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Dieses Thema im Forum "Trainingsraum" wurde erstellt von Diamond, 22. Juni 2003.

  1. [SiS]Piccolo

    [SiS]Piccolo t('-'t)

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    Name: [SiS]Piccolo
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    Zuletzt bearbeitet: 4. März 2004
  2. Diamond

    Diamond ....

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    [so mal neu]

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    Rasse: Katzenmensch / Catgirl
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    Name: Trígará Panterás

    Geschichte:

    Trígará wuchs in einer schönen Gegend bei ihrer Katzenfamilie auf, dabei wurde sie meist etwas adelig erzogen und dazu getrimmt die ganzen Angewohnheiten der Adligen zu wissen. Ihr ging dies meist ganz schön auf die Nerven da sie gerne etwas umhergeblödelt hätte oder auch einfach nur ihren Spaß wollte. Doch nicht nur Adlig sein bestimmte ihren Tagesablauf, auch das Kämpfen sowie das Zaubern beherrscht sie. Dies ging jedoch nur bis sie 18 Menschenjahre alt war, denn dann wurde sie bei einem Kampf in ihrem Dorf von einem Zauberer in eine ferne Gegend gezaubert. Bevor sie sich wieder zurück zaubern konnte, wurde ihr Dorf scheinbar in einer anderen Gegend verzaubert, denn es war nicht mehr da als sie dort hin ist. Da der Boden jedoch Blutdurchtränkt war, hatte sie eine schlimme Ahnung, die sich aber weder bewahrheitet noch ins Gegenteil gedreht wurde, denn immerhin hat sie ihr Dorf nicht wieder gefunden. Seit dem zieht sie alleine durch die Gegend, nur einen treuen Weggefährten hat sie, und das ist ihr großer prachtvoller Steinadler den sie wenige Monate nach dem Verschwinden ihres Dorfes wieder aufgepäppelt hat und dieser sie seitdem begleitet.
    Hier und da reist sie mit verschiedenen Wesen durch die Gegend, damit es nicht zu langweilig wird. Freunde findet sie sehr leicht, jedoch weiß nie jemand wie sie wirklich drauf ist. Nur wenn man versucht ihr zu nähern, merkt man auf welcher Seite sie steht und mit welchen Leuten sie lieber Zweisamkeit austauschen würde. Durch einige Kämpfe auf Turnieren oder Aufenthalte in Dörfern wo sie verschiedene Tätigkeiten absolvierte, wozu manchmal sogar gehörte die jungen Adligen richtig zu erziehen, hat sie ein guten Batzen Gold verdient.
    Trígará ist immer sehr hilfsbreit und hilft den Wesen die sie mag oder mit ihr umherziehen. Dabei achtet sie jedoch auch etwas auf das Aussehen der Wesen um vielleicht endlich einen richtigen Partner für sich zu finden.

    Aussehen:

    Von Trígará sagen die meisten, sie hat einfach die perfekte Figur, weder zu schlank noch zu dick. Nur wenn sie sich richtig satt gefressen hat, hat sie ein kleines Bäuchlein das in den nächsten 2 Stunden verschwindet. Ihre Körpergröße misst 1,75 Meter womit sie recht zu frieden ist, jedoch ist sie meist 1,80 Meter groß, da sie immerzu Stiefel mit Absätzen trägt. Trígará hat lange dünne Beine und dazu die richtigen Rundungen, nur ihrer Meinung nach könnte es oben rum ruhig mehr sein.
    Ihr Körper ist von einer sommergebräunten zarten Haut umzogen, von der sie gern so viel wie möglich zeigt. Da Trígará eine Katzenfrau ist, bleibt ihr meist nichts anderes übrig als ihre Körperstellen, die sie überführen würden, unter ihren Umhang und Kapuze zu verstecken. Jedoch kann sie dabei wenigstens ihre funkelnd grünen Katzenaugen zeigen. Diese sind mit einem schwarzen Rand umzogen, wobei von der Pupille aus kleine Streifen nach außen gehen. Die Form ihrer Augen entsprechen Katzenaugen. Im Kampf oder in der Gefahr wird ihre Pupille in die Länge zu einem in der Mitte etwas breiten Strich gezogen, so dass diese wie typische Katzenaugen aussehen. Ihre Augen sind meist schwarz umzogen, so dass ihre Augen und ihre langen schwarzen Wimpern besonders betont werden. Trígará weißt ansonsten ein normales Menschengesicht auf, das von zwei, in einen schönen Rot getauchten, Lippenhälften verziert.
    Ihre Katzenohren, die sie meist unter ihrer Kapuze verstecken muss, sind Pechschwarz. Nur im Inneren des Ohres sind die Fellhaare weis, das den Ohren einen besonderen Ausdruck verleihen. Am rechten Ohr wurde ihr in ihren Kindsjahren ein silberner Ohrring gepierct, dieses hat in der Innenseite etwas in goldener Schrift eingraviert. Was diese Worte heißen, weiß Trígará nicht, da sie diese nicht entziehen kann und ihr keiner weiter helfen möchte oder kann. Glatte blonde Haare, von denen sie ziemlich viele hat, schmücken ihren Kopf bis etwas über die Schulter. Unter den blonden Haaren hat sie die Unterschicht schwarz gefärbt um einen besseren Kontrast zu haben. Meist hat sie ihre Haare jedoch zusammengebunden und nur ein paar blonde sowie schwarze Strähnen fallen ihr, durch ihren Stufenschnitt in den Haaren, ab Augenhöhe ins Gesicht.
    An ihrem dünnen Hals ziert eine besonders lange Narbe ihre rechte Halsseite. Diese Narbe fängt hinten oben am Hals unterm Kiefer an und zieht schräg nach unten zur Mitte des Halses und endet in der Kehlgrube. Woher sie diese Narbe hat weiß sie nicht, sie hatte öfters ihre Eltern gefragt doch die gaben immer nur die Antwort dass sie es selbst nicht wüssten und sie diese von Anfang an schon hatte. Da Trígará bemerkte das ihre Eltern nicht gut auf die Narbe zu sprechen sind, hat sie aufgehört diese danach zu fragen. So ganz hat sie sich jedoch noch nicht an die Narbe gewöhnt, auch wenn sie in Menschenjahren schon 24 Jahre aufweist.
    An ihrem Hals befindet sich dazu noch ein schwarzes Band, was aus Samt und Leder gemischt ist und sie so gut wie nie abnimmt. Ob das daran liegt dass es ihr so gut gefällt, oder dass es schwer hinten zu schnüren ist. Zu einem Katzenwesen, passt dieses Band jedoch perfekt, da auch eine kleine silberne klingelnde Kugel vorne am Halsband befestigt ist. Durch einen kleinen Zauber verhindert sie, dass die Kugel ständig bei allen möglichen Bewegungen klingelt. Nur ab und zu lässt sie dem Klingen freien Willen, wenn es nicht grade stören oder sie verraten würde.
    Man sollte nicht all zu sehr darauf vertrauen, dass Trígará’s Fell immer schwarz ist, denn von Natur aus kann sie es in alle möglichen Katzenfarben verwandeln. An ihren Oberarmen kann man leichte Ansätze von einem Bizeps und den Muskeln erkennen, doch ansonsten sind ihre Arme auch dünn. An ihren Armen und Beinen, jeweils zum Ellbogen beziehungsweise bis zu den Knien, sind diese mit Fell überzogen, das immerzu in gleicher Farbe wie ihre Ohren ist. Diese weißen jedoch keine weisen Fellhaare auf, dafür hat sie jedoch noch lange kräftige Krallen an ihren Pfoten. Meistens wendet sie etwas Zauber an, so dass ihre Arme und Beine ganz menschlich sind. Nur ihre Katzenohren und ihren Katzenschwanz lässt sie so wie sie sind, sie würde es nicht wagen hier etwas zu verstecken. Ihr Katzenschwanz ist ebenfalls schwarz, weißt aber unten ein paar weiße Fellhaare auf.
    Am liebsten würde sie frei rumlaufen und sich nicht immer verstecken. Es gibt nur wenige Möglichkeiten hierzu, entweder wenn sie alleine irgendwo umherschweift wo ihr so leicht keiner begegnen könnte, oder dann wenn sie die Wesen, die manchmal mit ihr reißen, besser kennen lernt.
    Immerzu trägt sie irgendwelche Stiefel, Stiefeletten oder Sandaletten die meist farblich auf ihr Fell abgestimmt sind. Dazu trägt sie immer einen Rock, ob lang, kurz oder einen hohen Schlitz an der Seite hat. In Hosen sieht man sie nur sehr selten, da sie meist ihre Beine frei zeigen möchte. Ihre Kleidung hebt sich farblich von ihrer Fellfarbe und Schuhen ab. Oben herum trägt Trígará am liebsten Tops die mit Schnürungen befestigt werden. Dabei achtet sie immer darauf dass ihre Reize nicht verdeckt werden und es auch ansonsten gut zum Rest passt. Jedoch nimmt sie meist nur ihre drei Umhänge in Silber, Weiß und Schwarz mit und kauft den Rest in den Dörfern ein wo sie sich in momentaner Zeit aufhält.
    Auf dem rechten Schulterblatt hat sie sich einen Tiger tätowieren lassen, der fauchend aus ihren Körper herausspringt. Im Ganzen gesehen sieht Trígará wie eine niedliche unschuldige Katzenfrau aus, doch ob sie dies wirklich ist, finden die meisten schnell heraus.

    Als komplette Katze, sieht sie immer so aus wie sie es grade möchte. Dabei kann sie aber auch die Gestalt einer Großkatze annehmen. Hierzu kann sie auch Alter und Größe ihrer Gestalten bestimmen wie sie will.

    Vor- und Nachteile:

    Trígará sieht, hört und riecht besser als normale Menschen und andere Wesen, auch in der Nacht kann sie gut sehen. In ihren Kämpfen hat sie den Vorteil dass sie sehr wendig und flink ist. Jedoch kann sie schnell gereizt werden und etwas unkontrolliert handeln, auch zu laute Geräusche schaden ihrem Gehör. Am meisten hält sie sich jedoch vom Feuer fern, da sie dieses fürchtet.

    Waffen:

    Zwei schwarze Schwerter besitzt Trígará die von einem silbernen Rand umzogen sind. Ihr erstes Schwert was sie erhalten hatte, hat sie Kristall genannt, denn es funkelt sehr in der Sonne. Noch dazu reflektiert es mittelstarke Zauber zurück zu denen die sie ausgesprochen hatten. Auch vom Material her ist dieses Schwert schwer zerstörbar und ziemlich scharf.
    Ihr anders Schwert hat sie auf Icena getauft, da sie mit diesen mittelstarke Eiszauber aussprechen kann, außerdem wehrt es gut Feuermagie von ihr ab.

    Magie:

    Trígará ist in verschiedener Elementarmagie geübt und kann diese auch ziemlich gut anwenden, doch hierfür braucht sie ständig höchste Konzentration. Diese hohe Konzentration braucht sie bei Teleportation sowie schwarzer Magie nicht. Doch von Feuermagie hat sie sich komplett abgewendet, da ihr dieses viel zu gefährlich ist.
     
  3. Varulv

    Varulv Member

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    Eintritt in den Tr 08.06.2003
    Rasse Wolfsmensch
    Gesinnung neutral
    Name Falnára Serlinea

    Geschichte:

    Falnára Serlinea wachst zusammen mit ihren Geschwistern in einem großen Rudel auf. Die ganzen Jahre über hat sie sich dort immer wohl gefühlt und so manch ein Abenteuer überstanden. Hier in diesem Rudel hat Falnára gelernt, was es heißt zusammen zu halten und dass man so auch den stärksten Feind bezwingen kann.
    Doch an ihrem 16. Menschengeburtstag verändert sich ihre Welt vollkommen, dabei hatte sie sich schon so auf diesen Tag gefreut. Von denjenigen die sie am meisten mag und liebt, ihre Eltern, Geschwister, Familie, Freunde und ihrem Freund wurde sie verstoßen. Falnára wurde von ihnen aus der Gegend gejagt und schlimme Verletzungen zugefügt, was sie daran hindern sollte je wieder eine Pfote in dieses Gebiet zu setzen. Einige Tage danach lag sie immer noch am Rande des Gebietes am Boden zusammengekauert und es hörte einfach nicht auf zu regen, auch die Kälte wollte nicht nachlassen. Falnára hatte aber auch keine Lust und Kraft sich von hier weg zu bewegen, erst nach einiger Zeit wo ihr Hunger über ihren Verstand siegte bewegte sie sich wieder um sich zu stärken. Einige Verletzungen, die ihr Rudel ihr zugefügt hatten, sind bis heute noch nicht verschwunden. Ein kleiner aber langer Schnitt teilt ihr rechtes Ohr etwas. Der Schnitt geht quer von Außen isn Innere hinein und es hat Monate gedauert bis die Wunde verheilt ist. An ihrer linken Pfote fehlt ihr die ganz linke Kralle an dieser die aus irgendeinem Grund auch nicht mehr nachwachsen will. Noch dazu hat sie eine tiefe lange Narbe auf dem Pfotenrücken dieser linken Pfote. Wenn ihre Arme das menschliche Trugbild aufweisen fehlt ihr an gleicher Stelle der Fingernagel. In dieser Zeit wollte sich Falnára nicht nur einmal umbringen, jedoch hat sie es nie geschafft, da ihr Stolz dies nicht zu lassen würde. So lebt sie und zieht von einem Ort in den nächsten wobei sie sehr viele verschiedene Wesen kennen lernt und mit diesen einige Zeit umherzieht. Nun ist sie in Menschenjahren gerechnet 22 Jahre alt, jedoch hängt sie immer noch sehr an ihr Rudelgefühl, wodurch sie ungern alleine zieht. Falnára versteht sich scheinbar mit allen Wesen sehr gut, denn bis jetzt hatte sie noch keine Probleme, was wohl an ihrer gutmütigen freundlichen Art liegt. Jederzeit ist sie zur Hilfe bereit um alles Mögliche um sie zu vergessen.
    In jeder Nacht suchen sie Alpträume heim die aufweisen wie sie von ihrem Rudel verstoßen wurde. Dadurch wacht sie die Nächte meist schweißgebadet auf und kann meist nicht mehr einschlafen. Ihre Sentimentale Seite zeigt sie ungern her, da sie nicht ihren Schmerz und ihre Trauer anderen aufweisen möchte. Nach einigen Jahren hat sie gemerkt, dass wenn sie sich an einem Tag richtig auspowert, sie viel zu ko im Schlaf ist dass die Alpträume kommen könnten. Dadurch powert sie sich so gut sie kann am Abend bevor sie ins Bett geht aus.
    Durch ihr Aussehen muss Falnára jedoch ständig aufpassen, denn so manch einer wollte sie schon vergewaltigen. Jedoch konnte sie sich meist selber davon befreien, da ihre Kraft meist durch ihren zierlichen Körper unterschätzt wird, oder wurde von ihren Weggefährten gerettet, denn als halbe Wölfin weißt sie ein starkes Rudelbewusstsein auf, so dass sie immerzu mit anderen reisen will.
    Das wiederum hält sie jedoch nicht davon ab mit männlichen Wesen die sie anziehen findet die ein oder andere Zweisamkeit auszutauschen. Denn sie genießt diese Zweisamkeit besonders gerne.

    Aussehen:

    Falnára ist von den normalen Menschen kaum zu unterscheiden, zumindest auf den ersten Blick. Denn Falnára trägt immer einen silbernen Umhang mit Kapuze um sich, der nur einen Blick auf ihr Gesicht ermöglicht. Sie hat strahlende Saphirblaue verführerisch scheinende Augen die von einem hellen silbernen Rand umzogen sind. Falnára hat lange schwarze Wimpern die eine schöne geschwungene Form aufweisen. Dieses Silber wird nur in besonderer Situation wie bei Aggressivität oder anderem immer dunkler. Die Augen haben eine menschenähnliche Form und es fällt dadurch nur den Wenigsten auf, dass ihre Augen eine leichte Tierform aufweisen. Hierzu braucht man schon ein geschultes Auge und einen klaren Verstand um dies zu bemerken. Falnára’s Gesicht schweift ansonsten nicht von einem normalen Menschengesicht ab, nur falls man ihre Nase berühren sollte, würde man feststellen dass sich diese leicht feucht anfühlt. Nur ab und zu kann man ihre Haarfarbe erkennen, wenn ein paar der Haarsträhnen unter der Kapuze hervorschauen oder gar herausfallen. Falnára hat leicht gewellte dunkelsilbere Haare die ein paar hellere Strähnen, die im Mondlicht glitzern, aufweisen. Immerzu spiegelt sich Fröhlichkeit auf Falnára’s Gesicht wieder, kein Wunder denn sie ist ein fröhliches gutmütiges Wolfsweibchen.
    Unter ihrer Kapuze versteckt sie ihre Wolfsohren, die sie nur zu leicht verraten würden, deren Fell in einer hellen silbernen Farbe schimmert. Diese Ohren bekommen noch einen besonderen Ausdruck indem sie mit einen dunkleren silbernen Rand umzogen sind. In ihrer normalen Wolfsmenschengestalt sind sogar ihr Kiefer und die befindlichen Zähne in diesen normal. Die Eckzähne weißen nur eine kleine Spitze auf, die aber auch bei anderen Wesen sehr oft vorhanden sind. Erst wenn Falnára wütend, aggressiv, traurig wird oder sich in einem Kampf befindet wachsen ihre Zähne automatisch und werden immer spitzer sowie kräftiger. So manch einem hat sie schon einen Knochen im Kampf um ihr Leben durchbissen. Durch einen kleinen Überlebungszauber kann Falnára ihre Arme und Beine ganz menschlich werden lassen. Denn eigentlich sind diese bis zu den Ellbogen beziehungsweise bis zu den Knien mit silbernem Fell umzogen, das ein paar dunkle Haare aufweisen. Noch dazu hat sie Krallen an ihren Pfoten die besonders scharf sind. Diese werden jedoch erst richtig gefährlich wenn sie sich im Kampf befindet, denn dann werden sie härter, länger und schärfer. Außerdem wachsen ihre Krallen innerhalb zwei ausgeruhter Tage wieder nach wenn sie welche verloren hat.
    Am aller häufigsten verrät Falnára sich durch ihre helle silbernfarbende Rute/Schwanz, da sie nicht genug darauf achtet das diese ruhig unter der Kapuze ruht und somit nicht ersichtlich wird. Die Unterseite ihrer Rute ist mit weißen Fellhaaren bedeckt. Ihre Hautfarbe ist jedoch ziemlich bleich, manchen wohl zu bleich, aber sie kann dagegen nichts machen. Manchmal ist Falnára etwas eingebildet auf ihren Körper, obwohl ihre Körpergröße nur grad mal 1.60 Meter misst, jedoch ist diese Größe ja nicht so wichtig. Denn sie hat zu ihrem zierlichen Körper die perfekten Rundungen, dies erst Recht auf dem Brustbereich, so dass sie meist ziemlich offenherzig zeigt was sie an sich hat. Meistens trägt sie nicht mal einen BH so, dass sie öfters in Kämpfen oben ohne weiter kämpfen muss, wenn ihre Kleidung oberhalb zerfetzt wurde. Nur ab und zu hat sie bei Trainingskämpfen einen angezogen, anders ist es unten rum, denn sie trägt immer einen ihrer silbernen Strings. So manch ein männliches Wesen hatte es im Kampf schwer sein Blick von ihrer Oberweite, ihren Augen oder ihrem ganzen Körper zu halten und sich richtig zu konzentrieren. Doch auch von ihren Lippen die eine schöne sinnliche zartrosa Form aufweisen, muss man sich erst einmal wegreißen können.
    Meist trägt Falnára Kleider in allen möglichen verschiednen Silberfarben und Verzierungen. Mal trägt sie einen Rock der an der Seite hoch ausgeschnitten ist und somit sehr viel von ihrem Bein zeigt, mal eine enge passend geschnittene Hose die ihre Figur noch besonders gut betont. Sie hat ihre meiste Kleidung in Silber, doch auch blaue, schwarze und weiße Sachen hat sie gerne jedoch nicht viele. Oben herum schmückt ein immerzu sehr tief ausgeschnittenes Top ihren Oberkörper das tiefe Einblicke einlässt. Diese Ausschnitte sind in verschiedenen Verzierungen, verdecken jedoch nie zu viel. Diese Oberteil sind meist ärmellos, doch für die kalten Tage hat sie extra lange Kleidung dabei die aus Wolfsfell geschneidert wurden. Bei dieser Kleidung wird nur ihr Körper betont, denn Ausschnitte gibt es nicht, dafür hält diese Kleidung sie jedoch warm.

    In ihrer Wolfsgestalt verändert sich ihr Fell von den sonstigen Erscheinungen nicht viel, ihr ganzer Körper ist in einer hellen silbernen Farbe und nur hier und da sind ein paar dunklere Fellstellen ersichtlich. Falnára’s Fell hat genau die richtige Länge weder zu lang noch zu kurz. Im Winter wächst ihr Fell etwas an und wird immer mehr so dass es sie sehr warm hält.

    Vor- und Nachteile:
    Durch ihre tierische Hälfte kann Falnára besser riechen und hören als Menschen, auch im Dunkeln kann sie etwas besser sehen als diese. Sie ist besonders wendig und flink für eine lange Dauer. Wenn sie ausrastet werden ihre Angriffe unkonzentriert und ziemlich planlos, wodurch sie oft in größere Schwierigkeiten gerät. Auch lässt sie sich leicht reizen und zieht damit manchmal den Ärger erst recht an. Ansonsten kann sie gut austeilen durch ihre Stärke die sie den Wolf in ihr verdanken kann. In kompletter Wolfsgestalt sind ihre zugefügten Wunden nicht mehr so schlimm und heilen schneller.
    Wenn Falnára hungrig wird, wird sie unberechenbar und leicht zornig wodurch nicht mehr zum Spaßen mit ihr ist. Ihre Augen leuchten immer öfters silbrig auf, desto hungriger sie wird.

    Waffen:
    Meist kämpft Falnára nur mit ihren Krallen sowie Zähnen, da dies meist ausreicht. Doch sollte dies mal nicht ausreichen hat sie zwei silberne Schwerter bei sich die schwarz umrandet sind sowie schwarze Verzierungen aufweisen. Die Schwerter sind nicht gerade sondern in verschiedenen Formen geschliffen, wobei sie aus einem einzigartigen harten Material bestehen der nicht so leicht zu zerbrechen ist. Auch Magie können diese Schwerter abblocken, jedoch weder absorbieren noch zurück schicken.

    Magie:
    Falnára wurde schon früh in die Künste der weißen sowie schwarzen Magie eingelernt, so dass sie sowohl gegen böse als auch gute Mächte sich beweisen kann. Am liebsten verändert sie jedoch Dinge, dies besteht aber nur für kurze Zeit und ist eher nur ein Trugbild. Ansonsten wendet sie gerne Elementarmagie an, da sie mit diesen besser umgehen kann.
     
  4. LittlePan

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  5. videl_chan_z

    videl_chan_z verlorene Welt

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  6. Wallu

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  7. eatthatrat

    eatthatrat .

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    Zuletzt bearbeitet: 22. Juni 2003
  8. The Darkness

    The Darkness bloody vampire

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    Zuletzt bearbeitet: 22. Juni 2003
  9. Cyborg#17

    Cyborg#17 Zelgadis

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    Name: Cyborg#17

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    Waffen: Stehen ja im eigenen Thread oder? dazu ist der doch da...

    Sonstiges: Werdet ihr ja sehen, nicht?

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    Waffen: Stehen ja im eigenen Thread oder? dazu ist der doch da...

    Sonstiges: Werdet ihr ja sehen, nicht?
     
    Zuletzt bearbeitet: 27. Januar 2004
  10. Antheon

    Antheon Cometh the Hour

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    IN BEARBEITUNG
    ---.---​

    // DIE MALA'AK



    I. DER TERMINUS:
    »Wir sind, wer wir sind. Weder sind wir andere noch sind wir nichts. Wir, die wir jenseits von Gut und Böse, Liebe und Verachtung,
    Leben und Tod stehen sollten, und doch nichts anderes sind als ahnungslose Kinder in einem Gefüge, das wir selbst nicht verstehen
    können. Man kennt uns unter vielen Namen: Beobachter, Weltenlenker, Zerstörer ... Götter. All das sind wir und doch nicht. Wir, die
    Kinder der Schöpfung, die die weisen Völker, die nach uns kamen und jenseits unseres Ufers leben, 'die Erstgeborenen' nennen, sind
    Hüter der kosmischen Ordnung.«
    - Ascaril
    Die Bezeichnung Mala'ak leitet sich von den beiden Wörtern mala, malea, maleis ("Hüter, Wächter, Richter", als Verb "bewahren, beschützen") und accileum, accilea, accilee ("Ursprung, Ordnung") ab. Es sind Vokabel der wohl ältesten Sprache seit Anbeginn der Schöpfung: Aerean. Sie ist seit schätzungsweise 483 Milliarden Jahren nicht mehr im Umlauf, doch sollen Mala'ak sie untereinander noch verwenden. Die Bezeichnung selbst geht auf einen Mann namens Antheon zurück, der aus den Ruinen seines Reiches ein neues Zeitalter eingeläutet hatte und heute noch von einigen verehrt wird. Davor sollen sie den Namen der Schöpfung getragen haben. Der genaue Wortlaut ist nicht mehr bekannt, da er dem Proto-Aereanischen entstammt. Vagrant, wie sich Antheon seit dem Ersten Großen Krieg der Götter (kurz: EGK) genannt hatte, meinte einmal, es würde in die Sprache der Menschen übersetzt soviel bedeuten wie "Die sphärischen Kinder der Einen im ewigen Dunkel der endlosen Leere.", bemerkte aber auch, dass diese Bezeichnung nur unzulänglich zutreffen würde, da zahllose Formen des Aerean im Wortschatz des Menschen nicht vorhanden seien. Ein interessantes Merkmal ist, dass die Namen der Mala'ak allesamt mit dem Buchstaben "A" beginnen und meist drei Silben lang sind. Aufzeichnungen zufolge liegt der Ursprung des "A" bei accileum, accilea, accilee ("Ursprung, Ordnung"), ergo als Mahnmal ihrer Pflichten. Was die Silbenanzahl betrifft, so behauptete Antheon einmal, es wäre damals aus melodischen Gründen so gewählt worden. Zwingend war diese Namensgebung aber nicht, wie einige Beispiele der Geschichte zeigen.



    II. DIE KASTEN:
    »Zu groß ist die Sehnsucht meines Volkes nach Struktur und Ordnung, zu unterschiedlich sind sie in ihrer Natur, um ewiglich wie
    Vieh nebeneinander zu leben. Die Wissenden sollen Weise sein, die Streitenden Krieger, und die Eremiten auf der Suche nach
    innerem Frieden mögen Wanderer sein. Und so soll es auch geschehen, denn mein Wille ist Gesetz, meine Worte die Grundfeste
    einer neuen Ordnung. Dies ist mein Vermächtnis, das selbst dann noch gültig sein wird, wenn mein Körper durch den schleifenden
    Nordwind gehäutet, mein Gebein durch die Beben des Südens verschüttet, und mein Geist durch die Sande der Zeit erloschen ist.«
    - Aschmedein
    Unter der Regentschaft Aschmedeins wurde eine Drei-Kasten-Hierarchie eingeführt, in welche die Mala'ak unweigerlich hineingeboren wurden: die Cehetaria ("Die Wissbegierigen", "Denker"), Bele'eria (wörtlich: "Die Sturmbrände", "Krieger") und Utariariis ("Die Wanderer", "Priester"). Es gab keinerlei Möglichkeit, den Stand zu wechseln oder Mala'ak anderen Standes zu ehelichen. Dies führte oft zu tragischen Liebschaften und Massen-Suizide. Die Kaste der Bele'eria umfasste alleine genauso viele Anhänger wie die anderen beiden zusammen, und war dadurch auch der herrschende Stand. Doch schon früh zeigte sich, dass die Krieger sich mit dieser Bestimmung zu langweilen begannen. Sie waren nicht geschaffen für Politik, weshalb eine Übernahme der Cehetaria nur eine Frage der Zeit war. Die Bele'eria wurden nun zu Kundschaftern, um die Leere zu durchstreifen und nach anderen Lebewesen außerhalb zu suchen. Es kam oft zu Streit zwischen den Oberhäuptern beider Kasten und unzählige Male drohte eine die andere zu erschlagen. Wären nicht die Utariariis gewesen, die als Schlichter fungierten und einschritten, wenn die Lage zu eskalieren drohte. Das brachte ihnen unter dem einfachen Volk den inoffiziellen Titel "Die wahren Weisen". Die Cehetaria duldeten dies schweigsam. Später jedoch wurden sie von den Denkern verstoßen und lebten als "Ehrlose" weit entfernt an unwirtlichen Orten, wo sie sich des Zorns und des Hochmuts des Mileils ("Der Kreis der Tausenden", ein Stab radikaler Denker, die es sich zur Aufgabe gemacht hatten, eine Gesellschaft 'reinblütiger' Mala'ak zu erschaffen) entziehen konnten. Unter Ascaril wurde das Mileil gleich nach seiner Amtseinsetzung gewaltsam aufgelöst. Es begann eine Diktatur, die beinahe einhundert Taun ([ta’un] gesprochen; entspricht in etwa 16 000 000 000 Menschenjahren) andauerte. Durch Antheon, dessen Sohn, wurde das Kastensystem in jener alten Form gänzlich abgeschaffen, später jedoch aus unbekannten Gründen durch ein leicht verändertes wieder eingeführt. (siehe Magie) Wie viele andere Kulturbeispiele der Mala'ak ist das alte Kastensystem verlorengegangen, wenngleich es noch kleine Gruppen gibt, die versuchen, es weiterhin aufrecht zu erhalten.


    Bekannte Cehetaria: Aschmedein, Andaí, Atharu, Aciel ...

    Bekannte Bele'eria: Ascaril, Arayíl, Aphelias, Ashokar ...

    Bekannte Utariariis: Antheon, Alael, Alyrion, Amáil ...



    III. DIE MAGIE:
    »Was schwafelst Du von Gut und Bös'? Der Kosmos ist, ich sag es Dir, durchdrungen stets von dreierlei: Die Macht, zu schaffen.
    Die Macht zu nehmen. Die Macht zu leiten. Denn ohne diese dritte Kraft wär Gleichgewicht nichts weiter als ein dummer Scherz.
    So merke Dir, der Du die Welt ergründen willst, dass es nichts Gutes oder Böses gibt. Nur die Schöpfung, die Zerstörung und
    Kontrolle. Der Mensch ist's, der es gut und böse macht ...«
    - Atharu
    Die Magie der Mala'ak unterscheidet sich wesentlich von denen anderer. Im Gegensatz zu elementarer oder psychokinetischer Magie beziehen sie ihre Macht direkt aus den drei Urkräften des Universums selbst: Kosmos, Chaos und Aether. Durch diese unvorstellbaren Energiequellen vermögen sie beinahe gottgleiche Taten zu vollbringen. Doch dies hat auch seinen Preis. Wird die schöpferische Kosmos-Quelle angezapft, so entsteht ein Ungleichgewicht zugunsten der Chaos und vice versa. Überschreitet dies einen kritischen Wert, so droht die gesamte Schöpfung in sich zusammenzubrechen. Das Aether nimmt eine Sonderstellung ein, da es die gebündelte Energie des Weltenstromes selbst darstellt, aus welchem Kosmos und Chaos jeweils ihre Kraft beziehen. Anders als bei den Kasten werden Mala'ak wirklich unwiderbringlich mit einer dieser drei Kräfte verbunden. Es ist ihnen nicht möglich, eine andere anzuzapfen und Kraft daraus zu beziehen. Die Verteilung dieser Kräfte ist bei Weitem nicht zufällig, sondern geschieht aus dem Willen des Multiversums aus, sich selbst im Gleichgewicht zu halten. Nur selten, alle hundert Taun, wird ein Hüter des Aether geboren, denn die damit verbundene Macht übersteigt alles nur Erdenkliche. Man munkelt unter vorgehaltener Hand, dass ein Mala'ak mit der Macht des Aether die Zeit und ihre Geschehnisse selbst beeinflussen kann. Beweise für derlei Gerüchte sind jedoch nicht bekannt. Im Wesentlichen handelt es sich bei dieser Dreiteilung um dieselbe Aschmedeins, der jedoch nicht die Kräfte zur Unterscheidung nutzte (bzw. nicht bewusst), sondern die Gemüter seiner Brüder und Schwestern. Antheon hat das Kastensystem verabscheut und letzten Endes auch abgeschafft. Dennoch hat er den Vorschlag Atharus gebilligt, dass eine Vereinigung unterschiedlicher Magiestämme unter den wachsamen Augen des Mala'ak zum Tode führten. Atharu fürchtete eine Vermischung und damit verbunden eine Verunreinigung dieser drei Energieströme. Außerdem hegte er den Verdacht, dass vielleicht ein Wesen gezeugt werden könnte, das über alle drei Quellen verfügen würde. Und dieses allmächtige Wesen durfte einfach nicht geboren werden, denn es würde wohl die gesamte Schöpfung vernichten. Antheon hielt nicht viel von der Paranoia seines Freundes, aber er fand es ebenso unangebracht, ihn auf irgendeine Art beschränken oder gar aufhalten zu wollen. Erst, als er eine törichte Verbindung mit der Lichten Alael begann, drohte das Ganze zu eskalieren. Mala'ak kennen diese Ereignisse immer noch als Holocaust der Quellen.


    Der Kosmos:

    Die Kraft der Ordnung und der Schöpfung. Astral betrachtet handelt es sich dabei um ein gleißend weißes Licht. Wesen, die sich dieser Quelle bedienen, werden aus diesem Grunde Licht-Magier oder Lichte/Weiße genannt.


    Vertreter des Kosmos: Alana, Alael, Amais, Asthema, Alyrion


    Die Chaos:

    Die Kraft der Unordnung und Zerstörung. Astral betrachtet handelt es sich dabei um einen schwarzen Mantel. Wesen, die sich dieser Quelle bedienen, werden aus diesem Grunde Dunkel-Magier oder Dunkle/Schwarze genannt.


    Vertreter der Chaos: Aciel, Aylín, Arayíl, Ashokar, Aphelias


    Das Aether:

    Die Kraft der vollkommenen Kontrolle. Astral betrachtet handelt es sich dabei um einen monotonen grauen Schleier. Wesen, die sich dieser Quelle bedienen, werden aus diesem Grunde Zwielicht-Magier oder Graue genannt.

    Vertreter des Aether: Antheon, Atharu, Andael, Andaí, Antya



    IV. DIE GESCHICHTE:
    »Seit 741 Taun erlebt mein Volk ein Wunder nach dem anderen. All diese ereignisreichen Abenteuer, die vor zirka dreißig Taun
    mit der Auslöschung der
    Mala'ak ein jähes Ende fanden, auf Papier zu bringen, wäre ein unmögliches Unterfangen. Selbst ich,
    der ich Universen entstehen und sterben sah, vermag es nicht, meine eigenen Erlebnisse für die Ewigkeit zu erhalten. Und
    diese sind nur ein Sandkorn inmitten des Strandes verglichen mit den Leben von tausenden solcher langlebigen Wesen. Nein,
    das Wissen und die Erfahrung meines Volkes wird langsam aber sicher in Vergessenheit geraten. Und an dem Tage, da auch
    ich ins Schattige Reich eingelassen werde, werden wohl auch die tiefsten Geheimnisse der
    Mala'ak mit mir gehen ...«
    - Antheon

    Das Nichts und die Schöpfung – Die Wanderschaft Apeyrons | ca. 700 Taun vor EGK – ca. 400 Taun vor EGK
    »Am Anfang war das Nichts. Das Nichts gebar die Schöpfung, die Schöpfung gebar den Mann, der Mann wiederum gebar die
    Frau und zusammen gebaren sie das Leben. Doch wo Leben ist, da kann der Tod nicht weit sein. Etwas, das entsteht, ist
    wert, dass es zugrunde geht. Erstehen und vergehen, das ist der ewige Zyklus der Schöpfung. Nur die Angst nimmt nie
    ein Ende.«
    - Alyrion
    Am Anfang war das Nichts, weder Raum noch Zeit. Weder Masse noch Temperatur. Statisch wie es war, repräsentierte es die Antithese der Schöpfung – und somit allen Lebens. Bar jeglichen Makels existierte es unzählige Jahrmilliarden, als ein Brodem aus Unbeständigkeit entstand, der schließlich Zeit und Raum gebar und das Ende des Nichts einläutete. Als es in einer unvorstellbaren Explosion zerbarst, formte es ein kleines Universum, das man Dayila, die Eine, nannte. Im Zentrum dieses neu geschaffenen Lebensraumes entstand eine Welt, die nichts weiter war als Wüstenei. Inmitten jener kargen Felsen lag ein Wesen, die Haut so blass wie der umliegende Fels, das Haar so grau wie die vom Himmel regnende Asche, mit Augen so blau wie der tiefste Ozean. Viele Mondzyklen lang verharrte es regungslos, doch eines Nachts erwachte es aus seinem tiefen Schlummer. Noch heute munkeln Mala’ak, dass jenes Wesen so mächtig und erhaben war, dass es nur seines Blickes bedurfte, um den trostlosen Trabanten des Alls Leben einzuhauchen. Sein Name war Apeyron, der Erste, die Quelle aller lebenden Dinge. Viele Taun verbrachte er damit, das Universum zu bereisen und sich ein Bild davon zu machen. Gefesselt von der jungfräulichen Schönheit des Kosmos, verschlug es ihn zurück in seine Heimat, die noch immer ohne Leben ward. Der kalte Wind peitschte durch das kahle Land, trieb Asche und Staub vor sich her, um an den scharfen Gebirgen zu zerschellen. Apeyron sah, dass es nicht gut war, und vergoss eine Träne für dies Totenland. Aus dieser Träne entstanden die Fünf Herren der Elemente, die Aviati: Edlem, der Herr der Lüfte ... Gaia, die Lady des Landes ... Marek, der Lord des Feuers ... Undine, die Herrin der See und Tempest, die Hüterin der Zeit. Sie setzten den Willen ihres Herren durch und schufen Leben, wo keines existierte. Den Anfang machte Gaia, die das karge Erdland fruchtbar machte, ehe sie in den Kern der Welt verschwand, um diese zusammenzuhalten. Ihr Bruder, Marek, gesellte sich zu ihr, um jene Welt von innen heraus zu wärmen. Undine jedoch grub tiefe Furchen in das Land und schuf die Flüsse, aber auch die Seen, Bäche und Meere, die an den Klippen sich brachen. Edlem indes schliff als Leben schaffende Brise die Gebirge, und begleitete Undine bei den Gezeiten. Doch erst Tempest, die jüngste ihres Sprosses, vermochte dieser Welt wahrlich Leben einzuhauchen. Mit ihrem heiligen Odem schuf sie die Tiere, Pflanzen – und gebar die Veränderung. Apeyron war beeindruckt von Anmut wie Schönheit der Aviati, dass er ihr gestattete, ihn auf seinen weiten Reisen durch das Universum zu begleiten. Zusammen schufen sie zwei weitere Wunder: die unsterbliche, unvergängliche Liebe. Und ein daraus entspringendes Volk – die Mala’ak.

    Dies war die friedlichste Ära in der langen Geschichte dieses Volkes, denn noch gab es keine anderen Völker, und sie selbst waren ohne Hass. Unter Apeyrons Führung entwickelten sie ihre legendäre Stärke, die sie in den Augen vieler zu Göttern machte. Sie kannten keine Krankheiten, keinen Zorn und keinen Tod. Ein Leben, das die Menschen als Idylle preisen und als Utopie abstempeln. Doch die Veränderung war unausweichlich, und Apeyron selbst war es, der Krieg in diese Welt gebracht hatte. Denn von allen seinen Söhnen liebte er Aschmedein wie keinen anderen. Doch dieser hatte ein schweres Problem, das ihn und alle seine Nachfahren in ein schreckliches Dilemma führen würde: er verzehrte sich nach Tempest, seiner Mutter. Wenn Apeyron auf seinen Wanderschaften durch das Universum gegangen war, suchte er ihre Nähe und stellte ihr nach. Eines verhängnisvollen Abends konnte er sich jedoch nicht mehr beherrschen und ergriff die Möglichkeit, der Aviati seine Liebe zu gestehen. Diese zeigte sich gerührt, doch vermochte sie es nicht, dieses Gefühl auf dieselbe Weise zu erwidern. In aufkommendem Zorn griff der junge Mala'ak an, überwältigte sein Opfer und holte sich, was ihm seiner Ansicht nach gebührte. Tempest wehrte sich nach Leibeskräften, als Aschmedein sie in seiner Verzweiflung erwürgte. Er wusste noch nicht, was er gerade angerichtet hatte, als sein Vater von seinen Reisen zurückkehrte und den Leichnam seiner Liebsten in Aschmedeins Händen erblickte. Fassungslos schob dieser sich auf allen Vieren weg, da er erkannte, welch Torheit er begangen hatte. Seine flehentlichen Bitten fielen auf taube Ohren, als Apeyron aus seiner Starre erwacht war. Voll Ingrimm, den der Herr der Mala’ak zum ersten Mal in seinem langen Leben verspürte, jagte er Aschmedein davon. Wie einen reudigen Hund trat er nach diesem und verbannte ihn letzten Endes ins Exil. Doch der Schaden war bereits angerichtet. Aus Gram seines Lebenswillen beraubt, verstarb Apeyron, der selbst des Nachts an jener Stelle knien blieb, an der seine Liebste ihren letzten Atem ausgehaucht hatte.

    Nach dessen Tod herrschte zum ersten Male Anarchie in der einst sorglosen Welt der Mala’ak. Aus Verzweiflung und Machtgier begannen sie, einander abzuschlachten, um an Macht zu gewinnen. Und so hatte Apeyron statt des Friedens Zwietracht unter sein Volk gesät, denn er war es, der ihnen Hass und Rachsucht vermacht hatte. Die edlen Wesen waren im Begriff, vollkommen zu korrumpieren, als einige andere den Entschluss fassten, dass es an der Zeit war, wieder Ordnung und Struktur ins alltägliche Leben zu bringen. Doch dazu brauchte es eines starken Anführers, der sich durchzusetzen wusste, der sich Respekt verschaffen konnte. Wer würde sie nun führen? Wer würde dieses Gemetzel beenden? Wer mochte ihnen Leitbild sein, um stets nach Gutem nur zu streben? Nur einer fiel ihnen ein, und so endeten sie Aschmedeins Verbannung. Einer der größten Fehler in der endlosen Liste der falschen Entscheidungen eines ach so weisen Volkes. Aschmedein stellte klare Gesetze auf, schuf ein Drei-Kasten-System, Wohlstand, Sicherheit. Und Diskriminierung.
    Die angsterfüllte Wende – Aschmedein, die Kasten und das Mileil | ca 400 Taun vor EGK – 173 Taun vor EGK​
    »Ich sage stets 'wir beide'. Ich sage Dir, was wir zusammen sein könnten. Ich frage Dich: Was ist es, das uns trennt?
    Du sagst nur 'du und ich'. Sagst mir bloß, was Du schon bist und ich nie sein kann. Und fragst: Was sollte uns verbinden?«
    - Amáil
    In den verzweifelten Herzen seines Volkes fand Aschmedein fruchtbaren Boden für eine vollkommene Umstrukturierung. Denn auch in ihm tobte ein hart umstrittener Kampf um sein Seelenheil, nagte doch die Schuld des Muttermordes an ihm. Um all ihren Ängsten entgehen zu können, versuchte er, eine perfekte Gesellschaft aufzubauen. Schon bald erkannte er, dass ein Großteil der Bevölkerung in drei grobe Kategorien unterteilt werden konnten. So fasste er den kühnen Entschluss, das Leben und die Arbeit der Mala'ak aufzuteilen. Da die Gleichdenkenden zusammengetan wurden, glaubte der junge Prinz, dass dies das Ende der Konflikte darstellen würde. Lange Zeit funktionierte dieses einfache System auch, bis die größte Kaste, die Bele'eria, sich mit ihrer Berufung zu langweilen begann. Zu hitzköpfig und ungestüm waren sie, als dass sie über Politik debattieren konnten. So baten sie Aschmedein, die Karten neu zu verteilen, was dieser nur widerwillig billigte. Denn dieser hatte sie mit Absicht in die Regierung gesteckt, um zu verhindern, dass sie ihrer eigentlichen Bestimmung nachgingen: des Krieges. Da es nun jedoch einer neuen Führung bedurfte, erwählte Aschmedein die Cehetaria zum neuen Rat der Mala'ak. Alles lief optimal. Seinem Volke ging es gut, die Bele'eria hatten als Kundschafter eine neue Lebensaufgabe erhalten und die Cehetaria führten eine Politik des Friedens. Was die Utariariis betraf, so gingen sie auch weiterhin ihrer Leidenschaft nach: der Isolation und inneren Erleuchtung. Aschmedein fühlte sich zum ersten Mal nach dem Tode seiner Eltern stolz, als er betrachtete, was er geschaffen hatte. Doch nur kurz währte seine Freude, als er mitbekam, was die Cehetaria zu planen gedachten: Das gelobte Land. Eine Welt, in der nur jene Einlass fanden, die reinen Blutes waren. Das Reine Blut war eine seltene Gabe, die nur wenigen zuteil wurde. Dabei handelt es sich um eine außerordentlich hohe Güte des Blutes, das die mächtigsten Mala'ak hervorbringt. Nur Herrscher und immens mächtige Krieger verfügten darüber. Das gelobte Land war nichts weiter als ein Gemetzel Unschuldiger. Ob rein oder nicht, niemand durfte sich anmaßen, über Leben und Tod zu entscheiden. Als Aschmedein die Cehetaria jedoch aufforderte, ihre Pläne zu unterlassen, vertrieben sie ihn aus der Stadt. Dies begründete das Mileil, des Rats der Tausenden. Mit ungeahnter Härte begann es, das Volk auf das Gelobte Land "vorzubereiten". So viele fanden in dieser Zeit den Tod, dass es noch lange dauern würde, bis sich die Mala'ak einigermaßen davon erholt hätten. Und doch vergaß niemand je die Schrecken, die man erdulden musste, um zu überleben.

    Gedemütigt und um die Zukunft seiner Brüder und Schwestern bangend, suchte Aschmedein die Bele'eria auf. Wenn jemand das grausame Mileil stoppen konnte, dann sie. Ihr General, Ascaril, trug den Beinamen Dunkler Ritter, da er - von seinem Reinen Blut unvorstellbarer Güte gestärkt - ebenso mächtig war wie seine allgemein düstere Stimmung. Trotz seiner jungen Jahren war sein Ruf legendär. Die Wesen außerhalb ihrer Welt erzitterten bei seinem Namen, denn er kannte keine Gnade und machte nie Gefangene. Seine Schlachtbrüder verehrten ihn wie einen Gott. Dennoch war Ascaril stets ruhig. Oft traf man ihn mit erlesener Literatur in der Hand an oder er war in einer Diskussion über die Schicksalsströme vertieft. Es war geradezu bizarr, wie ein solch belesener und intelligenter Mann ohne mit der Wimper zu zucken morden konnte. Doch Ascaril verabscheute den Krieg und lehrte seine Jünger stets, das Schwert zu fürchten und das Entsetzen über dessen Vernichtungskraft nie zu vergessen.

    Ja, dachte sich Aschmedein, dies sollte der neue Führer der Mala'ak sein. Er besaß alle nur nötigen Qualitäten und war mit Macht im Übermaß gesegnet. Währenddessen sammelten die Cehetaria eine gewaltige Streitmacht zusammen und rüsteten sich für den ersten Krieg im eigenen Reich. Doch Ascaril war kein Narr. Er wusste, dass das Volk ihn vergötterte wie fürchtete, und so beschloss er, alleine gegen die zehntausend Mann starke Armee zu ziehen. Weder die Einwände Aschmedeins noch die seiner Waffenbrüder konnten an dieser Entscheidung etwas ändern. Mit Bedächtigkeit legte Ascaril seine schimmernd schwarze Rüstung sowie Luciel, seinen wuchtigen Zweihänder an und schritt dem näherkommenden Heer der Cehetaria entgegen. Die Schlacht war gigantisch, die Verluste aufseiten der Cehetaria waren derart immens, dass sie innerhalb weniger Taun kein Heer mehr aufzustellen vermochten. Ascaril zog mit ebenso feinen wie gemächlichen Schritten in die Silberne Stadt, umjubelt vom leidenden Volk. Eigenhändig löschte er das Mileil aus und sorgte dafür, dass niemand je wieder versuchen würde, etwas so Törichtes erneut zu tun. Zusammen mit Aschmedein begann eine gütige, gemeinsame Herrschaft, die erst dann ein Ende fand, als Ascaril dem Wahne verfiel. Doch dies ist wiederum eine andere Geschichte ...
    Das Imperium der Schrecken – Die Herrschaft Ascarils | 173 Taun vor EGK – Erster Großer Krieg​
    »Wir schickten uns an, die Wunder der Schöpfung zu ergründen, doch wir waren blind und erkannten sie nicht. Wir maßten
    uns an, die Wunder der Schöpfung zu verkünden, doch wir blieben stumm und vermochten es nicht. So blieb uns weiter
    nichts, als an die Wunder der Schöpfung zu glauben.
    «
    - Aciel
    In den langen Jahrhunderten der Doppelregentschaft herrschte Frieden und Wohlstand unter den Mala'ak. Welten wurden erkundet und Handel geschlossen. Niemand hätte sich zu wetten getraut, dass diese wunderbare Zeit eines Tages zu Ende gehen würde ... Doch auf Frieden folgt unweigerlich Krieg, ein Zyklus, der darauf bedacht war, alles im Gleichgewicht zu halten. Und so war es letztlich nur eine Frage der Zeit, bis das Unheil seinen Lauf nehmen musste. Alles begann mit Aschmedein, der im Sterben liegend nur noch einen Wunsch hatte: Seine Eltern ein allerletztes Mal zu sehen, um ihnen die frohe Botschaft des Ewigen Friedens zu überbringen. Da es den Mala'ak theoretisch möglich war, durch die Raumzeit zu reisen, es jedoch bisher niemand gewagt hatte, wurden Stimmen laut, die eine Katastrophe prophezeiten. Die beiden Herrscher wollten von diesen nicht haltbaren Thesen jedoch nichts hören und starteten den Versuch. Doch sie verkalkulierten sich, was jedoch nicht verwunderte, bedachte mann, dass es noch keine Zeitrechnung gab. So landeten sie am Anbeginn der Schöpfung im Schattengerüst des Nichts. Durch ebendiese Interferenz der Materie bekam die Leere Risse und zerbarst in einer unvorstellbaren Explosion. Aschmedein starb sofort, doch Ascaril, der noch jung an Jahren und groß an Kraft war, widerstand dem Strudel der Annihilierungswelle. Aber auch sein Leben wäre zu Ende gewesen, hätte ihn die Essenz des Nichts nicht beschützt. Um ihrem beider Untergang zu entgehen, verschmolz das Universum der Leere mit dem Eindringling einer anderen Zeit und läutete somit das Zeitalter der Schöpfung ein. Ascaril ward in seine Zeit zurückgesandt, und versuchte, die jüngsten Ereignisse zu begreifen. Sofort verstand er, dass er nun Teil des Nichts und somit ein Ausgestoßener des Kosmos war. Die Antithese allen Lebens. Er dachte an Selbstmord, um seine Brüder und Schwestern vor größerem Schaden zu bewahren. Doch er konnte es nicht, als ihm klar wurde, dass ohne Aschmedeins Unterfangen die Schöpfung niemals hätte stattfinden können. Sie selbst waren die Begründer der Schöpfung! Es musste also Schicksal gewesen sein, so wie es Schicksal sein musste, dass er überlebt hatte. Sein Tod war also nicht Plan der höheren Ordnung. Doch was war es dann? Ehe er diese Frage zu beantworten vermochte, stürmten Rebellen sein Anwesen, um Ascaril aufzuhalten, in der Zeit zu reisen. Sie waren keine Gegner für ihn, da das Nichts seine Kräfte ins Unermessliche stieg. Und noch etwas wurde ihm klar: Seine Gegner starben nicht einfach, nein, sie hörten auf zu existieren. Es hatte sie nie gegeben, zu keiner Zeit in keiner Welt. Sie waren Opfer des Nichts geworden, das in Ascaril einen Todesboten fand. Bald schon vermutete er, dass dies seine Bestimmung sein musste. Er hatte das Nichts zerstört und nun war es an der Schöpfung, zu vergehen!

    Und so startete er seinen irrsinnigen Feldzug gegen das gesamte Universum, gegen die Schöpfung selbst. Sein Volk verschonte er jedoch. Fürs Erste. Dies brachte ihm den Beinamen Der Dunkle Prinz ein, wussten sie alle doch, dass er eine tickende Zeitbombe darstellte. Doch soviele Assassinen sie auch entsandten, niemand vermochte ihren Herrscher aufzuhalten. Nur eine Person wusste seinen Zorn zu mildern: seine Frau. Wer diese Person war und wie sie hieß, lässt sich heute nicht mehr sagen, da ihr Name im Gegensatz zu dem ihres Gemahls und Sohnes nicht überliefert ist. Es ist nicht einmal sicher, ob sie eine Angehörige der Mala'ak war. Fakt ist jedoch, dass sie einer Seuche anheim fiel und todkrank war. Und dass sie ihm einen Sohn gebärte: Antheon. Die Geburt war strapaziös und kostete das Leben der jungen Frau an Ascarils Seite. Auch ihr Sohn blieb nicht verschont, denn er war kränklich und schwach. Schon früh war abzusehen, dass er erblinden würde. Doch Ascaril gab den Jungen nicht auf und unterwies ihn persönlich in allen Gebieten. Die Blindheit und schwache Statur konnte der Knabe durch Zähigkeit und Schnelligkeit mehr als wett machen. Da niemand um sein Training wusste und man ihn aufgrund seiner Behinderung unterschätzte, gab es viele Tötungsversuche. Sie alle misslangen. In kurzer Zeit ernannte ihn sein Vater zum persönlichen Leibwächter und Assassinen. Eine Anstellung, die Antheon mit Ehrfurcht erfüllte. Er kannte Blut nicht, lediglich dessen Duft und Geschmack. Daher verstand er die Grausamkeit seiner Taten auch nicht. Zudem vergötterte er seinen Vater, den er in all den unzähligen Trainingskämpfen nicht einmal berühren konnte. Nie stellte er den Befehl seines Vaters auch nur einmal in Frage. Bis er sich verliebte.

    Da er tagsüber im Palast verweilte, war er der hiesigen Bevölkerung weitestgehend unbekannt. Dies nutzte er aus, um sich unter das Volk zu mischen. Dabei sah er sich auch nach Ketzern und Verrätern um, damit er sie des Nachts aus dem Verkehr ziehen konnte. Eines Abends aber, als er eine Exekution durchführen sollte, lenkte ein Schrei seine Aufmerksamkeit von der eigentlichen Mission ab. Ein junges Mädchen wurde von einer Gruppe Männern überfallen und wehrte sich nach Leibeskräften, doch es reichte einfach nicht. Hin- und hergerissen zwischen Pflichterfüllung und Ehrgefühl ließ er sein Opfer entkommen und half der jungen Frau. Zusammen schlugen sie die Bande in die Flucht, ehe Antheon von dannen zog. Doch sie hielt ihn auf, stellte sich ihm als Alael vor, und fragte ihn nach seinem Namen. Wohlwissend, dass er diesen nicht nennen durfte, nannte er ihr keinen, bekam aber einen von ihr verpasst: Vagrant. Diesen Namen gebrauchte er stets, wenn er etwas mit ihr zu unternehmen gedachte. Er besuchte sie beinahe täglich und es entstand eine tiefe Verbundenheit. Jahre später
    jedoch stellte sich heraus, dass Alael Anführerin einer kleinen Rebellengruppe war, deren Ziel die Auslöschung der Dunklen Blutlinie war. Sobald Ascaril davon erfuhr, ließ er die Gruppe, deren Anhänger vor allem junge Leute der Unterschicht waren, festnehmen und vorführen. Um ein Exempel zu statuieren, arrangierte der Dunkle Prinz eine öffentliche Hinrichtung. Antheon selbst sollte die Exekution durchführen. Doch er weigerte sich und machte einem Scharfrichter Platz. Bis zuletzt haderte er mit dem Schicksal und ging alle möglichen Optionen durch, doch eine jede endete in unermesslichem Leid - für ihn oder andere. Die scharfe Schneide der Axt raste auf Alaels Kopf zu, bevor der Henker von Antheon niedegestreckt wurde. Dies war der Anfang vom Ende ...
    Der Kampf ums Überleben – Antheons Streben nach Glück | Erster Großer Krieg​
    »Wenn etwas im Universum gottgleich ist, so muss es wohl die Zeit sein. Niemand ist gegen sie gefeit. Nichts hält für die
    Ewigkeit. Wie Gott ist sie allgegenwärtig, allmächtig und unüberwindbar. Und anders als alle anderen Dinge im Leben,
    können wir sie nicht wieder auffüllen, sie wird mit jedem Atemzug immer weniger, bis sie vollkommen aufgebraucht ist.
    Alles auf der Welt hat seine Zeit. So auch die Liebe, so auch das eigene Leben. Doch ist es nicht das Wissen, um unsere
    Vergänglichkeit, die mich Nacht für Nacht des Schlafes beraubt. Die Zeit heilt alle Wunden, doch ein Unsterblicher, wie ich
    eine bin - wie
    er einer ist -, wird nie vergessen. Nein. Wenn die Zeit gottgleich ist, dann ist die Erinnerung der Teufel ...«
    - Alael
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    Zuletzt bearbeitet: 31. Mai 2004
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  11. Vegetto8

    Vegetto8 Back

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  12. Sashman

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  13. Meibes

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    pics hab ich net, bin kein begnadeter maler srry :D