Der letzte Überlebende des Dorfes, ein junger Namekianer sah sich alles mit weit gedehnten Augen an und wich zitternd immer weiter zurück. Dodoria hingegen erfasste sein nächstes Opfer sofort und ging auf ihn zu.
    „Sprich dein letztes Gebet, Zwerg!“, er holte zum entscheidenden Schlag aus, doch auf einmal ertönte ein Schrei und der rosa Fettklops wurde in die nächste Hauswand getreten.
    Zarbon und Raika blickten sich erstaunt um und entdeckten einen kleinen, aber sehr starken Jungen mit schwarzen, kurzen Haaren.
    >>Wer zum Teufel ist das?! Kein Namekianer, das ist sicher!<<
    Dodoria raffte sich wieder auf, wollte den Jungen attackieren, wurde aber wieder zu Boden getreten von einem weiteren Jungen, dieser hatte allerdings eine Glatze und wirkte älter. Der Schwarzhaarige schnappte sich das Namekianerkind und düste mit dem Glatzkopf davon.
    >>Was zum Teufel war das?<<
    „Steh hier nicht so rum! Hinterher, Raika!!“, brüllte Dodoria sie an, der sich gerade den Staub von dem Kampfanzug klopfte.
    Schon schoss sie hinterher. Sie war um einiges schneller und holte sie bald ein, doch dann ließ sich der Glatzkopf zurück fallen, drehte sich zu ihr um und schrie: „Sonnenattacke!!“
    Auf einmal wurde es furchtbar hell. Raika wurde stark geblendet und konnte nichts mehr sehen. Als sie ihr Augenlicht wieder fand, waren die beiden Fremden mit dem Namekianer schon verschwunden.
    >>Verdammt! Wo sind die nur?<< Verwirrt blickte sie suchend umher. >>Das kann doch nicht sein! Wenn ich nur einen Scouter hätte!<<
    Sie drehte also wieder um und flog zu Zarbon und Dodoria zurück. Am Raumschiff Freezer’s angekommen traf sie allerdings nur auf den Langhaarigen.
    „Wo ist Dodoria?“, fragte sie sofort.
    „Er wollte dir hinterher fliegen und sich an diesen Mücken rächen.“
    „Habe ihn nicht gesehen“, irritiert schauten sie sich gegenseitig an.
    „Merkwürdig...“
    Raika pfiff einen Soldaten heran und griff seinen Scouter. Sie drückte darauf herum. Genau in dem Moment hörte man eine lautstarke Explosion und der Scouter an Raika’s linkem Auge zersprang in tausend Teile. Zarbon blickte direkt zu der Saiyajin.
    „Gerade war Dodorias Energie noch zu sehen, dann nicht mehr. Allerdings war da auch Vegeta’s Kampfkraft zu sehen. Sie war wieder bei 24.000!“, berichtete die junge Frau.
    „Na toll! Und das war auch gerade unser letzter Scouter. Wie finden wir jetzt die Dragonballs?“
    „Suchen...?“ Raika zuckte mit den Schultern.
    „Gut, dann darfst du auch anfangen. Sag Bescheid, wenn du ein Dorf findest“, befahl Zarbon, der währenddessen die anderen fünf Kugeln hütete.
    Also schoss sie los. Nach einiger Zeit in der sie planlos umher flog, wurde ihr zunehmend langweiliger. „Mit Scouter wäre das Ganze einfacher... Hm? Was ist das?“
    Sie spürte wie sich ihr jemand näherte. Das konnte sie nur, wenn jemand starkes in unmittelbarer Nähe war. Es war Vegeta! Sie stoppte und sah ihn nun zum ersten Mal höchst persönlich. Er trug einen ähnlichen Kampfanzug wie sie, allerdings nicht so knapp geschnitten und mit einem dunkelblauen Body. Er musterte sie genauso ausführlich und fragte schließlich skeptisch blickend: „Wer bist du? Ich dachte es gibt sonst keine weiteren Saiyajins.“
    „Mein Name ist Raika. Wer du bist, weiß ich. Du bist Vegeta und gehst Meister Freezer gewaltig auf die Nerven. Du hast Kiwi und Dodoria getötet!“
    „Du arbeitest ernsthaft für Freezer?“. Er schien leicht geschockt zu sein, fuhr aber dann direkt überlegen grinsend fort, „Naja, dann wirst du eben auch sterben müssen.“
    „Da wäre ich mir nicht so sicher, mein Lieber“, sie begab sich in Kampfposition und ihr Gegenüber tat es ihr gleich.
    „Eigentlich echt schade, dass ich dich umbringen muss, du bist wohl die letzte weibliche Saiyajin. Aber du stehst eben auf der falschen Seite.“
    „Schnauze! Wer hier auf der falschen Seite steht, ist doch wohl klar! Du hast keine Chance gegen Freezer! Deswegen, und nur deswegen, bin ich auf seiner Seite, weil ich weiß, dass ich sonst sterben würde!“
    Der Prinz grinste überlegen.
    „Was?!“, fragte Raika sichtlich gereizt. >>Will der mich eigentlich verarschen? Warum grinst der so dämlich?<<
    „Du verstehst es nicht, oder? Ich bin kurz davor ein Supersaiyajin zu werden.“
    Raika begann zu lachen. „Was redest du für einen Müll? Okay, du hast Fortschritte auf der Erde gemacht, klar. Aber deine Kampfkraft liegt bei 24.000 und die von Freezer bei etwa einer Millionen, wenn nicht mehr.“
    Vegeta knurrte laut auf. „Selbst wenn ich es nicht schaffe, gibt es immer noch diesen Pseudohelden Kakarott, der es auch mit Freezer aufnehmen wird. Ich sterbe lieber, als weiter unter seiner Fuchtel zu stehen! Ich frage mich ernsthaft, wo dein Saiyajinstolz geblieben ist“
    >>Mist! Der macht mich doch fertig, wenn ich gegen den kämpfe. Dann muss ich wohl härtere Geschütze auffahren<< Sie schwebte etwas näher zu ihm und senkte den Kopf. „Den hat man mir als Kleinkind ausgetrieben. Du weißt gar nicht wie gerne ich Freezer in den Arsch treten würde...“
    „Hm...“, Vegeta schien zu überlegen. „Warum hast du eigentlich keinen Scouter?“
    „Wir haben alle keine mehr, da die Namekianer sie zerschossen haben“, erzählte sie.
    „Wie hoch ist deine Kampfkraft?“
    „Liegt etwa bei 19.000“
    „Okay, auf der Erde habe ich herausgefunden wie man seine Kampfkraft reguliert, deswegen ist meine Kampfkraft auch so gestiegen, ich kann sie unterdrücken, sodass mich auch die Scouter nicht wahrnehmen“, berichtete er unter einem gewissen Vorwand. >>Sie hat ja Recht, alleine schaffe ich das nicht. Dabei bin ich eigentlich Einzelkämpfer! Ich kämpfe alleine! Und schon gar nicht mit einer Frau. Aber... Ein besonderer Gegner erfordert besondere Maßnahmen... Sie ist stark und da sie auch nur wegen diesem Grund mit Freezer zusammenarbeitet, kann sie nützlich werden und ich kann Informationen von Freezer’s Vorhaben erhaschen. Außerdem... wäre es viel zu schade sie zu töten...<<
    Raika staunte nicht schlecht. „Wow, das ist cool. Weißt du, ich würde viel lieber auf deiner Seite kämpfen und nicht für Freezer... Allerdings würde dieser Tyrann mich direkt umbringen, wenn er das erfährt...“ Mit großen Augen schaute sie ihn an. >>Hoffentlich klappt das auch<<
    „Na dann trainieren wir halt und wenn du zu Zarbon zurück fliegst, kannst du ihm ja sagen, dass du nach den Dragonballs gesucht hast. Ihr habt ja, wie du sagtest, keine Scouter. Und Zarbon ist sowieso als nächstes dran. Dann sind schon mal Freezer’s Handlanger ausgeschaltet.“
    >>Das klingt ja sehr interessant, was der so vorhat...<<, dachte sie, stimmte ihm jedoch verbal vollkommen zu. „Gute Idee Vegeta. Und dann?“
    „Dann muss ich nur noch die Dragonballs vor Freezer finden und dann wünsche ich mir ewiges Leben!“, er fing an höhnisch zu lachen. >>Sie wird mir dabei helfen Zarbon auszuschalten und an diese magischen Kugeln zu kommen. Und falls mir Freezer doch noch in die Quere kommen sollte oder mir die Ginyu Force auf den Hals hetzt, kann sie sich ja mit denen prügeln. Hauptsache mein Wunsch geht in Erfüllung!<<
    >>Irgendwas plant der noch. Das sehe ich ihm an. Naja, erstmal abwarten...<<, dachte Raika und nickte einfach zustimmend.
    Auf einmal zuckte der Prinz zusammen. Er blickte zum Himmel. „Zarbon! Der kommt mir gerade Recht. Los greif mich an! Dann wird seine Aufmerksamkeit auf uns gerichtet!“
    „Mit dem größten Vergnügen!“. Raika begab sich in Kampfposition und verengte ihren Blick. Sie sprang auf ihn zu und schlug ihm mit voller Wucht mitten ins Gesicht. Mit einer solchen Kraft hatte er nicht gerechnet und torkelte einige Meter zurück, seine blutende Nase haltend. Der Prinz schien sauer zu werden, da er wohl gerade erst merkte, dass seine Nase gebrochen war. Er knurrte auf und einen kurzen Augenblick später entwickelte sich ein heftiger Schlagabtausch. Raika versuchte ihm die Beine wegzutreten, doch er stoppte ihr Bein, fasste sie am Fußgelenk und schleuderte sie zwischen die nächsten Felsen. Mit finsterer Visage befreite sie sich von den Geröllklumpen und sprang wieder auf ihren Gegner zu. Der Kampf gegen ihn war ernster geworden, als es geplant war. Sie wollten gerade wieder aufeinander zustürmen, da landete Zarbon neben ihnen.
    Vegeta’s Plan war aufgegangen und er setzte wieder sein überlegenes Grinsen auf.
    „Zarbon. Na was für eine Ehre. Deinen Kumpel habe ich eben schon zu Hackfleisch verarbeitet“.
    „Du lügst!“. Zarbon konnte nicht glauben, dass Vegeta, dieser kleine Wicht, Dodoria einfach so besiegen konnte.
    „Warum sollte ich? Ich wollte deine kleine Freundin auch gerade ins Jenseits befördern.“
    Raika klopfte sich gerade den Staub von den Beinen. „Ach ja? Das sah aber eben ganz anders aus...“
    „Schnauze! Wenn Männer sich unterhalten, hast du nichts zu sagen!“, schrie Zarbon sie an und widmete sich dann wieder Vegeta.
    >>Wie ich dieses aufgeblasene, arrogante Arschloch hasse!<< Die Saiyajin wurde immer gereizter, sie bemerkte nicht, wie ihre Kampfkraft bedrohlich begann zu steigen, bei ihrem Zorn auf Zarbon. Dies entfachte auch Wut auf Freezer, der sie jahrelang wie ein Tier behandelt hatte und ihr keine Achtung entgegen brachte.
    >>Wenn ich die Kraft dazu hätte, würde ich Freezer sofort zur Strecke bringen! Wenn ich nur könnte! Verdammt!<<
    Während Vegeta Zarbon erklärte, dass er sich gegen Freezer und seine Leute gestellt hatte, kochte es schon in Raika, doch niemand beachtete sie. Bis sie schließlich vor Wut kaum noch denken konnte.
    Ein paar Venen zeichneten sich auf ihrer Stirn ab, als sie schrie: „ZARBON! Du hast eine Saiyajin, nein, die LETZTE Saiyajin, nicht so minderwertig zu behandeln! Zumindest nicht ohne Folgen!“
    „Plustere dich nicht so auf, Liebes. Das hilft dir auch nicht. Du weißt, dass ich stärker bin“, Zarbon schien sie immer noch nicht ernst zu nehmen, was ihre Wut noch weiter steigerte. Sie verschwand aus seinem Blickfeld und im nächsten Moment tauchte sie direkt vor ihm wieder auf und schlug ihm in die Magengrube, wodurch er keuchend zu Boden ging.
    >>Wieso ist die auf einmal so schnell?<<, fragte sich Vegeta, schüttelte sich leicht und rief dann: „He! Das ist mein Kampf! Halt dich daraus, Weib!“
    Sie schaute Vegeta durchdringend an, um ihm klar zu machen, dass sie es ernst meint. „Du hast nicht mal mehr einen Schweif, du Möchtegernprinz! Da unser Volk eh nur noch aus drei Mitgliedern besteht, brauche ich auch keinen Respekt vor dir zu haben, Eure Hoheit!“ Den letzten Teil sagte sie mehr mit Verachtung als mit Ehrfurcht. Sie schoss ihm kurzerhand ein paar Ki-Strahlen entgegen, womit er erstmal beschäftigt sein müsste. Dann widmete sie sich wieder Zarbon, der sich gerade wieder aufrichtete und ihr einen Faustschlag ins Gesicht verpassen wollte. Doch Raika fing seine Faust ab und beförderte ihn einige Meter weit in die Lüfte. Zarbon fing sich schnell wieder und feuerte einen kräftigen Ki-Strahl auf die Saiyajin zu. Die Schwarzhaarige parierte ihn jedoch gekonnt und grinste überheblich.
    „Du kannst mich nicht besiegen! Gib auf, Zarbon!“
    „Und ob ich das kann! Selbst wenn ich es nicht könnte, würde Meister Freezer dich wegen Hochverrat sofort zur Strecke bringen. Aber ich habe noch eine kleine Überraschung für dich!“, Zarbon plusterte sich gewaltig auf und sah auf einmal noch fischiger aus, als sowieso schon. Seine Haut wurde schuppiger und er wirkte massiger, viel muskulöser.
    „Oh Gott! Du bist ja hässlich, dass es kracht!“
    „Ich zeige diese Form auch nicht gerne, aber so bin ich um einiges stärker.“
    Raika’s Augen weiteten sich, doch sie war schnell wieder gefasst und begab sich in Kampfstellung.

    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

    Tja. Auf den Kampf werdet ihr wohl warten müssen. Hehe. :D
    Hoffe es hat euch gefallen. Bis denn denn. :wavey:
     
    Zuletzt bearbeitet: 11. November 2019
  6. Trunks- Lover 66

    Trunks- Lover 66 Princess of dreams..~

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    Yaayy...es geht weiter. :)

    Und das war mal ein richtig schöner langer Teil, wo man was zum schmökern hatte. :)

    Also eins muss ich echt neidlos anerkennen. Du hast es verdammt drauf
    Kampfszenen zu beschreiben. Das ist zugegeben immer noch meine
    größte Schwäche. Ich kann das nicht mal annähernd so gut. ^^'

    In den Kämpfen war wirklich alles Wichtige drin:
    Spannung, Action, schnippische, -typische DBZ-Kommentare! Wirklich gut. :)

    Aber eines werd ich dir NIEMALS verzeihen!!!!!
    Du lässt in deiner Story süße, kleine, niedliche, grüne Kinder umbringen?!
    Wie konntest du nur?! .___.
    Böses, du.... :(

    Mehr Kritik gibt's dann aber auch nicht von mir.:rolleyes:

    Noch schnell was zur Story:
    Scheint ihren roten Faden gefunden zu haben und nimmt einen sehr
    schönen Lauf, wie ich finde. Ich bin gespannt, wie der Kampf mit Raika
    und den Jungs jetzt aussehen wird und was genau sie plant im Bezug auf
    Vegeta!

    Freu mich auf den nächsten Teil. =)
    Viele liebe Grüße und'n doofes Drecksherzchen! <3

    *wink* :>
     
  7. miaumioX3

    miaumioX3 miiiieeeeeeee(p)

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    *kommt reingeschneit*
    Bam bam bam o-o
    hier bin ich
    zufrieden ?o.0

    also zum prolog kann man jah nicht viel sagen,
    weißt jah das mich deine storys eh immer neugierig machen :D

    Schreibstil ist eh prima (:)

    zu Kapitel 1
    Du verwendest oft ‚ schoss sie los’ find ich o.o
    Ansonsten hab ich jetz schreibfehler nicht direkt gefunden, eh wieder überlesen ^^

    die Kampfszenen kannst du echt klasse, voll spannend und so *-*
    *dich mit herzen zuschütt* >:3 jaja du kannst das halt

    spannend ist das ende eh, wie gut das ich weiterlesen kann :b

    joa des wars

    ~ Mie x3
     
  8. VegetaGirl94

    VegetaGirl94 Gemüsefamilie! Yay! ♥

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    Hallöchen meine Lieben! Es geht heiter immer weiter! :)
    Ja ich bin gut drauf, deswegen kommen wir auch direkt zu euren Reviews. ^__^

    @ Lisa: Du wirst mir das noch verzeihen müssen mit dem kleinen Namekianer... Hoffentlich... Danke für dein Lob für die Kampfszenen. :) Konnte ich früher nicht wirklich gut, jetzt anscheinend schon. Höhö. :cool: Ich bin so toll! :rolleyes: Hoffe deine Erwartungen werden erfüllt. Vielen Dank. ♥ Drecksherzen. ♥
    @ Miie: Ja. Sehr zufrieden. Beim nächsten Mal aber bitte ein längerer Kommi.. Ich geb mir so 'ne Mühe beim Schreiben. T__T Ja stimmt.. Mit dem "losschießen" hast du wohl Recht.. Werde darauf achten. :) Danke für dein Lob und den Kommi. *dich ebenso mit Herzen überschütt* ♥

    So. Das war's ja schon an Fanpost.. Also auf zum neuen Kapitelchen! Viel Spaß!

    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

    Kapitel 2: Kraftzuwachs und Dragonballs

    Schon stürmte Zarbon in seiner veränderten Form auf Raika zu. Der Anhänger der Kette auf seiner Stirn schlug hin und her. Sie konnte gar nicht so schnell reagieren, da hatte er sie schon an den Haaren gepackt, sein Knie in ihre Magengrube gerammt und sie hoch in die Luft geworfen. Vor Schmerzen krümmte sie sich, doch Raika fasste sich schnell wieder und versuchte ihren Gegner in einem Sturzflug mit ihrer Geschwindigkeit zu verletzen, doch bevor sie ihn erreichen konnte, schoss er einen gewaltigen Energiestrahl auf sie zu, dem sie nicht mehr ausweichen konnte. Als sich der Rauch lichtete, stand sie schwer atmend und wankend am Boden, konnte sich kaum auf den Beinen halten.
    >>Scheiße! Damit hatte ich nicht gerechnet. Wenn ich nicht schnell etwas unternehme, killt der mich noch! Wo ist nur Vegeta wenn man ihn braucht?<<
    Fluchend sah sich die junge Saiyajin um, doch von dem Prinzen fehlte jede Spur. Er hatte sich wohl aus dem Staub gemacht, bevor sich Zarbon auf ihn konzentrieren konnte. Doch ihr Kampfgegner riss sie wieder aus den Gedanken.
    „Ach, soll ich dir mal ein Geheimnis verraten? Da du eh gleich stirbst, ist das ja kein Problem“.
    „Was kannst du mir schon verraten?“, fragte sie, unwissend was kommen mag.
    „Euer Planet Vegeta, wurde nicht von einem Meteoritenschauer zerstört, sondern durch Freezer, ganz einfach“, erzählte Zarbon, als sei es das normalste der Welt.
    „WAS?! Ihr miesen Schweine! Dafür werdet ihr alle bezahlen!“. Raika knurrte laut auf, verengte ihre Gesichtszüge.
    „Haha, so hat auch deine Mutter reagiert, als sie es herausgefunden hat. Schätze bei dir wird es auch das gleiche Ende finden...“
    Jetzt platzte die junge Saiyajin erst recht. „Ihr habt meine Mam auf dem Gewissen?“, brüllte sie ihr Gegenüber an.
    „Willst du jetzt dort Wurzeln schlagen, oder was?“ Ein überlegenes Grinsen breitete sich auf seinem Gesicht aus.
    Von ihr war aber nur ein wiederholtes, lautes Knurren zu vernehmen. „Ihr werden alle büßen! Ich werde meine Mam und unsere gesamtes Volk rächen!“
    „Du hast sowieso keine Chance gegen mich!“, höhnte Zarbon und lud einen weiteren Ki-Strahl, doch dieses Mal konnte Raika ausweichen, sie sprang weit nach oben, fühlte sich einen Moment lang sicher, doch Zarbon hatte durch seine Verwandlung nicht nur an Stärke, sondern auch an Schnelligkeit stark zugelegt. So war er im gleichen Moment schon hinter ihr, umschlang sie mit seinen Armen, allerdings nicht zärtlich, er brach ihr dabei zwei Rippen. Von dort oben ging es nun im Sturzflug abwärts. Zarbon ließ sie einige Meter vor dem Boden los, sodass sie mit voller Wucht hinein krachte und einen Krater an dieser Stelle hinterließ, der sich sogleich mit Wasser füllte.
    „Das hat sich wohl erledigt...“. Grinsend verwandelte sich Zarbon zurück, wischte sich sein Blut aus dem Mundwinkel und machte sich sofort auf den Weg zurück zum Raumschiff, ohne sich zu vergewissern, ob sie wirklich tot ist.
    Das war Raika’s großes Glück. Sie war schwer verletzt, doch sie lebte. Mit letzter Kraft zog sie sich aus dem Krater heraus und blieb schwer keuchend am Boden liegen, allerdings konnte sie sich nicht lange wach halten und verlor kurz darauf das Bewusstsein.

    Als sie wieder aufwachte, fand sie sich mit schmerzenden Gliedern auf einem Bett wieder.
    >>Wo bin ich hier?<< Sich den pochenden Kopf halten, blickte sie sich um. Raika war in einem kleinen Raum, der spärlich ausgestattet war. Neben ihr stand ein Tablett mit einem Glas Wasser und vielen bunten Tabletten. Sie richtete sich weiter auf und ein nasser Waschlappen, der bis gerade auf ihrer Stirn ruhte, rutschte nun hinunter und landete auf ihrem Schoß. Raika legte ihn zur Seite auf das Tablett. Sie schaute zur Tür, die sich genau in diesem Moment öffnete. Ein kleiner Junge mit schwarzen Haaren trat hinein.
    „Oh, du bist wach“, stellte er fest.
    Raika verengte ihre Augen. „Dich kenne ich doch. Du bist der Junge, der diesen Namekianer gerettet hat.“
    „Ja, richtig. Ihr wolltet sie ja alle töten“.
    „Von wollen kann man nicht sprechen...“, murmelte sie, doch der Junge verstand sie.
    „Wie heißt du?“, fragte er nach einer kurzen Pause.
    „Raika...“.
    „Ich heiße Son-Gohan. Ich bin auch ein Saiyajin, so wie du. Nun ja, ein Halb-Saiyajin genau genommen. Meine Mutter ist ein Mensch. Wir, also Kuririn, Bulma und ich, haben dich gerettet, du warst kurz vor dem Verbluten“.
    „Warum habt ihr mich gerettet?“, sie hob skeptisch eine Augenbraue.
    „Wir wollen wissen was hier vor sich geht und so schwach wie du jetzt bist, kannst du uns nichts anhaben“.
    „Na, dann...“
    „Wozu brauchst du die Dragonballs?“, fragte Gohan einfach weiter.
    „Ich brauche sie nicht. Freezer braucht sie, er wünscht sich ewiges Leben“.
    „Wer ist dieser Freezer?“
    „Was zum-? Du weißt nicht wer Freezer ist?“, auf ein Kopfschütteln ihres Gegenübers fuhr sie fort, „Er ist der schrecklichste Tyrann des ganzen Universums. Freezer ist unvorstellbar stark und unterwirft sich Völker, wenn sie sich gegen ihn zu wehren versuchen, killt er sie einfach alle. Deswegen gibt es auch kaum noch Saiyajins“.
    „Du arbeitest für ihn, damit er dich nicht tötet, richtig?“
    Sie nickte zaghaft und senkte ihren Blick. „Ich habe für ihn gearbeitet, aber ich habe keine Lust mehr darauf. Ich dachte ich hätte einen Mitstreiter gefunden, aber der hat sich eben einfach aus dem Staub gemacht, als ich gegen Zarbon gekämpft habe. Ich kann wohl aufgeben, ich bin schwer verletzt, hier ist kein Meditank in der Nähe und sonst kann es niemand mit Freezer aufnehmen“, erzählte sie mit gesenktem Kopf.
    „Aber mein Vater ist auf dem Weg hier her, er wird in zwei Tagen hier sein, dann können wir vielleicht doch noch etwas ausrichten. Mein Vater ist super stark. Und vielleicht können wir ja Vegeta überzeu-“
    „Was? Vegeta? Nein! Der ist eben einfach abgehauen! Der ist zu nichts zu gebrauchen! Unmöglich dieser Saiyajin!“
    „Vegeta ist abgehauen? So ein Feigling! Ich dachte er wäre so mutig. Er hat auf der Erde gegen uns gekämpft und nur mein Vater konnte ihn knapp in die Flucht schlagen“.
    „Merkwürdig...“, sie zuckte auf einmal vor Schmerzen zusammen. „Ahh! Verdammt! Hast du irgendwas hier?“
    „Wir haben magische Bohnen von der Erde, aber die kann ich dir nur geben, wenn du versprichst, auf unserer Seite zu kämpfen...“. Der Junge war sich anscheinend sehr unsicher.
    „Ja, ich verspreche es“, Raika rollte unwillkürlich die Augen. „Was bewirken diese Bohnen?“
    „Wart’s ab“, schon lief er aus dem Zimmer und nicht mal zehn Sekunden später kam Son-Gohan wieder, mit einer kleinen grünen Bohne in der Hand. „Hier, bitteschön“.
    Er überreichte ihr die magische Medizin, doch Raika war ziemlich skeptisch. Son-Gohan wirkte zwar nett und ziemlich naiv, als würde er in jedem Lebewesen das Gute sehen, aber es war ihr trotzdem nicht ganz geheuer. Allerdings, was sollte Schlimmes passieren? Ihre Schmerzen waren unglaublich stark und so hatte sie keine Chance. Also schluckte sie die Bohne und wartete einen Moment ab. Kurz darauf spürte sie, wie neue Kraft durch ihren Körper strömte und sich ihre Wunden schlossen. Raika sprang auf und dehnte sich sofort. Strahlend sah sie dann zu dem Jungen vor sich.
    „Danke! Diese Bohnen sind klasse! So, jetzt werde ich erstmal Vegeta suchen und ihn zusammenbrüllen und dann ist Zarbon dran!“, sie grinste diabolisch.
    >>Ich frage mich gerade für wen das schlimmer wird...<<, dachte sich Gohan, doch dann fiel ihm etwas ein. „Hey, Moment! Wie willst du denn jetzt auf einmal gegen Zarbon gewinnen können?“
    „Wenn wir Saiyajins dem Tode nahe sind und überleben, steigert sich unsere Kampfkraft enorm“, erklärte sie und verließ zusammen mit dem Schwarzhaarigen ihr ehemaliges Krankenzimmer. Sie kamen in ein weiteres Zimmer, welches aussah wie ein Wohn- und Essbereich. Am großen Tisch saß eine türkishaarige Frau, die Raika als Bulma, menschliches Genie von der Erde, vorgestellt wurde. Sie schien nett zu sein, doch irgendwie verbittert und alleine. Das war Raika aber ziemlich egal, sie schaute sich nur um und fragte dann den Halb-Saiyajin: „Sag mal, war da nicht noch so ein Glatzkopf bei dir?“
    „Ja richtig, Kuririn. Der ist auf dem Weg zum Oberältesten der Namekianer, um dort noch einen Dragonball zu holen“.
    „Achso, okay. Na ja, ich gehe dann mal Vegeta ausfindig machen. Ich komme wieder wenn ich Zarbon besiegt habe“.
    Somit verabschiedete sich Raika vorerst von Gohan und Bulma. Sie hatte erfahren, dass Bulma ein Gerät entwickelt hatte, einen Dragonballradar. Der könnte noch sehr von Nutzen sein. Als Raika die Höhle verlassen hatte, in der das Haus gebaut war, es war wohl ein Häuschen aus einer Kapsel, stieß sie sich kräftig vom Boden ab und suchte nach Vegeta. Sie wollte in Richtung des Raumschiffes fliegen, da spürte Raika wie ihr eine Energie entgegen kam. Es war die Vegeta’s!
    Sofort stoppte sie in der Luft und wartete auf ihn, der nur wenige Sekunden später auch anhielt.
    „Du lebst? Ich dachte Zarbon hat dich kalt gemacht?“, fragte er spöttisch.
    Raika hingegen überging das einfach. „Du bist ja einfach abgehauen“.
    „Du hast gesagt, es wäre dein Kampf und ich solle mich nicht einmischen. Übrigens, dass du mich auch angegriffen hast, habe ich nicht vergessen!“. Der Prinz knurrte.
    „Mir egal. Der Halb-Saiyajin von der Erde hat mir geholfen. Die Erdlinge haben einen Dragonballradar und können die Kugeln aufspüren, sehr nützlich“.
    „Interessant, ich habe gerade die Kugeln von Zarbon geklaut, er verfolgt mich und... ach, da kommt er ja schon!“, er ließ sich zu Boden sinken und begab sich in Kampfstellung. Raika tat es ihm gleich. Doch Vegeta schaute sie nur verdutzt an.
    „Glotz nicht so dämlich! Durch meinen Beinahe-Tod habe ich einiges an Kraft zugelegt! Außerdem will ich mich rächen dürfen, auch dafür, dass Freezer für den Tod meiner Mutter und unseres Volkes verantwortlich ist!“. Ihre kurze Ansprache hörte sich fast an wie eine Rede vor tausenden von Zuhörern.
    Vegeta hatte gar keine Zeit auf die Beleidigung am Anfang einzugehen, denn in diesem Moment landete Zarbon vor ihnen und grinste überlegen.
    „Dass ich euch wieder zusammen antreffe, hätte ich nicht gedacht“.
    „Denken war ja auch noch nie deine Stärke“, Vegeta grinste fies auf seine typisch unverschämte Weise.
    „Gratuliere, Vegeta, du hast mich wirklich reingelegt. Wo hast du die Dragonballs versteckt?“, wollte Zarbon wissen.
    „Das musst du schon an mir herausprügeln!“
    „Das lässt sich machen!“. Schon verwandelte sich Zarbon wieder in seine stärkere, jedoch unansehnlichere Form. „Aber, wie sagt man so schön, Ladies first!“
    Schon schoss er auf Raika zu, doch sie hatte damit gerechnet, duckte sich unter seinem Angriff weg und sprang dann einfach hoch, wodurch Zarbon seine Faust in den Boden schlug. Er folgte ihr, doch sie spuckte ihm spontan ins Gesicht. Angeekelt wischte er sich den Rotz aus seinem Gesicht, war einen Moment abgelenkt, den Raika sofort nutzte und ihm einen kräftigen Tritt in den Rücken verpasste, durch den der Schuppige einige Meter durch die Luft flog. Raika brauchte sich gar nicht weiter zu bemühen, da Vegeta schon wartete und Zarbon mit gefalteten Händen gen Boden schlug. Der Handlanger Freezer’s landete im Wasser und der Saiyajinprinz schoss ihm gefühlte acht duzend Energiekugeln hinterher. Als sich der Staub lichtete, kam Zarbon aus dem Wasser gekrochen und sah deutlich ramponiert aus. Überall hatte er Schrammen und schwere Blessuren. Doch große Töne spucken konnte er immer noch.
    „Das nützt dir alles nichts, Vegeta. Du hast trotzdem keine Chance gegen mich!“
    „Na, dann komm doch her, du widerliche Echse!“
    Zarbon tat was gefordert wurde und er schlug auf Vegeta ein, doch der parierte gekonnt und vergrub seine Faust, tief in seiner Magengrube. Von dort aus feuert er noch einen gewaltigen Ki-Strahl ab, der Zarbon endgültig zerfetzte. Die Leiche schmiss Vegeta kurzerhand ins Meer.
    „Das war doch einfacher als gedacht“, protzte der Prinz.
    „Tze, das hätte ich auch gekonnt“, wetteiferte Raika sofort, doch die Stormfrisur entgegnete ihr nur mit einem überlegenen Grinsen.
    Nach kurzem Schweigen fragte die junge Saiyajin dann: „Wo hast du denn die fünf Kugeln von Freezer?“
    „Versteckt“, erklärte er knapp. „Wie viele haben die Erdlinge?“
    „Einen in ihrer Höhle und der letzte wird gerade organisiert“
    „Wunderbar, dann kann ich mir ewiges Leben wünschen und Freezer kalt machen!“
    „Moment mal, Mister Großkotz! Was ist mit mir?“, Raika stemmte ihre Hände in die Hüften.
    „Was soll mit dir sein?“
    „Ohne mich würdest du überhaupt nicht an die Dragonballs der Erdlinge heran kommen!“
    „Hm...“, der Prinz überlegte. „Gut. Wenn alles glatt läuft, darfst du mich mal in mein Schlafgemach begleiten“, daraufhin grinste er leicht lüstern.
    Raika lachte kurz und erwiderte dann ebenso grinsend, während sie langsam auf ihn zuging: „Glaub mir, das würde ich auch so schaffen, mein Lieber“.
    Ihr gekonnter Augenaufschlag brachte ihn etwas aus der Fassung, doch er ließ sich nichts anmerken. Sie ließ ihren Schweif von der Hüfte herab sinken und leicht hin und her schwingen. Raika ging noch näher auf ihn zu, fuhr leicht mit zwei Fingern über seinen Brustpanzer, wobei er sie keine Sekunde aus den Augen ließ. Sie beugte ihren Kopf vor und hauchte in sein Ohr: „Du willst es doch auch, tu nicht so stark...“
    Vegeta schluckte leicht, was man aber kaum bemerken konnte und sah sie etwas entgeistert an. Raika hingegen entfernte sich wieder ein Stück von ihm, zwinkerte ihm zu, drehte sich dann um und ging einige Meter weiter, wobei sein Blick direkt auf ihren wohlgeformten Hintern fiel. Er schüttelte leicht seinen Kopf, um die umherschwirrenden Gedanken wieder zu sortieren und räusperte sich leicht.
    „Wie dem auch sei, wir müssen die Kugeln zusammen tragen, bevor Freezer hier auftaucht“.
    Raika schaute ihn wieder an, allerdings ganz normal, wie vorher auch. „So wie ich ihn einschätze, schickt er erst die Ginyu-Force, die könnten uns noch Schwierigkeiten bereiten, wenn wir es vorher nicht schaffen.“
    „Richtig. Also, erst meine Kugeln holen und dann ab zu den Erdlingen“.
    „Geht klar“.
    So einigten sich die beiden vorerst und flogen mit hoher Geschwindigkeit los. Wenig später hatten sie eine kleinere Insel erreicht, auf der die Kugeln, wie auf einem Präsentierteller lagen.
    „Auffälliger ging es nicht, oder?“, fragte Raika skeptisch.
    „Ich musste mich beeilen, ich sehe nicht ein mich rechtfertigen zu müssen. Schnapp dir zwei Kugeln und flieg weiter, Weib!“
    „Wenn du mich noch mal Weib nennst, ziehe ich mein Angebot von eben einfach wieder zurück!“
    „Das war ein Angebot?“. Vegeta war erstaunt. Damit hatte er nicht gerechnet. Schon wieder stiegen in ihm Gedanken auf, für die er keine Zeit hatte, um sie zu genießen, oder gar umzusetzen.
    „Vielleicht...“, sie zwinkerte ihm wieder zu, doch der Prinz lachte nur kurz auf. „Als wäre ich darauf angewiesen!“
    Sie grinste leicht und packte sich zwei der Kugeln, Vegeta nahm drei und sie flogen weiter, zurück zu Bulma, Gohan und Kuririn, der mittlerweile auch dort angekommen war und Bescheid wusste.
    Bulma legte die Kugeln zusammen und versuchte mit den Worten „Heiliger Drache Namek’s erscheine und erfülle unsere Wünsche!“, den Drachen heraufzubeschwören, doch nichts geschah.
    „Äh...?“. Gohan schaute verwirrt in den Himmel. „Sollte es nicht dunkel werden?“
    Nach etwas längerer Wartezeit grummelte Vegeta los. „Totale Verarschung! Diese Mistdinger funktionieren einfach nicht!“
    Raika stupste mit ihrem Fuß eine Kugel an. „Vielleicht muss man diese Dinger auf namekianisch ansprechen...“
    „Das ist es! Klar! Wo ist Dende?“, rief der kleine Saiyajin auf einmal und sah sich suchend um. „Dann können wir endlich unsere Freunde wiederbeleben, die von... Vegeta getötet wurden“. Beim letzten Teil blickte er wütend zu Vegeta, doch er grinste nur darüber, wobei er direkt wieder finster blickte. „Eure Freunde?! Die sind mir scheißegal! Ich will meine Unsterblichkeit und sonst gar nichts! Sonst haben wir keine Chance gegen Freezer!“
    „Könnt ihr das bitte später klären? Sucht Dende! Er ist garantiert noch beim Oberältesten!“, befahl Bulma. Das leuchtete den Anderen ein und schon schossen sie los. Niemand wollte den anderen mit den Dragonballs alleine lassen, somit blieb nur Bulma zurück. An dem Berg mit dem kleinen Haus des Oberältesten angekommen, landete der kleine Trupp und schon kam Nehl ihnen freudig entgegen. Als der große Namekianer die Saiyajins sah, wich er allerdings etwas zurück.
    „Was wollt ihr hier“, fragte er und ließ Vegeta und Raika nicht aus den Augen.
    „Wir wollen wissen, wie wir den Drachen heraufbeschwören können“, erklärte die Langhaarige knapp.
    Nehl blickte fragend zu Kuririn und Gohan, die ihm zunickten.
    „Wo ist Dende?“, fragte Kuririn.
    „Er macht Erledigungen für den Oberältesten“
    „Dann musst du mitkommen“
    „Geht nicht. Ich muss den Oberältesten bewachen“, erzählte der namekianische Krieger.
    „Und was jetzt?“
    „Kommt mit den Dragonballs hier her, doch vorher möchte der Oberälteste die verborgene Kraft in Son-Gohan wecken.“
    Der Sohn Kakarott’s tat wie ihm befohlen und die anderen warteten kurz draußen, bis auf einmal alles auffiel, dass Gohan’s Aura um einiges stärker wurde.
    „Wow! Der Oberälteste hat einige coole Sachen drauf!“, Kuririn staunte nicht schlecht.
    Plötzlich zuckten wieder alle zusammen.
    Gohan sprach es zuerst aus: „Da nähern sich mehrere verdammt starke Energien, die auf den Planeten zusteuern!“
    „Das ist das Ginyu-Sonderkommando!“, erklärte Raika und schluckte heftig.
    „Scheiße! Wir müssen uns beeilen und meinen Wunsch erfüllen!“, schrie Vegeta.
    Doch Kuririn und Gohan bewegten sich nicht. Der Prinz packte den Sohn seines Intimfeindes an der Kehle und schrie weiter: „Diese Kerle sind zu fünft und alle etwa so stark wie ich! Wir haben keine Chance, wenn ich nicht unsterblich bin!“
    Raika nickte leicht. „Da hat er wohl leider Recht.“
    Der Glatzkopf und der Junge nickten zustimmend und schon schossen sie los, um die Dragonballs endlich gebrauchen zu können.

    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

    Soooo. Bis zum nächten Mal. :) Ich wünsche mir wie immer viele, liebe Kommis. :wavey:
     
    Zuletzt bearbeitet: 11. November 2019
  9. Trunks- Lover 66

    Trunks- Lover 66 Princess of dreams..~

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    Soo...da bin ich wieder. :)

    Wieder ein toller Teil, allerdings hat die Spannung etwas auf sich warten

    lassen. Er hob sich vom letzten nicht wirklich stark ab, fand ich.

    Kampf, Gerede, Kampf. :/


    Aber gut...dass ich das skeptisch sehe ist klar....ich schreib ja solche

    FFs normalerweise auch nicht. ;)
    Dennoch interessant und ich werde mich bemühen mein Auge
    für tiefsinnigere Sachen einfach zuzudrücken! :D

    Deine Story ist halt wirklich sehr ähnlich zur Serie zu beurteilen, was dein

    größter Pluspunkt ist!!! Ich lese wirklich deine Teile durch und habe sofort
    die Folgen von Namek im Kopf, die eins zu eins auch hätten so ablaufen können.

    Das Spannenste für mich ist allerdings im Moment die zukünfitge Beziehung

    zwischen Vegeta und Bulma.
    Ich bin gespannt, ob du darauf eingehst oder das wegen Raika komplett
    ausblendest und dir was anderes einfallen lässt. :)

    Bis dahin, viele liebe Grüße. <3 Fühl dich gedrückt, geknuddelt und geknufft!!
    :D:D:D <3<3

    PS: Einen rattigen Saiyajinprinzen??? Raaawwww...
    :D:D:D Sowas darfst du ruhig öfters einbauen. ;P
     
  10. VegetaGirl94

    VegetaGirl94 Gemüsefamilie! Yay! ♥

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    Halli Hallo Hallöle!
    Da bin ich wieder. :) Habe lange genug gewartet.. Ich glaube da kommen erstmal keine Kommis mehr. Vielleicht beim nächsten Kap. Ich hoffe es sehr.. *seufz*
    Egal. Zuuuuuu dem Kommi. ♥

    @ Lisa: Jaja, keine Bange. Das Genre ändert sich jetzt auch erstmal etwas. Dann kommt eine ganz andere Art von Spannung rein. ^^ Tiefsinnigere Dinge werden auch noch kommen, aber da es um zwei sehr sture Saiyajins geht, wird das auf sich warten lassen müssen..
    Das war auch genau mein Ziel! Dass es möglichst nah am Original ist. Hab die Mangas nebenbei noch einmal durchgelesen für diese Parts, damit es noch authentischer wird. Schön, dass es dir so gut gefällt. :D
    *hust* Den rattigen Saiyajinprinzen wirst du noch häufiger erleben.. :rolleyes: *reknuddel-knuff-drück* ♥

    Sooouuu und weiter geht's auch schon!

    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

    Kapitel 3: Der Kampf gegen Freezer

    Unterwegs zu der Felshöhle, an der die Dragonballs nur auf ihre Benutzung warteten, schrie Vegeta: „Fliegt so schnell ihr könnt! Sie sind gelandet und hinter uns her!“
    Alle legten noch an Geschwindigkeit zu, doch es reichte nicht. Die Ginyu-Force war unglaublich schnell und hatte sie eingeholt, als sie gerade ihre Insel erreicht hatten. Ihr Anführer Ginyu, ein großer Krieger, mit zwei Hörnern auf dem Kopf, einer typischen Rüstung, wie alle Leute von Freezer sie hatten und lilafarbener Haut, stellte sich ihnen in den Weg und zwang sie zur Landung.
    Sofort erhob er das Wort: „Ihr seid also die, die Meister Freezer so ein Dorn im Auge sind. Und da haben wir ja auch schon die Dragonballs. Ich werde sie zu Freezer’s Schiff bringen, dann könnt ihr in Ruhe kämpfen. Vier gegen vier ist doch fair“. Ginyu ließ die Kugeln neben sich her schweben und war fast so schnell weg, wie er gekommen war.
    Die anderen blieben da und knobelten aus, wer als erstes kämpfen konnte. Sie waren wohl sehr von sich überzeugt und meinten sie könnten auch alleine kämpfen. Ein Krieger namens Rekoom, der sogar ziemlich menschenähnlich aussah, hatte gewonnen und konnte als erstes kämpfen. Ein kleiner gnomartiger Kerl dieser Bande, mit Namen Guldo, war Zweiter und wollte sich unbedingt mit Gohan und Kuririn messen. Rekoom wollte somit erst mal Raika und Vegeta übernehmen.
    Vegeta allerdings wusste, dass die Knirpse draufgehen würden, wenn sie sich mit Guldo anlegten, also sprang er kurzerhand auf ihn zu und schlug ihm den Kopf ab. Der Gnom konnte zwar die Zeit anhalten, aber nur wenn er sich darauf konzentrierte und die Luft anhielt. Doch so schnell wie der Prinz reagierte, hatte er keine Chance.
    Der Prinz wischte sich seine mit Blut beschmierten Handschuhe an der Hose ab und grinste leicht.
    „Vegeta! Du hast alles kaputt gemacht! Jetzt müssen wir euch neu aufteilen!“, warf Rekoom beleidigt ein und sie entschieden, dass Rekoom nun gegen Raika kämpfen wollte, um die Dame nicht warten zu lassen. Den Rest wollten sie später klären. Der große Krieger, mit dem rötlichen Schopf auf dem Kopf, warf sich in seine lächerliche Kampfpose.
    >>Scheiße! Wir hätten uns mehr beeilen müssen! Das wird mein Ende. Selbst wenn wir die besiegen können... Ginyu ist noch stärker! Ich hoffe, dass sich Vegeta dieses mal nicht einfach verzieht<<, dachte die junge Kriegerin und zitterte schon fast etwas.
    Kurzerhand powerte sie sich weiter auf, indem sie ihre Aura explodieren ließ, schoss auf ihren Gegner und trat ihm mit voller Wucht gegen den Schädel, wodurch er einige hundert Meter weit flog. Raika schoss hinterher und schlug ihn in den Boden. Danach packte sie eines seiner Beine und schleuderte ihn in die nächsten Felsen. Hinterher schoss sie noch einige duzend Ki-Bälle.
    „Wow! Du hast es geschafft Raika!“, jubelte Son-Gohan.
    „Das glaubst du wohl selber nicht!“, würgte Vegeta ihn ab und er sollte Recht behalten. Als sich der Rauch lichtete, zeigte sich ein fast unverletzter Rekoom, dessen Rüstung pulverisiert war und seine Kleidung war etwas zerfetzt.
    „Und jetzt kommt Rekoom!“, nach dieser Kampfansage schoss er schon auf sie zu und trat ihr sein Knie mit voller Wucht gegen ihr Kinn, wodurch sie mit weit überdehnten Nackenbändern nach hinten flog, sich allerdings kurz vor einem Felsen abfangen und daran abstoßen konnte. Die beiden verwickelten sich in einen heftigen Schlagabtausch, wobei sich Raika sichtlich anstrengen musste und zunehmend an Kraft verlor. Ihr Gegner schlug sie mit dem gebeugten Ellebogen in Richtung Boden, doch sie konnte sich vorher abfangen und flog einige Meter von ihm weg, um ihn auf Abstand zu bringen, aber er verfolgte sie dicht. Vor Verzweiflung schoss die Saiyajin ihm viele Ki-Bälle entgegen, doch er war schon hinter ihr und trat sie mühelos in den großen See unter ihnen.
    Raika blieb einige Sekunden unter Wasser und erholte sich etwas. Sie schoss dann wieder aus dem See, genau unter Rekoom, um ihn zu überraschen, doch kurz bevor sie ihn erreichte, packte er sie und schleuderte sie wieder zurück zum Boden, allerdings nicht wieder in das Wasser. Raika konnte nicht mehr, sie hatte ihren Körper nicht mehr unter Kontrolle. Sie versuchte krampfhaft abzubremsen, doch es gelang ihr nicht. So bohrte sich ihr Körper in den harten Boden. Rekoom war schon zur Stelle, packte sie an den Füßen und zog sie heraus.
    Die letzte Saiyajin spuckte Blut, Sand und Dreck aus, konzentrierte sich ein letztes Mal und schleuderte ihm eine Ki-Attacke mitten ins Gesicht, wodurch er allerdings nur nach hinten umkippte, wieder aufsprang, sich den Dreck von der Hose klopfte und direkt weiter kämpfen wollte. Er begab sich wieder in Kampfpose und schrie auf einmal laut auf.
    „Schredderblitz!!“
    >>Fuck! Ich kann echt einpacken. Das war’s dann wohl...<<
    Raika verabschiedete sich gedanklich schon ihr Leben, doch bevor sie der Grelle Energieblitz aus Rekoom’s Mund erreichte, wurde sie von Gohan zur Seite gerissen. Währenddessen sprang Kuririn dem Gegner auf den Kopf und verursachte starken Zahnverlust bei eben diesem. Vegeta hingegen stand nur da und beobachtete das Ganze mit verschränkten Armen. Raika bekam von alldem gar nichts mehr mit. Sie war vollkommen erschöpft, ihr Körper hatte mehr oder weniger abgeschaltet...

    Als Raika erwachte war sie in demselben Raum wie das letzte Mal. Mit großen Schmerzen blickte sie sich um und sah leicht verschwommen, wie Bulma auf einem Stuhl neben ihr saß und etwas las. Sie schaute auf und lächelte.
    „Endlich bist du wach Raika, das freut mich“.
    „Was... Was ist passiert?“
    „Also die Kurzfassung..? Son-Goku ist endlich hier und hat diese Ginyu Force mit den anderen zusammen fertig gemacht. Allerdings ist jetzt Freezer hier und Son-Goku ist, schwer verletzt von dem Kampf gegen Ginyu, in einem Medi-Tank. Das war der letzte der frei war, deswegen bist du hier.“
    „Kämpfen die anderen gegen Freezer?“
    Die Blauhaarige nickte.
    „Gibt es keine magischen Bohnen mehr?“
    Bulma schüttelte leicht den Kopf.
    „Verdammt! Ich muss zu den anderen! Ich muss ihnen helfen!“. Raika hievte sich hoch und rutschte von dem Bett.
    „Du kannst so nicht kämpfen! Raika, bleib hier!“
    „Niemals! Von dir lasse ich mir gar nichts sagen!“. Sie knurrte kurz und zog ihre Stiefel und Handschuhe wieder an. Unter großen Schmerzen, die sie allerdings gut unterdrücken konnte, machte sie sich auf den Weg. Freezer’s Aura zu finden war nicht besonders schwer, so war sie, trotz geringer Geschwindigkeit, recht schnell bei den anderen.
    Freezer war etwas entfernt und seine Kampfkraft stieg immer weiter. >>Ach du scheiße! Er ändert seine Form<<. Raika sah sich um.
    Aufgeregt lief sie zu den übrigen Kämpfern, vergaß ihre Schmerzen für einen Moment und sah, wie Vegeta gerade von Dende geheilt wurde.
    „Oh super! Ich möchte auch gerne“
    „Du lebst ja noch...“, ein leichtes Lächeln huschte für einen kurzen Moment über Vegeta’s Lippen.
    Gohan erklärte Dende, dass die Langhaarige zu ihnen gehörte und der Namekianer mit den magischen Kräften begann sie zu heilen. Doch bevor er fertig war bohrte sich ein rosafarbener Strahl durch seinen Körper. Dende blieb leblos liegen und die Augen aller Beteiligten weiteten sich.
    Geschockt schluckte Raika heftig. >>Freezer hat seine Vollkommenheit erreicht. Das ist aber jetzt wirklich das Ende. Dafür bin ich hier her gekommen? Nur, um zu sehen, wie wir alle sterben? Allerdings hat auch Vegeta an Kraft zugelegt... Aber ob das reicht?<<
    Auf Freezer’s Gesicht breitete sich ein hämisches Grinsen aus.
    Vegeta ballte eine Hand zur Faust und sprach: „Lach nur so lange du kannst, aber vor dir steht ein Supersaiyajin!“
    „Haha, guter Witz, Vegeta. Oder bist du schon verrückt geworden vor Verzweiflung?“
    Doch der Prinz grinste nur. Er war sich seiner Sache sehr sicher. Allerdings hatte sich dieses Gefühl nach den ersten zwei Minuten Kampf in Luft aufgelöst. Freezer war ihm haushoch überlegen. Seine Schnelligkeit und Stärke war einfach nicht zu erreichen. Vegeta stand vor Fassungslosigkeit wie angewurzelt da und wurde von Freezer attackiert. Er konnte nichts tun. Konnte sich nicht wehren oder ihm irgendetwas entgegensetzen.
    Der Tyrann kannte keine Gnade, er schlug immer wieder auf den Saiyajin ein, bis er größere Mengen Blut spuckte.
    „Ihh! Du rotzt mich ja voll!“, sprach die Echse künstlich angewidert und schleuderte ihn gegen die nächste Felswand. Regungslos blieb Vegeta am Boden liegen. Gerade wollte er ihm den finalen Schlag verpassen, da tauchte auf einmal ein weiterer Kämpfer auf. Er war ein Saiyajin, das konnte man direkt erkennen, allerdings hatte er keinen Schweif. Er trug einen orangefarbenen Kampfanzug und war ziemlich schnell. Immerhin hatte ihn vorher niemand bemerkt. Dieser Saiyajin hatte schwarze, wild abstehende Haare.
    >>Das ist also Kakarott?! Wow, gewaltig seine Aura. Er wirkt so selbstsicher... Ob der wirklich was kann, wird sich zeigen. Aber er ist gerade rechtzeitig, um Vegeta zu retten...<<
    Freezer hingegen fühlte sich gestört. „Was willst du? Vegeta und ich sind in einer wichtigen Besprechung!“
    „Die kannst du auch mit mir führen. Vegeta kann sich doch eh kaum noch rühren. Dreckssack! So etwas macht man nicht! Er kann sich kaum bewegen und du schlägst trotzdem auf ihn ein!“
    Vegeta raffte sich in diesem Moment auf. „Ka- Kakarott, du Idiot! Du bist viel zu nett! Ver- Vergiss dein Mitleid! Nur so wirst du zum Supersaiyajin!“
    „So eine Quasselstrippe!“, rief Freezer und schoss einen der rosafarbenen Strahlattacken mitten durch Vegeta’s Herz. Er kippte erneut nach hinten um und spürte wie ihn seine Lebensgeister verließen, doch er musste noch unbedingt etwas loswerden.
    „Kakarott! Versprich mir, dass du ihn erledigst. Werde zum Supersaiyajin und mach ihn fertig! Räche unser Volk, er hat es auf dem Gewissen!“, er hustete wieder einen Schwall Blut aus. „Ich bitte dich! Er hat deine Eltern getötet, meinen Vater - den König - Raika’s Eltern... Nur aus Angst, einer von uns könne ein Supersaiyajin werden. Töte Freezer, bitte..“
    Auf einmal wurde es still. Vegeta’s Kopf kippte zur Seite. Seine Augen waren leer. Es war vorbei. Kakarott sorgte noch dafür, dass der Prinz kurzerhand begraben wurde. An Freezer wand er sich erst dann, als dies erledigt war.
    „Für mein Volk, das der Namekianer und des ganzen Universums, werde ich dich vernichten!“, zum Kampf bereit, begab er sich in Kampfstellung und verfinsterte seinen Gesichtsausdruck.
    „Uh, ich zittere...“, Freezer wirkte wenig begeistert.
    Beide begutachteten die Deckung ihres Gegenübers und suchten Lücken darin. Nicht einmal zwei Sekunden später schossen sie auf einander zu und verwickelten sich in einen heftigen Schlagabtausch.

    Schweißgebadet schreckte Raika auf, fand sich wieder in dem Gästeraum auf dem Bett wieder.
    >>Was war das denn bitte? War das eine Vision…?<< Sie suchte nach bekannten Auren. >>Shit! Vegeta’s Aura ist weg. Dende’s Aura ist weg! Kakarott und Freezer kämpfen heftig. Das war kein Traum! Das ist wirklich passiert!<<
    Trotz ihrer Schmerzen rannte sie nach draußen an der irritiert blickenden Bulma vorbei. Außerhalb der Höhle schaute sie sich erschrocken um.
    >>Der Himmel wird ja ganz schwarz, aber das ist unmöglich durch die drei Sonnen… Augenblick! Die Dragonballs! Ja das ist es!!<<
    Blitze zuckten am Himmel und die Erde bebte extrem stark.
    >>Mist! Der Kampf zwischen den beiden ist so heftig, dass der Planet es nicht mehr lange aushält!<<
    „Bulma! Raus da, die Höhle stürzt gleich ein!“. Raika rannte noch kurz hinein und packte sich Bulma, bevor die Felsen und ihre provisorische Behausung zusammen krachten.
    >>Verdammt! Hier geht irgendetwas vor sich! Moment. Da sind die Auren von vielen Namekianern wieder und... und die von Vegeta! Durch die Dragonballs das alles? Wie zum Teufel...?<<
    Raika konnte ihren Gedanken nicht einmal zu Ende denken, da erfasste sie etwas und ihr wurde wieder schwarz vor Augen.

    Kurz darauf fand sie sich auf einer grünen Wiese unter ein paar Bäumen wieder. Der Himmel war blau und Vögel zwitscherten aufgeregt.
    „Was zur Hölle geht hier vor sich...?“. Sie fasste sich an ihren schmerzenden Kopf und sah sich erneut um. Bulma hockte neben ihr im Gras, der Sohn Kakarott’s und die Namekianer waren auch nicht weit.
    „Dende! Heile mich bitte!“, rief sie unter immer noch starken Schmerzen.
    Schon eilte der Kleine herbei und brachte ihr ihre gesamte Energie wieder, danach verarztete er noch weitere Verletzte.
    Die junge Saiyajin richtete sich an Bulma. „Wo sind wir hier?“
    „Auf der Erde... Aber weiß irgendjemand, warum wir hier sind?“, fragte sie dann in die Runde.
    Vegeta, den noch niemand bemerkt hatte, weil er sich etwas entfernt an einen Baum gelehnt hatte, kam dazu und erklärte die Situation: „Kakarott ist ein Supersaiyajin und kämpft gegen Freezer. Er hat sich mit den Dragonballs gewünscht, dass er mit Freezer alleine kämpfen kann. Ich schätze mal, dass beide draufgehen, immerhin explodiert der Planet bald.“
    „Sei mal nicht so pessimistisch, Vegeta. Mein Papa schafft das bestimmt. Freezer wird erledigt!“
    „Tze, wer’s glaubt. Kakarott ist viel zu gutmütig. Der hat sogar Mitleid mit ’ner Fruchtfliege...“
    Bulma schritt ein, damit kein Streit entstehen konnte: „Beruhigt euch am besten erstmal, okay? Wir werden jetzt zu mir nach Hause fliegen, da könnt ihr alle unter kommen und wir werden sicherlich bald erfahren, was mit Goku und Freezer passiert.“
    „Klingt nach einem vernünftigen Plan“, stimmte Raika zu.
    Somit machten sich alle auf und begleiteten Bulma, die ihren großen Transportgleiter als Kapsel verstaut hatte und damit los flog. An der gigantischen, halbrunden Behausung Bulma’s, der Capsule Corporation, angekommen, wurden die Namekianer im riesigen Garten untergebracht, da sie sich dort wohler fühlten. Raika und Vegeta hingegen bestanden auf ein vernünftiges Zimmer und das bekamen sie auch. Ihre Zimmer lagen fast direkt nebeneinander. Nur ein gemeinsames Badezimmer trennte sie voneinander. Die Räume befanden sich in der dritten Etage, waren sehr schön eingerichtet, mit allem was man braucht und hatten einen Balkon. In dem angrenzenden Badezimmer war sogar ein geräumiger Whirlpool. Vegeta wollte direkt duschen gehen und verlangte von Bulma ihm anständige Klamotten zu beschaffen. Die grünäugige Saiyajin ordnete Selbiges an.
    Bulma seufzte laut. Sie ahnte schon, dass sie es mit zwei verwöhnten und sturen Saiyajins nicht gerade einfach haben würde. Die blauhaarige Erfinderin fand sehr schnell ein paar Sachen für Raika, da sie ähnlich gebaut war wie sie. Doch für Vegeta Kleidung zu finden, war etwas schwieriger. Doch in ihrem Zimmer fand sie noch zwei Boxershorts, eine Jeans, eine schwarze Jogginghose, ein T-Shirt und ein Hemd von ihren Freund Yamchu. >>Der wird es wohl nicht so schlimm finden, wenn ich die Vegeta ausleihe, bis ich neue Klamotten gekauft habe...<<, dachte sie sich, packte die Sachen und legte sie in das Zimmer von Vegeta, der gerade duschen war. Als sie in Raika’s Zimmer kam, um auch dort die Klamotten abzulegen, traf sie auf die Zimmerbewohnerin.
    „Oh, hallo Raika. Ich habe hier ein paar Sachen von mir, ich schätze sie passen dir.“
    „Gut. Verschwinde“, grummelte die Saiyajin, die sich auf dem Bett hat fallen lassen.
    „Ähm. Okay...“, Bulma legte die Sachen ab und verließ den Raum. >>Die hat sie doch nicht mehr alle. Kann nicht mal danke sagen. Ist ja sehr freundlich...<<
    Raika setzte sich auf und begutachtete die Klamotten von Bulma. Es waren zwei Tops, eine Jogginghose und eine Hotpants. Dazu gab es auch noch Unterwäsche.
    >>Sieht ja ganz vernünftig aus. Na dann werde ich auch mal duschen. Vegeta wird wohl fertig sein.<< Raika hatte mit ihren scharfsinnigen Ohren bemerkt, dass das Wasser im Badezimmer nicht mehr lief, also packte sie sich ein grünes Top, die Hotpants und die Unterwäsche unter den Arm und trat in das Badezimmer ein. Vegeta war noch darin. Er hatte seine Reinigung zwar beendet, doch stand er noch da mit einem Handtuch um die Hüften gewickelt und betrachtete sich skeptisch im Spiegel.
    >>Der scheint ja echt eitel zu sein...<<, vermutete Raika gedanklich.
    „Wer hat dir erlaubt einzutreten?“, fragte der Prinz harsch.
    „Ich hab’s mir erlaubt. Problem damit?“. Sie beachtete ihn gar nicht weiter und begann sich die stinkende und zerfetzte Kleidung auszuziehen.
    >>Die widersetzt sich mir doch tatsächlich<<, er knurrte leise und drehte sich zu ihr um. Vegeta starrte sie an, als er sie erblickte und sie nur noch ihre Unterwäsche trug.
    Raika schaute auf und stemmte die Hände in die Hüften. „Ich weiß, dass ich verdammt geil aussehe. Danke.“, sie lächelte kühl und fuhr dann fort, „Hast du jetzt genug gegafft? Raus!“
    Vegeta knurrte leise, doch er tat wie ihm befohlen. In seinem Zimmer angekommen setzte er sich auf sein Bett und versuchte sich zu beruhigen.
    >>Scheiße, sieht die geil aus... Oh fuck. Das halte ich nicht lange durch ohne mit ihr schlafen zu können. Verdammt! Was mache ich denn jetzt... Mein kleiner Freund braucht dringend wieder Erlösung...<<, dabei sah er hinunter auf das Handtuch, welches seine Hüfte bedeckte und eine große Beule aufwies.

    Raika stand unterdessen unter der Dusche und ließ das Wasser auf ihren Körper prasseln. Dabei versank sie in ihren Gedanken.
    >>Der hat ja echt doof aus der Wäsche geguckt. Wenn ich das richtig gesehen habe, hat sich sein kleines Anhängsel auch ziemlich über meinen Anblick gefreut. Gutes Gefühl... Ehrlich gesagt, kann sich sein Körper auch sehen lassen. Aber so wie der drauf ist... Also eine Beziehung wird daraus sowieso nicht. Aber Mama braucht ihren Zucker! Hm, ich werde mal sehen, was die nächsten Tage so bringen. Für etwas Spaß zwischendurch wird’s reichen...<<

    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

    Hoffe es hat den wenigen Lesern gefallen.
    Ich weiß, dass ihr da seid! LOS! Zeigt euch!
    Bis demnächst. :wavey: ♥♥♥
     
    Zuletzt bearbeitet: 11. November 2019
  11. Trunks- Lover 66

    Trunks- Lover 66 Princess of dreams..~

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    Guten Abend mein Schätzeleinchen. :) x3

    Also...was soll ich sagen?
    War glaub ich bisher der beste Teil von allen. :)
    Wirklich wieder alles klasse beschrieben, der Kampf war richtig gut...und...yaayyy...endlich sind alle auf der Erde. Jetzt kann's ja richtig
    los gehen! Was es zwangsläufig auch wird...*auf den letzten Absatz hinweis* ;D Ich freu mich schon! x)

    Allerdings muss ich mal etwas nachfragen...*sich räusper*

    1. Wie kann eine Aura explodieren? :D Klingt irgendwie merkwürdig! ;P
    2. "Ihr Körper hatte mehr oder weniger abgeschaltet" - auch das fand ich etwas verwirrend. Lässt sich meiner Meinung nach ziemlich komisch lesen. :/

    Dann geht's weiter. Ich hätte da eine kleine Frage:
    Du hast Raika als grünäugige Saiyajin beschrieben? o.o Sie hat grüne Augen? Gibt es dafür einen besonderen Grund? :)

    Und zum Schluss sagt Raika ziemlich unfreundlich zu Bulma: "Gut. Verschwinde." Auch das fand ich irgendwie merkwürdig. :/ Auf Namek war sie noch so nett zu Bulma, hat sie sogar retten wollen und jetzt wird sie so grantig? Und das, obwohl sie von ihre ein zu Hause, ein Zimmer und Klamotten von der Erfinderin bekommen hat?
    Aber wer weiß...vielleicht gibt es ja auch dafür einen Grund? :)


    Ich bin sehr gespannt auf deinen nächsten Teil. <3

    Bis dahin und fühl dich gedrückt *durchflausch* :)

    :wavey:
     
  12. miaumioX3

    miaumioX3 miiiieeeeeeee(p)

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    Dadamdadamm ~~

    Hier haste wieder kommi :b

    Okay erste zeile hier, 2x schon
    hier dasselbe mit doch:
    raika ist wüütend, gefällt mir :D

    Den satz find ich komisch, vlt ‚denn er brach ihr zwei Rippen’ oder so o.o

    Mie hat jah immer wieder fragen kennst du jah ^^ warum füllt der sich mit wasser? o_O

    Das er nicht nachgeschaut hat wird bestimmt ein großer fehler sein :D
    Ich find gut das sie nicht gewonnen hat auch wenn zarbon echt prügel verdient hat ^^
    <<< einfach herrlich XDDD Gohan das ist eine sehr sehr gute frage xDD
    Lachflash vom feinsten xDDD ich muss grad so an einen aus meiner klasse denken, auf den kann auch nur rotzen xDD

    Raika und Geta sind echt ein tolliges Pärchen XD


    „Intimfeindes“ wie darf man das jetzt verstehen? XDDD

    Also ich mag Kap2, wie sollte es auch anders sein? :D Beschrieben war supi und joa :D


    zu kap 3 gibt’s von meiner seite eher nicht viel zu sagen ^^
    die kämpfe sind wie immer schön geschrieben , packend, ich bin bei solchen szenen eh immer aufgeregt xD

    Das mit dem Traum verwirrt mich doch etwas,
    1. warum ist die in dem traum dabei wenn sie wieder in dem bett aufwacht
    2. wieso hat sie das?
    o_O

    Also bulma tut mir echt schon leid, mit den zwei sturen Saiyajins kann das jah ein fest werden xD
    Aber Raika ist echt launisch kann das sein? 0o ich glaub da braucht jemand gewisse körperliche betätigung :D
    Ein gemeinsames bad? GEFÄLLT MIR : DDD

    Meiner meinung nach kann man das ‚gedanklich’ weglassen oder mit ‚in Gedanken’ ersetzen o.o

    Da kommen bestimmt noch einige lustige Szenen zwischen Raika und Geta 8DD jah man stelle sich vor, sie widersetzt sich xD

    Jah die mama braucht ihren zucker, definitiv xD was braucht dann der papa ? xD
    ich freu mich auf Kapitel 10 : DDDDDDDDDDDDDDDDD

    soho und wehe das ist nicht lang genug D: hab mir ganz viel mühe gegeben .-. o:

    det wars
    ~~ Mie x3
     
  13. VegetaGirl94

    VegetaGirl94 Gemüsefamilie! Yay! ♥

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    Hallöchen!
    Da sind wir schon wieder bei "Breakaway".
    Schnell zu euren Reviews und dann geht's auch schon weiter mit der nächsten Folge!

    @ Liska: Der Beste Teil? Na, freu dich mal nicht zu früh, es kommen noch einige! :D Deine Fragen hatten wir ja schon geklärt, richtig? Richtig. Und weißt du was? Raika ist eben ziemlich launisch.. ^^' Viiiiielen Dank für deinen Kommi! ♥ Herzchen und Liebe und so.
    @ Miiee: Dankeschööööön schonmal! :) Die Unschönheiten und Wiederholungen werden demnächst verbessert. ^^ Verpsrochen! Das mit dem Wasser hatten wir geklärt. Ähhhm.. Dümdidum.. *durchguck* Sicher, dass Raika und Vegeta so ein tolles Pärchen werden?! :D Das gemeinsame Bad hat nicht nur Vorteile und das siehst du auch jetzt gleich schon! :D Hehe. Danke nochmal Schnucki. <3

    Also gut. Dann viel Spaß!

    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

    Kapitel 4: Bulma und die Saiyajins

    Raika beendete nach kurzer Zeit ihr Duschen und trocknete sich und ihre Haare nur mit einem Handtuch dürftig ab. Danach zog sie sich an. Die Klamotten passten erstaunlich gut und sie fühlte sich wohl, endlich wieder frisch geduscht zu sein. Angezogen und mit handtuchtrockenen Haaren verließ sie das Badezimmer, auf dem weg nach unten, um Bulma zu suchen.
    Währenddessen fiel ihr erst auf wie gigantisch dieses Haus war. Verlaufen würde sie sich trotzdem nicht. Immerhin hatte sie einen ausgezeichneten Orientierungssinn, außerdem konnte sie spüren, wo sich Bulma befand und, dass Vegeta auch auf dem Weg nach unten war. Im Erdgeschoss angekommen, sah sie, dass Bulma an einem großen Tisch saß und Zeitung las. Neben ihr stand eine Tasse Kaffee. Sie blickte auf und sah Raika lächelnd an.
    „Super. Das scheint wirklich gut zu passen“.
    „Ja, danke“.
    Die junge Frau von der Erde stutzte kurz. >>Sie hat danke gesagt? Naja, immerhin war sie auf Namek ja auch recht freundlich...<<
    Raika sah sich um und entdeckte die Küche. „Ich habe Hunger“.
    „Dito“, gab Vegeta zu bedenken, der nun hinter ihr stand.
    „Gut, dann werde ich euch beiden mal etwas kochen“. Bulma trank den letzten Schluck Kaffee aus und ging in die Küche.
    „Kakarott ist mit einem deiner Raumschiffe geflogen, richtig?“, fragte Vegeta.
    „Ja, wieso?“
    „Er hat erzählt, er habe bei 100-facher Schwerkraft trainieren können. Bau das Gerät um, sodass ich auf 300-facher Schwerkraft trainieren kann. Immerhin muss ich stärker werden, als dieser Pseudoheld!“
    Bulma starrte ihn fassungslos an. „300-fache Schwerkraft? Bist du bescheuert? Die Gravitation zerquetscht dich!“
    „Lass das mal meine Sorge sein, Weib. Tu was ich dir sage, sonst wird’s hier ungemütlich!“
    „Ist ja gut, ist ja gut. Ich sage meinem Vater Bescheid, der kann dann schon mal anfangen, während ich koche“.
    „Brav“. Triumphierend grinsend verließ der stolze Prinz die Küche und stolzierte im Erdgeschoss umher. Im Wohnzimmer angekommen ließ er sich auf die Couch fallen. Raika folgte ihm und ging an ihm vorbei, provokant ihren Schweif hin und her schwingend. Vegeta’s Blick fiel natürlich sofort auf ihren wohlgeformten Hinter, doch er zwang sich weg zu sehen. Ein leises, verärgertes Knurren entfuhr seinen Lippen, als er es endlich schaffte seinen Blick abzuwenden.
    Raika blickte sich um, blickte ihn an und fragte: „Hast du was gesagt?“
    „Nein. Nichts“, entgegnete er.
    „Ich meine aber ich hätte da etwas gehört...“
    „Dann hast du dich wohl verhört“
    Raika setzte sich neben ihn und blickte ihm tief in die Augen. „Wir haben etwas vergessen“, sprach sie leise.
    „Was?“
    Sie beugte sich vor und hauchte: „Du hast gesagt, dass du mich mit in dein Schlafgemach nimmst, wenn alles glatt läuft“.
    „Ach ja stimmt“, er grinste leicht.
    Raika sprach wieder lauter: „Aber es hat ja nicht so geklappt, wie es geplant war, von daher...“, sie stand auf und wollte gerade wieder in die Küche gehen, da griff er nach ihrem Handgelenk, zog sie unsanft zu sich herunter und blickte ihr drohend in ihre grünen Augen.
    „Ich lasse mich nicht verarschen, Weib! Dein Angebot steht auch noch, soweit ich weiß, und selbst wenn nicht. Ich bekomme immer das was ich will, glaub mir!“
    Ein kalter Schauer durchfuhr ihren Körper, doch sie hatte sich schnell wieder unter Kontrolle. „Ich habe dir gesagt, dass ich es nicht haben kann, wenn du mich Weib nennst! Also lass es gefälligst!“
    „Du gehst ja gar nicht auf meine Drohung ein“
    „Warum sollte ich? Ich werde es nicht dazu kommen lassen!“, sie riss sich los, stand auf und stolzierte in die Küche, ohne ihn eines Blickes zu würdigen. >>So ein Vollidiot! So eine aufgeblasene, arrogante Hohlbirne! Mit dem werde ich bestimmt nicht schlafen, da kann er gut aussehen wie er will!<<
    Vegeta starrte ihr hinterher und dachte nach. >>Habe ich übertrieben? Ob die das ernst meint..? Ach Quatsch. Wird die schon nicht. Die ist doch genauso geil auf mich, wie ich auf sie. Tja, ich bin halt super.<< Ein selbstsicheres Grinsend breitete sich auf seinem Gesicht aus und er schlenderte auch in die Küche.
    Bulma war so gut wie fertig mit dem Essen, ihren Vater hatte sie auch schon benachrichtigt bezüglich eines verbesserten Gravitationsraumes. Die Erfinderin und nebenbei auch noch hervorragende Köchin, stellte die Berge von Essen auf den Tisch. Sie vermutete großen Appetit von Seiten der Saiyajins, da sie Son-Goku und seinen gigantischen Hunger ja gut kannte. Kaum stand das Festmahl auf dem Tisch, wurde auch schon los geschaufelt. Zwar konnte eine weibliche Saiyajin nicht so viel verdrücken wie einer der männlichen Sorte, aber im Vergleich zu einem Menschen war es immer noch extrem viel. Raika konnte sogar mit Messer und Gabel vernünftig speisen, im Gegensatz Vegeta, von dem man annehmen sollte, dass er als Prinz zumindest etwas von Manieren gehört haben müsste.
    „Ich beneide dich Raika“, sprach Bulma seufzend, „Du kannst so viel essen und hast trotzdem einen so tollen Körper!“
    „Danke. Viel Training ist das Geheimnis“, Raika begann leicht zu grinsen. „Ist scheiße ein Mensch zu sein, oder?“
    „Och, man gewöhnt sich dran“, ließ Bulma verlauten und ging gar nicht weiter darauf ein.
    Kurz darauf hatten die Saiyajins auch schon fertig gespeist. Vegeta hatte nicht ein Wort gesagt. Von ihm hörte man nur Schmatzen und das klimpernde Geräusch von Tellern und Schüsseln.
    Der Prinz stand auf, wobei der Stuhl auf dem er gesessen hatte nach hinten schoss und gegen die Wand knallte, und ging in den Garten, indem das Raumschiff mit integriertem GR stand. Raika tat es ihm gleich, schob allerdings den Stuhl wieder an und verließ auf gleichem Wege die Küche.
    Bulma seufzte und packte sich die vielen Schüsseln um sie zu spülen.
    >>Raika ist gar nicht so böse wie sie tut. Das merkt man. Sonst würde sie sich nicht bedanken, oder den Stuhl anschieben... Oder sie ist einfach nur besser erzogen. Wer weiß das schon?<<

    Im Garten der Capsule Corporation arbeitete Mr. Briefs, der Vater von Bulma, ein älterer Mann in einem weißen Kittel und einer kleinen, schwarzen Katze auf der Schulter, an dem kugelförmigen Raumschiff. Vegeta schritt geradewegs auf ihn zu, blieb hinter ihm stehen und fragte mit ungeduldigem Unterton: „Wie lange dauert das noch?“
    „Ah hallo, Sie müssen Vegeta sein. Ja, das ist so eine Sache. Ich bin im Prinzip fertig“.
    „Im Prinzip?“
    „Ja, der Gravitationsgenerator funktioniert, allerdings weiß ich nicht ob Sie nicht vielleicht noch kleine Kampfroboter gebrauchen könnten, die ihren Angriffen standhalten und ihre Energie zurückschleudern können“.
    „Nicht schlecht. Aber Sie können sich nicht vorstellen, was für eine Energie in mir steckt“.
    „Ich kenne Son-Goku und er war mit den Robotern auch zufrieden. Allerdings sollten die für Sie wohl noch belastbarer sein“.
    „Richtig. Kann ich jetzt trainieren?“
    „Gerne. Meine Tochter arbeitet noch an neuen und verbesserten Kampfanzügen für Sie beide“, erzählte Mr. Briefs.
    „Interessant“, sagte nun auch Raika, die sich dazu gesellt hatte.
    „Ja. Also, an der Mittelkonsole ist ein großer Schalter, daran stellen Sie die Gravitation ein. Viel Spaß“, wünsche Bulma’s Vater noch und verschwand in dem großen Haus.
    Vegeta und Raika betrachteten den Apparat, bis Vegeta schließlich fragte: „Du willst auch trainieren?“
    „Na aber sicher doch. Kakarott soll immerhin nicht der einzige Supersaiyajin bleiben. Ich bin eine Elite-Kriegerin...“
    „... und nicht so ein Low-Level Schwächling wie er... Gut. Dann haben wir zumindest das gleiche Ziel. Und solange ich keine Roboter habe, wirst du ganz nützlich sein“.
    Raika rollte genervt die Augen und stieg mit ihm ein. Sie schaute sich in dem runden Raumschiff um, während Vegeta schon die Gravitation auf das 100-fache erhöhte.
    Beide zuckten kurz zusammen, hatten sich aber schnell wieder gesammelt und gefestigt.
    Vegeta machte ein paar Dehnübungen um seine Muskeln aufzuwärmen.
    >>Man, ich habe echt nicht die richtigen Klamotten dazu... Hoffentlich beeilt sich die Erdlingsfrau mit den neuen Anzügen...<<, dachte die Grünäugige und wärmte sich dann auch auf.
    Beide trainierten eine ganze Weile, anfangs getrennt, dann gegeneinander. Keiner von beiden sprach ein Wort, bis Raika erschöpft und schwer atmend zusammenbrach.
    „Ohh. Kannst du nicht mehr, Weib?“, lachte Vegeta höhnisch.
    Raika knurrte laut auf, während sie auf dem Boden hockte und ihre Kräfte versuchte zu sammeln. Sie stand wieder auf, wackelte jedoch so sehr, dass sie kurz darauf wieder in sich zusammensackte.
    „Lass uns für heute Schluss machen. Morgen mache ich dich fertig!“, forderte sie ihn heraus, doch er grinste nur. Auch Vegeta hatte starke Blessuren von ihren Angriffen, doch er war ein ganzes Stück stärker als sie und hatte mehr Ausdauer. Er hatte sich auch schneller an die hohe Schwerkraft gewöhnt. Für Raika war das Ganze erstmal zu viel. Vegeta stellte den Gravitationsgenerator ab und öffnete die Luke. Die junge Saiyajin folgte ihm und die beiden gingen nach oben zu ihren Gemächern.
    „Ich gehe zuerst duschen“, beschloss der Prinz, doch Raika gab sich damit nicht zufrieden.
    „Schon mal was von ’Ladies First’ gehört?“, sie grinste ihn etwas verführerisch an und schlenderte an ihm vorbei ins Badezimmer. Hinter sich schloss sie die Tür und begann sich zu entkleiden.
    >>Hm... Ich glaube ich nehme lieber ein entspannendes Bad<<. Und schon ließ sie das Badewasser ein zusammen mit Schaumbad und legte sich in die gigantische Badewanne.
    Vegeta der vor der Tür stand, wusste nicht was gerade geschehen war. >>Die ist doch tatsächlich einfach an mir vorbei stolziert... Na der werde ich es zeigen! Die kann was erleben!<< Kurz entschlossen trat er sichtlich gereizt die Tür zum Badezimmer ein. Raika schaute ruhig auf. Sie hatte schon damit gerechnet.
    „Leistest du mir Gesellschaft?“. Sie zwinkerte ihm zu, während sie mit dem Schaum rumspielte.
    Vegeta sagte nichts, er schaute sie nur durchdringend an, stellte das Wasser ab, packte sie im Brautstil hoch, ging in ihr Zimmer, wobei sie sich kreischend und um sich schlagend wehrte, doch sie hatte noch nicht genügend Kraft, und er ließ sie unsanft auf ihr Bett fallen.
    „Wag es dich noch einmal, dich vorzudrängeln und dich mir zu widersetzen!“, drohte der Prinz zornig.
    „Uhh jetzt habe ich aber Angst“.
    „Solltest du auch, sonst kann ich für nichts garantieren. Deine Zickereien gehen mir echt auf den Keks!“
    „Nur weil ich nicht mit dir schlafe?“
    „Das hat damit gar nichts zu tun! Mit so einer wie dir will ich das gar nicht!“
    >>Wer’s glaubt. Das testen wir doch gleich mal<<, schoss es Raika durch den Kopf und änderte ihren Blick von wütend zu lüstern und verführerisch. Sie schloss die Augen etwas und entspannte ihre Gesichtsmuskulatur.
    „Vegeta... Siehst du eigentlich...“, sie fuhr mit einem Finger über ihren Oberschenkel, „Dass ich komplett nackt vor dir liege?“
    Erst jetzt realisierte Vegeta sein Gegenüber so wie es war. Nackt! Eine untypische Röte schoss in Vegeta’s Gesicht. Er drehte sich um und ging wieder ins Badezimmer, ohne ein weiteres Wort zu sagen.
    Raika grinste hingegen in sich hinein. >>Wusste ich es doch. Mein Gott, ist der leicht zu beeinflussen. Wobei er nicht so darauf anspringt, wie ich es erwartet hätte. Aber das kommt noch. Ganz sicher... Vielleicht gebe ich ihm ja doch eine Chance, aber dafür muss er lange zappeln.<<
    Raika trocknete sich ab und zog sich an. Sie entschloss sich dazu nach unten zu Bulma zu gehen, immerhin war es jetzt schon 9 Uhr abends und ihr war langweilig.
    In der Küche fand sie Bulma nicht, also schaltete die Saiyajin ihre Sensoren ein und versuchte die Erfinderin zu orten. Sie folgte ihrer Aura und fand sie in einem laborähnlichen Raum.
    Bulma drehte sich um, da sie hinter sich die Tür aufgehen hörte.
    „Oh hallo Raika. Ich bin gerade dabei eure Kampfanzüge herzustellen. Sie sind so gut wie fertig. Etwas stabiler als vorher, aber genauso elastisch!“. Sie wirkte stolz auf ihre Arbeit und hielt den Brustpanzer von Raika hoch.
    Ihr Gegenüber lächelte flüchtig. „Sehr schön... Aber sag mal Bulma, gibt es hier irgendwas in der Umgebung wo man was trinken kann?“
    Die Erdlingsfrau grinste vielsagend. „Willst du etwa mit Vegeta saufen?“
    „Der Kerl ist ein Arsch?“, entgegnete sie so, als wenn Bulma es nicht wüsste.
    „Ja schon, aber für einen One-Night-Stand würde ich ihn jetzt nicht von der Bettkante stoßen. Schon verdammt gut aussehend der Kerl...“
    „Hm...“. Raika schien das nicht wirklich zu interessieren, was Bulma von sich gab, aber die Blauhaarige fuhr fort.
    „Ist nur die Frage wie man so einen rumbekommt“.
    „Tze“, die Grünäugige winkte ab, „Ganz leicht. Ich bin eine Saiyajin. Dieser Duft ist für männliche Saiyajins unglaublich anziehend, nahezu unwiderstehlich. Das Ganze wäre viel zu einfach. Ich müsste nur warten bis ich meine hochfruchtbaren Tage bekomme“.
    Bulma stutzte für einen Moment. „Wie bei Tieren? Bei Hunden heißt es, dass sie läufig sind“.
    „Was zum Teufel sind Hunde?“, fragte Raika verwirrt.
    „Äh...“, Bulma suchte nach einer passenden Erklärung für eine Außerirdische. „Ein Hund ist ein Tier, welches die Gesellschaft von Menschen schätzt und meistens im Haus gehalten wird. Menschen halten sich gerne verschiedene Tiere im Haus“.
    „Ach so“, es schien die Kriegerin zwar kaum zu interessieren, aber sie fuhr trotzdem fort, „Ja, Saiyajins haben noch viele tierische Eigenschaften, vor allem was Instinkte und Triebe angeht. Deswegen auch die gut geschärften Sinne“.
    „Okay. Hm... Na ja, wenn du Vegeta nicht willst, dann nehme ich ihn“, Bulma grinste schon wieder und wandte ihren Blick ab, was Raika gar nicht gefiel.
    „Solange ich hier bin, hat er an dir gar kein Interesse...“. Das fand die Saiyajin im Inneren aber auch besser so. So hatte sie bessere Chancen ihn um den Finger zu wickeln, ohne, dass Bulma ihr in die Quere kam.
    „Weil ich keine Saiyajin bin?“
    „Exakt“.
    „Oha, okay“.
    Raika atmete kurz schnaubend durch und fuhr etwas genervt fort: „So, was war jetzt mit einer Trinkmöglichkeit?“
    „Ich wollte morgen Abend eine Grillfeier veranstalten. Einige Freunde von mir werden da sein, ein paar von ihnen kennst du ja. Und Vegeta ist ja dann auch dabei“.
    „Ja, ist ja schön und gut, aber was bringt mir das für jetzt?“
    „Setz dich doch einfach mit mir zusammen ins Wohnzimmer, dann können wir zusammen einen Wein schlürfen“. Bulma lächelte freundlich.
    „Nein danke...“. Raika drehte sich schlagartig um, verließ das Labor und ließ eine leicht irritierte Bulma zurück.
    Die junge Saiyajin ging wieder in Richtung Küche und schaute in den geräumigen Kühlschrank.
    >>Was haben wir denn hier? Oh, Rotwein. Lecker! Den nehme ich doch glatt mit<< Raika entfernte aus dem Kühlschrank eine Flasche und suchte in den vielen Schränken nach passenden Gläsern. Nachdem sie nicht schnell genug welche finden konnte, beschloss sie einfach aus der Flasche zu trinken. Sie war ziemlich ungeduldig, also ging sie wieder nach oben in die dritte Etage.
    >>Sehen wir doch mal wie der Balkon ausgestattet ist...<<, dachte sie sich und ging auch direkt dort hin. Sie stellte fest, dass ihr Balkon mit dem von Vegeta verbunden war und einen Großen bildete. Raika setzte sich auf einen Liegestuhl und stellte die Flasche auf den kleinen Tisch daneben. Von dort oben hatte man einen herrlichen Ausblick über die Hauptstadt und man konnte den Sonnenuntergang beobachten. Raika öffnete die Weinflasche und nahm einen Schluck daraus. Zufrieden seufzend ließ sie sich nach hinten bis an die Lehne des Liegestuhls gleiten und stellte diese tiefer ein, sodass sie in die immer heller werdenden Sterne blicken konnte. Sie hatte gerade einmal zwei Minuten Ruhe, da öffnete sich die Balkontür zu Vegeta’s Zimmer und er trat hinaus auf den Balkon. Raika linste zu ihm herüber und bemerkte, dass er nur in dunkelblauer Boxershorts dort stand und in den Himmel starrte. Vegeta ließ seinen Blick weiter schweifen, bis er bei Raika ankam und nun leicht grinsend auf sie zukam.
    Die Saiyajin richtete sich auf. „Was willst du?“
    Doch statt zu antworten, schnappte er sich die Weinflasche, setzte sie an und zog sie mit einem Schluck halb leer.
    „EY! Was soll der Scheiß?!“, schrie Raika und sprang auf. „Die Flasche habe ich besorgt. Hol dir doch eine eigene!“
    „Bleib mal ruhig Puppe“, er grinste fies weiter und schaute dann wieder zum Himmel. „Es ist fast Vollmond...“
    Raika richtete ihr Augenmerk auch auf den Mond, der wirklich fast einen Kreis beschrieb. Ihr Schweif begann zu zucken und umher zu schlagen.
    Sie seufzte. >>Na toll. Dann bekomme ich in zwei Tagen meine hochfruchtbaren Tage UND dann ist auch noch Vollmond. Gut, dann ist ja vorprogrammiert, dass ich dann mit Vegeta schlafen werde. Er ist dann garantiert nicht mehr zu halten, auch wenn er keinen Schweif mehr hat...<<
    Vegeta schaute sie an und setzte sich neben sie auf einen weiteren Liegestuhl.
    „Bulma steht auf dich“, erzählte Raika trocken.
    „Wer?“, fragte der Prinz und hob eine Augenbraue leicht an.
    „Das Erdlingsweib, was hier wohnt“.
    „Ach so. Na ja, schlecht sieht die ja nicht aus. Vielleicht muss ich das Weib auch mal auf Herz und Nieren prüfen“, er grinste wieder und Raika schüttelte nur leicht den Kopf.
    „Wenn du dir sicher bist, dass das besser wird, als das was du gewohnt bist...“
    „Sicher nicht. Aber was soll’s.“
    „Wie du meinst“. Raika nahm noch einen Schluck aus der Weinflasche und stand auf. „Den Rest kannst du haben, ich gehe schlafen. Gute Nacht“
    „Nacht“, murmelte Vegeta und trank aus der Flasche, die ihm entgegen gestreckt wurde.
    „Ach ja, morgen Abend veranstaltet Bulma hier wohl so eine Grillparty mit ihren Freunden. Soll wohl ganz lustig werden. Und unsere Kampfanzüge sind fertig. Wir können morgen richtig trainieren“.
    „Alles klar“.
    Somit verließ Raika den Balkon und legte sich schlafen.

    Vegeta blieb mit seinen Gedanken alleine zurück. Er starrte in den Himmel. >>Irgendwo da draußen bist du Kakarott und trainierst wie ein Gestörter! Garantiert! Ich werde nie vergessen, wie du mich gedemütigt hast. Du hast den Stolz eines Saiyajinprinzen gebrochen! Diese Schmach lasse ich nicht länger auf mir sitzen!<<
    Ein leises Knurren drang nach außen und die Weinflasche, die er in der Hand hielt, zerbrach in tausende Teile. Das rote Getränk floss zu Boden und Scherben verteilten sich auf den Fliesen. Doch das interessierte Vegeta wenig.
    >>Ich werde mehr trainieren, als es ein Saiyajin je gewagt hat. Ich werde stärker sein, als es sich ein Jeder erträumen könnte. Und wenn du wieder hier bist, Kakarott... Dann wird abgerechnet! Dann bin ich auch ein Supersaiyajin und mache dich fertig! Ich bringe dich um und zerfetze dich in deine Einzelteile!<<
    Mit einem siegessicheren und überheblichen Grinsen, stand er auf, verließ den Balkon und legte sich schlafen.

    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

    Wie wird sich die Beziehung zwischen Raika und Vegeta weiter entwickeln? Wie wird die Feier verlaufen? Wird irgendjemand sterben?! :eek:
    Dies und viel mehr erfahrt ihr beim nächsten Mal!
    :wavey: Hoffe es hat euch gefallen. ♥
     
    Zuletzt bearbeitet: 11. November 2019
  14. Trunks- Lover 66

    Trunks- Lover 66 Princess of dreams..~

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    Wird irgendjemand sterben?? :D:D:D:D
    - oh ja...wie wäre es mit Chichi? :D

    Damit,
    hallöchen auch mein Hasipupsi. x3

    Wieder ein toller Teil...jedoch ähm...ein Anmerksel:
    Wir halten fest:
    Raika kennt Kaffee, Rotwein und alles andere im Haushalt.
    aber...keine...Hunde?
    Da musst du aufpassen, dass sich das nicht widersprüchlich anhört. ;)

    Ansonsten habe ich nichts zu meckern, außer, dass mir Bulma hier viel zu
    sanftmütig ist. Meiner Meinung nach sollte sie etwas schnippischer gegenüber Vegeta und gerade Raika sein. Aber gut...das ist ja Geschmackssache, nich? :)

    Der letzte Abschnitt hat mir richtig richtig gut gefallen. Die Gedanken von Vegeta wurden hier einfach perfekt wiedergeben. Fantastisch. :)

    Ich bin wirklich sehr gespannt, wie sich das mit ihm und ZWEI Frauen entwickelt.. :D Er ist ja heiß begehrt. xD

    Freu mich auf die Grillparty. :)

    Bis zum nächsten Teil. *wink und durchflausch*
    Viiiiel, viiiell Liebee!! <3
     
  15. VegetaGirl94

    VegetaGirl94 Gemüsefamilie! Yay! ♥

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    *Staub wegpust* *hust* Tjoa, es ist so einige Zeit vergangen.. Aber - aber aber popaber - weiter Kommis werden wohl nicht folgen und ich werde dann doch mal wieder posten, man kann ja nie wissen. Vielleicht geschieht ein Wunder! :D Wäre zu wünschen. Also bis Teil 10 ist schon vorgeschrieben und der erste Lemon steht auch schon. *hust* Ich verrate wieder zu viel..
    Zu meiner treuen Leserin. ♥

    @ Liska: Chichi? Nein, wenn die stirbt gibt's nachher keinen Goten! :eek: Vielen Dank für dein Lob und.. äh ja.. mit dem Kaffee und Rotwein hast du wohl Recht. Dass sie soetwas nicht kennen könnte, ist mir auch nachher erst eingefallen, als ich das mit dem Hund geschrieben habe.. :D Bulma wird schon noch schnippiger. Immerhin wohnen die beiden gerade erst da.. :D Und nochmals viiiiielen Dank! :pinklove2

    So! Und weiter geht's!
    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

    Kapitel 5: Triebgesteuert

    Am nächsten Morgen wachte sie früh auf, streckte sich und ging nach unten in die Küche, wo Bulma schon ein großes Frühstück vorbereitet hatte. Vegeta saß schon am Tisch und schob sich ein Brötchen nach dem anderen rein. Auf einem Stuhl lag Raika’s fertiger Trainingsanzug, der Prinz trug seinen schon.
    „Guten Morgen“, begrüßte Bulma ihre Geschlechtgenossin wie immer sehr freundlich.
    „Morgen“, grummelte Raika und setzte sich an den Tisch.
    Nachdem sie fertig getrunken und gespeist hatte, war auch die Stromfrisur soweit, sie schnappte ihren Anzug und ging mit Vegeta zur Raumkapsel in den Garten. Während Vegeta die Gravitation einstellte, zog sich Raika um. Beide machten wieder getrennt voneinander Aufwärmübungen und kämpfen dann gegeneinander. Man sah diesmal schon starke Fortschritte. Vor allem bei Raika, die sich jetzt richtig an die Gravitation gewöhnt hatte und ihren Körper immer besser kontrollieren konnte. Vegeta war von sich nicht wirklich begeistert, weil er merkte, dass Raika etwas aufgeholt hatte. Deswegen beschloss er, am nächsten Tag die Gravitation auf 150 G zu erhöhen. Sie beendeten erst am späten Nachmittag ihr Training und aßen dann wieder Bulma’s halbe Küche leer. Danach musste die Hausherrin mit ihrer Mutter einkaufen fahren, für die Feier am Abend, so entschlossen sich die Saiyajins dazu duschen zu gehen und sich umzuziehen. Immerhin wollten sie von dem Essen auch etwas abhaben, auch wenn sie mit den Erdlingen nicht viel zu tun haben wollten.
    Raika zog einen schwarzen Minirock, ein graugestreiftes Top mit einer grauen Schleife am Ausschnitt und schwarze Pumps an. Über dem Top trug sie einen schwarzen Blazer, den sie von Bulma zu diesem Anlass bekam. Sie hielt ihre Haare offen und leicht gelockt. Sie verließ ihr Zimmer und traf auf dem Flur auf Vegeta, der eine einfache dunkle Jeans und ein schwarzes Hemd trug, was ihm erstaunlich gut stand.
    Er schien zu bemerken, dass es ihr gefiel und grinste leicht. Raika hingegen versuchte sich nichts anmerken zu lassen und setzte ihren Weg fort. Doch Vegeta schnellte hinter sie, hielt sie mit einer Hand fest und packte mit der anderen an ihren Hintern. Die Saiyajin blieb stehen und knurrte leicht auf.
    „Finger weg!“, forderte sie ihn auf.
    „Ruhig bleiben, Süße. Du siehst echt scharf aus“.
    „Danke, aber trotzdem Finger weg. Gestern hast du noch behauptet du würdest das nicht wollen“.
    „Darf man seine Meinung nicht ändern?“
    „Man ja, du nein. Also lass mich los, oder es knallt richtig!“
    „Ohh da habe ich aber Angst“.
    Doch das war Raika zu viel. Sie befreite sich kurzerhand aus seinem Griff, der sich durch Unachtsamkeit etwas gelockert hatte, und fasste ihm gekonnt zwischen die Beine, wodurch er zusammenzuckte.
    „Sei brav, oder ich drücke zu!“
    „Ist ja gut! Ist ja gut!“
    Raika ließ los und setzte ihren Weg nach unten leicht grinsend fort. >>Hm... Der hat aber ordentlich was in der Hose...<<
    Vegeta wartete etwas und knurrte auf. >>Blöde Kuh! Was soll der Mist? Das wird mir echt zu anstrengend mit der. Vielleicht tauchen heute Abend ja noch andere Weiber hier auf, dann kann ich wenigstens etwas Druck ablassen...<<

    Unten angekommen, sah Raika sich um. Der Eingangsbereich und das Wohnzimmer der Capsule Corporation waren festlich geschmückt. Familie Briefs schien wirklich zu viel Geld zu haben, um mal eben ihre Hallen schmücken zu lassen. Vor allem der Garten war komplett neu ausgestattet worden. Da die Namekianer mittlerweile einen neuen Planeten für sich gefunden hatten und abgereist waren, war auch wieder genügend Platz im Garten vorhanden. Sogar der Pool war noch mal komplett gesäubert worden.
    Bulma, die ein kleines Schwarzes mit schwarzen Pumps trug, war ziemlich im Stress und in den letzten Vorbereitungen. Da klingelte es an der Tür.
    Bulma wurde hektisch und erblickte Raika. „Raika! Ich muss hier noch das Fleisch zu Recht schneiden, öffne du mal bitte die Tür!“
    Die Saiyajin zuckte kurz mit den Schultern und ging in den Eingansbereich. Als sie die große Tür öffnete, schaute ein junger Mann sie an, der sie direkt von oben bis unten musterte. Er war etwa genau so alt, wie sie, hatte kurze schwarze Haare, eine Narbe auf der Wange und trug eine einfache Jeans und ein Hemd.
    „Du musst Raika sein. Ich bin Yamchu. Freut mich sehr dich kennen zu lernen“. Sofort streckte er ihr die Hand hin, die nur zögerlich von ihr genommen und leicht geschüttelt wurde. Dabei nickte sie zaghaft.
    „Ich bin Bulma’s Freund“, erklärte er weiter.
    „Glückwunsch. Sie ist in der Küche“, verriet Raika, allerdings mit leicht ironischem Unterton besetztem Anfangsteil.
    Sie schloss die Tür nachdem er eingetreten war und ging dann in den Garten. Dort bemerkte sie, dass auch einige per Flug gekommen waren. Kuririn und Gohan, die sie noch von Namek kannte, waren auch da und unterhielten sich mit einem großen Glatzkopf mit drei Augen.
    >>Merkwürdig diese Menschen. Die sind fast ausschließlich in Rudeln anzutreffen...<<, stellte Raika fest. Sie sah, dass Vegeta sich etwas abseits an einen Baum gelehnt und die Augen fest verschlossen hatte. Er schien schlecht gelaunt zu sein, wahrscheinlich wegen Raika’s Ansprache vor wenigen Minuten.
    Bulma kam mit einer anderen, etwa gleichaltrigen Frau mit schwarzen Haaren und ebenso schwarzen Augen, in den Garten und stellte einige Platten mit Fleisch, Salat, Brot, Gemüse und Obst auf die langen Tafeln. Mr. Briefs hatte sich eine Schürze angezogen und kümmerte sich um vier Grills auf einmal, um die Unmengen an Fleisch braten zu können. Seine Frau verteilte derweil die Getränke.
    Nach kurzer Zeit trafen auch die letzten Gäste ein, ein alter, bärtiger Mann und ein sprechendes Schwein mit Hosen.
    Der alte Greis schien ziemlich pervers zu sein, immerhin packte er Bulma an den Hintern, aber dafür wurde ihm eine Bratpfanne übergezogen.
    >>Auch eine interessante Variante. Aber meine war besser<<, dachte sich Raika leicht schmunzelnd.
    Bulma begann alle einander vorzustellen, soweit sie sich noch nicht kannten, allerdings hatte sich Vegeta immer noch nicht dazu gesellt. Er blieb weiter an seinem Baum stehen, hatte die Arme verschränkt und schaute grimmig.
    Selbst als die Feier schon im vollen Gange war, alle Spaß hatten, aßen und tranken, stand er immer noch da. Raika wollte schon fast zu ihm gehen, doch sie blieb standfest und ließ ihn schmoren. Die Saiyajin musste trotzdem immer wieder zu dem Prinzen hinüber schauen, bis sich auf einmal Yamchu, Bulma’s Freund, neben sie setzte.
    „Hey Süße!“
    „Was?“, fragte sie gereizt. „Bist du nicht Bulma’s Macker? Schwirr ab!“
    „Nicht so vorschnell. Du bist weitaus heißer als Bulma. Du hast so ein Feuer in den Augen, was bei ihr nicht so intensiv ist“.
    „Ich bin eine Saiyajin, genau wie Kakarott und Vegeta. Das liegt daran“.
    „Wow. Mit einer Saiyajin hatte ich noch nie etwas“
    „Dazu wird es auch nicht kommen, also verpiss dich“. Raika schloss die Augen, um sich zu beruhigen, damit sie nicht vollkommen ausrastete.
    „Süße, gib dir einen Ruck. Was hast du schon zu verlieren?“
    „Meine Selbstachtung. Meinen Stolz. Meine Würde...“
    Yamchu schien das nicht ganz zu verstehen. Immerhin roch sein Atem auch schon stark nach Alkohol, als hätte er sich Mut antrinken müssen, um sie überhaupt ansprechen zu können.
    „Bleib bei deiner Bulma, Kleiner...“
    „Aber ich will dich!“, rief er und versuchte nach ihrer Brust zu greifen, doch Raika fasste vorher sein Handgelenk und drückte zu, bis es leicht knackte. Dann warf sie ihn zu Boden, wodurch die Bank, auf der sie saßen zusammen brach. Alle schauten zu ihnen und Bulma kam angerannt.
    „Was ist hier los?“, schrie sie panisch.
    Raika ließ Yamchu los, der sich daraufhin aufrichtete. „Die Hure hat mein Handgelenk gebrochen!“
    Die Saiyajin grinste leicht. „Selber Schuld, wenn du mir an die Wäsche willst!“
    Bulma fielen die Augen aus dem Kopf. „Das glaube ich jetzt nicht! Yamchu stimmt das?!“
    „Natürlich nicht, Bulma! Die versucht dich zu verarschen!“
    „Er lügt“, sprach Vegeta kühl, der auf einmal hinter Bulma stand. „Ich hab’s gesehen und gehört. Raika hat sich nur gewehrt“.
    Bulma stiegen Tränen in die Augen und stammelte: „Nein... Nein... Das kann nicht! Das kann doch nicht wahr sein!“
    Yamchu schien nun gemerkt zu haben, dass er so nicht mehr daraus kam und schlug eine ganz andere Richtung ein. „Tja Bulma. Du bringst es einfach nicht mehr. Guck dir doch mal Raika an. Die ist viel heißer als du! Außerdem habe ich gemerkt, dass ich viel mehr Spaß am Singleleben und am Flirten habe!“
    In der Erfinderin kochte es förmlich. „Dann mach das doch! Los! Verpiss dich du Arsch! Ich will dich nie wieder sehen!“ Danach brach sie in Tränen aus und rannte ins Haus. Yamchu hingegen knurrte nur kurz und flog davon.
    Alle anderen Gäste schauten sich verwirrt an, bis Raika die Stimme erhob. „So, die Party ist vorbei. Haut ab!“
    Alle taten wie ihnen befohlen wurde und verschwanden in der Dunkelheit. Mr. und Mrs. Briefs räumten noch auf, so gut es ging. Die Saiyajin hingegen ging nach oben, zog sich aus und legte sich schlafen.

    Vegeta streifte durch die Gänge und bemerkte im Vorbeigehen der zweiten Etage ein leises Schluchzen. >>Das muss das Erdlingsweib sein...<< Er sah sich um und entdeckte Bulma in einem Zimmer auf einem großen Bett liegen. Der Prinz grinste lüstern und trat kurzerhand ein.
    „Die anderen Gäste sind auch weg. Die Party war ja ein voller Erfolg...“, sprach er, wodurch Bulma aufsah und ihn mit geröteten Augen ansah.
    „Danke Vegeta“, schluchzte sie.
    Er ging weiter auf sie zu und setzte sich auf ihre Bettkante. „Das wird wieder. Dieser Kerl hat dich gar nicht verdient“.
    Bulma lächelte leicht und fiel Vegeta um die Arme. „Warum bin ich auch so dumm? Er hat sich immer mehr für andere Frauen interessiert!“
    Vegeta beruhigte sie etwas, strich über ihren Rücken, drückte sie leicht von sich weg und sah in ihre Augen. „Da kannst du doch gar nichts für. Du bist eine intelligente und hübsche Frau, aber, dass der so gut schauspielert kannst du ja nicht wissen...“
    Schon küsste Bulma ihn stürmisch und sein Plan war aufgegangen.

    Am nächsten Morgen, als Raika gerade fertig geduscht hatte, kam Vegeta in das Badezimmer.
    Raika trocknete sich gerade noch ihre Haare ab und fragte direkt: „Wo warst du eigentlich gestern? Als ich die Gäste weggeschickt habe, warst du auf einmal weg...“
    „Ich habe dieses Erdenweib flach gelegt. Sie war ja sooo traurig über den Verlust ihres Freundes. Da musste sie doch jemand aufmuntern“, er grinste breit und begann sich auszuziehen.
    „Okay“. Raika zog das Wort deutlich in die Länge.
    „Die ist echt nicht schlecht, die Kleine...“
    „Schön, dass du sie einfach verarschst“
    „C’est la vie, Puppe“
    „Spar dir das“.
    „Wieso sollte ich? Vielleicht verarsche ich sie ja auch noch häufiger. Die scheint psychisch sehr labil zu sein“.
    „Das gibt dir auch nicht das Recht“.
    „Nein, aber meinst du ich habe Bock auf diesen Liebes-Quatsch, den sich Erdlinge immer gerne einbilden?“
    „Garantiert nicht. Aber das hast du doch nur gemacht, weil es dir zu anstrengend war, weiter an mir dran zu bleiben“.
    „Und wenn schon. Auf dich bin ich nicht mehr angewiesen, wenn ich die Kleine ab und zu mal knallen kann“.
    „Tze, wie du meinst!“. Raika schmiss das Handtuch in die Ecke und verließ stürmisch den Raum, mit den Worten: „Ich trainieren heute alleine!“

    Der Rest des Tages verlief weitestgehend ruhig. Vegeta und Raika gingen sich aus dem Weg und trainierten getrennt von einander.
    Bei Abendessen saßen Bulma und die Saiyajins zusammen am Tisch. Während die Außerirdischen ihr Essen in sich reinschaufelten, starrte Bulma verträumt lächelnd Löcher in die Luft.
    Raika räusperte sich kurz, als sie fertig war. „Deine Party war ja ein ziemlicher Reinfall. Also, wo kann man was trinken gehen?“
    Die Erfinderin schien aus ihrer Trance zu erwachen. „Lasst uns doch alle zusammen gehen. Das wird bestimmt lustig!“ Dabei blickte sie kurz zu Vegeta und lächelte.
    >>Oh Gott, die erhofft sich echt was bei dem... Wie kann die nur so blöd sein? Wie auch immer. Dummheit muss bestraft werden. Ich sage nichts...<<, schoss es Raika durch den Kopf und sie sagte: „Von mir aus gerne“.
    „Sehr schön. Bist du auch dabei, Vegeta?“
    Er schaute ihr über eine kurze Zeit tief in die Augen. „Klar“. Er grinste leicht und zwinkerte er ihr zu, wodurch sie schlagartig rot anlief.
    Die Grünäugige stand auf und ging nach oben, um sich umzuziehen und frisch zu machen. >>Die beiden können was erleben! Das lasse ich nicht auf mir sitzen. Wenn die beiden sich vergnügen wollen, bitte. Aber wenn Vegeta meint mich damit provozieren zu müssen, hat er sich geschnitten!<<

    Eine halbe Stunde später waren alle fertig. Bulma trug ein rotes, ausgeschnittenes Kleid. Raika hatte sich bei der Erfinderin eine Röhrenjeans und dazu ein schwarzes Top, welches am Rücken tief ausgeschnitten und mit Schnüren versehen war. Vegeta trug ein dunkelblaues Hemd und eine Jeans.
    Das Dreiergespann beschloss auf Bulma’s Rat hin, ihren Gleiter zu gebrauchen, um in die Stadt zu kommen, wobei das viel länger dauerte als zu fliegen.
    Etwas entfernt von der Innenstadt stellte Bulma den Gleiter ab und die drei gingen zu Fuß weiter. Die Frau von der Erde ging vor und steuerte auf ein Lokal zu, aus dem Musik dröhnte.
    „Also das ist jetzt keine Disko, oder so. Da kann man nur nett sitzen und was trinken. Dabei läuft Musik und die passenden Musikvideos sind zu sehen“, erklärte Bulma und trat ein. Sie orderte einen Tisch für drei und wir wurden zu unseren Stühlen verwiesen. Sie hatten sich gerade erst gesetzt, da kam eine Kellnerin und fragte nach Getränkewünschen.
    „Ich hätte gerne einen Rotwein“, äußerte sich Bulma.
    Vegeta wollte ein Bier und als letztes bestellte Raika einen Sex on the Beach. Sie saß Vegeta gegenüber und schaute ihn zwischendurch immer wieder an. Raika’s Plan war, ihn scharf zu machen, sodass er sich das mit Bulma selbst versaut. Es schien auch schon fast zu funktionieren, doch Vegeta verkniff sich den Spruch, der ihm gerade durch den Kopf schoss. >>Sex on the Beach kannst du auch von mir bekommen...<<
    Zunächst verlief es ruhig. Die drei unterhielten sich etwas, Bulma versuchte immer wieder mehr Aufmerksamkeit von Vegeta zu erhaschen, griff nach seiner Hand und schaute ihn die ganze Zeit an, was ihn schon bald ziemlich nervte. Mittlerweile hatten alle schon drei bis vier Cocktails intus. Den Saiyajins machte das nicht so viel aus, aber Bulma wurde immer ungehaltener. Immer häufiger griff sie nach Vegeta’s Hand, bis Raika aufstand und leise knurrte.
    „Hier wird es mir echt zu blöd. Ich lasse euch mal lieber alleine. Ich bin weg!“, damit drehte sie sich weg und ging Richtung Eingang.
    Bulma und Vegeta schauten ihr irritiert hinterher.
    „Was hat die denn auf einmal?“, fragte die Blauhaarige.
    „Keine Ahnung. Ich schau mal eben nach ihr“. Das war allerdings nur ein Vorwand, um von Bulma wegzukommen, ohne sie zu sehr zu verletzen.
    „Wieso? Ist doch egal, wir brauchen sie nicht. Wir brauchen nur uns Vegeta! Die Nacht mit dir war unglaublich. Ich liebe dich!“. Bulma konnte sich nicht mehr auf den Beinen halten, beugte sich zu ihm herüber und versuchte ihn zu küssen.
    Vegeta sprang auf, knurrte auf und schrie: „Meine Güte! Checkst du eigentlich nicht, dass du für mich nichts als eine bedeutungslose Hülle bist?! Wie dumm seid ihr Erdlinge eigentlich? Ich war nur nett, weil ich dachte, ich könnte dich noch ein paar mal knallen, aber du bist echt furchtbar! Das halte ich nicht aus!“
    Schon rannte er raus und lies eine Bulma zurück, die in Tränen ausbrach und einen Raum mit Menschen, die überhaupt nichts mehr verstanden, wobei einige vor Schadenfreude leise kicherten.
    Raika die mittlerweile in der CC angekommen war und sich in ihr Zimmer verzogen hatte, hatte sich dort auf ihr Bett geschmissen und grummelte vor sich hin.
    >>Warum ärgert mich das eigentlich so? Weil sie so dumm ist? Weil ich lieber in ihrer Position wäre? Weil ich ihre Position viel besser nutzen würde und nicht so ein Theater machen würde? Weil ich eifersüchtig bin? Bor... Hoffentlich versaut Vegeta sich das. Der provoziert mich doch mit voller Absicht damit! Der will mich doch nur eifersüchtig machen. Der weiß, dass ich das will... Gut, dann muss ich nur so tun, als wäre mein Interesse einfach nicht mehr vorhanden...<<
    So hatte sie sich also ihren Plan zu Recht gelegt und schaltete den Fernseher ein, der im Zimmer stand, um sich etwas zu beschäftigen.

    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

    Soo. Das war's auch schon wieder. Bis zum nächsten Mal! :) :wavey:
     
    Zuletzt bearbeitet: 11. November 2019
  16. Athmia

    Athmia Die Tochter des Westens

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    Hey VegetaGirl :)

    Hab heute deine FF gefunden und gleich mal komplett durchgelesen.
    Erstmal: Dickes Lob von mir. Du hast Vegetas Charakter PERFEKT getroffen. Und die anderen natürlich auch ;)
    Raika find ich cool. Vor allem, da sie die bekannten Saiyajin-Charakterzüge zeigt und doch nicht genau so ist wie man es von den anderen kennt.
    Sensibler und weicher und besser erzogen (wenn du verstehst was ich meine).

    Ich würde mich echt freuen, wenn ich mehr davon lesen dürfte :)

    LG
     
  17. VegetaGirl94

    VegetaGirl94 Gemüsefamilie! Yay! ♥

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    *Staub wegpust* Auf ein Neues meine Lieben. Ich habe zwar keine Ahnung, ob das überhaupt noch jemand ließt, aber da ich endlich mal einen funktionierenden Laptop und mehr Freizeit habe, ist es mir möglich, meiner Kreativität beim Schreiben wieder freien Lauf zu lassen. Derweil habe ich die anderen Kapitel noch ein wenig überarbeitet.
    Lange Rede kurzer Sinn: Es geht weiter !

    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

    Kapitel 6: Training im All

    Im Halbschlaf bemerkte sie, wie jemand ihr Zimmer betrat. Raika war wohl vor dem Fernseher eingedöst und streckte sich jetzt, um ihren Kreislauf etwas in Gang zu bringen. Als sie wieder klar sehen konnte, erkannte sie, dass Vegeta direkt vor ihrem Bett stand. Sie richtete sich auf.
    „Was willst du hier?“, fragte sie kühl.
    „Ich habe dem Weib die Wahrheit gesagt“
    „Ui toll. Willst du jetzt einen Keks oder was?“
    „Nein, ich wollte dir das nur sagen, okay? Und zick nicht so rum, verstanden?“
    „Wer versucht mich denn damit zu provozieren, dass er mit jemand anderen schläft, anstatt mir einfach mal zu sagen, dass du es gerne mit mir tun würdest?“
    „Na, ich will ganz sicher nicht mit dir schlafen!“
    „Ja ist klar. Und wovon träumst du nachts? Los verpiss dich! Ich will mit dir nichts mehr zu tun haben. Du bist so ein aufgeblasener, arroganter Affe. Du hast nicht mal den Mut die Wahrheit zu sagen und meinst du könntest Jede haben, die dir so über den Weg läuft, aber wenn du an deine Grenzen kommst und es etwas schwieriger wird, dann ziehst du direkt deinen Schwanz ein!“, keifte Raika los und sprang vom Bett.
    Sie standen sich nun direkt gegenüber und schauten sich gegenseitig tief, voller Zorn, in die Augen. Bis Vegeta auf einmal einen betörenden Duft wahrnahm, der ihn zu lähmen schien. Sein Gesichtsausdruck entspannte sich deutlich und sein Blick wechselte zu einem lüsternen Grinsen.
    Raika verstand sofort. „Das willst du gar nicht. Es ist Vollmond und ich habe meine hochfruchtbaren Tage, das sind eh nur deine Instinkte die nach mir verlangen...“
    „Und wenn schon...“, hauchte er, beugte sich weiter zu ihr und roch an ihrem Hals. Mit einem Mal drückte er sie nach hinten ins Bett und drückte sich gegen sie. Raika schob ihn von sich weg.
    „Vegeta lass das! Ich will-“, doch er erstickte ihr Zetern in einem heißen Kuss. Kurz überlegte sie, was sie tun sollte, doch dann holte sie aus und verpasste ihm eine schallende Ohrfeige, wodurch er wohl etwas zur Besinnung kam.
    „Ich habe gesagt, du sollst es lassen!“, knurrte sie wütend.
    Zornig grummelnd zog Vegeta die Augenbrauen tief in sein Gesicht. „Wie du willst“. Damit ließ er endgültig von ihr ab, drehte sich um, öffnete die Tür zum Balkon und sprang hinaus. Raika richtete sich auf und schaute hinterher.
    >>Der wird etwas Dampf ablassen. So sauer wie er ist, ist das auch verständlich...<<

    Am nächsten Morgen suchte Raika direkt nach dem Aufwachen nach Vegeta’s Aura, doch sie war nicht in der Nähe. Ziemlich weit weg war sie schwach zu spüren.
    >>Shit! Habe ich da übertrieben? Ach was, der regt sich schon wieder ab<<, beruhigte sich die junge Saiyajin und ging nach unten wo Bulma wieder am Küchentisch saß. Mit verheultem Gesicht sah sie auf und starrte Raika an, die sich neben sie setzte.
    „Ich wusste, dass er dich nur verarscht. Ich wollte, dass er es dir selber sagt. Das hat er getan, richtig?“,
    „Ja, aber... woher wusstest du das?“, fragte Bulma schluchzend.
    „Er hat es mir gesagt. Nach deiner Party warst du am Boden zerstört und er wollte das ausnutzen“.
    „So ein Arschloch! Wie konnte ich nur so dumm sein! Ich halte mich von Kerlen am besten fern!“
    Raika überlegte kurz. „Vielleicht ist es wirklich besser, dass du auf andere Gedanken kommst und nicht nur an Männer denkst. Geh shoppen, oder beschäftige dich irgendwie anderweitig. Schätze Vegeta werden wir hier eh eine Weile nicht sehen...“
    „Wieso denn das?“. Bulma schien irritiert und geschockt zu sein.
    „Nun ja. Ich habe dir ja von meinen hochfruchtbaren Tagen erzählt. Die habe ich momentan. Und Vegeta ist mir gestern gefolgt und wollte dann über mich herfallen. Ich habe ihn zu Recht gewiesen und er ist abgehauen. Er wird sich wohl irgendwo austoben...“
    „Oh Gott. So ein Schwein! Dann können wir ja froh sein, dass er momentan nicht hier ist“. Sie wischte sich ihre Tränen weg, wobei sie noch nicht wirklich darüber hinweg war und bedankte sich herzlich bei Raika.

    Somit kehrte für die nächsten Tage Ruhe ein. Raika trainierte sehr hart alleine weiter und unterhielt sich immer wieder sehr freundlich mit Bulma. Sie waren auch mehrmals zusammen shoppen und konnten sich immer mehr und mehr leiden. An einem warmen Spätsommer Morgen änderte sich jedoch die Stimmung.
    Raika war wie immer nach dem Frühstück auf dem Weg in den GR, doch sie bemerkte dort eine allzu bekannte Aura: Vegeta! Sie schlich sich hinein und sah wie er im Cockpit des umgebauten Raumschiffes zu Gange war und zu verzweifeln schien.
    „Kann man dir helfen?“, fragte Raika, als sie hinter ihm stand.
    Er drehte sich kühl um und schnaubte nur kurz. Dann wand er sich wieder an die Konsole.
    „Wohin willst du?“, bohrte sie weiter.
    „Weg“.
    „Wohin?“
    „Im All trainieren... Ich muss zum Supersaiyajin werden. Kakarott ist ein Schwächling, so eine Schmach lasse ich nicht auf mir sitzen!“
    „Gut, ich komme mit“
    „Nein! Wozu? Du würdest nur stören!“
    „Sicher? Ich weiß zumindest wie man das Raumschiff bedient und ich kann dir beim Training behilflich sein... Ohne mich verirrst du dich im All, oder schaffst es nicht mal abzuheben. Außerdem kann ich kochen!“
    Grummelnd gab er sich zufrieden, schloss die Luke und überließ Raika die Navigation im Cockpit. Sie stellte schnell ein paar Zahlen und Koordinaten ein und schon ging es los. Das Raumschiff bebte stark, doch dann schoss es aus der Atmosphäre hinaus und das Beben wurde zu einem sanften Gleiten.
    Raika drehte sich um. „Wir fliegen etwa zwei Tage zu dem Planeten, den ich als Ziel anvisiert habe. Der steht auch kurz vor der Explosion, vielleicht hilft das, ähnliche Verhältnisse wie bei Kakarott zu schaffen“.
    Vegeta grummelte wieder nur, verließ das Cockpit und ging in den Trainingsbereich, dicht gefolgt von Raika, die natürlich mit ihm trainieren wollte. Der Prinz stellte die Gravitation auf 200 G und begann mit einfachen Dehnübungen. Raika und der andere Saiyajin kämpften nach dem Aufwärmen wieder gegeneinander. Allerdings viel besessener und erbarmungsloser als sonst. Vegeta schien noch eine solche Wut zu haben, dass er von Anfang an mit einem sehr hohen Energielevel kämpfte. Nachdem Raika das bemerkt hatte, tat sie es ihm gleich und so wurde das Training immer mehr zu einem erbitterten Kampf, der immer mehr Verletzungen und Schmerzen forderte.
    Die Saiyajins standen sich schnaubend mit einigen Schürfwunden gegenüber. Beide hatten sich an die 200-fache Schwerkraft gewöhnt. Raika sprang wieder auf ihren Gegner zu und versuchte ihm einen Tritt gegen die Brust zu verpassen, aber sie wurde abgefangen und durch den Raum geschmissen. Doch bevor sie gegen eine Wand knallen konnte, wurde sie erneut am Fußgelenk festgehalten und baumelte nun in der Luft.
    „Lass mich los, du Arsch!“, knurrte sie und feuerte ihm einen kräftigen Ki-Ball mitten ins Gesicht. Er ließ sofort los, sodass sie zu Boden stürzte, sich aber noch abfangen konnte.
    Vegeta wischte sich mit dem Handrücken durch sein Gesicht. Er sah, dass nun Blutflecken an seinem Handschuh waren. Er knurrte auf.
    „Dich kriege ich!“ Die Ansage sollte auch nicht nur so dahin gesagt sein. Er stürmte mit enormer Geschwindigkeit auf sie zu und schlug ihr mit voller Wucht in die Magengrube, wobei sie Blut spuckte und nach hinten torkelte. Doch das schien ihn in seiner Wut nicht zu interessieren. Sie flehte ihn immer wieder an aufzuhören, aber er registrierte überhaupt nichts. Er schlug wieder und wieder auf sie ein, bis ihr schwarz vor Augen wurde und sie knallend auf den Boden fiel.
    Erst jetzt stoppte Vegeta’s Raserei, er drehte die Gravitation herunter auf den Normalstatus, dann wand er sich wieder zu Raika. Sie lag immer noch regungslos am Boden und blutete aus der Nase und aus dem Mund. Anscheinend waren Organe verletzt. Vegeta registrierte jetzt erst, was er angerichtet hatte.
    Er hockte sich blitzschnell neben sie und rüttelte sie leicht.
    „Scheiße verdammt! RAIKA! Wach auf!!“
    Doch sie zeigte weiterhin keine Regung, es lief nur noch mehr Blut aus ihrer Nase. Kurzerhand hob Vegeta sie vorsichtig hoch und brachte sie in sein Zimmer, da dieses näher gelegen war. Er überprüfte ihren Puls, war allerdings so hektisch, dass er ihn nicht richtig zu fühlen bekam. Panisch durchwühlte er die Schränke in dem Raum auf der Suche nach Medikamenten oder ähnlichem. Nach einer Weile erwachte Raika aus ihrer Ohnmacht und brachte einen unterdrückten Schmerzensschrei hervor. Der Prinz schaute zu ihr. Ihr vor Angst und Schmerz verzerrtes Gesicht sah ihn flehend an, dann fielen ihre Augen wieder zu.
    Vegeta rannte ins Badezimmer, auch dort räumte er sämtliche Schränke aus und stürmte dann in die Küche. Er öffnete einen der Schränke und ein kleines Säckchen fiel ihm entgegen. Stutzig öffnete er es und holte den Inhalt hervor. Darin waren zwei magische Bohnen, die schon auf Namek ihre Dienste erwiesen hatten. Strahlend rannte er zu Raika zurück und schob ihr die magische Bohne in den Mund. Vegeta wartete ungeduldig auf eine Reaktion. Ihr Körper wurde ruhiger und sie atmete gleichmäßiger. Langsam öffnete Raika zittrig ihre Augen. Sie richtete sich auf, holte aus und verpasste ihm erneut eine schallende Ohrfeige!
    „Du verdammtes Arschloch! Du hättest mich fast umgebracht!!“
    „Dumme Ziege! Ich habe dich doch gerettet, also hör auf zu jammern. Immerhin steigert sich so deine Kampfkraft!“
    „Du hättest mich nicht retten müssen, hättest du dich besser unter Kontrolle! Außerdem hätte ich den Kraftzuwachs auch bekommen, ohne fast zu sterben! Vielen Dank!“ Raika sprang kochend vor Wut vom Bett und stapfte eine Etage höher in das Cockpit. Sie kontrollierte noch einmal die Messgeräte und den Kurs und legte sich dann auf ihr Bett, welches in dem angrenzenden Raum, auf der selben Etage lag.
    Grummelnd dachte sie nach. >>Was hat der sich dabei nur gedacht? Na, wahrscheinlich hat sich sein Hirn einfach ausgeschaltet. Toll. Ein bisschen Selbstbeherrschung wäre auch mal angebracht! Zumindest hat der diese Bohnen gefunden, ansonsten wäre ich wohl echt drauf gegangen... Schon heftig. Aber er hat Recht, das hat meine Kampfkraft ungemein gesteigert. So fit habe ich mich lange nicht gefühlt... Vegeta wirkte so erleichtert, als ich aufgewacht bin. Ob er sich Sorgen gemacht hat? Es sah fast so aus, aber zuzutrauen ist es ihm nicht wirklich…<<

    Währenddessen hätte sich Vegeta selber schlagen können. Er ging in seinem Zimmer auf und ab und ärgerte sich massiv über sich selbst.
    >>Wie konnte das nur passieren? Ich habe völlig die Kontrolle über mich verloren! In der letzten Zeit passiert aber auch nur noch Scheiße! Mache ich denn alles falsch? Verdammt! Nein. Ich mache nichts falsch. Mit diesen verfluchten Weibsbildern kann nur niemand umgehen. Ich bin super! Das ändert daran gar nichts. Ich sollte mich mehr auf mein Training konzentrieren, um Kakarott bald zu Recht weisen zu können. Das ist wichtiger. Wenn sie es mir nicht mal danken kann, dass ich mir fast schon Sorgen um sie gemacht habe... Pah! Dieses sture Weib zu knacken, wird schon beiläufig irgendwie passieren! Hat sie davon, wenn sie so zickig ist! Keinen Stress. Ich kann warten... Kakarott und das Training haben ab jetzt wieder die oberste Priorität!<<

    Nach ein paar Stunden, Raika war in einen unruhigen Schlaf gefallen, erwachte sie wieder und stand mit pulsierendem Schädel auf. Sie hielt sich ihren Kopf und stützte sich auf der Bettkante ab, um nicht umzukippen. Als sie ihr Gleichgewicht wieder fand, schlenderte sie in den Küchenbereich des Raumschiffes. >>Etwas zu Beißen, wird meinen Kreislauf schon wieder in Gang bringen<<, dachte sie sich und begann zu kochen.
    Vegeta trainierte derweil im Gravitationsbereich. Raika beschloss etwas für ihn mit zu kochen und verdoppelte die Portionen. Allerdings hatte sie keine Lust einen großen Aufwand zu betreiben, also blieb es bei gebratenen Nudel mit Gemüse und Hühnchenfleisch. Nach etwa 20 Minuten war soweit alles fertig. Raika beschloss die Küche zu verlassen und Vegeta zu informieren. Im Trainingsraum angekommen bemerkte sie, wie gar keine höhere Schwerkraft eingestellt wurde. Vegeta saß im Schneidersitz auf dem Boden, hatte die Augen geschlossen und konzentrierte sich scheinbar sehr stark. Er öffnete eines seiner Augen und erblickte Raika.
    „Was?“, fragte er sie ruppig.
    „Tja, wenn du kein Essen willst, dann gehe ich wieder“, entgegnete sie und machte auf dem Absatz kehrt. Doch sie merkte wie der andere Saiyajin schnaubend aufstand und ihr folgte. Auch er wusste, dass er ansonsten nichts zu Essen bekommen würde und das würde ihm bei dem vielen Training nicht gerade helfen. Der Prinz ließ sich auf einen Stuhl fallen und sah der jungen Frau dabei zu, wie sie das Essen auf den gedeckten Tisch stellte und ihn dabei keines Blickes würdigte. Beide gaben keinen Laut von sich. Außer Vegeta’s Schmatzen war nichts zu hören. Die beunruhigende Stille und die spürbare Spannung zwischen den beiden, wären für Außenstehende unerträglich gewesen.
    Schließlich stand Raika aus, nachdem sie ihren Teller geleert hatte und sprach: „Wir sollten versuchen uns nur noch auf unser Training zu konzentrieren. Einverstanden?“
    Vegeta grummelte nur zustimmend. Danach stand auch er auf und ging ins Badezimmer.
    Während Raika die Teller und Töpfe wegräumte, dachte sie über ihre Zeit auf der Erde bisher nach. Eigentlich machte es ihr Spaß, sich mit Vegeta zu streiten, nur, dass er manchmal so übertreiben musste, ging ihr gewaltig gegen den Strich. Aber dagegen konnte man wohl nichts machen.
    >>Mist! Ich sollte Bulma mal Bescheid sagen!<<, schoss ihr gerade durch den Kopf und sie ging zu einem großen Bildschirm im Cockpit und nahm zu Bulma Kontakt auf. Wenig später erschien ihr vor Wut hochroter Kopf auf dem Bildschirm.
    „Raika! Kannst du nicht mal Bescheid sagen? Wo bist du?“, schrie die Erfinderin.
    „Entschuldige. Vegeta wollte mit dem Raumschiff ins All fliegen, ich habe mich kurzfristig entschlossen mit zu fliegen, da wir hier besser trainieren können“, erklärte sie ruhig.
    Bulma’s Gesicht entspannte sich etwas, sie seufzte und fuhr dann leicht grinsend fort: „Dann wünsche ich dir viel Spaß mit Vegeta“.
    „Das kannst du vergessen. Wir haben uns darauf geeinigt nur noch zusammen zu trainieren. Mehr nicht...“
    „Ehrlich?“, Bulma schien irgendwie nicht besonders traurig darüber zu sein, doch Raika achtete nicht darauf.
    „Ja, auf jeden Fall. Ich hatte Glück, dass noch magische Bohnen hier waren. Er hat mich bei unserem ersten Training hier im Raumschiff fast tot geprügelt...“
    „Wieso das?“
    „Er hat sich einfach nicht unter Kontrolle“, die Saiyajin zuckte mit den Schultern, als wäre es total normal unter ihres Gleichen.
    „Oh mein Gott! Geht's dir gut?“
    „Ja, schon okay“, Raika winkte ab und lächelte leicht.
    „Gut“, Bulma schaute kurz weg und pausierte ihre Rede. „Hm... Ich glaube trotzdem, dass in ihm ein guter Kern steckt“.
    „Kannst ja gerne danach suchen. Ich habe keine Lust mehr darauf“
    „Sicher?“, hakte die Erfinderin nach.
    „Ja...“. Die Schwarzhaarige rollte die Augen und wirkte etwas genervt.
    "Okay", Bulma atmete ruhig aus und lächelte leicht.
    „Wenn ich ihn mir dann für's Trainieren ausleihen darf“. Raika grinste leicht, wodurch Bulma eine leichte Röte ins Gesicht schoss.
    Die Blauhharige schwieg für einen Moment und wechselte dann das Thema: "Wann seid ihr eigentlich wieder hier?“
    „Uff, schwer zu sagen. So in einem Monat denke ich“.
    „Okay. Dann viel Erfolg euch beiden. Und kommt lebend wieder, ja?“
    „Versprochen! Bis dann“. Raika verabschiedete sich und stellte den Funkkontakt ab. Der Bildschirm wurde wieder schwarz und die Saiyajin entschloss sich dazu ins Badezimmer zugehen. Auf dem Weg dahin kam ihr Vegeta entgegen, der immer noch schlecht gelaunt zu sein schien, so wie immer also.
    „Wann erreichen wir den Planeten?“
    „In 17 Stunden etwa“
    „Hoffentlich existiert er dann noch...“
    „Bla, bla...“, sie winkte ab und stolzierte weiter. „Halt mich nicht für blöd, Vegeta!“
    „Ich würde doch niemals deine Kompetenz anzweifeln...“. Der sarkastische Unterton in seiner Stimme war deutlich heraus zu hören. Raika überhörte das aber gekonnt.

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    Ich hoffe es hat euch gefallen und es ließt noch jemand, ansonsten poste ich einfach lustig weiter, da ich diese FF definitiv kompletieren möchte. Au revoir! ♥
     
    Zuletzt bearbeitet: 11. November 2019
  18. VegetaGirl94

    VegetaGirl94 Gemüsefamilie! Yay! ♥

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    8. Oktober 2008
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    Hallo hallo hallöchen :)

    Ja, mich gibt es tatsächlich auch noch. Ehrlicher Weise habe ich mich in den letzten zwei Jahren eher darauf fokussiert, auf anderen Plattformen zu posten, da diese auch eine praktische App ihrer Seite anbieten und etwas besser besucht sind.. *hust* ABER ich schaue zwischendurch mal rein. Einige wenige User scheinen noch aktiv zu sein und ich gebe die Hoffnung nicht auf! :)

    So, nun habe ich aber genug geschwafelt. Ohne weitere Umschweife geht es direkt weiter mit dem neuen Kapitelchen.

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    Kapitel 7: Ein guter Kern?

    Einige Zeit später, beide hatten noch einmal miteinander trainiert und sich danach geduscht, piepte der Bordcomputer.
    Raika überprüfte die Instrumente und informierte Vegeta, der hinter ihr stand, dass sie in fünf Minuten landen würden. Sie empfahl ihm also sich anzuschnallen, doch er hatte es nicht nötig auf sie zu hören.
    Raika war das egal, zwar hatte sich die Stimmung nach dem zweiten Training etwas gebessert, doch eine gewisse Distanz hatte sich zwischen den beiden aufgebaut.
    Sie setzte sich, schnallte sich an und hielt die Anzeigen und Instrumente genau im Blick. Der Aussendruck erhöhte sich enorm, was zu erkennen gab, dass sie in die Atmosphäre eintraten. Ein Blick aus dem Fenster zeigte den Planeten Mytraz. Er war feuerrot, was wohl an der Bevorstehenden Explosion lag, seine Oberfläche bestand fast nur noch aus Lava und einzelnen Gesteinsbrocken.
    Raika hatte Mühe das Raumschiff auf einer Ebene zu landen, die nicht kurz vor dem Untergang lag, doch sie schaffte es. Die Landung war sehr holprig, da sie auch noch einigen Meteoriten ausweichen musste, die ihre Flugbahn kreuzten. Nach der halbwegs geglückten Landung stand sie stolz lächelnd auf und drehte sich zu Vegeta um, der am Boden lag.
    „Ich habe dir doch gesagt, du sollst dich hinsetzen und anschnallen...“
    „Ich habe auch nicht mit einem so furchtbaren Flugstil gerechnet!“
    „Hast du was an meinem Flugstil auszusetzen? Willst du zurück fliegen?“
    „Nein... Schon gut. Lass uns trainieren“.
    Raika grinste überlegen und öffnete die Luke. Ein stinkender Schwefelgeruch drang in ihre Nase.
    „Beeilen wir uns lieber“, sprach Vegeta, der hinter ihr stand und den Geruch auch deutlich wahrnahm.
    Sie nickte zustimmend und beide verließen das Raumschiff. Hinter ihnen schloss sich die Luke. Raika sah sich um.
    „Ganz schön heftig...“. Sie schwebte ein paar Meter umher und bekam dann schon Besuch von einem glühenden Gesteinsbrocken, der durch die Luft flog. Mit einer schnellen, geschickten Ki-Attacke wurde dieser allerdings kurzerhand pulverisiert.
    Vegeta begann mit ähnlichen Aufwärmübungen. Immer wieder mussten sie Meteoriten und Lavafontänen ausweichen, mussten überall ihre Augen und Ohren haben, um nicht verbrannt zu werden. Immer wieder schlugen auch Blitze in den Boden ein und Erdbeben zwangen sie dazu zu schweben. Wobei der Boden sowieso keine gute Alternative war, da sich dieser mehr und mehr auflöste. Gott sei Dank war die Lava aber noch weit genug vom Raumschiff weg.
    Raika stellte für sich fest, dass sie genug aufgewärmt sei und griff Vegeta überraschend an, der durch ihren Tritt erst kurz vor der Lava seinen Halt wieder fand.
    Knurrend blickte er sie an, doch sein Gegenüber grinste nur überlegen.
    „Dein Grinsen kannst du dir sparen!“
    „Du passt halt nicht auf...“, reizte sie ihn weiter.
    Das war Provokation genug. Der Prinz schoss auf sie zu und verwickelte sie in einen heftigen Schlagabtausch, wobei ihre Kräfte etwa auf einem Level waren. Beide steckten einige Schläge und Tritte ein, konnten aber auch viele gekonnt parieren.
    Vegeta machte es wütend, dass eine Frau fast genauso stark war wie er. Und dann war da auch noch dieser Pseudoheld Kakarott! Dieser war als Low-Level Krieger vor ihm zu einem Supersaiyajin geworden und irrte jetzt auch irgendwo im All umher. Das konnte nicht sein. Das durfte nicht sein! Vegeta’s Wut mobilisierte in ihm neue Kraft und er gewann in dem Schlagabtausch immer mehr die Oberhand, drückte Raika immer mehr in Richtung einer Schlucht, aus der immer wieder Lavafontänen schossen. Die unbändige Hitze machte beiden zu schaffen und trotz der größeren Kraft Vegeta’s schlug sich die Saiyajin doch sehr wacker. Sie war von ihren Eltern als Kind immer schon sehr hart trainiert worden und von Freezer noch mehr, als er ihr Potential erkannte.
    Auch in ihr entfachte sich neues Feuer - und das lag nicht an der brodelnden Hitze – sie schaffte es, seine Schläge besser zu parieren und reagierte schneller auf Angriffe. Sie lud einen Ki-Ball und schob ihn einige Meter von sich. Der Prinz schien davon allerdings nicht viel zu halten und tauchte mit einer Bewegung, die schneller als das Licht war, hinter ihr wieder auf. Er umschloss ihre Arme mit seinen Armbeugen und klemmte ihr so die Blutzufuhr zu den Händen ab. Währenddessen trat er ihr immer wieder in den Rücken. Schmerzensschreie entwichen ihrem Mund. Sie versuchte sich mit aller Kraft zu wehren, doch sie kam nicht von ihm los. Es gab nur noch einen Ausweg. Raika holte mit einem Bein nach vorne aus und trat damit gezielt nach hinten, zwischen die Beine des ehemaligen Thronfolgers.
    Vor Schmerzen jaulte dieser auf, ließ sie schlagartig los und taumelte einige Meter nach hinten. Er konnte sich dennoch in der Luft halten. Er knurrte laut auf, seine Mimik wurde noch bedrohlicher als sonst schon. Eine Ader trat pulsierend an seiner Schläfe hervor. Durch einen Schrei ließ er seine Aura explodieren, die nun wild um ihn herum flackerte. Blitze zuckten durch seine Aura. Er atmete immer noch heftig, doch seine Wut überdeckte seine Schmerzen. Sein Stolz verlangte nach ihrem Tod! Doch das konnte er nicht. Er entschied sich dafür sie angemessen zu bestrafen und nicht zu töten. Mit einer blitzschnellen Bewegung, packte er sie am Handgelenk, zerrte sie mit sich und warf sie aus großer Höhe gen Boden. Die Lava kam ihr immer näher, sie versuchte so schnell zu stoppen wie es ging, doch ihre Füße erreichten die brodelnde Masse und sie schrie erneut vor Schmerzen auf. Sie flog etwas höher und ihre verbrannten Füße kamen zum Vorschein. Die Stiefel waren sofort geschmolzen und ihre Haut war auch zu Großteilen nicht mehr vorhanden. Das Blut tropfte nur so herunter und wenn man genau hinsah, konnte man sogar bis auf die Knochen, Sehnen und Muskeln schauen. In ihrem Blick spiegelten sich so viele Emotionen wieder. Vegeta kannte sie alle, hatte aber bislang nur einen Bruchteil davon verspürt. Er sah Zorn, Schmerz, Angst, Verzweiflung, Verachtung und Trauer. Bei letzterem war er sich nicht sicher, er wusste nicht wieso sie Trauer verspüren sollte.
    Raika konnte sich nicht bewegen. Krampfhaft versuchte sie den Schmerz zu unterdrücken, der sich durch ihre Füße fraß.
    Ihr schossen einige Gedanken durch den Kopf: >>Wie kann er mir nur so etwas antun? Hat er wirklich gar nichts für mich übrig? Und er steht immer noch da, zeigt keinerlei Regung. Keinerlei Emotionen...<<
    Vegeta bemerkte wie in ihrem Gesicht Schmerz, Trauer und Verzweiflung die Oberhand gewannen. Und er erkannte auf einmal, dass sich unter ihr eine Fontäne anbahnte.
    >>Shit!<< Kurz entschlossen schoss er auf sie zu, umfasste ihren gesamten Körper und riss sie mit sich, achtete aber auf ihre Füße. Hinter ihnen schoss die Fontäne hoch und erwischte den Prinzen noch am Rücken. Sein Panzer und der Stoff darunter schmolzen sofort und brannten sich in seinem Rücken ein. Er biss sich auf die Zunge, um die Schmerzen zu verdrängen und flog so schnell wie es ging zum Raumschiff. Die glühende Masse hätte die beiden voll erwischt, wenn Vegeta nicht rechtzeitig regiert hätte. Am Raumschiff angelangt, trug Vegeta Raika immer noch in den Armen, damit sie nicht auf den Boden treten musste mit ihren offenen Füßen. Er öffnete die Luke und stieg ein. Danach setzte er die Langhaarige auf den Stuhl im Cockpit und forderte sie auf, das Raumschiff so schnell wie möglich zu starten, da dieser Planet immer mehr in sich zerfiel. Als sie die Atmosphäre hinter sich gelassen hatten, atmeten beide tief schnaubend durch.
    „Vegeta...“, sie atmete heftig mit halbgeöffneten Augen, „hol mir bitte die letzte magische Bohne...“. Sie kniff die Augen zusammen und versuchte weiter krampfhaft die stechenden Schmerzen zu unterdrücken.
    Er nickte nur kurz und flitzte los. Da sie die Augen geschlossen hatte, bemerkte sie seine Verletzungen nicht und er übergab ihr die Bohne. Schnell schluckte sie sie herunter, um ihre Schmerzen endlich loszuwerden. Sie spürte wie ihre Wunden langsam verheilten und sie wieder zu neuen Kräften kam.
    Die Saiyajin lächelte ihr Gegenüber leicht an. Vegeta sah ihr sanftes Lächeln, nickte zufrieden und kippte ohnmächtig nach hinten um.
    Vor Schreck schrie Raika auf und hockte sich sofort neben den Prinzen. Er atmete schwach und erst jetzt sah sie seinen offenen Rücken.
    Sie hob ihn vorsichtig hoch und brachte ihn in sein Bett. Das Laken nahm sofort die rote Farbe des Blutes in sich auf. Raika drehte ihn in eine stabile Seitenlage, auch um das Laken nicht über die Wunde scheuern zu lassen.
    Die Saiyajin rannte sofort weiter, in die Küche, wo ein Erste-Hilfe-Koffer an der Wand hing. Sie packte Desinfektionsspray, Verbände und Salben und schon war sie wieder zurück.
    „Scheiße, Vegeta! Du dummer Idiot! Warum hast du denn nichts gesagt? Wir hätten die Bohne doch teilen können!“, meckerte sie leise, während sie ihm die Reste seines Panzers und des Oberteils auszog. Sie betrachtete die Wunde am Rücken eine Weile.
    „Er muss sehr viel Blut verloren haben, sonst wäre er nicht ohnmächtig geworden...“, murmelte sie weiter. Dabei tupfte sie gewissenhaft die offene Wunde mit einem Schwamm ab, den sie vorher desinfiziert hatte. Er zuckte mehrfach zusammen und wimmerte leise. Raika legte ihm eine Hand auf den Oberschenkel und strich sanft darüber, um ihn zu beruhigen. Es funktionierte, auch wenn sie das nicht erwartet hätte, bei diesem emotionalen Eisblock. Der Prinz wurde wieder ruhiger. Sie trug die heilende Salbe auf und umwickelte den gesamten Brustkorb mit Verband. Die junge Frau schob ihm noch eine Schmerztablette in den Mund, die er reflexartig schluckte. Somit war die Blutung fürs erste gestoppt und auch die Schmerzen wurden anscheinend etwas besser. Immerhin atmete er schon ruhiger.
    „Du hast echt noch Glück gehabt. Weder deine Wirbelsäule, noch wurden größere Gefäße verletzt“, sie setzte sich auf die Bettkante und betrachtete ihn. Ein leiser Seufzer entfuhr ihr. „Du Dummkopf hast mir die magische Bohne gegeben und nicht dir. Bulma hatte recht, du hast doch einen guten Kern...“
    Raika saß leicht lächelnd da und musterte ihn. Er sah so friedlich aus in diesem Moment. Die Saiyajin wollte aufstehen, um ihn etwas schlafen zu lassen, doch auf einmal fing er wieder an zu zucken und vor Schmerzen zu wimmern. Sie blickte erneut zu ihm. In seinem Gesicht war etwas, was sie bei ihm noch nie sah: Hilflosigkeit!
    „Ich hole dir schnell noch ein Schmerzmittel!“, sie erhob sich, wieder im Begriff zu gehen, doch seine Hand schnellte zu ihrer und hielt sie fest. Ein Griff, der nach Hilfe suchte und sie zitternd zurückzog.
    Sofort setzte sie sich hin. >>Er hat wohl einen Fiebertraum<<, stellte sie fest und beruhigte ihn, indem sie seine Hand umfasste und sanft zudrückte, sodass er merkte, dass sie bei ihm war. Es schien ihm wirklich zur Ruhe zu verhelfen. Sein Atem und sein Herzschlag verringerten sich wieder und er hörte auf zu wimmern.
    >>Wahnsinn... Wie sehr er sich verändert, wenn er nicht bei Bewusstsein ist. Ich frage mich, wie er reagiert wenn er erwacht. Wird wohl noch etwas dauernd denke ich. Soviel Blut wie er verloren hat, ist das auch kein Wunder... Ich hoffe der Flug dauert nicht allzu lange. Am besten gebe ich Bulma Bescheid, dann kann sie schon mal magische Bohnen organisieren. Aber... Ich glaube ich muss erstmal bei meinem Patienten bleiben...<<
    Lächelnd sah sie auf ihn herab, der friedlich schlief und ihre Berührungen zu genießen schien. Der stolze Prinz war so zerbrechlich. So leidend. So hilflos und damit beschützenswert. Sie musste einfach bei ihm bleiben. Bulma konnte sie auch noch später informieren. Es beruhigte ihn, wenn sie bei ihm war, also blieb sie auch dort.
    Nach einer Weile überfiel sie die Müdigkeit. Sie gähnte herzhaft und legte sich neben Vegeta. Da das Bett ziemlich breit war, ging das auch ohne Probleme. Kurze Zeit später war sie eingeschlafen.

    Als sie aufwachte, war das Bett neben ihr leer. Sie richtete sich auf und schaute im Raum umher, doch Vegeta war nirgends zu finden.
    „Vegeta? Wo bist du? Geht’s dir gut?“, rief sie in den Raum hinein. Sorge machte sich in ihr breit. Sie stieg aus dem Bett und ging durch verschiedene Räume, bis sie ihren Patienten schließlich im Gravitationsraum – natürlich trainierender Weise - fand.
    „Vegeta! Du solltest dich schonen! Hör sofort auf und leg dich wieder hin!“
    „Pah! Auf so ein dämliches Weib zu hören! Das hat mir gerade noch gefehlt. Ich bin der Prinz der Saiyajins und ich komme schon ganz gut alleine klar! Deine Hilfe kannst du wem anders anbieten!“
    „Ach ja? Das sah aber eben noch ganz anders aus, Herr Obertoll! Du hast mich doch daran gehindert, mich gehen zu lassen. Du hast nach meiner Hand gegriffen und sie festgehalten!“
    Vegeta fing an diabolisch zu lachen. „Ich wusste, dass du das so deutest! Ich habe dich nur festgehalten, damit ich deine Titten beglotzen kann! Und das hat ja wunderbar funktioniert. Vor allem als du eingeschlafen bist neben mir. Die ganze Ohnmacht war gespielt. Als wenn ich ohnmächtig werden würde. Das ist nicht mein Niveau!“
    „Du bist so ein Arsch! Das ist doch nicht wahr! Das kann nicht wahr sein!“, schrie sie und bemerkte wir ihr Tränen in die Augen schossen.
    „Und ob es das ist. Nichts als die Wahrheit“
    „Warum hast du mir dann überhaupt die letzte magische Bohne gegeben? Du hättest mich auch einfach sterben lassen können!“
    „Tze! Ich bin auf solche Wundermittel nicht angewiesen. Es geht mir super. Die paar Kratzer, das ist doch lachhaft!“, er schoss auf sie zu und drückte sie mit einer Hand an ihrer Kehle gegen die Wand. „Jetzt wirst du erstmal dafür bestraft, dass du mich für so schwach gehalten hast! Ein Saiyajinprinz hat seinen Stolz! Er braucht keine Hilfe, vor allem nicht von dir. Du bist nutzlos! Du wärst nur ein Paarungsobjekt, so wie alle anderen Saiyajinweiber, außer der Königin, meine Mutter. Hast du das verstanden, Süße?“, er drückte immer fester zu und ihr fiel es schwer sich überhaupt noch zu regen. Langsam wurde ihr schwarz vor Augen und mit letzter Kraft schaffte sie es noch zu nicken. Er ließ sie los, wodurch sie auf den Boden krachte und dort weinend sitzen blieb. Von dort an hörte sie nur noch sein Lachen, welches auch vom Teufel persönlich stammen könnte.


    Raika schreckte auf und weitete die Augen. Schweißgebadet fand sie sich in dem Bett wieder, in dem sie eingeschlafen war.
    >>Puh... Nur ein Traum<<, stellte sie fest und beruhigte sich. Neben ihr lag immer noch Vegeta, auch tief schlummernd und hin und wieder leicht zuckend.
    >>Ich hoffe nur, dass er nicht wirklich so reagiert, wenn er aufwacht. Zuzutrauen wäre es ihm...<<
    Raika betrachtete ihn wieder. >>Er wirkt wie ein Engel. So entspannt habe ich ihn noch nie gesehen und so friedlich. Schon erstaunlich, dass der so ein Arsch ist. Ob ich doch versuchen sollte, da mehr draus zu machen...? Vielleicht verbindet uns das Ereignis irgendwie. Nein! Nein! Ich habe es Bulma versprochen! ... Aber man kann auch nicht jedes Versprechen halten... Oh Gott was soll ich nur machen? Verdammt! Raika beruhige dich... Wir schauen erstmal was passiert, wenn der Herr aufwacht und wie sich das Ganze entwickelt. So einfach ist das...<<
    Die Saiyajin beruhigte sich soweit es ging und fiel nach kurzer Zeit wieder ins Land der Träume. Allerdings diesmal etwas friedlicher.

    Nach gefühlt viel zu kurzer Zeit, wachte Raika wieder auf. Vegeta schwitzte stark und zuckte heftig.
    >>Er bekommt Fieber...<<, sie sprang auf und holte einen nassen Waschlappen. Im Vorbeigehen betrachtete sie noch kurz die Anzeigen im Cockpit. Es waren nur noch sechs Stunden bis zum Erreichen der Erde. Die Saiyajin hoffte, dass sich sein Zustand bis dahin nicht verschlimmerte. Sie kam zurück an sein Bett, legte ihm den feuchten Waschlappen auf die Stirn und beruhigte ihn.
    Die Kühle schien ihn zu ruhiger werden zu lassen. Sein Atem beruhigte sich wieder etwas, doch seine Augen zuckten.
    >>Ob er wohl aufwacht?<<, fragte sich Raika und ergriff sanft seine rechte Hand.
    Und tatsächlich! Vegeta öffnete zaghaft die Augen.
    „Rai-... Raika?“, fragte er, in das vor ihm vollkommen verschwommene Gesicht.
    „Schhht!“. Die Angesprochene brachte ihn wieder zum Schweigen. „Schlaf am besten weiter, dann geht’s dir bald besser. Wir sind fast zu Hause“.
    ‚Zu Hause’, das hatte sie lange nicht gesagt. Doch bei der genialen Erfinderin von der Erde fühlte sie sich langsam wirklich zu Hause. Sie war sehr gastfreundlich und sie konnte sich keine andere Bleibe denken, auch weil sie nicht wüsste wohin sie sollte.
    Der Prinz schloss wieder seine Augen und drückte leicht ihre Hand, wodurch Raika zusammenzuckte und leicht rot anlief. Gott sei Dank konnte er das nicht sehen!
    >>Ob das ein Danke war? Oh Gott, ich fantasiere schon total... Noch ist er friedlich, aber das kann sich schnell wieder ändern. Also beruhige dich, Raika. Beruhige dich!<<
    Sie atmete einige Male tief ein und aus, danach legte sie sich wieder neben ihren Patienten und schlief ziemlich schnell wieder ein.

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    Sodele, das war's auch erst mal wieder. Freue mich über ein Feedback von euch. ♡

    Ach ja, falls jemand unter euch derweil auch eher auf anderen Plattformen zu finden ist... Auf fanfiktion.de und Wattpad bin ich unter dem gleichen Namen unterwegs, wie hier auch. ;)

    MfG
    Meike
     
    Zuletzt bearbeitet: 11. November 2019