Albträume (Yaoi Vegeta/Goku)

Dieses Thema im Forum "Dragonball Fanfictions" wurde erstellt von Hilda, 5. Juni 2005.

  1. BloodFairy

    BloodFairy New Member

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    Ich gucke immer noch zu selten hier rauf, und hab schon wieder was verpasst.

    Das wird nicht gut gehen mit Vegeta und Goku, wenn sie durch den Ausgang eines Kampfes, der eh schon von vornerein klar war, entscheiden, ob sie miteinander schlafen oder nicht.

    Aber Vegeta muss ihn ja auch in den Wahnsinn treiben, sodass Goku seine Prinzipien über den Haufen wirft, oh man.

    Aber wie immer ein sehr schönes Kapitel,
    das neuste Kapitel würde ich auch gerne lesen und würde mich freuen, wenn du das an meine Mail adresse schickst

    Danke,
    Fairy
     
  2. Vegetrunks06

    Vegetrunks06 *_Saiyajin Princess_*

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    Huhu Hilda
    Danke nochmal, für das Zitrönchen das natürlich super war.
    Wirklich Klasse mit wieviel Liebe zum Detail du alles beschreibst, die Gefühle bzw. die Gedanken der beiden waren echt getroffen *sich am Stuhl festhält um nicht auszurutschen* ;)
    "Teil 1" Das Vegeta gegen Son Goku verliert war fast zu erwarten. Dieses Essensverhalten von Goku kennt man ja schon, aber in dieser Situation hätte ich das nun nicht erwartet^^
    Natürlich ging es da mehr um Vegetas Gefühle, fand ich süß von ihm. Doch ich glaube das Gesicht von Vegeta als er da so saß und Goku weggeflogen ist, hätte wir alle gerne gesehen *g*
    "Teil 2" des Spielchens ... ui ui ui ..
    Auch wenn Vegeta sich immer so dagegen sträubt, scheint er doch jedes Mal Gefallen daran zu finden. Auch wenn sein Stolz das alles nicht immer so zulassen möchte. "Schulden" hin oder her, er hat sie so scheint mir doch gerne eingelöst. Alles in allem ein schöner Lemon Kompliment. Freue mich wenns weiter geht und bin gespannt wie sich das alles noch entwickelt.
    Liebe Grüße Vegetrunks =)
     
  3. Mini-Strone

    Mini-Strone New Member

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    Moin moin Hilda!
    Vor Jahren bin ich beim Stöbern im Netz auf deine genialen Fanfics gestoßen und war sofort hellauf begeistert.
    Auch deine Homepage hab ich damals förmlich verschlungen aber gerade diese Geschichte hat mich einfach nicht mehr losgelassen.
    Die Art, wie du dich in die Persönlichkeiten der Charaktere einfühlen und ihre Gefühle rüberbringen kannst ist einfach phänomenal.
    Ich war damals echt traurig zu lesen, dass du eine längere Pause einlegen würdest (was aber natürlich verständlich war) und ich hatte über die Jahre schon kaum noch hoffnung, dass dieses Juwel doch noch weitergehen würde...
    Dies war auch der Grund, warum ich mich nie registriert habe.
    Doch nun habe ich vor einigen Tagen zufällig mal wieder auf diese Seite geschaut und siehe da: ES GEHT WEITER!!!!!!!! °° ^^ :) :D 8D XD (Ich war ganz aus dem Häuschen ^^)
    Nun blieb mir natürlich keine Wahl, als mich schleunigst anzumelden und dir endlich zu schreiben, wie sehr ich deine Arbeiten liebe.
    Auch die neuen Teile stehen den alten in nichts nach, ich habe selten so sehr mit den Charakteren mitfühlen, mitfiebern und mitleiden können wie hier.
    Ganz zu schweigen von den vielen Momenten, in denen ich mich vor Lachen auf dem Boden gekugelt habe oder einfach nicht mehr still sitzen konnte, weil etwas so spannend war, dass ich einfach meine ganze Wohnung zusammengeschriehen habe, in der Hoffnung, dass die Nachbarn nicht da sind ...
    Kurz um Hilda: du bist einfach genial und ich entschuldige mich für die lange Zeit die ich gebraucht habe, um dir das zu sagen (untertänigst verbeug)
    Ich hoffe, dass du die Zeit und inspiration finden kannst, diese Geschichte genauso beeindruckend weiterführen zu können. (auch, wenn ich da eingentlich keine Zweifel habe)
    Solltest du die Zeit finden, wäre ich dankbar, wenn du mir noch die zwei Zitrönchen schicken könntest (fraukebutenschoen@web.de), denn die ganzen Kommentare derer, die das Glück schon hatten, diese lesen zu dürfen machen natürlich wahnsinnig neugiereg und Lust auf mehr ... das wäre echt der Hammer.
    In diesem Sinne freue ich mich wahnsinnig auf die nächsten Genialitätsausbrüche deinerseits und bedanke mich nocheinmal für die bereits veröffentlichten.
    Viele liebe Grüße Mini
     
  4. Elinora

    Elinora New Member

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    Grüß dich Hilda,
    auf Empfehlung einer Freundin bin ich auf dich und deine grpßartigen FFs gestoßen!
    Hab deine Homepage durchgestöbert und finde deine Arbeiten toll. Ich finde, je mehr du schreibst, desto besser wirst du!
    Auf jeden Fall ist "Albträume" meine allerliebste DBZ-FF <3 Würde mich sehr freuen, wenn du mir die zwei Lemons schicken könntest *please* (steggy_chan@yahoo.de)
    Du bist die beste FF-Schreiberin, von der ich bis jetzt Werke lesen durfte! Einfach gigantisch, was du produzierst! *__*
    Ich freue mich auf mehr von dir!
    Liebe Grüße =)
     
  5. Mavi

    Mavi New Member

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    Heyaaa! Hilda!
    Vor Jahren hab ich schon mal deine Geschichte gelesen und ich kann nur sagen: Ich bin begeeeeistert (erneut) das es weiter geht! *___*
    Ich konnte nur noch laut Jubeln. :D
    Ich kenne nicht viele, die die Beiden so wunderbar Schreibt. Genau so würd ich mir vorstellen wie die beiden Reagieren und ich weiß wie schwer es manchmal sein kann, sie nicht zu sehr Out of character zu machen.
    Wieder schenkst du mir wundervolle Stunden mit dem lesen, deines Meisterwerkes!! :D
    Bin schon sehr gespannt, wie sich das mit den Beiden noch aufbauen wird. Bei dem Sturkopf von Vegeta, wäre ich schon lange verzweifelt. xD Gut, das ich nicht Son Goku bin. xDDD
    Ich würde mich super freuen wenn du mir das letzte Zitrönchen schicken könntest?


    Dann noch einen schönen Tag!
    Liebe grüße Mavi
     
  6. Elinora

    Elinora New Member

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    Hallo Hilda,

    Ich danke dir tausend Mai für die beiden Kapitel, die du mir geschickt hast!
    Ich brach gleich mal in Jubel aus, weil ich mich so freute! XD
    Du hast es echt drauf! Kein OOC! o_O Und doch so echt! Ich bin schwer beeindruckt von dir und deinem Können!!!
    Bin schon sehr gespannt, wie es weiter geht! *__*

    Allerliebste Grüße
    =D
     
  7. -BadMajin-

    -BadMajin- Member

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    huhu
    ich melde mich hier mal ^^
    bin neu angemeldet und häng grad am lemon teil dens nur per mail gibt ;)

    ich muss sagen ich komm von der story nicht weg - nicht das ichs versucht hätte *lol* du schreibst sowas von genial. man hat das gefühl den anime regelrecht vor sich zu sehn. du hast die beiden sowas von gut getroffen. hu von freezer missbraucht - armer vegeta. und trotzdem so arogant und hinterhältig wie eh und jeh - einfach nur genial! am besten gefiel mir bis jetzt die stelle an der goku ihm anbietet die bindung mit ihm einzugehen. ich hab mich gekugelt vor lachen :rotfl:
    bin schon mega gespannt wies weiter geht *freu*


    _______________________
    Sooo jetzt hab ichs endlich, oder soll ich lieber leider sagen, geschafft alles zu lesen. Dein Schreibstiel ist sowas von gut! Am besten gefallen mir die Mordgedanken die Vegeta mal eben so gegenüber Son-Goku hat. Ich sag nur: "Er bedauerte zutiefst, dass ein Schubs in die Tiefe nicht ausreichen würde, um Kakarotts Tod herbeizuführen." *kreisch*
    Im letzten Lemonteil hätte ich mir aber noch ein wenig mehr Gedanken von Son-Goku gewünscht. Gokus Gedanken waren sowas von toll beschrieben, als die beiden unter der Dusche standen. Gerade weil du beide in ihren Gefühlsregungen, in den vorherigen Teilen so gut aufgebaut hast.

    also bitte, bitte mehr davon!!
     
  8. kairi2805

    kairi2805 New Member

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    Guten Abend liebe Hilda,
    ich muss sagen deine Fanfiction ist genial. Ich habe mich vor kurzem bei devinArt angemeldet und dort zufällig den Doujinshi Nightmares gefunden den deine Tochter zeichnet. Als ich dann gehört oder besser gesagt gelesen habe, das dieser Doujinshi auf einer Fanfic basiert, wollte ich diese unbedingt lesen. Ich muss zu meiner Schande gestehen das ich erst vor kurzem ein begeisteter Vegoku Fan geworden bin. >///< *schäm* Zurück zur Story... ahäm... also habe ich angefangen sie zulesen. Und kann garnicht mehr damit aufhören. Ich habe schon ein paar Fanfictions gelesen und es wahren selten gute dabei, die mich wirklich begeistert haben. Und ich muss sagen deine zählt zu der begeisterten Sorte. Ich war schon seit frühester Kindheit ein Dragonball Z Fan (vorallem wegen Vegeta naja und Goku nicht zuvergessen). Es ist sehr interessant eine andere Namek-Version zulesen, wenn man das original kennt. Was dem ganzen aber keinen Abbruch tut, da es künstlerische Freiheit ist. Du beschreibst die Szenarien sogut das ich sie mir richtig vorstellen kann, und ganz ehrlich die Story allein wäre schon einen Animeversion wert. In meinen Augen zumindest.^^ Es muss für unseren Prinzen richtig schwer sein sich erst erneut von Freezer erniedrigen zulassen und jetzt auch noch sozusagen Gokus Hilfe anzunehmen was für ihn ebenfalls wieder eine Erniedrigung bedeutet. Du lässt die Charaktere so wie sie sind und das ist auch gut so. Ich habe bis jetzt alle Kapitel durch und ich würde mich freuen wenn du mir die Lemon Teile auch schicken könntest: .
    Ps: Entschuldige, das ich dir erst jetzt eine Resonanz schreibe, habe mich erst vor kurzem angemeldet und hatte im moment nicht soviel Zeit.

    Lg Kairi2805
     
  9. Mairu

    Mairu New Member

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    Hallo Hilda-san !
    Ich finde deine Fanfiction total super! Bin einer deiner neuen Lesern. Ich wollt dich fragen ob du mir alle Lemon teile noch schicken würdest, hab mich nämlich erst heute angemeldet. Meine e-mail : ;Dankeschön vorraus^^
    Werde ab jetzt auch immer schreiben ♡:biggrinan
    LG
    Mairu
     
  10. Hilda

    Hilda Active Member

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    Oje ...

    wie ich gerade festgestellt habe, ist aus irgendwelchen, mir nicht nachvollziehenden Gründen, Kapitel 20 in den Weiten des Internets verschwunden. Da ich doch immer mal wieder eine Zitrönchen-Anfrage erhalte und es damit auch noch Leser gibt, möchte ich das fehlende Kap noch einmal reinstellen. :)
    Ob es irgendwann tatsächlich noch ein neues Kapitel geben wird, kann ich nicht sagen. Aufgegeben habe ich diese FF noch nicht. Ich hänge immer noch an den beiden Süßen und versuche mich ab und an am Weiterschreiben.

    Bis dahin
    liebe Grüße
    :wavey:

    20. Kapitel



    Son Gokus Augen klebten förmlich an Vegetas Körper. Sein Puls trommelte in unkontrollierbaren Höhen und er war sich ziemlich sicher, dass er gerade mit der Existenz der Dusche spielte.

    Er wollte auch etwas sagen. Eine Entschuldigung stammeln, weil er schon wieder die Teleportation probiert hatte. Aber Vegetas Anblick hatte ihn völlig überrumpelt. Er nahm noch nicht einmal wahr, dass er völlig durchnässt wurde und seine Kleidung stetig schwerer und feuchter an ihm hing. Sein Hals war wie zugeschnürt und in seiner Bindungsnarbe pulsierte und brannte es.

    Er sollte wegschauen! Nein, besser raus, fort von hier!

    Son Gokus Gedanken wirbelten immer wilder durcheinander und flüsterten ihm Dinge zu, die er nicht wollte. Es war, als ob irgendwelche Instinkte in ihm geweckt worden wären, die ihm befahlen, sich zu nehmen, was er wollte.

    Er war der Stärkere!

    Vegeta gehörte ihm!

    Warum sagte oder tat Vegeta aber auch nichts?

    Er sah so unglaublich begehrenswert aus! Egal wie finster er auch schaute.

    Wie von selbst, strebten Son Gokus Hände nach Vegetas Körper und berührten ihn einfach, indem sie sacht über die harten Muskeln am Oberkörper strichen.

    Vegeta zuckte unter seiner Berührung spürbar zusammen. Sein Gesicht wurde noch grimmiger und erstmals sprach er ihn an: „Was soll das werden, Kakarott!“

    Der scharfe Ton rief Son Goku wieder zur Besinnung. Hastig zog er seine Hände zurück und fuhr sich verlegen durch seine nassen Haare. „Ich hatte keine Ahnung, dass du gerade duschst“, murmelte er und brachte noch ein lahmes „Entschuldige“, hinterher.

    Vegeta sah nicht so aus, als ob er seine Entschuldigung annehmen wollte. Allerdings sagte oder tat er auch sonst nichts weiter, was Son Goku gewaltig irritierte. Er ließ seinen Blick zu Vegetas Hals gleiten und sofort sah er das kleine Blutrinnsal, welches vermischt mit Wasser langsam nach unten floss.

    Son Goku Gedanken überschlugen sich. Diesmal war er sich hundertprozentig sicher, dass er selber dafür verantwortlich war. Lag es also an seinem Begehren? Und kannte Vegeta diese Bedeutung ebenfalls? Das Blut schoss, ohne es zu wollen, in seine Wangen. Im nächsten Moment hörte er Vegeta ruhig fragen: „Willst du mit mir schlafen?“

    Son Goku war dermaßen perplex, dass er Vegeta erst einmal nur sekundenlang anstarren konnte. Vegeta scherzte mit ihm! Das konnte er doch niemals ernst meinen, oder doch? Son Goku sah Vegeta in die Augen, konnte aber zu seinem Bedauern nichts daraus lesen. Vielleicht wollte ihn Vegeta auch nur auf die Probe stellen? Son Goku zwang sich zur Ruhe.

    Zögernd antwortete er: „Ich habe dir versprochen, nie wieder an Sex mit dir zu denken. Daran halte ich mich.“

    Vegeta lachte böse auf. „Du bist ein schlechter Lügner, Kakarott!“ Ohne Vorwarnung griff er zwischen Son Gokus Beine und Son Goku entfuhr ein heiserer Ausruf.

    „Willst du immer noch behaupten, dass du mich nicht willst?“

    Son Goku hatte große Mühe klar zu denken. Er wusste auch, dass es idiotisch war, weiter zu lügen. Er war voll erregt und Vegeta hielt schließlich den Beweis in seiner Hand.

    „Bitte lass los“, stammelte er. „Das ist nicht fair.“

    „Ich habe dich nicht hierher eingeladen“, spöttelte Vegeta und drückte mit seiner Hand etwas zu.

    Schmerz und Erregung durchfuhren Son Goku gleichzeitig. Seine Knie wurden weich und er taumelte stöhnend auf Vegeta zu. Gerade noch rechtzeitig konnte er sich mit seinen Armen an der gegenüberliegenden Wand abstützen und verhindern, dass er gegen Vegeta fiel. Dafür war Vegeta aber jetzt auch von ihm eingekesselt und dass ihm dies missfiel war nicht zu übersehen. Son Goku erwartete auch jeden Moment von ihm zurückgestoßen zu werden, aber zu seiner Verwunderung, blieb Vegeta weiterhin in seiner außergewöhnlichen passiven Haltung.

    Für Son Goku war es nicht leicht, weiter Ruhe zu bewahren, da offenbar jeder Nerv seines Körpers auf eine Berührung seines Gegenübers aus war. Vegeta schien es aber auch auf die Spitze treiben zu wollen, da er mit seiner Hand plötzlich gezielte Bewegungen ausführte.

    „Und? Kannst du dich noch beherrschen?“, hörte er ihn anzüglich fragen.

    Son Goku hatte noch nie größere Schwierigkeiten gehabt, zu antworten.

    „Was ... meinst du damit?“, brachte er schließlich mühsam hervor. Er sah, wie sich Vegetas Augen vor Unglauben weiteten. „Stellst du dich mit Absicht so blöde?“

    „Aah ... nein. Ich weiß wirklich nicht, was du meinst!“

    Endlich nahm Vegeta seine Hand weg und knurrte: „Verschwinde, Kakarott, oder willst du dir lieber gleich eine Abkühlung holen?“

    Son Goku schüttelte lahm seinen Kopf. Es war nicht leicht Vegetas Aufforderung zu folgen. Seine Sinne waren alle noch wie berauscht, der Puls raste und in seinem Unterleib hatte sich etwas Großartiges anbahnen wollen. Son Goku verspürte eine gewisse Enttäuschung.

    Irgendwie schaffte er es schließlich, die Duschkabine zu verlassen. Seine vollkommen durchnässten Klamotten zog er gleich im Bad komplett aus. Jeden weiteren Blick zu Vegeta untersagte er sich.

    Bevor er den Raum verließ, warf er neugierig einen kurzen Blick in den Spiegel. Seine Wangen waren noch gerötet, aber aus seiner Bindungsnarbe war wie vermutet kein Blut hervorgetreten.

    Der Rest des Abends verlief wie üblich. Sie aßen zusammen, danach trainierte Son Goku noch drei Stunden und als er später ins Bett schlüpfte, schlief Vegeta bereits. Über die heutigen Vorfälle hatte keiner von ihnen mehr gesprochen und da Vegeta ihn auch nicht verächtlicher als sonst angesehen hatte, nahm Son Goku an, dass er ihm offenbar verziehen hatte.

    Sein letzter Gedanke vor dem Einschlafen galt seinem Sohn. Es tat ihm leid, dass er Gohan wieder so lange allein ließ. Aber er wusste ihn bei Chichi in guten Händen. Außerdem würde auch Piccolo stets ein Auge auf ihn haben, dessen war er sich sicher.



    ***



    Unsanft wurde Son Goku an der Schulter gerüttelt und als er seine Augen aufschlug, fand er Vegeta über sich gebeugt, der ihn grimmig anfunkelte.

    „Du schnarchst, Kakarott!“

    „Äh, ehrlich?“ Son Goku fuhr sich mit der Hand über die Augen, um die Müdigkeit zu vertreiben.

    „Habe ich dich etwa geweckt?“, fragte er verwirrt nach. Vegeta hatte sich bisher nie beschwert, dass er schnarchen würde. Und er war auch noch nie so nah im Bett zu ihm gerückt. Mit deutlich spürbarem Herzrasen wurde sich Son Goku der Nähe bewusst. Vegeta hatte sich mit einer Hand neben ihm abgestützt und war halb über ihn gebeugt. Seine andere Hand umklammerte noch seine Schulter und Son Goku spürte die Wärme, die von ihr ausging. Sein Puls beschleunigte sich immer mehr.

    „Und du sabberst.“, hörte er Vegeta finster knurren.

    Hastig wischte sich Son Goku über den Mundwinkel, wo er tatsächlich eine kleine feuchte Spur bemerkte. Vegeta blitzte ihn immer noch übellaunig an. Dann senkte er plötzlich seinen Kopf und Son Goku fragte sich verdutzt, was Vegeta vorhatte. Im nächsten Moment spürte er Vegetas Lippen auf seinen Mund.

    Völlig perplex riss Goku seine Augen auf. Er verstand gar nichts mehr.

    Erst gestern Abend unter der Dusche, als ihn Vegeta so unvermutet berührt hatte ...

    Und jetzt? Wieso küsste ihn Vegeta?

    Nach nur einem kurzen Druck lösten sich die Lippen wieder und Goku sah sich erneut dem finsteren Gesichtsausdruck Vegetas ausgesetzt.

    „Wa...“

    „Schnauze, Kakarott!“, unterbrach ihn Vegeta grob.

    Son Goku schwieg wie befohlen und auch Vegeta sagte oder tat nichts weiter, außer ihn schweigend zu mustern. Erst nach einer gefühlten Minute seufzte Vegeta auf einmal und ein kurzer Anflug von ... Widerwillen? Resignation? ... huschte über seine Züge. Danach presste er erneut seine Lippen auf Gokus Mund.

    Da Son Goku keine Ahnung hatte, was Vegeta zu dem Kuss trieb, beschloss er, einfach das Beste daraus zu machen. Er schloss seine Augen und gab sich ganz dem unerwarteten weichen Gefühl von Vegetas Lippen hin. Als er vorsichtig seinen Mund weiter öffnete, tat es ihm Vegeta nach. Zögernd tasteten sich ihre Zungen zueinander und Son Goku spürte wie ihn dabei eine Welle von Glücksgefühlen durchfuhr. Er wurde forscher und umschlängelte vorsichtig Vegetas Zunge mit seiner. Überraschenderweise gestattete es ihm Vegeta und Son Goku hatte immer mehr Mühe sich zu beherrschen.

    Vegeta schmeckte unglaublich gut und der Kuss erregte ihn. Er wollte Vegeta.

    Jetzt! Hier! Sofort!

    Son Goku entfuhr ein Stöhnen. Seine Hände gruben sich in Vegetas Haare.

    Mit einem lauten Knurren und einem „Genug!“, riss sich Vegeta von ihm los und schaute ihn zähneknirschend an.

    Son Goku war immer noch ganz durcheinander und atmete auch noch schwer.

    „Warum hast du mich geküsst“, fragte er heiser.

    „Das war ein Test!“, knurrte Vegeta zurück

    „Ein Test?“, echote Son Goku, und kam sich reichlich blöde vor.

    Vegeta grinste ihn böse an. „Ob mir übel wird, wenn ich dich küsse.“

    Son Gokus Augenbrauen zogen sich erstmalig ärgerlich zusammen „Und ist dir übel geworden?“

    „Aber sicher“, erwiderte Vegeta kühl. „Mein Magen scheint bloß widerstandsfähiger zu sein, als ich vermutet habe.“

    Son Goku stieß einen leisen Seufzer aus. „Und wofür das alles?“

    „Ich will mit dir kämpfen.“

    „Ich versteh nicht? Was hat das jetzt mit dem Kuss zu tun?“

    Vegeta verdrehte seine Augen. „Du raffst wohl gar nichts, Kakarott!“ Er sprang behände aus dem Bett und lief zur Tür. Im Türrahmen blieb er stehen und drehte seinen Kopf zu Son Goku. „Sag mir ehrlich ... wenn ich es dir gestatten würde, würdest du mit mir schlafen wollen?“

    Son Goku zögerte nur kurz mit der Antwort, ehe ihm ein „ja“, entschlüpfte.

    Vegetas Mundwinkel verzogen sich zu einem herablassenden Lächeln. „Dann besiege mich in einem Kampf und ich gestatte es dir.“

    Er verließ endgültig den Schlafraum und Son Goku blieb ganz verdattert zurück. „Dann war das gestern sicher auch ein Test“, murmelte er leise vor sich hin. „Und ich scheine ihn bestanden zu haben, oder wie auch immer.“ Er schüttelte halb fassungslos seinen Kopf. Wozu Vegeta doch bereit war, nur um mit ihm zu kämpfen?!

    Son Goku sprang jetzt ebenfalls aus dem Bett und nahm sich aus dem Wandschrank einen frischen Kampfanzug heraus. Auf die Halskrause verzichtete er diesmal. Nachdem er sich umgezogen hatte, begab er sich in den Wohnraum. Vegeta hatte bereits drei Schüsseln der süßen Morgenspeise vertilgt. Son Goku setzte sich ihm gegenüber und ließ sich auch eine Schüssel Brei von dem Roboter geben. Ihm entging nicht, dass Vegeta ihn dabei unter halb gesenkten Augenlidern beobachtete. Er wollte Vegeta auch nicht länger auf die Folter spannen, darum murmelte er nach den ersten Löffeln so beiläufig wie möglich: „Ich bin einverstanden.“

    Vegetas Kopf ruckte hoch und er fixierte ihn einige Sekunden lang, bis er genauso gleichgültig: „Gut“, knurrte und weiter aß, als ob nichts gewesen wäre.

    Nachdem sie beide zu Ende gegessen hatten, nickten sie sich einvernehmend zu und verließen gemeinsam das Haus.



    Son Goku ließ Vegeta während des Fluges den Vortritt, damit er den Kampfplatz bestimmen konnte. Vegeta schien auch genau zu wissen, wohin es gehen sollte, da er zielgerichtet die Wolkendecke durchdrang und schließlich schnurgerade über die Erdoberfläche des gelben Planeten düste. Je näher sie dabei dem Boden kamen, desto wärmer wurde es. Dabei war die Sonne erst aufgegangen. Die Landschaft unter ihnen bestand größtenteils nur aus Wüste. Nur selten sah man Steinlandschaften mit kärglichem Graswuchs. Da Vegeta aber auch diese nur überflog, fragte sich Son Goku verwundert, welchen Ort er sich wohl ausgesucht haben mochte.

    Nach etlichen Flugminuten entdeckte Son Goku in der Ferne einen glitzernden Punkt, der sich zu seinem Erstaunen im Näherkommen als der Beginn eines Meeres enthüllte. Son Goku grinste bei diesem Anblick erfreut, da er nun wusste, wie er endlich an andere Nahrung, als an die ewigen Suppen herankommen konnte. Er hatte zwar auch schon einen Erkundungsflug über den Planeten gemacht, aber wahrscheinlich in die falsche Richtung.

    Vegeta landete auf einen meterhohen Felsen vor der Brandung und Son Goku suchte sich einen ebensolchen Podest in der Nähe aus.

    „Ich will keine Schonung, verstanden Kakarott?“

    Son Goku nickte und Vegeta grinste zufrieden.

    Einen kurzen Moment lang taxierten sie sich noch gegenseitig, danach ging alles blitzschnell. Ohne Vorwarnung schoss Vegeta auf ihn zu und hätte Son Goku nicht schnell genug reagiert, hätte er Vegetas Faust in seinem Gesicht zu spüren bekommen. Aber er wich geschickt aus, parierte auch den nächsten Hieb und konterte seinerseits mit einem harten Kinnhaken.

    Schlag auf Schlag folgte, ohne Pause und in einem Tempo, welches für ein gewöhnliches Auge nicht mehr sichtbar war. Das Adrenalin rauschte dabei durch Son Gokus Adern. Er spürte seine Kampfeslust und war nebenbei erfreut wie gut sich Vegeta gegen ihn hielt.



    Gegen Mittag kämpften sie immer noch. Der Boden unter ihnen sprach mittlerweile von den unzähligen Energieattacken. Zertrümmerte Felsen, überall aufgerissene Erde und die Luft war heiß und mit schwirrenden Staubpartikeln gefüllt.



    Son Goku hatte sich mit Absicht von Vegeta Richtung Meer befördern lassen. Das kühle Nass tat unglaublich gut und endlich fand er auch die Zeit, sich genug für eine Momentane Teleportation zu konzentrieren. Zu seiner Freude klappte es. Er stand plötzlich vor Vegeta, sah seinen verdutzten Blick und rammte frohlockend seine Faust gegen sein Kinn. Vegeta segelte ungebremst in die Tiefe.

    Son Goku flog ihm etwas gemächlicher nach. Ihm war nicht entgangen, dass Vegeta langsam schwächer wurde und er auch immer mehr Mühe hatte, seinen Angriffen auszuweichen.

    „Meinst du nicht, es reicht für heute?“, fragte er darum, als Vegeta wieder aus dem Wasser geschossen kam. Vegeta blieb fünf Meter über der Oberfläche schwebend stehen. Er atmete schwer und er blutete aus einer aufgeplatzten Lippe.

    „Du hast noch nicht einmal alles gegeben“, knurrte er als Antwort. Mit den Händen formte er einen großen Ki-Ball und schleuderte ihn zu Son Goku. „Ich will, dass du dich verwandelst!“

    Son Goku seufzte innerlich. Er hatte gehofft, dass Vegeta das bisherige Kampfniveau reichen würde, aber ein Blick auf die entschlossene Gestalt sagte ihm, dass Vegeta sich nicht mit halben Sachen abspeisen lassen würde. Er ließ den Energieball an sich abprallen und schoss ihn mit einem Fußtritt ins All. „Wie wäre es dann eben mit einer Pause?“

    „Willst du dich drücken oder schaffst du es nicht mehr dich zu verwandeln?“, höhnte Vegeta und deckte ihn mit mehreren Energiesalven ein. Dann spürte Son Goku ihn plötzlich hinter sich. Bevor er jedoch reagieren konnte, hatte ihn Vegeta mit den Armen um den Hals gepackt.

    „Du musst dich schon anstrengen, wenn du mich willst“, knurrte er nah an seinem Ohr und Son Goku wurde allein bei dem Gedanken ganz heiß.

    „Also gut, warte“, rief er.

    Vegeta ließ ihn augenblicklich los und tauchte vor ihm auf. Ein sichtlich zufriedenes Grinsen lag auf seinem Gesicht. „Darauf warte ich doch gerne.“

    Son Goku lächelte leicht zurück, dann konzentrierte er sich. Es war nicht einfach, sich auf Abruf in einen Supersaiyajin zu verwandeln, doch in seinen Trainingsstunden, hatte er es schon mehrmals geschafft. Er musste nur die Ruhe bewahren und gleichzeitig versuchen zornig zu werden. Sofort schnellten seine Gedanken zu Freezer und an all das, was diese abscheuliche Echse verbrochen hatte. Vor allem an Vegeta. Son Goku fühlte eine schier unbegrenzte Wut in sich. Mit einem lauten Schrei ließ er sein Ki fließen und spürte den eigenen gewaltigen Energieanstieg bei sich, als er sich erfolgreich in einen Supersaiyajin transformierte. Er war kaum fertig, als ihn Vegeta bereits wieder angriff. Er konnte aber dem hinterhältigen Rippenschlag schnell genug ausweichen, auch die Ki-Strahlen aus nächster Nähe steckte er ohne mit der Wimper zu zucken weg. Er ließ Vegeta weiterhin angreifen, ohne zurückzuschlagen und konzentrierte sich allein auf die Abwehr.

    „Willst du mich verarschen!“, grollte Vegeta nach dem nächsten parierten Tritt und verpasste Son Goku einen Haken mitten ins Gesicht. „Denkst du, ich kann nichts einstecken? Los, schlag endlich zurück!“ Son Goku zögerte weiterhin, auch wenn er wusste, dass er Vegeta mit seiner passiven Art nur beleidigte, aber Vegeta war in seinen Augen einfach noch nicht soweit, dass er einen Schlag von ihm ohne weiteres verkraften würde. Außerdem konnte auch Son Goku selber seine Kraft in diesem Zustand nur schwer kontrollieren.

    „Muss ich erst ein paar Yardaner grillen?“, zischte Vegeta boshaft. „Oder soll ich den halben Planeten wegsprengen!“ Er schrie plötzlich auf und aus seinen Händen erschien ein riesiger Energieball. „Zeig mir endlich was du drauf hast!“

    Son Goku wusste, er hatte keine Wahl. Ohne weiter nachzudenken schoss er einen Ki-Strahl auf Vegeta. Und obwohl er seine Kräfte so gut es ging zurückhielt, wurde Vegeta von seiner Energieattacke bis in die hundert Meter entfernt liegende Felswand katapultiert. Son Goku setzte ihm schnellstens nach. Als er bei ihm ankam, rappelte sich Vegeta gerade mühsam und mit schmerzverzerrtem Gesicht aus der Felswand los. Er sah völlig fertig aus. Trotzdem schaffte er es irgendwie weitere Kräfte zu mobilisieren und erneut auf ihn zuzustürmen. Son Goku fragte sich verwundert, wo er diese Kraft nur hernahm.

    Donnernd krachten erneut ihre Fäuste aufeinander, dann schmetterte Son Goku sein Knie in Vegetas Magen.

    Mit weit aufgerissenen Augen starrte ihn Vegeta an. Alle Luft schien aus ihm herausgepresst worden zu sein. Seine Arme schlangen sich noch um seinen Leib, bevor er schwer zu Boden stürzte.

    Sofort war Son Goku bei ihm und starrte hilflos zu Vegeta, der immer noch japsend auf der Seite lag und seinen Bauch umklammert hielt.

    Es dauerte, bis Vegeta sich von den Schmerzen einigermaßen erholt hatte und sein Atem nicht mehr abgehackt kam.

    „Lassen wir es gut sein für heute!“, sagte Son Goku leise.

    Vegeta sah ihn nicht an. Seine Lippen waren zusammengepresst und Goku entging nicht, wie Vegeta mit sich kämpfte. Erst nach langen Sekunden entspannten sich seine Muskeln und er drehte sich von der Seite auf den Rücken.

    „Du hast gewonnen“, hörte er Vegeta murmeln.

    „Ja“, antwortete Son Goku. Seine Stimme kam ihm seltsam belegt vor und er spürte, wie er nur noch an den Preis denken konnte.
     
  11. Hilda

    Hilda Active Member

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    Oje ...

    wie ich gerade festgestellt habe, ist aus irgendwelchen, mir nicht nachvollziehenden Gründen, Kapitel 20 in den Weiten des Internets verschwunden. Da ich doch immer mal wieder eine Zitrönchen-Anfrage erhalte und es damit auch noch Leser gibt, möchte ich das fehlende Kap noch einmal reinstellen. :)
    Ob es irgendwann tatsächlich noch ein neues Kapitel geben wird, kann ich nicht sagen. Aufgegeben habe ich diese FF noch nicht. Ich hänge immer noch an den beiden Süßen und versuche mich ab und an am Weiterschreiben.

    Bis dahin
    liebe Grüße
    :wavey:

    20. Kapitel



    Son Gokus Augen klebten förmlich an Vegetas Körper. Sein Puls trommelte in unkontrollierbaren Höhen und er war sich ziemlich sicher, dass er gerade mit der Existenz der Dusche spielte.

    Er wollte auch etwas sagen. Eine Entschuldigung stammeln, weil er schon wieder die Teleportation probiert hatte. Aber Vegetas Anblick hatte ihn völlig überrumpelt. Er nahm noch nicht einmal wahr, dass er völlig durchnässt wurde und seine Kleidung stetig schwerer und feuchter an ihm hing. Sein Hals war wie zugeschnürt und in seiner Bindungsnarbe pulsierte und brannte es.

    Er sollte wegschauen! Nein, besser raus, fort von hier!

    Son Gokus Gedanken wirbelten immer wilder durcheinander und flüsterten ihm Dinge zu, die er nicht wollte. Es war, als ob irgendwelche Instinkte in ihm geweckt worden wären, die ihm befahlen, sich zu nehmen, was er wollte.

    Er war der Stärkere!

    Vegeta gehörte ihm!

    Warum sagte oder tat Vegeta aber auch nichts?

    Er sah so unglaublich begehrenswert aus! Egal wie finster er auch schaute.

    Wie von selbst, strebten Son Gokus Hände nach Vegetas Körper und berührten ihn einfach, indem sie sacht über die harten Muskeln am Oberkörper strichen.

    Vegeta zuckte unter seiner Berührung spürbar zusammen. Sein Gesicht wurde noch grimmiger und erstmals sprach er ihn an: „Was soll das werden, Kakarott!“

    Der scharfe Ton rief Son Goku wieder zur Besinnung. Hastig zog er seine Hände zurück und fuhr sich verlegen durch seine nassen Haare. „Ich hatte keine Ahnung, dass du gerade duschst“, murmelte er und brachte noch ein lahmes „Entschuldige“, hinterher.

    Vegeta sah nicht so aus, als ob er seine Entschuldigung annehmen wollte. Allerdings sagte oder tat er auch sonst nichts weiter, was Son Goku gewaltig irritierte. Er ließ seinen Blick zu Vegetas Hals gleiten und sofort sah er das kleine Blutrinnsal, welches vermischt mit Wasser langsam nach unten floss.

    Son Goku Gedanken überschlugen sich. Diesmal war er sich hundertprozentig sicher, dass er selber dafür verantwortlich war. Lag es also an seinem Begehren? Und kannte Vegeta diese Bedeutung ebenfalls? Das Blut schoss, ohne es zu wollen, in seine Wangen. Im nächsten Moment hörte er Vegeta ruhig fragen: „Willst du mit mir schlafen?“

    Son Goku war dermaßen perplex, dass er Vegeta erst einmal nur sekundenlang anstarren konnte. Vegeta scherzte mit ihm! Das konnte er doch niemals ernst meinen, oder doch? Son Goku sah Vegeta in die Augen, konnte aber zu seinem Bedauern nichts daraus lesen. Vielleicht wollte ihn Vegeta auch nur auf die Probe stellen? Son Goku zwang sich zur Ruhe.

    Zögernd antwortete er: „Ich habe dir versprochen, nie wieder an Sex mit dir zu denken. Daran halte ich mich.“

    Vegeta lachte böse auf. „Du bist ein schlechter Lügner, Kakarott!“ Ohne Vorwarnung griff er zwischen Son Gokus Beine und Son Goku entfuhr ein heiserer Ausruf.

    „Willst du immer noch behaupten, dass du mich nicht willst?“

    Son Goku hatte große Mühe klar zu denken. Er wusste auch, dass es idiotisch war, weiter zu lügen. Er war voll erregt und Vegeta hielt schließlich den Beweis in seiner Hand.

    „Bitte lass los“, stammelte er. „Das ist nicht fair.“

    „Ich habe dich nicht hierher eingeladen“, spöttelte Vegeta und drückte mit seiner Hand etwas zu.

    Schmerz und Erregung durchfuhren Son Goku gleichzeitig. Seine Knie wurden weich und er taumelte stöhnend auf Vegeta zu. Gerade noch rechtzeitig konnte er sich mit seinen Armen an der gegenüberliegenden Wand abstützen und verhindern, dass er gegen Vegeta fiel. Dafür war Vegeta aber jetzt auch von ihm eingekesselt und dass ihm dies missfiel war nicht zu übersehen. Son Goku erwartete auch jeden Moment von ihm zurückgestoßen zu werden, aber zu seiner Verwunderung, blieb Vegeta weiterhin in seiner außergewöhnlichen passiven Haltung.

    Für Son Goku war es nicht leicht, weiter Ruhe zu bewahren, da offenbar jeder Nerv seines Körpers auf eine Berührung seines Gegenübers aus war. Vegeta schien es aber auch auf die Spitze treiben zu wollen, da er mit seiner Hand plötzlich gezielte Bewegungen ausführte.

    „Und? Kannst du dich noch beherrschen?“, hörte er ihn anzüglich fragen.

    Son Goku hatte noch nie größere Schwierigkeiten gehabt, zu antworten.

    „Was ... meinst du damit?“, brachte er schließlich mühsam hervor. Er sah, wie sich Vegetas Augen vor Unglauben weiteten. „Stellst du dich mit Absicht so blöde?“

    „Aah ... nein. Ich weiß wirklich nicht, was du meinst!“

    Endlich nahm Vegeta seine Hand weg und knurrte: „Verschwinde, Kakarott, oder willst du dir lieber gleich eine Abkühlung holen?“

    Son Goku schüttelte lahm seinen Kopf. Es war nicht leicht Vegetas Aufforderung zu folgen. Seine Sinne waren alle noch wie berauscht, der Puls raste und in seinem Unterleib hatte sich etwas Großartiges anbahnen wollen. Son Goku verspürte eine gewisse Enttäuschung.

    Irgendwie schaffte er es schließlich, die Duschkabine zu verlassen. Seine vollkommen durchnässten Klamotten zog er gleich im Bad komplett aus. Jeden weiteren Blick zu Vegeta untersagte er sich.

    Bevor er den Raum verließ, warf er neugierig einen kurzen Blick in den Spiegel. Seine Wangen waren noch gerötet, aber aus seiner Bindungsnarbe war wie vermutet kein Blut hervorgetreten.

    Der Rest des Abends verlief wie üblich. Sie aßen zusammen, danach trainierte Son Goku noch drei Stunden und als er später ins Bett schlüpfte, schlief Vegeta bereits. Über die heutigen Vorfälle hatte keiner von ihnen mehr gesprochen und da Vegeta ihn auch nicht verächtlicher als sonst angesehen hatte, nahm Son Goku an, dass er ihm offenbar verziehen hatte.

    Sein letzter Gedanke vor dem Einschlafen galt seinem Sohn. Es tat ihm leid, dass er Gohan wieder so lange allein ließ. Aber er wusste ihn bei Chichi in guten Händen. Außerdem würde auch Piccolo stets ein Auge auf ihn haben, dessen war er sich sicher.



    ***



    Unsanft wurde Son Goku an der Schulter gerüttelt und als er seine Augen aufschlug, fand er Vegeta über sich gebeugt, der ihn grimmig anfunkelte.

    „Du schnarchst, Kakarott!“

    „Äh, ehrlich?“ Son Goku fuhr sich mit der Hand über die Augen, um die Müdigkeit zu vertreiben.

    „Habe ich dich etwa geweckt?“, fragte er verwirrt nach. Vegeta hatte sich bisher nie beschwert, dass er schnarchen würde. Und er war auch noch nie so nah im Bett zu ihm gerückt. Mit deutlich spürbarem Herzrasen wurde sich Son Goku der Nähe bewusst. Vegeta hatte sich mit einer Hand neben ihm abgestützt und war halb über ihn gebeugt. Seine andere Hand umklammerte noch seine Schulter und Son Goku spürte die Wärme, die von ihr ausging. Sein Puls beschleunigte sich immer mehr.

    „Und du sabberst.“, hörte er Vegeta finster knurren.

    Hastig wischte sich Son Goku über den Mundwinkel, wo er tatsächlich eine kleine feuchte Spur bemerkte. Vegeta blitzte ihn immer noch übellaunig an. Dann senkte er plötzlich seinen Kopf und Son Goku fragte sich verdutzt, was Vegeta vorhatte. Im nächsten Moment spürte er Vegetas Lippen auf seinen Mund.

    Völlig perplex riss Goku seine Augen auf. Er verstand gar nichts mehr.

    Erst gestern Abend unter der Dusche, als ihn Vegeta so unvermutet berührt hatte ...

    Und jetzt? Wieso küsste ihn Vegeta?

    Nach nur einem kurzen Druck lösten sich die Lippen wieder und Goku sah sich erneut dem finsteren Gesichtsausdruck Vegetas ausgesetzt.

    „Wa...“

    „Schnauze, Kakarott!“, unterbrach ihn Vegeta grob.

    Son Goku schwieg wie befohlen und auch Vegeta sagte oder tat nichts weiter, außer ihn schweigend zu mustern. Erst nach einer gefühlten Minute seufzte Vegeta auf einmal und ein kurzer Anflug von ... Widerwillen? Resignation? ... huschte über seine Züge. Danach presste er erneut seine Lippen auf Gokus Mund.

    Da Son Goku keine Ahnung hatte, was Vegeta zu dem Kuss trieb, beschloss er, einfach das Beste daraus zu machen. Er schloss seine Augen und gab sich ganz dem unerwarteten weichen Gefühl von Vegetas Lippen hin. Als er vorsichtig seinen Mund weiter öffnete, tat es ihm Vegeta nach. Zögernd tasteten sich ihre Zungen zueinander und Son Goku spürte wie ihn dabei eine Welle von Glücksgefühlen durchfuhr. Er wurde forscher und umschlängelte vorsichtig Vegetas Zunge mit seiner. Überraschenderweise gestattete es ihm Vegeta und Son Goku hatte immer mehr Mühe sich zu beherrschen.

    Vegeta schmeckte unglaublich gut und der Kuss erregte ihn. Er wollte Vegeta.

    Jetzt! Hier! Sofort!

    Son Goku entfuhr ein Stöhnen. Seine Hände gruben sich in Vegetas Haare.

    Mit einem lauten Knurren und einem „Genug!“, riss sich Vegeta von ihm los und schaute ihn zähneknirschend an.

    Son Goku war immer noch ganz durcheinander und atmete auch noch schwer.

    „Warum hast du mich geküsst“, fragte er heiser.

    „Das war ein Test!“, knurrte Vegeta zurück

    „Ein Test?“, echote Son Goku, und kam sich reichlich blöde vor.

    Vegeta grinste ihn böse an. „Ob mir übel wird, wenn ich dich küsse.“

    Son Gokus Augenbrauen zogen sich erstmalig ärgerlich zusammen „Und ist dir übel geworden?“

    „Aber sicher“, erwiderte Vegeta kühl. „Mein Magen scheint bloß widerstandsfähiger zu sein, als ich vermutet habe.“

    Son Goku stieß einen leisen Seufzer aus. „Und wofür das alles?“

    „Ich will mit dir kämpfen.“

    „Ich versteh nicht? Was hat das jetzt mit dem Kuss zu tun?“

    Vegeta verdrehte seine Augen. „Du raffst wohl gar nichts, Kakarott!“ Er sprang behände aus dem Bett und lief zur Tür. Im Türrahmen blieb er stehen und drehte seinen Kopf zu Son Goku. „Sag mir ehrlich ... wenn ich es dir gestatten würde, würdest du mit mir schlafen wollen?“

    Son Goku zögerte nur kurz mit der Antwort, ehe ihm ein „ja“, entschlüpfte.

    Vegetas Mundwinkel verzogen sich zu einem herablassenden Lächeln. „Dann besiege mich in einem Kampf und ich gestatte es dir.“

    Er verließ endgültig den Schlafraum und Son Goku blieb ganz verdattert zurück. „Dann war das gestern sicher auch ein Test“, murmelte er leise vor sich hin. „Und ich scheine ihn bestanden zu haben, oder wie auch immer.“ Er schüttelte halb fassungslos seinen Kopf. Wozu Vegeta doch bereit war, nur um mit ihm zu kämpfen?!

    Son Goku sprang jetzt ebenfalls aus dem Bett und nahm sich aus dem Wandschrank einen frischen Kampfanzug heraus. Auf die Halskrause verzichtete er diesmal. Nachdem er sich umgezogen hatte, begab er sich in den Wohnraum. Vegeta hatte bereits drei Schüsseln der süßen Morgenspeise vertilgt. Son Goku setzte sich ihm gegenüber und ließ sich auch eine Schüssel Brei von dem Roboter geben. Ihm entging nicht, dass Vegeta ihn dabei unter halb gesenkten Augenlidern beobachtete. Er wollte Vegeta auch nicht länger auf die Folter spannen, darum murmelte er nach den ersten Löffeln so beiläufig wie möglich: „Ich bin einverstanden.“

    Vegetas Kopf ruckte hoch und er fixierte ihn einige Sekunden lang, bis er genauso gleichgültig: „Gut“, knurrte und weiter aß, als ob nichts gewesen wäre.

    Nachdem sie beide zu Ende gegessen hatten, nickten sie sich einvernehmend zu und verließen gemeinsam das Haus.



    Son Goku ließ Vegeta während des Fluges den Vortritt, damit er den Kampfplatz bestimmen konnte. Vegeta schien auch genau zu wissen, wohin es gehen sollte, da er zielgerichtet die Wolkendecke durchdrang und schließlich schnurgerade über die Erdoberfläche des gelben Planeten düste. Je näher sie dabei dem Boden kamen, desto wärmer wurde es. Dabei war die Sonne erst aufgegangen. Die Landschaft unter ihnen bestand größtenteils nur aus Wüste. Nur selten sah man Steinlandschaften mit kärglichem Graswuchs. Da Vegeta aber auch diese nur überflog, fragte sich Son Goku verwundert, welchen Ort er sich wohl ausgesucht haben mochte.

    Nach etlichen Flugminuten entdeckte Son Goku in der Ferne einen glitzernden Punkt, der sich zu seinem Erstaunen im Näherkommen als der Beginn eines Meeres enthüllte. Son Goku grinste bei diesem Anblick erfreut, da er nun wusste, wie er endlich an andere Nahrung, als an die ewigen Suppen herankommen konnte. Er hatte zwar auch schon einen Erkundungsflug über den Planeten gemacht, aber wahrscheinlich in die falsche Richtung.

    Vegeta landete auf einen meterhohen Felsen vor der Brandung und Son Goku suchte sich einen ebensolchen Podest in der Nähe aus.

    „Ich will keine Schonung, verstanden Kakarott?“

    Son Goku nickte und Vegeta grinste zufrieden.

    Einen kurzen Moment lang taxierten sie sich noch gegenseitig, danach ging alles blitzschnell. Ohne Vorwarnung schoss Vegeta auf ihn zu und hätte Son Goku nicht schnell genug reagiert, hätte er Vegetas Faust in seinem Gesicht zu spüren bekommen. Aber er wich geschickt aus, parierte auch den nächsten Hieb und konterte seinerseits mit einem harten Kinnhaken.

    Schlag auf Schlag folgte, ohne Pause und in einem Tempo, welches für ein gewöhnliches Auge nicht mehr sichtbar war. Das Adrenalin rauschte dabei durch Son Gokus Adern. Er spürte seine Kampfeslust und war nebenbei erfreut wie gut sich Vegeta gegen ihn hielt.



    Gegen Mittag kämpften sie immer noch. Der Boden unter ihnen sprach mittlerweile von den unzähligen Energieattacken. Zertrümmerte Felsen, überall aufgerissene Erde und die Luft war heiß und mit schwirrenden Staubpartikeln gefüllt.



    Son Goku hatte sich mit Absicht von Vegeta Richtung Meer befördern lassen. Das kühle Nass tat unglaublich gut und endlich fand er auch die Zeit, sich genug für eine Momentane Teleportation zu konzentrieren. Zu seiner Freude klappte es. Er stand plötzlich vor Vegeta, sah seinen verdutzten Blick und rammte frohlockend seine Faust gegen sein Kinn. Vegeta segelte ungebremst in die Tiefe.

    Son Goku flog ihm etwas gemächlicher nach. Ihm war nicht entgangen, dass Vegeta langsam schwächer wurde und er auch immer mehr Mühe hatte, seinen Angriffen auszuweichen.

    „Meinst du nicht, es reicht für heute?“, fragte er darum, als Vegeta wieder aus dem Wasser geschossen kam. Vegeta blieb fünf Meter über der Oberfläche schwebend stehen. Er atmete schwer und er blutete aus einer aufgeplatzten Lippe.

    „Du hast noch nicht einmal alles gegeben“, knurrte er als Antwort. Mit den Händen formte er einen großen Ki-Ball und schleuderte ihn zu Son Goku. „Ich will, dass du dich verwandelst!“

    Son Goku seufzte innerlich. Er hatte gehofft, dass Vegeta das bisherige Kampfniveau reichen würde, aber ein Blick auf die entschlossene Gestalt sagte ihm, dass Vegeta sich nicht mit halben Sachen abspeisen lassen würde. Er ließ den Energieball an sich abprallen und schoss ihn mit einem Fußtritt ins All. „Wie wäre es dann eben mit einer Pause?“

    „Willst du dich drücken oder schaffst du es nicht mehr dich zu verwandeln?“, höhnte Vegeta und deckte ihn mit mehreren Energiesalven ein. Dann spürte Son Goku ihn plötzlich hinter sich. Bevor er jedoch reagieren konnte, hatte ihn Vegeta mit den Armen um den Hals gepackt.

    „Du musst dich schon anstrengen, wenn du mich willst“, knurrte er nah an seinem Ohr und Son Goku wurde allein bei dem Gedanken ganz heiß.

    „Also gut, warte“, rief er.

    Vegeta ließ ihn augenblicklich los und tauchte vor ihm auf. Ein sichtlich zufriedenes Grinsen lag auf seinem Gesicht. „Darauf warte ich doch gerne.“

    Son Goku lächelte leicht zurück, dann konzentrierte er sich. Es war nicht einfach, sich auf Abruf in einen Supersaiyajin zu verwandeln, doch in seinen Trainingsstunden, hatte er es schon mehrmals geschafft. Er musste nur die Ruhe bewahren und gleichzeitig versuchen zornig zu werden. Sofort schnellten seine Gedanken zu Freezer und an all das, was diese abscheuliche Echse verbrochen hatte. Vor allem an Vegeta. Son Goku fühlte eine schier unbegrenzte Wut in sich. Mit einem lauten Schrei ließ er sein Ki fließen und spürte den eigenen gewaltigen Energieanstieg bei sich, als er sich erfolgreich in einen Supersaiyajin transformierte. Er war kaum fertig, als ihn Vegeta bereits wieder angriff. Er konnte aber dem hinterhältigen Rippenschlag schnell genug ausweichen, auch die Ki-Strahlen aus nächster Nähe steckte er ohne mit der Wimper zu zucken weg. Er ließ Vegeta weiterhin angreifen, ohne zurückzuschlagen und konzentrierte sich allein auf die Abwehr.

    „Willst du mich verarschen!“, grollte Vegeta nach dem nächsten parierten Tritt und verpasste Son Goku einen Haken mitten ins Gesicht. „Denkst du, ich kann nichts einstecken? Los, schlag endlich zurück!“ Son Goku zögerte weiterhin, auch wenn er wusste, dass er Vegeta mit seiner passiven Art nur beleidigte, aber Vegeta war in seinen Augen einfach noch nicht soweit, dass er einen Schlag von ihm ohne weiteres verkraften würde. Außerdem konnte auch Son Goku selber seine Kraft in diesem Zustand nur schwer kontrollieren.

    „Muss ich erst ein paar Yardaner grillen?“, zischte Vegeta boshaft. „Oder soll ich den halben Planeten wegsprengen!“ Er schrie plötzlich auf und aus seinen Händen erschien ein riesiger Energieball. „Zeig mir endlich was du drauf hast!“

    Son Goku wusste, er hatte keine Wahl. Ohne weiter nachzudenken schoss er einen Ki-Strahl auf Vegeta. Und obwohl er seine Kräfte so gut es ging zurückhielt, wurde Vegeta von seiner Energieattacke bis in die hundert Meter entfernt liegende Felswand katapultiert. Son Goku setzte ihm schnellstens nach. Als er bei ihm ankam, rappelte sich Vegeta gerade mühsam und mit schmerzverzerrtem Gesicht aus der Felswand los. Er sah völlig fertig aus. Trotzdem schaffte er es irgendwie weitere Kräfte zu mobilisieren und erneut auf ihn zuzustürmen. Son Goku fragte sich verwundert, wo er diese Kraft nur hernahm.

    Donnernd krachten erneut ihre Fäuste aufeinander, dann schmetterte Son Goku sein Knie in Vegetas Magen.

    Mit weit aufgerissenen Augen starrte ihn Vegeta an. Alle Luft schien aus ihm herausgepresst worden zu sein. Seine Arme schlangen sich noch um seinen Leib, bevor er schwer zu Boden stürzte.

    Sofort war Son Goku bei ihm und starrte hilflos zu Vegeta, der immer noch japsend auf der Seite lag und seinen Bauch umklammert hielt.

    Es dauerte, bis Vegeta sich von den Schmerzen einigermaßen erholt hatte und sein Atem nicht mehr abgehackt kam.

    „Lassen wir es gut sein für heute!“, sagte Son Goku leise.

    Vegeta sah ihn nicht an. Seine Lippen waren zusammengepresst und Goku entging nicht, wie Vegeta mit sich kämpfte. Erst nach langen Sekunden entspannten sich seine Muskeln und er drehte sich von der Seite auf den Rücken.

    „Du hast gewonnen“, hörte er Vegeta murmeln.

    „Ja“, antwortete Son Goku. Seine Stimme kam ihm seltsam belegt vor und er spürte, wie er nur noch an den Preis denken konnte.
     
  12. roesuki

    roesuki New Member

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    Hilda, ich bin gerade soooo froh, dass Du das Kapitel 20 nochmal gepostet hast. Die FF ist soooo toll. Ich hab auf Deviant Art auch den Doujinshi dazu gefunden, bin süchtig danach. Und vielen Dank für die Lemons, bin schon sooo gespannt. Werde sie gleich lesen. Du hast gerade echt jemanden sehr glücklich gemacht
     
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